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Großbritannien ist zu misstrauen -

Londons außenpolitische Intrigen


Seit der deutschen Einheit entlarvt sich Downing Street als Feind Deutschlands und Europas.
Die britische Finte, den Einheitsvertrag in Moskau 1990 nicht zu unterzeichnen, die Einigung
scheitern zu lassen und Moskau dafür zu beschuldigen, ist der Berliner Regierung bekannt.

London schon 1990 mit sorgfältig orchestrierter Finte aufgeflogen


von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Gegenüber Großbritannien äußerst wachsam sein


Die Vorgeschichte Großbritanniens gegenüber Deutschland gibt in der Tat fundierten Anlass
dazu, Großbritannien zu misstrauen, deshalb äußerst wachsam zu sein und sich umsichtig zu
verhalten. Keine deutsche Regierung sollte wegen fehlender Vorsicht in eine britische Falle
tappen. Aber bedauerlicherweise gibt es keine wachsamen deutschen Außenpolitiker von
Gewicht. Dasselbe gilt für deutsche Journalisten der Außenpolitik. Der erste US-Angriffkrieg
auf den Irak 1991 wurde zu einem bedeutenden Anteil von der britischen Premierministerin
Margaret Thatcher angestiftet, beim zweiten Angriffkrieg gegen den Irak 2003 übernahm
diese Rolle der britische Premier Tony Blair, der ein falsches Dossier, das in London
konstruiert wurde, dem damaligen US-Außenminister Colin Powell überbrachte, der es dem
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorlegte.

Großbritannien und USA Hauptakteure der barbarischen außenpolitischen Entwicklung


Seit dem ersten angelsächsischen Angriff auf den Irak 1991 hat die Welt fassungslos und
ohnmächtig kriminelle Handlungen durch unzählige brutale westliche Interventionen, Krieg
und Gewalt mitansehen müssen. Großbritannien und die USA sind die Hauptakteure dieser
barbarischen außenpolitischen Entwicklung, die im Namen von „Freiheit“ und „Demokratie“
morden, massakrieren und verwüsten. Die Weltstaatengemeinschaft hat sie niemals gebremst
und so fühlen sich die Angreifer ermutigt, Aggressionen und kriminelle Handlungen straflos
weiter zu führen. Manipulation, Lug und Trug aus EU/NATO-Kreisen haben bei deutschen
Medien freien Zugang und Hochkonjunktur. Außenpolitiker sind genauso davon betroffen.
Sie erscheinen völlig überfordert.

Ungenügend gebildete deutsche Außenpolitiker und Journalisten unsicher vor London


Die Lage hat sich dermaßen zugespitzt, dass Europa nach so vielen Eskapaden und
Völkerrechtsbrüchen heute am Abgrund steht. Die jüngste Londoner Zumutung gegen
Russland ist eigentlich Teil einer groß angelegten englischen Maschination, deren Ausmaß
der investigative Journalist Thierry Meyssan gerade enthüllt hat: „»Vier Tage, um einen
kalten Krieg zu erklären“ (Voltairenet.org, 21. März 2018). Eine Nummer zu groß für
ungenügend gebildete deutsche Außenpolitiker und Journalisten, die sich vor London
unsicher zeigen und sich deren außenpolitischen Manövern und Schachzügen bedenkenlos
beugen, wie bei der ARD-Tagesschau am 31.3.18 offenkundig war.

Der Versuch seitens der USA und Großbritanniens, einen kalten Krieg gegen Russland zu
starten
Hier einige zentralen Auszüge des hoch aktuellen brisanten Aufsatzes von Thierry Meyssan,
der von großer Tragweite ist:

London hat versucht, einen großen Konflikt zu provozieren, hat aber gegenüber Russland,
Präsident Trump und Syrien verloren. Die britische Regierung und manche ihrer
Verbündeten, einschließlich des US-Außenministers Rex Tillerson (im State Department),
haben versucht, einen Kalten Krieg gegen Russland zu starten.

Ihr Plan war, einerseits einen Anschlag gegen einen ehemaligen Doppelagenten in Salisbury
und andererseits einen chemischen Angriff gegen die "moderaten Rebellen ’’ in Ghuta zu
inszenieren... Nach diesen Manipulationen hätte das Vereinigte Königreich die USA
angespornt, Damaskus, einschließlich des syrischen Präsidentenpalast zu bombardieren und
die Generalversammlung der Vereinten Nationen ersucht, Russland aus dem Sicherheitsrat
auszuschließen.

[...] die US-Agenten, die einen chemischen Angriff von Ghuta aus gegen Ghuta planten,
hingen aber nicht vom Pentagon ab, sondern von einer anderen US-Agentur

(oder möglicherweise von der extrem kriegstreiberischen Clique um die ehemalige krankhafte
Außenministerin Madeleine Albright).

In Damaskus hat der Stellvertretende Minister für auswärtige Angelegenheiten, Faisal


Makadad, in höchster Eile am 10. März eine Pressekonferenz einberufen, um seine Mitbürger
zu alarmieren. Moskau hat seinerseits zunächst versucht, Washington auf diplomatischem
Wege zu kontaktieren. Aber da Moskau wusste, dass der US-Botschafter, Jon Huntsman
Jr.,...die Dschihadisten (unterstützte), versuchte Moskau, die normalen diplomatischen Kanäle
zu umgehen.

Hier also die Darstellung, wie die Ereignisse miteinander verkettet sind:

12. März 2018


Die syrische Armee beschlagnahmt zwei chemische Waffen-Laboratorien, ... Inzwischen
ermutigt die russische Diplomatie die Organisation für das Verbot chemischer Waffen
(OPCW), die kriminalpolizeiliche Untersuchung von Salisbury zu beginnen. Der britische
Premierminister, Theresa May, beschuldigt im Parlament Russland grob, den Anschlag von
Salisbury in Auftrag gegeben zu haben. ... Der britische Minister für auswärtige
Angelegenheiten, Boris Johnson, hat den russischen Botschafter in London, Alexandre
Yakovenko, einbestellen lassen... Der Botschafter antwortet ihm, dass ... Russland alle von
der Sowjetunion geerbten chemischen Waffen zerstört hat und die OPCW dazu einen Bericht
erstellt hat. Nach einem Telefongespräch mit Boris Johnson verurteilt auch der US
Außenminister, Rex Tillerson, Russland für den Anschlag in Salisbury.

Unterdessen findet im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Debatte über die Situation
in Ghuta statt. Die permanente US-Vertreterin, Nikki Haley, erklärt dort: "... ... Der
Sicherheitsrat hat nicht gehandelt, und die USA haben die Air Base, von der aus Al-Assad
seinen Angriff mit chemischen Waffen durchgeführt hat, beschossen. Wir wiederholen die
gleiche Warnung heute."

Dokumente des amerikanischen Generalstabes ... zeigen, dass das Pentagon bereit ist, den
Präsidentenpalast und die syrischen Ministerien zu bombardieren, nach dem Vorbild der
Einnahme von Bagdad (3-12 April 2003).

Beim Kommentieren der Erklärung von Nikki Haley enthüllt der russische Minister für
auswärtige Angelegenheiten,... dass die falschen Informationen, die das Weiße Haus zu der
Zeit in die Irre geführt und zur Bombardierung der (syrischen) Basis von Al-Schayrat geführt
haben, aus einem britischen Labor kamen, das nie angegeben hat, woher es seine Proben
hatte.

13. März 2018


… Offizielle diplomatische Kanäle umgehend, wendet sich der Leiter des russischen
Generalstabs, General Valeri Gerassimow, an seinen amerikanischen Amtskollegen, General
Joseph Dunford, um ihn über seine Angst vor einem chemischen Angriff unter falscher
Flagge in Ghuta zu informieren. Dunford nimmt die Sache sehr ernst und alarmiert den US-
Verteidigungsminister, General Jim Mattis, welcher Präsident Donald Trump informiert.
Angesichts … dass es sich um einen hinterhältigen Anschlag ohne Wissen des Pentagons
handle, beauftragt das Weiße Haus Mike Pompeo, Direktor der CIA, die Verantwortlichen
dieses Komplotts zu identifizieren.

... Präsident Trump hat die Überzeugung gewonnen, dass sein Staatssekretär, Rex Tillerson,
daran beteiligt war. Er wird sofort angewiesen, seine offizielle Afrikareise zu unterbrechen
und zurück nach Washington zu kommen. Theresa May schreibt an den Generalsekretär der
Vereinten Nationen, um Russland zu beschuldigen, den Anschlag von Salisbury bestellt zu
haben und um eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats einzuberufen. ...

Präsident Trump kündigt auf Twitter an, seinen Außenminister (Rex Tillerson), mit dem er
noch nicht in Kontakt getreten sei, des Amtes enthoben zu haben. Er wird durch Mike
Pompeo, den ehemaligen Direktor der CIA ersetzt, der am Vortag die Echtheit der russischen,
von General Dunford übermittelten Informationen bestätigt hat. (Das Weiße Haus hatte
vorhin ausgerechnet Mike Pompeo, Direktor der CIA, beauftragt die Verantwortlichen dieses
Komplotts zu identifizieren). Bei der Ankunft in Washington bekommt Tillerson die
Bestätigung seiner Entlassung durch den Generalsekretär des Weißen Hauses, General John
Kelly.
Hier liegt die sachliche Erklärung, warum der US-Präsident Donald Trump sich hinsichtlich
der Salisbury-Giftaffaire und der daraus von London verbreiteten anti-russischen Kampagne
zurückhält und sich nicht an der Beschuldigung Russlands beteiligt und nicht beteiligen wird,
genauso wie sein neuer Außenminister Mike Pompeo, gerade eben weil die Londoner Intrige
gegen Russland schon in Washington aufgeflogen ist. Es ist zu begrüßen, dass US-Präsident
Donald Trump prompt und angemessen richtig reagierte, um den Komplott aufzulösen. Hier
liegt auch die Erklärung, wieso sich der US-Präsident beeilte, den völlig unzuverlässigen und
gefährlichen Außenminister Tillerson zu entlassen, ohne weitere Konsultationen mit dubiosen
Beratern im Weißen Haus, wo bestimmt eine Menge undurchsichtige Personen arbeiten und
das ganze einem Dschungel gleichkommt.

© Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Quellenangaben:

 Meldungen im Zusammenhang mit der britischen Salisbury-Giftaffaire