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AnwohnerInnen-Information

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> > > > > > > > Nazitreffpunkte im "Zum Schilderhaus", "Königstüberl II" und „Treffpunkt“ dichtmachen! < < < <
Ob in Zeitungsartikeln oder in anderen Publikationen, jedeR Dass vorbestrafte Nazischläger bei Übergriffen auf Anders-
der das tagespolitische Geschehen in den letzten Monaten in denkende kaum mit strafrechtlichen Folgen zu rechnen haben,
Fürth beobachtet hat, wird unweigerlich schon etwas über die AntifaschistInnen im Gegensatz dazu von PolizistInnen zu
zunehmenden Übergriffe der Neonazis gehört haben. Die hören bekommen „dann geh nicht mehr in die Innenstadt“, ist
Palette der Angriffe auf ihre vermeintlichen oder tatsächlichen skandalös. Und anscheinend soll sich daran auch in nächster
politischen GegnerInnen reicht von Sachbeschädigung bis hin Zeit nichts ändern: Die zunehmenden Nazi-Übergriffe wurden
zur Körperverletzung. So wurden erst letzte Woche wieder trotz Anzeigen von Polizeichef Fertinger in den Fürther
das Gewerkschaftshaus an der Fürther Freiheit mit Farbe Nachrichten geleugnet. Und das in einer Stadt die sich stets
beschmiert und die Scheibe des Eine-Welt-Ladens, sowie mit ihrer hohen Straftatenaufklärungsquote rühmt.
wenige Tage später die des GEW-Büros eingeschmissen. Doch diese staatliche und städtische Praxis zeigt letztendlich
Damit beziffert sich der von Nazis begangene Sachschaden nur eines: Im Kampf gegen Nazis kann man sich nicht auf den
im Stadtgebiet Fürth in den letzten drei Jahren auf über 20 Staat verlassen. Beim aktiven Antifaschismus ist jedeR
000 Euro. Ende letzten Jahres gab es mehrere gewaltsame Einzelne gefragt.
Attacken auf engagierte AntifaschistInnen. Indirekt unterstützt werden die Nazis bei ihren Attacken auf
Deren Ausgangsort waren meist die Gaststätte „Schilderhaus“ vermeintliche Andersdenkende von den Wirten der Kneipen
auf der südlichen Seite des Hauptbahnhofs, die hinterm „Schilderhaus“ und „Treffpunkt“. Denn trotz der
Rathaus gelegene Kneipe „Treffpunkt“, sowie das "Königs- Aufforderung diesen keinen Unterschlupf zu gewähren,
tüberl II" in der Ottostraße. Von dort aus bewegten sich die distanzierten sie sich nicht von ihren Gästen. Unwissenheit
Gruppen - oft unter der Führung des vorbestraften Schlägers über die Gesinnung und die Gewalttätigkeit der FaschistInnen
Sascha Rudisch - durch die Innenstadt. Insbesondere das sind kein Argument, wenn vermummte und bewaffnete Nazi-
Kneipenviertel um die Gustavstraße und der Hauptbahnhof schläger in deren Eingangstüren stehen und davor
wurden wiederholt zum Schauplatz der Übergriffe. AntifaschistInnen angreifen.
Eine politische Auseinandersetzung mit dem Naziproblem Wir werden - im Gegensatz zu Stadt und Polizei - nicht
von staatlicher und städtischer Seite fand bis heute nicht statt länger zusehen, wie Menschen auf offener Straße wegen ihrer
und ist offenbar auch nicht erwünscht. Stattdessen wird die Aktivitäten gegen FaschistInnen angegriffen werden! Bereits
Darstellung der Betroffenen als übertrieben abgetan und ein 2007 konnte der entschlossenen Protest gegen Nazitreffpunkte
Naziproblem in Fürth geleugnet. So passt es auch in das Bild, in Fürth Hausverbote für die FaschistInnen und somit ein
dass die Fürther Polizei keinerlei Ermittlungsergebnisse gegen Ende neonazistischer Stammtische erreichen.
die Neonazis vorweisen kann und will.

!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"!"
"Antifaschistischer
ViSdP: K.Müller, Gebhardtstr. 3, Fü

Abendspaziergang""!"
Demonstration
19.02.2010
Kohlenmarkt
18 Uhr
Halten Sie die Augen offen!
Schreiten sie ein gegen neonazistische Gewalt!
Falls Sie Naziaktivitäten beobachten, schreiben Sie uns eine
E-Mail an antifa-fuerth@web.de
mehr Infos im Internet auf:

antifa-fuerth.de.vu