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Rahmenprüfungsordnung für die § 26 Wiederholung von Prüfungen

Fachhochschulen § 27 Wiederholung von studienbegleiten-


vom 17. Oktober 2001 den Leistungsnachweisen
in der Fassung der Änderungsverordnung
vom 6. August 2010
Abschnitt IV
GVBl S. 688
Vorprüfung
Inhaltsübersicht
§ 28 Zulassung zur Vorprüfung
§1 Geltungsbereich § 29 Umfang der Vorprüfung, Prüfungsfä-
cher
Erster Teil
§ 30 Bestehen der Vorprüfung
Bachelor- und Masterstudiengänge
§ 31 Fristen für die Ablegung der Vorprü-
fung, Nichtbestehen bei Fristüber-
§2 Regelstudienzeit, Aufbau des Studi-
schreitung
ums, Praktisches Studiensemester,
§ 32 Vorprüfungszeugnis
Prüfungen
§3 Prüfungsorgane
§4 Anrechnungen Abschnitt V
§5 Nachteilsausgleich
Diplomprüfung
§6 Verstöße gegen Prüfungsvorschrif-
ten § 33 Zulassung zur Diplomprüfung
§7 Bewertung der einzelnen Prüfungs- § 34 Umfang der Diplomprüfung, Prü-
leistungen, Bildung von Endnoten fungsfächer
§8 Regeltermine und Fristen § 35 Diplomarbeit
§9 Rücktritt und Versäumnis § 36 Bestehen der Diplomprüfung
§ 10 Wiederholung § 37 Fristen für die Ablegung der Dip-
§ 11 Bestehen, Ermittlung des Prüfungs- lomprüfung, Nichtbestehen bei
gesamtergebnisses Fristüberschreitung
§ 12 Aufbewahrung von Prüfungsunterla- § 38 Diplomprüfungszeugnis
gen
Abschnitt VI
Zweiter Teil
Prüfungen am Ende der praktischen Studien-
Diplomstudiengänge
semester
Abschnitt I § 39 Zweck und Verfahren
§ 40 Erfolgreiche Ableistung von prakti-
Allgemeines
schem Studiensemester und
§ 13 Regelstudienzeit, Aufbau des Studi- Grundpraktikum
ums, praktische Studiensemester
§ 14 Prüfungen, akademische Grade
Dritter Teil
§ 15 Entsprechende Anwendung der Re-
Postgraduale Studien und weiterbildendes
gelungen zu Bachelor und Master-
Studium
studiengängen
§ 41 Postgraduale Studien
Abschnitt II § 42 Weiterbildendes Studium
Anmeldung zur Prüfung, Anrechnung auf Stu-
Vierter Teil
dium und Prüfung
In-Kraft-Treten
§ 16 Anmeldung zur Prüfung
§ 17 Anrechnung auf Studium und Prü- § 43 In-Kraft-Treten
fung

Abschnitt III
Arten der Leistungsnachweise, Verfahren,
Bewertung, Wiederholung
§ 18 Arten der Leistungsnachweise
§ 19 Schriftliche Prüfungen
§ 20 Mündliche Prüfungen
§ 21 Prüfungsstudienarbeiten
§ 22 Verfahren bei studienbegleitenden
Leistungsnachweisen
§ 23 Bewertung, Bildung von Endnoten,
Notenbekanntgabe
§ 24 Prüfungsgesamtnote, Gesamturteil
§ 25 Rücktritt und Versäumnis

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§1 Hochschulprüfungsordnung gebildet und bestehen
Geltungsbereich nach Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung je-
weils aus dem vorsitzenden Mitglied und mindes-
(1) 1Diese Verordnung gilt für Studiengänge an tens zwei weiteren Mitgliedern. 3Mitglieder im Prü-
den staatlichen Fachhochschulen in Bayern. fungsausschuss oder in einer Prüfungskommission
2
Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor (Ba- können Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen
chelorstudiengänge) und Master (Masterstudien- gem. Art. 2 Abs. 3 Satz 1 des Bayerischen Hoch-
gänge) unterfallen dem Ersten Teil (§§ 2 bis 12). schulpersonalgesetzes (BayHSchPG) vom 23. Mai
3
Studiengänge mit dem Abschluss Diplom (Diplom- 2006 (GVBl. 230, BayRS 2030-1-2-WFK) sein, die
studiengänge) unterfallen dem Zweiten Teil (§§ 13 eine Lehrtätigkeit an einer Hochschule ausüben.
bis 40). 4Für entsprechende Studiengänge des 4
Mitglieder in einer Prüfungskommission können
postgradualen und weiterbildenden Studiums gilt auch Lehrkräfte für besondere Aufgaben gem. Art.
sie im Rahmen der Bestimmungen des Dritten Teils 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BayHSchPG sein; die Mehr-
(§§ 41 und 42). heit der Mitglieder in einer Prüfungskommission
muss der Gruppe der Hochschullehrer und Hoch-
(2) Die Fachhochschulen erlassen die zu dieser schullehrerinnen angehören.
Verordnung erforderlichen Prüfungsordnungen
(Hochschulprüfungsordnungen). (2) 1Der Prüfungsausschuss ist für alle Prüfungs-
angelegenheiten zuständig, die nicht ausdrücklich
einem anderen Prüfungsorgan zugewiesen sind.
2
Insbesondere obliegen ihm folgende Aufgaben:
Erster Teil
Bachelor- und Masterstudiengänge
1. die Festlegung und Bekanntgabe der Ter-
mine, zu denen die Prüfungsergebnisse
§2 vorliegen müssen,
Regelstudienzeit, Aufbau des Studiums, Prakti- 2. die Entscheidung von grundsätzlichen Fra-
sches Studiensemester, Prüfungen gen der Zulassung zu den Prüfungen sowie
in sonstigen Prüfungsangelegenheiten von
1 grundsätzlicher Bedeutung,
(1) Die Regelstudienzeit beträgt
3. die Überwachung der vorschriftsmäßigen
1. bei Bachelorstudiengängen grundsätzlich Anwendung der Prüfungsbestimmungen,
sieben, in besonders begründeten Fällen 4. die Behandlung von Widersprüchen gegen
sechs oder acht Semester, Prüfungsentscheidungen sowie die Ent-
2. bei Masterstudiengängen grundsätzlich scheidung über Beschwerden in Prüfungs-
drei, in besonders begründeten Fällen angelegenheiten und
zwei oder vier Semester. 5. die Entscheidung über den Nachteilsaus-
gleich.
2
Bei Studiengängen, die in Teilzeit durchgeführt
3
werden, bestimmt sich die Regelstudienzeit nach Der Prüfungsausschuss kann rechtswidrige Ent-
Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung. scheidungen anderer Prüfungsorgane beanstanden
und aufheben. 4Andere Prüfungsorgane sind an die
(2) 1Bachelorstudiengänge enthalten in der Regel Beschlüsse des Prüfungsausschusses gebunden.
5
ein praktisches Studiensemester, Masterstudien- Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben
gänge können ein praktisches Studiensemester das Recht, bei Prüfungen anwesend zu sein und an
2
enthalten. Ein praktisches Studiensemester ist ein Sitzungen der Prüfungskommissionen beratend
in das Studium integriertes, von der Hochschule ge- teilzunehmen.
regeltes, inhaltlich bestimmtes, betreutes und mit
Lehrveranstaltungen vorbereitetes und begleitetes
Studiensemester, das in der Regel in einem Betrieb (3) 1Der Prüfungskommission obliegen folgende
oder in einer anderen Einrichtung der Berufspraxis Aufgaben:
außerhalb der Hochschule abgeleistet wird und ei-
ner bereits deutlich berufsbezogenen Tätigkeit ge- 1. in Abstimmung mit den jeweiligen Dekanin-
widmet ist. 3In der Regel umfasst es einschließlich nen und Dekanen die Festsetzung und Be-
der begleitenden Lehrveranstaltungen einen zu- kanntgabe der Termine für die einzelnen
sammenhängenden Zeitraum von mindestens 20 Prüfungsleistungen,
Wochen. 2. die Bestellung der Prüfenden, die Zuord-
(3) Der zeitliche Umfang der Lehrveranstaltungen nung der Studierenden zu den Prüfenden
darf durch Prüfungen nicht beeinträchtigt werden. sowie die Bestellung der Beisitzer bei
mündlichen Prüfungen,
3. die Festsetzung und Bekanntgabe der zu-
§3 gelassenen Arbeits- und Hilfsmittel auf Vor-
Prüfungsorgane schlag des Prüfenden, der mit der Aufga-
benstellung betraut ist,
(1) 1Prüfungsorgane sind der Prüfungsausschuss, 4. die Entscheidung über die Anrechnung von
die Prüfungskommissionen sowie die Prüfer und Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleis-
Prüferinnen. 2Der Prüfungsausschuss und die Prü- tungen und einschlägiger, gleichwertiger
fungskommissionen werden nach Maßgabe der Berufs- oder Schulausbildungen,

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5. die Entscheidung über die Folgen von Ver- an einer staatlichen oder staatlich anerkannten
stößen gegen Prüfungsvorschriften, Fachhochschule in Bayern in Grundlagenmodulen
6. die Entscheidung über Anträge auf Gewäh- des Studiums erworben worden sind, sind auf An-
rung von Fristverlängerungen für die Able- trag ohne weitere Prüfung auf die Grundlagenmo-
gung von Prüfungsleistungen, dule in einem Bachelorstudiengang der aufneh-
2
7. die Entscheidung über die Folgen des menden Hochschule anzurechen. Die Hochschu-
Nichterscheinens zu Prüfungen und len bestimmen in ihren Prüfungsordnungen die
8. die Feststellung des Ergebnisses von Prü- Grundlagenmodule im Umfang von 60 ECTS-
fungsleistungen. Punkten; sind keine Grundlagenmodule bestimmt,
gelten die für die ersten beiden Studiensemester
2
Die Hochschulprüfungsordnung kann der Prü- vorgesehenen Module als Grundlagenmodule. 3Für
fungskommission weitere Aufgaben übertragen. die Anrechnung von darüber hinausgehenden
ECTS-Punkten gilt Abs. 1.
1
(4) In unaufschiebbaren Angelegenheiten ent-
scheidet das vorsitzende Mitglied. 2Es hat die Mit- (3) Wird die Anerkennung gemäß Abs. 1 und 2 ver-
glieder des jeweiligen Prüfungsorgans hiervon un- sagt, kann die betroffene Person eine Überprüfung
3
verzüglich zu unterrichten. Das jeweilige Prü- der Entscheidung durch die Hochschulleitung bean-
fungsorgan kann Entscheidungen seines vorsitzen- tragen; die Hochschulleitung gibt der Prüfungs-
den Mitglieds aufheben; bereits entstandene Rech- kommission eine Empfehlung für die weitere Be-
te Dritter bleiben unberührt. handlung des Antrags.
1 1
(5) Der Prüfungsausschuss kann Entscheidungen (4) Die Anrechnung von außerhalb des Hoch-
nach Absatz 2 Satz 1 Nrn. 3 und 5 einem oder schulbereichs erworbenen Kenntnissen und Fähig-
2
mehreren Mitgliedern übertragen. Die Prüfungs- keiten wird in den Hochschulprüfungsordnungen
2
kommission kann Entscheidungen nach Absatz 3 geregelt. Art. 61 Abs. 3 Satz 2 Nr. 4 Halbsatz 2
Satz 1 Nrn. 4 bis 8 einem oder mehreren Mitglie- BayHSchG bleibt unberührt.“
dern übertragen.
1
(6) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind
neben den in Art. 62 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 BayHSchG §5
genannten Personen auch folgende Personen be- Nachteilsausgleich
fugt, wenn sie in dem jeweiligen Prüfungsfach an
1
einer Hochschule eine selbständige Lehrtätigkeit (1) Studierenden, die wegen einer Behinderung
ausüben oder ausgeübt haben: nicht in der Lage sind, eine Prüfung ganz oder teil-
weise in der vorgesehenen Form abzulegen, wird
1. Professoren und Professorinnen im Ruhe- Nachteilsausgleich gewährt, soweit dies zur Her-
stand, stellung der Chancengleichheit erforderlich ist. 2Der
2. Lehrbeauftragte, Nachteilsausgleich kann insbesondere in Form zu-
3. Lehrkräfte für besondere Aufgaben und sätzlicher Arbeits- und Hilfsmittel, einer angemes-
4. wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbei- senen Verlängerung der Bearbeitungszeit oder der
terinnen. Ablegung der Prüfung in einer anderen Form ge-
währt werden.
2
In Prüfungsfächern, in denen überwiegend prakti-
sche Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, (2) 1Ein Nachteilsausgleich ist schriftlich zu bean-
2
sind zur Abnahme von Hochschulprüfungen auch in tragen. Der Antrag soll spätestens mit der Anmel-
der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene dung zur Prüfung gestellt werden.
Personen befugt. 3Den Prüfern und Prüferinnen ob-
liegen nach Maßgabe der Regelungen der Prü- (3) 1Die Behinderung ist durch Vorlage eines ärzt-
2
fungskommission die Aufgabenstellung, die Prü- lichen Attests glaubhaft zu machen. Der Prüfungs-
fungsaufsicht und die Bewertung der Prüfungsleis- ausschuss legt fest, welche Angaben das ärztliche
tungen. Attest enthalten muss; die Regelung ist hochschul-
öffentlich bekannt zu geben. 3Die Hochschule kann
§4 ein Attest des Gesundheitsamtes oder eines be-
Anrechnung stimmten Arztes (Vertrauensarzt) verlangen.

(1) Studien- und Prüfungsleistungen, die an ande-


ren staatlichen oder staatlich anerkannten Hoch-
schulen in der Bundesrepublik Deutschland oder an §6
ausländischen Hochschulen erbracht worden sind, Verstöße gegen Prüfungsvorschriften
sind anlässlich der Fortsetzung des Studiums, der
Ablegung von Prüfungen oder der Aufnahme von 1
(1) Mit der Note „nicht ausreichend“ werden Prü-
postgradualen Studien an einer Hochschule auf An-
fungsleistungen Studierender bewertet, die bei Ab-
trag anzuerkennen, sofern hinsichtlich der erwobe-
nahme der Prüfung eine Täuschungshandlung ver-
nen Kompetenzen keine wesentlichen Unterschiede
sucht oder begangen oder durch schuldhaftes Ver-
bestehen.
halten einen ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung
1 unmöglich gemacht haben. 2Gleiches gilt, wenn ein
(2) Studien- und Prüfungsleistungen bis zu einem
Studierender durch schuldhaftes Verhalten die Zu-
Umfang von 60 ECTS-Punkten, die in einem gleich
benannten oder verwandten Bachelorstudiengang

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lassung zu einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt (5) Die Endnoten sowie die Note der Bachelor-
hat. oder Masterarbeit lauten bei einem Notendurch-
schnitt oder einer Note
(2) In besonders schweren Fällen können auch die
übrigen Prüfungsleistungen des Moduls oder des von bis
Prüfungsfachs, in dem die entsprechende Prü-
1 1,5 sehr gut
fungsleistung erbracht wurde, mit der Note „nicht
ausreichend“ bewertet werden. von bis
1,6 2,5 gut
§7 von bis
Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen,
2,6 3,5 befriedigend
Bildung von Endnoten
von bis
(1) Der Bewertung der einzelnen Prüfungsleistung 3,6 4,0 ausreichend
ist die individuelle Leistung des Studierenden zu
über
Grunde zu legen.
1
(2) Für die Bewertung werden folgende Noten 4,0 nicht ausreichend
verwendet:

§8
1 sehr gut eine hervorragende Leistung Regeltermine und Fristen
2 gut eine Leistung, die erheblich
1
über den durchschnittlichen 1) Die Prüfungen sind so rechtzeitig abzulegen,
Anforderungen liegt dass die nach Maßgabe der Hochschulprüfungsord-
3 befriedigend eine Leistung, die durch- nung für das Bestehen der Bachelor- oder Masterprü-
schnittlichen Anforderungen fung erforderlichen ECTS-Punkte bis zum Ende der
entsprich jeweiligen Regelstudienzeit erworben sind. 2Um die
4 ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer jeweilige Regelstudienzeit einzuhalten, sollen pro
Mängel noch den Anforde- Fachsemester 30 ECTS-Punkte erworben werden.
rungen genügt 1
5 nicht ausrei- eine Leistung, die wegen (2) In Bachelorstudiengängen ist nach Maßgabe
chend erheblicher Mängel den der Hochschulprüfungsordnung bis zum Ende des
Anforderungen nicht mehr zweiten Fachsemesters mindestens eine Prüfungsleis-
genügt tung aus den Grundlagen des jeweiligen Studiengangs
zu erbringen (Grundlagen- und Orientierungsprüfung).
2
2
Für die Bewertung werden nur ganze Noten ver- Überschreiten Studierende die Frist nach Satz 1, gel-
3
geben. Die Hochschulprüfungsordnung kann vor- ten die noch nicht erbrachten Prüfungsleistungen der
sehen, dass die Noten um 0,3 erniedrigt oder er- Grundlagen- und Orientierungsprüfung als erstmals
höht werden; die Noten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind nicht bestanden.
4
ausgeschlossen. Die Hochschulprüfungsordnung 1
kann vorsehen, dass Prüfungsleistungen, auf de- (3) In Bachelor- und Masterstudiengängen sollen
nen keine Endnoten beruhen, mit den Prädikaten bis zum Ende der jeweiligen Regelstudienzeit
„mit Erfolg abgelegt“ oder „ohne Erfolg abgelegt“
bewertet werden. 1. in allen auf Prüfungen beruhenden Endnoten, von
denen nach der Hochschulprüfungsordnung das Be-
1
(3) Prüfungsleistungen, die als nicht bestanden stehen der Bachelor- oder Masterprüfung abhängt,
bewertet werden sollen, sind von zwei Prüfenden sowie in der Bachelor- oder Masterarbeit mindestens
zu bewerten. 2Ist eine Prüfungsleistung unter- die Note „ausreichend“ erzielt und
schiedlich bewertet worden, sollen sich die Prüfen- 2. das praktische Studiensemester mit Erfolg abgeleis-
den auf eine übereinstimmende Bewertung einigen. tet werden
3
Kommt eine Einigung nicht zustande, ergibt sich
die Note aus dem auf eine Nachkommastelle abge- und damit die nach Maßgabe der Hochschul-
rundeten arithmetischen Mittel. prüfungsordnung für das Bestehen der Bachelor- oder
Masterprüfung erforderlichen ECTS-Punkte erworben
(4) 1Auf Grund der Bewertungen werden Endnoten 2
werden. Studierende, die die Anforderungen nach
2
gebildet. Sind die Noten mehrerer Prüfungsleis- Satz 1 am Ende der jeweiligen Regelstudienzeit nicht
tungen zu einer Endnote zusammenzufassen, er- erfüllen, sollen beraten werden und sind über die
gibt sich die Note aus dem auf eine Nachkomma- Rechtsfolgen nach Satz 3 zu informieren; Näheres re-
stelle abgerundeten arithmetischen Mittel. 3Die gelt die Hochschulprüfungsordnung; dabei kann insbe-
Hochschulprüfungsordnung kann vorsehen, dass sondere vorgesehen werden, dass die Studierenden
die Noten unterschiedlich gewichtet werden oder ein Beratungsgespräch absolvieren müssen.
bestimmen, dass bei der Note „nicht ausreichend“ 3
Überschreiten Studierende die jeweilige Regelstudien-
in einer der Prüfungsleistungen die Endnote „nicht zeit um mehr als zwei Semester, ohne die Anforderun-
ausreichend“ erteilt wird. gen nach Satz 1 zu erfüllen, gilt die Bachelor- oder
Masterprüfung als erstmalig nicht bestanden.

4/16
wiederholt werden. 2Eine zweite Wiederholung ist nach
1
(4) Die Fristen nach Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung möglich; die
Satz 3 können auf Antrag angemessen verlängert wer- Hochschulprüfungsordnung kann weitere Zulassungs-
den, wenn sie wegen Schwangerschaft, Erziehung voraussetzungen für die zweite Wiederholungsprüfung
eines Kindes, Krankheit oder anderer nicht zu vertre- festlegen. 3Die Hochschulprüfungsordnung kann für
tender Gründe nicht eingehalten werden können. 2Die eine Modulprüfung oder die Modulteilprüfungen eine
4
Hochschulprüfungsordnung regelt das Verfahren der dritte Wiederholung vorsehen. Für die erste Wiederho-
Fristverlängerung. 3Das Vorliegen der Gründe ist lungsprüfung ist in der Regel eine Frist von höchstens
glaubhaft zu machen. 4Im Krankheitsfall ist ein ärztli- sechs Monaten in der Hochschulprüfungsordnung fest-
5 5
ches Attest vorzulegen. Der Prüfungsausschuss legt zulegen. Die weiteren Wiederholungsprüfungen müs-
fest, welche Angaben das ärztliche Attest enthalten sen innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach Be-
muss; die Regelung ist hochschulöffentlich bekannt zu kanntgabe des Ergebnisses der Bewertung der vorheri-
geben. 6Die Hochschule kann ein Attest des Gesund- gen Wiederholungsprüfung abgelegt werden.
1
heitsamtes oder eines bestimmten Arztes (Vertrauens- (2) Wurde die Bachelor- oder Masterarbeit mit der
arzt) verlangen. 7Eine Fristverlängerung ist abzuleh- Note „nicht ausreichend" bewertet, kann sie einmal mit
nen, wenn nach den Gesamtumständen ein erfolgrei- einem neuen Thema wiederholt werden. 2Die Bearbei-
cher Studienabschluss nicht mehr zu erwarten ist. tungsfrist der zu wiederholenden Bachelor- oder Mas-
8
Wird keine Fristverlängerung gewährt oder wird die terarbeit beginnt spätestens sechs Monate nach Be-
verlängerte Frist nicht eingehalten, gilt die Prüfungs- kanntgabe der ersten Bewertung.
leistung oder Prüfung als nicht bestanden.
1
(3) Die Fristen für die Ablegung von Wiederho-
1
(5) In den Hochschulprüfungsordnungen können lungsprüfungen werden durch Beurlaubung oder Exmat-
weitere Regeltermine und Fristen festgelegt werden. rikulation nicht unterbrochen, es sei denn, die Beurlau-
2
Dabei können auch weitere Fristen für den Nachweis bung oder Exmatrikulation ist durch Gründe im Sinn von
2
von ECTS-Punkten festgelegt werden, deren Über- § 8 Abs. 4 Satz 1 bedingt. Überschreiten Studierende
schreitung nach Maßgabe der Hochschulprüfungsord- die Fristen nach Absatz 1 oder 2, gilt die Prüfungsleis-
nung das erstmalige oder endgültige Nichtbestehen tung als wiederholt und nicht bestanden. 3Für Fristver-
noch nicht erbrachter Prüfungsleistungen zur Folge hat. längerungen gilt § 8 Abs. 4 entsprechend.

§9 § 11
Rücktritt und Versäumnis Bestehen, Ermittlung des Prüfungsgesamter-
gebnisses
1
(1) Bei Rücktritt von einer Prüfung, die bereits
1
angetreten wurde, wird die Note „nicht ausreichend" (1) Die Bachelor- oder Masterprüfung ist bestanden,
erteilt, es sei denn, der Rücktritt erfolgte aus vom Stu- wenn in allen Modulen einschließlich der Bachelor- und
dierenden nicht zu vertretenden Gründen. 2Die Prüfung Masterarbeit, von denen nach der Hochschulprüfungs-
ist mit Stellung der Prüfungsaufgabe angetreten. ordnung das Bestehen der Bachelor- oder Masterprü-
fung abhängt, mindestens die Note „ausreichend“ oder
1
(2) Die Hochschulprüfungsordnung kann Voraus- das Prädikat „mit Erfolg abgelegt“ erzielt wurde und
setzungen für den Rücktritt von einer Prüfung festlegen; damit die nach Maßgabe der Hochschulprüfungsord-
sind in der Hochschulprüfungsordnung keine Voraus- nung für das Bestehen der Bachelor- oder Masterprü-
setzungen für den Rücktritt festgelegt, gilt das Nichter- fung erforderlichen ECTS-Punkte erworben wurden.
2
scheinen zur Prüfung als wirksamer Rücktritt. Liegt kein
wirksamer Rücktritt vor und hat der Studierende die
1
Prüfung aus von ihm zu vertretenden Gründen ver- (2) Das Prüfungsgesamtergebnis ergibt sich aus dem
säumt, wird die Note „nicht ausreichend“ erteilt. auf eine Nachkommastelle abgerundeten arithmetischen
Mittel aus den Endnoten und der Note der Bachelor-
1 2
(3) Die Gründe für den Rücktritt oder das Ver- oder Masterarbeit. Sieht die Hochschulprüfungsord-
säumnis nach den Absätzen 1 und 2 müssen der Hoch- nung vor, dass den Endnoten in einem Klammerzusatz
schule unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft der Notenwert mit einer Nachkommastelle angefügt
gemacht werden. 2Eine während einer Prüfungsleistung wird, werden diese Notenwerte zu Grunde gelegt. 3Die
eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei Hochschulprüfungsordnung kann vorsehen, dass die
der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden; die Ver- Endnoten sowie die Note der Bachelor- oder Masterar-
4
pflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der beit unterschiedlich gewichtet werden. Werden Stu-
Gründe bleibt unberührt. 3Bei krankheitsbedingter Prü- dien- oder Prüfungsleistungen angerechnet, sind die
fungsunfähigkeit ist ein ärztliches Attest vorzulegen, das Noten - soweit die Notensysteme vergleichbar sind - zu
auf einer Untersuchung beruhen muss, die grundsätz- übernehmen und nach Maßgabe der Hochschulprü-
4
lich am Tag der jeweiligen Prüfung erfolgt ist. § 8 Abs. fungsordnung in die Berechnung des Prüfungsgesamt-
4 Sätze 5 und 6 gelten entsprechend. ergebnisses einzubeziehen; bei unvergleichbaren No-
tensystemen wird der Vermerk „bestanden" aufgenom-
men, der bei der Berechnung nicht zu berücksichtigen
ist.
§ 10
Wiederholung (3) Auf Grund des Prüfungsgesamtergebnisses wird
1 ein Gesamturteil gebildet:
(1) Wurde eine Modul- oder Modulteilprüfung mit
der Note ,,nicht ausreichend" bewertet, kann sie einmal

5/16
1
bei einem Prüfungsge- mit Auszeichnung (2) Ein praktisches Studiensemester ist ein in das Stu-
samtergebnis von 1,0 bestanden dium integriertes, von der Hochschule geregeltes, inhalt-
bis 1,2 lich bestimmtes, betreutes und mit Lehrveranstaltungen
bei einem Prüfungsge- sehr gut bestanden vorbereitetes und begleitetes Studiensemester, das in
samtergebnis von 1,3 der Regel in einem Betrieb oder in einer anderen Ein-
bis 1,5 richtung der Berufspraxis außerhalb der Hochschule
2
bei einem Prüfungsge- gut bestanden abgeleistet wird. Ein praktisches Studiensemester
samtergebnis von 1,6 umfasst einschließlich der begleitenden Lehrveranstal-
bis 2,5 tungen einen in der Regel zusammenhängenden Zeit-
3
bei einem Prüfungsge- befriedigend bestan- raum von mindestens 20 Wochen. An Stelle des ersten
samtergebnis von 2,6 den praktischen Studiensemesters kann bei geeigneten
bis 3,5 Studiengängen nach Maßgabe der Studien- und Prü-
bei einem Prüfungsge- bestanden fungsordnung ein Grundpraktikum vorgesehen werden.
4
samtergebnis von 3,6 Das Grundpraktikum wird durch mindestens ein Stu-
bis 4,0 dienfach begleitet und umfasst in der Regel einen Zeit-
raum von 18 Wochen, die nicht in der Vorlesungszeit
abgeleistet werden müssen; im Übrigen gilt Satz 1 ent-
sprechend. 5Das erste praktische Studiensemester und
§ 12 das Grundpraktikum vermitteln im Allgemeinen eine
Aufbewahrung von Prüfungsunterlagen Einführung in grundlegende Verfahren und Arbeitswei-
sen; das zweite praktische Studiensemester ist einer
(1) 1Die Prüfungsunterlagen sind zwei Jahre auf- bereits deutlich berufsbezogenen Tätigkeit gewidmet.
zubewahren. 2Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit 1
Ablauf des Kalenderjahres, in dem dem Studieren- (3) In Studiengängen nach Absatz 1 gliedert sich das
2
den das Ergebnis der jeweiligen Modulprüfung mit- Studium in das Grund- und Hauptstudium. Das Grund-
geteilt worden ist. 3Soweit im Rahmen der Prüfungen studium umfasst nach Maßgabe der Studienordnung der
gestalterische Arbeiten angefertigt werden, gilt die Hochschule mindestens zwei und höchstens vier Stu-
Aufbewahrungsfrist nur für die nach Maßgabe der diensemester.
Hochschulprüfungsordnung zu erstellende Doku-
mentation in digitaler Form.
§ 14
(2) 1Eine reduzierte Prüfungsakte ist für die Dauer Prüfungen, akademische Grade
von 50 Jahren aufzubewahren. 2Diese enthält Unter-
lagen über die Immatrikulationsdauer, die Prüfungs-
ergebnisse, die Exmatrikulation und die Verleihung (1) 1Die Vorprüfung schließt das Grundstudium ab. 2Sie
des akademischen Grades. 3Die Aufbewahrung kann dient der Feststellung, ob das Ziel dieses Studienab-
auch in digitaler Form erfolgen. 4Die Aufbewahrungs- schnitts erreicht wurde. 3 Leistungsnachweise in der
frist beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in Vorprüfung sind nach Maßgabe der Studien- und Prü-
dem der Studierende exmatrikuliert wurde. fungsordnung der Hochschule Voraussetzung für den
Eintritt in das Hauptstudium oder bestimmte Studiense-
1
(1) Die Prüfungsunterlagen sind nach Ablauf der mester.
jeweiligen Aufbewahrungsfrist zu vernichten, wenn
sie nicht mit Einverständnis des jeweiligen Studie- (2) 1Die Diplomprüfung schließt das Hauptstudium ab.
2
renden zu Hochschulzwecken aufbewahrt oder als Sie dient der Feststellung, ob eine Bildung erworben
archivwürdige Unterlagen im Archiv der jeweiligen wurde, die zur selbständigen Anwendung wissenschaft-
Hochschule oder einem staatlichen Archiv archiviert licher Methoden oder künstlerischer Tätigkeiten in der
werden. 2Prüfungsunterlagen dürfen nicht ausge- Berufspraxis befähigt.
sondert oder vernichtet werden, wenn und solange
gegen eine Prüfungsentscheidung Widerspruch o- (3) Die Prüfungsanforderungen ergeben sich aus den
der Klage erhoben und das Verfahren nicht rechts- Studienzielen und Studieninhalten des Grund- und
kräftig abgeschlossen wurde. Hauptstudiums.

(4) Auf Grund der bestandenen Diplomprüfung verleiht


Zweiter Teil die Hochschule den Diplomgrad mit Angabe der Fach-
Diplomstudiengänge richtung, der durch den Zusatz "(FH)" ergänzt wird.

Abschnitt I
Allgemeines § 15
Entsprechende Anwendung der Regelungen zu
§ 13 Bachelor- und Masterstudiengängen
Regelstudienzeit, Aufbau des Studiums, praktische
Studiensemester
Für die Prüfungsorgane, die Prüfungszeit, den
(1) 1Für Studiengänge, die mit der Diplomprüfung ab- Nachteilsausgleich, Verstöße gegen Prüfungsvorschrif-
schließen, beträgt die Regelstudienzeit acht Semester. ten und die Aufbewahrung von Prüfungsunterlagen
2
Sie umfasst mindestens sechs theoretische und in der gelten die §§ 3, 5, 6 und 12 entsprechend.“
Regel zwei praktische Studiensemester.

6/16
Abschnitt II (4) Eine einschlägige Berufs- oder Schulausbildung wird
Anmeldung zur Prüfung, Anrechnung auf Studi- auf Leistungsnachweise propädeutischer Lehrveranstal-
um und Prüfung tungen und auf berufspraktische Tätigkeiten gem. § 13
Abs. 2 angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gege-
§ 16 ben ist.
Anmeldung zur Prüfung
(5) 1Werden Studien- oder Prüfungsleistungen ange-
(1) 1Wer zu Prüfungen der Vorprüfung oder Diplomprü- rechnet, sind die Noten - soweit die Notensysteme ver-
fung zugelassen werden will, muss sich form- und frist- gleichbar sind - zu übernehmen und nach Maßgabe der
gerecht unter Angabe der Prüfungsfächer zur Prüfung Prüfungsordnung der Hochschule in die Berechnung der
anmelden. 2Die Prüfungsordnung der Hochschule regelt Prüfungsgesamtnote einzubeziehen. 2Bei unvergleich-
3
das Verfahren der Anmeldung. Eine Anmeldung wirkt baren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden"
nur für den jeweils nächsten Prüfungstermin. 4Die Zu- aufgenommen, der bei der Berechnung der Gesamtnote
lassung zu einer Wiederholungsprüfung oder zur Able- nicht zu berücksichtigen ist.
gung einer zunächst versäumten Prüfung ist erneut zu
5 1
beantragen. Ohne form- und fristgemäße Anmeldung (6) Studenten mit einschlägiger abgeschlossener Be-
gilt eine Prüfung, zu der keine ausdrückliche Zulassung rufsausbildung oder einer einschlägigen mindestens
erfolgt ist, als nicht abgelegt; über Ausnahmen ent- 12monatigen überwiegend zusammenhängenden prak-
scheidet der Prüfungsausschuss, es sei denn, die Zu- tischen beruflichen Tätigkeit werden auf Antrag Zeiten
ständigkeit wurde in der Prüfungsordnung der Hoch- ihrer Berufsausbildung oder praktischen beruflichen
schule auf die Prüfungskommission übertragen. Tätigkeit ganz oder teilweise auf das erste praktische
Studiensemester angerechnet, soweit Inhalt und Ziel-
(2) Der Prüfungsausschuss der Hochschule kann auf setzung der Berufsausbildung oder der praktischen
Antrag der Prüfungskommission für studienbegleitende beruflichen Tätigkeit den Ausbildungszielen und Ausbil-
Leistungsnachweise, auf denen Endnoten beruhen, dem dungsinhalten des ersten praktischen Studiensemesters
Absatz 1 entsprechende Regelungen vorsehen. entsprechen. 2Satz 1 findet entsprechende Anwendung
auf das Grundpraktikum; beträgt eine vor dem Studium
abgeleistete praktische berufliche Tätigkeit im Sinne
§ 17 von Satz 1 weniger als zwölf Monate, so kann sie bis zu
Anrechnung auf Studium und Prüfung maximal sechs Wochen auf das Grundpraktikum ange-
3
rechnet werden. In besonders begründeten Ausnahme-
fällen kann eine weitere, über die in Satz 1 genannte
(1) 1Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleis- Berufsausbildung oder praktische berufliche Tätigkeit
tungen werden beim Übergang von anderen Hochschu- hinausgehende, einschlägige berufliche Tätigkeit auf
len oder beim Wechsel des Studiengangs angerechnet, Antrag ganz oder teilweise auch auf das zweite prakti-
soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. 2Die Gleichwer- sche Studiensemester angerechnet werden, soweit
tigkeit ist gegeben, wenn diese Zeiten und Leistungen in diese Tätigkeit den Ausbildungszielen und Ausbildungs-
Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen des inhalten des zweiten praktischen Studiensemesters
entsprechenden Studiums an der aufnehmenden Hoch- entspricht. 4Die Prüfungen am Ende der praktischen
schule im Wesentlichen entsprechen. 3Dabei ist kein Studiensemester sind auch bei Anrechnung einer Be-
schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrach- rufsausbildung oder praktischen beruflichen Tätigkeit
tung und Gesamtbewertung vorzunehmen..4Die Gleich- abzulegen. 5Berufsbezogene Leistungsnachweise sind
wertigkeit von Studienzeiten, Studienleistungen und auf die Prüfung am Ende des ersten praktischen Stu-
Prüfungsleistungen in demselben Fachhochschulstu- diensemesters anzurechnen, wenn sie gleichwertig sind;
diengang an anderen bayerischen Hochschulen gilt eine Anrechnung auf die Prüfung am Ende des zweiten
5 6
stets als gegeben. Bei der Anerkennung von Studien- praktischen Studiensemesters ist ausgeschlossen. Der
zeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die Antrag auf Anrechnung einer Berufsausbildung oder
außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbracht praktischen beruflichen Tätigkeit auf die praktischen
wurden, sind die geltenden Äquivalenzvereinbarungen Studiensemester oder das Grundpraktikum soll zusam-
sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartner- men mit dem Antrag auf Immatrikulation oder Wechsel
7
schaften zu beachten. des Studiengangs gestellt werden. Vor der Entschei-
dung der Prüfungskommission soll der Beauftragte für
(2) Für Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungs- die praktischen Studiensemester gehört werden.
leistungen an der virtuellen Hochschule Bayern, in staat-
lich anerkannten Fernstudiengängen, an staatlichen (7) Anrechnungsentscheidungen nach den Absätzen 1
oder staatlich anerkannten Berufsakademien sowie bis 6 erfolgen stets unter der Voraussetzung, dass hier-
Fach- und Ingenieurschulen und Offiziershochschulen durch kein Anspruch auf ein dem durch Anrechnung
der ehemaligen DDR gilt Absatz 1 entsprechend. nachgewiesenen Studienfortschritt entsprechendes
Unterrichtsangebot der Hochschule erworben wird.
1
(3) Die Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistun-
gen setzt einen Antrag voraus und kann nur erfolgen,
wenn die Studienzeit, Studienleistung oder Prüfungsleis-
tung, die auf Grund der Anrechnung erlassen werden
soll, noch nicht erbracht wurde. 2Der Antrag soll zu-
sammen mit dem Antrag auf Immatrikulation oder
3
Wechsel des Studiengangs gestellt werden. Die für die
Anrechnung erforderlichen Unterlagen sind vorzulegen.

7/16
Abschnitt III die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang
Arten der Leistungsnachweise, Verfahren, Be- sind, insbesondere Vorkommnisse nach § 6.
wertung, Wiederholung
1
(4) Jede schriftliche Prüfungsarbeit in der Diplomprü-
§ 18 fung sowie jede mit der Note "nicht ausreichend" bewer-
Arten der Leistungsnachweise tete schriftliche Prüfungsarbeit in der Vorprüfung ist in
der Regel von mindestens zwei Prüfern zu bewerten.
1 2
(1) Prüfungen finden in den Prüfungsfächern als schrift- Abweichungen von dieser Regel darf die Prüfungs-
liche oder mündliche Prüfung oder als Prüfungsstudien- kommission nur aus zwingenden Gründen (z.B. Fehlen
2
arbeiten statt. Als schriftliche Prüfungen gelten auch eines geeigneten zweiten Prüfers) beschließen; die
zeichnerische und gestalterische Aufgaben. 3Schriftliche Gründe sind schriftlich festzuhalten. 3Unbeschadet der
Prüfungen nach dem Multiple-Choice-Verfahren sind nur Festlegung kürzerer Fristen durch die Hochschule soll
4
bei Vorliegen besonderer Gründe zulässig. Mündliche das Bewertungsverfahren vier Wochen nicht überschrei-
4
Prüfungen zur Verbesserung der Note in einem nach ten. Erstkorrektur und Zweitkorrektur sind auf der Prü-
der Prüfungsordnung der Hochschule ausschließlich fungsarbeit zur vermerken.
schriftlich geprüften Fach (mündliche Ergänzungsprü-
fungen) sind ausgeschlossen. 5I Die Diplomprüfung (5) 1Die Bearbeitungszeit schriftlicher Prüfungsaufgaben
umfasst eine Diplomarbeit. soll 90 Minuten nicht unter- und 240 Minuten nicht über-
2
schreiten. Für schriftliche Prüfungen in Fächern mit
1
(2) Studienbegleitende Leistungsnachweise können besonderen konstruktiven oder gestalterischen Anforde-
nach Maßgabe der Prüfungsordnung der Hochschule in rungen kann eine Bearbeitungszeit von höchstens 480
allen Fächern verlangt werden. 2Als Arten studienbeglei- Minuten vorgesehen werden.
tender Leistungsnachweise sind vorgesehen:
1
(6) Ein Student kann nach Feststellung des Prüfungs-
1. schriftliche Leistungsnachweise (Klausuren), ergebnisses Einsicht in seine bewerteten schriftlichen
2. mündliche Leistungsnachweise (z.B. Kolloquien, Prüfungsarbeiten nehmen. 2Bei der Einsichtnahme soll
3
Befragungen, Referate, Lehrproben), der Prüfer anwesend sein. Der Prüfungsausschuss
3. praktische Leistungsnachweise (z.B. Durchführung regelt Art, Ort und Zeit der Einsichtnahme; er kann eine
von Versuchen), angemessene Frist setzen, nach deren Ablauf Einsicht
4. Studienarbeiten, nicht mehr gewährt wird. 4Die Anfertigung von Ablich-
5. Projektarbeiten. tungen und Abschriften kann gestattet werden.
3
Die Prüfungsordnung der Hochschule kann weitere
Formen studienbegleitender Leistungsnachweise vorse- § 20
hen. Mündliche Prüfungen
(3) Werden Leistungsnachweise, die zu Endnoten füh-
ren, in Form der Gruppenarbeit durchgeführt, müssen
1
die individuellen Leistungen deutlich abgrenzbar und (1) Soweit die Prüfungsordnung der Hochschule hierzu
bewertbar sein. nichts bestimmt, entscheidet die Prüfungskommission,
ob mündliche Prüfungen vor zwei Prüfern oder vor ei-
2
1 nem Einzelprüfer mit Beisitzer stattfinden. Der Beisitzer
(4) Wenn für die Zulassung zu Leistungsnachweisen muss die Voraussetzungen des § 3 Abs. 6 erfüllen. 3Bei
die Teilnahme an Lehrveranstaltungen nachzuweisen fächerübergreifenden Prüfungen kann die Prüfungsord-
ist, soll der Teilnahmenachweis versagt werden, wenn nung der Hochschule vorsehen, dass die mündliche
die Lehrveranstaltung nicht oder nur unregelmäßig Prüfung vor mehr als zwei Prüfern abzulegen ist.
besucht wurde. 2Die Erteilung kann darüber hinaus von
der Ausführung bestimmter Tätigkeiten (z.B. Durchfüh- 1
(2) Die Dauer einer mündlichen Prüfung darf je Student
rung bestimmter Versuche) abhängig gemacht werden. nicht weniger als 15 und nicht mehr als 45 Minuten
2
betragen. Die mündliche Prüfung kann als Einzel- oder
Gruppenprüfung durchgeführt werden.
§ 19
Schriftliche Prüfungen (3) 1Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der
mündlichen Prüfung in den einzelnen Fächern sowie
(1) Schriftliche Prüfungen werden unter Aufsicht abge- Vorkommnisse, welche für die Feststellung des Prü-
legt. fungsergebnisses von Belang sind, sind in einer Nieder-
1 schrift festzuhalten. 2Diese ist von den Prüfern und ggf.
(2) Die Aufgabenstellung in einem Prüfungsfach eines dem Beisitzer zu unterzeichnen.
Studiengangs soll für einen Prüfungstermin an einer
Hochschule einheitlich sein. 2Es kann die Wahl zwi- 1
(4) Studenten des gleichen Studiengangs sollen als
schen mehreren Aufgabenstellungen eingeräumt wer- Zuhörer bei mündlichen Prüfungen zugelassen werden,
den. 2
es sei denn, dass ein Student dem widerspricht. Die
1 Zulassung von Zuhörern erstreckt sich nicht auf die
(3) Erscheinen Studenten verspätet zu einer schriftli- Beratung und die Bekanntgabe des Prüfungsergebnis-
chen Prüfung, so haben sie keinen Anspruch auf ent- ses.
sprechende Verlängerung der Bearbeitungszeit..2Das
Verlassen des Prüfungsraumes ist nur mit Erlaubnis
3
eines Aufsichtsführenden zulässig. Über jede schriftli-
che Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen. 4In der
Niederschrift sind Vorkommnisse einzutragen, die für

8/16
§ 21 Leistung,
Prüfungsstudienarbeiten
2 = gut eine Leistung, die erheblich
über den durchschnittlichen
1
(1) Prüfungsstudienarbeiten sind Prüfungsleistungen Anforderungen liegt,
mit überwiegend zeichnerischem, gestalterischem oder
sonstigem komplexen Inhalt und offenem Lösungsweg 3 = befriedigend eine Leistung, die durch-
zum Nachweis kreativer Fähigkeiten, die sich wegen der schnittlichen Anforderungen
umfassenden Aufgabenstellung und der Art der Ausfüh- entspricht,
rung in der Regel über einen längeren Zeitraum erstre-
cken. 2Die Bearbeitung erfolgt ohne ständige Aufsicht. 4 = ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer
3
Der Aufgabensteller kann bestimmen, dass eine noch Mängel noch den Anforde-
nicht abgelieferte Prüfungsstudienarbeit nicht aus den rungen genügt,
Räumen der Hochschule entfernt werden darf.
5 = nicht ausreichend eine Leistung, die wegen
(2) 1Die Bearbeitungszeit wird vom Aufgabensteller erheblicher Mängel den An-
festgelegt. 2Die Prüfungsordnung der Hochschule legt forderungen nicht mehr ge-
den zeitlichen Rahmen fest. nügt.
2
(3) Prüfungsstudienarbeiten sind selbständig zu verfas- Für die Bewertung werden nur ganze Noten verwendet.
3
sen; § 35 Abs. 7 und Abs. 9 gelten entsprechend. Abweichend hiervon kann die Prüfungsordnung der
Hochschule die Möglichkeit vorsehen, dass die vorste-
(4) 1Für die Bewertung der Prüfungsstudienarbeiten gilt henden Notenziffern zur differenzierten Bewertung der
2
§ 19 Abs. 4 entsprechend. Prüfungsstudienarbeiten Leistungen um 0,3 erniedrigt oder erhöht werden; die
sind mit der Note "nicht ausreichend" zu bewerten, Noten 0,7, 4,3, und 5,3 sind ausgeschlossen.
wenn sie nicht bis zum Ablauf der Bearbeitungszeit
1
abgeliefert werden. (3) Ist eine Prüfungsleistung oder ein studienbegleiten-
der Leistungsnachweis von mehreren Prüfern unter-
§ 22 schiedlich bewertet worden, sollen sie sich auf eine
Verfahren bei studienbegleitenden übereinstimmende Bewertung einigen..2Kommt eine
Leistungsnachweisen Einigung nicht zustande, ergibt sich die Note des Leis-
tungsnachweises aus dem auf eine Nachkommastelle
abgerundeten arithmetischen Mittel der Prüfungsnoten.
1
(1) Für Klausuren gelten § 19 Abs. 1, 3 und 6 entspre-
1
chend; zusätzlich gelten § 19 Abs. 2, 4 und 5 sowie die (4) Die Prüfungsordnung der Hochschule kann vorse-
Regelungen über die zeitliche Lage der Prüfungen nach hen, dass studienbegleitende Leistungsnachweise, auf
§ 4 entsprechend bei Klausuren in allen Fächern mit denen keine Endnoten beruhen, in einzelnen Fächern
Ausnahme der allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflicht- abweichend von Absatz 2 nur mit den Prädikaten "mit
fächer, in denen als Leistungsnachweis nur eine Klausur Erfolg abgelegt" oder "ohne Erfolg abgelegt" bewertet
vorgesehen ist, die zu einer bestehenserheblichen End- werden. 2Diese Prädikate werden stets zur Bewertung
2
note führt. Für mündliche Leistungsnachweise, auf des Kolloquiums im Rahmen der Prüfungen am Ende
denen Endnoten beruhen, sowie für das Kolloquium im der praktischen Studiensemester verwendet.
Rahmen der Prüfung am Ende der praktischen Studien-
semester gilt § 20 Abs. 3 entsprechend. (5) 1In den Prüfungsfächern werden auf Grund der Prü-
2
fungsergebnisse Endnoten gebildet. Die Prüfungsord-
(2) 1Das Ergebnis der Bewertung von studienbegleiten- nung der Hochschule kann in begründeten Fällen vor-
den Leistungsnachweisen, deren Bestehen Vorausset- sehen, dass in anderen Fächern Endnoten auf Grund
zung für die Zulassung zu einer Prüfung ist, ist den von studienbegleitenden Leistungsnachweisen gebildet
betroffenen Studenten spätestens eine Woche vor Be- werden, soweit die Leistungsnachweise nicht der verein-
ginn des Prüfungszeitraums bekanntzugeben; in der fachten Bewertung nach Absatz 4 unterliegen. 3Die
Prüfungsordnung kann die Frist bis auf eine Woche vor Prüfungsordnung der Hochschule kann auch vorsehen,
der zugehörigen Prüfung verkürzt werden. 2Wird die dass in Prüfungsfächern das Ergebnis studienbegleiten-
Frist nicht eingehalten, gilt die Zulassungsvorausset- der Leistungsnachweise bei der Bildung der Endnote bis
zung für die Prüfung in diesem Prüfungszeitraum als zur Hälfte berücksichtigt wird, wenn die Prüfung in die-
erbracht. sem Fach mindestens mit der Note "ausreichend" abge-
schlossen wurde.
§ 23
Bewertung, Bildung von Endnoten, (6)1Sind die Noten mehrerer Prüfungsleistungen oder
Notenbekanntgabe studienbegleitender Leistungsnachweise zu einer End-
note zusammenzufassen, so wird aus den einzelnen
Noten das arithmetische Mittel gebildet, das auf eine
2
(1) Der Bewertung ist stets die individuelle Leistung des Nachkommastelle abgerundet wird. Die Prüfungsord-
Studenten zugrunde zu legen. nung der Hochschule kann unterschiedliche Gewichte
der Einzelnoten vorsehen.
(2) 1Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistun-
gen und studienbegleitenden Leistungsnachweise wer- (7) Die Endnote sowie die Note der Diplomarbeit lauten
den folgende Noten verwendet: bei einer Note oder einem Notendurchschnitt

1 = sehr gut eine hervorragende von 1 bis 1,5 sehr gut

9/16
von 1,6 bis 2,5 gut
von 2,6 bis 3,5 befriedigend "gut bestanden“
von 3,6 bis 4,0 ausreichend bei einer Prüfungsgesamtnote von 1,6 bis 2,5,
über 4,0 nicht ausreichend.
"befriedigend bestanden“
(8) Sind in einem Prüfungsfach Prüfungsleistungen in bei einer Prüfungsgesamtnote von 2,6 bis 3,5,
unterschiedlichen Prüfungsabschnitten oder über selb-
ständige Teile eines Prüfungsfaches vorgesehen (Teil- "bestanden“
prüfungen) oder beruht eine Endnote auf mehreren bei einer Prüfungsgesamtnote von 3,6 bis 4,0.
studienbegleitenden Leistungsnachweisen, kann die
Prüfungsordnung der Hochschule bestimmen, dass bei
der Note "nicht ausreichend" in einer Teilprüfung oder in § 25
bestimmten studienbegleitenden Leistungsnachweisen Rücktritt und Versäumnis
in diesem Fach die Endnote "nicht ausreichend" zu
erteilen ist.
1
(1) Der Rücktritt von einer Prüfung, die bereits angetre-
1
(9) Die Prüfungsordnung der Hochschule kann vorse- ten wurde, hat die Erteilung der Note „nicht ausrei-
hen, dass die Noten, die in Prüfungen oder studienbe- chend“ zur Folge, es sei denn, der Rücktritt erfolgte aus
gleitenden Leistungsnachweisen, auf denen Endnoten vom Studenten nicht zu vertretenden Gründen. 2Die
beruhen, erzielt werden, unter Wahrung der schutzwür- Prüfung ist mit der Ausgabe der Prüfungsaufgabe ange-
digen Interessen der Betroffenen hochschulöffentlich treten.
2
bekannt gegeben werden. Die Prüfungsordnung der
Hochschule regelt das Verfahren der Bekanntgabe. 3Für (2) 1Im übrigen kann die Prüfungsordnung der Hoch-
die Vorprüfung bleibt § 32 Abs. 2, für die Diplomprüfung schule Voraussetzungen für den Rücktritt von einer
§ 38 Satz 7 unberührt. Prüfung festlegen, zu der der Student sich gemeldet hat.
2
Liegt danach kein wirksamer Rücktritt vor und hat der
Student die Prüfung aus von ihm zu vertretenden Grün-
§ 24 den versäumt, ist die Note „nicht ausreichend“ zu ertei-
Prüfungsgesamtnote, Gesamturteil len.

(3) Sind in der Prüfungsordnung der Hochschule keine


Voraussetzungen für den Rücktritt festgelegt, gilt das
(1) 1Die Prüfungsgesamtnote wird – unbeschadet der Nichterscheinen zur Prüfung als wirksamer Rücktritt.
Sätze 2 bis 6 - aus der Note der Diplomarbeit und allen
1
im Diplomprüfungszeugnis ausgewiesenen Endnoten in (4) Die Gründe für den Rücktritt oder das Versäumnis
den Pflicht- und Wahlpflichtfächern mit Ausnahme der nach den Absätzen 1 und 2 müssen dem Prüfungsamt
Allgemeinwissenschaftlichen Wahlpflichtfächer durch unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft ge-
Bildung des arithmetischen Mittels berechnet; das Er- macht werden. 2Bei krankheitsbedingter Prüfungsunfä-
gebnis wird auf eine Stelle nach dem Komma abgerun- higkeit ist ein ärztliches Zeugnis vorzulegen, das auf
det. 2Bei der Bildung der Prüfungsgesamtnote nach einer Untersuchung beruhen muss, die grundsätzlich
3
Satz 1 werden die im Diplomprüfungszeugnis ausge- am Tag der versäumten Prüfung erfolgt ist. Der Prü-
wiesenen Endnoten der allgemeinwissenschaftlichen fungsausschuss legt fest, welche Angaben das ärztliche
Wahlpflichtfächer mit ihrem auf eine Nachkommastelle Zeugnis enthalten muss. 4Die Regelung des Prüfungs-
abgerundeten arithmetischen Mittel berücksichtigt, das ausschusses ist hochschulöffentlich bekanntzugeben.
3 5
einfach gewichtet wird. Die Prüfungsordnung der In begründeten Zweifelsfällen kann das Prüfungsamt
Hochschule kann vorsehen, dass einzelne Endnoten zusätzlich ein Zeugnis des Gesundheitsamts oder eines
sowie die Diplomarbeit unterschiedlich gewichtet wer- bestimmten Arztes (Vertrauensarzt) verlangen. 6Eine
den. 4Die Prüfungsgesamtnote darf durch die Diplomar- während einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungs-
beit höchstens zu einem Viertel bestimmt werden. unfähigkeit muss unverzüglich beim Prüfer oder der
5
Endnoten, die ausschließlich auf studienbegleitenden Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden; die Ver-
Leistungsnachweisen beruhen, dürfen die Prüfungsge- pflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung gegen-
samtnote insgesamt nicht überwiegend bestimmen. 6Ist über dem Prüfungsamt bleibt unberührt.
nach § 38 Satz 3 in Verbindung mit § 32 Abs. 1 Satz 4
vorgesehen, dass in einem Studiengang den Endnoten (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten für studienbegleitende
in einem Klammerzusatz der Notenwert mit einer Nach- Leistungsnachweise, auf denen Endnoten beruhen,
kommastelle angefügt wird, werden der Berechnung der entsprechend.
Prüfungsgesamtnote diese Notenwerte statt der Endno-
ten zugrunde gelegt. § 26
Wiederholung von Prüfungen
1
(2) Auf Grund der Prüfungsgesamtnote wird im Prü-
fungszeugnis ein Gesamturteil ausgewiesen. 2Dieses 1
(1) Wurde in einer Prüfung die Endnote "nicht ausrei-
lautet: chend" erzielt, kann diese Prüfung einmal wiederholt
werden. 2Bei Teilprüfungen (§ 23 Abs. 8) sind nur die mit
der Note "nicht ausreichend" bewerteten Teilprüfungen
"mit Auszeichnung bestanden“ zu wiederholen. 3Eine zweite Wiederholung der Prüfung
bei einer Prüfungsgesamtnote von 1,0 bis 1,2, ist in einem Studiengang in höchstens vier Prüfungen
möglich; jede bestehenserhebliche Teilprüfung zählt
4
"sehr gut bestanden“ dabei als eine Prüfung. In der Vorprüfung ist unter
bei einer Prüfungsgesamtnote von 1,3 bis 1,5, Anrechnung auf die Höchstzahl nach Satz 3 eine zweite

10/16
Wiederholung in höchstens zwei Prüfungen möglich,
wenn das Grundstudium nicht mehr als zwei Studien- § 27
5
semester umfasst, im übrigen in drei Prüfungen. Die Wiederholung von studienbegleitenden
Prüfungsordnung der Hochschule kann weitere Zulas- Leistungsnachweisen
sungsvoraussetzungen für die zweite Wiederholungs-
prüfung, insbesondere bestimmte Mindestnoten in den
übrigen Prüfungsfächern, festlegen. 6Eine dritte Wieder- 1
(1) Beruht die Endnote "nicht ausreichend" in einem
7
holung der Prüfung ist ausgeschlossen. Fehlversuche Fach auf einem studienbegleitenden Leistungsnach-
in dem gleichen Fachhochschulstudiengang oder dem weis, so kann dieser zweimal wiederholt werden. 2§ 26
gleichen Grundstudium eines verwandten Fachhoch- Abs. 1 Sätze 6 und 7 sowie Abs. 3 gelten entsprechend;
schulstudiengangs an einer Hochschule der Bundesre- hierbei tritt an die Stelle des nächsten regulären Prü-
publik Deutschland sind anzurechnen. fungstermins nach § 22 Abs. 3 Satz 1 die nächste Wie-
derholungsmöglichkeit.
1
(2) Wiederholungsprüfungen können in jedem Semes-
ter zu den regulären Prüfungsterminen abgelegt wer- (2) Studienbegleitende Leistungsnachweise, auf denen
den. 2Die Prüfungsordnung der Hochschule kann zu- keine Endnote beruht, können mehrfach wiederholt
sätzliche Wiederholungstermine zulassen. werden; § 39 Abs. 3 Satz 2 bleibt unberührt.

(3) 1Für die erste Wiederholungsprüfung ist in der Re- (3) Die Prüfungskommission entscheidet, wann studien-
gel eine Frist von höchstens sechs Monaten in der begleitende Leistungsnachweise wiederholt werden.
Hochschulprüfungsordnung festzulegen. 2Die weiteren
Wiederholungsprüfungen müssen innerhalb einer Frist
von zwölf Monaten nach Bekanntgabe des Ergebnisses Abschnitt IV
der Bewertung der vorherigen Wiederholungsprüfung Vorprüfung
3
abgelegt werden. Die Fristen für die Ablegung von
Wiederholungsprüfungen werden durch Beurlaubung § 28
oder Exmatrikulation nicht unterbrochen, es sei denn, Zulassung zur Vorprüfung
die Exmatrikulation ist durch Gründe im Sinn von Absatz
4 Satz 1 bedingt. (1) Die Zulassung zu den Prüfungen der Vorprüfung
setzt voraus, dass
1
(4) Die Fristen nach Absatz 3 Sätze 1 und 2 können
auf Antrag angemessen verlängert werden, wenn sie 1. die Anmeldung form- und fristgerecht mit den erfor-
wegen Schwangerschaft, Erziehung eines Kindes, derlichen Unterlagen erfolgt ist,
Krankheit oder anderer nicht zu vertretender Gründe 2. eine Immatrikulation als Student an der Hochschule
nicht eingehalten werden können. 2Das Vorliegen der des betreffenden Studiengangs vorliegt,
Gründe ist glaubhaft zu machen. 3Im Krankheitsfall ist 3. die für die Zulassung erforderlichen Leistungsnach-
stets ein ärztliches Attest vorzulegen; § 25 Abs. 4 Sätze weise und Teilnahmenachweise vorliegen.
3 bis 5 gelten entsprechend. 4Eine Fristverlängerung ist
1
abzulehnen, wenn nach den Gesamtumständen ein (2) Die Zulassung zu den Prüfungen der Vorprüfung
erfolgreicher Studienabschluss nicht mehr zu erwarten darf - unbeschadet der Regelung in Satz 2 - nur versagt
5
ist. Die Prüfungsordnung der Hochschule kann vorse- werden, wenn die in Absatz 1 genannten Voraussetzun-
hen, dass Anträge auf Fristverlängerung innerhalb be- gen fehlen. 2Die Zulassung zu Prüfungen der Vorprü-
stimmter Fristen beim Prüfungsamt eingehen müssen. fung und Teilnahme an endnotenbildenden studienbe-
6
Wird keine Nachfrist gewährt oder wird die Nachfrist gleitenden Leistungsnachweisen in Fächern des Grund-
nicht eingehalten, gilt die Prüfung als nicht bestanden. studiums ist auch dann zu versagen, wenn diese Leis-
tungsnachweise nach dem Studienplan in Studiense-
1
(5) Eine mit der Note "nicht ausreichend" bewertete mestern zu erbringen sind, für die die in der Studienord-
Diplomarbeit kann einmal mit einem neuen Thema wie- nung festgelegten Eintrittsvoraussetzungen noch nicht
2
derholt werden. Die Diplomarbeit muss unbeschadet vorliegen.
einer kürzeren nach § 35 Abs. 4 festzulegenden Frist im
Fall der Wiederholung spätestens ein Jahr nach Be- (3) Für Studenten ausländischer Partnerhochschulen,
kanntgabe des Ergebnisses des ersten Prüfungsver- die im Rahmen eines Studentenaustausches nur befris-
suchs abgegeben werden. 3Für Fristverlängerungen gilt tet immatrikuliert sind, und für Gaststudierende kann die
Absatz 4 entsprechend. zuständige Prüfungskommission Ausnahmen von den
Bestimmungen der Absätze 1 und 2 zulassen.
1
Die bestandene Diplomprüfung kann innerhalb von
zwei Jahren nach ihrem erstmaligen Bestehen einmal (3) Die Prüfungsordnung der Hochschule regelt das
wiederholt werden. 2Eine Immatrikulation in diesem Zulassungsverfahren.
3
Studiengang ist nicht erforderlich. Es müssen alle zur
Diplomprüfung zählenden Prüfungen wiederholt werden.
4Die Diplomarbeit sowie Endnoten, die auf studienbe- § 29
gleitenden Leistungsnachweisen beruhen, werden an- Umfang der Vorprüfung, Prüfungsfächer
gerechnet. 5Der Student hat die Wahl, welches Prü-
fungsergebnis er gelten lassen will. (1) Die Prüfungsordnung der Hochschule regelt insbe-
sondere

1. welche Pflicht- und Wahlpflichtfächer Prüfungsfä-


cher sind,

11/16
2. die Art der Prüfung, die Bearbeitungszeit von schrift- § 31
lichen und die Dauer von mündlichen Prüfungen, Fristen für die Ablegung der Vorprüfung,
3. in welchen Pflicht- und Wahlpflichtfächern als Vor- Nichtbestehen bei Fristüberschreitung
aussetzung für die Zulassung zu Prüfungen der
Vorprüfung studienbegleitende Leistungsnachweise (1) Für die Ablegung der Prüfungen der Vorprüfung
und Teilnahmenachweise zu erbringen sind, gelten folgende Fristen:
4. in welchen Pflicht- und Wahlpflichtfächern eine auf
studienbegleitenden Leistungsnachweisen beru- 1. Wenn das Grundstudium zwei Studiensemester
hende Endnote im Vorprüfungszeugnis auszuwei- umfasst, soll die Vorprüfung bis zum Ende des
sen und ob diese Endnote Voraussetzung für das zweiten Fachsemesters, wenn das Grundstudium
Bestehen der Vorprüfung ist, drei Studiensemester umfasst, bis zum Ende des
5. in welchen Prüfungsfächern und mit welchem Ge- dritten Fachsemesters und, wenn das Grundstudi-
wicht studienbegleitende Leistungsnachweise auf um vier Studiensemester umfasst, bis zum Ende
die Endnote anzurechnen sind. des vierten Fachsemesters erstmals vollständig ab-
gelegt sein. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen auch
1
(2) Bei Regelungen nach Absatz 1 Nrn. 4 und 5 mit studienbegleitende Leistungsnachweise erstmals
Ausnahme der Regelungen zu Wahlpflichtfächern muss abgelegt werden, auf denen Endnoten beruhen.
die Prüfungsordnung der Hochschule die Art und Zahl
der studienbegleitenden Leistungsnachweise festlegen. 2. Sind der Eintritt in ein im Grundstudium vorge-
2
Soweit die Prüfungsordnung oder Studienordnung der schriebenes praktisches Studiensemester und das
Hochschule im übrigen keine Regelungen zu den stu- anschließende Weiterstudium nach der einschlägi-
dienbegleitenden Nachweisen enthält, muss der Fach- gen Studienordnung der Hochschule von bestimm-
bereichsrat Art, Zahl und Bearbeitungszeit der studien- ten Endnoten oder Ergebnissen von Teilprüfungen
begleitenden Leistungsnachweise festlegen und die in Fächern des Grundstudiums abhängig, sollen die
weiteren erforderlichen Regelungen insbesondere zur zur Bildung dieser Noten zu erbringenden Prü-
Notenbildung und Bekanntgabe der Termine treffen. fungsleistungen und studienbegleitenden Leis-
3
Bei den Regelungen jedes einzelnen Leistungsnach- tungsnachweise abweichend von Nummer 1 erst-
weises, aber auch der Leistungsnachweise insgesamt mals bis zum Ende des theoretischen Studiense-
ist die Studierbarkeit im Rahmen der Regelstudienzeit mesters erbracht werden, das dem praktischen
zu gewährleisten. 4Die Beschlüsse des Fachbereichs- Studiensemester in der Zählung vorausgeht. Ent-
rats sind hochschulöffentlich bekanntzumachen; die sprechendes gilt, soweit der Eintritt in höhere Stu-
Bekanntmachung muss spätestens zu Beginn der Vor- diensemester des Grundstudiums sonst von Endno-
lesungszeit des Semesters erfolgen, das sie erstmals ten oder Ergebnissen von Teilprüfungen in be-
betreffen. stimmten Fächern des Grundstudiums abhängig ist.

(3) Die Prüfungsordnung der Hochschule kann fächer- (2) Bei der Berechnung der Fristen nach Absatz 1 wer-
übergreifende Prüfungen und die Bildung einer gemein- den infolge Anrechnung von Studien- oder Ausbildungs-
samen Endnote für mehrere Fächer vorsehen. zeiten nicht besuchte Studiensemester mitgezählt; Zei-
ten der Beurlaubung werden nicht mitgezählt.
(4) Prüfungen in Wahlfächern (Zusatzprüfungen) kön-
nen abgelegt werden, wenn die Organisation der Prü- (3) 1Überschreitet der Student aus Gründen, die er zu
fungen in den Pflicht- und Wahlpflichtfächern dies zu- vertreten hat, die in Absatz 1 genannten Fristen um
lässt. mehr als ein Semester, gilt der Leistungsnachweis als
erstmals abgelegt und nicht bestanden. 2Für Fristver-
§ 30 längerungen gelten § 26 Abs. 4 Sätze 1 bis 5 entspre-
Bestehen der Vorprüfung chend.
1
Die Vorprüfung ist bestanden, wenn in allen auf Prü- (4) In den Fächern, in denen Prüfungsleistungen oder
fungen beruhenden Endnoten in den Prüfungsfächern studienbegleitende Leistungsnachweise nicht rechtzeitig
sowie in allen ausschließlich auf studienbegleitenden erbracht wurden, können nach Eintritt der Rechtswir-
Leistungsnachweisen beruhenden Endnoten, von denen kung nach Absatz 3 Satz 1 weitere Prüfungsleistungen
nach der Prüfungsordnung der Hochschule das Beste- oder Leistungsnachweise nur nach Maßgabe der §§ 26
hen der Vorprüfung abhängt, mindestens die Note "aus- oder 27 abgelegt werden.
reichend" erzielt wurde. 2Soweit für mehrere Prüfungs-
fächer eine gemeinsame Endnote zu bilden ist, muss § 32
ebenfalls mindestens die Note "ausreichend" vorliegen. Vorprüfungszeugnis
3
Die Vorprüfung gilt ferner erst dann als bestanden,
wenn ein im Grundstudium vorgeschriebenes prakti- (1) 1Über die bestandene Vorprüfung wird ein Vorprü-
sches Studiensemester oder Grundpraktikum mit Erfolg fungszeugnis ausgestellt; die Prüfungsordnung der
4 2
abgeleistet wurde. Das Vorprüfungszeugnis wird erst Hochschule muss ein Muster hierfür enthalten. Das
dann ausgehändigt, wenn alle zur Bildung von Endnoten Vorprüfungszeugnis kann als Diplom- Vorprüfungs-
3
erforderlichen Leistungsnachweise abgelegt wurden zeugnis bezeichnet werden. Aus dem Vorprüfungs-
oder als abgelegt gelten und bei Note „nicht ausrei- zeugnis müssen zu ersehen sein:
chend“ in einem solchen Leistungsnachweis, der nicht
bestehenserheblich ist, gegenüber dem Prüfungsamt 1. der Studiengang,
auf eine zulässige Wiederholung schriftlich verzichtet 2. die Endnoten,
wurde. 3. die erfolgreiche Ableistung eines im Grundstudium
vorgeschriebenen praktischen Studiensemesters
oder Grundpraktikums.

12/16
4
In der Prüfungsordnung der Hochschule kann bestimmt 2. die Abgabe der Diplomarbeit Zulassungsvorausset-
werden, dass den Endnoten in einem Klammerzusatz zung für die letzte Prüfung der Diplomprüfung ist.
der nach § 23 Abs. 7 zugrunde liegende Notenwert mit
einer Nachkommastelle angefügt wird. 5Werden Endno- 1
(3) Die Zulassung zu den Prüfungen der Diplomprüfung
ten durch Anrechnung von Prüfungsleistungen nach § darf nur versagt werden, wenn die in den Absätzen 1
6 2
17 gewonnen, ist dies zu vermerken. In das Vorprü- und 2 genannten Voraussetzungen fehlen. § 28 Abs. 3
fungszeugnis oder ein Zusatzzeugnis sind auf Antrag und 4 gelten entsprechend.
auch die in Wahlfächern erzielten Endnoten aufzuneh-
7
men. Das Vorprüfungszeugnis und das Zusatzzeugnis (4) Studenten, die nach der einschlägigen Studien- und
werden vom Vorsitzenden der Prüfungskommission Prüfungsordnung nicht zum Eintritt in das Hauptstudium
unterzeichnet; sie sind mit dem Siegel der Hochschule berechtigt sind, sind auch nicht zur Teilnahme an stu-
zu versehen. dienbegleitenden Leistungsnachweisen des Hauptstudi-
ums berechtigt.
(2) 1Wurde in einem Fach keine ausreichende Endnote
erzielt, erhält der Student hierüber schriftlichen Be- § 34
scheid durch das Prüfungsamt, der eine Belehrung Umfang der Diplomprüfung, Prüfungsfächer
darüber enthalten soll, innerhalb welcher Frist eine
2 1
Wiederholung erfolgen muss. Ist eine Wiederholung Die Prüfungsordnung der Hochschule regelt insbeson-
nicht mehr möglich, ist das endgültige Nichtbestehen dere
der Diplom-Vorprüfung festzustellen. 3Abweichend von
Satz 1 kann der Prüfungsausschuss der Hochschule 1. welche Pflicht- und Wahlpflichtfächer Prüfungsfä-
festlegen, dass die Mitteilung durch eine hochschulöf- cher sind,
fentliche Bekanntmachung erfolgt, die die schutzwürdi- 2. die Art der Prüfung, die Bearbeitungszeit von schrift-
gen Interessen der Betroffenen wahrt. lichen und die Dauer von mündlichen Prüfungen,
3. in welchen Pflicht- und Wahlpflichtfächern als Vor-
(3) Der Student erhält auf Antrag eine Bestätigung über aussetzung für die Zulassung zu den Prüfungen der
alle in der Diplom-Vorprüfung erzielten Endnoten und Diplomprüfung studienbegleitende Leistungs-
die Tatsache des Nichtbestehens. nachweise und Teilnahmenachweise zu erbringen
sind,
4. in welchen Pflicht- und Wahlpflichtfächern eine auf
Abschnitt V studienbegleitenden Leistungsnachweisen beru-
Diplomprüfung hende Endnote im Diplomprüfungszeugnis auszu-
weisen und ob diese Endnote Voraussetzung für
§ 33 das Bestehen der Diplomprüfung ist,
Zulassung zur Diplomprüfung 5. in welchen Prüfungsfächern und mit welchem Ge-
wicht studienbegleitende Leistungsnachweise auf
die Endnote anzurechnen sind,
(1) 1Die Zulassung zu den Prüfungen der Diplomprüfung 6. mit welchem Gewicht die einzelnen Endnoten und
(ohne Diplomarbeit) setzt voraus, dass die Note der Diplomarbeit in die Prüfungsgesamtno-
te eingehen.
1. die Anmeldung form- und fristgerecht mit den erfor-
2
derlichen Unterlagen erfolgt ist, In allen Studiengängen umfasst die Diplomprüfung eine
2. eine Immatrikulation als Student an der Hochschule Diplomarbeit. 3§ 29 Abs. 2 bis 4 gelten entsprechend.
4
des betreffenden Studiengangs vorliegt, Das achte Studiensemester ist von größeren Studien-
3. die Vorprüfung bestanden ist und arbeiten freizuhalten, die die Anfertigung der Diplomar-
4. die für die Zulassung erforderlichen Leistungsnach- beit in diesem Semester ausschließen.
weise und Teilnahmenachweise vorliegen.
§ 35
2
Abweichend von Satz 1 Nr. 3 werden zur Diplomprü- Diplomarbeit
fung in Fächern, die nach dem Studienplan der Hoch-
schule spätestens im sechsten Studiensemester auslau- (1) Die Diplomarbeit soll zeigen, dass der Student in der
fen, auch Studenten zugelassen, die die Voraussetzun- Lage ist, ein Problem aus seinem Studiengang selb-
gen für den Eintritt in das Hauptstudium erfüllen oder - ständig auf wissenschaftlicher und/oder künstlerischer
soweit hierfür keine besonderen Voraussetzungen vor- Grundlage zu bearbeiten.
geschrieben sind - in mindestens 80 v.H. der Endnoten,
von denen das Bestehen der Vorprüfung abhängt, die (2) 1Die Diplomarbeit wird von dem von der Prüfungs-
Note ausreichend oder besser erzielt haben; studien- kommission bestellten Prüfer ausgegeben und von ihm
rechtliche Regelungen über die Voraussetzungen für oder einem anderen Prüfer betreut. 2Das Thema muss
den Eintritt in ein praktisches Studiensemester des so beschaffen sein, dass es im Rahmen der Ausstattung
3
Hauptstudiums bleiben unberührt. der Hochschule bearbeitet werden kann. Die Diplomar-
beit darf mit Zustimmung der Prüfungskommission in
(2) Die Prüfungsordnung der Hochschule kann vorse- einer Einrichtung außerhalb der Hochschule ausgeführt
hen, dass werden, wenn die Betreuung durch einen Prüfer der
Hochschule sichergestellt ist. 4Der Student kann im
1. die Ableistung eines vorgeschriebenen zweiten oder Rahmen der Pflicht- und Wahlpflichtfächer seines Stu-
einzigen praktischen Studiensemesters Zulassungs- dienganges Themenwünsche äußern.
voraussetzung für bestimmte Prüfungen der nach-
folgenden theoretischen Studiensemester ist und

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(3) 1Die Ausgabe des Themas der Diplomarbeit setzt chend" bewertet, wenn sie nicht fristgerecht abgeliefert
voraus, dass die in § 33 Abs. 1 Nrn. 2 und 3 genannten wird.
2
Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind. Die Prüfungs-
1
ordnung der Hochschule regelt (9) Bei Diplomarbeiten kann die Prüfungsordnung der
Hochschule eine persönliche Präsentation durch den
1. in welchem Studiensemester das Thema der Dip- Studenten mit mündlichen Erläuterungen vorsehen,
lomarbeit frühestens ausgegeben werden kann und wenn die Bewertung der Diplomarbeit (ohne Präsentati-
spätestens ausgegeben werden soll, on) mindestens „ausreichend“ ergibt. 2Die Präsentation
2. weitere Voraussetzungen für die Ausgabe des The- findet in Gegenwart der zuständigen Prüfer statt, die
3
mas, ergänzende Fragen stellen können. Die Präsentation
3. das Verfahren, nach dem der Student das Thema wird bei der Bewertung der Diplomarbeit mit berücksich-
erhält, tigt.
4. das Verfahren, nach dem Fristen und Termine im
Zusammenhang mit der Diplomarbeit festgesetzt § 36
werden, Bestehen der Diplomprüfung
5. in wie vielen Exemplaren die Diplomarbeit ab-
1
zugeben ist. Die Diplomprüfung ist bestanden, wenn in allen auf
Prüfungen beruhenden Endnoten in den Prüfungsfä-
3
Die Regelungen müssen sicherstellen, dass die Dip- chern, in allen nur auf studienbegleitenden Leistungs-
lomarbeit innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen nachweisen beruhenden Endnoten, von denen nach der
werden kann. Prüfungsordnung der Hochschule das Bestehen der
Diplomprüfung abhängt, sowie in der Diplomarbeit min-
(4) 1Die Frist von der Themenstellung bis zur Abgabe destens die Note "ausreichend" erzielt sowie vorge-
der Diplomarbeit muss dem Umfang des Themas an- schriebene praktische Studiensemester und ein vorge-
2
gemessen sein. Die Frist darf neun Monate nicht über- schriebenes Grundpraktikum erfolgreich abgeleistet
2
schreiten, wenn die Diplomarbeit spätestens bis zu wurden. Soweit für mehrere Prüfungsfächer eine ge-
einem Monat nach Beginn des achten Semesters aus- meinsame Endnote zu bilden ist, muss ebenfalls min-
gegeben wird. 3Im übrigen darf die Frist fünf Monate destens die Note "ausreichend" vorliegen. 3§ 30 Satz 4
4
nicht überschreiten. Das achte Semester im Sinne von gilt entsprechend.
Satz 2 bestimmt sich nach dem Studienfortschritt des
Studenten. 5Die Prüfungskommission kann auf Antrag § 37
eine angemessene Nachfrist gewähren, wenn die Bear- Fristen für die Ablegung der Diplomprüfung,
beitungsfrist wegen Krankheit oder anderer nicht zu Nichtbestehen bei Fristüberschreitung
vertretender Gründe nicht eingehalten werden kann; die
Nachfrist soll drei Monate nicht überschreiten. 6Das
Vorliegen eines nicht zu vertretenden Grundes ist (1)1Die Prüfungen der Diplomprüfung sollen bis zum
glaubhaft zu machen. 7Im Krankheitsfall ist stets ein Ende des achten Fachsemesters erstmals vollständig
ärztliches Attest vorzulegen; § 25 Absatz 4 Sätze 3 bis 5 abgelegt sein. 2Bis zu diesem Zeitpunkt müssen auch
gelten entsprechend. studienbegleitende Leistungsnachweise erstmals abge-
legt werden, auf denen Endnoten beruhen. 3Für die
(5) 1Das Thema muss so beschaffen sein, dass die Berechnung dieser Frist gilt § 31 Abs. 2 entsprechend.
Diplomarbeit bei zusammenhängender ausschließlicher
1
Bearbeitung in der Regel in drei Monaten fertig gestellt (2) Überschreitet der Student aus Gründen, die er zu
werden kann. 2In einzelnen, in der Prüfungsordnung der vertreten hat, die in Absatz 1 genannte Frist um mehr
Hochschule zu bezeichnenden Studiengängen kann als vier Semester, gilt der Leistungsnachweis als erst-
dieser Zeitaufwand um höchstens einen Monat über- mals abgelegt und nicht bestanden. 2§ 31 Abs. 3 Satz 2
schritten werden. und Abs. 4 gelten entsprechend.
1
(6) Das Thema kann nur einmal und zwar aus triftigem
Grund mit Einwilligung des vorsitzenden Mitglieds der § 38
Prüfungskommission zurückgegeben werden. 2Eine Diplomprüfungszeugnis
Rückgabe des Themas der Diplomarbeit ist unzulässig,
1
wenn der Student die Diplomarbeit wiederholt und bei Über die bestandene Diplomprüfung wird unverzüglich
der Anfertigung seiner ersten Diplomarbeit das Thema nach Abschluss des Bewertungsverfahrens, möglichst
bereits zurückgegeben hat. innerhalb von vier Wochen ein Diplomprüfungszeugnis
ausgestellt; die Prüfungsordnung der Hochschule muss
(7) Diplomarbeiten sind mit einer Erklärung des Studen- ein Muster hierfür enthalten. 2Aus dem Diplomprüfungs-
ten zu versehen, dass er die Arbeit selbständig verfasst, zeugnis müssen zu ersehen sein:
noch nicht anderweitig für Prüfungszwecke vorgelegt,
keine anderen als die angegebenen Quellen oder Hilfs- 1. der Studiengang, die Studienrichtung und ein etwai-
mittel benützt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate ger Schwerpunkt,
als solche gekennzeichnet hat. 2. die Endnoten der Diplomprüfung,
3. das Thema und die Note der Diplomarbeit,
1
(8) Für die Korrektur der Diplomarbeit gilt § 19 Abs. 4 4. die Prüfungsgesamtnote und das Gesamturteil,
entsprechend mit der Maßgabe, dass das Bewertungs- 5. die erfolgreiche Ableistung der praktischen Studien-
verfahren unbeschadet der Festlegung kürzerer Fristen semester und ggf. eines Grundpraktikums und
durch die Hochschule acht Wochen nicht überschreiten 6. die erfolgreiche Ablegung der Vorprüfung.
soll. 2Eine Diplomarbeit wird mit der Note "nicht ausrei-

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3
§ 32 Abs. 1 Sätze 4 bis 6 gelten entsprechend für die § 40
Endnoten der Diplomprüfung und die Note der Diplom- Erfolgreiche Ableistung von praktischem
4
arbeit. Die Prüfungsordnung der Hochschule kann Studiensemester und Grundpraktikum
vorsehen, dass im Diplomprüfungszeugnis Prü-
fungsergebnisse der Diplom-Vorprüfung nachrichtlich (1) 1Die Prüfungskommission entscheidet darüber, ob
5
aufgeführt werden. Auf Antrag wird auch die Dauer des die erfolgreiche Ableistung eines praktischen Studien-
Fachstudiums unter Berücksichtigung der in Folge der semesters bzw. des Grundpraktikums festgestellt wer-
2
Anrechnung von Ausbildungs- oder Prüfungsleistungen den kann. Sie hat hierbei außer dem Ergebnis etwaiger
nicht besuchten Studiensemester im Diplomprüfungs- Leistungsnachweise auch das Zeugnis der Ausbil-
zeugnis oder einer ergänzenden Bescheinigung ausge- dungsstelle und den vom Studenten vorzulegenden
wiesen; als Ende des Fachstudiums gilt dabei der Zeit- Bericht mit Prüfungsvermerk der Ausbildungsstelle zu
punkt, zu dem die letzte Prüfungsleistung erbracht wur- berücksichtigen. 3Soweit die Prüfungsordnung der
de. 6Das Diplomprüfungszeugnis und das Zusatzzeug- Hochschule nichts anderes bestimmt, setzt die Feststel-
nis werden vom Präsidenten/Rektor der Hochschule und lung der erfolgreichen Ableistung des praktischen Stu-
vom vorsitzenden Mitglied der Prüfungskommission diensemesters voraus, dass im Kolloquium sowie in
unterzeichnet; sie sind mit dem Siegel der Hochschule allen anderen geforderten Leistungsnachweisen entwe-
zu versehen. 7§ 32 Abs.2 und 3 gelten entsprechend. der das Prädikat "mit Erfolg abgelegt" oder mindestens
die Note "ausreichend" erzielt wurde.
Abschnitt VI
1
Prüfungen am Ende der prak- (2) Hat die praktische Ausbildung den Ausbildungsbe-
tischen Studiensemester stimmungen nicht entsprochen, kann die Prüfungskom-
mission die ganze oder teilweise Wiederholung des
§ 39 praktischen Studiensemesters bzw. des Grundprakti-
Zweck und Verfahren kums verlangen. 2Die einmalige teilweise oder ganze
Wiederholung kann auch dann verlangt werden, wenn
1
(1) Die Prüfungen am Ende der praktischen Studien- nach dem Ergebnis der Prüfung am Ende des prakti-
semester sind studienbegleitende Leistungsnachweise schen Studiensemesters und dem Zeugnis der Ausbil-
besonderer Art, die der Feststellung dienen, ob der dungsstelle voraussichtlich nicht damit gerechnet wer-
Student die praktischen Studiensemester einschließlich den kann, dass eine Wiederholung der Prüfung allein
der praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen erfolgreich zur Feststellung der erfolgreichen Ableistung führen
2
abgeleistet hat. Die Prüfungen finden grundsätzlich am wird.
Ende jedes praktischen Semesters statt. 3Werden beide
1
praktischen Studiensemester in unmittelbarer zeitlicher (3) Kann die erfolgreiche Ableistung eines praktischen
Reihenfolge durchgeführt, kann die zuständige Prü- Studiensemesters oder des Grundpraktikums nicht
fungskommission beschließen, dass beide Prüfungen zu festgestellt werden, erhält der Student hierüber einen
einer gemeinsamen Prüfung gegen Ende des zweiten schriftlichen Bescheid, der eine Belehrung darüber
praktischen Studiensemesters zusammengezogen enthalten soll, innerhalb welcher Frist eine Wiederho-
werden. lung zu erfolgen hat.
1
(2) Die Zulassung zu den Prüfungen am Ende der Dritter Teil
praktischen Studiensemester setzt außer einer form-
und fristgerechten Anmeldung den Nachweis voraus, § 41
dass der Student sich in einer der Studienordnung ent- Postgraduales Studium
sprechenden praktischen Ausbildung befindet und diese
bis zur Prüfung weitgehend abgeschlossen haben wird; (1) Für Zusatz-, Ergänzungs- und Aufbaustudien
Ausnahmen von dieser Voraussetzung kann die Prü- (postgraduale Studien), die nicht mit einer Masterprü-
2
fungskommission in Ausnahmefällen zulassen. Zur fung abschließen, gelten die §§ 15 bis 23, §§ 24 Abs. 1
Prüfung können auch Studenten anderer Hochschulen Satz 6 und Abs. 2, 25 bis 27 und §§ 33 bis 40 entspre-
zugelassen werden, die im Einzugsbereich der Hoch- chend, soweit Absatz 2 keine abweichende Regelung
schule das entsprechende praktische Studiensemester trifft.
3
ableisten. Die Zulassung darf nicht deshalb versagt
werden, weil die Ausbildung aus Gründen, die der Stu- (2) 1Die Prüfungen sollen bis zum Ende der in der ein-
dent nicht zu vertreten hat, kurzfristig unterbrochen schlägigen Studien- und Prüfungsordnung festgelegten
wurde. 4Die Prüfungsordnung der Hochschule regelt das Regelstudienzeit erstmals vollständig abgelegt sein.
2
Verfahren der Anmeldung und Zulassung; die Prüfungs- § 31 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 bis 4 gelten mit der Maß-
ordnung der Hochschule kann weitere Zulassungsvor- gabe entsprechend, dass die Frist um mehr als zwei
aussetzungen vorsehen. Semester überschritten sein muss; die Prüfungsordnung
der Hochschule kann an Stelle von zwei Semestern ein
1
(3) Soweit die Prüfungsordnung der Hochschule nichts Semester vorsehen.
anderes bestimmt, finden die Prüfungen am Ende der
praktischen Studiensemester in Form eines Kolloquiums § 42
2
statt. Für die Prüfungen am Ende der praktischen Stu- Weiterbildendes Studium
diensemester gelten § 27 Abs. 1, §§ 31 und 37, für das
Kolloquium zusätzlich § 20 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Für weiterbildende Studiengänge, die nicht mit einer
entsprechend. Masterprüfung abschließen gilt § 41 entsprechend,
soweit die einschlägige Studien- und Prüfungsordnung
(4) Soweit am Ende des Grundpraktikums eine Prüfung keine abweichenden Regelungen vorsieht.
vorgesehen ist, gelten die Absätze 1 bis 3 entsprechend

15/16
Vierter Teil
Inkrafttreten (3) Soweit bei der zuständigen Behörde bis zum 31.
Dezember 2012 ein Antrag auf Nachdiplomierung
§ 43 gestellt wurde, finden die Bestimmungen der Ver-
Inkrafttreten ordnung über die Nachdiplomierung der Absolven-
ten von Fachhochschulstudiengängen sowie von
(1) 1Die Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober Ingenieurschulen oder gleichrangigen Bildungsein-
2
2001 in Kraft. Mit Ablauf des 30. September 2001 tritt richtungen, die in den Fachhochschulbereich ein-
die Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen bezogen wurden (Nachdiplomierungsverordnung)
in Bayern vom 18. September 1997 (GVBl S. 526) au- vom 7. Oktober 1980 (BayRS IV 120, BayRS 2210-
ßer Kraft. 4-8-6-K), zuletzt geändert durch Verordnung vom
23. Januar 1991 (GVBl S. 53), Anwendung.
(2) 1Abweichend von Absatz 1 treten § 17 Abs. 3 Sätze
2 und 3 sowie § 19 Abs. 5 Satz 1 zum 1. Oktober 2002
§3
in Kraft. 2§ 31 Abs. 3 gilt nur für Studenten, die nach
dem Sommersemester 2001 das Studium beginnen. Inkrafttreten, Außerkrafttreten
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 2007 in Kraft.
Übergangsvorschriften aus der Änderungsverord-
(2) Die Verordnung über die praktischen Studiense-
nung vom 20. Juli 2007
mester an Fachhochschulen (Praxissemesterver-
ordnung - PrSV) vom 16. Oktober 2002 (GVBl. S.
§2
589, BayRS 2210-4-1-6-1-WFK) tritt mit Ablauf des
Übergangsvorschriften 30. September 2007 außer Kraft.
1
(1) Die Hochschulprüfungsordnungen sind spätestens
(1) Die Verordnung über die Nachdiplomierung der
zum 30. September 2008 an die durch § 1 geänder-
Absolventen von Fachhochschulstudiengängen so-
te Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschu-
wie von Ingenieurschulen oder gleichrangigen Bil-
len (RaPO) vom 17. Oktober 2001 (GVBl S. 686,
dungseinrichtungen, die in den Fachhochschulbe-
BayRS 2210-4-1-4-1-WFK) anzupassen. 2Art. 100
reich einbezogen wurden (Nachdiplomierungsver-
Abs. 1 BayHSchG bleibt unberührt.
ordnung) vom 7. Oktober 1980 (BayRS IV 120,
BayRS 2210-4-8-6-K), zuletzt geändert durch Ver-
(2) Für Studierende, die ihr Studium vor dem Winter-
ordnung vom 23. Januar 1991 (GVBl S. 53), tritt mit
semester 2007/08 aufgenommen haben, gilt der
Ablauf des 31. Dezember 2012 außer Kraft.
durch § 1 Nr. 4 eingefügte § 8 Abs. 3 Satz 3 der
Rahmenprüfungsordnung für die Fachhochschulen
(3) Die durch die außer Kraft getretenen und aufgeho-
(RaPO) vom 17. Oktober 2001 (GVBl S. 686,
benen Vorschriften eingetretenen Rechtswirkungen
BayRS 2210-4-1-4-1-WFK) mit der Maßgabe, dass
und erworbenen subjektiven Rechte und Berechti-
die Frist bei Bachelorstudiengängen um mehr als
gungen bleiben unberührt
vier Semester überschritten sein muss.

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