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Bundeskriminalamt

 (Deutschland)  –  Wikipedia 1
Bundeskriminalamt (Deutschland)
Koordinaten: 50°  5 ′  52″  N, 8°  14′  45″  O

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Bundeskriminalamt (BKA) ist eine dem


Bundesministerium des Innern nachgeordnete Bundeskriminalamt
Bundesoberbehörde der Bundesrepublik Deutschland mit
Standorten in Wiesbaden (Hauptsitz), Berlin und
Meckenheim bei Bonn. Zusammen mit der Bundespolizei und
der Polizei beim Deutschen Bundestag ist es eine der drei
Polizeien des Bundes.

Es hat die Aufgabe, die nationale Verbrechensbekämpfung in


Deutschland in enger Zusammenarbeit mit den
Landeskriminalämtern zu koordinieren und Ermittlungen in
bestimmten schwerwiegenden Kriminalitätsfeldern mit
Auslandsbezug zu führen.

Darüber hinaus schützt das BKA die Mitglieder der


Verfassungsorgane des Bundes. Das BKA vertritt die StaatlicheEbene Bund
Bundesrepublik Deutschland bei Interpol als nationales
Zentralbüro (NZB).

Stellungder Behörde Bundesoberbehörde


Inhaltsverzeichnis

Aufsichtsbehörde(n) Bundesinnenministerium
1 Geschichte

Gründung 15. März 1951


1.1 Gründung

Hauptsitz Wiesbaden , Hessen


1.2 Bezüge zum Dritten Reich

Präsident
1.3 1970er Jahre

[1]

Jörg Ziercke

1.4 1980er Jahre

Vizepräsident
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Behördenleitung
Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 2
[2]
1.5 1990er Jahre
Jürgen Stock,

[3]

1.6 Seit 2000 Peter Henzler

Anzahl der
Bediensteten
2 Auftrag ca. 5.500

www.bka.de (http://
3 Organisation
Website

www.bka.de)
3.1 Abteilung ST – polizeilicher Staatsschutz

3.2 Abteilung SO – schwere und organisierte Kriminalität

3.3 Abteilung SG – Sicherungsgruppe

3.4 Abteilung ZD – Zentrale kriminalpolizeilicheDienste

3.5 Abteilung KT – Kriminaltechnisches Institut

3.6 Abteilung KI – Kriminalistisches Institut

3.7 Abteilung IT – Informationstechnik

3.8 Abteilung IK – Internationale Koordinierung

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 3
3.9 Abteilung ZV – Zentral-­‐ und Verwaltungsaufgaben

4 Standorte und Liegenschaften

5 Amtsleitung

5.1 BKA-­‐Präsidenten

5.2 Vize-­‐Präsidenten

6 Herbsttagung

7 Forschung und Öffentlichkeitsarbeit

7.1 Forschung

7.2 Öffentlichkeitsarbeit

8 Neue Medien

8.1 Internetsperren

8.2 Einsatz von Honeypots

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9 Sonstiges

10 Siehe auch

11 Literatur

12 Weblinks

13 Einzelnachweise

Geschichte
Gründung

Ende 1945 wurden von den alliierten Besatzungsmächten erste regionale


Kriminalämter eingerichtet. Die Landesregierungen fassten in Abstimmung mit
den Alliierten die regionalen Kriminalämter zu „Landeskriminalpolizeiämtern“
zusammen. Das Grundgesetz bestätigte, dass die Polizeihoheitnicht beim Bund,
sondern bei den Ländern liegt. Dem Bund wurde lediglich die Befugnis
zugebilligt, ein zentrales Kriminalpolizeiamtzu unterhalten (Art.   73, Art.  87 GG).
Auf dieser verfassungsrechtlichen Grundlage trat am 15. März 1951 das Gesetz
über die Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes (Bundeskriminalamtes)
(BKAG) in Kraft.

Im April/Mai des Jahres 1951 wurde Wiesbaden als Sitz des BKA von der BKA-­‐Dienstmarke (Dienstnummer
damaligen Bundesregierung ausgewählt. In einer Kabinettssitzung am 27. unkenntlich gemacht)
Oktober 1950 war noch Hamburg als Sitz geplant gewesen, da die Stadt "in der
[4]
internationalen Verbrecherbekämpfung seit jeher führend" gewesen sei. Sie übernahm dabei die Aufgaben des
Kriminalpolizeiamts für die Britische Zone in Hamburg, das mit Schaffung des BKA als Außenstelle in dieses
überführt wurde. Eine eigenständige bundesweite Einrichtung zur Verbrechensbekämpfung war zu dieser Zeit sehr
umstritten, sowohl aus Sicht der Länder, die ihre Selbstständigkeit beibehalten wollten, als auch wegen der
Forderung der drei westlichen Alliierten, in Berücksichtigung der Erfahrungen mit einer zentral geführten Polizei in
der nationalsozialistischenVergangenheit (vgl. auch Reichssicherheitshauptamt) die Polizei möglichst dezentral zu
organisieren. Das BKA erhielt anfangs überwiegend Aufgaben der Koordination ohne sogenannte
Exekutivbefugnisse. Eine Strafermittlungstätigkeit konnte nur auf besondere Anordnung des Bundesinnenministers
oder auf Ersuchen der Länder aufgenommen werden.

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1952 wurde das BKA(Deutschland)  
Bundeskriminalamt   in die Internationale KriminalpolizeilicheOrganisation IKPO (Interpol) aufgenommen. Das BKA
–  Wikipedia 5
war sowohl Zentralstelle für die Länderpolizeien als auch für eigene Ermittlungen in einigen festgelegten
Deliktsfeldern zuständig.

Bezüge zum Dritten Reich

Die Behörde wies bei ihrer Gründung und über längere Zeit danach einen ungewöhnlich hohen Anteil von
[5][6]
ehemaligen Mitgliedern der NSDAP und Angehörigen der SS auf. Aufgebaut wurde sie unter der Leitung der
Kriminalkommissare und ehemaligen SS-­‐Angehörigen Paul Dickopf und Rolf Holle. Prägend für den Aukbau des BKA
war auch der in Konkurrenz zu Holle und Dickopf stehende Bernhard Niggemeyer, der das Kriminalistische Institut
[7]
des BKA begründete und leitete. Noch 1959 waren zwei Drittel der Beamten im BKA-­‐Führungspersonal
[8]
ehemalige SS-­‐Mitglieder, drei Viertel gehörten zuvor der NSDAP an. Nur zwei von 47 leitenden Beamten des BKA
[9]
hatten keine NS-­‐Vergangenheit , 33 waren ehemalige SS-­‐Führer . Zu diesen SS-­‐Führern zählte auch Theo Saevecke,
der stellvertretender Leiter der Sicherungsgruppe wurde. Kurt Amend, Chef-­‐Fahnder des Berliner
Reichskriminalpolizeiamts(RKPA) und Ex-­‐Mitglied im Sicherheitsdienst der SS, wurde Chef-­‐Fahnder in Wiesbaden.
Otto Martin, Biologe in der SS-­‐Forschungsgemeinde Ahnenerbe , wurde Chef in der Biologischen Abteilung. Heinz
Drescher , Chef der Personenfeststellungszentrale und der Fingerabdrucksammlung im RKPA wurde Chef des
[10][11]
Erkennungsdienstes. Selbst 1969 zählte noch ein Viertel des BKA-­‐Führungspersonals zu ehemaligen SS-­‐
[8]
Mitgliedern, die Hälfte aller Beamten waren einst Parteimitglieder der NSDAP.
[12]
Inzwischen wurde eine Forschungsgruppe zur Aufarbeitung der NS-­‐Vergangenheit eingerichtet. Dazu hat das
BKA auch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Fritz-­‐Bauer-­‐Institut abgeschlossen. Laut BKA-­‐Präsident Zierke
[13]
wolle man dadurch eine "Erinnerungskultur fordern und fördern".

1970er Jahre

Anfang der 1970er Jahre begann der Ausbau des BKA. Der Generalbundesanwalt wurde nun ermächtigt, das BKA
mit polizeilichen Ermittlungen zu beauftragen . 1972 wurde das INPOL-­‐Fahndungssystem mit Standort beim BKA
installiert.

1973 wurde das BKA-­‐Gesetz so geändert, dass das Bundeskriminalamt neue Zuständigkeiten in der Bekämpfung
bestimmter schwerwiegender organisierter Delikte mit internationalem Bezug erhielt, sofern Ermittlungen im
Ausland erforderlich waren. Es war nun zuständig bei international organisierten Rauschgift-­‐, Waffen -­‐ und
Falschgelddelikten sowie bei terroristischen Anschlägen gegen Verfassungsorgane des Bundes. Wegen der
Aktivitäten der Rote Armee Fraktion (RAF) baute man 1975 unter Gerhard Boeden am damaligen Standort Bonn-­‐
Bad Godesberg die Abteilung zur Bekämpfung des Terrorismus (TE) auf. Das BKA war nun Koordinierungsstelle im
Bereich der Bekämpfung politisch motivierter Gewalttaten. Unter der Leitung von BKA-­‐Präsident Horst Herold
wurde – zur Bekämpfung terroristischer Aktivitäten – die Rasterfahndung eingeführt. Das Bundeskriminalamt
erfuhr auch einen starken personellen und materiellen Ausbau. Die Zahl der Beschäftigten, die 1965 noch bei 818
lag, stieg bis 1980 auf 3.339.

Das Bundeskriminalamt ist heute für die Schengenfahndung in Deutschland zuständig, die nach dem Abbau der
Grenzkontrollen in der Europäischen Union als Ausgleichsinstrument der „Schengen-­‐Mitgliedsstaaten“ gegründet
wurde.

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Die DNA-­‐Analysedatei
Bundeskriminalamt   ist im BKA zentralisiert.
(Deutschland)   –  WikipediaSie ist eine Verbunddatei , die vom BKA für alle Polizeien betrieben 6
wird. Hier werden sowohl die DNA-­‐Daten von Straftätern gespeichert als auch Spuren von Tatorten registriert und
abgeglichen. Der DNA-­‐Beweis ist heute das erfolgreichste kriminalistische Instrument bei der Identikizierung von
Tätern und der Zuordnung von Tatspuren .

1980er Jahre
In den 1980er Jahren kamen keine wesentlichen neuen Aufgaben hinzu. Das BKA wurde nun mit neuer
Informations-­‐ und Kommunikationstechnikausgerüstet. 1981 wurde der Standort der für präventiven und
repressiven Staatsschutz zuständigen Abteilungen von Bonn-­‐Bad Godesberg nach Meckenheim (bei Bonn) verlagert.

Nach der deutschen Vereinigung unterstützte das BKA den Aukbau neuer Landeskriminalämter in den neuen
Bundesländern . Der 1993 in Kraft getretene Vertrag über die Europäische Union konzentrierte und bündelte die
polizeilichen Kooperationsformen (Einwanderung, Zoll etc.). Die Planung für ein europäisches Polizeiamt -­‐Europol-­‐
begann, welches die Arbeit der jeweiligen nationalen Zentralbehörden zusammenführen und allen zugänglich
machen soll. Bis 1996 wuchs der Personalbestand auf 4294 Bedienstete.

1990er Jahre

1997 wurde die Strafverfolgungszuständigkeit des BKA erneut erweitert. Die Länder bekamen die Kompetenz
eingeräumt, im grenznahen Bereich grenzüberschreitend mit den Nachbarstaaten zusammenzuarbeiten. Der
internationale Dienstverkehr mit den Polizeibehörden anderer Staaten blieb sonst jedoch vollständig dem BKA
vorbehalten.

1999 wurde die für den Schutz der Mitglieder der Verfassungsorgane des Bundes zuständige Abteilung
Sicherungsgruppe (Personenschutz) im Zusammenhang mit dem Umzug des Kernbereiches der Bundesregierung
nach Berlin verlagert; dadurch verkleinerte sich der Standort aber nur gering.

Seit 2000

2004 gab es seitens des Bundesinnenministers Otto Schily Überlegungen, große Teile und den Hauptsitz des BKA
nach Berlin zu verlagern, um dort „sicherheitspolitischeAufgaben zu bündeln“. Hierauf kam es mit Unterstützung
regionaler und lokaler Politiker im Raum Wiesbaden und Meckenheim zu massiven Protesten der Mitarbeiter des
BKA, die schließlich dazu führten, dass Präsident Ulrich Kersten von Bundesinnenminister Otto Schily in den
einstweiligen Ruhestand versetzt wurde und sein für Verwaltung zuständiger Vizepräsident, Rudolf Atzbach, das
BKA verlassen musste.

Schließlich wurde noch im Frühjahr 2004 entschieden, dass rund 500 Mitarbeiter aus den Standorten Wiesbaden
und Meckenheim zum Ausbau des BKA Berlin nach dort verlagert werden, damit wurde allerdings die ursprünglich
geplante Schließung der Standorte zurückgenommen, die Standorte werden vergleichsweise wenig verringert (in
Meckenheim von ca. 1100 auf 900 Stellen). Noch im Jahr 2004 und Anfang 2005 kam es zur Verlagerung der
Gruppe Islamistischer Terrorismus nach Berlin und zum Aukbau der neuen Abteilung Internationale Koordination
(IK) mit einer Einheit für strategische Analysen in der Bundeshauptstadt. Gleichzeitig wurde ein Gemeinsames
Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) beim BKA Berlin eingerichtet. Der Aukbau der neuen Berliner Einheiten des
BKA und der Umzug der entsprechende Mitarbeiter sind seit 2006 abgeschlossen.

In Wiesbaden wurde seit August 2004 ein Neubau in der Liegenschaft Äppelalleeerrichtet, der als Unterkunft für
die Abteilung Kriminaltechnik dient und über Büro-­‐ und Laborräume verfügt. Der Neubau wurde im September
2007 an das Bundeskriminalamt übergeben .

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Im Rahmen der Föderalismusreform
Bundeskriminalamt   2006
(Deutschland)  –  W wurde dem BKA die Zuständigkeit für die Abwehr des internationalen 7
ikipedia
Terrorismus in Fällen übertragen , in denen eine länderübergreifende Gefahr vorliegt, die Zuständigkeit eines
[14]
Bundeslandes nicht erkennbar ist oder ein Land um Unterstützung bittet (Art.   73 Abs.   1 Nr.   9a GG). Zu diesem
[15]
Zweck wurden dem BKA zahlreiche neue Kompetenzen zugebilligt, wie u.a. die heimliche Online-­‐Durchsuchung .
Seitdem betreibt das BKA auch die Anti-­‐Terror -­‐Datei.

Auftrag
Die Aufgaben des Bundeskriminalamtes leiten sich aus den Art.  73 Nr.  10 und Art.  87 GG ab. Danach hat der Bund
die ausschließliche Gesetzgebung über „[…] die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in der
Kriminalpolizei“ sowie die „[…] Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes und die internationale
Verbrechensbekämpfung “. Zu diesem Zweck kann der Bund durch Gesetz „[…] Zentralstellen für das polizeiliche
Auskunfts-­‐ und Nachrichtenwesen, für die Kriminalpolizeiund zur Sammlung von Unterlagen“ errichten.

Aus dieser Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern folgt, dass im Grundsatz die Zuständigkeit für die
Gefahrenabwehr und die Kriminalitätsbekämpfung bei den Polizeibehörden der Bundesländer liegt. Ausnahmen
von diesem Grundsatz sind im Gesetz über das Bundeskriminalamt und die Zusammenarbeit des Bundes und der
Länder in kriminalpolizeilichenAngelegenheiten (BKA-­‐Gesetz) geregelt.

Das BKA gehört als nachgeordnete Behörde zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums.

Organisation
Abteilung ST – polizeilicher Staatsschutz
Hauptgebäude

Finanzwesen

Gefährdungssachbearbeitung

Internationaler Terrorismus, Spionage

Lage-­‐ und Berichtswesen


Liegenschaft Thaerstraße in Wiesbaden

Politisch motivierte Ausländerkriminalität Beschäftigte (Stand 2006)

Polizeivollzugsbeamte ca. 2600

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 8
Politisch motivierte Kriminalität (Terrorismus und sonstige Beamte ca. 600

Extremismus, TE)
Tarikbeschäftigte ca. 2000

Standorte und Anschriften


Politisch motivierte Waffenkriminalität, ABC-­‐

Bundeskriminalamt Wiesbaden

Waffenkriminalität
Thaerstraße 11
65193 Wiesbaden

Proliferation
Bundeskriminalamt Dienstsitz Bonn (Meckenheim)

Gerhard -­‐Boeden-­‐Straße 2
Siehe auch: Staatsschutz 53340 Meckenheim

Abteilung SO – schwere und organisierte Bundeskriminalamt Dienstsitz Berlin


Kriminalität
Am Treptower Park 5–8
12435 Berlin
Eigentumsdelikte

Fälschungsdelikte

Kapitaldelikte

Organisierte Kriminalität (OK)

Rauschgiftkriminalität

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 9
Schleusungskriminalität

Umweltkriminalität

Waffenkriminalität

Informations-­‐ und Kommunikationskriminalität(IuK)

Verdeckte Ermittlungen und Führung von Vertrauenspersonen

Abteilung SG – Sicherungsgruppe

Sicherungsgruppe ist die Bezeichnung der Abteilung des Bundeskriminalamtes, welche für den Schutz der
Mitglieder der bundesdeutschen Verfassungsorgane und deren ausländischen Gäste zuständig ist.
[16]
Sitz der Abteilung ist seit dem 7. September 1999 die BKA-­‐Liegenschaft Kasernengelände Am Treptower Park in
Berlin, wo auch weitere Einheiten des Bundeskriminalamtes untergebracht sind. Die Beamten der
Sicherungsgruppe sind speziell ausgewählte Polizisten, die vom BKA, der Bundespolizei oder einem
Landeskriminalamt kommen und für den Personenschutz eine umfangreiche Ausbildung erhalten. Sie müssen einen
gefestigten Charakter haben, sportliche Höchstleistungen erbringen, ein exzellentes Benehmen haben, die
sondergeschützten Fahrzeuge beherrschen , sehr gut schießen können und in allen Situationen schnell und
angemessen reagieren . Darüber hinaus sind sie als Rettungssanitäter geschult, um im Ernstfall die Erstversorgung
übernehmen zu können. Der Sicherungsgruppe fällt die schwierige Aufgabe zu, ihre Schutzpersonen bis hinein ins
Privatleben vor möglichen Anschlägen zu schützen und dennoch möglichst viel Transparenz und Bürgernähe
zuzulassen.

Der persönliche Schutz gefährdeter Persönlichkeiten soll künftig durch die


Bundespolizei wahrgenommen werden. Intern stößt der Vorstoß aus dem
Bundesministerium des Innern auf Kritik, da das BKA hierdurch einen
[17]
wichtigen Aufgabenbereich verlieren würde.

Die Sicherungsgruppe war zeitweise auch für Ermittlungen bei Straftaten


durch Bundesbedienstete und für alle Ermittlungen bei Hoch-­‐ und
Landesverrat zuständig. Sie ermittelte ferner gegen Terroristen, insbesondere
die Rote Armee Fraktion. Die Sicherungsgruppe wurde dabei in zwei
Untergruppen aufgeteilt. Untergruppe I war für die eigentlichen Aufgaben Sondergeschützetes Fahrzeug eines
zuständig und Untergruppe II übernahm den Ermittlungsdienst. Personenschutzkommandos

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Abteilung ZD – Zentrale
Bundeskriminalamt   kriminalpolizeiliche
(Deutschland)   –  Wikipedia Dienste 10

Informationsverarbeitung und -­‐weiterleitung (sowohl BKA-­‐intern als auch zwischen den

Landeskriminalämtern, der Bundespolizei, dem ZKA und ausländischen Strafverfolgungsbehörden )

Öffentlichkeitsfahndung, Fahndungsgrundsatz , Koordinierung von Fahndungsmaßnahmen , Zielfahndung

zentraler Sprachendienst

Telekommunikationsüberwachung

internationale polizeiliche Zusammenarbeit einschließlich der internationalen Rechtshilfe und

Personenfahndung (Interpol, Europol, SIRENE Deutschland, „Vertrag von Prüm“)

Personenerkennung , Datenbankverwaltung von z.   B. dem automatisierten Fingerabdruck -­‐

Identikizierungssystem (AFIS) oder der DNA-­‐Analysedatei

Phantombilderstellung

Gesichtserkennungssystem

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 11
Tatortgruppe

Spreng-­‐ und Branddelikte, Entschärfung

zentrale und operative Serviceeinheiten wie z.  B. das Mobile Einsatzkommando (MEK) des BKA

Berater-­‐ und Verhandlungsgruppen für Geiselnahmen und Entführungen Deutscher im Ausland

Zeugenschutzprogramm

Kriminaldauerdienste in allen drei Standorten

Identikizierungskommission(IdKo)

Zentrale Unterstützungsgruppe des Bundes für gravierende Fälle nuklearspezikischer Gefahrenabwehr (ZUB)

Geschäftsführung der Kommission Einsatz-­‐ und Ermittlungsunterstützung (KEEU)

Abteilung KT – Kriminaltechnisches Institut

anwendungsbezogene Forschung zur Verbesserung und Etablierung von

Untersuchungsverfahren

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia Der Neubau des 12
Kriminaltechnischen Instituts in
Bereitstellung von Gerät und Daten aus Straftaten der Wiesbadener Äppelallee

technische und naturwissenschaftliche Einrichtungen zur Erstellung von Gutachten für Polizeidienststellen,

Staatsanwaltschaften und Gerichte: Ballistik, Brand-­‐ und Raumexplosionsuntersuchungen, DNA-­‐Analytik,

Handschriftenuntersuchung , physikalisches und chemisches Zentrallabor, Sicherungstechnik,

Spracherkennung , Urkundenprüfung

Am 29. Februar 2008 wurde in der Wiesbadener Äppelallee der Neubau des Kriminaltechnischen Instituts nach ca.
[18][19]
zweijähriger Bauzeit eingeweiht.

Abteilung KI – Kriminalistisches Institut

Analyse von Technologien (Prüfung auf Polizeieinsatztauglichkeitsowie auf Missbrauchspotential)

Aus-­‐ und Fortbildung für Polizeien des Bundes und der Länder

Bürger-­‐Polizei-­‐Verhältnis

kriminalistisch-­‐kriminologische Polizeiforschung

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 13
Kriminalitätsprävention durch z. B. Infopool, einer Sammlung effektiver in-­‐ und ausländischer

Präventionsprojekte

Kriminalstrategie

Polizeiliche Kriminalstatistik(PKS)

Polizeiorganisation

Öffentlichkeitsarbeit, Internet-­‐Redaktion

Abteilung IT – Informationstechnik

Informations-­‐ und Kommunikationsmanagement (INPOL, Interpol, Europol, SIRENE, Anti-­‐Terror -­‐Datei)

Abteilung IK – Internationale Koordinierung

Koordinierung der Verbindungsbeamten

Abteilung ZV – Zentral-­‐ und Verwaltungsaufgaben

allgemeine Personalangelegenheiten

Haus-­‐, Liegenschafts-­‐ und Bauverwaltung, einschließlich zentraler Service-­‐Tagungslogistik

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 14
Haushalt, Beschaffung und Anlagenwirtschaft

innere Organisation

innerer Dienst

Justiziariat

Personalausgaben , Personalfürsorge

Personalplanung, -­‐einsatz und -­‐gewinnung

personelle und materielle Sicherheit

Kfz-­‐Instandhaltung

Standorte und Liegenschaften


Das BKA hat seinen Hauptsitz in Wiesbaden, daneben gibt es noch weitere Standorte in Meckenheim bei Bonn und
in Berlin. Darüber hinaus verfügt das BKA in Wiesbaden sowie Berlin über mehrere Liegenschaften:

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Ort
Bundeskriminalamt   Bezeichnung
(Deutschland)  –  Wikipedia Beschäftigte Koordinate 15

Wiesbaden Haupthaus Thaerstraße ca. 1700 50°   5′  52″   N, 8°   14′  45″   O

Wiesbaden-­‐Biebrich Äppelallee ca. 500 50°   2′  50″   N, 8°   13′  40″   O

Wiesbaden Europaviertel ca. 500 50°   4′  14″   N, 8°   13′  11″   O

Wiesbaden Gästehaus Tränkweg   50°   5′  53″   N, 8°   14′  25″   O

Wiesbaden Rosselstraße   50°   5′  37″   N, 8°   14′  26″   O

Wiesbaden (Mainz-­‐Kastel) Acorum ca. 150 50°   1′  48″   N, 8°   16′  52″   O

Berlin-­‐Treptow Kasernengelände Am Treptower Park   52°   29′   32″   N, 13°   27′   22″   O

Berlin-­‐Treptow Treptowers   52°   29′   43″   N, 13°   27′   40″   O

Meckenheim (Merl)     50°   38′   19″   N, 7°   2′  28″   O

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StandortMeckenheim Treptower Berlin Das Kasernengelände


Am Treptower Park
Das Kasernengelände

Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 16


Hauptgebäudein der
Wiesbadener
Thaerstraße

Amtsleitung
Der Präsident des Bundeskriminalamtes wird nach der Besoldungsgruppe B 9, die Vizepräsidenten nach B 6 und
die Abteilungsleiter werden nach B   3 besoldet.

BKA-­‐Präsidenten

1. Max Hagemann (1951–1952)

2. Hanns Jess (CDU), (1952–1955)

3. Reinhard Dullien (1955–1964)

4. Paul Dickopf (1965–1971), davor Vize-­‐Präsident

Jörg Ziercke (2013)

5. Horst Herold (SPD), (1971–März 1981)

6. Heinrich Boge (SPD), (März 1981–1990)

7. Hans-­‐Ludwig Zachert (1990–April 1996), davor von 1987–1990 Vizepräsident

8. Klaus Ulrich Kersten (April 1996–Februar 2004)

9. Jörg Ziercke (SPD), (amtierender Präsident seit dem 26. Februar 2004)

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Vize-­‐Präsidenten
Bundeskriminalamt   (Deutschland)  –  Wikipedia 17

Rolf Holle

Werner Heinl

Ernst Voss

Günther Ermisch

Reinhardt Rupprecht

Herbert Tolksdorf (bis 1983)

Gerhard Boeden (1983 bis 1987)

Gerhard Köhler (1990 bis 1993)

Bernhard Falk (1993 bis Januar 2010)

Rudolf Atzbach (2004, der zweite Vizepräsident)

Jürgen Stock (seit 2004 zweiter Vizepräsident, als Nachfolger von Rudolf Atzbach)

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia
[20] 18
Jürgen Maurer (2010 bis März 2013)

[21]
Peter Henzler (seit April 2013)

Herbsttagung
Seit 1955 gibt es im BKA regelmäßig die sogenannte Herbsttagung. Diese kindet meist Ende Oktober bzw. Anfang
November jeden Jahres statt und behandelt einen bestimmten Themenkomplex.

# Jahr Veranstaltungsdatum Thema Quellen

Cybercrime -­‐ Bedrohung, Intervention,


[22]
59. 2013 12. -­‐ 13. November

Abwehr

Bekämpfung des Rechtsextremismus -­‐

[23]
58. 2012 13. -­‐ 14. November eine gesamtgesellschaftliche

Herausforderung

60 Jahre BKA – Im Spannungsfeld


[24]
57. 2011 6. und 7. Dezember

zwischen Freiheit und Sicherheit

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 19

Gewaltphänomene -­‐Strukturen,
[25]
56. 2010 19. und 20. Oktober

Entwicklungen und Reaktionsbedarf

55. 2009 25. und 26. November Weltweite Brennpunkte der

Kriminalität – Auswirkungen auf

Deutschland

Wirtschaftskriminalität und

[26]
54. 2008 12. bis 14. November Globalisierung – die Polizei vor neuen

Herausforderungen

Tatort Internet – eine globale


[27][28][29]

53. 2007 20. bis 22. November Herausforderung für die Innere
[30][31]

Sicherheit

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 20

Illegale Migration – Gesellschaften und

52. 2006 14. bis 16. November polizeiliche Handlungsfelder im

Wandel

51. 2005 Neue Allianzen gegen Kriminalität und

Gewalt

Netzwerke des Terrors – Netzwerke

50. 2004 2. bis 4. November

gegen den Terror

Informations-­‐ und
[32]
49. 2003 2. bis 4. Dezember

Kommunikationskriminalität

[33]
48. 2002 19. bis 21. November Wirtschaftskriminalität und Korruption

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia [34]
21

47. 2001 13. bis 15. November Das ursprünglich vorgesehene Thema

Wirtschaftskriminalität wurde

aufgrund der Terroranschläge am 11.

September 2001 kurzfristig geändert:

Herausforderung für die internationale

Staatengemeinschaft – Die polizeiliche

Bekämpfung des internationalen

Terrorismus

Rechtsextremismus, Antisemitismus

und Fremdenfeindlichkeit,

46. 2000 21. bis 23. November

Bestandsaufnahme – Perspektiven –

Problemlösungen

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 22

Kriminalitätsbekämpfung im
[35]
45. 1999

zusammenwachsenden Europa

[36]
44. 1998 17. bis 19. November An der Schwelle des 21. Jahrhunderts :

Moderne Sicherheitsstrategien gegen

das Verbrechen

Neue Freiheiten, neue Risiken, neue


[36]
43. 1997 18. bis 21. November

Chancen

[36]
42. 1996 29. bis 22. November Organisierte Kriminalität

Das Opfer und die


[36]
41. 1995 14. bis 17. November

Kriminalitätsbekämpfung

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 23

Aktuelle Methoden der


[36]
40. 1994 8. bis 11. November

Kriminaltechnik und Kriminalistik

[36]
39. 1993 23. bis 36. November Aktuelle Phänomene der Gewalt

Forschung und Öffentlichkeitsarbeit


Forschung

Neben einer Bibliothek unterhält das BKA eine Literaturdokumentationsstelle, die ein webbasiertes
Informationssystem für polizeiliche Fachliteratur (Computergestütztes Dokumentationssystem für Literatur COD)
via Extrapol betreibt.

Das Bundeskriminalamt erstellt und veröffentlicht jährlich die Polizeiliche Kriminalstatistik(PKS).

Seit 2008 führte das BKA drei Kolloquien durch, um über den Einkluss des Nationalsozialismusauf das BKA zu
[37]
diskutieren. Die Initiative Zierckes wurde in polizeilichen Gewerkschaftspublikationen kritisiert.

Öffentlichkeitsarbeit
Erstmals in der über 50-­‐jährigen Geschichte des Amtes fand am 9. September 2006 ein „Tag der offenen Tür“ statt,
über 11.000 interessierte Bürger informierten sich in der Wiesbadener Zentrale auf dem Geisberg über die Arbeit
[38]
des BKA. Bereits einen Tag zuvor am 8. September 2006 spielten fünf BKA-­‐Bands im Rahmen des ersten BKA-­‐
Bandfestivals „Rock am Geisberg“. Zwei weitere Bands traten im Rahmen des Tages der offenen Tür am 9.
[39][40][41]
September auf. Der zweite Tag der offenen Tür fand am 19. Juni 2010 , der dritte am 14. September
[42]
2013 statt.

Neue Medien
Internetsperren
In der Diskussion um die Umsetzung der von Ursula von der Leyen initiierten Regelung zur Sperrung von
Webseiten kam der Behörde die Aufgabe zu, die polizeiliche Efkizienz der beiden alternativen Konzepte
Internetsperren und Löschungen zu untersuchen. Das BKA war im Konzept der Sperrungen als die Bundesbehörde
vorgesehen, die die entsprechende Liste der zu sperrenden Inhalte erstellt hätte.

In diesem Zusammenhang betonten Vertreter der Behörde wiederholt, allein mit Löschen sei es dem BKA nicht
möglich, gesetzeswidrige Inhalte im Internet effektiv zu bekämpfen. Die Behörde gab mehrere Erklärungen heraus,
die diese Position wiederholt unterstrichen und nachdrücklich die Einführungen von Netzsperren forderten. Am 5.
April 2011 beschloss die Bundesregierung , das Zugangserschwerungsgesetz aufzuheben. Bundesjustizministerin
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Sabine Leutheusser -­‐(SDeutschland)  
Bundeskriminalamt   chnarrenberger –  Werläuterte
ikipedia die Gründe für die Entscheidung mit den Worten „Nach aktuellen24
Zahlen des Bundeskriminalamtes sind nach zwei Wochen 93 Prozent der kinderpornograkischen Inhalte gelöscht,
[43]
nach vier Wochen sind es sogar 99 Prozent“.

Einsatz von Honeypots

Ein Artikel auf der Homepage des BKA hat den Kriminalisten als Honeypot gedient, um Mitglieder der militante
[44]
gruppe (mg) identikizieren zu können, dieses Vorgehen , das 2007 bekannt wurde, war und ist höchst umstritten.
[45]

Sonstiges
Ähnlich wie in größerem Maße das amerikanische FBI ist das BKA recht beliebt bei Autoren unterschiedlichster
kiktionaler Medien, die in Deutschland spielen. Beispiele hierfür sind diverse TV-­‐Produktionen sowie der BKA-­‐
Inspektor Runge in der japanischen Manga-­‐Serie Monster.
[46]
Im Februar 2012 wurde bekannt, dass das Bundeskriminalamt per Trojaner Telefonsex-­‐Mitschnitte speicherte.

In der Zeit vom 14. Dezember 2011 bis zum 10. Februar 2012 wurden am BKA-­‐Standort Wiesbaden wegen eines
[47]
Softwarefehlers alle Daten aus TKÜ-­‐Maßnahmen des BKA und der Bundespolizei unwiederbringlich gelöscht.

Das BKA hat im Jahr 2009 das kirgisische Staatskomitee für Nationale Sicherheit mit Überwachungstechnik
ausgestattet. Im Jahr 2010 wurden laut Human Rights Watch von den kirgisischen Sicherheitsbehörden willkürliche
[48]
Verhaftungen und Folter durchgeführt .

Siehe auch

DNA-­‐Analysedatei

Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum

Extrapol

Identikizierungskommission

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 25
Landeskriminalamt

Kriminalgeographie

Literatur
Vom BKA

Das BKA veröffentlicht eine eigene Buchreihe (Polizei & Forschung) im Luchterhand Fachverlag .

Für die deutsche Polizei erscheint werktäglich die Publikation Bundeskriminalblatt.

Das Bundeskriminalamt stellt sich seiner Geschichte – Dokumentation einer Kolloquienreihe, Lucherhand

Fachverlag , 2008, ISBN 3-­‐472-­‐07465-­‐5 (Online-­‐Ausgabe (http://www.bka.de/kriminalwissenschaften/

veroeff/inh/sonstiges_pdf/12_22_das_bundeskriminalamt_stellt_sich_seiner_geschichte.pdf), abgerufen am 20.

November 2010)

Über das BKA

Wolfgang Dietl: Die BKA-­‐Story, ISBN 3-­‐426-­‐77694-­‐4

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 26
Dieter Schenk: Auf dem rechten Auge blind. Die braunen Wurzeln des BKA. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2001,

ISBN 3-­‐462-­‐03034-­‐5.

Dieter Schenk: Der Chef. Horst Herold und das BKA. Spiegel-­‐Buchverlag , Hamburg 1998, ISBN 3-­‐455-­‐15022-­‐5

Reinhard Scholzen: Personenschutz. Stuttgart: Motorbuch-­‐Verlag , 2004, ISBN 3-­‐613-­‐02185-­‐4

Michael Jürgs: BKA -­‐ Die Jäger des Bösen. Bertelsmann, 2011. ISBN 978-­‐3570100080

Weblinks

 Commons: Bundeskriminalamt (//commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bundeskriminalamt?

uselang=de)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 Wikinews: Bundeskriminalamt  – in den Nachrichten

Ofkizielle Website des Bundeskriminalamts (http://www.bka.de)

Bundeskriminalamt: Projekt „BKA-­‐Historie“ (http://www.bka.de/nn_205960/DE/Publikationen/BKA-­‐Historie/

bkaHistorie__node.html?__nnn=true) . Vorträge und Veröffentlichungen zur Geschichte des BKA.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 27
Das Bundeskriminalamt beginnt mit der Aufarbeitung seiner NS-­‐Vergangenheit (3sat/Kulturzeit) (http://

www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/113911/index.html)

Anton Maegerle: Die braune Vergangenheit des BKA (http://www.tribuene-­‐verlag.de/TRI_Maegerle.pdf) (PDF;

49  kB) www.tribuene-­‐verlag.de.

Einzelnachweise

1. http://www.bka.de/nn_206338/DE/DasBKA/Amtsleitung/PRZiercke/prZiercke__node.html?__nnn=true

2. http://www.bka.de/nn_206338/DE/DasBKA/Amtsleitung/VPStock/vpStock__node.html?__nnn=true

3. http://www.bka.de/nn_206338/DE/DasBKA/Amtsleitung/VPHenzler/vpHenzler__node.html?__nnn=true

4. Sitzungsprotokoll(http://www.bundesarchiv .de/cocoon/barch/0011/k/k1950k/kap1_2/kap2_75/para3_

9.html?highlight=true&search=Hamburg&stemming=true&kield=all#highlightedTerm)

5. Bundeskriminalamt (Hg.): Das Bundeskriminalamt stellt sich seiner Geschichte. Dokumentation einer

Kolloquienreihe, Lucherhand Fachverlag , 2008, ISBN 3-­‐472-­‐07465-­‐5 (Online-­‐Ausgabe (http://www.bka.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 28
kriminalwissenschaften/veroeff/inh/sonstiges_pdf/12_22_das_bundeskriminalamt_stellt_sich_seiner_

geschichte.pdf), abgerufen am 20. November 2010).

6. Raphael Gross: Der gekränkte Nationalist, F.A.Z. Nr. 270/2010 vom 27. November 2010, S.  33.

7. Dieter Schenk: Auf dem rechten Auge blind. Die braunen Wurzeln des BKA, Köln 2001, S. 17

8. Jan Friedmann: Neue Studie zum BKA: Versorgungsanstalt für Ex-­‐Nazis. (http://www.spiegel.de/panorama/

justiz/neue-­‐studie-­‐zum-­‐bka-­‐versorgungsanstalt-­‐fuer-­‐ex-­‐nazis-­‐a-­‐802215.html) Spiegel Online, 7. Dezember

2011, abgerufen am 21.  Juni 2012.

9. Jörg Ziercke in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 5. September 2007, S.2: Das

Internet darf kein strafverfolgungsfreier Raum sein

10. Verfolger wurden zu Jägern, Süddeutsche Zeitung vom 31. Oktober 2007, S.11

11. Braunes Kriminalamt -­‐ Organisationsplan des BKA 1954 (http://www.dieter-­‐schenk.info/Anhang/

Publikationen/BKA/braunesbka .jpg)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 29
12. Informationen auf der Website des Bundeskriminalamtes. (http://www.bka.de/nn_205960/DE/

Publikationen/BKA-­‐Historie/bkaHistorie__node.html?__nnn=true)

13. FAZ , Von der SS zum BKA, Ausgabe vom 8. März 2013, S. 33

14. Andreas Schwegel: Auf dem Weg zu einem "deutschen FBI"? Bundeskriminalamt (BKA) und föderale

Sicherheitsarchitektur im Zeichen der Terrorismusbekämpfung , in: Robert Glawe (Hrsg.): Eine neue deutsche

Sicherheitsarchitektur -­‐ Impulse für die nationale Strategiedebatte (Wissenschaft & Sicherheit Bd. 6), Berlin

2009, S. 307-­‐319

15. Dralle, Tilman: BKA-­‐Gesetz scheitert im Bundesrat, in: ADLAS des Dresdner Arbeitskreises für Sicherheits-­‐ und

Außenpolitik, 2:11, November 2008, S. 4

16. http://www.tagesspiegel.de/berlin/bundesinnenminister-­‐schily-­‐uebergab -­‐90-­‐000-­‐quadratmeter-­‐grosse-­‐

dienststelle-­‐in-­‐treptow/91278.html

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 30
17. Josef Hufelschulte und Tanja Treser: POLIZEI: Neue Leibwächter. (http://www.focus.de/politik/deutschland/

polizei-­‐neue-­‐leibwaechter_aid_297718.html) FOCUS, 28.  April 2008, abgerufen am 10.   September 2009 (aus

Nr. 18 (2008)).

18. Pressemitteilung: Neubau des Kriminaltechnischen Instituts im Bundeskriminalamt eingeweiht (http://

www.bka.de/pressemitteilungen/2008/pm080229.html) vom 29. Februar 2008

19. Schäuble fordert "Netzwerk der Kriminaltechniken" gegen den Terror (http://www.heise.de/newsticker/

meldung/104298) auf heise online vom 29. Februar 2008

20. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Inland in Kürze, Seite 4

21. Pressemitteilung (http://www.bka.de/nn_232988/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2013/130402__

HenzlerNeuerVizepraesident .html?__nnn=true) des BKA vom 1. April 2013]

22. http://www.bka.de/nn_230494/DE/Publikationen/Herbsttagungen/herbsttagungen__node.html?__nnn=true

Ankündigung auf der BKA-­‐Homepage

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 31
23. [Bekämpfung des Rechtsextremismus -­‐ eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung Programm der

Herbsttagung 2012] (PDF; 62  kB)

24. Programm der Herbsttagung 2011 (http://www.bka.de/nn_234912/SharedDocs/Downloads/DE/

Publikationen/Herbsttagungen/2011/

herbsttagung2011aProgramm,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/

herbsttagung2011aProgramm.pdf) (PDF; 146  kB)

25. Programm der Herbsttagung 2010 (http://www.bka.de/kriminalwissenschaften/herbsttagung/2010/

herbsttagung_2010_programm.pdf) (PDF)

26. Hinweis auf Herbsttagung 2008 (http://www.bka.de/kriminalwissenschaften/herbsttagung/index.html)

27. Pressemitteilung: BKA-­‐Herbsttagung 2007 „Tatort Internet – eine globale Herausforderung für die Innere

Sicherheit“ (http://www.bka.de/pressemitteilungen/2007/pm071113.html)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 32
28. Tatort Wiesbaden: BKA berät über das kriminelle Potenzial des Internets (http://www.heise.de/newsticker/

meldung/99307) auf heise online vom 20. November 2007

29. BKA-­‐Chef fordert Kompetenz-­‐Center für Polizei in der digitalen Welt (http://www.heise.de/newsticker/

meldung/99332) auf heise online vom 21. November 2007

30. BKA-­‐Herbsttagung beleuchtet die dunkle Seite des Netzes (http://www.heise.de/newsticker/meldung/99354)

auf heise online vom 21. November 2007

31. Das BKA berichtet aus der unsicheren digitalen Welt (http://www.heise.de/newsticker/meldung/99392) auf

heise online vom 21. November 2007

32. Pressemitteilung: BKA-­‐Herbsttagung 2003 „Informations-­‐ und Kommunikationskriminalität“ (http://

www.bka.de/pressemitteilungen/2003/pm011203-­‐01.html)

33. Wirtschaftskriminalität und Korruption – BKA-­‐Herbsttagung 2002 (http://www.bka.de/

kriminalwissenschaften/veroeff/band/index22.html)

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 33
34. KriminalistikNr. 1/2002 (http://www.kriminalistik.de/archiv/Kriminalistik_2002_01_data.htm)

35. Telepolis: Information als Rohstoff der Polizeiarbeit (1999) (http://www.heise.de/tp/r4/

artikel/5/5532/1.html)

36. Vorträge anlässlich der BKA-­‐Tagungen 1993 bis 2001 (http://www.bka.de/nn_226952/DE/Publikationen/

Herbsttagungen/Tagungen 1993Bis2001/BkaTagungen 1993Bis2001__node.html?__nnn=true)

37. vgl. NS-­‐Vergangenheit des BKA – Die braunen Anfänge von Wiesbaden, taz.de, 7. April 2011 (http://

www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-­‐braunen-­‐anfaenge-­‐von-­‐wiesbaden/).

38. Bilanz Tag der offenen Tür (http://www.bka.de/toftue/bilanz.html)

39. Programm zum Tag der offenen Tür (http://www.bka.de/toftue/2010/pdf/programm.pdf) auf dem BKA-­‐

Server, abgerufen am 23. Juni 2010

40. Bericht (http://www.hr-­‐online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?

rubrik=36082&key=standard_document_39309467) und Videobeitrag (http://www.hr-­‐online.de/website/

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 34
fernsehen /sendungen/index.jsp?jmpage=1&rubrik=5300&mediakey=fs/hessenschau/20100620_1930_

bka&type=v&jm=1&key=standard_document_39308701) in der hessenschau des hr-­‐fernsehen vom 20. Juni

2010

41. Tag der offenen Tür beim Bundeskriminalamt: Kindertatort für die Jüngsten (http://www.wiesbadener-­‐

kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/9048545.htm) in Wiesbadener Kurier vom 20. Juni 2010

42. Polizei: Tag der offenen Tür beim BKA. (http://www.focus.de/regional/wiesbaden/polizei-­‐tag-­‐der-­‐offenen-­‐tuer-­‐

beim-­‐bka_aid_1100990.html) Focus online, 14. September 2013, abgerufen am 14. September 2013.

43. vgl. z.B. Kampf gegen Kinderpornogradie-­‐Koalition kippt Internetsperren , tagesschau.de, 5. April 2011 (http://

www.tagesschau.de/inland/internetsperren118.html) und Kinderporno-­‐Seiten-­‐Koalition kippt "Zensursula"-­‐

Gesetz, spiegel.de, 5. April 2011 (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,755299,00.html).

44. BKA-­‐Honeypot www.bka.de. (http://www.heise.de/newsticker/BKA-­‐Honeypot-­‐www-­‐bka-­‐de-­‐-­‐/

meldung/135343) heise online, 27.  März 2009, abgerufen am 27.   März 2009.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland) 4.  Januar  2014  11:31:13


Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 35
45. Wer hat auf meinen Websites gesurft? (http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-­‐02/google-­‐analytics-­‐

surfverhalten-­‐registrieren) Die Zeit vom 11. Februar 2010

46. Spiegel Online vom 20. Februar 2012: Datenschutzbericht: BKA speicherte per Trojaner Telefonsex-­‐

Mitschnitte (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,816435,00.html)

47. Spiegel Online vom 8. Juli 2012: Software-­‐Panne: Wichtige Daten beim BKA gelöscht (http://www.spiegel.de/

politik/deutschland/panne-­‐beim-­‐bka-­‐wichtige-­‐daten-­‐geloescht-­‐a-­‐843264.html)

48. Spiegel Online vom 29. März 2013 Zweifelhafte Hilfe: BKA lieferte Überwachungstechnik für Regime in

Kirgisien (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bka-­‐lieferte-­‐ueberwachungstechnik-­‐fuer-­‐regime-­‐in-­‐

kirgisien-­‐a-­‐891575.html)

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Kategorien: Präsident des Bundeskriminalamtes Bundeskriminalamt (Deutschland)

Organisation der Polizei (Deutschland) Bundesbehörde (Deutschland) Behörde (Wiesbaden) Polizei (Berlin)

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Bundeskriminalamt  (Deutschland)  –  Wikipedia 36
Meckenheim (Rheinland) Wiesbaden-­‐Nordost Bundesministerium des Innern Terrorismusbekämpfung

Gegründet 1951

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