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Der neue Berufswahlpass

für Nordrhein-Westfalen

Ein Portfolioinstrument
für das neue Übergangssystem
Beschluss
im Spitzengespräch
NRW führt ein
Ausbildungskonsens neues Übergangssystem
am 18. November 2011 Schule – Beruf ein:
„Kein Abschluss ohne Anschluss“

Umsetzung in vier Handlungsfeldern:

Berufs- und Studienorientierung

Duale Ausbildung Übergangssystem

Kommunale Koordinierung

© Lisa Bäcker 2014


Standardelemente als verbindliche Mindestanforderungen

© Lisa Bäcker 2014


Im Fokus: bisher ab 2012
Zielgruppe / Schulformen Vor allem Schüler/innen mit Alle Schüler/innen an
Förderbedarf an Förder-, allen allgemeinbildenden
Haupt- und Gesamtschulen Schulen

Unterrichtliche Einbindung Vor allem über Projekte / Kompetenzorientiert über alle


Kooperationen bzw. zur Vor- Fächer im gesamten Prozess
und Nachbereitung des der Berufs- und
Betriebspraktikums Studienorientierung
Instrumente zur Umsetzung Über Einzelmaßnahmen und anhand von verbindlichen
Projekte Standardelementen,
dokumentiert im
Portfolioinstrument und mit
Anschlussvereinbarung
Kooperationen Einzelschule vernetzt sich mit Kommunale Koordinierung
Arbeitsagentur, Trägern, organisiert und fördert
Hochschulen, Wirtschaft, … Vernetzung aller Akteure

© Lisa Bäcker 2014


Ziele Portfolioinstrument:

Schüler/innen ab Jg. 8

•erhalten einen Überblick über den Berufs- und Studienorientierungsprozess,


dokumentieren dessen zentrale Inhalte und entdecken ihre Stärken und
Fähigkeiten (Sachkompetenz)

•formulieren Interessen und Ziele, reflektieren Ergebnisse und Erkenntnisse


im Hinblick auf die eigene, individuelle Lerngeschichte (Urteilskompetenz)

•bearbeiten die Inhalte ihres Portfolioinstruments zunehmend


selbstständig, strukturieren Lernerfahrungen und

•übernehmen Verantwortung für ihren Berufs- und Studienorientierungsprozess:


Lernen gendersensible und nachhaltige Entscheidungen zu ihrem beruflichen
Lebensweg zu treffen (Entscheidungs- und Handlungskompetenz)

© Lisa Bäcker 2014


Das Portfolioinstrument umfasst vier Teilbereiche:

Dokumentation:
Die Schüler/innen sammeln alle Dokumente und Ergebnisse, die sie im
Rahmen der einzelnen Standardelemente erarbeiten.
Die Dokumentation bildet die Grundlage für die Reflexion im Rahmen
der Anschlussvereinbarung.

Information:
Das Portfolio dient der Zusammenstellung von konkreten Ansprechpartnern
sowie weiterführenden Links und Kontakten zur Berufsorientierung.

Kommunikation und Reflexion:


Die Schüler reflektieren Ergebnisse und Erkenntnisse und nutzen diese für
Gespräche und Beratung, um sich über einzelne Schritte ihrer Berufsorientierung
mit Anderen zu verständigen.

Planung und Organisation:


Das Portfolioinstrument hilft den individuellen BO-Prozess zu strukturieren
und (zunehmend) selbstverantwortlich zu gestalten. © Lisa Bäcker 2014
Mindestanforderungen an das Portfolioinstrument:

Es soll
•selbsterklärend, motivierend und schülerorientiert gestaltet sein

•Informationen zu Angeboten der Berufs- und Studienorientierung der Agentur für


Arbeit sowie weitere Angebote enthalten

•die Dokumentation von Ansprechpartnern in der Schule, in Partnerbetrieben


sowie der Berufsberatung ermöglichen

•den gesamten Prozess der Berufs- und Studienorientierung entsprechend der


festgelegten Standardelemente abbilden

•fächerübergreifend und den Fachunterricht begleitend genutzt werden

•fortlaufend genutzt und geeignet aufbewahrt werden.

© Lisa Bäcker 2014


Umsetzungshinweise:

Die Schule wählt ein Portfolioinstrument gemäß den Mindeststandards aus


und legt es durch Schulkonferenz-Beschluss in Absprache mit den
relevanten Partnern (Berufsberatung, etc.) als verbindliches Instrument
der Berufs- und Studienorientierung fest.

In Jahrgangstufe 8 (vor der Potenzialanalyse) stellt die Schule das


Portfolioinstrument Schüler/innen und Eltern vor. Mit Eltern und Schülern soll
beraten werden, ob und wenn ja welche Teile für Bewerbungen genutzt werden
könnten.

Das Portfolioinstrument muss in einem schulspezifischen BO-Curriculum


und damit auch im Kollegium verankert werden.

Bei der Aufbewahrung muss der Datenschutz beachtet werden.

Portfolioinstrument führen  Anschlusswege vereinbaren


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Berufsorientierungs-Curriculum:
Fachlehrkräfte legen fest, welche Kompetenzbereiche und Lerninhalte ihres Fachs ab
Jahrgang 8 einen Beitrag zu folgenden Erwartungen leisten.

•Eigene Entscheidungen im Hinblick auf Lebensplanung und Übergang in die Berufs-


und Arbeitswelt vorbereiten und selbstverantwortlich treffen (Entscheidungs- und
Handlungskompetenz)

•Kenntnisse über die Wirtschafts- und Arbeitswelt und über Bildungs- und
Ausbildungswege, auch Hochschulen, systematisieren

•Praxiserfahrungen sammeln und im Unterricht reflektieren

•Eigene Berufs- und Entwicklungschancen erkennen und sich über den Übergang in
Ausbildung, Schule oder Studium orientieren (Sach- und Urteilskompetenz)

•Berücksichtigen: Umsetzung in fächerübergreifenden und prozessorientierten


Unterrichtsvorhaben
Geschlechtsbezogene Stereotype vermeiden
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ein mögliches Portfolioinstrument
im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“

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Das bleibt…
•Angebote und Informationen zur Berufswahl
•Selbst- und Fremdeinschätzung
•Dokumentation der praktischen Erfahrungen

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Das ist neu…
•Orientiert an den Standardelementen von KAoA
•Klare Struktur sortiert nach den Jahrgangsstufen
•Beispiele/Peer-Group-Erfahrungsberichte
•Checklisten zum Abschluss der Jahrgangsstufen
•Vorbereitungen der Beratungsgespräche
•Vorbereitung – Dokumentation – Auswertung
•Fazit-Heft
•Vignetten
zur Kennzeichnung der Seitennutzung:
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Berufswahlpass
NRW -
Der Aufbau

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Teil 1 Los geht´s
Welche Schritte, Termine sowie Ansprechpartner erwarten dich bei
der Berufs- und Studienorientierung?

1 Info Dein Weg in die berufliche Zukunft


3 Beispiel Jannis erklärt:
Wie arbeite ich mit meinem Berufswahlpass
4 Mein Berufswahlpass
5 Meine Aktivitäten im
Rahmen der Berufs- und Studienorientierung

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Teil 2 Mein Potenzial
Was sind deine Stärken?

1 Info Von den eigenen Stärken zum Profil


2 Die Potenzialanalyse vorbereiten:
Meine Stärken
4 Beispiel Julia schätzt ihre Stärken ein
5 Beispiel Julias Profil
6 Die Ergebnisse meiner
Potenzialanalyse: Mein Profil

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Teil 3 Meine Berufsfelder
Welche Berufe und Berufsfelder kennst du?
In welchen Berufsfeldern möchtest du in Zukunft praktische
Erfahrungen sammeln?
1 Info Berufsfelder erkunden
2 Beispiel Hasan berichtet über Berufsfelder
3 Berufsfelder, die ich erkundet habe (Übersicht)
4 Interview zur Erkundung von Arbeitsplätzen
5 Eine Arbeitsplatzerkundung dokumentieren
6 Mein Girls’Day / Boys’Day
7 Eine Berufsfelderkundung auswerten
8 Berufe, die ich näher kennenlernen möchte
9 Checkliste „Zwischenstand Klasse 8“
10 Beratungsgespräch © Lisa Bäcker 2013
Teil 4 Meine Praktika
Wie kannst du dein Praktikum vorbereiten, dokumentieren und
auswerten?
1 Info Betriebspraktikum
2 Beispiel Selina berichtet über ein Praktikum
3 Schritt für Schritt zur Praktikumsidee
4 Checkliste zur Vorbereitung eines Praktikums
5 Ein Praktikum mit einem
Steckbrief dokumentieren
7 Info Deine Praktikumsbescheinigung
8 Ein Praktikum auswerten
10 Berufe checken, auf die ich mich bewerben möchte
11 Checkliste „Zwischenstand Klasse 9“
12 Beratungsgespräch © Lisa Bäcker 2013
Nur im BWP
Teil 5 Anschluss Studium Sek II

Kommt ein Studium für dich infrage?

1 Info Studieren – mein Weg in die berufliche Zukunft?


2 Fahrplan: Studienvorbereitung in der Sekundarstufe II
4 Info Welche Kompetenzen
benötige ich für ein Studium?
5 Info Wie ist ein Studium aufgebaut?
6 Eine Hochschule erkunden
7 Info Entscheidungen treffen, Bewerbungen
schreiben

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Teil 6 Mein Übergang
Wie kannst du dich erfolgreich bewerben?
1 Info Bewerbung
2 Beispiel Nico bewirbt sich
3 Merkzettel Ausbildungs- und Studienplätze
4 Checkliste „Meine Bewerbungsunterlagen“
5 Info Wenn die Bewerbung abgeschickt ist
6 Meine Bewerbungen
7 Beratungsgespräch zur Übergangsgestaltung
8 Ein kurzes Fazit zur Berufs- und Studienorientierung ziehen

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Teil 7 Unterlagen
Welche wichtigen Unterlagen sowie wichtige
Ansprechpartner hast du? Wo kannst du dich über Berufe und
Ausbildungsmöglichkeiten informieren?
1 Meine Unterlagen
2 Sprach- und Computerkenntnisse
3 Bescheinigungen
4 Ansprechpartner/-innen und
Aktivitäten in meiner Schule
5 Info Berufs- und Studienwege
7 Info Berufsinformationszentren (BiZ)
8 Info Angebote der Bundesagentur für Arbeit
9 Info Regionale Angebote
12 Methoden © Lisa Bäcker 2013
Was wir Ihnen anbieten..

– BWP-Einführungen in den 7./8. Klassen


– BWP-Elternabende
– Vorstellung BWP NRW bei Ihrem Kollegium
– BWP-Workshops & BWP-Foren
– und vieles mehr….

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www.bwp-nrw.de

www.berufsorientierung-nrw.de

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