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Magazin des Badischen Chorverbandes 1/2016 LEISTUNGSABZEICHEN FÜR JUNGSÄNGER SEITE 3 VOR DEN WAHLEN: PARTEIEN IM

Magazin des Badischen Chorverbandes

1/2016

Magazin des Badischen Chorverbandes 1/2016 LEISTUNGSABZEICHEN FÜR JUNGSÄNGER SEITE 3 VOR DEN WAHLEN: PARTEIEN IM

LEISTUNGSABZEICHEN FÜR JUNGSÄNGER

SEITE 3

VOR DEN WAHLEN:

PARTEIEN IM GESPRÄCH

SEITE 4-7

RATSCHLÄGE ZUR SATZUNGSÄNDERUNG

SEITE 33

aus dem inhalt

thema

Seite 3

Nachwuchs fordern und fördern

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news | nachrichten für baden

Seite 4-10

Parteien beantworten Fragen der Amateurmusik

4-7

Choreografie-Coaching in Heidelberg

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Tag der Frauenstimme: Gespräch mit Referent Patrick Bach

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chorpraxis | chorleiter

Seite 11-13

Das meint Britta Adams (4) Stabwechsel: wer leitet welchen Chor?

meint Britta Adams (4) Stabwechsel: wer leitet welchen Chor? 12 13 jugend | chorarbeit Seite 13-15

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jugend | chorarbeit

Seite 13-15

Musiklotsen gesucht Pop auf dem Obsthof in Ladenburg Zehntes „Come together“

| chorarbeit Seite 13-15 Musiklotsen gesucht Pop auf dem Obsthof in Ladenburg Zehntes „Come together“ 13
| chorarbeit Seite 13-15 Musiklotsen gesucht Pop auf dem Obsthof in Ladenburg Zehntes „Come together“ 13
| chorarbeit Seite 13-15 Musiklotsen gesucht Pop auf dem Obsthof in Ladenburg Zehntes „Come together“ 13

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news | chöre vor ort

Seite 15-29

Chorverband Karlsruhe Sängerkreis Weinheim Schwarzwald-Baar-Chorverband Chorverband Kurpfalz Heidelberg Chorverband Bruchsal Obermarkgräfler Chorverband Bodensee-Hegau-Chorverband Chorverband Kinzigtal Mittelbadischer Sängerkreis Chorverband Kraichgau SK Pforzheim/SK Buchen Breisgauer Sängerbund

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kalender

Seite 18

Carusos-Informationstag in Karlsruhe BCV-Jugendausschuss tagt in Eppingen

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leute

Seite 30-33

Jubiläen in der Region Das Telegramm Staufer-Medaillen am Hochrhein

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service

Seite 33-36

Chöre auf Reisen Seminare und Fortbildungen Chormusik im Rundfunk Bav verlost Strategie-Ratgeber

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titelbild

GV Freundschaft Harmonie Oberderdingen

(CV Kraichgau)

Foto: Stephan Löber

unter uns gesagt

(CV Kraichgau) Foto: Stephan Löber unter uns gesagt Liebe Sängerinnen und Sänger, verehrte Freundinnen und

Liebe Sängerinnen und Sänger, verehrte Freundinnen und Freunde des Chorgesangs,

im vergangen Jahr haben wir dank Ihres Engagements viel für den Chorgesang erreicht; denn Sie haben vor Ort die Gemein- schaft gepflegt, Ihrer Umwelt vor- gelebt, dass Chorgesang Freude macht, und haben sich mit Leidenschaft der Idee des ge- meinsamen Singens verschrieben. Für die vor uns liegende Zeit wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute und freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Badische Chorverband wird Sie bei Ihrer Arbeit vor Ort nach Kräften unterstützen und seine Aufgabe als Lobbyist des Chorge- sangs auf Landesebene und im Deutschen Chorverband erfüllen.

Sorgen bereitet mir im Moment die Entwicklung im Deut- schen Chorverband. Wie Sie vielleicht wissen, haben die Delegierten auf dem Chorverbandstag 2015 in Stuttgart eine Beitragserhöhung abgelehnt und das Präsidium nicht entlastet. Wegen Unklarheiten bei den Finanzen wurde eine Kommission eingesetzt, in der ich mitarbeite. Dass in dieser Situation und ohne dass der Bericht der Kommission auf dem Tisch liegt, für Ende Januar 2016 ein außerordent- licher Chorverbandstag mit dem alleinigen Ziel einberufen wird, den Kauf eines Gebäudes für die Errichtung eines Deutschen Chorzentrums in Berlin zu beschließen, halte ich persönlich für falsch. Bevor wir weitere, möglicherwei- se sehr kostenträchtige Investitionsentscheidungen treffen, müssen die haushaltsrechtlichen Grundlagen der Vorjahre und auch die Leistungsfähigkeit der zukünftigen Haushalte geklärt sein. All das ist im Moment offen. Hinweisen möch- te ich auch auf die Tatsache, dass zwar seit längerem über ein Deutsches Chorzentrum in Berlin diskutiert wird, aber noch kein nachprüfbares Konzept in den Landesverbänden beraten werden konnte. Ich halte mich für verpflichtet, Sie von diesen Überlegungen zu unterrichten.

Trotz dieser Sorgen schaue ich optimistisch in die Zukunft. Bereits jetzt freue ich mich auf das Erlebnis des Landesmu- sikfestivals am 9. Juli 2016 in Ettlingen – gemeinsam mit Ihnen!

Ihr Josef Offele Präsident

sikfestivals am 9. Juli 2016 in Ettlingen – gemeinsam mit Ihnen! Ihr Josef Offele Präsident 2

thema

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das aktuelle thema

BRONZE

SILBER

GOLD

thema | das aktuelle thema BRONZE SILBER GOLD Leistungsabzeichen für Kinder und Jugendliche Als Erster im

Leistungsabzeichen für Kinder und Jugendliche

Als Erster im Badischen wie auch im Deutschen Chorverband bietet der Mittelbadische Sängerkreis (MSK) ab diesem Jahr ein Leistungsabzeichen in drei Stufen für seinen Sängernach- wuchs an, wie man dies aus anderen Laienmusikverbänden kennt. Urkunde und Emblem bescheinigen die erfolg- reiche Prüfungsteilnahme.

Der MSK wird Schulungen anbieten (an vier Samstagen), daneben besteht aber auch die Möglichkeit, die Vorbe- reitungen in Eigenregie oder mit Hil- fe des eigenen Dirigenten im Verein durchzuführen. Ein Ausbildungsplan mit Anforderungen sowie Übungsauf- gaben wurde bereits vom MSK erstellt. Die erste Prüfung für das Abzeichen in Bronze ist im Juni 2016 vorgese- hen, die Stufen Silber und Gold folgen 2017 und 2018. Der gesamte Ablauf – von der Vorbereitung bis zur Prüfung – ist in einer Broschüre (siehe Foto) dokumentiert.

Ansporn für unsere Jugend

bundenen Ausbildungen hätten. „Leistungsdruck soll keinesfalls entstehen, denn nur diejenigen

Auf jeden Fall freiwillig

Kinder und Jugendlichen ma- chen mit, die sich freiwillig den Anforderungen stellen“, sagt Anarp. „Zudem ist es er- klärtes Ziel, die Prüfungsauf- gaben so zu gestalten, dass jeder sie schaffen kann. Wir wollen möglichst viele Kin- der und Jugendliche haben, die bereit sind, die musika- lische Qualität der Chöre durch mehr Fachkompe- tenz zu erhöhen und zu er- halten. Dabei haben wir sehr darauf geachtet, die verschiedenen Themen- bereiche sehr praxisnah zu gestalten. Es soll kein unnötiges Wissen vermit- telt werden, sondern ausschließlich Dinge, von denen jeder in der wö- chentlichen Probenarbeit profitieren kann.“

Rolf Peter, Präsident des MSK, be- gründet das Vorhaben so: „Dieses Leistungsabzeichen soll ein Ansporn für unsere Jugend sein, ihr Talent und Können vor einer unabhängigen Jury unter Beweis zu stellen. Durch die- sen Anreiz soll die Leistung in den Jugendchören gesteigert und deren Bestand gesichert werden. Gleichzei- tig werden dabei junge Stimmen im Hinblick auf die Zukunft unserer Er- wachsenenchöre geschult.“ Michael Anarp, Jugendreferent im MSK, nennt dieses Leistungsabzeichen ein Vorrei- terprojekt. Es müsse sich allerdings erst zeigen, ob das Angebot überhaupt angenommen wird. Erfahrungen, zum Beispiel aus den Blasmusikver- bänden, zeigten jedoch, dass Kinder und Jugendliche sehr wohl Interesse an Leistungsabzeichen und damit ver-

BAV 1·2016

Interesse an Leistungsabzeichen und damit ver- BAV 1·2016 Aufschwung bei Orchestern Friedemann Nikolaus, Kreischorlei-

Aufschwung bei Orchestern

Friedemann Nikolaus, Kreischorlei- ter im MSK, hat bei der Entwicklung des Konzepts ebenfalls entscheidend mitgewirkt und sieht das Vorhaben grundsätzlich positiv. Die Frage, ob diese Aktion qualifizierten Nach- wuchs für die Erwachsenenchöre hervorbringen kann, beantwortet er mit dem Hinweis auf die Entwick- lung in den Laienorchestern, wo seit Einführung solcher Leistungsabzei- chen ein enormer Aufschwung zu verzeichnen sei. Es sei unschwer zu

enormer Aufschwung zu verzeichnen sei. Es sei unschwer zu erkennen, welches Potenzial auch in der Chorszene

erkennen, welches Potenzial auch in der Chorszene schlummere und was daraus zu machen wäre, so Nikolaus, und weiter: „Leider hat man diese Not- wendigkeit bislang nicht erkannt.“

Rolf Hitscherich

Wussten Sie schon

… dass es auch 2016 einen baden- württembergischen A-cappella-Wett- bewerb gibt? Scala Vokal, der Wett- bewerb für junge a-cappella Gruppen, geht am 16. April in Ludwigsburg in die zweite Runde. Nach dem großen Erfolg 2015 mit Gewinnern wie Delta Q, Les Brünettes und one world pro- jekt sind erneut attraktive Geldpreise ausgelobt. Scala Vokal ist auch Fort- bildung und Netzwerktreffen für die A-cappella-Szene im Land. ivo

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Landtagswahlen Baden-Württemberg am 13. März: Das sagen die GRÜNEN 1. Musik verbindet Menschen. Und sie

Landtagswahlen Baden-Württemberg am 13. März:

Das sagen die GRÜNEN

1. Musik verbindet Menschen. Und sie stärkt die Integration. Dies

gilt umso mehr für die vielfältigen Formen der in der ganzen Breite der Gesellschaft ausgeübten Amateurmu- sik. Sie ist damit für unser Kulturver- ständnis zentral. Der gesellschaftliche Stellenwert der Amateurmusik wird für uns insbesondere anhand des großen Beitrags, den sie zur kultu- rellen Bildung überall im Musikland Baden-Württemberg leistet, deutlich. Wir stehen daher dafür, dieses mu- sikalische Feld weiterhin in großem Umfang zu unterstützen. Dies zeigt sich auch in den Zahlen: Jahr für Jahr stellt das Land jeweils rund fünf Mil- lionen Euro für die Förderung der Amateurmusik in den Haushalt ein. Dazu kommen erhebliche Mittel zur Förderung der Musikschulen und der Kooperation Schule – Verein.

2. Wir stimmen der Aussage zu, dass Musik und Sport in ihrer

gesellschaftlichen Relevanz vergleich- bar sind. Eine Benachteiligung der Musik gegenüber dem Sport sehen wir jedoch nicht. Hingewiesen sei auf

die von der grün-geführten Landes- regierung inzwischen fest verankerte Kooperation zwischen Schulen und Musikvereinen, auf die Unterstützung der Musikschulen sowie auf die Unter- stützung der Jugendarbeit der Verbän- de der Amateurmusik. Ein Beispiel dafür, wie wichtig uns GRÜNEN die Amateurmusik ist, zeigt unser Antrag

news

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zur landtagswahl

IM GESPRÄCH

ist, zeigt unser Antrag news | zur landtagswahl IM GESPRÄCH Für die GRÜNEN beantwortet Frak- tionsvorsitzende

Für die GRÜNEN beantwortet Frak- tionsvorsitzende Edith Sitzmann folgende Fragen:

1. Welchen Stellenwert nimmt die

Förderung der Amateurmusik in Ihrem Ihre Politik bestimmenden Kulturverständnis ein?

2. Musik und Sport sind ihrer gesellschaftlichen Relevanz ver- gleichbar. Die Förderung durch das Land spiegelt dies derzeit nur unzureichend wider. Sehen Sie ei- nen Veränderungsbedarf? Wenn ja, was kann und muss geändert werden?

3. Auch die Amateurmusik braucht

eigene Räume, um ihre an sie von Musizierenden und der Poli- tik gestellten Qualitätsanforde- rungen zu erfüllen. Die Fort- und Weiterbildungsbereitschaft in der Amateurmusik ist hoch und wird weiter wachsen. Leider stellen wir speziell bei den Akademien / Im- mobilien von Fachverbänden aus unseren Reihen einen enormen Investitionsstau fest. Wie kann das Land helfen?

4. Wie sehen Ihre Wünsche an die

Amateurmusik als gesellschaftlich und kulturell flächendeckend vor- handenes Netzwerk aus?

„Baden-Württemberg – Land der Blas- musik“ (LT-Drs. 15/7725), in dem wir u.a. die Landesregierung auffordern, die Jugendarbeit der Amateurmusik- verbände noch stärker als bisher zu unterstützen.

3. Eine Unterstützung der Jugend- arbeit der Amateurmusikver-

bände ist uns ein wichtiges Anliegen. Dazu kann auch die Unterstützung von Investitionen im Bereich der Aka- demien durch das Land gehören. Hier wäre ein abgestimmtes Vorgehen der verschiedenen Fachverbände sinnvoll, etwa im Sinne eines Landesbaupro- gramms Amateurmusik. Eine Heraus- forderung für den Dialog zwischen Politik und Amateurmusik stellt die Vielzahl unterschiedlicher, zum Teil regional begrenzter Verbände dar. Damit kommt dem Landesmusikver- band aus unserer Sicht insbesondere auf dem Gebiet der musikalischen Ju- gendbildung eine wichtige Koordinie- rungsaufgabe zu.

4. Dadurch, dass überall im Land Musik gemacht wird, erreichen

die Verbände der Amateurmusik in der Tat Menschen im ganzen Land. Wir wünschen uns, dass dabei stärker noch als bisher Aspekte der kulturel- len Bildung und der gesellschaftlichen

Teilhabe in die Arbeit der Musikver- eine und Chöre hineingetragen wer- den. Musik kann alle gesellschaft- lichen Schichten verbinden. Musik ist ein Band, das Jung und Alt zusam- menbringt. Und gerade den Musikver- einen und Chören wird eine wichtige Rolle dabei zukommen, die jetzt zu uns kommenden Menschen mit offe- nen Armen aufzunehmen und zu in- tegrieren. Hier kann die Amateurmu- sik ihre Stärke der flächendeckenden Vernetzung zum Wohle unseres Lan- des ausspielen.

Landtagswahlen Baden-Württemberg am 13. März:

Das sagt

die SPD

1. Wir wollen die Bandbreite und Qualität der Kunst und Kultur

in Baden-Württemberg bewahren und für die Zukunft sichern. Der weit ver- zweigte Bereich der Amateurmusik ist dabei von großer Bedeutung, ins- besondere im ländlichen Raum. Die zahlreichen Musik- und Gesangsver- eine bieten vielfältige Gelegenheiten zu künstlerischer Entfaltung und sinn- voller Freizeit- und Lebensgestaltung, aber auch zum gesellschaftlichen En- gagement. Darüber hinaus sind sie willkommene Kooperationspartner der Schulen. Die Amateurmusik ist in der Lage musikalische Ausbildung möglichst allen Menschen im Lande anzubieten, sodass musikalische Bil- dung nicht nur ein Privileg weniger ist. Dementsprechend hoch ist der Stellenwert der kulturellen Förderung der Amateurmusik im Rahmen der Kulturpolitik der SPD.

2. Musik und Sport leisten einen außerordentlich wichtigen Bei-

trag für die Gesellschaft; Musik und Sport integrieren, überwinden sozi- ale und kulturelle Barrieren, fördern Teamgeist, Persönlichkeitsentwick- lung und leisten so einen dauerhaften Beitrag zum Gemeinwohl. Über 3,7 Millionen Mitglieder in Sportvereinen stehen einer Million Mitgliedern in Gesangs- und Musikvereinen gegen- über. Deshalb fällt die Vereinsförde-

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zur landtagswahl

Deshalb fällt die Vereinsförde- news | zur landtagswahl IM GESPRÄCH Für die SPD beantwortet Fraktions-

IM GESPRÄCH

die Vereinsförde- news | zur landtagswahl IM GESPRÄCH Für die SPD beantwortet Fraktions- vorsitzender Claus

Für die SPD beantwortet Fraktions- vorsitzender Claus Schmiedel fol- gende Fragen:

1. Welchen Stellenwert nimmt die

Förderung der Amateurmusik in Ihrem Ihre Politik bestimmenden Kulturverständnis ein?

2. Musik und Sport sind ihrer gesellschaftlichen Relevanz ver- gleichbar. Die Förderung durch das Land spiegelt dies derzeit nur unzureichend wider. Sehen Sie ei- nen Veränderungsbedarf? Wenn ja, was kann und muss geändert werden?

3. Auch die Amateurmusik braucht

eigene Räume, um ihre an sie von Musizierenden und der Poli- tik gestellten Qualitätsanforde- rungen zu erfüllen. Die Fort- und Weiterbildungsbereitschaft in der Amateurmusik ist hoch und wird weiter wachsen. Leider stellen wir speziell bei den Akademien / Im- mobilien von Fachverbänden aus unseren Reihen einen enormen Investitionsstau fest. Wie kann das Land helfen?

4. Wie sehen Ihre Wünsche an die

Amateurmusik als gesellschaftlich und kulturell flächendeckend vor- handenes Netzwerk aus?

rung im Sportbereich höher aus als im Musikbereich. Dennoch gibt es hier einen Veränderungsbedarf, denn bei der Pro-Vereinsmitglied-Förderung ist die Musik im klaren Hintertreffen im Vergleich zum Sport. Dieses Miss- verhältnis gilt es zu analysieren und stufenweise in den nächsten Jahren in der Musikförderung anzugleichen.

3. Die Akademien leisten seit vielen Jahren hervorragende Arbeit in

der Aus- und Weiterbildung von Fach- kräften der Amateurmusik. Das wird z. B. daran erkennbar, dass das SPD- geführte Kultusministerium die Lan- desförderung der Musikschulakade- mie Schloss Kapfenburg verstetigt hat und den Fortbestand gesichert. Eine anteilige Landesförderung der beiden Investitionsvorhaben im Bereich der Amateurmusik in Plochingen und Staufen werden wir nach Vorlage ab- gestimmter Planungen wohlwollend prüfen.

4. Die Amateurmusik ist ein sta- biler und wichtiger Baustein un-

serer Kulturlandschaft und ihr kommt große Bedeutung für die kulturelle Bildung und Teilhabe zu. Dieses wich- tige Element kultureller Grundver- sorgung wünschen wir uns natürlich auch für die Zukunft und begrüßen außerordentlich die Bestrebungen und neuen Ansätze in der Erfüllung der Querschnittsaufgaben der kultu- rellen Kinder- und Jugendbildung. Auf diese Unterstützung ist unsere Gesell- schaft angewiesen, auch angesichts des Bevölkerungszuwachses durch Flüchtlinge. Die Amateurmusik kann hierbei niederschwellig Zugänge zu Gemeinschaften schaffen.

news | zur landtagswahl IM GESPRÄCH Landtagswahlen Baden-Württemberg am 13. März: Das sagt die CDU

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zur landtagswahl

IM GESPRÄCH

Landtagswahlen Baden-Württemberg am 13. März:

Das sagt

die CDU

1. Die Vereine und Verbände der Amateurmusik leisten einen un-

ersetzlichen Beitrag dazu, dass Kunst und Kultur in ganz Baden-Württem- berg erfahrbar wird. Sie sind Mitge- stalter des öffentlichen Lebens, ermög- lichen kulturelle Bildung und Teilhabe für alle Altersgruppen, befördern das generationenübergreifende Miteinan- der und tragen zum interkulturellen Dialog bei. Eine große Stärke der Ama- teurmusik ist ihre Dezentralität. Es gibt praktisch keine Gemeinde in Baden- Württemberg, die ohne Musikkapelle oder ohne Chor ist. Die CDU begrüßt diese Vielfalt in der Fläche und möchte Rahmenbedingungen schaffen, damit diese breite Verankerung in der Gesell- schaft weiterhin erhalten bleibt und nach Möglichkeit noch weiter ausge- baut werden kann.

2. Zu Zeiten CDU-geführter Lan- desregierungen war es keine

Frage, dass die Förderung der Ama- teurmusik analog zur Förderung des Sports angepasst wurde. Dass die grün-rote Landesregierung dies ver- nachlässigt hat, kritisieren wir. Allein schon aus Gründen der Gleichbehand- lung werden wir uns dafür einsetzen, dass die Schere zwischen der Förde- rung des Sports und der Amateurmu- sik nicht noch weiter auseinandergeht, sondern nach Möglichkeit zunehmend geschlossen wird. Eine vorherrschende Ungleichbehandlung ist uns insbeson- dere auch bei der Übungsleiter- bzw.

ist uns insbeson- dere auch bei der Übungsleiter- bzw. Für die CDU beantwortet Fraktions- vorsitzender Guido

Für die CDU beantwortet Fraktions- vorsitzender Guido Wolff folgende Fragen:

1. Welchen Stellenwert nimmt die

Förderung der Amateurmusik in Ihrem Ihre Politik bestimmenden Kulturverständnis ein?

2. Musik und Sport sind ihrer gesellschaftlichen Relevanz ver- gleichbar. Die Förderung durch das Land spiegelt dies derzeit nur unzureichend wider. Sehen Sie ei- nen Veränderungsbedarf? Wenn ja, was kann und muss geändert werden?

3. Auch die Amateurmusik braucht

eigene Räume, um ihre an sie von Musizierenden und der Poli- tik gestellten Qualitätsanforde- rungen zu erfüllen. Die Fort- und Weiterbildungsbereitschaft in der Amateurmusik ist hoch und wird weiter wachsen. Leider stellen wir speziell bei den Akademien / Im- mobilien von Fachverbänden aus unseren Reihen einen enormen Investitionsstau fest. Wie kann das Land helfen?

4. Wie sehen Ihre Wünsche an die

Amateurmusik als gesellschaftlich und kulturell flächendeckend vor- handenes Netzwerk aus?

Dirigenten-/Chorleiterpauschale auf- gefallen. Während die Sportverbände für jeden Übungsleiter in ihren Rei- hen eine Pauschale beziehen können, kann die Amateurmusik nur einmal pro Verein die Dirigenten-/Chorlei- terpauschale beantragen. Eine Anglei- chung tut unseres Erachtens Not.

3. Die CDU weiß um den drin- genden Investitionsbedarf bei

den Akademien des Blasmusikver- bands Baden-Württemberg e.V. sowie des Bunds Deutscher Blasmusikver- bände e.V. und unterstützt deren An- liegen voll. Die Amateurmusik braucht geeignete Räumlichkeiten, die der Fort- und Weiterbildung, aber auch der Pflege des Miteinanders dienen. Die beantragten Investitionszuschüs- se halten wir für angemessen. Grund- sätzlich wünschen wir uns, dass auch andere Verbände der Amateurmusik die Akademien wie bisher im Rahmen der Möglichkeiten nutzen können.

4. Die CDU wünscht sich, dass sich die Amateurmusik auch

weiterhin so aktiv in der Mitte der Gesellschaft bewegt und sich auf nie- derschwellige Art wichtiger gesell- schaftspolitischer Themen wie der Integration von Menschen mit Mi- grationshintergrund sowie dem inter- kulturellen Dialog, der Inklusion von Menschen mit Behinderung und der kulturellen Bildung in allen Altersklas- sen annimmt. Die breite Verankerung der Amateurmusik in allen Teilen un-

serer Gesellschaft ist in ihrer Ausge- staltung einmalig und von unschätz- barem Wert für unser Gemeinwesen. Dies gilt es zu erhalten und weiter zu fördern. Den Antrag auf Ernennung der Amateurmusiklandschaft zum im- materiellen Weltkulturerbe begrüßen und unterstützen wir daher ebenso wie die Bestrebungen zum „Kompe- tenznetzwerk Amateurmusik Baden- Württemberg“ ausdrücklich.

Landtagswahlen Baden-Württemberg am 13. März:

Das sagt

die FDP

1. Vielfalt, Verbreitung und Exzel- lenz der Musikalität in Baden-

Württemberg bilden einen kulturel- len Schatz, den die FDP bewahren und pflegen will. Hierbei spielt die Amateurmusik eine Schlüsselrolle. Musikalische Bildung leistet einen zentralen Beitrag zur Persönlichkeits- entwicklung, schafft sozialen Zusam- menhalt und legt den Grundstein für Spitzenleistungen nicht nur im Be- reich der Musik. Wir wollen deshalb die Förderung der teilprofessionellen und der Amateurmusik im Land in be- währter Weise und in enger Partner- schaft mit den Städten und Gemein- den fortsetzen und ausbauen.

2. Ein wichtiges Handlungsfeld sehen wir Freien Demokraten

in der Stärkung der Kooperation von Schulen und Vereinen. Dies ist nach unserer Auffassung vor allem im Zu- sammenhang mit dem Ganztages- schulausbau ein Gebot der Stunde. Wir setzen uns dafür ein, dass zusätz- lich zur verpflichtend-rhythmisierten auch die offene Form der Ganztags- schule ins Schulgesetz aufgenommen wird. Denn die offene Ganztagsschu- le mit Unterricht am Vormittag und offenen Angeboten am Nachmittag bedeutet echte Wahlfreiheit für die El- tern. Wenn sie einmal ein außerschu- lisches Angebot eines Musikvereins oder einer Musikschule wahrnehmen und dafür lieber auf die Angebote der Schule verzichten wollen, haben sie

news

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zur landtagswahl

Schule verzichten wollen, haben sie news | zur landtagswahl IM GESPRÄCH Für die FDP beantwortet Fraktions-

IM GESPRÄCH

wollen, haben sie news | zur landtagswahl IM GESPRÄCH Für die FDP beantwortet Fraktions- vorsitzender Hans-Ulrich

Für die FDP beantwortet Fraktions- vorsitzender Hans-Ulrich Rülke fol- gende Fragen:

1. Welchen Stellenwert nimmt die

Förderung der Amateurmusik in Ihrem Ihre Politik bestimmenden Kulturverständnis ein?

2. Musik und Sport sind ihrer gesellschaftlichen Relevanz ver- gleichbar. Die Förderung durch das Land spiegelt dies derzeit nur unzureichend wider. Sehen Sie ei- nen Veränderungsbedarf? Wenn ja, was kann und muss geändert werden?

3. Auch die Amateurmusik braucht

eigene Räume, um ihre an sie von Musizierenden und der Poli- tik gestellten Qualitätsanforde- rungen zu erfüllen. Die Fort- und Weiterbildungsbereitschaft in der Amateurmusik ist hoch und wird weiter wachsen. Leider stellen wir speziell bei den Akademien / Im- mobilien von Fachverbänden aus unseren Reihen einen enormen Investitionsstau fest. Wie kann das Land helfen?

4. Wie sehen Ihre Wünsche an die

Amateurmusik als gesellschaftlich und kulturell flächendeckend vor- handenes Netzwerk aus?

anders als in der verpflichtend-rhyth- misierten Ganztagsschule hierzu die Möglichkeit. Außerdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass die dezen- tral aufgestellte baden-württember- gische Musikhochschullandschaft mit allen fünf Standorten erhalten bleibt. Schließlich sollen auch weiterhin ge- nügend fundiert ausgebildete Musik- pädagogen sowie Leiter von Chören und Orchestern für das Musikland zur Verfügung stehen.

3. Der Sanierungsbedarf von Ge- bäuden im Bereich der musika-

lischen Bildung wie beispielsweise Musikakademien ist uns bewusst. Inwieweit hierfür seitens des Landes zusätzliche Mittel zur Verfügung ge- stellt werden können, muss von der allgemeinen Wirtschafts- und Haus- haltslage abhängig gemacht werden. Derzeit befasst sich die FDP/DVP- Landtagsfraktion mit den Neubauvor- haben des Blasmusikverbands Baden- Württemberg in Plochingen und des Bundes Deutscher Blasmusikverbän- de in Staufen und hat hierzu bereits eine Anfrage an die Landesregie- rung gerichtet (Landtags-Drucksache

15/7652).

4. Die FDP wünscht sich von der Amateurmusik vor allem, dass

sie ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzt. Außerdem würden wir uns freuen, wenn möglichst viele Vereine und Institutionen der Amateurmusik Ko- operationen mit (Ganztags-) Schulen eingehen, damit ihr die Nachwuchsge- winnung nicht erschwert wird und die Schulen in ihr gesellschaftliches Um- feld eingebunden bleiben. Schließlich bitten wir, jederzeit mit Fragen, Anre- gungen und Kritik auf uns zuzukom- men, wenn wir ein Anliegen der Ama- teurmusik unterstützen können.

news | nachrichten für baden Projektchöre im Taubertal Meiko Klingert (Inselmut) und Axel Kempf (Nassig).
news
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nachrichten für baden
Projektchöre im Taubertal
Meiko Klingert (Inselmut) und Axel
Kempf (Nassig).
· IDEENWERKSTATT ·
Sänger aus aufgelösten Chören und Interessierte aus der ganzen Region fanden sich im
Taubertal in zwei Projektchören zusammen.
Foto: Haas
Zum einen spielte Geld eine Rolle,
das sich ein wenig angehäuft hatte
und nicht zielorientiert eingesetzt
werden konnte, zum andern die Idee,
Sängern, deren Chöre sich aufgelöst
hatten, in einem Projekt eine Heimat
zu bieten. So entstand im Taubertal
(Sängerbund Badisch Franken) auf
Anregung der kleinsten Sängergrup-
pe (SG 3) und des Chores Inselmut
ein Projektchor von gewaltiger Größe.
Und nicht genug: gleichzeitig kam der
Projektchor-Stein auch in der Sänger-
gruppe 5 ins Rollen.
Young Voices und Inselmut. Alle zwei
Jahre fanden gemeinsame Konzerte
statt, deren Erlöse sich nach und nach
anhäuften. Für den Projektchor, der
vielen Sängern aus zwischenzeitlich
aufgelösten Vereinen eine zumindest
kurzfristige Heimat gab, wurden da-
von Noten beschafft. Thilo Winter,
Chorleiter von Inselmut, übernahm
die Probenarbeit. Ein erstes Konzert
fand 2014 statt, für 2015 fehlte eine
Auftrittsmöglichkeit. Hätte sich da
nicht in der Zwischenzeit ein Män-
ner-Projektchor in der Sängergruppe
5 gebildet. Gemeinsam mit diesem
Projektchor, mit den Nassingers und
einem weiteren gemischten Chor, be-
gleitet von den Jagdhornbläsern Wert-
heim, wurden mehrere Konzerte orga-
nisiert. Die Gesamtleitung hatte Thilo
Winter. Durch das Programm mit dem
Motto „Durch Wald und Flur“ führten
Aufgrund der räumlichen Entfernung
hatte es nur wenige Proben gege-
ben – das Ergebnis allerdings konnte
sich hören lassen. Mitwirkende und
Zuhörer schwärmten von einem ein-
zigartigen Musik- und Klangerlebnis.
Das wird es wahrscheinlich in dieser
Zusammensetzung so schnell nicht
mehr geben. Zu den terminlichen
Problemen kommen noch die perso-
nellen. In der Sängergruppe 3 herrscht
nämlich eklatanter Mangel an Bässen
und Tenören. Gelingt es, zusätzliche
Sängerinnen und Sänger zu werben,
gibt es vielleicht bald wieder ein der-
art großes Konzert. Informationen
erhalten Interessierte bei Andrea Bau-
mann, Telefon 09343 / 65035. rha
Wussten
Sie schon
Waren die Vereine bisher in ihren Hei-
matgemeinden verwurzelt, so hat sich
das geändert. Zu den Chören aus Ger-
lachsheim, Grünsfeld, Königshofen,
Krensheim, Lauda, Oberbalbach und
Oberlauda kamen im Sängerbund Ba-
disch Franken die ortsübergreifenden
… dass Europa der zweitgrößte Wirt-
schaftsmarkt für Kultur- und Krea-
tivleistungen ist? Das geht aus einem
Unesco-Bericht hervor. Europa ran-
giert hinter der Region Asien-Pazifik.
Gründe für die hervorragende Plat-
zierung seien die einzigartige Dich-
te des kulturellen Erbes, über 5500
Kunstschulen, sieben der weltweit am
häufigsten besuchten Museen und be-
deutende Unternehmen. Kultur- und
Kreativwirtschaft schafft weltweit
29,5 Millionen Arbeitsplätze.
aus dem Breisgauer Sängerbund
Twäng! e.V., Freiburg. Gemischter
willkommen
Chor mit 35 singwütigen Studenten
willkommen
Der Badische Chorverband heißt fol-
gende Chöre herzlich als neue Mit-
glieder willkommen:
und Berufstätigen, die es sich zum
Ziel gesetzt haben A-Cappella Pop
in Freiburg neu zu definieren. Vor-
sitzende Mirjam Küppers (mirjam@
twaeng.de), Chorleiter Adrian Gold-
… dass Bildungszeit auch im ehren-
amtlichen Bereich möglich ist? Ab
2016 sollen Beschäftigte in Baden-
Württemberg auch für Weiterbil-
dungen im Ehrenamt bis zu fünf Ar-
beitstage pro Jahr freigestellt werden
können. Die Landesregierung hat
eine entsprechende Rechtsverordnung
zum Bildungszeitgesetz auf den Weg
ner
gebracht.
ivo
willkommen
willkommen

news

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nachrichten für baden

news | nachrichten für baden · IDEENWERKSTATT · Von Gospelchören ist man gewohnt, dass sich die
· IDEENWERKSTATT ·
· IDEENWERKSTATT ·

Von Gospelchören ist man gewohnt, dass sich die Sän- ger auf der Bühne zu ihren Liedern bewegen. Bei Traditionschören eher nicht. Das will der Chorverband Kur- pfalz Heidelberg ändern und organi- sierte deshalb in der Walldorfer Asto- ria-Halle ein Chor-Coaching mit zwei professionellen Trainerinnen.

14 Mitgliedschöre – vornehmlich ge- mischte und Frauenchöre – nahmen an der Übung teil und hatten jeweils eine Stunde Zeit, um mit den Traine- rinnen eine Choreografie zu jeweils einem Lied einzustudieren. „Die Prä- sentationsformen der Lieder haben sich im Vergleich zu früher geändert“, berichtet Verbandschorleiter Armin Fink, der selbst mit drei Gruppen am Coaching teilnahm. Vor allem bei Po- pularmusik und Gospels sei es üblich, dass sich die Sänger zu den Liedern bewegten.

Und genau das haben die rund 400 Teilnehmer in Walldorf geübt: Wie setzt man Musik und Text in Bewe- gung um? Welche Mimik und Gestik wird eingesetzt? „Denn wenn sich ein Chor zum Lied bewegt, springt gleich ein anderer Funke zum Publikum über“, weiß der stellvertretende Ver-

Neuer Schwung für den Chor

weiß der stellvertretende Ver- Neuer Schwung für den Chor Auswendig singen war Voraussetzung für das

Auswendig singen war Voraussetzung für das Choreografie-Coaching, das im Chorver- band Kurpfalz Heidelberg 14 Chöre in Anspruch nahmen. Foto: Pfeifer

bandsvorsitzende Manfred Menges, der zusammen mit Fink das Coaching organisiert hat.

Im Vorfeld hatte jeder Chor den bei- den Trainerinnen, der Chor-Choreo- grafin und Baden-vokal-Gastautorin Britta Adams sowie der Tanzpäda- gogin Viktoriya Dalla Brida, ein Lied gemeldet, zu dem eine Choreografie einstudiert werden sollte. Die Trai- nerinnen arbeiteten dann im Vorfeld einen entsprechenden Ablauf aus und übten diesen mit den Sängern beim Coaching ein. Von den Teilnehmern war größte Konzentration gefordert. So mussten die Sänger ihre Texte aus- wendig können, um die Hände für die

Choreografie frei zu haben. Nach den Händen kamen noch Schrittfolgen hinzu und schließlich wurde der gan- ze Körper eingesetzt.

Resümee am Schluss der Veranstal- tung, deren Organisation von der Con- stantia Walldorf vor Ort übernommen wurde: Für viele Teilnehmer war das Chor-Coaching ein ganz neues Erleb- nis. Die meisten hatten sich erstaun- lich gut angestellt, und alle Generati- onen – die Altersspanne reichte von 17 bis 92 Jahren – waren sehr angetan tt

gewesen.

FSJ beim Chorverband Der Badische Chorverband bietet auch von September 2016 bis Au- gust 2017
FSJ beim
Chorverband
Der Badische Chorverband bietet
auch von September 2016 bis Au-
gust 2017 wieder eine FSJ-Stelle
(Freiwilliges Soziales Jahr) in der
Geschäftsstelle an. Interessierte
Jugendliche aus den Vereinen kön-
nen sich ab 31. Januar 2016 über
FSJ informieren, und zwar auf der
Seite der Landesvereinigung Kul-
turelle Jugendbildung (LKJ) Baden-
Württemberg, www.lkjbw.de. Für
Rückfragen an den Badischen
Chorverband steht Geschäftsstel-
lenleiterin Cornelia Donat, Telefon
0721/9851607, zur Verfügung.

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steht Geschäftsstel- lenleiterin Cornelia Donat, Telefon 0721/9851607, zur Verfügung. Anzeige BAV 1·2016 9
news | nachrichten für baden sen aus dem Studium der Kirchenmu- sik in Tübingen und

news

|

nachrichten für baden

sen aus dem Studium der Kirchenmu- sik in Tübingen und dem Studium der Schulmusik mit
sen aus dem Studium der Kirchenmu-
sik in Tübingen und dem Studium der
Schulmusik mit Leistungsfach Klas-
sischer Gesang an der Musikhochschu-
le in Karlsruhe. In besonderem Maße
gesangpädagogisch prägend war die
dreijährige Ausbildung in Kopenhagen
zum autorisierten Lehrer in der Com-
plete Vocal Technique.
chor sucht chorleiter
Gesangverein Sängerrunde
Prechtal e.V.
Wir sind ein engagierter,
vielseitig orientierter Chor mit
ca. 45 Sängerinnen und Sängern
und suchen ab Mai 2016 eine/n
ebensolche/n
Bav: Weshalb sollte jede Sängerin zu die-
ser Fortbildungsveranstaltung des BCV
kommen?
Chorleiter/Chorleiterin.
Bach: Entdecke die Möglichkeiten! Ich
stelle mir diese Fortbildung wie ei-
nen Kochkurs vor: Die Gäste erlernen
mit mir als Koch die verschiedensten
Gerichte und werden zum Kosten
angeregt. Dabei erleben Sie sowohl
Bestätigung als auch Neuanregung
und selbstverständlich muss alles ge-
sund hergestellt werden! Das Schöne
an diesem Bild ist die Möglichkeit der
eigenen Entscheidung: ich lerne, was
ich tun muss um gesund zu klingen,
wie ich es möchte. Oder die Anfor-
derungen der musikalischen Leitung
so zu erfüllen, dass es mir gut dabei
geht. Dafür bietet der Badische Chor-
verband den perfekt organisierten
Rahmen, damit Sie sich voll und ganz
auf die eigene Stimme konzentrieren
können. Ich freue mich auf Sie!
Wir treten auf als Frauenchor,
Männerchor und Gemischter Chor.
Unser Repertoire umfasst ein
breites Spektrum traditioneller
und moderner Musik.
Wir proben – zur Zeit – am
Dienstag von 20:00 bis 21:30 Uhr
(Frauen) und am Freitag
von 20:00 bis 21:30 Uhr (Männer).
Für einen ersten Eindruck
informieren Sie sich gerne unter
www.gv-saengerrunde-Prechtal.de
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Kontaktadresse:
1. Vorsitzende Anna Winterer
Telefon 07682 / 920262 (abends)
anna.winterer@t-online.de

„Jeder gesungene Ton ist wertvoll“

Am 11. Juni veranstaltet der Badische Chorverband in Karlsdorf-Neuthard den Tag der Frauenstimme. Alle inte- ressierten Frauen, ob Jugendchor, Al- ternativchor, gemischter Chor, Frauen- chor oder zu Hause in der Badewanne, sollten sich diesen Termin nicht entge- hen lassen. Der Tag der Frauenstimme wird Schwung in Kehle und Hüfte brin- gen. Mit Patrick Bach (Stimmbildung) und Britta Adams (Choreografie, Prä- senz, Ausstrahlung) werden fachkun- dige Referenten Workshops anbieten. Heute steht Referent Patrick Bach Ba- den vokal (Bav) Rede und Antwort.

Referent Patrick Bach be- geistert Workshopteilneh- merinnen landauf, landab – auch beim Tag der Frau- enstimme des BCV. Foto: privat

Bav: Welche neuen Ideen vermitteln Sie den Teilnehmerinnen des Tages der Frau- enstimme?

Bach: Jeder gesungene Ton ist wert- voll! Entscheidend ist allein das ge- sunde Singen und nicht Begriffe wie schön oder hässlich. Wir singen, um Emotionen auszudrücken oder Atmo- sphäre zu erzeugen und deshalb wird der Spaß am Entdecken der eigenen klanglichen Möglichkeiten und nicht die Erfüllung eines Klangideals oder irgendwelcher Erwartungen im Mit- telpunkt des Workshops stehen. Also Gesangstechnik nicht um der Technik willen, sondern als Mittel zum musi- kalischen Ausdruck! Wir begeben uns gemeinsam auf Klangforschungsreise und die Sängerinnen werden neue Klangseiten an sich entdecken, die Sie vorher noch nicht kannten oder für unmöglich hielten.

Bav: Warum sind Sie der Richtige für die- ses Thema?

Bach: Singen macht mich glücklich! Singen begeistert mich in all seinen Facetten immer wieder aufs Neue und dieses Gefühl möchte ich mit anderen Menschen teilen. Dabei helfen mir mei- ne eigenen sängerischen Erfahrungen vom Kinderchor über die Rock Band bis hin zum professionellen A-cappel- la-Quartett zusammen mit drei Frauen. Aber natürlich auch das erlernte Wis-

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Der Gesangverein „Frohsinn“ Büchig sucht eine/n neue/n

Chorleiter/Chorleiterin.

Wir sind

- ein gemischter Chor mit etwa 65 Sängerinnen und Sängern.

- offen für klassische bis moderne Chorliteratur und experimentelle Chorarbeit.

Sie sind

- ein ausgebildeter Chorleiter, der großen Wert auf Stimm- bildung legt.

- in der Lage, den Chor pianistisch zu begleiten.

- ein engagierter Musikpädagoge, der unseren Chor weiter entwickelt.

Die Chorproben finden donnerstags um 20.00 Uhr in Bretten-Büchig statt. Die Neubesetzung der Chorleiterstelle erfolgt zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Ihre Bewerbung/Kontaktaufnahme bitte an: F.-J. Vieth, Im Büchert 16, 75015 Bretten fj@vieth.co

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Chorleiter (erfahren, professionell, vielseitig, innovativ) sucht

Gemischten Chor

(auch Neuaufbau)

im Radius Karlsruhe und Freiburg. E-Mail: mail-an-chorleiter@web.de

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0721 97830-115 · Fax 0721 97830-40 chorpraxis | chorleiter Im Chorverband Kurpfalz Schwetzingen freut sich der
Im Chorverband Kurpfalz Schwetzingen freut sich der Vorsitzende Gerhard Kuhn (links) über acht neue Vi-
Im Chorverband Kurpfalz
Schwetzingen freut sich der
Vorsitzende Gerhard Kuhn
(links) über acht neue Vi-
zechorleiter. Foto: Fischer

Freude über acht neue Vizechorleiter

Strahlend und nicht ohne Stolz über- reichte Gerhard Kuhn, Vorsitzender des CV Kurpfalz Schwetzingen, acht frischgebackenen Vizechorleitern ihre Teilnehmer-Urkunde im Proberaum der Schillerschule in Reilingen.

Referent Philipp Schädel, Chorleiter bei verschiedenen Vereinen und En- sembles und Musikpädagoge an der Musikschule Hockenheim war mit seinen Schützlingen sehr zufrieden:

„Toll wie sich die Leute für den Chor- gesang interessieren, wie das Singen sie alle verbindet – wissbegierig, aufge- schlossen, sympathisch – eben“. Wel- che Fähigkeiten muss ein Vizechorlei- ter besitzen um einem Chor vorstehen zu können? Schädel bringt es kurz auf einen Nenner: „ Er gibt Töne an, sorgt für die richtigen Einsätze und einen schönen gemeinsamen Schluss“. Der Referent vermittelte Grundkenntnisse in Schlagtechnik, das Bestimmen von

Tonarten Intervalle und Dreiklänge, so wie das Tonangeben mit Stimmpfeife oder Handy-App. Kursteilnehmerin Barbara Dörfer berichtete stolz, dass sie nun Chorstücke lesen und vom Blatt dirigieren kann, obwohl das nicht ganz einfach sei, wenn man es ausdrucksstark machen wolle. Schlag- figuren, Atmen, Körpersprache und ein freundliches Gesicht – das nahm sie als Aufgabe mit für ihre künftige Tätigkeit mit. Gerhard Kuhn und Phi- lipp Schädel wünschten Freude und Erfolg beim Umsetzten des Gelernten in den Heimatvereinen. Die Teilneh- mer waren: Emmy Klee (Liedertafel Hockenheim), Petra Wolf und Jessica Wooley (beide Belcanto Hockenheim), Barbara Dörfer und Gerhard Pfeifer (beide Sängerbund Reilingen), Gabi Schall (Alive Schwetzingen) sowie Anette Hiemer und Regina Martens (beide Womens Voice Neulußheim). hgü

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Schwetzingen) sowie Anette Hiemer und Regina Martens (beide Womens Voice Neulußheim). hgü Anzeige BAV 1·2016 11

Foto: Fabian Fellmann / pixelio.de

chorpraxis

Das meint Britta Adams (4)

Eine neue Choreografie entwickeln
Eine neue Choreografie entwickeln

Eine neue Choreografie soll ent- wickelt werden – aber wie? Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Wege, eine neue Choreografie zu entwickeln. Entweder denkt sich ein Verantwortlicher eine Bewegungs- folge aus, um sie anschließend mit dem Chor einzuüben, oder die Grup- pe entwickelt die Ideen gemeinsam in der Probe. Beide Formen haben ihre Vor- und Nachteile, die ich hier kurz erläutern möchte.

Die Choreografie wird von einer Person/einem Team entwickelt Diese Form der Erarbeitung spart eine Menge Zeit. Sie nutzt vorhan- dene Kompetenzen, weil talentierte und erfahrene Chormitglieder die- se Aufgabe übernehmen können. Ein großer Vorteil ist, dass es mit dem Verantwortlichen auch immer jemanden im Chor gibt, den die Sänger bei Fragen oder Unsicher- heiten ansprechen können. Aller- dings zeigt die Erfahrung auch, dass diese Person häufig eine Menge Kritik einstecken muss. Es ist nicht leicht, aus der Position des Sängers in die des choreografischen Leiters zu wechseln, da sich der eine oder andere vielleicht nicht gern „was sa- gen“ lässt. Besonders schwierig wird es, wenn nicht alle Chormitglieder vorbehaltlos hinter der Choreogra- fie-Arbeit stehen, und sich der oder

die Verantwortliche auch noch mit ge- nerellen Widerständen auseinander- setzen muss.

Die Choreografie wird von der Gruppe gemeinsam entwickelt Einer der größten Vorteile dieser Form der Erarbeitung ist, dass dieser dynamische Gruppenprozess eine ganze Menge Spaß macht. Die Grup- pe bekommt Gelegenheit, sich kreativ einzubringen, ohne allein für das Er- gebnis verantwortlich zu sein. Häu- fig wird eine gemeinsam erarbeitete Choreografie auch mit sehr viel mehr körperlicher Überzeugungskraft auf- geführt.

Jedoch hat diese Methode auch ihre Nachteile. Häufig wird nämlich so viel diskutiert, dass die Gruppe gar nicht zu einem Ergebnis kommt oder es zu- mindest sehr viel länger dauern kann, bis die Choreografie auftrittsreif ist.

Es lohnt sich sicher, beide Methoden einmal auszuprobieren um zu schau- en, womit die Gruppe besser klar kommt. In jedem Fall sollten aber ei- nige Regeln aufgestellt werden, um die Erarbeitung der neuen Choreo- grafie so stressfrei wie möglich zu gestalten. So können mit der Gruppe Vereinbarungen getroffen werden, die den Zeitpunkt und die Form von Kritik regeln. Ist es erlaubt, jederzeit

und ungefragt zu kritisieren? Wenn nicht: wann gibt es Zeit und Raum für Verbesserungsvorschläge? Darf jeder seine Nebenfrau oder seinen Neben- mann auf Fehler hinweisen? Oder ist das dem Chorleiter beziehungsweise dem choreografischen Leiter vorbehal- ten?

Ein wenig Chaos gehört natürlich zu jedem kreativen Prozess mit dazu. Wir sollten allerdings dafür sorgen, dass eine positive Atmosphäre erhal- ten bleibt, damit am Ende auch ein wirklich schönes, einmaliges Ergebnis steht!

Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung zum Thema an: bav@ivo-press.de

Britta Adams

ist von Beruf Chorleiterin, Sänge- rin und CHOReografin und leitet Coachings und Seminare rund um das Thema CHOReografie. Die 43-Jährige lebt mit zwei Töchtern, vier Katzen und einem Hund in Dortmund.

Infos:

www.chorliebe.de

und

www.chorineo.de

Töchtern, vier Katzen und einem Hund in Dortmund. Infos: www.chorliebe.de und www.chorineo.de 12 BAV 1·2016

STABWECHSEL

chorpraxis

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chorleiter

STABWECHSEL chorpraxis | chorleiter Aus über 50 hochkarätigen Bewerbern hat sich der Maulbronner Kammer- chor
STABWECHSEL chorpraxis | chorleiter Aus über 50 hochkarätigen Bewerbern hat sich der Maulbronner Kammer- chor

Aus über 50 hochkarätigen Bewerbern hat sich der Maulbronner Kammer- chor (Chorverband Kraichgau) einen neuen Dirigenten gewählt. Der 25-jäh- rige Benjamin Hartmann konnte sich in der Schlussrunde gegen drei Mit- bewerber aus Oslo, Kopenhagen und Freiburg durchsetzen. Hartmann, der derzeit in Stockholm sein Masterstu- dium absolviert, ist ein Schüler von Prof. Jürgen Budday, dem bisherigen Leiter des Chores. Der Stuttgarter durchlief das Maulbronner und Blau- beurer Seminar und war bis vor fünf Jahren singendes Mitglied des Maul-

„Kinder zum Olymp“ Jedes Jahr schreibt „Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder“
„Kinder zum Olymp“ Jedes Jahr schreibt „Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder“

„Kinder zum Olymp“

Jedes Jahr schreibt „Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder“ unter der

Jedes Jahr schreibt „Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder“ unter der Schirmherrschaft des Bundes- präsidenten, einen deutschland- weiten Wettbewerb aus. Dieses Jahr startet der Wettbewerb mit einem neuen Konzept: Es geht um die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule. Infor- mationen zum neuen Wettbewerb sind im Internet unter www.kultur- stiftung.de/kinder-zum-olymp zu finden. Die Anmeldung und die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge er- folgt ebenfalls über diese Seite.

zu finden. Die Anmeldung und die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge er- folgt ebenfalls über diese Seite.
zu finden. Die Anmeldung und die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge er- folgt ebenfalls über diese Seite.
zu finden. Die Anmeldung und die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge er- folgt ebenfalls über diese Seite.

bronner Kammerchores. Unter ande- rem wurde Hartmann als 22-Jähriger zum künstlerischen Leiter des Phil- harmonischen Jugendchores Leipzig berufen, wo er als chorischer Stimm- bildner und Dirigent mit Jugend- lichen unterschiedlichster Vorbildung zusammenarbeitete. Seit Herbst 2014 dirigiert er den in Stockholm ansäs- sigen semi-professionellen Kammer- chor Kammarkören Musikaliska. pr

Mit Aldo Martinez Lopez hat der Sän- gerbund Friedrichstal (Chorverband

Karlsruhe) das große Los gezogen. Musik ist sein Lebensinhalt und Le- bensbegleiter. Bereits mit vier Jahren begann er seine Laufbahn am Klavier. Das Studium beschloss er mit dem akademischen Grad Diplom-Musiker und ist seither als Lehrer an der Mu- sikschule und seit Jahren als Chor- dirigent verschiedener Chöre tätig. Aldo Martinez wirkt in diversen Auf- führungen mit unterschiedlichen For- mationen mit, wo er besonders im Be- reich der brasilianischen Musik seine Künste als Percussionist und Sänger

beweisen kann.

mk

BCV- TIPP von Lena Möller, Expertin in Sachen Badische Chorprämie: „Bis 31. Januar können Sie
BCV-
TIPP
von Lena Möller, Expertin in
Sachen Badische Chorprämie:
„Bis 31. Januar können Sie Ihre
Mitgliederzahlen in der Online-
bestandserhebung erfassen.
Den Link finden Sie unter www.
bcvonline.de. Bei Fragen steht Ih-
nen die Geschäftsstelle gern zur
Verfügung, Telefon 0721 / 849669.
Die Abgabe der Daten ist uner-
lässlich und alle Mitglieder sind
dazu aufgefordert.“
lässlich und alle Mitglieder sind dazu aufgefordert.“ J u gend Werde MUSIKLOTSE! In Zusammenarbeit mit
lässlich und alle Mitglieder sind dazu aufgefordert.“ J u gend Werde MUSIKLOTSE! In Zusammenarbeit mit

Ju gend

Werde

MUSIKLOTSE!

In Zusammenarbeit mit dem Mi- nisterium für Kultus, Jugend und Sport bildet auch der Badische Chorverband 13- bis 15-jährige musikinteressierte Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Werk- realschulen zu Lotsen im Bereich Musik aus. Wer dabei sein möchte sollte sich schnell anmelden.

In der Ausbildung vom 1. bis 5. Fe- bruar in der Musikakademie Kürn- bach werden die Schülerinnen und Schüler in altersgerechter und praxisorientierter Weise an die Musik herangeführt und erfahren vielfältige soziale Prozesse, die ihr Selbstbewusstsein stärken. Zudem sollen sie Freude an der Übernah- me von überschaubaren, eigenver- antwortlichen Aufgaben im Be- reich der Musik entwickeln.

Die ausgebildeten Musiklotsinnen und Musiklotsen sollen sich nach der Ausbildung in ihren Schulen eigenverantwortlich im musika- lischen Bereich einbringen und die musikalische Arbeit der Musikleh- rerinnen und Musiklehrer unter- stützen. Auch ein Engagement in einem Verein ist möglich. Durch Patinnen oder Paten aus Schule und Verein werden die Schüle- rinnen und Schüler in ihrem Vor- haben unterstützt und begleitet. Die Ausbildung endet mit einer Lernstandskontrolle. Im Rahmen einer Abschlussfeier erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Infos unter: www.bcvonline.de

jugend SWR School CLASSIX Konzertdidaktische Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, des SWR Sport

jugend

SWR School CLASSIX Konzertdidaktische Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, des SWR Sport
SWR
School
CLASSIX
Konzertdidaktische
Kooperation
mit
dem
Ministerium
für Kultus, des SWR
Sport Baden-Württemberg
Jugend
und
Schuljahr
2015/2016

SWR-Konzerte als Schulprojekte

Stuttgart, des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg sowie des SWR Vokalensembles Stuttgart und des Experimentalstudios Freiburg in- formiert Sie die Broschüre zu School CLASSIX, die unter musikschulen- bw.de heruntergeladen werden kann. Dort findet man auch detaillierte Hinweise zur Kartenbestellung und zu konzertdidaktischen Handrei- chungen.

Seit vielen Jahren exis- tiert die Zusammenar- beit des SWR mit dem Musikbereich der baden-

württembergischen Schulen. Sie wird im Schuljahr 2015/16 fortgesetzt. Grundsätzlich stehen alle Konzert- angebote der SWR-Klangkörper für Schulklassen und Musikkurse offen. Über die Konzertangebote und Schul- projekte des Radio-Sinfonieorchesters

Solistinnen überzeugen

des Radio-Sinfonieorchesters Solistinnen überzeugen Rock und Pop auf dem Obsthof: der Jugendchor Between wählt

Rock und Pop auf dem Obsthof: der Jugendchor Between wählt eine ungewöhnliche Kulis-

Foto: Boguslawski

se und lockte viele Zuhörer an.

Der Jugendchor Between (Liederkranz Ladenburg/Sängerkreis Weinheim) präsentierte auf dem Obsthof Schuh- mann das Konzert „Feel it“, zu dem Vorsitzender Jörg Boguslawski und Tina Schuhmann vom Obsthof so viele Gäste begrüßen konnten, dass die auf- gestellten Stühle nicht ausreichten.

Curtaz an der Gitarre unterstützt. Be- geisterungsstürme gab es immer wie- der bei den Vorträgen. Es folgte auch ein ruhigerer Programmteil bei dem das gesangliche Können zum Tragen kam. Neben anderen wurde Sophie Schmidt für ihr Solo „People“ mit Ju- bel belohnt. Aber auch die anderen Solistinnen des Abends konnten ein- drucksvoll zeigen, was in ihnen steckt. Höhepunkt dieses Blocks war „Safe and Sound“, ein Lied aus dem Film „Die Tribute“.

Mit Pop und Rock präsentierte Bet- ween ein abwechslungsreiches Pro- gramm, das die Chormitglieder selbst witzig anmoderierten. Los gings mit „Aviciis“ 2013er Hit „Wake me Up“. Gleich sprang der Funke aufs Publi- kum über. Der dreistimmige Chor- gesang harmonierte mit der kleinen Band, bestehend aus Christian Dobirr am Cajón, Uli Holz am Bass, und Chorleiterin Sabine Dietenberger am Klavier hervorragend. Teilweise wur- de die Band von Chorsängerin Alina

Anschließend wurde es mit „Shake it out“ wieder fetziger, und der Chor lud zum Mitwippen ein. Der offizielle Pro- grammteil endete mit dem Song „Ro- yals“, doch das begeisterte Publikum forderte eine Zugabe, die mit „Jar of Hearts“ das Konzert passend beende-

te.

pr

Netzwerk

Mädchenchöre

gegründet

In Basel hat sich ein Netzwerk für Mädchenchöre aus der Schweiz, Österreich und Deutschland ge- gründet. Die Initiative besteht aus Chorleitenden und Geschäftsfüh- renden von Mädchenchören aus dem deutschsprachigen Raum.

Ziel der neuen Gruppe soll eine verstärkte Vernetzung unterei- nander und eine bessere Kommu- nikation der Anliegen von Mäd- chenchören sein. Das Netzwerk möchte die Stärken des weiblichen Sängernachwuchses präsentieren und auf die vielerorts bestehende Ungleichbehandlung von Knaben- und Mädchenchören aufmerksam machen. Die Gruppe steht allen in- teressierten Führungskräften aus dem Sektor offen, ein Folgetreffen ist für Februar 2016 geplant. Infos: afintelmann@ maedchenkantorei.ch

Neues zum Badischen Jugendchor:

www.badischer-jugendchor.de

zum Badischen Jugendchor: www.badischer-jugendchor.de Wussten Sie schon … dass Qigong und Gesang harmo-

Wussten Sie schon

… dass Qigong und Gesang harmo- nieren? Der Kinder- und Jugendchor Taubenbach im Bayerischen Sänger-

bund machte Stimmbildung unter freiem Himmel, übte sich in der chi- nesischen Meditations-, Konzentra- tions- und Bewegungsform und lernte dabei seine Stimme neu kennen. Auch die beim Qigong verwendete Atemtechnik kam den jungen Sän-

gern zugute.

ivo

jugend

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chöre vor ort

jugend | chöre vor ort Seit 25 Jahren begeisternd Das zehnte „Come together“ und das 25-jährige

Seit 25 Jahren begeisternd

Das zehnte „Come together“ und das 25-jährige Bestehen des Jugendchores feierte der Sängerhain Grünwettersbach. Foto: privat

Chorleiter Tobias Thimig vom Sän- gerhain Grünwettersbach (Chorver- band Karlsruhe) weiß, wie er die Schul-Aula zum Beben bringt. Mit modernen Popsongs, mehrstimmig und als Soli, begeisterte er gemein- sam mit dem Jugendchor VocoMoti- on die Besucher. Ebenso trugen die SingKids unter seiner Leitung zur

zweistündigen Gute-Laune-Schau, dem zehnten „Come together“, bei.

Die jungen Sängerinnen und Sänger eröffneten das Konzert mit Liedern unter anderem von Madcon und Pa- ramore und bewiesen demonstrativ, wie lebendig Chorgesang auf der Büh- ne wirken kann. Ein Duett mit Cello und Kontrabass verwöhnte das auf- merksame Publikum mit klassischer

Musik. Die SingKids entlockten den Zuhörern einen Riesen-Applaus als sie die Lieder „Honga Mombaja“ (mit Soli) und „SOS-Kinderalarm“ zum Besten gaben.

Der Präsident des Chorverbandes, Horst Winter, ehrte den Jugend- und den Kinderchor für 25 Jahre seit sei- ner Gründung mit Jubiläums-Ur- kunden der Deutschen Chorjugend. Er beglückwünschte den Verein, den Chorleiter und besonders die Kin- der und Jugendlichen für die tolle Erfahrung, die das Chorsingen und insbesondere das heutige Konzert als Höhepunkt vermittelt. Die Chöre bedankten sich mit tollen Songs und einem Medley aus der ABBA-Tribute- Show. Mit dem von Chorleiter Tobias Thimig geschriebenen Lied „Come together“ verabschiedete man sich von den Konzertbesuchern, die be- geistert mitklatschten und -sangen. vr

die be- geistert mitklatschten und -sangen. vr chorverband karlsruhe | gv eintracht stupferich

chorverband karlsruhe | gv eintracht stupferich

Musicalhits mit Mundartmoderation

eintracht stupferich Musicalhits mit Mundartmoderation Einblicke in die Welt der Musicals gab der Chor aus

Einblicke in die Welt der Musicals gab der Chor aus Stupferich unter Leitung von Clemens

Foto: Kister

Altistin Bettina Köhler sang „Cabaret“ aus dem gleichnamigen Musical. Die eigentlichen Hauptakteure des Abends – der Chor – gaben Songs aus den Mu- sicals „My Fair Lady“, „Westside-Sto- ry“, „Evita“ und Can-Can” zum Besten. Dazwischen sang die junge Sopranis- tin Lisa Kistner einfühlsam den Song

Ratzel

„Ich hätt’ getanzt heut Nacht…“ – un- ter diesem Motto stand das Konzert der Eintracht. Dirigent Clemens Ratzel verbreitete gleich zu Beginn eine au- ßergewöhnliche Atmosphäre mit dem Song „Willkommen, bienvenue, well- come“, den er auf humorvolle Art auf Stupfericher Verhältnisse übersetzte.

„Memory” aus dem Musical „Cats”. Dass man bittere Medizin mit „Einem Löffelchen voll Zucker“, wie es Mary Poppins versprach, schlucken kann, bewies ein eigens für dieses Konzert zusammengestelltes Quartett.

Auch aus dem „Phantom der Oper“ und „Les Miserables“ brachte der Chor Beiträge zu Gehör, bevor das Duo Clemens Ratzel/Bettina Köhler den Song „Dir gehört mein Herz“ aus „Tarzan“ sang. Beendet wurde der Abend mit dem Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Musical „Tabaluga“. Durch den Abend führten Sängerinnen und Sänger selbst mit teils mundartlich gefärbten Texten. Zuverlässig wie immer wurden Chor und Solisten durch die Pianistin Yu- miko Kuwahata begleitet. ki

news | chöre vor ort chorverband karlsruhe | gv sängerhain grünwettersbach Ein Festival voller Esprit

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chöre vor ort

chorverband karlsruhe | gv sängerhain grünwettersbach

Ein Festival voller Esprit

sängerhain grünwettersbach Ein Festival voller Esprit Sein 20-jähriges Bestehen feierte Cantiamo, geleitet von

Sein 20-jähriges Bestehen feierte Cantiamo, geleitet von Annedore Hacker, mit einem ein-

drucksvollen Konzert.

In der Kirche Grünwettersbach gestal- teten die Sängerhain-Chöre Cantiamo und VocoMotion, der Chor Cantate aus Karlsruhe sowie zwei auserlesene Instrumentalisten unter der Gesamt- leitung von Annedore Hacker einen interessanten Konzertabend. Mit dem „HAPPY“-Chorfestival präsentierte Cantiamo ein „best of" des Repertoires aus 20-jähriger Chorarbeit und bot

den Blick nach vorn mit neuen Wer- ken. Es begann mit dem Traditional „If you’re happy“, das aus dem dunk- len Kirchenraum erklang, in dem sich der Chor zwischen dem Publikum mit Lichtern verteilt hatte. Jemand begann leise zu singen, ein anderer antwor- tete, wobei sie sich andächtig in Rich- tung Altar bewegten, um sich hier mit dem Gesamtchor zu Vereinen.

Foto: privat

chorverband karlsruhe | gv sängerbund rriedrichstal

Benefizkonzert unter neuer Leitung

Es folgten mit Esprit vorgetragene Gospels und Spirituals, die in ehrgei- ziger Probenarbeit und mit pfiffigen choreografischen Elementen ange- reichert worden waren. Der Gastchor Cantate brachte mit vier Liedern über das Hohe Lied der Liebe sängerischen Anspruch und Feingefühl zum Aus- druck. Auch der Jugendchor VocoMo- tion überzeugte unter der Leitung von Tobias Thimig mit seinen modernen Popsongs „Let her go“ und „Irgend- was bleibt“.

Zum Schluss sangen alle drei Chöre gemeinsam „Happy“ von Pharell Wil-

liams, ausgestaltet mit einer ausge- klügelten Choreografie und „Abend- lied“ von Josef Rheinberger, eines der schönsten Werke der geistlichen

mk

Chorliteratur.

CHORVERBAND KARLSRUHE www.chorverband-karlsruhe.de Marina Kälin | Tullastraße 12 76351 Linkenheim-Hochstetten Telefon 07247-89242 | Mobil 0160-92820156 mkaelin@t-online.de

Mit seinem „Neuen“, Aldo Martinez, am Dirigentenpult gab der GV Sän- gerbund Friedrichstal ein Benefiz- Konzert zugunsten der Orgelreno- vierung in der evangelischen Kirche Friedrichstal.

In vielen musikalischen Farben wurde vor einer erwartungsfrohen Zuhörer- schaft die Vorweihnachtszeit festlich eingeleitet. Im Auftakt spannte der Frauenchor den Bogen des Kirchen- jahres „von der Krippe zum Kreuz“. Eindrucksvoll erklang vom Gesamt- chor die Friedensbitte „Dona nobis pacem“. Der Männerchor wurde bei seinem kraftvoll vorgetragenen „Toch- ter Zion“ (Händel) unterstützt durch Schlagzeug und Klaviere, die das gan- ze Konzert einfühlsam begleiteten. Wohltuend besinnliche Haltepunkte setzte im Verlauf des Abends Chor-

besinnliche Haltepunkte setzte im Verlauf des Abends Chor- Unter Leitung von Aldo Martinez präsentierte sich der

Unter Leitung von Aldo Martinez präsentierte sich der Gemischte Chor beim Benefiz-Kon-

zert zum ersten Mal.

mitglied und Mundartdichterin Else Gorenflo mit adventlichen Gedanken und Gedichten.

Foto: privat

solistin Martina Hauth swingend ge- sungene Spiritual „Swing low, sweet chariot“ aufgenommen. Als würdiger Abschluss zur Weihnachtszeit erklang unter anderem das von John Rutter vertonte „Schau auf die Welt“ von al- len hingebungsvoll Musizierenden gemeinsam – ein rundum gelungener Einstand des neuen Dirigenten. mk

Frische, moderne Akzente setzte die Gruppe Sing and Swing, die Glaubens- gewissheit in mitreißenden Rhythmen gestaltete. In diesem Geist wurde auch das vom Frauenchor und der Chor-

news

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chöre vor ort

news | chöre vor ort chorverband karlsruhe | gv freundschaft pfaffenrot Lyrics – was die Texte

chorverband karlsruhe | gv freundschaft pfaffenrot

Lyrics – was die Texte wirklich meinen

pfaffenrot Lyrics – was die Texte wirklich meinen Beim grandiosen Abschluss eines stimmungsvollen Konzerts

Beim grandiosen Abschluss eines stimmungsvollen Konzerts standen allen drei Chor-

Foto: Heid

und Sänger des Gemischten Chores und Young G`sang mit dem musika- lischen Gesamtleiter Markus Becht, der auch als lockerer Moderator durch das Programm führte, sowie der Kinderchor mit ihrem Dirigenten Benjamin Brecht überzeugten das Publikum in der vollbesetzten Carl- Benz-Halle in beeindruckender Wei- se. Die aufwendige Lichttechnik mit vielen Spezialeffekten und auch die

gruppen aus Pfaffenrot auf der Bühne.

Einen besonderen Abend mit Musik und Schauspiel zum Fühlen und An- schauen, zum Lachen, Innehalten, Schaudern, Staunen, Aufhorchen, Aufatmen, Verstehen – das alles war in der Ankündigung für den Konzert- abend des Gesangvereins Freund- schaft Pfaffenrot zu lesen.

Einfach umwerfend war dann das Konzertereignis. Die Sängerinnen

Tontechnik sorgten für den professi- onellen Rahmen und unterstützten die Bühnenshow. Ständig wechseln- de Bühnenoutfits und schwungvolle Chor-Choreografien, die für Young G`sang entworfen und einstudiert wurden, rissen das Publikum zu Bra- vorufen und Sonderapplaus hin. Auch die Darsteller der einzelnen Überset- zungen der Lyrics, nahmen das Publi- kum mit zum Teil tief unter die Haut gehenden Gefühlen und manchem Aha-Moment mit, wenn in die wahre Bedeutung bekannter Hits eingeführt wurde. Sigrid Dworsky, die für diese rundum gelungene Bühnenshow die Gesamtleitung hatte, stellte am Kon- zertende das Gute-Laune-Lied „Always look on a bright side of life“ aller drei Chorgruppen vor. Beim Mitsingen und Mitpfeifen haben mit Sicherheit viele Besucher diesen kleinen Ohr- wurm mit nach Hause genommen. sd

sängerkreis weinheim | mgv eintracht schriesheim

Gäste kommen ins Träumen

Dem MGV Eintracht Schriesheim war es vergönnt, sein erstmals im neugestalteten, altehrwürdigen Zehn- tkeller der Stadt unter dem Motto „So singt’s und klingt's bei uns“ zu konzertieren. Nicht nur viele Mitglie- der und Schriesheims Bevölkerung waren gekommen, sondern auch der gemischte Chor aus Hassenroth von der Chorgemeinschaft Scharf. Sie alle sorgten für ein volles Haus. Die Volks- tanzgruppe der Eintracht Schriesheim eröffnete den Abend mit ihren Tänzen und danach bewies der Gastchor mit eindrucksvollem Gesang und Sprach- gewandtheit sein Können.

Die gastgebende Eintracht sang im Wechsel dazu und glänzte auch mit ihren Solisten Markus Hölzel und Pe- ter Brenner. Bei Melodien wie „Gürtel und Tüchlein", „12 Räuber“ oder auch

„Gürtel und Tüchlein", „12 Räuber“ oder auch Im historischen Ambiente des Zehntkellers in Schriesheim

Im historischen Ambiente des Zehntkellers in Schriesheim empfing der MGV auch Gäste

aus Hassenroth.

„Des Grossvaters Uhr" kamen viele Gäste ins Träumen. In das Konzert waren Ehrungen eingebunden und ga- ben dem Abend eine besondere Note, abgerundet mit weiteren herrlichen Liedern wie „I want to go to heaven“ oder „Trink doch aaner mit“. Ein be- sonderes Schmankerl bot der Hassen- rother Chor mit „Gabriellas Song" aus

Foto: Köster

dem Film „Ein Stück vom Himmel". Georg Brand führte witzig und infor- mativ durch das abwechslungsreiche

Programm.

rk/red

SÄNGERKREIS WEINHEIM www.saengerkreis-weinheim.de Rudi Neumann | Pumpwerkstraße 4 69502 Hemsbach | Telefon 06201-73561 rudi.neumann@web.de

kalender Termine 2016   januar 16.1.16   Badischer Chorverband Gemeinsame Chorleiterausbildung
kalender Termine 2016   januar 16.1.16   Badischer Chorverband Gemeinsame Chorleiterausbildung

kalender

Termine 2016

 

januar

16.1.16

 

Badischer Chorverband

Gemeinsame Chorleiterausbildung

9.30

Uhr bis 16.30 Uhr, Vereins-

heim des GV Frohsinn Kirrlach

www.bcvonline.de

30.1.16

 

Badischer Chorverband Gemeinsame Chorleiterausbildung

9.30

Uhr bis 16.30 Uhr, Vereins-

heim des GV Frohsinn Kirrlach

www.bcvonline.de

 

februar

13.2.16

 

Chorverband Karlsruhe Informationstag „Die Carusos“ mit Sonja Reinsfelder

10 Uhr, Casino Ettlingen

11 bis 14.30 Uhr Stimmbildung

www.saengerkreis-karlsruhe.de

20.2.16

 

Badischer Chorverband

Gemeinsame Chorleiterausbildung

9.30

Uhr bis 16.30 Uhr, Vereins-

heim des GV Frohsinn Kirrlach

www.bcvonline.de

20.2.16

 

Chorverband Karlsruhe Chorverbandgruppe Hardt Mitgliederversammlung

14

Uhr, Liederkranz Spöck

www.saengerkreis-karlsruhe.de

 

märz

5.3.16

 

Badischer Chorverband Gemeinsame Chorleiterausbildung

9.30

Uhr bis 16.30 Uhr, Vereins-

heim des GV Frohsinn Kirrlach

www.bcvonline.de

5. und 6. März Bodensee-Hegau-Chorverband Vokalensemble Gaienhofen Klassische Philharmonie Gaienhofen mit Solisten Georg Friedrich Händel „Der Messias“

19

Radolfzell (5.)

19

Uhr, Kirche St. Meinrad

Uhr, Liebfrauenkirche Singen (6.)

www.vokalensemble-gaienhofen.de

6.3.16

Chorverband Elsenzgau

Jahreshauptversammlung

14

Uhr, Mehrzweckhalle Reihen

www.chorverband-elsenzgau.de

12.3.16

Chorverband Karlsruhe Abschlussprüfung Basis-Vizechorleiter-Ausbildung

15

Uhr, Eggenstein

www.saengerkreis-karlsruhe.de

19.3.16

Chorverband Karlsruhe Singen auf einen Blick Richtlinien und Arbeitsbuch des Deutschen Chorverbands 9.30 bis 15 Uhr, Casino Ettlingen

www.saengerkreis-karlsruhe.de

12.3.16

Chorverband Elsenzgau

Chorjugend-Event

19

Epfenbach

www.chorverband-elsenzgau.de

Uhr, Sport- und Kulturhalle

12.3.16

Chorverband Karlsruhe

GV Fidelia Leopoldshafen Jubiläumsball 1250 Jahre Eggenstein

18

Uhr, Rheinhalle Leopoldshafen

www.fidelia-leopoldshafen.de

Foto: Landesmusikrat Baden-Württemberg 19.3.16 Badischer Chorverband Gemeinsame Chorleiterausbildung Prüfungstag
Foto: Landesmusikrat Baden-Württemberg
19.3.16
Badischer Chorverband
Gemeinsame Chorleiterausbildung
Prüfungstag
Vereinsheim des GV Frohsinn
Kirrlach
www.bcvonline.de
19.3.16
Bodensee-Hegau-Chorverband
Kreutzer-Chor
J. Haydn „Stabat mater“
für Soli, Chor und Orchester
19 Uhr, St. Martinskirche
Messkirch
www.kreutzerchor.de
20.3.16
Obermarkgräfler Chorverband
Frühjahrstagung mit Ehrungen
14 Uhr, Festhalle Lörrach-Hauingen
www.omsb.de
20.3.16
Badischer Chorverband
Tagung des Jugendausschusses
10 Uhr, Rathaus Eppingen
april
9.4.16
Schwarzwald-Baar-Chorverband
Gruppenkonzert der Schwarzwald-
chöre und Ehrungen
19.30 Uhr, Haus des Gastes
Schonach
www.schwarzwald-baar-chorverband.de
16.4.16
Chorverband Karlsruhe
Fortbildungsveranstaltung
für Vizechorleiter
Hilfe zur Selbsthilfe
10 bis 16 Uhr
www.saengerkreis-karlsruhe.de

news

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chöre vor ort

sängerkreis weinheim | gv liederkranz schriesheim

Schriesheim feiert 30 Jahre Frauenchor

schriesheim Schriesheim feiert 30 Jahre Frauenchor Vom 18. Jahrhundert bis ins Jetzt reichte das Repertoire des

Vom 18. Jahrhundert bis ins Jetzt reichte das Repertoire des Frauenchors beim Kirchenkon-

zert.

Mit einem wunderschönen Kirchen- konzert feierte der Frauenchor vom GV Liederkranz-Schriesheim sein 30-jähriges Bestehen. Chorleiter Thors- ten Gedak, der seinen Erfahrungs- schatz aus der Kirchenmusik schöpft, hatte ein Programm vom Feinsten zu- sammengestellt.

Neben dem Frauen- und dem Män- nerchor des Vereins, sorgten Mirek Jahoda (Violine), Thomas Adelberger (Klavier/Orgel), Sonja Kirsch (Mezzo- sopran) und Thorsten Gedak (Tenor) für abwechslungsreiche Zwischentö- ne mit Soli, Duetten und Begleitung der Chöre. Der Frauenchor zeigte sich mit acht Liedern von seiner besten Seite. Man spannte dabei ausdrucks-

Foto privat

stark einen Bogen mit Kompositionen vom 18. Jahrhundert („O cor Jesu“) bis in die Neuzeit mit den Sisteractti- teln „I will follow him“ und „Hail holy queen“ mit Unterstützung von Chor- solistin Charlotte Günther.

Der Männerchor gestaltete sein „Ständchen“ mit Liedern quer durch die Jahrhunderte. Von „Ave Maria“ aus dem 16. Jahrhundert bis „My Lord, what a mornin`“ aus dem 20. Jahrhundert. Zum phantastischen Schlusspunkt wurde das gemeinsam gesungene „Panis Angelicus“ von Cé- sar Frank in Bearbeitung von Hans Schlaud. Der Tenorsolist des Männer- chors, Martin Morast, sang dabei mit Bravur den Solopart. ku

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Morast, sang dabei mit Bravur den Solopart. ku Anzeige schwarzwald-baar- chorverband Suche erfolgreich
Morast, sang dabei mit Bravur den Solopart. ku Anzeige schwarzwald-baar- chorverband Suche erfolgreich

schwarzwald-baar-

chorverband

Suche erfolgreich abgeschlossen

Wer kennt das nicht: Eine wohlver- diente und jahrelang engagiert tätige Ehrenamts-Mitarbeiterin möchte ihr Amt wieder abgeben, die Nachfolge- suche gestaltet sich aber sehr schwie- rig?

Genau so lief das beim

Schwarzwald-Baar-

Chorverband, als die bisherige Pressereferen- tin Birgit Winskowski ihren Arbeitsbereich

aus beruflichen Grün- den abgeben musste.

Nach intensiv durch- geführter Nachfolgesuche fand sie Ersatz im eigenen Chorverbandsprä- sidium. Christiane Otte, die in Ihrem Chorverband bereits mehrere Jahre Frauenbeauftragte ist, sowie einige Jahre als Kassiererin ihres Gesangver- eines Liederkranz Peterzell tätig war, ist bereit die Pressearbeit ihres Dach- verbandes zu übernehmen. Da sie über viele Jahre die Protokollführung im Elternbeirat übernommen hatte, ist davon auszugehen, dass sie die Lü- cke, die „bwi“ hinterlässt, mittelfristig ausfüllen wird.

die „bwi“ hinterlässt, mittelfristig ausfüllen wird. Christiane Otte Christiane Otte (kurz: jo) hofft nun auf

Christiane Otte

Christiane Otte (kurz: jo) hofft nun auf zahlreiche Berichte und neue Ideen aus „ihrem“ Schwarzwald-Baar-Chor- verband und freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen und Baden vokal.

Christiane Otte Mühlwiesenstraße 6 78112 St. Georgen Telefon 07724-2766 otte.jane@web.de

SCHWARZWALD-BAAR-CHORVERBAND www.schwarzwald-baar-chorverband.de Christiane Otte Mühlwiesenstraße 6 | 78112 St. Georgen Telefon 07724-2766 | otte.jane@web.de

news | chöre vor ort schwarzwald-baar chorverband | mgv eintracht leipferdingen Lieder rund um das

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chöre vor ort

schwarzwald-baar chorverband | mgv eintracht leipferdingen

Lieder rund um das Thema Freiheit

„Freiheit… und mehr“ – dieses Mot- to hatte der MGV Leipferdingen für sein Jahreskonzert ausgewählt, nicht zuletzt in Anbetracht der Lage in eini- gen Nachbarländern in Europa. Unter der Leitung von Tobias Hilbert machte „Die Gedanken sind frei“ den würde- vollen Anfang des ersten Konzertteiles. Das gewählte Konzertthema wurde durch die nachfolgenden Liedvorträge „Jägerchor“ aus der Oper „Der Frei- schütz“ und „Brüder reicht die Hand zu Bunde“ weiter vertieft. Im zweiten Teil gab es zeitgenössisches Liedgut.

Der kleine Chor des MGV begann mit den Liedern „Freiheit“ von Ma-

rius Müller-Westernhagen und dem gefühlvoll vorgetragenen „Free Fal- lin´“ (Tom Petty). Die nachfolgenden Lieder, allesamt Ohrwurm-Hits der deutschen Popband Münchner Frei- heit, begeisterten das Publikum und rundeten das Musikprogramm stim- mig ab. Mit dem Schlusslied „Solan- ge man Träume noch leben kann“ (A. Strobel) wurde gekonnt wieder der Bezug zum Thema des Abends herge-

stellt.

jo

Wussten Sie schon

… dass Musikstudenten Flüchtlingen Sprache musikalisch nahebringen? Mit Rhythmus, Bewegung und Mu- sik wollen Trossinger Musikstudenten Flüchtlingen den Zugang zur deut- schen Sprache erleichtern. Die Stu- denten singen mit den Flüchtlingen einfache Lieder oder üben Wörter mit Hilfe von Sprechgesängen. Das Mate- rial für den Sprachunterricht haben die Studenten der Musikhochschule Trossingen selbst erarbeitet.

ivo

chorverband kurpfalz heidelberg | liederkranz heidelberg-handschuhsheim/blue notes

Seit fünf Jahren eine feste Größe

notes Seit fünf Jahren eine feste Größe Gemeinsam mit den Traditionschören feierten die blue notes

Gemeinsam mit den Traditionschören feierten die blue notes aus Handschuhsheim ihr fünfjähriges Bestehen in einem Jubiläumskonzert. Foto: privat

Die blue notes unter der Leitung von Tobias Freidhof haben sich mit einem begeisternden Jubiläumskon- zert selbst das größte Geburtstagsge- schenk zum fünfjährigen Bestehen bereitet. Für diesen Erfolg haben nicht nur die blue notes geraume Zeit hart gearbeitet, sondern auch die beiden Traditionschöre des Liederkranzes

Heidelberg-Handschuhsheim haben ihren Anteil dazu beigetragen. So haben im zweiten Teil des Konzertes beide Chöre zusammen mit den blue notes einen beeindruckenden Gesamt- chor gebildet, der in der Friedenskir- che besonders gut zur Geltung kam. Abgerundet wurde das Ereignis durch das Heidelberger Orchester Sinfo-

nikum, das zusammen mit Hariolf Meyer am Flügel den musikalischen Rahmen bildete. Gekrönt wurde der Konzertabend durch die Auftritte der Sopranistin Angelika Reinhard, die zum wiederholten Male den Chören mit ihrem Können zur Seite stand.

Der erste Teil des Konzerts stand un- ter dem Zeichen moderner Musik mit Liedern wie „Skyfall“ oder „Fields of Gold“, im zweiten Teil wurden die Be- sucher in die Welt der klassischen Mu- sik entführt. Von Bach (Jesus bleibet meine Freunde) und C. Franck (Panis Angelicus) bis Saint Saens (Alleluja) und Vivaldi (Gloria) boten die Chöre mit Orchester und Solistin Chorge- sang, der begeisterte. Die gelungene Moderation von Monika Rinski, Sa- brina Heck und Herbert Pfeiffer ge- währte den Anwesenden einen klei- nen Einblick in die ersten fünf Jahre der blue notes.

CHORVERBAND KURPFALZ HEIDELBERG www.saengerkreis-heidelberg.de Reinhold Stegmeier | Goethestraße 2 69254 Malsch | Telefon 07253-21758 reinhold.stegmeier@t-online.de

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chöre vor ort

news | chöre vor ort chorverband bruchsal | liederkranz neudorf Unvergesslicher Chormusik-Abend Zum 110-jährigen

chorverband bruchsal | liederkranz neudorf

Unvergesslicher Chormusik-Abend

Zum 110-jährigen Bestehen hatte der Neudorfer Gesangverein ein Konzert zusammengestellt, das sich hinsicht- lich Gestaltung und Präsentation als vorbildlich erweisen sollte. Unter sei- nem Chorleiter Andreas Burghardt eröffnete der Männerchor mit dem „Marsch der Könige“ von Robert Sund den Reigen, eine musikalische Visi- tenkarte, die die hohe klangliche Qua- lität erkennen ließ. Voll Charme sang sich Sarah Maria Bahr mit ihrer ange- nehmen Mezzosopran-Stimme in die Herzen der Hörer.

Unter ihrer Leitung offenbarte dann der Frauenchor seine Qualitäten mit Adaptionen aus Oper, Musical und dem Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, stilsicher begleitet von Andreas Burghardt am Flügel und einmal zusammen mit Katharina Boll (Flöte). Eine echte Überraschung wa- ren die beiden Vorträge des Sängers Lutz Boden, einmal in der Manier

Vorträge des Sängers Lutz Boden, einmal in der Manier Zum Finale vereinigten sich alle Chöre und

Zum Finale vereinigten sich alle Chöre und die Gäste des ensemble amarcord auf der Büh-

ne in Neudorf.

eines Frank Sinatra bei der Filmmelo- die „New York, New York“ und dann in der Robbie Williams‘ mit „Angel“.Das ensemble amarcord war das „Sahne- häubchen“ des Abends. Hervorgegan- gen aus dem Leipziger Thomanerchor, haben sich fünf Sänger gefunden, die mit ihren Vorträgen die großen Büh- nen der Welt eroberten und mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet wurden.

Foto: privat

Witz und Charme, gepaart mit enor-

mer Musikalität: Die Zuhörer waren fasziniert und glücklich bis zum letz- ten Akkord, zu welchem alle Akteure auf der Bühne vereinigt waren: in der Überzeugung, einen ganz besonderen Abend der Chormusik erlebt zu ha-

ben.

hm/ber

CHORVERBAND BRUCHSAL www.saengerkreis-bruchsal.de Werner Schmidhuber Burgunderstraße 12 a | 68753 Waghäusel Telefon 07254-70821 werner.schmidhuber@t-online.de

Angesichts der furchtbaren Anschläge

in

Paris erhielt diese bewegende Fei-

er

eine ganz besondere Bedeutung.

chorverband bruchsal | männerchor kirrlach

Auf dem Soldatenfriedhof

| männerchor kirrlach Auf dem Soldatenfriedhof Im Elsass gestaltete der Männerchor Kirrlach eine

Im Elsass gestaltete der Männerchor Kirrlach eine Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof

mit.

Einer Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge fol- gend, beteiligte sich der Männer- chor Kirrlach musikalisch an einer Trauerfeier auf dem deutschen Sol- datenfriedhof in Niederbronn-Les-

Foto: privat

Bains (Elsass). Beim Empfang wur- den die Kirrlacher vom Vorsitzenden des Fördervereins der internationa- len Jugendbegegnungsstätte Albert Schweitzer, Nicolaus Schenk, als Freunde begrüßt.

Dies kam auch bei den Ansprachen der Konsulin Marianne Therre-Mano, dem Bürgermeister von Dobel, Chris- toph Schaack, und Nicolaus Schenk zum Ausdruck. Eine Delegation der Partnergemeinde Bad Schönborn mit Bürgermeister Klaus Detlev Huge hatte sich ebenfalls eingefunden. Der Männerchor unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Richard Trares untermalte die Feier musika- lisch mit den Vorträgen „Amen“ von

Quirin Rische, „Beati mortui“ von Fe-

lix Mendelssohn-Bartholdy und „Tebe

moem“ von Boris Bortianski.

Mit den Nationalhymnen von Deutschland und Frankreich sowie der Europahymne ging die beeindru- ckende Gedenkfeier zu Ende. be/ber

news | chöre vor ort obermarkgräfler chorverband | gv rhenus efringen-kirchen Dirigentenabschied mit

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chöre vor ort

obermarkgräfler chorverband | gv rhenus efringen-kirchen

Dirigentenabschied mit Jubiläumskonzert

Dirigentenabschied mit Jubiläumskonzert Beim Jubiläumskonzert verabschiedet sich Dirigent Bernhard

Beim Jubiläumskonzert verabschiedet sich Dirigent Bernhard Bauert von seinen Rhenus

Foto: Mundt-Schneider

Sängern.

Mit einem lachenden und einem wei- nenden Auge beendete der Gesang- verein Rhenus Efringen-Kirchen die Jubiläumsveranstaltungen anlässlich seines 175-jährigen Bestehens. Mit dem Jubiläumskonzert verabschie- deten die Sänger gleichzeitig ihren langjährigen Dirigenten Bernhard Bauert, der seit 1981 den Chor leitet. Die Rhenus-Sänger liefen zu großer

Die Sänger präsentierten sich gut bei Stimme, ob in den ruhigen, mit Ge- fühl gesungenen Liedern Franz Schu- berts oder den beherzt vorgetragenen „Klängen der Freude", der deutschen

Form auf, unterstützt durch Beatrice Holzer-Graf am Violoncello und Hel- ge Aurich am Flügel sowie Rolf Weber mit der Trompete.

obermarkgräfler chorverband | männerchor fischingen/männerchor maulburg

30 Jahre den Ton angegeben

Ein beeindruckendes Konzert bot der Männerchor Fischingen, begleitet vom Männerchor Maulburg, zum Abschied von seiner langjährigen Dirigentin Ibolya Barla, die auch die Maulburger zum Jahresende verlässt. Die aus Un- garn stammende Dirigentin möchte sich so peu à peu aus ihrer Tätigkeit als Dirigentin „rausschleichen", wie sie sagte. Fünf Chöre bleiben ihr noch.

Mit Melodien von Smetana, Grieg oder Verdi wollten die Chöre das Publikum aus dem Alltag in die Welt des Ver- gänglichen und Ewigen führen. Der Vortrag profitierte oft von der Kraft der 45 Stimmen. Aber auch die leisen Töne wussten die Sänger unter Barlas Leitung besonders gut einzusetzen. Von getragen, ja fast zärtlich, bis hin

zu kraftvoll, reichte die Bandbreite der stimmlichen Möglichkeiten der Sängerschar. Schon der „Einzug der Gäste" aus „Tannhäuser“ von Richard Wagner gelang beeindruckend. Den Kanon „Dona nobis pacem" in der Bearbeitung von Otto Groll durfte das Publikum ganz anders erleben als sonst, während der Gefangenenchor aus Verdis „Nabucco" Gänsehaut bei den Zuhörern verursachte.

Mit dem Stück „Amigos para siem- pre" (Freunde für immer) von Andrew Lloyd Webber endete das Konzert. Die vielen Solopartien des Abends wurden von Basssänger Dietrich Weber ge- sungen. Neben den Chören trat Viktor Pantjuschenko am Akkordeon und Gi- onanni Piana am Klavier auf. pr/rm

Version von „Land of Hope and Glo- ry". Auch typische Lieder der Män- nerchorgattung, wie „Abendfrieden" wurden sehr harmonisch und mit viel Hingabe interpretiert.

Ein Höhepunkt war „Jerusalem" mit Bariton Achim Hänig als Solist. Ein- drucksvoll war auch das von Rolf We- ber auf der Trompete begleitete „Lobt den Herrn der Welt", die deutsche Version von Purcells „Trumpet volun- tary". Mit der Zugabe des gesungenen „Vater unser" beendete der Gesang- verein Rhenus sein 175. Jubiläum und Bernhard Bauert verabschiedete sich von Chor und Publikum. pr/rm

BCV- TIPP von Cornelia Staudt-Hirte, GEMA- Expertin in der BCV-Geschäfts- stelle: „Betrifft GEMA: Veranstaltungen,
BCV-
TIPP
von Cornelia Staudt-Hirte, GEMA-
Expertin in der BCV-Geschäfts-
stelle:
„Betrifft GEMA: Veranstaltungen,
die im 4. Quartal des Jahres 2015
stattgefunden haben, können
noch bis zum 31.01.2016 nachge-
meldet werden. Danach werden
Nachmeldungen nicht mehr ak-
zeptiert und die GEMA ist berech-
tigt, die Veranstaltung den Verei-
nen in Rechnung zu stellen und
dies in doppelter Höhe.“
Baden vokal kann jetzt auch gelesen werden unter www.bcvonline.de
Baden vokal kann jetzt auch
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chöre vor ort

news | chöre vor ort obermarkgräfler chorverband | frauenchor hauingen Von der Renaissance bis zur Moderne

obermarkgräfler chorverband | frauenchor hauingen

Von der Renaissance bis zur Moderne

frauenchor hauingen Von der Renaissance bis zur Moderne Musikalische Kontraste bot der Frauenchor Hauingen bei

Musikalische Kontraste bot der Frauenchor Hauingen bei seinem Sonntagskonzert. Foto: Bronner

gegangen" von Heinrich Albert, ein deutsches Barocklied. Das Programm wurde durch instrumentale Einlagen aufgelockert; der Dirigent am Klavier, unter anderem mit Stücken von Jo- hann Sebastian und Claude Debussy, sowie Leonard Bernsteins Musical-Hit „Somewhere", das er mit Trompeter Sebastian Kroll vortrug.

Der Frauenchor Hauingen bot unter der Leitung von Alessandro Limenta- ni eine wirksame Gegenüberstellung alten und neuen Liedguts. Zu Beginn sangen die Sängerinnen „Nimm dir Zeit zu leben" von Manfred Bühler, dem aktuell populärsten Kompo- nisten des badischen Chorwesens, im Kontrast zum „Die Sonn‘ ist ab-

obermarkgräfler chorverband | rockchor ötlingen

Wieder daheim

Nach zweijähriger Pause trat der Rockchor Ötlingen wieder in der hei- mischen Mehrzweckhalle auf. Die 37 Sängerinnen und Sänger mit Band boten ein modernes, rockiges Pro- gramm. Die meisten Lieder wurden von Rockchor Sänger Helmut Ritter selbst arrangiert.

Titel von Meatloaf, Queen, U 2, Bon Jovi, den Beatles, Amy Winehouse und Céline Dion standen auf dem Programm. Zusammen mit dem Pub- likum sang der Chor „Eight days a week" von the Beatles, was allen Be- teiligten sichtlich Spaß machte. Die Band (Klavier, Gergana Schneider,

Spaß machte. Die Band (Klavier, Gergana Schneider, Ließen es krachen: die Mitglieder des Rockchors Ötigheim,

Ließen es krachen: die Mitglieder des Rockchors Ötigheim, die nach zweijähriger Pause

Foto: Mundt-Schneider

wieder daheim auftraten.

Sein vielseitiges Repertoire führte der Chor des Weiteren in Karl Jenkins „Adiemus", der irischen Volksweise „Down by the Sally Gardens", dem Spiritual „Deep River" und „Siyaham- ba" sehr eindrucksvoll vor, begleitet von den Musikern zusammen mit Per- kussionist, Christof Tröndlin.

Eingeflochten in diese moderneren Gesänge waren die Renaissance-Ma- drigale „Mein Mund der singt" und „Nun bin ich einmal frei" von Jakob Regnard sowie „Die finstere Nacht" von dessen Zeitgenossen Adam Gum- pelzhaimer. Das imposante Finale be- stritten alle Beteiligten mit „The Con- quest of Paradise". pr/rm

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Cajon, Niklas Gümmer, und zwei Gitarren, Borois Kossek und Stefan Mayer) blieb während des ganzen Konzerts dezent im Hintergrund, die Bühne gehörte dem Chor. Die Freude am Singen war dann besonders am Ende des Konzerts zu spüren, als die Sängerinnen und Sänger „Someone to love" und „We are the Champions" von Queen sangen.

Zum Abrundung des Programms spielte Birgit Lehmann auf der Quer- flöte, begleitet von Johannes Henning am Klavier zwei schöne Instrumental-

pr/rm

stücke.

news | chöre vor ort bodensee-hegau-chorverband | sinfonischer chor konstanz Szenen aus dem Leben von

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chöre vor ort

bodensee-hegau-chorverband | sinfonischer chor konstanz

Szenen aus dem Leben von Johann Hus

Eine spektakuläre Aufführung des wiederentdeckten Carl-Loewe-Orato- riums „Szenen aus dem Leben von Johann Hus" boten der Sinfonische Chor Konstanz unter seinem Leiter Wolfgang Mettler und die Südwest- deutschen Philharmonie bei zwei Auf- führungen in der St.-Stephans-Kirche. Die beiden Konzerte fanden im Rah- men des 600-Jahre-Konzil-Jubiläums statt. Dieses Werk Carl Loewes (1796- 1869), zu dem August Zeune das Li- bretto geschrieben hat, war lange Zeit verschollen. Nach seiner Wiederent- deckung bearbeitete Chorleiter Wolf- gang Mettler das spärliche Notenma- terial. Beim „Sacra Rota“ entfaltete sich klanggewaltig die eindrucksvolle dramatische Erzählung vom schwe- ren Weg des Johann Hus aus dem sicheren Prag nach Konstanz zum Konzil und bis zu seinem Tod auf dem Scheiterhaufen. Mettler ließ mit einer Choreografie der Tanzpädagogin und Regisseurin Sarah Frank das musi- kalische Geschehen durch vier junge Tänzer szenisch interpretieren. Die

durch vier junge Tänzer szenisch interpretieren. Die Der Sinfonische Chor Konstanz belebt das vergessene

Der Sinfonische Chor Konstanz belebt das vergessene Oratorium „Szenen aus dem Leben

von Johann Hus" von Carl Löwe neu.

erschütternde Darstellung des Feuer- todes des Jan Hus auf den Altarstu- fen durch den Tänzer Joschua Taake vermochte besonders anzurühren. In der Musik wechselten opernhafte Rezitative, dramatische Duette und Terzette, mit schlichten volkstüm- lichen Melodien, Choräle und Fugen. Vor allem die Pianissimi aus mehr als

100 Kehlen waren bemerkenswert. Die Südwestdeutsche Philharmonie musizierte mit sichtlicher Freude an dem unbekannten Oratorium. Das So- listen-Quartett mit Tenor Felix Rienth als Jan Hus, den Bassisten Thomas Tatzl und Evgeny Sevastyanov und der Sopranistin Julia Rempe belebten die Aufführung ungemein. ga

Foto: Auchter

bodensee-hegau-chorverband | village singers dettingen-wallhausen

Rhythmus erfasst das Publikum

dettingen-wallhausen Rhythmus erfasst das Publikum Das Konzert der Village Singers begeisterte mit Hits von den

Das Konzert der Village Singers begeisterte mit Hits von den Beatles, Queen und anderen

Bands.

Foto: Brand

„All You Need Is Love“, „Rock Around The Clock“ bis „Time To Say Good bye" und weiteren Hits von den Beatles, Queen und anderen bekannten Bands ließ sich das mehr als zahlreich er- schienene Publikum begeistert zum

Die Stimmung im vollbesetzten Pfarr- heim Dettingen entwickelte sich pas- send zur orangeroten Beleuchtung, mit der das Gebäude außen, sowie Saal und Bühne innen erstmals professionell in Szene gesetzt waren. Bei Stücken wie

lautstark rhythmischen Mitmachen hinreißen. Besonders beliebt bei Chor und Publikum war auch „Halleluja“ mit Text von Leonard Cohen. Der erste Vorsitzende Georg Kutter führte mit einer launigen Moderation durch das anspruchsvolle Programm.

Die in diesem Jahr auf über 30 Mit- glieder angewachsenen Village Sin- gers unter der Leitung von Irmtraud Döbele wurden von Andreas Bung am Klavier und mit teilweise fetzigen Soli von Matthias Fröhlich an der E-Gitarre begleitet. Besser kennen gelernt und intensiv vorbereitet auf das Konzert hatten sich alte und neue Mitglieder beim Chorprobenwochenende. hb

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chöre vor ort

news | chöre vor ort bodensee-hegau-chorverband | gesangverein eintracht nordhalden Chor und Blasorchester

bodensee-hegau-chorverband | gesangverein eintracht nordhalden

Chor und Blasorchester musizieren gemeinsam

In seiner über 150-jährigen Geschichte trat der Gesangverein Eintracht Nord- halden erstmals zusammen mit dem benachbarten Musikverein Kommin- gen in einem Doppelkonzert auf. Die Dirigentin Anita Heer studierte unter dem Motto „Menschen" anspruchs- volle Chorwerke aus den vergangenen 70 Jahren ein. Zu Beginn erklang im ausverkauften Gemeinschaftshaus die Alpen-Rock-Ballade „Weit, weit weg" von Hubert von Goisern in einem Chorsatz von Lorenz Maierhofer. Es folgte der anrührende Song „Kann es wirklich Liebe sein" von Elton John, bekannt aus Musical König der Löwen.

Dem Welthit „Wir machen Musik" von Otto Groll folgte der Chorsatz „Küssen kann man nicht alleine", bei dem der Chor genau den charmanten Ton Max Raabes traf. Das Lied von Herbert Grö- nemeyer „Musik nur, wenn sie laut ist" hinterließ einen starken Eindruck. Die

sie laut ist" hinterließ einen starken Eindruck. Die Der Gesangverein Eintracht Nordhalden überzeugte die

Der Gesangverein Eintracht Nordhalden überzeugte die Zuhörer beim Doppelkonzert in Kommingen mit anspruchsvollen Chorwerken. Foto: Suttheimer

meisten Chorwerke begleitete Florian Sauter aufmerksam und rhythmisch präzise am Klavier. Zum Abschluss sang der Chor den Weltmeisterschafts- Song „Auf uns" von Andreas Bourani. Der Musikverein Kommingen ser- vierte anspruchsvolle Blasmusik- stücke wie den Konzert-Marsch „Eu- phoria" von Martin Schamagl, „Sa Musica" von Jacob de Haan und „Sky- fall" aus dem gleichnamigen James- Bond-Film. Dirigent Richard Sauter

hatte seine Blaskapelle fest im Griff. Mit dem emotionsgeladenen Song „Don't cry for me Argentina" aus und der Polka „Von Freund zu Freund" be- endete der Musikverein das abwechs- lungsreiche Doppelkonzert. gs

BODENSEE-HEGAU-CHORVERBAND www.bodensee-hegau-saengerbund.de Gernot Suttheimer Im Nohl 2 | 78176 Blumberg-Kommingen Telefon 07736-922846 | gernot.suttheimer@ bodensee-hegau-chorverband.de

chorverband kinzigtal | liederkranz hausach

Junger Chorleiter führt gute Arbeit fort

CHORVERBAND KINZIGTAL www.cv-kinzigtal.de Wilfried Weis Schulstraße 3 | 77776 Schapbach Telefon 07839-394 | wilfried_weis@web.de

Die Hausacher Dorfkirche war voll be- setzt, als der gemischte Chor Hausach zum Gedenken an seinen langjährigen Dirigenten Peter Lohmann Franz Schuberts „Deutsche Messe" und das „Deutsche Salve Regina" aufführte. Es war gleichzeitig ein glänzendes Debüt für dessen jungen Nachfolger Niklas Schmider. Gleich beim Eingangsstück „Deutsches Salve Regina" zeigte der gemischte Chor sein hohes Niveau, das unter dem neuen Chorleiter Schmider nicht gelitten hat. Das wei- tere Konzert war der „Deutschen Mes- se" gewidmet mit innigen Texten und inniger musikalischer Sprache. Bereits der sanfte Eingang mit „Wohin soll ich mich wenden" zeigte die tiefgründige Schönheit der Komposition und ihre anmutige Melodik. Das „Gloria" geriet zu einem Gotteslob aus voller Kehle

„Gloria" geriet zu einem Gotteslob aus voller Kehle Mit seinem neuen Chorleiter Niklas Schmider gab der

Mit seinem neuen Chorleiter Niklas Schmider gab der Gemischte Chor Hausach ein Kon-

Foto: Hörtz

zert zu Ehren seines verstorbenen Dirigenten Peter Lohmann.

mit wundervoll gedämpft modulierten Zwischengesängen. Der dritte Teil „Noch lag die Schöpfung formlos da" wurde mit seinem von tiefer Fröm- migkeit geprägten Gesang zu einem Höhepunkt der Messe. Beim „Offerto- rium" wurde die Dankbarkeit gegen- über dem Schöpfer förmlich spürbar. Eingebettet in das sich suggestiv wie-

derholende „Heilig, Heilig" und von tiefer Andacht geprägt, erklang das „Sanctus". Im abschließenden „Das Gebet des Herrn" wurde dann mit mächtigem Klang die Liebe zu allen Menschen beschworen. Viel Lob und Beifall gab es von den Sängern und Zuhörern für den jungen Chorleiter Niklas Schmider. ww

news | chöre vor ort mittelbadischer sängerkreis | liederkranz plittersdorf Mit der Harley ans Dirigentenpult

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chöre vor ort

mittelbadischer sängerkreis | liederkranz plittersdorf

Mit der Harley ans Dirigentenpult

„Männer mag man eben!“ Unter die- ses Motto hatten die Sänger des Lie- derkranz Plittersdorf ihr Konzert ge- stellt. Spätestens als Dirigent Horst Engelhard auf einer Harley Davidson durch die Halle zur Bühne fuhr war jedem klar, dass das Konzert eine „be- sondere Art“ haben würde.

Die Zeitreise in die Musikgeschichte begann bei Mozart („Vom Naschen“) und führte mit bemerkenswerten Arrangements bis in die Gegenwart. Gesamtchor, Moderner Chor, Sextett, Quartett und Solisten versuchten, „die Herzen der stolzesten Frauen zu bre- chen“ und ersangen sich mit „Männer mag man eben“, „Mein bester Freund“ oder „Wenn alle Männer Mädchen wä- ren“ schnell die Gunst der Gäste. Auch die Frage „Kann man Frauen trauen?“ wurde mit „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ eindeutig beantwortet. Als einzige Frau in der Verwaltung konn-

beantwortet. Als einzige Frau in der Verwaltung konn- „Männer mag man eben!“, behaupteten die Herren des

„Männer mag man eben!“, behaupteten die Herren des Liederkranz Plittersdorf bei ihrem

Konzert der besonderen Art.

te Moderatorin Christiane Kratzer ihr Insiderwissen preisgeben, als es hieß „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Zu einer besonderen Liebesbeziehung debütierte Harald Talpai als Solist mit dem „Autolied“, mit „Männer im Baumarkt“ Wolfgang Hahn. Weil es so ganz ohne Frauen dann doch nicht geht, hatte man Christiane Scherer als Solistin verpflichtet, die mit „Die

Foto: privat

Männer sind alle Verbrecher“ und „So ein Mann, so ein Mann“ begeis- terte. Für rhythmische Bewegung auf der Bühne sorgte Jenny Fritz, für die musikalische Begleitung eine eigens für das Konzert zusammengestellte Live-Band. Das unterhaltsame Kon- zertprogramm, ein stetiger Wechsel in Darbietung, Outfit und Bühnenbild sorgte für tosendem Applaus. es/rh

mittelbadischer sängerkreis | sängerbund oberachern

Chorleiter beschreitet neue Wege

MITTELBADISCHER SÄNGERKREIS www.msk-baden-baden.de Rolf Hitscherich Schillerweg 18 | 76547 Sinzheim Telefon 07221-8704 | r.hit@gmx.de

18 | 76547 Sinzheim Telefon 07221-8704 | r.hit@gmx.de Mit einem humorvollen Programm gab Olaf Fütterer beim

Mit einem humorvollen Programm gab Olaf Fütterer beim Sängerbund Oberachern sein

Chorleiterdebüt.

Mit einem Programm voller Humor und Esprit unter dem Motto „Musik ist Trumpf“ zeigte der Sängerbund Oberachern, dass er mit seinem neu- en Dirigenten Olaf Fütterer andere Wege gehen will. Evergreens, Pop- songs, Schlager und Musical-Lieder bestimmten das Programm. Vom spanischen „Carmencita“ über „Won- derful World“, von Louis Armstrong bis zu Udo Jürgens‘ „Ich war noch

Ein Höhepunkt des Liederabends war dem Solisten Horst Fehr zu verdan- ken: Der Tenor, der seit 65 Jahren in den Reihen der Oberacherner zu fin- den ist, beendete an diesem Abend sei- ne Solokarriere mit dem Evergreen „So war mein Leben“ von Frank Sinatra und erntete dafür stehenden Applaus.

niemals in New York“ zeigte sich der Chor in modernem Gewand.

Fotos: privat

Die Sopranistin Alexandra Gühring bereicherte den Abend unter anderem mit „One Moment in Time“ von Whit- ney Houston. Als Gäste hatte man den Frohsinn Sasbach, ebenfalls unter Lei- tung von Olaf Fütterer, eingeladen. Mit „Rote Lippen soll man küssen“ oder „Griechischer Wein“ begeisterte auch er das Publikum. Die älteste Boygroup der Ortenau, die „Oken Harmonists“, brachte mit pfiffig-musikalischem Wortwitz noch mehr frischen Wind ins Programm. Gemeinsam präsentierten sich zum Abschluss der Sängerbund Oberachern und der Frohsinn Sasbach stimmgewaltig mit „Itsy Bitsy Teenie Weenie“ oder dem Alpenrock „Weit, weit weg“, bevor sich beim Trude-Herr- Klassiker „Ich will keine Schokolade“ ein Regen von Süßigkeiten über das Publikum ergoss. zi/rh

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news | chöre vor ort mittelbadischer sängerkreis | eintracht mösbach Kirchenkonzert beschließt Jubiläumsjahr Das

mittelbadischer sängerkreis | eintracht mösbach

Kirchenkonzert beschließt Jubiläumsjahr

Das Konzert zum 125-jährigen Beste- hen des Männerchors der Eintracht Mösbach war eine Sternstunde des Chorgesangs, die 150 Sänger und Mu- siker ihren Besuchern in der voll be- setzten Kirche St. Roman schenkten. Was der Jubiläumschor unter dem Vorsitz von Johann Klumpp und seine Projektpartner darboten, war beein- druckend.

Unter der Leitung von Willi Kamme- rer und Friedemann Nikolaus trat man im Mai 2015 im Rahmen der Konzert- reihe „Baden schaut über den Rhein“ im Dom zu Speyer mit vier weiteren Chören und Organist Holger Becker auf. Nun wurde die musikalische Brü- cke wieder zurück in den Schwarzwald geschlagen. Nicht nur bei „Sancta Maria“ und „Ave Maria Glöcklein“ er- füllte sich das Wort des Kirchenlehrers Augustinus: „Wer schön singt, betet doppelt“. „Musik tut auch der Seele gut“, so Pfarrer Joachim Giesler, und er sollte Recht behalten, wie an der an-

Giesler, und er sollte Recht behalten, wie an der an- Eine Sternstunde des Chorgesangs erlebte Mösbach

Eine Sternstunde des Chorgesangs erlebte Mösbach beim Kirchenkonzert zum 125-jäh-

rigen Bestehen des Männerchores.

dachtsvollen Stimmung in der Kirche zu erleben war. Gefühlvoll und virtu- os war das Orgelspiel von Holger Be- cker. Glänzend bereichert wurde das Konzert durch das bestens disponierte Orchester des Kammermusikkreises. Mit „Abendstimmung“ und „Madon- na Mora“ hat der Jubiläumschor unter Dirigent Friedemann Nikolaus, der

Als Höhepunkt vereinigten sich alle Mitwirkenden zu einem mächtigen Gesamtchor, der für „La Vergine“ und „Benia Calastoria“ mit nicht enden wol- lendem Beifall belohnt wurde. sp/rh

mit überraschend vielen jungen Leu- ten aufwarten kann, seine hohen Qua- litäten belegt.

Foto: Spether

chorverband kraichgau | gv freundschaft-harmonie oberderdingen Auf der Suche nach dem perfekten Urlaub dass beide
chorverband kraichgau | gv freundschaft-harmonie oberderdingen
Auf der Suche nach dem perfekten Urlaub
dass beide – auch mit leerer Urlaubs-
kasse – immer noch von „Weit, weit
weg“ träumten.
Nach der Pause eroberte das Mund-
harmonikaorchester Knittlingen die
k n a e o l d v a B Magazin des Badischen Chorverbandes 1/2016
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Magazin des
Badischen Chorverbandes
1/2016
WIE IST DAS MIT DEN
WARUM
KÖRPERSPRACHE
WO KINDER IN
EINE
WEIHNACHTSKONZERTEN?
DEN
AUFTRITT
BEEINFLUSST
MUSIKWELT
EINTAUCHEN
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Über 800 Zuhörer hatten sich in der Aschingerhalle ein- gefunden, um das erste gemeinsame Konzert des GV mit den Freunden vom Mundharmonikaorchester Knittlin- gen anzuhören (siehe Titelseite).

Unter dem Motto „Von Ost nach West – von Nord nach Süd“ folgte man im ersten Teil des Konzerts musikalisch einem jungen, abenteuerlustigen Paar auf ihrer Suche nach dem perfekten Urlaub: Von Muttern mit intensiven „Iirischen Segenswünschen“ verab- schiedet begleitete man es beschwingt „zum Städtele hinaus“ und ließ es

leichtfüßig mit „Follow him“ aus Sister Act folgen. Für alle Unwägbar- keiten der Reise hatte der Chor dann ein eindringlich intoniertes betend- hoffendes „All my trials Lord“ gewählt. Zwischenzeitlich war ihm dann auch eine Idee gekommen, um die Urlaubs- kasse zu füllen: Ein Banküberfall. Solist Ruben Lingenfelser zog sich imaginär beim „Ba-Ba-Banküberfall“ die Skimaske über. Zuvor stand das Paar noch im Stau, was man mit dem rhythmischen „Mambo“ verdeutlich- te. „Wie kann es sein?“ fragte der Chor nach misslungenem Überfall, und freute sich dennoch mit dem „Halle- lujah“, dass dem Paar nichts passiert war. Mit spanischen Rhythmen und dem „Oye la musica“ wurde deutlich,

Bühne und begab sich mit „Welthits auf Harmonikas“ auf die Reise. Das furiose Finale gestalteten das Knittlin- ger Mundharmonikaorchester und der Chor abschließend gemeinsam mit einem Medley verschiedener Queen

Titel.

Gv/tvh

CHORVERBAND KRAICHGAU www.chorverband-kraichgau.de Thomas von Haefen Obere Torstraße 38a | 76703 Kraichtal Telefon 07250-331294 thomas.von.haefen@freenet.de

news | chöre vor ort sängerkreis pforzheim | oratorienchor pforzheim Perlen der Romantik Perlen der

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chöre vor ort

sängerkreis pforzheim | oratorienchor pforzheim

Perlen der Romantik

pforzheim | oratorienchor pforzheim Perlen der Romantik Perlen der Romantik präsentierte der Oratorienchor

Perlen der Romantik präsentierte der Oratorienchor Pforzheim seinen Gästen in der Stadt-

kirche.

Musik der Romantik präsentierte der Oratorienchor Pforzheim in der Pforz- heimer Stadtkirche. Begleitet wurde er vom erweiterten Bachorchester Pforz- heim, die Gesamtleitung hatte Kord Michaelis.

Foto: privat

Das Konzert begann mit dem „Begräb- nisgesang“ von Johannes Brahms. Nur mit Bläsern und Pauken begleitet, be- ginnt und endet das Werk wie ein Lei- chenzug aus uralter Zeit, während im Mittelteil in fließender Melodik christ-

sängerkreis buchen | mgv hainstadt

Konzert einmal anders

Angeregt durch einen Artikel in der Baden Vokal wollte man auch beim MGV Hainstadt etwas Neues wagen – ein Konzert in einer Fabrikhalle.

Aufgrund guter Verbindungen zu ei- ner örtlichen Firma wurde diese auch gleich gefunden und man bekam au- ßerdem die Zusage, die betriebsei- gene Band mit einzubeziehen. Nach umfangreichen Werbekampagnen in den örtlichen Zeitungen fanden sich

schließlich 70 singbegeisterte Män- ner und Frauen zur ersten Probestun- de ein, die nahezu vollzählig bis zum Konzert blieben. Aus Platzgründen musste man sogar vom bisherigen Probelokal in die Pfarrscheune umzie- hen. Gut vorbereitet fand schließlich das „Konzert einmal anders“ statt. Ne- ben dem gastgebenden Männerchor des MGV Hainstadt wirkten der Chor des Gesangverein Liederkranz Wald- hausen (alle unter Chorleiter Christian

Liederkranz Wald- hausen (alle unter Chorleiter Christian Ein 70-köpfiger Projektchor wurde für das Konzert in der

Ein 70-köpfiger Projektchor wurde für das Konzert in der Fabrikhalle in Hainstadt gegrün-

det.

Foto: privat

SÄNGERKREIS PFORZHEIM

www.sk-pf.de Regina Wacker | Buchenweg 6

75248 Dürrn | Telefon 07237-7959

regina@wackerhome.de

liche Erlösungshoffnung aufscheint. Zusammen mit den Solisten Katrin Müller (Sopran), Anne Greiling (Alt), Emilio Ruggerio (Tenor) und Hans- Christian Hinz (Bass) erklang die Mes- se As-Dur von Franz Schubert. Dieser nahm auf die Zeitvorgaben einer „nor- malen“ katholischen Sonntagsmess- feier keine Rücksicht, sondern schuf ein autonomes Kunstwerk mit voller sinfonischer Orchesterbesetzung und großem Chor. Den Abschluss bildete das Te Deum C-Dur von Anton Bruck- ner. Es stellt einen der Höhepunkte seines künstlerischen Schaffens dar und zählt zu den bedeutendsten groß- en Chorwerken seiner Zeit. Für die rundum gelungene Aufführung gab es reichlich Applaus. pr

SÄNGERKREIS BUCHEN

www.saengerkreis-buchen.de Doris Scholz | Am Ring 10

74722 Buchen | Telefon 06281-3010

dorisscholzbch@t-online.de

Roos), der neu gegründete gemischte Projektchor, die Solistin Bettina von Hindte sowie die S+H Hausband un- ter Leitung von Andreas Herbst mit. Schwungvoll eröffnete die S+H Haus- band mit „Blue night“ bevor der Män- nerchor des MGV Hainstadt mit „Träu- me sind stärker“ sowie „Rock my soul“ das Publikum einstimmte. Mit Liedern von Peter Maffay, Reinhard May und Udo Jürgens begeisterte der gemischte Chor Waldhausen. Stürmischen App- laus bekam auch die Sopranistin Bet- tina von Hindte unter anderem für „Clown“. Dann kam die Stunde des Projektchores. Stimmgewaltig erklang „Über sieben Brücken musst du gehn“ sowie „Halleluja, sing ein Lied“, arran- giert von Chorleiter Christian Roos. Den finalen Schlusspunkt setzten die S+H Hausband, Projektchor und Ge- sangverein Waldhausen mit „Griechi- scher Wein“ von Udo Jürgens, arran- giert von Christian Roos. Stürmischer Applaus war der verdiente Lohn für dieses andere Konzert. ds

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news | chöre vor ort breisgauer sängerbund | mgv bischoffingen Abwechslung mit drei Chören „Ich möchte

breisgauer sängerbund | mgv bischoffingen

Abwechslung mit drei Chören

„Ich möchte zeigen, was die Chöre kön- nen“, war die Reaktion des Dirigenten Florian Bischoff auf das Lob für seine drei Chöre aus dem Breisgauer Sän- gerbund. Der Männergesangverein Bischoffingen (Gruppe Kaiserstuhl) eröffnete den musikalischen Reigen mit modernen Stücken wie „Tage wie diese“ (Tote Hosen/Holst) oder „The Lion sleeps tonight“ (Solomom). Die Bischoffsingers, eine jung gebliebe- nen siebenköpfigen Männergruppe, überraschten mit dem Stück von Ro- ger Cicero „Zieh die Schuh’ aus“.

Die Chorgemeinschaft Hochschwarz- wald (Titisee und Eckbach-Jostal) er- freute mit dem Silcherstück „Schiffer- lied“, mit „Schau was die Liebe ändern kann“ von A. Llyod Webber, einem italienisch gesungenen Lied und der Kantate von Edvard Grieg „Olav

gesungenen Lied und der Kantate von Edvard Grieg „Olav Die siebenköpfige Männergruppe Die Bischoffsingers mit

Die siebenköpfige Männergruppe Die Bischoffsingers mit ihrem Dirigenten Florian Bi- schof überraschten mit einem Stück von Roger Cicero. Foto: Panknin

Tryggvason – Landerkennung“. Bei- de Chöre zusammen begeisterten das Publikum mit dem „Chor der Lands- leute“ aus „Die verkaufte Braut“ (B. Smetana) und „Ihr von morgen“ von Udo Jürgens. Der Gesangverein Kai- serstuhl Bahlingen – ein gemischter Chor – brachte neuen Schwung in den Konzertsaal mit gut interpretierten

lateinamerikanischen Rhythmen und unterschied sich daher vehement von

den Männerchören. Mit einem ge- meinsamen Stück traten alle rund 80 Sängerinnen und Sänger auf. „The Conquest of Paradise“ (Vangelis), beendete den kurzweiligen Konzert-

rpa

abend.

BREISGAUER SÄNGERBUND www.breisgauer-saengerbund.de Roswitha Panknin Emmendinger Straße 16 | 79211 Denzlingen Telefon 07666-5841 r.panknin@archetextur.de

ist ein Ros entsprungen" zeigten ein- mal mehr die Klasse des Hochdorfer Chores. Mit „Akanamandla", einem traditionellen Gospel der Zulu, waren auch die Konzertbesucher gefordert. Alle sangen und klatschten begeistert mit und erlebten so hautnah, welche Freude es macht mit vielen Gleichge- sinnten in einem Chor zu singen. Die Sopranistin Giorgiana Pelliccia, der Organist Frederik Kranemann und Moritz Heffter am Piano begleiteten das Konzert und gaben zusätzlich mit stimmungsvollen Soli einen Einblick in ihr breit gefächertes Können. Hö- hepunkt und Schlusspunkt war die Aufführung von „O holy night", einem Werk von Adolphe Adam und John E. West, bei dem der Chor, die Solis- tin und die Orgel gemeinsam musi- zierten. Dirigent Rainer Hoffmann war sichtlich zufrieden, die Zuhörer honorierten die Leistung mit anhal- tendem Applaus. mag/rpa

breisgauer sängerbund | chorvereinigung hochdorf

Eine anspruchsvolle Mischung

| chorvereinigung hochdorf Eine anspruchsvolle Mischung Die Akustik der Bergkirche Nimburg brachte die Vorträge der

Die Akustik der Bergkirche Nimburg brachte die Vorträge der Chorvereinigung Hochdorf

so richtig zur Geltung.

Vorfreude auf Advent und Weihnach- ten zauberten die Sängerinnen und Sänger der Chorvereinigung Hochdorf mit ihrem gleichnamigen Konzert an zwei Abenden in die Ohren und Her- zen der Zuhörer. Die Mühe mit mona- telangen Proben hat sich gelohnt. Das

Foto: Jobst

Ambiente der adventlich geschmück- ten Kirchen, die Akustik und vor allem die anspruchsvolle Mischung aus traditionellen und modernen Lie- dern, wenig bekannten Gospels und dazwischen unterschiedlichste mehr- stimmige Interpretationen von „Es

news | leute breisgauer sängerbund | s’chörle hausen Gesichter der Nacht Ob klassisch oder volkstümlich

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breisgauer sängerbund | s’chörle hausen

Gesichter der Nacht

sängerbund | s’chörle hausen Gesichter der Nacht Ob klassisch oder volkstümlich – s‘Chörle besang unter

Ob klassisch oder volkstümlich – s‘Chörle besang unter Leitung von Veronika Fehse die

Foto: Veranstalter

stead Market“. Beeindruckend waren neben den zwei berührenden Frau- enchorstücken „Guten Abend, gut Nacht“ und „Lalelu“ auch die Gesangs- solisten des s‘Chörle (Rolf Löffler, Su- sanne Lüpke, Stefanie Bauer), die für stimmungsvolle Momente sorgten.

Nacht mit allen ihren Facetten.

Beim Jahreskonzert des s‘Chörle Hau- sen unter der kompetenten Leitung von Veronika Fehse erklangen zum Thema „Abend und Nacht“ Lieder und Gesänge sehr unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen.

Die Zuhörer wurden auf eine Reise mit klassischem und volkstümlich ge- haltenem Liedgut mitgenommen. Mo- zarts humorvoller Kanon „Bona nox“ und das schlicht und anrührend vor- getragene Volkslied „Der Mond ist auf- gegangen“ eröffneten den nächtlichen Reigen. Dass am Abend und in der Nacht auch mächtig was los sein kann, zeigten die engagierten Sängerinnen und Sänger mit schwungvollen Songs wie „The Lion sleeps tonigt“ und „Lin-

Wussten Sie schon

… dass der Bund deutscher Blas- musikverbände das erfolgreichste Blasmusikcamp Europas entwickelt hat? Das sagt der BDB jedenfalls selbst über sein Musikcamp im Europa- Park Rust, das 2016 sein zehnjähri- ges Bestehen feiert. Rund 250 Jugend- liche und junge Erwachsenen nehmen jährlich im August am Musikcamp teil, das eine Woche dauert und mit einem Abschlusskonzert vor 1500 Zu-

hörern endet.

ivo

Dass sich Volkstümliches und Klas- sisches wunderbar ergänzen können, zeigten die Gastensembles des Kon- zerts. Den Mundharmonikafreunden Breisgau und einem Holzbläserquin- tett folgte der Gesangverein MGV Un-

termünstertal mit gefühlvoll vorgetra- genen Liedern über Wein, Liebe und

Heimat ab.

gb

BCV- TIPP von Cornelia Donat, Geschäftsführerin des BCV: "Vom 1. bis 5. Februar finden die
BCV-
TIPP
von Cornelia Donat,
Geschäftsführerin des BCV:
"Vom 1. bis 5. Februar finden die
Kompaktkurse zur Musiklotsin/
zum Musiklotsen für Schüler der
Haupt- und Werkrealschulen statt.
Die detaillierte Ausschreibung fin-
den sie unter www.bcvonline.de.
Fragen werden auch gerne in der
Geschäftsstelle beantwortet.“
werden auch gerne in der Geschäftsstelle beantwortet.“ Chorverband Kraichgau 60 Jahre im Chor aktiv: Klaus Moser
Chorverband Kraichgau 60 Jahre im Chor aktiv: Klaus Moser (Oberderdingen) Breisgauer Sängerbund 60 Jahre im
Chorverband Kraichgau
60 Jahre im Chor aktiv:
Klaus Moser (Oberderdingen)
Breisgauer Sängerbund
60 Jahre im Chor aktiv
Josef Mayer (Oberried)
Sängerkreis Pforzheim
60 Jahre im Chor aktiv:
Wilhelm Hügel (Nöttingen),
Bruno Raible (Hamberg)
65 Jahre im Chor aktiv:
Rolf Schmauderer (Pforzheim)
Chorverband Elsenzgau
60 Jahre im Chor aktiv:
Artur Bauer (Sinsheim-Rohrbach)
65 Jahre im Chor aktiv:
Konrad Fischer, Werner
Schumacher, Walter Fessler
(Sinsheim-Rohrbach)
Untermarkgräfler Chorverband
60 Jahre im Chor aktiv
Günter Gitschier (Schweighof)
Bodensee-Hegau-Chorverband
60 Jahre im Chor aktiv:
Georg Osswald (Riedheim)
Chorverband Kinzigtal
60 Jahre im Chor aktiv:
Karl Benz, Wilhelm Trautwein
(Schiltach)
65 Jahre im Chor aktiv:
Karl Neumayer (Nordrach),
Josef Huber (Ohlsbach)

leute

Chorverband Kurpfalz Heidelberg

60 Jahre im Chor aktiv:

Karl Walk (Dossenheim), Günter Vogel (Heidelberg-Pfaffengrund), Gerhard Sigmann (Heidelberg), Kilian Wittemann (Wiesloch), Paul Knopf, Werner Blum, Helmut Epp (Dielheim), Peter Steck (Strümpfelbrunn), Siegfried Kees (Heidelberg-Wieblingen), Günter Waibel (Mauer), Werner Mohr, Walter Ziegler (Heidelberg- Rohrbach)

65 Jahre im Chor aktiv:

Karl-Friedrich Rupp (Aglaster- hausen), Alfons Müller (Strümpfelbrunn)

Sängerkreis Weinheim

60 Jahre im Chor aktiv

Karl-Heinz Fath (Lützelsachsen), Walter Hartmann (Edingen), Kurt Noe (Oberflockenbach), Dieter Mül- ler (Ladenburg), Albert Siegel (Hed- desheim), Fritz Walter (Sulzbach)

65 Jahre im Chor aktiv:

Willy Merdes, Manfred Hemberger (Edingen), Fritz Hartenbach (Oberflockenbach), Otto Felz (Laudenbach), Bernhard Egenmaier (Ladenburg)

70 Jahre im Chor aktiv

Heinrich Bernhard (Weinheim), Robert Blümmel, Richard Grimmer (Schriesheim)

Mittelbadischer Sängerkreis

60 Jahre im Chor aktiv:

Rainer Schmidt (Baden-Baden), Siegfried Bäuerle, Gottfried Kohler (Bühlertal), Reinhold Detscher (Sulzbach), Wilfried Rudolphi (Vormberg)

Chorverband Bruchsal

60 Jahre im Chor aktiv

Hermann Schneider (Bruchsal), Walter Mücke (Philippsburg),

Gerold Kleinlagel (Östringen)

65 Jahre im Chor aktiv

Alfred Baumann (Östringen), Friedhelm Kirrmaier (Altlußheim), Reinhold Heißler (Wiesental)

Kurpfälzer Chorverband Mannheim

60 Jahre im Chor aktiv:

Günter Klug (Mannheim-Rheinau), Rudolf Fenzel, Helmut Herbel, Walter Eßwein, Horst Wetzel (Mannheim- Sandhofen), Erich Dollinger, Ernst Hoffmann (Mannheim), Karl Senner (Mannheim-Käfertal), Manfred Rechenberg, Willi Reffert, Erich Bauer (Mannheim-Feudenheim)

65 Jahre im Chor aktiv:

Heinz Wehe, Karl-Heinz Wetzel, Wilfried Böh (Mannheim-Sandhofen), Edmund Diefenbach (Mannheim), Franz Bauer (Mannheim-Friedrichs- feld), Fritz Gauch, Friedrich Künzler, Franz Strasser (Mannheim-Feuden- heim), Herrmann Otto (Mannheim-

Seckenheim)

Chorverband Karlsruhe

60 Jahre im Chor aktiv

Peter Meyer (Friedrichstal), Elisabeth Heuer (Weingarten), Rolf Strenger (Karlsruhe-Rintheim), Herbert Zimmermann (Karlsruhe), Walter Ratzel, Herbert Dürr (Eggen- stein), Bernd Daferner (Wöschbach)

65 Jahre im Chor aktiv:

Manfred Kiefer, Werner Krebs (Karlsruhe), Helmut Schwander (Karlsruhe-Durlach), Walter Hornung, Johann Wendler (Fried- richstal), Werner Reich (Ettlingen), Karl Seitz (Liedolsheim), Konrad Becker, Erich Brandel, Stefan Waible (Reichenbach)

70 Jahre im Chor aktiv:

August Vogel (Busenbach), Friedrich Zechiel (Wolfartsweier)

75 Jahre im Chor aktiv:

Walter Hofheinz (Friedrichstal)

BAV 1·2016

Chor aktiv: Walter Hofheinz (Friedrichstal) BAV 1·2016 wurde einstimmig in Amt bestätigt. Beide Amateurchöre
Chor aktiv: Walter Hofheinz (Friedrichstal) BAV 1·2016 wurde einstimmig in Amt bestätigt. Beide Amateurchöre

wurde einstimmig in Amt bestätigt. Beide

Amateurchöre und

Alexander Steinhilber

führer der Institution

Hansestadt Hamburg

Hans Jaskulsky, bisheriger Präsident der Bundesvereini- gung Deutscher Chorverbän-

de, wurde vom Präsidium ein- stimmig wieder gewählt. Auch Vize-Präsident Christian Finke

seinem

stehen

seit 2012 an der Spitze des Dachverbands der deutschen

werden

nun für weitere drei Jahre die Geschicke der BDC lenken. Zu den Gratulanten zählte auch die designierte Generalsekretä- rin Alexandra Gruber, die ab 1. Januar 2016 die Geschäftsstelle der BDC leiten wird.

ist vom

Stiftungsrat des Bach-Archivs

Leipzig zum neuen Geschäfts-

berufen

worden. Der Kulturmanager

folgt ab 15. Februar auf Dettloff Schwerdtfeger, der mit Beginn des Jahres 2016 als kaufmän- nischer Geschäftsführer zur Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH wechselte. Der promovierte Musikwissen- schaftler Steinhilber leitet seit 2010 das Referat für Musik der Kulturbehörde der Freien und

ivo

Wussten Sie schon

… dass es beim Deutschen Chorfest „Reine Frauensache“ geben wird? Dieses Projekt spricht Frauenchöre

und Einzelsängerinnen an, die sich zu einem Projektchor zusammenfin- den und beim Chorfest (26. bis 29. Mai in Stuttgart) auftreten. Der Hes- sische Sängerbund organisiert „Reine Frauensache“ auf der Grundlage des gleichnamigen Chorbuches der Editi-

on Peters.

ivo

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leute

Großer Ehrungsreigen

Bei der festlichen Ehrungsmatinee des Chorverbands Kurpfalz Schwetzingen in der Kurpfalzhalle in Oftersheim, freute sich der Vorsitzende, Gerhard Kuhn über die zahlreichen Besucher, aber auch über mehr als fünf Dutzend Chormitglieder, die es zu ehren galt.

„Ehren heißt Danke sagen“ und „Alle zu Ehrenden verrichten einen Dienst im Kulturbereich und für die Gesellschaft, was nicht hoch genug zu schätzen ist“ waren Schlagworte Kuhns zur Begrüßung. Ein großer Eh- rungsreigen bot sich den Besuchern, denn 66 Ehrungen für langjährige Sängerinnen und Sänger standen an. Eingerahmt in den Gesang der Ofters- heimer Chöre der Germania und des Sängerbund Liederkranz, fanden die Laudatoren aus der Kommunal- und Landespolitik lobende, honorierende, aber auch mit Humor gewürzte Worte für die treuen Sängerinnen und Sän- ger. Erfreulich, dass nur wenige der zu Ehrenden nicht da sein konnten, so nahmen doch über 60 von ihnen ihre Auszeichnungen mit strahlenden

doch über 60 von ihnen ihre Auszeichnungen mit strahlenden Musikalische Bandbreite demonstrierten die Chöre – hier

Musikalische Bandbreite demonstrierten die Chöre – hier der GV Germania Oftersheim- bei der Ehrungsmatinee des Chorverbands Kurpfalz Schwetzingen. Foto: Preissler

Gesichtern entgegen. Eine beeindru- ckende Bandbreite zeigten der GV Germania und der MGV Sängerbund Liederkranz Oftersheim in der musi- kalischen Begleitung der Matinee, die vom „Kühlenden Morgen“ der kräfti- gen Männerstimmen des Liederkranz bis zu „If i had a hammer“ des Gospel- chors der Germania reichte.

Einer der Höhepunkte dieses beein- druckenden Sonntagmorgens war die Ernennung von Verbandschorleitern Maria Löhlein-Mader zum Ehrenmit- glied des Chorverbandes. Sie beklei-

det seit 1990 dieses Amt und hat in 25 Jahren viel bewegt. Sei es die Werbung für Kinder- und Jugendchöre, Fortbil- dungen und sonstige Maßnahmen, die den Gesang wesentlich positiv be- einflussen.

Gerhard Kuhn gab allen mit auf den Nachhauseweg: „Sie alle haben für die Gemeinschaft die Aufgabe über- nommen, mit dem Chorgesang zu erfreuen, diese Tradition aufrecht zu erhalten, und stehen für Konzerte, die überall in der Region beflügeln“. hgü

 

Freude über Staufermedaille

 

Tätigkeit

im

Chorver-

Martin Kistler die zu Ehrenden mit seiner Laudatio, mit Urkunden und Medaillen. Karin und Josef Brogle wurde attestiert, einen unschätz- baren Beitrag zum kulturellen Leben im gesamten Landkreis geleistet zu haben. Landrat Kistler schloss seine Laudatio mit den Worten „sie sind Garanten für bürgerschaftliches Engagement“. Den Antrag für die Ehrung hatte der Ehrenvorsitzende des MGV Wutöschingen, Johann Windler, gestellt. MdL Felix Schrei- ner hatte ihn dabei unterstützt. Per- sönlich war er beim Ministerpräsi- denten vorstellig geworden. Auch er gratulierte dem Ehepaar Brogle so- wie dem Chorverband Hochrhein in seiner Eigenschaft als Präsident des Blasmusikverbandes Hochrhein. pr

band ausgezeichnet.

Mit der Staufermedaille wurden Josef und Karin Brogle (von rechts) ausgezeichnet. Johann Windler (links) hatte

Das Ehepaar Brogle ist im gesamten Landkreis Waldshut ein Synonym für das Chorwesen. Mit zeitgemäßen Ideen ha- ben sie zusammen die

Chorszene vom Klett- gau bis ins Wehratal

weiterentwickelt. Dabei haben sie den Organisationsstab beim Chorverband schon vor drei Jahren weitergereicht. Ehrenmitglied und Eh- renpräsident sind sie bereits und sie verlassen sich ganz auf die Schaffens- kraft der etwas Jüngeren.

den Antrag gestellt und war von MdL Felix Schreiner (dane- ben) unterstützt worden. Foto: Leutenecker

Eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Baden-Württemberg, die Staufermedaille, wurde den bei- den Urgesteinen des Chorverbandes Hochrhein (CVH), Karin und Josef Brogle, bei der Hauptversammlung des CVH verliehen. Sie wurden damit für ihre langjährige, ehrenamtliche

Völlig unerwartet überraschte Landrat

leute

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service

leute | service Ehrungen für rund 3000 Sängerjahre „Die heute zu Ehrenden kommen zum größten Teil

Ehrungen für rund 3000 Sängerjahre

„Die heute zu Ehrenden kommen zum größten Teil noch aus einer Zeit, als man nur um des Singens Willen in die Gesangvereine eingetreten ist“. So begrüßte Jürgen Zink Vorsitzender des Kurpfälzer Chorverbandes Mannheim zu ehrende und Gäste zur Jubilarfeier des Chorverbandes in Neckarau.

Zink bescheinigte den treuen Sänge- rinnen und Sängern: „Sie bereichern das kulturelle Leben und sind für die Stadt Mannheim unverzichtbar.“ In einer Zeit der Dauerbespaßung durch die neuen Medien litten Vereine aber immer mehr. Die Kommunikation las- se nach und auch die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement. Diesen neuen Herausforderungen gelte es, sich zu stellen. Es gäbe keinen Still- stand in der Laienchorbewegung, ganz im Gegenteil. Bereits vor vielen Jahren hätten Vereine damit begon- nen, Kinder- und Jugendchöre sowie

Frauenchöre zu gründen. Auch öffne man sich moderner Chorliteratur, um das Singen für alle Altersgruppen in- teressant zu machen. Man müsse sich einfach der neuen Zeit anpassen, um die Chöre auch für die Zukunft fit zu machen. Zink forderte dazu auf, posi- tiv in die Zukunft zu schauen, denn Singen im Chor sei gesund, stärke das Herz und bleibe weiterhin spannend und aufregend.

Musikalisch wurde der Nachmittag von den Chören der Fleischerinnung unter der Leitung von Hans-Georg Reinhard gestaltet, die ein breites Spektrum der Chormusik von traditionell bis modern präsentierten. An diesem Nachmittag konnten 63 Sängerinnen und Sänger für ihre 10-, 25-, 40-, 50-, 60- und 65-jäh- rige aktive Mitgliedschaft mit den ent- sprechenden Urkunden und Ehrenna- deln ausgezeichnet werden. ms

Urkunden und Ehrenna- deln ausgezeichnet werden. ms Die Chöre der Fleischerinnung Mannheim gestalteten das

Die Chöre der Fleischerinnung Mannheim gestalteten das musikalische Rahmenpro- gramm der Jubilarfeier im Chorverband Mannheim. Foto: Schatz

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Punktuelle Satzungsänderung oder Neufassung?

reichten vollständigen Wortlaut der Sat- zung und, wenn die Satzung geändert worden ist, ohne dass ein vollständiger Wortlaut der Satzung eingereicht wur- de, auch mit den zuvor eingetragenen Änderungen übereinstimmen.

Das Registergericht hat neben dem gesetz- und satzungsmäßigen Zu- standekommen eines Satzungsände- rungsbeschlusses auch dessen inhalt- liche Zulässigkeit zu prüfen. Insoweit hat das Registergericht im Falle einer Neufassung der Satzung weiterge- hend nicht nur die geänderten Be- stimmungen, sondern die gesamte Satzung zu prüfen; dabei können auch unveränderte Regelungen, die bei der Voreintragung nicht beanstandet wur- den, nunmehr auf ihre inhaltliche Zu- lässigkeit überprüft und ggf. als unzu- lässig zurückgewiesen werden. Fundstelle: OLG Nürnberg, Beschluss v. 13.11.2015, Az.: 12 W 1845/15 m.w.N.

Fazit: Der Weg der Neufassung der Satzung empfiehlt sich vor allem dann, wenn umfangreiche Änderungen erforderlich sind. Da die Neufassung der Satzung mit einem Beschluss der Mitglie- derversammlung mit satzungs- ändernder Mehrheit beschlossen werden kann, kann auch aus tak- tischen Gründen der Beschluss einer Neufassung einfacher sein, als der mühsame Weg von zahl- reichen Änderungsbeschlüssen.

Aber: wie die Entscheidung des OLG Nürnberg zeigt, birgt die Neufassung einer Satzung auch das Risiko, dass sich der Rechts- pfleger mit der Satzung insgesamt beschäftigen muss, was zu Bean- standungen führen kann, mit de- nen man nicht gerechnet hat. Quelle: www.verein-aktuell.de

Wenn das Thema Satzungsänderung im Verein ansteht, ist zu prüfen, ob nur punktuelle und einzelne Ände- rungen an bestimmten Stellen der Satzung vorgenommen werden sollen oder ob die Änderungen so umfang- reich sind, dass sich eine Neufassung der Satzung anbietet.

Beide Wege zählen als Satzungsän- derung und bedürfen zu ihrer Wirk- samkeit der Eintragung in das Ver- einsregister. Der Anmeldung sind eine Abschrift des die Änderung ent- haltenden Beschlusses ( = Protokoll der Mitgliederversammlung) und der Wortlaut der (neuen) Satzung bei- zufügen. In dem Wortlaut der Sat- zung müssen die geänderten Bestim- mungen mit dem Beschluss über die Satzungsänderung, die unveränderten Bestimmungen mit dem zuletzt einge-

service 6 7 Chor auf Reisen 7 8 Klänge. Das schlichte, in Italien sehr beliebte
service 6 7 Chor auf Reisen 7 8 Klänge. Das schlichte, in Italien sehr beliebte
service 6 7 Chor auf Reisen 7 8 Klänge. Das schlichte, in Italien sehr beliebte

service

6 7

Chor auf Reisen

7 8

Klänge. Das schlichte, in Italien sehr beliebte „Dolce Sentire“ rundete den Auftritt ab und die
Klänge. Das schlichte, in Italien sehr
beliebte „Dolce Sentire“ rundete den
Auftritt ab und die Messebesucher
spendeten begeistert Beifall.
Der Madrigalchor Alu Singen begeisterte die Messebesucher im Petersdom. Foto: Harter
Madrigalchor begeistert im
Petersdom
Der Madrigalchor Alu Singen (Bo-
densee-Hegau-Chorverband) ver-
brachte fünf ereignisreiche Tage mit
zahlreichen Auftritten in Rom und in
Singens Partnerstadt Pomezia.
Höhepunkt der Chorreise war die
Messe im Petersdom am "Altare
della cattedra", dem Kathedralaltar
hinter dem Papstaltar, die der Chor
musikalisch begleiten durfte. Die
Chorweke von Vytautas Miskinis
„Cantate Domino” über Mendelssohn
„Richte mich Gott“ und „Jauchzet
dem Herrn alle Welt“ bis zu Heitor
Villa-Lobos „Ave Maria” füllten den
Petersdom mit sattem Klang. Monsig-
nore Carlos Encina bedankte sich auf
Deutsch beim Madrigalchor Alu Sin-
gen und seinem Dirigenten Hartmut
Kasper für die wunderbar polyphonen
Ein weiterer Programmpunkt der
Chorreise war der Besuch des deut-
schen Soldatenfriedhofs in Pome-
zia. Die Gäste trugen Rheinbergers
„Abendlied“ und Mendelsohns
„Denn er hat seinen Engeln“ vor. In
der katholischen Kirche San Bonifa-
cio in Via Singen gab der Madrigal-
chor ein Konzert mit italienischen
Madrigalen und weltlichen Chor-
stücken. Der konzertante Auftritt
im Pantheon war durch die hervor-
ragende Akustik des Bauwerks ein
besonderes Klangerlebnis und Tou-
risten aus aller Welt belohnten den
Madrigalchor mit großem Applaus.
Reinhold Jutt, Vorstandsmitglied
des Madrigalchors Alu Singen, orga-
nisierte die Auftritte und die Gene-
ralaudienz mit Papst Franziskus, bei
der der Chor namentlich erwähnt
wurde. Weitere Infos:
www.mca-singen.de
friederike@mueller-harter.de fh
Zu den Weihnachtsmärkten in Köln
Erster Stopp auf der Reise nach Köln
und Umgebung war die mächtigen
Klosterkirche Maria Laach. Hier
konnte sich der Chor on tour der
Chorgruppe Emmendingen mit Dia-
na Schmitt (Breisgauer Sängerbund)
von der phantastischen Akustik
überzeugen.
Quartier wurde in Leverkusen be-
zogen – im beeindruckenden Hotel
der Bayarena, Heimat des FC Bayer-
Leverkusen. Auf dem Christkind-
chenmarkt in Leverkusen trat der
Chor zweimal auf. Der geführten
Besichtigung des Kölner Doms am
nächsten Vormittag schloss sich ein
ausgedehnter Rundgang durch die
Altstadt an. Bei der Besichtigung
von Schloss Burg im Bergischen
Auf dem Nikolausmarkt in Köln sorgte der Chor on tour der Chorgruppe Emmendingen
stimmungsvoll für Unterhaltung.
Foto: privat
Land am nächsten Tag traten die Cho-
risten natürlich auch hier auf. Die
Liedvorträge kamen gut an und es gab
viel Beifall. Auftrittsorte waren noch
die Seniorenresidenz im Arnold-Over-
zier-Haus und der Weihnachtsmarkt
„Nikolausdorf“. Auf der Rückfahrt
ging es nach Dombesichtigung und
Gesang in Speyer wieder auf den
Weihnachtsmarkt, bevor der Bus die
Richtung Heimat ansteuerte.
Information zur Reise gibt: Peter
Rahden, Telefon 07641/3575. pra/rpa

service

Kurse…Seminare…Fortbildungen

Gospels in 4D mit der Complete Vocal Technique Einen Tag lang Gospels direkt aus der Sicht des Komponisten erleben und gleichzeitig unter gesangstech- nischen Gesichtspunkten der Com- plete Vocal Technique einstudieren bietet ein Intensiv-Workshop am Sonntag 13. Februar, von 9.45 bis 17 Uhr im Evangelischen Gemein- dehaus in Helmstadt (Chorverband Elsenzgau). Der überregional ge- fragte Stimmbildner und Chorleiter Patrick Bach wird zusammen mit dem Komponisten Niko Schlenker Gospels aus dem Heft „Life in 4D“ nach dem Masterclass-Prinzip de- monstrieren, die Teilnahme erfolgt entweder als Solist oder im Studio- Chor. Info: www.gospel-workshop.de und www.patrickbach-cvt.de eg

Carusos Informationstag Sonja Reinsfelder, Verbandschorlei- terin des Chorverbands Karlsruhe, ist frisch gebackene Fachberaterin für „Die Carusos". Sie will ihr Wis- sen auch an andere weiter geben und für „Die Carusos“ werben. Dazu gibt es einen Einführungs- und In- formationstag am 13. Februar ab 10 Uhr im Casino Ettlingen. Nähere Informationen und Auskünfte er- hält man unter info@chorverband- karlsruhe.de . In weiteren Terminen werden die teilnehmenden Kinder- gärten bis zum Sommer auf Wunsch betreut. Ein wichtiger Bestandteil des Tages wird ab 11 Uhr das Thema Stimmbildung mit Kindern von drei bis sechs Jahren sein sowie Stimm- bildung mit und für Erzieherinnen und Erzieher.

Musik vom Blatt erleben „Singen auf den ersten Blick” heißt eine Fortbildungsveranstaltung des Chorverbandes Karlsruhe am 19. März (Casino Ettlingen, Am Dick- häuterplatz), an der auch Chorsän- ger aus anderen Regionalen Chor-

verbänden dabei sein können. Die Teilnehmer begeben sich mit Chor- leiterin Sonja Reinsfelder auf eine Entdeckungsreise auf dem Weg zum Notenlesen, nicht nur eine Gedan- kenstütze beim Nachsingen der ge- hörten Töne: An diesem Tag steht das „Erleben der Musik vom Blatt” im Vordergrund. Für Einsteiger und erfahrene Sänger werden Brücken zwischen Sing- und Hörerfahrung gebaut und das Rätsel der Noten- schrift gelöst. Dabei geht es eher um das praktische Musizieren als in zweiter Stelle um eine Einführung in die Musiklehre. Es werden von Beginn an die verschiedenen Ton- arten benutzt, um das Auge nicht an einzelne Töne zu binden, es geht um Stufen, Sprünge, Dreiklang und Rhythmus. Diese werden erst iso- liert und dann kombiniert und erge- ben zusammen das Bild eines neuen Liedes. Information und Anmeldung:

info@chorverband-karlsruhe.de

Fortbildung für Vizechorleiter Der Chorverband Karlsruhe will seinen Vizechorleitern Hilfen zur Hand geben. Dazu findet am 16. April im Casino Ettlingen (Am Dickhäuterplatz) von 10 bis 16 Uhr eine Vizechorleiter-Fortbildung un- ter Leitung von Sonja Reinsfelder statt. Bei der Veranstaltung gibt es Tipps und Tricks fürs gute Dirigat, Empfehlungen zur Stimmbildung sowie Hilfen zur Übernahme einer Chorprobe. Natürlich steht auch der Erfahrungsaustausch auf dem Pro- gramm. Information und Anmeldung:

info@chorverband-karlsruhe.de

BAV 1·2016

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Chormusik in

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Im Januar und Februar sind in der Sen- dung „Musik aus dem Land" in SWR4 Baden-Württemberg sonntags ab 18 Uhr folgende Chöre und Ensembles zu hören:

Chöre in „Musik aus dem Land“ im Ja- nuar und Februar 2016:

 10. Januar: Männergesangverein Sängerbund Heiligkreuzsteinach  17. Januar: Liederkranz Alttann  24. Januar MGV-Chöre Mühlacker  31. Januar Fleischersingchor Stuttgart  7. Februar Poppelechor Singen am Hohentwiel Änderungen vorbehalten

Sonntags heißt es in SWR4 Baden- Württemberg Uhr zwei Stunden lang:

„Musik aus dem Land". In dieser Sen- destrecke stehen Musikanten und Sän- ger aus Baden-Württemberg im Mittel- punkt. Wer mit dabei sein möchte kann sich mit einem Tonträger bewerben. Bitte senden an: SWR4 Baden-Würt- temberg, „Musik aus dem Land", z.Hd. Edi Graf, Postfach, 70150 Stuttgart

Des Rätsels Lösung aus 12/2015

Die fünf Unterschiede in den bei- den Bildern sind:

1. links unten fehlt ein schwarzes Quadrat im Parkett

2. beim dritten Sänger in der vor- deren Reihe von links fehlt die Gürtelschnalle

3. im rechten Wandspiegel fehlt die Spiegelung der kleinen, weiß-grünen Leuchte

4. geht man von dieser Stelle aus

nach unten fehlt in der hinteren

Sängerreihe eine Schuhspitze

5. beim zweiten Sänger von rechts

in der vorderen Reihe fehlen an

der Notenmappe die Finger

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service Für Sie gelesen Badischer Chorverband · Geschäftsstelle Gartenstr. 56a · 76133 Karlsruhe
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Für Sie gelesen Badischer Chorverband · Geschäftsstelle Gartenstr. 56a · 76133 Karlsruhe Postvertriebsstück, DPAG,
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Badischer Chorverband · Geschäftsstelle Gartenstr. 56a · 76133 Karlsruhe
Postvertriebsstück, DPAG, E6542 · Entgelt bezahlt
Robert Greene, „33 Gesetze der
Strategie“, Kompaktausgabe, Han-
ser Verlag, ISBN 9783446438736,
220 Seiten, 16,90 Euro
Baden vokal verlost
3 Bücher
„33 Gesetze der Strategie“
kann gewinnen, wer das korrekte Lösungs-
Die
neben stehen
wort aus dem
einschickt an:
Rätsel bis 5. Januar
bav@ivo-press.de, Betreff Verlo-
Vollmer, Redaktion
sung oder
per Post an
Ingrid
vokal, Rotdornweg 6, 76149 Karlsruhe
leichter,
russ.
musikal.
Baden
kurz für
Musik-
Abk.:
Blasinst-
derb,
offener
Pfann-
Bezeich-
Deo-
übungs-
Oktan-
rument
plump
Ein-
kuchen
nung für
Was kann ein Vereins-
vorsitzender von Han-
nibal lernen? Der war
ein großer Stratege. Strategien
kann man überall im Leben ge-
brauchen – also auch im Verein
oder Chor. Bestsellerautor Robert
Greene stellt in dieser Kompakt-
ausgabe große Strategen vor, zeigt
ihre Stärken und Schwächen auf.
Das handliche Hardcoverbuch im
DIN A-5-Format erzählt haupt-
sächlich von Kriegsstrategien (in
der englischen Originalausgabe
trägt es den Titel „The 33 Strate-
gies of War“), lässt man sich aber
darauf ein gelingt es, diese aufs
Leben allgemein zu projizieren.
„Feinde“ erkennen, sie gezielt bluf-
fen, Unerwartetes tun, Bündnisse
eingehen – das sind nur ein paar
Tipps, die man mitnehmen kann.
Aufmerksame Leser sehen eige-
ne Stärken und Schwächen und
entwickeln neue Strategien für
bestimmte Situationen. Beim Le-
sen wird man sich auch bewusst,
dass kriegerische Auseinanderset-
zungen nicht nur auf der politi-
schen Bühne stattfinden. ivo
dorant
stück
zahl
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(Mz.)
Tiefton
Klavier-
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musikstil
kennung
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Gebäu-
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Impressum

Herausgeber, Verlag und VERTRIEB:

Badischer Chorverband 1862 e.V. | Geschäfts- stelle: Gartenstraße 56a | 76133 Karlsruhe | Telefon: 07 21 /84 96 69, 9 85 19 80, 9 85 16 07 | Telefax: 07 21 / 85 38 86 | info@bcvonline.de | www.bcvonline.de

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Jahresbezugspreis: 16,50 Euro (inkl. 7 % MwSt.) | Baden vokal erscheint monatlich (außer September) und ist als Download unter www.bcvonline.de erhältlich.

Redaktion (verantwortlich):

Ingrid Vollmer | Pressebüro ivo-press | Rotdornweg 6 | 76149 Karlsruhe | Telefon:

07 21 / 9 71 44 12 | Telefax: 07 21 / 9 71 44 13 bav@ivo-press.de | www.ivo-press.de Redaktionsschluss ist der 5. des Vormonats. Vereine reichen ihre Beiträge über die Presse- referenten der regionalen Chorvereinigungen ein. Alle Veröffentlichungen unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Die Genehmigung zur Weiterverbreitung kann von der Redaktion erteilt werden.

ANZEIGEN, Gestaltung und Herstellung:

Stober GmbH | Industriestraße 12 | D-76344 Eggenstein | Telefon: 07 21 / 9 78 30-0 | Telefax: 07 21 / 9 78 30-40 | bav@stober.de | www.stober.de

Gedruckt wird auf chlorfrei gebleichtem, umweltfreundlichen Papier. Anzeigenschluss ist am 10. des Vormonats.

BAV 1·2016

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