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Marokkanische Sahara: Marokko punkte weiterhin innerhalb aller

internationalen Foren (Herr El Othmani)

Das Königreich Marokko punktete weiterhin innerhalb aller internationalen


Foren in Bezug auf dessen nationale Sache, dank der Dynamik der
marokkanischen Diplomatie unter dem persönlichen Betreiben vom König
Mohammed VI, sagte am Montag, den 28. Mai 2018 in Rabat, der Chef der
Regierung, Saad Eddine El Othmani.

Als Antwort auf eine zentrale Frage zu "den neuesten Entwicklungen der
nationalen Sache", betonte Herr El Othmani in der Plenarsitzung des
Repräsentantenhauses, die der allgemeinen Politik gewidmet ist, mit Stolz die
allgemeine Mobilisierung und das völlige Festhalten aller Kräfte der Nation, um
die nationalen Konstanten des Königreichs, einschließlich die gerechte nationale
Sache Marokkos, zu verteidigen, um den Feinden der territorialen Integrität von
Marokko entgegenzutreten und die separatistische These zu widerlegen.

Die Regierung räumt der Intensivierung der diplomatischen Bemühungen zur


Verteidigung der nationalen Frage Priorität ein, widersetzt die Gegner der
territorialen Integrität des Königreichs und besiegt ihre Versuche, zwecks
dessen, den künstlichen Konflikt um die südlichen Provinzen endgültig
beizulegen, sagte er.

Herr El Othmani erinnerte daran, dass die nationale Sache wichtige


Entwicklungen durchgemacht hat, die die Errungenschaften des Königreichs
dank des Beitrags der offiziellen Diplomatie und aller Kräfte, einschließlich der
parlamentarischen Diplomatie, der Partisanen, der Gewerkschaftsdiplomatie und
des Verbandes, sowie die ständige Wachsamkeit gegenüber den Manövern und
Provokationen der Feinde der territorialen Integrität konsolidiert haben, die
versuchen, den rechtlichen und historischen Status im Gebiet östlich der
Verteidigungsmauer und den Status quo in der Pufferzone zu verändern, was
einen eklatanten Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen darstellt.

Die Aktion der Regierung in dieser Angelegenheit, so fährt er fort, verweist auf
die Orientierungen vom König Mohammed VI in den königlichen Reden
anlässlich des Throntages (30. Juli 2017) und des 42. Jahrestages des grünen
Marsches (6. November 2017).

Der Regierungschef wies außerdem darauf hin, dass der Bericht des UNO-
Generalsekretärs Antonio Guterres über die marokkanische Sahara, der den
Mitgliedern des Sicherheitsrats am 29. März 2018 vorgelegt wurde, insofern
ausgewogen sei, als er das Neueste vor dem Hintergrund der von der Polisario
begangenen Provokationen und eklatanten Verstöße sowie der ernsthaften
Entwicklungen vor Ort berücksichtigte.

Auf der Grundlage dieses Berichts verabschiedete der Sicherheitsrat die


Resolution Nr. 2414 vom 27. April 2018, in der die Vormachtstellung der
Autonomieinitiative anerkannt und die ernsthaften und glaubwürdigen
Bemühungen Marokkos begrüßt wurden, die politische Lösung dieses
regionalen Konflikts voranzutreiben, sagte er, hinzufügend, dass der
Sicherheitsrat die UNO als den ausschließlichen Rahmen für die Führung des
politischen Prozesses bekräftige und alle früheren Beilegungspläne als
unrealistisch und nicht durchsetzbar abgetan habe.

Die Polisario beharrte kürzlich in ihren Manövern und schweren Provokationen


im Gebiet östlich der Verteidigungsmauer und in der Pufferzone von Guerguerat,
fuhr er fort und fügte hinzu, dass diese Aktionen deutlich die Ernsthaftigkeit der
Verschwörung demonstrieren, die die Feinde der territorialen Integrität
auszuführen versuchen und dies durch die Veränderung der Realität am Boden.

Um mit diesen schweren Taten fertig zu werden, hat Marokko die notwendigen
diplomatischen Schritte unternommen, sagte El Othmani und bemerkte, dass
seine Majestät der König Mohammed VI Botschaften an die Mitgliedsstaaten
des Sicherheitsrates, an den Generalsekretär der Vereinten Nationen und an die
Großmächte geschickt habe, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass solche
Handlungen eine eklatante und unzulässige Verletzung von Militärabkommen
und des Waffenstillstands und eine klare Bedrohung für die Sicherheit und für
die Stabilität in der Region darstellen.

In ähnlicher Weise lehnte Marokko kategorisch alles ab, was den seit dem
Waffenstillstand vom 6. September 1991, östlich der Verteidigungsmauer und in
der Pufferzone, geltenden rechtlichen Status verändern würde, bestätigte er.

Er erinnerte auch daran, dass der Minister für auswärtige Angelegenheiten und
für internationale Zusammenarbeit, Nasser Bourita, am 14. April 2018 eine
schriftliche Botschaft vom König Mohammed VI an den Generalsekretär der
Vereinten Nationen, Antonio Guterres, überbrachte, in der der Souverän im
Namen aller nationalen Streitkräfte, alle Tendenzen und alle Empfindlichkeiten
die klare, entschlossene und entschiedene Ablehnung Marokkos gegenüber
diesen Provokationen und Einfälle der Polisario ausdrückte, die "in dieser Zone
"unzulässig und inakzeptabel" seien.

In diesem Zusammenhang betonte der Premierminister, der Sicherheitsrat habe


positiv auf diese Entwicklungen reagiert und in seiner Resolution 2414 erklärt,
dass die Separatistenfront die Polisario angekündigt hat, Verwaltungsaufgaben in
Bir Lahlou zu übertragen und sie dazu auffordern sollte, eine solche
Destabilisierung zu unterlassen. Der Sicherheitsrat äußerte sich ebenfalls besorgt
über die Präsenz der Polisario in der Pufferzone in Guerguerat und forderte ihren
sofortigen Rückzug ein, sagte er erneut.

Auf der anderen Seite, fährt Herr El Othmani fort, hat der Sicherheitsrat in
derselben Resolution seine Zufriedenheit bekundet und die Position des
Königreichs gepriesen, indem er "die gemessene Reaktion Marokkos nach den
jüngsten Befürchtungen, die in der Pufferzone stattgefunden haben", lobte.

In flagranter Verletzung der Resolution des Sicherheitsrates führte die Polisario


Manöver in Tifariti durch und wies darauf hin, dass Marokko in dieser Situation
seine intensive diplomatische Aktion wieder aufgenommen habe, indem er dem
Präsidenten des Sicherheitsrats, den Mitgliedstaaten und dem Generalsekretär
der Vereinten Nationen Botschaften zu diesem Thema zusandte, um ihre
Aufmerksamkeit auf die Schwere dieser eklatanten und wiederholten Verstöße
und auf deren verheerenden Auswirkungen auf die Stabilität und auf die
Sicherheit in der Region zu lenken und sie aufzufordern, ihre Verantwortung auf
sich zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um mit diesen
unzulässigen Handlungen und dieser schwerwiegenden Verletzung der
Resolution Nr. 2414 des Sicherheitsrats umzugehen.

Marokko hat diese provokativen Aktionen vehement verurteilt, die nachweisen,


dass die Polisario und ihre Unterstützer, welche ersichtlich beschämt sind, die
Flucht und die Logik des Verfalls gewählt zu haben, durch die Vervielfältigung
kindlicher und unverantwortlicher Agitationen in der Ortschaft Tifariti und zur
gleichen Zeit östlich der Verteidigungsmauer, sagte er.

Und zu bemerken, dass der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio


Guterres, die anderen Parteien vor jeder Aktion gewarnt hat, die den Status Quo
in der Pufferzone und östlich der Verteidigungsmauer verändern könnte und ein
Klima für die Wiederaufnahme der Verhandlungen unter der Schirmherrschaft
seines persönlichen Gesandten Horst Köhler ankurbeln würde.
Angesichts all dessen hat Marokko wiederholt seinen festen Willen bekundet,
seine territoriale Integrität, seine nationale Einheit und seine Souveränität über
das gesamte Gebiet der marokkanischen Sahara zu verteidigen und forderte die
Vereinten Nationen, insbesondere die MINURSO, dazu auf, ihre Pflicht in
Bezug auf die wiederholten Verletzungen der Waffenruhe wahrzunehmen,
schloss er damit ab.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com