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Zitieren nach den

Richtlinien der DGPs 2007


1.2 Mehrere Autor/innen
Genaue und richtige Zitierung ist vor allem aus drei
Gründen erforderlich: … praktische Hinweise zu einer Entwicklungstherapie
für autistische Kinder geben Rollett und Kastner-Koller
• Um eigene Aussagen zu belegen und zu begrün- (1994). .…
den.
.... Backhaus, Erichson, Plinke und Weiber (1994,
• Um eigene Aussagen von fremden zu unterschei- S. 5) stellen fest, dass ....
den. (Unterlassung dieses Punktes kann auch
Achtung: Das Wort „und" wird nur im Text ausgeschrie-
rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, da alle
ben – in der Klammer wird immer „&" verwendet:
Schriftstücke mit Copyright geschützt sind und somit
das „Abschreiben" ohne Zitierung im Streitfall vor ... wie sich eine Variable im Zeitverlauf ändert, kann
Gericht enden könnte.) im Rahmen von Zeitreihenanalysen erkundet werden
(Backhaus, Erichson, Plinke & Weiber, 1994, S. 5). .…
• Um den Lesenden die genauen Quellen der Aus-
sagen rasch nachvollziehbar zu machen. Bei drei bis fünf Autor/innen: Wird dasselbe Werk spä-
ter im selben Text wieder zitiert, reicht ab der zweiten
Um diese Punkte zu gewährleisten, werden in jeder
Erwähnung folgender Verweis:
wissenschaftlichen Arbeit alle fremden Inhalte – ob
wörtlich (direkt) oder nicht-wörtlich (indirekt) übernom- .... Backhaus et al. (1994) beschreiben multivariate
men – im Text mit einem kurzen Quellenhinweis Analysemethoden .…
gekennzeichnet, der durch eine ausführlichere Quellen-
angabe im Literaturverzeichnis ergänzt wird. ... auch die unabhängigen Variablen müssen metrisch
skaliert sein (Backhaus et al., 1994, S. 2). ....
Jede Quellenangabe im Text weist auf eine Im Text kann ab sechs Autor/innen schon beim ersten
Angabe im Literaturverzeichnis hin und jede Zitat „et al.“ verwendet werden. Allerdings werden im
Quellenangabe im Literaturverzeichnis ist die Literaturverzeichnis immer die ersten sechs Autor/innen
Erläuterung eines Kurzhinweises im Text! angegeben (siehe Punkt 2 – Zitieren im Literaturver-
zeichnis).

1 Zitieren im Text 1.3 Mehrere Werke


Grundsätzlich werden im Text nur die Nachnamen der Wenn sich eine Aussage im Text auf mehrere Werke
Autor/innen und das Erscheinungsjahr der Quelle an- bezieht, so erscheinen die Angaben für diese Werke
gegeben (für Ausnahmen – z. B. Körperschafts- gemeinsam in einem einzigen Klammerausdruck. Sie
autor/innen, Seitenangaben, … – siehe Punkte 1.4-1.7). werden alphabetisch nach Nachnamen der Erst-
Der kurze Quellenhinweis kann entweder in den Text autor/innen gereiht und mit Semikolon ( ; ) getrennt.
eingearbeitet werden: Liegen mehrere Werke derselben Autor/innen vor, so
werden diese nur einmal angeführt, gefolgt von den
.... In einem Experiment von Baillargeon (1987) wurde Jahresangaben ihrer Werke, mit Beistrichen getrennt:
gezeigt, dass ....
.... Dieses Ergebnis wurde mehrfach bestätigt (Beck,
oder nach dem Text in Klammern angegeben sein: 1979, 1982; Müller, 1976; Schmidt & Mayer, 1968). ....
... Kinder zeigen schon im frühen Säuglingsalter eine
gewisse Objektpermanenz (Baillargeon, 1987). .... 1.4 Spezialfälle
Körperschaftsautor/innen werden ausgeschrieben:
1.1 Einzelautor/innen
.... Eindeutigkeit und Lesbarkeit sollten angestrebt
Einzelautor/innen werden nach dem oben angeführten werden (Deutsche Gesellschaft für Psychologie, 1987,
Muster zitiert. Ferner ist möglich: S. 3). ....
.... Bereits 1970 definierte Richter die Typen der fami- .... Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (1987)
liären Charakterneurosen. .… legte Regeln für das korrekte Zitieren fest. ....
Falls mehrere Publikationen derselben Person zitiert Bei Autor/innen mit gleichem Familiennamen müssen
werden: stets die Initialen der Vornamen aufscheinen:
.... Rollett (1987, 1994) schlug eine dyadische Autis- .... I. C. Gillberg (1992) stellt fest .... in diesem Zusam-
mustheorie vor. .... menhang meint Ch. Gillberg (1990) ....

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Werden mehrere Arbeiten derselben Autor/innen aus Einschübe zur besseren Verständlichkeit oder Hinweise
demselben Jahr zitiert, sind sie alphabetisch, nach dem auf Veränderungen gegenüber dem Original müssen in
Titel sortiert mit Kleinbuchstaben (a, b, c, …) zu kenn- eckige Klammern gesetzt werden:
zeichnen (diese Kennzeichnung findet sich auch im
Literaturverzeichnis wieder; siehe Punkt 2): .... „sie [die Kinder] sollten die Möglichkeit haben“ ...
.... „wichtigstes Kennzeichen ist: sie sind Kontakt-
.... (Hofer, 1993a, 1993b) ....
verweigerer [Hervorhebung v. Verf.]" (Rollett, 1994,
Anmerkungen können in Klammer stehen: S. 4), was dazu führen kann, dass ....
.... (vergleiche dazu auch Muchitsch, 1992, die Ste- Auslassungen werden durch drei (Teil eines Satzes)
reotypien ....) .... bzw. vier (ein oder mehrere Sätze) Punkte gekenn-
zeichnet und in eckige Klammern gesetzt:
Persönliche Mitteilungen werden nicht ins Literatur-
verzeichnis aufgenommen, erscheinen aber wie folgt im .... „Der Schuleintritt [...] stellt eines der wichtigsten
Text: Lebensereignisse dar.“ ....
.... M. Jirasko (persönliche Mitteilung, 21. 2. 1996) Blockzitate entstehen, wenn ein wörtliches Zitat mehr
wies darauf hin, dass auf das korrekte Zitieren im als 40 Worte umfasst. Das Zitat wird dann als eigener,
Fachliteraturseminar größter Wert gelegt wird. .... eingerückter Absatz ohne Anführungszeichen gestaltet:
.... Im Fachliteraturseminar wird auf das korrekte Zitie- Kusch und Petermann (1990) meinen dazu:
ren größter Wert gelegt (M. Jirasko, persönliche Mit- Sicherlich besitzt die Auseinandersetzung mit dem
teilung, 21.2.1996) .... Autismus eine hohe Faszinationskraft. Bedenkt
man z. B. das stetig wachsende Forschungsinte-
1.5 Indirekte Zitate resse an dieser doch recht seltsamen Störung
oder den Welterfolg des Filmes „Rainman". (S. 9)
Jede Zusammenfassung von recherchierten Inhalten in
eigenen Worten (= indirektes Zitat) muss mit einer 1.7 Sekundärzitate
Quellenangabe versehen werden.
Unter Sekundärzitierung versteht man das Zitieren von
Bei globalen Aussagen genügt die Angabe von Autor/in Arbeiten, die man selbst nicht gelesen hat, aber anhand
und Erscheinungsjahr; hingegen sind genauere Aus- der Ausführungen anderer Autor/innen einbringt. Se-
sagen auch bei nicht-wörtlicher Zitierung mit der Seite,
kundärzitate sollten nach Möglichkeit vermieden
auf der die Aussage zu finden ist, zu belegen. Zahlen- werden, da zitierende Personen Originaltexte aus ihrer
angaben (z. B. Korrelationen, Prozentsätze, …) sind als Sicht und zumeist in spezifischer Auswahl wieder-
genaue Aussagen zu verstehen (d. h. genaue Seiten- geben. Durch mehrfaches Sekundärzitieren kann es zu
angaben werden empfohlen). großen inhaltlichen Verzerrungen kommen („Stille-Post-
… auch Richter (1970) beschäftigte sich mit diesem Phänomen").
Thema .… .... Leslie (1987, zitiert nach Kusch & Petermann,
aber: 1990, S. 19) sieht folgende ....

... zwischen 3% und 8% der 65-70-jährigen leiden an .... (Leslie, 1987; zitiert nach Kusch & Petermann,
einer Demenz (Gatterer, 1996, S. 115). .... 1990; Müller, 1989, S. 19; zitiert nach Kusch & Peter-
mann, 1990, S. 24) ....
1.6 Wörtliche Zitate Werke, die sekundär zitiert werden (im Beispiel: Leslie,
1987 bzw. Müller, 1989), scheinen im Literaturverzeich-
Wörtliche Zitate sind – sofern sie aus weniger als 40
nis nicht auf. Nur das selbst gelesene Werk (im
Wörtern bestehen (sonst siehe Blockzitat weiter unten)
Beispiel: Kusch & Petermann, 1990) wird zitiert.
– in doppelte Anführungszeichen zu setzen und ohne
Änderungen aus dem Original zu übernehmen. Dabei
müssen auch Rechtschreib- oder Tippfehler aus dem 2 Zitieren im Literaturverzeichnis
Original beibehalten werden. Sämtliche Änderungen
Bevor ein Werk ins Verzeichnis aufgenommen wird, ist
müssen gekennzeichnet werden (siehe unten).
zu klären, um welche Art von Literatur es sich handelt
Folglich müssen wörtliche Zitate in der Originalsprache (Buch, Zeitschriftenartikel, Dissertation, Internet-
wiedergegeben werden. Sollte die Fremdsprache dabei seite, …). Je nach Literaturart wird die Quellenangabe
nicht Englisch sein, kann die Übersetzung des Zitats als im Literaturverzeichnis unterschiedlich gestaltet (siehe
Fußnote beigefügt werden. Punkte 2.1-2.7).
Bei wörtlichen Zitaten wird immer die genaue Seiten- Im Literaturverzeichnis werden Angaben alphabetisch
angabe direkt im Anschluss an das Zitat gestellt. nach Erstautor/in bzw. Name der Körperschaft (z. B.
Deutsche Gesellschaft für Psychologie) gereiht.
.... Rollett (1994) betont, „ihr wichtigstes Kennzeichen
ist: sie sind Kontaktverweigerer" (S. 4), was dazu füh- Sollten mehrere Werke von denselben Autor/innen
ren kann .... stammen, so werden diese Quellenangaben chrono-
logisch gereiht (d. h. älteste zuerst). Sollten mehrere
.... Dabei ist zu beachten: „ihr wichtigstes Kenn- Werke derselben Autor/innen aus demselben Jahr
zeichen ist: sie sind Kontaktverweigerer" (Rollett, stammen, müssen diese nach dem Titel alphabetisch
1994, S. 4). .... sortiert werden. In dieser Reihenfolge wird die

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Jahreszahl zusätzlich mit einem Kleinbuchstaben (a, b, Wertsch, J. V. & Kampter, B. G. (1976). Intelligence
c, …) versehen (diese Kennzeichnung findet sich dann and culture. In C. A. Berg (Ed.), Intellectual deve-
auch im Text; siehe Punkt 1.4). Sollte der/dieselbe lopment (pp. 328-349). New York: Plenum.
Erstautor/in mehrere Werke in Zusammenarbeit mit
anderen geschrieben haben, so werden die gemeinsa- Brown, B. B. (2004). Adolescents’ relationships with
men Werke (nach den Einzelwerken) alphabetisch nach peers. In R. M. Lerner & L. Steinberg (Eds.),
Zweit-, dann Dritt-, dann Viertautor/in usw. gereiht: Handbook of adolescence (pp. 363-394). Hobo-
ken, NJ.: Wiley & Sons.
Kohn, P. (1998a). Die …
2.1.3 Herausgeber/innenwerke
Kohn, P. (1998b). Ursachen…
Kohn, P. & Adler, T. (2000). … Bei Verweis auf einzelne Beiträge (d. h. Inhalte der
Kapitel) in Herausgeber/innenwerken werden die Richt-
Kohn, P. & Adler, T. (2002). … linien nach Punkt 2.1.2 befolgt. Nur bei Verweis im Text
auf das gesamte Herausgeber/innenwerk (z. B. als
Kohn, P., Adler, T. & Müller, R. (1988). … Nachschlagewerk) wird dieses folgendermaßen zitiert:
Kohn, P. & Rudolf, T. (1987). … Nachname1, V. (Hrsg.). (Jahr). Titel des Heraus-
Innerhalb der einzelnen Literaturangaben wird die geber/innenwerkes. Erscheinungsort: Verlag.
Autor/innenreihenfolge unverändert der Originalquelle Pervin, L. & Lewis, M. (Eds.). (1978). Perspectives in
entnommen. Die ersten sechs Autor/innen werden interactional psychology. New York: Plenum.
immer angegeben; alle weiteren Autor/innennamen
werden mit „et. al“ ersetzt:
2.1.4 Bücher mit Band- bzw. Auflagenangabe
Liebhart, S., Schmidt, W., Hart, M., Volk, E., Gruber,
K., Falke, W. et. al (2004). … Nach dem Titel werden ergänzende Band- bzw. Auf-
lagenangaben in Klammern und nicht kursiv angeführt:
2.1 Bücher Harvey, O. J., Hunt, D. E. & Schroder, H. M. (1962).
Conceptual systems and personality organisation
2.1.1 Monographien (2nd rev. ed.). New York: Wiley.

Das Werk einer Person bzw. ein gemeinsames Werk Schenk-Danzinger, L. (1977). Entwicklungs-
mehrerer Personen wird wie folgt zitiert: psychologie (11. neubearbeitete Aufl.). Wien:
Österreichischer Bundesverlag.
Nachname1, V., Nachname2, V. & Nachname3, V.
(Jahr). Titel des Werks. Erscheinungsort: Verlag. Hänggi, D. (1989). Visuelle Vorstellungsfähigkeit
(Freiburger Beiträge zur Psychologie, Bd. 5). Bern:
Clarke-Stewart, K. A. (1977). Child care in the family: Hans Huber.
A review of research and some propositions for
policy. New York: Academic Press. Hingegen wenn eine Bandangabe Teil des Titels ist:

Shure, M. & Spivack, G. (1981). Probleme lösen im Pongratz, L. (Hrsg.). (1978). Handbuch der Psycho-
Gespräch. Erziehung als Hilfe zur Selbsthilfe. logie. Band 8. Göttingen: Hogrefe.
Stuttgart: Klett. Sarason, I. G. & Spielberger, C. D. (Eds.). (1980).
Blake, F., Forrest, G. & Wild, R. (2007). The effects of Stress and anxiety. Volume 7. Washington, DC:
peer pressure. Huntington, VT: Generic. Hemisphere.

2.1.2 Beiträge einzelner Autor/innen in 2.2 Zeitschriftenartikel


Herausgeber/innenwerken
Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften werden fol-
Ein Herausgeber/innenwerk besteht aus mehreren un- gendermaßen angegeben:
abhängig verfassten Beiträgen verschiedener Autor/in- Nachname, V. (Jahr). Titel des Artikels. Zeitschriften-
nen(gruppen). Wird ein Kapitel (bzw. Beitrag) aus dem name, Bandnummer, Seiten.
Herausgeber/innenwerk zitiert, so scheint/scheinen
der/die Autor/innen des Beitrags sowohl im Text als Koehn, C. (1990). Neue Arbeitsergebnisse in der
auch im Literaturverzeichnis auf. Die Quellenangabe im Bilingualismusforschung. Der Deutschunterricht,
Literaturverzeichnis wird folgendermaßen gestaltet: 42, 49-59.
Nachname, V. (Jahr). Titel des Beitrages. In V. Nach- Der Name der Zeitschrift wird nicht abgekürzt, sondern
name (Hrsg.), Titel des Herausgeber/innenwerkes vollständig ausgeschrieben.
(S. des Beitrages). Erscheinungsort: Verlag.
Jede Zeitschrift hat eine Bandnummer (auch „Bd.“,
Kos-Robes, M. & Reinelt, T. (1977). Zum Schüler- „Volume“, „Vol.“, …) und eine Heftnummer (auch
selbstmord. In G. Biermann (Hrsg.), Kinder im „Number“, „Nr.“, „Issue“, …). Jedoch wird nur die kursiv
Schulstreß (S. 110-119). München: Reinhardt. gesetzte Bandnummer als Zahl (ohne sonstiger Be-
zeichnung) in die Quellenangabe aufgenommen
Für englische Werke wird „Ed.“ bzw. „Eds.“ statt „Hrsg.“ (Umgang mit Heftnummer: siehe unten).
und „pp.“ statt „S.“ verwendet. Die Titel englischspra-
chiger Werke werden bis auf Anfangsbuchstaben und
Eigennamen klein geschrieben:

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Titel englischer Artikel werden bis auf Anfangsbuch- Nur persönliche Mitteilungen – im Text z. B. „M. Huber
staben und Eigennamen klein geschrieben. Die Groß- (persönl. Mitteilung, 23.11.1993)" oder „(M. Huber,
und Kleinschreibung der Namen englischsprachiger persönl. Mitteilung, 23.11.1993)" – scheinen nicht im
Zeitschriften wird hingegen unverändert übernommen Literaturverzeichnis auf.
(keine Abkürzungen).
Galotti, K., Komatsu, L. & Voelz, S. (1997). Children´s 2.6 Sekundärzitate
differential performance on deductive and in- Übernimmt man die Inhalte eines Werkes aus zweiter
ductive syllogisms. Developmental Psychology, Hand (d. h. anhand der Ausführungen anderer Autor/in-
33, 70-78. nen), so wird nur das selbst gelesene Werk in das
Nur im seltenen Fall, dass eine Zeitschrift heftweise Literaturverzeichnis aufgenommen.
Paginierung aufweist (d. h. jedes Heft beginnt mit der Liest man z. B. das Werk A und möchte den darin
Seitennummer „1"), wird zusätzlich zur Bandangabe die zitierten Inhalt aus Werk B aufgreifen, so wird nur das
Heftangabe in Klammern (mit Abstand, ohne da- Werk A im Literaturverzeichnis angeführt. Im Text
zwischen liegendes Komma und nicht kursiv) angeführt. erfolgt eine Sekundärzitierung (siehe Punkt 1.7).
Die Bandangabe ist weiterhin kursiv:
Giesecke, H. (1985). Wozu noch Jugendarbeit? Die 2.7 Elektronische Medien
Jugend, 27 (3), 1-7.
Ist eine Quelle sowohl in gedruckter als auch in elektro-
nischer Form verfügbar, wird sie als gedruckte Quelle
2.3 Diplomarbeiten und Dissertationen zitiert.
Deimann, P. (1984). Trauer und Selbstmordversuch. Bei einer reinen Online-Quelle (z. B. Internetseiten,
Eine Analyse von Grenzsituationen Jugendlicher. online Zeitschriften, …) ist es hingegen wichtig, fol-
Unveröffentlichte Dissertation, Universität Wien. gende Punkte zu beachten:
Doris, J. (1957). Test anxiety and blame assignment
• Der angegebene Pfadname muss exakt sein. Sollte
in grade school children. Unpublished doctoral dis-
der gesamte Pfad nicht auf eine Zeile passen, so ist
sertation, Yale University, New Haven.
ein Zeilenumbruch nur nach einem Slash ( / ) oder
Weithof, J. (2009). Validierung eines Fragebogens vor einem Punkt einzufügen.
zum selbstregulierten Lernen. Unveröffentlichte
• Zusätzlich zum Publikationsdatum wird das letzte
Diplomarbeit, Goethe Universität, Frankfurt a. M.
Zugriffsdatum angegeben.

2.4 Arbeits- und Forschungsberichte • Auch Körperschaften (z. B. „Deutsche Gesellschaft


für Psychologie“) können Autor/in sein.
Kubinger, K. D. (1981). An elaborated algorithm for
discriminating subject groups by qualitative data • Das Fehlen eines Publikationsdatums wird mit
(Research Bulletin No. 23). Wien: Universität, „n. d.“ („no date“) gekennzeichnet
Institut für Psychologie, Abteilung für Methodik. Nichtperiodisch erscheinendes Dokument:
Rollett, B. & Werneck, H. (1993). Die Bedeutung von Hector, M. R. (1993). Geschichte der Familie. Zugriff
Rollenauffassungen junger Eltern für den Über- am 21.10.05 unter http://people.freenet.de/
gang zur Elternschaft (Forschungsbericht). Wien: Teil1.htm
Universität, Institut für Psychologie, Abteilung für
Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psy- Reine Internet-Zeitschrift:
chologie.
Wilson, M. (2003). On choosing a model for mea-
suring. Methods of Psychological Research –
2.5 Referate, Poster, unveröffentlichte Online, 8, 1-22. Zugriff am 19.09.2006. Verfügbar
Manuskripte usw. unter http://www.mpr-online.de
Pohlmeier, H. (1989). Anthropologische Aspekte der Wegen der großen Vielfalt an elektronischen Medien
Selbsttötung. Referat anlässlich der Jahrestagung gibt es nicht für alle Quellen eine eindeutige Zitierweise.
der Görres-Gesellschaft 1989 in Salzburg. Genauere Angaben sind den Richtlinien zur Manu-
skriptgestaltung (Deutsche Gesellschaft für
Jirasko, M. (1992). Visueller Vorstellungs-Test VVT. Psychologie, 2007) zu entnehmen.
Unveröffentlichtes Manuskript.
Wenn zusätzliche Angaben (Ort, Institution, …) vor- Literatur
liegen, werden auch diese – analog zur Literaturangabe
eines Buches – angeführt: Die Ausführungen dieses Handouts stellen nur die
wichtigsten Bestimmungen für das richtige Zitieren dar.
Stoll, M. & Jirasko, M. (1991). Entwicklung der Vor- Weitere Regeln und Beispiele finden sich in:
stellung: Zur Bedeutung des Entstehens der
Denkoperationen für die Vorstellung (schriftliche Deutsche Gesellschaft für Psychologie. (2007). Richt-
Fassung eines Referats auf der 35. Tagung ex- linien zur Manuskriptgestaltung. Göttingen:
perimentell arbeitender Psychologen). Wien: Hogrefe.
Universität, Institut für Psychologie.

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