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Schwere Menschenrechtsverletzungen seitens der Polisario bei einem

internationalen Seminar in Santiago de Chile angeprangert

Schwere Menschenrechtsverletzungen seitens der Polisario in Tindouf-Lagern


wurden am Samstag, den 23. Juni 2018 in Santiago de Chile von Teilnehmern
eines internationalen akademischen Seminars über die marokkanische Sahara
angeprangert, das auf Initiative des Zentrums für Maghreb-Studien für Amerika
in der chilenischen Hauptstadt organisiert wurde.

Während seiner Rede hat der sahrauische Aktivist Abdelouahab El Gayen,


Generalsekretär des Sahara-Observatoriums für Frieden, Demokratie und
Menschenrechte, die schweren Menschenrechtsverletzungen der Führer der
Polisario gegen die im südwestlichen Algerien eingeschlossenen Lager in
Tindouf überprüft.

Polisario "duldet in ihrer separatistischen Linie keine diskordante Stimme zu


und unterdrückt ihre Gegner in völliger Straflosigkeit und flagranter
Infragestellung der internationalen Menschenrechtsgesetze", sagte der
sahrauische Aktivist und erinnerte daran, dass die internationale Hilfe für die
von Tindouf Abgeschiedenen systematisch hinterzogen wird, zu Zwecken der
unerlaubten Bereicherung durch Kaziken der Polisario, um mehr ihre
Bankkonten im Ausland aufzublasen und ihre illegalen Aktivitäten zu
finanzieren.

Seinerseits kritisierte der chilenische Politologe Andres Grimblatt das "Klima


des Terrors", das von der Polisario in den Lagern von Tindouf verhängt wurde.
Dort seien die Saharoui-Bevölkerungen abgeschottet und ihren "Grundrechten"
beraubt.

Für diesen Kommunikationsspezialisten, der auch Direktor des Maghreb-


Studienzentrums für Amerika ist, bieten die südlichen Provinzen andererseits ein
"demokratisches, entwickeltes, integratives und die Menschenrechte
respektierendes Lebensumfeld".

Und der Experte für internationale Beziehungen fügt hinzu, dass der
marokkanische Autonomieplan für die Südprovinzen ein Vorschlag für eine
"gerechte und kreative Entwicklung" sei, der zudem von der internationalen
Gemeinschaft begrüßt und als "ernsthaft und glaubwürdig" bezeichnet wurde.

Diese Initiative ist Teil des Engagements des Königreichs Marokko, das sich für
eine positive und konstruktive Dynamik bei der Aushandlung eines
Autonomiestatuts der südlichen Provinzen im Rahmen der Souveränität des
Königreichs und seiner nationalen Einheit entschieden hat, bemerkte Herr
Grimblatt während dieses Seminars, dessen Arbeiten am Freitag, den 22. Juni
2018 starteten.

Diese dreitägige Konklave bot die Gelegenheit, verschiedene Themen zu


erörtern, die sich insbesondere auf die Frage der Sahara, die Stellung Marokkos
in Afrika, den Vorschlag der Autonomie in der Sahara und die friedliche
Beilegung von Konflikten bezogen.

In Arbeitsgruppen konzentrierten sich die Teilnehmer auf "Menschenrechte" und


auf "die Rolle der Frauen und der Zivilgesellschaft in der heutigen Welt".

Diese akademische Veranstaltung umfasst mehrere Treffen, auf denen


herausragende Professoren und Experten ihre Analysen und Standpunkte zu
verschiedenen aktuellen Fragen im Zusammenhang mit dem Maghreb
vorstellten, während mehrere Politologen und Vertreter der Zivilgesellschaft ihre
Standespunkte teilten, sowohl mit dem Publikum als auch mit den Rednern.

Das Zentrum für Maghreb - Studien für Amerika vereint eine Vielzahl von
Akademikern, Intellektuellen, Experten und Vertretern von sozialen und
kulturellen Organisationen in Lateinamerika mit dem Ziel, insbesondere den
Rahmen eines akademischen Ansatzes, die Realität der Maghreb-Länder aus
einer positiven Perspektive und die Förderung der Unterstützung von Frieden,
Kultur und Dialog zu studieren und zu verbreiten.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com