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Gesine Schwan
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Gesine Marianne Schwan (geborene Schneider; * 22. Mai 1943 in Berlin) ist eine
deutsche Politikwissenschaftlerinund Mitglied der SPD. 2004 und 2009 kandidierte
sie für das Amt der Bundespräsidentin, beide Male scheiterte sie aber im 1. Wahlgang
gegen Horst Köhler. Gesine Schwan ist Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of
Governance in Berlin.

Inhaltsverzeichnis
1 Leben
1.1 Akademische Karriere
1.2 Politische Laufbahn
2 Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin 2004
3 Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin 2009
3.1 Warnung vor sozialen Unruhen
3.2 Endergebnis
4 Auszeichnungen
5 Schirmherrschaften Gesine Schwan in Heidelberg (2009)
6 Schriften (Auswahl)
7 Film
8 Weblinks
9 Einzelnachweise

Leben
Die Tochter des Volksschullehrers und späteren Oberschulrats Hans R. Schneider[1] und dessen Frau Hildegard, einer
politisch aktiven Katholikin[2], ist römisch-katholisch getauft[3] und wuchs mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Berlin-
Reinickendorf auf. Ihr sozial engagiertes Elternhaus gehörte im Nationalsozialismuszu protestantischenund sozialistischen
Widerstandskreisenund versteckte im letzten Kriegsjahr ein jüdisches Mädchen. Die Familie setzte sich nach dem Krieg für
die Freundschaft mit Polen ein.

In Freiburg im Breisgau lernte sie den PolitikwissenschaftlerAlexander Schwan kennen, den sie am 17. Juli 1969 heiratete
und mit dem sie teilweise gemeinsam publizierte.[4] Schwan, der bis zu seinem Austritt 1978 wie seine Frau Mitglied der SPD
war, starb 1989 und hinterließ seine Witwe und zwei Kinder. Seit dem 3. September 2004 ist Gesine Schwan mit Peter Eigen,
dem Gründer der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International, verheiratet.

Schwan ist seit April 2005 Schirmherrinder GFPS - Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa,
einem ehrenamtlicharbeitenden Verein, der den Austausch von Studierenden aus Polen, Tschechien, Weißrussland und
Deutschland ermöglicht. Seit April 2006 sitzt sie im Kuratorium des Europäischen Jugendparlamentsin Deutschland. Im
August 2007 übernahm sie die Schirmherrschaftfür das Projekt „Stereo Cultura“ über deutsch-polnische Stereotype, das von
„Trialog – Netzwerk junger Ideen e.V.“ aus Berlin durchgeführt wird.

Akademische Karriere

Sie besuchte bis zu ihrem Abitur das Französische Gymnasium Berlin in West-Berlin und studierte ab 1962 Romanistik,
Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaftan den Universitäten FU Berlin und Freiburg im Breisgau. Studienaufenthalte
führten sie nach Warschau und Krakau. Dort bereitete sie ihre Promotion über den polnischen Philosophen Leszek

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Kołakowski vor, die sie 1970 abschloss.[5] Als Kołakowski im Jahre 1977 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
erhielt, hielt die damals 34-jährige Schwan die Laudatio bei der Preisverleihungin der Frankfurter Paulskirche. Unter dem
Eindruck der Versöhnungspolitik von Willy Brandt Ende der 1960er Jahre trat sie 1970 in die SPD ein.

1971 wurde sie zunächst Assistenz-Professorin am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin, 1975
dort habilitiert.[6] Ab 1977 lehrte sie als Professorin für Politikwissenschaftam Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin,
von 1992 bis 1995 war sie Dekanin am Otto-Suhr-Institut.[7] Ihre wissenschaftlichenSchwerpunkte sind politische Theorie
und Philosophie, Demokratietheorieund Politische Kultur.

Zur selben Zeit wirkte sie als Mitglied der SPD-Grundwertekommissionan der Ausarbeitung von Grundsatzpapieren mit.

Im Verlauf ihrer Professorentätigkeitforschte sie von 1980 bis 1981 als Fellow am Woodrow Wilson Center for Scholars in
Washington D. C., USA. Weitere Forschungsaufenthaltefolgten 1984 als Visiting Fellow am Robinson College der
University of Cambridge und 1998 als Visiting Professor an der New School for Social Research in New York .[8]

Von Oktober 1999 bis September 2008 war Gesine Schwan Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
An der 1506 gegründeten, 1811 nach Breslau verlegten und 1991 wieder errichteten Universität studieren 5.500 junge
Menschen aus 70 Ländern, rund ein Drittel der Studierenden kommt aus Polen.

Im Januar 2005 übernahm Gesine Schwan das Amt der Koordinatorin der Bundesregierung für die grenznahe und
zivilgesellschaftlicheZusammenarbeitmit Polen, das sie bis September 2009 ausübte. Sie ist zudem Mitglied des Kuratoriums
der deutsch-polnischen Wissenschaftsstiftung, deren Gründung sie maßgeblich vorangetrieben hat.

Gesine Schwan gründete u.a. mit Stephan Breidenbach und Alexander Blankenagel die Humboldt-Viadrina School of
Governance im März 2009 und ist mit Wirkung zum 15. Juni 2010 vom Board of Trustees zu dessen Präsidentin gewählt
worden.

Politische Laufbahn

Schwan war an der Gründung des Seeheimer Kreises beteiligt,[9] der in den 1970er Jahren unter anderem neomarxistischen
Positionen in der SPD entgegentrat. Zu Beginn der 1980er Jahre trat die bekennende Katholikin und streitbare
Antikommunistinfür den NATO -Doppelbeschluss ein. Da sie die laxe Art und Weise kritisierte, wie die SPD mit
kommunistischenRegimes umging, wurde sie öffentlichkeitswirksam1984 aus der SPD-Grundwertekommission
ausgeschlossen. Sie vertrat damals die Position, dass Willy Brandt nicht dem damaligen Trend entgegengetreten sei, den
Gegensatz zwischen Demokratie und Diktatur als reine Theorie zu bagatellisieren. 1996 wurde sie wieder in das Gremium
aufgenommen. Von 1985 bis 1987 war sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft.

Vom 1. Oktober 1999 bis zum 1. Oktober 2008 war sie Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Ihre
Wahl fand gut zwei Monate vor Amtsantrittam 22. Juli 1999 durch den Akademischen Senat des Hochschulrats Brandenburg
statt, nachdem sie einige Monate zuvor bei den Präsidentschaftswahlender Freien Universität Berlin ihrem Gegenkandidaten
Peter Gaehtgens unterlegen war.[10] Ihr Nachfolger als Viadrina-Präsident wurde Gunter Pleuger.

Am 16. Januar 2004 bezeichnete sie die aktuelle Diskussion zum Thema Elite-Universitäten in Deutschland in einem
Interview mit dem DeutschlandRadio Berlin als kurzsichtig. Ihr sei nicht klar, wie fünf oder zehn Elite-Universitäten das
gesamte Bildungssystem verbessern sollten, kommentiertesie entsprechende Vorschläge. „Die Idee, dass eine demokratische
Bildung und Gesellschaft von einigen Eliten vorangetrieben werden kann und alle anderen trotten hinterher, halte ich für
völlig falsch.“[11 ] Im März 2008 erreichte sie ihr zentrales hochschulpolitischesZiel, die Umwandlung der Europa-Universität
Viadrina in Frankfurt/Oder in eine Stiftungsuniversität. Seit dem 1. März 2008 ist die Europa-Universität Viadrina Frankfurt
(Oder) die erste Stiftungsuniversitätim Land Brandenburg.[12][13][14] Der Einführung von Bachelor-/Master-Abschlüssen,
Juniorprofessurenund W-Besoldung steht sie wohlwollend gegenüber. Ferner ist sie der Ansicht, dass Forschung und
Wissenschaft eine Rückbindung an ein religiöses Fundament benötigen, um vor den Versuchungen der eigenen Hybris und
der reinen ökonomischen Verwertbarkeit geschützt zu sein.

Gesine Schwan war von 2004 bis 2009 die Koordinatorin für die deutsch-polnische
Zusammenarbeit der Bundesregierung. In dieser Funktion warb sie für ein tieferes
Verständnis für Polen in der Bundesrepublik. Das Amt, das sie noch unter der

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Regierung Schröder angetreten hatte, behielt sie auch unter der Bundeskanzlerin der
Großen Koalition, Angela Merkel. Ihre Nachfolgerin wurde die Staatsministerinbeim
Bundesministerdes Auswärtigen, Cornelia Pieper.

Im September 2010 war Schwan an der Gründung der Spinelli-Gruppe beteiligt, die
sich für den europäischen Föderalismus einsetzt.

Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin 2004


Am 4. März 2004 wurde Gesine Schwan gemeinsam von SPD und Bündnis 90/Die
Grünen für das Amt der Bundespräsidentin vorgeschlagen. Sie trat damit am 23. Mai
in der Bundesversammlung gegen Horst Köhler, den Kandidaten von CDU/CSU und
FDP, an. Schwan unterlag bei der Wahl zum Bundespräsidenten Horst Köhler Gesine Schwan in Halle/Saale (2011).
erwartungsgemäß im ersten Wahlgang. Horst Köhler erhielt mit 604 auf ihn
abgegebenen Stimmen eine Stimme mehr als für die absolute Mehrheit erforderlich
war, Schwan erhielt jedoch mit 589 Stimmen auch mindestens 10 Stimmen aus dem Lager von CDU/CSU und FDP. Es war
das erste Mal, dass die beiden Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten relativ unbekannt waren und nicht aus dem
Kreis der „lang gedienten“ Politiker stammten. Eine Folge dieser Konstellation war, dass es zu einem kleinen Wahlkampf kam,
den insbesondere Gesine Schwan nutzte, um für ihr politischesProgramm zu werben.

Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin 2009


Angesichts der Spekulationen über eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Horst Köhler wurde Gesine Schwan als eine
mögliche SPD-Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl im Mai 2009 ins Gespräch gebracht. Am 26. Mai teilte die SPD
mit, Gesine Schwan als Präsidentschaftskandidatinins Rennen zu schicken. Bei der Wahl war Schwan auf Abweichler aus
dem bürgerlichen Lager und die Stimmen der Grünen und der Linkspartei angewiesen. Dies wurde von vielen Beobachtern als
Fingerzeig auf eine zukünftig verstärkte Zusammenarbeitmit der Linkspartei gewertet.[15] Laut Schwan sei „die Wahl kein
Präjudiz für die Bundestagswahl oder für künftige Koalitionen. Die einzige Aufgabe der Bundesversammlung ist es, diejenige
Person zu wählen, die unser Land am besten repräsentiert.“ Sie hoffe zwar auf Stimmen aus Reihen der Linken (wie der
bürgerlichen Parteien bei der Wahl 2004), gleichzeitigkritisiertesie in diversen Stellungnahmen die aus ihrer Sicht
realitätsferneVorstellungen der Linken und den ParteivorsitzendenLafontaine als „Demagogen.“ Schwan: „Aber wie vor vier
Jahren werde ich mit Vertretern dieser Partei sprechen, weil ich gegen Kommunikationstabus bin. Wer mich wählt, hat sich
für konstruktive demokratische Politik entschieden. Ich möchte möglichst viele Mitgliederund Abgeordnete der „Linken“ für
die Demokratie gewinnen“[16]. Im Vorfeld lehnte sie es ab, die DDR als Unrechtsstaat zu charakterisieren.[17]

Kritiker werfen ihr vor, 2007 in Geschäftsanbahnung mit der Firma Ratiopharm nicht sauber zwischen Spendenwerbung und
angebotenen Dienstleistungenunterschieden zu haben.[18][19] Aus der Wissenschaft wurde sie dagegen verteidigt.[20] Schwan
selbst wies die Vorwürfe zurück.

Warnung vor sozialen Unruhen

Im April 2009 warnte Schwan in einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau vor sozialer Wut als Folge der anhaltenden
Wirtschaftskrise.[21] Würde der Eindruck entstehen, dass die Verursacher der Krise keinen angemessenen Beitrag zu ihrer
Behebung leisten müssten, „könnte sich ein massives Gefühl der Ungerechtigkeit breit machen“, so Schwan. An anderer
Stelle erklärte sie: „Ich kann mir vorstellen, dass in zwei bis drei Monaten die Wut der Menschen deutlich wachsen könnte.“ In
einigen Monaten würden zudem „abfedernde Maßnahmen“ wie das Kurzarbeitergeld auslaufen. Wenn sich bis dahin kein
Hoffnungsschimmer auftue, dass sich die Lage verbessert, könne „die Stimmung explosiv werden“.

Diese Äußerungen wurden unverzüglich heftig kritisiert, selbst Parteifreunde Schwans gingen auf Distanz. So warnten der
bayerische MinisterpräsidentHorst Seehofer (CSU) und der Hauptgeschäftsführerdes Deutschen Städte- und
Gemeindebundes Gerd Landsberg davor, Ängste vor sozialen Unruhen zu schüren und diese damit herbeizureden. Auch der
Bundesaußenministerund Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sowie BundesarbeitsministerOlaf Scholz (beide SPD)
verwiesen auf die funktionierende soziale Absicherung in Deutschland und die erwiesene Handlungsfähigkeit bei der
Krisenbewältigung.

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Endergebnis

Ihre zweite Kandidatur scheiterte am 23. Mai 2009 mit einem Anteil von 503 Stimmen erneut. Damit erhielt sie elf Stimmen
weniger als SPD und Grüne, die sich für Schwan aussprachen, zusammen an Wahlleuten hatten.[22]

Auszeichnungen
1993: Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1999: Urania-Medaille für ihre Verdienste um die Volks - und Erwachsenenbildung
2002: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
2004: Marion Dönhoff Preis für ihren Beitrag zur Völkerverständigung
2005: Preis Frauen Europas - Deutschlands
2006: Schader-Preis für ihren Beitrag zur Völkerverständigung und Ost-West-Versöhnung sowie ihr Engagement als
Präsidentin der Europa-Universität Viadrina
2006: Sankt-Stanislaus-Orden für ihre Verdienste um Polen
2006: Ehrendoktorin des europäischen UniversitätsinstitutesFlorenz
2010: Goldene Ehrennadel der Stiftung Frauenbrücke-Preis für die innere Einheit in Deutschland[23]
2010: zusammen mit Dorota Simonides Hedwig-Preis der Universität und der Stadt Breslau für ihre Verdienste um die
deutsch-polnische Verständigung [23]
2011: Winfried-Preis der Stadt Fulda[24]
2011: InternationalerBrückepreis der Stadt Görlitz
2012: Großoffizier der französischen Ehrenlegion[25]

Schirmherrschaften
Seit November 2004 Schirmherrinder Globalen Bildungskampagne in Deutschland, einem Bündnis aus
Entwicklungsorganisationenund Bildungsgewerkschaften.[26] Sie ist Teil eines weltweiten Bündnisses mit dem Ziel,
durch Druck der Öffentlichkeitauf die Politik, allen Kindern der Welt eine kostenlose und gute Grundbildung zu
ermöglichen. Frau Schwan ‚fordert die Politik zum Handeln auf: „In Deutschland hat Bildung einen großen Stellenwert.
Deutschland sollte bei seinem Engagement in Entwicklungsländern dieselben Maßstäbe ansetzen und die
Bildungschancen der Kinder dort stärker fördern. Die Bundesregierung könnte mit einer Anhebung der
Entwicklungshilfe ein Zeichen setzen und dazu beitragen, dass in diesen Ländern mehr Lehrkräfte einstelltund sie
besser ausgebildet werden können.“‘[27]
Seit April 2005 Schirmherrinder Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) e.V.,
einem ehrenamtlicharbeitenden studentischen Verein, der den Austausch von jungen Menschen aus Polen, Tschechien,
Belarus (Weißrussland) und Deutschland ermöglicht.
Seit August 2007 Schirmherrindes deutsch-polnischen Begegnungs- und Dokumentarfilmprojekts„Stereo Cultura“ von
„Trialog – Netzwerk junger Ideen e.V.“ Der gemeinnützige Verein Trialog aus Berlin setzt sich für den Austausch
zwischen Deutschland, Mittelost- und Osteuropa ein und führt zu diesem Zweck Begegnungsprojekte mit Russland, der
Ukraine und Polen durch.
Seit Dezember 2009 Schirmherrinder BildungsinitiativeROCK YOUR LIFE!. Die gemeinnützige GmbH organisiert
eins-zu-eins Coaching-Beziehungen zwischen Schülern und Studierenden. ROCK YOUR LIFE! ist in bisher sieben
deutschen Städten in Form von Vereinen aktiv.[28]
Seit September 2011 Schirmherrindes Youth Bank Deutschland e.V.. Youth Banks unterstützen andere Jugendliche bei
der Umsetzung von Projektideen mit Know-how, Infrastruktur, Motivation und Geld. Die „Banker“ sind zwischen 15
und 25 Jahre alt und arbeiten ehrenamtlich.

Schriften (Auswahl)
Leszek Kolakowski. Eine politische Philosophie der Freiheit nach Marx (Diss. 1970) Stuttgart u. a. : Kohlhammer 1971
Die Gesellschaftskritikvon Karl Marx. Philosophische und politökonomische Voraussetzungen, Stuttgart (Habil.) u. a.:
Kohlhammer, 1974
Sozialdemokratie und Marxismus. Zum Spannungsverhältnis von Godesberger Programm und marxistischer Theorie.
(Gemeinsam mit Alexander Schwan) Hamburg: Hoffmann & Campe, 1974

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Demokratischer Sozialismus für Industriegesellschaften(Hrsg.), Köln u. a. : Europäische Verlagsanstalt 1979
Sozialismus in der Demokratie? Theorie einer konsequent sozialdemokratischenPolitik, Stuttgart u. a.: Kohlhammer,
1982
InternationalePolitik und der Wandel von Regimen (Hrsg.) Köln u. a. : Heymann 1987
Bedingungen und Probleme politischerStabilität(Hrsg.), Baden-Baden : Nomos 1988
Wissenschaft und Politik in öffentlicherVerantwortung - Problemdiagnosen in einer Zeit des Umbruchs. Zum Gedenken
an Richard Löwenthal, Baden-Baden: Nomos, 1995
Politik und Schuld. Die zerstörerische Macht des Schweigens, Frankfurt am Main: Fischer, 1997
Antikommunismus und Antiamerikanismus in Deutschland. Kontinuität und Wandel nach 1945, Baden-Baden: Nomos,
1999
Demokratische politische Identität. Deutschland, Polen und Frankreich im Vergleich (Hrsg.), Wiesbaden: Verlag für
Sozialwissenschaft, Stuttgart 2006
Vertrauen und Politik : politische Theorie im Zeitalter der Globalisierung, Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-
Haus, Stuttgart 2006
Allein ist nicht genug. Für eine neue Kultur der Gemeinsamkeit (Gemeinsam mit Susanne Gaschke), Freiburg im
Breisgau u. a.: Herder, 2007

Film
Die Brückenbauerin. Dokumentation, 30 Min., Buch und Regie: Annette Wagner, Produktion: SWR, Erstsendung: 6.
März 2007, Inhaltsangabe (http://www.swr.de/menschen-unter-uns/archiv/2007/03/06/beitrag.html) des SWR

Weblinks
Wikiquote: Gesine Schwan – Zitate
Commons: Gesine Schwan (//commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gesine_Schwan?uselang=de) – Sammlung von
Bildern, Videos und Audiodateien

Offizielle Website von Gesine Schwan (http://www.gesine-schwan.de/)


Literatur von und über Gesine Schwan (https://portal.d-nb.de/opac.htm?query=Woe%
3D115493212&method=simpleSearch) im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Stellungnahme von Gesine Schwan zur Nominierung als Bundespräsidentskandidatin(http://presse.euv-frankfurt-o.de/
Presseinformationen/PI25-2004.html)
„Die Waffen der Frauen“ (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0203/magazin/0002/)
, Berliner Zeitung vom 3. Februar 2007, Interview.
Der Stern vom 11. Mai 2004: Gesine Schwan – Kluger Kopf mit Turmfrisur (http://www.stern.de/politik/
deutschland/523872.html?eid=520042)
Der Stern vom 26. Mai 2008: Gesine Schwan – Die charmanteste Speerspitze der SPD (http://www.stern.de/politik/
deutschland/:Gesine-Schwan-Die-Speerspitze-SPD/621541.html)
Frankfurter Rundschau vom 26. Mai 2008: Gesine Schwan. Eine Fachfrau für Sinnstiftung(http://www.fr-online.de/in_
und_ausland/politik/aktuell/?sid=c55bd35d1a05e0718b30ab147c07f92c&em_cnt=1340331)
Die Zeit vom 17. August 2006: Gesine Schwan – Ich habe einen Traum (http://www.zeit.de/2006/34/Traum-34)
Netzpolitik-Podcast mit Gesine Schwan zum Thema Demokratie (http://netzpolitik.org/2009/netzpolitik-podcast-077-
gesine-schwan-ueber-demokratie/) (als MP3-Datei, vom 14. April 2009)

Einzelnachweise
1. Who's Who: Gesine Schwan (http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=2086&RID=1)
2. http://www.gesine-schwan.de/zur-person/lebenslauf/
3. Radio Vatikan: Gesine Schwan und die Seelsorger (http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?
c=205363) vom 14. Mai 2008
4. Schwan, Alexander u. Gesine: Sozialdemokratieund Marxismus. Zum Spannungsverhältnis von Godesberger
Programm und marxistischerTheorie. Hamburg 1974
5. „Leszek Kolakowski. Eine politische Philosophie der Freiheit nach Marx.“
6. Thema der Habilitationsschrift: Die Gesellschaftskritikvon Karl Marx. Philosophische und politökonomische
Voraussetzungen. Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1974
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7. FAZ .net 5. März 2004: Gegen die SPD-Linke (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/
Doc~E33F6BB06B6CD4B628FFD9688FCE361F2~ATpl ~Ecommon~Scontent.html)
8. Kurzbiographie vom Auswärtigen Amt (http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/DeutschlandInEuropa/
BilateraleBeziehungen/Polen/Politik/LebenslaufSchwan.html)
9. In der Mitte der Partei: Gründung, Geschichte und Wirken des Seeheimer Kreises (http://www.seeheimer-kreis.de/wir_
ueber_uns/seeheim_chronik/elements/elem_004/download) (PDF). Die SEEHEIMER e.V., Berlin (2005). Abgerufen
am 21. Juli 2008.
10. Der Spiegel Nr. 10, 10. Mai 1999, S. 62ff.: Watergate in Dahlem
11. Der Stern 5. März 2004: Eine streitbareFrau mit Charme (http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?
eid=520042&id=521153&nv=ex_rt)
12. Der Tagesspiegel 22. April 2008: Der Schlüssel zur Freiheit (http://www.tagesspiegel.de/magazin/
wissen/;art304,2517437)
13. Märkische Zeitung 22. April 2008: Mehr Freiheit für die Viadrina (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/11188743/62249/Stiftungsfest_in_Frankfurt_Schon_fast_Euro_Kapital_von.html)
14. Stiftung Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Homepage) (http://stiftung.euv-frankfurt-o.de/de/index.html)
15. Spiegel Online: Müntefering stürzt Beck ins Dilemma (http://www.spiegel.de/politik/
deutschland/0,1518,555808,00.html) vom 27. Mai 2008.
16. Warum ich antrete, VORWÄRTS , Juni 2008. (http://www.vorwaerts.de/magazin/artikel.php?artikel=7272&type=2)
17. Focus Online: Schwan will DDR nicht Unrechtsstaat nennen (http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-schwan-
will-ddr-nicht-unrechtsstaat-nennen_aid_399963.html) vom 16. Mai 2009.
18. Wirtschaftswoche: Gesine Schwan: Dubiose Spendenwerbung bei Ratiopharm (http://www.wiwo.de/politik/gesine-
schwan-dubiose-spendenwerbung-bei-ratiopharm-293981/) vom 24. Mai 2008
19. Spiegel Online: Ratiopharm-Vortrag bringt Schwan in Erklärungszwang (http://www.spiegel.de/politik/
deutschland/0,1518,555248,00.html) vom 25. Mai 2008
20. Kein Schatten auf der Sauberfrau, taz vom 27. Mai 2008 (http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kein-
schatten-auf-der-sauberfrau/)
21. Scharfer Gegenwind für Schwan (http://www.sueddeutsche.de/politik/588/466173/text/) in: Süddeutsche Zeitung vom
23. April 2009
22. tagesschau: Bundespräsident im Amt bestätigt (nicht mehr online verfügbar), 23. Mai 2009
23. Frauenbrücke-Preis 2010 und Hedwig Preis 2010 für Gesine Schwan (http://idw-online.de/pages/de/news397513) , in:
InformationsdienstWissenschaft vom 18. November 2010, abgerufen am 22. November 2010
24. Winfried-Preis für Gesine Schwan. (http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten/fulda_und_region/Fulda-Region-
Winfried-Preis-fuer-Gesine-Schwan;art25,418363) In: Fuldaer Zeitung vom 9. Juni 2011, abgerufen am 9. Juni 2011.
25. Mitteilung(http://www.politikexpress.de/prof-dr-gesine-schwan-wird-in-den-stand-eines-grossoffiziers-im-nationalen-
orden-der-ehrenlegion-der-republik-frankreich-erhoben-598788.html) im Politik-Express, 19. März 2012
26. World Vision Deutschland: [http://www.worldvision.de/news_aktion--bildung-fuer-alle-2008-.php?
mysid=iir7koo8qsjgam7prfvl249qmk06afvl Größte Unterrichtsstundeder Welt erinnert Politiker an ihre Versprechen:
Bildung für alle bis 2015!] 23. April 2008, abgerufen am 14. Juli 2010.
27. Iris Manner, World Vision Deutschland, Jens Raygrotzki, Plan Deutschland, Nina Ingenkamp, Oxfam Deutschland:
Kinder in aller Welt fordern: Lehrer für alle! (http://www.bildungskampagne.org/PM_6.7.2006.htm) Globalen
Bildungskampagne, abgerufen am 14. Juli 2010.
28. http://rockyourlife.de/index.html

Normdaten (Person): GND: 115493212 | LCCN: n82119144 | VIAF: 98194593 |


Von „http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gesine_Schwan&oldid=111794042“
Kategorien: Universitätspräsident Politikwissenschaftler Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)
Hochschullehrer (Frankfurt (Oder)) Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Mitglied der Ehrenlegion (Großoffizier)
Preisträger des Marion Dönhoff-Preises Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (Deutschland) SPD-Mitglied
Geboren 1943 Frau

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