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Pfingsten B - Fürbitten

PRIESTER: In der Pfingstgeschichte staunen Menschen, die von weit her


gekommen sind, die großen Taten Gottes zu verstehen, jeder in seiner
Sprache, jeder auf seine Art. Liebe öffnet Herzen, gibt den Worten einen
guten Geist und verleiht der Welt Glanz und Schönheit. Darum beten wir:

- Herr, Menschen rufen Geister und werden ihrer nicht mehr Herr.
Die Folgen vieler Erkenntnisse sind offen.
Schenke uns die Weisheit, nicht alles zu machen, was wir können.

Wir rufen dich an: Schenke uns den Geist der Liebe.

- Herr, Menschen beklagen die Geistlosigkeit und liefern sich ihr


aus. Auf der Suche nach einfachen Antworten macht sich der
Populismus breit.Schenke uns die Phantasie, keine Angst vor der
Vielfalt und dem Fremden zu haben.

- Herr, Menschen fragen nach einem neuen Geist und haben den
alten satt. Die Schubladen mit Vorurteilen quellen über.
Schenke uns die Kraft, uns von Denkmustern zu befreien, die uns
und andere nur gefangen nehmen.

- Herr, Menschen sehen die Geister mit Sorge, die als Brandstifter
durch die Welt eilen. Der gesunde Menschenverstand wird
verführt. Schenke uns Besonnenheit, kühl und leidenschaftlich
Partei zu ergreifen für Wahrheit und Recht.

- Herr, Menschen fürchten, ihren Geist zu verlieren. Demenz mit


den vielen Gesichtern flößt Angst ein.
Schenke uns Mut, in jedem Menschen dein Ebenbild zu sehen.

PRIESTER: Uns, Herr, gehen oft die Worte aus, Gedanken drehen sich im
Kreis, Ohren verschließen sich.
Schenke uns deinen Geist, ein neues Bild von der Welt und die Freiheit, es
mit Tod und Teufel aufzunehmen. In Christus, unserem Herrn. – Amen.