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Deckblatt

Energie sparen mit SIMATIC S7


PROFIenergy mit einem I-Device

Applikationsbeschreibung  September 2011

Applikationen & Tools


Answers for industry.
Industry Automation und Drives Technologies Service & Support Portal
Dieser Beitrag stammt aus dem Internet Serviceportal der Siemens AG, Industry
Automation und Drives Technologies. Durch den folgenden Link gelangen Sie
direkt zur Downloadseite dieses Dokuments.
http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/41986454

Bei Fragen zu diesem Beitrag wenden Sie sich bitte über folgende E-Mail-Adresse
an uns:
online-support.automation@siemens.com

Industrial Security
Durch die zunehmende Vernetzung industrieller Anlagen wird die Produktivität
erhöht. Es entstehen aber gleichzeitig auch IT-Sicherheitsrisiken, denen es mit
entsprechenden Schutzmaßnahmen für Industrial Security zu begegnen gilt.
Hierbei ist eine ganzheitliche Betrachtung notwendig, die sowohl technische
Maßnahmen berücksichtigt als auch die Schulung von Mitarbeitern und die
Definition von Richtlinien und Prozessen beinhaltet. Dies ist notwendig, um
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höchstmögliche Sicherheit zu erlangen und einen sicheren Betrieb der Anlage zu


gewährleisten. Weitere Informationen zu technischen Lösungen wie auch unserem
Service-Angebot für Industrial Security finden Sie im Internet unter
www.siemens.de/industrialsecurity.

VORSICHT Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen


beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der
Automatisierungsaufgabe. Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass bei
Vernetzung Ihrer Anlage mit anderen Anlagenteilen, dem
Unternehmensnetz oder dem Internet entsprechende Schutzmaßnahmen
im Rahmen von Industrial Security zu ergreifen sind. Weitere Informationen
dazu finden Sie unter
http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/50203404.

PROFIenergy I-Device
2 1.2, Beitrags-ID: 41986454
Automatisierungsaufgabe 1

Automatisierungslösung 2

Grundlagen 3
Funktionsmechanismen
SIMATIC dieser Applikation 4
PROFIenergy I-Device Konfiguration und
5
Projektierung
Anwendung des PROFINET-Profils „PROFIenergy“

Installation 6
Inbetriebnahme der
Applikation 7
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Bedienung der
Applikation 8

Anhang 9

Literaturhinweis 10

Historie 11

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 3
Gewährleistung und Haftung

Gewährleistung und Haftung


Hinweis Die Applikationsbeispiele sind unverbindlich und erheben keinen Anspruch auf
Vollständigkeit hinsichtlich Konfiguration und Ausstattung sowie jeglicher
Eventualitäten. Die Applikationsbeispiele stellen keine kundenspezifischen
Lösungen dar, sondern sollen lediglich Hilfestellung bieten bei typischen Auf-
gabenstellungen. Sie sind für den sachgemäßen Betrieb der beschriebenen
Produkte selbst verantwortlich. Diese Applikationsbeispiele entheben Sie nicht
der Verpflichtung zu sicherem Umgang bei Anwendung, Installation, Betrieb und
Wartung. Durch Nutzung dieser Applikationsbeispiele erkennen Sie an, dass wir
über die beschriebene Haftungsregelung hinaus nicht für etwaige Schäden
haftbar gemacht werden können. Wir behalten uns das Recht vor, Änderungen
an diesen Applikationsbeispielen jederzeit ohne Ankündigung durchzuführen. Bei
Abweichungen zwischen den Vorschlägen in diesem Applikationsbeispiel und
anderen Siemens Publikationen, wie z.B. Katalogen, hat der Inhalt der anderen
Dokumentation Vorrang.

Für die in diesem Dokument enthaltenen Informationen übernehmen wir keine


Gewähr.
Unsere Haftung, gleich aus welchem Rechtsgrund, für durch die Verwendung der
in diesem Applikationsbeispiel beschriebenen Beispiele, Hinweise, Programme,
Projektierungs- und Leistungsdaten usw. verursachte Schäden ist ausgeschlossen,
soweit nicht z.B. nach dem Produkthaftungsgesetz in Fällen des Vorsatzes, der
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groben Fahrlässigkeit, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
Gesundheit, wegen einer Übernahme der Garantie für die Beschaffenheit einer
Sache, wegen des arglistigen Verschweigens eines Mangels oder wegen
Verletzung wesentlicher Vertragspflichten zwingend gehaftet wird. Der Schadens-
ersatz wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den
vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder
grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers
oder der Gesundheit zwingend gehaftet wird. Eine Änderung der Beweislast zu
Ihrem Nachteil ist hiermit nicht verbunden.

Weitergabe oder Vervielfältigung dieser Applikationsbeispiele oder Auszüge


daraus sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich von Siemens Industry Sector
zugestanden.

PROFIenergy I-Device
4 1.2, Beitrags-ID: 41986454
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Gewährleistung und Haftung...................................................................................... 4
1 Automatisierungsaufgabe ................................................................................ 7
1.1 Übersicht .............................................................................................. 7
1.2 Szenarien ............................................................................................. 9
2 Automatisierungslösung ................................................................................ 10
2.1 Übersicht Gesamtlösung .................................................................... 10
2.2 Beschreibung der Kernfunktionalität .................................................. 13
2.3 Verwendete Hard- und Software-Komponenten ................................ 14
3 Grundlagen....................................................................................................... 15
3.1 PROFIenergy Profil ............................................................................ 15
3.2 Verfügbare Hardware ......................................................................... 16
3.3 Notwendige Software ......................................................................... 16
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation ................................................. 17
4.1 Funktionalität FB815 „PE_START_END“........................................... 18
4.1.1 Programmdetails zu Baustein FB815 „PE_START_END“................. 18
4.2 Funktionalität FB816 „PE_CMD“........................................................ 21
4.2.1 Programmdetails zu Baustein FB816 „PE_CMD“ .............................. 21
4.3 Response Data................................................................................... 24
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4.3.1 PE command Start_Pause................................................................. 25


4.3.2 PE command End_Pause .................................................................. 25
4.3.3 PE command Query Modes - List of energy saving modes............... 25
4.3.4 PE command Query Modes - Get mode ............................................ 26
4.3.5 PE command PEM_Status................................................................. 26
4.3.6 PE command PE_Identify .................................................................. 27
4.3.7 PE command Query Measurement – Get measurement list ............. 27
4.3.8 PE command Query Measurement – Get measurement values ....... 28
4.4 Funktionalität FB817 „PE_I_DEV“...................................................... 31
4.4.1 Programmdetails zu Baustein FB817 „PE_I_DEV“............................ 31
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine ........................................................ 33
4.5.1 Kurzbeschreibung der Hilfsbausteine ................................................ 34
4.5.2 Verschaltung der Hilfsbausteine ........................................................ 35
4.5.3 Gemeinsame Parameter der Hilfsbausteine ...................................... 36
4.5.4 Programmdetails zu Baustein FC 0 „PE_Error_RSP“........................ 37
4.5.5 Programmdetails zu Baustein FC 1 „PE_Start_RSP“ ........................ 38
4.5.6 Programmdetails zu Baustein FC 2 „PE_End_RSP“ ......................... 39
4.5.7 Programmdetails zu Baustein FC3 „PE_List_Modes_RSP“ .............. 40
4.5.8 Programmdetails zu Baustein FC 4 „PE_Get_Mode_RSP“............... 41
4.5.9 Programmdetails zu Baustein FC 5 „PE_PEM_Status_RSP“............ 42
4.5.10 Programmdetails zu Baustein FC 6 PE_Identify_RSP ...................... 43
4.5.11 Programmdetails zu Baustein FC 7
„PE_Measurement_List_RSP“ ........................................................... 44
4.5.12 Programmdetails zu Baustein FC 8
„PE_Measurement_Value_RSP“ ....................................................... 45
5 Konfiguration und Projektierung ................................................................... 46
5.1 Konfiguration der CPU 315-2PN/DP „I-Device“ ................................. 46
5.2 Konfiguration der CPU 317-2PN/DP „IO-Controller”.......................... 49
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme..................................... 50
5.3.1 IO-Controller....................................................................................... 51
5.3.2 I-Device .............................................................................................. 52
6 Installation........................................................................................................ 59

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 5
Inhaltsverzeichnis

6.1 Installation der Applikations- Software ............................................... 60


7 Inbetriebnahme der Applikation..................................................................... 61
7.1 Vorbereitung....................................................................................... 61
7.2 Inbetriebnahme .................................................................................. 61
8 Bedienung der Applikation ............................................................................. 62
8.1 Übersicht ............................................................................................ 62
8.2 Bedienung mit HMI............................................................................. 62
8.2.1 Szenario „FB815 PE_START_END“.................................................. 64
8.2.2 Szenario „FB816 PE_CMD „START / END““ ..................................... 66
8.2.3 Szenario „FB816 PE_CMD „Query modes – Get mode““ .................. 69
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT) ...................................... 72
8.3.1 Controller VAT_PE_START_END ..................................................... 73
8.3.2 Controller VAT_PE_CMD_OpenInterface CMD 1/2 .......................... 74
8.3.3 I-Device VAT_PROFIenergy_I_DEV CMD 1/2 .................................. 76
8.3.4 Controller VAT_PE_CMD_OpenInterface CMD 3 ............................. 78
8.3.5 I-Device VAT_PROFIenergy_I_DEV CMD 3 ..................................... 81
9 Anhang.............................................................................................................. 82
9.1 Anhang A : Measurement list ............................................................. 82
9.1.1 Instantaneous measurements............................................................ 82
9.1.2 Demand measurements ..................................................................... 86
9.1.3 Energy measurements ....................................................................... 89
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10 Literaturhinweis ............................................................................................... 90
11 Historie.............................................................................................................. 90

PROFIenergy I-Device
6 1.2, Beitrags-ID: 41986454
1 Automatisierungsaufgabe
1.1 Übersicht

1 Automatisierungsaufgabe
1.1 Übersicht
Diese Dokumentation baut auf der Beschreibung zur Applikation „PROFIenergy mit
der ET 200S“ auf. Nach einer kurzen Einleitung werden die Besonderheiten der
Kommunikation mit dem I-Device beschrieben und die zugehörigen PROFIenergy-
Bausteine erläutert.

Einleitung
In Zukunft wird dem Energiemanagement eine immer größere Bedeutung
zukommen. Kostensenkung durch Energieeinsparung in der Produktion ist ein
schon länger verfolgter Lösungsansatz. In den Fokus rücken seit einiger Zeit auch
kürzere produktionsfreie Zeiten – von kurzen Pausen bis hin zur arbeitsfreien
Schicht.
Hauptschalter aus – die gesamte Produktion steht und in der Halle gehen die
Lichter aus. Dies ist in produktionsfreien Zeiten wie an Wochenenden oder
während der Werkferien in nahezu jeder Anlage auf der Welt üblich. Was aber
geschieht in kürzeren Pausen? Hier läuft die Anlage weiter und verbraucht auch
ohne produktive Ergebnisse Energie.
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Ließen sich nicht auch kleinere, aktuell nicht benötigte Anlagenteile in einen
energiesparenden Zustand versetzen, während der Rest der Anlage weiter
produziert?
All dies könnte die Energiebilanz einer Produktionseinheit deutlich verbessern.

Die heutige Technik, Produktionskomponenten über einen oder mehrere


Hauptschalter vom Versorgungsnetz zu trennen, Fertigungseinheiten also
undifferenziert zu deaktivieren, ist hierfür nicht geeignet. Fest verdrahtete
Schaltpfade für fest definierte Produktionsbereiche sind zu unflexibel, um den
neuen Anforderungen im Hinblick auf Energie-Effizienz gerecht zu werden.
Mit der Entscheidung für PROFINET sind die Voraussetzungen für ein neues und
zukunftsweisendes Energiemanagement bereits geschaffen.
Zukunftsweisendes Energiemanagement heißt: Abgeschaltet wird nicht mehr über
die herkömmliche Methode der Hauptschalter-Technik, sondern feingranular über
das Netzwerk!
Das allgemeine Versorgungsnetz der Komponenten bleibt dabei aktiviert und die
Komponenten gehen - initiiert von einem Befehl - in einen definierten
Energiesparzustand über.
PROFIenergy, ein von der PROFINET-Nutzerorganisation definiertes Profil, schafft
die Voraussetzung für ein herstellerunabhängiges, allgemein verwendbares
System, einzelne Verbraucher oder ganze Produktionseinheiten, flexibel, kurzfristig
und intelligent abzuschalten.
SIEMENS unterstützt PROFIenergy /1/ bereits jetzt mit ersten Implementierungen
im Automatisierungssystem SIMATIC.
In der folgenden Applikation wird Schritt für Schritt gezeigt, wie mit der CPU 315-
2PN/DP als I-Device, eine solche Anwendung realisiert werden kann.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 7
1 Automatisierungsaufgabe
1.1 Übersicht

Überblick über die Automatisierungsaufgabe


Folgendes Bild gibt einen Überblick über die Automatisierungsaufgabe.

Abbildung 1-1

Produktionslinie

Überlagerte
Steuerung

Produktionseinheit
I-Device

Überlagerte
Steuerung
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An Hand eines Beispiels aus der Fertigung – hier eine Produktionsstraße mit
Roboter – soll in dieser Applikation die Abschaltung der selbstständigen
Produktionseinheit (Roboter als I-Device), beschrieben werden.
Diese Produktionslinie besteht aus je einem zu- und abfördernden Transportband
und einer Verarbeitungseinheit. Die Bänder werden in dieser Applikation nicht
weiter betrachte. Als Produktions- oder Verarbeitungseinheit dient eine eigene
Steuerung, die als I-Device realisiert ist. Intern verfügt diese Produktionseinheit
wiederum über dezentrale Peripherie, z. B. ET 200S mit PROFIenergy.
Bei PROFIenergy geht es bei der Energieeinsparung nicht um die
Antriebsmotoren, die sind bei einem Produktionsstopp bereits abgeschaltet,
sondern um die unzähligen Sensoren und sonstigen elektronischen Bauteile.

PROFIenergy I-Device
8 1.2, Beitrags-ID: 41986454
1 Automatisierungsaufgabe
1.2 Szenarien

Beschreibung der Automatisierungsaufgabe


Während einer Pause soll neben der Peripherie der eigentlichen
Produktionsliniensteuerung auch die Produktionseinheit „I-Device“ Teile ihrer
Automatisierungskomponenten abschalten. Die Pause kann durch den Anwender,
spontan oder regulär geplant über die Steuerung eingeleitet werden. Nachdem die
Produktion angehalten worden ist, werden über entsprechende PROFIenergy-
Befehle Teile der dezentralen Peripherie abgeschaltet. Bevor die Produktion
wieder angefahren wird, werden die notwendigen Automatisierungskomponenten
wieder eingeschaltet.

Abbildung 1-2

Produktionslinie

Peripherie / Peripherie / Peripherie /


Produktionseinheit Produktionseinheit Produktionseinheit

Steuerung PROFINET
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Peripherie / Peripherie / Peripherie /


Operator- Produktionseinheit Produktionseinheit Produktionseinheit
EIngriff

Zur Visualisierung und Bedienung dient eine Variablentabelle und optional ein
Bedienpanel.

1.2 Szenarien
Anforderungen durch die Automatisierungsaufgabe
In diesem Applikationsbeispiel werden die PROFIenergy Kommandos an das
I-Device und die Reaktion des I-Device auf diese Kommandos behandelt.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 9
2 Automatisierungslösung
2.1 Übersicht Gesamtlösung

2 Automatisierungslösung
2.1 Übersicht Gesamtlösung
Dezentrale Peripherie
Folgende Abbildung zeigt den Aufbau der Applikation „PROFIenergy mit ET 200S“.
Hier wird der Roboter (Verarbeitungs- oder Produktionseinheit) noch direkt von der
Hauptsteuerung der Produktionslinie (IO-Controller) über dezentrale Peripherie (ET
200S, IO-Device) gesteuert.

Abbildung 2-1

Steuerung
HMI
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SIMATIC
Dezentrale Field PG
Peripherie

DC24V
Sensoren
Aktoren

PROFIenergy I-Device
10 1.2, Beitrags-ID: 41986454
2 Automatisierungslösung
2.1 Übersicht Gesamtlösung

I-Device
In der folgenden Abbildung ist der Roboter mit einer eigenen Steuerung
ausgestattet. Unterlagert ist eigene, dezentrale Peripherie, die Roboter-Steuerung
ist hier also IO-Controller. In der Verbindung zur Hauptsteuerung agiert die
unterlagerte Robotersteuerung als intelligentes IO-Device „I-Device“.

Abbildung 2-2

Steuerung
HMI

SIMATIC
Field PG
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I-Device

Dezentrale
Peripherie

DC24V
Sensoren
Aktoren

Definition „I-Device“
Die Funktion "I-Device" (Intelligentes IO-Device) einer CPU erlaubt es, Daten
deterministisch mit einem IO-Controller auszutauschen und somit die CPU z. B. als
intelligente Vorverarbeitungseinheit von Teilprozessen einzusetzen. Das I-Device
ist hierbei als IO-Device an einen "übergeordneten" IO-Controller angebunden.
Die Vorverarbeitung wird durch das Anwenderprogramm in der CPU sichergestellt.
Die in zentraler oder dezentraler (PROFINET IO oder PROFIBUS DP) Peripherie
erfassten Prozesswerte werden durch das Anwenderprogramm vorverarbeitet und
über eine PROFINET IO-Device Schnittstelle der CPU bzw. des CPs einer
übergeordneten Station zur Verfügung gestellt.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 11
2 Automatisierungslösung
2.1 Übersicht Gesamtlösung

Aufbau Applikation
Folgende Abbildung zeigt den Aufbau dieser Applikation. Im Unterschied zur
Abbildung 2-2 fehlt hier die dezentrale Peripherie.

Abbildung 2-3

Überlagerte HMI
Steuerung

Field PG

I-Device
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Funktion und Programmierung der dezentralen Peripherie am I-Device ist analog


zur Funktion und Programmierung an der Hauptsteuerung. Entsprechend ist die
Applikation „PROFIenergy mit ET 200S“ für beide Steuerungen anwendbar.

In dieser Applikation sendet die überlagerte Steuerung die PROFIenergy


Kommandos an das I-Device. Das I-Device wertet die Kommandos aus, steuert mit
seinem Anwenderprogramm entsprechend seine Sensoren und Aktoren und
reagiert schließlich mit einem PROFIenergy Antworttelegramm. Das I-Device
Anwenderprogramm enthält auch die PROFIenergy Kommandos an die eigene
Peripherie.

Die Eingabe / Visualisierung über HMI ist optional. Dieselben Informationen und
Eingabefelder finden sich auch in einer Variabelentabelle. Das Panel selber kann
auch durch die Runtime in WinCC flexible auf dem PG simuliert werden.

Abgrenzung
Diese Applikation enthält keine Beschreibung, wie eine Produktionsanlage
abgeschaltet wird. Dies ist in bestehenden Anlagen bereits implementiert und
unterscheidet sich von Anlage zu Anlage sehr stark. Aus demselben Grund entfällt
eine gestaffelte Abschaltung der Komponenten mit PROFIenergy.
Im Folgenden wird die grundlegende Funktionalität des PROFIenergy-Profils für
das I-Device und der entsprechenden Funktionsbausteine für die SIMATIC
erläutert.

Vorausgesetzte Kenntnisse
Grundlegende Kenntnisse über Automatisierungstechnik, SIMATIC, PROFINET,
PROFIenergy und Projektierung mit STEP 7 werden vorausgesetzt.

PROFIenergy I-Device
12 1.2, Beitrags-ID: 41986454
2 Automatisierungslösung
2.2 Beschreibung der Kernfunktionalität

2.2 Beschreibung der Kernfunktionalität


Übersicht und Beschreibung der Oberfläche
Diese Applikation zeigt das Starten und Beenden einer Pause für ein I-Device. Im
einfachsten Fall die Vorgabe der Pausenzeit und der Befehl START oder END, wie
im folgenden Bild.
Abbildung 2-4
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Detaillierte Erläuterungen, auch zu den weiteren Bildern, folgen weiter unten in


diesem Dokument.
Alle verwendeten Kommando-Bits verweisen direkt auf die Bausteinparameter,
zum Teil über die Instanzdatenbausteine (FB815/DB815, FB816/DB816,
FB817/DB817).

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 13
2 Automatisierungslösung
2.3 Verwendete Hard- und Software-Komponenten

2.3 Verwendete Hard- und Software-Komponenten


Die Applikation wurde mit den nachfolgenden Komponenten erstellt:

Hardware-Komponenten

Tabelle 2-1
Komponente Anz. MLFB/Bestellnummer Hinweis
SIMATIC S7-300, 1 6S7 390-1AE80-0AA0
Profilschiene
SIMATIC S7-300 1 6ES7307-1EA01-0AA0
Gereg. Strom-
versorgung PS307,
Eing. : AC 120/230 V
Ausg. : DC 24 V/5 A
SIMATIC S7-300 1 6ES7317-2EK14-0AB0 Alle S7-CPU ab
CPU 317-2 PN/DP, Firmwareversion
PROFINET V3.2 alternativ
möglich
SIMATIC S7, MMC 6ES7953-8LL20-0AA0
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Micro Memory Card


S7-300, 2 MBYTE
SIMATIC S7-300 1 6ES7317-2EH14-0AB0 Alle S7-CPU ab
CPU 315-2 PN/DP, Firmwareversion
PROFINET V3.2 alternativ
möglich
SIMATIC Field PG M2 1 Konfigurator Kompatibler PC
SIMATIC PROFINET Alternativ Ethernet
Kabel und Stecker Patchkabel

Standard Software-Komponenten
Tabelle 2-2
Komponente Anz. MLFB/Bestellnummer Hinweis
STEP 7 V5.5 1 6ES7810-5CC10-…
WinCC flexible 2008 1 6AV6613-0AA51-3CA5 Optional

Beispieldateien und Projekte


Die folgende Liste enthält alle Dateien und Projekte, die in diesem Beispiel
verwendet werden.
Tabelle 2-3
Komponente Hinweis
41986454_PROFIenergy_I-Device_CODE_V12.zip Diese gepackte Datei enthält
das STEP 7 Projekt.
41986454_PROFIenergy_I-Device _DOKU_V12_de.pdf Dieses Dokument.

PROFIenergy I-Device
14 1.2, Beitrags-ID: 41986454
3 Grundlagen
3.1 PROFIenergy Profil

3 Grundlagen
In diesem Kapitel werden die Funktionen von PROFIenergy, speziell der
Zusammenhang zwischen den Funktionsbausteinen und der Hardware, erläutert.

3.1 PROFIenergy Profil


Mit dem PROFIenergy Profil werden Methoden und Techniken vorgestellt, die es
erlauben, energiesparende Funktionen in PROFINET IO Geräte zu
implementieren. Und das herstellerübergreifend nicht nur in einfache I/O-Devices,
sondern auch in intelligente und komplexe Geräte.
PROFIenergy besteht aus einer Gruppe von Methoden, die neben der
Parametrierung und den eigentlichen Start- und Stopp-Befehlen auch der
Erfassung des Energieverbrauchs dienen.
PROFIenergy basiert auf bestehenden PROFINET Mechanismen – Änderungen
sind hier nicht nötig. So können PROFINET Anwender PROFIenergy in
bestehende Anlagen integrieren, ohne grundsätzliche Änderungen der Anlage.

PROFIenergy -Controller:
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Damit ist eine SPS, hier die SIMATIC S7 CPU 317-2PN/DP gemeint. Ob das
PROFIenergy Management in eine bestehende Steuerung integriert wird oder
einer extra Steuerung überlassen wird, ist dem Anwender überlassen.

PROFIenergy Device:
Ein PROFINET IO-Device mit integrierter PROFIenergy Funktionalität. In diesem
Fall eine SIMATIC S7 CPU 315-2PN/DP mit dem FB817 „PE_I_DEV“ und seinen
Hilfsbausteinen.

PROFIenergy sieht grundsätzlich mehrere energiesparende Zustände der


PROFIenergy-Devices vor. Realisiert ist in der hier vorgestellte Applikation der
Zustand AUS („PAUSE“) und EIN („Betriebsbereit“). Wobei im Zustand „AUS“ die
volle PROFINET Kommunikationsfähigkeit gegeben ist. Erreicht wird dies dadurch,
dass das I-Device nur in seinem Anwenderprogramm reagiert und keine Teile der
CPU abgeschaltet werden.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 15
3 Grundlagen
3.2 Verfügbare Hardware

3.2 Verfügbare Hardware


PROFIenergy-Controller
Es stehen Bausteine bereit, die auf allen SIMATIC S7 CPUs ablauffähig sind. Im
Step 7-Projekt, das zu dieser Applikation gehört, sind diese Bausteine enthalten.

PROFIenergy-Device
Es stehen Bausteine bereit, die auf allen SIMATIC S7 CPUs ab Firmware V3.2
ablauffähig sind. Im Step 7-Projekt, das zu dieser Applikation gehört, sind diese
Bausteine enthalten. Im Kapitel 10 Literaturhinweis finden Sie den Download für
die Firmware und die zugehörigen Hardware Support Packages (HSP).

3.3 Notwendige Software


Alle notwendigen Step 7-Bausteine stehen zum Download bereit. Ihre Funktion
und Anwendung wird in den folgenden Kapiteln beschrieben.

Für das Engineering eines I-Devices wird die Software STEP 7 V5.5 benötigt.
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PROFIenergy I-Device
16 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
3.3 Notwendige Software

4 Funktionsmechanismen dieser Applikation


Programmübersicht
In der folgenden Abbildung sehen Sie den grundsätzlichen Programmaufbau
dieser Applikation.

Abbildung 4-1

Überlagerte Steuerung I-Device

FB10 FB815 FB817 FB10


OB1 Zyklischer Aufruf

OB1 Zyklischer Aufruf


„GreenIT“ „PE_START_END“ „PE_I_Device“ „GreenIT“
PROFINET
FB816 FC0-8
„PE_CMD“ PROFIenergy „PE_..._RSP“

Anwenderprogramm Anwenderprogramm
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Der Funktionsbaustein FB10 „GreenIT“ bündelt die eigentlichen PROFIenergy


Bausteinaufrufe und stellt über seinen Instanzdatenbaustein eine bequeme
Schnittstelle für das HMI dar.

FB815 „PE_Start_End“:
Startet und stoppt die Pause des I-Device und übermittelt gleichzeitig die
gewünschte Pausendauer.

FB816 „PE_CMD“:
Führt alle PROFIenergy-Kommandos aus. In dieser Applikation werden beispielhaft
die Statuswerte ausgelesen.

FB817 „PE_I_DEV“:
Empfängt und sendet alle PROFIenergy-Kommandos.

FC0 - 8 „PE_..._RSP“:
Hilfsbausteine, unterstützen den Anwender in der Versorgung des FB817 mit den
entsprechenden Antwortdaten.

Aufrufoberfläche, Parameter und Funktion der einzelnen PROFIenergy-Bausteine


wird in den folgenden Kapiteln detailliert beschrieben.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 17
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.1 Funktionalität FB815 „PE_START_END“

4.1 Funktionalität FB815 „PE_START_END“


Mit dem FB815 „PE_START_END“ wird für das angegebene PROFINET IO-
Device, hier ein I-Device, die Pause gestartet und beendet. Über den Parameter
PAUSE_TIME wird dem I-Device die geplante Pausenzeit zur Überprüfung
mitgegeben.
Es gilt: PAUSE_TIME >= Pause_Min
Es erfolgt kein automatisches Wiedereinschalten nach Ablauf der Pausenzeit, das
Device bleibt bis zum „END“-Befehl im Zustand AUS. Damit wird ein
unkoordiniertes Wiedereinschalten, was letztendlich zu ungewollten Lastspitzen
führen kann, verhindert.

4.1.1 Programmdetails zu Baustein FB815 „PE_START_END“

Abbildung 4-2
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Eingangsparameter
Tabelle 4-1
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
EN BOOL 0 Enable Input
START BOOL 0 „START PAUSE“ an PROFINET IO-
Device mit Adresse „ID“ senden
END BOOL 0 „END PAUSE“ an PROFINET IO-Device
mit Adresse „ID“ senden
ID DWORD 8100 Adresse des PROFINET IO-Device (I-
Device) aus der Hardware-Konfiguration
der überlagerten Steuerung übernehmen,
bei einer Ausgabebaugruppe muss Bit15
gesetzt werden:
256Dez = 100Hex; Bit15 = 8000Hex;
ID = 8100Hex
PAUSE_ TIME T#10000MS Geplante Pausendauer.
TIME IO-Device prüft, ob die geplante
Bereich: Pausendauer größer oder gleich der
T#1MS minimalen Pausendauer ist, die auf dem
bis IO-Device hinterlegt ist. Wird eine kleinere
T#24D20H31 Pause gestartet, bleibt das IO-Device
M23S647MS eingeschaltet und weißt den Befehl mit
einer negativen Quittung ab.

PROFIenergy I-Device
18 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.1 Funktionalität FB815 „PE_START_END“

Ausgangsparameter

Tabelle 4-2
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
VALID BOOL 0 Kommando erfolgreich abgesetzt
BUSY BOOL 0 Kommandobearbeitung läuft noch
ERROR BOOL 0 Bei der Bearbeitung trat ein Fehler auf
STATUS DWORD 0 Bausteinstatus / Fehlernummer
PE_MODE BYTE 0 Energiesparlevel, der während der
_ID PAUSE eingenommen wird
ENO BOOL 0 Enable output

Fehlercode

Der Ausgangsparameter STATUS enthält Fehlerinformationen. Wird er als


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ARRAY[1...4] OF BYTE interpretiert, hat die Fehlerinformation folgende Struktur:

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 19
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.1 Funktionalität FB815 „PE_START_END“

Tabelle 4-3
Feldelement Name Beschreibung
STATUS[1] Function_Num B#16#00: kein Fehler
B#16#DE: Fehler beim Datensatz lesen
B#16#DF: Fehler beim Datensatz schreiben
B#16#C0: PE-FB oder SFB 52/53 haben Fehler
festgestellt
STATUS[2] Error_Decode Ort der Fehlerkennung

80: DPV1
- Fehler nach IEC 61158-6 oder FB-spezifisch
FE:DP/PNIO Profile
- PROFIenergy-spezifischer Fehler
STATUS[3] Error_Code_1 (B#16#...) / (B#16#...): DPV1

Error_Decode 80:
- 80: Gleichzeitig eine steigende Flanke an den
Eingangsparametern „START” und „END”
- 81: Längenkonflikt bei den Parametern
CMD_PARAM und CMD_PARAM_LEN
82-8F: weitere Fehlermeldungen
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Error_Decode FE:
- 01: Ungültige „Service Request ID”
- 02: Falsche „Request_Reference”
- 03: Ungültiger „Modifier”
- 04: Ungültige „Data Structure Identifier RQ”
- 05: Ungültige „Data Structure Identifier RS”
- 06: „PE energy-saving modes” werden nicht
unterstützt
- 07: „Response” ist zu lange. Die aktuelle
„Response” überschreitet die max.
übertragbare Länge
- 08: ungültiger „Count”
- 50: Es steht kein passender „energy mode” zur
Verfügung
- 51: angegebener Zeitwert wird nicht unterstützt
- 52: unzulässige „PE_Mode_ID”
STATUS[4] Error_Code_2 herstellerspezifische Erweiterung der Fehlerkennung

PROFIenergy I-Device
20 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.2 Funktionalität FB816 „PE_CMD“

4.2 Funktionalität FB816 „PE_CMD“


Der FB816 „PE_CMD“ ist ein transparenter Baustein zur Abbildung des gesamten
PROFIenergy-Standards. Durch die freie Übergabe von Parametern ist der
Baustein offen für zukünftige Erweiterungen des PROFIenergy-Profils. Es sind
erweiterte Kenntnisse des PROFIenergy-Profils für die Anwendung dieses
Bausteins erforderlich. Daher wird in dieser Applikation das Lesen von
Statusinformationen exemplarisch gezeigt.

4.2.1 Programmdetails zu Baustein FB816 „PE_CMD“

Abbildung 4-3
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Mit diesem FB 816 übertragen Sie PROFIenergy-Kommandos an ein


PROFIenergy-fähiges Gerät. Die Eingangsdaten werden in dem durch ANY-
Pointer adressierten Datenbereich „CMD_PARA“ abgelegt. Die Ausgangsdaten
werden in dem durch ANY-Pointer adressierten Datenbereich RESPONSE_DATA
abgelegt.
Die Kommandos werden ohne Plausibilitätstest an die Baugruppe übertragen und
dort bearbeitet. Die Rückmeldungen von dieser Baugruppe werden unverändert an
den Eingangsdaten bereitgestellt.
Dieser FB kann auch eingesetzt werden, wenn das PROFIenergy-Profil zukünftig
um weitere Kommandos ergänzt wird.
Die folgende Kommandos sind im aktuellen PROFIenergy-Profil möglich und
werden in den folgenden Kapiteln erklärt: („COMMAND”)

• Query Modes
– List of energy saving modes
– Get mode
• PEM_Status
• Identify
• Query Measurements – (falls geeignete Module zur Verfügung stehen)
– Get measurement
– Get measurement values

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 21
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.2 Funktionalität FB816 „PE_CMD“

Eingangsparameter
Tabelle 4-4
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
EN BOOL 0 Enable Input
REQ BOOL 0 Start Auftrag: Positive Flanke startet die
Kommandoübertragung
ID DWORD 0 Adresse des PROFINET IO-Device
CMD BYTE 0 Service RQ-ID aus PROFIenergy-Profil
Kommandos:
01 Start_Pause
02 End_Pause
03 Query_Modes
04 PEM_Status
05 PE_Identify
16 Query_Measurement

Nach PROFIenergy-Profil Erweiterungen


sind weitere Command IDs möglich.
CMD_ BYTE 0 Start_Pause Modifier: 00
MODIFIER End_Pause Modifier: 00
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Query_Modes Modifier:
- 01: List energy saving Modes
- 02: Get Mode
PEM_Status Modifier: 00
PE_Identify Modifier: 00
Query_Measurement Modifier:
- 01: Get_Measurement_List,
get all supported
Measurement_IDs
- 02: Get_Measurement_Values

Nach PROFIenergy-Profil Erweiterungen


sind weitere Commands und Modifiers
möglich.
CMD_ ANY 0 Parameter für:
PARA Get mode: PE_mode_ID
Get measurement values:
List of Measurement_Ids

Maximale Länge: = 234 Byte


Es wird der komplette Service Data
Request eingetragen.
CMD_ INT 0 Tatsächliche Länge der Parameter zum
PARA_LEN Kommando.
<= Länge in CMD_PARAM (wird vom FB
geprüft), Maximal: = 234
RES- ANY 0 PROFIenergy Information, je nach
PONSE Kommando gesamtes Response-
_DATA Telegramm im Gut- und Fehlerfall einschl.
Block-Header.
Hinweis: Wenn der Puffer zu klein ist,
werden nur die Anzahl Bytes eingetragen,
wie im ANY-Ptr. angegeben.

PROFIenergy I-Device
22 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.2 Funktionalität FB816 „PE_CMD“

Ausgangsparameter

Tabelle 4-5
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
VALID BOOL 0 Kommando erfolgreich abgesetzt
BUSY BOOL 0 Kommandobearbeitung läuft noch
ERROR BOOL 0 Bei der Bearbeitung trat ein Fehler auf
STATUS DWORD 0 Bausteinstatus / Fehlernummer,
siehe FB815
ENO BOOL 0 Enable Output
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PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 23
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.3 Response Data

4.3 Response Data


Tabelle 4-6
Block- Attribute Wert Datentyp Beschreibung
definitionen
BlockHeader BlockType 0x0801 Unsigned16
BlockLength Unsigned16 Gezählt ohne die
Felder BlockType und
BlockLength
BlockVersionHigh 0x01 Unsigned8
BlockVersionLow 0x00 Unsigned8
Response Service_Request_ 0x01.. Unsigned8 0x01 Start_Pause
Header ID 0xFF 0x02 End_Pause
0x03 Query_Modes
0x04 PEM_Status
0x05 PE_Identify
0x06..0x09 reserviert
0x10
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Query_Measurement
0x11..0xCF reseviert
0xD0..0xFF Hersteller
spezifisch
Request_Referen 0x01.. Unsigned8 Eindeutige
ce 0xFF Identifikations Nummer
(wird vom Server in
der Antwort
zurückgeliefert)
Service Status 0x01.. Unsigned8 0x00 - reserviert
Header 0xFF 0x01 - Fertig
Response 0x02 - Fertig mit
Fehler
0x03 – Daten
unvollständig
0x04 .. 0xCF -
reserviert
0xD0.. 0xFF -
abhängig von der
Service_Request_ID
Data_Structure_ 0x01.. Unsigned8 0x00 - reserviert
Identifier_RS 0xFF 0x01..0xFF - abhängig
von der
Service_Request_ID
0xFF - Fehler
Service Data abhängig von der
Response Service_Request_ID

Diese Tabelle zeigt den grundsätzlichen Aufbau der zurück gelieferten Daten
gemäß des PROFIenergy-Profils /1/. In den folgenden Kapiteln werden die
einzelnen Kommandos und die daraus resultierende Zusammensetzung der
Response Data aufgelistet.

PROFIenergy I-Device
24 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.3 Response Data

4.3.1 PE command Start_Pause

Request
CMD = 1
CMD_ MODIFIER = 0
CMD_PARA_LEN = 4
CMD_PARA = Any-Pointer auf Wert für Pause_Time (unsigned32)

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
PE_Mode_ID* 0x01..0xFF Unsigned8
Reserved 0x00 Unsigned8
* Identifikationsnummer des Energiesparmodus

4.3.2 PE command End_Pause

Request
CMD = 2
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CMD_ MODIFIER = 0
CMD_PARA_LEN = 0
CMD_PARA = irrelevant

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
Time_to_operate* Unsigned32
* Erwartete Zeit, um das PROFIenergy-Device auf „ready_to_operate“
umzuschalten

4.3.3 PE command Query Modes - List of energy saving modes

Request
CMD = 3
CMD_ MODIFIER = 1
CMD_PARA_LEN = 0
CMD_PARA = irrelevant

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
Number_of_PE_Mode_IDs* 0x01 Unsigned8
PE_Mode_IDs Unsigned8-Array of Number_of_PE_Mode_IDs
(Unique ID for mode)
* Die Anzahl der Energiesparmodi

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 25
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.3 Response Data

4.3.4 PE command Query Modes - Get mode

Request
CMD = 3
CMD_ MODIFIER = 2
CMD_PARA_LEN = 1
CMD_PARA = Any-Pointer auf Wert für PE_MODE_ID (unsigned8)

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
PE_Mode_ID 0x01.. 0xFF Unsigned8
PE_Mode_Attributes 0x00..0x01 Unsigned8
Time_min_Pause Unsigned32
Time_to_Pause Unsigned32
Time_to_operate Unsigned32
Time_min_length_of_stay Unsigned32
Time_max_length_of_stay Unsigned32
Mode_Power_Consumption Float32
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Energy_Consumption_to_pause Float32
Energy_Consumption_to_operate Float32

4.3.5 PE command PEM_Status

Request
CMD = 4
CMD_ MODIFIER = 0
CMD_PARA_LEN = 0
CMD_PARA = irrelevant

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
PE_Mode_ID_Source Unsigned8
PE_Mode_ID_Destination Unsigned8
Time_to_operate Unsigned32
Remaining_time_to_destination Unsigned32
Mode_Power_Consumption Float32
Energy_Consumption_to_Destination Float32
Energy_Consumption_to_operate Float32

PROFIenergy I-Device
26 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.3 Response Data

4.3.6 PE command PE_Identify

Request
CMD = 5
CMD_ MODIFIER = 0
CMD_PARA_LEN = 0
CMD_PARA = irrelevant

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
Count * 6 Unsigned8
Start_Pause** 0x01 Unsigned8
End_Pause 0x02 Unsigned8
Query_Modes 0x03 Unsigned8
PEM_Status 0x04 Unsigned8
PE_Identify 0x05 Unsigned8
Query_Measurement*** 0x10 Unsigned8
* Die Anzahl von unterstützten PROFIenergy-Kommandos
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** erste unterstützte Service_Request_ID


*** letzte unterstützte Service_Request_ID

4.3.7 PE command Query Measurement – Get measurement list

Request
CMD = 16
CMD_ MODIFIER = 1
CMD_PARA_LEN = 0
CMD_PARA = irrelevant

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
Count* Unsigned8
reserved Unsigned8
Measurement_ID** Unsigned16
Accuracy_Domain Unsigned8
Accuracy_Class Unsigned8
Range Float32

Measurement_ID*** Unsigned16
Accuracy_Domain Unsigned8
Accuracy_Class Unsigned8
Range Float32
* die Anzahl der Measurement-IDs
** erste unterstützte Measurement_ID
*** letzte unterstützte Measurement_ID

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 27
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.3 Response Data

4.3.8 PE command Query Measurement – Get measurement values

Request
CMD = 16
CMD_ MODIFIER = 2
CMD_PARA_LEN = Länge der Datenstruktur in Byte
CMD_PARA = Any-Pointer auf Datenstruktur die folgenden Aufbau haben sollte

Parameter Wert Datentype


Count* Unsigned8
reserved 0x00 Unsigned8
Measurement_ID** Unsigned16
...
Measurement_ID*** Unsigned16
* die Anzahl der Measurement-IDs
** erste abgefragte Measurement-value
*** letzte abgefragte Measurement-value
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Service-Data-Response
Parameter Wert Datentype
Count* Unsigned8
reserved Unsigned8
Lenght_of_Structure 0x0002...0xFFFF Unsigned16
Measurement_Data_Structure_ID 1=einfacher Wert Unsigned8
Measurement_ID** 0...FFFF Unsigned16
Status_of_Measurement_Value 1=gültig; 2=nicht Unsigned8
verfügbar; 3=ungültig
Transmission_Data_Type Float32
End_of_demand (optional) Unsigned32 + Unsigned16

Lenght_of_Structure 0x0002...0xFFFF Unsigned16
Measurement_Data_Structure_ID 1=einfacher Wert Unsigned8
Measurement_ID*** 0...FFFF Unsigned16
Status_of_Measurement_Value 1=gültig; 2=nicht Unsigned8
verfügbar; 3=ungültig
Transmission_Data_Type Float32
End_of_demand (optional) Unsigned32 + Unsigned16
* die Anzahl der Measurement-values
** erste unterstützte Measurement-value
*** letzte unterstützte Measurement-value

Hinweis Im Anhang A : Measurement list finden Sie die Liste mit den
möglichen Messwerten aus der PROFIenergy-Spezifikation.

PROFIenergy I-Device
28 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.3 Response Data

Energy Saving Data

Parameter Datentyp Wert Beschreibung


PE_MODE_ID Unsigned8 0x00 PE_POWER_OF Einheitliche ID des
F Energiesparmodus
PE_MODE_ID_ 0x01 – Hersteller-
SOURCE 0xFE spezifisch Source und Destination
für PEM_STATUS
PE_MODE_ID_ 0xFF PE_READY_
DESTINATON TO_OPERATE

PE_MODE_ Unsigned8 Bit 0 0 Nur Enum Byte


ATTRIBUTES statische
Zeit- und
Verbrauchs
werte
verfügbar
1 Dynamische
Zeit- und
Verbrauchs
werte
verfügbar
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Bit 1 Reserviert
bis
Bit 7
PAUSE_ Unsigned32 Zeitdauer Kein absolutes Datum
TIME_1
TIME_MIN_ Unsigned32 Zeitdauer Min. Pausendauer für
PAUSE_1 diesen
PE-Energiesparmode.
Es ist die Summe der
drei Parameter:
− Time_to_Pause
− Time_to_operate
− Time_min_length_of_
stay
Time_to_ Unsigned32 Zeitdauer Zeitdauer von der
Pause 1 START-Flanke bis zum
Erreichen des
angeforderten
PE-Energiesparmodes
Time_to_ Unsigned32 Zeitdauer Max. Einschaltdauer bis
1
operate PE_ready_to_operate
Time_to_operate kann
direkt verwendet werden
für entsprechende
Berechnungen.
Der Wert kann entweder
ein statischer MAX-Wert
sein oder vom
PE-Device dynamisch
berechnet werden.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 29
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.3 Response Data

Remaining_ Unsigned32 Zeitdauer Optional: verbleibende


time_to_ Zeit bis zum
destination 1 angeforderten PE-Mode.
Dynamischer Wert oder
statischer MAX-Wert
Time_min_ Unsigned32 Zeitdauer Minimale Zeitdauer, die
length_of_ das PE-Device in diesem
stay 1 PE-Mode verbleiben
muss.
Time_max_ Unsigned32 Zeitdauer Maximale Zeitdauer, die
length_of_ das PE-Device in diesem
1
stay PE-Mode verbleiben
kann.
Mode_Power_ Float32 Energieverbrauch im
2
Consumption aktuellen PE-Mode [kW]
Energy_ Float32 Energieverbrauch von
Consumption_ PE_ready_to_operate
to_pause 2 bis zum aktuellen
PE –Mode [kWh]
Energy_ Float32 Energieverbrauch vom
Consumption_ aktuellen PE-Mode bis
2
to_operate PE_ready_to_operate
[kWh]
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Energy_ Float32 Energieverbrauch bis


Consumption_ zum angeforderten PE-
to_Destination 2 Mode [kWh]

1
Das PROFIenergy Profile spezifiziert kein ungültiges Zeitformat.
Wenn die Zeitdauer unbegrenzt ist, kann der max. Wert 0xFFFFFFFF angegeben
werden. Wenn die Zeitdauer „Null“ ist, kann 0x00 verwendet werden.
2
Wenn ein Energieverbrauchswert nicht definiert ist, kann 0,0 (Float32)
angegeben werden.

PROFIenergy I-Device
30 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.4 Funktionalität FB817 „PE_I_DEV“

4.4 Funktionalität FB817 „PE_I_DEV“


Der FB817 „PE_I_DEV“ ist ein transparenter Baustein zur Abwicklung des
PROFIenergy-Profils im I-Device. Was in einem normalen PROFIenergy-fähigen
IO-Device, z. B. der ET 200S, von der Firmware erledigt wird, übernehmen im
intelligenten IO-Device, dem I-Device, der FB817 und die zugehörigen
Hilfsbausteine. Es ist keine expliziten Kenntnisse des PROFIenergy Standards
erforderlich, die komfortable Generierung der PROFIenergy-Quittung wird durch
einfache Parametrierung am Hilfsbaustein erledigt. Die Reaktion in der Pause ist
applikativ und frei programmierbar durch den Anwender.

Hinweis Antwortdaten müssen innerhalb von 10s durch den Anwender


bereitgestellt werden, sonst entsteht beim IO-Controller „Status“ ein
„Stateconflict 0x80B5“.

4.4.1 Programmdetails zu Baustein FB817 „PE_I_DEV“


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Abbildung 4-4

Eingangsparameter

Tabelle 4-7
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
RESET BOOL 0 Setzt den FB817 zurück
ID DWORD 100 Adresse des I-Device, aus Hardware-
Konfiguration übernehmen:
PN-IO -> Eigenschaften -> I-Device ->
Transfer Area -> Eingangsadresse
256Dez = 100Hex
VALID BOOL 0 Die Antwortdaten (für den PROFIenergy
Controller) stehen bereit und können
gesendet werde

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 31
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.4 Funktionalität FB817 „PE_I_DEV“

Ausgangsparameter

Tabelle 4-8
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
INDEX INT 0 Datensatznummer des PROFIenergy
Records; 0x80A0 fest
CMD INT 0 Service RQ-ID (dezimal) gemäß PE-
Standard:
• 01 Start_Pause
• 02 End_Pause
• 03 Query_Modes
• 04 PEM_Status
• 05 PE_Identify
• 16 Query_Measurement
CMD_ INT 0 Modifier gemäß PROFIenergy-Profil:
MODIFIER
Query Mode

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01: List energy saving Modes


• 02: Get Mode

Query_Measurement
• 01:Get_Measurement_List, get all
supported Measurement_IDs
• 02: Get_Measurement_Values

Bei allen anderen Kommandos: 0

NEW BOOL 0 Neue Daten (vom PROFIenergy


Controller) verfügbar
ERROR BOOL 0 Befehl mit Fehler beendet
STATUS DWORD 0 Fehlerinformation, siehe oben
CMD_PARA ANY 0 Parameter für:
(INOUT) • Get mode:
PE_mode_ID
• Get measurement values:
Liste der Measurement_IDs (Liste
der IDs der zu lesenden Variablen;
es kann entweder eine einzelne
Variable oder auch mehrere Variab
len auf einmal gelesen weden.)

Maximale Länge: = 234Byte


DATA_ ANY 0 Zeiger auf den Datenbereich, der die
ERRORRSP Quittungsdaten (für den PROFIenergy
(INOUT) Controller) enthält.
Muss mit dem Zeiger übereinstimmen,
der auch bei den Hilfsbausteinen
verwendet wird.

PROFIenergy I-Device
32 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine


Sinn und Zweck
• Der FB817 wickelt das PROFIenergy Profil im Hintergrund ab und verdeckt die
Kommunikation. Die Hantierung der PROFIenergy Kommandos ist so auf
komfortable Weise und ohne Kenntnisse der PROFIenergy Spezifikation
möglich.
• Auf komfortable Weise unterstützen die Hilfsbausteine den Anwender das
Antworttelegramm (Response) zu generieren.
• Der Anwender gibt die Antwortdaten (im Klartext) an den Eingangsparametern
des jeweiligen Bausteins an.
• Der Anwender muss die Struktur der Response, also den PROFIenergy
Standard, nicht kennen.
• FB817 und die Hilfsbausteine sind aufeinander abgestimmt. Die Parameter
werden teilweise einfach verschaltet.
• Je PROFIenergy Kommando gibt es einen eigenen Hilfsbaustein für eine
positive Response.
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• Zusätzlich ein gemeinsamer Baustein für die negative Response.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 33
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.1 Kurzbeschreibung der Hilfsbausteine

Tabelle 4-9
Baustein Name Funktion
FC 0 PE_Error_RSP Generiert eine negative Response, falls
„Response with failure“ das angeforderte Kommando generell
oder temporär nicht unterstützt wird;
unabhängig vom angeforderten
Kommando
FC 1 PE_Start_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„Start Pause“ Kommando "START_PAUSE". Gibt
zurück, welchen Energiesparzustand das
Gerät einnimmt
FC 2 PE_End_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„End Pause“ Kommando "END_PAUSE"
FC 3 PE_List_Modes_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„Query mode: Kommando
List energy saving modes“ "LIST_OF_ENERGY_SAVING_MODES".
Der Anwender übergibt die ID`s der
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unterstützten Energiesparzustände.
FC 4 PE_Get_Mode_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„Query mode: Kommando "GET_MODE". Liefert die
Get mode“ Zeiten und Leistungs- bzw. Energiedaten
eines einzelnen Energiesparzustands
zurück
FC 5 PE_PEM_Status_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„PEM status“ Kommando "PEM_STATUS"
FC 6 PE_Identify_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„PE identify“ Kommando "PE_IDENTIFY". Der
Anwender gibt an, welche PROFIenergy
Kommandos unterstützt werden.
FC 7 PE_Measurement_List_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„Query measurement“ Kommando
"GET_MEASUREMENT_LIST". Der
Anwender gibt an, welche Variablen-ID`s
(Messwerte) unterstützt werden.
FC 8 PE_Measurement_Value_RSP Generiert die Responsedaten auf das
„Get measurement values“ Kommando
"GET_MEASUREMENT_VALUES". Der
Anwender gibt die Werte des / der
angeforderten Messwert(e) zurück.

PROFIenergy I-Device
34 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.2 Verschaltung der Hilfsbausteine

Folgende Abbildung zeigt die grundsätzliche Verschaltung des FB817 und seiner
Hilfsbausteine.

Abbildung 4-5

FB 817 FC 0 … FC 8
PE_I_DEV PE-Hilfsbausteine
IN: ID
IN: CMD_ Anwender
IN: RESET
spezifische_
Anwender: OUT: CMD Parameter
Auswertung OUT: CMD_MODIFIER
und Reaktion
IN_OUT: CMD_PARA OUT: ERROR
OUT: INDEX OUT: STATUS
OUT: ERROR IN_OUT: ACTIVATE Anwender
OUT: STATUS

IN: VALID IN_OUT: VALID

OUT: NEW IN: PE_I_DEV_NEW

IN_OUT: DATA_ERRORRSP IN_OUT: DATA_ERRORRSP


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OUT: CMD IN: CMD

OUT: CMD_MODIFIER IN: CMD_MODIFIER

Verschaltung zwingend erforderlich!

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 35
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.3 Gemeinsame Parameter der Hilfsbausteine

Eingangsparameter

Tabelle 4-10
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
ACTIVATE BOOL 0 Vom Anwender zu setzen.
(INOUT) Positive Flanke am Eingang
veranlasst den Baustein, die
Eingangs-Parameter in den
Datenbereich DATA_ERROR_RSP
zu kopieren. Wird danach vom
Baustein zurückgesetzt.

Muss innerhalb von 10s gesetzt


werden, nachdem an NEW eine
positive Flanke erkannt wurde!
PE_I_DEV_NEW BOOL 0 Muss mit dem Ausgangsparameter
NEW vom FB817 verknüpft sein.
Der Baustein wird nur bearbeitet,
wenn "1" ansteht.
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CMD INT 0 Muss auf den Ausgangsparameter


CMD des FB817 verschaltet
werden.
CMD_MODIFIER INT 0 Muss auf den Ausgangsparameter
CMD_MODIFIER des FB817
verschaltet werden.

Ausgangsparameter

Tabelle 4-11
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
DATA_ERRORRSP ANY 0 Zeiger auf dem Datenbereich, in
(INOUT) dem die Antwortdaten
(Responsedaten) abgelegt werden.
Ist identisch mit dem Zeiger bei
DATA_ERRORRSP am FB817.
Enthält das gesamte PROFIenergy
Telegramm. Länge soll mindestens
244 Byte sein.
VALID BOOL 1 „1": Kein Fehler
(INOUT) Wird vom Baustein gesetzt.
Ist mit dem Eingang VALID des
FB817verbunden.
ERROR BOOL 0 "1": Es ist ein Fehler aufgetreten.
STATUS WORD 0 „0“: Kein Fehler
„0x80B1“: Fehler bei der ANY-
Angabe, z.B. falscher Bereich

PROFIenergy I-Device
36 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.4 Programmdetails zu Baustein FC 0 „PE_Error_RSP“

„Response with failure“


Generiert eine negative Antwort, falls das angeforderte Kommando generell oder
temporär nicht unterstützt wird; unabhängig vom angeforderten Kommando.

Abbildung 4-6

BOOL

BOOL

BYTE

BOOL
BOOL
BOOL
WORD

ANY BOOL
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Eingangsparameter

Tabelle 4-12
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
ERROR_CODE Byte 0 Fehlernummer

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 37
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.5 Programmdetails zu Baustein FC 1 „PE_Start_RSP“

„Start Pause“
Generiert die Antwort auf das Kommando "START_PAUSE". Gibt zurück, welchen
Energiesparzustand das Gerät einnimmt.
Abbildung 4-7

BOOL

BOOL

INT

BYTE
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BOOL
BOOL
BOOL
WORD

ANY BOOL

Eingangsparameter

Tabelle 4-13
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
PE_MODE_ID Byte 0 PE-Mode, den der
Prozess einnimmt
siehe Kapitel 4.3
Wenn Sie bei verschieden langen Pausen unterschiedlich reagieren, können Sie
das in der Rückmeldung über den eingenommenen PROFIenergy Mode
zurückmelden (PE_Mode_ID = 1 für eine kurze Pause, PE_Mode_ID = 2 für eine
längere Pause usw.).

PROFIenergy I-Device
38 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.6 Programmdetails zu Baustein FC 2 „PE_End_RSP“

„End Pause“
Generiert die Antwort auf das Kommando "END_PAUSE".

Abbildung 4-8

BOOL

BOOL

INT

DWORD
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

BOOL
BOOL
BOOL
WORD

ANY BOOL

Eingangsparameter

Tabelle 4-14
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
Time_to_Operate DWORD 0 Zeit, die benötigt wird, um vom
aktuellen Betriebszustand nach
"Ready_To_Operate" zu wechseln,
siehe Kapitel 4.3.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 39
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.7 Programmdetails zu Baustein FC3 „PE_List_Modes_RSP“

„Query mode: List energy saving modes“


Generiert die Antwort auf das Kommando
"LIST_OF_ENERGY_SAVING_MODES".Der Anwender übergibt die ID`s der
unterstützten Energiesparzustände.

Abbildung 4-9

BOOL

BOOL
INT
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INT

BYTE

ANY
BOOL
BOOL
BOOL
WORD
ANY BOOL

Eingangsparameter

Tabelle 4-15
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
Number_of_ Byte 0 Anzahl der unterstützen
PE_Mode_Ids Energiesparzustände.
Zul. Wert: 1 bis 254
PE_MODE_ID Any 0 Zeigt auf den Bereich, in dem die
"Mode-Ids" hinterlegt sind.
Je nach Zustand, ist eine sog. "Mode-
ID" zu vergeben.
Zul. Bereich: 1 bis 254,
siehe Kapitel 4.3.

PROFIenergy I-Device
40 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.8 Programmdetails zu Baustein FC 4 „PE_Get_Mode_RSP“

„Query mode: Get mode“


Generiert die Antwort auf das Kommando "GET_MODE". Liefert die Zeiten und
Leistungs- bzw. Energiedaten eines einzelnen Energiesparzustands zurück.

Abbildung 4-10

BOOL

BOOL
INT

INT

BYTE
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DWORD

DWORD

DWORD

DWORD

DWORD

DWORD

DWORD

DWORD
BOOL
BOOL
BOOL
WORD
ANY BOOL

Eingangsparameter

Für eine Definition der Parameter siehe Kapitel 4.3.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 41
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.9 Programmdetails zu Baustein FC 5 „PE_PEM_Status_RSP“

„PEM status“
Generiert die Antwort auf das Kommando "PEM_STATUS".

Abbildung 4-11

BOOL

BOOL

INT

BYTE
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

BYTE

DWORD

DWORD

DWORD

DWORD

DWORD

BOOL
BOOL
BOOL
WORD
ANY BOOL

Eingangsparameter

Für eine Definition der Parameter siehe Kapitel 4.3.

PROFIenergy I-Device
42 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.10 Programmdetails zu Baustein FC 6 PE_Identify_RSP

„PE identify“
Generiert die Antwort auf das Kommando "PE_IDENTIFY". Der Anwender gibt an,
welche PROFIenergy Kommandos unterstützt werden.

Abbildung 4-12

BOOL

BOOL

INT

BOOL
BOOL
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

BOOL

BOOL

BOOL

BOOL

BOOL
BOOL
BOOL
WORD

ANY BOOL

Eingangsparameter

Siehe auch Kapitel 4.3.6 PE command PE_Identify.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 43
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.11 Programmdetails zu Baustein FC 7 „PE_Measurement_List_RSP“

„Query measurement“
Generiert die Antwort auf das Kommando "GET_MEASUREMENT_LIST". Der
Anwender gibt an, welche Variablen-ID`s (Messwerte) unterstützt werden.

Abbildung 4-13

BOOL

BOOL
INT
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

INT
BYTE

ANY

BOOL
BOOL
BOOL
WORD
ANY BOOL

Eingangsparameter

Tabelle 4-16
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
Count Byte 0 Anzahl der unterstützten
Measurement-IDs
Measurement_List Any Zeiger auf das Array mit den
unterstützten Measurement_IDs.
Aufbau gemäß PROFIenergy Profil,
siehe Kapitel 4.3.7 PE command
Query Measurement – Get
measurement list.

PROFIenergy I-Device
44 1.2, Beitrags-ID: 41986454
4 Funktionsmechanismen dieser Applikation
4.5 Funktionalität der Hilfsbausteine

4.5.12 Programmdetails zu Baustein FC 8 „PE_Measurement_Value_RSP“

„Get measurement values“


Generiert die Antwort auf das Kommando "GET_MEASUREMENT_VALUES". Der
Anwender gibt die Werte des / der angeforderten Messwert(e) zurück.

Abbildung 4-14

BOOL

BOOL
INT
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

INT
BYTE

ANY
BOOL
BOOL
BOOL
WORD
ANY BOOL

Eingangsparameter

Tabelle 4-17
Parameter Datentyp Anfangswert Beschreibung
Count Byte 0 Anzahl der Measurement_Values
Measurement_Values Any Zeiger auf das Array mit den
Measurement_Values.
Aufbau gemäß PROFIenergy Profil,
siehe Kapitel 4.3.8 PE command
Query Measurement – Get
measurement values

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 45
5 Konfiguration und Projektierung
5.1 Konfiguration der CPU 315-2PN/DP „I-Device“

5 Konfiguration und Projektierung


Zurzeit sind nur die oben angeführten Steuerungen mit I-Device Funktionalität
lieferbar. Sie können das mitgelieferte Beispielprogramm nach ihren Bedürfnissen
und ihrer Hardwareausstattung anpassen und ändern. In den folgenden Kapiteln
werden die entscheidenden Schritte der Hardware-Konfiguration erläutert. Sie
können die PROFIenergy-Bausteine umbenennen, wenn Sie sie in eine
bestehende Software integrieren wollen.

5.1 Konfiguration der CPU 315-2PN/DP „I-Device“


Projektieren Sie zunächst eine normale Station (Steuerung) wie Sie sie benötigen.

Abbildung 5-1
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PROFIenergy I-Device
46 1.2, Beitrags-ID: 41986454
5 Konfiguration und Projektierung
5.1 Konfiguration der CPU 315-2PN/DP „I-Device“

Danach definieren Sie diese Station als I-Device. Öffnen Sie dazu die
Eigenschaften des PN-IO-Interface. Im Register „I-Device“ aktivieren Sie den „I-
Device-Modus“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Neu…“, der Dialog
„Eigenschaften Transferbereich“ wird geöffnet.

Abbildung 5-2
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In diesem Dialog parametrieren Sie Ein- und Ausgangsbereiche für den


Datenaustausch zwischen IO-Controller und I-Device. Die Diagnose Adresse „256“
benötigen Sie als „ID“ für die FB-Parametrierung. Schließen Sie diese Dialoge
jeweils mit „OK“ und speichern und übersetzen Sie die Hardware-Konfiguration.

Um das I-Device in der überlagerten Steuerung parametrieren zu können,


benötigen Sie eine GSD-Datei. Diese erzeugen Sie über
Extras ->GSD-Datei für I-Device erstellen…

Abbildung 5-3

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Erstellen“. Damit wird die erzeugte GSD-Datei im
Hardware-Katalog unter „PROFINET IO“ – „Preconfigured Stations“ eingetragen.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 47
5 Konfiguration und Projektierung
5.1 Konfiguration der CPU 315-2PN/DP „I-Device“

Hinweis Um das so projektierte I-Device schnell und eindeutig zu identifizieren und


wieder zu finden, vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen!

Abbildung 5-4
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PROFIenergy I-Device
48 1.2, Beitrags-ID: 41986454
5 Konfiguration und Projektierung
5.2 Konfiguration der CPU 317-2PN/DP „IO-Controller”

5.2 Konfiguration der CPU 317-2PN/DP „IO-Controller”


Auch die Station mit der CPU317-2PN/DP als IO-Controller können Sie wie
gewohnt erstellen. Das I-Device fügen Sie wie ein IO-Device aus dem Hardware-
Katalog per drag&drop in das PROFINET-IO-System ein.

Abbildung 5-5
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ACHTUNG Achten Sie darauf, auch später, den Namen nicht zu verändern!

Nach Übersetzen und Speichern ist die Hardware-Konfiguration abgeschlossen.


Hier sehen Sie auch die Diagnoseadresse „256“ für die FB-Parametrierung.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 49
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme


Abbildung 5-6
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In beiden Steuerungen, IO-Controller und I-Device, sind alle PROFIenergy-


Funktionen jeweils im FB 10 „Green IT“ zusammengefasst. Hier noch einmal zur
Verdeutlichung die Parametrierung und Verschaltung der wichtigsten Bausteine.

PROFIenergy I-Device
50 1.2, Beitrags-ID: 41986454
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

5.3.1 IO-Controller

Je nach Komplexität Ihrer Aufgabe, könne Sie im IO-Controller den


FB815 „PE_START_END“ und/oder den FB816 „PE_CMD“ verwenden.

FB815 „PE_START_END“
CALL "PE_START_END" , "idb_PE_START_END"
START :=M100.0
END :=M100.1
ID :=DW#16#8100
PAUSE_TIME :=T#10S
VALID :=M100.2
BUSY :=M110.0
ERROR :=M110.1
STATUS :=MD128
PE_MODE_ID :=MB111
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Im einfachsten Fall setzen Sie “START” auf “1”.

FB816 „PE_CMD“
CALL "PE_CMD" , "idb_PE_CMD_1"
REQ :=M220.0
ID :=DW#16#8100
CMD :=MB222
CMD_MODIFIER :=MB224
CMD_PARA :=MD240
CMD_PARA_LEN :=MW226
VALID :=M220.2
BUSY :=M220.1
ERROR :=M220.3
STATUS :=MD228
RESPONSE_DATA :=P#DB400.DBX0.0 BYTE 244

Pausendauer “CMD_PARA” = “10000” ms und dafür “CMD_PARA_LEN” = “4”


START_PAUSE heißt “CMD” = “1” und mit “REQ” = 1 wird der Datensatz
übertragen.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 51
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

5.3.2 I-Device

Wie weiter oben bereits gezeigt, sind die hier BLAU gekennzeichneten Parameter
zwischen dem FB817 und den Hilfsbausteinen direkt verschaltet.

FB817 „PE_I_DEV“
CALL "PE_I_DEV" , "PE_I_DEV__DI"
RESET :=M1.0
ID :=DW#16#100
VALID :=M1.3
INDEX :="Commando_received_DB".INDEX
CMD :="Commando_received_DB".CMD
CMD_MODIFIER :="Commando_received_DB".CMD_MODIFIER
NEW :=M1.1
ERROR :=M1.2
STATUS :=MD2
CMD_PARA :=P#DB2.DBX6.0 BYTE 234
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DATA_ERRORRSP :="DATA_ERRORRSP_DB".DATA_ERRORRSP

Werten Sie das Kommando “CMD” = 1 “START_PAUSE” und die Pausendauer in


„CMD_PARA” aus.

FC1 „Start Pause“


CALL "PE_Start_RSP"
PE_I_DEV_NEW :=M1.1
CMD :="Commando_received_DB".CMD
PE_MODE_ID :=MB36
ERROR :=M6.3
STATUS :=MW10
Activate :=M6.2
VALID :=M1.3
DATA_ERRORRSP :="DATA_ERRORRSP_DB".DATA_ERRORRSP

Als Reaktion auf CMD = 1 „START_PAUSE“ setzen Sie nun innerhalb von 10
Sekunden die PE_MODE_ID (z.B. „1“ für eine kurze Pause oder „2“ für eine
längere Pause) und dann den Merker M 6.2 „ACTIVATE“.

PROFIenergy I-Device
52 1.2, Beitrags-ID: 41986454
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

FB10 „GreenIT“ Controller

Im Netzwerk 1 wird für den FB815 und den FB816 die Adresse (ID) fest
eingetragen. Generell erfolgt die Parametrierung und Bedienung der Bausteine
über die entsprechenden Instanz-Datenbausteine. Am einfachsten handhaben Sie
diese über die vorgefertigten Variablentabellen.

Abbildung 5-7
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Im Netzwerk 2 wird der FB815 für das I-Device aufgerufen.


Abbildung 5-8

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 53
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

Im Netzwerk 3 wird der FB816 aufgerufen.


Abbildung 5-9
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Jeweils im Anschluss an den Bausteinaufruf wird im Fehlerfall „ERROR=1“ der


STATUS in einem Puffer zwischengespeichert.

Das Ergebnis der Abfrage wird im DB400 „RESPONSE_DATA“ abgelegt. Ab dem


Datenbyte 10 werden die angeforderten Daten eingetragen. Aufbau und
Interpretation dieses Datenbereichs ist anhängig vom Auftrag.
Siehe hierzu Kapitel 4.3.
Besser lässt sich der Aufbau über die entsprechende Variablentabelle lesen. Für
einige Beispielaufträge sind Variablentabellen vorbereitet (VAT).

PROFIenergy I-Device
54 1.2, Beitrags-ID: 41986454
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

Über die Variablentabelle „VAT_PE_START_END“ kann der FB815 einfach


bedient werden. Weiter unten, im Kapitel 8.3, werden weitere Variablentabellen
und deren Bedienung erläutert.
Abbildung 5-10
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Hier sehen Sie die fest eingetragene Adresse (8100) und die variablen Befehle:

START: Befehlsbit für Pause starten. Ausgewertet wird die steigende


Flanke.

END: Befehlsbit für Pause beenden. Ausgewertet wird die steigende


Flanke.

PAUSE_TIME: Der Wert muss größer oder gleich sein als die minimale
Pausendauer des PROFIenergy-Devices. Hier jeweils 10
Sekunden (Angabe in Millisekunden).

Tipp: Wird das Anzeigenformat in der Variablentabelle auf ZEIT (TIME) umgestellt, so
Tipp
kann der Wert direkt in z.B. Minuten eingegeben werden.
T#10S, Wertebereich:: T#1MS bis T#24D20H31M23S647MS.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 55
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

FB10 „GreenIT“ I-Device

Im Netzwerk 2 werden die Hilfsbausteine FC0 bis FC8 für den FB817 aufgerufen.
Da FC’s über keine Instanzdatenbausteine verfügen, erfolgt die Parametrierung
hier über Merker.

Abbildung 5-11
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

PROFIenergy I-Device
56 1.2, Beitrags-ID: 41986454
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

Im Netzwerk 3 wird der FB817 aufgerufen. Auch hier wird im Fehlerfall der
STATUS in einen Puffer gesichert.

Abbildung 5-12
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Der Baustein wurde, analog zu den Hilfsbausteinen, direkt parametriert. Das


Ergebnis der Abfrage wird im DB1 „DATA_ERRORRSP_DB“ abgelegt. Ab dem
Datenbyte 10 werden die angeforderten Daten eingetragen. Aufbau und
Interpretation dieses Datenbereichs ist anhängig vom Auftrag.
Siehe hierzu Kapitel 4.3.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 57
5 Konfiguration und Projektierung
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

Besser lässt sich der Aufbau über die entsprechende Variablentabelle lesen. Für
einige Beispielaufträge sind Variablentabellen vorbereitet (VAT).
Die „Bedienung“ erfolgt über die zugehörigen Hilfsbausteine und die
Variablentabelle „PROFIenergy_I_Dev“. Weitere Erläuterungen zur Bedienung
erhalten Sie im Kapitel 8.3 weiter unten.
Abbildung 5-13
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

PROFIenergy I-Device
58 1.2, Beitrags-ID: 41986454
6 Installation
5.3 Projektierung der PROFIenergy-Programme

6 Installation

Installation der Hardware


Nachfolgendes Bild zeigt den Hardwareaufbau der Anwendung.

Abbildung 6-1
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Hinweis Die Aufbaurichtlinien \3\ für SIMATIC S7 sind generell zu beachten.

Für die S7 CPU benötigen Sie jeweils eine MMC Speicherkarte.

VORSICHT Beachten Sie bei Mehrbereichsstromversorgungen die richtige Einstellung


des Wahlschalters für die Eingangsspannung.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 59
6 Installation
6.1 Installation der Applikations- Software

Installation der Software

Für die Projektierung des I-Device wird STEP 7 Version 5.5 benötigt, dazu das
Hardware Support Package (HSP), für die CPU mit der Firmware 3.2. Installieren
Sie diese nach der mitgelieferten Installationsanweisung. Zusätzliche
Softwarepakete oder Einstellungen speziell für PROFIenergy sind nicht notwendig.
Soll die Bedienung über ein Panel oder die entsprechende Runtime erfolgen,
installieren Sie die aktuelle WinCC flexible Version 2008. Dies ist optional,
PROFIenergy ist von WinCC flexible unabhängig.

Notwendig für die Integration von PROFIenergy sind die folgenden Bausteine und
die zugehörigen SFBs:

• FB 815 „PE_START_END“
• FB 816 „PE_CMD“
• FB817 „PE_I_DEV“

Alle Bausteine finden Sie im STEP 7-Projekt des Applikationsbeispiels. Alle


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mitgelieferten Bausteine können in ein anwenderspezifisches Projekt kopiert


werden und falls gewünscht, umbenannt werden. Alle PROFIenergy-Bausteine
können lizenzfrei verwendet werden.

6.1 Installation der Applikations- Software

Laden Sie das Applikations-Projekt aus unserem Service & Support Portal
herunter. Den Link auf die entsprechende Seite finden Sie am Anfang dieses
Dokumentes. Kopieren Sie das Projekt, (STEP 7 Archiv im ZIP-Format) auf den
Projektierungsrechner (SIMATIC Field PG) und öffnen Sie es im SIMATIC
Manager über das Menü Datei -> Dearchivieren…

PROFIenergy I-Device
60 1.2, Beitrags-ID: 41986454
7 Inbetriebnahme der Applikation
7.1 Vorbereitung

7 Inbetriebnahme der Applikation


7.1 Vorbereitung

Tabelle 7-1
Nr. Aktion Anmerkung
1 Stellen Sie sicher, dass der Hardware-Aufbau und die
Hardware-Konfiguration übereinstimmen.
2 Überprüfen Sie die Einstellung der Spannungsversorgung. Beachten Sie alle notwendigen
Schalten Sie die Anlage ein. Vorschriften und
Sicherheitsvorgaben.
Falls notwendig, laden Sie die aktuelle Firmware für die Beachten Sie hierzu die
CPU von unserem Service & Support Portal herunter und entsprechenden Handbücher und
aktualisieren Sie die Baugruppen damit. beigefügten Anleitungen.
3 Verbinden Sie das SIMATIC Field PG mit der Anlage und Diese finden Sie unter anderem im
stellen Sie die korrekte Schnittstelle mit der Funktion SIMATIC Manager im Menu
„PG/PC-Schnittstelle einstellen…“ ein. „Extras“.
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7.2 Inbetriebnahme
Tabelle 7-2
Nr. Aktion Anmerkung
1 Vergeben Sie Gerätenamen und IP-Adressen für die In der Hardware-Konfiguration
Teilnehmer: nutzen Sie folgende Funktion im
S7-CPU 317: X2: PN-IO: Menu Zielsystem ->
Name: PN-IO--Controller, IP-Adr.: 192.168.1.100 Ethernet:
S7-CPU 315: X2: PN-IO: - Ethernet-Teilnehmer
Name: PN-IO--i-Device, IP-Adr.: 192.168.1.101 bearbeiten
und
- Gerätenamen vergeben
2 Laden Sie die Hardware-Konfiguration in die CPU
3 Laden Sie das Anwenderprogramm in die CPU
4 Achten Sie darauf, dass der I-Device-Name in der
Hardware-Konfiguration des IO-Controllers nicht verändert
wurde.
5 Wenn Sie über WinCC flexible verfügen, öffnen Sie nun die
SIMATIC HMI Station und das WinCC flexible Projekt.
6 Wenn Sie nicht über ein Panel verfügen, können Sie direkt Über Projekt -> Generator
die Runtime starten. -> Runtime starten
7 Verfügen Sie über ein Panel, stellen Sie jetzt „Ethernet“ und Über Control Panel ->
die IP-Adresse ein: 192.168.1.103 Transfer -> Advanced ->
LAN
8 Stellen Sie das Panel auf „Transfer“ und laden Sie das
Projekt vom PG auf das Panel

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 61
8 Bedienung der Applikation
8.1 Übersicht

8 Bedienung der Applikation


8.1 Übersicht
Es gibt 3 Möglichkeiten die Anlage zu bedienen:
• HMI Panel
• HMI Runtime (identisch mit dem Panel)
• Variablentabelle in STEP 7
Funktionale Unterschiede gibt es dabei nicht, nur die Art, die Steuerbits zu setzen,
unterscheidet sich. In einer realen Anwendung würden die entsprechenden
Steuerbits durch ein zeit- oder ereignisgesteuertes Programm gesetzt.

8.2 Bedienung mit HMI


HMI Runtime und ein wirkliches Panel unterscheiden sich in der Bedienung nicht.
Nach dem Hochlauf können Sie im Startbild die Sprache zwischen Deutsch und
Englisch wechseln oder mit „Exit Runtime“ die HMI Oberfläche beenden. Klicken
Sie auf die Schaltfläche „Weiter“ („Next“) um in das erste PROFIenergy-Bild zu
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wechseln.

Abbildung 8-1

Startbild

FB815 FB816 FB816


Start & End CMD 1 & 2 CMD 3
Vom ersten Bild „FB815“ können Sie wieder in das Startbild wechseln, ansonsten
können Sie mit den entsprechenden Tasten direkt in eines der Bedienbilder
wechseln. Die verwendeten Parameter auf den unterschiedlichen Bedienseiten
adressieren die gleichen Parameter der Bausteine, werden zum Teil aber nur
unterschiedlich interpretiert (Kommandoabhängig). Mit dem Bildwechsel werden
einige CMD-Parameter entsprechend vorbelegt.

PROFIenergy I-Device
62 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Bildern folgen in den nächsten


Kapiteln.
Stellen Sie sicher, dass der Parameter „Valid“ zurückgesetzt ist: Klicken Sie auf die
grüne Schaltfläche „Valid“ auf einer der FB816-Seiten, um den Parameter
zurückzusetzen.

Szenarien
Folgende Anwendungen werden in den nächsten Kapiteln näher erläutert:

FB815 PE_START_END:
START_PAUSE und END_PAUSE mit dem FB815

FB816 PE_CMD „START / END“:


START_PAUSE und END_PAUSE mit dem FB816

FB816 PE_CMD „Query modes – Get mode“:


Lesen der PROFIenergy-Parameter mit dem FB816
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PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 63
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

8.2.1 Szenario „FB815 PE_START_END“

Mit diesem Szenario wird gezeigt, wie Sie mit dem FB815 auf einfachem Weg eine
Pause starten und beenden.

Abbildung 8-2
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Zuordnung der Signale:


Tabelle 8-1
HMI Parameter
Controller
CMD START FB815 START
CMD END FB815 END
Pause Time FB815 PAUSE_TIME
FB815 BUSY FB815 BUSY, neues Kommando gesendet
und noch nicht beantwortet
STATUS FB815 STATUS, wenn ERROR = 1 nach
MD106 kopiert
I-Device
CMD FB817 CMD, mit Textliste zur
Klartextanzeige
Pause Time FB817 CMD_PARA,
DB2 „Commando_received_DB“ DBD6,
CMD-spezifischer DB-Aufbau
New CMD arrived FB817 NEW, neues Kommando
eingetroffen und noch nicht beantwortet

PROFIenergy I-Device
64 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

Bedienschritte:
Tabelle 8-2
Nr. Aktion Anmerkung
1 Controller: Wird die minimale Pausenzeit
Geben Sie eine Pausenzeit von z. B. 10000 ms vor. unterschritten, nimmt das I-Device
an der Pause nicht teil. Für das I-
Device ist der Parameter „Time
min pause“ frei definierbar und
wird in Szenario 3 abgefragt.
2 Controller: Das Kommando „START_PAUSE“
Klicken Sie auf die Schaltfläche „START“. wird an das I-Device gesendet.
3 I-Device: Das Kommando kann innerhalb
Das Kommando „START_PAUSE“ (CMD=1), von 10 Sekunden beantwortet
die „Pause Time“ (10000) und werden. Hier warten Sie bitte nur
„NEW CMD arrived“ wird angezeigt. 10 Sekunden ab. Diese 10
Sekunden sind nicht identisch mit
der parametrierbaren
„Pause_Time“!
4 Controller: Das Kommando wartet für 10
„FB815 BUSY“ wird angezeigt Sekunden auf eine Antwort
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5 I-Device:
Nach 10 Sekunden ohne Antwort wird „NEW“ zurückgesetzt.
6 Controller: Nach 10 Sekunden ohne Antwort
Nach 10 Sekunden ohne Antwort wird „BUSY“ generiert der FB einen Fehler.
zurückgesetzt und „STATUS“ zeigt den Fehlercode an. Wenn der Parameter ERROR
gesetzt ist, wird der STATUS in
einem Merkerdoppelwort (MD106)
gesichert.

7 Controller: Überschreiben Sie den Wert mit


Setzen Sie den Fehlercode zurück. „0“. Vergessen Sie bei
Werteingaben nicht, die Eingabe
mit „Return“ abzuschließen
8 Controller: Das Kommando „END_PAUSE“
Klicken Sie auf die Schaltfläche „END“. wird an das I-Device gesendet.
9 I-Device: Wenn Sie keine Antwort senden,
Das Kommando „END_PAUSE“ (CMD=2), sind die Reaktionen des Systems
und „NEW CMD arrived“ wird angezeigt. identisch zum CMD=1.
10 Controller: Sie können die Antworten für den
Der FB815 stellt eine vereinfachte Form für START_PAUSE FB815 von der Seite „FB816 CMD
und END_PAUSE zur Verfügung. Die Antwort ist identisch 1/2“ senden.
mit der Reaktion auf die Kommandos CMD=1 oder CMD=2
des FB816 und wird dort näher erläutert.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 65
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

8.2.2 Szenario „FB816 PE_CMD „START / END““

Mit der offenen Kommandoschnittstelle des FB816 können Sie natürlich auch die
Kommandos „START_PAUSE“ und END_PAUSE“ senden.

Abbildung 8-3
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Zuordnung der Signale:


Tabelle 8-3
HMI Parameter
Controller
CMD FB816 CMD
CMD_PARA FB816 CMD_PARA, hier MD240 als
PAUSE_TIME interpretiert
PARA_LEN FB816 CMD_PARA_LEN
ID FB816 ID, hier fest mit der Adresse des
I-Device belegt.
PE Mode ID FB816 RESPONSE_DATA, DB400.DBB10 hier
interpretiert als PE Mode ID für CMD=1
Time to Operate FB816 RESPONSE_DATA, DB400.DBD10 hier
interpretiert als Time_to_Operate für CMD=2
Der Datenbereich RESPONSE_DATA wird je
nach Kommando anders verwendet, kann der
Inhalt des DBD nicht mehr interpretiert werden,
wird ### angezeigt.
Request – PE command FB816 REQ, startet die Baustein-Bearbeitung.

PROFIenergy I-Device
66 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

HMI Parameter
I-Device
CMD FB817 CMD, mit Textliste zur Klartextanzeige
Pause Time FB817 CMD_PARA,
DB2 „Commando_received_DB“ DBD6,
CMD-spezifischer DB-Aufbau
New CMD arrived FB817 NEW, neues Kommando eingetroffen
und noch nicht beantwortet
PE Mode ID FB817 DATA_ERRORRSP, DB1.DBB10 hier
interpretiert als „PE mode ID“, als Antwort für
CMD=1
Time FB817 DATA_ERRORRSP, DB1.DBD10 hier
interpretiert als „Time to operate“, als Antwort
für CMD=2. Der Wert wird über den nächsten
Parameter vorgegeben.
PE_Mode_ID FC1 PE_MODE_ID, dieser Eingangsparameter
wird vom FC1 in den Bereich
DATA_ERRORRSP des FB817 kopiert
(Parameter PE_Mode_ID, siehe oben). Der
Wert gibt den PE Mode an, den das PE-Device
einnimmt. Gestaffelt für die Pausendauer
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können Sie hier jeweils eine andere ID


vergeben. Später können Sie für jeden Mode
auch eigene Measurement Values
zurückmelden (siehe „Query modes – Get
Mode“ weiter unten).
Time to Operate FC2 Time_to_operate, dieser
Eingangsparameter wird vom FC2 in den
Bereich DATA_ERRORRSP des FB817 kopiert
(Parameter Time, siehe oben).
Der Wert gibt die Zeitspanne bis zur vollen
Betriebsbereitschaft des I-Device an.
Response Pause Start FC1 Activate, Sendet die Antwort „Pause ist
gestartet“. Der FC1 versorgt die Parameter des
FB817 und startet diesen Baustein auch. Das
Bit wird mit drücken der Schaltfläche gesetzt
und mit loslassen wieder zurückgesetzt.
Response Pause End FC2 Activate, Sendet die Antwort „Pause wird
beendet“. Der FC2 versorgt die Parameter des
FB817 (sieh oben) und startet diesen auch. Das
Bit wird mit drücken der Schaltfläche gesetzt
und mit loslassen wieder zurückgesetzt.
Valid FC1, FC2 VALID, Daten wurden erfolgreich an
den FB817 übertragen
FB817 VALID, Daten werden an den Controller
gesendet.
Schaltfläche wird mit VALID=1 grün und muss
dann vom Anwender zurück gesetzt werden
(Drücken der Schaltfläche).

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 67
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

Bedienschritte:
Tabelle 8-4
Nr. Aktion Anmerkung
1 Controller: Die ID ist fest vorbelegt, die
Nach Anwahl des Bildes sind die Eingabefelder wie folgt Werte der anderen Parameter
vorbelegt: hängen von den
CMD= 1 : Kommando START_PAUSE vorangegangenen Kommandos
ab.
CMD_PARA=10000 ms : PAUSE_TIME
PARA_LEN=4 : Doppelwort für PAUSE_TIME

2 Controller: Auf die Anzeige von BUSY und


Für START_PAUSE klicken Sie auf die Schaltfläche des Fehlercodes wurde hier aus
„Request“. Platzgründen verzichtet, die
Reaktion ist identisch mit der des
FB815 (siehe Tabelle 4-3).
3 I-Device: Auch hier gilt die
CMD und PAUSE_TIME wird aktualisiert Überwachungszeit von 10
„NEW CMD arrived“ zeigt für 10 Sekunden Grün Sekunden (nicht identisch mit
PAUSE_TIME).
4 I-Device: Über den FC1 wird der FB817
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Beantworten Sie die Anforderung, indem Sie auf die versorgt und gestartet.
Schaltfläche „Response Pause Start“ klicken
5 I-Device: „Valid“ wird grün und zeigt an,
Als Rückmeldung wird der PROFIenergy-Mode „01“ in „PE dass die Antwort gesendet wurde.
Mode ID“ eingetragen.
6 Controller:
Auch auf dem Controller wird in „PE Mode ID“ der
PROFIenergy-Mode des I-Device angezeigt.
7 I-Device:
Bevor Sie fortfahren, klicken Sie auf die Schaltfläche „Valid“
um den Parameter „Valid“ zurückzusetzten.
8 Controller: Schließen Sie die Eingabe mit
Ändern Sie CMD auf „2“, also das Kommando für „Return“ ab! Die anderen
„END_PAUSE“. Parameter sind nicht relevant.
Senden Sie das Kommando mit „Request“.
9 I-Device:
Das neue Kommando wird mit CMD=2 und „NEW CMD
arrived“ angezeigt.
10 I-Device: „Time to Operate“ ist ein
Geben Sie im Parameter „Time to Operate“ die Zeit an, die Parameter des FC2 der mit Start
das I-Device bis zur vollen Betriebsbereitschaft benötigt. des Kommandos in den
Beantworten Sie das Kommando mit „Response Pause Antwortdatenbereich des FB817
End“. kopiert wird (hier „Time“).
„Time to Operate“ wird jetzt auch in „Time“ angezeigt.
11 Controller: Mit BUSY=0 und ERROR=0 ist
Statt „PE Mode ID“ für Kommando „1“ wird jetzt „Time to der Antwortdatenbereich
Operate“ als Rückmeldung in Antwortdatenbereich aktualisiert.
angezeigt.
12 I-Device:
Setzen Sie den Parameter „Valid“ zurück.

PROFIenergy I-Device
68 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

8.2.3 Szenario „FB816 PE_CMD „Query modes – Get mode““

Beispielhaft für die anderen PROFIenergy-Kommandos sollen hier die


PROFIenergy-Parameter des I-Device angefordert werden.

Abbildung 8-4
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Tabelle 8-5
HMI Parameter
Controller
CMD FB816 CMD
PARAMETER FB816 CMD_PARA, hier MB240 als
PE_mode_ID interpretiert. Für jeden PE
Mode können andere Werte
zurückgemeldet werden, z.B. wenn in einer
längeren Pause mehr Module abgeschaltet
werden als in einer kürzeren.
LENGTH FB816 CMD_PARA_LEN, hier „1“ für „ein
Byte“
ID FB816 ID, hier fest mit der Adresse des
I-Device belegt.
Ausgabefelder FB816 RESPONSE_DATA, DB400.DBB10
PE mode ID … hier interpretiert als PE Mode ID
Für den weiteren Aufbau siehe Kapitel
4.3.4.
Request FB816 REQ, startet die Baustein-
Bearbeitung.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 69
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

HMI Parameter
I-Device
CMD FB817 CMD, mit Textliste zur
Klartextanzeige
Modifier FB817 CMD_MODIFIER
PARAMETER FB817 CMD_PARA
New CMD arrived FB817 NEW, neues Kommando
eingetroffen und noch nicht beantwortet
Eingabefelder FC4 PE_mode_ID …,
PE Mode ID … FB817 DATA_ERRORRSP, DB1.DBB10
hier interpretiert als „PE mode ID“ …
Für den weiteren Aufbau siehe Kapitel
4.3.4.
Response „Get mode“ FC4 Activate, Sendet die Antwort „Get
Mode Response“. Der FC4 versorgt die
Parameter des FB817 und startet diesen
Baustein auch. Das Bit wird mit klicken auf
die Schaltfläche gesetzt und mit loslassen
wieder zurückgesetzt.
Valid FC4 VALID, Daten wurden erfolgreich an
den FB817 übertragen
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FB817 VALID, Daten werden an den


Controller gesendet.
Die Schaltfläche wird mit VALID=1 grün
und muss dann vom Anwender zurück
gesetzt werden (Klicken auf die
Schaltfläche).

PROFIenergy I-Device
70 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.2 Bedienung mit HMI

Bedienschritte:
Tabelle 8-6
Nr. Aktion Anmerkung
1 Controller: Die ID ist fest vorbelegt, die
Nach Anwahl des Bildes sind die Eingabefelder wie folgt Werte der anderen Parameter
vorbelegt: hängen von den
CMD = 3 : Kommando Query Modes vorangegangenen Kommandos
ab.
MODIFIER = 2 : Get Mode
Für den Aufbau dieses Bildes
CMD_PARA = 1 : PE mode ID (Interpretation des
PARA_LEN = 1 : Byte für PE mode ID Antwortdatenbereichs) ist keine
andere Parameterkombination
möglich. Lediglich die „PE mode
ID“ kann geändert werden, falls
das I-Device neben PE Mode „1“
weitere PE Modes beherrscht.
2 Controller: Auf die Anzeige von BUSY und
Für das PROFIenergy-Kommando „Query Modes – Get des Fehlercodes wurde hier aus
mode“ klicken Sie auf die Taste „Request“. Platzgründen verzichtet, die
Reaktion ist identisch mit der des
FB815 (siehe Kapitel 4.1).
3 I-Device: Auch hier gilt die
Überwachungszeit von 10
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CMD, MODIFIER und PARAMETER wird aktualisiert


„NEW CMD arrived“ zeigt für 10 Sekunden Grün Sekunden (nicht identisch mit
PAUSE_TIME).
5 I-Device: Über den FC4 wird der FB817
Tragen Sie einige Werte ein, bei „PE mode ID“ hier eine „1“ versorgt und gestartet.
(wie in PARAMETER angefordert). PE mode Attributes wird zurzeit
Beantworten Sie die Anforderung, indem Sie auf „Response nicht unterstützt.
Get mode“ klicken
6 I-Device:
Die Schaltfläche „Valid“ wird grün und zeigt an, dass die
Antwort gesendet wurde.
7 Controller:
Auch auf dem Controller werden ab „PE Mode ID“ die
angeforderten PROFIenergy-Parameter des I-Device
angezeigt.
8 I-Device:
Bevor Sie fortfahren, klicken Sie auf die Schaltfläche
„Valid“, um den Parameter „Valid“ zurückzusetzen.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 71
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)


Im Folgenden werden die entsprechenden Befehlsbits in den Variablentabellen
beschrieben, die den oben ausgelösten Befehlen entsprechen.

Abbildung 8-5
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Wie in den Bildern des HMI-Panels können Sie die Variablentabellen für den
Controller und das I-Device nebeneinander anordnen. Szenarien und
Bedienschritte sind identisch mit der Bedienung über das HMI.
In den folgenden Absätzen werden die Tabellen im Einzelnen erläutert.

PROFIenergy I-Device
72 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

8.3.1 Controller VAT_PE_START_END

Für die Nutzung des FB815 öffnen Sie die Variablentabelle VAT_PE_START_END
im Bausteincontainer Controller.

Abbildung 8-6
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Tabelle 8-7
Zeile Parameter Beschreibung
7 ID I-Device-Adresse, ID wird im Programm FB10 fest
vorgegeben
9 PAUSE_TIME Zum Beispiel 10000ms
3 START Nachdem Sie die die PAUSE_TIME eingegeben haben,
starten Sie die Pause hier mit einer Flanke
(Setzen/Rücksetzen)
14 BUSY Der Parameter ist „1“ solange keine Antwort vom I-Device
eingetroffen ist und die Überwachungszeit nicht abgelaufen
ist.
16 ERROR Ist einen Zyklus lang „1“, wenn der Auftrag mit Fehler
abgeschlossen wurde, z. B. die Überwachungszeit
abgelaufen ist
18 STATUS Ausgabe des Fehlercodes bei ERROR=1
22 MD106 STATUS gepuffert, nach Auswertung löschen.
20 PE_MODE_ID Rückmeldung akt. Energiesparmodus I-Device
5 END Beenden Sie die Pause hier mit einer Flanke
(Setzen/Rücksetzen)

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 73
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

8.3.2 Controller VAT_PE_CMD_OpenInterface CMD 1/2

Der FB816 bearbeitet alle PROFIenergy-Kommandos, hier zuerst die Kommandos


START_PAUSE und END_PAUSE.

Abbildung 8-7
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

PROFIenergy I-Device
74 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

Tabelle 8-8
Zeile Parameter Beschreibung
5 ID I-Device-Adresse, ID wird im Programm FB10 fest
vorgegeben
15 CMD_PARA Für CMD=1 als Doppelwort für PAUSE_TIME, hier
10000ms.
17 CMD_PARA_LEN Länge der CMD_PARA, hier 4 Byte für CMD=1
10 CMD Geben Sie hier das gewünschte PROFIenergy-
Kommando vor:
„1“ für START_PAUSE
„2“ für END_PAUSE
3 REQUEST Mit einer positiven Flanke senden Sie das Kommando
CMD an das I-Device.
21 BUSY Der Parameter ist „1“ solange keine Antwort vom I-
Device eingetroffen ist und die Überwachungszeit nicht
abgelaufen ist.
23 ERROR Ist einen Zyklus lang „1“ wenn der Auftrag mit Fehler
abgeschlossen wurde, z. B. die Überwachungszeit
abgelaufen ist
25 STATUS Ausgabe des Fehlercodes bei ERROR=1
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27 MD102 STATUS gepuffert, nach Auswertung löschen.


29 RESPONSE_DATA Die Interpretation des DB400 ist Kommandoabhängig,
den Aufbau finden Sie in Kapitel 4.3.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 75
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

8.3.3 I-Device VAT_PROFIenergy_I_DEV CMD 1/2

Diese Variablentabelle ist für alle Kommandos zu nutzen. Im oberen Teil werden
die Parameter des FB817 angezeigt. Die eigentliche Bedienung erfolgt weiter
unten über die Parameter der Hilfsbausteine.

Abbildung 8-8
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Tabelle 8-9
Zeile Parameter Beschreibung
5 RESET Setzt die Bausteinbearbeitung zurück.
7 NEW Zeigt ein neu eingetroffenes Kommando an. Wird mit
dem Antworttelegramm zurückgesetzt oder bei
Zeitüberschreitung (ERROR/STATUS)
19 CMD Das aktuelle PROFIenergy-Kommando
21 CMD_MODIFIER Interpretation je nach Kommando
23 CMD_PARA Interpretation je nach Kommando,
hier Doppelwort für PAUSE_TIME bei CMD=1
25 Antwortdatenbereich Interpretation je nach Kommando, hier DBB10 als
PE_MODE_ID für Antwort auf START_PAUSE
27 Antwortdatenbereich Interpretation je nach Kommando, hier DBD10 als
TIME_TO_OPERATE für Antwort auf END_PAUSE
32 Valid Hilfsbaustein FC0-FC8 hat die Daten für den FB817
bereitgestellt, FB817 startet Bearbeitung.
Muss manuell zurückgesetzt werden

PROFIenergy I-Device
76 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

Für das Antworttelegramm (Parameter der Hilfsbausteine) scrollen Sie etwas tiefer:

Abbildung 8-9
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Tabelle 8-10
Zeile Parameter Beschreibung
43 PE_Mode_ID FC1: Geben Sie hier die
PE_Mode_ID ein, die das
Device einnimmt.
42 FC1_ACTIVATE FC1: Sendet mit einer
positiven Flanke das
Antworttelegramm
„START_PAUSE“.
49 TIME_TO_OPERATE FC2: Geben Sie hier die
Zeit ein, die das I-Device
benötigt, um wieder voll
betriebsbereit zu sein.
47 FC2_ACTIVATE FC2: Sendet mit einer
positiven Flanke das
Antworttelegramm
„END_PAUSE“.

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 77
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

8.3.4 Controller VAT_PE_CMD_OpenInterface CMD 3

Auf Grund der vom PROFIenergy-Kommando abhängigen Interpretation der


gelesenen Daten, wird der Antwortdatenbereich RESPONSE_DATA hier nur über
Variablentabellen gezeigt und nicht als Datenbaustein geöffnet. Alle z. Zt.
möglichen Kommandos sind in Kapitel 4.3 aufgelistet. Hier wird das PROFIenergy
Kommando „Query Modes - Get mode“ erläutert. Siehe hierzu auch Kapitel 4.3.4.

Abbildung 8-10
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Tabelle 8-11
Zeile Parameter Beschreibung
10 CMD 3 : Kommando
„Query_Modes“
12 CMD_MODIFIER 2 : Unterkommando
„Get_Mode“
15 CMD_PARA 1 : für PE_Mode_ID 1
17 CMD_PARA_LEN 1 : 1 Byte „PE_Mode_ID“
3 REQ Kommando mit einer
positiven Flanke senden.

PROFIenergy I-Device
78 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

Nach der Antwort (siehe Kapitel 8.3.5) finden Sie die Parameter im unteren Teil der
VAT:

Abbildung 8-11
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 79
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

Auszug aus Kapitel 4.3.4 :

Request Data:
CMD = 3 „Query Mode“
CMD_ MODIFIER = 2 „Get Mode“
CMD_PARA_LEN = 1 ein weitere Parameter in CMD_PARA
CMD_PARA = 1 (PE_MODE)

Response_Data im DB400 ab DW10:


Parameter Wert Datentyp
PE_Mode_ID 0x01 Unsigned8
PE_Mode_Attributes 0x00 Unsigned8
Time_min_Pause 10000 Unsigned32
Time_to_Pause 0 Unsigned32
Time_to_operate 10000 Unsigned32
Time_min_length_of_stay 0 Unsigned32
Time_max_length_of_stay FFFFFFFF Unsigned32
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Mode_Power_Consumption 0.0 Float32


Energy_Consumption_to_pause 0.0 Float32
Energy_Consumption_to_operate 0.0 Float32

PROFIenergy I-Device
80 1.2, Beitrags-ID: 41986454
8 Bedienung der Applikation
8.3 Bedienung mit einer Variablentabelle (VAT)

8.3.5 I-Device VAT_PROFIenergy_I_DEV CMD 3

Im Abschnitt FC4 Get mode können Sie die Parameter-Werte ändern und mit
FC4_Activate an den Controller senden.

Abbildung 8-12
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Tabelle 8-12
Zeile Parameter Beschreibung
56-64 Parameter PROFIenergy Parameter
für den angeforderten PE
Mode.
55 FC4_Activate Mit positiver Flanke den
Datensatz senden.

Hinweis Setzen Sie den Parameter VALID nach jeder Operation manuell zurück!

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 81
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list
Die unterstützten Messwerte sind baugruppenspezifisch. Folgende Liste wurde der
Technical Specification PROFIenergy (Tabelle 9-1) entnommen.

9.1.1 Instantaneous measurements

Tabelle 9-1
Measurement Measurements Unit Phase Aggregation Duration
ID
1 Voltage V a-n rms
2 Voltage V b-n rms
3 Voltage V c-n rms
4 Voltage V a-b rms
5 Voltage V b-c rms
6 Voltage V c-a rms
7 Current A a rms
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8 Current A b rms
9 Current A c rms
10 Apparent Power VA a Sliding Demand 200 ms
11 Apparent Power VA b Sliding Demand 200 ms
12 Apparent Power VA c Sliding Demand 200 ms
13 Active Power W a Sliding Demand 200 ms
14 Active Power W b Sliding Demand 200 ms
15 Active Power W c Sliding Demand 200 ms
16 Reactive Power var a Sliding Demand 200 ms
Qn
17 Reactive Power var b Sliding Demand 200 ms
Qn
18 Reactive Power var c Sliding Demand 200 ms
Qn
19 Power factor non a Sliding Demand 200 ms
20 Power factor non b Sliding Demand 200 ms
21 Power factor non c Sliding Demand 200 ms
22

29
30 Frequency Hz total Sliding Demand 10 s
31 Voltage V average-ph-n rms
32 Voltage V average-ph-ph rms
33 Current A average-abc rms
34 Reactive Power W total Sliding Demand 200 ms
Qn
35 Active Power var total Sliding Demand 200 ms
36 Apparent Power VA total Sliding Demand 200 ms

PROFIenergy I-Device
82 1.2, Beitrags-ID: 41986454
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

37 Power factor non total Sliding Demand 200 ms


38
39
Maximum
40 Maximum V a-n rms
Voltage
41 Maximum V b-n rms
Voltage
42 Maximum V c-n rms
Voltage
43 Maximum V a-b rms
Voltage
44 Maximum V b-c rms
Voltage
45 Maximum V c-a rms
Voltage
46 Maximum A a rms
Current
47 Maximum A b rms
Current
48 Maximum A c rms
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Current
49 Maximum VA a Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
50 Maximum VA b Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
51 Maximum VA c Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
52 Maximum Active W a Sliding Demand 200 ms
Power
53 Maximum Active W b Sliding Demand 200 ms
Power
54 Maximum Active W c Sliding Demand 200 ms
Power
55 Maximum var a Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
56 Maximum var b Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
57 Maximum var c Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
58 Maximum Power non a Sliding Demand 200 ms
factor
59 Maximum Power non b Sliding Demand 200 ms
factor
60 Maximum Power non c Sliding Demand 200 ms
factor
61 Maximum Hz total Sliding Interval 10 s
Frequency
62 Maximum V average-ph-n rms
Voltage

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 83
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

63 Maximum V average-ph-ph rms


Voltage
64 Maximum A average-abc rms
Current
65 Maximum Active W total Sliding Demand 200 ms
Power
66 Maximum var total Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
67 Maximum VA total Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
68 Maximum Power non total Sliding Demand 200 ms
factor

Minimum
70 Minimum Voltage V a-n rms
71 Minimum Voltage V b-n rms
72 Minimum Voltage V c-n rms
73 Minimum Voltage V a-b rms
74 Minimum Voltage V b-c rms
75 Minimum Voltage V c-a rms
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76 Minimum Current A a rms


77 Minimum Current A b rms
78 Minimum Current A c rms
79 Minimum VA a Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
80 Minimum VA b Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
81 Minimum VA c Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
82 Minimum Active W a Sliding Demand 200 ms
Power
83 Minimum Active W b Sliding Demand 200 ms
Power
84 Minimum Active W c Sliding Demand 200 ms
Power
85 Minimum var a Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
86 Minimum var b Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
87 Minimum var c Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
88 Minimum Power 1 a Sliding Demand 200 ms
factor
89 Minimum Power 1 b Sliding Demand 200 ms
factor
90 Minimum Power 1 c Sliding Demand 200 ms
factor

PROFIenergy I-Device
84 1.2, Beitrags-ID: 41986454
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

91 Minimum Hz total Sliding Demand 10 s


Frequency
92 Minimum Voltage V average-ph-n rms
93 Minimum Voltage V average-ph-ph rms
94 Minimum Current A average-abc rms
95 Minimum Active W total Sliding Demand 200 ms
Power
96 Minimum var total Sliding Demand 200 ms
Reactive Power
Qn
97 Minimum VA total Sliding Demand 200 ms
Apparent Power
98 Minimum Power non total Sliding Demand 200 ms
factor
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PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 85
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

9.1.2 Demand measurements

Demand measurements are averages over a certain time.


Tabelle 9-2
1) 1) 1)
Measurement ID Measurements Unit Phase Aggregation Duration Subblock End_time

Sliding
150 Voltage V a-n 3s not defined not defined
Demand

Sliding
151 Voltage V b-n 3s not defined not defined
Demand

Sliding
152 Voltage V c-n 3s not defined not defined
Demand

Sliding
153 Voltage V a-b 3s not defined not defined
Demand

Sliding
154 Voltage V b-c 3s not defined not defined
Demand

Sliding
155 Voltage V c-a 3s not defined not defined
Demand
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Sliding
156 Current A a 600 s not defined not defined
Demand

Sliding
157 Current A b 600 s not defined not defined
Demand

Sliding
158 Current A c 600 s not defined not defined
Demand

average Sliding
160 Voltage V 3s not defined not defined
-ph-n Demand

average Sliding
161 Voltage V 3s not defined not defined
-ph-ph Demand

average Sliding
162 Current A 600 s not defined not defined
-abc Demand

Sliding
163 Active Power W total 900 s not defined not defined
Demand

Reactive Power Sliding


164 var total 900 s not defined not defined
Qn Demand

Sliding
165 Apparent Power VA total 900 s not defined not defined
Demand

Sliding
166 Power factor 1 total not defined not defined not defined
Demand

167

PROFIenergy I-Device
86 1.2, Beitrags-ID: 41986454
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

Maximum

Maximum Sliding
170 V a-n 3s not defined not defined
Voltage Demand

Maximum Sliding
171 V b-n 3s not defined not defined
Voltage Demand

Maximum Sliding
172 V c-n 3s not defined not defined
Voltage Demand

Maximum Sliding
173 V a-b 3s not defined not defined
Voltage Demand

Maximum Sliding
174 V b-c 3s not defined not defined
Voltage Demand

Maximum Sliding
175 V c-a 3s not defined not defined
Voltage Demand

Maximum Sliding
176 A a 600 s not defined not defined
Current Demand

Maximum Sliding
177 A b 600 s not defined not defined
Current Demand

Maximum Sliding
178 A c 600 s not defined not defined
Current Demand
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Minimum

Minimum Sliding
180 V a-n 3s not defined not defined
Voltage Demand

Minimum Sliding
181 V b-n 3s not defined not defined
Voltage Demand

Minimum Sliding
182 V c-n 3s not defined not defined
Voltage Demand

Minimum Sliding
183 V a-b 3s not defined not defined
Voltage Demand

Minimum Sliding
184 V b-c 3s not defined not defined
Voltage Demand

Minimum Sliding
185 V c-a 3s not defined not defined
Voltage Demand

Minimum Sliding
186 A a 600 s not defined not defined
Current Demand

Minimum Sliding
187 A b 600 s not defined not defined
Current Demand

Minimum Sliding
188 A c 600 s not defined not defined
Current Demand

PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 87
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

jj.mm.dd.hh.
190 Apparent power VA total Fixed Block 900 s 1
min.sec

Active power jj.mm.dd.hh.


191 W total Fixed Block 900 s 1
import min.sec

Reactive power jj.mm.dd.hh.


192 var total Fixed Block 900 s 1
import min.sec

Active power jj.mm.dd.hh.


193 W total Fixed Block 900 s 1
export min.sec

Reactive power jj.mm.dd.hh.


194 var total Fixed Block 900 s 1
export min.sec

Maximum Active
jj.mm.dd.hh.
195 power with in W total Fixed Block 900 s 1
min.sec
demand

Minimum Active
jj.mm.dd.hh.
196 power with in W total Fixed Block 900 s 1
min.sec
demand

Maximum
jj.mm.dd.hh.
197 Reactive power var total Fixed Block 900 s 1
min.sec
with in demand
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Minimum
jj.mm.dd.hh.
198 Reactive power var total Fixed Block 900 s 1
min.sec
with in demand

1) These are typical attributes for demand measurements. They may be defined vendor specific.
The Transmission Data Type for all demand measurements will be Float32 in first step

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88 1.2, Beitrags-ID: 41986454
9 Anhang
9.1 Anhang A : Measurement list

9.1.3 Energy measurements

Tabelle 9-3
Measurement ID Measurements Unit Phase Tariff
200 Active Energy Import V total User defined
201 Active Energy Export V total User defined
202 Reactive Energy Import V total User defined
203 Reactive Energy Export V total User defined
204 Apparent Energy V total User defined
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PROFIenergy I-Device
1.2, Beitrags-ID: 41986454 89
10 Literaturhinweis

10 Literaturhinweis
Literaturangaben
Diese Liste ist keinesfalls vollständig und spiegelt nur eine Auswahl an geeigneter
Literatur wider.
Tabelle 10-1
Themengebiet Titel
\1\ PROFIenergy Common Application Profile PROFIenergy; Technical
Profil Specification for PROFINET; Version 1.0;
January 2010; Order No: 3.802

Internet-Link-Angaben
Diese Liste ist keinesfalls vollständig und spiegelt nur eine Auswahl an geeigneten
Informationen wieder.
Tabelle 10-2
Themengebiet Titel
\1\ Referenz auf den http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/41986454
Copyright  Siemens AG 2011 All rights reserved

Beitrag
\2\ Siemens I IA/DT http://support.automation.siemens.com
Customer Support
\3\ SIMATIC S7-300 http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/10805161/133300
\4\ FW-Download http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/33516848/133100
\5\ HSP http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/23183356

11 Historie
Tabelle 11-1
Version Datum Änderung
V1.0 10.12.2010 Erste Ausgabe
V1.1 29.06.2011 Neue Version PE-Bausteine, Anhang ergänzt
V1.2 01.09.2011 Security Hinweis ergänzt

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