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Twilight – Eine Zusammenfassung

Die Twilight Serie besteht aus vier Büchern über einen traumhaften
Vampir und ein sympathisch-tollpatschiges Mädchen, das ihn liebt. All
diese wurden Geschrieben von Stephanie Meyer, wahrscheinlich auf der
Rückseite ihres Tagebuches während ihrer High School-Zeit.

Nur die Fakten


1. Viel zu viele Leute nehmen diese Bücher viel zu ernst

2. Zusammen betrachtet sind die Serie die „Manos: Hände des


Schicksals“ der Literatur

Unsere Protagonisten
Die Bücher erzählen die Geschichte des Vampirs Edward Cullen, welcher
als „Adonis“ beschrieben wird zu jeder Gelegenheit die sich der Autorin
bietet, und Bella Swan, einem „einfachen“ Mädchen die „ernsthafte“
Literatur wie Wuthering Heights liest weil sie so intelligent ist. Außerdem
ist sie ihren Mitschülern weit voraus auf der Schule, an die sie gerade erst
gekommen ist, aber das ist in Ordnung, weil sie das durch ihre
Ungeschicktheit wieder wett macht, denn jeder gut entwickelte Charakter
braucht exakt einen (1) Makel.

Stilmittel
Stephanie Meyers exemplarischer Schreibstil wird in dieser Konversation
zwischen Edward und unserer Erzählerin Bella demonstriert:

„Bist du nicht hungrig?“ fragte er, abgelenkt.

„Nein.“ Mir war grad nicht danach anzumerken dass mein Bauch bereits
voll war – voll mit Schmetterlingen.
Buch Eins: Twilight

Abgesehen davon, dass Bella so „einfach“ ist, wird sie von jedem in ihrer
neuen Heimatstadt Forks, Washington, verehrt, besonders von Edward
Cullen. Zuerst wollte er sie einfach essen, allerdings bemerkte er,
enttäuschender weise, dass er wahre Liebe spürt und nach wenigen
Tagen fangen sie an sich zu verabreden. Nach zwei oder drei Wochen fleht
Bella ihn an sie in einen Vampir zu verwandeln aufgrund wahrer Liebe.

Es wird nicht explizit im Buch genannt, aber Edward hat sich jede Nacht
seit sie sich trafen in ihren Raum geschlichen und sie beim Schlafen
beobachtet. Mehr dazu später…

Zudem hat Edward Kräfte, die es ihm erlauben anderer Leute Gedanken zu
lesen, nur nicht die von Bella. Das ist allerdings ein sehr viel weniger
wichtiger Teil der Geschichte als viele Leute denken und wir können (und
werden) weitermachen ohne es nochmal zu erwähnen.

Nach wenigen Tagen der Verabredungen bringt Edward sie in den Wald
und enthüllt den wahren Grund dafür, dass Vampire nicht in die Sonne
gehen: Sie glitzern. Das ist der Wendepunkt in etwas, was bis hierhin
einfach nur ein schlechtes Buch war. Bella keucht, fällt fast in Ohnmacht
und Edward zieht sein Hemd aus und zeigt die ganze, glitzernde Pracht,
woraufhin sie keusch im Gras liegen. Der Rest des Buches wird dazu
benutzt um über wahre Liebe und Edwards steinharten Körper zu
sprechen. Kalte, statuenhafte Lippen wie aus Marmor zu küssen ist
anscheinend sexy.

Später küsst Bella ihn dann so intensiv dass er fast „die Kontrolle verliert“,
doch glücklicherweise, als der Mann in der Beziehung, ist es seine Pflicht
dafür zu sorgen, dass die arme, kleine, übersteuerte Bella an der kurzen
Leine gehalten wird und er verbietet ihr, ihn zu küssen.

Dreihundert Seiten nach „Oh, du magst mich auch? Echt? Ich dachte, du
hasst mich!“, kommt die eigentliche Handlung dann endlich. Zu spät,
betrunken, am Steuer eines heruntergekommenen ‘53er Chevy Pickup-
Trucks. Sie fährt dann wieder davon, etwa fünfzig Seiten später, rammt in
einen Baum, wird ins Krankenhaus gebracht und über den Rest der Serie
hört man wenig bis gar nichts mehr von ihr.

Buch Zwei: New Moon

Buch Zwei beginnt mit Bella, die sich Sorgen macht das „alte Alter“ von
achtzehn zu erreichen, was sie ihrer Meinung nach zu einer Art Freak
machen würde, da ihr Freund Edward auf ewig siebzehn ist. Die Tatsache,
dass ein 109 Jahre alter Vampir sexuell an einem unreifen Mädchen, 90
Jahre jünger als er, interessiert ist, scheint sie nicht zu kümmern. Edward
will sie aufmuntern und gibt ihr eine Kassette. Dann ändert er seine
Meinung, nimmt ihr diese wieder weg und macht Schluss mit ihr. Er lässt
sie dann im Wald alleine wo sie sich, da sie ein Mädchen ist, deshalb einen
miesen Orientierungssinn hat, verläuft und fast stirbt.
Bella verbringt dann den Rest des Buches damit durchzudrehen, sich
Edwards Stimme vorzustellen und an selbstzerstörerischen Aktivitäten
teilzunehmen. Während dieser Zeit freundet sie sich mit Jacob Black an,
der sich als Werwolf entpuppt (aber trotzdem noch besser für sie wäre als
Edward). Sie erhält später doch noch Edwards Aufmerksamkeit nachdem
sie absichtlich eine Klippe herunterspringt und fast dabei umkommt.
Edward, das dreizehnjährige Mädchen, glaubt, sie sei gestorben und geht
nach Italien um Selbstmord zu begehen. Dies will er erreichen, indem er
sich der Mittagssonne dort entblößt. Da Sonnenlicht einem Twilight-Vampir
jedoch nicht wirklich etwas anhaben kann, muss man vermuten, dass
Edward auf ein Paar Italo-Machos hofft, die ihn glitzern sehen und ihn
totprügeln weil er schwul ist.

Bella lässt sich dann von Edwards Schwester Alice helfen, die, wie sich
herausstellt, nicht lesbisch ist (aber immer noch besser für sie wäre als
Edward). Mit ihr will sie ihren Ex vor seinem Emo-Trip retten. Nach einem
verrücktem Wirrwarr, welches Bella und Edward für kurze Zeit in einen
Anne Rice Roman versetzt, nimmt Edward sie zurück.

Der Roman bringt all den jungen Mädchen dort draußen also diese zwei
wichtigen Dinge bei:

1. Wenn ein Kerl dich verlässt und sagt, er liebt dich nicht mehr, meint
er es nicht so. Alles, was du tun musst ist betteln und dein Leben
zerstören um zu beweisen, dass du ihn wirklich liebst und er wird zu
dir zurückkommen und dich mehr als zuvor lieben!

2. Es ist absolut in Ordnung unschuldige aber annehmbare Kerle, die


sich in dich verliebt haben, auszunutzen und sie sofort wieder
fallenzulassen, sobald dein Exfreund wieder auftaucht. Zudem ist es
absolut normal, wenn besagter Exfreund dir verbietet, deinen alten
Freund wiederzusehen. Schließlich muss deine Liebe zu deinem
Exfreund viel stärker sein, denn du fühlst dich „lebendig“ und
„gefährlich“, da er ständig auf der Schwelle steht, dich umzubringen.
Und dir hinterherzustalken. Wir können das gar nicht oft genug
erwähnen.

Buch Drei: Eclipse


Hier geht es um einen Bösewicht aus dem ersten Buch, der Bella
hinterherstalkt. Aber das ist nur Hintergrund für die wahre Handlung, in
der es um Edward geht, der Bella hinterherstalkt. Kernpunkt dieses Buches
ist die Entscheidung, die Bella treffen muss, zwischen Edward Cullen und
Jacob Black, zwei großen, gutaussehenden, hingebungsvollen Männern mit
coolen Superkräften. Das ist exakt die Art von Problemen denen sich die
normale Frau von heute jeden Tag stellen muss.

Etwa bei der Hälfte bemerkt Stephanie Meyer dass Jacob Black viel cooler
ist als Edward und verübt einen fixen Charaktermord indem sie ihn eine
Mund-Vergewaltigung an Bella ausüben lässt. Diese schlägt ihn und rennt
weg, doch bemerkt später, dass sie sich in ihn verliebt hat, was uns
weitere wichtige Dinge beibringt:

1. Wenn ein Mädchen sagt, sie liebt dich nicht, greif zu sexueller
Belästigung. Irgendwann wird sie es mögen.

2. Zwei Typen an der Hand zu haben über mehrere Jahre weil du „sie
beide liebst“ ist absolut in Ordnung, solange du dich an irgendeinem
Punkt dafür schlecht fühlst.

Zwischendurch lernen wir mehr über Nebencharaktere, die wie Alice und
Jacob wesentlich interessanter sind als Edward oder Bella. Dies beinhaltet:

1. Edwards Schwester Rosalie, die ein Massaker verübt hat das in etwa
so aussieht wie Kill Bill mit Vampiren. Kill Bill! Mit Vampiren!!!

2. Edwards Bruder Jasper, der alt genug ist um im Amerikanischen


Bürgerkrieg mitgekämpft zu haben, und an Vampir-Bandenkriegen
teilgenommen hat. Vampir-Bandenkriege!!!!!!!!

Normaler Vampir-Bandenkrieg:

Twilight Vampir-Bandenkrieg:
Unglücklicherweise bekommen all diese interessanten Charaktere nur je
etwa 5 Seiten. Dies gibt uns mehr Platz für Bella und Edward die sich
gegenseitig in die Augen starren und aus Wuthering Heights zitieren. Ein
gutes Beispiel für die alte „Vertusch die Unzulänglichkeit deiner eigenen
Arbeit durch Zitieren von jemand, der tatsächlich schreiben kann“-
Methode.

Außerdem denkt Bella dann noch etwas weiter über Vampire nach.

„Es war kindisch, aber ich mochte den Gedanken, dass seine Lippen mein
allerletztes schönes Gefühl sein würden. Noch peinlicher, etwas dass ich
nie laut sagen würde, ich wollte, dass sein Gift meinen Körper durchfließt.“

Meine Damen, meine Herren, treffen sie Bella Swan: achtzehn und bereits
einen Todeswunsch, sie ist das perfekte Abbild des typischen Teeny-
Mädchens von heute. Nach einem unbeabsichtigt lachhaften Endkampf
entschließen sich Bella und Edward zu heiraten, was uns ans Ende von
weiteren 700 Seiten ohne Fick bringt.

Breaking Dawn: Das mit dem Vampir-Fick


Die frisch verheirateten Bella und Edward befinden sich auf ihren
Flitterwochen, wo Bella die meiste Zeit damit verbringt Edward dazu zu
bringen, mit ihr Liebe zu machen. Unserer Meinung nach hat er davor
Angst, teilweise weil er sie nicht mit seiner Super-Stärke verletzen möchte
und teilweise weil er immer noch geschockt ist darüber, dass er eigentlich
hetero sein soll. „Wenn ich mit einer Frau schlafe, muss ich nach Hause
gehen und mein Piano zerschmettern.“, so stellen wir uns seine Gedanken
vor. „Werde ich immer noch einen Volvo fahren können? Was ist mit
meinen und Emmetts ‚Wandertrips‘?“
Zudem gibt’s ein wenig unverschämt offensichtliches ‚Foreshadowing‘ der
kommenden Ereignisse etwa zu der Zeit, als der „Denali Klan“ erwähnt
wird. Anscheinend ist es für Vampire illegal Kinder zu bekommen (und
eigentlich ist es auch unmöglich) und wenn diese Regel jemals gebrochen
wird, fährt die Italienische Vampirmafia aus dem zweiten Buch auf die
Frevler hernieder und tötet das Kind und seine Familie. Bella hat dann
einen Traum indem ein Baby-Vampir auf einem Leichenhaufen mit allen,
die ihr was bedeuten, sitzt.
Wir stellen uns vor, dass Meyers Redakteur das „DAM DAM DAAAM“ aus
dem Originalmanuskript streichen musste.

Etwa an diesem Punkt ist der Leser schockiert und verwirrt, da Stephanie
Meyer tatsächlich den Vampirismus dazu verwendet, eine recht
eindrucksvolle Metapher für adoleszente Ängste vor Liebe und physischer
Intimität zu schaffen. Bella liebt Edward so sehr dass sie gewillt ist für ihn
ihr Leben aufzugeben. Dieses Verlangen, welches auf den ersten Blick
ungesund scheint, ist nur möglich aufgrund ihres absoluten Vertrauens in
die Tatsache, dass er sie niemals absichtlich verletzen würde.

Doch vor alledem haben Edward und Bella einen ihrer nerv tötenden
Streits. Vampire, besonders Edward, weil er so besonders ist, sind
eigentlich superstark und wild und Bella will mit einem solchen Sex haben
bevor sie sich verwandeln lässt. Edward glaubt es würde ihr wehtun. Bella
sagt es sei ihr egal. Wir überspringen ein paar Seiten.

Ganz kurz bevor es dann zur Sache geht erinnert sich Meyer dass sie ihre
Fantasien jetzt einem Publikum mitteilt statt sie still in ihr Poesiealbum zu
kritzeln, deshalb zieht sie schnell einen „FSK12-Vorhang“ hervor und
enttäuscht damit all die männlichen Twilight-Fans die sich erhofften, einen
genaueren Blick auf Edward erhaschen zu können.

Als Bella dann aufwacht ist sie mit Federn bedeckt, da der Sex mit Edward
so leidenschaftlich war dass er in ein Kissen gebissen hat. Dann macht
Edward sie darauf aufmerksam, dass sie mit Verletzungen übersät ist. Sie
versucht seine Besorgnis auszutreiben und dann heulen die beiden rum
wie unglücklich sie jetzt sind weil sie sich gegenseitig unglücklich gemacht
haben weil sie unglücklich waren… und dann haben wir für ein paar
Minuten aufgehört zu Lesen. Doch schon haben wir noch mehr gelernt:

1. Es ist egal wenn er dich verletzt

2. Er hat es nur getan weil er dich liebt

Den fragwürdigen Sex mal außen vor gelassen, könnte man sich schon
fragen, ob das Buch vielleicht kein ganz so schlechter Einfluss auf Teeny-
Mädchen sein könnte, mit seiner „Geh mit keinem ins Bett bis er bewiesen
hat, dass er dich lieb“-Message. Und dann nimmt Stephanie Meyer dieses
Vertrauen, benutzt es um deine Adresse und Kontonummer zu bekommen,
bricht in dein Haus ein und vergiftet deinen Hund.

Kurzum: Bella wird schwanger, alles geht den Bach runter.

Nach noch mehr Vampir/Werwolf-Kacke die keinen interessiert


versammeln sich Jacob, Edward und Edwards Schwester um Bella und
warten auf Edwards Doktorvater damit er die schnell wachsende
Dämonenbrut entbinden kann. Bella hat eine einzige Aufgabe: Nicht
versagen bis der Doktor kommt. Da sie eine so wunderbar tollpatschige
Heldin ist, kriegt sie das natürlich nicht gebacken. Die stolpert auf ihrem
Weg zum Badezimmer und dem Leser wird das Geräusch eines sich
verschiebenden Mutterkuchens beschrieben (ein „gedämpftes Reißen“ –
danke für das Bild, Meyer, du Schlampe) und eine Beschreibung von Bellas
sich leerender Blase, Rennpferd-mäßig läuft ihr der Urin an den Beinen
herunter auf den Boden und – oh Moment, das ist ein Stephanie Meyer
Roman, also tut die Heldin geschmackvollere Dinge. Wie zum Beispiel eine
„Blutfontäne“ auskotzen. Nein, das haben wir nicht erfunden.

Als das Kind am Ersticken ist, entscheiden sich Edward und Co zu einem
Vampir-Kaiserschnitt. Jacob nutzt die Zeit um sich „Vampir-Kaiserschnitt“
als Namen für seine zukünftige Punkband aufzuschreiben und stürmt dann
zu Bella, gerade rechtzeitig um zu hören wie ihr Rückgrat bricht.

Noch einmal, das haben wir nicht erfunden.

Noch ein lauter Riss in ihrem Körper, der lauteste bisher… Ihre Beine, die
vor Schmerz nach oben gestreckt waren, erschlafften, ragten aus ihr
heraus auf eine unnatürliche Art.

„Ihre Wirbelsäule“, sagte er voller Schrecken.


Es wird nur angedeutet, aber wir stellen uns gern vor wie Edward
versucht, Bella wegen ihrer Paralyse etwas aufzuheitern indem er Dinge
sagt wie „Hey hey, wenigstens brauchst du keine Betäubung!“. Bella
würgt noch etwas und Jacob nutzt die Zeit um Edwards Schwester
ordentlich zu verprügeln. So ist halt Jacob. Dann irgendwann reißt Edward
Bellas Uterus auf und holt das Kind raus.

Er reißt ihren Uterus auf.

Mit seinen Zähnen.

Dann rammt er eine Spritze voller Vampir-Gift in sie rein.

An diesem Punkt ist der Leser gefüllt mit einer Art Erleichterung.
Wenigstens kann nichts, nichts auf der Welt, schlimmer und verstörender
sein als das hier. Außer vielleicht Kinderpornographie oder so. Zum Glück
würde das natürlich absolut-

Dann verliebt sich Jacob sofort unsterblich in das neugeborene Mädchen.

Nein, wir meinen nicht die „Oh ich hab mich sofort in das Kätzchen
verliebt!“-Art von Liebe. Wir meinen Liebe-Liebe. Ohne Mist, was wir
versuchen zu schildern ist – und bitte sagt wenn ihr das nicht versteht –
dass Jacob, der fast-Vergewaltiger und das winzige Vampir-
Brustknackerbaby mal heiraten werden und Kinder bekommen.

Was mit Jacob los war, so erklärte es Meyer, nennt man „Einprägen“. In
der Twilight-Welt ist das Einprägen das Finden eines Seelenverwandten
eines Werwolfes. Es heißt, diese zwei sind fortan bestimmt zusammen zu
sein, egal was kommt. Was wenn das Mädchen das erst nicht gut findet?
Pech gehabt! Sie tut es jetzt! Es ist das psychische Äquivalent von GHB,
Liquid Ecstasy.

Das haben wir wohl falsch verstanden, denn wir fanden dieses Zitat von
der Autorin:

„Sie wurden solche Vampire, wie dargestellt, da ich sehr viel Wert auf
freien Willen lege. Egal in welcher Situation man sich befindet, man hat
immer eine Wahl. Also habe ich die Figuren die traditionell ja die Bösen
sein müssten die Wahl treffen lassen, gut zu sein, sowas ist mir wichtig.“

Anscheinend hat Jacob es sich also ausgesucht pädophil zu sein.

Inzwischen wacht die entschwängerte Bella auf und beschreibt ihre ersten
Eindrücke als Vampir, was sich für uns etwa so anhört, als sei man
ordentlich auf Pilzen.
Zusammenfassend kann man sich vorstellen, sie würde es so ausdrücken:
„Alter, die echte Person, man selbst is irgendwie… unter der Haut man.“
Während sie für vierzig Minuten auf ihre Hände starrt.

Dann gibt es anschaulichen Vampir-Sex. Na ja, nicht wirklich, schließlich


ist das Twilight. In den folgenden 300 Seiten voller glitzernder Langeweile
kriegen wir allerdings einen leicht erheiternden Moment, als Edwards
Bruder Emmett ihm gegenüber andeutet, er könne seine Frau nicht
befriedigen. Edward reagiert da drauf indem er noch etwas Piano spielt
und Khakihosen trägt, weil das beweist dass er hetero ist.

Mittlerweile wurde aus Bella die absolut schönste, glitzernste


Vampirbraut die es je gab wow!!!1 Jeder kommentiert wie schön sie
geworden ist, denn gerade als man dachte, das Buch wäre bereits seine
eigene Fan-Fiction verwandelt Meyer ihren Mary Sue Charakter in eine…
nun, wir sind uns nicht sicher was es darüber hinaus noch gibt. Bella nennt
ihr Kind „Renesmee“, nach ihrer Mutter Rene und Edwards „Mutter“
Esmee. Renesmee entpuppt sich schnell als das gruseligste Viech
überhaupt und das wird nur noch betont dadurch, dass jeder darüber
spricht wie perfekt sie doch ist.

Anfänglich hatten die Cullens noch Angst Vampirbella würde durchdrehen


und Leute fressen, doch sie beweist dass sie gefühlvoll ist und sich unter
Kontrolle hat besser als jeder andere Vampir es je konnte weil sie eine so
besondere Schneeflocke ist. Außerdem trägt sie auf ihrer ersten „Jagd“ ein
Cocktail-Kleid, das kann sie weil sie so sexy ist und absolut nicht
ungeschickt. Wir vermuten dass ein Charakter keine Makel haben muss
um interessant zu sein, anscheinend. Andererseits war es uns ziemlich
egal weil wir langsam schläfrig wurden.

Jedenfalls wird dann Jacob aufgetragen sich um das gruselige Tochterding


zu kümmern während Bella und Edward rumrennen um irgendwas anderes
zu machen. Bella ist wütend als sie herausfindet dass er ihr den
Spitznamen „Nessie“ gegeben hat, den wir für durchaus angebracht
halten. Bella scheint es ziemlich egal zu sein dass Jacob der pädophile
Vergewaltiger Werwolf Babysitter spielt für das kleine Loch Ness
Monster Vampirbaby aus der Hölle.

Dann passiert endlich was. Die Italienische Vampirmafia aus dem zweiten
Buch taucht auf um das Kind und seine Familie zu töten. ÜBERRASCHUNG.
Obwohl einer der Vampire mal erwähnt hat, dass moderne Waffen
durchaus effektiv gegen Unsterbliche sind, entscheiden sich die Cullens
gegen Raketenwerfer und Sturmgewehre und wollen stattdessen ihre
bösen Vampirfänge für den Endkampf benutzen.
An diesem Punkt entscheiden sich Edwards coolere Verwandte Reißaus zu
nehmen und rennen weg um ein neues Leben zu beginnen. Die
verbleibenden Vampire verbünden sich mit den Pädowölfen für einen
glorreichen, blutigen Kampf gegen die bösen Mächte der Vampir-
Unterdrückung, eine Vamirdämmerung die hunderte von Seiten dauert
und selbst die epischsten Schlachten Tolkiens verblassen lässt…

So sollte es auch sein, denn die meisten Vampire haben Superkräfte, wie
die X-Men. Wir dachten uns schon, dass ihr nicht mehr damit gerechnet
habt, dass die Geschichte plötzlich absolut spitze werden könnte, und ihr
habt sowas von Unrecht, denn –

Die Cullens setzen sich mit der Vampirmafia zusammen und reden ein
bisschen über ihre Gefühle. Die Mafia zieht sich ohne Kampf zurück auf die
Anne Rice Insel und Edward und Bella küssen sich. Jacob hat Renesmee
ein Armband gemacht. Haben wir erwähnt dass Renesmee sehr schnell
siebzehn wird und dann einfach aufhört zu altern? Jacob wird sie heiraten,
und sie wird permanent minderjährig sein.

Vielen Dank, Meyer.

Buch Fünf: Midnight Sun (unveröffentlicht)


Midnight Sun ist Twilight, aber aus Edwards Perspektive erzählt. Es ist
enttäuschend. Nicht so sehr weil es schlecht ist, eher weil man als Leser
herausfindet wie oft Bella doch ganz knapp vorm gefressen werden stand.
Außerdem wegen der ganzen in-ihr-Zimmer-einbrech-um-sie-jede-Nacht-
beim-Schlafen-zu-beobachten-ohne-dass-sies-weiß Geschichte. Und ihr
dachtet wir haben nur einen Scherz gemacht mit dem Stalking.

Einige andere interessante Sachen, die in Midnight Sun enthüllt werden:

1. Edwards Bruder Jasper ist in Wahrheit eine kaum zu bändigende


Kampfmaschine die schon mehrmals angeboten hat Bella zu töten,
nur weil sie Edward genervt hat. Aus diesem Grund bekommt er
etwa vier Zeilen bevor wir dann wieder mehr lesen dürfen über
Edward der Piano spielt

2. Bis zu dem Punkt an dem Edward sich in Bella verliebt, dachte seine
Schwester Rosalie das er „überhaupt nicht an Mädchen interessiert
ist“. Das dachten wir auch, Rosalie. Das dachten wir auch.

3. Edward ist von Bella fasziniert weil er ihre Gedanken nicht lesen
kann. Dieses Phänomen ist anscheinend genetisch bedingt, da er die
Gedanken ihres Vaters Charlie auch nicht lesen kann. Gerüchte über
eine Edward/Charlie-Romanze in einem zukünftigen Buch sind bisher
unbestätigt.