Sie sind auf Seite 1von 3

Die provokativen Aktionen der Polisario in Tifariti verletzen die

Resolutionen des Sicherheitsrats (kolumbianischer Think Tank)

Die provokativen Aktionen der Polisario in der Ortschaft Tifariti stellen eine
Verletzung der jüngsten Resolutionen des Sicherheitsrats dar, schrieb der
kolumbianische Think Tank CPLATAM, der auf politische und strategische
Analysen in Lateinamerika spezialisiert ist.

In einem Artikel, das auf seiner Website veröffentlicht wurde und den neuesten
Entwicklungen der marokkanischen Sahara-Frage gewidmet ist, fügt der
kolumbianische Think-Tank hinzu, dass die Situation in der Region wegen der
Aktionen der Separatisten beunruhigend sei, die den Frieden und die Sicherheit
in der Region untergraben. Sie stellen auch eine Herausforderung und eine
Missachtung der UNO und der internationalen Gemeinschaft dar, erinnert
CPLATAM und erinnert daran, dass die UNO erneut eine Warnung an die
Polisario zu diesem Thema gesandt habe.

Der UNO-Generalsekretär, António Guterres, habe mit einer Warnung vor einer
Aktion "die den Status quo ändern" in Bezug auf die Sahara-Frage gewarnt,
sagte die gleiche Quelle.

Unter Bezugnahme auf die Resolution 2414 des Sicherheitsrats, die am 27. April
2018 verabschiedet wurde, forderte der UNO-Beamte eine maximale
Zurückhaltung, fügte der Think Tank hinzu.

Marokko seinerseits verurteilte die provokativen Aktionen der Polisario in der


Ortschaft Tifariti aufs schärfste, da es sich um "eine neue und deutliche
Verletzung des Waffenstillstands" handle, erinnert er.

In der Resolution 2414 gab der UNO-Sicherheitsrat eine deutliche Botschaft ab,
die die Versuche der Polisario ablehnte, die Situation in der Pufferzone östlich
des Verteidigungssystems in der marokkanischen Sahara zu ändern, immer
derselben Quelle zufolge.

Die Warnung des Sicherheitsrats sei gekommen, die Ansprüche der Polisario auf
die sogenannten "befreiten Gebiete" abzuleugnen, sagte er.

Mit diesen Aktionen untergrabe die Polisario den Frieden und die Sicherheit in
einer unruhigen Region wie der Grand Sahara, die bereits mit dem Terrorismus
salafistischer bewaffneter Gruppen konfrontiert sei, stellt der kolumbianische
Think Tank fest und stellt die Behauptung auf, dass Algerien in einen erbitterten
Kampf zwischen konkurrierendem Clans eingestürzt sei, um die Macht zu und
die die Separatisten zu instrumentalisieren, um dessen eigenen Interessen in der
Region zu dienen und das soziale Murren, das das Land erschüttert, abzulenken.

CPLATAM kommt auch auf das Bündnis des Irans mit der Polisario und
Algerien durch die Hisbollah zurück und fügt hinzu, dass dieses Land sich
Algerien angeschlossen hat, um die Polisario bei der Destabilisierung der
Region zu unterstützen.

Marokko hat kürzlich die Beziehungen zum Iran wegen der militärischen
Unterstützung für die Separatisten durch dessen Verbündete, die Hisbollah-
Bewegung, abgebrochen, erinnert die gleiche Quelle daran und fügt hinzu, dass
der Iran plant, in Zusammenarbeit mit der Polisario, eine neue Militärfront im
westlichsten Teil der arabisch-muslimischen Welt zu eröffnen, um die Gründung
terroristischer Gruppen in diesem Gebiet zu fördern und seinen Einfluss auf
Subsahara-Afrika und den Maghreb auszubauen.

Die separatistischen Partner, die den Separatisten Großzügigkeit bei der


Gewährung von Kriegsmaterial gezeigt haben, sind sich der Notlage der
Sahrawi, die in den Lagern von Tindouf in Armut leben, nicht bewusst, kritisiert
CPLATAM.

"Wie kann man angesichts dieser Provokationen Marokko darum bitten, mit
einer bewaffneten Bewegung zu verhandeln, die durch ihre Handlungen gegen
die Resolutionen des Sicherheitsrats verstößt?", wirft die gleiche Quelle erneut
die Frag auf, nach dem die Polisario "dabei ist", ein vergiftetes Klima zu
schaffen, das es unmöglich macht, Verhandlungen in gutem Glauben
herzustellen, um eine realistische und pragmatische Lösung für dieses Problems
gemäß der jüngsten Resolution des Sicherheitsrates zu erzielen.

Der Think Tank fügt hinzu, dass die Einmischung ausländischer Parteien in
diese Angelegenheit nicht nur eine Bedrohung für den Frieden und die nationale
Sicherheit des Königreichs darstellt, sondern auch die Destabilisierung des
Maghreb, Subsahara-Afrikas und sogar Südeuropas sowie die kanarischen
Inseln droht.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com