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Anforderungen an das flache

Betondach ')

Von Eberhord Krumm, Düsseldorf

1. Allgemeines
Die Ausbildung eines flachen Betondachs verlangt vielföltige
Oberlegungen. Dos Dach bildet den Raumabschluß nach außen
und muß in erster linie das Eindringen ieder Art von Nieder-
schlägen verhindern. Es ist derjen ige Teil eines Gebäudes, der
den größten Temperaturunterschieden ausgesetzt ist und an den
daher besondere Anforderungen im Hinblick auf die Wärme-
dämmung der darunterliegenden Räume gestellt werden. Auch
dorf der Wasserdampf der Röume sich nicht als Kondenswasser
(Tauwasser) in einer der Dachschichlen oder on der Decken-
unterseite niederschlagen.
Eine we itere wesentliche Oberlegung besteht darin, das Dach
konstruktiv so au szubilden, daß die Temperatureinwirkungen
keine störende n Bewegungen oder Risse in der Betondecke oder
in den unterstützenden Wänden hervorrufen.
Auf die statische n Anforderungen aus Eigengewicht und Nutz-
lasten soll hier nicht eingegangen werden, da ih nen unter
Beachtung von DIN 1055 und der Vorschriften des Beton _ und
Stahlbetonbaus mit üb lichen Deckenkonstruk ti onen genügt wer-
den kann.

2. Aufbau
Im konstruktiven Aufbau unterscheidet man zwischen einschali-
gen und zweischa lige n Dächern, in der Literatur o ft als Wa rm-
bzw. Kaltdächer bezeichnet. Eine typische Ausführung eines
einschaligen Daches zeigt Bild 1 A. Auf der Trogdecke liegen
ohne Hohlraum Dampf-Sperrschicht, Wärmedämmschicht und
Dachhaut.
Beim zwe ischaligen Dach (Bild 1 8) be finde t sich zwischen Trag-
und Däm mschicht einerseits und Dachhaut andererse its e in be-
lüftborer Hohlra um. Die obere Schale hat dabei keine wärme-
dämmende Aufgabe, ihre Temperatur ist etwa gleich der der
Außenluft, so daß im Winter der Schnee auf einem solchen
Dach länger liegen bleibt als auf einschaligen Konstruktionen
(" Kaltdach") .

") Nach einem Refe ra t auf der 13. Arbeitssi tzung des "Betonkreises" am 13. 12.
1961 im Forsch ungsinstitu t der Zementi ndustrie, Düsseldorf.

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Dieser Wassergehal t kan n ent- weder noch vom Bau her in der Decke entha lten sei n oder ober du rch Konde nsation en ts teh en. daß das 54 . mon beze ichnet das Ve rhältn is zum Sät- tigung sgeha lt a ls relative l uftfeuchtigkei t . 17 g/m'. Die Wir kung einer Wärmedämmschicht läßt mit zunehmendem Wassergeholt sehr stark noch. g/m 3 [1. Sinkt anderersei ts bei gleichbleibendem Wasse rg ehalt die Temperatur ob. im W inter vo r Auskü hlen und Wärmever- lust schützen. Anfo rd erungen Cln di e Wärmedämmung hinsichtlich de s Raumklimas Die Wä rm edäm mun g so ll die Röume im Sommer vor zu starker Sonneneinslrahlung. Im allgeme inen ist der tatsäch lich vorhandene Gehalt aber geringer. in einem Ra um von 20 oe Lufttempe ratur und 60 % re lativer Luftfeuch- tig ke it an so lche n Stell en Tauwasse r. Bei un terschi edlichen Tempe ratu ren und unterschi edlichen Was- serdampfgehalten von Außen. daß dieser Wert nicht ausrei cht. 8.65 m 2 h ° C/kcol vor. so scheidet die luft Wasse r (Tau) aus.6 oe liegl. deren Tempera tur unter 11 . Die luft vermag bekannt- li ch bei bestimm ter Tempera tur nu r ein e bestimm te Menge an Feuchtigkeit in Form vo n Wasserda mpf aufzuneh men. .A o J 0 • 0' . 2}. bei 0 oe rd . Belonplo llen f l ü F!ung sschich t 3. . Ausgleich verschieden großer Was serdampf-Teildr ücke) von der wärmeren noch de r kälteren Seite hi n. Dahe r bilde t sich z. z. Die bis herigen Erfahrungen hob en jedoch gezeigt. Für die Bemessun g schreibt DIN 4108 bei Dächern über Wohnräumen ein e n Wärmedurchlaßwide rstond (Wärme- dämmwe rt) l /A von mindestens 0. Man muß olso entweder dafü r sorgen. 5 g/m' und bei -20 oe rd. .0 • o • 0 • 0 Bild 1 Querschni tt du rch ein einscha li ges Dom (AI ood ei n %weischoliges Dach (8) 0 Doch tlQul b Wörmedämmschicht c Domplspe rre d Be londede . bei 20 oe rd. B.und Innen luft entsteht eine Was- se rdompfwanderung (Diffu sio n.

Man kann hier über der Dämmplatte eine weitere Sperr- sch icht anordnen. Wesentlich ist. oder aber durch dichte Schichten (sog. 5]. Es ist iedoch in se iner Wirkung sicherer und gibt weniger Anlaß zu Ausführungsmängeln. Die Ausführung eines zweischa ligen Daches ist teure r als die e ines einschaligen. Zwischen dem Estrich und der Dachha ul muß dann eine Entlüftungspappe vorgesehen werden. Aus diesen Gründen soll diE': Wärmedämmung der unterhalb der Dampfsperre lie- genden Kon struktio nsteile (also auch die des Betons der Trag - decke) möglichst g e ri ng sein. Auf Grund der Wärmedurchgangszahlen der einzelnen Schichten und der Wärmeübergangszahlen zwischen Schichtoberflächen und luft läßt sich der Temperaturverl auf innerhalb der Dach- konstruktion bei angenommenen Außen.6 °C) in der Wärmedämmschich t. wenn für gute Ent. empfiehlt sich d ie Ausführung eines zweischol igen Daches. Es kann in der Decke kein Wasserdampf kondensieren. 8lasen bildung in ei ner Da chhau t aus plastischen Stoffen). 3. so liegt bei e iner Dachausführung nach Bild 1 A und übl ichen Schichtdicken der Taupunkt (l1. daß er kondens iere n kann. dam it zwische n Ein- trittsöffnung für die Außen luft (on der Traufe) un d Austritts· öffnung (am First) eine Kominwirkung entsteht. 4. also oberhalb der Dampfsp erre.und Belüftung des Hohlraumes gesorgt ist. in denen höhere luftfeuchtigkeiten als 75 % auf- treten könn en.und Innentemperaturen leich t ermitteln p. Die Mehrzah l der Verfasser nenn t iedoch als Mindeslwert für d ie Einlrittsöffnungen etwa 1/ 1000. Ve rmeidung van Rissen durch ausreichende Wärme~ dämmung Die zwe ite wichtige Au fga be der Wörmedämmschicht eines Flachdachs besteht darin. Denn wenn Konstruktionsteile diese Verformungen nicht oder nicht 55 . In der literatur fi nden sich über die zweckmäßi gste Größe de r affnungen unterschiedli che Angaben. Temperaturunterschiede und damit Be- wegungen der tragenden Konstruk ti on gering zu halten. 4. da- mit sich kein Kon denswasse r bilden kann. weil sonst die Feuchtigkei t aus dem Estrich über J ahre nicht entwe ich t (Zerfrie ren des Estr ichs. iedoch wä re dieser se lbst sehr großen Tempe ralurdifferenzen ausgesetzt und müßte eine Fuge nun ter lei lung in Abständen von höchstens 2 m erhol- ten. Hieran ände rt sich auch nichts. wenn über der Wärmedämm- schicht e in Schutzestrich aufgebracht wird. für die AustrittsöffnunQen etwa 1/800 bis 1/700 der Dachfläche. Der durch die untere Schale diffundierende Wasser- dampf soll in der Lüftungsschicht aufgenommen und abgeführt werden. damit beim He rstel len des Zementestrichs die Dömmschicht nicht durchfeuchtet wird. "Dampfsperren") den Wasserdampf daran hindern. daß die Tempera tur- differenzen in der 8etondecke gering gehalten werden (siehe Abschnitt 4) und daß der Taupunkt bei den zu erwartenden relativen luftfeuchtigkeiten oberhalb der Dampfspe rre liegt. Haben die Innenräume eine rela tive Luftfeuchtigkeit von 60 % bei e iner Temperatur von 20 oe.Wasser do rt verdunsten kann. so weit nach der kalten Seite hin zu wandern. Sie muß ein Gefälle aufweisen. Ober Räumen. obwohl man auf eine Dampfsperre verzichten kann .

noch aufgenommen wird. Nimm t man jedoch on. we nn das Dach e rh eblich und a nh a ltend stärker erwärmt wird a ls die unterstützenden Wände. für Dä che r über Wohnungen einen Dömmwert l /A von mindestens 1. Der beim Flochdach höufi gs te Schade n sfall.5 zu forde rn . Die bei Schadensfö llen gemachten Erfahrungen ze igen. Tempere- turdifferenz en also von über 100 oe. Zusätzliche Maßnahmen sind eine Un te rteilung g roßer Dach- decken durch Fugen und die Ausbildu ng der De ckenauflager als bewehrte Stah lbe ton-Ringanker mit einer außenseitigen Wärmedömmschi cht. Im Laufe eines Sommer- tages sind Temperaturdifferenzen von 70 oe möglich [3. Die Dehnung der Betondecke wü rd e a lso zu einem erheblichen Te il durch die Wände behindert.2-0. die zu Rissen füh ren.04 kcallm hOC) die Temperatu r in der Mitte der Be tandecke rd. Wenn die Decke bei etwa 10 oe hergestel lt worden ist. Die Sonneneinstrahlung kann aber in der Da chdecke Tempe rature n hervorrufe n.7. Bei einer Tempe ratur der Dachobe rfläche von 80 oe und einer Raumtemperatur vo n 20 oe beträgt bei einer Konstruktion nach Bild 1 A mi t einem Wert l/A de r Dämmschicht von 1.5/(0. so entspricht dem eine Dehnung von 10-5 (30--10) = 0.6. 56 .0002. d. Ober den Umfang dieser Maßnahmen ka nn nur von Fall zu Fall entschieden werden.075) = 12 m durch Fug e n unterte ilt werde n. soba ld d ie Span- nungen d ie Festigkeit überschrei ten. was zu Tempe r aturunterschiede n van etwa 40 oe führt. daß die Auflagerun g un d die Wa nd ei ne gewisse El astizität besitzen und daß dadurch eine un terschied liche Län- genänderung von 1 bis 2 mm.075 mm/m. d ie weit über denen der Lufttemperatur liegen. e iner 5 cm dicken Dömmschicht aus Korkplatten mit einem A = 0. muß die Wärmedömmschicht stets oberhalb der 8elon- decke liegen und ausreiche nd w irksa m bemessen se in. daß ein Wörme- dömmwerl von l /A = 0. so muß d ie Beto n decke in Abständen von 1. zumal diese sich wegen ihrer je noch Art des Mauerwerks oft kleineren Wärmedehnzahl weniger ausdehnen.20 oe bis +90 oe auf. so entsteht ei n Di agramm. dos "Schieben" der Decke. Auf der Dachhau t Von schwarzen Dächern sind bei langer und intensiver Besonnu ng Temperaturen bis zu 90 oe zu erwa rten. Dort wi rd näm lich vo n Wärmeverformunge n durch Änderung der Lufflemperatur gesprochen. an der Dachoberfläche treten jähr- li che Schwankungen von .0. das die Abhängig- keit des Fugenabstandes von dem Dä mmwert einer über der Betondecke liegenden Wörmedämmschicht zeigt (Bild 2) . das si nd 0. 30 oe. für Dächer über feuchteren Röumen ei nen solchen von 1. Um d ie Konstruktion vor diesen Temperatureinwirkungen zu schü tze n. tritt ei n. Daher wurde von ve rschied e nen Seiten vo rgeschlagen. Es wird in diesem Zusammenhang im mer wieder übersehen.65 m2 h °e/kcal . im Mittel olso von 1. daß § 16 der DIN 1045 nicht auf Flachdächer anwendbar is t.ungenügend ist. werde n dadurch im Bauwerk Kräfte hervorgerufe n.2 mm/m_ Gleich- laufende Wönde aus Ziegel mauerwerk dehnen sich bei einer Temperatu r von 25°C um 5 . B.000 075 . Führt man diese Rechnung mit verschieden dicken Wärmedämm- schichten durch. das sind 0. h. 10-6 (25-10) = 0.5 mm.25 m2 h °el kcal (das entspricht z.4. 8J.zwängungsfrei ausführen können.

5 ---. Ei ne zus ätz lich auf der Unters ei te an gebrachte Dämmsch icht bringt keinen Vorteil. Außerdem verschlechtern sich die Verhältnisse hinsichtlich Kondensation (vgl. verlangen einen mehrschichtigen Aufbau . da d ie Temp e raturdiffer enzen in der Beton deck e vergrößert werden . 9. daß die Anordnung einer Dämmschicht unter ha lb der Betondecke e ine Vergrößerung der o be rhalb li eg end e n Dömm schicht bed ingt.0 / '. d ie an ei n fla ches Betondach ges tellt wer· den.. Henn in (7] zu sam me ngeste llt. Oi e erfo rde rl ichen Fug e n sind als Dehnungsfugen auszubilden.1. Zusammenfassung Die Anforderungen . wie ous Untersuchungen üb er die Kälte· brückenwirkung bei Kro g plotlen hervorgeht [11 ]. daß auf e ine Untertei lung der Decke durch De hnung sfuge n ve rzichtet werden ka nn. W.1. o. 10 u. Im Schrifttum finden si ch im übrigen vers chiedenartig e Hinwe is e für d ie kon - struk tive Ausb ild ung der Fugen und der Dacha uflag eru ng [6. Eine besondere Aufgabe fä llt da be i der Wärmedämmschicht zu. I 0 . die einmal 57 . Ausführliche Beispiele des Aufbaus und der Ve rlegung von flachen Där:hern einschließlich technischer Daten un d Richtp reise ho t W. Dochüberstände der Betondecke müssen an ihrer Oh ers eite ebenfall s mit einer Wö rmed äm msch icht ve rs e he n und in Ab· ständ en von höchsten s 5 m weiter durch Preßfug en unterteilt werd en. Caemmerer kommt allerdings in [9] zu fast gleichen Beziehungen. Auch sogenannte Gleitlager zwi sche n Dochd ecke und Wänden sind nicht so wirksam.5 ~. Man muß beachte n. Abschnitt 3). / 0. /' V -.~ Vi 7. z 6 16 18 20 8 " fugenabstaf/d a in m Bild 2 Erforderlicher Fvgenabstond 0 de r Belondecke be i e ine r dorllbe r lie - ge nden Wörmedömmschicht in AbhCing igkeit von deren Dömmwerf l f A Eine Berechnung ouf diesem Wege ka nn iedoch nur als Näherung betrachtet werden .}. Dafür sollte man in d iesem Fal l en tgege n den a llge meinen G rund sä tze n e ine Wärmedäm msch icht auf der Raum se ite der Betondecke in ei ner Breite von 50 bis 80 cm vorsehen.5 z. Sie müssen e in e kräftige Schwindbewehrung erha lle n. z. 5. da man damit die Verhältn isse des tat- sächliche n Spannungszustandes nicht ge nau genug erfassen kann.

Köl n. W . [7J Henn. den Wärmeschu tz de r da r unterl iege nden Rä um e zu übe rn ehmen. S. 6 bis 9. döchern. gesellscha ft Ma x llpfer t. Geneigle Dächer oder Flochdäch e r? Die Ziegelindu slrie 13 (1960) H. S.: Verhalte n des Betonflachd a ches unler Einw irku ng de r AußenJempera lurschwankung e n und der Feu c htigkei l von warmer Innen- luft. 70. S CHRIFTTUM: 111 SouJJ er.. Hole st.. W. Zur Verme id ung von Risse n muß ein e Unt er te il ung de r B\~ton · decke durch Bewegungsfuge n vorgenom me n werde n. Dehnungsfugen in Siohlbeio nfla chdächern . Forschungsgemeinschaft Bauen und Woh· nen. Hera-usgegeben vom Deu l· schen Bouzen tru m. V. [21 Mittog. S tultgatl. 398/402. ABC der Dachpapp e. Herausgegeben vom Fachverband Zement e. V. W. Bo uphysi ka lische und konslru k t ive Grundlagen des Flach. I11J Flachdächer im Wohnungsbau. W. De r W ärmed ämmwerl ei nes flachen Da ch es über Wo hnrä ume n sol l mindeste ns ' . [91 Caemmerer. [81 v. : Fl ochdachka nslruk lione n (Dach decken) in Massivbauweise. [3] Rick . Herausg egebe n von der Forschungsgemeinschaft Ba uen und Wohnen. 11. lnduslrie e. München 1960. R. Callwey. (5] Schiile. FBW·Blötter Dezember 1960 (Nr. P. Veröllenll ich ung Nr. W. zu m a nde ren zu sta rk e T empe raturunt erschiede in der Be to ndecke ve rme ide n so ll. Verband der Dochpa ppen. 614/618. S. .wie beim zweischo ligen Doch durch lüftung wieder e nt. [4J Morilz. Verlags. Köln 1958. S. R. L: Wärmeschutz und Feuch!igke itss c hutz im Hochbau. 11. . es se i denn. : Der Gef6 11ebelon beim Flachdachbau ous phys iko lischer Sicht. Erweilerler S o nderdruck ous Baumeisle r (1960) H. A. K. 6 ). 8. d iese Feuchtig kei t kön nte . Wiesbaden 1957. M. wasse r geschü tzt we rden.a usreichen muß. Dos fl ache Dach. Zenl ro lb lolt für lnd ushiebau 6 (1960) H. belon 8 (1958) H. 233/237. belon 10 (1960) H. Verla~ G eorg D. 12.. ober richJig . 3 und 4.0 m2 h ° C/kco l betrogen. Hefl 5. weiche n. Berlin 1948. 5321536. [6J Clousen.: Der erforderl iche Wärmeschutz bei nichl be lüftelen Flach . Milteilungen über Zemenlverwendung 6 (1955) H. Slu!tgorl 1962. H.: Wörmeschu lz. (10) Albrechi. SB . dochboues. Sie muß gegen Kondens . de ren Ab· sta nd sich noch dem Dämmwer l de r Wä rrn edämmschicht rich tet. .