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Götz Aly – Wikipedia 1

Götz Aly
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Götz Haydar Aly (* 3. Mai 1947 in Heidelberg) ist ein deutscher Historiker und
Journalist mit den Themenschwerpunkten Euthanasie, Holocaust und
Wirtschaftspolitikder nationalsozialistischenDiktatur.

Inhaltsverzeichnis
1 Leben
2 Werk und wissenschaftlichesWirken
2.1 NS-Forschung
2.2 Kritik an der 68er-Bewegung
3 Auszeichnungen
4 Werke
5 Literatur
6 Weblinks
7 Einzelnachweise Götz Aly bei der Verleihung des
Ludwig-Börne-Preises 2012

Leben
Seinem Großvater, Wolfgang Aly,[1] war die ordentliche Professur verwehrt geblieben. Götz Alys Vater Ernst Aly (1912–
2007) wirkte nach abgeschlossener Lehre zum Kaufmann ab 1936, ausgestattetmit Sekretärin, Dienstwagen und Chauffeur,
am Heimbau der Hitlerjugend im Gau Saarpfalz mit und trat 1937 in die NSDAP ein. Im Kriegsdienst wurde er schwer
verwundet und ab 1943 in der Kinderlandverschickung von Kindern aus dem Ruhrgebiet ins Sudetenland eingesetzt.[2][3]

Aly besuchte Volksschule und Gymnasium in Heidelberg (1954–1956), Leonberg (1956–1962) und München (1962–1967),
wo er am Kurt-Huber-Gymnasium 1967 das Abitur machte. 1967 und 1968 besuchte er die Deutsche Journalistenschulein
München. Anschließend studierte er bis 1971 Geschichte und Politikwissenschaftin Berlin und schloss mit der Diplomprüfung
ab.

Nach seinem Studium arbeitete er ab 1973 als Heimleitereiner Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungin Berlin-Spandau. Zum
1. Mai 1976 wurde ihm gekündigt, weil er 1975 wegen der Besetzung eines Hörsaals im Otto-Suhr-Institut im Jahre 1971 zu
einer Geldstrafe von 750 DM wegen Hausfriedensbruch, Nötigung, Freiheitsberaubungund Sachbeschädigung verurteilt
worden war.[4] Das schwebende Verfahren hatte er bei seiner Einstellung nicht erwähnt. Nachdem das Landesarbeitsgericht
die Entlassung 1977 aufhob, kündigte Aly 1978 selbst, weil er „mit der Arbeit nicht mehr zurecht kam“ und sich mehr um
seine Kinder kümmern wollte.[5] Am 13. Juli 1978 wurde er mit einer Arbeit über seine Erfahrungen im Bezirksamt Spandau
im Fach Politikwissenschaftbei Reinhart Wolff promoviert. Aly verfasste die Dissertation gemeinsam mit seinem Kollegen
Udo Knapp.[6] Kurze Zeit später wurde er als Journalist einer der ersten Mitarbeiterder neu gegründeten Tageszeitung taz.
Von 1997 bis 2001 war er Redakteur bei der Berliner Zeitung und schrieb ebenfalls für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

1994 habilitierteer sich am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Von 2004 bis 2006 hatte er die auf vier Semester
angelegte Gastprofessur für interdisziplinäreHolocaustforschung am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main inne. 2006
wurde er von Bundespräsident Köhler als Nachfolger von Alexander Gauland für fünf Jahre in den Stiftungsratdes Berliner
Jüdischen Museums berufen. Am 9. Februar 2011 lehnte es allerdings der Fachbereichsrat des Fachbereichs Politik- und
Sozialwissenschaftender Freien Universität Berlin ab, Aly die Würde eines außerordentlichenProfessors zu verleihen, weil

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ihm „für eine Tätigkeit in den Politik- und Sozialwissenschaften[…] sowohl die theoretischen als auch die methodischen
Voraussetzungen [fehlen]“.[7] Im Wintersemester2012/13 hat Aly die Sir-Peter-Ustinov-Gastprofessur am Institut für
Zeitgeschichte der Universität Wien inne.[8]

Werk und wissenschaftliches Wirken


NS-Forschung

Hauptthema von Alys wissenschaftlicherArbeit war zunächst die Geschichte des Holocaust, die er weitgehend außerhalb des
etabliertenWissenschaftsbetriebserforscht. Auslöser für die Beschäftigung mit dem Thema „Holocaust“ war das bis dahin
umfangreichsteErmittlungsverfahrenzur Euthanasie während des Dritten Reichs, das 1981 in Hamburg durchgeführt wurde.
Aly zieht zu dessen Erklärung weniger das ideologische Moment (Rassenwahn, Antisemitismus) als vielmehr rationale Gründe
heran. Hierfür zentral ist das 1991 mit Susanne Heim veröffentlichteBuch Vordenker der Vernichtung, in dem die Autoren
pointiert wirtschaftlicheund bevölkerungspolitischeMotive in der Genese des Holocaust hervorheben. Um dieses Buch
entbrannte eine wissenschaftlicheDebatte, die sich insbesondere im von Wolfgang Schneider herausgegebenen Sammelband
„Vernichtungspolitik“ (ebenfalls 1991) widerspiegelt. Einige Autoren äußerten sich kritisch zu Alys und Heims Thesen und
zu ihrer Methodik, insbesondere Forscher wie Ulrich Herbert oder Norbert Frei.

Mit seinem Werk Endlösung (1995), das den Holocaust in die Umsiedlungspolitikder Nationalsozialisteneinordnet und
etliche neue Quellen auswertet, stieß Aly hingegen überwiegend auf Akzeptanz, so von Hans Mommsen und Raul Hilberg.
Das 2005 erschienene Buch Hitlers Volksstaat löste in Fachkreisen dagegen wieder Kontroversen aus. Aly bezeichnete das
NS-Regime als eine „Gefälligkeitsdiktatur“, von der die Deutschen seiner Ansicht nach unmittelbarprofitiertenund die durch
soziale Fürsorge egalitäre Prinzipien zu verwirklichen suchte.

Aly war von 2007 bis 2009 Mitherausgeberder ersten beiden,[9] einer auf 16 Bände angelegten Quellenedition zur
Verfolgung der Juden in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, in der private Stimmen ebenso dokumentiert
werden sollen wie auch staatlicheund parteidienstlicheStellen sowie Verfolgte oder Augenzeugen. Das Langzeitprojekt wird
von der Deutschen Forschungsgemeinschaftmit rund 250.000 Euro pro Band finanziert und ist damit zurzeit das aufwendigste
geisteswissenschaftlicheProjekt der DFG.[10]

Für Widerspruch sorgten Äußerungen Alys während einer Pressekonferenz anlässlich der umstrittenenBerliner
Kolonialismus-Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“, die die Leistungen der „Kolonialvölker“ für die
Befreiung Deutschlands im Zweiten Weltkrieg würdigen sollte. Aly kritisierteden angeblich verharmlosenden Umgang der
Ausstellungsmachermit dem Thema der nazifreundlichenKollaborateure. Mahatma Gandhi sei „einer der größten Freunde“
der Nazis gewesen, die farbigen Soldaten „unfreie Befreier“, die eigentlich ein Interesse an der Niederlage ihrer
Kolonialherren gehabt haben müssten. Im Übrigen könne „jedes Dorf in Südwestdeutschland von Vergewaltigungen durch
schwarze Soldaten“ berichten, die „nicht anders als die Russen“ gehaust hätten.[11 ] Die Behauptungen Alys wurden von dem
britischen Veteranenvertreter Dennis Goodwin in der Tageszeitung The Daily Telegraph als haltlos zurückgewiesen.[12]

In seinem 2011 erschienenen Buch Warum die Deutschen? Warum die Juden? vertrittAly die These, dass die zentrale
Ursache für den Holocaust ein spezifisch deutscher Sozialneid auf die bildungsaffinerenJuden war, der sich erst im Zuge der
Industrialisierungim 19. Jahrhundert herausbildete.

Kritik an der 68er-Bewegung

In seinem 2008 erschienenen Buch Unser Kampf 1968 – ein irritierterBlick zurück[13] analysiert Aly die Reaktion der
Gegenseite auf die deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre. Er greift dabei auf Akten deutscher Behörden und
zeitgenössischeReaktionen, unter anderem von Joseph Ratzinger, Ernst Fraenkel und Richard Löwenthal zurück. Er kommt
zu dem Schluss, dass die 68er ihren Eltern – der nationalsozialistischgeprägten „Generation von 1933“ – weitaus ähnlicher
gewesen seien, als sie dies selbst wahrnehmen wollten.

Als Indizien für seine These benennt Aly den anti-bürgerlichen Impetus, die Gewaltbereitschaft, den Antiamerikanismus, den
latenten Antisemitismus, das Ausblenden von Kritik an linken Despoten. Die 1968er seien als „Spätausläufer” nicht die
Lösung des Totalitarismus-Problems, sondern ein Teil des Problems selbst. Auch bei der Liberalisierungder Moral und Sitten

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seien die 68er nicht die Auslöser, sondern lediglich Nutznießer eines Prozesses gewesen, der schon in den 1950er Jahren
begonnen habe. „Es ist schwer, den eigenen Töchtern und Söhnen zu erklären, was einen damals trieb“,[14] so Aly angesichts
seiner eigenen Biographie.

Alys Buch über die politische Generation der 68er führte zu einer lebhaften Diskussion der Grundlagen der 68er-Bewegung.
[15]
Der Historiker Norbert Frei erklärte zu Alys Vergleich zwischen der „Generation von 1933“ und den 68ern: „Ich meine,
hier hat sich einer um des medialen Knalleffekts willen zu einer historiographischvöllig überzogenen Darstellung hinreißen
lassen.“ Der 68er-Generation eine 33er an die Seite zu stellen, dient nach Freis Auffassung „allein der Provokation, nicht der
historischen Erkenntnis“.[16] Rudolph Walther wirft Aly vor, seine Gleichsetzungen von 68er Studenten und
nationalsozialistischensei ein Kurzschluss aufgrund bloß gewisser äußerlicher Ähnlichkeiten.[17]

Auszeichnungen
Für seine Arbeit ist Aly mehrfach ausgezeichnet worden. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste
in Berlin und 2003 den Marion-Samuel-Preis der „Stiftung Erinnerung Lindau“ der Eheleute Walther Seinsch. Daraufhin
recherchierteAly über die Namensgeberin des Preises und legte 2004 die Biografie Im Tunnel. Das kurze Leben der Marion
Samuel 1931–1943 vor.

2007 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

2012 wurde Aly mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet.

Werke
Wofür wirst du eigentlich bezahlt? Möglichkeitenpraktischer Erzieherarbeit zwischen Ausflippen und Anpassung.
Rotbuch Berlin, 1978, ISBN: 3880221634
Staatliche Jugendpflege und Lebensbedürfnisse von Jugendlichen. Eine kritische Analyse der Arbeit des Amtes für
Jugendpflege (Jug VI) der Abteilung Jugend und Sport des Bezirksamts Spandau von Berlin in den Jahren 1972–1977.
Dissertation. Freie Universität Berlin 1978. Götz Aly (S.3–154); gemeinsam mit Udo Knapp S.155-295).
Mit Karl Heinz Roth: Die restlose Erfassung. Volkszählen, Identifizieren, Aussondern im Nationalsozialismus. Berlin
1984, ISBN 3-596-14767-0
Mit Peter Chroust und Hans-Dieter Heilmann Biedermann und Schreibtischtäter. Materialienzur deutschen Täter-
Biographie. GesamttitelBeiträge zur nationalsozialistischenGesundheits- und Sozialpolitik, Band 4, Berlin 1987, ISBN
3-88022-953-8 ( Dieser Band entstand in Zusammenarbeitmit d. Projekt "Täterbiographien" d. Hamburger Inst. für
Sozialforschung )
Aktion T4 1939–1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4, 1989, ISBN 3-926175-66-4
Mit Monika Aly, Morlind Tumler: Kopfkorrektur oder Der Zwang gesund zu sein, 1991, ISBN 3-88022-063-8
Mit Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische
Ordnung, 2004 (zuerst 1991), ISBN 3-596-11268-0
Demontage…: Revolutionärer oder restaurativer Bildersturm?, 1992, ISBN 3-87956-183-4
Mit Susanne Heim: Das Zentrale Staatsarchiv in Moskau („Sonderarchiv“). Rekonstruktion und Bestandsverzeichnis
verschollen geglaubten Schriftguts aus der NS-Zeit, Düsseldorf 1992
„Endlösung“. Völkerverschiebung und der Mord an den europäischen Juden, 1999 (zuerst 1995), ISBN
3-596-50231-4
Macht, Geist, Wahn. Kontinuitäten deutschen Denkens, 1999 (zuerst 1997), ISBN 3-596-13991-0
Rasse und Klasse. Nachforschungen zum deutschen Wesen, 2003, ISBN 3-10-000419-1
Mit Christian Gerlach: Das letzte Kapitel. Der Mord an den ungarischen Juden, 2004, ISBN 3-596-15772-2
(Rezensionen (http://www.perlentaucher.de/buch/9890.html) )
Im Tunnel. Das kurze Leben der Marion Samuel 1931–1943, 2004, ISBN 3-596-16364-1
Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus, 2005, ISBN 3-89331-607-8 (Bundeszentrale für
Politische Bildung), ISBN 3-10-000420-5 (Fischer)
Als Hrsg.: Volkes Stimme. Skepsis und Führervertrauen im Nationalsozialismus. Fischer TB Verlag, Frankfurt a. M.
2006; 224 Seiten, ISBN 3-596-16881-3 (Rezension (http://zeus.zeit.de/text/2006/48/P-Aly) von Harald Welzer in: Die
Zeit, Nr. 48, 23. November 2006)
Mit Michael Sontheimer: Fromms – Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel. S.
Fischer Verlag, Frankfurt/M. 2007, 220 S., ISBN 3-10-000422-1
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Götz Aly – Wikipedia 4
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistischeDeutschland 1933–1945, Bd.
1: Deutsches Reich 1933–1937, Hrsg.: Götz Aly, Wolf Gruner, Susanne Heim, Ulrich Herbert, Hans Dieter Kreikamp,
Horst Möller, Dieter Pohl, Hartmut Weber; Oldenbourg Verlag, München 2007, 811 S., Gebunden, ISBN
3-486-58480-4, Rezensionen (http://www.perlentaucher.de/buch/28827.html) im Perlentaucher
Unser Kampf. 1968 – ein irritierterBlick zurück, 2008, ISBN 978-3-10-000421-5 (Interview (http://
www.boersenblatt.net/178419/) )
Warum die Deutschen? Warum die Juden? – Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800–1933. S. Fischer Verlag, Frankfurt
am Main 2011. ISBN 978-3-10-000426-0.

Literatur
Wolfgang Schneider (Hrsg.): „Vernichtungspolitik“. Eine Debatte über den Zusammenhang von Sozialpolitikund
Genozid im nationalsozialistischenDeutschland. Junius Verlag, Hamburg 1991, ISBN 3-88506-187-2.
Aly, Götz. in: Munzinger, InternationalesBiographisches Archiv, 43/2003 vom 13. Oktober 2003 (sh)
Per Leo: Der Narr von eigenen Gnaden. Götz Aly und die deutsche Geschichtswissenschaft. In: Ästhetik und
Kommunikation 36 (2005), H. 129/130, S. 184–194.

Weblinks
Commons: Goetz Aly (//commons.wikimedia.org/wiki/Category:Goetz_Aly?uselang=de) – Sammlung von Bildern,
Videos und Audiodateien

Literatur von und über Götz Aly (https://portal.d-nb.de/opac.htm?query=Woe%3D115766065&method=simpleSearch)


im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Götz Aly in der deutschen (http://www.imdb.de/name/nm2235316/) und englischen (http://www.imdb.com/name/
nm2235316/) Version der Internet Movie Database
ehemalige Gastprofessoren (http://www.fritz-bauer-institut.de/gastprofessoren.html?&L=1Cached#c1338) am Fritz
Bauer Institut
Rezensionen zu Werken von Götz Aly (http://www.perlentaucher.de/autor/3799.html) bei perlentaucher.de
„Der Streit-Historiker“ (http://zeus.zeit.de/text/2005/21/Titel_2fAly_21) , Die Zeit, 19. Mai 2005, Nr. 21

Zur Diskussion 2008:

Matthias Arning: Kurzer Sommer, lange Wirkung. Nachträge zur Geschichte der 68er. (http://www.fr-online.de/in_
und_ausland/politik/zeitgeschichte/die_68er/1968_aktuelle_artikel/1313298_Kurzer-Sommer-lange-Wirkung.html) In:
Frankfurter Rundschau vom 3. April 2008
Peter Schneider: Tunnelblick aufs Totalitäre (http://www.fr-online.de/zeitgeschichte/antwort-auf-goetz-aly-tunnelblick-
aufs-totalitaere,1477344,2817680.html) : In: Frankfurter Rundschau vom 10. April 2008
Glücklich gescheiterte Revolte (http://www.focus.de/kultur/buecher/kultur-gluecklich-gescheiterte-revolte_aid_
266781.html) . Interview von Stephan Sattler mit Aly bei focus.de vom 22. März 2008
Clemens Heni: Die »SA« war der »Aufstand der Anständigen« oder: 1968 war nicht 1933. Eine Antwort auf Götz Alys
Artikel »Machtübernahme: Die Väter der 68er« (http://www.spme.net/cgi-bin/articles.cgi?ID=3631) . In: Frankfurter
Rundschau vom 30. Januar 2008; Text in Scholars for Peace in the Middle East vom 26. Februar 2008
Wilfried Mommert: Alys Abrechnung: «Unser Kampf 1968 - ein irritierterBlick zurück.» (http://www.glaubeaktuell.net/
portal/journal/journal.php?IDD=1206423394&IDB=1&IDDLink=&IDDParent=1043683858) . In:
www.glaubeaktuell.net vom 5. April 2008
3sat: Mythos 68. Ein "Kulturzeit extra" – Diskussionsrunde am 6. April 2008 (http://www.3sat.de/webtv/?kuz_080406_
extra_68.rm) (Video)

Artikel von Aly

„Ich bin das Volk.“ (http://www.perlentaucher.de/essay/ich-bin-das-volk.html) Süddeutsche Zeitung, 1. September


2004.
(Anlässlich des Films Der Untergang und der Debatte um die Hartz-Gesetze betrachtet Aly die sozialstaatlichen
Elemente des NS-Regimes.)
„Hitlers Volksstaat. Anmerkungen zum Klassencharakter des Nationalsozialismus.“ (http://www.perlentaucher.de/
essay/hitlers-volksstaat.html) Rede zur Verleihung des Heinrich-Mann-Preises 2002
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=G%C3%B6tz_Aly&printable=yes 15. Februar 2013 16:00:59
Götz Aly – Wikipedia 5
„Hitlers zufriedene Räuber. (http://www.zeit.de/2003/20/Feldpostp_8ackchen) Wie deutsche Soldaten im Zweiten
Weltkrieg die besetzten Länder leer kauften“, in: Die Zeit, Nr. 20, 8. Mai 2003, S. 35.
„Wie die Nazis ihr Volk kauften. (http://www.zeit.de/2005/15/Erwiderung_Wehler) Warum standen so viele Deutsche
treu zu Hitler? Weil sie von seinen mörderischen Raubzügen profitierten“, in: Die Zeit, Nr. 15, 7. April 2005, S. 45.
„Barbarei-aus-Gefaelligkeit? Götz Aly im Streitgespräch mit (http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2005/juli/
barbarei-aus-gefaelligkeit) Hans-Ulrich Wehler, Hans Mommsen und Micha Brumlik “, in: Blätter für deutsche und
internationalePolitik 50 (2005), H. 7, S. 796-810.
„Auf dem Boden des Neids (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79723357.html) “, Essay, in: DER SPIEGEL
31/2011

Einzelnachweise
1. http://www.webcitation.org/69fczsHJJ
2. Der Streit (http://www.zeit.de/2005/21/Titel_2fAly_21/komplettansicht) . In: Die Zeit vom 19. Mai 2005, abgerufen am
5. August 2012.
3. Alles zum Thema: Götz Aly (http://www.gq-magazin.de/tags/a/goetz-aly/) . Website von Gentlemen’s Quarterly,
abgerufen am 5. August 2012.
4. Gunnar Hinck: Wir waren wie Maschinen. Die bundesdeutsche Linke in den siebziger Jahren. Rotbuch Verlag 2012.
ISBN 978-3-86789-150-9, S. 398.
5. Götz Aly und Udo Knapp: Staatliche Jugendpflege und Lebensbedürfnisse von Jugendlichen. Eine kritische Analyse
der Arbeit des Amtes für Jugendpflege (Jug VI) der Abteilung Jugend und Sport des Bezirksamts Spandau von Berlin in
den Jahren 1972-1977. Dissertation. Freie Universität Berlin, Berlin 1978, S.36.
6. Gunnar Hinck: Wir waren wie Maschinen. Die bundesdeutsche Linke in den siebziger Jahren. Rotbuch Verlag 2012.
ISBN 978-3-86789-150-9. S. 397.
7. Jacques Schuster: Götz Aly und die Intoleranz (http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article12914846/Goetz-Aly-
und-die-Intoleranz.html) . In: Die Welt vom 23. März 2011, abgerufen am 5. August 2012.
8. Gerhard Lechner und Alexander Dworzak: "Das Gute kann Böses bewirken", Götz Aly im Interview (http://
www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_reflexionen/zeitgenossen/517076_Goetz-Aly.html) . In: Wiener Zeitung
vom 19. Jänner 2013, abgerufen am 22. Januar 2013.
9. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistischeDeutschland 1933-1945
(http://www.oldenbourg-verlag.de/wissenschaftsverlag/verfolgung-und-ermordung-europaeischen-juden-durch-
nationalsozial) . Verlagsinfo des R. Oldenbourg Verlags, abgerufen am 5. August 2012.
10. Bernhard Schulz: Alltag der Entrechtung (http://www.tagesspiegel.de/kultur/;art772,2462968) . In: Der Tagesspiegel
vom 25. Januar 2008, abgerufen am 5. August 2012.
11. Alan Posener: Götz Aly platzt im Faschismus-Streit der Kragen (http://www.welt.de/kultur/article4455182/Goetz-Aly-
platzt-im-Faschismus-Streit-der-Kragen.html) . In: Die Welt vom 4. September 2009, abgerufen am 6. Juni 2011.
12. David Wroe: Mahatma Gandhi was one of Nazis greatest friends (http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/
germany/6140002/Mahatma-Gandhi-was-one-of-Nazis-greatest-friends-German-historian-claims.html) . In: The Daily
Telegraph vom 4. September 2009, abgerufen am 11. September 2009 (englisch).
13. Götz Aly: Unser Kampf. 1968.. S. Fischer-Verlag, Frankfurt 2008. ISBN 978-3-10-000421-5. Leseproben aus Unser
Kampf (http://www.perlentaucher.de/artikel/4444.html) bei Perlentaucher, abgerufen am 5. August 2012.
14. Jacques Schuster: Warum Götz Aly nicht Professor werden darf (http://m.welt.de/article.do?id=kultur/article12909232/
Warum-Goetz-Aly-nicht-Professor-werden-darf&cid=kultur-history&li=1&emvcc=-3) . In: Welt online vom 10. Oktober
2011, abgerufen am 5. August 2012.
15. Rezensionen bei Perlentaucher (http://www.perlentaucher.de/buch/28912.html) , abgerufen am 5. August 2012.
16. Der Sündenstolz auf die eigene Geschichte (http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-sundenstolz-auf-die-eigene-
geschichte) . Interview mit Norbert Frei in der Freitag vom 20. März 2008, abgerufen amm 5. August 2012.
17. Rudolph Walther: Flucht aus der Empirie (http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/flucht-aus-der-empirie) . In: der
Freitag, vom 22. Juni 2012, abgerufen am 5 August 2012.

Normdaten (Person): GND: 115766065 | LCCN: n84143827 | NDL: 00462235 | VIAF: 109528840 |
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Kategorien: Neuzeithistoriker Rassismusforscher Träger des Bundesverdienstkreuzesam Bande Person (Heidelberg)
Journalist (Deutschland) Hochschullehrer (Universität Wien) Deutscher Geboren 1947 Mann

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