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MH370 Patent: Fernsteuerungs-System von

Boeing gerät in den Fokus


Epoch Times10. Oktober 2014 Aktualisiert: 10. Oktober 2014 8:24
Wird das verschwundene Malaysia Airlines Flugzeug MH370 bald „gefunden“? Spiegel
Online veröffentlichte heute ein Interview mit Tim Clark, dem Chef der Fluggesellschaft
Emirates. Darin äußerte Clark die Ansicht, dass MH370 …

Foto: MOHD RASFAN/AFP/Getty Images

Wird das verschwundene Malaysia Airlines Flugzeug MH370 bald „gefunden“?

Spiegel Online veröffentlichte heute ein Interview mit Tim Clark, dem Chef der
Fluggesellschaft Emirates. Darin äußerte Clark die Ansicht, dass MH370 wahrscheinlich
durch eine Fernsteuerung von Außen entführt wurde.
Das Boeing-Patent für den „Uninterruptible Autopilot“ rückte damit in den Fokus der
Öffentlichkeit – zum zweiten Mal innerhalb eines Monats. Denn schon am 8. September
veröffentlichte Russia Today einen kritischen Artikel von Nile Bowie, der eine Erklärung für
das Verhalten des US-Flugzeugbauers und des britischen Satellitenbetreibers Inmarsat
forderte.
Sehr interessant war das Umstand, dass am gleichen Tag ein Artikel der BBC erschien, der
die Möglichkeit einer Entführung durch Fernsteuerung ausführlich beschrieb, aber als
„Verschwörungstheorie“ zerredete.
Auch in den Analysen des Investigativ-Journalisten Wolfgang Eggert spielt das Autopilot-
Fernsteuerung von Boeing eine Rolle: Er kam zu dem Schluss, dass Flug MH370 und seine
Passagiere zum Spielball einer hochbrisanten Intrige wurde, in welche Weltmächte verwickelt
sind, weshalb international über das Schicksal und den Verbleib der Maschine geschwiegen
wurde.
Vielleicht werden wir ja durch die neuen Veröffentlichung gerade seelisch darauf vorbereitet,
dass MH 370 doch noch „gefunden“ wird – und das es dann in der offiziellen Erklärung heißt,
die Entführung geschah durch einen Hackerangriff per Fernsteuerung …
Sicher ist eines: Für die Verursacher des MH370-Unglücks wäre es geschickter, das Ende der
Geschichte, sprich das Wiederauffinden des Flugzeugs, selbst zu inszenieren, als zu warten,
bis durch Whistleblower oder andere Kommunikations-Unfälle die Wahrheit ans Tageslicht
kommt.
So funktioniert die Autopilot-Fernsteuerung
Boeing ist der weltgrößte Flugzeughersteller für zivile und Militärflugzeuge. In 2006 hat das
Unternehmen sein Patent für ein "unterbrechungsfreies Autopilot-Bediensystem" angemeldet
(Uninterrauptible Autopilot, offizielle Abkürzung BUAP). Dieses System ermöglicht es, ein
Flugzeug vom Boden und aus weiter Entfernung wie ein riesiges Modellflugzeug zu
fernzusteuern – mit Hilfe von Funkwellen und einem globalen Satelliten-Ortungssystem.
Mit dem BUAP kann man einem Piloten die Kontrolle über seine Maschine vollständig
entziehen und das Flugzeug an einem vorgegebenen Ort landen.
„Wie ein Modell-Flugzeug mit Fernbedienung“
"Nachdem es [das System] aktiviert ist, kann das Flugzeug mit einer digitalen Fernbedienung
vom Boden aus gesteuert werden. Die Maschine kann danach wie ein ausgereiftes Modell-
Flugzeug gesteuert werden. Man kann es vertikal und seitlich manövrieren … Wenn das
System einmal in Gang gesetzt ist, kann es niemand an Bord deaktivieren", heißt es in einem
Bericht aus dem Jahre 2007, veröffentlicht vom Londoner Evening Standard.
Patent Nr. US7142971B2
Die Autopilot-Fernsteuerung ist unter der Patentnummer US7142971B2 registriert. Besonders
bemerkenswert: Das System wird durch eine vollständig unabhängig Energiequelle betrieben
und ist somit für die Menschen an Bord nicht abschaltbar.
Der Evening Standard zitierte Vertreter von Boeing, wonach das System dafür gedacht sei, in
Boeing Verkehrsflugzeuge installiert zu werden. Der BUAP solle bis 2009 in alle Boeings
eingebaut werden, hieß es damals.
Sicherheitsloch im „Inflight Entertainment“
2012 äußerte Boeing die Absicht, neue Sicherheitsmechanismen in Maschinen des Typs 777
einbauen zu wollen, unter anderem auch in Malaysia Airlines Maschinen. Der Grund für die
neuen Sicherheitsmaßnahmen war die Sorge vor Hackerangriffen über das Inflight
Entertainment-System. Die Computer, mit denen Fluggäste Filme anschauen können, haben
nämlich USB-Anschlüsse, über die mögliche Cyberangriffe stattfinden könnten.
Auch die US Federal Aviation Administration (FAA) erwähnte im Jahr 2013 mögliche
Sicherheitslücken bei den Boeing-Modellen 777-200 und dem MH370-Typ 777-200ER.
Auch diese Nachricht lässt schlussfolgern, dass Fernsteuerungs-Technologie existiert, mit der
ein Flugzeug wie MH370 vom Boden aus gesteuert werden kann. Boeing und die FAA
wussten also über die möglichen Sicherheitslücken Bescheid. Boeing wollte zu diesem
Vorfall keine Stellung beziehen und erwähnte oder erklärte diese Technologie bislang auch
nicht näher. Auch der ehemalige malaysische Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad
forderte Boing auf, zu erklären, was es mit dem System auf sich hat. Boing gab jedoch keinen
Kommentar ab. (so / rf)
Siehe auch: „Emirates-Chef Clark: Unauffindbarkeit weißt auf Kontrolle von Außen hin“
{GA:1177794}