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Schall 1

Inhalt
1. Allgemeines
2. Ziel
3. Teilgebiete des Schallschutzes
4. Schalleigenschaften
5. Herleitung dezibel-Maßstab

Bauphysik - Wärme- und Schallschutz Prof. Möller 1

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Schall 1

1. Allgemeines
Lernziel
• Erkennen schalltechnischer Probleme
• Aufgaben beim Planen, Ausführen und
Begutachten
• Erkennen geeigneter schalltechnischer
Lösungen

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Normen

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Deutsche / Europäische Normung


• Deutsche Normung
- Festlegung Anforderungsniveau
• Europäische Normung
- Harmonisierung der
• Messverfahren

• Beurteilungsmethoden

• Berechnungsverfahren

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Festlegung und Geltungsbereich der


Regelwerke

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Anforderungen Luft- / Trittschall


Einfamilienhaus Mehrfamilienhaus

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2. Ziel und Inhalt


• Gefährdung + Auswirkungen durch Lärm

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Ausgelöste Reaktion bei verschiedenen


Pegelhöhen

Beispiel für 90 – 100 dB


•Autohupe in 7 m Entfernung
•Pressluftbohrer
•laute Diskotheken
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Heutige Herausforderung
Sensibilität steigt

Gleichzeitig nimmt
der Lärm zu

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3. Teilgebiete des Schallschutzes


TECHNISCHE AKUSTIK

Baulicher Schallschutz Raumakustik Schallimmissionsschutz

Schutz gegen
-Luftschall
-Trittschall

• LÄRM AUS HAUS-


TECHNISCHEN ANLAGEN
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Baulicher Schallschutz

Luftschall Decke

Luftschall Luftschall
Haustrenn-/Wohnungstrennwand Außenlärm

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Raumakustik
• Hörbarkeit, Sprachverständlichkeit

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Schallimmissionsschutz

Schutz für Menschen in der Umgebung

Schutz für Menschen in Arbeitsräumen

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4. Schalleigenschaften
• Luftschall
- Schwingung in der Luft
- Longitudinalwelle
• Körperschall
- Schwingung in festen Körpern
- Große Wellenvielfalt

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Menschlicher Hörbereich
• In Abhängigkeit von der Frequenz
Infra- Ultra-
schall Hörbereich schall

Techn. Lärmbekämpfung
Raumakustik
Bauakustik
Sprache

lg f [Hz)
100

3150
300

8000
1000

10000
20000
50
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die Frequenz nimmt der Mensch


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Menschlicher Hörbereich
• In Abhängigkeit des Schalldrucks
Menschlicher
Hörbereich
Hörschwelle Schmerzgrenze
2 10-5 N/m² 2 101 N/m²

6 – 10er Potenzen als Zahlenwert liegen dazwischen –


unhandliche Größe
die Größe des Schalldrucks empfindet der Mensch
als Lautstärke

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s. Bild

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Frequenzbereich der Bauakustik


Infra- Ultra-
schall Hörbereich schall

Techn. Lärmbekämpfung
Raumakustik
Bauakustik
Sprache

lg f [Hz)
100

3150
300

8000
1000

10000
20000
50
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bauakustisch bedeutsamer Bereich

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Schallpegel typischer Geräusche


Pegel Empfindung
in dB (A)

bis 10 beklemmend still


10 bis 20 sehr leise
20 bis 30 leise
30 bis 40 ziemlich leise
40 bis 60 normal laut
60 bis 75 laut
über 75 sehr laut bis unerträglich
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Schallpegel typischer Geräusche


Pegel Geräuschkulisse,
in dB (A) Lärmquelle

10 – 20 Ticken einer leisen Uhr, leichtes Blätterrauschen, feiner Landregen, Nachtgrundpegel


in gut isolierten Häusern in ruhigen Wohnlagen
20 - 30 Gehgeräusche unter Decken bei guter Trittschalldämmung, Blätterrauschen, Flüstern
30 - 40 Mittlere Wohngeräusche, ruhige Wohnlage
40 - 50 Verkehrslärm in Wohnräumen bei geschlossenen Fenstern
50 - 60 Leise Unterhaltung, leise Radiomusik, Bürolärm
60 - 70 Normale Unterhaltung, Zimmerlautstärke, Tagesmittelpegel in städtischen
Wohnvierteln
70 - 80 Laute Unterhaltung, laute Radiomusik, Straßenlärm bei starkem Verkehr
80 - 90 Spitzenwerte vorbeifahrender Fahrzeuge, Höchstwerte für Tagesmittelpegel in
Großstadtzentren, laute Gaststätten mit Musikkapellen, laute Fabrikationsstätten
90 - 100 Autohupe in 7m Entfernung, Flugverkehrsgeräusche in Wohnvierteln in der Nähe von
Flughäfen, Pressluftbohrer, laute Diskotheken
100 - 130 Geräusche in so genannten Lärmbetrieben wie Kesselschmieden, Flugzeuge aus der
Nähe
130 - 140 Lärm beim Start eines Flugzeuges aus der Nähe
150 - 160 Explosionsknall, Geschütz

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