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Prostata: Krank durch Körnerkost

06.03.2017

Ich habe schon so oft vor Körnerkost gewarnt, denn diese ist besonders gefährlich
für die männliche Prostata. Das ist
keine neue Erkenntnis von mir, meine drei Bücher und viele Schriften behandeln das schwierige Prostata-Problem
immer wieder. Das Traurige ist, dass kaum jemand diese Warnungen ernst nimmt. So erlebe ich, dass selbst enge
Freunde über eine
erweiterte Prostata klagen.

Die Natur ist langmütig, aber sie vergisst auf die Dauer keine Missetaten gegen den eigenen Körper.

Als
gefährliche Ursache habe ich bei der Vergrößerung der Prostata die Körnerkost erkannt. Auch hier gab mir Dr.
Norman Walker die entscheidenden Hinweise. Bitte lesen Sie in meinem Buch das Kapitel nach, wo ein 87-jähriger
Mann mit Dauerkatheter geheilt wurde, indem ihm
strikt Brot- und Getreidespeisen verboten wurden.

Ich
habe zahlreiche Beweise, dass man die Prostataerkrankung, das furchtbare Männerleiden, vergessen kann, wenn
man Körner, Samen und (leider) auch Nüsse weglässt. Ich habe inzwischen dem Brot (alle Getreide sind gemeint)
als Krankheitsverursacher manchen Beinamen gegeben, wie Brotschnupfen, dichte Brotnase, Brotpolypen,
geschwollene Brotmandeln, Brotrheuma, Brotgicht, Brotprostata, Brotohrensausen, Brotschwerhörigkeit, grauer
und grüner Brotstar, Brotverstopfung, Brothämorrhoiden, Brotverkalkung, Brotfettsucht, Brotbluthoch und -
unterdruck. Brotkrampfadern, Brotentkalkung der Knochen und Zähne, Brotgallen-, Nieren- und Blasensteine usw.

Ich
glaube, ich kann im Laufe der Jahre noch manches Attribut dem "jungen" Körnerkonsum anhängen. Schilddrüse,
Leber, Nebennieren und Nieren lieben
keine Stärke. Wer einmal die brotlose Erfahrung längere Zeit am eigenen
Leibe gemacht hat, wird die Aussage der Ärzte Dr. Norman Walker, Dr. Emmet Densmore, Dr. De Evans, Dr.
Carrington und vieler weiterer Forscher bestätigen können, die Brot und Getreide als "Stoffe des Todes"
bezeichneten.

Ich ergänze: Es sind langsame Todesstoffe, denn gerade Walter Sommer hat uns immer wieder vor
Augen gehalten,
dass die furchtbaren Wirkungen des Getreideverzehrs sich erst viel später bemerkbar machen. Sehen können Sie
diese aber jederzeit an den "Rotznasen" der Kinder (sie reagieren sofort, ein alter
Traktor nicht mehr) und an der
fortschreitenden Versteifung oft schon junger Menschen. Nicht nur Blut- und Lymphgefäße "verkalken", erst recht
die Weichteile. Freie Stärke kommt im Körper nicht vor, sie ist weder wasser- noch alkohol-löslich. Sie muss
verarbeitet oder als Fett abgelagert werden. Dabei verstopft sie unsere kleinen Blut- und Lymphgefäße, besonders in
den Augen und Ohren, die zuerst in der Leistung nachlassen. Unsere Säfte werden zähflüssig wie Honig und unsere
Zellen verschleimen. Alle Sinne stumpfen unaufhaltsam ab.

Wie
kann man diese Behauptung beweisen? Indem man die von mir aufgezeigte natürliche Lebensweise auf ihren
Wahrheitsgehalt persönlich testet. Dieser Test benötigt keine unnützen Diagnosen, jedermann wird sogleich eine
totale Veränderung feststellen. Wer heilt, hat Recht, und hier ist ausschließlich unser eigener Körper der Heiler.

Nichts
anderes heilt, keine Nahrungsstoffe, keine Medikamente und keine Kuren irgendwelcher Art. Immer ist es
nur der Körper, der reagiert. Es gibt daher auch keine Heilnahrung. Im Gegenteil, Kuren, spezielle Ergänzungen
wie
Vitamine, Mineralstoffe, Kraftnahrung usw. behindern unseren Körper
zusätzlich, denn er muss jetzt neben der
Entfernung der angesammelten Gifte und Schlacken auch das Fremde hinausbefördern. Jede "Behandlung" von
Symptomen (Schmerzen) unterdrückt nur die Selbstheilungskräfte. Das Befreien von Schmerzen bedeutet nicht
Heilung, sondern Verschiebung in das chronische Krankheitsstadium. Nur über akute Schmerzen kann man wieder
gesunden (Dr. Hans-Heinrich Reckeweg). Zugeführte Stoffe, die nicht Nahrung für den Körper sind, tarnen sich
unter dem Stichwort Stimulanzien. Wir werden getäuscht durch Wohlgefühl, aber die Krankheit wurde nicht
ausgeheilt, weil die Ursache jeder Erkrankung, die falsche Lebensweise, nicht beseitigt wurde. Es geht nun
unaufhaltsam bergab in das chronische Stadium.

Körner enthalten
kaum Kalzium und sind durch ihre Säurebildung der Hauptgrund für die Destabilisierung unserer
Knochen und Zähne, weil sie als Grundnahrungsmittel in großen Mengen gegessen werden, und dazu noch in

falscher Kombination, insbesondere mit Eiweiß. Das sind bei allen Krankheiten die Entwicklungsstufen:
Irritationen, Reizungen, Entzündungen, Verhärtungen, Tumore und schließlich Krebs. Und der Tumor beginnt mit
der ersten Erkältung im Kindesalter. Jede Schleimhautveränderung, jede dichte Nase, das Kratzen im Hals, das

Niesen, geschwollene Mandeln, vereiterte Zähne, schlecht heilende Wunden
usw. zeigen an, dass wir die oben
geschilderten Stufen bereits betreten
haben. Und der Getreidekleister legt das Hauptfundament für diese gefährliche
Entwicklung.

Über Are Waerlands falsche Obstsäurephilosophie habe ich in meinem Buch ausführlich berichtet. Hier brauche ich
nicht weiter darauf einzugehen, das hat der seither strenge Waerlandist, Professor Werner Koch, ausführlich in den
drei Waerland-Monatsheften September bis November 1990 getan. Professor Koch hat sich plötzlich vom Saulus
zum Paulus gewandelt, nachdem er endlich einmal die Früchterohkost am eigenen Leibe
probiert hat. Jetzt ist das
Obst auf einmal nicht mehr säurebildend. Es
war nie säurebildend.

Professor Koch verurteilt meinen schrecklichen "Stil". Das berührt mich überhaupt nicht. Hauptsache: Mein Buch
hat ihm den nötigen Druck verpasst. Ich verweise hier auf die Seite 37, wo ich schrieb: Zahlreiche Naturforscher
auf
der ganzen Welt haben diese Tatsache der Selbstheilung jahrhundertelang gepredigt, aber kaum einer nimmt davon
Kenntnis. Wir können diese Rufer in der Wüste praktisch wohl nur noch in den Bibliotheken finden, so wie Dr.
Ostlers Praxis der Medizin, der in diesen Schriften feststellt, dass die Medizin mittelmäßig sei. Die medizinischen
Fehlurteile gehören einbalsamiert, damit diese nicht in Vergessenheit versinken, besonders diejenigen mit dem
prächtigen literarischen Schliff.

Nur der eigene Körper heilt, nichts anderes


Ich
kann mich nicht erinnern, dass Waerland irgendwo Pillen oder Medikamente verteidigt hat. Schauen Sie sich
noch einmal sein "Ärzte- Denkmal" an. Ich bin Unternehmer und habe meine Erfahrungen nicht für

Hochschulprofessoren und Ärzte geschrieben, die fast alle taub sind, was
die richtige Ernährung betrifft, sondern für
Laien. Die überfüllten Säle und das Erscheinen der sechsten Auflage meines Buches in der kurzen
Spanne seit
Dezember 1988 (Jahr 2014, 23. Auflage) beweisen, dass die Menschen meine einfache Sprache verstehen. Ein
Leser schrieb mir nur einen Satz: "Lieber Helmut, du hast mir mit deinem Buch so richtig die Augen geöffnet,
indem du mir kräftig in den Arsch getreten hast. Vielen Dank."

Was rate ich nun den Waerlandisten? Verlassen Sie sich nicht auf mich. Studieren Sie weitere wichtige
Rohkostbücher. Alle Bücher, die noch Kochkost verteidigen, schmeißen Sie in den Müll. Das Kochen verändert alle
Stärke zum Gift.

Sie
können aber sofort die von mir aufgezeigten natürlichen Wege probieren.
Testen Sie doch selbst, wer Recht hat,
die Natur oder die vielen Klugen, die den Schöpfer verbessern wollen. Gehen Sie frisch ans Werk. Sie können
nichts verlieren, nur gewinnen. Sie können doch immer zum "Kompromissweg" zurückgehen, wenn die Natur
Fehler gemacht haben sollte.
Ich empfehle diesen Übergang: Vier Wochen die Morgenmahlzeit durch frisches,
reifes Obst zu ersetzen, die darauffolgenden vier Wochen auch die Abendmahlzeit. Die Mittagsmahlzeit in den
nächsten vier Wochen, sollte dann aus einer Gemüseplatte bestehen, wobei die Gemüsefrüchte wie
Tomaten,
Gurken, Zucchini, Paprika, Avocado usw. zu bevorzugen wären. Als Soße möglichst nur eine solche aus der
Avocado-Frucht herstellen. Eine reife Avocado ausschälen, mit einer Gabel zerquetschen, mit Wasser und
Zitronensaft verdünnen, sodass eine cremige Konsistenz erscheint. Zunächst noch die gewohnten Pellkartoffeln
ebenfalls vier Wochen beibehalten, dann aber versuchen, diese zu reduzieren und tageweise ganz
auszuschalten.
Was folgt bei dieser langsamen Umstellung? Es kommt ein neues, unbekanntes euphorisches Glücksgefühl auf.

Aber
freuen Sie sich nicht zu früh. Denn jetzt hat der Körper endlich Zeit, die abgelagerten "Schlacken" aufzulösen
und hinauszubefördern. An dieser
erwünschten Krise scheitern manche leider. Sie glauben, Obst hätte die oft schon
vergessenen Krankheiten neu hervorgebracht. Selbst Ernährungsfachleute scheitern an diesen Stolpersteinen. Aber
keine Angst, diese Krisen sind kurzfristig, sie sind Gesundungskrisen, über die man sich wirklich freuen sollte. Sie
können oft noch nach Jahren auftreten. Jedes überflüssige Körperfett verschwindet. Wer zu dünn wird,
sollte mehr
von den kalorienreichen Früchten essen und weniger Gemüse. Darum fressen Kühe und Gorillas so große Mengen
Gras und Blätter. Der Kot des Gorillas wurde gewogen (er wechselt täglich sein Ruhenest), er betrug 25 Pfund. Wir
Menschen müssen aber noch arbeiten, darum sind die kalorienreichen Früchte, die in Form von Fruchtzucker
Sofortenergie bereitstellen, die bevorzugte Nahrung für uns. Einige behaupten, wir würden zu viel Fruchtzucker
bekommen und die Insulinschaukel in Bewegung
setzen. Wieder so ein Märchen der Nichtwissenden. Sie haben
diesen Test
nicht persönlich gemacht und ständig ihren eigenen Blutzuckerspiegel gemessen, sonst könnten sie
nicht so ein verwirrendes Geplapper auf die Rohköstler loslassen. Der natürliche Fruchtzucker aus der reifen Frucht

benötigt überhaupt kein Insulin, denn er ist von der Natur vorverdaut.
Wenn
Sie also zu dünn werden, dann erst recht auf das kalorienreiche Obst zurückgreifen und nicht auf das Gemüse!
Hören Sie nicht auf die neuen Überschlauen. Wir Menschen sind in erster Linie keine Herbivoren, also Gras-,
Gemüse- und Kräuteresser. Haben Sie auch die Klauen, die raue Zunge, die Mehrfachmägen und den superlangen
Darm (30-fache Körperlänge)
wie die Kuh? Der Mensch hat nicht die notwendigen Enzyme, um Gräser und
Blätter
voll verdauen zu können.

Die ersten Sätze in meinem Buch lauten: Es gibt nur eine Ursache aller Krankheiten, nämlich die Vergiftung des
Körpers, und es gibt nur eine Heilung, die Entgiftung des Körpers.

Lesen
Sie sich das Buch des US-Arztes Dr. John H. Tilden, der 25 Jahre mit und 28 Jahre ohne Medikamente
praktizierte, als er dieses Buch schrieb "
Mit Toxämie fangen alle Krankheiten an". Die aufkommenden Krisen sind

dann besser zu verstehen. Ferner sollte das Büchlein "Die schleimfreie Heilkost" des deutschen Professors Arnold
Ehret gelesen werden. Seine Grundsätze waren für mich Anstöße zur naturgesetzlichen Lebensweise, das
heißt zu
Nahrung ohne Hitzebehandlung.

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