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Johann Carl Friedrich Gauß wurde 1777 in Brunswick geboren.

(Braunschweig - nordöstlich von


Göttingen). Er war von klein auf ein Genie und er gilt als "Fürst der Mathematik" und "größter
Mathematiker seit den alten Griechen".

Seine Eltern waren arm, also war seine Kindheit bescheiden. Sein Vater Gebhard arbeitete als
Steinmetz. So heißt es, dass er im Alter von drei Jahren seinen Vater mit einem Rechenfehler
korrigieren konnte, als er einen Angestellten bezahlte. Es ist nicht bekannt, ob sein Vater absichtlich
versuchte, seinen Arbeiter zu unterbezahlen.

Es gibt ein paar Anekdoten über die Zeit als er jung war. Es wird gesagt, dass ein Lehrer von Gauß
etwas Zeit brauchte, um etwas von seiner Markierung zu beenden und die Klasse zu einer Aufgabe zu
machen. Sie sollten alle Zahlen von eins bis hundert addieren. Natürlich war Gauß nach ein paar
Sekunden fertig. Sein Lehrer war erstaunt zu sehen, dass Gauß Recht hatte. Gauß hatte bemerkt,
dass wenn man ein plus einhundert, zwei plus 99, drei plus 98 usw. bis 50 plus 51 betrachtet, man
immer 101 erhalten, also war die Berechnung einfach 50 * 101, was 5050 entspricht.

Der Herzog von Braunschweig hörte von seinem Genie und schickte ihn zunächst an die Universität
Braunschweig und später an die Universität Göttingen. Das Jahr 1796 war für Gauß das produktivste
Jahr als Mathematiker und er entwickelte viele Bereiche der Mathematik.

Die andere wissenschaftlichen Interessen von Gauß umfassten Physik, Kartographie und Astrologie.
Gauß sagte die Lage eines Zwergplaneten voraus und entwarf dabei eine mathematische Methode
namens Fast Fourier Transformation, die erst 1965 wiederentdeckt wurde. Er wurde dafür um die
Welt berühmt und wurde zum ersten Direktor der modernen Sternwarte in Göttingen ernannt.

-Das Gebäude ist in der Nähe des neuen Rathauses.

Gauß und sein Freund Wilhelm Weber, ein anderer berühmter Physiker, arbeiteten zusammen, um
den ersten elektromechanischen Telegraphen zu schaffen. Es verband das Büro von Gauß in der
Sternwarte zu Weber im Stadtzentrum. Sie benutzten es, um miteinander zu kommunizieren und
einander während der Arbeit Nachrichten zu schicken.

Für den Rest seines Lebens lebte und arbeitete Gauß in der Sternwarte als Direktor. Er produzierte
sehr viele wichtige mathematische Entdeckungen und lehrte Bernard Riemann und Richard Dedekind.
Er war bis zu seinem Tod geistig aktiv und konnte im Alter von 62 Jahren Russisch lernen.

Er starb 1855 an einem Herzinfarkt und wurde hier in Göttingen bestattet. Sein Grabmal befindet
sich in Cheltenham Park.