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Bundesnachrichtendienst

 –  Wikipedia 1
Bundesnachrichtendienst
Koordinaten: 48°  3 ′  49″  N, 11°  31′  46″  O

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Bundesnachrichtendienst (BND) mit Sitz in Pullach im


Isartal (Hauptsitz) und Berlin ist neben dem Bundesamt für Bundesnachrichtendienst
Verfassungsschutz (BfV) und dem Amt für den Militärischen
Abschirmdienst (MAD) einer der drei deutschen
Nachrichtendienste des Bundes (vgl.  Nachrichtendienst  →
Deutschland) und als einziger deutscher Geheimdienst
zuständig für die AuslandsauUklärung. Er wird, wie alle
deutschen Dienste, vom Parlamentarischen Kontrollgremium
überprüft. Seit 1990 ist seine Tätigkeit durch ein Gesetz
geregelt, das BND-­‐Gesetz.

Der BND ist eine dem Bundeskanzleramt unterstellte


[1]
Dienststelle und beschäftigt zurzeit circa 6.500 Mitarbeiter.
StaatlicheEbene Bund
Innerhalb des Bundeskanzleramtes ist für den BND (sowie
für die Koordinierung aller drei Nachrichtendienste des
[4]
Bundes) die Abteilung   6 zuständig; deren Leiter – seit
Stellungder
1.  Januar   2010 Günter Heiß – bekleidet daher zudem auch Bundesoberbehörde
Behörde
das Amt des sogenannten Geheimdienstkoordinators. Der
Zuschuss aus dem Bundeshaushalt wird für 2012 mit rund
[3]
504,8  Millionen  EUR angegeben. Aufsichtsbehörde
Bundeskanzleramt
(n)

Inhaltsverzeichnis
Gründung 1. April 1956

1 Auftrag

Hauptsitz Pullach im Isartal , Bayern

2 Abteilungen

2.1 Gesamtlage / Führungs -­‐ und

Informationszentrum (GL)

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 2
Behördenleitung
2.2 Unterstützende Fachdienste (UF)
Präsident

2.3 Einsatzgebiete/Auslandsbeziehungen (EA) Gerhard Schindler

Vizepräsident
2.4 Technische AuUklärung (TA)

Géza Andreas von Geyr


2.5 Regionale Auswertung und Beschaffung A/B

Vizepräsidentfür militärische

(LA/LB)

Angelegenheiten

2.6 Internationaler Terrorismus und

Norbert Stier

Internationale Organisierte Kriminalität (TE)


Vizepräsidentfür Zentrale

2.7 Proliferation, ABC-­‐Waffen , Wehrtechnik


Aufgaben und Modernisierung

(TW) Guido Müller

[1] [2]
Anzahl der
2.8 Eigensicherung (SI) ca. 6.500 (Stand: 2012)
Bediensteten

[3]

2.9 Informationstechnik (IT) Haushaltsvolumen 504.770.000 EUR

2.10 Zentralabteilung (ZY)

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2.11 Gesamtumzug (UM)
www.bnd.bund.de (http://

Website

3 Dienststellen www.bnd.bund.de)

3.1 Standorte

3.2 Getarnte Dienststellen (Deutschland)

3.3 Sonstige Dienststellen


Baustelle der BND-­‐Zentrale (Berlin ) im
November  2012

3.4 Andere kooperierende Dienststellen des Bundes

4 Zusammenarbeit mit anderen Geheimdiensten

5 Geschichte

5.1 Mercker-­‐Kommission

5.2 Stay-­‐behind

5.3 Aufarbeitung der Geschichte des BND

5.4 Einsätze

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5.5 Affären

5.5.1 Eichmann-­‐Affäre

5.5.2 Abhöraffäre von Stammheim

5.5.3 Plutonium-­‐Affäre

5.5.4 Juretzko-­‐Affäre

5.5.5 Affäre um Befragungen in US-­‐Gefangenen -­‐Camps

5.5.6 Journalisten-­‐Affäre

5.5.7 Irak-­‐Affäre

5.5.8 Libyen-­‐Affäre

5.5.9 Kosovo-­‐Affäre

5.5.10 Kremer-­‐Affäre

5.5.11 Jörg-­‐Haider-­‐Affäre

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 5
6 Leitung

6.1 Präsidenten

6.2 Stellvertreter

7 Bekannte Mitarbeiter

8 Sonstiges

9 Siehe auch

10 Literatur

11 Filme

12 Weblinks

13 Einzelnachweise

Auftrag
Der BND ist der Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland und damit zuständig für die
Beschaffung sicherheits-­‐ und außenpolitisch relevanter Erkenntnisse aus dem Ausland bzw. über das Ausland (§ 1
[5]
Abs. 2 BND-­‐Gesetz). Er darf hierzu nachrichtendienstliche Mittel, wie zum Beispiel Observation, Legendierungen
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und Tarnkennzeichen, anwenden.
Bundesnachrichtendienst   Im Unterschied zu den Auslandsgeheimdiensten einiger anderer Staaten hat der 6
–  Wikipedia
BND nach § 2 des BND-­‐Gesetzes grundsätzlich keine polizeilichen Exekutivbefugnisse, ist also z.  B. nicht zur
Durchführung von Festnahmen berechtigt.

Seine Erkenntnisse gibt der Dienst weiter an die Bundesregierung und Abgeordnete des Bundestags. Nach eigenen
Angaben erstellt der BND im Monat rund 300 Berichte zu verschiedenen Themen und Ländern und beantwortet im
Monat etwa 800 Anfragen zu Krisengebieten oder konkreten Sachverhalten (Stand 2013). In
Hintergrundgesprächen informiert der BND Abgeordnete, er nimmt an Sitzungen von Bundestagsausschüssen teil
[6]
und brieft Ministerien.

Abteilungen
Seit Anfang 2009 ist der BND nicht mehr in acht, sondern in zwölf Abteilungen unterteilt. Der BND plant eine neue
[7]
Abteilung mit 130 Mitarbeitern zur Abwehr von Cyberspionage.

Gesamtlage / Führungs-­‐ und Informationszentrum (GL)


Durch die Abteilung GL Uließen alle Informationen des Dienstes. Sie ist für die Koordinierung und Steuerung der
Produktionsprozesse des BND zuständig und stellt auch eine Schnittstelle zum Nachrichtenwesen der Bundeswehr
dar. Der BND hat zum 31. Dezember 2007 einen Teil der Aufgaben des aufgelösten Zentrums für
Nachrichtenwesen der Bundeswehr übernommen.

Der Beauftragte des BND für besondere Krisenlagen ist dieser Abteilung zugeordnet und koordiniert das
Krisenmanagement, zum Beispiel bei einer Gefährdung deutscher Staatsangehöriger im Ausland.

Diese Abteilung berichtet der Bundesregierung und obersten Bundesbehörden .

Unterstützende Fachdienste (UF)

Die Abteilung UF liefert den produzierenden Abteilungen LA, LB, TE und TW vor allem Grundlageninformationen,
wie die folgenden Dienstleistungen:

weltweite topograUische und geograUische Daten

Auswertung von Satelliten-­‐ und Luftaufnahmen

offene Informationsgewinnung (OSINT) aus Internet, Print sowie sonstigen Datenquellen und -­‐banken.

Einsatzgebiete/Auslandsbeziehungen(EA)
Die Abteilung EA steuert und koordiniert die Außenbeziehungen des BND, wobei den sogenannten Residenturen,
den Auslandsdienststellen des BND, eine Schlüsselstellung zukommt.

Ferner kooperiert sie mit inländischen Bundes-­‐ und Landesbehörden und hält zum Schutz der Bundeswehr im
Ausland engen Kontakt mit selbiger.
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Die Abteilung ist ebenfalls–für
Bundesnachrichtendienst   die Etablierung von Standards im BND zur Informationsbeschaffung aus
 Wikipedia 7
menschlichen Quellen (HUMINT) zuständig.

Technische Au@klärung (TA)

Die Abteilung gewinnt Informationen mit technischen Mitteln. Sie ist für die FernmeldeauUklärung (SIGINT)
zuständig. Dabei werden Erkenntnisse über das Ausland durch Filterung der internationalen
Kommunikationsströmegewonnen.

Die AuUklärung wird juristisch kontrolliert.

Regionale Auswertung und Beschaffung A/B (LA/LB)

Die Abteilungen LA und LB werten gewonnene Informationen aus allen Regionen der Erde aus und bereiten diese
für die Bundesregierung und weitere Adressaten in Form von Berichten und Analysen auf. Der Interessenfokus
liegt dabei auf KonUlikten in Krisenregionen und der Beobachtung noch stabiler Regionen, um sich abzeichnende
Krisen möglichst früh erkennen zu können.

Ferner setzen sie die AuUklärungsaufträge der Bundesregierung um in sogenannte Beschaffungsaufträge. Die
Regionale Auswertung erstellt dazu Lagebilder aus Einzelinformationen und berichtet mündlich oder schriftlich der
Bundesregierung bzw. Entscheidungsträgern verschiedener Behörden. Sie berücksichtigt dabei folgende Elemente:

Politik

Militär

Ökonomie

Ökologie

Soziologie

Geschichte.

Internationaler Terrorismus und Internationale Organisierte Kriminalität (TE)

Abteilung TE ist zuständig für die AuUklärung grenzüberschreitender Gefahren des internationalen Terrorismus und
der international organisierten Kriminalität.

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Sie beschafft Informationen
Bundesnachrichtendienst   über
–  W sogenannte asymmetrische Bedrohungen, wertet diese aus und stellt sie der
ikipedia 8
Bundesregierung zur Verfügung .

Die Abteilung kooperiert international mit vielen Partnerdiensten, Sicherheitsbehörden und wissenschaftlichen
Einrichtungen.

Proliferation, ABC-­‐Waffen, Wehrtechnik (TW)


Die Abteilung TW ist für die Beschaffung und Auswertung von allen Information zum Thema Proliferation, also der
Weitergabe atomarer, biologischer, chemischer Waffen und entsprechender Trägertechnologie, sowie für die
Beobachtung rüstungstechnischer Entwicklungen zuständig.

Eigensicherung (SI)
Die Eigensicherung ist für die Sicherheit und Spionageabwehr zuständig.

Beispiele der Aufgaben dieser Abteilung sind:

Schutz von Daten bei Bearbeitung, Speicherung und Übertragung

Materielle Absicherung von Liegenschaften

Sicherheitsberatung

Sicherheitsüberprüfungen von aktiven und zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Lauschabwehr / Observationen von eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Ermittlungen

Amtshilfe für das BfV

Informationstechnik (IT)
Die IT ist zuständig für die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Neuerungen auf den Gebieten der

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 9
Datenverarbeitung

Telekommunikation

Büroautomation

Chemie

Physik usw.

Nachrichtentechnik

Informationstechnik und

Softwareentwicklung.

Sie erteilt Entwicklungs-­‐ und Beschaffungsaufträge auch an die Industrie.

Ebenfalls ist sie zuständig für die

Beratung der internen Bedarfsträger

Planung und Projektierung

Beschaffung und Entwicklung

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Erprobung und Bewertung

Inbetriebnahme und Weiterentwicklung technischer Systeme.

Zentralabteilung (ZY)

Die Zentralabteilung nimmt alle Personal-­‐ und Verwaltungsaufgaben wahr, das heißt Aufgaben in den Bereichen:

Organisationsentwicklung

Personalmanagement

Aus-­‐ und Fortbildung (in eigener Schule und Fachhochschule). Die Ausbildung der Mitarbeiter in der

LauUbahnausbildung dauert zwei Jahre für den mittleren Dienst und drei Jahre für den gehobenen Dienst an

der FHB in Brühl.

Finanzwesen

Rechtswesen.

Gesamtumzug (UM)
Das Programm für den Gesamtumzug des BND hat nachfolgende Aufgaben :

Projekt Chausseestraße

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Projekt Bayern

Projekt Zwischenumzüge

Projekt Soziales, Mitarbeiterbetreuung und -­‐information informiert BND-­‐intern seiner Mitarbeiter über den

Gesamtumzug.

Dienststellen
Standorte
An den Standorten Pullach (geograUische Lage: 48°   3′  49″   N, 11°   31′   46″   O) und
Berlin-­‐Lichterfelde (Lage: 52°  26′   36″   N, 13°   18′  16″   O), an anderen
(geheimen) Dienststellen in Deutschland (insgesamt ca. 100, davon in Bayern
ca. 70) sowie in Auslandsdienststellen (ca. 100) (Residenturen) arbeiten ca.
6500 Mitarbeiter. Davon arbeiten im Ausland ca. 1550 Mitarbeiter. 750
Beschäftigte des BND sind Bundeswehrsoldaten (Feldwebel und OfUiziere), die
vorübergehend oder dauerhaft im BND eingesetzt werden. Zur Tarnung
werden sie ofUiziell zum sogenannten Amt für Militärkunde (AMK) versetzt. Standort des BND in Berlin -­‐
[8]
Lichterfelde
Rund 4200 Mitarbeiter sind männlich und 2300 weiblich.

Ein Teil des Geländekomplexes in Pullach war in den Jahren 1936 bis 1938 als
„Reichssiedlung Rudolf Heß“ für die Mitarbeiter der NSDAP errichtet worden
und dort befand sich im Jahre 1947 ein Gelände, das als Hauptquartier der
[9]
„Civilian Censorship Division“ (CCD) diente.

Bis 2011 sollten die beiden deutschen Standorte, Pullach und Berlin, in Berlin
zusammengefasst sein. Die Bundesregierung gab jedoch Anfang 2006 dem
Drängen der CSU, insbesondere ihrem Vorsitzenden Edmund Stoiber, nach und
beauftragte einen BND-­‐Umzugsausschuss (unter Kanzleramtschef Thomas de Bautafel zum Neubau der Zentrale
Maizière), die Standortverlegung neu zu prüfen. Es folgte der Entschluss, 1500 des BND in Berlin -­‐Mitte
BND-­‐Mitarbeiter im Freistaat Bayern zu belassen (1000 Mitarbeiter davon in
Pullach). Zur zentralen Dienststelle wird bis dahin das Gelände des ehemaligen
Stadions der Weltjugend im Bezirk Mitte umgebaut werden. Das neue Gebäude
an der Chausseestraße wird vom Berliner Büro Kleihues und Kleihues geplant.
Vorgezogene Teilumzüge der Abteilungen 3 (Auswertung) und 5
(„Internationaler Terrorismus“ und „Organisierte Kriminalität“) sind bereits
größtenteils abgeschlossen.

Im August 2005 hat der Bund das Grundstück vom Land Berlin gekauft; die
Kaufsumme für das Grundstück betrug ca. 48 Millionen Euro für einen Teil des
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst
Geländes. Zukünftig wird der BND auch die AuslandsauUklärung für die 4.  Januar  2014  11:27:44
Auslandseinsätze der Bundeswehr
Bundesnachrichtendienst   übernehmen. Hierzu werden beim BND 270
–  Wikipedia Baustelle der Zentrale des 12
Dienstposten neu eingerichtet. Weitere Mitarbeiter, für das Zentrum für Bundesnachrichtendienstes
Nachrichtenwesen der Bundeswehr (ZNBw) in Gelsdorf bei Bonn im
bisherigen Dienst, sollen deshalb künftig in die neue Zentrale des BND nach
Berlin wechseln.

Der erste Spatenstich für das neue Gebäude an der Chausseestraße erfolgte
am 19. Oktober 2006. Die Baukosten werden von Bundesregierung und BND
auf 720 Millionen Euro veranschlagt. Der Bundesrechnungshof schätzt die
Kosten erheblich höher ein. Zum Richtfest am 25. März 2010 an der Berliner
Chausseestraße wurden die voraussichtlichen Kosten auf 790   Millionen Euro
[10]
beziffert. Die Gesamtkosten inklusive Umzugskosten werden mittlerweile Baustelle der Zentrale des
[11] Bundesnachrichtendienstes
mit 1,3  Milliarden Euro veranschlagt. Am 17. Oktober 2012 meldete der
Nachrichtensender n-­‐tv dass die Baukosten zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch
um 101 Millionen Euro höher ausfallen werden als bisher vorgesehen.

Anfang Juli 2011 veröffentlichte das Magazin Focus einen Bericht, wonach über
ein Jahr zuvor Baupläne für die neue BND-­‐Zentrale in Berlin gestohlen worden
seien. Diese Pläne sollten laut Medienberichten Darstellungen des Technik-­‐ und
Logistikzentrums offenbaren, wie Notausgänge, Schleusen, Alarmanlagen,
[12]
Türen-­‐ und Deckendicke, Kabelschächte sowie Antiterror-­‐Einrichtungen.
DarauUhin wurde eine entsprechende Kommission eingerichtet, die den Vorfall
untersuchen soll. Ein teilweiser Neubau der BND-­‐Zentrale wurde jedoch vom
Geheimdienstchef Ernst Uhrlau ausgeschlossen. Die veröffentlichten Pläne
würden entgegen Medienberichten nicht das Herzstück der BND-­‐Zentrale
betreffen , sondern das Nordgebäude, in dem ein Parkhaus, die Energiezentrale
sowie die Ver -­‐ und Entsorgung untergebracht seien. Die Baupläne seien der
niedrigsten Geheimhaltungsstufe als „Verschlusssache – Nur für den
[13]
Getarnte Dienststellennamen des
Dienstgebrauch “ eingestuft.
BND, Helene-­‐Weber -­‐Allee 23,
München

 Commons: BND-­‐Zentrale in Berlin (//commons.wikimedia.org/wiki/

Category:BND_HQ_in_Berlin?uselang=de)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Getarnte Dienststellen (Deutschland)


Hauptstelle für Befragungswesen (HBW)/Zentralstelle für Befragungswesen : In circa 13 der zentralen
Aufnahmelager der Bundesrepublik werden alle Flüchtlinge und Asylbewerber über Gegebenheiten in ihren
[14] [15]
Heimatländern befragt, gelegentlich auch als Quellen (Spione) angeworben. Die 1958 gegründete Hauptstelle
[16]
für Befragungswesen wird häuUig als „interne Kontrolleinrichtung des Bundesamtes für Ausländerfragen “
[17]
getarnt. Bei der Hauptstelle für Befragungswesen waren im Jahre 2012 52 Personen beschäftigt.

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia[17] 13
Berlin, Hohenzollerndamm 150

Friedland (Kreis Göttingen) „Gewölbe“

Gießen

Hannover

Mainz

Nürnberg „Burg-­‐Zinne“

Zirndorf

Amt für Militärkunde: Amtsstelle, zu der Bundeswehrangehörige ofUiziell versetzt werden, wenn sie für den BND
[18]
arbeiten. Das AMK ist als Tarnung zu sehen.

Bonn (sogenannter „Wissenschaftlicher Fachbereich “). Hier werden mit Hochleistungscomputern, z.   B. Cray,

Verschlüsselungen entwickelt und geknackt. So war das Amt für Militärkunde bei der Cray User Group

[19]
Konferenz 2006 vertreten. Es Uindet auch Amtshilfe für andere Behörden statt. Eine Dienststelle des

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 14
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beUindet sich auf demselben Gelände in Bonn-­‐

Mehlem wie das AMK.

Pullach

[20]
Studienstelle für Auslandsfragen

München

[21]
Koordinierungsstelle für Wehrtechnik

Berlin

Bundesstelle für Fernmeldestatistik: Der BND betreibt unter diesem Tarnnamen mehrere Abhörstationen in
Deutschland, mit denen Nachrichtenverkehr erfasst werden kann.

Standorte siehe hier

Institut für Nachrichtentechnik

Haar (bei München) „Weberei “ – Schule des BND

Technische Revisionsstelle der Bundesverkehrsverwaltung

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia [22] 15
München: Observationskommando zur Überwachung eigener Mitarbeiter „QB 30“. Das

Observationskommando befand sich bis 1997 in der Schubertstraße 12 in München. Seitdem beUindet sich das

[23]
Observationskommando an der Dachauer Straße 128 als Untermieter des MAD.

Sonstige Dienststellen

[24]
Amt für Auslandsfragen

Ärztlicher und Sozialer Dienst für Bundesdienststellen (München)

Liegenschaftsverwaltung Pullach (LVP ) (München)

Betreuungswerk LVP (Pullach): Das Betreuungswerk LVP ist das Sozialwerk des Bundesnachrichtendienst, es

[25]
wurde von der Bundesregierung mit 41.530   Euro Uinanziell unterstützt

[26]
Botschaften der Bundesrepublik Deutschland

Bundesamt für Finanzen – zentrale Dienste und offene Vermögensfragen

[27]
Bundesamt für Finanzen Bundesbesoldungsstelle Ast. Süd (Großhesselohe)

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia [28] 16
Bundesstelle für Sondervermögen (München)

Bundesvermögensverwaltung , Abteilung Sondervermögen

[29]
Gesellschaft für technische Sonderlösungen (Frankfurt a. M., 2007–2010)

GARNER Stiftung (München)

[30]
Amt für Schadensabwicklung

Zeman Flugtechnik und Logistik München GmbH (Flughafen München): Die Firma ist der ofUizielle Betreiber

des DienstUlugzeug des Präsidenten des BND (Regnr.: D-­‐AZEM) der am General Aviation Terminal des

[31]
Münchener Flughafens stationiert ist

LCAS Logistics-­‐ Coordination & Assessment Service Hohenstein & Hagen GmbH (Pristina, Kosovo; Ottobrunn).

[32] [33]
Die Gesellschaft wurde im Februar 2009 aufgelöst.

[34]
BVOE-­‐Management (München)

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 17
Thiele und Friedrichs (München) für Zahlungen an den Informanten RaUid al-­‐J., Deckname Curveball, welcher

behauptete, der Irak sei im Besitz von Massenvernichtungswaffen , und dadurch den USA einen Kriegsgrund

[35]
lieferte.

BND-­‐Abteilung Verbindungsstelle 61 (Mainz): Gegen den Leiter dieser Abteilung, Joachim von S., wurde ab

Februar 2013 wegen des Verdachts der Bildung einer bewaffneten Gruppe und des Verstoßes gegen das

Waffengesetz ermittelt. Die Aufgabe dieser Abteilung ist z.   B. der Kontakt zur CIA Außenstelle in Wiesbaden.

[36]

Standorte und deren Decknamen

Berlin: „Avus“, „Bergfried“, „Palais“, „Palmenhaus“, „Fabrik“, „Fichtenwald“, „Tattersall“

Bonn: „Chiemsee“, „Landgraf “, „Institut“

Brocken (Harz) (Relaisstation): –

Dresden : kein Tarnname

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 18
Düsseldorf: „Phoenix“, „Adlerhorst“

Frankfurt/Oder (Relaisstation):

Geilenkirchen: „Marstall“

Grünwald (Depot): „Klause“

Guselried: „Reitstall“

Hamburg: „Hermelin“, „Refektorium“, „Fasanerie “, „Kiel“

Hannover: „Leine“, „Alpenblick“, „Hannover“

HoUheim (Relaisstation): –

Kassel: „Heckenrose-­‐Kurfürst“

Köln: „Römerschanze“

Mainz: „Falkenhof“, „Lafette“, „Warenlager “

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 19
München: „Charité-­‐Raute“, „Sanatorium“, „Symphonie“, „Mikado II“, „Schönbrunn“, „Tannenhof“, „Olymp“,

„Fohlenhof“, „Torpedo“

Pullach (Zentrale): „Nikolaus“

Schleißheim (Depot): „Mühlberg“

Söcking: „Kleefeld“

Stuttgart: „Eibsee“

Tutzing: „Refugium“

Andere kooperierende Dienststellen des Bundes

Kommando Strategische AuUklärung (KdoStratAuUkl bzw. KSA)

Universität der Bundeswehr München (UniBw München)

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 20
Fraunhofer -­‐Institute FKIE und FHR, ehemals Forschungsinstitute der Forschungsgesellschaft für Angewandte

Naturwissenschaften FGAN in Wachtberg bei Bonn (Institute zur Erforschung neuer Radar-­‐ und

Kryptoverfahren für militärische Anwendungen, Uinanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für

[37][38][39]
Verteidigung )

Zusammenarbeit mit anderen Geheimdiensten

Siehe auch: Überwachungs-­‐ und Spionageaffäre 2013#Zusammenarbeit von BND und NSA

Die NSA liefert dem BND Analysewerkzeuge für den Lauschangriff des BND auf ausländische Datenströme, die
[40]
durch Deutschland führen. Aus den Dokumenten von Edward Snowden geht hervor, dass die US-­‐Geheimdienste
den Präsidenten Gerhard Schindler loben, da er EinUluss auf die Gesetzgebung zum Datenschutz ausgeübt hat.

„Der BND hat daran gearbeitet, die deutsche Regierung so zu beeinUlussen, dass sie Datenschutzgesetze
auf lange Sicht laxer auslegt um größere Möglichkeiten für den Austausch von Geheimdienst-­‐
[41]
Informationen zu schaffen“

Laut den Dokumenten von Edward Snowden gab es im April 2013 ein Treffen zum Thema „Datenbeschaffung “ an
dem 12 hochrangige BND Mitarbeitern und Spezialisten der NSA teilnahmen. Ferner schult der BND die Mitarbeiter
[41]
vom Bundesamt für Verfassungsschutz in der Benutzung der Spähsoftware XKeyscore. Das Programm
[42]
XKeyscore wird vom BND schon seit 2007 eingesetzt.

Als im April 2003 in Bagdad der Irakkrieg im Gange war, zogen die BND-­‐Mitarbeiter vom deutschen
Botschaftsgebäude in das französische Botschaftsgebäude um, in dem die Mitarbeiter des befreundeten
[43]
französischen Auslandsnachrichtendienst DGSE untergebracht waren.

Der BND lieferte an die NSA eine Kopie seiner Software „Mira4“ und „Veras “. NSA-­‐Analysten attestierten diesen
Werkzeugen Fähigkeiten, welche die Möglichkeiten der NSA zur nachrichtendienstlichen Informationsgewinnung
[44]
übertreffen .

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Der BND leitet über die der
Bundesnachrichtendienst   Fernmeldeverkehrstelle
–  W ikipedia , die in der Bad Aiblinger Mangfall-­‐Kaserne als Einrichtung der
21
[45]
Bundeswehr getarnt ist, Verbindungsdaten von Telefonaten, E-­‐Mails oder SMS an die NSA weiter.
[46]
Die Zusammenarbeit zwischen BND und NSA in Bad Aibling basiert auf einem Abkommen vom 28. April 2002.
[42]
Insgesamt soll der BND schon seit etwa 1960 mit der NSA zusammenarbeiten
[47]
Der BND gibt Handynummern von Verdächtigen an internationale Partnerdienste weiter.

Geschichte
Vorläufer und Ursprung des BND war die Organisation Gehlen (benannt nach dem Gründer der Organisation, dem
ehemaligen Mitglied der NSDAP, Generalmajor der Wehrmacht und Sturmbannführer der SS Reinhard Gehlen).
Vorläufer in US-­‐Diensten war „Operation Rusty“ unter Gehlen.

Gehlen und seinen Vertrauten , war es gelungen, das gesamte Archiv der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO) des
einstigen deutschen Generalstabs Anfang 1945 aus dem Hauptquartier des Heeresgeneralstabs nach Bayern zu
transportieren und 50 Stahlkisten zu vergraben . Nach Verhören im Kriegsgefangenenlager und in einem speziellen
Vernehmungslager in Virginia erkannten die US-­‐Nachrichtendienstler die Bedeutung von Gehlens Kenntnissen und
seines Archivs. DarauUhin wurde die Organisation Gehlen von den US-­‐amerikanischen Besatzungsbehörden aus
ehemaligen Mitarbeitern der FHO, die von 1931 bis 1945 für die Bewertung der Feindlage durch Beschaffung und
[48]
Auswertung von Nachrichten zuständig war, Ende 1946 1945 gebildet.

Sitz der Organisation war seit dem 6. Dezember (Nikolaustag) 1947 die ehemalige „Rudolf-­‐Heß-­‐Siedlung“ in Pullach
bei München. Dieses Datum verschaffte dem BND-­‐Hauptquartier den Spitznamen „Camp Nikolaus“. Gegenüber
anderen Nachrichtendiensten aus der Zeit des Nationalsozialismushatte Gehlens Abteilung Fremde Heere Ost (FHO)
den Ruf der systematischen und exakt dokumentierenden Detailarbeit und unterschied sich – laut Ex-­‐SS-­‐
Brigadeführer und Generalmajor der Waffen -­‐SS Walter Schellenberg – so von anderen deutschen
Nachrichtendiensten.

Es gelang Gehlen, eine große Anzahl der noch lebenden Mitglieder seiner früheren Dienststelle auch deswegen zu
interessieren, weil sie in ihrer neuen Stellung häuUig mit einer neuen Identität versehen wurden. Aus ihnen entstand
der zunächst namenlose, im Sprachgebrauch als Organisation Gehlen bezeichnete Geheimdienst in der US-­‐
amerikanischen Besatzungszone. Eingestellt wurden auch ehemalige SS-­‐, SD-­‐ und Gestapo-­‐OfUiziere. Anfang der
1950er durchgeführte Untersuchungen der Central Intelligence Agency ergaben, dass 13   % bis 28  % der
Mitarbeiter der Organisation Gehlen ehemalige NSDAP-­‐Mitglieder waren, und davon 5   % bis 8   % auch Mitglieder
bei SS, SD oder SA waren. Der CIA-­‐Bericht verweist darauf, dass der Anteil an ehemaligen Mitgliedern der NSDAP
vergleichbar ist mit der Besetzung des 2. Deutschen Bundestages. Unter den 487 Bundestagsabgeordneten
[49]
befanden sich 129 ehemalige NSDAP-­‐Mitglieder, was einem Prozentsatz von 26,5   % entsprach. Für den BND
bzw. seinen Vorläufer , die Organisation Gehlen, waren unter anderem der ehemalige Gestapo-­‐Chef in Lyon Klaus
[50] [51]
Barbie, der ehemalige enge Eichmann-­‐Mitarbeiter Alois Brunner, der ehemalige Leiter der Geheimen
[52]
Feldpolizei Wilhelm Krichbaum, der ehemalige Leiter des „Judenreferats “ des Auswärtigen Amtes Franz
[53] [54]
Rademacher, der ErUinder der mobilen Gaswagen Walther Rauff, der ehemalige OfUizier im Einsatzkommando
[55]
9 der Einsatzgruppe B Konrad Fiebig sowie der ehemalige Chef des Vorkommandos Moskau der Einsatzgruppe
[52]
B Franz Alfred Six tätig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44
Bereits 1951 begann die Diskussion
Bundesnachrichtendienst   über die Einrichtung eines oder mehrerer
–  Wikipedia 22
[56]
Nachrichtendienste auf Bundesebene . Laut einem Bericht der Central
Intelligence Agency wurde der Name Bundesnachrichtendienst erstmals im
August und September 1952 bei Gesprächen im Kanzleramt verwendet. An den
geheimen Gründungsgesprächen , die im Büro des damaligen Ministerialrates
Karl Gumbel stattfanden, nahmen neben Hans Globke und Reinhard Gehlen
auch die Gehlenmitarbeiter Hans von Lossow, Horst Wendland und Werner
[57]
Repenning teil. Ein Ergebnis der Verhandlungen war, dass die Organisation
[58]
ab dem 1. April 1953 ganz aus Bundesmitteln Uinanziert werden sollte.
[59]
Am 1. April 1956 wurde die mehrere 1000 Mitarbeiter zählende
Organisation Gehlen mit ihrem Leiter ofUiziell in den Dienst der Bundesrepublik CIA-­‐Bericht von 1952 über die
Deutschland übernommen und erhielt den Namen Bundesnachrichtendienst. Gründungsgespräche des BND
Eine gesetzliche Grundlage für den BND existierte lange Zeit nicht. Erst 1990
wurde – ausgelöst durch das Volkszählungsurteil des
Bundesverfassungsgerichts von 1983 mit dem darin postulierten Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung
– ein Gesetz für den Bundesnachrichtendienst verabschiedet.

Dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR gelang es, mit Alfred Spuhler und Gabriele Gast langjährige und
ergiebige Innenquellen im BND zu etablieren, die erst nach der Wende enttarnt wurden. Bereits in den ersten
Jahren des Bestehens der „Organisation Gehlen“ hatte der sowjetische KGB mit Heinz Felfe einen Maulwurf im
späteren BND platzieren können, der erst 1961 aufUlog. Im Fall Felfe hatte der KGB die Verstrickung Felfes in NS-­‐
Verbrechen benutzt, um ihn noch vor dem 1951 erfolgten Eintritt in die Organisation Gehlen anzuwerben.

Mercker-­‐Kommission

Im Jahr 1968 führte eine Kommission unter Vorsitz des Staatssekretärs Reinhold Mercker und unter Mitwirkung
des Ministerialrats Paul Raab und des Generalleutnants AD Alfred Zerbel eine interne Untersuchung des BND
durch. Der bis heute als geheim eingestufte Mercker-­‐Bericht deckte laut Presseberichten Führungsmängel ,
Vetternwirtschaft, Korruption sowie Missbrauch und Fehlverwendung von Haushaltsmitteln auf. Weiterhin soll der
[60]
BND einen signiUikanten Teil seiner Ressourcen auf das Ausspähen westdeutscher Politiker verwendet haben.
[61]

Stay-­‐behind
Nach Informationen der CIA beschäftigte der BND (CIA Kodename CASCOPE) in den 1980er Jahren 75 Mitarbeiter
[62]
(sogenannte Schläfer) im Rahmen des Stay-­‐behind-­‐Programms.

Aufarbeitung der Geschichte des BND


Infolge des Skandals um Heinz Felfe, einen ehemaligen SS-­‐Obersturmführer und Überläufer zum KGB, kam es zu
einer internen Untersuchung über die Belastung ehemaliger SS-­‐Angehöriger durch ihre Tatbeteiligung an SS-­‐
Verbrechen . Nach Hans-­‐Henning Cromes Abschlussbericht (Aktenzeichen 815/65) an Gehlen vom 1. Februar 1965
waren 71 Mitarbeiter wegen „nachweisbarer Teilnahme an nationalsozialistischenGewaltdelikten“ still aus dem
Dienst gedrängt worden – andere SS-­‐Leute (eine Schätzung von Peter Carstens, einem Redakteur bei der
„Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, der die Unterlagen recherchierte , liegt in der Größenordnung von 130 weiteren
Personen) konnten bleiben. An weiteren Verbrechen beteiligte Ex-­‐NSDAP-­‐Funktionäre, Wehrmachtssoldaten oder
„reine Angehörige der Waffen -­‐SS“ wurden von der Arbeitsgruppe Organisationseinheit 85 um Crome, sofern sie im
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44
[63]
Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 23
Dienst beschäftigt waren, gar nicht erfasst. Die bereits 2006 von BND-­‐Präsident Ernst Uhrlau angekündigte
Aufarbeitung der nationalsozialistischenVergangenheit des Dienstes, ein Projekt, für das man den prominenten
Historiker Gregor Schöllgen gewonnen habe, wurde – offenbar nicht zuletzt aufgrund des Widerstandes aus dem
[64]
Kanzleramt – zunächst über Jahre nicht in Angriff genommen.

Im BND wurde 2010 eine Forschungs -­‐ und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“ unter der Leitung von Bodo
Hechelhammer, Nachrichtendienstler und Historiker, eingerichtet, um das Projekt der Aufarbeitung der Geschichte
des BND zu realisieren. Dieses führte seit Anfang 2011 zu einem neuen Anlauf der Aufarbeitung der
[65]
Frühgeschichte des BND mit der Berufung einer unabhängigen Historikerkommission. Der Titel der Kommission
lautet Unabhängige Historikerkommission zu Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes, seiner
Vorläuferorganisationen sowie seines Personal-­‐ und Wirkungspro^ils von 1945 bis 1968 und des Umgangs mit dieser
Vergangenheit. Sie ist mit den vier Professoren Jost Dülffer (Universität zu Köln), Klaus-­‐Dietmar Henke (Technische
Universität Dresden ), Wolfgang Krieger (Philipps-­‐Universität Marburg ) und Rolf-­‐Dieter Müller (Humboldt-­‐
[66]
Universität zu Berlin) besetzt. Ihre Arbeit ist auf vier Jahre begrenzt. Die Historiker sollen „die Entstehungs-­‐ und
Frühgeschichte sowie sein Personal-­‐ und WirkungsproUil von 1945 bis 1968“ umfassend aufarbeiten und dafür
vollen Zugang zu allen BND-­‐Akten, auch zu den „geheim“ und „streng geheim“ gestempelten Papieren, bekommen.
[67]
Der exakte Schwerpunkt ihrer Tätigkeit soll den Wissenschaftlern dabei freistehen; der Dienst behält sich
jedoch explizit vor, im Rahmen der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse aus Gründen des Geheimschutzes
[68]
sein Veto einzulegen. Über die laufende Forschung wird in den Mitteilungen der Forschungs -­‐ und Arbeitsgruppe
[69]
„Geschichte des BND“ (MFGBND) berichtet.

„Der Bundesnachrichtendienst hat 2007 zahlreiche Dokumente vernichtet, die nach Einschätzung von
Experten von großer historischer Bedeutung waren. Insgesamt 250 Personalakten mit Bezug zur NS-­‐
Zeit seien dem Reißwolf übergeben worden, kritisieren Historiker der unabhängigen Kommission zur
Erforschung der Geschichte des Dienstes und zu den mutmaßlichen Verwicklungen seiner Mitarbeiter in
NS-­‐Verbrechen .“
[70]

– TAGESSCHAU, 29. NOVEMBER 2011

In einer eigenen Stellungnahme erklärte der Bundesnachrichtendienst im Dezember 2011, eine interne
Untersuchung habe ergeben, dass die Vernichtung „seinerzeit gemäß den gängigen archivischen Regularien“ erfolgt
[71]
sei. „Zu insgesamt 45 von 253 Personen, ca. 17%, konnte bislang eine ‚NS-­‐Belastung‘ festgestellt werden.“

Einsätze

Die erste für die Amerikaner wichtige Operation der Organisation war die FunkauUklärung der sowjetischen
Luftwaffe während der Berliner Luftbrücke. Zwischen 1948 und 1952 unterstützte die Organisation Gehlen eine
Gruppierung in Polen (WIN), die sich für einen bewaffneten Umsturz des kommunistischen Regimes einzusetzen
schien. 1952 wurde jedoch öffentlich, dass es sich hierbei um eine sowjetische Tarnorganisation handelte, welche
mit dem Geld der „Organisation Gehlen“ aufgebaut worden war.

Insgesamt hatte die „Organisation Gehlen“ in den frühen 1950er-­‐Jahren zahlreiche Spione in die staatlichen
Strukturen der DDR und anderer osteuropäischer Staaten eingeschleust, die aber weitgehend erfolglos agierten.
Vor allem in der DDR starteten die gegnerischen Geheimdienste 1953 eine erfolgreiche Spionageabwehr-­‐

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Kampagne, zahlreiche Agenten
Bundesnachrichtendienst   wurden enttarnt, verhaftet und verurteilt. Laut neueren Ergebnissen der Birthler-­‐24
–  Wikipedia
Behörde waren etwa 90% aller damaligen Ost-­‐Quellen des BND von der Stasi geführt worden und damit
[72]
Doppelagenten gewesen.

Über die geplante Abriegelung der Berliner Sektorengrenzen war der BND, laut Veröffentlichungen vom August
[73]
2011 informiert. Diese Abriegelung ging dem Bau der Berliner Mauer voraus.

Ab 1981 war der BND im Rahmen der "Operation Sommerregen" zum Zwecke der Beschaffung von Informationen
über die Ausrüstung der Roten Armee im Krieg in Afghanistan im Einsatz.

Anfang der 1990er Jahre kam der BND auch außergeheimdienstlich weltweit in den Ruf, unfähig zu sein, nachdem
dieser weder den Fall der Mauer, den Zusammenbruch der Sowjetunion noch die deutsche Wiedervereinigung
vorhergesehen bzw. die Vorgänge , die dazu geführt hatten, falsch beurteilt hatte. Insgesamt wurden und werden
dem BND häuUig DeUizite beim Einsatz von Spionen und Informanten (Human Intelligence) nachgesagt. Dagegen soll
die technische AuUklärung, insbesondere das Abhören des Funkverkehrs in Osteuropa, vergleichsweise efUizient
gearbeitet haben.

Die Aktivitäten des BND unterliegen aber im Allgemeinen der Geheimhaltung; daher ist darüber seit 1956 recht
wenig bekannt. So soll – laut Medienberichten – der BND seit 1996 ausländische Agenten im Hamburger Islamisten-­‐
Milieu angeworben haben. Dies könnte möglicherweise, so wird gemutmaßt, der eigentliche Hintergrund für die
Weigerung ausländischer Geheimdienste befreundeter Staaten gewesen sein, im Hamburger Prozess gegen den
marokkanischen Studenten Mounir al Motassadeq, Informationen an den BND bzw. an die bundesdeutschen
Gerichte weiterzugeben. Mounir al Motassadeq wurde der Unterstützung der Anschläge in den USA vom „11.9.“
verdächtigt und vom Oberlandesgericht Hamburg zu 15 Jahren Haft verurteilt. In dieser Sache wirkte der BND bei
der AuUklärung der saudischen Kontaktpersonen Motassadeqs mit.

Ende 2007 erwarb der BND von Heinrich Kieber, einem ehemaligen Mitarbeiter der Liechtensteiner LGT Bank für 5
Mio. Euro eine DVD mit den Kundendaten von Personen, die Vermögen in Liechtenstein mit dem Ziel der
Steuerhinterziehung angelegt hatten. Er leitete sie im Wege der Amtshilfe an die Steuerfahndung Wuppertal weiter,
die darauUhin gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bochum Ermittlungen gegen mehrere hundert Verdächtige
einleitete (Steueraffäre in Deutschland 2008). Am 14. Februar 2008 wurde eine Razzia gegen den damaligen
Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel, wegen Verdachtes der Hinterziehung von Steuern
in Millionenhöhe durchgeführt , die bereits am folgenden Tag zu Zumwinkels Rücktritt führte. In der Folgezeit
erfolgten weitere Durchsuchungen in mehreren deutschen Großstädten.

Der BND hat als einziger Auslandsnachrichtendienst Deutschlands die Aufgabe, Informationen zu sammeln und
auszuwerten, die zur Gewinnung von Erkenntnissen über das Ausland, die von außen-­‐ und sicherheitspolitischer
Bedeutung für die Bundesrepublik Deutschland sind, notwendig sind (§1 BNDG). Diese Informationen werden der
Bundesregierung übermittelt und erstrecken sich auf viele Themenbereiche: Politik, Wirtschaft, Militär,
Wissenschaft oder Technik. Zur Beschaffung dieser Informationen stehen dem BND viele Methoden der
Nachrichtengewinnung zur Verfügung ; ein Großteil stammt allerdings aus dem als „OSINT“ bezeichneten Studium
offener Quellen wie Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen oder auch dem Internet. Daneben setzt der BND auch
geheimdienstliche Methoden ein, wie die Anwerbung und Führung von Agenten im Ausland (Operative
Beschaffung) oder die funkelektronische AuUklärung (Technische Beschaffung). Dies geschieht auf vielen Ebenen,
dazu gehört die Telefonüberwachung ebenso wie geheime Bild-­‐ und Tonaufzeichnungen oder die
Internetüberwachung.

Die gewonnenen Informationen werden im BND analysiert und ausgewertet, um Lagebilder und Berichte zu
erstellen, die für Entscheidungen der Bundesregierung von Bedeutung sind. In zunehmendem Maß versteht der
BND dabei seine Aufgabe als Politikberatung. Neben den Kernaufgaben der AuslandsauUklärung übernimmt der
BND, auf politische Vorgabe hin, zunehmend auch Aufgaben in der Beobachtung der international operierenden
Organisierten Kriminalität, insbesondere auf den Gebieten Waffen -­‐ und Technologietransfers (Proliferation),
Geldwäsche, Menschenhandel und Rauschgiftschmuggel. Gerade in jüngerer Zeit ist zudem die AuUklärung des
internationalen Terrorismus noch bedeutsamer geworden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Seit Mitte der 1990er Jahre
Bundesnachrichtendienst   verhandelte
–  W ikipedia der BND-­‐Agent Gerhard Conrad über mehrere Gefangenenaustausche 25
zwischen Israel und der Hisbollah, die 1996, 2004 und 2008 umgesetzt werden konnten. 2004 war daran auch der
damalige Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt und spätere BND-­‐Präsident Ernst Uhrlau beteiligt.
Conrad, der Uließend Arabisch, Französisch und Englisch spricht, war jahrelang BND-­‐Resident in Syrien, Beirut und
Jerusalem, und wirkte anschließend auch als Vermittler im 2011 realisierten Gefangenenaustausch zwischen Israel
[74]
und der Hamas im Fall Gilad Schalit.

Affären
Eine Untersuchung von Affären erfolgt(e) im geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremium oder in einem
parlamentarischen Untersuchungsausschuss .

Eichmann-­‐Affäre

Nach Recherchen des amerikanischen Professors Christopher Simpson informierte der BND im März 1958 die CIA
über die Aufenthaltsorte zahlreicher gesuchter Nazikriegsverbrecher , Platz drei auf der überreichten Liste war
Adolf Eichmann. Der Deckname Clement, eine leicht abweichende Variante des Namens Ricardo Klement, unter dem
[75]
Eichmann wirklich in Buenos Aires lebte, wurde gleichfalls übermittelt. Das Simon Wiesenthal Center und
zahlreiche andere „Fahnder “ arbeiteten mit der Schreibweise Klemens. Die Kenntnis über den Aufenthaltsort von
Eichmann führte zu keinen Verfolgungsmaßnahmen , sondern wurde lediglich der CIA gemeldet, die ebenfalls
untätig blieb, da sie die Kompromittierung des Staatssekretärs Hans Globke im Bundeskanzleramt unter Konrad
Adenauer befürchtete. Globke hatte die Nürnberger Rassegesetze in einem juristischen Kommentar gerechtfertigt
und wirkte laut CIA-­‐Unterlagen an der Deportation von 20.000 Juden aus Nordgriechenland zu Vernichtungslagern
[76]
in Polen mit.

Abhöraffäre von Stammheim

Im Jahr 1975 genehmigte der Chef des Kanzleramtes, Manfred Schüler, während des Stammheim-­‐Prozesses den
illegalen Einbau von Abhöranlagen, was in der Folge zur Abhöraffäre von Stammheim führte.

Plutonium-­‐Affäre

Im Jahr 1995 sorgte die sogenannte Plutonium-­‐Affäre für schlechte Presse. Dabei hatte der BND einen Schmuggel
von Plutonium aus Moskau nach München initiiert.

Juretzko-­‐Affäre

Der ehemalige Hauptmann und ehemalige BND-­‐Agent Norbert Juretzko, geb. 1953, ist seit 2003 in eine Reihe von
Prozessen mit seiner ehemaligen Dienststelle verwickelt. Aus der Sicht Juretzkos ist der Auslöser hierfür die
„Rübezahl-­‐Affäre“: Ende der 1990er Jahre habe er eindeutige Beweise für eine angebliche Doppelagententätigkeit
des früheren „Ersten Direktors“ beim BND und Leiter der Beschaffungsabteilung beim BND, Volker Foertsch,
gesammelt und dem damaligen Präsidenten des BND, Hansjörg Geiger, vorgelegt (mit der Beschuldigung – in etwa
–, sowohl Agententätigkeiten in Zusammenarbeit mit russischen Geheimdiensten und mit deren Billigung
koordiniert zu haben wie auch seine originäre Aufgabe, die geheimdienstliche Ost-­‐AuUklärung, im Auftrag des BND
durchgeführt zu haben). Angeblich auf Druck Bernd Schmidbauers, unter Bundeskanzler Helmut Kohl
Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt, seien die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Volker
Foertsch Anfang 1998 niedergeschlagen worden; Foertsch wurde rehabilitiert und ging 1999 in Pension.

Im Jahr 2002 wurde Norbert Juretzko wegen Aktenmanipulation und Erschleichung von Agentengeldern in Höhe
von einer halben Million DM zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Juretzko schied nach 15 Dienstjahren
aus dem BND aus, behielt aber seinen Pensionsanspruch. Nach Darstellung des Verurteilten handelte es sich bei
dem Verfahren um eine vom BND gezielt initiierte Aktion, um den „Kronzeugen“ der „Rübezahl-­‐Affäre“ zu
diskreditieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Juretzko machte seine Sicht
Bundesnachrichtendienst   der
–  W Dinge in dem Buch „Bedingt dienstbereit“ (2004) publik, in dem weitere
ikipedia 26
(angebliche) BND-­‐Pannen zur Sprache kamen. Er verfasste das Werk zusammen mit dem freien Journalisten und
Geheimdienst-­‐Experten Wilhelm Dietl, der von 1982 bis 1992 selbst für den BND gearbeitet hatte. Das 2005 von
der Staatsanwaltschaft Hannover gegen ihn angestrengte Verfahren wegen Unterschlagung von Dienstunterlagen
deutete Juretzko als wenig stichhaltige Racheaktion des BND, denn er habe seit seinem Ausscheiden aus dem Dienst
beim BND im Jahre 1999 keinen Zugriff mehr auf derlei Papiere gehabt; dem BND falle das angebliche
Verschwinden dieser Dienstunterlagen aber erst nach sechs Jahren auf.

Im Mai 2006 veröffentlichten Norbert Juretzko und Wilhelm Dietl ein zweites Enthüllungsbuch über den BND. Unter
dem Titel „Im Visier“ wurden zahlreiche weitere Pannen und vermeintliche Peinlichkeiten aus dem
Geheimdienstmilieu öffentlich gemacht. Monate vor dem Erscheinen dieses Buches erfolgte eine neue Anklage vor
dem Landgericht Berlin, diesmal wegen Geheimnisverrates im Zusammenhang mit „Bedingt dienstbereit“: Juretzko
habe durch die Nennung dienstinterner Kennzeichnungen das Risiko einer Enttarnung von BND-­‐Mitarbeitern
erhöht; ebenso habe er die Klarnamen von Agenten verraten . Dies erwies sich als eine Falschbehauptung der
Anklage. Von den Vorwürfen wurde Juretzko im Juni 2006 nach einem fünf Wochen dauernden Prozess auf
gemeinsamen Antrag der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung vom Landgericht Berlin freigesprochen.

Im Zusammenhang mit einem vom BND gegen Juretzko angestrengten Zivilverfahren wegen angeblicher
Unterschlagung von rund 200.000 Euro Agentengeldern kam es Anfang Juni 2006 zu einem in der Geschichte der
Geheimdienste einmaligen Vorgang : Um die Ansprüche des BND zu belegen, übergab der
Auslandsnachrichtendienst dem Landgericht Leipzig Akten mit den ungeschwärzten Klarnamen einiger Quellen, die
im Zuge der Operation Giraffe 1990 gewonnen worden waren. Dabei nahm der BND in Kauf, dem russischen
Inlandsgeheimdienst FSB vielleicht diesem bisher sogar unbekannte BND-­‐Operationen zu enthüllen. Während
Sicherheitsexperten von einem „katastrophalen Vorgang “ sprachen, rechtfertigte der BND sein außergewöhnliches
Vorgehen mit einer „Güterabwägung “, indem dieser darauf hinwies, dass seitens des BND der operative Schaden
geringer eingeschätzt werde als der Verlust des Geldes, denn man gehe seitens des BND davon aus, dass den BND-­‐
Zuträgern in ihrer russischen Heimat heute keine juristische Verfolgung mehr drohe.

Affäre um Befragungen in US-­‐Gefangenen-­‐Camps

BND-­‐Mitarbeiter sollen 2004 einen irakischen Kurden in einem nordirakischen Gefängnis in Sulaimanija befragt
haben. Die BND-­‐Beamten hätten den Mann wegen mutmaßlicher Kontakten zu einer Terrorgruppe vernommen.

Der von US-­‐Geheimdiensten verschleppte deutsche Staatsbürger libanesischer Herkunft Khaled al-­‐Masri soll von
einem BND-­‐Mitarbeiter („Sam“) in Afghanistan verhört worden sein. Ein Mitglied des BND wusste schon seit Januar
2004 durch eine Indiskretion in einer mazedonischen Kantine von der Entführung; meldete dies jedoch nicht weiter.

Journalisten-­‐Affäre

Im Jahr 2005 wurde im Rahmen des sogenannten „Journalisten-­‐Skandals“ bekannt, dass der BND im Zeitraum von
1993 bis mindestens 1998, mit Wissen und Billigung seines damaligen Präsidenten Konrad Porzner, mehrere
deutsche Journalisten überwachte. In Weilheim (bei München) wurde das dortige „Forschungsinstitut für
Friedenspolitik e.V.“ vom Kommando „QC30“ der Abteilung 8 des BND überwacht, da hier der Journalist Erich
Schmidt-­‐Eenboom arbeitete, der 1993 ein Enthüllungsbuch über den BND mit dem Titel Schnüf^ler ohne Nase
veröffentlicht hatte. Da das Buch Insider-­‐Informationen aus dem BND enthielt, wollte man „undichte Stellen“ in den
eigenen Reihen enttarnen. Das Institut wurde dann jahrelang von der gegenüberliegenden Straßenseite aus
observiert, sogar mit Kameras, die in der Sonnenblende eines Autos versteckt waren. Mit zeitweise bis zu 15 BND-­‐
Mitarbeitern wurde der Publizist bis ins Privatleben (etwa Saunagänge) überwacht, um BND-­‐Mitarbeiter zu
enttarnen, die Eenboom Informationen gaben. Bis ins Jahr 2003 wurde das Altpapier des Instituts vom BND
monatlich von der Straße entfernt, gegen andere Tüten ausgetauscht und nachrichtendienstlich auf Informationen
hin untersucht. Soweit öffentlich bekannt ist, brachten alle diese Überwachungsmaßnahmen der Behörde jedoch
keine verwertbaren Erkenntnisse.

Im Mai 2006 wurde nach einem Bericht des Sonderermittlers und ehemaligen Vorsitzenden Richters am BGH
Gerhard Schäfer bekannt, dass der BND jahrelang über Spitzel interne Informationen über die Medien gesammelt
hat. Ziel war es laut dem BND dabei, mögliche Geheimdienstmitarbeiter zu enttarnen, die unter anderem in der
Plutonium-­‐Affäre Insiderwissen weitergegeben hätten, und laut Untersuchungsausschuss -­‐Mitglied Michael
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44
[77]
Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 27
Hartmann allgemein der Erlangung von Kenntnissen über die Medien. Die Berliner Zeitung berichtete, dass
selbst Telefone von Journalisten abgehört wurden. Außerdem wurde der Journalist Jo Angerer, der für das TV-­‐
Magazin Monitor arbeitet, überwacht. Mehrere Jahre observierte der BND den freien Journalisten Wilhelm Dietl,
welcher aber auch selber für den BND tätig war, der zusammen mit dem BND-­‐Aussteiger Norbert Juretzko 2004
und 2006 Bücher über den Auslandsdienst veröffentlichte.

Der BND verwendete für die Überwachung teils kein eigenes Personal. Mehrere Journalisten hatten dem
Geheimdienst angeboten, teils auch gegen Geldzahlungen, Informationen über investigative Journalisten
weiterzugeben. Dies ergab sich aus dem Sachverständigenbericht des Bundestagkontrollausschusses und der
[77]
Aussage vom BND-­‐Direktor Volker Foertsch am 12. Februar 2009 vor dem BND-­‐Untersuchungsausschuss
[78]
bestätigt. Laut Michael Hartmann, Mitglied im BND-­‐Untersuchungsausschuss , ging es um „Informationen bis hin
[78]
zum Quellenverrat, beziehungsweise dem Verrat von Quellen anderer Journalisten“. Die Notizen von Foertsch über
weitergegebene Informationen von dem Focus-­‐Redakteur Josef Hufelschulte (BND-­‐Deckname: Jerez) umfassen gar
[79]
219 Seiten. Der Focus-­‐Redakteur wurde als Informationsquelle vom BND jedoch selbst ebenfalls überwacht.

Ob die Amtsnachfolger Porzners über die Aktion, die bis mindestens 1998 angedauert haben soll, informiert waren,
ist derzeit immer noch unklar. Neben dem zuständigen Parlamentarischen Kontrollgremium soll nach eigenen
Angaben auch die Bundesregierung über die Jahre nicht informiert worden sein. Laut Foertschs Aussage im
Februar 2009 war aber mindestens Bernd Schmidbauer als damaliger Staatsminister im Kanzleramt informiert
[77]
gewesen. . Unterdessen hat das Bundeskanzleramt den Bundesnachrichtendienst ofUiziell angewiesen, keine
Journalisten für Ermittlungstätigkeitenim Inland einzusetzen.

Des Weiteren wurde im April 2008 bekannt, dass der BND im Rahmen der Überwachung des afghanischen
Handelsministers Amin Farhang zwischen Juni und November 2006 auch E-­‐Mails der „Spiegel“-­‐Reporterin Susanne
Koelbl mitlas. Koelbl hatte Auszüge aus einem Buchentwurf über Afghanistan zum Gegenlesen an Farhang gemailt.
Nach Kenntnisstand des PKG wurde vom zuständigen Sachgebietsleiter weder die Überwachung abgebrochen, noch
die BND-­‐Führung informiert, als bekannt wurde, dass Mails einer deutschen Journalistin überwacht und
gespeichert werden. Erst ein Jahr später erfuhr die BND-­‐Führungsebene von dem Vorfall, unterließ es allerdings
das PKG von dem Vorfall in Kenntnis zu setzen.

Irak-­‐Affäre

Im Januar 2006 sorgte der „Schneckenplan“ für eine politische Affäre. Der Schneckenplan war ein angeblicher
Verteidigungsplan von Saddam Hussein für Bagdad. Er soll, nach Aussage der New York Times, im März 2003 von
einem BND-­‐Mitarbeiter an die Amerikaner übergeben worden sein.

Auch wenn diese vermutlich nicht angegriffen worden sind, haben BND-­‐Mitarbeiter im Irak-­‐Krieg Ziele ausspioniert
und diese Informationen an das US-­‐Militär weitergegeben (ohne eine Sicherheit bzgl. der Verwendung ). Dies würde
eine Verletzung des Art.  26 Grundgesetz darstellen, welche durch §   80 Strafgesetzbuch sanktioniert wird. Von
Seiten des Bundeskanzleramts und des Bundesnachrichtendienstes wurde zunächst nur bestätigt, dass Zielangaben
[80]
von Objekten weitergeleitet wurden, die nicht zerstört werden sollten (Krankenhäuser , Botschaften etc.).

Laut Spiegel Online vom 13. Dezember 2008 war die Rolle des BND jedoch noch brisanter. So bezeichnet der US-­‐
General a.  D. James Marks, der den AuUklärungsstab der Bodentruppen leitete, die Beiträge der Deutschen als
extrem wichtig und wertvoll und als detailliert und zuverlässig. Agenten des BND sollen demnach unter anderem
detaillierte Angaben über das Anzünden von Ölquellen gemacht sowie in regelmäßigen Abständen über irakische
[81]
Truppenbewegungen berichtet haben, die für die US-­‐Militärführung von höchster Wichtigkeit waren. In einer
späteren Befragung sagte der ehemalige BND-­‐Präsident August Hanning aus, dass neben Angaben zum Standort
von Krankenhäusern und Botschaften auch Positionen über Stellungen der irakischen Streitkräfte weitergeleitet
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44
[82]
Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 28
wurden. Unter anderem führten die Informationen des BND dazu, dass mehrere Pläne des US-­‐Militärs geändert
[81]
wurden. Während die rot-­‐grüne Regierung unter Gerhard Schröder sich ofUiziell gegen den Krieg gestellt hatte,
[82]
trugen die Informationen des BNDs zum Erfolg der Operationen des US-­‐Militärs bei.

Libyen-­‐Affäre

→ Hauptartikel: Libyen-­‐Affäre (Deutschland)

Kosovo-­‐Affäre

Im November 2008 wurden die drei verdeckt arbeitenden Agenten Robert Z., Andreas B. und Andreas J. von den
kosovarischen Behörden verdächtigt, einen Sprengstoffanschlag auf das Gebäude des Internationalen Zivilbüros/EU
Sondergesandten (International Civilian OfUice/EU Special Representative) in Pristina, Kosovo verübt zu haben. Die
Männer waren ofUiziell Mitarbeiter des BND-­‐Tarnunternehmens „LCAS Logistic Coordination Assessments Service
Hohenstein & Hagen GmbH“ aus Ottobrunn, angeblich ein „Investment-­‐Berater für deutsche Unternehmen im
Kosovo“. Nach weiteren Informationen seien die drei BND-­‐Agenten sogar selbst Mitarbeiter der EULEX gewesen
und waren „als Informationssammler für die europäische Rechtsstaatsmission Eulex unterwegs gewesen.“ Am 27.
November bekannte sich die bis dahin unbekannte Gruppe „Armee der Republik Kosovo“ zu dem Anschlag.

Im Zuge der Ermittlungen der Bundesanwaltschaft gegen einen der drei BND-­‐Mitarbeiter im Jahr 2009 wurde
dessen Verhältnis zu seinem Dolmetscher Murat A. bekannt, worauf die Bundesanwaltschaft Klage wegen
Landesverrates , Weitergabe von Staats-­‐ und Dienstgeheimnissen und Betrugs gegen beide Männer einreichte. Zu
diesem Zeitpunkt bestand der Verdacht , dass Murat A. über seinen Lebensgefährten Einblicke in streng geheime
Unterlagen der Bundesrepublik Deutschland erhielt und diese an Dritte – vermutet wurde das organisierte
[83]
Verbrechen im Balkanraum – weitergab. Im Laufe des Prozesses vor dem Oberlandesgericht München konnte
sich der Verdacht des Landesverrates sowie der Verdacht der Weitergabe von Staatsgeheimissen jedoch nicht
erhärten, sodass gegen den inzwischen Ex-­‐BND-­‐Mitarbeiter eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten
– unter anderem wegen Betrugs in 21 Fällen – erlassen wurde. Gegen Murat A. wurde eine Freiheitsstrafe von
[84]
einem Jahr und zwei Monaten wegen Betrugs erlassen, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die von vielen Beobachtern erhoffte AuUklärung, inwieweit eine Verbindung zwischen den drei deutschen BND-­‐
Mitarbeitern und dem Sprengstoffanschlag auf ein EU-­‐Gebäude besteht, konnte auch das Gerichtsverfahren nicht
liefern. Es scheint aber belegt zu sein, dass sie im Auftrag des Bundesnachrichtendienstes vor Ort Informationen
über terroristische Aktivitäten und das organisierte Verbrechen gesammelt haben. Unter Journalisten besteht die
weit verbreitete Meinung, dass die drei Männer gezielt von der kosovarischen Regierung beschuldigt wurden, um
sie mit begründetem Verdacht ausweisen zu können, da der BND in einem vertraulichen Bericht bereits 2005
[85]
Verbindungen zwischen den politischen Eliten des Kosovo und der Organisierten Kriminalität aufdeckte.

Kremer-­‐Affäre

Im April 2007 suchten zwei Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes den Unternehmer Klaus Kremer auf, die
unter den Namen „Meißner“ und „Daniels“ auftraten. Kremer, der lange Zeit in der Rüstungsindustrie arbeitete und
mit seinem Unternehmen Applied Radar & Sonar Technologies (arsTech GmbH) Radar-­‐ und Sonarsysteme herstellt,
unterhält geschäftliche Kontakte im mittleren Osten und sollte mit „Vergünstigungen , auch Uinanzieller Art“ zu einer
Zusammenarbeit bewegt werden. Kremer lehnte die Zusammenarbeit ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Danach war sein Unternehmen
Bundesnachrichtendienst   in auffällige Behördenaktivitäten verwickelt, die ofUiziell nie in Zusammenhang zum29
–  Wikipedia
Bundesnachrichtendienst gestellt werden konnten und formal legitim sind. Nach Betriebsprüfungen durch das
Gewerbeaufsichtsamt und den Zoll wurde Kremer vorgeworfen Rüstungsgüter ohne Genehmigung exportiert zu
haben. Kremers Beziehungen zu Kunden in Pakistan litten unter den Ermittlungen, da auch seine Geschäftspartner
vom Zoll vernommen wurden. Er verlor den Auftrag und geriet in Uinanzielle Schwierigkeiten.

Das Ermittlungsverfahren gegen Kremer wurde am 19. Mai 2008 von der Staatsanwaltschaft Bremen mangels
Tatverdacht eingestellt und am 10. Juli 2008 erkannte das Amtsgericht Bremen für die aus den
Ermittlungstätigkeitenentstandenen Verluste die „EntschädigungspUlicht der Staatskasse dem Grunde nach“ an.

Am 17. Oktober 2008 wurde das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das
Außenwirtschaftsgesetz wieder von der Staatsanwaltschaft Bremen aufgenommen. Kremer wurde vom
Staatsanwalt postalisch und per Telefon mitgeteilt, dass er entweder auf seine Schadensersatzansprüche verzichtet
oder Anklage erhoben werde, wobei eine Verfahrenseinstellung nach Anklageerhebung nicht mehr in Betracht
[86][87]
gezogen würde.

Jörg-­‐Haider-­‐Affäre

Nach Berichten des österreichischen Nachrichtenmagazins Pro^il soll der Bundesnachrichtendienst im Jahr 2002
eine Reise des Rechtspopulisten Jörg Haider in den Irak zu Saddam Hussein Uinanziert haben – für „mehrere
[88][89]
100.000 Euro“.

Leitung
Präsidenten

An der Spitze des BND steht ein Präsident. Folgende Liste zeigt die
Präsidenten seit 1956:

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Bundesnachrichtendienst  –  Präsidenten
Wikipedia des Bundesnachrichtendienstes 30
Name Lebensdaten Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit

1 Reinhard Gehlen 1902–1979 1. April 1956 30. April 1968

2 Gerhard Wessel 1913–2002 1. Mai 1968 31. Dezember 1978

3 Klaus Kinkel * 1936 1. Januar 1979 26. Dezember 1982

4 Eberhard Blum 1919–2003 27. Dezember 1982 31. Juli 1985

5 Heribert Hellenbroich (CDU) * 1937 1. August 1985 27. August 1985

6 Hans-­‐Georg Wieck * 1928 4. September 1985 2. Oktober 1990

7 Konrad Porzner (SPD) * 1935 3. Oktober 1990 31. März 1996

8 Gerhard Güllich (SPD), (kommissarisch) * 1938 1. April 1996 4. Juni 1996

9 Hansjörg Geiger * 1942 4. Juni 1996 17. Dezember 1998

10 August Hanning * 1946 17. Dezember 1998 30. November 2005

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 31

11 Ernst Uhrlau (SPD) * 1946 1. Dezember 2005 31. Dezember 2011

12 Gerhard Schindler (FDP) * 1952 1. Januar 2012 noch offen

Stellvertreter
Der Präsident des BND hat zwei Stellvertreter: einen Vizepräsidenten und – seit Oktober 2003 – einen
Vizepräsidenten für militärische Angelegenheiten. Von 1957 bis 2003 gab es nur einen Vizepräsidenten. Folgende
Liste zeigt die Vizepräsidenten seit 1957:

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Vizepräsidenten des Bundesnachrichtendienstes
Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 32
Beginn der
Name Lebensdaten Ende der Amtszeit
Amtszeit

1 Hans-­‐Heinrich Worgitzky 1907–1969 24. Mai 1957 1967

8. Oktober 1968

2 Horst Wendland 1912–1968

(Selbstmord)

3 Dieter Blötz 1931–1987 4. Mai 1970 August 1979

4 Norbert Klusak 1936–1986 1. April 1980 27. Februar 1986

5 Paul Münstermann 1932–2010 1986 27. August 1994

6 Gerhard Güllich (kommissarisch) * 1938 1994 1996

7 Rainer Keßelring 1934-­‐2013 18. Juni 1996 September 1998

8 Rudolf Adam * 1948 Juli 2001 31. März 2004

9 Werner Schowe, Vizepräsident mil. * 1944 15. Oktober 2003 30. September 2005

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 33

10 Rüdiger von Fritsch * 1953 1. Mai 2004 2007

11 Georg Freiherr von Brandis, Vizepräsident mil. * 1948 4. Oktober 2005 Februar 2008

12 Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven * 1956 2007 2010

Armin Hasenpusch, Vizepräsident für militärische

13 * 1948 2008 2010

Angelegenheiten

Werner Ober, Vizepräsident für Zentrale Aufgaben

14 * 1948 2008 2013

und Modernisierung

15 Géza Andreas von Geyr, Vizepräsident * 1962 2010

Norbert Stier, Vizepräsident für militärische

16 * 1953 2010
[90]
Angelegenheiten

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 34

17 Guido Müller, Vizepräsident für Zentrale Aufgaben * 1966 2013

und Modernisierung

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Bekannte Mitarbeiter
Bundesnachrichtendienst   –  Wikipedia 35

Bekannte Mitarbeiter
Beginn der Tätigkeit Ende der Tätigkeit Heutige
Name Lebensdaten Einsatzgebiet
für den BND für den BND Tätigkeit

Gerhard Externer Einsatz/

* 1954   ? (noch aktiv) (noch aktiv)

Conrad Naher Osten

Wilhelm Externer Einsatz/

* 1955 1982 1993 Buchautor

Dietl Naher Osten

Volker

* 1934 1957 1999 Interner Einsatz Ruhestand

Foertsch

Norbert

* 1953 1984 1999 Interner Einsatz Buchautor

Juretzko

Horst

* 1935 1965 2003 Interner Einsatz Disponent

Taeger

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Sonstiges
Bundesnachrichtendienst   –  Wikipedia 36

Dienstjet: Der BND besitzt ein eigenes StrahlUlugzeug, das hauptsächlich der
Präsident des BND nutzt. Mit ihm wurden im Frühjahr 2006 zwei deutsche
Geiseln aus dem Irak nach Deutschland transportiert. Der Jet ist vom Typ
Falcon 900EX, Zulassungsjahr 2003 und besitzt die ofUizielle Kennung D-­‐AZEM.
Der Jet gehört ofUiziell der Firma Zeman Flugtechnik und Logistik München
GmbH (Handelsregister: München HRB 148243), wahrscheinlich ein weiteres
Tarnunternehmen des BND. Die Flugbewegungen des Jets sind durch
[91] [92]
Planespotter-­‐Datenbanken im Internet abruUbar .

Kfz-­‐Versteigerungen: Der BND versteigert nicht mehr genutzte Kfz im Internet. Seitenansicht der D-­‐AZEM
Modelle sind hauptsächlich Mercedes-­‐Benz-­‐Limousinen mit Kennzeichen aus
München in den 14xxx-­‐, 15xxx-­‐ und 16xxx-­‐Bereichen. Der BND versteigert die
Kfz auf der Zoll-­‐Auktionsseite unter der Tarnung Bundesvermögensverwaltung,
[28]
Abt. Sondervermögen – Referat Kraftfahrwesen oder Technischer Dienst der
Bundes^inanzverwaltung Abt. Kraftfahrwesen . Als Kontaktadresse ist eine
[93]
bekannte BND-­‐Adresse in München (Helene-­‐Weber -­‐Allee) verzeichnet.

Personalvertretung : Die Außenstellen des BND sowie die Zentrale verfügen


über Personalvertretungen nach dem Bundespersonalvertretungsgesetz , wobei Innenansicht der Kabine des BND-­‐
der Personalrat der Zentrale als Stufenvertretung für die Personalräte der Jets
Außenstellen fungiert. Außerdem sind Gewerkschaften sowie
Interessenvertretungen der Bundesbeamten im BND vertreten.

Kochbuch: Im Jahre 2002 gab der BND unter dem Motto Speisen, Spannung und Spione ein internationales Kochbuch
mit dem Titel Top(f) Secret: Die „Geheimrezepte“ des Bundesnachrichtendienstes heraus, das neben Rezepten auch
landeskundliche Informationen und, laut Verlagsmitteilung, „amüsante Geschichten mit geheimdienstlichem
Hintergrund“ enthält.

Missbrauch von Befugnissen: Im September 2007 wurde bekannt, dass ein Mitarbeiter des BND seine
Überwachungsbefugnisse privat ausgenutzt haben soll, um den E-­‐Mail-­‐Verkehr des Liebhabers seiner Frau
[94]
auszuspionieren. (LOVEINT)

Ermittlungen gegen den ehemaligen Mitarbeiter Thorsten Mehles: Der ehemalige Mitarbeiter des BND, Thorsten
Mehles, steht unter Verdacht , daran beteiligt gewesen zu sein, dass einem Mitarbeiter der HSH Nordbank in New
[95]
York Kinderpornos untergeschoben wurden, um dem Institut die Möglichkeit zu geben, ihn fristlos zu entlassen.

Beteiligung am Satellitenprojekt HiROS: Anfang Januar 2011 wurde durch eine WikiLeaks-­‐Enthüllung bekannt, dass
sechs Satelliten gebaut werden sollen, die als Umweltprojekt getarnt sind. Der BND soll hierbei Kontrolle über Teile
[96][97]
der Satelliten erhalten. Allerdings zeigen die technischen Daten, dass HiROS wenig hochauUlösend und
dementsprechend kaum als Spionagesatellit geeignet ist. Zudem soll das Projekt bereits im Sommer 2010 abgelehnt
[98][99][100]
worden sein. Das Projekt war zum Teil Gegenstand einer kleinen Anfrage von Politikern der Linken an
[101]
die Bundesregierung

Ermäßigter Steuersatz für V-­‐Leute: Informanten (V-­‐Leute) der Geheimdienstbehörden in Deutschland müssen nur
[102]
einen ermäßigten Steuersatz in Höhe von 10 Prozent auf ihre Einkünfte zahlen.
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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 37

Der BND bezieht aus fünf Internet-­‐Knotenpunkten in Deutschland Informationen, die in der Zentrale in Pullach
[103]
ausgewertet werden.

Siehe auch

Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum

Gesetz zur Beschränkung des Brief-­‐, Post-­‐ und Fernmeldegeheimnisses

Maulwurf Heinz Felfe

Literatur

Bundesnachrichtendienst: Top(f) Secret. Die „Geheimrezepte“ des Bundesnachrichtendienstes, Varus Verlag,

Bonn 2002, ISBN 3-­‐928475-­‐60-­‐6.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 38
Albrecht Charisius, Julius Mader: Nicht länger geheim: Entwicklung, System und Arbeitsweise des

imperialistischen deutschen Geheimdienstes. 1.–30. Tsd. Dt. Militärverlag, Berlin 1969.

James H. CritchUield: Auftrag Pullach Die Organisation Gehlen 1948–1956. Mittler & Sohn, 2005, ISBN

[104]
3-­‐8132-­‐0848-­‐6 (durch den BND zensierte Ausgabe der englischen Version).

Wilhelm Dietl: Deckname Dali: Ein BND-­‐Agent packt aus. Eichborn, Frankfurt am Main, 2007, ISBN

978-­‐3821856704

Helmut Erhardt: Afrika begann in Pullach. Für den BND auf dem Schwarzen Kontinent . 1958 bis 2000. Edition

Leyhausen , Schwetzingen 2009, ISBN 978-­‐3-­‐00-­‐028558-­‐5.

Heinz Felfe: Im Dienst des Gegners: 10 Jahre Moskaus Mann im BND. Rasch und Röhring Verlag , Hamburg/

Zürich 1986, ISBN 3-­‐89136-­‐059-­‐2.

Gabriele Gast: Kundschafterin des Friedens. 17 Jahre Topspionin der DDR beim BND. Eichborn, Frankfurt/M.

1999, ISBN 3-­‐7466-­‐7034-­‐9.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 39
Reinhard Gehlen: Der Dienst – Erinnerungen 1942–1971. V. Hase & Koehler Verlag , Mainz-­‐Wiesbaden, 1971,

ISBN 3-­‐920324-­‐01-­‐3.

Reinhard Gehlen: Zeichen der Zeit. V. Hase & Koehler Verlag , Mainz 1973.

Reinhard Gehlen: Verschlußsache. V. Hase & Koehler Verlag , Mainz 1980.

Eric Gujer: Kampf an neuen Fronten. Wie sich der BND dem Terrorismus stellt. Campus, 2006, ISBN

3-­‐593-­‐37785-­‐3.

Peter Hammerschmidt: „Daß V–43 118 SS-­‐Hauptsturmführer war, schließt nicht aus, ihn als Quelle zu

verwenden.“: Der Bundesnachrichtendienst und sein Agent Klaus Barbie, in: Zeitschrift für

Geschichtswissenschaft (ZfG). 4/2011. Metropol Verlag . Berlin, S. 333–348 (Download als PDF-­‐Datei (http://

www.peterhammerschmidt.de/forschungen/publikationen/)).

Norbert Juretzko, mit Wilhelm Dietl: Bedingt dienstbereit: im Herzen des BND; die Abrechnung eines Aussteigers.

Ullstein, Berlin 2004, ISBN 3-­‐550-­‐07605-­‐3.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 40
Norbert Juretzko und Wilhelm Dietl: Im Visier: Ein Ex-­‐Agent enthüllt die Machenschaften des BND, Heyne-­‐

Verlag , München 2006, ISBN 3-­‐453-­‐12037-­‐X.

Wolfgang Krieger: German-­‐American Intelligence Relations, 1945–1956: New Evidence on the Origins of the BND.

In: Diplomacy & statecraft, Bd. 22, 2011, S. 28–43.

Dieter Krüger (Hrsg.): Konspiration als Beruf – Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg. 1. AuUl. Links

Verlag , Berlin 2003, ISBN 3-­‐86153-­‐287-­‐5.

Andreas Magdanz: BND – Standort Pullach DuMont-­‐Literatur-­‐und-­‐Kunst-­‐Verlag , Köln 2006 ISBN

978-­‐3-­‐8321-­‐7680-­‐8

Waldemar Markwart: Erlebter BND. Kritisches Plädoyer eines Insiders. Berlin 1996.

Peter F. Müller, Michael Mueller: Gegen Freund und Feind: der BND, geheime Politik und schmutzige Geschäfte. 1.

AuUl. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-­‐498-­‐04481-­‐8.

Mary Ellen Reese: General Reinhard Gehlen: The CIA Connection. 1990, ISBN 0-­‐913969-­‐30-­‐3.

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Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 41
Erich Schmidt-­‐Eenboom, Rudolf Lambrecht: BND. Der deutsche Geheimdienst im Nahen Osten. Herbig, München

2006, ISBN 3-­‐7766-­‐8010-­‐5.

Erich Schmidt-­‐Eenboom: Der Schattenkrieger. Klaus Kinkel und der BND. Econ, Düsseldorf 1995, ISBN

3-­‐430-­‐18014-­‐7.

Erich Schmidt-­‐Eenboom: Empfänglich für Geheimes. In: Klaus Beyrer (Hrsg.): Streng geheim: die Welt der

verschlüsselten Kommunikation . Publikation der Museumsstiftung Post und Telekommunikation anlässlich der

Ausstellung „Streng Geheim! Die Welt der verschlüsselten Kommunikation“ im Museum für Post und

KommunikationFrankfurt am Main (7. Oktober 1999 bis 27. Februar 2000), Kataloge der Museumsstiftung

Post-­‐ und Telekommunikation 5, Umschau/Braus, Heidelberg 1999, ISBN 3-­‐8295-­‐6906-­‐8.

Erich Schmidt-­‐Eenboom: Geheimdienst, Politik und Medien: Meinungsmache Undercover. Edition Zeitgeschichte

16, Homilius, Berlin 2004, ISBN 3-­‐89706-­‐879-­‐6 (Leseprobe (http://www.kai-­‐berlin.de/vp/8.16/)).

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 42
Erich Schmidt-­‐Eenboom: Schnüf^ler ohne Nase. Der BND – die unheimliche Macht im Staate. Econ, Düsseldorf

1993, ISBN 3-­‐430-­‐18004-­‐X.

Udo UlUkotte: Verschlußsache BND. München/Berlin 1998.

Helmut Wagner : Schöne Grüße aus Pullach. Operationen des BND gegen die DDR. Das Neue Berlin, Berlin 2001,

Hermann Zolling, Heinz Höhne: Pullach intern: General Gehlen und die Geschichte des

Bundesnachrichtendienstes. 1. bis 20. Taus. Hoffmann & Campe, Hamburg 1971, ISBN 3-­‐455-­‐08760-­‐4.

Filme

Radiokiller, TV der DDR 1980, Regie Wolfgang Luderer , mit Erik S. Klein als Hauptmann im MfS Schalker und

Gojko Mitić als BND-­‐Agent Vogel.

Feuerdrachen, TV der DDR 1981, Regie Peter Hagen (Regisseur), mit Rolf Hoppe als BND-­‐Agent Solka.

Nazis im BND -­‐ Neuer Dienst und alte Kameraden; Film von Christine Rütten, 2013

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Weblinks
Bundesnachrichtendienst   –  Wikipedia 43

 Commons: Bundesnachrichtendienst (//commons.wikimedia.org/wiki/

Category:Bundesnachrichtendienst ?uselang=de)   – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 Wiktionary: Bundesnachrichtendienst  – Bedeutungserklärungen , Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

OfUizielle Webseite des BND (http://www.bundesnachrichtendienst.de/)

Kurze Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (http://www.ta7.de/txt/politik/poli0039.htm), Vortrag von

Erich Schmidt-­‐Eenboom (1993).

Deutscher Auslandsgeheimdienst So arbeitet der BND (http://www.sueddeutsche.de/politik/deutscher-­‐

auslandsgeheimdienst-­‐so-­‐arbeitet-­‐der-­‐bnd-­‐1.1706855) -­‐ SZ vom 27. Juni 2013

Andreas Magdanz: »BND – Standort Pullach«   eine photographische Dokumentation (http://www.bnd-­‐

standortpullach.de/index2.htm?buch/buch.htm)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 44
„Im Auftrag Ihrer Kanzlerin. Der Bundesnachrichtendienst wird 50 Jahre alt.“ (http://www.tagesspiegel.de/

art772,2112951) Tagesspiegel, 18. März 2006.

Lehrforschungsprojekt zum BND und seiner Kontrolle (http://www2.Ub1.uni-­‐siegen.de/polwiss/Uiles/bellers_

Uiles/bundesnachrichtendienst.pdf) (PDF) (Archiv (http://www.webcitation.org/6ApKsbL8R))

R-­‐Archiv (Recherchen und Nachrichten aus dem Bereich Nachrichtendienste (http://www.r-­‐archiv.de/

index.html)

Podcast: Nachrichtendienste – Über die Geheimniskrämerei im Namen des Staates (http://chaosradio.ccc.de/

cre159.html) Chaosradio Express, 2010

Bundesarchiv : Die Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes – eine Auswahl im Porträt (http://

www.bundesarchiv .de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/00691/index.html.de)

Ulrich Chaussy: „Mein Name ist: BND“, (http://web.ard.de/radio/radiofeature/#awp::?page_id=1685) ARD-­‐

Radio-­‐Feature , BR 2011

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Zum BND-­‐Untersuchungsausschuss
Bundesnachrichtendienst   –  Wikipedia des Bundestages (eingesetzt am 7. April 2006) 45

Bundesverfassungsgericht : Beschluss vom 17.   Juni 2009 – 2 BvE 3/07 –. (http://

www.bundesverfassungsgericht .de/entscheidungen/es20090617_2bve000307.html) Abgerufen am 23.  Juli

2009 (BVerfG , Zweiter Senat).

Bundesverfassungsgericht – Pressestelle –: Eingeschränkte Erteilung von Aussagegenehmigungen und

Verweigerung der Herausgabe von Unterlagen an BND-­‐Untersuchungsausschuss zum Teil verfassungswidrig.

(http://www.bundesverfassungsgericht .de/pressemitteilungen/bvg09-­‐084.html) In: Pressemitteilungen

(Pressemitteilung Nr. 84/2009). 23.  Juli 2009, abgerufen am 23.  Juli 2009 (Zum Beschluss vom 17.   Juni 2009

mit dem Aktenzeichen 2  BvE   3/07).

Zur „BND-­‐Affäre“ 2006

Webarchiv (//de.wikipedia.org/w/index.php?title=Internet_Archive&wayback=http://web.archive.org/

web/20060212002703 /http://www.saar-­‐echo.de/de/art.php?a=30339) vom 12. Februar 2006 der

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 46
eingelagerten   Webseite: Abgleiten in die Barbarei, (http://web.archive.org/web/20060212002703 /http://

www.saar-­‐echo.de/de/art.php?a=30339) Saar-­‐Echo.de, 25. Januar 2006.

offene Fassung des Berichts des PKGr, Bewertung und abweichende Bewertungen (http://

www.bundestag.de/aktuell/pkgr_irak/index.html), Parlamentarisches Kontrollgremium der

Nachrichtendienste, 1. März 2006.

In der BND-­‐Affäre werden falsche Maßstäbe angelegt, (http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-­‐in-­‐

der-­‐bnd-­‐affaere -­‐werden-­‐falsche-­‐massstaebe-­‐angelegt-­‐1.895616) Süddeutsche Zeitung, 4. März 2006 von

Erhard Eppler.

Siehe auch: stern.de: [3] (http://www.stern.de/politik/deutschland/:BND-­‐Aff%E4re-­‐Neuer-­‐Z%FCndstoff-­‐

Zeitungsente/556865.html), New York Times: [4] (http://www.nytimes.com/2006/02/27/

politics/27germans.html), New York Times: [5] (http://www.nytimes.com/2006/03/03/international/

europe/03germany.html), Telepolis: [6] (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22185/1.html), Welt am

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 47
Sonntag: Seite nicht mehr abru=bar (//de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Defekte_

Weblinks&dwl=http://www.wams.de/data/2006/03/05/855430.html),  Suche im Webarchiv: [9] (http://

wayback.web.archive.org/web/*/http://www.wams.de/data/2006/03/05/855430.html)).

Audio-­‐Beiträge des Deutschlandfunks: [10] (http://www.dradio.de/aod/html/?

mod=aod&station=&search=bnd&day1=01&month1=04&year1=2006&day2=01&month2=04&year2=2006&s

earch_station=0&broadcast=&theme=&ACTION_SEARCH=Suchen)

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/14/066/1406667.pdf (PDF-­‐Datei; 52  kB)

http://www.gavagai.de/geheim/HHD18M.htm

Zur Journalisten-­‐Bespitzelungsaffäre 2006

„Reporter arbeitete ‚aus Rache‘ mit BND“, (http://www.netzeitung.de/deutschland/398709.html) Netzeitung.

Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG) zu den BND-­‐Aktivitäten (http://www2.bundestag.de/

bnd_bericht.pdf) vom 26. Mai 2006 (PDF-­‐Datei; 8,80 MB).

Zu Observationsteam „QB 30“


http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44
Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 48
Informationen über QB 30 (http://www.presseportal.de/pm/7560/829213/br_bayerischer _rundfunk);

Details über den Beitrag zu QB 30 des Autors Klaus Wiendl bei Report München können unter BR-­‐Online

Mitschnitte (http://www.br-­‐online.de/brw/mitschnittdienste/) bestellt werden.

Zum BND-­‐Jet (D-­‐AZEM)

[11] (http://www.stern.de/politik/deutschland/:Flugbewegungen-­‐Was-­‐BND-­‐Kasachstan/580458.html), zu

Flugbewegungen des Jets (Quelle: Stern).

Bundesamt für Fernmeldestatisik – Kassel

[12] (http://books.google.de/books?id=pkQTEdL-­‐h88C&pg=PT71&lpg=PT71&dq=BND

+krailling&source=bl&ots=s7WtURANjJ&sig=Ajcvt8vvVO9URRN776sT8nVOTY8&hl=de&ei=-­‐dnyS-­‐XgDZ_

umgP04_GSDQ&sa=X&oi=book_result&ct=result#v=onepage&q=kassel&f=false) Seite 71 (Hier wurde

Bodestraße in Kassel erwähnt, gibt es nicht, es ist die Bosestraße. Hier wurde d für s vertauscht, weil sie auf

der Tastatur nebeneinander liegen.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Einzelnachweise–  Wikipedia
Bundesnachrichtendienst   49

1. Karriere > Allgemeine Informationen. (http://www.bnd.bund.de/DE/Karriere/Allgemeine%20Informationen/

Allgemeine%20Informationen_node.html) In: Bundesnachrichtendienst. BND – Presse-­‐ und

Öffentlichkeitsarbeit, 2012, abgerufen am 1.  Juli 2013.

2. Impressum. (http://www.bnd.bund.de/DE/_Home/Footer/Impressum/impressum_node.html) In:

Bundesnachrichtendienst. BND – Presse-­‐ und Öffentlichkeitsarbeit, 2012, abgerufen am 1.   Juli 2013.

3. Bundeshaushaltsplan 2012. Einzelplan 04: Bundeskanzlerin und Bundeskanzleramt. (http://

www.bundesUinanzministerium.de/bundeshaushalt2012/pdf/epl04.pdf) Kapitel   0404

Bundesnachrichtendienst. In: Bundesministerium der Finanzen. BMF – Referat Öffentlichkeitsarbeit, 2.   Januar

2012, S. 21, abgerufen am 1.  Juli 2013 (PDF; 749  kB, 731 kB).

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 50
4. Organisationsplan des Bundeskanzleramtes. (http://www.bundesregierung .de/Content/DE/_

Anlagen/2010/2010-­‐12-­‐15-­‐organigramm-­‐bkamt.pdf?__blob=publicationFile) In: Die Bundesregierung. Presse-­‐

und Informationsamt der Bundesregierung , 1.  März 2013, abgerufen am 1.   Juli 2013 (PDF, 74 kB).

5. Bundesnachrichtendienst (BND) (http://www.bundesnachrichtendienst.de/)

6. Gerhard Schindler, Präsident des Bundesnachrichtendienstes im Deutschlandfunk, Interview der Woche

(http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/2043386/), 17. März 2013

7. Spiegel Online vom 24. März 2013: Cyberspionage: BND gründet neue Abteilung zur Abwehr von

Hackerangriffen (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bnd-­‐gruendet-­‐neue-­‐abteilung-­‐zur-­‐abwehr-­‐von-­‐

hackerangriffen -­‐a-­‐890616.html)

8. Personalangaben des BND (http://www.bnd.bund.de/DE/Karriere/Allgemeine%20Informationen/Allgemeine

%20Informationen_node.html)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 51
9. Künstlerisches Projekt BND – Standort Pullach von Andreas Magdanz (http://www.bnd-­‐standortpullach.de/

html/hist_bnd_geschichte.html)

10. Rainer Funke: Hochsicherheit mit grüner Lunge. Richtfest für die neue BND-­‐Zentrale in Mitte /

Bauverzögerungen und höhere Kosten. (http://www.neues-­‐deutschland.de/artikel/167843.hochsicherheit-­‐mit-­‐

gruener-­‐lunge.html) In: Neues Deutschland, 25. März 2010.

11. Spiegel Online vom 25. Juni 2012: BND-­‐Zentrale in Berlin: Pfusch an der Lüftung verzögert Umzug der Spione

(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bnd-­‐umzug-­‐in-­‐neue-­‐zentrale-­‐in-­‐berlin-­‐verzoegert-­‐sich-­‐

a-­‐840825.html)

12. http://www.focus.de/politik/deutschland/neue-­‐zentrale-­‐in-­‐berlin-­‐geheimplaene-­‐beim-­‐bnd-­‐gestohlen_aid_

644440.html

13. BND-­‐Zentrale wird trotz Bauplan-­‐Diebstahl nicht umgebaut (http://de.reuters.com/article/domesticNews/

idDEBEE76B0D520110712) bei de.reuters.com, 12. Juli 2011 (abgerufen am 12. Juli 2011).

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14. Jack Dawson: „The BND’s Hauptstelle für Befragungswesen and its British Partner“, in: Journal for Intelligence,

Propaganda and Security Studies, Jg. 4, Heft 1 (2010), S. 140–144.

15. Dawson: „The BND’s Hauptstelle für Befragungswesen and its British Partner“, S. 140–144; Keith R. Allen:

Befragung, Überprüfung, Kontrolle. Die Aufnahme von DDR-­‐Flüchtlingen in West-­‐Berlin bis 1961. Christoph Links

Verlag , Berlin 2013, S. 187-­‐188.

16. Besetzung der irakischen Botschaft: Gibt es doch Hintermänner? (http://www.tagesspiegel.de/

art270,2186906).

17. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, "Tätigkeit der

Hauptstelle für Befragungswesen des Bundesnachrichtendienstes", Drucksache 17/11597, 21.11.2012, S. 2.

(http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/115/1711597.pdf) (PDF; 101   kB)

18. tagesschau.de: „Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun“ – Steinmeier verteidigt BND-­‐Einsatz im Irak 13. Januar

2006. http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5131794,00.html (Die ursprüngliche Seite (http://

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 53
www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5131794,00.html) ist nicht mehr abru=bar.) → Erläuterung(http://

www.tagesschau.de/kontakt_und_hilfe/rundfunkstaatsvertrag/rundfunkaenderungsstaatsvertrag112.html)

19. http://www.cug.org/1-­‐conferences/CUG2006/pages/1-­‐program/Uinal_program/S06-­‐Program-­‐Uinal.pdf

20. Nach dieser Quelle (http://www.gavagai.de/geheim/HHD18M.htm) bzw. der dort zitierten Ausgabe des

Spiegels war Helmuth Hans Danz Mitarbeiter des BND. Nach eigener Aussage auf seiner Homepage (http://

kunst-­‐danz.de/vita/) arbeitete er bei der Studienstelle für Auslandsfragen.

21. Norbert Juretzko, Wilhelm Dietl: Bedingt dienstbereit. Ullstein, September 2004, ISBN 3550076053.

22. Dominik Cziesche u.  a.: Trübe Suppe. In: Der Spiegel. Nr.   21, 2006, S.   26 (online (http://www.spiegel.de/

spiegel/print/d-­‐47004592.html)).

23. Informationen über QB 30 (http://www.presseportal.de/pm/7560/829213/br_bayerischer _rundfunk);

Details über den Beitrag zu QB 30 des Autors Klaus Wiendl bei Report München können unter BR-­‐Online

Mitschnitte (http://www.br-­‐online.de/brw/mitschnittdienste/) bestellt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


Bundesnachrichtendienst  –  Wikipedia 54
24. Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage von Abgeordneten der PDS Fraktion: Konsequenzen aus

der Festnahme eines hohen Europol-­‐Beamten und aus dem Urteil gegen einen BND-­‐Beamten. 11. Juli 2001

(http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/14/066/1406667.pdf)

25. Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Ilja Seifert u.   a. und der Fraktion DIE LINKE an die Bundesregierung v. Juli

2012 (BT-­‐Drucksache 17/10177) (http://www.iljaseifert.de/wp-­‐content/uploads/ka17_10177-­‐subventionierte-­‐

urlaube-­‐durchsuchbar .pdf) (PDF; 2,8  MB)

26. Frank Jansen und Hans Monath: Jetzt auch FDP für Ausschuss zur BND-­‐Affäre. (http://www.tagesspiegel.de/

art771,1967116) tagesspiegel.de, 7. März 2006.

27. Hans Leyendecker in SZ vom 19. Februar 2003, http://www.d-­‐a-­‐g.de/westerwelle1.html

28. Erich Schmidt-­‐Eenboom: Undercover. Köln 1999, S. 12, 254

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29. Vgl. Netzpolitik.org vom 16. Juli 2013: ARD-­‐Fakt: BND nutzt dieselbe Überwachungstechnologie wie PRISM

(http://netzpolitik.org/2013/ard-­‐fakt-­‐bnd-­‐nutzt-­‐dieselbe-­‐uberwachungstechnologie-­‐wie-­‐prism/), zuletzt

eingesehen am 17. Juli 2013.

30. "Schnelle Tausender": BND-­‐Bedienstete verkaufen angeblich geheimste Daten ihres Amtes und nutzen beru^liche

Kontakte für Privatgeschäfte. (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-­‐8649425.html) Bei: Spiegel Online vom

6. Januar 1997

31. Stephen Grey und Hans-­‐Martin Tillack: Was macht der BND in Kasachstan? (http://www.stern.de/politik/

deutschland/Ulugbewegungen-­‐was-­‐macht-­‐der-­‐bnd-­‐in-­‐kasachstan-­‐580458.html) stern.de, 16.   Januar 2007,

abgerufen am 24.  März 2013.

32. Geheimdienste: Die traurigen Männer von 11 A. In: Der Spiegel. Nr.  49, 2008 (online (http://www.spiegel.de/

spiegel/print/d-­‐62332805.html)).

33. https://www.bundesanzeiger.de

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34. 0023 und 0042: WTF is BVOE?. In: Die Datenschleuder. Nr.  93, 2008, S.  9-­‐15 (http://ds.ccc.de/pdfs/ds093.pdf).

35. Kriegslüge: BND bezahlte irakischen Betrüger. (http://www.webcitation.org/5uu2vQ3gB) Panorama in das Das

Erste, 2. Dezember 2010, archiviert vom Original (http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2010/

curveball101.html) am 11. Dezember 2010, abgerufen am 11. Dezember 2010.

36. "Verbindungsstelle 61": Ermittlungen gegen Chef von geheimer BND-­‐Gruppe. (http://www.spiegel.de/politik/

deutschland/verbindungsstelle-­‐61-­‐staatsanwaelte-­‐ermitteln-­‐gegen-­‐hohen-­‐bnd-­‐mann-­‐a-­‐882145.html) Bei:

Spiegel Online vom 8. Februar 2013

37. Das Zeugs im All. In: Der Spiegel. Nr.  15, 1994, S.   47–50a (online (http://www.spiegel.de/spiegel/print/

d-­‐13683255.html)).

38. Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage Förderung einer Forschungsgesellschaft aus dem

Verteidigungsetat der PDS-­‐Fraktion 3. Mai 1999 http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/14/010/1401014.pdf

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39. Maurus Tacke, Fraunhofer FOM: „Fraunhofer FOM + Fraunhofer IITB = Fraunhofer IOSB“ (http://

www.fgan.de/fom/fom_de.html). 1. März 2010, abgerufen am 11. Mai 2011. „Mit Wirkung vom 17. August ist

die Forschungsgesellschaft für Angewandte Naturwissenschaften (FGAN) in die Fraunhofer-­‐Gesellschaft integriert

worden. Die drei Institute der FGAN sind daher ab sofort Fraunhofer-­‐Institute.“ „Aus dem FGAN-­‐Institut für

Optronik und Mustererkennung FOM in Ettlingen und dem Fraunhofer-­‐Institut für Informations-­‐ und

Datenverarbeitung IITB entstand gemäß der Empfehlung des deutschen Wissenschaftsrats von 2007 zum 1.1.2010

das neue Fraunhofer-­‐Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB“

40. Spiegel Online vom 7. Juli 2013: Interview mit Edward Snowden: NSA liefert BND Werkzeuge für

Lauschangriff (http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-­‐mit-­‐edward-­‐snowden-­‐im-­‐spiegel-­‐nsa-­‐und-­‐

bnd-­‐arbeiten-­‐zusammen-­‐a-­‐909800.html)

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41. Spiegel Online vom 20. Juli 2013: Schnüffelsoftware "XKeyscore": Deutsche Geheimdienste setzen US-­‐

Spähprogramm ein (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bnd-­‐und-­‐bfv-­‐setzen-­‐nsa-­‐spaehprogramm-­‐

xkeyscore-­‐ein-­‐a-­‐912196.html)

42. Spiegel Online vom 08. August 2013: Geheimdienst-­‐Kooperation: BND leitet seit 2007 Daten an die NSA weiter

(http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/geheimdienste-­‐bnd-­‐leitet-­‐seit-­‐2007-­‐daten-­‐an-­‐die-­‐nsa-­‐weiter-­‐

a-­‐915589.html)

43. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. September 2008: Der BND im Irak: „Schöne Gruesze“ aus dem Krieg

(http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/der-­‐bnd-­‐im-­‐irak-­‐schoene-­‐gruesze-­‐aus-­‐dem-­‐krieg-­‐1695266.html)

44. Spiegel Online vom 3. August 2013: Überwachung: BND leitet massenhaft Metadaten an die NSA weiter

(http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bnd-­‐leitet-­‐laut-­‐spiegel-­‐massenhaft-­‐metadaten-­‐an-­‐die-­‐nsa-­‐weiter-­‐

a-­‐914682.html)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst 4.  Januar  2014  11:27:44


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45. Spiegel Online vom 3. August 2013: Überwachung: BND leitet massenhaft Metadaten an die NSA weiter

(http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bnd-­‐leitet-­‐laut-­‐spiegel-­‐massenhaft-­‐metadaten-­‐an-­‐die-­‐nsa-­‐weiter-­‐

a-­‐914682.html)

46. (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/affaere -­‐um-­‐nsa-­‐und-­‐bnd-­‐linke-­‐wirft-­‐steinmeier-­‐heuchelei-­‐vor-­‐

a-­‐915413.html)Spiegel Online vom 8. August 2013: Kooperation mit dem BND: Union und Linke attackieren

Steinmeier in NSA-­‐Affäre

47. Spiegel Online vom 9. August 2013: Spähaffäre : BND gibt Handynummern an andere Geheimdienste weiter

(http://www.spiegel.de/politik/ausland/spaehaffaere -­‐bnd-­‐soll-­‐handynummern-­‐an-­‐geheimdienste-­‐

weitergegeben-­‐haben-­‐a-­‐915819.html)

48. Janusz Piekalkiewicz: Weltgeschichte der Spionage, Augsburg 1993, zitiert nach: Udo UlUkotte, Verschlußsache

BND, München/Berlin 1998, S. S. 133 f., ISBN 3-­‐453-­‐14143-­‐1.

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49. "CIA Information Act – Reinhard Gehlen: Former NAZI and SS membership in ZIPPER" (Seiten 11&12). (http://

www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB138/CIA%20Information%20Act%20-­‐%20Reinhard%

20Gehlen.pdf) Central Intelligence Agency, 15. Oktober 2004, abgerufen am 18. März 2010 (PDF; 1,7  MB).

50. Peter Hammerschmidt: „Daß V–43 118 SS-­‐Hauptsturmführer war, schließt nicht aus, ihn als Quelle zu

verwenden.“ Der BND und sein Agent Klaus Barbie. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 59 (2011), Heft

4, S. 333–348.

51. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/braune-­‐vergangenheit-­‐bnd-­‐vernichtete-­‐akten-­‐zu-­‐ss-­‐verbrecher -­‐

brunner-­‐a-­‐775536.html

52. http://www.mdr.de/geschichte-­‐mitteldeutschlands/Uilme/gehlen/nazis-­‐gehlen100.html

53. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-­‐80818229.html

54. http://www.focus.de/politik/deutschland/walther-­‐rauff-­‐frueherer -­‐ss-­‐ofUizier-­‐arbeitete-­‐jahrelang-­‐fuer-­‐den-­‐

bnd_aid_668828.html

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55. Stefanie Waske: Mehr Liaison als Kontrolle: Die Kontrolle des BND durch Parlament und Regierung 1955–1978.

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-­‐3-­‐531-­‐16347-­‐5, S. 91. (eingeschränkte

Vorschau (//books.google.de/books?id=TXgL24CUWZIC&pg=PA91&dq=Fiebig#v=onepage) in der Google-­‐

Buchsuche)

56. "Future Federal Military Security and Intelligence Agencies". (http://www.foia.cia.gov/docs/DOC_

0000689580/0000689580_0002.gif) Central Intelligence Agency, 12. November 1951, abgerufen am 18. April

2010.

57. "BUNDESNACHRICHTENDIENST ". (http://www.foia.cia.gov/docs/DOC_0000689596/0000689596_0002.gif)

Central Intelligence Agency, 12. September 1952, abgerufen am 18. April 2010.

58. "The Federal Chancellery". (http://www.foia.cia.gov/docs/DOC_0000689587/0000689587_0002.gif) Central

Intelligence Agency, 14. November 1952, abgerufen am 18. April 2010.

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59. Jerry Richardson: "James H. Critch^ield played key roles both in hot and cold war". (http://www.ndsu.edu/ndsu/

news/magazine/vol04_issue01/hotcold_wars.shtml) NDSUmagazine, 2003, abgerufen am 29. Oktober 2011.

60. "Pullach intern: Die Geschichte des Bundesnachrichtendienstes". (http://www.spiegel.de/spiegel/print/

d-­‐43176614.html) Der Spiegel, 7. Juni 1971, abgerufen am 8. September 2013.

61. "CASCOPE". (http://www.foia.cia.gov/sites/default/Uiles/document_conversions/1705143/GEHLEN%2C%

20REINHARD%20%20%20VOL.%207_0021.pdf) Central Intelligence Agency, 3. Oktober 1974, abgerufen am

8. September 2013 (PDF; 665  kB).

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ZUBER,%20EBRULF%20%20%20VOL.%202_0110.pdf) Central Intelligence Agency, 6. September 1984,

abgerufen am 8. September 2013 (PDF; 459   kB).

63. Hans Michael Kloth: Wie der BND seine eigenen Nazis jagte. (http://einestages.spiegel.de/static/

topicalbumbackground/6423/die_nazi_jaeger_von_org_85.html) In spiegel.de vom 18. März 2010.

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Auch die CIA hatte Akten zu den Nazis im frühen BND angelegt („Record Group 263“) und freigegeben (US-­‐

Nationalarchiv)

64. Im Sumpf der braunen Vergangenheit. Die Stasi forschte nach NS-­‐belasteten westdeutschen Geheimdienstlern –

einige Akten wurden nun freigegeben. Von Constanze von Bullion. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 158 vom 13. Juli

2010, S. 5.

65. http://www.sueddeutsche.de/politik/bnd-­‐oeffnet-­‐archiv-­‐fuer-­‐historiker-­‐reise-­‐in-­‐eine-­‐andere-­‐

galaxie-­‐1.1046296

66. Bundesnachrichtendienst – ein transparentes Geheimnis. (http://www.faz.net/s/

RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/

Doc~E9555416F0CC841A0881D8287A0EE5E24~ATpl~Ecommon~Scontent.html) Frankfurter Allgemeine

Zeitung, 13. Januar 2011, abgerufen am 14. Januar 2011.

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67. Zur Problematik der Quellenlage: Am Ende ohne Akten? Notstand in Pullach: Der geplanten Aufarbeitung der

Geschichte des Bundesnachrichtendienstes sind Grenzen gesetzt. Von Gregor Schöllgen. In: Süddeutsche

Zeitung Nr. 32 vom 9. Februar 2011, S. 12. (http://www.zag.uni-­‐erlangen.de/media/directory/uploads/sz-­‐

amende.pdf) (PDF; 1,3   MB)

68. Historiker beim BND – Geheimdienst lässt sich in die Akten gucken. (http://www.spiegel.de/politik/

deutschland/0,1518,739405,00.html) Spiegel Online, 13. Januar 2011, abgerufen am 14. Januar 2011.

69. Mitteilungen der Forschungs -­‐ und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“ (MFGBND) (http://

www.bnd.bund.de/DE/Einblicke/Geschichte/Geschichtsaufarbeitung/MFGBND_Uebersicht/MFGBND-­‐

Uebersichtsseite_node.html)

70. BND vernichtet Unterlagen. 250 Akten mit NS-­‐Bezug sind weg (http://www.tagesschau.de/inland/bnd150.html)

tagesschau.de, 29. November 2011; siehe auch Klaus Wiegrefe: Historikerkommission. BND vernichtet

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Personalakten früherer SS-­‐Leute (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,800655,00.html). In: Spiegel

Online, 29. November 2011

71. Mitteilungen der Forschungs -­‐ und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“. Kassationen von Personalakten im

Bestand des BND-­‐Archivs, 22. Dezember, Berlin 2011, ISBN 978-­‐3-­‐943549-­‐02-­‐7, S. 22 (http://

www.bnd.bund.de/cln_101/nn_2288812/DE/WirUeberUns/Geschichte/Sondermitteilung__zur__Geschichte/

pdf/Mitteilung1,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Mitteilung1.pdf)

72. BND hatte Tausende Spione in der DDR. Netzeitung.de 24. September 2007 (http://www.netzeitung.de/

deutschland/751973.html)

73. „Berlin-­‐Krise 1958 und Schließung der Sektorengrenzen in Berlin am 13. August 1961 in den Akten des

Bundesnachrichtendienstes.“ (http://www.bnd.bund.de/DE/Einblicke/Geschichte/Geschichtsaufarbeitung/

MFGBND_Uebersicht/MFGBND_Mitteilungen/Mitteilung_1_node.html) In: MFGBND (2011), Nr. 1

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74. Matthias Gebauer: Die Pendeldiplomatie des „Mr. Hisbollah“. (http://www.spiegel.de/politik/

ausland/0,1518,566171,00.html) Spiegel online, 16. Juli 2008.

75. Scott Shane: „C.I.A. Knew Where Eichmann Was Hiding, Documents Show.“ (http://

www.nytimes.com/2006/06/07/world/americas/07nazi.html?

ex=1307332800&en=a02770c9b542715e&ei=5090&partner=rssuserland&emc=rss) New York Times, 7. Juni 2006

76. "E EICHMANN TRIAL". (http://www.foia.cia.gov/docs/DOC_0000271221/0000271221_0001.gif) Central

Intelligence Agency, 6. April 1961, abgerufen am 18. April 2010.

77. Bundestag.de: Foertsch: Journalistenkontakte sollten BND-­‐Lecks aufdecken, (http://webarchiv.bundestag.de/

cgi/showsearchresult.php?Uiletoload=/srv/www/htdocs/archive/2010/0325/presse/hib/2009_02/

index.html&id=1135) 12. Februar 2009.

78. NDR: Peinliche Details – Journalisten liefern Informationen an BND, (http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/

archiv/medien_politik/bnd114.html) 25. Februar 2009 (Archiv (http://www.webcitation.org/6ApLFrndX ))

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79. Sueddeutsche.de: Dem BND zu Diensten, (http://www.sueddeutsche.de/politik/548/458203/text/) 12.

Februar 2009.

80. BND-­‐Irak-­‐Affäre: Spionierten deutsche Agenten für die USA? (http://www.stern.de/politik/deutschland/bnd-­‐

irak-­‐affaere -­‐spionierten-­‐deutsche-­‐agenten-­‐fuer-­‐die-­‐usa-­‐553240.html) stern.de, 14. Januar 2006, abgerufen

am 13. Dezember 2010.

81. Irak-­‐Invasion: BND versorgte US-­‐Militärs mit entscheidenden Informationen zur Kriegsführung. (http://

www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,596257,00.html) Spiegel Online, 13. Dezember 2008, abgerufen

am 13. Dezember 2010.

82. BND: Welche Rolle spielte der BND im Irak-­‐Krieg – Steinmeier gerät unter Druck. (http://www.focus.de/politik/

deutschland/bnd-­‐welche-­‐rolle-­‐spielte-­‐der-­‐bnd-­‐im-­‐irak-­‐krieg-­‐steinmeier-­‐geraet-­‐unter-­‐druck_aid_353495.html)

Focus, 4. Dezember 2008, abgerufen am 13. Dezember 2010.

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83. BND: Ehefrau löst Spionage-­‐Skandal aus. (http://www.focus.de/politik/deutschland/bnd-­‐ehefrau -­‐loest-­‐

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103. Spiegel Online vom 7. Juli 2013: Interview mit Edward Snowden: NSA liefert BND Werkzeuge für

Lauschangriff (http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-­‐mit-­‐edward-­‐snowden-­‐im-­‐spiegel-­‐nsa-­‐und-­‐

bnd-­‐arbeiten-­‐zusammen-­‐a-­‐909800.html)

104. Otto Köhler: Eichmann, Globke, Adenauer. (http://www.freitag.de/autoren/der-­‐freitag/eichmann-­‐globke-­‐

adenauer) Freitag, 16. Juni 2006.

Normdaten   (Körperschaft): GKD in der DNB: 2130784-­‐2 | SWD in der DNB: 4317161-­‐8

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Nachrichtendienstliche Organisation (Deutschland) Pullach im Isartal Terrorismusbekämpfung

Gegründet 1956

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