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Euthanasie als Ausweg aus der Sucht: Trinker stirbt auf Wunsch  

Er habe vor acht Jahren von Marks Suchtkrankheit erfahren, so Marcel Langedijk, Bruder des
Verstorbenen. „Zuerst haben wir das getan, was die meisten Menschen getan hätten: Wir haben
versucht, ihm zu helfen. Meine Eltern haben alles Menschenmögliche unternommen, um Mark zu retten“,
sagt er. Doch habe die Behandlung in Spezialkliniken die erhoffte Heilung nicht gebracht. „Letztlich hat
mein Bruder gesagt, dass er durch Euthanasie sterben wolle. Wir hielten das für einen dummen Scherz“,
so Marcel. Der behandelnde Mediziner habe Marks Entscheidung jedoch begrüßt. An einem festgelegten
Datum sei ein Arzt zu Mark nach Hause gekommen, habe ihn über den Eingriff aufgeklärt und ihm eine
Giftspritze verabreicht. Vor 16 Jahren ist in den Niederlanden ein Gesetz verabschiedet worden, welches
Euthanasie bei Menschen zulässt, die unerträgliche Qualen ohne Aussicht auf Genesung erleiden
müssen. Allein im letzten Jahr sollen in dem Land rund 5.500 Menschen von der Euthanasie Gebrauch
gemacht haben, darunter Magersüchtige, Suchtkranke, Depressive sowie ein posttraumatisiertes Opfer
frühkindlicher Sexualgewalt.

He had learned about Mark's addiction eight years ago, according to Marcel Langedijk, brother
of the deceased. "At first we did what most people had done: we tried to help him. My parents
have done everything possible to save Mark, "he says. But the treatment in special clinics did
not bring the hoped-for cure. "Ultimately, my brother said he wanted to die by euthanasia. We
thought it was a stupid joke, "Marcel said. However, the treating physician welcomed Mark's
decision. On a fixed date, a doctor had come home to Mark, had enlightened him about the
procedure and given him a poison injection. 16 years ago, a law has been passed in the
Netherlands to allow euthanasia in people who suffer unbearable suffering without a chance of
recovery. In the last year alone, some 5,500 people have been involved in euthanasia, including
anorexic, addictive, depressive and posttraumatic victims of early sexual violence.

Euthanasie als Ausweg aus der Sucht: Trinker stirbt auf Wunsch  
In den Niederlanden ist ein 41-jähriger alkoholkranker (Mark Langedijk) Vater zweier
Kinder auf seinen Wunsch hin durch Sterbehilfe gestorben. Sein Bruder hat vor acht
Jahren von Marks Suchtkrankheit erfahren. Zuerst hat die Familie das getan, was die
meisten Menschen getan hätten. Sie haben versuht ihm zu helfen. Die Eltern des
Verstorbenen haben alles Menschenmögliche unternommen, um Mark (ihren Sohn) zu
retten. Doch hat die Behandlung in Spezialkliniken die erhoffte Heilung nicht gebracht.
„Letztlich hat mein Bruder gesagt, dass er durch Euthanasie sterben wolle. Sagt der
Bruder von Verstorbenen. Der behandelnde Mediziner hat Marks Entscheidung jedoch
begrüßt. An einem festgelegten Datum ist ein Arzt zu Mark nach Hause gekommen.
Danach hat ihn über den Eingriff aufgeklärt und ihm eine Giftspritze verabreicht.
Vor 16 Jahren ist in den Niederlanden ein Gesetz verabschiedet worden, welches Euthanasie
bei Menschen zulässt, die unerträgliche Qualen ohne Aussicht auf Genesung erleiden müssen.
Allein im letzten Jahr sollen in dem Land rund 5.500 Menschen von der Euthanasie Gebrauch
gemacht haben, darunter Magersüchtige, Suchtkranke, Depressive sowie ein
posttraumatisiertes Opfer frühkindlicher Sexualgewalt.