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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ....................................................................................................................................... 3

2. Wer bin ich? Ein paar Worte zu meiner Person ............................................................................ 4

3. Meine Mission .............................................................................................................................. 11

4. Man kann im Leben alles erreichen... ......................................................................................... 12

5. Mein Lehrer Hans-Peter Zimmermann ....................................................................................... 13

6. Unser Unterbewusstsein ............................................................................................................. 14

7. "Willst du den lieben Gott zum Lachen bringen, mach Pläne!" ................................................ 15

8. Wo stehe ich heute und wo will ich hin? .................................................................................... 17

9. Ressourcen - Das Rohmaterial zum Erfolg ................................................................................. 18

10. Bedürfnispyramide nach Maslow ............................................................................................... 20

11. Unternehmensberatung gestern ................................................................................................ 22

12. Unternehmensberatung heute Ich stelle mir das wie folgt vor: .............................................. 23

13. Seelische Blockaden .................................................................................................................... 24

14. Welche Ursachen haben emotionale Probleme?....................................................................... 27

15. Der Energie-Fluss ......................................................................................................................... 29

16. Die Formel für den Geldfluss....................................................................................................... 30

17. Das Schlusswort ........................................................................................................................... 32

18. Bonus – Mein Geschenk für Dich................................................................................................. 33


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1. Einleitung
Etwa 90% aller Menschen leben nicht das Leben, das sie leben wollen!
Die Gründe dafür sind vielfältig. Auf einige werde ich in diesem Glücksbuch noch
genauer eingehen, damit du nachvollziehen kannst, warum so viele Menschen nicht
das Leben leben, das sie sich eigentllich wünschen.
Wie ist es bei dir: Lebst du dein Wunschleben, oder zählst du zu den oben genannten
90%? Möchtest du dich noch verbessern?
Willst du mehr Erfolg in dein Leben ziehen?
Möchtest du mehr Glück oder eine neue Partnerschaft?
Das sind alles sehr interessante und wichtige Fragen. Aber es geht eigentlich nicht
konkret darum, was wir uns für unser Leben wünschen. Es geht darum, dass wir auf
diesem Planeten sind, um uns persönlich weiter zu entwickeln. Meiner Meinung nach
können uns bei der Entwicklung auch
Anleitungen unterstützen, die uns zielsicher zum nächsten und besten Schritt führen.
Dass wir uns aktiv mit diesen Themen auseinandersetzen können, wird manchmal
durch eine große Unzufriedenheitssschwelle verhindert. Es gibt aber auch viele
Menschen, die sich ganz bewusst weiterentwickeln wollen. In diesem Glücksbuch
möchte ich Leser von beiden Seiten abholen und auf ihrem Weg unterstützen. Es
warten spannende Themen auf dich, die dich enorm weiter bringen. Du lernst, wie du
dein inneres Potential freilässt. Lass dich inspirieren zu den Themen "Glück und
Erfolg" und profitiere von dem Wissen, das ich dir hiermit zur Verfügung stelle.
Wir alle tragen wertvolle Talente und Potentiale in uns. Wir müssen uns bewusst
machen, dass es Wege gibt, diese beflügelnden Eigenschaften freizulassen und sie
für uns zu nutzen. Ich glaube fest daran, dass wir alle aus einem bestimmten Grund
auf dieser Welt sind. Nämlich um uns zu entwickeln, weiter nach vorne zu gehen und
um unser persönliches Potential zu leben. Für mich steckt in diesen Beispielen sogar
ein elementarer Lebenssinn, die Grundlage für ein glückliches Leben. Warum das so
ist, möchte ich dir in den folgenden Kapiteln genauer erläutern.


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2. Wer bin ich? Ein paar Worte zu meiner Person


Mein Name ist Marcel Schlee, ich bin heute Mitte Dreizig. Ich hatte keine leichte
Kindheit. Mein Vater hat 30 Jahre im Ausland gearbeitet. Das war für mich eine
schwierige Erfahrung. Ich konnte ihn nur selten sehen, worunter ich sehr gelitten
habe. Er besuchte uns meist nur einmal im Jahr für
etwa vier Wochen. Solche Trennungen bedeuten für Kinder oft schwerwiegende
Probleme, da es ein elementarer Eingriff in ihre verwundbare Weltordnung ist. Mir ist
es auch so ergangen. Heute bin ich für das Erlebte aber außerordentlich dankbar.
Denn dadurch habe ich eine großartige Gelegenheit erhalten, als Mensch zu wachsen.
Mit einem Blick auf die vergangenen Jahre meines Lebens bin ich davon überzeugt,
dass wir uns die Herausforderungen im Leben selber aussuchen. Ich nenne das das
Prinzip der Selbstverantwortung. Auch in meinen Coachings nehme ich dieses Thema
sehr ernst. Wir sind für alles selbst verantwortlich:
Einerseits für die Dinge, die in unserem Leben passieren. Aber andererseits sind wir
auch verantwortlich für das, was nicht in unserem Leben geschieht. Das betrifft
insbesondere die Dinge, die wir uns sehnlich für unser Leben wünschen.
Weil mir der väterliche Einfluss gefehlt hat, hatte ich nicht genug 'härtere' Strukturen.
Heute kann ich auf die Geschehnisse zurückblicken und meine Bedürfnisse gut
erkennen, damals habe ich das natürlich nicht verstanden. Das Fehlen hat mir so stark
zu schaffen gemacht, dass ich in meiner Jugend zwischen 15 und 17 mit Drogen
experimentiert habe. Es fing fast harmlos mit leichten Drogen an. Mit 17 hatte ich
bereits mit harten Drogen zu tun. Ich habe sehr stark darunter gelitten und mich hart
verurteilt. Mit 18 Jahren bekam ich dann meinen Führerschein. Mein Leid war bereits
so groß, dass ich mir folgendes Ultimatum stellte:
Entweder fahre ich gegen einen Baum, weil ich es psychisch nicht mehr aushalte.
Oder:
Ich übernehme jetzt die Verantwortung für mein Leben und kümmere mich darum,
sodass es mir in Zukunft besser geht.
Zum Glück habe ich mich für die zweite Variante und für das Leben entschieden. Ich
schreibe an dieser Stelle "zum Glück", weil ich heute weiß, dass ich sehr stark am
Leben hänge. Damals, mit 17 Jahren, hätte ich mir niemals träumen können, wie sich
mein Leben noch entwickeln würde. Es war für mich ein ganz wichtiges
Schlüsselerlebnis, dass ich damals zu mir gesagt habe: "Ich werde jetzt die
Verantwortung für mein Leben übernehmen". Als ich das innerlich für mich
angenommen habe, hat eine wesentliche Veränderung begonnen.


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Geholfen hat mir dabei auch eine Psychotherapie. Allerdings bin ich zu der Zeit ganz
im Geheimen zu meinen Terminen gegangen. Ich wollte nicht, dass irgendjemand
etwas davon erfährt. Zusätzlich habe ich viele Coachings gebucht und durchgezogen.
Ich habe dabei Eigenverantwortung gezeigt und mir das Geld für die Coachings selbst
verdient. In meinem Job als Angestellter in einem Strukturvertrieb war ich schon in
jungen Jahren recht erfolgreich. Für mich war das eine tolle und weiterbringende
Lerngelegenheit, auch wenn manche das Thema eher kritisch sehen. Da möchte ich
auch niemanden umstimmen. Dennoch beinhaltete die Arbeit für mich sehr viel
Potential zur Weiterentwicklung. Trotz meinen Erfolgen in diesem Vertrieb konnte ich
nicht viel Geld verdienen, denn ich blieb immer weiter unten in der Strukturkette.
Mit 24 Jahren hatte ich trotzdem über 20 Mitarbeiter, die für mich gearbeitet haben.
Es ging aber erstmal nicht besonders erfolgreich weiter in meinem Leben: Ich verlor
mein Team durch eine Firmenübernahme, eine Weiterarbeit war nicht mehr möglich.
Geblieben ist mir das Büro und das schöne, aber teure Auto, welches ich damals
unbedingt haben wollte. Ohne Einnahmen musste ich somit noch große Beträge an
laufenden Kosten stemmen. Ich war praktisch vollkommen pleite. Zur Insolvenz kam
es zum Glück nicht, aber ich hatte überhaupt kein Geld mehr zur Verfügung.
Kurz nach meiner Pleite versuchte ich natürlich, einen neuen Job zu finden. In meinem
Vertriebsunternehmen konnte ich zuvor noch eine Trainerausbildung genießen, bei
der ich sehr viel über die Mitarbeiterschulung und das Verkaufen gelernt hatte. Ich
stellte mein Profil mit Verweis auf meine Erfahrung auf eine Trainerplattform, in der
Hoffnung, ich würde vielleicht einen neuen Arbeitgeber finden. Ich erinnere mich
noch gut, dass ein Bekannter zu mir sagte, dass ich dort keine Chance habe, weil
niemand einen so jungen Trainer haben wollen würde. Ganz bewusst habe ich also
mein Alter im Profil weggelassen. Wie aus heiterem Himmel kam dann sogar eine
Anfrage. Eine Fondgesellschaft suchte einen Vertriebsleiter für den norddeutschen
Raum. Das war für mich der Rettungsanker. Natürlich habe ich gleich zugesagt und
den Job angenommen.
Ich wurde damals, zwischen meiner Pleite und dem neuen Jobangebot, von einer
ganz besonderen Eigenschaft über Wasser gehalten: Dem Urvertrauen. Ich erlebe
das immer wieder im Leben, auch bei vielen bekannten Selbstständigen: Immer,
wenn es mal richtig eng wird, kommt von irgendwo ein "Lichtlein" her. Etwas, das alles
wieder ins Lot bringen kann. Es hilft uns dabei, im Leben weiter zu machen.
Natürlich muss eine solch schwierige Zeit auch von uns ausgehalten werden. In
meinem Fall war das der finanzielle Druck. Er hat sehr schwer auf mir gelastet. Viele
brechen unter dem Druck zusammen und geben in der Folge ihre Selbstständigkeit
wieder auf. Aber das ist nun mal der Preis der Selbstständigkeit. Mir persönlich ist es
so ergangen, dass ich schon in jungen Jahren den finanziellen Druck gut verarbeiten
konnte. Und es hat sich gelohnt: Kurz darauf ging es bei mir wieder steil bergauf.


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In meinem neuen Job als Trainer gelang es mir, ein großes Vertriebssystem
aufzubauen. In knapp zwei Jahren konnte ich etwa 1.000 freie Vermittler gewinnen,
die die Fondsgesellschaft mit vermarktet haben. Mit 26 Jahren verfügte ich dann über
ein sechstelliges Einkommen. Ich habe außerdem eine tolle Frau geheiratet.
Gemeinsam haben wir ein Haus gebaut. Unsere Hochzeitsreise haben wir auf den
wunderschönen Malediven verbracht. Ich hatte es also geschafft: Ich besaß gutes
Geld, und für
Mitte 20 besaß ich sogar sehr viel Geld. Ich bin vollkommen überzeugt, dass mein
Erfolg und das Geld der Lohn waren, dass ich vorher die Pleite und den finanziellen
Druck ausgehalten habe.
Mit Ende 20 kam dann aber wieder alles ganz anders: Ich habe die Lust an allem
verloren. Für mich stand das Geld einfach nicht mehr an erster Stelle. Stattdessen ist
meine persönliche Weiterentwicklung verstärkt in den Vordergrund gerückt. Wenn
ich die Wahl zwischen Geld und persönlicher Weiterentwicklung habe, werde ich
mich immer für letzteres entscheiden! Denn ich habe gelernt, dass Geld immer
wieder kommen kann. An jeder Ecke gibt es Geld, deswegen habe ich meine
Prioritäten deutlich verschoben. Ich strebe seither nur noch die ständige
Weiterentwicklung als Mensch an.
Als ich dieses gute Einkommen hatte, habe ich mir auch immer wieder Coaches
gebucht, die sehr teuer waren. Wir haben gemeinsam daran gearbeitet, dass ich die
verbliebenen Restbeschwerden aus meiner Drogenzeit ablegen konnte. Mit den
Techniken, die ich dort lernen durfte, konnte ich die Probleme
auch sehr gut verarbeiten. Wo Probleme dieser Art herkommen, werde ich an anderer
Stelle in diesem Glücksbuch noch ein bisschen genauer erklären.
Da wir alle sehr individuell beschaffen sind und auf verschiedene Arten aufwachsen,
trägt jeder seine ganz persönlichen Themen und Probleme mit sich herum. Während
der eine Drogen genommen hat, hat der andere vielleicht Gewalt erlebt, und so
weiter. Jeder hat seine persönliche Geschichte erlebt! Wenn mir jemand erzählen will,
dass sein Leben immer erfolgreich und positiv war, kann ich diesem Menschen meist
nicht glauben. Das ist nicht nur vollkommen langweilig, sondern auch sehr
unrealistisch.
Für mich ist das Leben eher wie ein Aktienkurs: Mal geht es hoch, dann geht es wieder
runter. Wer sich ständig weiterentwickelt, wird immer noch denselben Zickzack-Kurs
feststellen können; aber langfristig geht es immer weiter nach oben.


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Als ich mit 28 Jahren dann Vater geworden bin, war das für mich ein einschneidendes
Erlebnis. Hätte mir jemand zehn Jahre vorher gesagt, dass ich mal Vater werden
würde, hätte ich bloss ungläubig geguckt und gefragt, wie das denn gehen solle. Ich
hatte so viele Probleme mit mir selbst, da konnte ich doch kein Kind großziehen! Aber
wir wachsen an unseren Aufgaben: Ich habe mich unglaublich über den Knirps
gefreut und bin auch ziemlich schnell Vater aus Leidenschaft geworden. Du kannst
dir sicher vorstellen, dass ich meine Aufgabe sehr ernst genommen habe. Gerade,
weil mein eigener Vater die meiste Zeit meiner Kindheit abwesend war, wollte ich
unbedingt für mein Kind da sein.
Ich muss an dieser Stelle noch einmal auf den zuvor angesprochenen Zickzack-Kurs
zurückkommen. Obwohl ich sehr gut verdient habe, habe ich kurz darauf das
Unternehmen verlassen. Es war eine freiwillige Entscheidung, denn es ging dort für
mich einfach nicht mehr weiter. In den nächsten einandhalb Jahren habe ich mich neu
orientiert. Gelebt haben wir von meinen Rücklagen. Irgendwann habe ich mit einem
Partner eine neue Firma gegründet. Das Projekt hat aber nicht funktioniert und das
ganze Geld war schnell wieder weg. Ich ging also ein zweites Mal pleite. Es war kein
Geld mehr da. Ein Sprichwort besagt ja auch, dass wenn etwas kommt, alles auf
einmal kommt. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Mai des Jahres 2010. Obwohl
ich schon völlig pleite war, hat sich zusätzlich auch noch das Finanzamt gemeldet.
Das Finanzamt kommt nie umsonst, wie man so schön sagt: Die
Beamten wollten in einer Betriebsprüfung die Zahlen der letzten sieben Jahre
überprüfen. Letztendlich sollte ich dann einen sechsstelligen Betrag an Steuern
nachzahlen.
Ich hatte also nicht mehr nur Nichts, sondern darüber hinaus auch noch Schulden
beim Finanzamt im sechsstelligen Bereich. Nur anders als bei meiner ersten Pleite
hatte ich jetzt für eine kleine
Familie zu sorgen und musste auch unser Haus unterhalten. Das war wieder so
belastend für mich, dass ich manchmal die Hoffnung verloren habe. Ich dachte sogar
an den Strick, mit dem ich alles beenden würde - Ein für alle Mal.
Doch ein weiteres Mal war die Selbstverantwortung größer: Ich habe mir geschworen,
dass ich mich da wieder heraus arbeiten werde. Das Interessante an meiner
Motivation war, dass ich sogar noch Jobangebote ausgeschlagen habe. Inhalt der
Stellen war nämlich, dass ich dieselbe Arbeit verrichten sollte wie in den vielen Jahren
zuvor. Ich habe mich geweigert wieder in eine Angestelltenposition
zu gehen! Ich habe mir aber immer wieder gesagt, dass ich das jetzt durchziehe und
es irgendwie auch schaffen werde. Ich wollte mir unbedingt meine Selbstständigkeit
bewahren.


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Auch das war ein Preis, den ich bezahlen musste. Der massive finanzielle Druck
lastete ein weiteres Mal schwer auf mir. Trotzdem kann ich heute als erfolgreicher
Unternehmer sagen, dass es gut für mich war, diesen Preis bezahlt zu haben.
Durch die Arbeit mit meinen Erfahrungen weiß ich heute, dass in diesen "Ups and
Downs" ein Muster steckt. Das Muster sieht so aus, dass ich mir immer wieder etwas
Großartiges aufbaue, was mir dann im nächsten Schritt mit Ach und Krach um die
Ohren fliegt. Mit der Folge, dass ich wieder pleite bin. Ich bezeichne das auch gerne
als eine Art "Kontrolldrama". Nachdem mir diese Tatsache bewusst wurde, wollte ich
die Muster natürlich unbedingt auflösen, damit mein Leben in ruhigere Bahnen
gelenkt würde. In der Folge begann ich eine dreijährige Ausbildung zum
Hypnotherapeuten.
Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass die Hypnotherapie eines der
effizientesten Werkzeuge ist,
mit dem sich schwerwiegende emotionale Probleme lösen lassen. Und solche
emotionalen Probleme sind zu 95% dafür verantwortlich, dass wir wieder und wieder
dieselben Schicksalsschläge erleben. Über dieses Thema kannst du an späterer
Stelle in diesem Glücksbuch mehr erfahren.
Meine Ausbildung zum Hypnotherapeuten war sehr teuer. Finanzieren konnte ich sie,
weil es in finanzieller Hinsicht in meinem Leben schon wieder bergauf ging. Das
Wissen aus der Lehre ist so wertvoll für mich, dass ich beschlossen habe, es an
andere Menschen weiterzugeben. Natürlich nur für einen Bruchteil der Kosten, die
ich für die Ausbildung selbst ausgegeben habe. Das mir das Projekt in dieser Form
überhaupt möglich ist, funktioniert nur in Verbindung mit dem Internet.
Denn nur über das Internet kann ich so viele Menschen erreichen, dass es sich auch
rechnet.
Heute besitze ich zwei GmbHs, die ich selbst aufgebaut habe. Meine Arbeitszeit
beträgt dabei nur etwa drei Stunden pro Tag. Vielleicht hört sich das extrem an. Es ist
mir auch nur deswegen möglich, weil ich mich mit 30 Jahren entschlossen habe, dass
ich mich voll und ganz auf das Internet konzentrieren will. Bei der Arbeit mit dem
Internet können wir ausgesprochen praktische Softwaremöglichkeiten in Anspruch
nehmen. So lassen sich unglaublich viele Arbeitsschritte automatisieren.
Daneben habe ich mich bewusst gegen viele Mitarbeiter entschieden. Denn so kann
ich mir meine persönliche Freiheit bewahren. Die Freiheit ist übrigens mein
steuerndes Motiv: Ich liebe die Freiheit! Sicher könnte ich auch eine riesige
Organisation aufbauen. Aber das würde mich meine Freiheit kosten und ich müsste
wieder viel mehr arbeiten. Das möchte ich aber nicht! So nehme ich in Kauf, dass ich
mich ein weiteres Mal gegen das Geld entschieden habe.


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Mit einer großen Organisation könnte ich viel mehr Geld verdienen. In meiner jetzigen
Situation ist aber für alles gesorgt und auch die Dinge, die ich gerne machen möchte
kann ich noch finanzieren.
So habe ich viel Zeit für meine Familie, die ich sehr liebe. Mit meiner Frau bin ich heute
15 Jahre zusammen. Auch in einer so langfristigen und intensiven Beziehung steckt
natürlich viel Arbeit. So ein Glück kommt ja nicht einfach ins Haus geflogen. Unsere
Beziehung ist auch deswegen so wundervoll, weil wir immer wieder in die ganze Welt
verreisen. Ich nutze meine freie Zeit auch für meine Hobbys.
Ich möchte mit meiner Geschichte zeigen, dass jeder ein erfolgreiches Leben leben
kann, auch wenn es ihm mal schlecht geht. Dieses Leben, das ich jetzt führen darf,
konnte ich mir mit 17 Jahren während meiner Drogenzeit nicht einmal ansatzweise
vorstellen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass ich jemals Menschen in diesem
Bereich schulen würde. Ich denke heute aber, dass ich die schweren
Drogenprobleme damals sogar gebraucht habe, um in mein heutiges Leben
hineinzuwachsen und um Verantwortung für andere Schicksale tragen zu können.
Mein Lehrer hat mir damals oft gesagt: "Jeder Mensch studiert das Fach seiner
größten Behinderung." Meine größte Behinderung verbarg sich in den ganzen
emotionalen Blockaden, die die Drogen in mir aufgeschlossen haben. Drogen
nehmen wir ja in erster Linie, um irgendwelche schwierigen Dinge zu kompensieren.
Mir ist es so ergangen, dass diese emotionalen Probleme irgendwann mit einer
gewaltigen Kraft nach oben geschwemmt wurden. Ich musste dann einen Weg
finden, diese Dinge wieder zu verarbeiten. Deshalb bin ich heute unbeschreiblich
dankbar dafür, dass ich die Hypnotherapie im Laufe meines Lebens kennenlernen
durfte.
Wie du siehst, können wir unser Leben wirklich verändern und etwas positives daraus
gestalten. Vorausgesetzt, wir wollen diese Veränderung auch. Wir müssen uns auf
dieser Welt nichts gefallen lassen. Wir haben aber eine Selbstverantwortung.
Beachten wir das, können wir alle Dinge erreichen, die wir erreichen wollen!
Wir dürfen aber nicht die Bedingung vergessen: Für alles müssen wir einen Preis
bezahlen. Wer sich eine schöne Yacht in einem mallorcinischen Hafen wünscht, kann
die natürlich haben. Aber: Derjenige muss auch einen Preis dafür bezahlen. Das ist
nicht unbedingt das Geld, das die Yacht kosten soll. Vielleicht ist es die Lebenszeit,
die beim Verdienen des Geldes verloren geht. Oder es ist der Neid des Nachbarn, der
ihm sein Glück nicht gönnen will.
Das ist das duale System auf der Welt: Hier herrscht das Yin und das Yang. Für alles,
das ich bekomme, muss ich auch etwas geben. Das ist die Bedeutung hinter dem
Preis.


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Im Übrigen zahlen wir auch einen Preis, wenn wir nicht das Leben leben, welches wir
leben wollen. Wenn wir anstatt unsere Träume zu leben mit unseren unerfüllten
Wünschen versauern, ist der Preis vielleicht, dass wir oft niedergeschlagen oder
traurig sind.
Überlege dir mal folgendes: Wenn du eine ältere Person von 90 Jahren auf dem
Sterbebett triffst und danach fragst, was er oder sie in ihrem Leben gerne anders
gemacht hätte, was wäre dann die wahrscheinlichste Antwort?
Hätte er vielleicht geantwortet, dass er gerne mehr im Leben gearbeitet hätte?
Oder hätte er gesagt, dass er sich mehr Mut gewünscht hätte, um seine Träume und
Wünsche zu leben?
Vielleicht wäre auch der Wunsch zur Sprache gekommen, dass er auch gerne öfter
"Nein" gesagt hätte. Möglicherweise auch ein "Nein" zu bestimten Menschen im
Leben. Auch dieses Thema der
Abgrenzung ist wichtig: Wir müssen unsere eigenen Grenzen kennen! Denn nur wenn
wir unsere Grenzen kennen, können wir uns vor vielen Gefahren da draußen schützen.
Würde jemand meine alten Freunde von früher fragen, wie es mit mir im Leben
weitergehen würde, würden sie vermutlich antworten: "Nee, aus dem wird nie was,
der war doch ein Drogi". Heute staunen sie über meine Transformation vom
drogenabhängigen Jugendlichen hin zum erfolgreichen Unternehmer.


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3. Meine Mission
Meine heutige Mission lautet: Ich möchte Menschen aufzeigen, wie sie ihre Ziele,
Träume und Wünsche erreichen und ein ausgeglicheneres und selbstbestimmteres
Leben führen!
Ich möchte an dieser Stelle davon abraten, immer nur die sogenannten
"Erfolgscoachings" zu besuchen. Meine Überzeugung ist, dass es uns nicht
weiterbringen kann, wenn wir uns einfach wieder und wieder sagen, dass wir
erfolgreiche und großartige Menschen oder Unternehmer seien. Für mich liegt der
Erfolg in der Vergangenheit. Wenn ich die schwierigen Themen in meiner
Vergangenheit nicht vollständig auflöse, dann werden sie mich in der Zukunft auch
weiterhin einholen. Darum ist es wichtig für uns, dass wir zunächst genau überprüfen,
wo die schwierigen und einschränkenden Themen in unserem Leben verborgen
liegen. Erst dann bekommen wir ein ausgeglicheneres und selbstbestimmteres
Leben.
Natürlich ist Geld wichtig, aber mit Glück hat es nicht immer etwas zu tun. An späterer
Stelle in diesem Glücksbuch möchte ich dir trotzdem zeigen, wie du mehr Geld in
dein Leben ziehen kannst. Aber stelle dir zuerst einmal selbst die Frage, was für ein
Leben du eigentlich führen möchtest.
Das Geld dafür kommt dann von ganz allein. Was sich vielleicht ein wenig plakativ
anhört, ist meine persönliche Erfahrung der letzten 15 Jahre. Ich bin fest davon
überzeugt. Denn ich hatte die Chance, zwei Pleiten am eigenen Leib zu erleben und
bin im Anschluss immer wieder auf die Beine gekommen. Heute bin ich ein sehr
erfolgreicher Unternehmer mit einer tollen Familie und viel Freizeit. Ich habe niemals
so viel lernen können, wie in den beiden Extremsituationen. Aus diesen Gründen bin
ich für die Erfahrungen auch wirklich dankbar.


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4. Man kann im Leben alles erreichen...


Wenn man nur will und bereit ist, den Preis zu bezahlen!
Mir kommt unser schöner Planet manchmal wie ein riesiger Spielplatz vor: Hier kann
jeder das machen, was er machen will. Aber man muss auch bereit sein, den Preis
dafür zu bezahlen.
Ich habe gelernt, dass man als erfolgreicher Unternehmer, wenn man mehr Geld
besitzt als andere Menschen, nicht mehr mit alten Freunden zusammen sein kann.
Deine Freunde wollen dich einfach nicht mehr begleiten. Natürlich ist dabei auch
Neid im Spiel. Aus diesem Grund stimme ich auch einem anderen Sprichwort zu: "An
der Spitze ist es einsam". Das trifft es auf den Punkt.
Doch warum ist das für dich wichtig? Das ist nur eines von vielen Beispielen für Preise,
denn manchmal müssen wir auch mit etwas ganz anderem bezahlen. Du verstehst
sicher, worauf ich hinaus möchte: Wer Erfolg und viel Geld besitzen möchte, muss
den entsprechenden Preis bezahlen. Ohne geht es nicht, denn: Wir bekommen auf
diesem Planeten nichts, ohne einen Preis zu bezahlen.
Manchmal bekommen wir etwas, obwohl der Preis im direkten Vergleich eher gering
ist. Das ist natürlich ein besonderes Glück. Ein Beispiel aus meinem Leben: Ich habe
einandhalb Jahre kein Geld verdient. Es war für mich und für meine Frau eine schwere
Lebenssituation. Meine Frau hat besonders gelitten, denn sie braucht viel Sicherheit,
damit sie sich wohlfühlt. Im Nachhinein sehen
wir das aber anders. Wir führen jetzt seit fünf Jahren das Leben, das wir immer führen
wollten.
Mit viel Zeit füreinander und unvergesslichen Reisen rund um die Welt. Diese
schweren einandhalb Jahre waren doch - im Nachhinein betrachtet - nur ein kleiner
Preis für die lange Zeit, in der wir schon unser schönes Leben genießen können. Das
ist aber in jedem einzelnen Fall relativ.
Trotzdem heißt ein festes Grundprinzip für unseren Erfolg: Es gibt nichts umsonst!


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5. Mein Lehrer Hans-Peter Zimmermann


An dieser Stelle möchte ich mich einmal herzlich bei meinem Lehrer Hans-Peter
Zimmermann (www.hpz.com) für die freundliche Genehmigung zur Benutzung seiner
Folien bedanken. Die Folien sind ein Teil des Glücksbuchs geworden, auch in anderen
Angeboten meinerseits durfte ich seine Folien verwenden.
Hans-Peter hat eine tolle Ausbildung im Bereich der Hypnotherapie, die auch
Familienaufstellungen und mehr umfasst. Ich mag an ihm seine ausgeglichene
Verbindung aus Spiritualität und Bodenständigkeit. Für mich ist er ein bisschen wie
ein Baum: Ein Baum wächst nicht nur mit seinen Blättern nach außen. Manchmal ist
das ja alles, was wir erkennen können. Die Blätter symbolisieren die Spiritualität. Doch
im Boden wächst der Baum auch mit seinen Wurzeln und die stehen für die
Bodenständigkeit. Ich finde das ausgewogene Verhältnis besonders wichtig, da
Spiritualität allein für mich nicht seriös genug ist. Es wirkt ein wenig wie Hokus-Pokus.
Und sowas ist bei Hans-Peter nicht der Fall. Sicher ist Spiritualität auch ein wichtiges
Werkzeug. Aber allein wird es meist falsch angewendet. Auch das ist wie das Yin und
Yang des Lebens: Wir benötigen alle Spiritualität und Bodenständigkeit für uns selbst.


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6. Unser Unterbewusstsein
Unterbewusstsein - Was verbirgt sich überhaupt hinter diesem Begriff? Ein Coach hat
das auf einem Seminar, das ich mal besucht habe, sehr anschaulich erklärt. Er forderte
mich auf, dass ich mir den Raum, in dem ich mich befand, in meinen Gedanken
vorstelle. Der Raum stellte mein Unterbewusstsein dar. Dann sollte ich eine kleine
gedankliche Nadel nehmen und damit in die Luft pieksen. Der kleine Pieks war nichts
anderes als mein Bewusstsein. Mit dem Bewusstsein ist der Teil unseres Ichs
gemeint, den wir aktiv steuern können. Das Unterbewusstsein hingegen können wir
nicht einfach so steuern. Die Übung sollte mir eines verdeutlichen: Das
Größenverhältnis zwischen
Unterbewusstsein und Bewusstsein unterscheidet sich fulminant. Wir sind nur in der
Lage, aktiv einen winzigen Teil von uns zu steuern. Ich habe das als sehr
beeindruckend empfunden.
Obwohl das Unterbewusstsein nicht für uns zugänglich ist, beherbergt es eine riesige
Masse an Informationen, die unser Leben betreffen. Es steuert unser Leben sogar.
Das Unterbewusstsein kann ein echter Gewinn für uns sein: Wenn wir lernen, mit ihm
zu kommunizieren und zu arbeiten, dann kann es uns die tollsten Türen öffnen und
großartige Dinge bewegen.
Ganz wichtig ist auch die folgende Information: Unser Unterbewusstsein bewertet
nicht, ob etwas gut oder schlecht für uns ist. Es ist vollkommen neutral. Wenn du dir
schlechte Dinge wünscht, kommen sie auch. Das ist genauso, wenn du dir gute Dinge
wünscht. Es liegt also an dir allein. Unser Unterbewusstsein führt nur unsere "Befehle"
aus.
Für eine gelungene Kommunikation mit dem Unterbewusstsein müssen wir
beachten, dass es wie ein Navigationssystem arbeitet. So ein Navigationssystem
muss nur zwei Dinge wissen:
1. Wo stehst du heute?
...und...

2. Wo willst du hin?
Damit ist natürlich kein Ort gemeint, wie es bei einem tatsächlichen
Navigationssystem der Fall wäre. Gemeint sind die Lebenssituationen. Wie wir unser
Ziel erreichen, ist dabei völlig irrelevant. Dem Navigationssystem müssen wir ja auch
nicht erst erklären, wie wir zur Meyerstraße gelangen. Es regelt das automatisch.


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7. "Willst du den lieben Gott zum Lachen bringen,


mach Pläne!"
Wer kennt das nicht: All die Pläne, die wir uns manchmal fein säuberlich zurecht
legen, vielleicht sogar zu Papier bringen, können wir oft nicht einhalten. Wir weichen
von unseren eingeschlagenen Pfaden ab, weil wir nicht anders können. Das Leben
hatte einfach andere Dinge mit uns vor. Woran das liegt, möchte ich dir nun erklären.
Unser Unterbewusstsein kann mit Geldbeträgen nicht viel anfangen. Wenn sich
jemand eine Million Euro wünscht, fragt sich das Unterbewusstsein nur: "Für was
denn?". Gibt es darauf keine Antwort, also keinen konkreten Verwendungszweck, wird
es die Erfüllung des Wunsches immer schuldig bleiben. Geldbeträge als Wünsche
sind einfach zu schwammige Ziele. Sie sind nicht fassbar durch unser
Unterbewusstsein.
Viel sinnvoller ist die Vorstellung von konkreten Lebenssituationen: Wie soll dein
Leben aussehen, das du leben willst?
Wie soll das schöne Haus aussehen, in das du einziehen möchtest?
Mit einer solchen Visualisierung von Erlebnissen, die du erfahren möchtest, kommt
unser Unterbewusstsein deutlich besser zurecht. Mit dem Ziel direkt vor Augen
kommt irgendwann sogar das Geld zu dir.
Als ich Anfang 20 war, habe ich mir bereits fest vorgenommen, dass ich erfolgreich
sein möchte. Sonst nichts. Das war mein einziges Ziel. Genau wie ein Geldbetrag war
auch dieses Ziel nur sehr schwammig formuliert. Mit 23 war ich bereits einer der
jüngsten Repräsentantsleiter in dem Unternehmen, in dem ich damals gearbeitet
hatte. Ich hatte über 20 Mitarbeiter. Ich war also zweifelsfrei erfolgreich. Aber die
Sache hatte für mich einen Haken, denn ich habe ja kein Geld verdient. Alles was ich
verdiente, ging gleich wieder zur Deckung von irgendwelchen Kosten drauf.
Als ich dann mit 24 pleite war, sahen meine Wünsche schon etwas konkreter aus: Ich
wollte zwar erfolgreich sein, aber daneben auch Geld verdienen. Du weißt schon, was
passiert ist: Ich war wieder sehr erfolgreich und habe ein sechsstelliges Einkommen
erwirtschaftet. Wieder hatte die Sache einen Haken für mich: Ich war ständig am
arbeiten. So war ich zum Beispiel jeden Tag in einer anderen Stadt und habe ein
Seminar gegeben. Manchmal waren auch die kompletten Abende mit
Kundenveranstaltungen verplant. Es war für mich eine sehr anstrengende Zeit.

Beim nächsten Mal bin ich es wieder anders angegangen: Ich visualisierte mein Ziel
mit den Attributen, sehr erfolgreich zu sein, viel Geld zu verdienen, aber auch viel Zeit


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für die die schönen Dinge des Lebens zu besitzen. Wie bereits die beiden Male zuvor
haben sich meine Wünsche durch die Visualisierung erfüllt. Doch umso konkreter ich
in der Vorstellung meiner zukünftigen Lebenssituation wurde, desto mehr bekam ich
anschließend die Dinge, die ich wirklich wollte. Neben Geld und Erfolg hatte ich nun
also endlich Zeit. Ich habe sie intensiv genutzt, indem ich mit meiner Familie viel auf
Reisen war. So haben wir zum Beispiel zweimal innerhalb von vier Jahren die Welt
umrundet.
Es geht also nicht darum, dass wir uns Geldsummen vorstellen, wenn wir große Ziele
erreichen wollen. Wir müssen uns stattdessen konkret die gewünschte Situation
vorstellen, die wir erreichen wollen. Dann werden wir auch Erfolg haben. Unser
Unterbewusstsein benötigt Bilder, um uns unsere Wünsche und Träume zu erfüllen.


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8. Wo stehe ich heute und wo will ich hin?


Fassen wir die Fakten noch einmal kurz zusammen:
è Unser Unterbewusstsein funktioniert wie ein Navigationssystem
è Zuerst müssen wir uns darüber bewusst sein, wo wir heute stehen und wo wir
eigentlich hin wollen

Was du dir dazu im Detail bewusst machen solltest, möchte ich dir in den folgenden
Kapiteln genauer erklären.


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9. Ressourcen - Das Rohmaterial zum Erfolg


Es gibt gewisse Ressourcen in unserem Leben, die unsere Lebensqualität
versinnbildlichen. Diese Ressourcen sind:
è Seelische und körperliche Gesundheit
è Kommunikation
è Beziehungen
è Berufliche Erfüllung
è Finanzen
è Lebensenergie
è Zeit - Management
è Urvertrauen

Mit Hilfe der Liste können wir einen Test machen. Dadurch finden wir heraus, wo wir
derzeit im Leben stehen. Mit den Informationen füttern wir anschließend unser
"Navigationssystem", also unser Unterbewusstsein. Nimm dir nun jede einzelne der
aufgelisteten Ressourcen vor und bewerte sie für dich spezifisch. Horche genau in
dich rein, wie du dich selbst in diesen Ressourcen einschätzt. Die Einschätzung kannst
du zum Beispiel mit Hilfe einer Skala von 1 bis 10 anlegen. Die Ziffer "1" bedeutet, dass
die Ressource nur sehr schwach bei dir ausgeprägt ist. Die Ziffer "10" hingegen sagt
aus, dass die zugehörige Ressource sehr stark ausgeprägt ist. Mach dir dazu ruhig
auch Notizen und nimm die Informationen ganz in dich auf.
Wie sieht es bei dir aus mit der seelischen und körperlichen Gesundheit? Fühlst du
dich in beiden Bereichen ganz gesund, oder quälen dich Krankheiten oder
Wehwehchen? Bist du eher eine 1, eine 5 oder eine 9? Notiere das Ergebnis. Begründe
es auch mit deinen Worten. Nehme deine Ist-Situation in dein Bewusstsein auf.
Bei der Ressource der Kommunikation kannst du dich fragen, wie du mit anderen
Menschen ins Gespräch kommst. Funktioniert deine Kommunikation? Kannst du dich
so klar ausdrücken, dass andere Menschen verstehen, was du sagen willst? Gibt es
irgendwelche Defizite im sprachlichen Bereich?
Wie gut steht es bei dir im Ressourcenbereich "Beziehungen"? Beziehungen
umfassen hier Freunde als auch Liebesbeziehungen und die Ehe. Erhältst du
ausreichend Zuspruch und Unterstützung?
Ist deine Arbeit erfüllend? Es geht nicht nur darum, überhaupt einen Job zu haben.
Die Frage sollte auch sein, ob du deiner individuellen Berufung nachgehst. Bist du
wirklich mit Leidenschaft bei der Sache, oder arbeitest du in erster Linie um Geld zu
verdienen?


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Natürlich spielen auch die Finanzen eine Rolle. Nimmst du ausreichend Geld ein, um
dich und - falls vorhanden - deine Familie zu versorgen? Reicht dein Einkommen, um
gelegentlich etwas Kaputtes im Haushalt ersetzen zu können? Wie sieht es mit
Urlaub aus, damit du wieder frische Energie für dein Leben tanken kannst?
Bewerte auch deine allgemeine Lebensenergie. Wie fit fühlst du dich allgemein im
Leben?
An der Ressource Zeit - Management arbeite ich zur Zeit sehr intensiv. Es geht darum,
ob wir unsere vorhandene Zeit effektiv einteilen, sodass wir uns weder gehetzt noch
unterfordert fühlen.
Irgendwie müssen wir alle Termine auf die Reihe bekommen. Wir brauchen die
Beschäftigung und Arbeit in unserem Leben, doch auch Pausen zur Regeneration
sollten eingeplant und eingehalten werden.
Eine der wichtigsten Ressourcen ist das Urvertrauen. Vor allem Selbstständige
brauchen es. Wir müssen das Urvertrauen haben, damit wir daran glauben können,
dass auch im nächsten Monat noch genügend Geld in unsere Kasse fließt.
Urvertrauen brauchen wir aber auch in anderen Dingen unseres Lebens. Es gibt uns
das Gefühl, dass alles gut wird, ganz egal was kommt. Zum Beispiel auch, dass es
unseren Kindern immer gut gehen wird. Wir können es einfach als gesunde
Sorglosigkeit bezeichnen.
Ich persönlich glaube daran, dass die schlechten Dinge, die in unserem Leben
passieren, weder eine Bestrafung noch so etwas wie Rache oder irgendeine Form
von Bösartigkeit vom Leben sind. Wir Menschen sollen aber an gewissen Dingen
einfach wachsen. Und wir müssen dabei Urvertrauen haben, denn alle
Schicksalsschläge beinhalten einen tieferen Sinn für uns.


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10. Bedürfnispyramide nach Maslow


Die Bedürfnispyramide wurde vom US-amerikanischen Psychologen Abraham
Maslow entwickelt. Ähnlich wie bei den Ressourcen kannst du mit Hilfe der
Bedürfnispyramide mehr darüber herausfinden, wo im Leben du zur Zeit stehst. Sie
besteht aus fünf Stufen, die übereinander angeordnet sind. Umso
näher die Stufe am Fundament der Pyramide liegt, desto wichtiger ist das Thema für
unser Leben:
1. Physiologische Grundbedürfnisse
2. Schutz und Sicherheit
3. Gruppenzugehörigkeit
4. Anerkennung
5. Selbstverwirklichung

Wir Menschen in Europa gehören zu den reichsten fünf Prozent auf dieser Welt. Wir
besitzen praktisch alles. Deshalb müssen wir uns auch nicht mehr um die Erfüllung
unserer physiologischen Grundbedürfnisse, die zum Beispiel die Versorgung mit
Wasser oder Essen umfassen, Sorgen machen. Anders geht es den Menschen in
Afrika: Ihnen steht sehr viel weniger zur Verfügung. Einige
Afrikaner müssen sogar hungern oder haben keinen Zugang zu sauberem
Trinkwasser.
Trotzdem werden viele Menschen in Europa durch ihr Sicherheitsbedürfnis blockiert.
Das lässt sich sehr gut an der Berufswahl erkennen: Wir sind auf der Suche nach
sicheren Berufen. Sie sollen uns natürlich auch in finanzieller Hinsicht das
größtmögliche Maß an Sicherheit zukommen lassen.
Dabei ist gerade das Bedürfnis nach Geldsicherheit sehr alt und überholt. Wir haben
Angst davor, dass wir hungern müssen oder kein Dach mehr über dem Kopf haben.
In Europa gibt es so etwas aber nicht mehr. Das Sicherheitsbedürfnis ist für uns eher
ein Trugschluss. Viele kämpfen trotzdem Tag für Tag dafür, dieses Bedürfnis zu stillen
- koste es, was es wolle.
Natürlich ist es nichts Negatives, dass wir ein Sicherheitsbedürfnis haben. Wir sind gut
so, wie wir sind. Es ist eine Grundvoraussetzung in der Arbeit mit uns selbst, dass wir
das beachten. Allerdings können wir uns immer weiter verbessern und unsere
Energie dadurch langfristig viel sinnvoller und effizienter nutzen.


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Die nächste Stufe ist die Stufe der Gruppenzugehörigkeit. Hier geht es darum,
Mitglied einer Gemeinschaft zu sein. Auch in diesem Bereich haben viele Menschen
einige Schwierigkeiten. Sie erhalten zum Beispiel zu wenig oder zu viel Beachtung.
Einige streben sogar krampfhaft einen bestimmten Bekanntheitsgrad an.
Manche steben hingegen lieber nach Anerkennung. Stars wollen zum Beispiel auf der
Bühne gefeiert werden. Andere arbeiten für Anerkennung sehr hart, denn wir alle
wissen, dass Lob wie ein treibender Motor wirkt. Bei der Anerkennung gilt, dass wir
ein ausgeglichenes Maß für uns erreichen müssen.
Selbstverwirklichung bedeutet, das Leben in Freiheit selbst gestalten zu können:
Verreisen, wann und wohin du willst. Oder, dass du jeden Morgen aufstehen und
selbst entscheiden kannst, was du machen wirst. Es kann passieren, dass du durch
ein hohes Maß an Freiheit deine Gruppenzugehörigkeit verlierst. Vielleicht weil die
Menschen aus dem Umfeld plötzlich nichts mehr mit dir zu tun haben wollen. Sicher
gehört auch immer etwas Neid dazu.
Vielleicht kostet es dich viel Kraft, diese Bereiche einmal intensiv zu erfühlen. Es ist
nicht einfach, seine Position im Leben zu verorten. Manchmal schmerzt es sogar. Aber
halte dir immer vor Augen, dass es dich weiter bringt. Du kannst nur dann voran
kommen, wenn du weißt wo du stehst. Nur so erfährst du, was du grade wirklich in
deinem Leben brauchst.
Ich habe ja bereits an einer früheren Stelle in diesem Glücksbuch erwähnt, dass mir
persönlich die Freiheit das wichtigste Gut im Leben ist. Dafür habe ich meine
Sicherheit aufgegeben. Ich habe auch in Kauf genommen, dass mich andere
Menschen nicht mehr mögen. Versuche selbst einmal, mit Hilfe deiner Bewertungen
herauszufinden, was dir am Wichtigsten im Leben ist.


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11. Unternehmensberatung gestern


Lass uns jetzt herausfinden, wie du dort hingelangen kannst. Die Inhalte in diesem
Kapitel stammen zum Teil aus der Unternehmensberatung. Das Schöne daran ist,
dass man diese Inhalte auf jeden einzelnen Menschen adaptieren kann.
Bisher wurde bei der Unternehmensberatung nach folgenden Prioritäten gehandelt:
1. Priorität: Den Menschen den Rucksack füllen mit wertvollen Marketing- und
Management - Werkzeugen
2. Priorität: Den Menschen helfen, ihr Leben zu planen
3. Priorität: Den Menschen einen Coach empfehlen, der ihnen den Klotz vom Bein
wegnimmt...

Zuerst werden den Menschen also wichtige Werkzeuge an die Hand gegeben. Dieses
Bild lässt sich auch sehr gut auf die Schule übertragen. In der Schule erhält jeder
Schüler etwa 100.000 Stunden Material. In einer Studie haben Wissenschaftler
daraufhin untersucht, wieviel von diesem Material nach zehn bis fünfzehn Jahren
noch in den Köpfen der Schüler vorhanden war. Die Werte waren extrem gering: Nur
ungefähr ein bis zwei Prozent ist geblieben. Das heißt, dass circa 98 Prozent der
Schulzeit nur eine Schulung von Werkzeugen darstellt.
Es gibt zwar viele Motivations- und Erfolgscoaches, doch ihre Arbeit besteht in erster
Linie darin, den Menschen bestimmte Werkzeuge an die Hand zu geben. Nach so
einem Motivationsseminar ist man in der Regel auch hochmotiviert. Aber diese
Motivation hält meistens nur wenige Tage an. Dann gerät
man wieder zurück in den Alltagstrott und die Wirkung ist verpufft. Daher bin ich der
festen Überzeugung, dass es nicht nur darum geht, den Menschen Werkzeuge
beizubringen.
Im nächsten Schritt wird dann die Lebensplanung begonnen. Und spätestens dann
merken wir, dass wir mit den neuen Werkzeugen von unserem "Meisterguru" rein gar
nichts anfangen können. Die Probleme liegen meistens doch ganz woanders. Um die
Probleme zu lösen, wird der Klient im nächsten Schritt
zu einem weiteren Coach geschickt, der ihm den Klotz vom Bein nehmen soll. Als
"Coaches" bezeichne ich an dieser Stelle übrigens die Beschäftigten in allen
beratenden Berufen, zum Beispiel Heilpraktiker, Psychotherapeuten oder
Hypnotherapeuten. Also Menschen, die tatsächlich auch in der Lage sind, den Ballast
zu entfernen. Ich bin der Meinung, dass es heute in der Unternehmensberatung aber
völlig anders aussehen sollte.


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12. Unternehmensberatung heute Ich stelle mir das


wie folgt vor:

1. Priorität: Psychische Blockaden beseitigen helfen


2. Priorität: Den Menschen helfen, ihr Leben zu planen
3. Priorität: Den Menschen den Rucksack füllen mit wertvollen Marketing- und
Management - Werkzeugen

Es ist sehr wichtig für uns, dass wir zuerst unsere psychischen Blockaden loswerden
können. Erst dann können wir das Leben auch effizient planen, zum Beispiel indem
wir uns vornehmen, unsere Talente zu fördern. Dann erst möchte ich den Menschen
das Werkzeug an die Hand geben. Natürlich muss es speziell auf die individuellen
Bedürfnisse angepasst sein, ansonsten funktionieren sie nicht.
Erst wenn mehr Unternehmensberater zu diesem System übergehen, kann die Zahl
ihrer erfolgreichen Klienten zunehmen. Mit "erfolgreich" ist aber nicht immer gemeint,
dass man ein prall gefülltes Bankkonto hat. Für mich bedeutet "erfolgreich sein", dass
man ein gesundes Leben führt, welches man auch gerne leben möchte. Natürlich
brauchen wir dazu auch Geld, denn ohne Geld funktioniert unser Leben nicht. Auch
wer besondere Erlebnisse erfahren möchte, zum Beispiel eine Reise nach Hawaii,
benötigt ein gewisses Budget. Aber es macht nicht den Erfolg im Kern aus.


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13. Seelische Blockaden


Wir schleppen alle unsere ganz persönlichen Blockaden mit uns herum. Meiner
Meinung nach gibt es keinen Menschen auf der Welt, der von sich behaupten könnte,
er würde keine Blockaden besitzen. Es scheint mir sogar ein universelles Grundprinzip
zu sein.
Wir haben alle Probleme. Aber wir sind auf dieser Welt, um diese Probleme wieder
zu lösen!
Schon das Wort "Problem" sagt das aus: Trennen wir es in seine Silben auf, erhalten
wir "Pro" und "-blem". "Pro" bedeutet dabei nichts anderes als "für". Wir tun also etwas
für die Lösung des Problems. Das ist etwas Positives, sonst würde es wohl eher
"Contrablem" heißen. Wir können es
bewusst angehen und auch wieder lösen. Das meine ich mit dem wesentlichen,
universellen Prinzip. Mit der Auflösung unserer Probleme setzen wir übrigens Energie
frei, die wir dann an anderer Stelle in unserem Leben zur Verfügung haben.
In welcher Gestalt können uns diese seelische Blockaden lähmen? Als Blockaden
wirken unter anderem:
è Negative Erlebnisse in unserer Vergangenheit. Insbesondere solche, bei denen
wir die dazugehörigen Emotionen nicht leben konnten, weil dies die Situation
nur verschlimmert hätte (Traumata unterschiedlicher Ausprägungen).
Erschwerend kommt hier hinzu, dass diese Erlebnisse ins Unbewusste
verdrängt werden und sich im Alltag des Erwachsenen nur durch
unerklärliches und unangemessenes Verhalten bemerkbar machen. Beispiel:
Der frühe Tod der Mutter bewirkt eine Verlustangst im Bezug auf die
Lebenspartnerin.
Du kannst dir das an dem oben genannten Beispiel folgendermaßen vorstellen:
Die Lebenspartnerin lässt in der Küche einen Löffel fallen. Der Partner regt sich
urplötzlich darüber auf und geht
so richtig in die Luft. Die Aufregung hat natürlich nichts mit dem Löffel zu tun.
Es handelt sich dabei um einen Trigger, also einen Auslöser für das
Wiedererleben vergangener Emotionen und Stimmungen, oft ein Überbleibsel
aus der Kindheit.
Auch ich erlebe manchmal solche Trigger: Ich fahre auf der Autobahn gerne
sportlich. Wenn dann plötzlich ein anderer Autofahrer kurz vor mir ausschert
und meine Fahrspur blockiert, kann ich mich unglaublich darüber aufregen.


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Das ist dann aber nicht das Problem des Fahrers, der vor mir ausgeschert ist,
sondern ganz allein meines. Ich lasse mich davon triggern und muss
anschließend meinen Ärger aushalten. Das kostet mich jedesmal sehr viel
Energie. Nach der Autofahrt sehe ich wieder klar und merke auch, dass ich nur
wenige Sekunden aufgehalten wurde. Es ist also eine völlig übertriebene
Reaktion meinerseits.
Wir besitzen alle solche Trigger. Erkennen lassen sie sich an Situationen, in
denen wir emotional überreagieren. Sie schlummern ganz unbewusst in uns
und brechen dann mit rasender Geschwindigkeit aus uns heraus.

è Aussagen, die Personen oder Institutionen in unserer Vergangenheit getätigt


haben, und die wir aufgrund der Autorität dieser Personen oder aufgrund
ständiger Wiederholungen irgendwann für wahr und unwiderruflich gehalten
haben (sogenannte Glaubenssätze).
Beispiel: "Ich muss ackern wie ein Esel, damit ich etwas wert bin".
Stell dir für ein weiteres Beispiel einmal die folgende Situation vor: Ein
Sechsjähriger sitzt gemeinsam mit seinem Vater am Küchentisch. Draußen auf
der Straße fährt plötzlich der Nachbar
in seinem neuen Mercedes vorbei. Der Vater merkt dann verärgert an: "Diese
reichen Schweine!". Das reicht schon, dass der Sechsjährige glaubt, dass der
Vater recht hat und alle Reichen Schweine
seien. Im Unterbewusstsein des Sechsjährigen könnte dann dieser
Glaubenssatz gespeichert werden: "Ich will niemals reich sein, weil ich dann ein
Schwein wäre". Diese Person wundert sich dann mit
40 oder 50 Jahren, dass sie finanziell eigentlich immer Probleme hatte. So
wirken die Glaubenssätze in uns. Sie beinhalten oft auch die Botschaft, dass wir
nichts können oder zu nichts taugen.
Selbst Lehrer pflanzen manchmal solche Glaubenssätze in die Köpfe ihrer
Schützlinge ein. In einem solchen Fall missachten sie grundlegend die
Verantwortung, welche sie tragen. Ich vermute, dass ihnen einfach nicht
bewusst ist, dass sich Worte auch als Glaubenssätze verinnerlichen. Das Gute
ist, dass sich diese Glaubenssätze auch wieder umprogrammieren lassen.
Ich bin heute auch mit Ärzten vorsichtig geworden. Wer zu zehn verschiedenen
Ärzten geht, erhält auch zehn verschiedene Diagnosen. Viele Ärzte schaffen es
nicht zu erkennen, dass ihre falschen Diagnosen nicht gut für den Patienten
sind. Auch da entstehen sehr viele Glaubenssätze, die uns nachhaltig
einschränken können. Ich bin selbst kein Arzt und möchte mich in die


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Diagnostik auch nicht einmischen, aber ich möchte an dieser Stelle an das
Verantwortungsgefühl von solchen Autoritäten appellieren.
Wir selbst können aber etwas zu unserem eigenen Schutz tun: Bei Autoritäten
sollten wir stets hinterfragen, ob das was sie uns sagen, auch gut für uns ist.
Gerade bei Kindern ist das aber leichter gesagt als getan. Sie sind offen wie ein
Schwamm und saugen jedes Wort in sich auf. Was wir Kindern sagen, das
glauben sie auch. Das liegt bereits in der Natur der Sache.

è Entscheide, die wir irgendwann aufgrund einer falschen Interpretation der


Ereignisse getroffen haben, und die uns im Alltag als Erwachsene nicht dienlich
sind (limitierende Entscheide).
Beispiel: "Ich will kein reiches Schwein sein!"
Es handelt sich also um Glaubenssätze, die wir uns selbst eingeredet haben. In
einem solchen Fall
wie im oben genannten Beispiel müssen wir uns nicht wundern, dass wir
Geldprobleme haben. Was hier fast schon banal klingt, ist in Wirklichkeit ein
unglaublich mächtiges Werkzeug. Solche
Informationen herauszuarbeiten beinhaltet für mich auch die Arbeit eines
guten Coachings.


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14. Welche Ursachen haben emotionale Probleme?


Ein ganzheitlicher Hypnotherapeut arbeitet mit den folgenden vier Bereichen:
1. Traumatisch,
2. systemisch - traumatisch,
3. karmisch und
4. systemisch.

In diesen Bereichen haben sich die emotionalen Probleme einst manifestiert. Der
Bereich "traumatisch" umfasst die Zeit zwischen der Geburt und der Gegenwart. Es
geht hier zum Beispiel um unsere Erfahrungen aus der Kindheit mit unseren Eltern
oder aus unserer Jugendzeit in der Schule.
"Systemisch - traumatische" Dinge sind bereits im Zeitraum zwischen unserer
Zeugung und der Geburt entstanden. Wir leben ja nicht erst mit der Geburt. Schon bis
zu neun Monate vorher sind wir da, wenn auch nur als winziger Zellhaufen im Bauch
unserer Mutter. Ohne jemals das Licht der Welt erblickt zu haben, können wir die
Stimmungen und Emotionen unserer Mutter einfangen. Wir erleben, wie sie sich fühlt.
Wenn der Vater zum Beispiel die Mutter verlässt, verursacht die Situation
wahrscheinlich starke Empfindungen in der Mutter, die vom Unterbewusstsein des
Ungeborenen aufgesogen werden. Es existiert eine stark ausgeprägte Verbindung
zwischen Mutter und Kind. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich bereits in dieser
frühen Lebensphase schwerwiegende emotionale Probleme entwickeln können.
In der Hypnotherapie erlebe ich oft, dass das Bewusstwerden über die
Schwangerschaft ein Problem für den Vater oder die Mutter darstellte. Das passiert
oft im dritten Monat. Denn nicht immer geht eine solche Nachricht mit Freude einher,
manchmal eben auch mit Ängsten und sogar Ärger.
Plötzlich muss man sich ganz anders mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen,
oder man findet keinen Weg, wie man die Schwangerschaft der Familie erklären soll.
Sowas hat eben auch Auswirkungen auf das Ungeborene. Doch das Schöne daran ist,
dass man die Probleme auch wieder auflösen kann.
Wir müssen sie zuerst nur identifizieren.
Das Prinzip der früheren Leben ist im "Karmischen" zusammengefasst. Es kommt
nicht darauf an, ob wir daran glauben oder nicht. Fest steht, dass wir innerhalb einer
Hypnotherapie in diese Bereiche vordringen können. Dann kommen die
Informationen in Form von Bildern zu uns. Mit diesen Bilder arbeiten wir dann weiter.
Wir schätzen, dass etwa 20 Prozent aller emotionalen Probleme in Bildern liegen, die
nicht zu unserem heutigen Leben gehören.


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Verdrängen wir diese Bilder einfach, verzichten wir darauf, ein Fünftel unserer
Probleme zu verarbeiten. Daher möchte ich an dieser Stelle dafür appellieren, dass
du dich auch deinen Bildern widmest.
In der Hypnotherapie wirst du für die Aufarbeitung der Bilder in einen tranceähnlichen
Zustand begleitet. Bei dem Begriff "Hypnose" solltest du nicht an eine Bühne denken,
auf der du stehst und eine Zwiebel für einen Apfel hältst! Ganz im Gegenteil: Du
befindest dich in einer leichten Trance und bekommst alles von deiner Umgebung
mit. Du erlebst ganz bewusst mit, welche Bilder in dir hochkommen.
Eine ganz besondere Auswirkung haben die früheren Generationen auf uns. Sie
werden im systemischen Bereich zusammengefasst. Was dort passiert ist, prägt uns
ebenfalls sehr intensiv. In meinem Fall beinhaltet der systemische Bereich die
Kriegserfahrung meines Großvaters. Er geriet in Gefangenschaft. Natürlich hat das
noch Auswirkungen auf mich. Ich kann nicht einfach behaupten, dass nur weil die
Geschehnisse zwei Generationen her sind, ich nicht auch noch davon beeinflusst
werde. Die Übertragung funktioniert nach folgendem Prinzip: Mein Großvater kehrte
vom Krieg traumatisiert in die Heimat zurück. Das Trauma prägte ihn massiv und er
verhielt sich nicht den Situationen entsprechend. So ist es für Trauma-Betroffene
üblich. Meine Mutter hat dann alles abbekommen, weshalb sie kein gewöhnliches
Kind sein konnte. Und über meine Mutter gelangten die Erfahrungen weiter zu mir.
Daneben werden Erfahrungen auch über die Gene weitergegeben. Diese Dinge
lassen sich ebenfalls innerhalb einer Hypnotherapie verarbeiten, weil im
Unterbewusstsein alles gespeichert ist. Das Unterbewusstsein weiß sogar, was vor
fünf und mehr Generationen passiert ist. Du siehst, wie unglaublich unser
Unterbewusstsein ist! Ich habe über meine Coachings herausgefunden, dass meine
Drogenzeit und die Pleiten ebenfalls auf eine frühere Generation zurückgeführt
werden können. Mein Ur-Ur-Opa spielte dabei eine wichtige Rolle. Ich weiß weder
wie er heißt, noch hatte ich jemals etwas mit ihm zu tun. Und trotzdem konnte er
energetisch auf mich einwirken. Eben weil diese Dinge weitergegeben werden.
Aber betrachten wir den Sachverhalt auch aus einem anderen Blickwinkel: Hätte mein
Ur-Ur-Opa und seine Vorfahren nicht das Leben weitergegeben, würde es mich
heute nicht geben. Wir sind in vielerlei Hinsicht von unseren früheren Generationen
abhängig. Das ist ein weiteres universelles Grundprinzip in unserem Dasein auf
diesem Planeten. Wir müssen dafür auch dankbar sein, denn nur durch sie dürfen wir
heute selbst ein Leben führen.
Hätte mir vor acht Jahren jemand gesagt, dass mein Ur-Ur-Opa dafür verantwortlich
ist, dass ich immer wieder pleite gehe, hätte ich demjenigen vermutlich den Vogel
gezeigt! Aber wenn wir uns das einmal näher anschauen, stellen wir fest, dass es da
wirklich eine Verbindung geben muss. Wir spüren unbewusst, dass da etwas


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gewesen ist. Vielleicht erging es dir beim Lesen dieser Zeilen selbst so, dass du
irgendetwas gespürt hast.

15. Der Energie-Fluss


Wir spüren nach dem Auflösen unserer Blockaden eine starke Lebensenergie und
Kraft. Das ist ein weiterer Grund, weshalb ich so gerne an mir arbeite: Immer wenn ich
ein neues Thema auflöse, habe ich wieder mehr Energie und Kraft für den Alltag.
Die Energie kommt aber nicht einfach aus dem Nichts. Sie fließt in einem ganz
bestimmten Gefälle: Immer von den älteren Generationen zu den jüngeren. Auch das
ist ein universelles Grundprinzip:
Die Energie fließt von den Eltern zu den Kindern. Die Eltern geben, das Kind nimmt.
Wenn Kinder versuchen, ihre Energie an die Eltern zurückzugeben, entstehen neue
Probleme. Ein umgekehrter Energiefluss ist nicht vom Leben gewollt! Es ist für uns
unglaublich wichtig, dass wir immer nach vorne schauen. Dabei müssen wir die
Energie nehmen, die von hinten, also von den älteren Generationen, zu uns kommt.
Ich arbeite sehr gerne mit Familiensystemen, da darin ein riesiges Power-Paket
steckt. Auch hier gilt in der Regel ein bestimmtes Prinzip: Alle in solchen System
wollen, dass es positiv weiter geht.


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16. Die Formel für den Geldfluss


Nachdem wir erfolgreich an diesen Eigenarten unseres Unterbewusstseins
gearbeitet haben, können wir dabei zusehen, wie endlich auch der Geldfluss
zunimmt. Eine schöne Formel hält fest, was der Geldfluss überhaupt ist:

G = W ---> Das heißt, der Geldfluss ist die Wirkung.

Was verbirgt sich dahinter? Ich schätze, dass etwa 90 Prozent aller Menschen in
diesem Land mit einem ganz bestimmten Glaubenssatz aufwachsen. Und zwar, dass
wir von einem Leistungsprinzip beherrscht werden. Aber das ist einer der größten
Irrtümer in unserer Gesellschaft! Wir glauben fest daran, dass nur wenn wir viel
arbeiten, wir viel erreichen und verdienen können. Das ist aber falsch. Denn wäre es
so, würden Menschen, die körperlich hart arbeiten, wie Handwerker, Bergarbeiter
oder Straßenarbeiter, das meiste Geld verdienen. Zu ihrem Bedauern herrscht bei uns
aber nicht das Leistungsprinzip.
Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die nur wenig leisten müssen, aber große
Summen einnehmen können. Denk mal an unsere Fußballer, die für eine 90-minütige
Runde Fußball Millionen Euro verdienen. Warum ist das so? Mit Leistung kann das
jedenfalls nicht gerechtfertigt werden.
Es geht in unserer Gesellschaft nicht um Leistung, sondern um Wirkung. Hier herrscht
dementsprechend das Wirkungsprinzip: Wer die größte Wirkung erzielt hat das
größere Einkommen. Die Fußballspieler bekommen nur deswegen soviel Geld, weil
Millionen Menschen zu Hause den Fernseher einschalten und beim Kicken zusehen
wollen.
Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass wir nach Wirkung bezahlt werden und nicht
nach Leistung!
Natürlich müssen wir auch andere Faktoren mit in den Geldfluss hineinrechnen. Die
Qualität unseres Produkts beispielsweise. Damit sind zum einen tatsächliche
Produkte gemeint, die wir anfassen können. Zum Beispiel ein Auto oder eine Uhr.
Aber auch dein ganz persönliches Produkt zählt dazu. Dein Produkt bist du selbst und
was du bietest. Jeder von uns hat ein Produkt oder eine Dienstleistung.


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Auch die Energie, beziehungsweise die Liebe zur Arbeit ist ein Faktor in der Formel.
Der Kunde spürt, ob du mit Herzen bei der Sache bist. Wenn jemand seine Arbeit nicht
liebt, dann kann er auch nicht besonders erfolgreich sein. Das funktioniert nicht, weil
in dem System nicht ausreichend Energie steckt. Deswegen sollten wir uns auch
immer wieder fragen, ob wir wegen der Sicherheit arbeiten, oder ob wir arbeiten weil
wir unseren Job lieben.
In der Hypnotherapie arbeiten wir auch viel an der Selbstsicherheit und der
Wertschätzung. Spürst du deine "Wurzeln"? Besitzt du genügend Urvertrauen und
bist selbstsicher? Gerade für Selbstständige ist das ein wichtiger Punkt.
Auch die Anzahl der Menschen, die wir mit unserer Arbeit erreichen beeinflusst den
Geldfluss. Deswegen liebe ich das Internet so sehr und arbeite bereits seit sieben
Jahren damit. Denn wir erreichen nirgendwo so viele Menschen wie über das Medium
Internet. Auch dieses Glücksbuch konnte nur geschrieben werden, weil es das
Internet gibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Internet das Potential beinhaltet,
dass wir gemeinsam immer weiter nach vorne kommen. Es ist eine Erleichterung für
uns alle.
Für mich ist das Internet wie ein Brotmesser. Wir können es einerseits nutzen, um
damit Brot zu schneiden und Hunger zu lindern, aber andererseits handelt es sich
auch um eine Waffe, mit der Menschen verletzt werden können. Das ist mit dem
Internet genauso: Wir können damit die großartigsten Dinge erreichen, aber auch eine
Menge Mist bauen. Für welche Variante wir uns entscheiden, liegt nur an uns selbst.
Weil es mir Freiheit schenkt und ich so viele Menschen erreichen kann, bin ich
persönlich ein großer Fan vom Internet. Vielleicht kannst auch du davon profitieren.


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17. Das Schlusswort


Nun hast du also die Zeilen dieses Glücksbuch gelesen und bist bis hierher an den
Schluss gelangt. In der Zwischenzeit hast du mehr über mich und meine Mission
erfahren. Mein Leben ist - wie deines vermutlich auch - wie in einem Zickzack-Kurs
verlaufen. Dass du dieses Ebook gelesen hast, zeichnet dich übrigens auf besondere
Weise aus: Du hast zu diesem Buch gegriffen, weil du aktiv an dir arbeiten willst. Dafür
kann ich dich nur beglückwünschen! Denn auch wenn dieser Prozess nicht immer
einfach ist, bringt es uns grundsätzlich weiter nach vorne. Es ist ebenfalls ein
Lebensprinzip, dass wir durch die persönliche Weiterentwicklung nur gewinnen
können. Und unsere Entwicklung wirkt sich auch auf unsere nachfolgenden
Generationen aus, wie du sicher noch in Erinnerung hast. Du tust also nicht nur dir
selbst etwas Gutes, sondern bewirkst ein nachhaltiges Erfolgssystem.
Du hast außerdem mehr über unser komplexes, aber beeindruckendes
Unterbewusstsein erfahren, das unglaublich wichtige Informationen für uns bereit
hält. Und du weißt nun auch, dass wir unser Unterbewusstsein in bestimmte Bahnen
lenken können. Die Ressourcen und Bereiche unseres Lebens beherbergen das
Material für unser "hauseigenes Navigationssystem". Wir programmieren es selbst,
indem wir festhalten, wo wir uns gerade befinden und wo wir hinmöchten. Darüber
hinaus weißt du nun mehr über seelische Blockaden und emotionale Probleme. Wie
sie entstehen und in welcher Form sie unseren Energiefluss beeinflussen, ist dir auch
nicht mehr fremd. Zu guter Letzt habe ich dir eine wertvolle Formel an die Hand
gegeben, mit der du deinen Geldfluss positiv verstärken kannst.
An dieser Stelle möchte ich mich gerne noch bei
dir bedanken. Nur durch Leser wie dich ist mir
dieses Projekt möglich gewesen. Es freut mich
sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, dich mit
diesem spannenden Thema auseinanderzusetzen.
Ich freue mich darüber, dass wir nun auch ein
Stück unseres Weges gemeinsam gehen können
und weiter in Verbindung bleiben werden. Über
unseren Verteiler erreichen dich bald weitere
interessante Themen, die dir helfen werden dich
stets weiterzuentwickeln.
Herzlichen Dank also und natürlich alles Gute für
deine Zukunft,

Marcel Schlee


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18. Bonus – Mein Geschenk für Dich


Seit einigen Wochen haben wir zum Launch dieses Buches eine Webinar-Reihe
laufen. "Ein 5 Schritte System, um für Dich ein außerordentliches Leben zu entwickeln...
Eines voller Glück, Gleichgewicht und Erfüllung."
Als Geschenk möchten wir Dir einen Platz auf der Gästeliste reservieren, sodass
dieses Webinar für Dich kostenlos ist Wir würden uns auch freuen, wenn Du einen
Freund mitbringst.
• Warum 90% nicht das Leben leben, welches sie wollen und was Du dagegen tun
kannst.
• 5 kritische Fragen, die Du beantworten musst, wenn Du Dein ideales Leben leben
möchtest
• Wie Du Dir klar wirst, was Du genau möchtest
• Wie ein einfacher und machbarer Trick Dein gesamtes Leben verändern kann
• Wie Du mit Hilfe des Pareto-Prinzips neue Zeitfreiheit und Work-Life-
Balance erlebst
• Ich zeige Dir die Formel für den Geldfluss
• Ein 5 Schritte System für ein Leben voller Glück, Gleichgewicht und Erfüllung.
Sichere Dir jetzt Deinen Platz auf der Gästeliste (wir haben nur eine begrenzte Anzahl
an Slots und die Webinare sind regelmäßig rappelvoll).

Klicke auf folgenden Link, um Dich für das Webinar anzumelden:


https://mindsource.leadpages.co/ebook-webinar-ticket/


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