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AnwohnerInnen-Information

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Dass vorbestrafte Nazischläger bei Übergriffen auf Andersdenkende kaum mit strafrechtlichen Folgen zu rechnen haben, AntifaschistInnen im Gegensatz dazu von PolizistInnen zu hören bekommen „dann geh nicht mehr in die Innenstadt“, ist skandalös. Und anscheinend soll sich daran auch in nächster Zeit nichts ändern: Die zunehmenden Nazi-Übergriffe wurden trotz Anzeigen von Polizeichef Fertinger in den Fürther Nachrichten geleugnet. Und das in einer Stadt die sich stets mit ihrer hohen Straftatenaufklärungsquote rühmt. Doch diese staatliche und städtische Praxis zeigt letztendlich nur eines: Im Kampf gegen Nazis kann man sich nicht auf den Staat verlassen. Beim aktiven Antifaschismus ist jedeR Einzelne gefragt. Indirekt unterstützt werden die Nazis bei ihren Attacken auf vermeintliche Andersdenkende von den Wirten der Kneipen „Schilderhaus“ und „Treffpunkt“. Denn trotz der Aufforderung diesen keinen Unterschlupf zu gewähren, distanzierten sie sich nicht von ihren Gästen. Unwissenheit über die Gesinnung und die Gewalttätigkeit der FaschistInnen sind kein Argument, wenn vermummte und bewaffnete Nazischläger in deren Eingangstüren stehen und davor AntifaschistInnen angreifen. Wir werden - im Gegensatz zu Stadt und Polizei - nicht länger zusehen, wie Menschen auf offener Straße wegen ihrer Aktivitäten gegen FaschistInnen angegriffen werden! Bereits 2007 konnte der entschlossenen Protest gegen Nazitreffpunkte in Fürth Hausverbote für die FaschistInnen und somit ein Ende neonazistischer Stammtische erreichen.

> > > > > > > > Nazitreffpunkte im "Zum Schilderhaus", "Königstüberl II" und „Treffpunkt“ dichtmachen! < < < <
Ob in Zeitungsartikeln oder in anderen Publikationen, jedeR der das tagespolitische Geschehen in den letzten Monaten in Fürth beobachtet hat, wird unweigerlich schon etwas über die zunehmenden Übergriffe der Neonazis gehört haben. Die Palette der Angriffe auf ihre vermeintlichen oder tatsächlichen politischen GegnerInnen reicht von Sachbeschädigung bis hin zur Körperverletzung. So wurden erst letzte Woche wieder das Gewerkschaftshaus an der Fürther Freiheit mit Farbe beschmiert und die Scheibe des Eine-Welt-Ladens, sowie wenige Tage später die des GEW-Büros eingeschmissen. Damit beziffert sich der von Nazis begangene Sachschaden im Stadtgebiet Fürth in den letzten drei Jahren auf über 20 000 Euro. Ende letzten Jahres gab es mehrere gewaltsame Attacken auf engagierte AntifaschistInnen. Deren Ausgangsort waren meist die Gaststätte „Schilderhaus“ auf der südlichen Seite des Hauptbahnhofs, die hinterm Rathaus gelegene Kneipe „Treffpunkt“, sowie das "Königstüberl II" in der Ottostraße. Von dort aus bewegten sich die Gruppen - oft unter der Führung des vorbestraften Schlägers Sascha Rudisch - durch die Innenstadt. Insbesondere das Kneipenviertel um die Gustavstraße und der Hauptbahnhof wurden wiederholt zum Schauplatz der Übergriffe. Eine politische Auseinandersetzung mit dem Naziproblem von staatlicher und städtischer Seite fand bis heute nicht statt und ist offenbar auch nicht erwünscht. Stattdessen wird die Darstellung der Betroffenen als übertrieben abgetan und ein Naziproblem in Fürth geleugnet. So passt es auch in das Bild, dass die Fürther Polizei keinerlei Ermittlungsergebnisse gegen die Neonazis vorweisen kann und will.

Demonstration
19.02.2010 Kohlenmarkt 18 Uhr Halten Sie die Augen offen! Schreiten sie ein gegen neonazistische Gewalt!
Falls Sie Naziaktivitäten beobachten, schreiben Sie uns eine E-Mail an antifa-fuerth@web.de

mehr Infos im Internet auf:

antifa-fuerth.de.vu

ViSdP: K.Müller, Gebhardtstr. 3, Fü

"Antifaschistischer "!" Abendspaziergang"

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