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FREIHEIT

Nr. 2/2018

14. Jahrgang

EINLADUNG ZUM VI. AUẞERORDENTLICHEN PARTEITAG:

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Damit Südtirol Heimat bleibt. Samstag, 9. Juni 2018 1. Einberufung 10.00 Uhr 2. Einberufung 10.30
Damit Südtirol Heimat bleibt.
Samstag, 9. Juni 2018
1.
Einberufung 10.00 Uhr
2.
Einberufung 10.30 Uhr
Kaltern - Biergarten
Inhalt 1 VI. Außerordentlicher Parteitag 2 Vorwort Zusammenarbeit zwischen Tirol und Südtirol 3 Kurz notiert
Inhalt
1 VI. Außerordentlicher
Parteitag
2 Vorwort
Zusammenarbeit zwischen
Tirol und Südtirol
3 Kurz notiert
4 Kurz notiert
Zusammenarbeit zwischen
Tirol und Südtirol

PROGRAMM:

1. Begrüßung durch Generalsekretär Florian von Ach

2. Jahresrückblick durch Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber

3. Bericht der Landtagsfraktion – L. Abg. Ulli Mair

4. Rede von Parteiobmann Andreas Leiter Reber

„Damit Südtirol Heimat bleibt“

5. Schlussworte von Ehrenobmann Pius Leitner

6. Absingen der Tiroler Landeshymne

Andreas Leiter Reber

Landesparteiobmann

Dr. Florian von Ach

Generalsekretär

Mitgliederinformation der Freiheitlichen

Landesparteiobmann Dr. Florian von Ach Generalsekretär Mitgliederinformation der Freiheitlichen DIE SOZIALE HEIMATPARTEI

DIE SOZIALE

HEIMATPARTEI

VORWORT Liebe Mitglieder! Es freut mich sehr, dass bis zum 30. April bereits über- wältigend
VORWORT Liebe Mitglieder! Es freut mich sehr, dass bis zum 30. April bereits über- wältigend

VORWORT

Liebe Mitglieder! Es freut mich sehr, dass bis zum 30. April bereits über- wältigend viele
Liebe
Mitglieder!
Es freut mich sehr,
dass bis zum 30.
April bereits über-
wältigend viele
Vorschläge zur
Erstellung unserer
Kandidatenliste
für die Landtagswahlen am 21. Ok-
tober eingegangen sind. Ein ganz
besonderer Dank geht an all die
motivierten Frauen und Männer,
die sich für eine Kandidatur vor-
schlagen haben lassen. Diese Moti-
vation steckt uns alle an und stärkt
uns bereits jetzt für den anstehen-
den Wahlkampf. Nun liegt es an
uns, im Landesparteivorstand aus
all diesen Vorschlägen eine attrak-
tive und möglichst ausgewogene
Liste zu erstellen. Ich bin mir sicher,
dass es uns gelingen wird einen
vielfältigen Mix aus Männern, Frau-
en, Fähigkeiten, Bezirken, Berufs-
gruppen, Alterskategorien, neuen
und bereits bekannten Gesichtern
präsentieren zu können.
Neben einer erfolgversprechenden
Kandidatenliste und überzeugen-
den politischen Inhalten ist eure
Unterstützung in den verschiede-
nen Gemeinden und Ortschaften
besonders wichtig für den Erfolg
unserer freiheitlichen Gemein-
schaft!
Gerade deshalb ist es erfreulich,
dass in den letzten Wochen und
Monaten auch in den Bezirken
Burggrafenamt und Vinschgau
wieder aktive Bezirksgruppen auf-
gebaut werden konnten. Den neu-
en Bezirkssprechern Joschi Brei-
tenberger (Burggrafenamt) und
Werner Perkmann (Vinschgau) so
wie allen Ausschussmitgliedern
wünsche ich an dieser Stelle viel
Erfolg und ein gutes Händchen
bei ihrem politischen Einsatz im
Südtiroler „Westen“. Unser außer-
ordentlicher Parteitag am 9. Juni
2018 in Kaltern ist eine sehr gute
und gesellige Gelegenheit die neu-
en Funktionäre persönlich kennen
zu lernen. Im Namen des ganzen
Vorstandes lade ich euch herzlich
dazu ein, hoffe auf eine starke Teil-
nahme und freue mich, diesen Vor-
mittag gemeinsam mit euch bege-
hen zu können!
Euer
Andreas Leiter Reber
mit euch bege- hen zu können! Euer Andreas Leiter Reber Die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Tirol

Die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Tirol und der autonomen Provinz Bozen ist entscheidend, um große politische Herausforderungen der Zukunft gut meistern zu können.

Sowohl in drängenden Zukunftsfra- gen wie Migration, Mobilität, Wirt- schaft, Transit und die damit ver- bundenen Belastungen als auch im Hinblick auf die gemeinsamen frei- heitlichen Werte, welche die FPÖ Ti- rol und die Südtiroler Freiheitlichen seit jeher teilen, herrscht einer reger Austausch mit Landesparteiobmann Markus Abwerzger und seinem Team. Das Südtiroler Streben nach Ausbau der Autonomie bis hin zur Selbstver- waltung, das gemeinsame Bekennt- nis zu Gesamttirol und dem Vaterland Österreich wird von beiden freiheit- lichen Parteien nördlich und südlich des Brenners getragen und gefördert.

Transit

Deshalb haben unsere beiden frei- heitlichen Landtagsfraktionen in Innsbruck und Bozen vereinbart, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzu- richten, um eine gesamttiroler Posi- tion und tragbare Lösungsansätze zu definieren.

Wir sind der festen Überzeugung, dass nur ein gemeinsames und abge- stimmtes Vorgehen zum gewünsch- ten Ergebnis, nämlich einer nach- haltigen, wirtschaftsfreundlichen Lösung, bei der der Schutz des Men- schen und der Umwelt keineswegs zu kurz kommt, führen kann.

zum Teil in diesem Zusammenhang vom politischen Mitbewerber prakti- ziert wurde, lehnen wir ab.

Tirol war immer schon ein wichtiges Pass- und Durchzugsland und die Brennerroute ist noch heute einer der wichtigsten Verkehrsübergän- ge im Alpenraum. Das Problem des ausufernden Schwerverkehrs, der tagtäglich über die Autobahn durch Süd- und Nordtirol rollt, stellt für alle Standortgemeinden und Bewohner eine große Belastung dar.

Die allgemeine Reduzierung des Ver- kehrs, die Verlagerung des Schwer- verkehrs auf die Schiene und der Ausbau des Brennerbasistunnels sind allgegenwärtige Herausforderungen und bedürfen einer gemeinsamen Behandlung seitens der Politik nörd- lich und südlich des Brenners. Wir Freiheitliche setzen auf eine enge Zu- sammenarbeit mit unserer Schwes- terpartei, der FPÖ Tirol, und ihrer starken Vertretung auf Bundesebene durch Verkehrsminister Norbert Ho- fer.

Schnellschuss und Hauruck-Aktio- nen, sowie überhastetes und unüber- legtes Handeln aus dem Affekt, wie es

Folgende

bilden die Diskussionsgrundlage:

Die Bahn muss für die Transport- und Logistikunternehmen eine öko- nomische Alternative darstellen.

Die ROLA muss rasch ausgebaut werden, günstiger und flexibler werden, damit sie attraktiver für die Frächter wird.

Der BBT wird die ROLA nie ersetzen, es braucht beides.

Sofortiges Aus für Tempo 100 auf der Inntalautobahn.

Die Blockabfertigung löst keine Probleme, zudem trifft diese Maß- nahme die heimischen Frächter genauso wie die italienischen Müll- transporte nach Deutschland, die keine Wertschöpfung bringen.

Ausgangspositionen

Die Wiedereinführung eines taugli- chen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs im Bundesland Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr,

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KURZ NOTIERT

KURZ NOTIERT L. Abg. Sigmar Sto- cker: „Wir können in Südtirol stolz auf die Vielfalt unserer
L. Abg. Sigmar Sto- cker: „Wir können in Südtirol stolz auf die Vielfalt unserer deutschen

L. Abg. Sigmar Sto-

cker: „Wir können in Südtirol stolz auf die Vielfalt unserer deutschen Sprache sein, die in den unter- schiedlichen Dialekten ihren ein- zigartigen Niederschlag findet. Trotzdem haben in den vergan- genen Jahrzehnten eine Reihe von englischen und italienischen Fremdsprachenausdrücken Ein- zug gehalten und unsere Spra- che verschandelt. Um die wei- tere Verwässerung der Sprache einzudämmen, bedarf es einer lebendigen Kultur zur Erhaltung der Sprache. Man muss das Erbe bewahren und in die Zukunft tra- gen, denn es muss nicht immer Englisch sein.“

L. Abg. Roland Tink-

hauser: „Liegenge- lassener Hundekot bereitet Bürgern, die mit ihren Schuhen, Fahrrädern und Kin- derwagen hineinge- raten, sehr viel Ärger und sorgt für Unverständnis. Des- halb bin ich für eine Hunde-DNA- Datenbank, denn so kann mit einer einfachen Speichelprobe jeder Hund erfasst und die Herr- chen, die die Ausscheidungen ihres Haustieres am Wegesrand liegen lassen, kostengünstig und schnell überführt werden.“

lassen, kostengünstig und schnell überführt werden.“ Walter Frick, Bezirk- sobmann von Bozen Stadt und Land:

Walter Frick, Bezirk- sobmann von Bozen Stadt und Land: „Der Wunsch der Südti- roler Familien ist es, eine echte Wahlfrei- heit zwischen außer- familiärer „Der Wunsch der Südti- roler Familien ist es, eine echte Wahlfrei- heit zwischen außer- familiärer Betreuung und Betreu- ung zu Hause von Kleinkindern bis drei Jahren haben zu können. Der finanzielle Druck und die ak- tuelle Situation auf dem Arbeits- markt ermöglichen immer we- niger Familien eine echte Wahl, was sicherlich nicht zum Wohle des einzelnen Kindes auswirkt. Südtirol braucht eine gezieltere Familienpolitik.“

Südtirol braucht eine gezieltere Familienpolitik.“ Obmannstellvertre- ter Lois Taibon: „Kaum eine Woche

Obmannstellvertre-

ter Lois Taibon:

„Kaum eine Woche vergeht ohne Ausfäl- le oder Verspätungen auf der Bahnlinie im Pustertal. Sollten sich die tech- nischen Anlagen als unzurei- chend herausstellen, so bedarf es der dringenden Nachrüstung. Verspätungen und Ausfälle be- deuten auch stets einen wirt- schaftlichen Schaden, den es zu berücksichtigen gilt. Die Bahn im Pustertal ist eine bedeutende Al- ternative zur staugeplagten Stra- ße und muss als solche einen zu- verlässigen Dienst verrichten.“

L. Abg. Tamara Oberhofer, Bezirk- sobfrau Eisacktal: „Nur die Berücksich- tigung der besonde- ren

L.

Abg.

Tamara

Oberhofer,

Bezirk-

sobfrau Eisacktal:

„Nur die Berücksich- tigung der besonde- ren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unseres Landes ermöglicht es, Kollektiv- verträge im Sinne eines gesun- den Wirtschaftskreislaufes aus- zuarbeiten. Es gilt zu bedenken, dass ein wesentlicher Teil des Lohnes der einheimischen Ar- beitnehmer im Land bleibt und den lokalen Unternehmen und dem Handel zugutekommt. Die Politik hat die Aufgabe, die not- wendigen Schritte in die Wege zu leiten, um das Aushandeln der Kollektivverträge auf Lan- desebene zu ermöglichen. Nur durch die Erlangung von auto- nomen Kompetenzen kann die- ser Entwicklung gegensteuert werden.“

kann die- ser Entwicklung gegensteuert werden.“ L. Abg. Hannes Zin- gerle: „Die Schule hat die Aufgabe,

L. Abg. Hannes Zin- gerle:

„Die Schule hat die Aufgabe, die Kinder und Jugendlichen auf das Leben best- möglich vorzuberei- ten. Von besonderer Bedeutung ist dabei die digitale Bildung, wo- für die Mittel aber häufig fehlen. Vor allem im Fremdsprachen- unterricht ist der Einsatz techni-

scher Hilfsmittel aufgrund von Übungen im Internet, Hörbeispie- len, Liedern usw. unumgänglich. Es müssen unbedingt mehr Res- sourcen bereitgestellt werden, denn nur dann kann den Schü- lern auch der sichere Umgang mit dem Internet vermittelt und der Stoff nach modernen Unter- richtsmethoden beigebracht werden.“

Otto Stadtparteiobmann Mahlknecht, Bozen: „Wenn zu viele Kinder mit unterschiedli- chen Sprachniveaus aus dem Kinder-

Otto

Stadtparteiobmann

Mahlknecht,

Bozen:

„Wenn zu viele Kinder mit unterschiedli- chen Sprachniveaus aus dem Kinder- garten in die Schule kommen oder ältere Schulkin- der ohne Deutschkenntnisse aus dem Ausland zuziehen, ver- lieren die Pädagogen viel zu viel Zeit, indem sie ihnen Deutsch beibringen und dann erst mit dem Unterricht beginnen kön- nen. Es braucht Standards – die Kinder müssen zuerst einmal or- dentlich Deutsch lernen.“

Kinder müssen zuerst einmal or- dentlich Deutsch lernen.“ Florian von Ach, Generalsekretär: „Wer Dieselfahr-

Florian von Ach, Generalsekretär:

„Wer Dieselfahr- verbote in unseren Städten und Ge- meinden befür- wortet, befürwortet gleichzeitig eine kal- te Enteignung der Bürger. Wir Freiheitliche werden uns in die- ser Thematik schützend vor un- sere Landsleute stellen und ver- hindern, dass die Regierenden, anstatt nachhaltige Konzepte zur Reduzierung von Stickstoff- oxid-Emissionen zu erstellen, die Kosten lieber auf den Endver- braucher abwälzt und ihm das Geld aus der Tasche zieht. Dem Südtiroler Dieselfahrer lege ich nahe, sich genau anzusehen, wer ihm die Entwertung seines Autos eingebrockt hat.“

KURZ NOTIERT L. Abg. Ulli Mair: „Allein im Bozner Spital wurden in den Jahren 2015,
KURZ NOTIERT L. Abg. Ulli Mair: „Allein im Bozner Spital wurden in den Jahren 2015,

KURZ NOTIERT

L. Abg. Ulli Mair: „Allein im Bozner Spital wurden in den Jahren 2015, 2016 und

L. Abg. Ulli Mair:

„Allein im Bozner Spital wurden in den Jahren 2015, 2016 und 2017 insgesamt 2625 Illegale be- handelt. Darunter sind Nicht- EU-Bürger ohne gültige Aufent- haltsgenehmigung zu verstehen und diese werden zum Schutz der ansässigen Bevölkerung den Schutzimpfungen unterzogen und erhalten, wenn notwendig, dringende und unaufschieb- bare Leistungen über alle Not- aufnahmen der öffentlichen Krankenhäuser. Die Kosten für die Behandlungen der Perso- nen ohne Aufenthaltsgenehmi- gung beliefen sich im Jahr 2016 allein für die Krankhäuser Bo- zen, Meran und Schlanders auf 483.847,79€. Für die nicht ge- nannten Krankenhäuser kann oder will die Landesregierung in Bezug auf die Versorgung Illega- ler keine Daten vorlegen, obwohl man über die Einheimischen stets informiert ist. Hier besteht Handlungsbedarf!“

stets informiert ist. Hier besteht Handlungsbedarf!“ L. Abg. Walter Blaas: „Es ist davon auszu- gehen, dass

L. Abg. Walter Blaas:

„Es ist davon auszu- gehen, dass die Lage der Schutzhütten, die fehlende Technologie und der finanzielle Aufwand die Anbin- dung an das Stromnetz derzeit noch verhindern und es keine entsprechenden Förderungen gibt. Besonders im Sinne der sie umgebenden Naturparks wäre

eine Umrüstung der Anlagen hin zu umweltschonenden Alternati- ven zur Energieversorgung emp- fehlenswert. Wie gut, dass die Landesregierung durch unseren Beschlussantrag nun dazu ver- pflichtet wurde.“

Folgen Sie uns!

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Fortsetzung von Seite 2

weshalb es dringend Verhandlun- gen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz braucht. Das derzeitige Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung, enthält es doch mehr Ausnahmen als Verbote.

Personenverkehr

Die Bus- und Bahnverbindungen zwi- schen den Tiroler Landesteilen sind auszubauen. Eine direkte Zugverbin- dung Bozen-Wien ist vielen Südtiro- lern ein notwendiges Anliegen und politisch eine längst fällige Maßnah- me. FPÖ-Südtirol-Sprecher Werner Neubauer hat diesbezüglich bereits bei Verkehrsminister Norbert Hofer interveniert und die Verhandlungen zwischen ÖBB und Trenitalia auf den Weg gebracht.

Die österreichische Staatsbür- gerschaft für Südtiroler

Das Projekt der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler ist ein überparteiliches „Südtirol-Anlie- gen“ und auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen uneinge- schränkt aktiv zu unterstützen:

Die Möglichkeit für Südtiroler, die ös- terreichische Staatsbürgerschaft zu beantragen, würde die Zugehörigkeit zur deutsch-österreichischen Volks- und Kulturgemeinschaft wesentlich stärken. Gleichzeitig würde die Ent-

wicklung von deutschsprachigen italienischen Staatsbürgern hin zu österreichisch-italienischen „Doppel- staatsbürgern“ die kulturelle Identität der Südtiroler auf eine neue Ebene bringen. Auch die Beziehung zwi- schen der Schutzmacht Österreich und Südtirol würde noch weiter ge- festigt werden. Von den österreichi- schen Parteien zählte die FPÖ stets zu den größten Befürwortern dieses Südtiroler Anliegens. Durch den Er- folg unserer Schwesterpartei FPÖ bei den österreichischen Nationalrats- wahlen 2017 und der damit verbun- denen Regierungsbeteiligung, hat das Projekt nicht nur an Aktualität ge- wonnen, sondern ist Teil des schwarz- blauen Regierungsprogramms.

Die Mehrheit der Südtiroler Land- tagsabgeordneten wünscht sich die Umsetzung dieses Projekts, auch po- litische Größen wie die Alt-Landes- hauptleute Durnwalder und Wein- gartner, so wie die Altmandatare der Südtiroler Volkspartei unterstützen die Forderung. Nun liegt es auch an der Landeregierung und besonders an Landeshauptmann Arno Kompat- scher, Farbe zu bekennen und diese Forderung gebührend zum Ausdruck zu bringen, zumal die neue Bundes-

regierung bereits aktiv geworden ist und bereits Arbeitsgruppen einge- setzt hat, welche derzeit die Detailfra- gen beantworten.

Migration – Grenzkontrollen am Brenner

Die Migrationskrise und die daraus folgenden Grenzkontrollen bezie- hungsweise die mehrmals angekün- digte Schließung des Brenners zeigt immer wieder schonungslos auf: Die Unrechtsgrenze innerhalb der Eu- roparegion Tirol ist real und existiert eben nicht bloß in den Köpfen, wie sie die Tiroler Regierungsparteien gerne beschreiben!

Eine Verschärfung bzw. eine Schlie- ßung der Brennergrenze ist für beide Landesteile äußerst bedauernswert, sei es aus historischen, kulturellen wie auch wirtschaftlichen Gründen. Wir Südtiroler Freiheitlichen haben jedoch vollstes Verständnis für die Haltung und das Handeln Österreichs in der Migrationskrise.

Derzeit ist die Zahl der in Italien an- kommenden Migranten auf ein nied- riges Niveau gesunken, weshalb der Anschein einer sich beruhigenden Lage aufkommt. Wir müssen aber davon ausgehen, dass sich, wenn die europäischen Außengrenzen durch eine falsche Politik in Brüssel und Rom auch künftig keinen oder nur stümperhaften Schutz erfahren, es immer wieder zu ähnlichen Situatio- nen kommen kann.

Die innereuropäischen Grenzen können nur offen bleiben, wenn die EU-Außengrenzen geschlossen wer- den bzw. bereits vor der Einreise das Anrecht auf Asyl geklärt ist. Eine unkontrollierte Einwanderung von Wirtschaftsmigranten zwingt die Mitgliedstaaten zur Kontrolle der ei- genen Grenzen. Gemeinsam bekräf- tigen wir freiheitliche Parteien Tirols unsere Forderung nach einen wirksa- men Schutz der EU-Außengrenze.

Impressum „Freiheit“ 02/2018 Eigentümer & Herausgeber: Die Freiheitlichen Presserechtlich verantwortlich:
Impressum „Freiheit“ 02/2018
Eigentümer & Herausgeber:
Die Freiheitlichen
Presserechtlich verantwortlich:
Andreas Leiter Reber
Ermächtigung Landesgericht
Bozen Nr. 02/2005 – Erscheint dreimonatlich
Druck: Dialogwerkstatt/Satzzentrum, Brixen
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