You are on page 1of 1040

Vorwort

Open Source Software


Inhaltsverzeichnis
Einführung 1
Erste Schritte 2
DIGSI 5
Grundoperation 3
Software-Beschreibung Unterstützung 4
Projekte 5
V07.80 Geräte 6
Single-Line-Konfiguration 7
Hilfe
Applikationen und Funktionen 8
Signale und Parameter 9
IEC 61850-Struktur 10
Informationsrangierung 11
Funktionspläne (CFC) 12
Testsequenzen 13
Kommunikation 14
IEC-Stationen 15
Inbetriebnahme und Betrieb 16
Export und Import 17
Dokumentation 18
Sicherheit 19
Eigenschaften 20
Benutzeroberfläche 21
Stichwortverzeichnis

C53000-D5000-C001-E
HINWEIS

i Beachten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Warn- und Sicherheitshinweise in diesem Dokument, sofern
vorhanden.

Haftungsausschluss Copyright
Dieses Dokument wurde vor seiner Herausgabe einer sorg- Copyright © Siemens AG 2017. Alle Rechte vorbehalten.
fältigen technischen Prüfung unterzogen. Es wird in regel- Weitergabe sowie Vervielfältigung, Verbreitung und Bear-
mäßigen Abständen überarbeitet und entsprechende Ände- beitung dieses Dokuments, Verwertung und Mitteilung des
rungen und Ergänzungen sind in den nachfolgenden Inhaltes sind unzulässig, soweit nicht schriftlich gestattet.
Ausgaben enthalten. Der Inhalt dieses Dokuments wurde Alle Rechte für den Fall der Patenterteilung, Geschmacks-
ausschließlich für Informationszwecke konzipiert. Obwohl oder Gebrauchsmustereintragung sind vorbehalten.
die Siemens AG sich bemüht hat, das Dokument so präzise
und aktuell wie möglich zu halten, übernimmt die Siemens Marken
AG keine Haftung für Mängel und Schäden, die durch die
Nutzung der hierin enthaltenen Informationen entstehen. SIPROTEC™, DIGSI™, SIGUARD™, SIMEAS™ und SICAM™
sind Marken der Siemens AG. Jede nicht autorisierte
Diese Inhalte werden weder Teil eines Vertrags oder einer
Verwendung ist unzulässig. Alle anderen Bezeichnungen in
Geschäftsbeziehung noch ändern sie diese ab. Alle
diesem Dokument können Marken sein, deren Verwen-
Verpflichtungen der Siemens AG gehen aus den entsprech-
dung durch Dritte für ihre eigenen Zwecke die Rechte des
enden vertraglichen Vereinbarungen hervor.
Eigentümers verletzen kann.
Die Siemens AG behält sich das Recht vor, dieses Dokument
von Zeit zu Zeit zu ändern.
Dokumentversion: C53000-D5000-C001-E.02
Ausgabestand: 05.2018
Version des beschriebenen Produkts: V07.80
Vorwort

Weitere Unterstützung
Bei Fragen zum System wenden Sie sich an Ihren Siemens-Vertriebspartner.

Support
Unser Customer Support Center unterstützt Sie rund um die Uhr.
Tel: +49 (180) 524-7000
Fax: +49 (180) 524-2471
E-Mail: support.energy@siemens.com

Schulungskurse
Sie können das individuelle Kursangebot bei unserem Training Center erfragen:
Siemens AG
Siemens Power Academy TD

Humboldtstraße 59
90459 Nürnberg
Germany

Tel: +49 (911) 433-7415


Fax: +49 (911) 433-7929
E-Mail: poweracademy@siemens.com
Internet: www.siemens.com/poweracademy

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 3


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
4 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe
C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Open Source Software

Dieses Produkt beinhaltet unter anderem auch Open Source Software, die von Dritten entwickelt wurde. Die in
diesem Produkt enthaltene Open Source Software und die entsprechenden Open-Source-Software-Lizenzbe-
dingungen finden Sie in der Readme_OSS. Die Open-Source-Software-Programme sind urheberrechtlich
geschützt. Sie sind berechtigt, die Open Source Software gemäß den jeweiligen Open-Source-Software-Lizenz-
bedingungen zu nutzen. Bei Widersprüchen zwischen den Open-Source-Software-Lizenzbedingungen und den
für das Produkt geltenden Siemens Lizenzbedingungen gelten in Bezug auf die Open Source Software die
Open-Source-Software-Lizenzbedingungen vorrangig. Die Open Source Software wird unentgeltlich über-
lassen. Den Quelltext der Software können Sie – soweit die einschlägigen Open-Source-Software-Lizenzbedin-
gungen dies vorsehen – gegen Zahlung der Versandkosten bei Ihrem Siemens Vertriebsbeauftragten zumin-
dest bis zum Ablauf von 3 Jahren ab Erwerb des Produkts anfordern. Wir haften für das Produkt einschließlich
der darin enthaltenen Open Source Software entsprechend den für das Produkt gültigen Lizenzbedingungen.
Jegliche Haftung für die Nutzung der Open Source Software über den von uns für das Produkt vorgesehenen
Programmablauf hinaus sowie jegliche Haftung für Mängel, die durch Änderungen der Open Source Software
verursacht wurden, ist ausgeschlossen. Wir leisten keine technische Unterstützung für das Produkt, wenn
dieses geändert wurde.
Mit DIGSI 5 haben Sie im Online-Modus die Möglichkeit, über das Hauptmenü Open Source Software Infor-
mation anzeigen die Readme_OSS-Datei mit den Original-Lizenztexten und Copyright-Hinweisen aus dem
Gerät auszulesen und anzeigen zu lassen.
Dazu sind folgende Schritte notwendig:
• Wechseln Sie in den Online-Modus.
• Wählen Sie das Gerät aus.

• Selektieren Sie Online in der Menüleiste.

• Klicken Sie auf Open Source Software Information anzeigen.

HINWEIS

i Zum Auslesen der Readme_OSS-Datei muss auf dem Rechner ein PDF-Viewer installiert sein.
Um SIPROTEC 5-Geräte in Betrieb nehmen zu können, ist eine gültige DIGSI 5-Lizenz erforderlich.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 5


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
6 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe
C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

Vorwort.........................................................................................................................................................3

Open Source Software..................................................................................................................................5

1 Einführung..................................................................................................................................................31
1.1 Was ist DIGSI 5?.................................................................................................................32
1.2 Informationsumfang der DIGSI 5-Hilfe............................................................................... 33
1.3 Sicherheitshinweise.......................................................................................................... 35

2 Erste Schritte.............................................................................................................................................. 37
2.1 Einige wichtige Informationen vorab................................................................................. 38
2.1.1 Merkmale der verschiedenen DIGSI 5-Varianten .......................................................... 38
2.1.2 Benutzeroberfläche, Projekt und Projektnavigation ......................................................40
2.1.3 Offline und online arbeiten ......................................................................................... 41
2.1.4 Sprachen in DIGSI 5..................................................................................................... 42
2.2 DIGSI 5 anpassen.............................................................................................................. 43
2.2.1 DIGSI 5 starten............................................................................................................ 43
2.2.2 Oberflächensprache auswählen................................................................................... 43
2.2.3 Starteinstellungen definieren.......................................................................................44
2.2.4 Speicherorte festlegen.................................................................................................45
2.2.5 Speicherorte für den Datenaustausch festlegen............................................................45
2.2.6 Ein Standardeinheitensystem auswählen..................................................................... 46
2.2.7 Gerätetreiber importieren............................................................................................ 46
2.2.8 Gerätetreiber verwalten...............................................................................................48
2.2.9 DIGSI 5 beenden..........................................................................................................50
2.2.10 DIGSI 5-Lizenzen verwenden........................................................................................50
2.3 Von DIGSI 4 auf DIGSI 5 umsteigen....................................................................................52
2.3.1 Wo finde ich den DIGSI 4-Manager?............................................................................. 52
2.3.2 Was ist mit der MLFB passiert?..................................................................................... 52
2.3.3 Wie öffne ich ein SIPROTEC 5-Gerät zur Bearbeitung?................................................... 52
2.3.4 Wie stelle ich den Funktionsumfang eines SIPROTEC 5-Gerätes ein?.............................. 53
2.3.5 Warum kann ich in der Informationsrangierung nicht auf CFC und das Display
rangieren?................................................................................................................... 53
2.3.6 Wie bearbeite ich das Grundbild und das Abzweigsteuerbild?....................................... 53

3 Grundoperation.......................................................................................................................................... 55
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen.................................................................................... 56
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche......................................................................................... 56
3.1.2 Projektnavigation........................................................................................................ 57
3.1.3 Arbeitsbereich............................................................................................................. 61

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 7


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

3.1.4 Inspektorfenster.......................................................................................................... 62
3.1.5 Aufgabenbereich......................................................................................................... 62
3.1.6 Übersichtsfenster........................................................................................................ 64
3.1.7 Objektleiste................................................................................................................. 65
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen.....................................................67
3.2.1 Arbeitsbereich anpassen.............................................................................................. 67
3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen....................................................................................... 68
3.2.3 Spalteninhalt sortieren................................................................................................ 72
3.2.4 Spalteninhalt filtern..................................................................................................... 73
3.2.5 Benutzerdefinierten Filter erstellen.............................................................................. 74
3.2.6 Bereiche markieren......................................................................................................75
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten.......................................................................... 78
3.3.1 Übersicht zu Bibliotheken............................................................................................ 78
3.3.2 Registerkarte Bibliotheken öffnen................................................................................ 79
3.3.3 Mit der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek arbeiten................................. 80
3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen........................................................................ 84
3.3.5 Elemente der globalen DIGSI 5-Bibliothek verwenden...................................................85
3.3.6 Ansicht filtern..............................................................................................................85
3.4 Statusdialog verwenden....................................................................................................87

4 Unterstützung.............................................................................................................................................89
4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem....................................................................... 90
4.2 DIGSI 5-Hilfe verwenden................................................................................................... 92
4.3 Symbole in der Projektnavigation...................................................................................... 94
4.4 Symbole in der Info-Registerkarte ..................................................................................... 95
4.5 Inkonsistenzen erkennen und beseitigen........................................................................... 96
4.6 Meldungen kopieren und löschen..................................................................................... 97
4.7 Statusdialog verwenden....................................................................................................98

5 Projekte...................................................................................................................................................... 99
5.1 Projekte verwalten.......................................................................................................... 100
5.1.1 Übersicht zu Projekten............................................................................................... 100
5.1.2 Ein Projekt erstellen................................................................................................... 100
5.1.3 Ein Projekt öffnen...................................................................................................... 101
5.1.4 Ein Projekt konvertieren.............................................................................................101
5.1.5 Ein Projekt speichern................................................................................................. 103
5.1.6 Archivieren/Dearchivieren eines Projekts.................................................................... 103
5.1.7 Ein Projekt schließen..................................................................................................104
5.1.8 Ein Projekt löschen.................................................................................................... 104
5.1.9 Projektdaten drucken.................................................................................................105
5.1.10 Projektdaten im Windows Explorer.............................................................................106
5.1.11 Plug & Play-Projekt.....................................................................................................106
5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten........................................................................... 107
5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten......................................................... 107
5.2.2 Projektsprachenauswahl-Ansicht öffnen.....................................................................107
5.2.3 Projektsprachen aus- oder abwählen.......................................................................... 108
5.2.4 Editiersprache und Referenzsprache festlegen............................................................108

8 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

5.2.5 Projekttexte-Editor öffnen..........................................................................................109


5.2.6 Ansicht im Projekttexte-Editor anpassen.....................................................................109
5.2.7 Texte bearbeiten....................................................................................................... 110
5.2.8 Texte im Projekt suchen.............................................................................................111

6 Geräte....................................................................................................................................................... 113
6.1 Geräte in Projekten verwalten......................................................................................... 114
6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten...............................................................................114
6.1.2 Offline-Konfiguration.................................................................................................117
6.1.3 SIPROTEC 5-Gerät einfügen und mit Produkt-Code spezifizieren..................................120
6.1.4 SIPROTEC 5-Gerät manuell einfügen und konfigurieren.............................................. 124
6.1.5 SIPROTEC 5-Gerät umbenennen................................................................................. 126
6.1.6 Sprache der Vor-Ort-Bedieneinheit einstellen............................................................. 126
6.1.7 SIPROTEC 5-Gerät löschen..........................................................................................127
6.1.8 Gerätedaten drucken................................................................................................. 127
6.1.9 Geräteinformationen öffnen...................................................................................... 128
6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen....................................................................................... 129
6.2 Geräte in einer Verzeichnisstruktur verwalten..................................................................130
6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5............................................................... 130
6.2.2 Eine Verzeichnisstruktur anlegen............................................................................... 130
6.2.3 Ein Gerät in der Verzeichnisstruktur hinzufügen......................................................... 130
6.2.4 Eine Verzeichnisstruktur löschen................................................................................131
6.2.5 Ordner in der Verzeichnisstruktur verschieben........................................................... 131
6.2.6 Geräte in der Verzeichnisstruktur verschieben............................................................ 131
6.2.7 Eine Verzeichnisstruktur kopieren.............................................................................. 131
6.2.8 Geräte in der Verzeichnisstruktur kopieren................................................................. 132
6.2.9 Eine Verzeichnisstruktur umbenennen....................................................................... 132
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren....................................................................................... 133
6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur................................................................................ 133
6.3.2 Gerätesicht öffnen.....................................................................................................137
6.3.3 Ansicht in der Gerätesicht skalieren............................................................................138
6.3.4 Zwischen verschiedenen Gerätekonfigurationen wechseln.........................................139
6.3.5 Hardware-Komponentenbezeichnungen ein- und ausblenden.................................... 139
6.3.6 Zwischenablage verwenden.......................................................................................140
6.3.7 Hardware-Komponente aus dem Hardware-Katalog hinzufügen................................. 140
6.3.8 Hardware-Komponente im Hardware-Katalog suchen................................................ 142
6.3.9 Hardware-Komponente verschieben.......................................................................... 142
6.3.10 Hardware-Komponente kopieren............................................................................... 143
6.3.11 Hardware-Komponente löschen.................................................................................144
6.3.12 Werte von Hardware-Komponenteneigenschaften bearbeiten.................................... 145
6.3.13 Hardware-Konfiguration drucken............................................................................... 145
6.4 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren...............................................................147
6.4.1 Übersicht zur Geräte-Hardware-Synchronisierung...................................................... 147
6.4.2 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren......................................................... 148
6.5 Display-Seiten bearbeiten................................................................................................150
6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten........................................................................................ 150

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 9


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

6.5.2 Display-Seiten verwalten............................................................................................150


6.5.2.1 Display-Seite öffnen............................................................................................. 150
6.5.2.2 Display-Seite hinzufügen...................................................................................... 151
6.5.2.3 Display-Seite umbenennen...................................................................................151
6.5.2.4 Reihenfolge von Display-Seiten ändern.................................................................152
6.5.2.5 Display-Seite als Standardseite festlegen.............................................................. 153
6.5.2.6 Display-Seite löschen........................................................................................... 153
6.5.2.7 Display-Seite drucken........................................................................................... 154
6.5.3 Elemente einfügen.................................................................................................... 154
6.5.3.1 Raster in Display-Seite aus- und einblenden.......................................................... 154
6.5.3.2 Grafikelement in die Display-Seite einfügen..........................................................155
6.5.3.3 Text in eine Display-Seite einfügen....................................................................... 157
6.5.3.4 Signal in eine Display-Seite einfügen ................................................................... 157
6.5.3.5 Grafikelemente in einer Display-Seite mit Signal Page verknüpfen.........................160
6.5.3.6 Display-Seiten aus Single-Line-Konfiguration erstellen.......................................... 161
6.5.4 Elemente bearbeiten................................................................................................. 162
6.5.4.1 Grafikelement in Display-Seite umbenennen........................................................ 162
6.5.4.2 Display-Element markieren...................................................................................163
6.5.4.3 Display-Element drehen....................................................................................... 163
6.5.4.4 Display-Element verschieben................................................................................ 164
6.5.4.5 Display-Elemente löschen, kopieren oder einfügen............................................... 165
6.5.4.6 Display-Elemente verbinden ................................................................................ 166
6.5.5 Grafikelemente erstellen............................................................................................167
6.5.5.1 Symbol-Editor öffnen........................................................................................... 167
6.5.5.2 Display-Elemente aus der Bibliothek als Vorlage verwenden..................................167
6.5.5.3 Benutzerdefiniertes Display-Element umbenennen............................................... 168
6.5.5.4 Dynamisches oder statisches Element auswählen................................................. 168
6.5.5.5 Größe eines Display-Elements festlegen................................................................169
6.5.5.6 Linien, Ellipsen und Rechtecke zeichnen............................................................... 169
6.5.5.7 Kurven, Dreiecke und Kreissegmente einfügen..................................................... 170
6.5.5.8 Symbolteile markieren......................................................................................... 171
6.5.5.9 Größe und Kurvenform von Symbolteilen ändern................................................. 171
6.5.5.10 Fläche füllen........................................................................................................ 172
6.5.5.11 Anschlusspunkte einfügen................................................................................... 173
6.5.5.12 Symbolteile verschieben.......................................................................................173
6.5.5.13 Symbolteile löschen, kopieren oder einfügen........................................................173
6.5.5.14 Symbolteile drehen.............................................................................................. 174
6.5.6 Störschriebe verwenden............................................................................................ 175
6.5.6.1 Übersicht zu Störfallanzeigen............................................................................... 175
6.5.6.2 Störfallanzeigen-Editor öffnen und Ansicht anpassen............................................176
6.5.6.3 Störfallanzeigen projektieren................................................................................176
6.5.6.4 Kriterium für die Störfallanzeige auswählen..........................................................177
6.5.6.5 Störfallanzeige quittieren..................................................................................... 177

7 Single-Line-Konfiguration........................................................................................................................ 179
7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration...........................................................................180
7.2 Grundlegende Vorgehensweisen.....................................................................................181
7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen............................................................................... 181
7.2.2 Offline- und Online-Single-Line-Konfiguration drucken...............................................181
7.2.3 Single-Line-Konfigurationsansicht skalieren............................................................... 182
7.2.4 Single-Line-Konfiguration als Vektorgrafik speichern.................................................. 183
7.3 Elemente einfügen..........................................................................................................184
7.3.1 Sammelschiene aus der Bibliothek einfügen und skalieren......................................... 184
7.3.2 Weitere Betriebsmittel aus der Bibliothek einfügen.....................................................185
7.3.3 Das SIPROTEC 5-Gerät in der Single-Line-Konfiguration...............................................186

10 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

7.3.4 Vorlage aus der Bibliothek verwenden....................................................................... 187


7.4 Elemente bearbeiten.......................................................................................................189
7.4.1 Single-Line-Elemente markieren................................................................................ 189
7.4.2 Single-Line-Elemente drehen..................................................................................... 189
7.4.3 Erdungsrichtung des Symbols umkehren....................................................................190
7.4.4 Single-Line-Elemente verschieben..............................................................................190
7.4.5 Single-Line-Elemente löschen, ausschneiden, kopieren oder einfügen........................ 191
7.4.6 Single-Line-Elemente umbenennen........................................................................... 192
7.4.7 Single-Line-Elemente untereinander verbinden.......................................................... 193
7.4.8 Messstellen und Funktionsgruppen auswählen.......................................................... 193
7.4.9 Single-Line-Element mit SIPROTEC 5-Geräten verbinden............................................. 194
7.4.10 Single-Line-Verbindung anpassen.............................................................................. 195
7.5 Topologiebaum verwenden.............................................................................................197
7.5.1 Übersicht zur Topologie ............................................................................................ 197
7.5.2 Topologie anzeigen................................................................................................... 198
7.5.3 Topologieelement umbenennen................................................................................ 198
7.5.4 Kommentar der Topologie hinzufügen....................................................................... 199
7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder Spannungswandlerwerte synchronisieren. 201
7.7 Topologie und Sammelschienengerät konfigurieren (Gerätetyp 7SS8)............................. 202
7.8 Ansicht Planvalidierung und Sammelschienenschutz (SSS) ..............................................205

8 Applikationen und Funktionen.................................................................................................................207


8.1 Applikationen konfigurieren............................................................................................ 208
8.1.1 Übersicht zu Applikationen........................................................................................ 208
8.1.2 Funktionsumfang anpassen....................................................................................... 208
8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen................................................... 208
8.1.2.2 Funktionsgruppen hinzufügen............................................................................. 210
8.1.2.3 Funktion hinzufügen............................................................................................211
8.1.2.4 Benutzerdefinierten Funktionsblock hinzufügen................................................... 214
8.1.2.5 Funktionen oder Funktionsgruppen umbenennen................................................ 215
8.1.2.6 Funktionsgruppen, Funktionen oder Funktionsblöcke kopieren ............................217
8.1.2.7 Funktionen oder Funktionsgruppen löschen......................................................... 218
8.1.3 Funktionspunkte verwalten....................................................................................... 220
8.1.3.1 Übersicht zu Funktionspunkten............................................................................ 220
8.1.3.2 Funktionspunkteklasse für ein SIPROTEC 5-Gerät bestimmen................................ 220
8.1.3.3 Funktionspunkteklasse für die Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-
Gerätes bestimmen.............................................................................................. 221
8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen.................................................................221
8.1.3.5 Funktionspunkte bestellen und in das SIPROTEC 5-Gerät laden..............................222
8.1.4 Verbindungen anpassen............................................................................................ 222
8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen.................................................................................. 222
8.1.4.2 Matrix Funktionsgruppenverbindungen öffnen und Ansicht anpassen...................223
8.1.4.3 Frequenznachführgruppen...................................................................................223
8.1.4.4 Messstellen und Funktionsgruppen verbinden...................................................... 224
8.1.4.5 Schutzfunktionsgruppen mit Leistungsschalter-Funktionsgruppen verbinden........226
8.1.4.6 Leistungsschalterinteraktion für Schutzfunktionsgruppen konfigurieren................227
8.1.5 Messstellen anpassen und rangieren..........................................................................229
8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen...................................................................................... 229
8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen und Ansicht anpassen............................................229
8.1.5.3 Messstellen auf physische Eingänge rangieren......................................................230
8.1.5.4 Messstelle zum Parametrieren auswählen.............................................................231
8.1.5.5 Messstellen hinzufügen........................................................................................231

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 11


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

8.1.5.6 Messstellen umbenennen.................................................................................... 233


8.1.5.7 Messstellen kopieren............................................................................................234
8.1.5.8 Messstellen löschen............................................................................................. 235
8.2 Funktionen einstellen......................................................................................................237
8.2.1 Parametergruppen verwenden...................................................................................237
8.2.1.1 Übersicht zu Parametergruppen........................................................................... 237
8.2.1.2 Anzahl der Parametergruppen ändern.................................................................. 237
8.2.1.3 Parametergruppe aktivieren................................................................................. 238
8.2.1.4 Parametergruppe kopieren................................................................................... 238
8.2.2 Funktionen bearbeiten.............................................................................................. 239
8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen............................................................... 239
8.2.2.2 Text- und Dezimalparameter bearbeiten............................................................... 241
8.2.2.3 Zwischen Sekundär-, Primär- oder Prozentwerten wählen..................................... 242
8.2.2.4 Parameternummern ein- und ausblenden.............................................................242
8.2.2.5 Parametergruppe für Vergleich oder Bearbeitung auswählen................................ 242
8.2.2.6 Funktionsblock hinzufügen oder löschen.............................................................. 243
8.2.2.7 Parameter kopieren..............................................................................................245
8.2.2.8 Einstellungen drucken..........................................................................................246
8.2.3 Funktionen grafisch darstellen................................................................................... 246
8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen............................................246
8.2.3.2 Grafikfenster anzeigen und ausblenden................................................................247
8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern........................................................................... 247
8.2.3.4 Raster im Grafikfenster ein- und ausblenden.........................................................248
8.2.3.5 Ansicht im Grafikfenster skalieren........................................................................ 248
8.2.3.6 Grafik im Grafikfenster kopieren oder speichern................................................... 249
8.2.3.7 Grafik im Grafikfenster drucken............................................................................ 250
8.2.4 Parameter verschiedener Geräte vergleichen .............................................................250
8.3 Spezielle Parameter festlegen..........................................................................................253
8.3.1 Gerätedaten bearbeiten.............................................................................................253
8.3.2 Flattersperre parametrieren und aktivieren................................................................ 253
8.3.3 LED-Farbe festlegen...................................................................................................254

9 Signale und Parameter............................................................................................................................. 255


9.1 Übersicht zu Signalen......................................................................................................256
9.2 Übersicht zu Einstellungen im Aufgabenbereich Signale.................................................. 258
9.3 Signaltypen.....................................................................................................................259
9.4 Einstellungstypen ...........................................................................................................263
9.5 Signale bearbeiten.......................................................................................................... 264
9.5.1 Benutzerdefiniertes Signal zur Applikation hinzufügen............................................... 264
9.5.2 Signal umbenennen.................................................................................................. 265
9.5.3 Signale aus der Applikation löschen........................................................................... 267
9.6 Mit dem Signalkatalog arbeiten....................................................................................... 269
9.6.1 Übersicht zum Signalkatalog......................................................................................269
9.6.2 Signalkatalog öffnen und Ansicht anpassen............................................................... 269
9.6.3 Signal oder Einstellung im Signalkatalog auswählen...................................................270
9.6.4 Externe Signale im Signalkatalog............................................................................... 270
9.7 Qualität.......................................................................................................................... 272
9.7.1 Übersicht zur Qualität................................................................................................ 272
9.7.2 Qualität von Signalen des Typs SPS verarbeiten.......................................................... 273
9.7.3 Qualität von GOOSE-Verknüpfungen verarbeiten .......................................................274

12 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

10 IEC 61850-Struktur....................................................................................................................................275
10.1 Übersicht zur IEC 61850-Struktur.....................................................................................276
10.2 Functional Naming und flexibles Product Naming............................................................ 278
10.3 IEC 61850-Struktur-Editor öffnen und anpassen.............................................................. 279
10.4 Zwischen unterschiedlichen Sichten wechseln.................................................................280
10.5 Logischen Knoten hinzufügen und Klasse auswählen.......................................................281
10.6 Logisches Gerät und logischen Knoten umbenennen....................................................... 282
10.7 Elemente löschen ...........................................................................................................284
10.8 Elemente verschieben..................................................................................................... 285

11 Informationsrangierung........................................................................................................................... 287
11.1 Übersicht zur Informationsrangierung............................................................................. 288
11.2 Grundsätzliches Vorgehen beim Rangieren...................................................................... 290
11.3 Grundoperation.............................................................................................................. 291
11.3.1 Matrix Informationsrangierung öffnen....................................................................... 291
11.3.2 Ansicht der Informationsrangierung anpassen........................................................... 291
11.3.3 Informationsrangierung mit vordefinierten Anzeigeprofilen filtern............................. 292
11.3.4 In der zusammengefassten Spaltenansicht umschalten.............................................. 294
11.3.5 Informationsrangierung drucken............................................................................... 295
11.4 Quellen und Ziele............................................................................................................296
11.4.1 Auf Binäreingänge rangieren..................................................................................... 296
11.4.2 Auf Funktionstasten rangieren................................................................................... 297
11.4.3 Auf Binärausgänge rangieren.....................................................................................299
11.4.4 Auf Leuchtdioden rangieren...................................................................................... 300
11.4.5 Auf Störschriebe rangieren ....................................................................................... 301
11.4.6 Auf Puffer rangieren.................................................................................................. 302
11.4.7 Rangierung auf das Gerätemenü Messung................................................................. 303
11.4.8 Rangierung auf das Gerätemenü Steuerung............................................................... 304
11.4.9 Eigenschaften von Quellen und Zielen bearbeiten...................................................... 304
11.4.10 Eigenschaften von benutzerdefinierten Signalen bearbeiten ......................................305
11.5 Rangierbare Signale........................................................................................................ 307
11.5.1 Signale vom Typ ACD rangieren................................................................................. 307
11.5.2 Signale vom Typ ACT rangieren..................................................................................307
11.5.3 Signale vom Typ BSC rangieren.................................................................................. 307
11.5.4 Signale vom Typ DPC rangieren..................................................................................307
11.5.5 Signale vom Typ ENC rangieren................................................................................. 308
11.5.6 Signale vom Typ ENS rangieren..................................................................................308
11.5.7 Signale vom Typ INC rangieren.................................................................................. 308
11.5.8 Signale vom Typ INS rangieren...................................................................................309
11.5.9 Signale vom Typ SPS rangieren.................................................................................. 309
11.5.10 Signale vom Typ SPC rangieren.................................................................................. 310
11.5.11 Signale vom Typ SPC rangieren.................................................................................. 310
11.5.12 Signale vom Typ MV rangieren...................................................................................310
11.5.13 Signale vom Typ CMV rangieren ................................................................................311
11.5.14 Signale vom Typ DEL rangieren ................................................................................. 311
11.5.15 Signale vom Typ WYE rangieren ................................................................................ 311

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 13


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

11.5.16 Signale vom Typ HMV rangieren................................................................................ 312


11.5.17 Signale vom Typ HWYE rangieren...............................................................................312
11.5.18 Signale vom Typ HDEL rangieren................................................................................312

12 Funktionspläne (CFC)............................................................................................................................... 315


12.1 Funktionspläne (CFC) konfigurieren................................................................................ 316
12.1.1 Kurze Einführung zu Funktionsplänen (CFC)...............................................................316
12.1.1.1 Bedeutung von CFC..............................................................................................316
12.1.1.2 Funktionsplan...................................................................................................... 316
12.1.1.3 Baustein...............................................................................................................316
12.1.1.4 Funktionsteilpläne und -Vorlagen......................................................................... 318
12.1.1.5 Projektierungsstrategie........................................................................................ 318
12.1.1.6 Ablaufmodell....................................................................................................... 318
12.1.1.7 Namenskonventionen.......................................................................................... 320
12.1.1.8 Qualität in Funktionsplänen (CFC) verarbeiten...................................................... 321
12.1.1.9 Handhabung von neuen und geänderten Bausteinen in Funktionsplänen..............323
12.1.2 Funktionspläne verwalten..........................................................................................323
12.1.2.1 Funktionsplan hinzufügen....................................................................................323
12.1.2.2 Funktionsplan öffnen........................................................................................... 324
12.1.2.3 Funktionsplan umbenennen.................................................................................324
12.1.2.4 Funktionsplan kopieren ....................................................................................... 325
12.1.2.5 Funktionspläne löschen........................................................................................326
12.1.2.6 Funktionsplan drucken......................................................................................... 326
12.1.3 Funktionsplan und Planansicht anpassen................................................................... 327
12.1.3.1 Layout in der Ansicht Datenfluss des Funktionsplans anpassen .............................327
12.1.3.2 Ansicht skalieren.................................................................................................. 328
12.1.3.3 Übersicht zu den Randleisten................................................................................329
12.1.4 Elemente in Funktionsplan einfügen und bearbeiten..................................................332
12.1.4.1 Bausteinbibliothek............................................................................................... 332
12.1.4.2 Baustein aus Bausteinbibliothek in Funktionsplan hinzufügen .............................. 333
12.1.4.3 Baustein umbenennen oder Bausteinkommentar einfügen................................... 335
12.1.4.4 Baustein kopieren................................................................................................ 336
12.1.4.5 Texteingabefeld in der Ansicht Datenfluss in einen Funktionsplan hinzu-
fügen und bearbeiten.......................................................................................... 336
12.1.4.6 Elemente in der Ansicht Datenfluss des Funktionsplans ausrichten .......................338
12.1.4.7 Elemente aus Funktionsplan löschen.................................................................... 339
12.1.5 Verschalten von Bausteinen in der Datenfluss-Ansicht................................................ 339
12.1.5.1 Verschaltungen anzeigen..................................................................................... 339
12.1.5.2 Bausteine verschalten ......................................................................................... 341
12.1.5.3 Bausteine mit einem Signal oder einer Einstellung verschalten..............................341
12.1.5.4 Bausteineingang negieren....................................................................................344
12.1.5.5 Bausteinverschaltungen ändern........................................................................... 345
12.1.5.6 Bausteinverschaltung löschen.............................................................................. 347
12.1.5.7 Datentypen konvertieren......................................................................................347
12.1.6 Reihenfolge ändern................................................................................................... 347
12.1.6.1 Ablaufebene ändern.............................................................................................347
12.1.6.2 Ablaufreihenfolge automatisch optimieren...........................................................348
12.1.6.3 Ablaufreihenfolge von Bausteinen manuell anpassen........................................... 349
12.1.7 Funktionsplan prüfen und fertigstellen...................................................................... 349
12.1.7.1 Konsistenz prüfen................................................................................................ 349
12.1.7.2 Ressourcenverbrauch prüfen................................................................................ 350
12.1.7.3 Funktionspunkte berücksichtigen......................................................................... 352
12.1.7.4 Funktionsplan kompilieren................................................................................... 352

14 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

12.2 Bausteintypen.................................................................................................................353
12.2.1 Rechnen.................................................................................................................... 353
12.2.1.1 ADD_D................................................................................................................. 353
12.2.1.2 ADD_R................................................................................................................. 354
12.2.1.3 SUB_D..................................................................................................................355
12.2.1.4 SUB_R.................................................................................................................. 355
12.2.1.5 MUL_D.................................................................................................................356
12.2.1.6 MUL_R................................................................................................................. 356
12.2.1.7 DIV_D.................................................................................................................. 357
12.2.1.8 DIV_R...................................................................................................................358
12.2.1.9 MOD_D................................................................................................................ 358
12.2.1.10 ABS_D..................................................................................................................359
12.2.1.11 ABS_R.................................................................................................................. 359
12.2.1.12 LOG_R..................................................................................................................360
12.2.1.13 LN_R.................................................................................................................... 360
12.2.1.14 EXP_R.................................................................................................................. 361
12.2.1.15 EXPT_R................................................................................................................ 361
12.2.1.16 SQRT_R................................................................................................................ 362
12.2.1.17 SIN_R................................................................................................................... 362
12.2.1.18 ASIN_R.................................................................................................................363
12.2.1.19 COS_R..................................................................................................................363
12.2.1.20 ACOS_R............................................................................................................... 364
12.2.1.21 TAN_R..................................................................................................................365
12.2.1.22 ATAN_R............................................................................................................... 365
12.2.2 Rechnen mit Statusinformationen..............................................................................366
12.2.2.1 ADD_XMV............................................................................................................ 366
12.2.2.2 SUB_XMV.............................................................................................................367
12.2.2.3 MUL_XMV............................................................................................................368
12.2.2.4 DIV_XMV............................................................................................................. 370
12.2.3 Vergleichen............................................................................................................... 372
12.2.3.1 LT_D.................................................................................................................... 372
12.2.3.2 LT_R.....................................................................................................................373
12.2.3.3 LE_D.................................................................................................................... 373
12.2.3.4 LE_R.....................................................................................................................374
12.2.3.5 GE_D................................................................................................................... 375
12.2.3.6 GE_R.................................................................................................................... 376
12.2.3.7 GT_D................................................................................................................... 376
12.2.3.8 GT_R.................................................................................................................... 377
12.2.3.9 EQ_D................................................................................................................... 378
12.2.3.10 EQ_E....................................................................................................................379
12.2.3.11 EQ_R....................................................................................................................380
12.2.3.12 NE_D................................................................................................................... 380
12.2.3.13 NE_R....................................................................................................................381
12.2.3.14 LIML_R................................................................................................................. 382
12.2.3.15 LIMU_R................................................................................................................ 383
12.2.3.16 DRAGI_R.............................................................................................................. 383
12.2.4 Steuern..................................................................................................................... 384
12.2.4.1 APC_DEF.............................................................................................................. 384
12.2.4.2 APC_EXE.............................................................................................................. 386
12.2.4.3 BSC_DEF.............................................................................................................. 387
12.2.4.4 BSC_EXE.............................................................................................................. 389
12.2.4.5 DPC_DEF.............................................................................................................. 390
12.2.4.6 DPC_EXE.............................................................................................................. 392
12.2.4.7 ENC_DEF..............................................................................................................394
12.2.4.8 ENC_EXE..............................................................................................................397
12.2.4.9 SPC_DEF.............................................................................................................. 399
12.2.4.10 SPC_EXE.............................................................................................................. 401

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 15


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

12.2.4.11 SPC_INFO und DPC_INFO......................................................................................403


12.2.4.12 SPC_OUT und DPC_OUT........................................................................................405
12.2.4.13 APC_INFO, BSC_INFO und INC_INFO..................................................................... 407
12.2.5 Konvertieren............................................................................................................. 409
12.2.5.1 BOOL_CNT........................................................................................................... 409
12.2.5.2 BOOL_INT............................................................................................................ 410
12.2.5.3 BUILD_ACD.......................................................................................................... 412
12.2.5.4 BUILD_ACT........................................................................................................... 413
12.2.5.5 BUILD_BSC .......................................................................................................... 413
12.2.5.6 BUILD_CMV..........................................................................................................414
12.2.5.7 BUILD_DEL........................................................................................................... 415
12.2.5.8 BUILD_DPS........................................................................................................... 417
12.2.5.9 BUILD_ENS...........................................................................................................418
12.2.5.10 BUILD_INS............................................................................................................420
12.2.5.11 BUILD_Q.............................................................................................................. 421
12.2.5.12 BUILD_SPS........................................................................................................... 422
12.2.5.13 BUILD_WYE.......................................................................................................... 422
12.2.5.14 BUILD_XMV..........................................................................................................424
12.2.5.15 CMP_DPS............................................................................................................. 425
12.2.5.16 DPS_SPS...............................................................................................................426
12.2.5.17 SPLIT_ACD........................................................................................................... 427
12.2.5.18 SPLIT_ACT............................................................................................................ 429
12.2.5.19 SPLIT_BSC............................................................................................................ 429
12.2.5.20 SPLIT_CMV........................................................................................................... 430
12.2.5.21 SPLIT_DEL............................................................................................................ 431
12.2.5.22 SPLIT_DPS............................................................................................................ 433
12.2.5.23 SPLIT_INS............................................................................................................. 434
12.2.5.24 SPLIT_Q............................................................................................................... 434
12.2.5.25 SPLIT_SPS.............................................................................................................436
12.2.5.26 SPLIT_WYE........................................................................................................... 436
12.2.5.27 SPLIT_XMV...........................................................................................................438
12.2.6 Flankenerkennung.....................................................................................................440
12.2.6.1 R_TRIG................................................................................................................. 440
12.2.6.2 R_TRGM............................................................................................................... 441
12.2.6.3 F_TRIG................................................................................................................. 441
12.2.6.4 F_TRGM............................................................................................................... 442
12.2.7 Flip-Flops...................................................................................................................443
12.2.7.1 FF_D.................................................................................................................... 443
12.2.7.2 FF_SR...................................................................................................................443
12.2.7.3 FF_RS...................................................................................................................444
12.2.8 Logik......................................................................................................................... 445
12.2.8.1 OR....................................................................................................................... 445
12.2.8.2 OR_DYN............................................................................................................... 445
12.2.8.3 XOR..................................................................................................................... 446
12.2.8.4 NOR..................................................................................................................... 447
12.2.8.5 AND.....................................................................................................................448
12.2.8.6 NAND.................................................................................................................. 448
12.2.8.7 NEG..................................................................................................................... 449
12.2.9 Logik mit Statusinformationen...................................................................................450
12.2.9.1 OR_SPS................................................................................................................ 450
12.2.9.2 AND_SPS..............................................................................................................451
12.2.9.3 NEG_SPS.............................................................................................................. 452
12.2.10 Nicht linear................................................................................................................453
12.2.10.1 NL_ZP.................................................................................................................. 453
12.2.10.2 NL_MV.................................................................................................................455
12.2.10.3 NL_LZ.................................................................................................................. 458

16 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

12.2.11 Sonstiges...................................................................................................................461
12.2.11.1 CONNECT.............................................................................................................461
12.2.11.2 CON_ACD............................................................................................................ 462
12.2.11.3 CON_ACT............................................................................................................. 462
12.2.11.4 CHART_STATE...................................................................................................... 463
12.2.11.5 LOOP................................................................................................................... 466
12.2.11.6 SUBST_B.............................................................................................................. 467
12.2.11.7 SUBST_BQ............................................................................................................ 467
12.2.11.8 SUBST_D.............................................................................................................. 468
12.2.11.9 SUBST_R.............................................................................................................. 470
12.2.11.10 SUBST_XQ............................................................................................................471
12.2.12 Speichern.................................................................................................................. 473
12.2.12.1 MEMORY_D..........................................................................................................473
12.2.12.2 MEMORY_R.......................................................................................................... 474
12.2.12.3 FF_D_MEM...........................................................................................................474
12.2.12.4 FF_SR_MEM......................................................................................................... 475
12.2.12.5 FF_RS_MEM......................................................................................................... 476
12.2.13 Auswahl.................................................................................................................... 477
12.2.13.1 MIN_D................................................................................................................. 477
12.2.13.2 MIN_R..................................................................................................................478
12.2.13.3 MAX_D................................................................................................................ 478
12.2.13.4 MAX_R.................................................................................................................479
12.2.13.5 MUX_D................................................................................................................ 479
12.2.13.6 MUX_R.................................................................................................................480
12.2.13.7 HOLD_D............................................................................................................... 480
12.2.13.8 HOLD_R............................................................................................................... 481
12.2.14 Zeitgeber und Zähler................................................................................................. 482
12.2.14.1 TSHORT................................................................................................................482
12.2.14.2 TLONG................................................................................................................. 483
12.2.14.3 TOF......................................................................................................................484
12.2.14.4 TON..................................................................................................................... 485
12.2.14.5 TP........................................................................................................................ 486
12.2.14.6 BLINK...................................................................................................................487
12.2.14.7 ALARM.................................................................................................................488
12.2.14.8 CTD..................................................................................................................... 490
12.2.14.9 CTU..................................................................................................................... 491
12.2.14.10 CTUD................................................................................................................... 492
12.3 Funktionsplan-(CFC-)Verbindungsliste............................................................................. 494
12.4 Funktionspläne (CFC) analysieren....................................................................................497
12.5 Funktionsteilpläne und -Vorlagen konfigurieren.............................................................. 504
12.5.1 Kurzeinführung zu Funktionsteilplänen und -Vorlagen............................................... 504
12.5.2 Teilpläne hinzufügen................................................................................................. 505
12.5.3 Teilpläne öffnen ....................................................................................................... 506
12.5.4 Schnittstellen eines Teilplans festlegen ..................................................................... 507
12.5.5 Teilplan-Schnittstellen vom Typ Strukturiert festlegen................................................ 509
12.5.6 Eine Kopiervorlage eines Teilplans erstellen............................................................... 512
12.5.7 Teilpläne ersetzen......................................................................................................514
12.6 CFC-Trendansicht konfigurieren...................................................................................... 515
12.6.1 Kurze Einführung zur CFC-Trendansicht..................................................................... 515
12.6.2 Trend-Display hinzufügen ......................................................................................... 515
12.6.3 Dynamisches Display hinzufügen .............................................................................. 516
12.6.4 Analogachse im Trend-Display-Editor hinzufügen....................................................... 517
12.6.5 Digitalachse im Trend-Display-Editor hinzufügen ....................................................... 518

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 17


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

12.6.6 Einem Trend-Display analoge E/A-Klemmen eines CFC-Bausteins zuordnen.................518


12.6.7 Einem Trend-Display digitale E/A-Klemmen eines CFC-Bausteins zuordnen..................519
12.6.8 Einem Trend-Display Klemmen eines CFC-Bausteins vom Typ Struktur zuordnen.........520
12.6.9 E/A-Klemmen zwischen Trend-Displays zuordnen....................................................... 522
12.6.10 E/A-Klemmen zwischen Trend-Displays über die Projektnavigation zuordnen.............. 523
12.6.11 Dem Editor des dynamischen Displays E/A-Klemmen eines CFC-Bausteins zuordnen....523
12.6.12 CFC-Baustein/CFC-Plan nach Zuordnung seiner Klemmen zum Trend-Display-
Editor/Editor des dynamischen Displays löschen......................................................... 524
12.6.13 Werte im Trend-/dynamischen Display während der CFC-Online-Analyse beobachten..525
12.6.14 Werte im Trend-/dynamischen Display während der CFC-Offline-Analyse beobachten. 527
12.6.15 Trend-Display anpassen............................................................................................. 527
12.6.15.1 Übersicht zur Anpassung...................................................................................... 527
12.6.15.2 Achse im Trend-Display umbenennen...................................................................527
12.6.15.3 Farbe des Trends im Trend-Display ändern ........................................................... 528
12.6.15.4 Trendansicht vertikal und horizontal zoomen........................................................528
12.6.15.5 Trend-Display über die Projektnavigation löschen................................................. 528
12.6.15.6 Den Trend-Graphen drucken................................................................................ 529
12.6.15.7 Die Trendansicht exportieren ...............................................................................529
12.6.15.8 Trendansicht importieren..................................................................................... 530
12.7 Funktionspläne (CFC) schützen....................................................................................... 531
12.7.1 Kurze Einführung zum Schutz von Funktionsplänen (CFC).......................................... 531
12.7.2 Zugriffsschutz für Funktionspläne (CFC) konfigurieren............................................... 531
12.7.2.1 Zugriffsschutz für Funktionspläne (CFC) einstellen................................................531
12.7.2.2 Zugriffsgeschützten Funktionsplan öffnen............................................................532
12.7.2.3 Passwort für den Funktionsplan-Zugriffsschutz ändern......................................... 533
12.7.2.4 Zugriffsschutz eines Funktionsplans aufheben......................................................534
12.7.3 Schreibschutz für Funktionspläne (CFC) konfigurieren................................................535
12.7.3.1 Schreibschutz für Funktionspläne (CFC) einstellen................................................ 535
12.7.3.2 Schreibgeschützte Funktionspläne öffnen............................................................ 536
12.7.3.3 Passwort für den Funktionsplan-Schreibschutz ändern..........................................536
12.7.3.4 Schreibschutz für Funktionspläne deaktivieren..................................................... 537
12.8 Datentypen und Datenstrukturen.................................................................................... 538
12.8.1 Elementare Datentypen............................................................................................. 538

13 Testsequenzen..........................................................................................................................................539
13.1 Übersicht zu Testsequenzen............................................................................................ 540
13.2 Testsequenzen verwalten................................................................................................542
13.2.1 Testsequenz öffnen................................................................................................... 542
13.2.2 Testsequenz hinzufügen............................................................................................ 542
13.2.3 Testsequenz umbenennen.........................................................................................543
13.2.4 Testsequenzen löschen ............................................................................................. 543
13.2.5 Testsequenzen kopieren............................................................................................ 543
13.3 Testsequenzen erstellen.................................................................................................. 545
13.3.1 Status für die Testsequenz konfigurieren....................................................................545
13.3.2 Anzahl ändern .......................................................................................................... 545
13.3.3 Status umbenennen.................................................................................................. 546
13.3.4 Zeitdauer eines Status festlegen................................................................................ 546
13.3.5 Analoge Testsignale für Messstellen konfigurieren..................................................... 547
13.3.6 Startwerte für analoge Testsignale einstellen............................................................. 547
13.3.7 Rampenfunktion verwenden......................................................................................548

18 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

13.3.8 Harmonische konfigurieren....................................................................................... 550


13.3.9 Werte von Binäreingangssignalen festlegen............................................................... 551
13.3.10 Einstellungen einer Testsequenz in Datei speichern....................................................551

14 Kommunikation........................................................................................................................................ 553
14.1 Übersicht Kommunikation...............................................................................................554
14.1.1 Integrierte Schnittstellen und Steckplätze.................................................................. 554
14.1.2 Kommunikationsmodule............................................................................................554
14.1.3 Kommunikation über Wirkschnittstellen.....................................................................556
14.1.4 Kommunikation über Ethernet...................................................................................556
14.1.5 Protokolle und Normen..............................................................................................557
14.2 Ethernet-Netzwerk konfigurieren.................................................................................... 560
14.2.1 Netzsicht öffnen........................................................................................................ 560
14.2.2 Netzsicht skalieren.....................................................................................................560
14.2.3 IP-Adressen in Netzsicht ein- und ausblenden.............................................................561
14.2.4 Schnittstellen über neues Subnetz verbinden............................................................. 561
14.2.5 Schnittstelle mit vorhandenem Subnetz verbinden.....................................................562
14.2.6 Verbindungen ändern................................................................................................563
14.2.7 Subnetz manuell erzeugen........................................................................................ 564
14.2.8 Subnetz umbenennen............................................................................................... 565
14.2.9 Ethernet-Adressen einstellen .................................................................................... 565
14.3 IP-Adresse des Gerätes für die Kommunikation auswählen............................................... 567
14.4 Funktionalität der integrierten Ethernet-Schnittstelle festlegen........................................568
14.5 Protokolle wählen und konfigurieren...............................................................................570
14.5.1 Kommunikationsprotokoll auswählen und konfigurieren............................................ 570
14.5.2 Netzwerkprotokolle auswählen und konfigurieren..................................................... 571
14.6 Zeiteinstellungen festlegen............................................................................................. 572
14.6.1 Übersicht zur Zeitsynchronisation.............................................................................. 572
14.6.2 Zeitquellen................................................................................................................ 573
14.6.3 Zeiteinstellungen bearbeiten..................................................................................... 575
14.6.4 Zeitinformationen anzeigen.......................................................................................576
14.6.5 Datum und Uhrzeit im SIPROTEC 5-Gerät einstellen.................................................... 577
14.6.6 Zeitsynchronisation der Wirkschnittstelle konfigurieren..............................................578
14.6.7 Zeitsynchronisation über SNTP konfigurieren............................................................. 579
14.6.8 Zeitsynchronisation über IEEE 1588 konfigurieren......................................................580
14.7 Kommunikation über die Wirkschnittstelle konfigurieren................................................. 581
14.7.1 Übersicht zur Wirkkommunikation............................................................................. 581
14.7.2 Kommunikationsmodul in das SIPROTEC 5-Gerät einfügen......................................... 582
14.7.3 Kommunikationskanal als Wirkschnittstelle konfigurieren...........................................583
14.7.4 Wirkkommunikation konfigurieren.............................................................................585
14.7.5 Signale für Wirkschnittstelle zuordnen....................................................................... 586
14.8 Zeigermessung konfigurieren..........................................................................................589
14.8.1 Übersicht zur Zeigermessung.....................................................................................589
14.8.2 Kommunikationsmodul einfügen und konfigurieren...................................................590
14.8.3 Phasor Measurement Units einstellen.........................................................................591
14.8.4 Messstellen mit der PMU-Funktionsgruppe verbinden................................................ 592

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 19


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

14.9 Kommunikationszuordnung für Protokolle konfigurieren................................................. 594


14.9.1 Übersicht zur Kommunikationszuordnung..................................................................594
14.9.2 Standardkommunikationszuordnung auswählen........................................................594
14.9.3 Kommunikationszuordnungsmatrix öffnen................................................................ 595
14.9.4 Ansicht der Kommunikationszuordnung anpassen..................................................... 596
14.9.5 Signale für Kommunikation rangieren........................................................................ 597
14.9.6 Zuordnungsparameter einstellen............................................................................... 598
14.9.7 Einstellungen für Zuordnungsparameter kopieren......................................................599

15 IEC-Stationen............................................................................................................................................ 601
15.1 Knoten IEC-Stationen in DIGSI 5 anzeigen........................................................................602
15.2 IEC-Station hinzufügen....................................................................................................603
15.3 IEC-Station öffnen........................................................................................................... 604
15.4 Eigenschaften einer IEC-Station anzeigen........................................................................ 605
15.5 IEC-Station umbenennen................................................................................................ 606
15.6 IEC 61850-Edition auswählen..........................................................................................608
15.7 Geräte in einer IEC-Station anzeigen................................................................................610
15.8 SIPROTEC 5-Gerät einer IEC-Station zuordnen ................................................................. 611
15.9 Zuordnung eines SIPROTEC 5-Geräts zu einer IEC-Station entfernen ................................ 612
15.10 IEC-Station löschen......................................................................................................... 613
15.11 Systemkonfigurator-Projekt einer DIGSI 5-IEC-Station zuordnen....................................... 614
15.12 IEC-Gerätekonfigurationen in ein Systemkonfigurator-Projekt übertragen ....................... 615
15.13 Konfiguration des IEC 61850-Systemkonfigurator-Projekts an eine DIGSI 5-IEC-
Station übertragen ......................................................................................................... 617
15.14 IEC 61850-Konfiguration aus früheren DIGSI 5-Versionen migrieren.................................619
15.15 Flexible Verknüpfung...................................................................................................... 620
15.16 Konformitätserklärung der Systemimplementierung (SICS).............................................. 622
15.17 GOOSE-Überwachung..................................................................................................... 625

16 Inbetriebnahme und Betrieb.................................................................................................................... 627


16.1 Kommunikationsverbindung vorbereiten, aufbauen und trennen.................................... 628
16.1.1 Übersicht zur Kommunikation zwischen DIGSI 5 und SIPROTEC 5 ............................... 628
16.1.2 Netzwerkumgebung ................................................................................................. 629
16.1.3 SIPROTEC 5-Gerät initialisieren................................................................................... 631
16.1.4 Dauerhaft mit einem SIPROTEC 5-Gerät verbinden......................................................632
16.1.5 Online-Konfiguration................................................................................................. 633
16.1.6 SIPROTEC 5-Gerät einer Offline-Konfiguration zuordnen............................................. 634
16.1.7 Zuordnung zwischen SIPROTEC 5-Gerät und Offline-Konfiguration aufheben..............636
16.1.8 Verbindung zum SIPROTEC 5-Gerät trennen............................................................... 637
16.2 Konfigurationen bearbeiten und übertragen....................................................................639
16.2.1 Übersicht zum Übertragen von Konfigurationen.........................................................639
16.2.2 Offline-Konfiguration in das SIPROTEC 5-Gerät laden ................................................. 640
16.2.3 Sicherheitskonfiguration in Gerät laden..................................................................... 642
16.2.4 Gerätekonfiguration vom SIPROTEC 5-Gerät in den DIGSI 5-PC übertragen.................. 643
16.2.5 Offline-Konfiguration aus Zielgerät aktualisieren........................................................ 644
16.2.6 Online-Konfiguration in das Projekt kopieren............................................................. 644
16.2.7 Offline-Konfiguration auf Hardware-Basis erstellen.....................................................645

20 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

16.3 Gerätemodi verwalten.....................................................................................................647


16.3.1 Übersicht zu Gerätemodi........................................................................................... 647
16.3.2 Gerätemodus ändern................................................................................................. 647
16.3.3 Fallback-Modus abbrechen........................................................................................ 648
16.3.4 SIPROTEC 5-Gerät im Prozessmodus neu starten.........................................................649
16.3.5 SIPROTEC 5-Gerät im Inbetriebnahmemodus neu starten............................................649
16.3.6 SIPROTEC 5-Gerät im Simulationsmodus neu starten.................................................. 650
16.4 Test- und Diagnosefunktionen verwenden.......................................................................651
16.4.1 Verdrahtung testen................................................................................................... 651
16.4.2 Analogeingänge testen..............................................................................................652
16.4.3 Leistungsschalter testen............................................................................................ 654
16.4.4 Steuerungsfunktionen testen.....................................................................................656
16.4.5 Schutzfunktionen testen............................................................................................659
16.4.6 Kommunikationsprotokolle testen............................................................................. 662
16.4.7 Kommunikationsmeldepuffer lesen............................................................................664
16.4.8 Gerätediagnose- und Sicherheitsmeldepuffer lesen.................................................... 665
16.4.9 Diagnoseinformationen lesen.................................................................................... 667
16.4.10 Topologiemesswerte zur Wirkkommunikation prüfen................................................. 667
16.4.11 Diagnosedaten für Wirkkommunikation prüfen.......................................................... 668
16.5 Prozessdaten verwalten.................................................................................................. 671
16.5.1 Messwerte/Zählwerte................................................................................................ 671
16.5.1.1 Übersicht zu Mess- und Zählwerten...................................................................... 671
16.5.1.2 Mess- und Zählwertbearbeitung parametrieren.................................................... 672
16.5.1.3 Messwert öffnen Tabelle und Werte auslesen....................................................... 673
16.5.1.4 Werte im SIPROTEC 5-Gerät setzen und zurücksetzen Gerät...................................674
16.5.1.5 Momentaufnahmen von Mess- und Zählwerten erstellen ..................................... 674
16.5.1.6 Tabelle Messwert-Momentaufnahmen öffnen und Momentaufnahme auswählen.675
16.5.1.7 Anzeige auswählen Modus .................................................................................. 676
16.5.1.8 Mess- und Zählwerte in einer Datei speichern ...................................................... 676
16.5.1.9 Zählwerte hinzufügen.......................................................................................... 677
16.5.2 Meldungen................................................................................................................678
16.5.2.1 Übersicht der Meldungen..................................................................................... 678
16.5.2.2 Tabelle Meldungen öffnen und spontane Meldungen lesen ................................. 679
16.5.2.3 Auto-Scrolling-Verhalten der Tabelle Meldungen aktivieren.................................. 679
16.5.2.4 Spontane Meldungen aus einem SIPROTEC 5-Gerät löschen.................................. 680
16.5.2.5 Eine Meldung als Referenz für die relative Zeitfestlegen ....................................... 680
16.5.2.6 Momentaufnahmen von spontanen Meldungen erstellen..................................... 681
16.5.2.7 Tabelle Meldungsmomentaufnahmen öffnen und Momentaufnahmen
auswählen und anzeigen......................................................................................681
16.5.2.8 Meldungen in einer Datei speichern..................................................................... 682
16.5.3 Störschrieb................................................................................................................ 682
16.5.3.1 Übersicht zur Störschreibung................................................................................682
16.5.3.2 Störschreibung projektieren und parametrieren ................................................... 684
16.5.3.3 Signalreihenfolge für die Störschreibung konfigurieren.........................................686
16.5.3.4 Tabelle Schriebe öffnen........................................................................................694
16.5.3.5 Gespeicherte Störschriebe anzeigen..................................................................... 696
16.5.3.6 Störschriebe aus dem SIPROTEC 5-Gerät auslesen ................................................ 697
16.5.3.7 Fast-Scan- und Slow-Scan-Schriebe aus dem SIPROTEC 5-Gerät (7KE) auslesen......697
16.5.3.8 Kontinuierliche Schriebe aus dem SIPROTEC 5-Gerät auslesen (7KE)......................698
16.5.3.9 Trendschriebe aus dem SIPROTEC 5-Gerät auslesen (7KE)..................................... 698
16.5.3.10 Störschriebe vom SIPROTEC 5-Gerät herunterladen .............................................. 699
16.5.3.11 Fast-Scan- und Slow-Scan-Schriebe vom SIPROTEC 5-Gerät herunterladen.............699

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 21


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

16.5.3.12 Kontinuierliche Schriebe vom SIPROTEC 5-Gerät herunterladen ............................700


16.5.3.13 Trendschriebe vom SIPROTEC 5-Gerät herunterladen ........................................... 701
16.5.3.14 Teststörschriebe auslösen.................................................................................... 701
16.5.3.15 Störschriebe nur zur Ansicht öffnen......................................................................702
16.5.3.16 Störschriebe zur Ansicht und Auswertung öffnen .................................................703
16.5.3.17 Störschriebe zur Ansicht und Auswertung öffnen (7KE)........................................ 704
16.5.3.18 Störschriebe exportieren...................................................................................... 705
16.5.3.19 Störschriebinformationen in eine Datei speichern................................................. 706
16.5.3.20 In der Offline-Konfiguration gespeicherte Störschriebe löschen.............................708
16.5.3.21 Störschriebe im SIPROTEC 5-Gerät löschen ...........................................................708
16.5.4 Meldepuffer.............................................................................................................. 710
16.5.4.1 Übersicht zu Puffern.............................................................................................710
16.5.4.2 Protokollierung konfigurieren...............................................................................711
16.5.4.3 Tabelle Puffer öffnen............................................................................................712
16.5.4.4 In der Offline-Konfiguration gespeicherte Meldungsprotokolle anzeigen............... 713
16.5.4.5 Meldungsprotokolle aus dem SIPROTEC 5-Gerät auslesen......................................713
16.5.4.6 Eine Meldung als Referenz für die relative Zeitfestlegen ....................................... 714
16.5.4.7 In der Offline-Konfiguration gespeicherte Meldungsprotokolle löschen................. 714
16.5.4.8 Meldungsprotokolle aus einem SIPROTEC 5-Gerät löschen.................................... 715
16.5.4.9 Meldungsprotokolle und Meldungen in einer Datei speichern............................... 715
16.6 Gerätefunktionalität aktualisieren................................................................................... 717
16.6.1 Übersicht zum Aktualisieren der Gerätefunktionalität................................................. 717
16.6.2 Seriennummer des SIPROTEC 5-Gerätes ermitteln...................................................... 718
16.6.3 Benötigte Funktionspunkteklasse ermitteln................................................................719
16.6.4 Gerätefunktionalität auswählen................................................................................. 720
16.6.5 Gerätefunktionalität in das SIPROTEC 5-Gerät laden................................................... 721
16.7 Firmware aktualisieren.................................................................................................... 723
16.7.1 Übersicht zur Aktualisierung von Firmware und Protokollen....................................... 723
16.7.2 Gerätetreiber herunterladen und in DIGSI 5 importieren.............................................724
16.7.3 Auswahl Firmware und Kommunikationsmodul öffnen und Ansicht anpassen............ 725
16.7.4 Laden von Firmware und Protokollen vorbereiten...................................................... 726
16.7.5 Firmware und Protokolle in SIPROTEC 5-Gerät(e) laden...............................................727
16.8 Bestätigungscodes und Verbindungspasswort verwenden............................................... 729
16.8.1 Übersicht zu Bestätigungscodes und Verbindungspasswort ....................................... 729
16.8.2 Editor für Handlungssicherheit und Zugriffskontrolle öffnen.......................................730
16.8.3 Bestätigungscode ändern.......................................................................................... 730
16.8.4 Verbindungspasswort ändern.................................................................................... 731
16.8.5 Bestätigungscode aktivieren und deaktivieren............................................................732
16.8.6 Verbindungspasswort aktivieren und deaktivieren......................................................732
16.8.7 Verbindungspasswort eingeben................................................................................. 733
16.8.8 Bestätigungscode eingeben....................................................................................... 734
16.8.9 Verbindungspasswort zurücksetzen........................................................................... 734
16.9 Sonstige Betriebsfunktionen............................................................................................736
16.9.1 Leuchtdioden und Binärausgänge zurücksetzen ........................................................ 736

17 Export und Import.................................................................................................................................... 737


17.1 Formate..........................................................................................................................738
17.1.1 Übersicht zu Formaten...............................................................................................738
17.1.2 TEA-X........................................................................................................................ 738
17.1.3 DEX5......................................................................................................................... 739

22 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

17.1.4 SCL............................................................................................................................739
17.1.5 ICD............................................................................................................................ 740
17.1.6 SCD........................................................................................................................... 741
17.1.7 CID............................................................................................................................ 741
17.1.8 IID............................................................................................................................. 742
17.1.9 SED........................................................................................................................... 742
17.1.10 SSD........................................................................................................................... 743
17.1.11 RIO............................................................................................................................743
17.1.12 DIGT103....................................................................................................................744
17.1.13 DIGT104....................................................................................................................744
17.1.14 DIGMOD.................................................................................................................... 745
17.1.15 DIGDNP..................................................................................................................... 746
17.1.16 DSP5......................................................................................................................... 746
17.1.17 ELCAD....................................................................................................................... 747
17.1.18 ST............................................................................................................................. 747
17.1.19 MICS......................................................................................................................... 748
17.1.20 SEQ5......................................................................................................................... 748
17.1.21 SIM ...........................................................................................................................748
17.1.22 UAT...........................................................................................................................749
17.2 Exportieren von Daten.................................................................................................... 750
17.2.1 Export vorbereiten und starten.................................................................................. 750
17.2.2 TEA-X-Export konfigurieren........................................................................................751
17.2.3 DSP5-Export konfigurieren.........................................................................................752
17.2.4 RIO-Export konfigurieren........................................................................................... 752
17.2.5 ICD-Export konfigurieren........................................................................................... 752
17.2.6 IID-Export konfigurieren ............................................................................................753
17.2.7 MICS-Export konfigurieren......................................................................................... 754
17.2.8 SEQ5-Export konfigurieren........................................................................................ 754
17.2.9 SIM-Export konfigurieren .......................................................................................... 755
17.2.10 UAT-Export konfigurieren.......................................................................................... 756
17.3 Importieren von Daten.................................................................................................... 758
17.3.1 Import vorbereiten und starten.................................................................................. 758
17.3.2 TEA-X-Import konfigurieren ...................................................................................... 759
17.3.3 SCD-Import konfigurieren.......................................................................................... 764
17.3.4 DEX5-Import konfigurieren........................................................................................ 765
17.3.5 DIGSI 4-Funktionsplan-Import konfigurieren ..............................................................765
17.3.6 DSP5-Import konfigurieren........................................................................................ 766
17.3.7 SEQ5-Import konfigurieren........................................................................................ 766

18 Dokumentation.........................................................................................................................................767
18.1 Dokumentvorlage entwerfen...........................................................................................768
18.1.1 Übersicht zum Gestalten und Drucken von Dokumenten............................................ 768
18.1.2 Dokumentinfo-Editor öffnen...................................................................................... 768
18.1.3 Rahmen-Editor öffnen............................................................................................... 768
18.1.4 Deckblatt-Editor öffnen..............................................................................................769
18.1.5 Dokumentinformation verwenden............................................................................. 769

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 23


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

18.1.6 Ansicht anpassen.......................................................................................................770


18.1.6.1 Dokument skalieren............................................................................................. 770
18.1.6.2 Handmodus verwenden....................................................................................... 771
18.1.6.3 Maßeinheit einstellen...........................................................................................772
18.1.6.4 Raster verwenden................................................................................................ 773
18.1.6.5 Lineale verwenden...............................................................................................774
18.1.7 Vorlagen verwalten................................................................................................... 774
18.1.7.1 Vorlage öffnen..................................................................................................... 774
18.1.7.2 Vorlage hinzufügen..............................................................................................775
18.1.8 Vorlage bearbeiten.................................................................................................... 776
18.1.8.1 Platzhalter für Metadaten einfügen...................................................................... 776
18.1.8.2 Texteingabefeld hinzufügen und bearbeiten.........................................................777
18.1.8.3 Bild einfügen und bearbeiten............................................................................... 780
18.1.8.4 Objekt markieren................................................................................................. 782
18.1.8.5 Die Objektreihenfolge ändern...............................................................................782
18.1.8.6 Objekte löschen, kopieren oder einfügen..............................................................783
18.2 Daten drucken................................................................................................................ 785
18.2.1 Druckvorgang starten................................................................................................ 785
18.2.2 Druckumfang festlegen............................................................................................. 786
18.2.3 Druckoptionen auswählen......................................................................................... 786
18.2.4 Etiketten für LEDs und Funktionstasten über DIGSI drucken ....................................... 787
18.3 Druckvorschau verwenden.............................................................................................. 789
18.3.1 Übersicht zur Druckvorschau......................................................................................789
18.3.2 Druckvorschau öffnen................................................................................................789
18.3.3 Vorschauumfang festlegen........................................................................................ 790
18.3.4 Vorschauoptionen auswählen.................................................................................... 790
18.3.5 Ansicht skalieren....................................................................................................... 791
18.3.6 In der Druckvorschau navigieren................................................................................ 792
18.3.7 Ausdruck starten....................................................................................................... 794

19 Sicherheit..................................................................................................................................................795
19.1 Windows Ereignisprotokoll.............................................................................................. 796
19.2 Handlungssicherheit und Zugriffskontrolle...................................................................... 799
19.3 Editor für Sicherheits-Ereignisprotokollierung.................................................................. 802
19.4 Eingeschränkter Zugriff................................................................................................... 804

20 Eigenschaften...........................................................................................................................................805
20.1 Projekt............................................................................................................................ 806
20.1.1 Projekt.......................................................................................................................806
20.1.2 IEC 61850-Station......................................................................................................807
20.1.3 Benutzerinformation................................................................................................. 808
20.2 Gerät und Hardware........................................................................................................809
20.2.1 Gerät – Details...........................................................................................................809
20.2.2 Parameter................................................................................................................. 809
20.2.3 Ein-/Ausgabemodul – Details..................................................................................... 811
20.2.4 Stromwandler – Details............................................................................................. 812
20.2.5 Vor-Ort-Bedieneinheit des Basismoduls – Details........................................................ 812
20.2.6 Vor-Ort-Bedieneinheit des Erweiterungsmoduls – Details........................................... 812
20.2.7 Leuchtdioden-Einstellungen...................................................................................... 813
20.2.8 Binäreingang – Parameter .........................................................................................813

24 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

20.2.9 Binärausgang – Parameter ........................................................................................ 814


20.2.10 Funktionstaste - Parameter ....................................................................................... 814
20.3 Display-Seiten................................................................................................................. 815
20.3.1 Display-Seite – Details ...............................................................................................815
20.3.2 Grafikelement – Details............................................................................................. 815
20.3.3 Dynamisches Feld – Details........................................................................................816
20.4 Funktionspläne (CFC)...................................................................................................... 818
20.4.1 Funktionsplan – Allgemein........................................................................................ 818
20.4.2 Zeitstempel............................................................................................................... 819
20.4.3 Randleisten/Layout.................................................................................................... 819
20.4.4 Texteingabefeld – Allgemein..................................................................................... 820
20.4.5 Text...........................................................................................................................821
20.4.6 Baustein – Allgemeine Eigenschaften.........................................................................821
20.4.7 Parameter................................................................................................................. 822
20.4.8 Unsichtbare Verschaltungen...................................................................................... 823
20.4.9 Ressourcen................................................................................................................ 824
20.4.10 Anschluss – Allgemein............................................................................................... 824
20.4.11 Verschaltung............................................................................................................. 826
20.4.12 Signal – Allgemein.....................................................................................................826
20.5 Kommunikationsmodule und Netzwerk........................................................................... 827
20.5.1 Modulinformation..................................................................................................... 827
20.5.2 Serielles Modul - Einstellungen für Kanal x................................................................. 827
20.5.3 Ethernet-Modul – Einstellungen für Kanal x............................................................... 828
20.5.4 Ethernet-Adressen..................................................................................................... 830
20.5.5 Parameter der Ethernet-Schnittstelle..........................................................................832
20.5.6 Subnetz – Details.......................................................................................................833
20.6 Kommunikations- und Netzwerkprotokolle...................................................................... 834
20.6.1 SNMP-Einstellungen.................................................................................................. 834
20.6.2 SNTP-Einstellungen................................................................................................... 834
20.6.3 RSTP-Einstellungen.................................................................................................... 834
20.6.4 Geräteverbund-Einstellungen.................................................................................... 836
20.6.5 Wirkschnittstellen-Einstellungen................................................................................ 836
20.6.6 Einstellungen Wirkschnittstelle 1............................................................................... 837
20.6.7 Rückfallzeiten für Prioritätsebenen............................................................................. 838
20.6.8 HDLC-Schleifentest-Einstellungen.............................................................................. 839
20.6.9 DNP3-Einstellungen...................................................................................................839
20.6.10 DNP3 Ethernet-Einstellungen.....................................................................................842
20.6.11 SUP-Parameter.......................................................................................................... 845
20.6.12 IEC 60870-5-103-Einstellungen................................................................................. 846
20.6.13 IEC 60870-5-104-Einstellungen................................................................................. 848
20.6.14 Modbus TCP.............................................................................................................. 850
20.6.15 PROFINET IO.............................................................................................................. 850
20.6.16 PMUx........................................................................................................................ 850
20.7 IEC 61850-Struktur......................................................................................................... 853
20.7.1 Logischer Knoten.......................................................................................................853
20.7.2 Logischer Knoten Null (LLN0).....................................................................................853

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 25


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

20.7.3 Logisches Gerät (LD)..................................................................................................854


20.8 Dokumentation...............................................................................................................855
20.8.1 Dokument - Allgemein............................................................................................... 855
20.8.2 Texteingabefeld – Allgemein..................................................................................... 855
20.8.3 Text - Ansicht............................................................................................................ 856
20.8.4 Bild – Allgemein........................................................................................................ 857
20.9 Signale und Parameter.................................................................................................... 859
20.9.1 ACD – Details.............................................................................................................859
20.9.2 APC – Details............................................................................................................. 859
20.9.3 ACT – Details............................................................................................................. 861
20.9.4 BCR – Details............................................................................................................. 861
20.9.5 BSC – Details............................................................................................................. 863
20.9.6 CMV – Details............................................................................................................ 866
20.9.7 DEL – Details............................................................................................................. 867
20.9.8 DPC – Details ............................................................................................................ 868
20.9.9 ENC – Details.............................................................................................................870
20.9.10 ENS – Details............................................................................................................. 871
20.9.11 INC – Details..............................................................................................................872
20.9.12 INS – Details.............................................................................................................. 873
20.9.13 MV – Details.............................................................................................................. 874
20.9.14 SPC (Befehlseinzelmeldung) – Details........................................................................ 875
20.9.15 SPC (Markierbefehl) – Details..................................................................................... 877
20.9.16 SPS – Details..............................................................................................................879
20.9.17 SEQ – Details............................................................................................................. 881
20.9.18 WYE – Details............................................................................................................ 882
20.10 Sonstiges........................................................................................................................ 884
20.10.1 Funktionen – Details..................................................................................................884
20.10.2 Qualitätsverarbeitung/Beeinflussung durch Benutzer für GOOSE-Empfangswerte....... 884

21 Benutzeroberfläche.................................................................................................................................. 891
21.1 Editoren..........................................................................................................................892
21.1.1 CFC-Verbindungsliste.................................................................................................892
21.1.2 Single-Line-Editor...................................................................................................... 892
21.1.3 Single-Line................................................................................................................ 893
21.1.4 Topologie.................................................................................................................. 893
21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor......................................................................................894
21.1.6 Netzsicht................................................................................................................... 895
21.1.7 Gerätesicht................................................................................................................895
21.1.8 Projekttexte-Editor.....................................................................................................896
21.1.9 Parameter-Editor....................................................................................................... 897
21.1.10 Funktionsplan-Editor (CFC)........................................................................................ 898
21.1.11 Datenfluss ................................................................................................................ 899
21.1.12 Kontrollfluss.............................................................................................................. 900
21.1.13 Display-Editor............................................................................................................ 901
21.1.14 Editor Dynamisches Display....................................................................................... 902
21.1.15 Symbol-Editor............................................................................................................902
21.1.16 Störfallanzeigen-Editor ............................................................................................. 903

26 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

21.1.17 Dokumentinfo-Editor................................................................................................. 904


21.1.18 Rahmen-Editor.......................................................................................................... 906
21.1.19 Deckblatt-Editor.........................................................................................................906
21.1.20 IEC 61850-Struktur-Editor.......................................................................................... 907
21.1.21 Testsequenzen-Editor................................................................................................ 908
21.1.22 Test-Editor für Verdrahtung....................................................................................... 910
21.1.23 Test-Editor für Kommunikationsmodule..................................................................... 912
21.1.24 Test-Editor für Analogeingänge..................................................................................913
21.1.25 Test-Editor für Steuerungsfunktionen.........................................................................914
21.1.26 Test-Editor für Leistungsschalter................................................................................ 916
21.1.27 Test-Editor für Schutzfunktionen................................................................................917
21.1.28 Test-Editor für Kommunikationsprotokolle................................................................. 918
21.1.29 Test-Editor für Schutztopologie.................................................................................. 920
21.1.30 Schutztopologie........................................................................................................ 920
21.1.31 Phasoren................................................................................................................... 921
21.1.32 Gerätetreiber-verwalten-Ansicht................................................................................ 921
21.1.33 IEC-Station................................................................................................................ 922
21.1.34 Trend-Display-Editor ................................................................................................. 922
21.1.35 Signalreihenfolge-Editor ........................................................................................... 926
21.2 Registerkarten im Aufgabenbereich.................................................................................928
21.2.1 Aufgaben.................................................................................................................. 928
21.2.2 Werkzeugpalette....................................................................................................... 929
21.2.3 Bibliotheken ............................................................................................................. 930
21.2.4 Hardware-Katalog......................................................................................................930
21.2.5 Signale...................................................................................................................... 931
21.2.6 Online....................................................................................................................... 932
21.3 Matrizen......................................................................................................................... 934
21.3.1 Kommunikationszuordnung.......................................................................................934
21.3.2 Informationsrangierung.............................................................................................937
21.3.3 Auslöserangierung.................................................................................................... 939
21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen................................................................................ 940
21.3.5 Messstellen mit Funktionsgruppen verbinden............................................................ 941
21.3.6 Funktionsgruppe mit Leistungsschaltergruppen verbinden......................................... 942
21.3.7 Schutzfunktionsgruppe mit Schutzfunktionsgruppe verbinden................................... 942
21.3.8 Messstellenrangierung.............................................................................................. 943
21.3.9 Strommessstellen...................................................................................................... 943
21.3.10 Spannungsmessstellen.............................................................................................. 944
21.3.11 Leistungsschalterinteraktion...................................................................................... 945
21.4 Tabellen..........................................................................................................................946
21.4.1 Puffer........................................................................................................................ 946
21.4.2 Schriebe.................................................................................................................... 946
21.4.3 Meldungen................................................................................................................947
21.4.4 Meldungsmomentaufnahme..................................................................................... 948
21.4.5 Messungen................................................................................................................949
21.4.6 Messwert-Momentaufnahme.....................................................................................950

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 27


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

21.5 Eingabe-, Auswahl- und Anzeigebereiche........................................................................ 952


21.5.1 Projektsprachenauswahl............................................................................................ 952
21.5.2 Druckvorschau...........................................................................................................952
21.5.3 Geräteinformationen................................................................................................. 953
21.5.4 Geräteinformation .................................................................................................... 954
21.5.5 Ressourcenverbrauch.................................................................................................956
21.5.6 E/A-Verbrauch........................................................................................................... 956
21.5.7 Puffer........................................................................................................................ 957
21.5.8 Zeitinformationen..................................................................................................... 958
21.5.9 Diagnoseinformationen............................................................................................. 959
21.5.10 Geräteeinstellungen.................................................................................................. 959
21.5.11 Zeiteinstellungen.......................................................................................................968
21.5.12 Parameter................................................................................................................. 970
21.5.13 Allgemein..................................................................................................................970
21.5.14 DIGSI 5-Benutzerpräferenzen..................................................................................... 972
21.5.15 Druckoptionen.......................................................................................................... 973
21.5.16 Gerätevergleich......................................................................................................... 974
21.5.17 Firmware-Auswahl.....................................................................................................975
21.5.18 Konfigurationsauswahl.............................................................................................. 976
21.5.19 Info........................................................................................................................... 977
21.5.20 Allgemein..................................................................................................................977
21.5.21 Kompilieren...............................................................................................................978
21.5.22 Inkonsistenzen.......................................................................................................... 979
21.6 Dialoge........................................................................................................................... 980
21.6.1 Keine Lizenz.............................................................................................................. 980
21.6.2 Ein neues Projekt erstellen......................................................................................... 980
21.6.3 Projekt öffnen............................................................................................................981
21.6.4 Projekt löschen.......................................................................................................... 981
21.6.5 Neues Gerät hinzufügen............................................................................................ 982
21.6.6 Geräte vergleichen.................................................................................................... 984
21.6.7 Neuen Funktionsplan hinzufügen.............................................................................. 984
21.6.8 Standardwerte für CFC-Eingangssignale..................................................................... 986
21.6.9 Export....................................................................................................................... 986
21.6.10 Import....................................................................................................................... 989
21.6.11 Gerätetreiber importieren.......................................................................................... 992
21.6.12 Vorschau................................................................................................................... 992
21.6.13 Liste der zulässigen Funktionsblocktypen................................................................... 993
21.6.14 Neues Signal hinzufügen........................................................................................... 993
21.6.15 Bestätigungscode ändern.......................................................................................... 994
21.6.16 Verbindungspasswort ändern.................................................................................... 994
21.6.17 Bestätigungscode eingeben....................................................................................... 994
21.6.18 Verbindungspasswort eingeben................................................................................. 995
21.6.19 Verbindungspasswort aktivieren/deaktivieren............................................................ 995
21.6.20 Neuen Rahmen hinzufügen....................................................................................... 995
21.6.21 Neues Deckblatt hinzufügen...................................................................................... 996
21.6.22 Druckvorschau...........................................................................................................996

28 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

21.6.23 Drucken.................................................................................................................... 997


21.6.24 Benutzerdefinierter Filter........................................................................................... 998
21.6.25 Statusdialog.............................................................................................................. 999
21.6.26 Strommessstelle anlegen........................................................................................... 999
21.6.27 Spannungsmessstelle anlegen................................................................................. 1000
21.6.28 Signal umbenennen................................................................................................ 1000
21.6.29 Upgrade der Konfigurationsversion..........................................................................1000
21.6.30 Importieren............................................................................................................. 1001
21.6.31 TEA-X importieren................................................................................................... 1002
21.7 Symbolleisten............................................................................................................... 1003
21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste................................................................................................1003
21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor................................................................................ 1004
21.7.3 Symbolleiste Projekttexte-Editor.............................................................................. 1005
21.7.4 Symbolleiste Netzsicht.............................................................................................1005
21.7.5 Symbolleiste Gerätesicht..........................................................................................1006
21.7.6 Symbolleiste des Datenflusses................................................................................. 1007
21.7.7 Symbolleiste Kontrollfluss........................................................................................1008
21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor..................................................................1008
21.7.9 Symbolleiste Störfallanzeigen-Konfigurations-Editor ................................................1010
21.7.10 Symbolleiste Testsequenz-Editor.............................................................................. 1010
21.7.11 Symbolleiste IEC 61850-Struktur-Editor ................................................................... 1011
21.7.12 Symbolleiste Parameter-Editor................................................................................. 1012
21.7.13 Symbolleiste Grafikfenster....................................................................................... 1012
21.7.14 Symbolleiste des Editors für Handlungssicherheit und Zugriffskontrolle.................... 1013
21.7.15 Symbolleiste Test-Editor für Verdrahtung................................................................. 1013
21.7.16 Symbolleiste Test-Editor für Kommunikationsmodule............................................... 1014
21.7.17 Symbolleiste Test-Editor für Analogeingänge........................................................... 1014
21.7.18 Symbolleiste Test-Editor für Steuerungsfunktionen.................................................. 1014
21.7.19 Symbolleiste Test-Editor für Leistungsschalter.......................................................... 1015
21.7.20 Symbolleiste Test-Editor für Schutzfunktionen......................................................... 1015
21.7.21 Symbolleiste Test-Editor für Kommunikationsprotokolle........................................... 1016
21.7.22 Symbolleiste Dokumentationseinstellungen-Editor...................................................1016
21.7.23 Symbolleiste Funktion Konfiguration laden.............................................................. 1017
21.7.24 Symbolleiste Funktion Firmware in Geräte laden...................................................... 1017
21.7.25 Symbolleiste Geräteinformation ..............................................................................1018
21.7.26 Symbolleiste Hardware-Katalog-Palette.................................................................... 1018
21.7.27 Symbolleiste Signalkatalog-Palette .......................................................................... 1019
21.7.28 Symbolleiste Tabelle Puffer...................................................................................... 1019
21.7.29 Symbolleiste Tabelle Schriebe ................................................................................. 1020
21.7.30 Symbolleiste Tabelle Messwerte...............................................................................1021
21.7.31 Symbolleiste Tabelle Meldungen .............................................................................1022
21.7.32 Symbolleiste Tabelle Meldungsmomentaufnahme ...................................................1022
21.7.33 Symbolleiste Tabelle Messwert-Momentaufnahme .................................................. 1023
21.7.34 Symbolleiste Druckvorschau ................................................................................... 1023
21.7.35 Symbolleiste Matrix Informationsrangierung............................................................ 1024
21.7.36 Symbolleiste Matrix Kommunikationszuordnung......................................................1026

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 29


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Inhaltsverzeichnis

21.7.37 Symbolleiste Matrix Funktionsgruppenverbindungen............................................... 1027


21.7.38 Symbolleiste Matrix Messstellenrangierung..............................................................1027
21.7.39 Symbolleiste Gerätetreiber-verwalten-Ansicht-Editor................................................1027
21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken.......................................................... 1028
21.7.41 Symbolleiste des CFC-Verbindungslisten-Editors ...................................................... 1028
21.7.42 Symbolleiste Editor für Sicherheits-Ereignisprotokollierung...................................... 1029

Stichwortverzeichnis.............................................................................................................................. 1031

30 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
1 Einführung

1.1 Was ist DIGSI 5? 32


1.2 Informationsumfang der DIGSI 5-Hilfe 33
1.3 Sicherheitshinweise 35

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 31


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Einführung
1.1 Was ist DIGSI 5?

1.1 Was ist DIGSI 5?


DIGSI 5 ist das Projektierungs- und Bedienwerkzeug für alle SIPROTEC 5-Geräte. Mit DIGSI 5 erstellen Sie Anla-
gentopologien, konfigurieren Hardware, stellen Schutzparameter ein, projektieren Kommunikationsnetzwerke
und führen viele weitere Aufgaben aus.
Alle Projektierungsaufgaben erledigen Sie offline von Ihrem PC aus, ohne dass Sie dafür ein SIPROTEC 5-Gerät
benötigen. Sämtliche Daten übertragen Sie später online in das SIPROTEC 5-Gerät – beispielsweise direkt über
ein Kommunikationsnetzwerk. Bei der Kommunikation setzen DIGSI 5 und SIPROTEC 5 auf aktuelle Standards
wie IEC 61850 und bewährte Technologien wie Ethernet.
DIGSI 5 gibt es in 3 unterschiedlichen Varianten:
• Für einfache Anwendungen mit einzelnen SIPROTEC 5-Geräten wählen Sie DIGSI 5 Compact. Mit dieser
Variante erledigen Sie die meisten Standardaufgaben wie Parameter einstellen oder Prozessdaten
auslesen. Diese Variante enthält zusätzlich den CFC-Editor und die DIGSI 5 Test-Suite zum Testen von
SIPROTEC 5-Geräten und Funktionen. Die Offline- und Online-Fehleranalyse im Funktionsplan (CFC) wird
unterstützt, um die erstellte Logik vor dem Herunterladen auf ein Gerät zu prüfen.

• Die Variante DIGSI 5 Standard besitzt einen erweiterten Funktionsumfang. Dazu zählt unter anderem ein
Display-Editor, mit dem Sie auch Ihre eigenen Symbole erstellen können. Mit DIGSI 5 Standard bilden Sie
die Topologie einer Anlage als 1-phasige Darstellung nach und konfigurieren Hardware und Netzwerke
auf grafischer Basis. DIGSI 5 Standard bietet volle Unterstützung von IEC 61850 einschließlich der
Systemkonfiguration.

• DIGSI 5 Premium ist die High-End-Variante von DIGSI 5. Sie analysieren Störschriebe mit SIGRA und
nutzen die Vorteile des flexiblen Engineerings und Functional Namings für IEC 61850.
Eine detaillierte Übersicht zu den Merkmalen der 3 Varianten finden Sie im Hilfethema Merkmale der
verschiedenen DIGSI 5-Varianten.

Verwandte Themen
2.1.1 Merkmale der verschiedenen DIGSI 5-Varianten

32 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Einführung
1.2 Informationsumfang der DIGSI 5-Hilfe

1.2 Informationsumfang der DIGSI 5-Hilfe


Um die Funktionalität aller DIGSI 5-Module zu begreifen, bietet Ihnen die DIGSI 5-Hilfe umfangreiche Unter-
stützung. Die DIGSI 5-Hilfe enthält auch weitergehende Referenzinformationen und praxisorientierte Beispiele.
Die folgende Gliederung gibt Ihnen einen ersten Eindruck vom Informationsumfang der DIGSI 5-Hilfe:
• Einleitung
Das aktuelle Thema ist Teil dieses Themenblocks, in dem Sie auch mehr zum Informationssystem von
DIGSI 5 erfahren. Weitere Themen sind Die DIGSI 5-Hilfe verwenden und Sicherheitshinweise.

• Erste Schritte
Dieser Themenblock unterstützt Sie beim Kennenlernen von DIGSI 5. Sie erhalten zum Beispiel Informati-
onen über die diversen DIGSI 5-Varianten und Antworten auf Fragen zur Migration von DIGSI 4 zu
DIGSI 5.

• Grundoperation
Damit Sie schnell mit der neu gestalteten Oberfläche von DIGSI 5 vertraut werden, liefert Ihnen dieser
Themenblock die notwendigen Informationen. Erläuterungen zum grundsätzlichen Aufbau der Ober-
fläche und wie Sie diese Ihren Anforderungen anpassen können, sind ebenso Bestandteil wie Informati-
onen zum Arbeiten mit Projekten und Bibliotheken.

• Projekte
In diesem Themenblock finden Sie alle Informationen zur Anlage eines Projektes und zu weiteren Akti-
onen, die für das Arbeiten mit Projekten notwendig sind.

• Geräte
Dieser Themenblock enthält Informationen zum Einfügen von Offline-Konfigurationen für SIPROTEC 5-
Geräte in das Projekt. Zusätzlich erfahren Sie, wie Sie die Hardware von SIPROTEC 5-Geräten konfigu-
rieren und Display-Seiten für die SIPROTEC 5-Geräte erstellen.

• Single-Line-Konfiguration
In diesem Themenblock erfahren Sie, wie Sie mit dem Single-Line-Editor eine Anlage als Single-Line-
Konfiguration abbilden. Dabei können Sie mit dem Symbol-Editor auch eigene Symbole für die Single-
Line-Konfiguration erstellen.

• Applikationen und Funktionen


Die Themen in diesem Block beschreiben, wie Sie die Applikation für ein SIPROTEC 5-Gerät konfigurieren.
Dazu erhalten Sie die notwendigen Informationen, um den Funktionsumfang eines SIPROTEC 5-Gerätes
anzupassen und die Funktionen anschließend zu parametrieren.

• Signale
Dieser Themenblock gibt eine Übersicht zu Signalen wie Messwerte oder Befehle. Zusätzlich erhalten Sie
Informationen zu weiteren Aktionen, die für das Arbeiten mit Signalen notwendig sind.

• IEC 61850-Struktur
Die Informationen in diesem Themenblock ermöglichen Ihnen einen Einstieg in die IEC 61850-Struktur.
Sie erfahren, wie Sie in die Struktur eingreifen und die Struktur Ihren Anforderungen anpassen können.

• Informationsrangierung
In diesem Themenblock erfahren Sie, wie Sie Informationen auf Gerätekomponenten rangieren,
beispielsweise Ein- und Ausgänge auf einen Puffer.

• Funktionspläne (CFC)
Mit CFC (Continuous Function Chart) erweitern Sie ein SIPROTEC 5-Gerät um Funktionen für Verriege-
lungen, Messwertaufgaben und andere Aufgabenbereiche. Dieser Themenblock erklärt, wie Sie in Funkti-
onsplänen CFC-Funktionen mit fertigen Bausteinen projektieren und anschließend testen. Außerdem
erhalten Sie Zusatzinformationen zu allen Bausteinen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 33


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Einführung
1.2 Informationsumfang der DIGSI 5-Hilfe

• Testsequenzen
Mit Testsequenzen testen Sie Schutzfunktionen. Dieser Themenblock liefert die Informationen zum
Erstellen und Bearbeiten von Testsequenzen.

• Kommunikation
Dieser Themenblock beschreibt neben allgemeinen Kommunikationseigenschaften von SIPROTEC 5-
Geräten, wie Sie eine Kommunikationsverbindung konfigurieren und mit einem SIPROTEC 5-Gerät
kommunizieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Kommunikation nach IEC 61850.

• Inbetriebnahme und Betrieb


In diesem Themenblock finden Sie Informationen zu allen Test- und Diagnosefunktionen der DIGSI 5-Test
Suite und zu den Prozessdaten. Die weiteren Themen behandeln zum Beispiel das Übertragen von Konfi-
gurationen oder das Aktualisieren der Gerätefunktionalität.

• Export und Import


Die Themen in diesem Block liefern Ihnen alle Informationen, um Daten zu archivieren, zu importieren
und zu exportieren. Sie erhalten damit auch einen Einblick, wie Sie Daten mit den offenen Schnittstellen
von DIGSI 5 auch anderen Programmen zur Verfügung stellen können.

• Dokumentation
DIGSI 5 besitzt eine umfangreiche Dokumentationsfunktion. Dieser Themenblock widmet sich daher dem
Gestalten und Drucken der Projektdokumentation.

• Eigenschaften
In diesem Themenblock erhalten Sie Informationen zu übergreifenden Elementen und Eigenschaften, die
nicht spezifisch für einen bestimmten Gerätetyp sind. Das können zum Beispiel Kommunikationspara-
meter oder Eigenschaften von Bibliothekselementen sein.

• Benutzeroberfläche
Die Beschreibungen zu allen Oberflächenelementen sind in diesem Themenblock zusammengefasst. Hier
erfahren Sie alles Notwendige zu Editoren, Registerkarten im Aufgabenbereich, Matrizen, Tabellen,
verschiedenen Eingabe- und Auswahlbereichen sowie Dialogen und Symbolleisten.

Verwandte Themen
1.1 Was ist DIGSI 5?
4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem
4.2 DIGSI 5-Hilfe verwenden
1.3 Sicherheitshinweise

34 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Einführung
1.3 Sicherheitshinweise

1.3 Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise
Diese Hilfe stellt kein vollständiges Verzeichnis aller für die Verwendung von DIGSI 5 erforderlichen Sicher-
heitsmaßnahmen dar, weil besondere Betriebsbedingungen weitere Maßnahmen erforderlich machen
können. Die Hilfe enthält jedoch wichtige Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermei-
dung von Sachschäden beachten müssen. Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personen-
schäden gewarnt wird, dann kann im selben Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt
sein.

Elektrotechnisch qualifiziertes Personal


Das zugehörige SIPROTEC 5-Gerät oder System darf nur in Verbindung mit dieser Dokumentation eingerichtet
und betrieben werden. Nur elektrotechnisch qualifiziertes Personal darf das SIPROTEC 5-Gerät oder System in
Betrieb setzen und betreiben. Elektrotechnisch qualifiziertes Personal sind Personen mit der Berechtigung,
SIPROTEC 5-Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu
setzen, zu erden und zu kennzeichnen.

Haftungsausschluss
Siemens hat den Inhalt der Hilfe auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch kann Siemens Abweichungen nicht ausschließen, sodass Siemens für die vollständige Übereinstim-
mung keine Gewähr übernimmt. Die Angaben in dieser Hilfe werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 35


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
36 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe
C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
2 Erste Schritte

2.1 Einige wichtige Informationen vorab 38


2.2 DIGSI 5 anpassen 43
2.3 Von DIGSI 4 auf DIGSI 5 umsteigen 52

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 37


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.1 Einige wichtige Informationen vorab

2.1 Einige wichtige Informationen vorab

2.1.1 Merkmale der verschiedenen DIGSI 5-Varianten

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zu den Detailmerkmalen der 3 DIGSI 5-Varianten.
Compact Standard Premium
Projektbearbeitung
Paralleles Arbeiten mit mehreren SIPROTEC 5- – X X
Geräten in einem Projekt
Neue SIPROTEC 5-Geräte mit Produkt-Code o X X
einfügen 1 SIPROTEC 5-Gerät je Uneingeschränkt Uneingeschränkt
Projekt
Grafische Hardware- und Netzwerkkonfigura- o X X
tion Nur Gerätesicht Netz- und Gerätesicht Netz- und Gerätesicht
Kopieren und Einfügen aller Elemente X X X
Unterstützung mehrerer Sprachen X X X
Single-Line-Konfiguration und Display-Seiten
Grafischer Single-Line-Editor – X X
Grafisches Verbinden von Spannungs- und – X X
Stromwandlern
ANSI- und IEC-Bibliotheken verfügbar – X X
Vordefinierte Vorlagen für Schutz- und Steuer- – X X
szenarien
Automatisches Erstellen von Display-Seiten auf – X X
Basis von Single-Line-Konfigurationen
Display-Seiten und Display-Symbole erstellen – X X
Parameter einstellen und Informationen rangieren
Informationen rangieren X X X
Intelligentes Filtern und Sortieren X X X
Alle Einstellungen sichtbar und veränderbar X X X
Grafische Darstellung von Schutzeinstellungen – X X
Gerätekonfigurationen vergleichen (offline/ o X X
offline - online/offline) Nur online/offline Offline/offline und Offline/offline und
online/offline online/offline
Grafisch projektierbare Funktionen (CFC)
Funktionsplan (CFC) -Editor mit Unterstützung X X X
von IEC 61131
Offline- und Online-Analyse für CFC X X X
Kommunikation
Kommunikationszuordnung für alle Protokolle X X X
Netzsicht – X X
Unterstützung von IEC 61850 in Edition 1 und – o X
Edition 2 Grundlegend Erweitert
Konfiguration von GOOSE-Meldungen – X X
IEC 61850 – Flexibles Engineering und Functi- – – X
onal Naming
Gerätezugriff über Ethernet und USB-Schnitt- X X X
stelle

38 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.1 Einige wichtige Informationen vorab

Compact Standard Premium


Online
Messwerte, Zählwerte und Meldungen X X X
auslesen, ansehen und speichern
Logs und Schriebe auslesen, ansehen und spei- X X X
chern
Anzeige von Störschrieben X X X
ComTrade-Viewer ComTrade-Viewer ComTrade-Viewer
(SIGRA ist als optio- SIGRA1
nales Paket erhältlich)1
Parameter in das SIPROTEC 5-Gerät laden und X X X
Firmware aktualisieren Nur für 1 SIPROTEC 5- Für alle SIPROTEC 5- Für alle SIPROTEC 5-
Gerät Geräte im Projekt Geräte im Projekt
Test und IBS
Mehrstufige Testsequenzen ohne externe X X X
Testeinrichtung erstellen und ausführen
Testansichten zum Testen der Gerätekonfigura- X X X
tion
Steuerungsfunktionen X X X
Leistungsschalterprüfung
Export und Import
IEC 61850-Formate: SCD, ICD, IID, MICS – X X
TEA-X o X X
Nur für 1 SIPROTEC 5- Für alle SIPROTEC 5- Für alle SIPROTEC 5-
Gerät Geräte im Projekt Geräte im Projekt
SIPROTEC 5-Geräte (komplett oder teilweise) X X X
Einstellungen der Systemschnittstelle X X X
Single-Line-Konfiguration/Topologie – o X
nur WMF-Export Export als WMF, SCD,
SSD Import als ELCAD,
SCD, SSD
Display-Seiten – X X
Schutzeinstellungen für OMICRON-Prüfeinrich- X X X
tung (RIO)
Dokumentation
Drucken und Exportieren der Projektdokumen- X X X
tation
Online- und Testansichten drucken und expor- X X X
tieren
Eigene Druckvorlagen erstellen X X X
Sicherheit
Standard-Sicherheit durch Bestätigungscode X X X
und Verbindungspasswort
Volle NERC-Konformität X X X

Legende
Merkmal verfügbar X
Merkmal eingeschränkt verfügbar. Die Einschränkung ist beschrieben. o
Merkmal nicht verfügbar –

1 Die Anzahl der SIGRA-Lizenzen ist identisch mit der Anzahl der DIGSI-Lizenzen (1 PC, 5 PCs oder 10 PCs).

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 39


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.1 Einige wichtige Informationen vorab

Verwandte Themen
1.1 Was ist DIGSI 5?

2.1.2 Benutzeroberfläche, Projekt und Projektnavigation

Alles, was Sie für die Projektierung und den Betrieb von SIPROTEC 5-Geräten benötigen, ist nahtlos in die
Benutzeroberfläche von DIGSI 5 integriert. Die Benutzeroberfläche besteht aus mehreren Fenstern.

[sc_digsi_user_interface, 2, de_DE]

DIGSI 5 zeigt alle Bearbeitungswerkzeuge wie beispielsweise den Funktionsplan (CFC)-Editor oder den Display-
Editor innerhalb des Arbeitsbereichs an. Mit Schaltflächen in der Objektleiste wechseln Sie per Mausklick
zwischen den geöffneten Werkzeugen.
Auf der rechten Seite der Benutzeroberfläche sehen Sie den Aufgabenbereich. Dort finden Sie kontextbezo-
gene Aufgaben oder Funktionen. Eine besondere Stellung nimmt der Aufgabenbereich Bibliotheken ein. Die
Bibliothek enthält eine Vielzahl von Elementen, die Sie per Drag & Drop in das Projekt einfügen. Solche
Elemente sind unter anderem Bausteine für einen Funktionsplan, aber auch Symbole für Betriebsmittel, die Sie
für eine Single-Line-Konfiguration oder eine Display-Seite benötigen.
Wenn Sie sich näher für ein bestimmtes Element interessieren, helfen Ihnen Inspektor- und Informations-
fenster weiter. Diese Fenster liefern abhängig vom gewählten Element sofort die passenden Anzeige- und
Eingabemöglichkeiten, ohne dass Sie zusätzliche Dialoge öffnen müssen.

Projekt
DIGSI 5 verwaltet die Komponenten einer Anlage und alle damit verbundenen Daten projektorientiert. Topo-
logie, SIPROTEC 5-Geräte, Einstellwerte, Kommunikationsparameter, Prozessdaten und vieles mehr werden
zusammengefasst unter einem Projektnamen gespeichert. Das heißt, Sie öffnen nur 1 Projektdatei und haben
damit Zugriff auf alle Daten. Umgekehrt speichern Sie alle Änderungen, indem Sie nur die Projektdatei spei-
chern.

40 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.1 Einige wichtige Informationen vorab

Projektnavigation
Die Projektnavigation ist an der linken Seite der Benutzeroberfläche positioniert und ist das zentrale Element
beim Arbeiten mit DIGSI 5. Über die einzelnen Symbole haben Sie Zugang zu allen Daten und Werkzeugen.
Jeweils ein Doppelklick genügt und Sie zeigen Einstellwerte von Schutzfunktionen an, starten Aktionen wie
das Laden von Firmware in die SIPROTEC 5-Geräte oder öffnen einen der Editoren.

Verwandte Themen
5.1.2 Ein Projekt erstellen
5.1.3 Ein Projekt öffnen

2.1.3 Offline und online arbeiten

In DIGSI 5 gibt es 2 Modi: Offline und Online.


Im Offline-Modus sind alle zu bearbeitenden Daten eines SIPROTEC 5-Gerätes in den Dateien verfügbar. Eine
Verbindung zu einem physisch vorhandenen SIPROTEC 5-Gerät existiert nicht. Sie können mit einer Offline-
Konfiguration eines SIPROTEC 5- Gerätes arbeiten. Sie können in diesem Modus arbeiten, um die Einstellwerte
vorzubereiten oder gespeicherte Prozessdaten auszuwerten. Die Validierung des in DIGSI 5 eingegebenen
Textes bei der Umbenennung von Elementen richtet sich nach der Anzahl der Zeichen sowie nach der Pixel-
zahl. Wenn der eingegebene Text den zulässigen Höchstwert übersteigt, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Sie müssen die Inkonsistenzen auflösen, damit Sie fortfahren können.
Im Online-Modus existiert eine physikalische Verbindung zwischen DIGSI 5 und einem SIPROTEC 5-Gerät. In
diesem Modus arbeiten Sie, um beispielsweise Einstellwerte aus DIGSI 5 in das SIPROTEC 5-Gerät zu über-
tragen oder Prozessdaten aus dem SIPROTEC 5-Gerät auszulesen.
In DIGSI 5 können Sie mit beiden Modi parallel arbeiten. Sie können offline Projektdaten bearbeiten und
gleichzeitig online erreichbare SIPROTEC 5-Geräte überwachen.
Die folgende Aufzählung gibt einen Überblick, welche Aufgaben Sie unter anderem im Offline-Modus erle-
digen:
• Topologie als Single-Line-Konfiguration erstellen
• SIPROTEC 5-Geräte in die Topologie einfügen

• Hardware eines SIPROTEC 5-Gerätes konfigurieren

• Funktionsumfang eines SIPROTEC 5-Gerätes festlegen

• Einzelne Funktionseinstellungen vornehmen

• Information rangieren

• Display-Seiten bearbeiten

• Funktionspläne (CFC) konfigurieren

• Kommunikationsnetz projektieren und Kommunikationsparameter einstellen

• Gespeicherte Messwerte und Meldungen anzeigen

• Gespeicherte Störschriebe anzeigen und mit SIGRA auswerten

• Daten exportieren und drucken

• Testsequenzen erstellen
Die folgende Aufzählung gibt einen Überblick, welche Aufgaben Sie unter anderem im Online-Modus erle-
digen:
• Parameterwerte aus DIGSI 5 in das SIPROTEC 5-Gerät übertragen
• Parameterwerte aus dem SIPROTEC 5-Gerät nach DIGSI 5 übertragen und in Dateien speichern

• Meldungen, Messwerte und Störschriebe aus dem SIPROTEC 5-Gerät nach DIGSI 5 übertragen und in
Dateien speichern

• Grenzwerte setzen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 41


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.1 Einige wichtige Informationen vorab

• SIPROTEC 5-Geräte und Funktionen testen

• Betriebsmittel steuern

• Erstanlauf oder Neustart des SIPROTEC 5-Gerätes

• Datum und Uhrzeit des SIPROTEC 5-Gerätes einstellen

Verwandte Themen
16.1.1 Übersicht zur Kommunikation zwischen DIGSI 5 und SIPROTEC 5

2.1.4 Sprachen in DIGSI 5

In DIGSI 5 werden folgende Sprachen unterschieden:


• Oberflächensprache
Die Oberfläche von DIGSI 5 steht in unterschiedlichen Landessprachen zur Verfügung. Sie können eine
dieser Sprachen als Sprache der Bedienoberfläche wählen. Die Bezeichnung aller geräteunabhängigen
Bedienelemente und Informationen werden dann in der gewählten Landessprache angezeigt.

• Projektsprache
Sie wählen aus einer Reihe von Landessprachen die Sprachen aus, die als Projektsprachen verwendet
werden sollen. Als Projektsprachen werden die Sprachen bezeichnet, in denen ein Projekt später bear-
beitet werden soll.

• Editiersprache
Sie legen aus den gewählten Projektsprachen eine Sprache als Editiersprache fest. Alle neu eingegebenen
oder bearbeiteten Texte werden dann mit den Texten in der aktuell festgelegten Editiersprache
zusammen gespeichert.

• Referenzsprache
Sie legen aus den gewählten Projektsprachen eine Sprache als Referenzsprache fest. Diese Sprache dient
Ihnen beim Übersetzen von Projekttexten als Referenzbasis.

• Sprache der Vor-Ort-Bedieneinheit


Informationen im Display des SIPROTEC 5-Gerätes werden in der Landessprache angezeigt, die als
Sprache der Vor-Ort-Bedieneinheit eingestellt ist. Zu diesen Informationen zählen die Bezeichnungen von
Einträgen im Bedienbaum sowie die Namen von Parametern und deren Werten. Sie können für die Bedie-
nung am SIPROTEC 5-Gerät aus unterschiedlichen Landessprachen wählen. Sie können die Sprache für
jedes SIPROTEC 5-Gerät unabhängig von anderen SIPROTEC 5-Geräten einstellen.

Verwandte Themen
2.2.2 Oberflächensprache auswählen
5.2.3 Projektsprachen aus- oder abwählen
5.2.4 Editiersprache und Referenzsprache festlegen
6.1.6 Sprache der Vor-Ort-Bedieneinheit einstellen

42 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

2.2 DIGSI 5 anpassen

2.2.1 DIGSI 5 starten

Sie können DIGSI 5 auf 2 Arten starten:


² Wählen Sie im Startmenü unter Siemens Energy den Programmeintrag für die aktuelle DIGSI 5-Version.
– oder –
² Doppelklicken Sie auf eine Projektdatei mit der Dateierweiterung .dp5vx, wobei x für die Versions-
nummer von DIGSI 5 steht. Projektdateien in der DIGSI 5-Version V1 haben die Dateierweiterung .dp5v1.

HINWEIS

i Die Verwendung von DIGSI 5 basiert auf Einzelbenutzerlizenzen in mehreren Versionen. Wenn Sie keine
gültige Lizenz besitzen oder Ihre Lizenz beschädigt ist, wird während des Startens von DIGSI 5 der Dialog
21.6.1 Keine Lizenz angezeigt. Mit diesem Dialog können Sie über das weitere Vorgehen entscheiden.

Auf neue Version von DIGSI 5 prüfen


Nach dem Start von DIGSI 5 können Sie prüfen, ob die aktuell installierte Version die neueste ist oder eine
neuere Version von DIGSI 5 verfügbar ist. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
² Wählen Sie im Menü Hilfe die Option Neue Version suchen.
Der Dialog Neue Version suchen zeigt an, ob eine neuere Version von DIGSI 5 verfügbar ist.
² Folgen Sie den Anweisungen im Dialog, um weiter fortzufahren.
– oder –
² Klicken Sie auf OK, um den Dialog zu schließen.

HINWEIS

i Zur Prüfung der installierten Version von DIGSI 5 wird eine aktive Internetverbindung benötigt.

Zusätzliche Schritte bei erstmaliger Verwendung von DIGSI 5


Unternehmen Sie die folgenden zusätzlichen Schritte, wenn Sie DIGSI 5 zum ersten Mal verwenden:
² Wählen Sie die für Sie passende Oberflächensprache.
² Wählen Sie optional Ihre individuellen Starteinstellungen.
² Vergewissern Sie sich, dass die Gerätetreiber importiert werden.

Verwandte Themen
² 2.2.10 DIGSI 5-Lizenzen verwenden
² 2.1.2 Benutzeroberfläche, Projekt und Projektnavigation
² 2.2.2 Oberflächensprache auswählen
² 2.2.3 Starteinstellungen definieren
² 2.2.7 Gerätetreiber importieren

2.2.2 Oberflächensprache auswählen

Die während des Installierens von DIGSI 5 gewählte Installationssprache ist nach dem Öffnen eines neu
erstellten Projektes als Standard-Oberflächensprache eingestellt. Die Oberfläche steht in unterschiedlichen
Landessprachen zur Verfügung. Sie können eine dieser Sprachen als Sprache der Bedienoberfläche wählen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 43


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

Die Bezeichnung aller geräteunabhängigen Bedienelemente und Informationen werden dann in der
gewählten Landessprache angezeigt.

Landessprache für die Benutzeroberfläche auswählen


² Klicken Sie im Menü Extras auf Einstellungen.
Im Arbeitsbereich wird die Ansicht 21.5.12 Parameter angezeigt.
² Wählen Sie die Gruppe 21.5.13 Allgemein.
² Öffnen Sie im Bereich Allgemeine Einstellungen die Auswahlliste für die Oberflächensprache und
wählen Sie die gewünschte Landessprache.
Die gewählte Sprache wird sofort als Oberflächensprache eingestellt. Da die Oberflächensprache und die
Projektsprache gekoppelt sind, wird die gewählte Sprache auch als Projektsprache eingestellt.

Verwandte Themen
² 2.1.4 Sprachen in DIGSI 5

2.2.3 Starteinstellungen definieren

DIGSI 5 kann beim Start mehrere Aktionen ausführen. Diese Aktionen lassen sich durch verschiedene Opti-
onen festlegen:
• Oberflächensprache
Mit dieser Option wählen Sie eine Landessprache für die DIGSI 5-Oberfläche. Die Bezeichnungen aller
Oberflächenelemente und Informationen werden in der jeweils gewählten Landessprache angezeigt. Bei
der Sprachumschaltung wird die Oberfläche mit jedem Neustart von DIGSI 5 sofort aktualisiert.

• Liste der zuletzt verwendeten Projekte anzeigen


Im Menü Projekt können die Namen der zuletzt verwendeten Projekte angezeigt werden. Mit dieser
Auswahlliste stellen Sie ein, wie viele zuletzt verwendete Projekte in der Projektliste des Dialogs
21.6.3 Projekt öffnen angezeigt werden.

• Zuletzt geöffnetes Projekt beim Start laden


Wenn Sie diese Option aktivieren, werden beim Start die Dialogeinstellungen geladen, die Sie zuletzt
gespeichert haben.

• Abgeschnittene Texte komplett anzeigen


Wenn Sie diese Option aktivieren, werden die abgeschnittenen Tooltipp-Texte vollständig angezeigt.

• Tooltips anzeigen (kontextsensitive Hilfe ist verfügbar)


Wenn Sie diese Option aktivieren, werden die Tooltips angezeigt.

• Kaskade in den Tooltips automatisch öffnen


Wenn Sie diese Option markieren, klappen verschiedene Tooltipps automatisch auf und zeigen nach
einigen Sekunden weitere Informationen.

Startoptionen auswählen
² Klicken Sie im Menü Extras auf Einstellungen.
Im Arbeitsbereich wird die Ansicht 21.5.12 Parameter angezeigt.
² Wählen Sie die Gruppe 21.5.13 Allgemein.
² Wählen Sie die gewünschten Optionen im Bereich Allgemeine Einstellungen.
Die definierten Starteinstellungen gelten, wenn Sie DIGSI 5 das nächste Mal starten.

Verwandte Themen
² 2.2.4 Speicherorte festlegen

44 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

2.2.4 Speicherorte festlegen

In DIGSI 5 können Sie die Speicherorte für neue Projekte und Bibliotheken speichern. Somit vermeiden Sie bei
der Erstellung von Projekten und Bibliotheken die manuelle Auswahl von Speicherorten.

Speicherorte für Projekte und Bibliotheken festlegen


² Klicken Sie im Menü Extras auf Einstellungen.
Im Arbeitsbereich wird die Ansicht 21.5.12 Parameter angezeigt.
² Wählen Sie die Gruppe 21.5.13 Allgemein.
² Wählen Sie im Bereich Speichereinstellungen entweder Zuletzt verwendeter Speicherort oder Stan-
dardeinstellung für Speicherort festlegen.
² Wenn Sie die Option Standardeinstellung für Speicherort festlegen gewählt haben, geben Sie jeweils
den Speicherort für neue Projekte und Bibliotheken ein.
– oder –
² Klicken Sie auf Durchsuchen, um einen bestehenden Speicherort zu finden oder einen neuen Ordner
anzulegen.
Der Dialog Nach Ordner durchsuchen wird geöffnet.
² Navigieren Sie zum benötigten Verzeichnis.
² Klicken Sie bei Bedarf auf Neuen Ordner anlegen.
Ein neuer Ordner wird erzeugt. Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorge-
hoben.
² Geben Sie einen Namen für den neuen Ordner ein.
² Klicken Sie auf OK.
Der von Ihnen definierte Speicherort wird das nächste Mal verwendet, wenn Sie ein Projekt oder eine Biblio-
thek erstellen.

Verwandte Themen
² 2.2.3 Starteinstellungen definieren

2.2.5 Speicherorte für den Datenaustausch festlegen

Sie können die Speicherorte für den Datenaustausch in DIGSI 5 auswählen.

Speicherorte für den Datenaustausch festlegen


² Klicken Sie im Menü Extras auf Einstellungen.
Im Arbeitsbereich wird die Ansicht 21.5.12 Parameter angezeigt.
² Wählen Sie die Gruppe 21.5.13 Allgemein.
Im Bereich Datenaustausch wird der Standardspeicherort angezeigt.
² Klicken Sie auf Durchsuchen, um einen bestehenden Speicherort zu finden oder einen neuen Ordner
anzulegen.
Der Dialog Nach Ordner durchsuchen wird geöffnet.
² Navigieren Sie zum benötigten Verzeichnis.
² Klicken Sie bei Bedarf auf Neuen Ordner anlegen.
Ein neuer Ordner wird erzeugt. Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorge-
hoben.
² Geben Sie einen Namen für den neuen Ordner ein.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 45


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

² Klicken Sie auf OK.


Der Speicherort ist festgelegt. Dieser wird als Standardspeicherort verwendet, bis Sie einen anderen Speicher-
pfad angeben.

Verwandte Themen
² 2.2.3 Starteinstellungen definieren

2.2.6 Ein Standardeinheitensystem auswählen

Die Einheiten aller Werte können gemäß US-Standard oder SI-Standard angezeigt werden.
In den Grundeinstellungen von DIGSI 5 können Sie eines der beiden Einheitensysteme auswählen. Die dem
Projekt neu hinzugefügten SIPROTEC 5-Geräte und alle vorhandenen SIPROTEC 5-Geräte übernehmen das
ausgewählte Einheitensystem.
Sie können das Einheitensystem jedes einzelnen SIPROTEC 5-Gerätes separat ändern.

Einheitensystem in den Grundeinstellungen von DIGSI 5 auswählen


² Klicken Sie im Menü Extras auf Einstellungen.
Im Arbeitsbereich wird die Ansicht 21.5.12 Parameter angezeigt.
² Wählen Sie die Gruppe 21.5.14 DIGSI 5-Benutzerpräferenzen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Standardeinheitensystem die Einstellungen SI-Einheiten oder US-
Einheiten.
Alle Werte werden gemäß dem neu gewählten Standard angezeigt.

Einheitensystem eines einzelnen SIPROTEC 5-Gerätes ändern


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration des betreffenden Gerätes.
² Öffnen Sie den Ordner Einstellungen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Geräteeinstellungen.
Im Arbeitsbereich werden der Parameter-Editor geöffnet und die Geräteeinstellungen angezeigt.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Einheitensystem die Einstellungen SI-Einheiten oder US-Einheiten.
Alle Werte werden gemäß dem neu gewählten Standard angezeigt.

2.2.7 Gerätetreiber importieren

Um in einem Projekt SIPROTEC 5-Geräte eines bestimmten Typs einbinden und bearbeiten zu können, müssen
Sie für diesen Typ einen Gerätetreiber installieren. Gerätetreiber sind Dateien im Format DDD (DIGSI 5 Device
Driver).
Eine DDD-Datei kann verschiedene Daten enthalten:
• Mehrere Versionen eines Gerätetyps
• Parametersatz

• Firmware für SIPROTEC 5-Geräte

• Firmware für Kommunikationsmodule

• Kommunikationsprotokolle

• Kommunikationszuordnungen

• Bibliothekselemente

• Elemente für den Hardware-Katalog

46 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

Wählen Sie in einem Dateidialog zuerst eine oder mehrere DDD-Dateien. Wenn Sie eine oder mehrere DDD-
Dateien gewählt haben, zeigt ein Installationsdialog die in den Dateien enthaltenen Elemente an. Dies können
z.B. das Kommunikationsprotokoll und einzelne Versionen von Gerätetypen sein. Die Gerätetypen sind hierar-
chisch in der Form Schutzapplikation > Gerätetyp > Versionsnummer strukturiert. Mit dem Installationsdi-
alog wählen Sie, welche der Anzeigeelemente installiert werden sollen. Sie können die Anzeige auch filtern.
Mit dem Installationsdialog können Sie auch eine oder mehrere andere DDD-Dateien wählen.
Vor der Installation können Sie eine Vorschaufunktion nutzen, um zu überprüfen, ob Sie die richtigen
Elemente gewählt haben. Wenn ja, starten Sie die Installation. Sobald Sie einen Gerätetreiber installiert haben,
wird in der globalen DIGSI 5-Bibliothek ein Eintrag für den zugehörigen Gerätetreiber erstellt. Danach können
Sie in allen Projekten auf die zugehörigen Daten des Gerätetyps zugreifen.

HINWEIS

i Mit DIGSI 5 ab V6.00 können Sie maximal 15 DDD-Dateien gleichzeitig importieren. Wenn die Gerätetreiber
die maximal erlaubte Anzahl der Importdateien überschreiten, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

HINWEIS

i Bei der Installation von DIGSI 5 V7.80 können Sie die zuvor mit einer älteren Version von DIGSI 5 instal-
lierten DDDs beibehalten und mit der neu installierten Version wiederherstellen. Zudem ist es möglich,
während der Installation den Sicherungspfad für DDDs festzulegen.

Gerätetreiber auswählen
² Klicken Sie im Menü Werkzeuge auf Gerätetreiber importieren.
Der Dialog Dateien auswählen wird geöffnet.
² Mit diesem Dialog wählen Sie eine oder mehrere Dateien im DDD-Format.
² Klicken Sie auf Öffnen.
Der Dialog Dateien auswählen wird geschlossen. Der Dialog 21.6.11 Gerätetreiber importieren wird geöffnet.
Die Auswahlliste Gerätetreiberversionen enthält die zur Installation verfügbaren Elemente.

Unterschiedliche Gerätetreiber auswählen


² Im Texteingabefeld Gerätetreiberdatei(en) werden die Namen und Pfade der aktuell gewählten Dateien
angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche , um eine oder mehrere weitere Dateien zu öffnen.

Der Standard-Dateidialog Dateien auswählen wird wieder geöffnet.


² Mit diesem Dialog wählen Sie die benötigten Dateien im DDD-Format.
² Klicken Sie auf Öffnen.
Der Dialog Dateien auswählen wird geschlossen. Die in der Auswahlliste Gerätetreiberversionen ange-
zeigten Informationen werden aktualisiert.

Display anpassen
² Klicken Sie auf die Pfeilsymbole, um in der angezeigten Struktur Ebenen ein- oder auszublenden.
² Wenn Sie nur neue Elemente anzeigen wollen, markieren Sie das Kontrollkästchen Neue Versionen
anzeigen. Heben Sie zusätzlich die Markierung des Kontrollkästchens Importierte Versionen anzeigen
auf.
² Wenn Sie nur bereits installierte Elemente anzeigen wollen, markieren Sie das Kontrollkästchen Impor-
tierte Versionen anzeigen. Heben Sie zusätzlich die Markierung des Kontrollkästchens Neue Versionen
anzeigen auf.
² Wenn Sie sowohl bereits installierte als auch neue Elemente anzeigen wollen, markieren Sie die Kontroll-
kästchen Importierte Versionen anzeigen und Neue Versionen anzeigen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 47


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

Zu importierende Elemente auswählen oder abwählen


² Um ein Element aus- oder abzuwählen, klicken Sie in der Auswahlliste Gerätetreiberversionen auf das
zugehörige Kontrollkästchen.
Wenn ein Element weitere Ebenen beinhaltet, werden diese ebenfalls aus- oder abgewählt.
² Um alle Datenkategorien auszuwählen oder deren Auswahl aufzuheben, aktivieren Sie in der Auswahl-
liste Gerätetreiberversionen das Kontrollkästchen Alles auswählen.
Wenn ein Element weitere Ebenen beinhaltet, werden diese ebenfalls aus- oder abgewählt.

HINWEIS

i Damit Sie den Import starten können, muss mindestens 1 Element ausgewählt sein. Sie können nur
Elemente auswählen, die noch nicht importiert worden sind. Symbole rechts von den Einträgen signali-
sieren, dass ein Element schon importiert worden ist.

Vorschau anzeigen
² Klicken Sie auf Vorschau.
Der Dialog 21.6.12 Vorschau wird geöffnet. Dieser Dialog zeigt alle Elemente an, die aufgrund der aktuellen
Auswahl importiert werden sollen. Auf diese Weise können Sie überprüfen, ob Ihre Auswahl korrekt ist.

Import starten und Ergebnis überprüfen


² Klicken Sie auf Importieren, und zwar entweder im Dialog Vorschau oder im Dialog Gerätetreiber
importieren.
Alle Dialoge werden geschlossen. Der Import wird gestartet. Statusmeldungen zeigen den Verlauf des Imports.
Sobald der Import abgeschlossen ist, wird ein 21.6.25 Statusdialog geöffnet. Informationen zum Statusdialog
finden Sie unter 3.4 Statusdialog verwenden.
² Klicken Sie auf OK.
DIGSI 5 wird beendet und danach erneut gestartet. Vor dem Beenden können Sie Projektänderungen spei-
chern. Sie haben jetzt in der globalen DIGSI 5-Bibliothek Zugang zu den importierten Elementen.

2.2.8 Gerätetreiber verwalten

Gerätetreiber sind Dateien im Format DDD (DIGSI 5 Device Driver). Sie können importierte Gerätetreiber
verwalten, indem Sie den Status der DDD-Informationen ansehen. Der Status der DDDs wird im 21.1.32 Gerä-
tetreiber-verwalten-Ansicht-Editor als Installiert oder Zurückgezogen angezeigt.
Sie können den Status zurückgezogener DDD-Informationen auch unter den folgenden Voraussetzungen
sehen:
• Start von DIGSI
Beim Start von DIGSI wird ein Dialog geöffnet, der eine Liste mit allen zurückgezogenen, aktuell in DIGSI
installierten DDDs anzeigt. Weitere Informationen zu den in diesem Dialog angezeigten zurückgezogenen
DDDs finden Sie im 21.1.32 Gerätetreiber-verwalten-Ansicht-Editor.

• Verbindung zu Online-Gerät
Wenn über DIGSI die Verbindung zu einem Zielgerät aufgenommen wird, öffnet sich ein Dialog. Dieser
zeigt an, ob die Version der Firmware-Komponente oder die Konfigurationsversion im Zielgerät zurückge-
zogen wurde. Dieser Dialog wird angezeigt, während die Verbindung zu dem Projekt/Onlinegerät aufge-
baut oder eine Aktion ausgeführt wird; z.B. Laden der Konfiguration, Laden der Firmware in das Gerät,
Initialisierung der Geräts, Verbinden mit dem Gerät, Lesen von Protokollen und Schrieben.

48 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

• Firmware aktualisieren
Beim Öffnen von Firmware in Geräte laden (Standard-Ansicht) werden die zurückgezogenen Firm-
ware-Komponenten mit einem Warnsymbol angezeigt. Zudem werden über einen Tooltipp beim Symbol
die relevanten Informationen zum zurückgezogenen DDD angezeigt. Wenn die Firmware-Komponenten
in der aktuellen Version als Zurückgezogen angezeigt werden, können Sie eine nicht zurückgezogene
Version wählen und die Firmware aktualisieren.

• Auswahl einer Applikationsvorlage


Wenn Sie in DIGSI über den Dialog 21.6.5 Neues Gerät hinzufügen ein neues Gerät hinzufügen und DDDs
zurückgezogen wurden, werden die gewählte Konfigurationsversion und die Version der Kommunika-
tionskonfiguration mit einem Warnsymbol angezeigt. Zudem werden über einen Tooltipp beim Symbol
die relevanten Informationen zum zurückgezogenen DDD angezeigt. Sie können eine passende nicht
zurückgezogene Version auswählen und dann das Gerät hinzufügen.

• Hochrüsten der Gerätekonfiguration


Während Sie das Gerät in DIGSI mithilfe des Dialogs 21.6.29 Upgrade der Konfigurationsversion hoch-
rüsten, werden die gewählte Konfigurationsversion und die Version der Kommunikationskonfigura-
tion mit einem Warnsymbol angezeigt, sofern DDDs zurückgezogen werden. Sie können eine geeignete
Version auswählen, die nicht zurückgezogen wird. Anschließend können Sie das Gerät hochrüsten. Nach
dem Hochrüsten der Gerätekonfiguration wird auch die CFC-Bausteinversion standardmäßig hochge-
rüstet, basierend auf der Verfügbarkeit der neuen Version des jeweiligen Bausteins.
Nach einem Upgrade der Version auf V7.80 oder eine höhere Version werden die älteren T104-Konfigura-
tionen nicht beibehalten, da sie für die neuen Funktionen nicht relevant sind. Sie müssen T104 neu konfi-
gurieren.

Installierte/zurückgezogene Gerätetreiber anzeigen


² Öffnen Sie das Menü Werkzeuge.
² Wählen Sie Gerätetreiber verwalten.
Der 21.1.32 Gerätetreiber-verwalten-Ansicht-Editor wird geöffnet. In diesem Editor werden unter der Register-
karte Installiert die importierten Gerätetreiber in DIGSI angezeigt. Er zeigt den Status der zurückgezogenen
Gerätetreiber und Details zur zurückgezogenen Dateiversion an.

Gerätetreiber deinstallieren
² Klicken Sie in der 21.7.39 Symbolleiste Gerätetreiber-verwalten-Ansicht-Editor auf Gerätetreiber deins-
tallieren.
Damit werden alle DDDs in DIGSI deinstalliert.

Die Gerätetreiber-verwalten-Ansicht aktualisieren


² Klicken Sie in der 21.7.39 Symbolleiste Gerätetreiber-verwalten-Ansicht-Editor auf Aktualisieren.
Damit verbindet sich DIGSI 5 mit dem Download-Bereich für SIPROTEC 5 und aktualisiert den Status der
importierten DDDs. In einem Texteingabefeld neben der Schaltfläche zum Aktualisieren werden das Datum der
letzten Aktualisierung und Details zur zurückgezogenen Dateiversion angezeigt.

HINWEIS

i Um den Status der importierten DDDs zu aktualisieren, muss der DIGSI 5-PC über eine aktive Internetverbin-
dung verfügen.

Verwandte Themen
² 2.2.7 Gerätetreiber importieren
² 2.2.1 DIGSI 5 starten
² 16.1.1 Übersicht zur Kommunikation zwischen DIGSI 5 und SIPROTEC 5

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 49


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

² 21.6.5 Neues Gerät hinzufügen


² 16.7.1 Übersicht zur Aktualisierung von Firmware und Protokollen
² 21.6.29 Upgrade der Konfigurationsversion

2.2.9 DIGSI 5 beenden

Sie können DIGSI 5 in jeder Phase der Konfiguration beenden.

DIGSI 5 beenden
² Klicken Sie im Menü Projekt auf Beenden.
Wenn Sie seit dem letzten Speichern das Projekt geändert haben, wird eine Sicherheitsabfrage angezeigt.
Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten.
² Um die Änderungen im aktuellen Projekt zu speichern und DIGSI 5 zu schließen, klicken Sie auf Ja.
– oder –
² Um DIGSI 5 zu schließen, ohne die letzten Änderungen im Projekt zu speichern, klicken Sie auf Nein.
– oder –
² Um das Beenden abzubrechen, klicken Sie auf Abbrechen. In diesem Fall bleibt DIGSI 5 geöffnet.

HINWEIS

i Zudem erscheint eine Sicherheitsanfrage, wenn Sie Änderungen an Online-Geräten vorgenommen und
noch nicht gespeichert haben.

Verwandte Themen
² 5.1.5 Ein Projekt speichern

2.2.10 DIGSI 5-Lizenzen verwenden

Lizenzen kontrollieren den Umfang von DIGSI 5-Funktionen, die Sie nutzen können. Sie brauchen zum Beispiel
keine Lizenz, wenn Sie mit DIGSI 5 Compact arbeiten. Sie können die Funktionen jedoch nur in einem wesent-
lich beschränkten Umfang nutzen. Wenn Sie den Funktionsumfang von DIGSI 5 Standard oder DIGSI 5
Premium brauchen, installieren Sie die relevante Lizenz auf Ihren Rechner. Danach können Sie die zusätzliche
Funktionalität sofort nutzen. Auch wenn Sie die verschiedenen Varianten von DIGSI 5 nutzen, aktivieren Sie
einige optionale Funktionen und Merkmale ebenfalls mit zusätzlichen Lizenzen. Ein Beispiel dafür ist SIGRA.
Sie installieren, aktualisieren, übertragen oder löschen Lizenzen mit dem Automation License Manager. Der
Automation Licence Manager ist zusammen mit DIGSI 5 auf Ihren Rechner installiert worden. Er verfügt über
eigene Hilfedateien, die Sie detailliert über die Möglichkeiten und Methoden informieren.
Die Verwendung von DIGSI 5 basiert auf Einzelbenutzerlizenzen. Sie können eine einzelne DIGSI 5-Lizenz nicht
gleichzeitig auf mehreren Rechnern verwenden. Sie können jedoch eine Lizenz von einem auf einen anderen
Rechner übertragen. Sie können dies über ein Netzwerk oder mit einem USB-Stick (Flash-Speicher) durch-
führen.

HINWEIS

i Wenn Sie keine Lizenz besitzen, können Sie die Premium-Variante von DIGSI 5 mit einer Testlizenz akti-
vieren. Diese Testlizenz ist 30 Tage gültig und kann nur einmal verwendet werden. Wenn DIGSI 5 beim
Start keine gültige Lizenz erkennt, wird der Dialog 21.6.1 Keine Lizenz angezeigt. Wählen Sie mit diesem
Dialog die nächsten Schritte aus.

50 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.2 DIGSI 5 anpassen

HINWEIS

i Anders als bei DIGSI 4 können Sie den Verlust einer Lizenz nicht korrigieren, indem Sie Siemens anrufen.
Beschädigte Lizenzen können jedoch repariert werden. Bei Beschädigung oder Verlust einer Lizenz können
Sie vorübergehend eine Notfalllizenz verwenden. Diese Notfalllizenz ist 14 Tage gültig und kann nur einmal
verwendet werden. Wenn DIGSI 5 beim Anlaufen keine gültige Lizenz erkennt, wird der Dialog 21.6.1 Keine
Lizenz angezeigt. Wählen Sie mit diesem Dialog die nächsten Schritte aus.

Automation License Manager starten


² Klicken Sie im Windows-Startmenü auf Siemens Energy > DIGSI 5 > Automation License Manager.
Der Automation License Manager startet.

Die Automation License Manager-Hilfe öffnen


² Um das Inhaltsverzeichnis der Hilfe zu öffnen, wählen Sie im Menü Hilfe für License Manager Automa-
tion das Menü Hilfe.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <F1> zur Anzeige der zum aktuellen Kontext passenden Hilfe.

Verwandte Themen
² 2.2.1 DIGSI 5 starten

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 51


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.3 Von DIGSI 4 auf DIGSI 5 umsteigen

2.3 Von DIGSI 4 auf DIGSI 5 umsteigen

2.3.1 Wo finde ich den DIGSI 4-Manager?

In DIGSI 4 ist der Manager die Startplattform zum Bearbeiten einzelner Geräte, Modemverbindungen und
mehr.
In DIGSI 5 gibt es statt des DIGSI 4-Managers eine gemeinsame Benutzeroberfläche für alle benötigten Werk-
zeuge. Das Arbeiten mit mehreren, sich überlappenden Fenstern gibt es nicht mehr. Ihre zentrale Schaltstelle
ist jetzt die 3.1.2 Projektnavigation.
Wenn Sie eine ähnliche Darstellung wie im DIGSI 4-Manager möchten, öffnen Sie das 3.1.6 Übersichtsfenster.
Sie können die einzelnen Objekte mit Details, als Liste oder als Symbole anzeigen.

HINWEIS

i Der DIGSI 4-Manager ist nicht in DIGSI 5 integriert.

Verwandte Themen
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche

2.3.2 Was ist mit der MLFB passiert?

SIPROTEC 5-Geräte besitzen statt einer MLFB (Maschinenlesbare Fabrikatebezeichnung) einen Produkt-Code –
sowohl in langer als auch in kurzer Form.
Der lange Produkt-Code entspricht der Bestellnummer eines SIPROTEC 5-Gerätes. Sie finden diesen in Ihren
Bestellunterlagen. DIGSI 5 kann diesen langen Produkt-Code direkt interpretieren, denn jede Stelle des Codes
ist eindeutig einer Eigenschaft des SIPROTEC 5-Gerätes zuordenbar.
Für eine einfachere Handhabung gibt es den kurzen Produkt-Code. Der kurze Produkt-Code referenziert
eindeutig einen langen Produkt-Code. Der kurze Produkt-Code kann direkt in DIGSI 5 konfiguriert werden. Sie
finden diesen kurzen Produkt-Code auf dem Typenschild des SIPROTEC 5-Gerätes. Der kurze Produkt-Code
steht auch während des Bestellvorgangs zur Verfügung.

Verwandte Themen
6.1.3 SIPROTEC 5-Gerät einfügen und mit Produkt-Code spezifizieren

2.3.3 Wie öffne ich ein SIPROTEC 5-Gerät zur Bearbeitung?

Um die Daten eines Gerätes in DIGSI 4 zu bearbeiten, mussten Sie dieses Gerät mit der Gerätebearbeitung
öffnen. In DIGSI 5 ist das nicht mehr nötig.
In der 3.1.2 Projektnavigation finden Sie für jede Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes einen
Eintrag. Dieser Eintrag fasst alle Aktionen und Zugangspunkte zusammen, die Sie für das Bearbeiten dieser
Offline-Konfiguration benötigen.
So zeigen Sie beispielsweise per Doppelklick die Matrix 21.3.2 Informationsrangierung zum Rangieren von
Informationen im Arbeitsbereich an. Das funktioniert auch parallel für mehrere Offline-Konfigurationen.

Verwandte Themen
6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

52 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Erste Schritte
2.3 Von DIGSI 4 auf DIGSI 5 umsteigen

2.3.4 Wie stelle ich den Funktionsumfang eines SIPROTEC 5-Gerätes ein?

In DIGSI 4 mussten Sie ein Gerät zur Bearbeitung öffnen und in der DIGSI 4-Gerätebearbeitung den Funktions-
umfang des Gerätes anpassen. Das ist jetzt nicht mehr nötig. In DIGSI 5 wählen Sie schon beim Einfügen eines
neuen SIPROTEC 5-Gerätes eine so genannte Applikationsvorlage (Standard und benutzerdefiniert).
Standard- oder benutzerdefinierte Applikationsvorlagen vereinfachen die weitere Projektierung eines
SIPROTEC 5-Gerätes. Jede Vorlage enthält die wichtigsten Funktionen, die für eine spezifische Applikation
benötigt werden. Beispiele für solche Applikationen sind Leitungsschutz, Motorschutz und Trafoschutz.
Wenn Sie eine bestimmte Applikationsvorlage auswählen, bestimmen Sie damit den Basisfunktionsumfang
eines SIPROTEC 5-Gerätes. Diesen können Sie durch Hinzufügen und Entfernen von Funktionen ändern. Das
erledigen Sie mit Drag & Drop im 21.1.2 Single-Line-Editor, in der Matrix 21.3.2 Informationsrangierung oder
auch innerhalb der 3.1.2 Projektnavigation.

Verwandte Themen
8.1.1 Übersicht zu Applikationen
6.1.4 SIPROTEC 5-Gerät manuell einfügen und konfigurieren

2.3.5 Warum kann ich in der Informationsrangierung nicht auf CFC und das Display
rangieren?

In DIGSI 4 müssen Sie Informationen, die Sie für eine CFC-Funktion benötigen oder die als Ergebnis einer CFC-
Funktion erzeugt werden, in der Matrix auf CFC rangieren. Dasselbe gilt für Informationen, die Sie im Display
benötigen.
Alle Informationen, die in der Informationsrangierung aufgelistet sind, stehen Ihnen im 21.1.10 Funktions-
plan-Editor (CFC) und dem 21.1.13 Display-Editor von DIGSI 5 automatisch zur Verfügung. Ein Rangieren auf
CFC oder Display ist nicht mehr erforderlich.
Die Spalten für CFC und für das Display in der Matrix 21.3.2 Informationsrangierung dienen nur zur Anzeige,
ob eine Information innerhalb eines Funktionsplans (CFC) oder dem Display verwendet wird. Die Anzeige
erfolgt automatisch, sobald Sie eine Information mit einem Funktionsblock oder einem Element auf einer
Display-Seite verknüpfen.

Verwandte Themen
12.1.1.1 Bedeutung von CFC
6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

2.3.6 Wie bearbeite ich das Grundbild und das Abzweigsteuerbild?

Die Unterscheidung zwischen Grundbild und Abzweigsteuerbild gibt es nicht mehr, bei SIPROTEC 5 und
DIGSI 5 gibt es nur noch Display-Seiten.
In DIGSI 5 Standard und DIGSI 5 Premium können Sie pro SIPROTEC 5-Gerät bis zu 10 Display-Seiten mit Grafik,
Text und Messwerten erstellen, speichern und in das SIPROTEC 5-Gerät laden. Zum Erstellen verwenden Sie
den Display-Editor. Sie entscheiden selbst, für welchen Betriebszustand Sie welche Display-Seite einsetzen.

Verwandte Themen
6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 53


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
54 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe
C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
3 Grundoperation

3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen 56


3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen 67
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten 78
3.4 Statusdialog verwenden 87

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 55


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche

Alles, was Sie für die Projektierung und den Betrieb von SIPROTEC 5-Geräten benötigen, ist nahtlos in die
Benutzeroberfläche von DIGSI 5 integriert. Die Benutzeroberfläche von DIGSI 5 besteht aus mehreren
Fenstern.
Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Komponenten der DIGSI 5-Benutzeroberfläche:

[sc_digsi_ui, 2, de_DE]

Bild 3-1 Benutzeroberfläche von DIGSI 5: Beispiel

Die Benutzeroberfläche von DIGSI 5 besitzt folgende Struktur:


Nr. Element Beschreibung
1 Titelleiste von DIGSI 5 Die Titelleiste zeigt den Namen des Projektes. Hier finden Sie auch
die Standardbedienelemente zum Schließen von DIGSI 5 sowie
zum Minimieren und Maximieren der DIGSI 5-Benutzeroberfläche.
2 Menüleiste Die Menüleiste enthält Befehle, die Sie häufig für Ihre Arbeit benö-
tigen.
3 Symbolleiste Die 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste erlaubt einen schnellen Zugriff auf
Aktionen und Einstellungen.
4 Titelleiste des Arbeitsbereichs Die Titelleiste des Arbeitsbereichs benennt das geöffnete Objekt
einschließlich des Pfades.

56 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

Nr. Element Beschreibung


5 Projektnavigation Die 3.1.2 Projektnavigation ist das zentrale Element beim Arbeiten
mit DIGSI 5. Über die einzelnen Elemente der Projektnavigation
haben Sie Zugang zu allen Daten und Werkzeugen.
6 Arbeitsbereich Im 3.1.3 Arbeitsbereich werden die geöffneten Objekte wie zum
Beispiel Editoren, Ansichten, Tabellen oder das 3.1.6 Übersichts-
fenster angezeigt. Wenn Sie keines dieser Objekte geöffnet haben,
ist der Arbeitsbereich leer.
7 Registerkarten Dieser Bereich zeigt die Reiter der Registerkarten, die zur jewei-
ligen Arbeitssituation verfügbar sind. Wenn Sie auf einen Reiter
klicken, wird die Registerkarte geöffnet und ihr Inhalt im Aufga-
benbereich angezeigt.
Folgende Registerkarten sind verfügbar:
• 21.2.5 Signale
• 21.2.1 Aufgaben
• 21.2.4 Hardware-Katalog
• 21.2.3 Bibliotheken
• 21.2.6 Online
Einige Registerkarten enthalten die Palette Information. Wenn Sie
zum Beispiel in einer Bibliothek ein Element markieren, werden in
dieser Palette Detailinformationen zu diesem Element angezeigt.
8 Aufgabenbereich Der 3.1.5 Aufgabenbereich enthält abhängig vom Inhalt des
Arbeitsbereichs den Inhalt unterschiedlicher Registerkarten. Diese
Registerkarten ermöglichen Aktionen, zum Beispiel Suchen, oder
enthalten in Bibliotheken und Katalogen strukturierte Elemente,
zum Beispiel Bausteine für Funktionspläne (CFC).
9 Inspektorfenster Das 3.1.4 Inspektorfenster zeigt zusätzliche Informationen zu
einem im Arbeitsbereich markierten Element oder zu ausgeführten
Aktionen. Zu diesen Informationen zählen zum Beispiel die Eigen-
schaften eines Elementes.
10 Objektleiste Die 3.1.7 Objektleiste enthält Schaltflächen für alle geöffneten
Editoren, Tabellen und Ein- und Ausgabebereiche. Mit diesen
Schaltflächen können Sie schnell zwischen den geöffneten Werk-
zeugen wechseln.

Verwandte Themen
3.2.1 Arbeitsbereich anpassen

3.1.2 Projektnavigation

DIGSI 5 verwaltet die Komponenten einer Anlage und alle damit verbundenen Daten projektorientiert. Mit der
Projektnavigation haben Sie Zugang zu allen Daten und Werkzeugen. Das folgende Bild zeigt die Projektnavi-
gation.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 57


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

[sc_digsi_projectree, 2, de_DE]

In der Abbildung sehen Sie das Symbol für ein SIPROTEC 5-Gerät des Typs 6MD86. Diesem sind weitere
Einträge untergeordnet, mit denen Sie Zugang zu Gerätedaten erhalten. Ein Doppelklick auf das Symbol auf
der untersten Ebene eines Zweiges öffnet im Arbeitsbereich einen Editor oder ein Einstellblatt oder löst eine
bestimmte Aktion aus.

58 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

Einige Beispiele verdeutlichen diese Mechanismen:


• Der Eintrag Single-Line-Konfiguration ist ein Zugangspunkt zu einem Editor. Mit Doppelklick auf diesen
Eintrag öffnen Sie den 21.1.2 Single-Line-Editor.

• Die Einträge im Bereich Einstellungen sind Zugangspunkte zu Funktionseinstellungen. Ein Doppelklick


auf einen dieser Einträge öffnet das zur Funktion gehörende Einstellblatt.

• Der Eintrag Neues Gerät hinzufügen ist eine Aktion. Mit dieser öffnen Sie einen Dialog, der Ihnen das
Hinzufügen eines neuen SIPROTEC 5-Gerätes ermöglicht.
Sie können in der Projektnavigation unter anderem folgende Aktionen durchführen:
• Den 21.1.2 Single-Line-Editor öffnen, um die Topologie einer Anlage zu erstellen und den Funktionsum-
fang eines SIPROTEC 5-Gerätes festzulegen

• Die 21.1.7 Gerätesicht öffnen, um die Hardware eines SIPROTEC 5-Gerätes zu konfigurieren

• Den 21.1.9 Parameter-Editor anzeigen, um einzelne Funktionseinstellungen vorzunehmen

• Die 21.3.2 Informationsrangierung öffnen, um Informationen zu rangieren

• Den 21.1.13 Display-Editor öffnen, um Display-Seiten zu bearbeiten

• Den 21.1.10 Funktionsplan-Editor (CFC) öffnen, um zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel Verriege-
lungen zu projektieren

• Die 21.1.6 Netzsicht öffnen, um ein Kommunikationsnetz zu projektieren

• Gespeicherte Messwerte und Meldungen anzeigen

• Gespeicherte Störschriebe anzeigen

• Daten exportieren und drucken

• Meldungen, Messwerte und Störschriebe aus dem SIPROTEC 5-Gerät in den PC übertragen

• SIPROTEC 5-Geräte und Funktionen testen

• Betriebsmittel steuern

• Am Netzwerk angeschlossene SIPROTEC 5-Geräte finden und bearbeiten


Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Elemente der Projektnavigation:

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 59


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

Die Projektnavigation besitzt folgende Struktur:


Nr. Element Beschreibung
1 Titelleiste In der Titelleiste der Projektnavigation befindet sich die Schalt-
fläche für das Zuklappen der Projektnavigation. Nach dem
Zuklappen positioniert sich die Schaltfläche am linken Rand. Sie
verändert sich von einem Pfeil-nach-links in einen Pfeil-nach-
rechts. Mit einem Klick auf diesen Pfeil können Sie die Projektna-
vigation wieder aufklappen.

60 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

Nr. Element Beschreibung


2 Symbolleiste Mit dem Ordnersymbol am linken Rand können Sie einen neuen
Benutzerordner für Funktionspläne (CFC) in der Projektstruktur
erstellen.
Mit dem Symbol am rechten Rand können Sie im Arbeitsbereich
die Übersicht einblenden. Die unterlagerten Objekte und Akti-
onen der Elemente werden dadurch in der Projektnavigation
ausgeblendet. Um sie wieder einzublenden, minimieren Sie die
Übersicht.
3 Projekt Im Ordner Projekt finden Sie alle projektrelevanten Objekte und
Aktionen.
4 Offline-Konfiguration Für jedes in das Projekt eingefügte SIPROTEC 5-Gerät gibt es
einen eigenen Ordner mit dem projektinternen Namen des
Gerätes. Innerhalb dieses Ordners sind Objekte und Aktionen
strukturiert, die zur Offline-Konfiguration des SIPROTEC 5-
Gerätes gehören.
5 Sprachen und Ressourcen In diesem Ordner wählen Sie die Projektsprachen und bearbeiten
die Projekttexte.
6 Online-Zugänge Dieser Ordner enthält ein Unterverzeichnis für jede Schnittstelle
des PCs. Sie können an eine Ethernet-Schnittstelle oder eine USB-
Schnittstelle angeschlossene SIPROTEC 5-Geräte suchen lassen.
Für jedes gefundene SIPROTEC 5-Gerät wird ein eigener Ordner
erzeugt. Innerhalb dieses Ordners sind Objekte und Aktionen
enthalten, mit denen Sie zum Beispiel die Prozessdaten aus
einem SIPROTEC 5-Gerät auslesen können.

Verwandte Themen
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche
3.2.1 Arbeitsbereich anpassen
5.1.1 Übersicht zu Projekten

3.1.3 Arbeitsbereich

Innerhalb des Arbeitsbereichs werden die Werkzeuge angezeigt, die Sie zum Bearbeiten von Elementen
öffnen:
• Editoren
• Matrizen und Tabellen

• Eingabe-, Anzeige- und Auswahlbereiche

• Übersichtsfenster
Sie können mehrere Werkzeuge gleichzeitig im Arbeitsbereich öffnen. Die 3.1.7 Objektleiste enthält dann für
jedes geöffnete Werkzeug eine Schaltfläche. Mit diesen Schaltflächen können Sie zwischen den einzelnen
Werkzeugen wechseln.
Sie können den Arbeitsbereich horizontal oder vertikal teilen. Auf diese Weise können Sie 2 Werkzeuge gleich-
zeitig im Arbeitsbereich anzeigen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 3.2.1 Arbeitsbereich
anpassen.

Verwandte Themen
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 61


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

3.1.4 Inspektorfenster

Im Inspektorfenster werden zusätzliche Informationen zu einem gewählten Element oder zu ausgeführten


Aktionen angezeigt.
Das folgenden Bild zeigt die Komponenten des Inspektorfensters:

[digscree-281011-07.png, 2, de_DE]

Das Inspektorfenster besitzt folgende Struktur:


Nr. Element Beschreibung
1 Registerkarte Eigenschaften In dieser Registerkarte werden die Eigenschaften des gewählten
Elementes angezeigt. Bearbeitbare Eigenschaften des Elementes
können Sie hier verändern.
2 Registerkarte Info In dieser Registerkarte werden weitere Informationen zum ausge-
wählten Element und Meldungen zu den ausgeführten Aktionen
angezeigt.

Verwandte Themen
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche
3.2.1 Arbeitsbereich anpassen

3.1.5 Aufgabenbereich

Abhängig vom bearbeiteten oder gewählten Objekt stehen im Aufgabenbereich Registerkarten zur Verfügung,
über die Sie weitere Aktionen ausführen können.

62 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

Im Folgenden sehen Sie einige Beispiele dazu:


• Elemente aus einer Bibliothek oder aus dem Hardware-Katalog auswählen
• Elemente im Projekt suchen

• Signale auswählen und einem Element zuweisen


Die Reiter der Registerkarten finden Sie in einer Leiste am rechten Bildschirmrand. Mit diesen Reitern können
Sie die Registerkarten aus- und einblenden. Komplexere Registerkarten sind in Paletten unterteilt, die Sie
ebenfalls aus- und einblenden können.
Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Komponenten des Aufgabenbereichs:

[digscree-281011-20.tif, 2, de_DE]

Der Aufgabenbereich besitzt folgende Struktur:

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 63


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

Nr. Element Beschreibung


1 Registerkarten Die Reiter der Registerkarten befinden sich am rechten Rand des
Aufgabenbereichs. Diese sind immer sichtbar, auch wenn der
Aufgabenbereich ausgeblendet ist.
2 Titelleiste In der Titelleiste der Registerkarten befindet sich die Schaltfläche
für das Zuklappen des Aufgabenbereichs. Nach dem Zuklappen
positioniert sich die Schaltfläche am rechten Rand. Sie verändert
sich von einem Pfeil-nach-rechts in einen Pfeil-nach-links. Mit
einem Klick auf diesen Pfeil können Sie den Aufgabenbereich
wieder aufklappen.
3 Symbolleiste Die Symbolleiste einer Registerkarte erlaubt einen schnellen
Zugriff auf Aktionen und Einstellungen.
4 Palette Paletten unterteilen komplexe Registerkarten. In der Titelleiste der
Palette finden Sie den Pfeil für das Schließen der Palette. Nach
dem Schließen verändert er sich von einem Pfeil-nach-unten in
einen Pfeil-nach-rechts und dient dem Öffnen der Palette.

Abhängig von der jeweiligen Arbeitssituation sind folgende Registerkarten verfügbar:


• 21.2.5 Signale
• 21.2.1 Aufgaben

• 21.2.3 Bibliotheken

• 21.2.4 Hardware-Katalog

• 21.2.6 Online

Verwandte Themen
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche
3.2.1 Arbeitsbereich anpassen

3.1.6 Übersichtsfenster

Das Übersichtsfenster ergänzt die 3.1.2 Projektnavigation. Wenn das Übersichtsfenster geöffnet ist, werden
im 3.1.3 Arbeitsbereich die Inhalte des aktuell in der Projektnavigation gewählten Ordners angezeigt.
Sie können im Übersichtsfenster folgende Aktionen durchführen:
• Objekte öffnen
• Eigenschaften von Objekten im Inspektorfenster anzeigen

• Objekte umbenennen

• Objektspezifische Aktionen über das Kontextmenü aufrufen


Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Komponenten des Übersichtsfensters:

64 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

[digscree-281011-18.tif, 2, de_DE]

Das Übersichtsfenster besitzt folgende Struktur:


Nr. Element Beschreibung
1 Detailansicht Diese Ansicht zeigt die Details des in der Projektnavigation
ausgewählten Objekts an. In dieser Ansicht können Sie die ange-
zeigten Details ändern.
2 Symbolleisten-Ansicht Diese Ansicht zeigt die Werkzeuge an, die in der Detailansicht
verwendet werden können.
3 Registerkarten-Ansicht Diese Ansicht zeigt die relevanten Registerkarten zum in der
Projektnavigation ausgewählten Objekt an.

Verwandte Themen
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche
3.2.1 Arbeitsbereich anpassen

3.1.7 Objektleiste

Die Objektleiste enthält für jedes im 3.1.3 Arbeitsbereich geöffnete Werkzeug eine Schaltfläche. In
bestimmten Fällen fasst die Objektleiste mehrere Schaltflächen zu einer einzigen Schaltfläche zusammen, zum
Beispiel, wenn Sie mehrere Display-Seiten gleichzeitig geöffnet haben. Wenn Sie auf eine solche Schaltfläche
klicken, klappt eine Auswahlliste auf. Aus dieser Auswahlliste können Sie dann den benötigten Inhalt
auswählen und im Arbeitsbereich anzeigen.
Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Objektleiste:

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 65


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.1 Benutzeroberfläche kennen lernen

Verwandte Themen
3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche
3.2.1 Arbeitsbereich anpassen

66 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

3.2.1 Arbeitsbereich anpassen

Sie können den 3.1.3 Arbeitsbereich an Ihre Bedürfnisse anpassen.


Dazu haben Sie die folgenden Möglichkeiten:
• Arbeitsbereich maximieren
Sie können mit einem Klick den 3.1.5 Aufgabenbereich, die 3.1.2 Projektnavigation und das
3.1.4 Inspektorfenster minimieren. Dadurch maximieren Sie die Fläche des Arbeitsbereichs.

• Objekte des Arbeitsbereichs minimieren


Sie können die geöffneten Objekte des Arbeitsbereichs minimieren, zum Beispiel Editoren, Tabellen oder
andere Eingabe- und Auswahlbereiche. Ein minimiertes Objekt bleibt aber geöffnet. Sie können dieses
über die Objektleiste schnell wieder maximieren.

• Arbeitsbereich vertikal oder horizontal teilen


Wenn Sie gleichzeitig 2 Objekte im Arbeitsbereich sehen wollen, können Sie den Arbeitsbereich vertikal
oder horizontal teilen.

• Objekte vom Arbeitsbereich ablösen


Sie können die Objekte auch komplett vom Arbeitsbereich ablösen und dadurch in einem neuen Fenster
öffnen. Dieses können Sie zum Beispiel auf einen 2. Monitor ziehen.

• Arbeitsbereich wiederherstellen
Nach dem Maximieren des Arbeitsbereichs oder dem Ablösen von Objekten können Sie mit einem Klick
das Maximieren oder das Ablösen wieder rückgängig machen.

Arbeitsbereich maximieren
² Öffnen Sie ein Objekt, zum Beispiel einen Editor oder eine Tabelle.
Das Objekt wird im Arbeitsbereich angezeigt.
² Klicken Sie in der Titelleiste des Objektes auf die Schaltfläche Maximieren.
Der Aufgabenbereich, die Projektnavigation und das Inspektorfenster werden ausgeblendet. Der Arbeitsbe-
reich wird mit maximaler Größe dargestellt.

Arbeitsbereich minimieren
² Klicken Sie in der Titelleiste des Objektes auf die Schaltfläche Wiederherstellen.
Der Aufgabenbereich, die Projektnavigation und das Inspektorfenster werden eingeblendet.

Objekte im Arbeitsbereich minimieren


² Um ein Objekt im Arbeitsbereich zu minimieren, klicken Sie in der Titelleiste des Objektes auf die Schalt-
fläche Minimieren.
Das Objekt wird minimiert. Es ist weiterhin über die Objektleiste verfügbar.
– oder –
² Um alle Objekte gleichzeitig zu minimieren, klicken Sie im Menü Fenster auf Alle minimieren.
Alle Objekte werden minimiert. Sie sind weiterhin über die Objektleiste verfügbar.

Objekte des Arbeitsbereichs maximieren


² Klicken Sie in der Objektleiste auf die zugehörige Schaltfläche.
Das Objekt wird maximiert und im Arbeitsbereich angezeigt.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 67


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

Arbeitsbereich horizontal teilen


²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche

Das vor dem Klicken im Arbeitsbereich angezeigte Objekt und das Objekt, das mit der nächsten Schaltfläche in
der Objektsymbolleiste korrespondiert, werden untereinander angezeigt.

Arbeitsbereich vertikal teilen


²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche

Das vor dem Klicken im Arbeitsbereich angezeigte Objekt und das Objekt, das mit der nächsten Schaltfläche in
der Objektsymbolleiste korrespondiert, werden untereinander angezeigt.

Objekt vom Arbeitsbereich ablösen


² Klicken Sie in der Titelleiste des Objektes auf die Schaltfläche Ablösen.
Das Objekt wird vom Arbeitsbereich abgelöst und in einem eigenen Fenster angezeigt. Sie können das Fenster
frei platzieren. Wenn Sie das Fenster minimieren, können Sie es über die Objektleiste wiederherstellen.

Objekt im Arbeitsbereich fixieren


² Klicken Sie in der Titelleiste des Objektes auf die Schaltfläche Fixieren.
Das Objekt wird wieder im Arbeitsbereich angezeigt.

Verwandte Themen
² 3.1.1 DIGSI 5-Benutzeroberfläche

3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen

Sie können die Spalten und Zeilen von Tabellen und Matrizen auf unterschiedliche Weise anpassen:
• Spaltenbreite anpassen
Sie können bei allen Tabellen und Matrizen die Spaltenbreite beliebig verändern oder die Spaltenbreite
optimieren. Bei der 2. Methode wird die Spaltenbreite automatisch so eingestellt, dass der breiteste
Inhalt der Spalte komplett angezeigt wird.

68 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

• Zeilen aus- und einblenden


Wenn die Inhalte, vergleichbar zur 3.1.2 Projektnavigation, hierarchisch strukturiert sind, können Sie
Zeilen aus- und einblenden. Nach dem Ausblenden einer Zeile ist diese nicht mehr sichtbar. Nach dem
Einblenden wird die Zeile wieder wie ursprünglich angezeigt.
Das folgende Bild zeigt ein Beispiel für ausgeblendete Zeilen:

[digsicon-281011-08.png, 2, de_DE]

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 69


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

Das folgende Bild zeigt ein Beispiel für eingeblendete Zeilen:

[digsicon-281011-11.png, 2, de_DE]

70 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

• Spalten ein- und ausblenden


Wenn Spalten zu Gruppen zusammengefasst sind, können Sie diese Spalten gemeinsam aus- und
einblenden. Beim Ausblenden wird eine Spaltengruppe auf eine Spalte reduziert. Beim Einblenden
werden alle Spalten einer Gruppe wieder in ursprünglicher Breite angezeigt.
Das folgende Bild zeigt ein Beispiel für eine ausgeblendete Spaltengruppe:

[digsicon-281011-07.png, 2, de_DE]

Das folgende Bild zeigt ein Beispiel für eine eingeblendete Spaltengruppe:

[digsicon-281011-10.png, 2, de_DE]

Spaltenbreite ändern
² Bewegen Sie den Mauszeiger in der Kopfzeile der Tabelle auf die rechte Trennlinie der Spalte, deren
Breite Sie verändern möchten.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 71


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

Der Mauszeiger verwandelt sich in eine senkrechte Linie mit einem Pfeil nach links und einem Pfeil nach
rechts.
² Klicken Sie mit der Maustaste auf die Trennlinie und ziehen Sie diese mit gedrückter Maustaste nach links
oder nach rechts.
² Lassen Sie die Maustaste los, sobald die Trennlinie die gewünschte Spaltenbreite markiert.
Die Spaltenbreite wird aktualisiert.

Spaltenbreite optimieren
² Bewegen Sie den Mauszeiger in der Kopfzeile der Tabelle auf die rechte Trennlinie der Spalte, deren
Breite Sie optimieren möchten.
Der Mauszeiger verwandelt sich in eine senkrechte Linie mit einem Pfeil nach links und einem Pfeil nach
rechts.
² Doppelklicken Sie auf die Trennlinie.
Die Spaltenbreite wird an den breitesten Spalteninhalt angepasst.

Zeilen ein- und ausblenden


² Um einer Zeile untergeordnete Zeilen ein- oder auszublenden, klicken Sie auf die Pfeilspitze am linken
Rand der Zeile.
Wenn die Pfeilspitze vor dem Klick nach rechts zeigt, werden die untergeordneten Zeilen eingeblendet. Wenn
die Pfeilspitze vor dem Klick nach unten zeigt, werden die untergeordneten Zeilen ausgeblendet.
² Um alle Zeilen ein- oder auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle
innerhalb der Matrix oder Tabelle.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Alle Zeilen einblenden oder Alle Zeilen ausblenden.
Wenn Sie Alle Zeilen einblenden wählen, werden die Zeilen aller Hierarchieebenen angezeigt. Wenn Sie
Alle Zeilen ausblenden wählen, werden nur noch die Zeilen der obersten Hierarchieebene angezeigt.

Spalten ein- und ausblenden


² Um in einer Gruppe zusammengefasste Spalten ein- oder auszublenden, klicken Sie auf die Pfeilspitze
links vom Gruppennamen.
Wenn die Pfeilspitze vor dem Klick nach rechts zeigt, werden die Spalten ausgeblendet. Wenn die Pfeilspitze
vor dem Klick nach unten zeigt, werden die Spalten eingeblendet.
² Um die Spalten aller Gruppen ein- oder auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine
beliebige Stelle innerhalb der Matrix oder Tabelle.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Alle Spalten einblenden oder Alle Spalten ausblenden.
Wenn Sie Alle Spalten einblenden wählen, werden die Spalten aller Gruppen angezeigt. Wenn Sie
Alle Spalten ausblenden wählen, wird je Gruppe nur noch eine Spalte angezeigt.

Verwandte Themen
² 3.2.3 Spalteninhalt sortieren
² 3.2.4 Spalteninhalt filtern

3.2.3 Spalteninhalt sortieren

Sie können die Inhalte von Tabellen und Matrizen sortieren. Sie wählen dazu eine Spalte als Referenz. Für die
Inhalte dieser Spalte können Sie eine alphabetisch aufsteigende oder abfallende Sortierung wählen. Die
Reihenfolge der restlichen Spalteninhalte wird dabei automatisch angepasst. Sie können Spalteninhalte nicht
unabhängig voneinander sortieren.

72 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

Spalteninhalte aufsteigend sortieren


² Klicken Sie auf den Spaltenkopf einer nicht sortierten oder abfallend sortierten Spalte.
Die Inhalte werden alphabetisch aufsteigend sortiert.

Spalteninhalte absteigend sortieren


² Klicken Sie auf den Spaltenkopf einer aufsteigend sortierten Spalte.
Die Inhalte werden alphabetisch abfallend sortiert.

Verwandte Themen
² 3.2.4 Spalteninhalt filtern
² 3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen

3.2.4 Spalteninhalt filtern

Sie können die Inhalte von Tabellen und Matrizen filtern. Gefilterte Tabellen und Matrizen zeigen nur die
Zeilen an, die den gewählten Kriterien entsprechen. Jede Spalte besitzt ein eigenes Spaltenfilter. Sie können
die gesamten Daten daher anhand mehrerer Spalten filtern. Die Filter sind additiv. Das bedeutet, dass jedes
verwendete Spaltenfilter die Teilmenge der Daten weiter einschränkt.
Um die Inhalte einer Spalte zu filtern, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:
• Nach Spalteninhalt filtern
Bei dieser Art der Filterung wählen Sie als Filterkriterium einen Wert, der in der Spalte vorkommen kann.
Zum Beispiel können Sie für die Spalte Signaltyp den Typ SPS als Filterkriterium wählen. Als Ergebnis
werden nur noch die Zeilen angezeigt, die Signale des Typs SPS enthalten.

• Nach benutzerdefinierten Kriterien filtern


Bei dieser Art der Filterung wählen Sie als Filterkriterium einen Wert, der in der Spalte vorkommen kann
und ergänzen diesen mit einer Bedingung. Sie können damit beispielsweise die Anzeige auf die Zeilen
reduzieren, die nicht den Datentyp SPS enthalten. Sie können auch mehrere Werte mit den logischen
Operatoren AND oder OR zu einem Gesamtkriterium verknüpfen. Wie Sie in diesem Fall vorgehen,
erfahren Sie unter 3.2.5 Benutzerdefinierten Filter erstellen.

HINWEIS

i Es ist nicht möglich, mit Hilfe der Option 21.6.24 Benutzerdefinierter Filter im 21.1.20 IEC 61850-Struktur-
Editor nach benutzerdefinierten Kriterien zu filtern. Die Filter sind per AND verbunden.

Nach Spalteninhalt filtern


² Klicken Sie in der zu filternden Spalte in die Zelle unterhalb des Spaltenkopfes.
Die Zelle verwandelt sich in eine Auswahlliste.
² Öffnen Sie die Auswahlliste und wählen Sie das gewünschte Filterkriterium.
Alle Zeilen, die nicht dem gewählten Kriterium entsprechen, werden ausgeblendet.

Nach benutzerdefinierten Kriterien filtern


² Klicken Sie in der zu filternden Spalte in die Zelle unterhalb des Spaltenkopfes.
Die Zelle verwandelt sich in eine Auswahlliste.
² Öffnen Sie die Auswahlliste und wählen Sie Benutzerdefinierter Filter....
Der Dialog 21.6.24 Benutzerdefinierter Filter wird geöffnet.
² Erstellen Sie, wie unter Benutzerdefinierten Filter erstellen beschrieben, einen benutzerdefinierten
Filter.
² Klicken Sie auf OK.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 73


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

Der Dialog Benutzerdefinierter Filter wird geschlossen. Die Anzeige der Inhalte wird abhängig von Ihrem
erstellten Filter aktualisiert.

Filterung aufheben
² Klicken Sie in der zu filternden Spalte in die Zelle unterhalb des Spaltenkopfes.
Die Zelle verwandelt sich in eine Auswahlliste.
² Öffnen Sie die Auswahlliste und wählen Sie Alle.
Das Filterkriterium für diese Spalte wird aufgehoben. Die Anzeige der Inhalte wird aktualisiert.

Verwandte Themen
² 3.2.5 Benutzerdefinierten Filter erstellen
² 3.2.3 Spalteninhalt sortieren
² 3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen

3.2.5 Benutzerdefinierten Filter erstellen

Sie können bei einer Tabelle oder einer Matrix 3.2.4 Spalteninhalt filtern wählen, auch mit einem benutzerde-
finierten Filter. Dazu erstellen Sie mit dem Dialog Benutzerdefinierter Filter spaltenspezifische Filter. Ein
Filter besteht mindestens aus einer Bedingung und einem Wert, die zusammen einen so genannten Ausdruck
ergeben. Beispiele für solche Ausdrücke sind Gleich 20 und Enthält nicht Block.
Sie können unter den folgenden Bedingungen wählen:
• Gleich
• Ungleich

• Beginnt mit

• Beginnt nicht mit

• Endet mit

• Endet nicht mit

• Enthält

• Enthält nicht
Die zur Auswahl stehenden Werte entsprechen den Werten, die in der zu filternden Spalte vorkommen
können. Diese Werte sind identisch mit denen, die in der Filterauswahlliste der Spalte enthalten sind. Sie
können aber auch andere Werte eingeben, beispielsweise Ziffern oder Buchstaben.
Sie können mehrere Ausdrücke mit den logischen Operatoren UND oder ODER zu einem Filter kombinieren.
Ein Beispiel dafür ist Enthält nicht Block OR Enthält S.
Ein Filter ist nur solange wirksam, bis Sie in der Filterauswahlliste der Spalte ein anderes Filterkriterium wählen
oder den Filter deaktivieren. In beiden Fällen wird der benutzerdefinierte Filter gelöscht.

Dialog öffnen
² Klicken Sie in der zu filternden Spalte in die Zelle unterhalb des Spaltenkopfes.
Die Zelle verwandelt sich in eine Auswahlliste.
² Öffnen Sie die Auswahlliste und wählen Sie Benutzerdefinierter Filter....
Der Dialog 21.6.24 Benutzerdefinierter Filter wird geöffnet.

Ausdrücke erstellen und zum Filter hinzufügen


² Wählen Sie aus der linken Auswahlliste eine Bedingung.
² Wählen Sie aus der rechten Auswahlliste einen Wert.

74 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

– oder –
² Geben Sie einen Wert in das Eingabefeld der Auswahlliste ein.
² Klicken Sie auf Zum Filter hinzufügen.
Der Ausdruck wird im Feld Filterausdruck angezeigt.
² Wenn Sie einen weiteren Ausdruck zum Filter hinzufügen wollen, wählen Sie, wie im vorhergehenden
Abschnitt beschrieben, eine weitere Bedingung und einen zugehörigen Wert.
² Wählen Sie den Operator, mit dem Sie den neuen Ausdruck mit den schon vorhandenen Ausdrücken
verknüpfen wollen.
² Klicken Sie auf Zum Filter hinzufügen.
Der Ausdruck wird in Verbindung mit dem gewählten Operator zusätzlich zu den schon vorhandenen Ausdrü-
cken im Feld Filterausdruck angezeigt.

Ausdrücke löschen
² Klicken Sie auf Filter zurücksetzen.
Alle Ausdrücke im Feld Filter werden gelöscht.

Filter zuweisen
² Klicken Sie auf OK.
Der Dialog Benutzerdefinierten Filter erstellen wird geschlossen. Die Anzeige der Inhalte wird abhängig von
Ihrem erstellten Filter aktualisiert.

HINWEIS

i Die Schaltfläche OK ist erst dann aktiv, wenn Sie mindestens 1 Ausdruck erstellt und zum Filter hinzugefügt
haben.

Verwandte Themen
² 3.2.4 Spalteninhalt filtern

3.2.6 Bereiche markieren

Wenn Sie Daten innerhalb von DIGSI 5 oder in andere Applikationen wie zum Beispiel Excel kopieren wollen,
müssen Sie diese Daten markieren. Dazu können Sie in einer Tabelle oder Matrix Zellen, Bereiche, Zeilen oder
Spalten auswählen.
Sie haben folgende Möglichkeiten:
• Einzelne Zelle markieren
• Bereich von Zellen markieren

• Alle Zellen markieren

• Eine oder mehrere Spalten markieren

• Eine oder mehrere Zeilen markieren

Einzelne Zelle markieren


² Klicken Sie in die Zelle.
– oder –
² Navigieren Sie mithilfe der Pfeiltasten zur Zelle.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 75


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

Bereich von Zellen markieren


² Klicken Sie in die 1. Zelle des zu markierenden Bereichs und erweitern Sie mit gedrückter Maustaste die
Markierung.
² Wenn die Markierung alle gewünschten Zellen erfasst, lassen Sie die Maustaste los.
– oder –
² Drücken Sie die Umschalttaste und halten Sie diese gedrückt.
² Drücken Sie die Pfeiltasten.
– oder –
² Klicken Sie in eine andere Zelle.
Die Markierung wird in beiden Fällen erweitert.
² Wenn die Markierung alle gewünschten Zellen erfasst, lassen Sie die Umschalttaste los.

Alle Zellen markieren


² Klicken Sie in die Zelle links von den Spaltenköpfen.

Eine oder mehrere Spalten markieren


² Bewegen Sie den Mauszeiger an den oberen Rand der Spalte, bis sich der Mauszeiger in einen senk-
rechten Pfeil verwandelt.
² Drücken Sie die linke Maustaste.
Die Spalte wird markiert
² Um die Markierung zu erweitern, drücken Sie die Umschalttaste und halten Sie diese gedrückt.
² Bewegen Sie den Mauszeiger an den oberen Rand der Spalte, die den Markierungsbereich begrenzen soll.
² Wenn sich der Mauszeiger in einen senkrechten Pfeil verwandelt, drücken Sie die linke Maustaste.
Die Markierung wird erweitert.
² Lassen Sie die Umschalttaste los.

Eine oder mehrere Zeilen markieren


² Bewegen Sie den Mauszeiger an den linken Rand der Zeile, bis sich der Mauszeiger in einen waagrechten
Pfeil verwandelt.
² Drücken Sie die linke Maustaste.
Die Zeile wird markiert
² Um die Markierung zu erweitern, drücken Sie die Umschalttaste und halten Sie diese gedrückt.

76 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.2 Ansicht von Benutzeroberfläche und Inhalten anpassen

² Bewegen Sie den Mauszeiger an den linken Rand der Zeile, die den Markierungsbereich begrenzen soll.
² Wenn sich der Mauszeiger in einen waagerechten Pfeil verwandelt, drücken Sie die linke Maustaste.
Die Markierung wird erweitert.
² Lassen Sie die Umschalttaste los.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 77


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

3.3.1 Übersicht zu Bibliotheken

Bibliotheken ermöglichen Ihnen ein effizientes Arbeiten in DIGSI 5. Bibliotheken enthalten Elemente, die Sie
mit Drag & Drop an einem bestimmten Ziel im Projekt platzieren. Dieses Ziel kann beispielsweise ein Funkti-
onsplan (CFC), die Single-Line-Konfiguration oder eine Display-Seite sein. Bibliotheken sind in der Register-
karte 21.2.3 Bibliotheken zusammengefasst. Diese Registerkarte ist Teil des Aufgabenbereichs.

Bibliothekstypen
DIGSI 5 unterscheidet 2 Bibliothekstypen:
• Projektbibliothek
Jedes Projekt besitzt eine eigene Bibliothek. Die Elemente in dieser Bibliothek sind nur innerhalb des
geöffneten Projektes verfügbar. Die Projektbibliothek erlaubt die Ablage von Funktionsplänen (CFC) zur
projektinternen Wiederverwendung. Die Projektbibliothek wird immer zusammen mit dem aktuellen
Projekt geöffnet, gespeichert und geschlossen.

• Globale DIGSI 5-Bibliothek


Die globale DIGSI 5-Bibliothek ist unabhängig von einem bestimmten Projekt. Diese Bibliothek wird
zusammen mit DIGSI 5 auf dem Rechner installiert. Sie können diese Bibliothek für alle Projekte
verwenden. Sie können diese Bibliothek aber nicht verändern.
Die globale DIGSI 5-Bibliothek enthält folgende Elemente:
– Messstellen
– Funktionsgruppen
– Funktionen
– Funktionsstufen
– Bausteine für Funktionspläne (CFC)
– Benutzerdefinierte Funktionen
– Benutzerdefinierte Signale
– Elemente für die Single-Line-Konfiguration und für Display-Seiten
Vordefinierte Signale finden Sie in der Registerkarte 21.2.5 Signale, Komponenten für die Hardwarekonfi-
guration in der Registerkarte 21.2.4 Hardware-Katalog.

78 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

• Benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek


Die benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek ermöglicht es, die komplette Gerätekonfiguration als
Gerätekopiervorlage in der Bibliothek zu speichern. Die Gerätekopiervorlage dient als Applikationsvorlage
zur Erstellung eines neuen Gerätes/neuer Geräte mit derselben Konfiguration im selben oder einem
unterschiedlichen Projekt. Zudem kann die benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek von verschie-
denen Benutzern und verschiedenen DIGSI 5-Installationen gemeinsam genutzt werden.
Die Gerätekopiervorlage in der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek enthält nicht die
folgenden Elemente:
– GOOSE-Konfiguration (Sender)
– GOOSE-Konfiguration (Empfänger)
– IEC 61850-Reporting-Konfiguration (zum Beispiel für SICAM PAS)
– Verbindung zu SLE-Elementen
– Prozessdaten (Schriebe, Protokolle)
– Diagnosedaten
– Zuweisung zur IEC-Station
Weitere Informationen über die benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek finden Sie in 3.3.3 Mit der
benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek arbeiten.

Verwandte Themen
3.3.2 Registerkarte Bibliotheken öffnen
3.3.6 Ansicht filtern
3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen
3.3.5 Elemente der globalen DIGSI 5-Bibliothek verwenden
3.3.3 Mit der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek arbeiten
21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken

3.3.2 Registerkarte Bibliotheken öffnen

Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken zu öffnen:


• Sie können diese mithilfe der Registerleiste am rechten Rand des Aufgabenbereichs öffnen.

• Sie können diese mithilfe der Kontextmenüs aus dem 21.1.2 Single-Line-Editor oder dem
21.1.13 Display-Editor öffnen.

Registerleiste verwenden
² Klicken Sie in der Registerleiste am rechten Rand des Aufgabenbereichs auf Bibliotheken.
Im Aufgabenbereich wird die Registerkarte Bibliotheken angezeigt.

Kontextmenü verwenden
² Klicken Sie im Single-Line-Editor oder im Display-Editor mit der rechten Maustaste auf die Single-Line-
Konfiguration beziehungsweise auf die Display-Seite.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Elemente aus Bibliothek einfügen.
Im Aufgabenbereich wird die Registerkarte Bibliotheken angezeigt.

Verwandte Themen
² 3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen
² 3.3.6 Ansicht filtern
² 3.3.5 Elemente der globalen DIGSI 5-Bibliothek verwenden

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 79


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

² 3.3.1 Übersicht zu Bibliotheken


² 3.3.3 Mit der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek arbeiten
² 21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken

3.3.3 Mit der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek arbeiten

Die benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek ermöglicht es, die komplette Gerätekonfiguration als Geräte-
kopiervorlage in der DIGSI 5-Bibliothek zu speichern. Zudem kann die benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibli-
othek mit den jeweiligen Gerätekopiervorlagen auf ein beliebiges Speichermedium (zum Beispiel USB-Stick
oder Netzlaufwerk) gespeichert und an einen neuen Ort umgespeichert werden. Sie kann aus jedem Projekt
geöffnet werden, aus dem der Speicherpfad zugänglich ist.

Benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek erstellen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.

[sc_digsi_globallibraries, 1, de_DE]

²
Klicken Sie in der 21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken auf die Schaltfläche .

Der Dialog Neue globale Bibliothek erstellen wird geöffnet.

80 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

[sc_digsi_createnewlibrary, 1, de_DE]

Dieser Dialog zeigt den Standardwert für Bibliothekname, Pfad, Autor und ein leeres Texteingabefeld für das
Feld Kommentar an.
² Geben Sie die gewünschten Werte ein.
² Klicken Sie auf Erstellen.
Der Dialog Bibliothek erstellen zeigt den Fortschritt der Bibliothekerstellung an. Nach erfolgreicher Beendi-
gung ist die Bibliothek erstellt und wird in der Palette Globale Bibliotheken mit 3 Unterordnern (Typen,
Kopiervorlagen und Gemeinsame Daten) angezeigt.

[sc_digsi_library, 1, de_DE]

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 81


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

Benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
²
Klicken Sie in der 21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken auf die Schaltfläche .

Der Dialog Neue globale Bibliothek öffnen wird geöffnet.


² Navigieren Sie zum gewünschten Bibliothekordner und wählen Sie die Datei mit der Dateierweite-
rung .dg5vx (x gibt die DIGSI 5-Version an). Projektdateien in DIGSI 5 V7.00 haben die Dateierweite-
rung .dg5v7.

[sc_digsi_openlibrary, 1, de_DE]

HINWEIS

i Um die Bibliothekdatei zu bearbeiten und mit ihr zu arbeiten, deaktivieren Sie vor dem Öffnen einer Biblio-
thekdatei die Option Schreibgeschützt öffnen.

² Klicken Sie auf Öffnen.


Der Dialog Bibliothek laden zeigt den Fortschritt beim Öffnen der Bibliothekdatei an. Nach Beendigung ist die
Bibliothekdatei erfolgreich hinzugefügt worden und wird in der Palette Globale Bibliotheken angezeigt.

Gerätekopiervorlage des Projektgerätes/Funktionsplans (CFC) erstellen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
² Wählen Sie ein Projektgerät oder einen Funktionsplan (CFC) aus.
² Ziehen Sie das Projektgerät und/oder den Funktionsplan (CFC) per Drag & Drop über die gewünschte
benutzerdefinierte Bibliothek im Ordner Kopiervorlagen.
– oder –

82 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

² Kopieren Sie das Projektgerät und/oder den Funktionsplan (CFC) aus der Projektnavigation und fügen Sie
es/ihn mithilfe der Kontextmenü-Option in den Ordner Kopiervorlagen ein.
Der Dialog Kopiervorlage einfügen zeigt den Fortschritt an, und nach Beendigung wird die Gerätekopiervor-
lage des Projektgerätes/Funktionsplans (CFC) erstellt und in der Palette Globale Bibliotheken angezeigt.

[sc_digsi_create_mastercopy, 1, de_DE]

HINWEIS

i Sie können für die Erstellung der jeweiligen Gerätekopiervorlage nur ein Projektgerät zur selben Zeit
auswählen. Es ist möglich, gleichzeitig mehrere Funktionspläne (CFC) in der Projektnavigation auszu-
wählen und sie als einzelne Gerätekopiervorlage mit dem Kontextmenü Als einzelne Kopiervorlage
einfügen einzufügen.

Gerät aus der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek zur Projektnavigation hinzufügen
² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
² Wählen Sie die gewünschte Gerätekopiervorlage aus dem Ordner Kopiervorlagen in der benutzerdefi-
nierten Bibliothek aus.
² Ziehen Sie die Gerätekopiervorlage per Drag & Drop vom Ordner Kopiervorlagen zur Projektnavigation.
– oder –
² Kopieren Sie die Gerätekopiervorlage aus dem Ordner Kopiervorlagen und fügen Sie sie mithilfe des
Kontextmenüs in die Projektnavigation ein.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 83


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

Das Gerät wird der Projektnavigation hinzugefügt und mit dem Standardnamen angezeigt.

Kopiervorlage eines Geräts aus der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek löschen
² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken, die die benutzerdefinierten Bibliotheken mit den Geräteko-
piervorlagen enthält.
² Klicken Sie in der benutzerdefinierten Bibliothek im Ordner Kopiervorlagen mit der rechten Maustaste
auf die Gerätekopiervorlage.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Löschen.
Eine Aufforderung zum Bestätigen des Löschvorgangs wird eingeblendet.
² Klicken Sie auf Ja.
Der Dialog Löschen zeigt den Fortschritt des Löschvorgangs an. Nach Beendigung ist die Gerätekopiervorlage
gelöscht.

Änderungen in der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek speichern


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken, die die benutzerdefinierten Bibliotheken mit den Geräteko-
piervorlagen enthält.
²
Klicken Sie in der 21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken auf die Schaltfläche . Diese
Schaltfläche ist nur aktiv, wenn Sie eine benutzerdefinierte Bibliothek in der Palette Globale Biblio-
theken ändern.
Die Änderungen werden gespeichert und die Schaltfläche deaktiviert, bis eine weitere Änderung in der benut-
zerdefinierten Bibliothek erfolgt.

Benutzerdefinierte globale DIGSI 5-Bibliothek schließen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken, die die benutzerdefinierten Bibliotheken enthält.
² Wählen Sie eine benutzerdefinierte Bibliothek aus.
²
Klicken Sie in der 21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken auf die Schaltfläche . Diese
Schaltfläche ist nur aktiv, wenn sich benutzerdefinierte Bibliotheken in der Palette Globale Bibliotheken
befinden.
Die benutzerdefinierte Bibliothek wird geschlossen und aus der Palette Globale Bibliotheken entfernt.

Verwandte Themen
² 3.3.1 Übersicht zu Bibliotheken
² 3.3.6 Ansicht filtern
² 3.3.5 Elemente der globalen DIGSI 5-Bibliothek verwenden

3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen

Alle grafischen Elemente, zum Beispiel für die Single-Line-Konfiguration oder die Display-Seiten, können
entweder nach ANSI-Standard oder IEC-Standard angezeigt werden. Sie können dabei zu jedem Zeitpunkt
wählen, welche der 2 Darstellungen aktiv sein soll. Beide Darstellungen können allerdings nie gleichzeitig
aktiv sein.

84 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

Ihre Auswahl ist projektübergreifend. Sie wirkt sich auf die Darstellung der Elemente in den Bibliotheken aus,
aber auch auf in der Single-Line-Konfiguration eingefügte Elemente. Symbole auf Display-Seiten ändern sich
dagegen nicht. Damit haben Sie die Möglichkeit, Display-Seiten für 2 unterschiedliche Standards zu erstellen.

Darstellung umschalten
² Klicken Sie im Menü Extras auf Einstellungen.
Im Arbeitsbereich wird die Ansicht 21.5.12 Parameter angezeigt.
² Wählen Sie die Gruppe 21.5.14 DIGSI 5-Benutzerpräferenzen.
² Wählen Sie in der Auswahlliste Standard für Symbole den anderen Standard.
Alle Grafikelemente werden gemäß dem neu gewählten Standard angezeigt.

Verwandte Themen
² 3.3.1 Übersicht zu Bibliotheken

3.3.5 Elemente der globalen DIGSI 5-Bibliothek verwenden

Sie verwenden die Elemente einer Bibliothek an unterschiedlichen Stellen im Projekt, zum Beispiel im
21.1.10 Funktionsplan-Editor (CFC) oder im 21.1.2 Single-Line-Editor.
Wenn Sie in der Bibliothek ein Element markieren, zeigt das Informationsfenster Detailinformationen zu
diesem Element.

Elemente verwenden
² Öffnen Sie die globale DIGSI 5-Bibliothek, sodass Sie die Elemente der Bibliothek sehen können.
² Wählen Sie in der Bibliothek das betreffende Element und ziehen Sie es an die gewünschte Verwen-
dungsstelle.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die gewählte Verwendungsstelle zulässig ist, wird das Element eingefügt.

Verwandte Themen
² 3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen
² 3.3.1 Übersicht zu Bibliotheken
3.3.3 Mit der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek arbeiten
21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken

3.3.6 Ansicht filtern

Um die Übersichtlichkeit von umfangreichen Bibliotheken zu erhöhen, können Sie die Anzeige kontextbe-
zogen filtern. Damit reduzieren Sie die Anzeige auf die Elemente, die Sie für das aktuell im Arbeitsbereich
aktive Objekt benötigen. Wenn Sie zum Beispiel eine Display-Seite bearbeiten, zeigt die Bibliothek bei kontext-
bezogener Filterung nur die Elemente für die Single-Line-Konfiguration und die Display-Seiten.

Filteroptionen auswählen
² Öffnen Sie entweder die Palette Projektbibliothek oder die Palette Globale Bibliotheken, abhängig
davon, für welche Bibliothek Sie eine Filteroption auswählen wollen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste in der jeweiligen Palette die Option Kontextbasierte Filterung.
Die Bibliothek zeigt nur die Elemente, die zum aktiven Objekt im Arbeitsbereich passen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 85


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.3 Mit Bibliotheken und Elementen arbeiten

² Um wieder alle Elemente anzuzeigen, wählen Sie die Option Alle.


Die Bibliothek zeigt wieder alle Elemente unabhängig vom aktiven Objekt im Arbeitsbereich.

Verwandte Themen
² 3.3.1 Übersicht zu Bibliotheken
² 3.3.3 Mit der benutzerdefinierten globalen DIGSI 5-Bibliothek arbeiten
² 21.7.40 Symbolleiste der Palette Globale Bibliotheken

86 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Grundoperation
3.4 Statusdialog verwenden

3.4 Statusdialog verwenden


Wenn bestimmte Vorgänge, zum Beispiel die Übertragung von Konfigurationen, abgeschlossen sind, wird der
21.6.25 Statusdialog geöffnet.
Das Ergebnis des Vorgangs wird als Klartext im oberen Bereich des Dialogs angezeigt. Die Registerkarte Über-
sicht enthält Statusmeldungen zum Ablauf des Vorgangs. Wenn der Vorgang erfolgreich war, ist die zugehö-
rige Statusmeldung durch ein grünes Symbol gekennzeichnet. Wenn nicht, ist die zugehörige Statusmeldung
durch ein rotes Symbol gekennzeichnet. Wenn Fehler aufgetreten sind, wird zusätzlich die Registerkarte
Fehler angezeigt. Diese Registerkarte enthält eine detaillierte Fehleraufstellung.
Sie können die angezeigten Meldungen in einer Protokolldatei speichern.

Angezeigte Meldungen speichern


² Um die angezeigten Meldungen in einer Textdatei zu speichern, klicken Sie auf Protokoll speichern.
Der Dialog Speichern unter wird geöffnet.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Speicherort und einen Dateinamen.
² Klicken Sie auf Speichern.
Der Dialog Speichern unter wird geschlossen.
² Klicken Sie auf OK.
Der Statusdialog wird geschlossen.

Verwandte Themen
² 4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 87


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
88 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe
C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
4 Unterstützung

4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem 90


4.2 DIGSI 5-Hilfe verwenden 92
4.3 Symbole in der Projektnavigation 94
4.4 Symbole in der Info-Registerkarte 95
4.5 Inkonsistenzen erkennen und beseitigen 96
4.6 Meldungen kopieren und löschen 97
4.7 Statusdialog verwenden 98

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 89


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem


Damit Sie einzelne Tätigkeiten schnell und effizient erledigen können, bietet DIGSI 5 Informationen in unter-
schiedlichen Ausprägungen.
Das gesamte Informationssystem von DIGSI 5 setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:
• Die DIGSI 5-Hilfe, die Sie gerade geöffnet haben
• Tooltipps und Roll-outs, die Ihnen schon bei der Eingabe von Werten weiterhelfen

• Die Info-Registerkarte, die Meldungen für die Überwachung aktueller Aktionen anzeigt

• Die Symbole in der Projektnavigation, die unterschiedliche Zustände anzeigen

• Das Informationsfenster zeigt Details zu Elementen aus der Bibliothek oder aus den Katalogen

• Die Suchfunktion im Aufgabenbereich für das Auffinden von Informationen in Editoren, Tabellen und
Matrizes

• Der Statusdialog, der Meldungen zu abgeschlossenen Vorgängen anzeigt

• Ein Tutorial mit visualisierten Erläuterungen für alle Kernbereiche von SIPROTEC 5 und DIGSI 5

DIGSI 5-Hilfe
DIGSI 5 bietet Ihnen mit der Hilfefunktion ein umfangreiches Informationspaket, das die Funktionalität aller
Module beschreibt. Die DIGSI 5-Hilfe enthält auch weitergehende Referenzinformationen und praxisorientierte
Beispiele. Um die DIGSI 5-Hilfe aufzurufen, wählen Sie im Menü Hilfe den Eintrag Hilfe anzeigen.
Die DIGSI 5-Hilfe wird in einem Fenster geöffnet, das den Arbeitsbereich nicht verdeckt. Sie können die Größe
dieses Fensters ändern. Zusätzlich zu den Inhalten können Sie ein Inhaltsverzeichnis oder einen Index
einblenden. Um Informationen zu einem Modul oder einer Tätigkeit zu finden, können Sie die Hilfe nach
einem Thema oder Stichwort durchsuchen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 4.2 DIGSI 5-Hilfe
verwenden.

Tooltipps und Roll-outs


Zu den Elementen der Software-Oberfläche gibt es Tooltipps, die die Funktion des jeweiligen Elements erläu-
tern. Für einige selbsterklärende Elemente wie beispielsweise Öffnen oder Speichern bietet DIGSI 5 keine
Tooltipps an. Um einen Tooltipp anzuzeigen, positionieren Sie den Mauszeiger auf das Element. Auf diese
Weise erhalten Sie zum Beispiel auch weitere Informationen zu Tabelleninhalten, sobald Sie den Mauszeiger
auf den Titel einer Spalte positionieren.
In Bereichen mit Texteingabefeldern und Auswahllisten, beispielsweise bei den Funktionseinstellungen, zeigt
DIGSI 5 Roll-outs an. Ein Roll-out informiert Sie über die für die Eingabe oder Auswahl erforderlichen Wertebe-
reiche und Datentypen.

Registerkarte Info
Die Registerkarte 21.5.19 Info zeigt die Meldungen an, mit denen Sie Zustände, Sequenzen und Ergebnisse
von Aktionen überwachen können. Ein Symbol klassifiziert jede Meldung in der Registerkarte Info. Weitere
Informationen zu diesen Symbolen finden Sie unter 4.4 Symbole in der Info-Registerkarte .
Die Meldungen in der Registerkarte Info sind thematisch in 5 weitere Registerkarten unterteilt:
• 21.5.20 Allgemein
• 21.5.21 Kompilieren

• Querverweise

• 21.5.22 Inkonsistenzen

• Suchergebnisse

Symbole in der Projektnavigation


In der 3.1.2 Projektnavigation zeigen verschiedene Symbole unterschiedliche Zustände an. Das Symbol teilt
Ihnen zum Beispiel mit, dass die Offline-Konfiguration geändert wurde, seitdem sie das letzte Mal in das

90 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

SIPROTEC 5-Gerät geladen wurde. Das Symbol weist Sie auf Inkonsistenzen in der Offline-Konfiguration
hin. Weitere Informationen zu Symbolen finden Sie unter 4.3 Symbole in der Projektnavigation.

Informationsfenster
Wenn Sie zum Beispiel in einer Bibliothek ein Element markieren, zeigt das Informationsfenster Detailinforma-
tionen zu diesem Element.
Das Informationsfenster ist für Registerkarten der folgenden Aufgabenbereiche verfügbar:
• Bibliotheken
• Hardware-Katalog

• Signalkatalog

Suchfunktion im Aufgabenbereich
Die Registerkarte Aufgaben unterstützt Sie mit einer Suchfunktion. Mit dieser Funktion können Sie nach Infor-
mationen in einer Matrix, einer Tabelle oder einem Editor suchen. Matrix, Tabelle oder Editor müssen im
Arbeitsbereich angezeigt werden. Diese Suchfunktion bietet eine Reihe von Zusatzoptionen. Die Wahl von
Zusatzoptionen hängt von der Matrix, der Tabelle oder dem Editor ab. Die Suchergebnisse werden direkt im
Arbeitsbereich oder in der Registerkarte Suchergebnisse angezeigt, je nach gesuchter Information.

Statusdialog
Wenn bestimmte Vorgänge wie zum Beispiel die Übertragung von Konfigurationen abgeschlossen sind, wird
der21.6.25 Statusdialog geöffnet. Dieser Dialog enthält Informationen zum abgeschlossenen Vorgang.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter 3.4 Statusdialog verwenden.

Tutorial
Auf der DVD SIPROTEC 5 und DIGSI 5 Tutorial finden Sie ein ausführliches animiertes Start-Up zu DIGSI 5.
Fragen Sie Ihren Siemens-Ansprechpartner nach dieser DVD.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 91


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.2 DIGSI 5-Hilfe verwenden

4.2 DIGSI 5-Hilfe verwenden


Hilfe öffnen
² Um das Inhaltsverzeichnis der Hilfe zu öffnen, wählen Sie im Menü Hilfe den Eintrag Hilfe anzeigen.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <F1> zur Anzeige der zum aktuellen Kontext passenden Hilfe.

Mit der Symbolleiste navigieren


² Um den Navigationsbereich mit dem Inhaltsverzeichnis und den Suchfunktionen ein- und auszublenden,

klicken Sie in der DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

– oder –
² Um schon angezeigte Hilfethemen erneut anzuzeigen, klicken Sie in der Symbolleiste der DIGSI 5-Hilfe

auf die Schaltflächen und .

– oder –
²
Um zur Startseite der Hilfe zu gelangen, klicken Sie in der DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Hilfethemen nach Stichwörtern suchen


² Öffnen Sie die Registerkarte Index.
² Markieren Sie den Suchbegriff in der Stichwortliste und klicken Sie auf Anzeigen.

Volltextsuche
² Öffnen Sie die Registerkarte Suchen.
² Geben Sie den Suchbegriff in das Texteingabefeld ein.
² Verfeinern Sie Ihre Suche durch zusätzliche Kriterien. Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Zusätz-
liche Kriterien für die Suche.
² Verwenden Sie optional logische Verknüpfungen. Klicken Sie dafür auf die Pfeiltaste rechts vom Suchfeld.
Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Logische Verknüpfungen für die Suche.
² Klicken Sie auf Themen auflisten.
Die Suche wird gestartet. Die Ergebnisse werden danach mit Titel, Ort und Rang aufgelistet. Die Spalte Ort
enthält das Kapitel, in dem Sie das gesuchte Hilfethema finden.

Zusätzliche Kriterien für die Suche


² Um einen weiteren Suchdurchlauf nur innerhalb Ihrer letzten Suchergebnisse zu starten, wählen Sie
Vorherige Ergebnisse suchen.
² Um auch solche Wörter zu finden, die von Ihrem Suchbegriff geringfügig abweichen, wählen Sie
Ähnliche Wörter abgleichen.
² Um ausschließlich Ergebnisse zu erhalten, die Ihren Suchbegriff im Titel enthalten, wählen Sie
Nur Titel suchen. Der Inhalt der Hilfethemen wird dann bei der Suche nicht berücksichtigt.

Logische Verknüpfungen für die Suche


² Um nur Hilfethemen zu finden, die alle gesuchten Wörter im Text enthalten, verbinden Sie 2 oder
mehrere Suchbegriffe mit dem Operator AND.
² Um nur Hilfethemen zu finden, die eines der Wörter im Text enthalten, verbinden Sie 2 oder mehrere
Suchbegriffe mit dem Operator OR.

92 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.2 DIGSI 5-Hilfe verwenden

² Um nur Hilfethemen zu finden, in denen die Suchbegriffe in unmittelbarem Zusammenhang (8 Wörter)


stehen, verbinden Sie 2 oder mehrere Suchbegriffe mit dem Operator NEAR.
² Um Hilfethemen von der Suche auszuschließen, die ein bestimmtes Wort enthalten, stellen Sie diesem
Wort den Operator NOT voran.

Informationen drucken
² Klicken Sie auf die Schaltfläche Drucken.
Das Inhaltsverzeichnis wird in einem eigenen Fenster geöffnet.
² Markieren Sie im Dialog Hilfethemen drucken die zu druckenden Ordner und Hilfethemen mit einem
Haken.
² Klicken Sie auf die Schaltfläche Drucken.
Die markierten Informationen werden gedruckt.

Verwandte Themen
² 4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem
² 1.2 Informationsumfang der DIGSI 5-Hilfe

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 93


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.3 Symbole in der Projektnavigation

4.3 Symbole in der Projektnavigation


In der 3.1.2 Projektnavigation zeigen verschiedene Symbole unterschiedliche Zustände an. Das Symbol
befindet sich im rechten Teil der Projektnavigation.
• Symbol
Dieses Symbol zeigt eine Änderung der Offline-Konfiguration an, seitdem sie das letzte Mal in das
SIPROTEC 5-Gerät geladen wurde. Das Symbol wird im Projekt neben dem Namen der Offline-Konfigura-
tion angezeigt.
Nach erfolgreicher Übertragung der Offline-Konfiguration in das zugehörige SIPROTEC 5-Gerät wird das
Symbol ausgeblendet. Wenn Sie die Offline-Konfiguration zum ersten Mal ändern, erscheint das Symbol
erneut.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt Inkonsistenzen in einer Offline-Konfiguration an. Das Symbol wird im Projekt neben
dem Namen der Offline-Konfiguration angezeigt.
Öffnen Sie die Offline-Konfiguration, um herauszufinden, in welchen Bereichen Inkonsistenzen bestehen.
Alle Inkonsistenzen enthaltene Ordner und Funktionen werden jeweils mit einem eigenen Symbol
gekennzeichnet.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt einen betrieblichen und aktiven Online-Zugang an. Das Symbol wird in der Liste der
Online-Zugänge neben dem Namen des Online-Zugangs angezeigt.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt einen nicht betrieblichen Online-Zugang an. Das Symbol wird in der Liste der Online-
Zugänge neben dem Namen des Online-Zugangs angezeigt.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt eine aktive Verbindung zwischen DIGSI 5 und einem SIPROTEC 5-Gerät an. Das
Symbol wird in der Liste der Online-Zugänge neben dem Namen der zum SIPROTEC 5-Gerät gehörigen
Online-Konfiguration angezeigt.
Wenn Sie die Verbindung manuell trennen, wird das Symbol ausgeblendet. Wenn zum Beispiel ein Fehler
in der Leitung die Verbindung unterbricht, wird das Symbol durch das Symbol ersetzt.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt eine unterbrochene Verbindung zwischen DIGSI 5 und einem SIPROTEC 5-Gerät an.
Das Symbol wird in der Liste der Online-Zugänge neben dem Namen der zum SIPROTEC 5-Gerät
gehörigen Online-Konfiguration angezeigt.
Wenn Sie die Verbindung wieder aktivieren, wird das Symbol durch das Symbol ersetzt.

Verwandte Themen
4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

94 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.4 Symbole in der Info-Registerkarte

4.4 Symbole in der Info-Registerkarte


Ein Symbol klassifiziert jede Eingabe in der Registerkarte 21.5.19 Info. DIGSI 5 verwendet die folgenden
Symbole.
• Symbol
Dieses Symbol zeigt die Meldung an, die zu einer normal beendeten Gesamtaktion gehört. Ein Beispiel für
eine solche Meldung ist Projekt Manhatten-Süd geöffnet. Das Symbol wird in der Registerkarte
21.5.20 Allgemein und in der Registerkarte 21.5.21 Kompilieren verwendet.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt die Meldung einer Teilaktion an. Die Teilaktion kann erfolgreich stattfinden. Ein
Beispiel ist Gerät 7SL87 wird der Lifelist über USB hinzugefügt. Die Teilaktion kann auch erfolglos sein.
Ein Beispiel ist Fallback-Sprache ist nicht vorhanden. Das Symbol identifiziert aber immer einen nicht
kritischen Vorgang oder Zustand. Das Symbol wird in den Registerkarten Allgemein, Kompilieren und
Suchergebnisse verwendet.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt die Meldung eines kritischen Vorgangs oder Zustands an. Ein Beispiel für eine solche
Meldung ist Die Anzahl der verwendeten Funktionspunkte (404) übersteigt die verfügbare Grenze
(200). Das Symbol wird in den Registerkarten Allgemein und Kompilieren verwendet.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt eine Gruppe an, die alle zu einem SIPROTEC 5-Gerät gehörenden Meldungen zusam-
menfasst. Das Symbol wird in der Registerkarte 21.5.22 Inkonsistenzen verwendet.

• Symbol
Dieses Symbol zeigt eine Inkonsistenzmeldung oder einen Ort an, wo Sie ein Suchergebnis finden
können. Ein Beispiel für eine Inkonsistenzmeldung ist Ungültige Messstellen-Rangierungsspannung
(3ph). Ein Beispiel für einen Ort ist Rangierung. Das Symbol wird in den Registerkarten Inkonsistenzen
und Suchergebnisse verwendet.

Verwandte Themen
4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 95


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.5 Inkonsistenzen erkennen und beseitigen

4.5 Inkonsistenzen erkennen und beseitigen


DIGSI 5 kann eine automatische Konsistenzprüfung durchführen. Wenn Sie zum Beispiel einen ungültigen
Wert in den Parameter-Editor eingeben, erscheint ein Tooltipp mit Kommentar. Damit Sie weiterarbeiten
können, müssen Sie den Wert sofort korrigieren.
Andere Inkonsistenzen sind komplexer. Sie können zum Beispiel während eines Konfigurationsvorgangs
entstehen, indem Sie unterschiedliche Objekte hinzufügen oder löschen. In der Folge können zum Beispiel die
folgenden Inkonsistenzen entstehen:
• Fehlerhaft eingestellter Wert
• Wert noch nicht eingestellt

• Fehlende Messstelle

• Fehlende Hardware

• Hardware ist nicht rangiert

• Ungültige Zuordnung von Funktionsblöcken

Sie erkennen diese Inkonsistenzen durch die folgenden Meldungen:


• Symbole in der Projektnavigation
In der 3.1.2 Projektnavigation kennzeichnen Symbole vom Typ die Bereiche mit Inkonsistenzen.
Gleichzeitig werden auch alle übergeordneten Bereiche mit diesen Symbolen gekennzeichnet. Wenn das
Symbol zum Beispiel die Funktion Stub-fault prot als inkonsistent kennzeichnet, werden auch die über-
geordnete Funktionsgruppe, der Ordner Einstellungen und die gesamte Offline-Konfiguration mit
diesem Symbol gekennzeichnet. Wenn Sie eine Inkonsistenz beseitigen, wird auch das zugehörige
Symbol ausgeblendet. Weitere Informationen zu Symbolen finden Sie unter 4.3 Symbole in der Projekt-
navigation.

• Meldungen in der Registerkarte Inkonsistenzen


Für jede Inkonsistenz wird eine Meldung in der Registerkarte 21.5.22 Inkonsistenzen angezeigt. Die
Meldung beschreibt den Ort und die Art der Inkonsistenz. Den für die Bearbeitung benötigten Editor oder
die Matrix öffnen Sie mit einem Doppelklick. Wenn Sie eine Inkonsistenz beseitigen, wird automatisch
auch die zugehörige Meldung aus der Registerkarte gelöscht.

• Rosa hervorgehobene Eingabe- und Auswahlelemente


In einem Editor oder einer Matrix werden Eingabe- und Auswahlelemente mit inkonsistenten Werten
oder Rangierungen rosa hervorgehoben. Wenn Sie eine Inkonsistenz beseitigen, wird das zugehörige
Eingabe- oder Auswahlelement grau angezeigt.
Sie müssen alle Inkonsistenzen beseitigen, bevor Sie eine Offline-Konfiguration in ein SIPROTEC 5-Gerät laden.
Befolgen Sie dazu die beschriebenen Richtlinien. Wenn Sie alle Inkonsistenzen beseitigt haben, können Sie
manuell eine Konsistenzprüfung als Vorsichtsmaßnahme starten.

Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche in der Symbolleiste von DIGSI 5. Wenn in der Projektnavigation
keinen Symbole und in der Registerkarte Inkonsistenzen keine Meldungen angezeigt werden, sind die
Offline-Konfigurationen konsistent.
DIGSI 5 prüft die Offline-Konfiguration vor dem Laden in das SIPROTEC 5-Gerät nochmals direkt. Wenn Die
Offline-Konfiguration inkonsistent ist, bricht DIGSI 5 den Ladevorgang ab.

Verwandte Themen
4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

96 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.6 Meldungen kopieren und löschen

4.6 Meldungen kopieren und löschen


Sie können Meldungen in den Registerkarten 21.5.20 Allgemein, 21.5.21 Kompilieren, 21.5.22 Inkonsis-
tenzen und Suchergebnisse kopieren und diese Meldungen zum Beispiel in ein Textdokument einfügen. Sie
können in einer Registerkarte einzeln markierte Meldungen oder alle Meldungen zugleich kopieren.
Sie können die Meldungen in den Registerkarten Allgemein, Kompilieren und Suchergebnisse manuell
löschen. Dabei können Sie auch alle Meldungen einer Registerkarte gleichzeitig löschen. Sie können die zu
Inkonsistenzen gehörenden Meldungen nicht manuell löschen. Wenn Sie eine Inkonsistenz beseitigen, wird
auch die zugehörige Meldung gelöscht.

Einzelne Meldungen in einer Registerkarte kopieren


² Wählen Sie in der betreffenden Registerkarte eine oder mehrere Meldungen aus.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der Meldungen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Kopieren.
Die ausgewählten Elemente werden in die Zwischenablage kopiert.

Alle Meldungen in einer Registerkarte kopieren


² Klicken Sie in der betreffenden Registerkarte mit der rechten Maustaste auf eine Meldung.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Alle kopieren.
Alle Meldungen in der Registerkarte werden in die Zwischenablage kopiert.

Alle Meldungen in einer Registerkarte löschen


² Klicken Sie in der betreffenden Registerkarte mit der rechten Maustaste auf eine Meldung.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Alle entfernen.
Alle Meldungen in der Registerkarte werden gelöscht.

Verwandte Themen
² 4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 97


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Unterstützung
4.7 Statusdialog verwenden

4.7 Statusdialog verwenden


Wenn bestimmte Vorgänge, zum Beispiel die Übertragung von Konfigurationen, abgeschlossen sind, wird der
21.6.25 Statusdialog geöffnet.
Das Ergebnis des Vorgangs wird als Klartext im oberen Bereich des Dialogs angezeigt. Die Registerkarte Über-
sicht enthält Statusmeldungen zum Ablauf des Vorgangs. Wenn der Vorgang erfolgreich war, ist die zugehö-
rige Statusmeldung durch ein grünes Symbol gekennzeichnet. Wenn nicht, ist die zugehörige Statusmeldung
durch ein rotes Symbol gekennzeichnet. Wenn Fehler aufgetreten sind, wird zusätzlich die Registerkarte
Fehler angezeigt. Diese Registerkarte enthält eine detaillierte Fehleraufstellung.
Sie können die angezeigten Meldungen in einer Protokolldatei speichern.

Angezeigte Meldungen speichern


² Um die angezeigten Meldungen in einer Textdatei zu speichern, klicken Sie auf Protokoll speichern.
Der Dialog Speichern unter wird geöffnet.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Speicherort und einen Dateinamen.
² Klicken Sie auf Speichern.
Der Dialog Speichern unter wird geschlossen.
² Klicken Sie auf OK.
Der Statusdialog wird geschlossen.

Verwandte Themen
² 4.1 Übersicht zum DIGSI 5-Informationssystem

98 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
5 Projekte

5.1 Projekte verwalten 100


5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten 107

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 99


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.1 Projekte verwalten

5.1 Projekte verwalten

5.1.1 Übersicht zu Projekten

DIGSI 5 verwaltet die Komponenten einer Anlage und alle damit verbundenen Daten projektorientiert. Topo-
logie, SIPROTEC 5-Geräte, Einstellwerte, Kommunikationsparameter, Prozessdaten und vieles mehr werden
zusammengefasst unter einem Projektnamen gespeichert. Das heißt, Sie öffnen nur 1 Projektdatei und haben
damit Zugriff auf alle Daten. Umgekehrt speichern Sie alle Änderungen, indem Sie nur die Projektdatei spei-
chern. Wenn Sie ein Projekt geöffnet haben, wird das Projekt hierarchisch strukturiert in der 3.1.2 Projektnavi-
gation dargestellt. Über Symbole und Texteinträge in der Projektnavigation haben Sie dann Zugang zu allen
Daten des Projektes und auch zu damit verknüpften Aktionen.

Vorteile beim Arbeiten mit Projekten


Sie können Gerätedaten mit DIGSI 5 auch ohne Projekt ändern. Mehr dazu erfahren Sie im Themenblock
Kommunikation. Siemens empfiehlt aber, Gerätedaten immer anhand von Projekten zu ändern. Das direkte
Ändern von Gerätedaten kann zu nicht nachvollziehbaren Abweichungen in den Einstellungen führen. Diese
Abweichungen können sich vor allem bei einem Gerätetausch bemerkbar machen.
Wenn Sie mit Projekten arbeiten, erhalten Sie zusätzliche Vorteile:
• Sie können Projekte versionieren.
• Sie können Projekte archivieren.

• Sie können Projekte zwischen unterschiedlichen Bearbeitern austauschen.

• Sie können innerhalb eines Projektes die Daten mehrerer SIPROTEC 5-Geräte vergleichen und kopieren.

Verwandte Themen
5.1.2 Ein Projekt erstellen
5.1.3 Ein Projekt öffnen
5.1.5 Ein Projekt speichern
5.1.8 Ein Projekt löschen
5.1.9 Projektdaten drucken
5.1.10 Projektdaten im Windows Explorer
5.1.11 Plug & Play-Projekt

5.1.2 Ein Projekt erstellen

Damit Sie geräte- oder anlagenbezogene Daten bearbeiten können, benötigen Sie ein Projekt. Sie können
beliebig viele Projekte erstellen.

Ein neues Projekt erstellen


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Neu.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Dialog Ein neues Projekt erstellen wird geöffnet. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im
Abschnitt 21.6.2 Ein neues Projekt erstellen.
² Geben Sie den gewünschten Projektnamen und Pfad ein oder übernehmen Sie die vorgeschlagenen
Daten.
² Klicken Sie auf Erstellen.
Ein neues Projekt wird erstellt und im Standardverzeichnis für Projekte gespeichert. Das Projekt wird anschlie-
ßend in der 3.1.2 Projektnavigation angezeigt.

100 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.1 Projekte verwalten

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten

5.1.3 Ein Projekt öffnen

Öffnen Sie das relevante Projekt, um geräte- und anlagenbezogene Daten bearbeiten zu können.

HINWEIS

i Sie können mit 1 DIGSI 5 nie mehr als ein Projekt gleichzeitig öffnen. Wenn Sie ein Projekt öffnen, wird
daher ein geöffnetes Projekt geschlossen. Sie können aber mehrere Instanzen von DIGSI 5 öffnen und auf
diese Weise mehrere Projekte gleichzeitig bearbeiten.

Ein Projekt öffnen


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Öffnen.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Dialog Projekt öffnen wird geöffnet. Dieser enthält eine Auswahlliste der zuletzt verwendeten Projekte.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt 21.6.3 Projekt öffnen.
² Markieren Sie in dieser Auswahlliste einen Projektnamen und klicken Sie auf Öffnen.
– oder –
² Wenn das gewünschte Projekt nicht in der Auswahlliste vorhanden ist, klicken Sie auf Durchsuchen.
Ein Standarddateidialog wird geöffnet.
² Navigieren Sie zum gewünschten Projektordner und öffnen Sie die Projektdatei mit der Erweite-
rung .dp5vx, wobei x für die Versionsnummer von DIGSI 5 steht. Projektdateien in der DIGSI 5-Version V1
haben die Dateierweiterung .dp5v1.
Das Projekt wird in der 3.1.2 Projektnavigation geöffnet.

HINWEIS

i Wenn DIGSI 5 noch nicht gestartet ist, können Sie auch auf eine Projektdatei mit der Dateierweite-
rung .dp5vx doppelklicken. DIGSI 5 wird dann gestartet und das Projekt geöffnet.

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten

5.1.4 Ein Projekt konvertieren

HINWEIS

i IEC-Stationen werden nicht automatisch dem Systemkonfigurator-Projekt zugewiesen. Sie müssen den Pfad
der SCD-Datei angeben, die vom Systemkonfigurator im entsprechenden Projekt verwendet wird. Dieses
Projekt und die SCD-Datei sollten vor Beginn der Projektkonvertierung erstellt werden.

Bei Projekten, die mit älteren DIGSI-Versionen als V6.00 erstellt wurden, ist in der Projektnavigation kein
Knoten IEC-Stationen vorhanden. Der Knoten IEC-Stationen wird bei der Projektkonvertierung automatisch
erstellt. Wenn das konvertierte Projekt IEC-fähige Geräte enthält, werden diese Geräte automatisch der neuen
IEC-Station hinzugefügt.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 101


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.1 Projekte verwalten

Mit der Projektkonvertierungsfunktion können Sie ein Projekt, das mit einer früheren Version erstellt wurde,
auf die aktuell installierte DIGSI 5-Version hochrüsten. Diese Hochrüstung sorgt für Kompatibilität der Projekt-
struktur, um Projekte zu bearbeiten, die mit früheren Versionen generiert wurden.
In älteren Versionen als DIGSI 5 V6.00 fungierte DIGSI 5 auch als Systemkonfigurator. Die Projekte, die mit
diesen Versionen erstellt wurden, enthielten auch die vollständigen IEC 61850-Konfigurationen der Geräte.
Diese Funktionalität wird ab V6.00 von DIGSI 5 nicht mehr unterstützt. Stattdessen wird für die Bearbeitung
der IEC 61850-Konfigurationen ein externes Systemkonfigurationswerkzeug (IEC-Systemkonfigurator) einge-
setzt.
Darüber hinaus werden in V6.00 neue Elemente wie der Ordner IEC 61850-Stationen und der Begriff IEC-
Station eingeführt, um die IEC-konfigurierten Geräte für den Systemkonfigurator zu gruppieren. Jede Station
kann einem Systemkonfigurator-Projekt zugewiesen werden, um eine reibungslose Kommunikation zwischen
DIGSI 5 und dem IEC 61850 Systemkonfigurator zur Pflege der Konfiguration zu ermöglichen.

Ein Projekt konvertieren


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Öffnen.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Dialog Projekt öffnen wird angezeigt. Er enthält eine Liste der zuletzt verwendeten Projekte. Weitere
Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt 21.6.3 Projekt öffnen.
² Markieren Sie in dieser Liste den Namen eines Projektes, das mit einer früheren als der aktuellen Version
erstellt wurde, und klicken Sie auf Öffnen.
– oder –
² Wenn das gewünschte Projekt in dieser Liste nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Durchsuchen.
Ein Standarddateidialog wird geöffnet.
² Navigieren Sie zum gewünschten Projektordner und öffnen Sie die mit einer früheren Version erstellte
Projektdatei.
² Klicken Sie auf Öffnen.
Alle derzeit in DIGSI geöffneten Projekte werden geschlossen, und zur Bestätigung wird der Dialog
Projekt hochrüsten angezeigt.
² Klicken Sie auf OK.
Die Konvertierung startet, und der Dialog Hochrüsten zeigt den Aufrüstungsfortschritt an. Nach erfolgreicher
Konvertierung können Sie das neu erstellte Projekt in der aktuellen DIGSI 5-Version verwenden, die auf Ihrem
PC installiert ist. Wenn das frühere Projekt über IEC verfügte, wird beim Öffnen des neu konvertierten
Projektes ein weiterer Dialog angezeigt. Hier müssen Sie die IEC-Station einem Systemkonfigurator-Projekt
zuweisen. Anderenfalls wird das DIGSI 5-Projekt wieder geschlossen. Während der Konvertierung werden
Stationsordner und Stationsknoten erstellt und alle IEC-konfigurierten Geräte zu der IEC-Station hinzugefügt.
Eine Aufforderung zum Bestätigen wird eingeblendet, dass die IEC-Station dem Systemkonfigurator-Projekt
zugewiesen werden soll.

HINWEIS

i Nur Projekte, die mit DIGSI 5 V4.00 oder einer höheren Version erstellt wurden, können in der aktuell auf
Ihrem PC installierten DIGSI 5-Version konvertiert werden. Wenn Sie ein anderes Quellprojekt zur Konvertie-
rung auswählen, das mit der aktuell installierten Version inkompatibel ist, wird eine Fehlermeldung ange-
zeigt.
Um ein Projekt zu öffnen, das mit DIGSI 5 V3.00 generiert wurde, müssen Sie es zunächst mit DIGSI 5 V4.00
oder V5.00 öffnen und hochrüsten. Nach erfolgreicher Hochrüstung können Sie dasselbe Projekt mit der
aktuell auf Ihrem PC installierten DIGSI 5-Version weiter hochrüsten. Anschließend können Sie es bear-
beiten.

102 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.1 Projekte verwalten

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten
² 15.14 IEC 61850-Konfiguration aus früheren DIGSI 5-Versionen migrieren
² 15.1 Knoten IEC-Stationen in DIGSI 5 anzeigen

5.1.5 Ein Projekt speichern

Sie können ein Projekt zu jedem beliebigen Zeitpunkt entweder unter dem aktuellen oder einem anderen
Namen speichern. Sie können auch ein Projekt speichern, das noch fehlerhafte Elemente enthält.

Ein Projekt speichern


² Klicken Sie im Menü Projektauf Speichern.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Alle Änderungen im Projekt werden unter dem aktuellen Projektnamen gespeichert.

Projekt speichern unter


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Speichern unter.
Der Dialog Aktuelles Projekt speichern unter wird geöffnet.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Speichern in den gewünschten Projektordner.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Dateiname den neuen Projektnamen ein.
² Klicken Sie auf Speichern.
Das Projekt wird unter dem neuen Namen gespeichert.

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten

5.1.6 Archivieren/Dearchivieren eines Projekts

Um ein Projekt als Sicherungsdatei zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu dearchivieren, können
Sie das in DIGSI erstellte Projekt unter demselben oder einem anderen Namen am gewünschten Speicherort
archivieren. Nachdem Sie das aktuell geöffnete Projekt in DIGSI archiviert haben, können Sie es weiter bear-
beiten, ohne es zu schließen. Bei Bedarf können Sie die archivierte Version des Projekts jederzeit dearchivieren
und weiter bearbeiten.

Archivieren eines Projekts


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Archivieren.
Der Dialog Aktuelles Projekt archivieren unten… wird geöffnet. Standardmäßig wird der Dateiname
angezeigt.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Speichern in den gewünschten Projektordner.
² Geben Sie bei Bedarf in das Texteingabefeld Dateiname den neuen Projektnamen ein.
² Klicken Sie auf Speichern.
Ein Fortschrittsdialog wird angezeigt, in dem der Archivierungsstatus und die archivierte Projektdatei am
gewünschten Speicherort mit der Dateierweiterung .dz5 gespeichert wird.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 103


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.1 Projekte verwalten

Dearchivieren eines archivierten Projekts


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Dearchivieren.
Eine Aufforderung zum Bestätigen der Wiederherstellung wird eingeblendet.
² Klicken Sie auf Ja.
Der Dialog Archiviertes Projekt dearchivieren wird geöffnet.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Dateiname den neuen Projektnamen ein.
² Wählen Sie im relevanten Ordner das archivierte Projekt mit der Dateierweiterung .dz5.
Der Dateiname wird im Texteingabefeld Dateiname angezeigt.
² Klicken Sie auf Öffnen.
Der Dialog Nach Ordner durchsuchen wird geöffnet.
² Wählen Sie das Zielverzeichnis aus.
² Klicken Sie auf OK.
Ein Fortschrittsdialog wird geöffnet, in dem der Status der Projektdearchivierung angezeigt wird, und das
wiederhergestellte Projekt wird in der 3.1.2 Projektnavigation angezeigt.

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten

5.1.7 Ein Projekt schließen

Sie können ein Projekt in jeder Phase der Projektierung schließen.

Ein Projekt schließen


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Schließen.
Wenn Sie das Projekt seit dem letzten Speichern geändert haben, dann erhalten Sie eine Sicherheitsabfrage.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
² Wenn Sie die Änderungen im aktuellen Projekt speichern und das Projekt schließen wollen, klicken Sie auf
Ja.
– oder –
² Wenn Sie das Projekt schließen wollen, ohne die letzten Änderungen im Projekt zu speichern, klicken Sie
auf Nein.
– oder –
² Wenn Sie das Schließen des Projektes abbrechen wollen, klicken Sie auf Abbrechen. In diesem Fall bleibt
das Projekt geöffnet.

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten

5.1.8 Ein Projekt löschen

Sie können Projekte mit allen darin enthaltenen Daten löschen. Ein Projekt, das gelöscht werden soll, darf
nicht geöffnet sein.

HINWEIS

i Beim Löschen eines Projektes gehen alle damit verknüpften Daten unwiederbringlich verloren. Sie können
das Löschen eines Projektes nicht rückgängig machen.

104 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.1 Projekte verwalten

Ein Projekt löschen


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Projekt löschen.
Der Dialog Projekt löschen wird geöffnet. Dieser enthält eine Liste der zuletzt verwendeten Projekte. Weitere
Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt 21.6.4 Projekt löschen.
² Wählen Sie in der Auswahlliste einen Projektnamen.
– oder –
² Wenn das gewünschte Projekt nicht in der Auswahlliste vorhanden ist, klicken Sie auf Suchen. Im dann
geöffneten Dateiauswahldialog navigieren Sie zum gewünschten Projektordner und wählen die Projekt-
datei mit der Dateierweiterung .dp5vx, wobei x für die Versionsnummer von DIGSI 5 steht. Projektda-
teien in der DIGSI 5-Version V1 haben die Dateierweiterung .dp5v1.
² Wenn Sie entweder in der Liste oder über den Dateiauswahldialog ein Projekt gewählt haben, klicken Sie
auf Löschen.
Eine Sicherheitsabfrage wird geöffnet.
² Wenn Sie das gewählte Projekt tatsächlich löschen wollen, klicken Sie auf Ja.
– oder –
² Wenn Sie das gewählte Projekt nicht löschen wollen, klicken Sie auf Nein.
Wenn Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja bestätigt haben, wird der komplette Projektordner aus dem Datei-
system gelöscht.

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten

5.1.9 Projektdaten drucken

Sie können die gesamten Projektdaten oder Daten aus einzelnen Kategorien ausdrucken.
Bevor Sie den Druckvorgang starten, können Sie mit der Dokumentationsfunktion Druckvorlagen erstellen und
anpassen. So können Sie Projektdaten als standardisiertes Schaltbuch aufbereiten und in einem einheitlichen
Layout gestalten. Um mehr darüber zu erfahren, lesen Sie die 18.1.1 Übersicht zum Gestalten und Drucken
von Dokumenten.

Druckvorgang starten
² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Wählen Sie in der Projektnavigation den Namen des Projektes.
² Klicken Sie im Menü Projekt auf Drucken.
Der Dialog 21.6.23 Drucken wird geöffnet.
² Legen Sie mit diesem Dialog den Druckumfang fest. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
18.2.2 Druckumfang festlegen.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Drucker, ein Dokumentlayout und die Eigenschaften aus. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter 18.2.3 Druckoptionen auswählen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Druckoptionen wählen wird geschlossen und der Ausdruck wird gestartet.

Verwandte Themen
² 5.1.1 Übersicht zu Projekten

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 105


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.1 Projekte verwalten

5.1.10 Projektdaten im Windows Explorer

Projekte sind in Windows als Ordner strukturiert. Sie finden die Projektordner unter Eigene Dateien\Automa-
tisierung. Für jedes Projekt ist ein Ordner mit dem Namen des Projektes vorhanden. Wenn Sie einen Ordner
öffnen, finden Sie die Projektdatei mit der Dateierweiterung .dv5vx, wobei x für die DIGSI 5-Versionsnummer
steht. Projektdateien in der DIGSI 5-Version V1 haben die Dateierweiterung .d5v1. Mit dieser Datei öffnen Sie
ein Projekt.
Diese Art der Strukturierung bietet Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten:
• Sie können Projektordner kopieren und verschieben.
• Sie können Projektordner zum Beispiel in eine Zip-Datei komprimieren und anschließend per E-Mail
verschicken.

• Sie können einen Link zur Projektdatei mit der Dateierweiterung .d5vx auf den Windows-Desktop legen.
Sie können DIGSI 5 mit einem Doppelklick auf die Projektdatei starten.
Sie dürfen aber innerhalb der Projektstruktur keine Dateien löschen oder verschieben.

Verwandte Themen
5.1.1 Übersicht zu Projekten

5.1.11 Plug & Play-Projekt

In DIGSI 5 werden Plug & Play-Geräte in einem sogenannten Plug & Play-Projekt erstellt und verwaltet. Plug &
Play-Projekte sind in der Projektnavigation mit einem Schloss-Symbol gekennzeichnet.
Die Konfiguration eines Plug & Play-Gerätes kann nicht direkt in das entsprechende SIPROTEC 5-Gerät geladen
werden. Sie können aber die Kennzeichnung als Plug & Play-Projekt entfernen, um die entsprechenden Gerä-
tekonfigurationen in SIPROTEC 5-Geräte laden zu können.
Hierzu entfernen Sie in den Eigenschaften des Projektes den Haken des Kontrollkästchens Plug & Play-
Projekt. Siemens empfiehlt dringend, Änderungen hinsichtlich der Anlagentopologie (SLE) und der IEC 61850-
Konfiguration nicht in Plug & Play-Projekten vorzunehmen, da diese Projekte nicht alle geräteübergreifenden
Daten enthalten. Verwenden Sie hierzu das Originalprojekt.
Ein üblicher Anwendungsfall für das Arbeiten mit Plug & Play-Projekten ist die Überprüfung von Parameter-
werten eines SIPROTEC 5-Geräts und die gezielte Änderung einzelner Parameter oder Informationsrangie-
rungen, wenn das entsprechende Originalprojekt nicht zur Verfügung steht.

Verwandte Themen
5.1.1 Übersicht zu Projekten
16.2.2 Offline-Konfiguration in das SIPROTEC 5-Gerät laden
16.2.6 Online-Konfiguration in das Projekt kopieren

106 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten

5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten

5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

Projekttexte sind Texte, die in Beziehung zu den Inhalten eines Projektes stehen.

Kategorien
Zu den Projekttexten zählen unter anderem folgende Texte:
• Namen von CFC-Funktionsblöcken

• Namen von Informationen wie Meldungen oder Befehle

• Kommentare

• Namen von Funktionsgruppen, Funktionen und Funktionsblöcken

Projekttexte wählen
Siemens liefert bei DIGSI 5 Projekttexte in mehreren Landessprachen mit. Sie können aber alle Projekttexte in
jede beliebige Sprache übersetzen. Sie können auch eigene Projekttexte in verschiedenen Landessprachen
erstellen und speichern.
In DIGSI 5 werden Projekttexte in einer der aktuellen Projektsprachen angezeigt, die Sie wählen können. Dazu
verwenden Sie die 21.5.1 Projektsprachenauswahl.
Dabei gehen Sie folgendermaßen vor:
• Sie wählen aus einer Reihe von Landessprachen die Sprachen aus, die als Projektsprachen verwendet
werden sollen. Als Projektsprachen werden die Sprachen bezeichnet, in denen ein Projekt später bear-
beitet werden soll.

• Sie legen aus den gewählten Projektsprachen eine Sprache als Editiersprache fest. Alle Projekttexte
werden danach in DIGISI 5 in dieser Sprache angezeigt. Alle neu eingegebenen oder bearbeiteten Texte
werden danach ebenfalls zusammen mit den Texten der aktuell eingestellten Editiersprache gespeichert.

• Sie legen aus den gewählten Projektsprachen eine Sprache als Referenzsprache fest. Diese Sprache dient
Ihnen beim Übersetzen von Projekttexten als Referenzbasis.

Projekttexte bearbeiten
Sie bearbeiten die Projekttexte mit dem 21.1.8 Projekttexte-Editor.

Verwandte Themen
5.2.2 Projektsprachenauswahl-Ansicht öffnen
5.2.3 Projektsprachen aus- oder abwählen
5.2.4 Editiersprache und Referenzsprache festlegen
5.2.5 Projekttexte-Editor öffnen
5.2.6 Ansicht im Projekttexte-Editor anpassen
5.2.7 Texte bearbeiten
5.2.8 Texte im Projekt suchen

5.2.2 Projektsprachenauswahl-Ansicht öffnen

Mit der 21.5.1 Projektsprachenauswahl können Sie folgende Aktionen durchführen:


• Projektsprachen für das Projekt auswählen
• Projektsprachen aus dem Projekt entfernen

• Editiersprache für das Projekt festlegen

• Referenzsprache für das Projekt festlegen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 107


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten

Um die Projektsprachenauswahl zu öffnen, verwenden Sie die 3.1.2 Projektnavigation.

Projektsprachenauswahl mit der Projektnavigation öffnen


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner Sprachen & Ressourcen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Projektsprachen.
Im Arbeitsbereich wird der Projektsprachenauswahl-Editor angezeigt.

Verwandte Themen
² 5.2.3 Projektsprachen aus- oder abwählen
² 5.2.4 Editiersprache und Referenzsprache festlegen
² 5.2.5 Projekttexte-Editor öffnen
² 5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

5.2.3 Projektsprachen aus- oder abwählen

Die während des Installierens von DIGSI 5 gewählte Installationssprache ist nach dem Öffnen eines neu
erstellten Projektes als Standard-Projektsprache eingestellt. Da die Projektsprache und die Oberflächensprache
gekoppelt sind, wird die gewählte Sprache auch als Oberflächensprache eingestellt. Sie können zusätzliche
Landessprachen als Projektsprachen auswählen und auch wieder abwählen. Mindestens eine Projektsprache
muss immer ausgewählt sein. Zum Auswählen und Abwählen einer Projektsprache muss die 21.5.1 Projekt-
sprachenauswahl geöffnet sein.

Projektsprachen auswählen
² Die Auswahlliste Sprachen zeigt die aktuell wählbaren Landessprachen. Mindestens eine Landessprache
ist markiert. Wählen Sie optional weitere Landessprachen als Projektsprachen aus. Markieren Sie dazu das
entsprechende Kontrollkästchen.
Eine gewählte Projektsprache wird den Auswahllisten Editiersprache und Referenzsprache sowie dem
21.1.8 Projekttexte-Editor hinzugefügt.

Projektsprache abwählen
² Klicken Sie auf das markierte Kontrollkästchen der betreffenden Projektsprache.
Die gewählte Projektsprache wird aus den Auswahllisten Editiersprache und Referenzsprache sowie aus dem
Projekttexte-Editor entfernt.

Verwandte Themen
² 5.2.4 Editiersprache und Referenzsprache festlegen
² 5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

5.2.4 Editiersprache und Referenzsprache festlegen

Wenn Sie nach dem Erstellen eines neuen Projekts weitere Projektsprachen ausgewählt haben, können Sie
daraus eine andere Landessprache als Editiersprache oder Referenzsprache festlegen.
• Editiersprache
Alle Projekttexte werden in der als Editiersprache ausgewählten Sprache in DIGSI 5 angezeigt. Alle neu
eingegebenen oder bearbeiteten Texte werden dann zusammen mit den Texten der aktuell eingestellten
Editiersprache gespeichert.

108 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten

• Referenzsprache
Die Texte in der als Referenzsprache gewählten Landessprache dienen als Vergleichsbasis beim Über-
setzen der Projekttexte. Wenn beispielsweise die Projekttexte in Deutsch fertiggestellt sind und in das
Englische übersetzt werden sollen, dann wählen Sie Deutsch als Referenzsprache.
Zum Auswählen der Editier- und Referenzsprache muss die 21.5.1 Projektsprachenauswahl geöffnet sein.

Editiersprache auswählen
² Öffnen Sie die Auswahlliste Editiersprache.
Die Auswahlliste enthält alle Landessprachen, die als Projektsprachen ausgewählt sind.
² Wählen Sie eine der Sprachen als Editiersprache.
Wenn für die Editiersprache und die Referenzsprache unterschiedliche Landessprachen eingestellt sind, wird
die Editiersprache im 21.1.8 Projekttexte-Editor gekennzeichnet. Im Spaltenkopf der zugehörigen Landes-
sprache wird ein Stiftsymbol eingeblendet. Wenn Sie eine verfügbare Sprache in DIGSI als Editiersprache
auswählen, wird dieselbe Sprache als Oberflächensprache eingestellt.

Referenzsprache auswählen
² Öffnen Sie die Auswahlliste Referenzsprache.
Die Auswahlliste enthält alle Landessprachen, die als Projektsprachen ausgewählt sind.
² Wählen Sie eine der Sprachen als Referenzsprache.
Im Projekttexte-Editor wird die Spalte mit den Texten der Referenzsprache ganz links angezeigt.

Verwandte Themen
² 5.2.3 Projektsprachen aus- oder abwählen
² 5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

5.2.5 Projekttexte-Editor öffnen

Der 21.1.8 Projekttexte-Editor zeigt eine Tabelle mit sämtlichen Texten aller ausgewählten Projektsprachen.
Alle Texte einer Sprache befinden sich innerhalb jeweils einer Spalte.
Um den Projekttexte-Editor zu öffnen, verwenden Sie die 3.1.2 Projektnavigation.

Projekttexte-Editor mit der Projektnavigation öffnen


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner Sprachen & Ressourcen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Projekttexte.
Im Arbeitsbereich wird der Projekttexte-Editor mit den Projekttexten geöffnet.

Verwandte Themen
² 5.2.6 Ansicht im Projekttexte-Editor anpassen
² 5.2.7 Texte bearbeiten
² 5.2.8 Texte im Projekt suchen
² 5.2.2 Projektsprachenauswahl-Ansicht öffnen
² 5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

5.2.6 Ansicht im Projekttexte-Editor anpassen

Sie können mit dem 21.1.8 Projekttexte-Editor identische Texte in der Spalte der Referenzsprache zu Gruppen
zusammenfassen. Dabei wird die Textgruppe auf die Anzeige einer einzigen Instanz des mehrfach vorkomm-

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 109


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten

enden Textes reduziert. Sie können anschließend die Inhalte in den zusammengefassten Zellen gleichzeitig
bearbeiten.
Zusätzlich können Sie Textzeilen ausfiltern, die leere Textzellen enthalten. Welche Zeilen ausgeblendet
werden, ist abhängig von der jeweils markierten Spalte.

Identische Texte gruppieren oder Gruppierung aufheben


²
Klicken Sie in der 21.7.3 Symbolleiste Projekttexte-Editor auf die Schaltfläche .

Identische Texte in der Spalte der Referenzsprache werden zu je einer Gruppe zusammengefasst. Wenn Texte
aktuell in Gruppen zusammengefasst sind, heben Sie durch Ihre Aktion die Gruppierung auf.

Textzeilen aus- oder einblenden


² Markieren Sie die Spalte, deren leere Textzellen als Filterkriterium verwendet werden sollen.
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Projekttexte-Editors auf die Schaltfläche .

Alle Zeilen, die in der markierten Spalte eine leere Textzelle enthalten, werden ausgeblendet. Wenn Zeilen
aktuell ausgeblendet sind, blenden Sie diese durch Ihre Aktion wieder ein.

Verwandte Themen
² 5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

5.2.7 Texte bearbeiten

Die linke Spalte der Tabelle im 21.1.8 Projekttexte-Editor enthält immer die Texte der Referenzsprache. Wenn
für die Editiersprache und die Referenzsprache unterschiedliche Landessprachen eingestellt sind, ist die Spalte
der Editiersprache mit einem Stiftsymbol gekennzeichnet.
Sie können alle Texte in beliebiger Reihenfolge bearbeiten. Um Zeit zu sparen, können Sie identische Texte in
der Spalte der Referenzsprache gruppieren. Dadurch können Sie diese Texte gleichzeitig bearbeiten.

HINWEIS

i Die eingegebenen Texte werden weder auf Rechtschreibung noch auf ihre Sprache überprüft. Sie können
zum Beispiel in die Spalte für englische Texte auch deutsche Texte eingeben.

Text eingeben
² Doppelklicken Sie in die Zelle, in die Sie Text eingeben wollen.
² Geben Sie den Text ein.
² Klicken Sie außerhalb der Zelle.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der eingegebene Text wird übernommen.

Identische Texte gruppieren


²
Klicken Sie in der 21.7.3 Symbolleiste Projekttexte-Editor auf die Schaltfläche .

Identische Texte in der Spalte der Referenzsprache werden zu je einer Gruppe zusammengefasst.

110 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Projekte
5.2 Mit mehrsprachigen Projekten arbeiten

Verwandte Themen
² 5.2.8 Texte im Projekt suchen
² 5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

5.2.8 Texte im Projekt suchen

Sie können direkt aus dem 21.1.8 Projekttexte-Editor zur Verwendungsstelle eines Textes wechseln.

Zur Verwendungsstelle eines Textes wechseln


² Klicken Sie im Projekttexte-Editor mit der rechten Maustaste auf den betreffenden Text.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Gehe zu.
Im Arbeitsbereich wird die Verwendungsstelle des Textes angezeigt, zum Beispiel ein bestimmter Editor oder
eine Tabelle.

Verwandte Themen
² 5.2.7 Texte bearbeiten
² 5.2.1 Übersicht zu Projektsprachen und Projekttexten

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 111


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
112 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe
C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
6 Geräte

6.1 Geräte in Projekten verwalten 114


6.2 Geräte in einer Verzeichnisstruktur verwalten 130
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren 133
6.4 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren 147
6.5 Display-Seiten bearbeiten 150

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 113


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

6.1 Geräte in Projekten verwalten

6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

Ein SIPROTEC 5-Gerät in einem DIGSI 5-Projekt entspricht dem Offline-Parametersatz eines SIPROTEC 5-
Gerätes. Ein Eintrag in der 3.1.2 Projektnavigation repräsentiert diesen Parametersatz innerhalb des Projektes.
Dieser Eintrag ist der Zugangspunkt zu allen Daten und Aktionen, die mit dem SIPROTEC 5-Gerät verknüpft
sind.

Möglichkeiten zum Einfügen eines SIPROTEC 5-Gerätes


Sie haben mehrere Möglichkeiten, ein SIPROTEC 5-Gerät in ein Projekt einzufügen:
• Sie können ein SIPROTEC 5-Gerät mithilfe eines gültigen Produkt-Codes einfügen. Alles, was durch diesen
Produkt-Code spezifiziert ist, ist danach in DIGSI 5 angelegt.

• Sie können sich während des Einfügens für die manuelle Konfiguration entscheiden. Bei dieser Möglich-
keit wird eine Basiskonfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes in das Projekt eingefügt. Sie müssen die Hard-
ware dieser Basiskonfiguration im Anschluss ergänzen.

• Sie können vorkonfigurierte SIPROTEC 5-Gerätedaten aus einem anderen Projekt importieren, das im
DEX5-Format aus DIGSI 5 exportiert wurde.
Mit der UAT-Datei können Sie ein SIPROTEC 5-Gerät einfügen.

Produkt-Code
Jedes SIPROTEC 5-Gerät besitzt einen langen und einen kurzen Produkt-Code. Durch die Eingabe eines der
beiden Codes ist ein SIPROTEC 5-Gert in DIGSI 5 komplett spezifiziert. Nach der Auswahl einer Applikationsvor-
lage können Sie sofort beginnen, das SIPROTEC 5-Gerät zu parametrieren. Weitere Änderungen an der Konfi-
guration des SIPROTEC 5-Gerätes sind nicht mehr nötig.
Der lange Produkt-Code entspricht der Bestellnummer eines SIPROTEC 5-Gerätes. Sie finden diesen langen
Produkt-Code in Ihren Bestellunterlagen. Sie erhalten einen langen Produkt-Code auch dann, wenn Sie mit
dem SIPROTEC 5-Konfigurator ein SIPROTEC 5-Gerät konfigurieren. Sie können diesen Produkt-Code kopieren
und in DIGSI 5 einfügen. DIGSI 5 kann den langen Produkt-Code direkt interpretieren, denn jede Stelle des
Codes ist eindeutig einer Eigenschaft des SIPROTEC 5-Gerätes zuordenbar.
Für eine einfachere Handhabung gibt es den kurzen Produkt-Code. Der kurze Produkt-Code referenziert
eindeutig einen langen Produkt-Code. Zu jedem neuen langen Produkt-Code erzeugt der SIPROTEC 5-Konfigu-
rator automatisch einen kurzen Produkt-Code. Sie finden diesen kurzen Produkt-Code auf dem Typenschild des
SIPROTEC 5-Gerätes.

CPU-Typ

HINWEIS

i Ab DIGSI 5 V7.80 ist es nicht mehr möglich, den CPU-Typ des Gerätes über die Registerkarte Geräteinfor-
mation zu ändern. Wenn Sie das Gerät mit DDDs ab Version V7.80 hinzugefügt haben, können Sie den
CPU-Typ des konfigurierten Projektgerätes nicht mit der Auswahllisten-Option CPU-Typ im Editor
21.5.4 Geräteinformation von CP300 in CP200 oder umgekehrt ändern.

Ab DIGSI 5 V7.00 wird für alle modularen Geräte (außer für 7SA84- und 7SD84-Geräte) ein neuer CPU-Typ mit
der Bezeichnung CP300 eingeführt. Standardmäßig wird das CP300-Gerät erstellt, wenn Sie ein modulares
Gerät per Drag & Drop aus dem 21.2.4 Hardware-Katalog in die 21.1.6 Netzsicht ziehen. Sie können mithilfe
des jeweiligen Produkt-Codes die modularen Geräte mit dem CPU-Typ CP200 oder CP300 nur bei Geräten, die
mit DDDs einer Version älter als V7.80 erstellt wurden, über den Dialog 21.6.5 Neues Gerät hinzufügen hinzu-
fügen. Es ist nicht möglich, den CPU-Typ eines in der Projektnavigation im Ordner Online-Zugang ange-
zeigten Online-Gerätes zu ändern.

114 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

Die folgenden Szenarien erläutern bei Geräten, die mit DDDs einer Version älter als V7.80 erstellt wurden, das
jeweilige Verhalten bei der Änderung des CPU-Typs in DIGSI:
• Bei einem Kommunikationsarbeitsablauf muss der CPU-Typ des Zielgerätes zum CPU-Typ des konfigu-
rieren Gerätes in DIGSI passen. Wenn Sie den CPU-Typ von CP200 in CP300 ändern, ist die Kommunika-
tion mit dem CP200-Zielgerät nicht möglich. Wenn Sie den CPU-Typ von CP300 in CP200 ändern, ist die
Kommunikation mit dem CP300-Zielgerät nicht möglich. Wenn eine Diskrepanz in Bezug auf den CPU-Typ
auftritt, wird während des Kommunikationsarbeitsablaufs der Dialog Diskrepanz in den Produkt-Codes
angezeigt.

• Für ein an Port J mit GOOSE aktiviertes CP300-Gerät gilt, falls der CPU-Typ in CP200 geändert wird: Die
Gerätefunktionalität von Port J wird von GOOSE auf nur IEC 61850-Reporting herabgestuft.

• Für ein an Port J nur mit dem IEC 61850-Reporting aktiviertes CP300-Gerät gilt, falls der CPU-Typ in CP200
geändert wird: Es erfolgt keine Änderung der Port J-Funktionalität.

• Für ein an Port J nur mit dem IEC 61850-Reporting aktiviertes CP200-Gerät gilt, falls der CPU-Typ in CP300
geändert wird: Es erfolgt keine Änderung der Port J-Funktionalität, aber die Zusatzoption DIGSI 5-Verbin-
dung und IEC 61850 inklusive GOOSE wird in der Auswahllisten-Option Integrierte Ethernet-Schnitt-
stelle (Port J) im 21.5.10 Geräteeinstellungen-Editor aufgeführt.

HINWEIS

i Ab DIGSI 5 V7.00 werden 7KE-Geräte mit CPU-Typ CP200 künftig nicht mehr unterstützt.

Basiskonfiguration
Wenn Sie sich für die manuelle Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes entscheiden, müssen Sie aus dem
Hardware-Katalog im 21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor einen Gerätetyp und eine Basiskonfiguration
wählen. Beispiele für Gerätetypen sind 7SD86 und 7SL87. Für jeden Gerätetyp gibt es unterschiedliche Basis-
konfigurationen.
Wenn Sie eine bestimmte Basiskonfiguration auswählen, bestimmen Sie damit den Basis-Hardware-Umfang
eines SIPROTEC 5-Gerätes. Sie können diesen während der Projektierung ändern, indem Sie Hardware-Kompo-
nenten hinzufügen oder löschen. Auf diese Weise können Sie die Hardware des SIPROTEC 5-Gerätes genau auf
Ihre Anforderungen zuschneiden, indem Sie nicht benötigte Hardware-Komponenten in der Geräteansicht des
21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor löschen.

Applikationsvorlage
Standard-Applikationsvorlage:
Die Globale DIGSI 5-Bibliothek stellt für die Applikationen der Geräte Applikationsvorlagen bereit. Die Funkti-
onen der Applikationsvorlage umfassen unter anderem:
• Unterstützt die schnelle Realisierung kompletter Schutzlösungen für Applikationen
• Enthält die Basiskonfiguration für den Anwendungsfall

• Enthält Funktionen und Voreinstellungen für den Anwendungsfall


Wenn Sie eine Applikationsvorlage verwenden, beachten Sie Folgendes:
• Passen Sie die Applikationsvorlage an ihre spezifische Anwendung an (z.B. Voreinstellwerte überprüfen/
anpassen, Funktionen löschen/hinzufügen).

• Überprüfen Sie die Rangierung der Binärausgänge bezüglich schneller und normaler Relais.

• Überprüfen Sie die CFC-Pläne auf Warnsammelmeldungen und Störsammelmeldungen


Applikationsvorlagen vereinfachen die weitere Projektierung eines SIPROTEC 5-Gerätes. Jede Vorlage enthält
die wichtigsten, für eine spezifische Applikation benötigten Funktionen. Ein Beispiel für solche Applikationen
ist der Leitungsschutz. Wenn Sie eine bestimmte Applikationsvorlage auswählen, bestimmen Sie damit den
Basisfunktionsumfang eines SIPROTEC 5-Gerätes. Sie können diesen während der Projektierung ändern, indem
Sie Funktionen hinzufügen oder löschen.
Benutzerdefinierte Applikationsvorlage:

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 115


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

• Diese neue Funktionalität in DIGSI 5 ermöglicht es, von jedem konfigurierten Gerät aus eine benutzerspe-
zifische Vorlage zu erstellen. Sie können eine der aktiven benutzerdefinierten Applikationsvorlagen
auswählen und diese wie die Standardvorlagen zum Erstellen eines neuen Gerätes verwenden. Sofern die
Hardware-Konfiguration des neuen Gerätes dies zulässt, hat das neue Gerät die gleiche Konfiguration wie
das ursprüngliche Gerät, aus dem die Vorlage erstellt wurde. Die benutzerdefinierte Vorlage kann dann
verwendet werden, um neue Geräte (ähnliche oder andere Hardware-Konfiguration) mit der gleichen
Konfiguration für den jeweiligen Gerätetyp zu erstellen.

• Die Vorlage kann im Dateisystem an beliebiger Stelle abgelegt werden. Sie enthält die komplette Geräte-
konfiguration (z.B. CFC-Pläne, Display-Seiten, Protokolle mit Protokoll-Mappings, (ungebundene) IEC
61850-Konfiguration und Testsequenzen).

• Sonderfälle
– Anderer Gerätetyp:
Der Gerätetyp (die ersten 5 Stellen im Produkt-Code) der Vorlage und des daraus neu zu erstel-
lenden Gerätes weichen voneinander ab. Wenn beide Gerätetypen in demselben DDD enthalten
sind, ist es weiterhin möglich, das Gerät aus dieser Vorlage heraus zu erstellen. Eine Vorlage mit
einem Gerätetyp aus einem anderen DDD wird im Dialog Neues Gerät hinzufügen in der Register-
karte Benutzerdefinierte Vorlage nicht angezeigt und kann daher nicht zum Erstellen des neuen
Gerätes ausgewählt werden. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Vorlage mit einem anderen Gerä-
tetyp (aus demselben DDD) auswählen, kann das Gerät zwar erstellt werden, aber es können
Elemente der Vorlagenkonfiguration vorhanden sein, die für den Gerätetyp des neuen Gerätes nicht
unterstützt werden. Solche Elemente werden weiterhin erstellt, werden aber (nach Aufrufen der
Erweiterten Konsistenzprüfung) als inkonsistent markiert. Sie müssen diese Inkonsistenzen daher
zunächst beseitigen, bevor das Laden auf das Gerät möglich ist. Wenn Sie im Dialog Neues Gerät
hinzufügen auf die Schaltfläche OK klicken, wird die entsprechende Meldung über den Dialog
angezeigt.
– Herabstufung eines wichtigen Merkmals:
Es ist möglich, ein neues Gerät aus einer Vorlage mit einem unterschiedlichen wichtigen Merkmal zu
erstellen. Wenn das neue wichtige Merkmal höher als jenes aus der Vorlage ist, geschieht nichts
Besonderes. Das neue Gerät wird wie gewohnt erstellt. Wenn das neue wichtige Merkmal aber nied-
riger als jenes der Vorlage ist (Herabstufung eines wichtigen Merkmals), werden einige Elemente
der Vorlagenkonfiguration im neuen Gerät möglicherweise nicht mehr unterstützt. Wenn Sie im
Dialog Neues Gerät hinzufügen auf die Schaltfläche OK klicken, wird die entsprechende Meldung
über den Dialog angezeigt und die nicht mehr unterstützten Elemente werden als inkonsistent
gekennzeichnet.
– Unterschied bei Kommunikationsmodulen und Protokollen:
Es ist möglich, ein neues Gerät aus einer Vorlage mit unterschiedlichen Kommunikationsmodulen zu
erstellen. Die Kommunikationsmodule aus der Vorlagenkonfiguration sind im neuen Gerät mögli-
cherweise nicht vorhanden. In diesem Fall werden sie erstellt und das Protokoll-Mapping wird
importiert. Wenn die Kommunikationsmodule vorhanden sind, aber an anderen Ports, können Sie
festlegen, welche Protokollkonfiguration in welches Kommunikationsmodul importiert werden soll.
Dies können Sie über die übliche Liste (Auswahlliste in den Kanaleinstellungen des Kommunikati-
onsmoduls) einstellen, in der nicht nur die Standard-Kommunikationszuordnungen/-protokolle
angezeigt werden, sondern auch jene aus der benutzerdefinierten Vorlage.
– Andere Funktionspunkteklasse:
Es ist möglich, ein neues Gerät mit einer anderen Funktionspunkteklasse zu erstellen. Wenn die
neue Funktionspunkteklasse niedriger als die aus der Vorlage ist, kann der im neuen Gerät verwen-
dete Funktionspunkt den neuen unteren Grenzwert unterschreiten. Dies wird in der üblichen Weise
als Inkonsistenz gekennzeichnet. Sie können dies beheben, indem Sie unnötige Instanzen entfernen
oder mehr Funktionspunkte erhalten.

HINWEIS

i Die Verfügbarkeit bestimmter Parameter und Einstelloptionen ist abhängig vom Gerätetyp und den im
Gerät vorhandenen Funktionen.

116 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

Verwandte Themen
6.1.3 SIPROTEC 5-Gerät einfügen und mit Produkt-Code spezifizieren
6.1.4 SIPROTEC 5-Gerät manuell einfügen und konfigurieren
6.1.5 SIPROTEC 5-Gerät umbenennen
6.1.6 Sprache der Vor-Ort-Bedieneinheit einstellen
6.1.7 SIPROTEC 5-Gerät löschen
6.1.8 Gerätedaten drucken
6.1.9 Geräteinformationen öffnen

6.1.2 Offline-Konfiguration

Die Offline-Konfiguration ist die in einem Projekt gespeicherte Konfiguration für ein reales SIPROTEC 5-Gerät.
Für jedes in das Projekt eingefügte SIPROTEC 5-Gerät gibt es eine eigene Offline-Konfiguration, die durch ein
Gerätesymbol mit dem projektinternen Namen des Gerätes repräsentiert wird. Innerhalb dieses Ordners sind
Daten und Aktionen strukturiert, die zur Offline-Konfiguration des SIPROTEC 5-Gerätes gehören.
Sie können die Offline-Konfiguration in das zugehörige reale SIPROTEC 5-Gerät übertragen. Weitere Informati-
onen zu diesem Thema finden Sie unter 16.2.1 Übersicht zum Übertragen von Konfigurationen.

Offline-Konfiguration
Die Offline-Konfiguration enthält in der 3.1.2 Projektnavigation die folgenden Einträge:
• Geräteinformation
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die 21.5.3 Geräteinformationen des zur Offline-Konfiguration gehörigen
SIPROTEC 5-Gerätes. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter 6.1.9 Geräteinformati-
onen öffnen.

• Hardware und Protokolle


Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor. Mit diesem Editor konfigurieren
Sie die Hardware eines SIPROTEC 5-Gerätes und die Struktur eines Ethernet-Netzwerks. Weitere Informati-
onen zu diesem Thema finden Sie unter 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur und unter 14.1.4 Kommu-
nikation über Ethernet.

• Messstellenrangierung
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.8 Messstellenrangierung. Mit dieser Matrix rangieren Sie
logische Messstellen der Applikation auf physische Strom- und Spannungseingänge des SIPROTEC 5-
Gerätes. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter 8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen.

• Funktionsgruppenverbindungen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen. Weitere Informationen
zu diesem Thema finden Sie unter 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen.

• Informationsrangierung
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.2 Informationsrangierung. Mit dieser Matrix ordnen Sie
Informationen Quellen und Zielen zu. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
11.1 Übersicht zur Informationsrangierung.

• Kommunikationszuordnung
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.1 Kommunikationszuordnung. Mit dieser Matrix ordnen Sie
seriellen Protokollen interne Signale zu, die über die Kommunikationsschnittstellen eines SIPROTEC 5-
Gerätes übertragen werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter 14.9.1 Übersicht
zur Kommunikationszuordnung.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 117


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

• Parameter
Dieser Ordner enthält folgende Einträge:
– Geräteeinstellungen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die 21.5.10 Geräteeinstellungen. Die Geräteeinstellungen fassen
verschiedene gerätespezifische Einstellungen und Aktionen zusammen (z.B. Nennfrequenz, Sprache
der Vor-Ort-Bedieneinheit usw.). Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.
– Zeiteinstellungen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die 21.5.11 Zeiteinstellungen. Mit den Zeiteinstellungen können Sie
verschiedene 14.6.2 Zeitquellen auswählen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie
unter 14.6.3 Zeiteinstellungen bearbeiten.
– Netz
Dieser Ordner enthält 1 Eintrag für allgemeine Einstellungen und 1 Eintrag für jede Messstelle. Mit
diesen Einträgen öffnen Sie den 21.1.9 Parameter-Editor. Mit diesem Editor bearbeiten Sie die allge-
meinen Einstellungen oder die Einstellungen der Messstellen. Weitere Informationen zu diesem
Thema finden Sie unter 8.1.5.4 Messstelle zum Parametrieren auswählen.
– Aufzeichnen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 21.1.9 Parameter-Editor. Mit diesem Editor bearbeiten Sie die
Einstellungen des Störschreibers. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
16.5.3.2 Störschreibung projektieren und parametrieren .
– <Mehrere Funktionsgruppen>
Jeder Funktionsgruppen-Ordner enthält 1 Eintrag für jede zur Funktionsgruppe gehörige Funktion.
Mit diesen Einträgen öffnen Sie den 21.1.9 Parameter-Editor. Mit diesem Editor bearbeiten Sie die
Einstellungen einer ausgewählten Funktion. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie
unter 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen.

• Funktionspläne
Dieser Ordner enthält Einträge zum Hinzufügen neuer Funktionspläne und zum Öffnen vorhandener
Funktionspläne.
– Neuen Plan hinzufügen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie den Dialog 21.6.7 Neuen Funktionsplan hinzufügen. Mit diesem
Dialog fügen Sie einen neuen Funktionsplan hinzu. Weitere Informationen zu diesem Thema finden
Sie unter 12.1.2.1 Funktionsplan hinzufügen.
– <Mehrere Funktionspläne>
Mit diesen Einträgen öffnen Sie den 21.1.10 Funktionsplan-Editor (CFC), der einen vorhandenen
Funktionsplan anzeigt. Mit diesem Editor bearbeiten Sie diesen Funktionsplan. Weitere Informati-
onen zu diesem Thema finden Sie unter 12.1.2.2 Funktionsplan öffnen.

118 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

• Display-Seiten
Dieser Ordner enthält Einträge zum Hinzufügen neuer Display-Seiten und zum Öffnen vorhandener
Display-Seiten. Es gibt einen weiteren Eintrag für die Störfallanzeigen-Konfiguration.
– Neue Display-Seite hinzufügen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 21.1.13 Display-Editor, der eine neue Display-Seite anzeigt. Mit
diesem Editor bearbeiten Sie die neue Display-Seite. Weitere Informationen zu diesem Thema finden
Sie unter 6.5.2.2 Display-Seite hinzufügen und unter 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten.
– <Mehrere Display-Seiten>
Mit diesen Einträgen öffnen Sie den 21.1.13 Display-Editor, der eine vorhandene Display-Seite
anzeigt. Mit diesem Editor bearbeiten Sie die vorhandene Display-Seite. Weitere Informationen zu
diesem Thema finden Sie unter 6.5.2.1 Display-Seite öffnen.
– Störfallanzeigen-Konfiguration
Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 21.1.16 Störfallanzeigen-Editor . Mit diesem Editor konfigurieren
Sie 1 Störfallanzeige für jeden Leistungsschalter in der Applikation. Weitere Informationen zu
diesem Thema finden Sie unter 6.5.6.2 Störfallanzeigen-Editor öffnen und Ansicht anpassen und
unter 6.5.6.1 Übersicht zu Störfallanzeigen.

• Sicherheit
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Sicherheitseditoren:
– Editor für Betriebssicherheit und Zugriffskontrolle:
Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 19.2 Handlungssicherheit und Zugriffskontrolle. Mit dem Editor
für Betriebssicherheit und Zugriffskontrolle können Sie die folgenden Zugriffsschutz-Ebenen
einstellen:
– Bestätigungscodes und Verbindungspasswort (optional):
Mit dieser Option können Sie das Verbindungspasswort und die Bestätigungscodes aktivieren,
deaktivieren und ändern. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
16.8.6 Verbindungspasswort aktivieren und deaktivieren und unter 16.8.4 Verbindungspass-
wort ändern.
– Rollenbasierte Zugriffskontrolle mit zentraler Benutzerverwaltung (verbraucht Funktions-
punkte):
Mit dieser Option können Sie die Einstellungen der rollenbasierten Zugriffskontrolle über den
RADIUS-Server konfigurieren. Weitere Informationen zu den Einstellungen finden Sie unter
19.2 Handlungssicherheit und Zugriffskontrolle.
– Editor für Sicherheits-Ereignisprotokollierung:
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die 19.3 Editor für Sicherheits-Ereignisprotokollierung. Mit dem Editor
für Sicherheits-Ereignisprotokollierung können Sie die Server-Verbindungseinstellungen für die
Aufzeichnung der Ereignisse auf dem Server konfigurieren. Weitere Informationen zu diesem Thema
finden Sie unter 19.3 Editor für Sicherheits-Ereignisprotokollierung.
– Eingeschränkter Zugriff:
Über die Sicherheitseinstellungen können Sie die Zugriffsrechte für die einzelnen Ethernet-Schnitt-
stellen (Port J und Ethernet-Kommunikationsmodul) einschränken.
Sie können die Sicherheitseinstellungen in DIGSI 5 in der Projektnavigation unter Sicherheit →
Restricted access einstellen.
Sie können folgende Zugriffsrechte einstellen:
– Kein Zugriff:
Über diese Schnittstelle ist keine DIGSI-Kommunikation möglich.
– Lesezugriff:
Über diese Schnittstelle haben Sie nur Lesezugriff auf das Gerät.
– Lese-/Schreibzugriff:
Über diese Schnittstelle ist Lese- und Schreibzugriff möglich.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 119


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

• Testsequenzen
Dieser Ordner enthält Einträge zum Hinzufügen neuer Testsequenzen und zum Öffnen vorhandener Test-
sequenzen.
– Neue Testsequenz hinzufügen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 21.1.21 Testsequenzen-Editor, der eine neue Testsequenz
anzeigt. Mit diesem Editor bearbeiten Sie die neue Testsequenz. Weitere Informationen zu diesem
Thema finden Sie unter 13.2.2 Testsequenz hinzufügen und unter 13.1 Übersicht zu Testsequenzen.
– <Mehrere Testsequenzen>
Mit diesen Einträgen öffnen Sie den 21.1.21 Testsequenzen-Editor, der eine vorhandene Testse-
quenz anzeigt. Mit diesem Editor bearbeiten Sie die vorhandene Testsequenz. Weitere Informati-
onen zu diesem Thema finden Sie unter 13.2.1 Testsequenz öffnen.

• Prozessdaten
Dieser Ordner enthält Einträge für die verschiedenen Prozessdaten.
– Alle Daten vom Gerät abfragen
Mit diesem Eintrag übertragen Sie die Gerätekonfiguration aus dem online verbundenen
SIPROTEC 5-Gerät in den DIGSI 5-PC. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
16.2.4 Gerätekonfiguration vom SIPROTEC 5-Gerät in den DIGSI 5-PC übertragen.
– Puffer
Dieser Ordner enthält weitere Einträge für die unterschiedlichen Puffer:
– Betriebsmeldepuffer
– Störfallmeldepuffer
– Erdschlussmeldepuffer
– Parametriermeldepuffer
– Benutzermeldepuffer 1
– Benutzermeldepuffer 2
Mit diesen Einträgen öffnen Sie die Tabelle 21.4.1 Puffer zur Anzeige der Pufferinhalte. Weitere
Informationen zu diesem Thema finden Sie unter 16.5.4.3 Tabelle Puffer öffnen.
– Schriebe
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Tabelle 21.4.2 Schriebe zur Anzeige von Störschrieben. Weitere
Informationen zu diesem Thema finden Sie unter 16.5.3.4 Tabelle Schriebe öffnen.
– Meldungsmomentaufnahmen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Tabelle 21.4.3 Meldungen zur Anzeige von Meldungen. Weitere
Informationen zu diesem Thema finden Sie unter 16.5.2.2 Tabelle Meldungen öffnen und spontane
Meldungen lesen .
– Messwert-Momentaufnahmen
Dieser Ordner enthält 1 Eintrag für jede Funktionsgruppe. Mit diesen Einträgen öffnen Sie die
Tabelle 21.4.5 Messungen zur Anzeige der Mess- und Zählwerte. Weitere Informationen zu diesem
Thema finden Sie unter 16.5.1.3 Messwert öffnen Tabelle und Werte auslesen.

Verwandte Themen
2.1.3 Offline und online arbeiten
16.1.5 Online-Konfiguration

6.1.3 SIPROTEC 5-Gerät einfügen und mit Produkt-Code spezifizieren

Wenn Sie den Produkt-Code eines realen SIPROTEC 5-Gerätes kennen, können Sie mit diesem die Offline-Konfi-
guration erstellen und das entsprechende SIPROTEC 5-Gerät in DIGSI 5 anlegen.

120 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

Für dieses Verfahren stehen folgende Optionen zum Hinzufügen eines Gerätes in DIGSI 5 zur Verfügung:
• Sie können Geräte über die 3.1.2 Projektnavigation hinzufügen. Diese Möglichkeit können Sie unab-
hängig davon nutzen, welches Werkzeug zurzeit im Arbeitsbereich aktiv ist.

• Wenn im Arbeitsbereich die Single-Line-Konfiguration angezeigt wird, können Sie diese zusammen mit
der globalen DIGSI 5-Bibliothek verwenden, um ein Gerät hinzuzufügen. Der Vorteil dieser Möglichkeit
ist, dass das SIPROTEC 5-Gerät nach dem Hinzufügen an der richtigen Stelle in der Single-Line-Konfigura-
tion positioniert ist.
Der weitere Verlauf ist für beide Möglichkeiten identisch: Geben Sie den Produkt-Code ein und wählen Sie eine
Applikationsvorlage.
Sie können das SIPROTEC 5-Gerät mit dem langen oder dem kurzen Produkt-Code (TNS) spezifizieren. Wenn
Sie den kurzen Produkt-Code verwenden, sucht DIGSI 5 in der Liste der kurzen Produkt-Codes (TNS) nach dem
zugehörigen langen Produkt-Code. Wenn DIGSI 5 keinen entsprechenden langen Produkt-Code finden kann,
ist diese Liste möglicherweise nicht mehr aktuell. In diesem Fall aktualisieren Sie die Liste. Dazu benötigt der
DIGSI 5-PC eine aktive Internetverbindung.
Wenn Sie die höchstwertige Eigenschaft der Variante auswählen, während Sie den Produkt-Code zum Hinzu-
fügen eines Sammelschienengeräts (beispielsweise des Gerätetyps 7SS) spezifizieren, können Sie Varianten
mit einer niederwertigeren Eigenschaft konfigurieren und mit ihnen arbeiten. Wenn Sie hingegen eine Vari-
ante mit einer niederwertigen Eigenschaft hinzufügen, können Sie nicht mit Varianten mit einer höchstwer-
tigen Eigenschaft arbeiten. Standardmäßig überprüft DIGSI den Typ der Varianten mit maßgeblichen Eigen-
schaften abhängig vom eingegebenen Produkt-Code. Die Geräte-Hardware wird entsprechend angezeigt.

Einfügevorgang mithilfe der Projektnavigation beginnen


² Doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf Neues Gerät hinzufügen.
Der Dialog 21.6.5 Neues Gerät hinzufügen wird geöffnet.
² Geben Sie den Produkt-Code ein, legen Sie die Geräteeigenschaften fest und wählen Sie eine Applikati-
onsvorlage.

Einfügevorgang mithilfe der Single-Line-Konfiguration und der Bibliothek beginnen


² Klicken Sie im Arbeitsbereich auf die Single-Line-Konfiguration.
² Wählen Sie im Kontextmenü Elemente aus Bibliothek einfügen.
Im Aufgabenbereich wird in der Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken der Ordner Globale DIGSI 5-Bibliothek
angezeigt. In dieser Bibliothek ist der Ordner Single-Line- und Display-Elemente geöffnet.
² Markieren Sie das Element SIPROTEC 5 und ziehen Sie dieses Element mit gedrückter Maustaste auf die
Single-Line-Konfiguration.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geöffnet.
² Geben Sie den Produkt-Code ein, legen Sie die Geräteeigenschaften fest und wählen Sie eine Applikati-
onsvorlage.

Produkt-Code eingeben und Standard-Applikationsvorlage auswählen


² Geben Sie im Dialog Neues Gerät hinzufügen in das betreffende Texteingabefeld den langen oder den
kurzen Produkt-Code ein.
² Klicken Sie auf Prüfen.
Der eingegebene Produkt-Code wird geprüft. Wenn der Produkt-Code gültig ist, wird die Auswahlliste Wählen
Sie eine Applikationsvorlage aktiviert. Wenn der Produkt-Code ungültig ist, erhalten Sie konkrete Fehlermel-
dungen. Korrigieren Sie den Produkt-Code entsprechend den Fehlermeldungen.
² Wählen Sie die Registerkarte Standard.
² Wählen Sie in der Auswahlliste Auswahl der Applikationsvorlage den Namen der Applikation, die Sie als
Grundlage für Ihre Projektierung verwenden möchten.
² Klicken Sie auf OK.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 121


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geschlossen. Die benötigten Gerätedaten werden geladen und das
spezifizierte SIPROTEC 5-Gerät wird in das Projekt eingefügt. In der Projektnavigation finden Sie jetzt das Gerä-
tesymbol für das hinzugefügte SIPROTEC 5-Gerät. In der Single-Line-Konfiguration und in der 21.1.6 Netzsicht
wird auch jeweils ein Symbol für das SIPROTEC 5-Gerät platziert.

HINWEIS

i Wenn Sie einen kurzen Produkt-Code eingegeben haben, sucht DIGSI 5 nach dem entsprechenden langen
Produkt-Code. Wenn der lange Produkt-Code nicht gefunden wurde, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Geben Sie in diesem Fall den langen Produkt-Code ein.

Produkt-Code eingeben und benutzerdefinierte Applikationsvorlage auswählen


² Geben Sie im Dialog Neues Gerät hinzufügen in das betreffende Texteingabefeld den langen oder den
kurzen Produkt-Code ein.
² Klicken Sie auf Prüfen.
Der eingegebene Produkt-Code wird geprüft. Wenn der Produkt-Code gültig ist, wird die Auswahlliste Wählen
Sie eine Applikationsvorlage aktiviert. Wenn der Produkt-Code ungültig ist, erhalten Sie konkrete Fehlermel-
dungen. Korrigieren Sie den Produkt-Code entsprechend den Fehlermeldungen.
² Wählen Sie die Registerkarte Benutzerdefiniert.

Der Auswahlpfad erscheint über der Registerkarte Benutzerdefiniert.


² Klicken Sie auf die Schaltfläche …, um den Pfad auszuwählen, unter dem sich die benutzerdefinierten
Vorlagen befinden.

122 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

² Wählen Sie in der Auswahlliste Auswahl der Applikationsvorlage den Namen der Applikation, die Sie als
Grundlage für Ihre Projektierung verwenden möchten.

Sie können eine der aktiven benutzerdefinierten Applikationsvorlagen auswählen und diese wie die Stan-
dardvorlagen zum Erstellen eines neuen Gerätes verwenden.

HINWEIS

i Die benutzerdefinierten Vorlagen werden nur in den folgenden Szenarien angezeigt und aktiv:
• Die Vorlage muss direkt im gewählten Ordnerpfad verfügbar sein. Unterverzeichnisse werden nicht
berücksichtigt.

• Die DDDs, mit denen die Vorlage erstellt wurde, müssen installiert sein.

• Die DDDs müssen gültig sein.

• Der Produkt-Code des neu zu erstellenden Gerätes und der in der Vorlage enthaltene Produkt-Code
(das Originalgerät, aus dem die Vorlage erstellt wurde) müssen an einigen grundlegenden Stellen
übereinstimmen (z.B. müssen der Gerätetyp und das wichtige Merkmal identisch sein).

² Klicken Sie auf OK.


Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geschlossen. Die benötigten Gerätedaten werden geladen und das
spezifizierte SIPROTEC 5-Gerät wird in das Projekt eingefügt. Die benötigten Gerätedaten werden geladen und
das spezifizierte SIPROTEC 5-Gerät wird in das Projekt eingefügt. Sofern die Hardware-Konfiguration des neuen
Gerätes dies zulässt, hat das neue Gerät die gleiche Konfiguration wie das ursprüngliche Gerät, aus dem die
Vorlage erstellt wurde. In der Projektnavigation finden Sie jetzt das Gerätesymbol für das hinzugefügte
SIPROTEC 5-Gerät. Ebenso wird in der Single-Line-Konfiguration und in der 21.1.6 Netzsicht jeweils ein Symbol
für das SIPROTEC 5-Gerät platziert.

HINWEIS

i Wenn Sie einen kurzen Produkt-Code eingegeben haben, sucht DIGSI 5 nach dem korrespondierenden
langen Produkt-Code. Wenn dieser nicht gefunden wird, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Geben Sie in
diesem Fall den langen Produkt-Code ein.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 123


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

Liste kurzer Produkt-Codes (TNS) aktualisieren


² Doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf Neues Gerät hinzufügen.
Der Dialog 21.6.5 Neues Gerät hinzufügen wird geöffnet.
² Klicken Sie auf Liste kurzer Produkt-Codes (TNS) aktualisieren.
Wenn der DIGSI 5-PC eine Internetverbindung aufbauen kann, wird die Liste aktualisiert. Wenn eine Internet-
verbindung nicht möglich ist, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Die Liste wird nicht aktualisiert.

Verwandte Themen
² 6.1.4 SIPROTEC 5-Gerät manuell einfügen und konfigurieren
² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

6.1.4 SIPROTEC 5-Gerät manuell einfügen und konfigurieren

Wenn Sie sich bisher nicht für eine bestimmte Gerätevariante entschieden haben, verfügen Sie noch nicht
über einen Produkt-Code. Damit Sie ein SIPROTEC 5-Gerät in ein Projekt einfügen können, müssen Sie die
Hardware des SIPROTEC 5-Gerätes manuell konfigurieren, wobei DIGSI den Produkt-Code abhängig von Ihrer
Auswahl erstellt.
Für dieses Verfahren stehen folgende Optionen zur Verfügung, den Einfügevorgang für ein Gerät in DIGSI 5 zu
beginnen:
• Sie können den Einfügevorgang für ein Gerät über die 3.1.2 Projektnavigation beginnen. Diese Möglich-
keit können Sie unabhängig davon nutzen, welches Werkzeug zurzeit im Arbeitsbereich aktiv ist.

• Wenn im Arbeitsbereich die Single-Line-Konfiguration angezeigt wird, können Sie diese zusammen mit
der Bibliothek verwenden, um den Einfügevorgang zu beginnen.

• Wenn im Arbeitsbereich die 21.1.6 Netzsicht angezeigt wird, können Sie diese zusammen mit dem
21.2.4 Hardware-Katalog verwenden, um den Einfügevorgang für ein Gerät zu beginnen.
Der weitere Verlauf ist für alle Möglichkeiten identisch:
• Sie wählen mit dem Hardware-Katalog eine Basiskonfiguration. Im Hardware-Katalog sind die Namen
aller Basiskonfigurationen in einer hierarchischen Baumstruktur angeordnet. Die höchste Ebene ist mit
SIPROTEC 5 bezeichnet. Die Ebene darunter ordnet alle SIPROTEC 5-Geräte hinsichtlich ihres Einsatzberei-
ches, beispielsweise Überstromzeitschutz oder Leitungsdifferentialschutz. Eine weitere Ebene tiefer
sind die für jede Anwendung verfügbaren Gerätetypen platziert, zum Beispiel 7SL87 oder 7SD86. Jeder
Gerätetyp wird durch einen Ordner mit den Namen der wählbaren Basiskonfigurationen repräsentiert.

• Sie legen mit dem Dialog 21.6.5 Neues Gerät hinzufügen die Geräteeigenschaften fest und wählen eine
Applikationsvorlage.

• Sie konfigurieren die Hardware des SIPROTEC 5-Gerätes und ergänzen dabei die noch fehlenden Kompo-
nenten. Dazu benötigen Sie die 21.1.7 Gerätesicht. Auch hier verwenden Sie den Hardware-Katalog, der
strukturiert die Namen aller konfigurierbaren Komponenten enthält.

Gerät über die Projektnavigation hinzufügen


² Doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf Neues Gerät hinzufügen.
Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geöffnet.
² Klicken Sie auf Konfigurieren.
Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geschlossen. Im Arbeitsbereich wird die Netzsicht angezeigt. Im
Aufgabenbereich wird in der Registerkarte Hardware-Katalog der Ordner SIPROTEC 5 angezeigt.
² Wählen Sie eine Basiskonfiguration, legen Sie die Geräteeigenschaften fest und wählen Sie eine Applikati-
onsvorlage.

Gerät mithilfe der Single-Line-Konfiguration und der Bibliothek hinzufügen


² Klicken Sie im Arbeitsbereich auf die Single-Line-Konfiguration.

124 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

² Wählen Sie im Kontextmenü Elemente aus Bibliothek einfügen.


Im Aufgabenbereich wird in der Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken der Ordner Globale DIGSI 5-Bibliothek
angezeigt. In dieser Bibliothek ist der Ordner Single-Line- und Display-Elemente geöffnet.
² Markieren Sie das Element SIPROTEC 5 und ziehen Sie dieses Element mit gedrückter Maustaste in den
Arbeitsbereich.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geöffnet.
² Klicken Sie auf Konfigurieren.
Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geschlossen. Im Arbeitsbereich wird die Netzsicht angezeigt. Im
Aufgabenbereich wird in der Registerkarte Hardware-Katalog der Ordner SIPROTEC 5 angezeigt.
² Wählen Sie eine Basiskonfiguration, legen Sie die Geräteeigenschaften fest und wählen Sie eine Applikati-
onsvorlage.

Gerät mithilfe der Netzsicht und des Hardware-Katalogs hinzufügen


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Netzsicht.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Katalog anzeigen.
Im Aufgabenbereich wird in der Registerkarte Hardware-Katalog der Ordner SIPROTEC 5 angezeigt.
² Wählen Sie eine Basiskonfiguration, legen Sie die Geräteeigenschaften fest und wählen Sie eine Applikati-
onsvorlage.

Basiskonfiguration wählen, Geräteeigenschaften festlegen und Applikationsvorlage wählen


² Öffnen Sie im Hardware-Katalog erst den Ordner SIPROTEC 5 und dann den Ordner mit den Gerätetypen.
Die Namen der für diesen Gerätetyp möglichen Basiskonfigurationen werden gezeigt.
² Markieren Sie den Namen der Basiskonfiguration, die Sie als Grundlage für Ihre Projektierung verwenden
möchten.
Als Hilfestellung werden im Bereich Information ein Bild sowie ein beschreibender Text für die gewählte
Basiskonfiguration angezeigt.
² Ziehen Sie den markierten Namen mit gedrückter Maustaste in die Netzsicht.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geöffnet.
² Legen Sie mit den Auswahllisten im Bereich Geräteeigenschaften wählen die Geräteeigenschaften fest.
² Markieren Sie in der Auswahlliste Applikationsvorlage auswählen den Namen der Applikation, die Sie
als Grundlage für Ihre Projektierung verwenden möchten. Wenn Sie in der Liste keine Vorlage finden, die
für Ihre reale Applikation geeignet ist, wählen Sie die am besten passende Applikationsvorlage aus. Sie
können danach fehlende Funktionen ergänzen oder überzählige Funktionen löschen.
² Klicken Sie auf OK.
Der Dialog Neues Gerät hinzufügen wird geschlossen. Die benötigten Gerätedaten werden geladen und das
spezifizierte SIPROTEC 5-Gerät wird in das Projekt eingefügt. In der Projektnavigation finden Sie jetzt einen
Ordner für das SIPROTEC 5-Gerät. Ebenso wird in der Single-Line-Konfiguration und in der Netzsicht jeweils
ein Symbol für das SIPROTEC 5-Gerät platziert.

Hardware um fehlende Komponenten ergänzen


² Eine ausführliche Beschreibung dazu finden Sie in der Themengruppe Geräte-Hardware konfigurieren.

Verwandte Themen
² 6.1.3 SIPROTEC 5-Gerät einfügen und mit Produkt-Code spezifizieren
² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 125


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.1.5 SIPROTEC 5-Gerät umbenennen

Beim Einfügen in das Projekt erhält ein SIPROTEC 5-Gerät einen Namen. Dieser Name besteht aus der Bezeich-
nung des Gerätetyps und einer fortlaufenden Nummerierung, also zum Beispiel 7SL82_1. Sie können den
Namen eines SIPROTEC 5-Gerätes in der 3.1.2 Projektnavigation ändern.

Namen des SIPROTEC 5-Gerätes in der Projektnavigation ändern


² Klicken Sie in der Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf den Gerätenamen, den Sie ändern
möchten.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Umbenennen.
Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen für das SIPROTEC 5-Gerät ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der eingegebene Name wird übernommen.

Verwandte Themen
² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

6.1.6 Sprache der Vor-Ort-Bedieneinheit einstellen

Das Display des SIPROTEC 5-Gerätes zeigt Informationen in der Landessprache an, die als Sprache der Vor-Ort-
Bedieneinheit eingestellt ist. Die Standardsprache der Bedieneinheit ist Englisch. Zu diesen Informationen
zählen die Bezeichnungen von Einträgen im Bedienbaum sowie die Namen von Parametern und deren
Werten. Sie können für die Bedienung am SIPROTEC 5-Gerät aus unterschiedlichen Landessprachen wählen.
Sie können die Sprache für jedes SIPROTEC 5-Gerät getrennt einstellen.

Sprache auswählen
² Öffnen Sie in der 3.1.2 Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, für die Sie die Sprache
der Vor-Ort-Bedieneinheit einstellen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Geräteinformation.
Im Arbeitsbereich werden mehrere Optionen angezeigt.
² Wählen Sie die Registerkarte 21.5.4 Geräteinformation
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie in der Gruppe Allgemein in der Registerkarte Eigenschaften die Option Parameter.
Im Bereich Geräteeinstellungen werden die Geräteeinstellungen angezeigt.
² Öffnen Sie die Auswahlliste Sprache der Bedieneinheit und wählen Sie aus dieser Liste eine Landes-
sprache.
Damit die gewählte Sprache für die Textanzeige im SIPROTEC 5-Gerät verwendet wird, müssen Sie die Geräte-
einstellungen aus DIGSI 5 in das SIPROTEC 5-Gerät übertragen.

Verwandte Themen
² 2.1.4 Sprachen in DIGSI 5

126 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

6.1.7 SIPROTEC 5-Gerät löschen

Sie löschen SIPROTEC 5-Geräte immer mit der 3.1.2 Projektnavigation aus einem Projekt. Dabei können Sie
auch mehrere SIPROTEC 5-Geräte gleichzeitig löschen.

HINWEIS

i Beim Löschen eines SIPROTEC 5-Gerätes gehen alle gerätebezogenen Daten verloren. Zusätzlich gehen
auch alle Einstellungen und alle Daten verloren, die im Zusammenhang mit anderen SIPROTEC 5-Geräten
stehen. Dazu zählen unter anderem Verknüpfungen innerhalb der GOOSE-Kommunikation und Netzwerk-
verbindungen.

SIPROTEC 5-Geräte in der Projektnavigation löschen


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des SIPROTEC 5-Gerätes, das Sie in der Projektnavi-
gation löschen wollen.
– oder –
² Wenn Sie mehrere SIPROTEC 5-Geräte gleichzeitig löschen wollen, markieren Sie die entsprechenden
Namen und klicken anschließend mit der rechten Maustaste auf einen dieser Namen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Löschen.
Eine Abfrage wird angezeigt.
² Klicken Sie auf Ja.
Damit bestätigen Sie Ihre Aktion.
Die markierten SIPROTEC 5-Geräte werden aus dem Projekt gelöscht und deren Namen aus der Projektnaviga-
tion entfernt.

Verwandte Themen
² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

6.1.8 Gerätedaten drucken

Sie können die Daten eines SIPROTEC 5-Gerätes drucken.

Druckvorgang mit Auswahl der Druckoptionen starten


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Markieren Sie im Projekt den Gerätenamen.
² Klicken Sie im Menü Projekt auf Drucken.
Der Dialog 21.6.23 Drucken wird geöffnet.
² Legen Sie mit diesem Dialog den Druckumfang fest. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
18.2.2 Druckumfang festlegen.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Drucker, ein Dokumentlayout und die Eigenschaften aus. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter 18.2.3 Druckoptionen auswählen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Drucken wird geschlossen, und die gewählten Daten werden gedruckt.

Druckvorgang ohne Auswahl der Druckoptionen starten


² Öffnen Sie die Projektnavigation.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 127


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

² Markieren Sie im Projekt den Gerätenamen.


²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Dialog Drucken wird angezeigt.


² Legen Sie mit diesem Dialog den Druckumfang fest. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
18.2.2 Druckumfang festlegen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Drucken wird geschlossen.
Der Ausdruck wird gestartet.

Verwandte Themen
² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

6.1.9 Geräteinformationen öffnen

Jedem SIPROTEC 5-Gerät sind verschiedene Informationen und Einstellmöglichkeiten zugeordnet, die als
21.5.3 Geräteinformationen zusammengefasst sind.
Für die Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes sind diese Informationen und Einstellungen auf die
folgenden Registerkarten verteilt:
• 21.5.4 Geräteinformation
• 21.5.5 Ressourcenverbrauch

• 21.5.7 Puffer

• 21.5.9 Diagnoseinformationen
Wenn DIGSI 5 online mit einem SIPROTEC 5-Gerät verbunden ist, können Sie zusätzliche Informationen aus
diesem Gerät auslesen und anzeigen. Diese Informationen finden Sie auf folgender Registerkarte:
• 21.5.8 Zeitinformationen
Geräteinformationen für Offline-Konfiguration anzeigen
² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, für die Sie die Geräteinformationen anzeigen wollen.
² Doppelklicken Sie auf Geräteinformation.
Im Arbeitsbereich werden die beschriebenen Registerkarten angezeigt.

Geräteinformationen für Online-Konfiguration anzeigen


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Öffnen Sie in der Liste der Online-Zugänge das betreffende Online-Gerät.
² Doppelklicken Sie auf Geräteinformation.
Im Arbeitsbereich werden die beschriebenen Registerkarten angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten
² 16.4.8 Gerätediagnose- und Sicherheitsmeldepuffer lesen
² 14.6.5 Datum und Uhrzeit im SIPROTEC 5-Gerät einstellen
² 16.4.9 Diagnoseinformationen lesen

128 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.1 Geräte in Projekten verwalten

6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen

Die 21.5.10 Geräteeinstellungen fassen verschiedene gerätespezifische Einstellungen und Aktionen


zusammen.
Um die Geräteeinstellungen zu öffnen, haben Sie abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation folgende
Möglichkeiten:
• Sie können die Geräteeinstellungen mit der 3.1.2 Projektnavigation öffnen. Die Geräteeinstellungen
werden dann mit dem 21.1.9 Parameter-Editor im Arbeitsbereich angezeigt.

• Wenn Sie zum Bearbeiten einer Funktion den Parameter-Editor schon geöffnet haben, können Sie die
Geräteeinstellungen direkt aus dem Parameter-Editor öffnen. Die Geräteeinstellungen werden dann mit
dem Parameter-Editor im Arbeitsbereich angezeigt.

• Sie können die Geräteeinstellungen mithilfe der Gerätesymbole in der Single-Line-Konfiguration, in der
21.1.7 Gerätesicht oder in der 21.1.6 Netzsicht öffnen. Die Geräteeinstellungen werden dann im Inspek-
torfenster angezeigt.

Geräteeinstellungen über die Projektnavigation öffnen


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, für die Sie die Anzahl der Para-
metergruppen ändern wollen.
² Öffnen Sie den Ordner Einstellungen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Geräteeinstellungen.
Im Arbeitsbereich werden der Parameter-Editor geöffnet und die Geräteeinstellungen angezeigt.

Geräteeinstellungen aus dem Parameter-Editor öffnen


²
Klicken Sie in der 21.7.12 Symbolleiste Parameter-Editor auf die Schaltfläche .

Im Parameter-Editor werden die Geräteeinstellungen angezeigt.

Geräteeinstellungen mithilfe der Gerätesymbole öffnen


² Markieren Sie in der Single-Line-Konfiguration, in der Gerätesicht oder in der Netzsicht das SIPROTEC 5-
Gerät, für das Sie die Anzahl der Parametergruppen ändern wollen.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe 20.2.2 Parameter.
In der Registerkarte Eigenschaften werden die Geräteeinstellungen angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.1.1 Übersicht zu SIPROTEC 5-Geräten

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 129


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.2 Geräte in einer Verzeichnisstruktur verwalten

6.2 Geräte in einer Verzeichnisstruktur verwalten

6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

Durch das Anlegen einer Verzeichnisstruktur können Sie in DIGSI 5 die Geräte eines Projektes nach den
eigenen Wünschen verwalten. Über diese Verzeichnisstruktur behalten Sie leicht den Überblick über Ihre
Unterstationkonfiguration und können bequem nach einem Gerät im Projekt suchen. SIPROTEC 5-Geräte mit
enthaltenen Einstellwerten, Kommunikationsparametern, Prozessdaten und vieles mehr können zusammen-
gefasst unter einem Ordnernamen in einem Projekt gespeichert werden.
Anders gesagt: Sie müssen in einem Projekt nur einen Ordner öffnen, um Zugang zu allen Geräten dieses
speziellen Projektes zu haben. Umgekehrt speichern Sie alle Änderungen in dem Ordner, indem Sie nur die
Projektdatei speichern. Wenn Sie ein Projekt geöffnet haben, wird die Verzeichnisstruktur hierarchisch struktu-
riert in der 3.1.2 Projektnavigation dargestellt. Über Symbole und Texteinträge in der Projektnavigation haben
Sie dann Zugang zu den Projektdaten, den Ordnern und auch zu damit verknüpften Aktionen.

Verwandte Themen
6.2.2 Eine Verzeichnisstruktur anlegen
6.2.3 Ein Gerät in der Verzeichnisstruktur hinzufügen
6.2.4 Eine Verzeichnisstruktur löschen
6.2.5 Ordner in der Verzeichnisstruktur verschieben
6.2.6 Geräte in der Verzeichnisstruktur verschieben
6.2.7 Eine Verzeichnisstruktur kopieren
6.2.8 Geräte in der Verzeichnisstruktur kopieren
6.2.9 Eine Verzeichnisstruktur umbenennen

6.2.2 Eine Verzeichnisstruktur anlegen

Sie können in einem Projekt eine Verzeichnisstruktur anlegen, um Geräte nach Ihren Wünschen zu verwalten.

Eine neue Verzeichnisstruktur anlegen


² Klicken Sie in der 3.1.2 Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf den Projektnamen.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Wählen Sie Gruppe hinzufügen.
Die Gruppe wird mit einem durchgängig nummerierten Standardnamen hinzugefügt (z.B. Gruppe_1)
und in der Projektnavigation angezeigt. Geben Sie optional einen anderen Namen für die Gruppe ein.

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

6.2.3 Ein Gerät in der Verzeichnisstruktur hinzufügen

² Klicken Sie in der 3.1.2 Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf den Gruppennamen.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Wählen Sie Neues Gerät hinzufügen.
Der Dialog 21.6.5 Neues Gerät hinzufügen wird geöffnet.
² Geben Sie die erforderlichen Daten ein.
² Klicken Sie auf OK.
Das Gerät wird unter dem gewählten Ordner/der gewählten Gruppe hinzugefügt.

130 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.2 Geräte in einer Verzeichnisstruktur verwalten

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

6.2.4 Eine Verzeichnisstruktur löschen

² Klicken Sie in der 3.1.2 Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf den Gruppennamen.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Klicken Sie dort auf Löschen.
Als Bestätigung des Löschvorgangs erscheint eine Popup-Meldung.
² Klicken Sie auf Ja.
Der Ordner wird mit all seinen Inhalten gelöscht (z.B. den Geräten und den Unterordnern).

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

6.2.5 Ordner in der Verzeichnisstruktur verschieben

² Wählen Sie in der 3.1.2 Projektnavigation die Gruppe, die Sie verschieben wollen.
² Fügen Sie den gewählten Ordner per Drag & Drop in den Zielordner ein.
Der Ordner wird verschoben und als Unterordner in den Zielordner eingefügt.

HINWEIS

i Im Falle von Konflikten können Sie den Ordner umbenennen und einfügen oder den bestehenden Ordner
ersetzen und die Verzeichnisstruktur verschieben.

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

6.2.6 Geräte in der Verzeichnisstruktur verschieben

² Wählen Sie in der 3.1.2 Projektnavigation das Gerät, das Sie von einem in einen anderen Ordner
verschieben wollen.
² Fügen Sie das gewählte Gerät per Drag & Drop in den Zielordner ein.
Das Gerät wird verschoben und im Zielordner in der Projektnavigation angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

6.2.7 Eine Verzeichnisstruktur kopieren

² Klicken Sie in der 3.1.2 Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf einen Gruppennamen.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Wählen Sie Kopieren.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Gruppennamen des Zielordners.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 131


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.2 Geräte in einer Verzeichnisstruktur verwalten

² Wählen Sie Einfügen.


Der Ordner wird hinzugefügt und als Unterordner angezeigt.

HINWEIS

i Im Falle von Konflikten können Sie den Ordner umbenennen und einfügen oder den bestehenden Ordner
ersetzen und die Verzeichnisstruktur kopieren.

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

6.2.8 Geräte in der Verzeichnisstruktur kopieren

² Klicken Sie in der 3.1.2 Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf einen Gerätenamen.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Wählen Sie Kopieren.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Gruppennamen des Zielordners.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Wählen Sie Einfügen.
Das Gerät wird dem Zielordner hinzugefügt.

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

6.2.9 Eine Verzeichnisstruktur umbenennen

² Klicken Sie in der 3.1.2 Projektnavigation mit der rechten Maustaste auf den Ordner, den Sie umbe-
nennen wollen.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Wählen Sie Umbenennen.
Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen für den Ordner ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der Name wird akzeptiert, wenn er auf der Ebene eindeutig ist. Ist dies nicht der Fall, wird eine Fehlermeldung
angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.2.1 Übersicht zur Verzeichnisstruktur in DIGSI 5

132 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

Die SIPROTEC 5-Baureihe umfasst modulare sowie nicht modulare Geräte.


Modulare Geräte bestehen aus einem Basismodul (1/3 von 19 Zoll) und lassen sich mit Erweiterungsmodulen
(1/6 von 19 Zoll) erweitern. Die Gerätetyp-Kennzeichnung der modularen Geräte ist XXX85, XXX86 oder
XXX87, z.B. 7SA86.
Geräte des Typs xxx84 haben dieselben Hardware-Eigenschaften wie modulare Geräte, sind aber nicht mit
Erweiterungsmodulen erweiterbar.
Alle nicht modularen Geräte bestehen immer nur aus einem Basismodul (1/3 von 19 Zoll) und lassen sich
nicht mit Erweiterungsmodulen (1/6 von 19 Zoll) erweitern. Die Gerätetyp-Kennzeichnung der nicht-modu-
laren Geräte ist 7XX82, z.B. 7SJ82.

Systembaukasten für modulare Geräte


Der Systembaukasten ist modular aufgebaut. Die Module können nach Hardware-Merkmalen ausgewählt
werden. Die Merkmale sind:
• Modulgröße
• Bauweise

• Befestigung der Vor-Ort-Bedieneinheit

• Ausführung der Vor-Ort-Bedieneinheit

• Ein- und Ausgabebaugruppe

• Steckmodule
Die Module sind in 2 Größen erhältlich:
• Basismodul (1/3 von 19 Zoll)
• Erweiterungsmodul (1/6 von 19 Zoll)
Die Geräte sind in den folgenden 3 Bauformen erhältlich:
• Einbaugeräte mit direkt am Gerät montierter Vor-Ort-Bedieneinheit
• Aufbaugeräte mit integrierter Vor-Ort-Bedieneinheit

• Aufbaugeräte mit abgesetzter Vor-Ort-Bedieneinheit


Basismodule enthalten immer die Stromversorgungsbaugruppe PS201 und eine Ein- und Ausgabebaugruppe
IO2XX.
Erweiterungsmodule enthalten eine Ein- und Ausgabebaugruppe IO2XX oder eine Steckmodul-Trägerbau-
gruppe mit integrierter Stromversorgung CB202. Das 1. Erweiterungsmodul der 2. Gerätezeile enthält immer
die Stromversorgungsbaugruppe PS203.
Die Steckmodule sind für unterschiedliche Applikationen verfügbar. Steckmodule können in ein Basismodul
oder in ein Erweiterungsmodul mit einer Steckmodul-Trägerbaugruppe mit integrierter Stromversorgung
CB202 eingebaut werden.
Ein Basismodul mit einer Vor-Ort-Bedieneinheit ist schon ein eigenständiges SIPROTEC 5-Gerät, das auch ohne
Erweiterungsmodule funktionsfähig ist. Um zusätzliche Funktionalität und mehr Prozessanschlüsse zu
erhalten, können Sie ein Basismodul mit bis zu 4 Erweiterungsmodulen ergänzen. Bei diesem Maximalausbau
erhalten Sie ein 19 Zoll breites Gesamtgerät. Auf dieser Ebene können Sie beispielsweise die Funktionalität
einer Eineinhalb-Leistungsschalter-Applikation realisieren.
Der Begriff Gerät bezieht sich bei SIPROTEC 5 immer auf die Gesamtheit aller Basis-, Erweiterungs- und Steck-
module sowie der dazu passenden Vor-Ort-Bedieneinheiten. Ein SIPROTEC 5-Gerät muss immer genau 1 Basis-
modul enthalten. Die folgenden Abbildungen zeigen eine 1-zeilige Beispielkonfiguration mit 1 Basismodul und
4 Erweiterungsmodulen in der Vorderansicht und in der Rückansicht.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 133


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

[sc_digsi_front_view, 1, --_--]

134 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

[sc_digsi_rear_view, 1, --_--]

Hardware-Merkmale der nicht modularen Geräte (7xx82)


Die Module können nach Hardware-Merkmalen ausgewählt werden. Die Merkmale sind:
• Modulgröße:
1/3 von 19 Zoll

• Bauweise:
Einbaugeräte mit direkt am Gerät montierter Vor-Ort-Bedieneinheit
Sie können eine der folgenden Vor-Ort-Bedieneinheit wählen:
• Mit großem Display, Tastatur und 16 zweifarbigen Leuchtdioden

• Mit kleinem Display, Tastatur und 16 zweifarbigen Leuchtdioden


Das Modul enthält immer die Stromversorgungsbaugruppe PS101 und eine Ein- und Ausgabebaugruppe
IO10X. Die Ein- und Ausgabebaugruppe IO10X enthält die Anschlüsse für Strom- und Spannungswandler.
Optional kann in dem Modul eine weitere Ein- und Ausgabebaugruppe IO110 für zusätzliche binäre Ein- und
Ausgänge bestückt werden.
Die Steckmodule sind für unterschiedliche Applikationen verfügbar.

Basis- und Erweiterungsmodule


Basis- und Erweiterungsmodule unterscheiden sich zunächst durch ihre Breite. Ein Basismodul nimmt ein
Drittel der Breite eines 19-Zoll-Rahmens in Anspruch, ein Erweiterungsmodul ein Sechstel. Die doppelte Breite
des Basismoduls schafft Platz auf der Rückseite für Prozessanschlüsse und Steckmodule. Das Erweiterungs-
modul kann entweder zusätzliche Prozessanschlüsse oder zusätzliche Kommunikationsanschlüsse bereit-
stellen. Die 2. Reihe ist mit Steckplätzen verfügbar, die von 7 bis 12 nummeriert sind. Der 1. Steckplatz der 2.
Reihe mit der Steckplatznummer 7 ist für die Stromversorgung reserviert (PS 203). Die Steckplätze, die von 8
bis 12 nummeriert sind, können E/A-Module ohne Leuchtdioden aufnehmen. Die Art und die Anzahl der

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 135


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

Prozessanschlüsse eines Basis- oder Erweiterungsmoduls hängen von der Auswahl einer bestimmten Ein-/
Ausgabebaugruppe ab. Der Systembaukasten enthält eine Vielzahl unterschiedlicher Ein-/Ausgabebau-
gruppen.
Wenn Sie zusätzliche Kommunikationsanschlüsse benötigen, können Sie das Erweiterungsmodul CB202
verwenden. Das Erweiterungsmodul CB202 besitzt keine direkten Prozessanschlüsse, sondern stattdessen 3
Steckplätze für zusätzliche Steckmodule. Sie können das Erweiterungsmodul CB202 mit 2 Kommunikations-
modulen und 1 Steckmodul zur Messwertumformung bestücken.
Mit den E/A-Erweiterungsmodulen 230 und 233 lassen sich die Fähigkeiten des SIPROTEC-Geräts verbessern:
Sie können eine Vielzahl von Binäreingängen konfigurieren. Bis zu 48 Binäreingänge (12 Gruppen mit 4
Kanälen pro Gruppe) können in einem einzigen E/A-Modul konfiguriert werden. Ebenso lassen sich mit dem
E/A-Erweiterungsmodul 231 die Fähigkeiten des SIPROTEC-Geräts verbessern: Sie können eine Vielzahl von
Binäreingängen und -ausgängen konfigurieren. Bis zu 24 Binäreingänge (6 Gruppen mit 4 Kanälen pro
Gruppe) und 24 Binärausgänge können in einem einzigen E/A-Modul konfiguriert werden.
Bei den E/A-Erweiterungsmodulen 230 und 231 gilt der für den ersten Kanal jeder Gruppe geltende Schwell-
wert auch für die anderen 3 Kanäle dieser Gruppe. Das E/A-Erweiterungsmodul 233 hat einen festen Schwell-
wert – Niedr: 85 V, Hoch: 105 V – und dieser ändert sich auch nicht, wenn Sie den Wert für die Option Grenz-
wert des Binäreingangskanals im 21.5.10 Geräteeinstellungen-Editor ändern. Der Schwellwert in der Regis-
terkarte Eigenschaften des Editors 21.3.2 Informationsrangierung im 21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor ist
immer schreibgeschützt. Einzelne oder alle der verfügbaren 9 E/A-Steckplätze, die von 3 bis 6 oder von 8 bis
12 nummeriert sind, können mit dem E/A-Erweiterungsmodul 230, 231 oder 233 konfiguriert werden. In der
Hardware-Konfiguration können Sie mithilfe des Produkt-Codes ein Gerät mit diesem Modul erstellen, oder Sie
können das E/A-Erweiterungsmodul 230, 231 oder 233 aus dem Hardware-Katalog auf die verfügbaren E/A-
Steckplätze ziehen. Im Anschluss an die Hardware-Synchronisierung können Sie die Binäreingänge und/oder
Binärausgänge für die jeweiligen E/A-Module mit dem 21.3.2 Informationsrangierung-Editor konfigurieren.
Beim E/A-Erweiterungsmodul PB 201 können Sie die gewünschten Einstellungen über die Registerkarte Eigen-
schaften auswählen. Sie können folgende Optionen aus der Auswahlliste für die Option SMV-Kanalauswahl
im Bereich Konfiguration unter E/A-Module und Erweiterungsmodule in der Registerkarte Eigenschaften
des PB 201 wählen:
• 12 Strom- und 12 Spannungskanäle
• 24 Stromkanäle

HINWEIS

i Die Änderung der Konfigurationsoptionen bewirkt eine Inkonsistenz im Gerät und es erscheint eine Sicher-
heitsabfrage zur Synchronisierung des Geräts mit der Hardware. Synchronisieren Sie das Gerät mit der
Hardware, um fortfahren zu können.

Die Vor-Ort-Bedieneinheit mit Drucktasten ist mit 8 Leuchtdioden und 8 Funktionstasten ausgestattet. Sie
kann für alle E/A-Module außer den Modulen IO 230, IO 231 und IO 233 als Vor-Ort-Bedieneinheit eingesetzt
werden. Das Drucktastenmodul muss in der ersten Reihe an Position 3 eingesetzt werden. Wenn das Gerät
über einen Schlüsselschalter verfügt, muss es an Position 4 eingesetzt werden. Pro Gerät ist 1 Drucktasten-
modul zulässig.

Vor-Ort-Bedieneinheit
Die Vor-Ort-Bedieneinheit ist innerhalb des SIPROTEC 5-Systembaukastens eine eigenständige Hardware-
Komponente. Dadurch können Sie je nach Anforderung ein Basis- oder Erweiterungsmodul mit einer geeig-
neten Vor-Ort-Bedieneinheit kombinieren. Sowohl für Basismodule als auch für Erweiterungsmodule bietet der
Systembaukasten jeweils 3 unterschiedliche Vor-Ort-Bedieneinheiten zur Auswahl an.
Bei Basismodulen können Sie eine der folgenden 3 Varianten der Vor-Ort-Bedieneinheit wählen:
• Mit großem Display, Tastatur und 16 zweifarbigen Leuchtdioden
• Mit kleinem Display, Tastatur und 16 zweifarbigen Leuchtdioden

• Ohne Display, ohne Tastatur (Standard), aber mit 16 zweifarbigen Leuchtdioden

136 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

Bei Erweiterungsmodulen können Sie eine der folgenden 4 Varianten der Vor-Ort-Bedieneinheit wählen:
• Mit 16 einfarbigen Leuchtdioden und 2 Schlüsselschaltern
• Mit 16 einfarbigen Leuchtdioden

• Mit 8 Leuchtdioden und 8 Funktionstasten

• Ohne Anzeigeelemente
Zusätzlich sind die Vor-Ort-Bedieneinheiten in den Ausprägungen US, Chinesisch und Standard verfügbar.
Diese Ausprägungen unterscheiden sich durch die Farben der Steuertasten und der Beschriftung der Tasten.

Steckmodule
Jedes Basismodul sowie das Erweiterungsmodul CB202 besitzt Steckplätze für Steckmodule. Mit Steckmodulen
können Sie ein SIPROTEC 5-Gerät optimal in eine Systemumgebung einbinden und an die jeweiligen Prozess-
gegebenheiten anpassen.
Steckmodule gibt es für die Bereiche Kommunikation und Messwerterfassung.
• Steckmodule für Kommunikation
Die Kommunikationssteckmodule aus dem SIPROTEC 5-Systembaukasten erlauben Ihnen, das
SIPROTEC 5-Gerät optimal in alle gängigen Systemumgebungen einzubinden. Möglich wird das durch
viele Schnittstellenvarianten und unterschiedliche Protokolle.

• Steckmodul für Messwerterfassung


Dieses Steckmodul erfasst analoge Messwerte von externen Messwandlern und Sensoren. Jedes Modul
besitzt 4 Stromeingänge für Messwerte im Bereich von 0 mA bis 20 mA. Das SIPROTEC 5-Gerät wandelt
den aufgezeichneten Wert über einen programmierbaren Faktor in den tatsächlichen Messwert um.

Verwandte Themen
6.3.2 Gerätesicht öffnen

6.3.2 Gerätesicht öffnen

In der 21.1.7 Gerätesicht können Sie die Konfiguration eines einzelnen SIPROTEC 5-Gerätes überprüfen und
ändern.
Um die Gerätesicht zu öffnen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Gerätesicht mit der 3.1.2 Projektnavigation öffnen.
• Sie können aus der 21.1.6 Netzsicht zur Gerätesicht wechseln.

• Sie können die Gerätesicht aus dem 21.1.2 Single-Line-Editor öffnen.


Bei allen Alternativen wird die Gerätesicht im Arbeitsbereich angezeigt.

Gerätesicht mithilfe der Projektnavigation öffnen


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, deren Gerätekonfiguration in
der Gerätesicht anzeigt werden soll.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Hardware und Protokolle.
Im Arbeitsbereich wird die Gerätesicht angezeigt.

Von der Netzsicht zur Gerätesicht wechseln


² Markieren Sie in der Netzsicht das SIPROTEC 5-Gerät, für das die aktuelle Konfiguration angezeigt
werden soll.
² Wählen Sie in der Netzsicht die Registerkarte Gerätesicht.
– oder –

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 137


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

² Doppelklicken Sie in der Netzsicht auf das SIPROTEC 5-Gerät, für das die aktuelle Konfiguration angezeigt
werden soll.
In beiden Fällen wird im Arbeitsbereich die Gerätesicht angezeigt.

Gerätesicht aus der Single-Line-Konfiguration öffnen


² Klicken Sie in der Single-Line-Konfiguration mit der rechten Maustaste auf das SIPROTEC 5-Gerät, für das
die aktuelle Konfiguration angezeigt werden soll.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Hardware-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird die Gerätesicht angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.3.3 Ansicht in der Gerätesicht skalieren
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.3 Ansicht in der Gerätesicht skalieren

Sie können die Darstellungsgröße der 21.1.7 Gerätesicht verändern und damit an die jeweilige Arbeitssitua-
tion anpassen.
Um die Ansicht zu skalieren, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Ansicht in vordefinierten Stufen skalieren.
• Sie können die Ansicht prozentweise skalieren.

• Sie können einen definierten Endzustand wählen.

• Sie können einen rechteckigen Ausschnitt der Ansicht vergrößern.


Zusätzlich können Sie mithilfe einer Übersichtsnavigation schnell zu bestimmten Bereichen der Gerätesicht
navigieren.

Ansicht in vordefinierten Stufen skalieren


² Klicken Sie in der 21.7.5 Symbolleiste Gerätesicht auf die Pfeilschaltfläche.
Ein Untermenü mit weiteren Schaltflächen wird angezeigt.
²
Klicken Sie in diesem Untermenü auf eine der 2 Schaltflächen oder .

HINWEIS

i Die jeweilige Schaltfläche ist inaktiv, wenn die maximale oder minimale Darstellungsgröße erreicht ist.

Vorder- und Rückansicht des SIPROTEC 5-Gerätes werden größer beziehungsweise kleiner dargestellt.

Ansicht als Prozentwert skalieren


² Öffnen Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht die Auswahlliste .

² Wählen Sie einen Prozentwert.


– oder –
² Geben Sie in das Eingabefeld der Auswahlliste einen ganzzahligen Prozentwert zwischen 50 und 500 ein.
² Klicken Sie außerhalb des Eingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.

138 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

Vorder- und Rückansicht des SIPROTEC 5-Gerätes werden in der gewählten oder eingegebenen prozentualen
Größe dargestellt.

Definierten Endzustand wählen


² Öffnen Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht die Auswahlliste .

² Wählen Sie einen der 3 definierten Endzustände.


Vorder- und Rückansicht des SIPROTEC 5-Gerätes werden in dem gewünschten Endzustand dargestellt.

Übersichtsnavigation verwenden
² Solange die Gerätesicht im Arbeitsbereich sichtbar ist, befindet sich ein Symbol in der rechten unteren
Ecke des Arbeitsbereichs. Klicken Sie auf dieses Symbol.
Ein kleines Fenster wird geöffnet. Das Fenster zeigt eine verkleinerte Darstellung der Gerätesicht. Der Maus-
zeiger verwandelt sich in einen rechteckigen Sucher.
² Bewegen Sie den Sucher auf den Bereich der Gerätesicht, der im Arbeitsbereich angezeigt werden soll.
Die Gerätesicht wird zeitgleich mit der Mausbewegung aktualisiert.
² Lassen Sie die Maustaste los, sobald Sie die gewünschte Darstellung erreicht haben.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.4 Zwischen verschiedenen Gerätekonfigurationen wechseln

Die 21.1.7 Gerätesicht zeigt immer nur die Konfiguration eines einzigen SIPROTEC 5-Gerätes. Um schnell
zwischen den Konfigurationen verschiedener SIPROTEC 5-Geräte zu wechseln, verwenden Sie die Auswahlliste
in der 21.7.5 Symbolleiste Gerätesicht.

Mit der Auswahlliste zwischen Gerätekonfigurationen wechseln


² Öffnen Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht die Geräteauswahlliste.
Die Liste zeigt Ihnen die Namen aller im Projekt vorhandenen SIPROTEC 5-Geräte.
² Wählen Sie aus dieser Liste den Namen des SIPROTEC 5-Gerätes, dessen Konfiguration in der Gerätesicht
angezeigt werden soll.
In der Gerätesicht wird die Hardware-Konfiguration des gewählten SIPROTEC 5-Gerätes angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.5 Hardware-Komponentenbezeichnungen ein- und ausblenden

Basismodule, Erweiterungsmodule und Vor-Ort-Bedieneinheiten besitzen Bezeichnungen. Sie können Bezeich-


nungen gemeinsam für alle diese Hardware-Komponenten in der 21.1.7 Gerätesicht ein- und ausblenden.

Hardware-Komponentenbezeichnungen einblenden
²
Klicken Sie in der 21.7.5 Symbolleiste Gerätesicht auf die Schaltfläche .

Alle Hardware-Komponentenbezeichnungen werden eingeblendet.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 139


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

Hardware-Komponentenbezeichnungen ausblenden
²
Klicken Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht auf die Schaltfläche .

Alle Hardware-Komponentenbezeichnungen werden ausgeblendet.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.6 Zwischenablage verwenden

Unterhalb der 21.7.5 Symbolleiste Gerätesicht befindet sich ein Bereich, der als Zwischenablage bezeichnet
wird. In der Zwischenablage können Sie nicht verwendete Hardware-Komponenten zwischenlagern.
In Verbindung mit der Zwischenablage haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können Hardware-Komponenten aus dem Hardware-Katalog oder der Gerätekonfiguration in die
Zwischenablage verschieben.

• Sie können Hardware-Komponenten aus der Zwischenablage in die Gerätekonfiguration verschieben.

• Sie können Hardware-Komponenten aus der Zwischenablage in die Gerätekonfiguration kopieren.


Der Vorteil dabei ist, dass alle Einstellungen einer Hardware-Komponente erhalten bleiben. Sie können die
Einstellungen einer Hardware-Komponente auch dann ändern, während sich diese in der Zwischenablage
befindet. So können Sie zum Beispiel eine mehrfach benötigte Hardware-Komponente in die Zwischenablage
legen, dort parametrieren und anschließend an die jeweiligen Einbaupositionen der Gerätekonfiguration
kopieren.
Die Zwischenablage ist als Standard ausgeblendet. Sie können die Zwischenablage ein- und auch wieder
ausblenden.

Zwischenablage anzeigen
²
Klicken Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht auf die Schaltfläche .

Die Zwischenablage wird eingeblendet.

Zwischenablage ausblenden
²
Klicken Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht auf die Schaltfläche .

Die Zwischenablage wird ausgeblendet.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.7 Hardware-Komponente aus dem Hardware-Katalog hinzufügen

Der Hardware-Katalog enthält Hardware-Komponenten, mit denen Sie die aktuelle Gerätekonfiguration
ergänzen können.
Um eine Hardware-Komponente aus dem 21.2.4 Hardware-Katalog der Gerätekonfiguration oder der
Zwischenablage hinzuzufügen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Hardware-Komponente per Drag & Drop hinzufügen.
• Sie können die Hardware-Komponente mit einem Doppelklick hinzufügen.

• Sie können die Hardware-Komponente mit Kopieren und Einfügen hinzufügen.


Damit Sie Komponenten hinzufügen können, muss der Hardware-Katalog geöffnet sein.

140 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

Wenn Sie im Hardware-Katalog ein Element markieren, zeigt das Informationsfenster Detailinformationen zu
diesem Element an. Diese Informationen erhalten Sie als Text, aber auch als Grafik, zum Beispiel als Diagramm
eines Kommunikationsmoduls.

Hardware-Katalog öffnen
² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte Hardware-Katalog.
– oder –
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Gerätesicht auf das Gerät.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Katalog anzeigen.
Im Aufgabenbereich wird der Hardware-Katalog angezeigt.

Hardware-Komponente per Drag & Drop hinzufügen


² Wählen Sie im Hardware-Katalog die gewünschte Hardware-Komponente. Ziehen Sie diese anschließend
mit gedrückter Maustaste in die Zwischenablage oder auf die gewünschte Einbauposition in der
21.1.7 Gerätesicht.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste auf einer zulässigen Position los.
Die Hardware-Komponente wird an der gewählten Einbauposition beziehungsweise in der Zwischenablage
platziert.

Hardware-Komponente mit einem Doppelklick hinzufügen


² Markieren Sie in der Gerätesicht eine freie, für die Hardware-Komponente geeignete Einbauposition oder
markieren Sie die Zwischenablage.
² Doppelklicken Sie im Hardware-Katalog auf die Bezeichnung der Hardware-Komponente.
Wenn die markierte Einbauposition zulässig ist, wird die Hardware-Komponente dort platziert. Wenn Sie die
Zwischenablage markiert haben, wird die Hardware-Komponente in die Zwischenablage eingefügt.

HINWEIS

i Wenn Sie keine Einbauposition markieren, wird die Hardware-Komponente auf die erste freie und für die
Hardware-Komponente geeignete Einbauposition platziert.

Komponente mit Kopieren und Einfügen hinzufügen


² Klicken Sie im Hardware-Katalog mit der rechten Maustaste auf die Bezeichnung der gewünschten Hard-
ware-Komponente.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Kopieren.
² Klicken Sie in der Gerätesicht mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Einbauposition oder auf die
Zwischenablage.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Einfügen. Dieser Menüeintrag ist nur dann aktiv, wenn die Einbauposi-
tion zulässig ist oder wenn Sie die Hardware-Komponente in die Zwischenablage einfügen wollen.
– oder –
² Markieren Sie im Hardware-Katalog die Bezeichnung der gewünschten Hardware-Komponente.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

² Markieren Sie in der Gerätesicht eine freie, für die Hardware-Komponente geeignete Einbauposition oder
markieren Sie die Zwischenablage.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 141


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche . Diese Schaltfläche ist nur dann
aktiv, wenn die Einbauposition zulässig ist oder wenn Sie die Hardware-Komponente in die Zwischenab-
lage einfügen wollen.
In beiden Fällen wird die Hardware-Komponente an der gewählten Einbauposition beziehungsweise in der
Zwischenablage platziert.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.8 Hardware-Komponente im Hardware-Katalog suchen

Wenn Sie den Namen der einzufügenden Hardware-Komponente kennen, unterstützt Sie die Suchfunktion
beim Auffinden der Hardware-Komponente im 21.2.4 Hardware-Katalog.

Hardware-Komponente mit ihrem Namen im Katalog suchen


² Geben Sie in das Texteingabefeld am oberen Rand des Hardware-Katalogs den Namen der gesuchten
Hardware-Komponente ein.
²
Klicken Sie auf eine der 2 Schaltflächen oder .

Wenn Sie auf die Schaltfläche geklickt haben, wird der Katalog von oben nach unten durchsucht. Wenn

Sie auf die Schaltfläche geklickt haben, wird der Katalog von unten nach oben durchsucht. Wenn eine
Hardware-Komponente mit dem eingegebenen Namen im Katalog vorhanden ist, wird das Katalogverzeichnis
an der entsprechenden Stelle geöffnet und der Name markiert.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.9 Hardware-Komponente verschieben

Um Hardware-Komponenten zu verschieben, haben Sie folgende Möglichkeiten:


• Innerhalb eines SIPROTEC 5-Geräts
• Zwischen SIPROTEC 5-Gerät und Ablage

• Zwischen 2 SIPROTEC 5-Geräten


Für die 1. und 2. Möglichkeit verwenden Sie Drag & Drop, für die 3. Möglichkeit verwenden Sie Kopieren und
Einfügen.

HINWEIS

i Wenn Sie ein vernetztes Kommunikationsmodul in die Ablage oder in ein anderes SIPROTEC 5-Gerät
verschieben, wird das Modul vom Netz entkoppelt. Die Einstellungen, zum Beispiel die Wahl eines
bestimmten Protokolls, bleiben aber erhalten.

Hardware-Komponenten innerhalb eines SIPROTEC 5-Gerätes oder zwischen SIPROTEC 5-Gerät und Ablage
verschieben
² Markieren Sie in der Ablage oder in einem SIPROTEC 5-Gerät die Hardware-Komponente, die Sie
verschieben wollen.

142 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

² Ziehen Sie die Hardware-Komponente mit gedrückter Maustaste auf die neue Einbauposition im
SIPROTEC 5-Gerät oder in die Ablage.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste an einer zulässigen Einbauposition oder im Bereich der Ablage los.
Die Hardware-Komponente wird an der gewählten Einbauposition beziehungsweise in der Ablage platziert.

Hardware-Komponente zwischen 2 SIPROTEC 5-Geräten verschieben


² Klicken Sie in einem SIPROTEC 5-Gerät mit der rechten Maustaste auf die Hardware-Komponente, die Sie
verschieben wollen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Ausschneiden. Dieser Menüeintrag ist nur dann aktiv, wenn die Hard-
ware-Komponente ausgeschnitten werden kann.
² Öffnen Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht die Geräteauswahlliste. Wählen Sie aus dieser Liste den
Namen des SIPROTEC 5-Gerätes, in das Sie die Hardware-Komponente einfügen wollen.
In der Gerätesicht wird die Hardware-Konfiguration des gewählten SIPROTEC 5-Gerätes angezeigt.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Einbauposition.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Einfügen. Dieser Menüeintrag ist nur dann aktiv, wenn die Einbauposi-
tion zulässig ist.
Die ausgeschnittene Hardware-Komponente wird am Ursprungsort gelöscht und am Zielort eingefügt.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.10 Hardware-Komponente kopieren

Um Hardware-Komponenten zu kopieren, haben Sie folgende Möglichkeiten:


• Innerhalb eines SIPROTEC 5-Gerätes
• Zwischen SIPROTEC 5-Gerät und Ablage

• Zwischen 2 SIPROTEC 5-Geräten


Für die 1. und 2. Möglichkeit verwenden Sie Drag & Drop, für die 3. Möglichkeit verwenden Sie Kopieren und
Einfügen.

HINWEIS

i Wenn Sie ein vernetztes Kommunikationsmodul in die Ablage oder in ein anderes SIPROTEC 5-Gerät
kopieren, wird das kopierte Modul vom Netz entkoppelt. Die Einstellungen, zum Beispiel die Wahl eines
bestimmten Protokolls, bleiben aber erhalten.

Hardware-Komponenten innerhalb eines SIPROTEC 5-Gerätes oder zwischen SIPROTEC 5-Gerät und Ablage
kopieren
² Markieren Sie in der Ablage oder in einem SIPROTEC 5-Gerät die Hardware-Komponente, die Sie kopieren
wollen.
² Halten Sie die Taste <Strg> gedrückt und ziehen Sie die markierte Hardware-Komponente mit gedrückter
Maustaste auf die neue Einbauposition im SIPROTEC 5-Gerät oder in die Ablage.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste und die Taste <Strg> an einer zulässigen Einbauposition oder im Bereich der
Ablage los.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 143


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

Die Hardware-Komponente wird an der gewählten Einbauposition beziehungsweise in der Ablage platziert.

Hardware-Komponente zwischen 2 SIPROTEC 5-Geräten kopieren


² Klicken Sie in einem SIPROTEC 5-Gerät mit der rechten Maustaste auf die Hardware-Komponente, die Sie
verschieben wollen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Kopieren. Dieser Menüeintrag ist nur dann aktiv, wenn die Hardware-
Komponente kopiert werden kann.
² Öffnen Sie in der Symbolleiste der Gerätesicht die Geräteauswahlliste. Wählen Sie aus dieser Liste den
Namen des SIPROTEC 5-Gerätes, in das Sie die Hardware-Komponente einfügen wollen.
In der Gerätesicht wird die Hardware-Konfiguration des gewählten SIPROTEC 5-Gerätes angezeigt.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Einbauposition.
² Wählen Sie im Kontextmenü Einfügen. Dieser Menüeintrag ist nur dann aktiv, wenn die Einbauposition
zulässig ist.
Die kopierte Hardware-Komponente wird am Zielort eingefügt.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.11 Hardware-Komponente löschen

Sie können Hardware-Komponenten löschen, die im SIPROTEC 5-Gerät installiert sind oder sich in der Ablage
befinden. Dabei können Sie auch mehrere Hardware-Komponenten gleichzeitig löschen.
Sie können folgende Hardware-Komponenten löschen:
• Kommunikationsmodule
• Stromklemmen

• Vor-Ort-Bedieneinheit

HINWEIS

i Beim Löschen einer Hardware-Komponente gehen alle Hardware-Komponentenbezogenen Daten verloren,


zum Beispiel sämtliche Einstellungen eines Kommunikationsmoduls. Zusätzlich gehen auch alle Daten
verloren, die im Zusammenhang mit Beziehungen zu anderen Hardware-Komponenten beziehungsweise
SIPROTEC 5-Geräten stehen. Dazu zählen unter anderem Verknüpfungen innerhalb der GOOSE-Kommuni-
kation und Netzwerkverbindungen.

Hardware-Komponente aus SIPROTEC 5-Gerät oder Ablage löschen


² Klicken Sie im SIPROTEC 5-Gerät oder in der Ablage mit der rechten Maustaste auf die Hardware-Hard-
ware-Komponente, die Sie löschen wollen. Wenn Sie mehrere Hardware-Komponenten gleichzeitig
löschen wollen, markieren Sie diese zunächst und klicken anschließend mit der rechten Maustaste auf
eine der Hardware-Komponenten.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Löschen.
Eine Abfrage wird angezeigt.
² Klicken Sie auf Ja. Damit bestätigen Sie Ihre Aktion.
Die markierten Hardware-Komponenten werden aus dem Projekt gelöscht.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

144 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

6.3.12 Werte von Hardware-Komponenteneigenschaften bearbeiten

Jede Hardware-Komponente besitzt Eigenschaften, deren Werte Sie überprüfen oder ändern können.
Die folgende Aufzählung nennt einige Beispiele:
• Die Farbe der Leuchtdioden in der Vor-Ort-Bedieneinheit
• Beschriftungen für Klemmen, Leuchtdioden und Funktionstasten

• Kommunikations- und Protokolleinstellungen für Kommunikationsmodule

Auf Eigenschaften zugreifen


² Markieren Sie in der Ablage oder in einem SIPROTEC 5-Gerät die Hardware-Komponente, deren Eigen-
schaftswerte Sie prüfen oder bearbeiten wollen.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die gewünschte Gruppe.
Die Eigenschaften und ihre Werte werden angezeigt.
² Überprüfen Sie die aktuellen Werte und ändern Sie diese bei Bedarf.

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

6.3.13 Hardware-Konfiguration drucken

Sie können die in der 21.1.7 Gerätesicht gezeigte Hardware-Konfiguration als Hardware-Information ausdru-
cken.
Bevor Sie den Druckvorgang starten, können Sie mit der Dokumentationsfunktion Druckvorlagen erstellen und
anpassen. So können Sie den Ausdruck in einem einheitlichen Layout gestalten. Um mehr darüber zu
erfahren, lesen Sie die 18.1.1 Übersicht zum Gestalten und Drucken von Dokumenten.

Druckvorgang mit Auswahl der Druckoptionen starten


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, für die Sie Hardware-Konfiguration drucken wollen.
² Markieren Sie in dieser Offline-Konfiguration den Eintrag Hardware und Protokolle.
² Klicken Sie im Menü Projekt auf Drucken.
Der Dialog 21.6.23 Drucken wird geöffnet.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Drucker, eine Dokumentvorlage und ein Deckblatt aus. Informati-
onen dazu finden Sie unter 18.2.3 Druckoptionen auswählen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Drucken wird geschlossen, und die gewählten Daten werden gedruckt.

Druckvorgang ohne Auswahl der Druckoptionen starten


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, für die Sie Hardware-Konfiguration drucken wollen.
² Markieren Sie in dieser Offline-Konfiguration den Eintrag Hardware und Protokolle.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Ausdruck wird mit den zuletzt gewählten Einstellungen gestartet.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 145


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.3 Geräte-Hardware konfigurieren

Verwandte Themen
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

146 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.4 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren

6.4 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren

6.4.1 Übersicht zur Geräte-Hardware-Synchronisierung

Mit dieser Funktion können Sie Änderungen synchronisieren, die mit DIGSI an der Geräte-Hardware vorge-
nommen wurden. Diese Inkonsistenzen zwischen Geräte-Hardware und DIGSI können bei Hardware-Ände-
rungen auftreten.
Die in DIGSI vorgenommenen Hardware-Änderungen können Sie über einen der folgenden Editoren in der
3.1.2 Projektnavigation synchronisieren:
• Geräte und Netze
Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor des zur Offline-Konfiguration
gehörigen SIPROTEC 5-Gerätes. Wenn Sie Änderungen an der Hardware vorgenommen haben, zeigt die
Registerkarte Inkonsistenzen unter der Registerkarte Info eine Inkonsistenzen-Warnmeldung an. Doppel-
klicken Sie auf diese Meldung, um die Hardware-Synchronisierung zu starten.

• Geräteinformation
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die 21.5.3 Geräteinformationen des zur Offline-Konfiguration gehörigen
SIPROTEC 5-Gerätes. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.1.9 Geräteinformationen öffnen.
Wenn Sie Änderungen an der Hardware vorgenommen haben, wird dieser Editor im Arbeitsbereich mit
einer orangefarbenen Leiste angezeigt, die eine Warnmeldung sowie die Option Hardware synchroni-
sieren enthält. Klicken Sie in der orangefarbenen Leiste auf Hardware synchronisieren, um die Hard-
ware-Synchronisierung zu starten.

• Hardware und Protokolle


Mit diesem Eintrag öffnen Sie den 21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor. Mit diesem Editor konfigurieren
Sie die Hardware eines SIPROTEC 5-Gerätes und die Struktur eines Ethernet-Netzwerks. Weitere Informati-
onen dazu finden Sie unter 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur und unter 14.1.4 Kommunikation über
Ethernet. Wenn Sie Änderungen an der Hardware vorgenommen haben, wird dieser Editor im Arbeitsbe-
reich mit einer orangefarbenen Leiste angezeigt, die eine Warnmeldung sowie die Option Hardware
synchronisieren enthält. Klicken Sie in der orangefarbenen Leiste auf Hardware synchronisieren, um
die Hardware-Synchronisierung zu starten.

• Messstellenrangierung
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.8 Messstellenrangierung. Mit dieser Matrix rangieren Sie
logische Messstellen der Applikation auf physische Strom- und Spannungseingänge des SIPROTEC 5-
Gerätes. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen. Wenn Sie Ände-
rungen an der Hardware vorgenommen haben, wird dieser Editor im Arbeitsbereich mit einer orangefar-
benen Leiste angezeigt, die eine Warnmeldung sowie die Option Hardware synchronisieren enthält.
Klicken Sie in der orangefarbenen Leiste auf Hardware synchronisieren, um die Hardware-Synchronisie-
rung zu starten.

• Funktionsgruppenverbindungen
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen. Weitere Informationen
dazu finden Sie unter 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen. Wenn Sie Änderungen an der Hardware vorge-
nommen haben, wird dieser Editor im Arbeitsbereich mit einer orangefarbenen Leiste angezeigt, die eine
Warnmeldung sowie die Option Hardware synchronisieren enthält. Klicken Sie in der orangefarbenen
Leiste auf Hardware synchronisieren, um die Hardware-Synchronisierung zu starten.

• Informationsrangierung
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.2 Informationsrangierung. Mit dieser Matrix ordnen Sie
Informationen Quellen und Zielen zu. Weitere Informationen zu Messwerten, Prozesssignalen usw.
finden Sie unter 11.1 Übersicht zur Informationsrangierung. Wenn Sie Änderungen an der Hardware
vorgenommen haben, wird dieser Editor im Arbeitsbereich mit einer orangefarbenen Leiste angezeigt,
die eine Warnmeldung sowie die Option Hardware synchronisieren enthält. Klicken Sie in der orange-
farbenen Leiste auf Hardware synchronisieren, um die Hardware-Synchronisierung zu starten.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 147


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.4 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren

• Kommunikationszuordnung
Mit diesem Eintrag öffnen Sie die Matrix 21.3.1 Kommunikationszuordnung. Mit dieser Matrix ordnen Sie
seriellen Protokollen interne Signale zu, die über die Kommunikationsschnittstellen eines SIPROTEC 5-
Gerätes übertragen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.1 Übersicht zur Kommuni-
kationszuordnung. Wenn Sie Änderungen an der Hardware vorgenommen haben, wird dieser Editor im
Arbeitsbereich mit einer orangefarbenen Leiste angezeigt, die eine Warnmeldung sowie die Option Hard-
ware synchronisieren enthält. Klicken Sie in der orangefarbenen Leiste auf Hardware synchronisieren,
um die Hardware-Synchronisierung zu starten.

• Aufgabenbereich
Öffnen Sie im Aufgabenbereich des 21.1.10 Funktionsplan-Editor (CFC) oder 21.1.13 Display-Editor den
21.2.5 Signale. Wenn Sie Änderungen an der Hardware vorgenommen haben, wird dieser Editor im
Arbeitsbereich mit einer orangefarbenen Leiste angezeigt, die eine Warnmeldung sowie die Option Hard-
ware synchronisieren enthält. Klicken Sie in der orangefarbenen Leiste auf Hardware synchronisieren,
um die Hardware-Synchronisierung zu starten.

Verwandte Themen
21.1.5 Geräte- und Netzwerk-Editor
21.5.3 Geräteinformationen
6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur
21.3.8 Messstellenrangierung
21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen
21.3.2 Informationsrangierung
21.3.1 Kommunikationszuordnung
21.1.10 Funktionsplan-Editor (CFC)
21.1.13 Display-Editor

6.4.2 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren

² Öffnen Sie den Ordner der Offline-Konfiguration, dessen Gerätekonfiguration geändert wurde.
² Doppelklicken Sie auf einen Rangierungseditor.
Der Editor wird im Arbeitsbereich mit einer orangefarbenen Leiste angezeigt, die eine Warnmeldung sowie die
Option Hardware synchronisieren enthält. Sie können die Warnmeldung auch in der Registerkarte Inkonsis-
tenzen unter der Registerkarte Info im Inspektor-Fenster ansehen.

HINWEIS

i Inkonsistenzen können bei Hardware-Änderungen auftreten oder bei Änderungen von E/A-Modulen, Klem-
menblöcken oder Kommunikationsmodulen, die mit Rangierungen konfiguriert wurden. Die Editoren mit
Inkonsistenzen stehen erst wieder für Bearbeitungen zur Verfügung, wenn die Synchronisierung abge-
schlossen ist.

² Klicken Sie im Arbeitsbereich in der orangefarbenen Leiste auf Hardware synchronisieren.


Für die Bestätigung öffnet sich der Dialog Hardware wird synchronisiert.
² Klicken Sie auf Ja.
– oder –
² Öffnen Sie die Registerkarte Inkonsistenzen unter der Registerkarte Info im Inspektor-Fenster.
In der Registerkarte Inkonsistenzen unter der Registerkarte Info wird eine Inkonsistenzen-Warnmeldung
angezeigt.
² Doppelklicken Sie auf diese Fehlermeldung.
Für die Bestätigung öffnet sich der Dialog Hardware wird synchronisiert.

148 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.4 Die Geräte-Hardware mit DIGSI synchronisieren

² Klicken Sie auf Ja.


Das Fenster Synchronisiere DIGSI mit Hardware öffnet sich und zeigt den Fortschritt des Synchronisierungs-
prozesses an. Nach Abschluss der Synchronisierung verschwindet die orangefarbene Leiste und die Synchroni-
sierung ist beendet.

HINWEIS

i Wenn weitere Inkonsistenzen bestehen, müssen diese über die Registerkarte Inkonsistenzen automatisch
oder im entsprechenden Editor manuell aufgelöst werden.

² 6.4.1 Übersicht zur Geräte-Hardware-Synchronisierung

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 149


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

6.5 Display-Seiten bearbeiten

6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

Je nach Geräteausführung kann ein Display unterschiedliche Informationen anzeigen:


• Text
• Signale

• Statische und dynamische Grafik


Die Gesamtheit aller gleichzeitig angezeigten Informationen wird als Display-Seite bezeichnet. Mit dem
21.1.13 Display-Editor können Sie für jedes SIPROTEC 5-Gerät in Ihrem Projekt bis zu 10 unterschiedliche
Display-Seiten gestalten. Dazu platzieren Sie verschiedene Elemente auf einer Display-Seite. Zu diesen
Elementen zählen Grafikelemente, Text und Platzhalter für Signalwerte, die im späteren Betrieb zyklisch aktua-
lisiert angezeigt werden.
Grafikelemente stellen Betriebsmittel wie Sammelschienen oder Leistungsschalter dar. Eine Bibliothek bietet
Ihnen eine große Auswahl von vordefinierten Grafikelementen. Alle Grafikelemente sind in einer Darstellung
nach ANSI oder nach IEC verfügbar.
Sie können zusätzlich zu den vordefinierten Grafikelementen auch eigene Grafikelemente gestalten. Ein
Grafikelement besteht aus bis zu 4 Symbolen, die unterschiedliche Zustände visualisieren. Grafikelemente und
deren Symbole definieren Sie mit dem 21.1.15 Symbol-Editor. Dieser bietet Ihnen zu diesem Zweck unter-
schiedliche Zeichenwerkzeuge zur Auswahl. Damit gestalten Sie die Symbole und geben dem Grafikelement
selbst einen Namen.
Sie können dynamische Grafikelemente mit Prozessinformationen verknüpfen. Damit lassen sich Zustände von
Betriebsmitteln, beispielsweise die Stellung eines Schalters, auf der Display-Seite visualisieren.

Verwandte Themen
6.5.2.1 Display-Seite öffnen
6.5.5.1 Symbol-Editor öffnen
3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen

6.5.2 Display-Seiten verwalten

6.5.2.1 Display-Seite öffnen


Um eine Display-Seite zu öffnen, verwenden Sie die 3.1.2 Projektnavigation. Die Display-Seite wird im Arbeits-
bereich angezeigt.

Display-Seite mit der Projektnavigation öffnen


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, für die Sie eine Display-Seite
anzeigen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Display-Seiten.
Sie sehen die Namen aller vorhandenen Display-Seiten.
² Doppelklicken Sie auf den Namen der Display-Seite, die Sie öffnen wollen.
Die ausgewählte Display-Seite wird im Arbeitsbereich angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

150 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

6.5.2.2 Display-Seite hinzufügen


Sie können für jedes SIPROTEC 5-Gerät bis zu 10 Display-Seiten in DIGSI 5 anlegen. Für eine hinzugefügte
Display-Seite wird automatisch ein fortlaufend nummerierter Standardname vergeben Sie können diesen
Namen jederzeit ändern. Die neue Display-Seite enthält außer diesem Namen noch keine Elemente.

Neue Display-Seite mithilfe der Projektnavigation hinzufügen


² Öffnen Sie in der 3.1.2 Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, der Sie eine neue
Display-Seite hinzufügen wollen.
² Doppelklicken Sie im Ordner Display-Seiten dieses Gerätes auf Neue Display-Seite hinzufügen.
Eine neue, leere Display-Seite wird hinzugefügt und im Arbeitsbereich angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.2.3 Display-Seite umbenennen
² 6.5.2.4 Reihenfolge von Display-Seiten ändern
² 6.5.2.5 Display-Seite als Standardseite festlegen

6.5.2.3 Display-Seite umbenennen


Sie können jeder Display-Seite einen individuellen Namen geben. Dieser Name wird auch im Display des
SIPROTEC 5-Gerätes angezeigt. Das Display kann aber nur eine begrenzte Anzahl von Zeichen in der Kopfzeile
anzeigen. Der von Ihnen vergebene Name darf auch länger sein. Nicht mehr darstellbare Zeichen werden bei
der Anzeige abgeschnitten, bleiben aber erhalten.
Um den Namen einer Display-Seite zu ändern, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können den Namen in der 3.1.2 Projektnavigation ändern.
• Sie können den Namen auf der Display-Seite ändern.

• Sie können den Namen in den Eigenschaften der Display-Seite ändern.

Namen der Display-Seite in der Projektnavigation ändern


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, für die Sie eine Display-Seite
umbenennen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Display-Seiten.
Sie sehen die Namen aller vorhandenen Display-Seiten.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Display-Seite, den Sie ändern wollen.
² Wählen Sie im Kontextmenü Umbenennen.
Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen für die Display-Seite ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name für die Display-Seite wird übernommen.

Namen der Display-Seite auf der Display-Seite ändern


² Markieren Sie in der Kopfzeile der Display-Seite den aktuellen Namen.
² Geben Sie einen neuen Namen für die Display-Seite ein.
² Klicken Sie in einen anderen Bereich der Display-Seite.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 151


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name für die Display-Seite wird übernommen.

Namen der Display-Seite in den Eigenschaften ändern


² Zeigen Sie die Display-Seite, deren Namen Sie ändern wollen, im Arbeitsbereich an.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe 20.3.1 Display-Seite – Details .
² Geben Sie in das Texteingabefeld Name einen neuen Namen für die Display-Seite ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste Enter.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name für die Display-Seite wird übernommen.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.2.4 Reihenfolge von Display-Seiten ändern


Sie können die Reihenfolge der Display-Seiten in der 3.1.2 Projektnavigation verändern.

HINWEIS

i Im SIPROTEC 5-Gerät können Sie mit Vor- und Zurück-Tasten in einer festgelegten Reihenfolge zwischen
den vorhandenen Display-Seiten wechseln. Die Reihenfolge der Namen in der Projektnavigation definiert
diese Anzeigereihenfolge. Sie ändern mit der Reihenfolge der Namen in der Projektnavigation also auch die
Anzeigereihenfolge im SIPROTEC 5-Gerät.

Reihenfolge der Display-Seiten in der Projektnavigation verändern


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, für die Sie die Reihenfolge der
Display-Seiten ändern wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Display-Seiten.
Sie sehen die Namen aller vorhandenen Display-Seiten.
² Markieren Sie in der Projektnavigation den Namen der Display-Seite, die Sie verschieben möchten.
² Ziehen Sie den Namen mit gedrückter Maustaste in vertikaler Richtung.
Eine horizontale Linie zwischen 2 bestehenden Einträgen kennzeichnet eine zulässige Position.
² Lassen Sie die Maustaste los, sobald Sie die gewünschte Position erreicht haben.
Wenn die gewählte Position zulässig ist, wird der Name an der gewählten Stelle platziert.

HINWEIS

i Jede Display-Seite erhält automatisch eine Seitennummer, die die exakte Position in der Reihenfolge kenn-
zeichnet. Sie können diese Seitennummer in den Eigenschaften einer Display-Seite in der Gruppe
20.2.1 Gerät – Details überprüfen.

152 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.2.5 Display-Seite als Standardseite festlegen

6.5.2.5 Display-Seite als Standardseite festlegen


DIGSI 5 legt die erste hinzugefügte Display-Seite als standardmäßig angezeigte Seite fest. Nach dem
Einschalten oder einem Neustart zeigt das SIPROTEC 5-Gerät diese Seite im Display an.
Wenn mehrere Display-Seiten vorhanden sind, können Sie auch eine andere Display-Seite als Standardseite
definieren. Ob eine Display-Seite die Standardseite des SIPROTEC 5-Gerätes ist oder nicht, überprüfen und
ändern Sie in den Eigenschaften der Display-Seite.

Standardseite festlegen
² Zeigen Sie die Display-Seite, die Sie als Standardseite definieren wollen, im Arbeitsbereich an.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe 20.3.1 Display-Seite – Details .
² Markieren Sie das Kontrollkästchen Standardmäßig angezeigte Seite.
Die aktuelle Display-Seite wird als Standardseite festgelegt. Die Markierung in der bisherigen Standardseite
wird automatisch entfernt.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.2.4 Reihenfolge von Display-Seiten ändern

6.5.2.6 Display-Seite löschen


Sie können Display-Seiten eines SIPROTEC 5-Gerätes löschen. Sie löschen Display-Seiten immer mithilfe der
Projektnavigation. Dabei lassen sich auch mehrere Display-Seiten gleichzeitig löschen.

HINWEIS

i Wenn Sie eine oder mehrere Display-Seiten unbeabsichtigt gelöscht haben, können Sie als Rettungsmaß-
nahme das Projekt schließen, ohne dieses zu speichern. Nach dem Öffnen des Projektes sind die Display-
Seiten wieder vorhanden. Allerdings gehen bei dieser Methode alle Daten verloren, die Sie seit dem letzten
Speichern des Projektes geändert haben.

Display-Seiten in der Projektnavigation löschen


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Ordner der Offline-Konfiguration, für die Sie eine Display-Seite
löschen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Display-Seiten.
Sie sehen die Namen aller vorhandenen Display-Seiten.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Display-Seite, die Sie löschen wollen. Wenn Sie
mehrere Display-Seiten gleichzeitig löschen wollen, markieren Sie zunächst die entsprechenden Namen
und klicken anschließend mit der rechten Maustaste auf einen dieser Namen.
² Wählen Sie im Kontextmenü Löschen.
Eine Sicherheitsabfrage wird gezeigt.
² Klicken Sie auf Ja.
Damit bestätigen Sie Ihre Aktion.
Die markierten Display-Seiten werden gelöscht und deren Namen aus der Projektnavigation entfernt.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 153


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.2.7 Display-Seite drucken


Sie können eine einzelne, mehrere ausgewählte oder alle Display-Seiten eines SIPROTEC 5-Gerätes drucken.

Display-Seiten auswählen
² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, für die Sie Display-Seiten drucken wollen.
² Doppelklicken Sie in dieser Offline-Konfiguration auf Display-Seiten.
Sie sehen die Namen aller vorhandenen Display-Seiten.
² Um eine einzelne Display-Seite zu drucken, markieren Sie den Namen dieser Display-Seite.
– oder –
² Um mehrere Display-Seiten zu drucken, markieren Sie die Namen dieser Display-Seiten. Halten Sie dazu je
nach Auswahlverfahren die Umschalttaste oder die Taste <Strg> gedrückt.
– oder –
² Um alle Display-Seiten zu drucken, wählen Sie den Ordner Display-Seiten.

Druckvorgang mit Auswahl der Druckoptionen starten


² Wählen Sie die zu druckenden Display-Seiten aus.
² Klicken Sie im Menü Projekt auf Drucken.
Der Dialog 21.6.23 Drucken wird geöffnet.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Drucker, eine Dokumentvorlage und ein Deckblatt aus. Informati-
onen dazu finden Sie unter 18.2.3 Druckoptionen auswählen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Drucken wird geschlossen, und die gewählten Daten werden gedruckt.

Druckvorgang ohne Auswahl der Druckoptionen starten


² Wählen Sie die zu druckenden Display-Seiten aus.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Ausdruck wird mit den zuletzt gewählten Einstellungen gestartet.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 18.1.1 Übersicht zum Gestalten und Drucken von Dokumenten

6.5.3 Elemente einfügen

6.5.3.1 Raster in Display-Seite aus- und einblenden


Ein Raster hilft Ihnen bei der visuellen Ausrichtung der Elemente auf der Display-Seite. Sie können dieses
Raster aus- und wieder einblenden.

Raster ausblenden
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Display-Seite.

154 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

² Klicken Sie im Kontextmenü auf Raster aus.


– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen wird das Raster ausgeblendet.

Raster einblenden
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Display-Seite.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Raster ein.
– oder –
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Display-Editors auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen wird das Raster eingeblendet.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.3.2 Grafikelement in die Display-Seite einfügen


Grafikelemente stellen Betriebsmittel wie zum Beispiel Trennschalter oder Leistungsschalter dar. Alle Grafikele-
mente sind in der globalen DIGSI 5-Bibliothek zusammengefasst. Sie fügen diese mit Drag & Drop in die
Display-Seite ein.

HINWEIS

i Die Symbole in der Display-Seite entsprechen dem beim Erstellen ausgewählten Standard, also ANSI oder
IEC. Wenn Sie den jeweils anderen Standard wählen, ändern sich die Symbole auf den Display-Seiten nicht.
Damit haben Sie die Möglichkeit, Display-Seiten für 2 unterschiedliche Standards zu erstellen. Mehr dazu
erfahren Sie in 3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen.

Grafikelement in die Display-Seite einfügen


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Display-Seite.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Elemente aus Bibliothek einfügen.
Im Aufgabenbereich wird in der Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken das Verzeichnis Single-Line- und Display-
Elemente geöffnet. Dieses enthält die Elemente für alle Betriebsmittel.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 155


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

[sc_digsi_sle_display_elements, 1, de_DE]

² Wählen Sie in der Bibliothek das gewünschte Element.


² Ziehen Sie das Element mit gedrückter Maustaste auf die Einfügeposition auf der Display-Seite.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste an einer zulässigen Stelle los.
Das Element wird an der gewählten Position platziert.

156 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.3.5 Grafikelemente in einer Display-Seite mit Signal Page verknüpfen
² 6.5.4.6 Display-Elemente verbinden
² 6.5.3.6 Display-Seiten aus Single-Line-Konfiguration erstellen
² 6.5.3.3 Text in eine Display-Seite einfügen
² 6.5.3.4 Signal in eine Display-Seite einfügen

6.5.3.3 Text in eine Display-Seite einfügen


Eine Display-Seite kann statischen Text enthalten. Mit statischem fügen Sie einer Display-Seite Informationen
hinzu. Diese Informationen sind unabhängig von Einflüssen. Dazu erstellen Sie ein Texteingabefeld und geben
die Textinformation in dieses Feld ein.

Statischen Text in die Display-Seite einfügen


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle innerhalb der Display-Seite.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Text einfügen.
– oder –
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Display-Editors auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen verwandelt sich der Mauszeiger in einen Buchstaben.


² Klicken Sie in der Display-Seite auf die gewünschte Einfügestelle.
Ein Texteingabefeld wird in die Display-Seite eingefügt.
² Doppelklicken Sie in dieses Texteingabefeld und tragen Sie den gewünschten Text ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der eingegebene Text wird in die Display-Seite übernommen.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.3.4 Signal in eine Display-Seite einfügen
² 6.5.3.2 Grafikelement in die Display-Seite einfügen

6.5.3.4 Signal in eine Display-Seite einfügen


SIPROTEC 5-Geräte können dynamisch Signale wie Messwerte, Zählwerte oder Binärwerte auf dem Display
anzeigen. Deshalb werden diese Daten vom SIPROTEC 5-Gerät zyklisch aktualisiert. In DIGSI 5 müssen Sie dazu
die Signale, deren Werte angezeigt werden sollen, in die Display-Seite einfügen.
Mit der dynamischen Werteanzeige können Sie auf der Display-Seite eine direkte visuelle Zuordnung von
Betriebsmittel und Prozessinformation realisieren. Zum Beispiel können Sie einen Stromwert direkt neben dem
Symbol des zugehörigen Stromwandlers auf der Display-Seite platzieren. Sie können für die Werte analoger
Signale auch die Anzahl der Nachkommastellen festlegen und die Einheit anzeigen. Für Binärsignale werden je
nach Zustand des Signals vom System vorgegebene Werte angezeigt, zum Beispiel Ein oder Aus.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 157


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Um ein Signal in die Display-Seite einzufügen, haben Sie 2 Möglichkeiten:


• Sie fügen ein dynamisches Feld in die Display-Seite ein und verknüpfen dieses Feld anschließend mit dem
gewünschten Signal.

• Sie ziehen das Signal direkt auf die Display-Seite. Bei dieser Methode wird automatisch ein dynamisches
Feld erzeugt und mit dem Signal verknüpft.
Unterschiedliche Farbdarstellungen unterstützen Sie beim Verknüpfen eines dynamischen Feldes mit einem
Signal:
• Die Farbe Rot kennzeichnet ein freies dynamisches Feld, das mit keinem Signal verknüpft ist.
• Die Farbe Grün markiert alle als Ziel geeigneten dynamischen Felder, sobald Sie ein Signal auf die
Display-Seite ziehen.

• Die Farbe Blau weist Sie darauf hin, dass ein dynamisches Feld schon mit einem Signal verknüpft ist.
Die Signale fügen Sie mit Drag & Drop aus dem Signalkatalog in die Display-Seite ein. Wenn das aktuell bear-
beitete SIPROTEC 5-Gerät über den GOOSE-Dienst von IEC 61850 mit anderen SIPROTEC 5-Geräten kommuni-
zieren kann, enthält der Signalkatalog auch die Signale aus diesen anderen SIPROTEC 5-Geräten. Mit einer
Auswahlliste wählen Sie ein SIPROTEC 5-Gerät aus, dessen Signale dann im Signalkatalog angezeigt werden.
Ohne GOOSE-Dienst enthält der Signalkatalog nur die Signale des aktuell bearbeiteten SIPROTEC 5-Gerätes.
Die Signale sind hierarchisch strukturiert. Sie können, wie in der Projektnavigation, durch die Struktur navi-
gieren und einzelne Ebenen ein- und ausblenden. Mit 2 Auswahllisten können Sie die angezeigten Signale
nach Signalnamen und Signaltypen filtern.

HINWEIS

i Wenn Sie ein Signal aus einem anderen SIPROTEC 5-Gerät verschalten, wird automatisch eine GOOSE-
Verknüpfung angelegt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 9.6.4 Externe Signale im Signalka-
talog.

Unterstützte Signale für die Display-Seite

• Binary Analog Controllable (BAC)

• Dualer Zählerstand (BCR)

• Binär steuerbarer Stufenschalter mit Stufenstellungsinformation (BSC)

• Komplexer Messwert (CMV)

• 3-Phasen-Messwert, Dreieckschaltung (DEL)

• Befehlsdoppelmeldung (DPC)

• Doppelmeldung (DPS)

• Steuerbarer Status mit mehreren möglichen Werten (ENC)

• Aufzählung der Zustände (ENS)

• Zustand eines ganzzahligen Wertes (INS)

• Messwert (MV)

• Markierbefehl (SPC)

• Einzelmeldung (SPS)

Signalkatalog öffnen und Signal wählen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.5 Signale.
Die Signale des gewählten SIPROTEC 5-Gerätes werden im Signalkatalog angezeigt.
² Öffnen Sie in der Signalstruktur die weiteren Ebenen, bis Sie das gewünschte Signal wählen können.

158 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Dynamisches Feld einfügen und mit Signal verknüpfen


²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche .

Der Mauszeiger verwandelt sich in ein Buchstabensymbol.


² Klicken Sie in der Display-Seite auf die gewünschte Einfügestelle.
Das dynamische Feld wird eingefügt. Dieses besteht aus 4 Rauten für den Wert des Signals sowie einem Text-
eingabefeld für den Signalnamen. Sie können das dynamische Feld wie jedes andere Element auf der Display-
Seite verschieben.
² Markieren Sie im Signalkatalog das Signal.
² Ziehen Sie das Signal bei gedrückter Maustaste auf die Display-Seite.
Alle noch nicht verknüpften dynamischen Felder werden grün markiert.
² Ziehen Sie das Signal auf eines dieser dynamischen Felder.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die Verknüpfung zulässig ist, wird das Signal mit dem dynamischen Feld verknüpft. Die 4 Rauten sind
blau dargestellt. Das Texteingabefeld enthält den Namen des neu verknüpften Signals. Signalname, Signaltyp
und Signalpfad werden in den Eigenschaften des dynamischen Feldes angezeigt.

Signal direkt einfügen


² Markieren Sie im Signalkatalog das Signal.
² Ziehen Sie das Signal mit gedrückter Maustaste auf eine freie Stelle der Display-Seite.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen zulässig ist, wird ein dynamisches Feld erzeugt und das Signal mit diesem Feld verknüpft.
Die 4 Rauten sind blau dargestellt. Das Texteingabefeld enthält den Namen des neu verknüpften Signals.
Signalname, Signaltyp und Signalpfad werden in den Eigenschaften des dynamischen Feldes angezeigt.

Dynamisches Feld mit Signal verknüpfen


² Markieren Sie im Signalkatalog das Signal.
² Ziehen Sie das Signal bei gedrückter Maustaste auf ein schon mit einem Signal verknüpftes dynamisches
Feld.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die Verknüpfung zulässig ist, wird die Verknüpfung zum ursprünglichen Signal getrennt und das neue
Signal mit dem dynamischen Feld verknüpft. Das Texteingabefeld enthält den Namen des neu verknüpften
Signals.

Verknüpfung löschen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein mit einem Signal verknüpftes dynamisches Feld.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Signal trennen.
Die Verknüpfung zwischen dynamischem Feld und Signal wird gelöscht. Die 4 Rauten sind rot dargestellt.

Eigenschaften für analoges Signal bearbeiten


² Markieren Sie in der Display-Seite das dynamische Feld, das mit dem analogen Signal verknüpft ist.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe 20.3.3 Dynamisches Feld – Details.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 159


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

² Stellen Sie optional mit der Auswahlliste Anzahl an Dezimalstellen die Anzahl der Nachkommastellen
ein. Klicken Sie dazu auf die Pfeiltasten der Auswahlliste. Sie können 0 bis 6 Nachkommastellen
einstellen.
² Markieren Sie optional das Kontrollkästchen Anzeige mit Einheit. Im Display des SIPROTEC 5-Gerätes
wird dann zusätzlich zum Wert dessen Einheit angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.3.3 Text in eine Display-Seite einfügen
² 6.5.3.2 Grafikelement in die Display-Seite einfügen

6.5.3.5 Grafikelemente in einer Display-Seite mit Signal Page verknüpfen


Sie können ein Grafikelement mit 2 oder 4 Zuständen mit einem Signal aus dem Signalkatalog verknüpfen.
Damit können Sie die Zustände des Grafikelementes im Display in Abhängigkeit vom Signalzustand steuern.
Sie können zum Beispiel das Grafikelement für einen Leistungsschalter mit dem Signal Position des korrespon-
dierenden Leistungsschalters verknüpfen. Wenn der Leistungsschalter geschlossen ist, zeigt das Geräte-Display
das geschlossene Schaltersymbol. Wenn der Leistungsschalter geöffnet ist, zeigt das Geräte-Display das
geöffnete Schaltersymbol. Vergleichbares gilt auch für die nicht definierte und die Störstellung des Leistungs-
schalters.
Für das Verknüpfen gelten folgende Regeln:
• Sie können ein Grafikelement mit nur 1 Zustand nicht mit Signalen verknüpfen.
• Sie können ein Grafikelement mit 2 Zuständen nur mit Signalen der Typen SPC und SPS verknüpfen.

• Sie können ein Grafikelement mit 4 Zuständen nur mit Signalen der Typen DPC und DPS verknüpfen.
Unterschiedliche Farbdarstellungen unterstützen Sie beim Verknüpfen eines Grafikelementes mit einem
Signal:
• Die Farbe Rot kennzeichnet ein freies Grafikelement, das mit keinem Signal verknüpft ist.
• Die Farbe Grün markiert alle als Ziel geeigneten dynamischen Felder, sobald Sie ein Signal auf die
Display-Seite ziehen.

• Die Farbe Blau weist Sie darauf hin, dass ein Grafikelement schon mit einem Signal verknüpft ist.
Die Signale fügen Sie mit Drag & Drop aus dem Signalkatalog in die Display-Seite ein.
Die Signale sind hierarchisch strukturiert. Sie können, wie in der Projektnavigation, durch die Struktur navi-
gieren und einzelne Ebenen ein- und ausblenden. Mit 2 Auswahllisten können Sie die angezeigten Signale
nach Signalnamen und Signaltypen filtern.

Signalkatalog öffnen und Signal wählen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.5 Signale.
Der Signalkatalog wird angezeigt.
² Wählen Sie mit der Auswahlliste Gerät auswählen das SIPROTEC 5-Gerät, von dem Sie ein Signal
verschalten wollen.
Die Signale des gewählten SIPROTEC 5-Gerätes werden im Signalkatalog angezeigt.
² Öffnen Sie in der Signalstruktur die weiteren Ebenen, bis Sie das gewünschte Signal wählen können.

Grafikelement einfügen und mit Signal verknüpfen


² Fügen Sie wie in 6.5.3.2 Grafikelement in die Display-Seite einfügen beschrieben ein Grafikelement in
die Display-Seite ein.
² Markieren Sie im Signalkatalog das Signal.
² Ziehen Sie das Signal bei gedrückter Maustaste auf die Display-Seite.
Alle noch nicht verknüpften Grafikelemente werden grün markiert.

160 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

² Ziehen Sie das Signal auf eines dieser Grafikelemente.


² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die Verknüpfung zulässig ist, wird das Signal mit dem Grafikelement verknüpft. Das Grafikelement ist
blau dargestellt. Signalname, Signaltyp und Signalpfad werden in den Eigenschaften des Grafikelementes
angezeigt.

Verknüpfung löschen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein mit einem Signal verknüpftes Grafikelement.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Signal trennen.
Die Verknüpfung zwischen Grafikelement und Signal wird gelöscht. Das Grafikelement ist rot dargestellt.

Grafikelement neu verknüpfen


² Markieren Sie im Signalkatalog das Signal.
² Ziehen Sie das Signal bei gedrückter Maustaste auf ein schon verknüpftes Grafikelement.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die Verknüpfung zulässig ist, wird die Verknüpfung zum ursprünglichen Signal getrennt und das neue
Signal mit dem Grafikelement verknüpft.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.3.6 Display-Seiten aus Single-Line-Konfiguration erstellen


Sie können Display-Seiten direkt aus einer Single-Line-Konfiguration erzeugen. Sie haben dazu 2 Möglich-
keiten:
• Sie können für 1 ausgewähltes Feld 1 Display-Seite erzeugen. Das Feld muss mit einem SIPROTEC 5-Gerät
verbunden sein.

• Sie können für alle mit einem SIPROTEC 5-Gerät verbundenen Felder je 1 Display-Seite erzeugen.
Wenn mindestens 1 Element des Feldes mit einer Sammelschiene verbunden ist, wird die Sammelschiene
ebenfalls in die Display-Seite übernommen.

HINWEIS

i Die Symbole in der Display-Seite entsprechen dem beim Erstellen ausgewählten Standard, also ANSI oder
IEC. Wenn Sie den jeweils anderen Standard wählen, ändern sich die Symbole auf den Display-Seiten nicht.
Damit haben Sie die Möglichkeit, Display-Seiten für 2 unterschiedliche Standards zu erstellen. Mehr dazu
erfahren Sie in 3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen.

Display-Seite aus 1 Feld erstellen


² Zeigen Sie im Arbeitsbereich die Single-Line-Konfiguration an.
² Markieren Sie in der Single-Line-Konfiguration genau 1 Feld, das mit einem SIPROTEC 5-Gerät verbunden
ist.
In der 21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor wird die Schaltfläche Display erstellen aktiviert.
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Single-Line-Editors auf die Schaltfläche .

Im Ordner Display-Seiten des betreffenden SIPROTEC 5-Gerätes wird eine neue Display-Seite hinzugefügt und
im Arbeitsbereich angezeigt. Die Display-Seite enthält die Elemente und Verbindungen des markierten Feldes.
Wenn mindestens 1 Element des Feldes mit einer Sammelschiene verbunden ist, enthält die Display-Seite auch
die Sammelschiene.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 161


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Display-Seiten aus allen verbundenen Feldern erstellen


² Zeigen Sie im Arbeitsbereich die Single-Line-Konfiguration an.
² Markieren Sie in der Single-Line-Konfiguration 1 SIPROTEC 5-Gerät.
In der 21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor wird die Schaltfläche Display erstellen aktiviert.
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Single-Line-Editors auf die Schaltfläche .

Im Ordner Display-Seiten des markierten SIPROTEC 5-Gerätes werden 1 oder mehrere neue Display-Seiten
hinzugefügt und im Arbeitsbereich angezeigt. Die Anzahl der Display-Seiten entspricht der Anzahl der mit dem
SIPROTEC 5-Gerät verbundenen Feldern. Die Display-Seiten enthalten die Elemente und Verbindungen der
Felder. Wenn mindestens 1 Element eines Feldes mit einer Sammelschiene verbunden ist, enthält die jeweilige
Display-Seite auch die Sammelschiene.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 6.5.3.3 Text in eine Display-Seite einfügen
² 6.5.3.4 Signal in eine Display-Seite einfügen
² 6.5.3.2 Grafikelement in die Display-Seite einfügen

6.5.4 Elemente bearbeiten

6.5.4.1 Grafikelement in Display-Seite umbenennen


Sie können jedem Grafikelement einen individuellen Namen geben. Das Display kann nur eine begrenzte
Anzahl von Zeichen des Namens anzeigen. Wie viele das sind, hängt auch von der Position des Elements auf
der Display-Seite ab. Der von Ihnen vergebene Name darf auch länger sein. Nicht mehr darstellbare Zeichen
werden bei der Anzeige abgeschnitten, bleiben aber erhalten.
Um den Namen eines Grafikelementes zu ändern, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können den Namen auf der Display-Seite ändern.
• Sie können den Namen in den Eigenschaften des Grafikelementes ändern.

Namen des Grafikelementes auf der Display-Seite ändern


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafikelement, dessen Namen Sie ändern wollen.
² Wählen Sie im Kontextmenü Umbenennen.
Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen für das Element ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste Enter.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name wird übernommen.

Namen des Grafikelementes in den Eigenschaften ändern


² Markieren Sie das Grafikelement, das Sie umbenennen wollen.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.

162 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

² Wählen Sie die Gruppe 20.3.2 Grafikelement – Details.


² Geben Sie in das Texteingabefeld Name einen neuen Namen für das Grafikelement ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste Enter.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name wird übernommen und auf der Display-Seite aktualisiert.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.4.2 Display-Element markieren


Sie können ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen markieren. Ein farbiger Rahmen kenn-
zeichnet jedes markierte Element.

Einzelnes Element markieren


² Klicken Sie Maustaste auf ein Element.
Das Element wird markiert.

Gruppe von Elementen markieren


² Klicken Sie in einen freien Bereich der Display-Seite.
² Ziehen Sie bei gedrückter Maustaste ein Rechteck auf.
² Lassen Sie die Maustaste los, sobald das Rechteck die gewünschte Größe erreicht hat.
Alle Elemente innerhalb des Rechtecks werden markiert.

Alle Elemente markieren


² Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Alles auswählen.
Alle Elemente innerhalb der Display-Seite werden markiert.

Auswahl aufheben
² Klicken Sie in einen nicht markierten Bereich der Display-Seite.
– oder –
² Markieren Sie ein anderes Element.

HINWEIS

i Sie können zusätzliche Elemente markieren oder eine bestehende Markierung wieder aufheben. Halten Sie
dazu die Taste <Strg> gedrückt, während Sie auf die entsprechenden Elemente klicken.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.4.3 Display-Element drehen


Sie können in der Display-Seite eingefügte Elemente von Betriebsmitteln um 90º nach rechts oder links
drehen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 163


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

HINWEIS

i Elemente vom Typ Sammelschiene lassen sich nicht drehen. Stattdessen stehen Ihnen eine horizontale
und eine vertikale Sammelschiene als getrennte Elemente in der Bibliothek zur Auswahl.
Nur das Symbol des Betriebsmittels wird gedreht, aber nicht das zugehörige Texteingabefeld mit dem
Elementnamen.

Element drehen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein einzelnes drehbares Element.
² Klicken Sie im Kontextmenü entweder auf Element um 90º nach links drehen oder auf
Element um 90º nach rechts drehen.
– oder –
² Markieren Sie ein einzelnes drehbares Element.
²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf eine der 2 Schaltflächen oder

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.4.2 Display-Element markieren

6.5.4.4 Display-Element verschieben


Sie können Elemente und Links innerhalb einer Display-Seite verschieben und damit neu positionieren. Verbin-
dungsleitungen zwischen den Elementen werden dabei automatisch angepasst. Sie können den Namen eines
Betriebsmittels unabhängig vom Symbol verschieben. Symbol und Name bleiben weiterhin eine Einheit.
Um Elemente zu verschieben, haben Sie 2 Möglichkeiten:
• Sie können Elemente mit der Maus verschieben.
• Sie können Elemente mit der Tastatur verschieben.

HINWEIS

i Sie können Elemente nicht über die Grenzen der Display-Seite hinaus verschieben.

Elemente mit der Maus verschieben


² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Klicken Sie auf ein markiertes Element und halten Sie die Maustaste gedrückt.
² Verschieben Sie das Element oder die Elementgruppe.

Elemente mit der Tastatur verschieben


² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Drücken Sie auf die Pfeiltasten der Tastatur.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.4.2 Display-Element markieren

164 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

6.5.4.5 Display-Elemente löschen, kopieren oder einfügen


Sie können auf die Elemente einer Display-Seite folgende Standardbearbeitungsfunktionen anwenden:
• Kopieren
• Einfügen

• Löschen

Elemente kopieren
² Einzelnes Element markieren
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein markiertes Element und anschließend im Kontextmenü auf
Kopieren.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Alle ausgewählten Elemente werden in die Zwischenablage kopiert.

Elemente einfügen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Einfügeposition auf der Display-Seite.
² Wählen Sie im Kontextmenü Einfügen.
– oder –
²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche .

Alle Elemente aus der Zwischenablage werden in der Single-Line-Konfiguration eingefügt.

HINWEIS

i Sie können Elemente aus einer Display-Seite in eine andere Display-Seite desselben oder eines anderen
Gerätes einfügen; oder aus einem Projekt in ein anderes Projekt, das in einer anderen Instanz von DIGSI
geöffnet ist.

Elemente löschen
² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein markiertes Element und anschließend im Kontextmenü auf
Löschen.
– oder –
²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche .

Alle ausgewählten Elemente werden gelöscht.

HINWEIS

i Die Beschriftung von Elementen und Signalen auf einer Display-Seite können Sie löschen.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.4.2 Display-Element markieren

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 165


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

6.5.4.6 Display-Elemente verbinden


Leitungen verbinden Grafikelemente wie Trennschalter, Strom- oder Spannungswandler und Leistungs-
schalter untereinander sowie mit einer Sammelschiene. Sie geben vor, welche Elemente miteinander
verbunden werden müssen. Die Leitungsführung wird automatisch festgelegt und beim Verschieben von
Elementen korrigiert.
Bei der Verbindung von mehr als 2 Elementen über eine Anschlussleitung wird ein Knotenpunkt in Form eines
Quadrats erstellt. Von diesem Knotenpunkt aus werden alle Links mit den entsprechenden Elementen
verbunden. Sie können den Knotenpunkt per Maus oder Tastatur an die gewünschte Stelle verschieben.
Mit der Tastatur wählen Sie den Knotenpunkt aus und verschieben ihn präzise, indem Sie <STRG> und die
entsprechenden Pfeiltasten gleichzeitig drücken. Oder verschieben Sie den Knotenpunkt schnell über die Pfeil-
tasten. Die Verbindung ist nur möglich von einem Element zu einer vorhandenen Anschlussleitung, aber nicht
vom Knotenpunkt zu einem Element. Die Anschlussleitung, die Punkte miteinander verbindet, erscheint grün,
wenn sie markiert wird.

Leitung zeichnen
² Positionieren Sie den Mauszeiger auf den Anschlusspunkt eines Elementes. Dieser Anschlusspunkt
markiert den Anfang der Leitung.
Sobald sich der Mauszeiger in eine Hand verwandelt, ist dieser richtig positioniert.
² Drücken Sie die linke Maustaste und ziehen Sie eine direkte Linie auf den Anschlusspunkt eines 2.
Elementes. Dieser Anschlusspunkt markiert das Ende der Leitung.
Sobald Sie in die Nähe des Anschlusspunktes gelangen, wird die Linie magnetisch mit dem Element
verbunden. Sammelschienen werden durch einen Rahmen hervorgehoben.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die gewünschte Verbindung zulässig ist, wird eine Leitung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung
gezeichnet.

Verbindung ändern
² Klicken Sie auf die vorhandene Verbindungsleitung.
Die Leitung wird an beiden Enden mit farbigen Anschlusspunkten markiert.
² Positionieren Sie den Mauszeiger auf den Anschlusspunkt des Leitungsendes, das Sie mit einem anderen
Anschluss verbinden wollen.
Sobald sich der Mauszeiger in eine Hand verwandelt, ist dieser richtig positioniert.
² Drücken Sie die linke Maustaste und ziehen Sie das Leitungsende an den neuen Anschlusspunkt.
Sobald Sie in die Nähe des Anschlusspunktes gelangen, wird die Linie magnetisch mit dem Element
verbunden. Sammelschienen werden durch einen Rahmen hervorgehoben.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die gewünschte Verbindung zulässig ist, wird die Leitung neu gezeichnet.

Zeichnen abbrechen
² Um das Zeichnen einer Leitung abzubrechen, lassen Sie die Maustaste außerhalb des magnetischen
Bereichs eines Anschlusspunktes los.

Leitung löschen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Leitung, die Sie löschen wollen.
² Wählen Sie im Kontextmenü Löschen.
– oder –
² Markieren Sie die Leitung, die Sie löschen wollen.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

166 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

In beiden Fällen wird die markierte Leitung gelöscht.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.5 Grafikelemente erstellen

6.5.5.1 Symbol-Editor öffnen


Mit dem 21.1.15 Symbol-Editor erstellen Sie die Symbole für Elemente, die Sie anschließend in der Display-
Seite verwenden können. Sie haben folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Symbole für ein neues Element erstellen.
• Sie können die Symbole eines auf der Display-Seite eingefügten Elementes ändern.

• Sie können ein Symbol aus einem Zustand kopieren und in einen anderen einfügen.

Symbole für ein neues Element erstellen


²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche .

Im Arbeitsbereich wird der Symbol-Editor geöffnet. Die Bearbeitungsbereiche für die einzelnen Symbole sind
leer.

Symbole eines auf der Display-Seite eingefügten Elementes ändern


² Doppelklicken Sie innerhalb der Display-Seite auf das Symbol, das Sie verändern wollen.
Im Arbeitsbereich wird der 21.1.15 Symbol-Editor geöffnet. Die Bearbeitungsbereiche zeigen die einzelnen
grafischen Repräsentanten des Elementes. Sie können den Inhalt des Bearbeitungsbereichs im
21.1.15 Symbol-Editor bis zu 3 Ebenen vergrößern oder verkleinern.

HINWEIS

i Ihre Eingaben im 21.1.15 Symbol-Editor werden erst wirksam, wenn Sie den Symbol-Editor mit einem Klick
auf OK schließen. Die Zustände können auch leer gelassen werden, ohne dass Elemente hinzugefügt
werden.

Symbol-Editor schließen
² Wenn Sie die erstellten Symbole als neues Element übernehmen wollen, klicken Sie auf OK.
Der Symbol-Editor wird geschlossen. Auf der Display-Seite wird ein neues Element eingefügt.
– oder –
² Wenn Sie die erstellten Symbole nicht übernehmen wollen, klicken Sie auf Abbrechen.
Der Symbol-Editor wird geschlossen. Auf der Display-Seite wird kein neues Element eingefügt. Die bisher
erstellten Symbole bleiben im Symbol-Editor erhalten. Wenn Sie den Symbol-Editor wieder öffnen, können Sie
an den Symbolen weiterarbeiten.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.5.2 Display-Elemente aus der Bibliothek als Vorlage verwenden


Sie können ein Element aus der DIGSI 5-Bibliothek als Vorlage verwenden.

Element als Vorlage verwenden


² Öffnen Sie die DIGSI 5-Bibliothek.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 167


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

² Öffnen Sie das Verzeichnis Single-Line- und Display-Elemente. Dieses enthält die Elemente für alle
Betriebsmittel.
² Wählen Sie in der Bibliothek das gewünschte Element.
² Ziehen Sie das Element mit gedrückter Maustaste in den Symbol-Editor.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Alle Symbole des gewählten Elementes werden im Symboleditor angezeigt. Sie können die Elemente jetzt
bearbeiten.

HINWEIS

i Das Element in der Bibliothek wird durch das Bearbeiten nicht verändert.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.5.3 Benutzerdefiniertes Display-Element umbenennen


Standardmäßig wird jedem von Ihnen erstellten Element der Name Neues Element zugeordnet. Sie können
dem Element auch einen individuellen Namen geben.
Das Display kann nur eine begrenzte Anzahl von Zeichen des Namens anzeigen. Wie viele das sind, hängt auch
von der Position des Elements auf der Display-Seite ab. Der von Ihnen vergebene Name darf aber auch länger
sein. Nicht mehr darstellbare Zeichen werden bei der Anzeige abgeschnitten, bleiben aber erhalten.

Element umbenennen
² Geben Sie in das Texteingabefeld Name einen Namen für das Element ein.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.5.4 Dynamisches oder statisches Element auswählen


Mit dem 21.1.15 Symbol-Editor lassen sich statische und dynamische Elemente erstellen. Ein statisches
Element besitzt nur einen einzigen Zustand und damit auch nur ein einziges Symbol. Ein dynamisches
Element besitzt dagegen bis zu 4 Zustände und je Zustand 1 Symbol.
Sie können ein dynamisches Element mit einer Informationseinheit wie beispielsweise einer Doppelmeldung
verknüpfen. Auf dem Display des SIPROTEC 5-Gerätes visualisiert dann je ein Symbol die möglichen Zustände
der Doppelmeldung.
Definieren Sie einen Grundzustand für alle dynamischen Grafikelemente. Sie bestimmen damit das Symbol,
das im Display-Editor angezeigt wird. Als Standard ist der Zustand Aus ausgewählt, der dem 1. Zustand der 4
Symbole entspricht.

Mögliche Zustände des Elementes festlegen


² Um ein statisches Element mit nur einem Zustand zu definieren, wählen Sie die Option Stati-
sches Element (1 Symbol wird verwendet).
– oder –
² Um ein dynamisches Element mit 2 Zuständen zu definieren, wählen Sie die Option Dynami-
sches Element für Einzelmeldungen (4 Symbole werden verwendet).
– oder –
² Um ein dynamisches Element mit 4 Zuständen zu definieren, wählen Sie die Option Dynami-
sches Element für Einzelmeldungen (4 Symbole werden verwendet).

168 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Grundzustand für Element festlegen


² Wählen Sie aus der Auswahlliste Standard für Symbole einen der Werte Aus, Ein, Zwischenstellung
oder Störstellung als Grundzustand für das Grafikelement.

HINWEIS

i Sie können die Anzahl der Zustände jederzeit ändern. Beispiel: Wenn ein Element 4 Symbole besitzt und Sie
die Option Statisches Element wählen, werden die Zustände 2 bis 4 ignoriert. Der Grundzustand nimmt in
diesem Fall automatisch den Wert Aus an. Die anderen parametrierten Zustände gehen dabei nicht
verloren.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.5.5 Größe eines Display-Elements festlegen


Sie können die maximale Größe des Elementes im Bereich von 10 bis 80 Pixel festlegen. Die Höhe und die
Breite lassen sich dabei unabhängig voneinander einstellen. Die Elementgröße bestimmt die Größe der
Zeichenbereiche für die 4 Symbole eines Elementes und damit die maximale Ausdehnung der Symbole.
Siemens empfiehlt, die Elementgröße einzustellen, bevor Sie beginnen, die Symbole zu zeichnen. Aber auch
wenn Sie schon ein oder mehrere Symbole erstellt haben, können Sie die Elementgröße noch ändern. Wenn
Sie die Breite und Höhe des Symbols auf einen Wert ändern, der niedriger ist als die Bereichsgrenze des bereits
gezeichneten Symbols, dann werden alle Zustandsansichten automatisch gelöscht. Diese Teile werden später
auf der Display-Seite nicht dargestellt. Die Teile sind aber im Symbol-Editor weiterhin vorhanden.
Der Vorschaubereich befindet sich links vom Zeichenbereich. Der Editor zeigt den Zeichenbereich und das
Symbol in Originalgröße an.

Größe für das Element und alle 4 Zeichenbereiche festlegen


² Wählen Sie in der Auswahlliste Breite einen Wert für die Breite des Grafikelementes.
² Wählen Sie in der Auswahlliste Höhe einen Wert für die Höhe des Grafikelementes.
Für alle 4 Zeichenbereiche ist damit dieselbe von Ihnen gewählte Größe eingestellt.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.5.6 Linien, Ellipsen und Rechtecke zeichnen


Im Symbol-Editor können Sie, wie in einem Zeichenprogramm, auf grafische Grundelemente zurückgreifen. Zu
diesen Grundelementen zählen Linien, Ellipsen und Rechtecke. Für jedes Grundelement steht Ihnen ein sepa-
rates Werkzeug zur Verfügung.

Gerade Linie zeichnen


²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche .

² Klicken Sie innerhalb der Symbolfläche auf den Anfangspunkt der Linie.
² Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste den Mauszeiger auf den Endpunkt der Linie.
² Lassen Sie die Maustaste los.

Einzelne Punkte oder Freihandlinie zeichnen


²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Display-Editors auf die Schaltfläche .

² Um einen einzelnen Punkt zu zeichnen, klicken Sie innerhalb der Symbolfläche 1 Mal.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 169


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

– oder –
² Um eine Freihandlinie zu zeichnen, klicken Sie innerhalb der Symbolfläche auf den Anfangspunkt der
Linie.
² Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste den Mauszeiger entlang eines Pfades, der der Form der
gewünschten Freihandlinie entspricht.
² Lassen Sie die Maustaste los.

Ellipse oder Kreis zeichnen


²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Display-Editors auf die Schaltfläche .

² Klicken Sie innerhalb der Symbolfläche auf den Anfangspunkt der Ellipse.
² Ziehen Sie mit gedrückter Maustaste die Ellipse auf.
– oder –
² Um einen Kreis zu zeichnen, halten Sie beim Aufziehen der Ellipse zusätzlich die Umschalttaste gedrückt.
² Lassen Sie die Maustaste los.

Rechteck oder Quadrat zeichnen


²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Display-Editors auf die Schaltfläche .

² Klicken Sie innerhalb der Symbolfläche auf den Anfangspunkt des Rechtecks.
² Ziehen Sie bei gedrückter Maustaste das Rechteck auf.
– oder –
² Um ein Quadrat zu zeichnen, halten Sie beim Aufziehen des Rechtecks zusätzlich die Umschalttaste
gedrückt.
² Lassen Sie die Maustaste los.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.5.11 Anschlusspunkte einfügen

6.5.5.7 Kurven, Dreiecke und Kreissegmente einfügen


Zum Einfügen von Kurven, Dreiecken und Kreisflächensegmenten stehen Ihnen jeweils separate Werkzeuge
zur Verfügung.

Kurven, Dreiecke und Kreissegmente einfügen


² Öffnen Sie in der Symbolleiste des Display-Editors je nach gewünschtem Polygontyp eine der 3 Auswahl-
listen Kurven, Dreiecke oder Kreisflächensegmente.
² Klicken Sie in der Auswahlliste auf eine der jeweils 4 Standardformen.
² Klicken Sie in die Symbolfläche, in die Sie die gewählte Form einfügen wollen.
Die Form wird an der Stelle des Mauszeigers in die Symbolfläche eingefügt.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.5.11 Anschlusspunkte einfügen

170 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

6.5.5.8 Symbolteile markieren


Damit Sie Symbolteile markieren können, muss der Auswahlmodus aktiviert sein. In diesem Modus besitzt der
Mauszeiger die normale Pfeilform. Wenn der Mauszeiger dagegen die Form eines Fadenkreuzes hat, befinden
Sie sich im Zeichenmodus.
Symbolteile lassen sich einzeln oder als Gruppe markieren. Ein farbiger Rahmen kennzeichnet markierte
Symbolteile.

Auswahlmodus aktivieren
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Symbolfläche.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche .

Wenn der Mauszeiger die normale Pfeilform besitzt, ist der Auswahlmodus aktiv.

Einzelnes Symbolteil markieren


² Klicken Sie auf ein Symbolteil.
Das Symbolteil wird markiert.

Gruppe von Symbolteilen markieren


² Klicken Sie auf einen freien Bereich der Symbolfläche.
² Ziehen Sie bei gedrückter Maustaste ein Rechteck auf.
² Lassen Sie die Maustaste los, sobald das Rechteck die gewünschte Größe erreicht hat.
Alle Symbolteile innerhalb des Rechtecks werden markiert.

Alle Symbolteile markieren


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Symbolfläche.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Alle auswählen.
Alle Symbolteile innerhalb der Symbolfläche werden markiert

Auswahl aufheben
² Klicken Sie auf einen freien Bereich der Symbolfläche.
– oder –
² Markieren Sie ein anderes Symbolteil.

HINWEIS

i Sie können zusätzliche Symbolteile markieren oder eine bestehende Markierung wieder aufheben. Halten
Sie dazu die Taste <STRG> gedrückt, während Sie auf die entsprechenden Symbolteile klicken.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten

6.5.5.9 Größe und Kurvenform von Symbolteilen ändern


Sie können alle Symbolteile wie beispielsweise Linien und Rechtecke skalieren. Bei kreisförmigen Symbolteilen
wie Kurven oder Kreissegmenten können Sie zusätzlich die Kurvenform verändern. Zum Verändern von Größe
und Kurvenform besitzen Symbolteile quadratische Kantenpunkte oder Kurvenpunkte. Sie können Symbolteile
immer nur einzeln verändern.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 171


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

Symbolteile skalieren
² Markieren Sie das Symbolteil, das Sie skalieren wollen.
Um das Symbolteil herum werden 8 gleichfarbige Kantenpunkte angezeigt.
² Klicken Sie auf einen dieser Kantenpunkte und halten Sie die Maustaste gedrückt.
² Ziehen Sie die Maus, bis das Symbolteil die gewünschte Größe erreicht hat.
² Lassen Sie die Maustaste los.

Kurvenform von kreisförmigen Symbolteilen verändern


² Markieren Sie das kreisförmige Symbolteil, dessen Kurvenform Sie verändern wollen.
Zusätzlich zu den Kantenpunkten werden noch Kurvenpunkte angezeigt.
² Klicken Sie auf einen dieser Kurvenpunkte und halten Sie die Maustaste gedrückt.
² Ziehen Sie die Maus, bis das Symbolteil die gewünschte Form besitzt.
² Lassen Sie die Maustaste los.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.5.8 Symbolteile markieren

6.5.5.10 Fläche füllen


Sie können die Fläche eines Symbolteils füllen. Die Füllfarbe ist immer Schwarz.

Fläche eines Symbolteils schwarz füllen


² Markieren Sie mit der rechten Maustaste das Symbolteil, dessen Fläche Sie füllen wollen.
² Wählen Sie im Kontextmenü Füllen.
– oder –
² Markieren Sie mit der linken Maustaste das Symbolteil, dessen Fläche Sie füllen wollen.
²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche

In beiden Fällen wird die Fläche schwarz gefüllt.

Füllung entfernen
² Markieren Sie mit der rechten Maustaste auf ein gefülltes Symbolteil.
² Wählen Sie im Kontextmenü Füllen.
– oder –
² Markieren Sie mit der linken Maustaste auf ein gefülltes Symbolteil.
²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche

In beiden Fällen wird die Füllung entfernt.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.5.8 Symbolteile markieren

172 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

6.5.5.11 Anschlusspunkte einfügen


Damit Sie grafische Verbindungslinien zwischen 2 Grafikelementen ziehen können, benötigen beide Grafikele-
mente Anschlusspunkte. Nur an diesen lassen sich diese Verbindungsleitungen anschließen.
Damit ein von Ihnen definiertes Grafikelement mit anderen Grafikelementen verbunden werden kann, müssen
Sie in die Symbole des Elementes Anschlusspunkte einfügen. Dabei ist es egal, in welche der 4 Symbolflächen
Sie den Anschlusspunkt einfügen. In den übrigen Symbolflächen werden automatisch Anschlusspunkte an der
gleichen Position ergänzt.
Wenn Sie den Anschlusspunkt eines Symbols verschieben, werden die korrespondierenden Anschlusspunkte
der anderen Symbole ebenfalls verschoben. Das gilt analog auch, wenn Sie einen Anschlusspunkt löschen. Sie
löschen damit auch die korrespondierenden Anschlusspunkte der anderen Symbole.

Anschlusspunkte in die Symbolfläche einfügen


²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf die Schaltfläche .

² Klicken Sie in einer der 4 Symbolflächen an die Stelle, an der Sie den Anschlusspunkt platzieren wollen.
Am nächstgelegenen Knotenpunkt der Rasterlinien wird ein Anschlusspunkt eingefügt.

HINWEIS

i Anschlusspunkte müssen sich immer an einem der Ränder eines Symboles befinden. Deshalb wird ein
Anschlusspunkt automatisch an dem Rand platziert, der sich am nächsten zum Klickpunkt befindet.

6.5.5.12 Symbolteile verschieben


Sie können Symbolteile innerhalb der Symbolfläche verschieben.

HINWEIS

i Sie können Symbolteile nicht über die Grenzen der Symbolfläche hinaus verschieben.

Symbolteile verschieben
² Markieren Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Symbolteilen.
² Klicken Sie auf ein markiertes Symbolteil und halten Sie die Maustaste gedrückt.
² Verschieben Sie das Symbolteil oder die Gruppe an die gewünschte Position.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.5.8 Symbolteile markieren

6.5.5.13 Symbolteile löschen, kopieren oder einfügen


Sie können auf die Symbolteile eines Elementes folgende Standardbearbeitungsfunktionen anwenden:
• Kopieren
• Einfügen

• Löschen

Symbolteile kopieren
² Markieren Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Symbolteilen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein markiertes Symbolteil.
² Wählen Sie im Kontextmenü Kopieren.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 173


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

– oder –
² Markieren Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Symbolteilen.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen werden alle markierten Symbolteile in die Zwischenablage kopiert.

Kopierte Symbolteile einfügen


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Einfügeposition auf der Symbolfläche.
² Wählen Sie im Kontextmenü Einfügen.
– oder –
²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen werden alle Symbolteile aus der Zwischenablage in der Symbolfläche eingefügt.

HINWEIS

i Sie können die Symbolteile auch in ein anderes Symbol desselben Elementes oder in ein Symbol eines
anderen Elementes einfügen.

Symbolteile löschen
² Markieren Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Symbolteilen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein markiertes Symbolteil.
² Wählen Sie im Kontextmenü Löschen.
– oder –
² Markieren Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Symbolteilen.
²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen werden alle markierten Symbolteile gelöscht.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.5.8 Symbolteile markieren

6.5.5.14 Symbolteile drehen


Sie können Symbolteile in 22,5º-Schritten nach links oder nach rechts drehen.

Symbolteile in 22,5-Grad-Schritten nach links oder nach rechts drehen


² Markieren Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Symbolteilen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein einzelnes Symbolteil.
² Klicken Sie im Kontextmenü entweder auf Element um 22,5º nach links drehen oder auf
Element um 22,5º nach rechts drehen.
– oder –
² Markieren Sie ein einzelnes Symbolteil.

174 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

²
Klicken Sie in der 21.7.8 Symbolleiste Display- und Symbol-Editor auf eine der 2 Schaltflächen oder

In beiden Fällen wird das Symbolteil um 22,5º nach links oder nach rechts gedreht.

HINWEIS

i Wenn Sie die beschriebene Aktion 16 Mal ausführen, befindet sich das Symbolteil wieder in seiner ursprün-
glichen Position.

Verwandte Themen
² 6.5.1 Übersicht zu Display-Seiten
² 6.5.5.8 Symbolteile markieren

6.5.6 Störschriebe verwenden

6.5.6.1 Übersicht zu Störfallanzeigen


Nach einem Störfall können automatisch Meldungen und Messwerte im Display des SIPROTEC 5-Gerätes ange-
zeigt werden. Die Gesamtheit dieser angezeigten Informationen in einer Display-Seite wird als Störfallanzeige
bezeichnet. Sie können mit dem 21.1.16 Störfallanzeigen-Editor für jeden in der Applikation projektierten
Leistungsschalter 1 Störfallanzeige konfigurieren.

Störfallanzeigen vorbereiten
Die Meldungen und Messwerte sind vorgegeben. Sie können für jede Display-Zeile innerhalb der Störfallan-
zeige eine dieser vorgegebenen Informationen wählen. Sie können also die Reihenfolge der angezeigten Infor-
mationen Ihren Prioritäten anpassen. Alternativ können Sie auch festlegen, dass innerhalb einer Zeile keine
Information angezeigt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.5.6.3 Störfallanzeigen projek-
tieren.
Folgende Meldungen und Messwerte stehen zur Auswahl:
• Anregemeldung
Wenn Sie diese Meldung auswählen, wird der Name der im Störfall zuerst angeregten Funktionsstufe
angezeigt. Die angezeigte Meldung kann auch Zusatzinformationen zu Phasen, Erde und Richtung
enthalten.

• T-Anregung
Wenn Sie diese Messwerte auswählen, wird die gesamte Anregedauer des Störfalls angezeigt.

• Auslösemeldung
Wenn Sie diese Meldung auswählen, wird der Name der im Störfall zuerst angeregten Funktionsstufe
angezeigt. Die angezeigte Meldung kann auch Zusatzinformationen zu Phasen enthalten.

• T-Auslösung
Wenn Sie diesen Messwert auswählen, wird die Auslösezeit bezogen auf den Beginn des Störfalls (Anre-
gestart) angezeigt.

• Fehlerdistanz
Wenn Sie diesen Messwert auswählen, wird die gemessenen Entfernung zum Fehlerort angezeigt.
Mit dem Parameter Fehleranzeige legen Sie noch ein Kriterium für die Störfallanzeige fest. Sie können
wählen, ob Störfallanzeigen bei jeder Anregung oder nur bei Anregungen mit Auslösebefehl angezeigt
werden sollen. Informationen dazu finden Sie unter 6.5.6.4 Kriterium für die Störfallanzeige auswählen.

Störfallanzeigen auf dem Display


Wenn ein Störfall eintritt, zeigt das Display des SIPROTEC 5-Gerätes automatisch die zugehörige Störfallan-
zeige. Die Störfallanzeige für einen bestimmten Leistungsschalter zeigt immer die Informationen zum zuletzt

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 175


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

aufgetretenen Störfall. Wenn Sie Störfallanzeigen für mehrere Leistungsschalter konfiguriert haben, können
nach Störfällen auch mehrere Störfallanzeigen im Gerät gespeichert sein. Auch in diesem Fall werden immer
die Informationen zum zuletzt aufgetretenen Störfall angezeigt.
Das SIPROTEC 5-Gerät speichert Störfallanzeigen, bis Sie diese quittieren. Das können Sie direkt am Gerät erle-
digen oder auch mit DIGSI 5. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.5.6.5 Störfallanzeige quittieren.

Verwandte Themen
6.5.6.2 Störfallanzeigen-Editor öffnen und Ansicht anpassen

6.5.6.2 Störfallanzeigen-Editor öffnen und Ansicht anpassen


Sie können mit dem 21.1.16 Störfallanzeigen-Editor für jeden in der Applikation projektierten Leistungs-
schalter 1 Störfallanzeige konfigurieren.
Um die Ansicht des Störfallanzeigen-Editors anzupassen, stehen Ihnen folgende Standardfunktionen zur
Verfügung:
• 3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen
• 3.2.3 Spalteninhalt sortieren

Störfallanzeigen-Editor öffnen
² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration des SIPROTEC 5-Gerätes, für das Sie Störfallanzeigen
konfigurieren wollen.
² Öffnen Sie den Ordner Display-Seiten.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Störfallanzeigen.
Der Störfallanzeigen-Editor wird im Arbeitsbereich geöffnet.

Verwandte Themen
² 6.5.6.1 Übersicht zu Störfallanzeigen
² 6.5.6.3 Störfallanzeigen projektieren

6.5.6.3 Störfallanzeigen projektieren


Sie können für jeden in der Applikation projektierten Leistungsschalter 1 Störfallanzeige konfigurieren. Eine
Störfallanzeige enthält von Ihnen aus einem vorgegebenen Vorrat ausgewählte Meldungen und Messwerte.
Sie führen beim Konfigurieren folgende Aktionen aus:
• Sie wählen die Leistungsschalter, für die im Display des SIPROTEC 5-Gerätes eine Störfallanzeige ange-
zeigt werden soll.

• Sie wählen für jede der 5 Display-Zeilen innerhalb der Störfallanzeige eine der vorgegebenen Informati-
onen, also Meldungen oder Messwerte aus.

Leistungsschalter auswählen
² Um einen Leistungsschalter aus- oder abzuwählen, klicken Sie in der Spalte Anzeigen auf das zugehörige
Kontrollkästchen.
– oder –
² Um alle Leistungsschalter auszuwählen, klicken Sie in der 21.7.9 Symbolleiste Störfallanzeigen-Konfigu-

rations-Editor auf die Schaltfläche .

– oder –

176 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

² Um alle Leistungsschalter auszuwählen, klicken Sie in der Symbolleiste des Störfallanzeigen-Editors auf

die Schaltfläche .

Wenn ein Kontrollkästchen markiert ist, kann eine Störfallanzeige für den zugehörigen Leistungsschalter ange-
zeigt werden. Sie müssen kein Kontrollkästchen markieren. In diesem Fall werden keine Störfallanzeigen im
Display des SIPROTEC 5-Gerätes angezeigt.

Informationen für Display-Zeilen wählen


² Wählen Sie alle Leistungsschalter aus, für die im Display des SIPROTEC 5-Gerätes eine Störfallanzeige
angezeigt werden soll.
² Wählen Sie mit den Auswahllisten in der Spalte Angezeigte Information für jede Display-Zeile die anzu-
zeigende Information.
– oder –
² Wenn eine Display-Zeile leer bleiben soll, wählen Sie aus der zugehörigen Auswahlliste die Einstellung
Keine.

Verwandte Themen
² 6.5.6.1 Übersicht zu Störfallanzeigen
² 6.5.6.4 Kriterium für die Störfallanzeige auswählen

6.5.6.4 Kriterium für die Störfallanzeige auswählen


Mit dem Parameter Störfallanzeige können Sie festlegen, ob das Display eines SIPROTEC 5-Gerätes eine konfi-
gurierte Störfallanzeige bei jeder Anregung oder nur bei Anregungen mit Auslösebefehl zeigen soll.
Um den Parameter zu ändern, öffnen Sie zunächst die 21.5.10 Geräteeinstellungen. Informationen dazu
finden Sie unter 6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.

Kriterium auswählen
² Öffnen Sie die Geräteeinstellungen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Fehleranzeige die gewünschte Einstellung.

Verwandte Themen
² 6.5.6.1 Übersicht zu Störfallanzeigen

6.5.6.5 Störfallanzeige quittieren


Die Störfallanzeige für einen bestimmten Leistungsschalter zeigt immer die Informationen zum zuletzt aufge-
tretenen Störfall. Wenn Sie Störfallanzeigen für mehrere Leistungsschalter konfiguriert haben, können nach
Störfällen auch mehrere Störfallanzeigen im Gerät gespeichert sein. Auch in diesem Fall werden immer die
Informationen zum zuletzt aufgetretenen Störfall angezeigt.
Das SIPROTEC 5-Gerät speichert Störfallanzeigen, bis Sie diese quittieren. Das können Sie direkt am Gerät erle-
digen oder auch mit DIGSI 5.
• Am SIPROTEC 5-Gerät
Um Störfallanzeigen direkt am SIPROTEC 5-Gerät zu quittieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine
davon beschreibt der folgende Abschnitt. Weitere Möglichkeiten finden Sie im jeweiligen Gerätehand-
buch.

• Mit DIGSI 5
Um Störfallanzeigen mit DIGSI 5 zu quittieren, verwenden Sie die Funktion zum Zurücksetzen der LEDs.
Dabei werden alle gespeicherten Störfallanzeigen quittiert.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 177


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Geräte
6.5 Display-Seiten bearbeiten

HINWEIS

i Das Zurücksetzen der LEDs führt auch zum Zurücksetzen aller binären Ausgangskontakte des Gerätes.

Am SIPROTEC 5-Gerät
² Drücken Sie die Softkey-Taste Quit in der Basisleiste der Display-Seite.
Die Störfallanzeige wird unwiederbringlich gelöscht.
² Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft, bis keine weitere Störfallanzeige im Geräte-Display erscheint.
Wenn Sie alle Störfallanzeigen quittiert haben, wird die zuletzt vor den Störfällanzeigen sichtbare Display-Seite
angezeigt.

Mit DIGSI 5
² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie in der Liste der Online-Zugänge das Online-Gerät, das das betreffende SIPROTEC 5-Gerät
repräsentiert.
² Doppelklicken Sie auf Geräteinformation.
Im Arbeitsbereich wird die Geräteinformation angezeigt.
²
Klicken Sie in der 21.7.25 Symbolleiste Geräteinformation auf die Schaltfläche .

Wenn der Bestätigungscode für Einstellen/Betrieb aktiviert ist, wird der Dialog 21.6.17 Bestätigungscode
eingeben geöffnet.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Bestätigungscode eingeben den zugehörigen Bestätigungscode ein.
² Klicken Sie auf OK.
Der Dialog Bestätigungscode eingeben wird geschlossen. Die LEDs, die Binäreingänge und alle Störfallan-
zeigen werden zurückgesetzt.
Die zuletzt vor den Störfällanzeigen sichtbare Display-Seite wird angezeigt.

Verwandte Themen
² 6.5.6.1 Übersicht zu Störfallanzeigen

178 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
7 Single-Line-Konfiguration

7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration 180


7.2 Grundlegende Vorgehensweisen 181
7.3 Elemente einfügen 184
7.4 Elemente bearbeiten 189
7.5 Topologiebaum verwenden 197
7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder Spannungswandlerwerte synchronisieren 201
7.7 Topologie und Sammelschienengerät konfigurieren (Gerätetyp 7SS8) 202
7.8 Ansicht Planvalidierung und Sammelschienenschutz (SSS) 205

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 179


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration

7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration


Die Single-Line-Konfiguration ist die 1-polige Darstellung einer Unterstation und gilt projektübergreifend. Sie
können daher innerhalb eines Projektes genau 1 Single-Line-Konfiguration anlegen. Dazu verwenden Sie die
21.1.2 Single-Line-Editor.

Notwendige Schritte
Die folgende Aufzählung zeigt die wesentlichen Schritte:
• Sie platzieren mit dem Single-Line-Editor verschiedene Elemente in einem Zeichenbereich. Diese
Elemente stellen Betriebsmittel wie Sammelschienen oder Leistungsschalter dar.

• Sie verbinden diese einzelnen Elemente anschließend mit Leitungen untereinander.

• Sie parametrieren die Betriebsmittel direkt in der Single-Line-Konfiguration.

Elemente
Jedes Element besitzt ein Symbol, einen Namen und weitere Eigenschaften. Sie finden eine große Auswahl
vordefinierter Elemente in der globalen DIGSI 5-Bibliothek. In dieser Bibliothek finden Sie auch fertige
Vorlagen für verschiedene Standardkonfigurationen, zum Beispiel für die Eineinhalb-Leistungsschalter-
Methode. Sie fügen diese Vorlagen ebenso wie einzelne Elemente mit Drag & Drop aus der Bibliothek in die
Single-Line-Konfiguration ein. Anschließend können Sie die Vorlagen an Ihre Anforderungen anpassen.
Alle Elemente für die Single-Line-Konfiguration können nach ANSI oder nach IEC dargestellt werden. Sie
können jederzeit zwischen diesen 2 Darstellungen umschalten. Wenn Sie die Darstellung ändern, wirkt sich
das nicht nur auf die Elementsymbole in der Bibliothek aus. Auch alle Symbole in der Single-Line-Konfiguration
werden dann dem gewählten Standard angepasst.
Für jedes SIPROTEC 5-Gerät innerhalb des Projektes wird automatisch ein Element in die Single-Line-Konfigura-
tion eingefügt. Dieses Element repräsentiert nicht nur das SIPROTEC 5-Gerät, sondern auch die Applikation des
SIPROTEC 5-Gerätes. Um den Bezug zwischen Applikation und Unterstation herzustellen, verbinden Sie die
Funktionsgruppen einer Applikation mit den Betriebsmitteln. Zu diesem Zweck besitzt das Geräteelement
unterschiedliche Anschlüsse.

Single-Line-Konfiguration weiterverwenden
Sie können Teile der Konfiguration beim Erstellen von Display-Seiten weiterverwenden. Mit der Exportfunktion
stellen Sie die Single-Line-Konfiguration konform zu IEC 61850 auch anderen Anwendungen zur Verfügung,
zum Beispiel SICAM PAS oder WinCC. Sie können umgekehrt aber auch zum Beispiel ELCAD-Daten importieren
und als Basis für die Single-Line-Konfiguration verwenden.

Verwandte Themen
3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC anzeigen
7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen
17.1.1 Übersicht zu Formaten
7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder Spannungswandlerwerte synchronisieren

180 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.2 Grundlegende Vorgehensweisen

7.2 Grundlegende Vorgehensweisen

7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen

Um eine Single-Line-Konfiguration zu öffnen, verwenden Sie die 3.1.2 Projektnavigation. Die Single-Line-
Konfiguration wird im Arbeitsbereich angezeigt.

HINWEIS

i Ein neues Projekt enthält noch keine Single-Line-Konfiguration. Stattdessen wird eine leere Fläche im
Arbeitsbereich angezeigt.

Single-Line-Konfiguration mithilfe der Projektnavigation öffnen


² Doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf Single-Line-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird die Single-Line-Konfiguration angezeigt.

Verwandte Themen
² 7.2.3 Single-Line-Konfigurationsansicht skalieren
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration

7.2.2 Offline- und Online-Single-Line-Konfiguration drucken

Sie können die Offline- und Online-Single-Line-Konfiguration drucken.

Starten des Druckprozesses im Offline-Modus mit Auswahl der Druckoptionen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Markieren Sie im Projekt den Eintrag Single-Line-Konfiguration.
² Klicken Sie im Menü Projekt auf Drucken.
Der Dialog 21.6.23 Drucken wird geöffnet.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Drucker, eine Dokumentvorlage und ein Deckblatt aus. Weitere Infor-
mationen zu diesem Dialog finden Sie unter 18.2.3 Druckoptionen auswählen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Drucken wird geschlossen, und die gewählten Daten werden gedruckt.

Starten des Druckprozesses im Online-Modus mit Auswahl der Druckoptionen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Wenn das Gerät 7SS konfiguriert ist, doppelklicken Sie in der Projektnavigation unter dem Ordner Online-
Zugänge auf Single-Line-Überwachung.
Die konfigurierte Topologie wird in der Ansicht Single-Line-Überwachung angezeigt.
² Klicken Sie im Menü Projekt auf Drucken.
Der Dialog 21.6.23 Drucken wird geöffnet.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Drucker, eine Dokumentvorlage und ein Deckblatt aus. Weitere Infor-
mationen zu diesem Dialog finden Sie unter 18.2.3 Druckoptionen auswählen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Drucken wird geschlossen, und die gewählten Daten werden gedruckt.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 181


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.2 Grundlegende Vorgehensweisen

Starten des Druckprozesses im Offline-Modus ohne Auswählen der Druckoptionen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Markieren Sie in der Projektnavigation den Eintrag Single-Line-Konfiguration.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Ausdruck wird mit den zuletzt gewählten Einstellungen gestartet.

Starten des Druckprozesses im Online-Modus ohne Auswählen der Druckoptionen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Wenn das Gerät 7SS konfiguriert ist, doppelklicken Sie in der Projektnavigation unter dem Ordner Online-
Zugänge auf Single-Line-Überwachung.
Die konfigurierte Topologie wird in der Ansicht Single-Line-Überwachung angezeigt.
² Markieren Sie in der Projektnavigation den Eintrag Single-Line-Überwachung.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Druck wird mit den zuletzt gewählten Einstellungen gestartet.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 18.1.1 Übersicht zum Gestalten und Drucken von Dokumenten

7.2.3 Single-Line-Konfigurationsansicht skalieren

Sie können die Darstellungsgröße der Single-Line-Konfiguration verändern und damit an die jeweilige Arbeits-
situation anpassen.
Für das Skalieren der Ansicht haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Ansicht in vordefinierten Stufen skalieren.
• Sie können die Ansicht prozentweise skalieren.

• Sie können zur 100-Prozent-Darstellung zurückkehren.

HINWEIS

i Wenn Sie vor dem Skalieren ein Element markieren, bleibt dieses in der Mitte der skalierten Fläche positio-
niert.

Ansicht stufenweise skalieren


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Single-Line-Konfiguration. Klicken Sie
anschließend im Kontextmenü auf Vergrößern oder auf Verkleinern.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor auf eine der beiden Schaltflächen oder

In beiden Fällen wird die Single-Line-Konfiguration größer oder kleiner dargestellt.

HINWEIS

i Wenn die maximale oder minimale Darstellungsgröße erreicht ist, sind der jeweilige Menüeintrag und die
jeweilige Schaltfläche inaktiv.

182 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.2 Grundlegende Vorgehensweisen

Ansicht prozentweise skalieren


²
Öffnen Sie in der Symbolleiste des Single-Line-Editors die Auswahlliste .

² Wählen Sie einen Prozentwert.


– oder –
² Geben Sie in das Texteingabefeld der Auswahlliste einen ganzzahligen Prozentwert zwischen 50 und 500
ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Die Single-Line-Konfiguration wird in der eingestellten Größe angezeigt.

Zur 100-Prozent-Darstellung zurückkehren


²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Single-Line-Editors auf die Schaltfläche .

Die Single-Line-Konfiguration wird in der 100-Prozent-Größe angezeigt.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration

7.2.4 Single-Line-Konfiguration als Vektorgrafik speichern

Sie können die im Arbeitsbereich aktuelle Ansicht der Single-Line-Konfiguration als Vektorgrafik speichern. Die
Ansicht wird dabei im Format WMF (Windows Meta File) gespeichert. In diesem Format können Sie die Single-
Line-Konfiguration in vielen anderen Programmen importieren, zum Beispiel in Textverarbeitungen wie Micro-
soft Word. Dieses Programm kann WMF-Dateien problemlos öffnen und in Textdokumente einbinden. Damit
haben Sie eine weitere Möglichkeit, eine Anlagendokumentation zu erstellen.

Single-Line-Konfiguration als WMF-Datei speichern


²
Klicken Sie in der 21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor auf die Schaltfläche .

Ein Standarddateidialog wird geöffnet.


² Geben Sie den gewünschten Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort.
² Klicken Sie auf OK.
Die Single-Line-Konfiguration wird als Vektorgrafik im WMF-Format gespeichert.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 183


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.3 Elemente einfügen

7.3 Elemente einfügen

7.3.1 Sammelschiene aus der Bibliothek einfügen und skalieren

Die globale DIGSI 5-Bibliothek enthält Elemente, die Betriebsmittel darstellen und die Sie in die Single-Line-
Konfiguration einfügen können. Zu diesen Elementen zählen auch Sammelschienen. Die globale DIGSI 5-Bibli-
othek enthält je ein Element für eine vertikale und eine horizontale Sammelschiene. Nach dem Einfügen
können Sie die Länge einer Sammelschiene verändern.
Um eine Sammelschiene aus der globale DIGSI 5-Bibliothek in die Single-Line-Konfiguration einzufügen, haben
Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Sammelschiene per Drag & Drop einfügen.
• Sie können die Sammelschiene mit Kopieren und Einfügen einfügen.
Als Voraussetzung muss die globale DIGSI 5-Bibliothek geöffnet sein.
Wenn Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek ein Element markieren, zeigt Ihnen das Informationsfenster Detail-
informationen zu diesem Element. Diese Informationen erhalten Sie als Text, aber auch als Grafik, zum
Beispiel als Diagramm des Betriebsmittels.
Alle Elemente für die Single-Line-Konfiguration können nach ANSI oder nach IEC dargestellt werden. Sie
können jederzeit zwischen diesen 2 Darstellungen umschalten. Wenn Sie die Darstellung ändern, wirkt sich
das nicht nur auf die Elementsymbole in der Bibliothek aus. Auch alle Symbole in der Single-Line-Konfiguration
werden dann dem gewählten Standard angepasst.

HINWEIS

i Wenn Sie ein Element aus der Bibliothek einfügen, wird das Elementsymbol im aktuell eingestellten Stan-
dard ANSI oder IEC angezeigt. Wenn Sie den jeweils anderen Standard wählen, wirkt sich das nicht nur auf
die Elementsymbole in der Bibliothek aus. Auch alle Symbole in der Single-Line-Konfiguration werden dann
dem gewählten Standard angepasst. Mehr dazu erfahren Sie in 3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC
anzeigen.

Globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek das Verzeichnis Single-Line- und Display-Elemente.
– oder –
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Single-Line-Konfiguration.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Elemente aus Bibliothek einfügen.
Im Aufgabenbereich wird in der Registerkarte Bibliotheken das Verzeichnis Single-Line- und Display-
Elemente geöffnet.

Sammelschiene mit Drag & Drop einfügen


² Wählen Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek das gewünschte Element.
² Ziehen Sie das Element mit gedrückter Maustaste auf die Einfügeposition in der Single-Line-Konfigura-
tion.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste an einer zulässigen Stelle los.
Das Element wird an der gewählten Position platziert.

184 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.3 Elemente einfügen

Sammelschiene mit Kopieren und Einfügen hinzufügen


² Klicken Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek mit der rechten Maustaste auf die Bezeichnung des
gewünschten Elementes.
² Wählen Sie im Kontextmenü Kopieren.
² Klicken Sie in der Single-Line-Konfiguration mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Einfügeposi-
tion.
² Wählen Sie im Kontextmenü Einfügen. Dieser Menüeintrag ist nur dann aktiv, wenn die Einfügeposition
zulässig ist.
Das Element wird an der gewählten Einfügeposition eingefügt.

Sammelschiene skalieren
² Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Anfangs- oder Endpunkt der Sammelschiene und halten Sie
die Maustaste gedrückt.
² Verschieben Sie den Mauszeiger mit gedrückter Maustaste je nach Orientierung der Sammelschiene in
horizontaler oder vertikaler Richtung.
² Wenn die Sammelschiene die gewünschte Länge besitzt, lassen Sie die Maustaste los.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.3.2 Weitere Betriebsmittel aus der Bibliothek einfügen
² 7.3.4 Vorlage aus der Bibliothek verwenden

7.3.2 Weitere Betriebsmittel aus der Bibliothek einfügen

Betriebsmittel wie Trennschalter oder Leistungsschalter fügen Sie ebenso wie Sammelschienen mit Drag &
Drop aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek in die Single-Line-Konfiguration ein. Als Voraussetzung muss die
globale DIGSI 5-Bibliothek geöffnet sein.
Wenn Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek ein Element markieren, zeigt Ihnen das Informationsfenster Detail-
informationen zu diesem Element. Diese Informationen erhalten Sie als Text, aber auch als Grafik, zum
Beispiel als Diagramm des Betriebsmittels.
Sie können ein Betriebsmittel in ein vorhandenes Feld einfügen oder beim Einfügen ein neues Feld erzeugen.
Ein Feld wird in der Single-Line-Konfiguration durch eine Farbfläche gekennzeichnet. Alle Elemente innerhalb
einer Farbfläche gehören zum selben Feld. Sammelschienen können nicht Teil eines Feldes sein. Ein Feld
besitzt ebenso wie ein Betriebsmittel einen Namen, den Sie ändern können.

HINWEIS

i Wenn Sie ein Element aus der Bibliothek einfügen, wird das Elementsymbol im aktuell eingestellten Stan-
dard ANSI oder IEC angezeigt. Wenn Sie den jeweils anderen Standard wählen, wirkt sich das nicht nur auf
die Elementsymbole in der Bibliothek aus. Auch alle Symbole in der Single-Line-Konfiguration werden dann
dem gewählten Standard angepasst. Mehr dazu erfahren Sie in 3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC
anzeigen.

Globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek das Verzeichnis Single-Line- und Display-Elemente.
– oder –
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Single-Line-Konfiguration.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Elemente aus Bibliothek einfügen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 185


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.3 Elemente einfügen

Im Aufgabenbereich wird in der Registerkarte Bibliotheken das Verzeichnis Single-Line- und Display-
Elemente geöffnet.

Betriebsmittel in ein vorhandenes Feld einfügen


² Wählen Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek das gewünschte Element.
² Ziehen Sie das Element mit gedrückter Maustaste auf die Farbfläche des Feldes.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste an einer zulässigen Stelle los.
Das hinzugefügte Element wird Teil des Feldes. Die Größe der Feldfläche wird bei Bedarf automatisch ange-
passt.

Neues Feld beim Einfügen erzeugen


² Wählen Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek das gewünschte Element.
² Ziehen Sie das Element mit gedrückter Maustaste auf einen freien Bereich der Single-Line-Konfiguration.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste an einer zulässigen Stelle los.
Eine neue Feldfläche wird erzeugt. Diese enthält das eingefügte Element.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.3.1 Sammelschiene aus der Bibliothek einfügen und skalieren
² 7.3.4 Vorlage aus der Bibliothek verwenden

7.3.3 Das SIPROTEC 5-Gerät in der Single-Line-Konfiguration

Für jedes Offline-Konfiguration wird in der Single-Line-Konfiguration ein Gerätesymbol angezeigt. Dieses
repräsentiert das SIPROTEC 5-Gerät und seine Applikation und ermöglicht Ihnen den direkten Zugriff auf
weitere Daten.

Funktionsgruppen
Das Gerätesymbol enthält die Funktionsgruppen, die einen Teil der Primäranlage widerspiegeln, zum Beispiel
eine Leitung oder einen Leistungsschalter. Darüber hinaus gibt es noch weitere Funktionsgruppen, zum
Beispiel für die Störschreibung, die aber nicht im Gerätesymbol angezeigt werden. Jede Funktionsgruppe wird
durch ein Rechteck und den Namen der Funktionsgruppe repräsentiert. Mit einem Klick auf das Pfeilsymbol
können Sie eine geöffnete Funktionsgruppe auf deren Namen reduzieren. Wenn die Funktionsgruppe mit
Betriebsmittel verbunden ist, werden die Leitungen nach dem Zusammenklappen verkürzt dargestellt. Ein
weiterer Klick auf das Pfeilsymbol öffnet das Rechteck der Funktionsgruppe wieder komplett und zeigt damit
die Namen aller enthaltenen Funktionen. Verbindungsleitungen werden wieder komplett dargestellt.

Funktionen
Jedes Rechteck, das eine Funktionsgruppe repräsentiert, enthält die Namen aller Funktionen, die Teil dieser
Funktionsgruppe sind. Mit einem Klick auf das Pfeilsymbol neben dem Funktionsnamen zeigen Sie die Namen
der zugehörigen Funktionsblöcke an. Ein weiterer Klick auf das Pfeilsymbol reduziert die Funktion auf deren
Namen.

Funktionsblöcke
Eine Funktion kann aus mehreren Funktionsblöcken bestehen. Ein Funktionsblock kann zum Beispiel eine
Stufe sein, aber auch eine Zone.

186 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.3 Elemente einfügen

Schnittstellen
Verschiedene Funktionen benötigen Messwerte als Eingangssignale oder liefern Befehle als Ausgangssignale.
Damit Sie diese Eingangs- und Ausgangssignale mit den jeweiligen Betriebsmitteln verbinden können,
besitzen Funktionsgruppen Schnittstellen.
Eine Funktionsgruppe kann folgende Schnittstellen besitzen:
• Stromeingänge (grün)
Sie können Stromeingänge mit den Ausgängen von Stromwandlern verbinden.

• Spannungseingänge (türkis)
Sie können Spannungseingänge mit den Ausgängen von Spannungswandlern verbinden.

• Auslöseausgänge (schwarz)
Sie können Auslöseausgänge mit den Steueranschlüssen von Leistungsschaltern verbinden.

• Steuerungsausgänge (schwarz)
Sie können Steuerungsausgänge mit den Steueranschlüssen von Trennschaltern und anderen steuer-
baren Betriebsmittel verbinden, allerdings nicht mit Leistungsschaltern.
Um die Projektierung übersichtlicher zu gestalten, verknüpfen Sie in der Single-Line-Konfiguration einen
Wandler direkt mit der Schnittstelle einer Funktionsgruppe. Tatsächlich sind die Wandler mit den Analogein-
gängen des SIPROTEC 5-Gerätes verbunden und die Analogeingänge mit so genannten logischen Messstellen.
Diese Messstellen sind dann den Schnittstellen der Funktionsgruppen zugeordnet.
Die Zuordnung zwischen Messstelle und Funktionsgruppe können Sie zum Beispiel direkt in der Funktions-
gruppe vornehmen. Über Auswahllisten wählen Sie die Messstelle, von der die Schnittstelle die jeweiligen
Messgrößen erhalten soll. Mehr dazu erfahren Sie im Themenblock Applikationen konfigurieren.
Mit dem Zuordnen einer Messstelle schaffen Sie auch die Voraussetzung, um Wandlerdaten in der Single-Line-
Konfiguration mit den Wandlerdaten in der Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes zu synchroni-
sieren.

Verwandte Themen
7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder Spannungswandlerwerte synchronisieren
8.1.1 Übersicht zu Applikationen
8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen

7.3.4 Vorlage aus der Bibliothek verwenden

Für ein schnelleres Arbeiten stehen Ihnen mehrere Vorlagen für komplette Felder zur Verfügung. Sie können
diese in eine Single-Line-Konfiguration einfügen und an Ihre Anforderungen anpassen. Alle Vorlagen finden
Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek. Zum Einfügen einer Vorlage muss die globale DIGSI 5-Bibliothek
geöffnet sein.

HINWEIS

i Wenn Sie ein Element aus der Bibliothek einfügen, wird das Elementsymbol im aktuell eingestellten Stan-
dard ANSI oder IEC angezeigt. Wenn Sie den jeweils anderen Standard wählen, wirkt sich das nicht nur auf
die Elementsymbole in der Bibliothek aus. Auch alle Symbole in der Single-Line-Konfiguration werden dann
dem gewählten Standard angepasst. Mehr dazu erfahren Sie in 3.3.4 Elemente nach ANSI oder IEC
anzeigen.

Globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek das Verzeichnis Single-Line- und Display-Elemente.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 187


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.3 Elemente einfügen

– oder –
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Single-Line-Konfiguration.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Elemente aus Bibliothek einfügen.
Im Aufgabenbereich wird in der Registerkarte Bibliotheken das Verzeichnis Single-Line- und Display-
Elemente geöffnet.

Vorlage mit Drag & Drop einfügen


² Öffnen Sie einen der beiden Ordner Vorlagen für Schutzfelder oder Vorlagen für Steuerungsfelder.
² Wählen Sie im jeweiligen Ordner die gewünschte Vorlage.
² Ziehen Sie die Vorlage mit gedrückter Maustaste auf einen freien Bereich der Single-Line-Konfiguration.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle nicht erlaubt ist, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durch-
gestrichenen Kreis.
² Lassen Sie die Maustaste an einer zulässigen Stelle los.
Eine neue Feldfläche wird erzeugt. Diese enthält die Elemente und Verbindungen der gewählten Vorlage.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.3.1 Sammelschiene aus der Bibliothek einfügen und skalieren
² 7.3.2 Weitere Betriebsmittel aus der Bibliothek einfügen

188 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

7.4 Elemente bearbeiten

7.4.1 Single-Line-Elemente markieren

Sie können ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen markieren. Zu den Elementen zählen in
diesem Fall Betriebsmittel, Felder und Geräte. Farbige Rahmen kennzeichnen die markierten Elemente.

Einzelnes Element markieren


² Klicken Sie Maustaste auf ein Element.
Das Element wird markiert.

Gruppe von Elementen markieren


² Klicken Sie Maustaste in einen freien Bereich der Single-Line-Konfiguration.
² Ziehen Sie bei gedrückter Maustaste ein Rechteck auf.
² Lassen Sie die Maustaste los, sobald das Rechteck die gewünschte Größe erreicht hat.
Alle Elemente innerhalb des Rechtecks werden markiert.

Alle Elemente markieren


² Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Alles auswählen.
Alle Elemente der Single-Line-Konfiguration werden markiert.

Markierung aufheben
² Klicken Sie in einen nicht markierten Bereich der Single-Line-Konfiguration.
– oder –
² Markieren Sie ein anderes Element.

HINWEIS

i Sie können zusätzliche Elemente markieren oder eine bestehende Markierung wieder aufheben.
Halten Sie dazu die Taste <Strg> gedrückt, während Sie mit der linken Maustaste auf die entsprechenden
Objekte klicken.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration

7.4.2 Single-Line-Elemente drehen

Sie können in der Single-Line-Konfiguration eingefügte Elemente von Betriebsmitteln um 90 Grad nach rechts
oder links drehen.

HINWEIS

i Elemente vom Typ Sammelschiene lassen sich nicht drehen. Stattdessen stehen Ihnen eine horizontale
und eine vertikale Sammelschiene als getrennte Elemente in der Bibliothek zur Auswahl.
Nur das Symbol des Betriebsmittels wird gedreht, aber nicht das zugehörige Texteingabefeld mit dem
Elementnamen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 189


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

Element drehen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein einzelnes drehbares Element.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Element nach links drehen oder Element nach rechts drehen.
– oder –
² Markieren Sie ein einzelnes drehbares Element.
²
Klicken Sie in der 21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor auf eine der 2 Schaltflächen oder

In beiden Fällen wird das Symbol um 90° nach links oder nach rechts gedreht.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.1 Single-Line-Elemente markieren

7.4.3 Erdungsrichtung des Symbols umkehren

Sie können die Erdungsrichtung des Symbols zur Leitung oder zum Bus eines Stromwandlers in der Single-
Line-Konfiguration umkehren.

Erdungsrichtung des Symbols umkehren


² Klicken Sie in der Projektnavigation mit konfiguriertem 21.1.2 Single-Line-Editor in der Topologie mit der
rechten Maustaste auf Stromwandler.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Erdungsrichtung umkehren.
Das Erdungssymbol des Stromwandlers wird umgekehrt.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.1 Single-Line-Elemente markieren

7.4.4 Single-Line-Elemente verschieben

Sie können Elemente wie Betriebsmittel, Felder und Geräte innerhalb einer Single-Line-Konfiguration
verschieben und damit neu positionieren. Verbindungsleitungen zwischen den Elementen werden dabei auto-
matisch angepasst. Sie können den Namen eines Betriebsmittels unabhängig vom Symbol verschieben.
Symbol und Name bleiben weiterhin eine Einheit.
Um Elemente zu verschieben, haben Sie 2 Möglichkeiten:
• Sie können Elemente mit der Maus verschieben.
• Sie können Elemente mit der Tastatur verschieben.

Elemente mit der Maus verschieben


² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Klicken Sie mit der linken Maustaste auf ein markiertes Element und halten Sie die Maustaste gedrückt.
² Verschieben Sie das Element oder die Elementgruppe an die Zielposition und lassen Sie die Maustaste los.

Elemente mit der Tastatur verschieben


² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Drücken Sie auf die Pfeiltasten der Tastatur.

190 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.1 Single-Line-Elemente markieren

7.4.5 Single-Line-Elemente löschen, ausschneiden, kopieren oder einfügen

Sie können auf die Elemente einer Single-Line-Konfiguration folgende Standardbearbeitungsfunktionen


anwenden:
• Kopieren
• Ausschneiden

• Einfügen

• Löschen

Elemente kopieren
² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein markiertes Element und anschließend im Kontextmenü auf
Kopieren.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Alle ausgewählten Elemente werden in die Zwischenablage kopiert.

Elemente ausschneiden
² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein markiertes Element und anschließend im Kontextmenü auf
Ausschneiden.
– oder –
²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche .

Alle ausgewählten Elemente werden gelöscht und in die Zwischenablage kopiert.

Elemente einfügen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Einfügeposition in der Single-Line-Konfigura-
tion.
² Wählen Sie im Kontextmenü Hinzufügen.
– oder –
²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche .

Alle Elemente aus der Zwischenablage werden in der Single-Line-Konfiguration eingefügt.

HINWEIS

i Sie können Elemente, die Sie in der Single-Line-Konfiguration kopieren, auch in eine Display-Seite
einfügen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 191


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

Elemente löschen
² Wählen Sie ein einzelnes Element oder eine Gruppe von Elementen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein markiertes Element und anschließend im Kontextmenü auf
Löschen.
– oder –
²
Klicken Sie dazu in der Symbolleiste von DIGSI 5 auf die Schaltfläche .

Alle ausgewählten Elemente werden gelöscht.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.1 Single-Line-Elemente markieren

7.4.6 Single-Line-Elemente umbenennen

Sie können jedem Element – Betriebsmittel oder Feld – einen individuellen Namen geben.
Um den Namen eines Elementes zu ändern, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können den Namen direkt in der Single-Line-Konfiguration ändern.
• Sie können den Namen in den Eigenschaften des Elementes ändern.

Elementnamen direkt in der Single-Line-Konfiguration ändern


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Element, dessen Namen Sie ändern wollen.
² Wählen Sie im Kontextmenü Umbenennen.
Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen für das Element ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name wird übernommen.

Elementnamen in den Eigenschaften ändern


² Markieren Sie das Element, dessen Namen Sie ändern wollen.
² Öffnen Sie das Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Details.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Name einen neuen Namen für das Element ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name wird übernommen. Die Anzeige in der Single-Line-Konfiguration wird aktualisiert.

192 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.1 Single-Line-Elemente markieren

7.4.7 Single-Line-Elemente untereinander verbinden

Beim Einfügen von Elementen in die Single-Line-Konfiguration ist eine Auto-Verbindungs-Funktion aktiv.
Sobald Sie ein neues Element in die benachbarte Zelle eines vorhandenen Elementanschlusses setzen,
verbindet diese Funktion die Symbole der 2 Elemente. Dabei berücksichtigt die Auto-Verbindungs-Funktion,
ob eine Verbindung der 2 Elemente sinnvoll ist. Um die Single-Line-Konfiguration zu vervollständigen, müssen
Sie alle nicht verbundenen Elemente manuell miteinander verbinden. Sie müssen also einzelne Betriebsmittel
wie beispielsweise Leistungsschalter, Trennschalter oder Sammelschiene untereinander verbinden. Verbinden
Sie die Elemente mit Leitungen. Sie geben vor, welche Elemente miteinander verbunden werden müssen. Die
Leitungsführung wird automatisch festgelegt und beim Verschieben von Elementen aktualisiert.

Leitung zeichnen
² Positionieren Sie den Mauszeiger auf den Anschlusspunkt eines Elementes. Dieser Anschlusspunkt
markiert den Anfang der Leitung.
Sobald sich der Mauszeiger in eine Hand verwandelt, ist dieser richtig positioniert.
² Drücken Sie die linke Maustaste und ziehen Sie eine direkte Linie auf den Anschlusspunkt eines 2.
Elementes. Dieser Anschlusspunkt markiert das Ende der Leitung.
Sobald Sie in die Nähe des Anschlusspunktes gelangen, wird die Linie magnetisch mit dem Element
verbunden. Sammelschienen werden durch einen Rahmen hervorgehoben.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die gewünschte Verbindung zulässig ist, wird eine Leitung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung
gezeichnet.

Zeichnen abbrechen
² Um das Zeichnen einer Leitung abzubrechen, lassen Sie die Maustaste außerhalb des magnetischen
Bereichs eines Anschlusspunktes los.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.9 Single-Line-Element mit SIPROTEC 5-Geräten verbinden
² 7.4.10 Single-Line-Verbindung anpassen

7.4.8 Messstellen und Funktionsgruppen auswählen

Damit die Funktionen innerhalb einer Funktionsgruppe mit Strom- und Spannungswerten versorgt werden,
müssen Sie die Funktionsgruppe mit Messstellen verbinden. Dazu wählen Sie eine Messstelle für jede Schnitt-
stelle einer Funktionsgruppe aus. Die Schnittstellen werden mit farbigen Anschlusspunkten dargestellt.
Um Funktionsgruppen mit Messstellen zu verbinden, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können den 21.1.2 Single-Line-Editor verwenden. Dies ist im folgenden Abschnitt beschrieben.
• Sie können die Matrix 21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen verwenden. Mehr Informationen dazu
erhalten Sie unter 8.1.4.4 Messstellen und Funktionsgruppen verbinden.

Messstellen mit dem Single-Line-Editor auswählen


² Positionieren Sie den Mauszeiger im Gerätesymbol auf die Zelle rechts vom entsprechenden Anschluss-
punkt.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 193


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

² Doppelklicken Sie auf die Zelle.


Eine Auswahlliste öffnet sich. Die Auswahlliste zeigt die Namen aller Messstellen an, die mit dem jeweiligen
Anschlusspunkt kompatibel sind.
² Wählen Sie in der Auswahlliste den Namen einer Messstelle aus.
² Klicken Sie außerhalb der Zelle.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Der Name der ausgewählten Messstelle wird in die Zelle eingetragen.

Verwandte Themen
² 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen
² 8.1.5.5 Messstellen hinzufügen

7.4.9 Single-Line-Element mit SIPROTEC 5-Geräten verbinden

Zusätzlich zu den Verbindungen zwischen den Elementen müssen Sie auch Verbindungen zwischen
bestimmten Betriebsmitteln und den SIPROTEC 5-Geräten schaffen. Zu diesem Zweck besitzen die SIPROTEC 5-
Geräte in der Single-Line-Konfiguration logische Ein- und Ausgänge. Über Eingänge können Sie Strom- und
Spannungswandler mit den SIPROTEC 5-Geräten verbinden. Über die Ausgänge können Sie Leistungsschalter
und andere steuerbare Betriebsmittel mit dem SIPROTEC 5-Gerät verbinden.
Die Verbindungen zwischen den Elementen realisieren Sie mit Leitungen. Sie geben vor, welche Elemente
miteinander verbunden werden müssen. Die Leitungsführung wird automatisch festgelegt und beim
Verschieben von Elementen aktualisiert. Zusätzlich werden unterschiedliche Farben und Leitungsarten für
Ströme, Spannungen und Steuersignale verwendet.
Bei der Verbindung von mehr als 2 Elementen über Anschlussleitungen wird ein Knotenpunkt in Form eines
Quadrats erstellt. Von diesem Knotenpunkt aus werden alle Links mit den entsprechenden Elementen
verbunden. Sie können den Knotenpunkt per Maus oder Tastatur an die gewünschte Stelle verschieben. Mit
der Tastatur wählen Sie den Knotenpunkt aus und verschieben ihn präzise, indem Sie <STRG>, <UMSCHALT>
und die entsprechenden Pfeiltasten gleichzeitig drücken. Oder verschieben Sie den Knotenpunkt schnell über
die Pfeiltasten. Die Verbindung ist nur möglich von einem Element zu einer vorhandenen Anschlussleitung,
aber nicht vom Knotenpunkt zu einem Element. Die Anschlussleitung, die Punkte miteinander verbindet,
erscheint grün, wenn sie markiert wird. Standardmäßig erscheint auch eine neu erstellte Anschlussleitung
grün.

Leitung zeichnen
² Positionieren Sie den Mauszeiger auf den Anschlusspunkt eines Elementes. Dieser Anschlusspunkt
markiert den Anfang der Leitung.
Sobald sich der Mauszeiger in eine Hand verwandelt, ist dieser richtig positioniert.
² Drücken Sie die linke Maustaste und ziehen Sie eine direkte Linie auf einen Anschlusspunkt im
SIPROTEC 5-Gerät. Dieser Anschlusspunkt markiert das Ende der Leitung.
Wenn der Anschlusspunkt für die Verbindung geeignet ist, wird die Linie magnetisch mit dem Anschlusspunkt
verbunden. Der Anschlusspunkt wird zusätzlich farbig hervorgehoben.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die gewünschte Verbindung zulässig ist, wird eine Leitung in horizontaler und/oder vertikaler Richtung
gezeichnet. Zur Kennzeichnung wird die ausgewählte Leitung grün markiert.

HINWEIS

i Eingangsseitige Anschlusspunkte (grün oder türkis) korrespondieren mit je einem Wandler. Wenn ein
Wandler mit Anschlusspunkten in mehreren Funktionsgruppen korrespondiert, werden auch Leitungen zu
diesen Anschlusspunkten gezeichnet.

194 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

Zeichnen abbrechen
² Um das Zeichnen einer Leitung abzubrechen, lassen Sie die Maustaste außerhalb des magnetischen
Bereichs eines Anschlusspunktes los.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.10 Single-Line-Verbindung anpassen
² 7.4.7 Single-Line-Elemente untereinander verbinden

7.4.10 Single-Line-Verbindung anpassen

Um die Verbindungen anzupassen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


• Sie können eine Verbindung auf ein anderes Element rangieren.
• Sie können Leitungen verschieben.

• Sie können Leitungen und damit die Verbindung löschen.

Verbindung auf ein anderes Element rangieren


² Klicken Sie auf die betreffende Verbindungsleitung.
Die Leitung wird an beiden Enden mit farbigen Anschlusspunkten markiert.
² Positionieren Sie den Mauszeiger auf den Anschlusspunkt des Leitungsendes, das Sie mit einem anderen
Anschluss verbinden wollen.
Sobald sich der Mauszeiger in eine Hand verwandelt, ist dieser richtig positioniert.
² Drücken Sie die Maustaste und ziehen Sie das Leitungsende an den neuen Anschlusspunkt.
Sobald Sie in die Nähe des Anschlusspunktes gelangen, wird die Linie magnetisch mit dem Element
verbunden. Sammelschienen werden durch einen Rahmen hervorgehoben.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn die gewünschte Verbindung zulässig ist, wird die Leitung neu gezeichnet.

Leitung verschieben
² Klicken Sie auf die betreffende Verbindungsleitung.
Die Leitung wird an beiden Enden mit farbigen Anschlusspunkten markiert.
² Positionieren Sie den Mauszeiger in die Mitte der Leitung.
Sobald sich der Mauszeiger in einen Doppelpfeil verwandelt, ist dieser richtig positioniert.
² Drücken Sie die Maustaste und ziehen Sie den Leitungsabschnitt in horizontaler oder vertikaler Richtung.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Der tatsächliche Freiheitsgrad beim Verschieben der Leitung hängt von der aktuellen Leitungsführung ab.

Leitung löschen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Leitung, die Sie löschen wollen.
² Wählen Sie im Kontextmenü Löschen.
– oder –
² Markieren Sie die Leitung, die Sie löschen wollen.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen wird die Leitung gelöscht.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 195


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.4 Elemente bearbeiten

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.9 Single-Line-Element mit SIPROTEC 5-Geräten verbinden
² 7.4.7 Single-Line-Elemente untereinander verbinden

196 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.5 Topologiebaum verwenden

7.5 Topologiebaum verwenden

7.5.1 Übersicht zur Topologie

Die Topologie ist eine andere Sicht auf eine Single-Line-Konfiguration und liefert eine Übersicht zur hierarchi-
schen Struktur der Station. Die Topologie wird aktualisiert, sobald Sie die Single-Line-Konfiguration ändern. Sie
können die Topologie nicht direkt ändern. Sie können aber die Namen der Topologieelemente ändern und
Kommentare zu jedem einzelnen Topologieelement hinzufügen. Darüber hinaus können Sie mit der Topologie
Betriebsmittel parametrieren.

Struktur
Die Topologie ist in eine 3-spaltige Tabelle eingebettet:
• Name
Diese Spalte enthält, in hierarchischer Anordnung, die Namen und Symbole aller Topologieelemente.
Dazu zählen zum Beispiel Spannungsebenen und Felder. Sie können mit den Pfeilsymbolen Ebenen des
Topologiebaums aus- und einblenden.

• Pfad
Diese Spalte zeigt zu jedem Topologieelement innerhalb eines Feldes, ob das Element mit einer oder
mehreren Funktionsgruppen verbunden ist oder nicht. Die Verbindung zu einer Funktionsgruppe wird in
der Form <Gerätename>/<Funktionsgruppenname> dargestellt. Wenn das Topologieelement mit
keiner Funktionsgruppe verbunden ist, ist die Zelle leer.

• Kommentar
In dieser Spalte können Sie zu jedem Topologieelement einen Kommentar eintragen.

Elemente
Die Topologieelemente lassen sich in 4 Kategorien einteilen:
• Unterstation
In DIGSI 5 entspricht ein Projekt genau 1 Station. Deshalb entspricht die Station in der Topologie der
obersten Ebene. Dieser Ebene sind alle anderen Topologieelemente untergeordnet.

• Spannungsebene
Je Sammelschienenanordnung enthält die Topologie eine Spannungsebene. Wenn Sie beispielsweise 2
voneinander unabhängige Sammelschienenanordnungen in der Single-Line-Konfiguration projektiert
haben, gibt es in der Topologie 2 Spannungsebenen.

• Feld
Ein Feld ist der Spannungsebene zugeordnet, mit der es zuerst verbunden wurde. Ein Beispiel soll das
erläutern. Ein Feld enthält die beiden Leistungsschalter QB1 und QB2. Verschalten Sie zunächst Leis-
tungsschalter QB2 mit Sammelschienenanordnung 1 und dann Leistungsschalter QB1 mit Sammelschie-
nenanordnung 2. Somit ist das Feld der Spannungsebene von Sammelschienenanordnung 1 unterge-
ordnet. Wenn ein Feld mit keiner Sammelschienenanordnung verschaltet ist, befindet es sich in der Topo-
logie auf derselben Hierarchieebene wie die Spannungsebenen.

• Betriebsmittel
Sammelschienen sind immer direkt der Spannungsebene untergeordnet. Alle anderen Betriebsmittel sind
einem Feld zugeordnet.

Verwandte Themen
7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder Spannungswandlerwerte synchronisieren
7.5.2 Topologie anzeigen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 197


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.5 Topologiebaum verwenden

7.5.2 Topologie anzeigen

Die Topologie ist Teil der Single-Line-Konfiguration und ist eine andere Sicht auf die Single-Line-Konfiguration.
Sie können direkt zwischen Single-Line-Konfiguration und Topologie wechseln. Im Arbeitsbereich wird die
Topologie in Form einer Tabelle angezeigt.

HINWEIS

i Wenn die Single-Line-Konfiguration keine Elemente enthält, ist die Tabelle in der Registerkarte Topologie
leer.

Topologie anzeigen
² Wenn die Single-Line-Konfiguration nicht geöffnet ist, doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf
Single-Line-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird die Single-Line-Konfiguration angezeigt.
² Klicken Sie auf die Registerkarte 21.1.4 Topologie.
Im Arbeitsbereich wird die Tabelle mit der Topologie angezeigt.

Verwandte Themen
² 7.5.1 Übersicht zur Topologie

7.5.3 Topologieelement umbenennen

Sie können jedem Topologieelement einen individuellen Namen geben.


Um den Namen eines Elementes zu ändern, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können den Namen direkt in der Topologie ändern.
• Sie können den Namen in den Eigenschaften des Elementes ändern.
Wenn es für ein Topologieelement ein korrespondierendes Element in der Single-Line-Konfiguration gibt,
ändert sich auch dessen Name.

HINWEIS

i Sie können das Element Spannungsebene in der Single-Line-Konfiguration nicht umbenennen.

Namen des Topologieelementes direkt in der Topologie ändern


² Doppelklicken Sie in der Spalte Name auf den aktuellen Namen des Topologieelementes.
Der Name wird in einem Texteingabefeld angezeigt und ist farblich hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen für das Topologieelement ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name wird übernommen.

Namen des Topologieelementes in den Eigenschaften ändern


² Markieren Sie in einer beliebigen Spalte das Topologieelement, dessen Namen Sie ändern wollen.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.

198 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.5 Topologiebaum verwenden

² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.


² Wählen Sie die Gruppe Details.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Name einen neuen Namen für das Topologieelement ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der neue Name wird übernommen.

Verwandte Themen
² 7.5.1 Übersicht zur Topologie

7.5.4 Kommentar der Topologie hinzufügen

Sie können zu jedem Topologieelement einen individuellen Kommentar hinzufügen. Der Kommentar wird in
der Topologietabelle direkt neben der Pfadangabe angezeigt.
Um einen Kommentar hinzuzufügen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können den Kommentar direkt in der Topologie hinzufügen.
• Sie können den Kommentar in den Eigenschaften des Topologieelementes hinzufügen.
Wenn es für ein Topologieelement ein korrespondierendes Element in der Single-Line-Konfiguration gibt, wird
auch für dieses ein Kommentar hinzugefügt.

Kommentar direkt in der Topologie hinzufügen


² Doppelklicken Sie in der Spalte Kommentar in die Zelle, in die Sie einen Kommentar eintragen wollen.
Die Zelle wird zum Texteingabefeld und ist farblich hervorgehoben.
² Geben Sie einen Kommentar zum Topologieelement ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der Kommentar wird übernommen.

Kommentar in den Eigenschaften hinzufügen


² Markieren Sie das Topologieelement, dem Sie einen Kommentar hinzufügen wollen.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie den Bereich Benutzerinformationen.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Kommentar einen Kommentar zum Topologieelement ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der Kommentar wird übernommen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 199


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.5 Topologiebaum verwenden

Verwandte Themen
² 7.5.1 Übersicht zur Topologie

200 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder Spannungswandlerwerte synchronisieren

7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder


Spannungswandlerwerte synchronisieren
Die meisten der eingefügten Betriebsmittel besitzen parametrierbare Eigenschaften. Der Stromwandler-Nenn-
strom oder die Phasenfolge für die Sammelschiene sind Beispiele für solche Eigenschaften. Sie können diese
Eigenschaften mit der Single-Line-Konfiguration oder mit dem Topologiebaum parametrieren.
Sie können die Betriebsmitteleigenschaften nicht nur mit der Single-Line-Konfiguration und dem Topologie-
baum parametrieren, sondern auch in den Funktionseinstellungen des jeweiligen SIPROTEC 5-Gerätes. Dabei
können Sie für ein und denselben Parameter unterschiedliche Werte eingeben. DIGSI 5 synchronisiert diese
Werte nicht automatisch. Sie können aber einige Werte der Strom- und Spannungswandler per Mausklick
synchronisieren. Dabei werden die in der Single-Line-Konfiguration festgelegten Werte in die Funktionseinstel-
lungen des jeweiligen SIPROTEC 5-Gerätes übernommen. Wenn Sie die Werte nicht synchronisieren, sind
immer die in den Funktionseinstellungen festgelegten Werte maßgebend. Synchronisieren Sie die Wandler-
werte separat für jedes SIPROTEC 5-Gerät. Dabei werden nur die Wandler berücksichtigt, die mit einem
SIPROTEC 5-Gerät verbunden sind.

Betriebsmittel parametrieren
² Markieren Sie in der Single-Line-Konfiguration das Element des zu parametrierenden Betriebsmittels.
– oder –
² Markieren Sie in einer beliebigen Spalte des Topologiebaums den Namen des zu parametrierenden
Betriebsmittels.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Details.
² Überprüfen Sie die aktuellen Einstellungen und ändern Sie diese bei Bedarf.
² Um die Änderungen in die Funktionseinstellungen zu übernehmen, synchronisieren Sie die Spannungs-
wandlerwerte.

Wandlerwerte mithilfe der Single-Line-Konfiguration synchronisieren


² Stellen Sie sicher, dass alle Wandler, deren Werte synchronisiert werden sollen, mit dem jeweiligen
SIPROTEC 5-Gerät verbunden sind.
² Markieren Sie das SIPROTEC 5-Gerät, für dessen angeschlossenen Wandler die Werte synchronisiert
werden sollen.
Wenn an das markierte SIPROTEC 5-Gerät mindestens ein Wandler angeschlossen ist, wird in der
21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor die Schaltfläche Synchronisieren aktiviert.
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Single-Line-Editors auf die Schaltfläche .

Die Synchronisierung wird gestartet.

Verwandte Themen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.5.1 Übersicht zur Topologie
² 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 201


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.7 Topologie und Sammelschienengerät konfigurieren (Gerätetyp 7SS8)

7.7 Topologie und Sammelschienengerät konfigurieren (Gerätetyp


7SS8)
Um die Topologie und das Sammelschienengerät einzurichten, konfigurieren Sie das Gerät mit den erforderli-
chen Funktionsgruppen im 21.1.2 Single-Line-Editor, und weisen Sie dem Gerät die Messstellen zu. Nachdem
Sie das Gerät konfiguriert haben, erstellen Sie die Topologie, und verbinden Sie sie mit dem konfigurierten
Gerät.

Sammelschienengerät konfigurieren
² Fügen Sie in der Projektnavigation ein Sammelschienengerät hinzu (zum Beispiel den Gerätetyp 7SS8).
² Doppelklicken Sie auf Single-Line-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird der 21.1.2 Single-Line-Editor angezeigt.
² Ziehen Sie das Element Feld per Drag & Drop aus dem Gerätetyp 7SS unterhalb von Globale DIGSI 5-
Bibliothek auf das Gerät im Single-Line-Editor.
² Ziehen Sie die erforderlichen Funktionsgruppen (beispielsweise Leistungsschalter, Stromwandler und
Trenner) per Drag & Drop auf das Feld des Geräts im Single-Line-Editor.
Das Gerät wird konfiguriert.

HINWEIS

i Im Single-Line-Editor können Sie mehrere Felder und Funktionsgruppen nach den maßgeblichen Eigen-
schaften der Varianten konfigurieren.

Topologie für ein Sammelschienengerät erstellen


² Doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf Single-Line-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird der 21.1.2 Single-Line-Editor angezeigt.
² Ziehen Sie die gewünschten Elemente per Drag & Drop aus dem Bereich Single-Line- und Display-
Elemente, der sich unter Globale DIGSI 5-Bibliothek befindet, auf den Single-Line-Editor.
– oder –
² Ziehen Sie die vordefinierte Vorlage (beispielsweise Doppelsammelschienen-Leitungsabzweig) aus
dem Bereich Single-Line- und Display-Elemente, der sich unter Globale DIGSI 5-Bibliothek befindet,
auf den Single-Line-Editor.
Die gewünschte Unterstation wird mithilfe der vordefinierten Vorlagen angezeigt.
² Schließen Sie die Elemente und die Sammelschiene an, um das gewünschte Single-Line-Diagramm zu
erstellen.
Die gewünschte Topologie wird generiert.

Farbe einer Sammelschiene zuordnen


Mit diesem Merkmal können Sie in DIGSI mit dem Single-Line-Editor (Offline-Modus) einer Sammelschiene
die gewünschte Farbe zuordnen. Im Offline-Modus ist die Sammelschienenfarbe standardmäßig Schwarz. Die
der Sammelschiene zugewiesenen Farben werden in der Ansicht Single-Line-Überwachung (Online-Modus)
zur Darstellung der Schutzansicht verwendet.
² Wählen Sie in der Projektnavigation mit dem konfigurierten Single-Line-Editor in der Topologie eine
Sammelschiene aus.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Details.
Die Sammelschieneneigenschaften werden angezeigt.
² Öffnen Sie die Auswahlliste Online-Farbe.

202 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.7 Topologie und Sammelschienengerät konfigurieren (Gerätetyp 7SS8)

Die verfügbaren Farben werden in der Listenansicht angezeigt.


² Wählen Sie die gewünschte Farbe.
Die ausgewählte Farbe wird der Sammelschiene zugewiesen. Sie können die zugewiesene Sammelschienen-
farbe nur in der Ansicht Single-Line-Überwachung sehen.

HINWEIS

i Es ist nicht möglich, die Auswahlliste zu bearbeiten oder mehrere Farben aus der Listenansicht auszu-
wählen. Beim Export/Import der TEA-X-Datei oder Kopieren und Einfügen einer Sammelschiene behält die
jeweilige Sammelschiene die ihr zugewiesene Farbe. Wenn die in einer durch DIGSI importierten Datei
verfügbare Sammelschienenfarbe nicht in jener in der Listenansicht enthaltenen Liste mit 56 Farben
verfügbar ist, dann zeigt die Auswahlliste Online-Farbe die Farbe im RGB-Format ohne Farbenvorschau an.

Messstellen zur Funktionsgruppe des Geräts zuweisen


² Fügen Sie im Editor Messstellenrangierung Messstellen hinzu. Weitere Informationen zu diesem Thema
finden Sie im Abschnitt 7.4.8 Messstellen und Funktionsgruppen auswählen.
² Wählen Sie die Funktionsgruppe des Felds im Single-Line-Editor aus.
² Doppelklicken Sie auf die Zelle.
Eine Auswahlliste wird geöffnet und zeigt die Namen aller Messstellen an, die mit dem jeweiligen Anschluss-
punkt kompatibel sind.
² Wählen Sie in der Auswahlliste den Namen einer Messstelle aus.
² Klicken Sie außerhalb der Zelle.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Die Messstelle wird jetzt der Funktionsgruppe zugewiesen.

Topologie mit dem Gerät verbinden


² Öffnen Sie in der Projektnavigation den Single-Line-Editor mit der konfigurierten Topologie und dem
Sammelschienengerät.
Im Arbeitsbereich wird der 21.1.2 Single-Line-Editor angezeigt.
² Verbinden Sie im Single-Line-Editor die erforderlichen Topologie-Elemente mit den Verbindungspunkten
der jeweiligen Funktionsgruppen im Feld des Geräts.
Die Verbindung zwischen der Topologie und dem Gerät wird hergestellt.

Gerät mit einem Stromwandler und einem Topologiefeld synchronisieren


² Wählen Sie in der Projektnavigation mit konfiguriertem Single-Line-Editor in der Topologie Strom-
wandler aus.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Details aus.
Die Stromwandlereigenschaften werden angezeigt.
² Geben Sie die Eigenschaften ein, die Sie benötigen, und bearbeiten Sie sie.
² Ändern Sie die Topologie, indem Sie alle Elemente, Felder oder Sammelschienen umbenennen.
² Wählen Sie das Gerät aus.
²
Klicken Sie in der 21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor auf .

Das Gerät wird mit den Änderungen synchronisiert, die Sie in der Topologie eingegeben haben.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 203


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.7 Topologie und Sammelschienengerät konfigurieren (Gerätetyp 7SS8)

Strom in einem Sammelschienengerät normieren


Mit diesem Merkmal können Sie in DIGSI den Strom im gesamten Sammelschienensystem normieren.
² Doppelklicken Sie in der Projektnavigation in der Gruppe Parameter unter Sammelschiene auf Sammel-
schienenschutz.
Im Arbeitsbereich werden die Einstellungen für den Sammelschienenschutz angezeigt.
² Geben Sie den Wert Objektnennstrom InObj ein, und bearbeiten Sie ihn.
Der Strom wird gemäß den konfigurierten Einstellungen normiert.
In der Offline-Ansicht des Sammelschienenschutzes (SSS) können Sie die geänderte Stromnormierung in den
Messstellenfeldern überprüfen oder anzeigen. Der Normalisierungsstrom kann unabhängig von den vorhan-
denen Abzweig-Nennströmen eingestellt werden. Ohne Einstellung wird der größte Abzweig-Nennstrom als
Normierungsstrom zugrunde gelegt.

Verwandte Themen
² 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.3.4 Vorlage aus der Bibliothek verwenden
² 7.4.9 Single-Line-Element mit SIPROTEC 5-Geräten verbinden
² 6.1.4 SIPROTEC 5-Gerät manuell einfügen und konfigurieren
² 6.1.3 SIPROTEC 5-Gerät einfügen und mit Produkt-Code spezifizieren
² 7.5.1 Übersicht zur Topologie
² 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen

204 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.8 Ansicht Planvalidierung und Sammelschienenschutz (SSS)

7.8 Ansicht Planvalidierung und Sammelschienenschutz (SSS)


Mit diesem DIGSI-Merkmal können Sie die Topologie validieren, die mit dem konfigurierten Sammelschienen-
gerät verbunden ist. Zudem können Sie die Sammelschienenansicht der erstellten gültigen Topologie
anzeigen.
Diese Validierung interpretiert das Gerät in folgender Hinsicht:
• Feldtyp
• Kupplungstyp

• Trennschaltertyp im Abzweig oder Kuppelfeld

• Einbauposition des Stromwandlers

• Trennschalterabbild

Validieren und Anzeigen eines Sammelschienengeräts


² Wenn das Gerät 7SS und die Topologie konfiguriert sind, doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf
Single-Line-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird der 21.1.2 Single-Line-Editor angezeigt.
² Wählen Sie in der Auswahlliste in der 21.7.2 Symbolleiste Single-Line-Editor das Sammelschienengerät
aus.
Die gefilterte Sammelschienenschutz-Ansicht (SSS) wird angezeigt. Sie enthält die gültige Topologie und die
Elemente, die mit dem Sammelschienengerät verbunden sind. Folgende Felder für Offline-Messwerte werden
angezeigt:
• Stromwandler
• Kuppelabschnitt
• Sammelschienenabschnitt
• Check-Zone
Wenn die Konfiguration ungültig ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Sie müssen die Inkonsistenzen
auflösen, damit Sie fortfahren können.

HINWEIS

i Die Auswahlliste zum Anzeigen der gefilterten SSS-Ansicht ist nur sichtbar, wenn Sie im 21.1.2 Single-Line-
Editor ein Sammelschienengerät hinzufügen. In der gefilterten SSS-Ansicht können Sie keinen Wert bear-
beiten. Sie müssen den Filter zurücksetzen, um die gewünschten Änderungen einzugeben

Validieren eines Sammelschienengeräts


² Wenn das Gerät 7SS und die Topologie konfiguriert sind, doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf
Single-Line-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird der 21.1.2 Single-Line-Editor angezeigt.
²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche , um die Konsistenz des Sammel-
schienengeräts zu kontrollieren.
Falls die Konfiguration ungültig ist, wird auf der Registerkarte Inkonsistenzen unter der Registerkarte Info
eine Fehlermeldung angezeigt. Sie müssen die Inkonsistenzen auflösen, damit Sie fortfahren können.

Anzeigen einer Online-Single-Line-Konfiguration


² Wenn das Gerät 7SS und die Topologie konfiguriert sind, doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf
Single-Line-Konfiguration.
Im Arbeitsbereich wird der 21.1.2 Single-Line-Editor angezeigt.
² Laden Sie die Konfiguration in das Zielgerät.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 205


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Single-Line-Konfiguration
7.8 Ansicht Planvalidierung und Sammelschienenschutz (SSS)

² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das konfigurierte Sammelschienengerät.
Das Kontextmenü öffnet sich jetzt.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Mit Gerät verbinden.
– oder –
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Mit Gerät verbinden und Daten abfragen.

Das Gerät wird verbunden und im Ordner Online-Zugänge angezeigt.


² Wenn das Gerät 7SS und die Topologie konfiguriert sind, doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf
Single-Line-Überwachung.
Die konfigurierte Topologie wird in der Ansicht Single-Line-Überwachung angezeigt.

HINWEIS

i Sie können die im Single-Line-Editor (Offline-Modus) zugewiesene Sammelschienenfarbe sehen. Der


Umfang der für einen Sammelschienenabschnitt angezeigten Farbe ist abhängig vom Zustand der Schalter
und den Funktionen der mit der jeweiligen Sammelschiene verbundenen Stromwandler. Sie können den
aktuellen Zustand der Schalter (zum Beispiel Leistungsschalter und Trennschalter) in der Ansicht Single-
Line-Überwachung anzeigen, wenn Sie den Binäreingang für diese Schalter im 21.3.2 Informationsrangie-
rung-Editor zugewiesen oder konfiguriert haben.

Anzeigen von Feldern für Online-Messwerte


² Wenn das Gerät 7SS und die Topologie konfiguriert sind, doppelklicken Sie in der Projektnavigation auf
Single-Line-Überwachung.
Die konfigurierte Topologie wird in der Ansicht Single-Line-Überwachung angezeigt.
Die Felder für Online-Messwerte des Stromwandlers, der Kuppelabschnitts, des Sammelschienenabschnitts
und der Check-Zone werden ebenfalls angezeigt. Sie können auf klicken, um die Messwertfelder anzu-
zeigen oder auszublenden.

HINWEIS

i Der fortlaufende Zustand der Stromwerte in den folgenden Messwertfeldern kann angezeigt werden:
• Check-Zone
• Kuppelabschnitt

• Sammelschienenabschnitt

• Abzweig- und Feldstrom


Wenn sich der Stromwert in der Unterstation ändert, wird der Stromwert in den Messwertfeldern automa-
tisch aktualisiert.

Verwandte Themen
² 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen
² 7.1 Übersicht zur Single-Line-Konfiguration
² 7.4.9 Single-Line-Element mit SIPROTEC 5-Geräten verbinden
² 7.5.1 Übersicht zur Topologie
² 16.2.2 Offline-Konfiguration in das SIPROTEC 5-Gerät laden
² 16.1.1 Übersicht zur Kommunikation zwischen DIGSI 5 und SIPROTEC 5

206 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
8 Applikationen und Funktionen

8.1 Applikationen konfigurieren 208


8.2 Funktionen einstellen 237
8.3 Spezielle Parameter festlegen 253

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 207


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

8.1 Applikationen konfigurieren

8.1.1 Übersicht zu Applikationen

Mit dem neuen applikationsorientierten Funktionskonzept müssen Sie zu Beginn der Projektierung nur eine
Applikationsvorlage wählen, beispielsweise Leitungsschutz. Damit haben Sie den kompletten Funktionsum-
fang des SIPROTEC 5-Gerätes definiert. Denn in vielen Fällen können Sie die gewählte Applikationsvorlage
ohne Änderungen übernehmen. Zusätzlich haben Sie aber die Möglichkeit, den Funktionsumfang der Applika-
tion und damit des SIPROTEC 5-Gerätes genau auf Ihren individuellen Bedarf zu optimieren. Für viele Funkti-
onen können Sie auch die Anzahl der Stufen festlegen. Damit passen Sie Funktionen exakt an individuelle
Schutzkonzepte an.

Details zu Applikationen
In einer Applikation werden einzelne Funktionen zu logischen Funktionsgruppen zusammengefasst. Eine
Funktionsgruppe spiegelt dabei meistens einen Teil der Primäranlage wider, zum Beispiel eine Leitung, einen
Leistungsschalter oder einen Transformator. Aber eine Funktionsgruppe muss nicht immer Schutzfunktionen
enthalten. Auch für die Störschreibung oder die Anlagedaten existieren Funktionsgruppen. Jede Funktions-
gruppe besitzt Schnittstellen für Kommend- und Gehend-Informationen. Über diese Schnittstellen können die
Funktionsgruppen und damit die Funktionen untereinander Informationen austauschen.
Eine Applikation definiert aber nicht nur den Umfang der Funktionen und deren Verbindungen untereinander.
Eine Applikation wird erst vollständig durch logische Messstellen. Diese Messstellen dienen als Schnittstellen
zum Prozess und leiten die von den Wandlern gelieferten Strom- und Spannungswerte an die Funktions-
gruppen weiter. Sie können die Verbindungen zwischen Messstellen und Funktionsgruppen frei konfigurieren.
Damit stehen die gemessenen Werte jeder Funktion innerhalb einer Funktionsgruppe zur Verfügung. Eine
feste Verdrahtung zwischen Eingang und Funktion gibt es nicht mehr.

Applikationen optimieren
Wenn es Ihre Applikation erfordert, fügen Sie der Applikationsvorlage neue Funktionsgruppen hinzu. Dabei
greifen Sie auf vordefinierte Funktionsgruppen wie beispielsweise Leitung oder Leistungsschalter zurück. Sie
dürfen auch ein- und dieselbe Funktionsgruppe mehrfach innerhalb einer Applikation anlegen. Damit können
Sie mehrere Betriebsmittel, die Sie bisher mit je einem Gerät schützen mussten, jetzt mit nur einem einzigen
SIPROTEC 5-Gerät schützen.
Aber auch eine Funktionsgruppe selbst ist kein starres Gefüge. Sie können Funktionen aus einer Funktions-
gruppe in eine andere kopieren oder verschieben. Und Sie können zusätzliche Funktionen hinzufügen.
SIPROTEC 5 stellt Ihnen dazu eine Vielzahl modularer Funktionen zur Verfügung. Aus diesem Vorrat an Funkti-
onen wählen Sie die zusätzlich für Ihre Applikation notwendigen Funktionen aus.
Bei SIPROTEC 5 sind gleiche Funktionen in allen Gerätetypen identisch aufgebaut. Beispielsweise arbeitet die
Funktion Überstromzeitschutz in einem 7SA genauso wie in einem 7UT. Dadurch haben Sie die Möglichkeit,
fertig parametrierte Funktionen von einem Gerät in ein anderes zu kopieren.

Verwandte Themen
8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen
8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen
8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen

8.1.2 Funktionsumfang anpassen

8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen


Bei SIPROTEC 5 fassen Funktionsgruppen einzelne Funktionen zu logischen Einheiten zusammen.

208 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Funktionen
Sie können Ihr SIPROTEC 5-Gerät um einzelne Funktionen ergänzen oder Funktionen wieder aus dem Gerät
entfernen. Dazu fügen Sie in DIGSI 5 der jeweiligen Offline-Konfiguration Funktionen hinzu oder löschen
Funktionen aus der Offline-Konfiguration. Wenn Sie eine so bearbeitete Offline-Konfiguration in das
SIPROTEC 5-Gerät übertragen, wird der geänderte Funktionsumfang im Gerät wirksam.
Wenn Sie Funktionen hinzufügen oder löschen, werden Ihrem Funktionspunktekonto Punkte gutgeschrieben
oder abgezogen. Den aktuellen Funktionspunktestand einer Offline-Konfiguration können Sie in der Register-
karte 21.5.5 Ressourcenverbrauch ablesen.

Funktionsgruppen
Eine Funktionsgruppe ist einem Primärobjekt wie zum Beispiel einer Leitung, einem Transformator oder einem
Leistungsschalter zugeordnet.
Funktionsgruppen bündeln Funktionen auch hinsichtlich der folgenden grundlegenden Aufgaben:
• Zuordnung von Funktionen über Messstellen zu Strom- und/oder Spannungswandlern und damit zum
Schutzobjekt

• Austausch von Informationen zwischen den Funktionen


Wenn Sie eine Funktion in eine Funktionsgruppe einfügen, arbeitet die Funktion automatisch mit den der
Funktionsgruppe zugeordneten Messstellen. Ebenso geben die Schnittstellen der Funktionsgruppe die
Ausgangssignale der Funktion automatisch an andere Funktionsgruppen und damit an andere Funktionen
weiter.
Bei SIPROTEC 5 werden 2 Arten von Funktionsgruppen unterschieden:
• Schutzfunktionsgruppen
Schutzfunktionsgruppen fassen Funktionen zusammen, die einem Schutzobjekt zugeordnet sind, zum
Beispiel einer Leitung. Je nach Typ des SIPROTEC 5-Gerätes und nach Art des Schutzobjektes gibt es
unterschiedliche Typen von Schutzfunktionsgruppen:
– Außenleiter
– Abzweig
– Wandler
– Motor
– Und andere

• Schalterfunktionsgruppen
Schalterfunktionsgruppen fassen Funktionen zusammen, die den lokalen Leistungsschaltern und Trenn-
schaltern zugeordnet sind. Solche Funktionen sind zum Beispiel die Behandlung der Auslösung, der Leis-
tungsschalter-Versagerschutz oder die automatische Wiedereinschaltung.
Je nach Typ des SIPROTEC 5-Gerätes und aktueller Anwendung unterscheiden sich Anzahl und Typen der Funk-
tionsgruppen in den jeweiligen Applikationsvorlagen. Sie können anwendungsspezifisch Funktionsgruppen
hinzufügen, kopieren oder auch löschen.

Funktionspunkte
Bei SIPROTEC 5 kaufen Sie kein starres Funktionspaket mehr, sondern so genannte Funktionspunkte. Denn bei
SIPROTEC 5 besitzen Funktionen einen bestimmten Wert, ausgedrückt in Funktionspunkten.
Beispiel: Um eine Funktion A zu projektieren, benötigen Sie 5 Funktionspunkte, für eine Funktion B sind
dagegen 10 Punkte nötig. Insgesamt benötigen Sie also mindestens 15 Punkte auf Ihrem Funktionspunkte-
konto. Sie können dafür aber auch eine Funktion C projektieren, die einen Wert von 15 Punkten hat.
Wenn Ihr Funktionspunkteguthaben aufgebraucht ist, können Sie neue Funktionspunkte nachbestellen.

Verwandte Themen
8.1.1 Übersicht zu Applikationen
8.1.2.3 Funktion hinzufügen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 209


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

8.1.2.2 Funktionsgruppen hinzufügen


8.1.2.4 Benutzerdefinierten Funktionsblock hinzufügen
8.1.2.6 Funktionsgruppen, Funktionen oder Funktionsblöcke kopieren
8.1.2.7 Funktionen oder Funktionsgruppen löschen
8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen

8.1.2.2 Funktionsgruppen hinzufügen


Eine Applikationsvorlage besitzt je nach Umfang der Anwendung mehrere Funktionsgruppen. Sobald Sie
einem SIPROTEC 5-Gerät eine Applikationsvorlage zugewiesen haben, können Sie der Applikation weitere
Funktionsgruppen hinzufügen. Dazu verwenden Sie die globale DIGSI 5-Bibliothek. Diese enthält unterschied-
liche vordefinierte Funktionsgruppentypen.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie einen Funktionsblock in unterschiedlichen Berei-
chen hinzufügen:
• In der Single-Line-Konfiguration des Projektes
Um diese Variante zu nutzen, müssen Sie die Single-Line-Konfiguration im 21.1.2 Single-Line-Editor
öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
Wenn Sie in einem der oben genannten Bereiche eine neue Funktionsgruppe hinzufügen, ist diese anschlie-
ßend auch in den anderen Bereichen vorhanden. Zusätzlich ist die Funktionsgruppe auch in den Funktions-
gruppenverbindungen vorhanden.
Um eine Funktionsgruppe hinzuzufügen, fügen Sie ein Funktionsgruppenelement mit Drag & Drop aus dem
Funktionsgruppenordner in der globalen DIGSI 5-Bibliothek ein.

HINWEIS

i Auch gibt es für bestimmte Funktionsgruppentypen eine maximal zulässige Anzahl innerhalb einer Anwen-
dung. Wenn eine Funktionsgruppe an einer Stelle nicht eingefügt werden darf, wird statt des Mauszeigers
ein durchgestrichener Kreis angezeigt.

Globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen und Funktionsgruppenelement markieren


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
² Öffnen Sie den Ordner Globale DIGSI 5-Bibliothek.
² Öffnen Sie nacheinander die Ordner für den Gerätetyp und die Funktionsgruppe, die Sie einfügen wollen.
Weitere Ordner mit Funktionen und ein Element für die Funktionsgruppe werden angezeigt. Das Funktions-
gruppenelement befindet sich an oberster Stelle und trägt den Namen der Funktionsgruppe, zum Beispiel
Leitung.
² Markieren Sie das Funktionsgruppenelement.

210 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Funktionsgruppe der Single-Line-Konfiguration hinzufügen


² Öffnen Sie die Single-Line-Konfiguration.
² Ziehen Sie das markierte Funktionsgruppenelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-
Bibliothek in die Single-Line-Konfiguration.
² Ziehen Sie das Funktionsgruppenelement auf das Gerätesymbol der betreffenden Offline-Konfiguration.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die neue Funktionsgruppe der Applikation hinzu-
gefügt.

Funktionsgruppe in der Informationsrangierung hinzufügen


² Öffnen Sie die Informationsrangierung.
² Ziehen Sie das markierte Funktionsgruppenelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-
Bibliothek in die Informationsrangierung.
² Positionieren Sie das Funktionsgruppenelement im Bereich der schon vorhandenen Funktionsgruppen.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die neue Funktionsgruppe der Applikation hinzu-
gefügt.

Funktionsgruppe in der Kommunikationszuordnung hinzufügen


² Öffnen Sie die Kommunikationszuordnung.
² Ziehen Sie das markierte Funktionsgruppenelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-
Bibliothek in die Kommunikationszuordnung.
² Positionieren Sie das Funktionsgruppenelement im Bereich der schon vorhandenen Funktionsgruppen.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die neue Funktionsgruppe der Applikation hinzu-
gefügt.

Funktionsgruppe in der Projektstruktur hinzufügen


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Ziehen Sie das markierte Funktionsgruppenelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-
Bibliothek in die Projektnavigation.
² Positionieren Sie das Funktionsgruppenelement auf den Namen der Offline-Konfiguration oder auf den
Ordner Einstellungen.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die neue Funktionsgruppe der Applikation hinzu-
gefügt.

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen
² 8.1.2.5 Funktionen oder Funktionsgruppen umbenennen
² 8.1.2.7 Funktionen oder Funktionsgruppen löschen
² 8.1.2.3 Funktion hinzufügen

8.1.2.3 Funktion hinzufügen


Eine Applikationsvorlage besitzt je nach Umfang der Anwendung unterschiedliche Funktionen. Die Funktionen
werden dabei in Funktionsgruppen zusammengefasst. Sobald Sie einem SIPROTEC 5-Gerät eine Applikations-

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 211


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

vorlage zugewiesen haben, können Sie der Applikation weitere Funktionen hinzufügen. Dazu verwenden Sie
die globale DIGSI 5-Bibliothek. Diese enthält unterschiedliche vordefinierte Funktionstypen.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie eine Funktion in unterschiedlichen Bereichen
hinzufügen:
• In der Single-Line-Konfiguration des Projektes
Um diese Variante zu nutzen, müssen Sie die Single-Line-Konfiguration im 21.1.2 Single-Line-Editor
öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
Wenn Sie in einem der oben genannten Bereiche eine neue Funktion hinzufügen, ist diese anschließend auch
in den anderen Bereichen vorhanden. Zusätzlich ist die Funktionsgruppe auch in der Matrix 21.3.11 Leistungs-
schalterinteraktion verfügbar. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.6 Leistungsschalterinterak-
tion für Schutzfunktionsgruppen konfigurieren.
Um eine Funktion hinzuzufügen, verwenden Sie ein Funktionselement aus einem Funktionsordner in der
globalen DIGSI 5-Bibliothek. Sie fügen eine Funktion immer in eine Funktionsgruppe ein.

HINWEIS

i Nicht jeder Funktionstyp kann in jede Funktionsgruppe eingefügt werden. Auch gibt es für bestimmte
Funktionstypen eine maximal zulässige Anzahl innerhalb einer Funktionsgruppe. Wenn eine Funktion an
einer Stelle nicht eingefügt werden darf, wird statt des Mauszeigers ein durchgestrichener Kreis angezeigt.

Globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen und Funktionselement markieren


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
² Öffnen Sie den Ordner Globale DIGSI 5-Bibliothek.
² Öffnen Sie nacheinander die Ordner für den Gerätetyp, für die Funktionsgruppe und die Funktion, die Sie
einfügen wollen.
Ein Element für die Funktion wird angezeigt. Das Funktionselement trägt den Namen der Funktion, zum
Beispiel 47 Überstromzeitschutz.
² Markieren Sie dieses Funktionselement.

Funktion der Single-Line-Konfiguration hinzufügen


² Öffnen Sie die Single-Line-Konfiguration.
² Ziehen Sie das markierte Funktionselement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek
in die Single-Line-Konfiguration.
² Ziehen Sie das Funktionselement auf das Gerätesymbol der betreffenden Offline-Konfiguration.
² Positionieren Sie das Funktionselement auf das Rechteck der Funktionsgruppe, in die die Funktion einge-
fügt werden soll.
² Lassen Sie die Maustaste los.

212 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die Funktion in die Funktionsgruppe eingefügt.

Funktion in der Informationsrangierung hinzufügen


² Öffnen Sie die Informationsrangierung.
² Ziehen Sie das markierte Funktionselement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek
in die Informationsrangierung.
² Positionieren Sie das Funktionselement auf den Namen der Funktionsgruppe, in die die Funktion einge-
fügt werden soll.
– oder –
² Wenn die Funktionsgruppe geöffnet ist, positionieren Sie das Funktionselement an eine beliebige Stelle
innerhalb der angezeigten Funktionsgruppeninhalte.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die Funktion in die Funktionsgruppe eingefügt.

Funktion in der Kommunikationszuordnung hinzufügen


² Öffnen Sie die Kommunikationszuordnung.
² Ziehen Sie das markierte Funktionselement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek
in die Kommunikationszuordnung.
² Positionieren Sie das Funktionselement auf den Namen der Funktionsgruppe, in die die Funktion einge-
fügt werden soll.
– oder –
² Wenn die Funktionsgruppe geöffnet ist, positionieren Sie das Funktionselement an eine beliebige Stelle
innerhalb der angezeigten Funktionsgruppeninhalte.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die Funktion in die Funktionsgruppe eingefügt.

Funktion in der Projektstruktur hinzufügen


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, der Sie eine Funktion hinzufügen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Einstellungen.
Die Namen aller vorhandenen Funktionsgruppen werden angezeigt.
² Ziehen Sie das markierte Funktionselement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek
in die Projektnavigation.
² Positionieren Sie das Funktionselement innerhalb des Ordners Einstellungen auf den Namen der Funkti-
onsgruppe, in die Sie die Funktion einfügen wollen.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird die Funktion in die Funktionsgruppe eingefügt.

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen
² 8.1.2.5 Funktionen oder Funktionsgruppen umbenennen
² 8.1.2.7 Funktionen oder Funktionsgruppen löschen
² 8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 213


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

8.1.2.4 Benutzerdefinierten Funktionsblock hinzufügen


Sie können die Anwendung um benutzerdefinierte Funktionsblöcke ergänzen. Mit einem benutzerdefinierten
Funktionsblock gruppieren Sie benutzerdefinierte Signale, die zum Beispiel nach Aufgaben und Themen
sortiert sind. Sie können zum Beispiel einzelne, auf Binärausgänge rangierte Meldungen in einen benutzerdefi-
nierten Funktionsblock einfügen und diesen Funktionsblock nach Prozessmeldungen benennen.
Sie können benutzerdefinierte Funktionsblöcke sowohl in Funktionsgruppen als auch in Funktionen einfügen.
Dazu verwenden Sie die globale DIGSI 5-Bibliothek.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie einen Funktionsblock in unterschiedlichen Berei-
chen hinzufügen:
• In der Single-Line-Konfiguration des Projektes
Um diese Variante zu nutzen, müssen Sie die Single-Line-Konfiguration im 21.1.2 Single-Line-Editor
öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
Wenn Sie in einem der oben genannten Bereiche einen neuen Funktionsblock hinzufügen, ist dieser anschlie-
ßend auch in den anderen Bereichen vorhanden. Benutzerdefinierte Funktionsblöcke sind in der Projekt-
struktur nicht sichtbar.

Globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen und Funktionsblock markieren


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
² Öffnen Sie den Ordner Globale DIGSI 5-Bibliothek.
² Öffnen Sie den Ordner Benutzerdefinierte Funktionen.
Das Element Benutzerdefinierter Funktionsblock wird angezeigt.
² Markieren Sie dieses Element.

Funktionsblock der Single-Line-Konfiguration hinzufügen


² Öffnen Sie die Single-Line-Konfiguration.
² Ziehen Sie den markierten Funktionsblock bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek
in die Single-Line-Konfiguration.
² Ziehen Sie das Funktionsblockelement auf das Gerätesymbol der betreffenden Offline-Konfiguration.
² Positionieren Sie das Funktionsblockelement auf das Rechteck der Funktionsgruppe oder auf die Funk-
tion, in die der Funktionsblock eingefügt werden soll.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird der Funktionsblock in die Funktionsgruppe einge-
fügt.

Funktionsblock in der Informationsrangierung hinzufügen


² Öffnen Sie die Informationsrangierung.

214 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

² Ziehen Sie das markierte Funktionsblockelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibli-
othek in die Informationsrangierung.
² Positionieren Sie das Funktionsblockelement auf den Namen der Funktionsgruppe oder auf die Funktion,
in die der Funktionsblock eingefügt werden soll.
– oder –
² Wenn die Funktionsgruppe geöffnet ist, positionieren Sie das Funktionsblockelement an eine beliebige
Stelle innerhalb der angezeigten Funktionsgruppe.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird der Funktionsblock in die Funktionsgruppe einge-
fügt.

Funktionsblock in der Kommunikationszuordnung hinzufügen


² Öffnen Sie die Kommunikationszuordnung.
² Ziehen Sie das markierte Funktionsblockelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibli-
othek in die Kommunikationszuordnung.
² Positionieren Sie das Funktionsblockelement auf den Namen der Funktionsgruppe oder auf die Funktion,
in die der Funktionsblock eingefügt werden soll.
– oder –
² Wenn die Funktionsgruppe geöffnet ist, positionieren Sie das Funktionsblockelement an eine beliebige
Stelle innerhalb der angezeigten Funktionsgruppe.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird der Funktionsblock in die Funktionsgruppe einge-
fügt.

Funktionsblock in der Projektstruktur hinzufügen


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, der Sie einen Funktionsblock hinzufügen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Einstellungen.
Die Namen aller vorhandenen Funktionsgruppen werden angezeigt.
² Ziehen Sie das markierte Funktionselement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek
in die Projektnavigation.
² Positionieren Sie das Funktionsblockelement innerhalb des Ordners Einstellungen auf den Namen der
Funktionsgruppe, in die Sie die Funktion einfügen wollen.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird der Funktionsblock in die Funktionsgruppe einge-
fügt.

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen
² 8.1.2.5 Funktionen oder Funktionsgruppen umbenennen
² 8.1.2.7 Funktionen oder Funktionsgruppen löschen

8.1.2.5 Funktionen oder Funktionsgruppen umbenennen


Jede Funktion und jede Funktionsgruppe besitzt einen Namen und einen Originalnamen. Der Originalname
identifiziert den Typ der Funktion oder der Funktionsgruppe und ist nicht veränderbar. Beispiele dafür sind

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 215


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

47 Überstromzeitschutz für eine Funktion und Leitung für eine Funktionsgruppe. Damit Sie zum Beispiel
mehrere Funktionen desselben Typs besser unterscheiden können, können Sie den Namen auch ändern.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie eine Funktion oder Funktionsgruppe in unter-
schiedlichen Bereichen umbenennen:
• Direkt in der Leistungsschalterinteraktion einer Funktionsgruppe
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie für die betreffende Funktionsgruppe die Matrix 21.3.11 Leis-
tungsschalterinteraktion. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.6 Leistungsschalterinterak-
tion für Schutzfunktionsgruppen konfigurieren.

• Direkt in der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• Direkt in der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.

• In den Eigenschaften der Funktion oder der Funktionsgruppe


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie auch das 3.1.4 Inspektorfenster.

Namen direkt in einem Bereich oder in der Projektstruktur ändern


² Wählen Sie in einer der genannten Matrizen oder in der Projektnavigation den aktuellen Namen der Funk-
tion oder Funktionsgruppe.
² Klicken Sie erneut auf den Namen.
Der vorhandene Text wird hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der eingegebene Name wird übernommen.

Namen in den Eigenschaften ändern


² Markieren Sie in einer der genannten Matrizen den aktuellen Namen der Funktion oder Funktionsgruppe.
² Wählen Sie im Inspektorfenster die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Details.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Name einen neuen Namen für die Funktion oder Funktionsgruppe ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der eingegebene Name wird übernommen.

216 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen

8.1.2.6 Funktionsgruppen, Funktionen oder Funktionsblöcke kopieren


Beim Kopieren einer Funktionsgruppe, einer Funktion oder eines Funktionsblocks haben Sie folgende Möglich-
keiten:
• Sie können die Funktionsgruppe, Funktion oder den Funktionsblock innerhalb einer Offline-Konfiguration
kopieren.

• Sie können die Funktionsgruppe, Funktion oder den Funktionsblock zwischen Offline-Konfigurationen
kopieren.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie eine Funktionsgruppe, Funktion oder einen Funkti-
onsblock in unterschiedlichen Bereichen kopieren:
• In einer Single-Line-Konfiguration des Projektes
Um diese Variante zu nutzen, müssen Sie die Single-Line-Konfiguration im 21.1.2 Single-Line-Editor
öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• Im Projektstruktur- und Parameter-Editor


Sie können den Funktionsblock aus dem 21.1.9 Parameter-Editor kopieren und in der 3.1.2 Projektnavi-
gation einfügen.
Sie können die Funktionsgruppe oder Funktion aus der 3.1.2 Projektnavigation kopieren und in das
gewünschte Ziel in der 3.1.2 Projektnavigation einfügen.

HINWEIS

i Sie können die Funktionsgruppe oder Funktion über das Kontextmenü oder mittels Drag & Drop aus der
Projektnavigation kopieren und in das gewünschte Ziel in der Projektnavigation, im 21.3.2 Informations-
rangierung-Editor oder 21.3.1 Kommunikationszuordnung-Editor einfügen. In den 21.3.2 Informationsran-
gierung-Editor oder 21.3.1 Kommunikationszuordnung-Editor können Sie den Funktionsblock nur über das
Kontextmenü kopieren und einfügen.

Funktionsgruppe, Funktion oder Funktionsblock auswählen


² Um die Funktionsgruppe, Funktion oder den Funktionsblock zu kopieren, markieren Sie den Namen der
jeweiligen Funktionsgruppe, Funktion oder des jeweiligen Funktionsblocks.

Funktionsgruppe, Funktion oder Funktionsblock innerhalb einer Offline-Konfiguration kopieren


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die markierte Funktionsgruppe, Funktion oder den markierten
Funktionsblock.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Kopieren.
Die markierte Funktionsgruppe, Funktion oder der markierte Funktionsblock wird in die Zwischenablage
kopiert.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Ziel im Ordner Einstellungen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Einfügen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 217


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

In das gewählte Ziel wird eine Kopie der ursprünglichen Funktionsgruppe, Funktion oder des ursprünglichen
Funktionsblocks eingefügt.

Funktionsgruppe, Funktion oder Funktionsblock zwischen Offline-Konfigurationen kopieren


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die markierte Funktionsgruppe, Funktion oder den markierten
Funktionsblock.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Kopieren.
Die markierte Funktionsgruppe, Funktion oder der markierte Funktionsblock wird in die Zwischenablage
kopiert.
² Öffnen Sie zum Beispiel in der Projektnavigation den Ordner der Zielkonfiguration.
– oder –
² Öffnen Sie für die Zielkonfiguration eine der Matrizen.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Ziel im Ordner Einstellungen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Einfügen.
Eine Kopie der ursprünglichen Funktionsgruppe, Funktion oder des ursprünglichen Funktionsblocks wird in
das gewählte Ziel eingefügt.

HINWEIS

i Beim Kopieren und Einfügen einer Funktionsgruppe, einer Funktion oder eines Funktionsblocks werden die
konfigurierten GOOSE-Eingänge auch kopiert und im Ordner Nicht zugeordnet im Unterordner Externe
Signale angezeigt. Der Name der GOOSE-Eingänge ändert sich nicht.

Beim Kopieren und Einfügen eines Gerätes gelten die folgenden Regeln für die Eigenschaften des IEC 61850-
Systemkonfigurators:
Aktion
Konfigura- Gerät kopieren Gerätekopiervor- Gerät aus IEC- In DEX-Export
tion lage Station einschließen
entfernen
Reporting Kopieren Kopieren Löschen Ja
GOOSE-Quelle Kopieren Kopieren Löschen Ja
GOOSE-Eingänge in Kopieren Kopieren Beibehalten Ja
DIGSI ab V07.50
GOOSE-Eingänge in Löschen Löschen Löschen Nein
DIGSI ab V07.50,
Verknüpfung zur
GOOSE-Quelle
GOOSE-Eingänge in Löschen Löschen Löschen Nein
DIGSI V07.40 oder
älter

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen

8.1.2.7 Funktionen oder Funktionsgruppen löschen


Um Funktionen oder Funktionsgruppen zu löschen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können eine oder mehrere einzeln ausgewählte Funktionen löschen.
• Sie können eine oder mehrere Funktionsgruppen mit Funktionen löschen.

218 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie eine Funktion oder Funktionsgruppe in unter-
schiedlichen Bereichen aus einer Applikation löschen:
• In einer Single-Line-Konfiguration des Projektes
Um diese Variante zu nutzen, müssen Sie die Single-Line-Konfiguration im 21.1.2 Single-Line-Editor
öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.

HINWEIS

i Wenn Sie eine Funktion oder eine Funktionsgruppe löschen, können Inkonsistenzen in der Applikation und
der Parametrierung entstehen.

Funktionen und Funktionsgruppen auswählen


² Um eine einzelne Funktion zu löschen, wählen Sie den Namen dieser Funktion.
– oder –
² Um mehrere Funktionen zu löschen, markieren Sie die Namen dieser Funktionen. Halten Sie dazu je nach
Auswahlverfahren die Umschalttaste oder die Taste <Strg> gedrückt.
– oder –
² Um eine Funktionsgruppe mit allen enthaltenen Funktionen zu löschen, markieren Sie den Namen dieser
Funktionsgruppe.
– oder –
² Um mehrere Funktionsgruppen mit allen enthaltenen Funktionen zu löschen, markieren Sie die Namen
dieser Funktionsgruppen. Halten Sie dazu je nach Auswahlverfahren die Umschalttaste oder die Taste
<Strg> gedrückt.

Funktionen und Funktionsgruppen löschen


² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine markierte Funktion oder Funktionsgruppe.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Löschen.
Eine Abfrage wird angezeigt.
² Klicken Sie auf Ja.
Damit bestätigen Sie Ihre Aktion.
Die markierten Funktionen oder Funktionsgruppen werden aus der Applikation gelöscht.

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 219


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

8.1.3 Funktionspunkte verwalten

8.1.3.1 Übersicht zu Funktionspunkten


Jedes SIPROTEC 5-Gerät hat je nach Typ eine Grundfunktionalität. Das SIPROTEC 5-Gerät ist mit dieser Grund-
funktionalität schon betriebs- und funktionsbereit. Sie können aber die Grundfunktionalität eines SIPROTEC 5-
Gerätes um zusätzliche Funktionen erweitern.
Ein Hauptmerkmal von SIPROTEC 5 ist, dass zusätzliche Funktionen von Ihrem Funktionspunkteguthaben
abgezogen werden. Denn bei SIPROTEC 5 besitzen Funktionen einen bestimmten Wert, ausgedrückt in Funkti-
onspunkten. Welchen Wert eine Funktion besitzt oder ob die Funktion ohne Berechnung von Funktions-
punkten nutzbar ist, erfahren Sie im Gerätehandbuch im Kapitel Applikationen. So kann ein und dieselbe
Funktion bei verschiedenen Gerätetypen unterschiedliche Funktionspunktewerte aufweisen.
Bevor Sie ein SIPROTEC 5-Gerät bestellen, konfigurieren Sie dieses über den Siemens-Internetauftritt mit dem
SIPROTEC 5-Konfigurator. Während dieses Vorgangs wählen Sie auch eine Funktionspunkteklasse, die die für
Ihre Applikation benötigten Funktionspunkte abdeckt. Siemens liefert Ihnen das SIPROTEC 5-Gerät mit der
erworbenen Funktionspunkteklasse.
Base+200 ist ein Beispiel für eine Funktionspunkteklasse. Base gibt an, dass die durch den Gerätetyp festge-
legte Grundfunktionalität abgedeckt ist. 200 ist die von Ihnen gekaufte Anzahl von Funktionspunkten. Diese
Funktionspunkteanzahl entspricht Ihrem Funktionspunkteguthaben. Über dieses Funktionspunkteguthaben
können Sie bei der Erweiterung des SIPROTEC 5-Gerätes durch zusätzliche Funktionen verfügen.
Ein Vorteil dieser Methode ist, dass die zusätzliche Funktionalität bei der Produktauswahl nicht bestimmt
werden muss. Sie können jede benötigte zusätzliche Funktion in der späteren Engineering-Phase hinzufügen.
Hierzu fügen Sie die benötigten Funktionen aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek in die Offline-Konfiguration
des SIPROTEC 5-Gerätes in DIGSI 5 ein. Anschließend laden Sie die Offline-Konfiguration in das SIPROTEC 5-
Gerät.
Eine Offline-Konfiguration lässt sich nur innerhalb des verfügbaren Funktionspunkteguthabens in das
SIPROTEC 5-Gerät laden. Je mehr Funktionen Sie für Ihre Applikation verwenden, desto höher ist der Funkti-
onspunktebedarf im SIPROTEC 5-Gerät.
Wenn die erforderliche Punktzahl des projektierten Funktionsumfangs größer ist als das Funktionspunktegut-
haben, können Sie die betreffende Offline-Konfiguration nicht in das SIPROTEC 5-Gerät laden. Sie müssen
entweder Funktionen entfernen oder das Funktionspunkteguthaben des SIPROTEC 5-Gerätes erweitern.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter 16.6.1 Übersicht zum Aktualisieren der Gerätefunktionalität.
Mit DIGSI 5 können Sie den Funktionsumfang unabhängig vom tatsächlichen Funktionspunkteguthaben
projektieren. Sie können fehlende Funktionspunkte nachbestellen.

Verwandte Themen
8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen
8.1.3.2 Funktionspunkteklasse für ein SIPROTEC 5-Gerät bestimmen
8.1.3.3 Funktionspunkteklasse für die Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes bestimmen
8.1.3.5 Funktionspunkte bestellen und in das SIPROTEC 5-Gerät laden

8.1.3.2 Funktionspunkteklasse für ein SIPROTEC 5-Gerät bestimmen


Bevor Sie ein SIPROTEC 5-Gerät bestellen, konfigurieren Sie dieses über den Siemens-Internetauftritt mit dem
SIPROTEC 5-Konfigurator. Während dieses Vorgangs wählen Sie auch eine Funktionspunkteklasse, die die für
Ihre Applikation benötigten Funktionspunkte abdeckt.
Der SIPROTEC 5-Konfigurator ist eine Web-Applikation, die Sie mit dem Browser auf Ihrem PC ausführen. Wie
Sie den SIPROTEC 5-Konfigurator finden, erfahren Sie von Ihrem Siemens-Ansprechpartner.
Bei der Wahl der geeigneten Punkteklasse unterstützt Sie ein Funktionspunkterechner. In diesem Funktions-
punkterechner werden alle im ausgewählten SIPROTEC 5-Gerät verfügbaren Funktionen aufgeführt. Wählen
Sie eine Applikationsvorlage, um zu sehen, welche Funktionen Sie dafür benötigen. Sie können jetzt zusätz-
liche Funktionen auswählen oder markierte Funktionen abwählen. Der Funktionspunkterechner berechnet
sofort die benötigten Funktionspunkte.

Verwandte Themen
8.1.3.1 Übersicht zu Funktionspunkten

220 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen


8.1.3.3 Funktionspunkteklasse für die Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes bestimmen
8.1.3.5 Funktionspunkte bestellen und in das SIPROTEC 5-Gerät laden

8.1.3.3 Funktionspunkteklasse für die Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes bestimmen


Wenn Sie ein SIPROTEC 5-Gerät in ein Projekt einfügen, bestimmen Sie die Funktionspunkteklasse für die
Offline-Konfiguration dieses Gerätes. Die Funktionspunkteklasse im SIPROTEC 5-Gerät und die zugehörige
Offline-Konfiguration müssen übereinstimmen. Wenn Sie eine höhere Funktionspunkteklasse benötigen,
können Sie Funktionspunkte nachbestellen und sie in das SIPROTEC 5-Gerät laden. Weitere Informationen
dazu finden Sie unter 16.6.1 Übersicht zum Aktualisieren der Gerätefunktionalität.
Um die Funktionspunkteklasse der Offline-Konfiguration zu bestimmen, haben Sie die folgenden Möglich-
keiten:
• Über Produkt-Code bestimmen
Wenn Sie das SIPROTEC 5-Gerät beim Einfügen anhand eines gültigen Produkt-Codes spezifizieren, ist die
Funktionspunkteklasse bereits in diesem Produkt-Code kodiert. Sie können die Funktionspunkteklasse
nicht während des Einfügens ändern.

• Manuell bestimmen
Wenn Sie das SIPROTEC 5-Gerät während des Einfügens manuell konfigurieren, können Sie auch die
Funktionspunkteklasse manuell bestimmen. Diese können Sie mit der Auswahlliste Funktionspunkte-
klasse wählen im Dialog Neues Gerät hinzufügen auswählen. Die kleinste Funktionspunkteklasse ist
Base. Wenn Sie diese Funktionspunkteklasse wählen, beträgt Ihr Funktionspunkteguthaben 0. Sie
können nur die Grundfunktionalität des SIPROTEC 5-Geräts nutzen. Die maximale Funktionspunkteklasse,
die Sie zum Hinzufügen eines Geräts mit DDDs der Version V4.00 auswählen können, ist Base+1400,
wohingegen zum Hinzufügen eines Geräts mit DDDs der Version V4.00 die maximale Funktionspunkte-
klasse Base+500 ist. Dem Gerät werden Funktionspunkte abhängig von der ausgewählten Funktions-
punkteklasse gutgeschrieben.
Unabhängig von der bestimmten Funktionspunkteklasse und dem tatsächlichen Funktionspunkteguthaben
können Sie den Funktionsumfang mit DIGSI 5 beliebig projektieren. Wenn aber die für den projektierten Funk-
tionsumfang benötigte Punkteanzahl größer als das Funktionspunkteguthaben ist, können Sie die betreffende
Offline-Konfiguration nicht in das SIPROTEC 5-Gerät laden.

Verwandte Themen
8.1.3.1 Übersicht zu Funktionspunkten
8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen
8.1.3.2 Funktionspunkteklasse für ein SIPROTEC 5-Gerät bestimmen
8.1.3.5 Funktionspunkte bestellen und in das SIPROTEC 5-Gerät laden

8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen


Sie können den aktuellen Funktionspunkteverbrauch jederzeit überprüfen.

Aktuellen Funktionspunkteverbrauch überprüfen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die betreffende Offline-Konfiguration.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Geräteinformation.
Im Arbeitsbereich wird der 21.5.3 Geräteinformationen angezeigt.
² Wählen Sie die Registerkarte 21.5.5 Ressourcenverbrauch
Im Bereich Funktionspunkte wird der aktuelle Funktionspunkteverbrauch angezeigt.

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 221


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

² 8.1.3.1 Übersicht zu Funktionspunkten


² 8.1.3.5 Funktionspunkte bestellen und in das SIPROTEC 5-Gerät laden

8.1.3.5 Funktionspunkte bestellen und in das SIPROTEC 5-Gerät laden


Wenn die aktuelle Funktionspunkteanzahl für eine Geräteapplikation nicht ausreicht, können Sie zusätzliche
Funktionspunkte für das SIPROTEC 5-Gerät kaufen. Sie wählen dazu mit Hilfe des SIPROTEC 5-Konfigurators
eine höhere Funktionspunkteklasse. Sie wählen also nicht einzelne zusätzliche Punkte, sondern eine Funkti-
onspunkteklasse, die die benötigte Funktionspunkteanzahl abdeckt. Sie müssen aber nur die Differenz
zwischen neuer und bisheriger Funktionspunkteklasse bezahlen.
Nach dem Bezahlen erhalten Sie durch Herunterladen oder per E-Mail eine signierte Lizenzdatei mit der zusätz-
lichen Gerätefunktionalität. Laden Sie mit DIGSI 5 die Lizenzdatei mit der Gerätefunktionalität in das
SIPROTEC 5-Gerät.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter 16.6.1 Übersicht zum Aktualisieren der Gerätefunktionalität.

Verwandte Themen
8.1.3.1 Übersicht zu Funktionspunkten
8.1.3.4 Funktionspunkteverbrauch überprüfen
8.1.3.2 Funktionspunkteklasse für ein SIPROTEC 5-Gerät bestimmen
8.1.3.3 Funktionspunkteklasse für die Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes bestimmen

8.1.4 Verbindungen anpassen

8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen


Eine Applikation legt nicht nur den Funktionsumfang, sondern auch die Verbindungen zwischen den Funkti-
onsgruppen und Messstellen fest.
Sie bearbeiten diese Funktionsgruppenverbindungen mit der Matrix 21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen.
Die Matrix Funktionsgruppenverbindungen ist ein geräteorientiertes Werkzeug. Für jede im Projekt vorhan-
dene Offline-Konfiguration steht eine separate Matrix für die Funktionsgruppenverbindungen zur Verfügung.

Verbindungsarten
Sie können folgende Verbindungen in einer Applikation frei definieren:
• Verbindungen zwischen Messstellen und Schutzfunktionsgruppen
Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.4 Messstellen und Funktionsgruppen verbinden.

• Verbindungen zwischen Schutzfunktionsgruppen und Leistungsschalter-Funktionsgruppen


Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.5 Schutzfunktionsgruppen mit Leistungsschalter-
Funktionsgruppen verbinden.

• Verbindungen zwischen Schutzfunktionsgruppen und Schutzfunktionsgruppen


Weitere Informationen dazu finden Sie unter 21.3.7 Schutzfunktionsgruppe mit Schutzfunktionsgruppe
verbinden.

Leistungsschalterinteraktion
Wenn eine Schutzfunktionsgruppe mit einer Leistungsschalter-Funktionsgruppe verbunden ist, können Sie
diese Verbindung im Detail konfigurieren. Dazu legen Sie im Einzelnen fest, welche Funktionen oder Funkti-
onsblöcke der Schutzfunktionsgruppe eine Wirkung auf die Leistungsschalter-Funktionsgruppe haben. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.6 Leistungsschalterinteraktion für Schutzfunktionsgruppen konfi-
gurieren.

Verwandte Themen
8.1.1 Übersicht zu Applikationen
8.1.4.2 Matrix Funktionsgruppenverbindungen öffnen und Ansicht anpassen

222 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

8.1.4.2 Matrix Funktionsgruppenverbindungen öffnen und Ansicht anpassen


Mit der Matrix 21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen bearbeiten Sie die Verbindungen innerhalb einer Appli-
kation. Solche Verbindungen gibt es zwischen den Funktionsgruppen sowie zwischen Funktionsgruppen und
Messstellen.
Funktionsgruppenverbindungen sind geräteorientiert. Deshalb werden die Funktionsgruppenverbindungen
innerhalb der Projektstruktur immer in der Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes abgelegt.
Sie können die Ansicht der Matrix Funktionsgruppenverbindungen anpassen. Dazu stehen Ihnen folgende
Standardfunktionen zur Verfügung:
• 3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen
• 3.2.4 Spalteninhalt filtern
Zusätzlich zu den Standardfunktionen können Sie die Größe der 3 Fenster der Matrix Funktionsgruppenver-
bindungen ändern. Die Matrix Funktionsgruppenverbindungen besitzt folgende Fenster:
• 21.3.5 Messstellen mit Funktionsgruppen verbinden
• 21.3.6 Funktionsgruppe mit Leistungsschaltergruppen verbinden

• 21.3.7 Schutzfunktionsgruppe mit Schutzfunktionsgruppe verbinden

Matrix Funktionsgruppenverbindungen öffnen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, deren Applikation Sie bearbeiten wollen.
² Doppelklicken Sie auf Funktionsgruppenverbindungen.
Die Matrix Funktionsgruppenverbindungen wird im Arbeitsbereich angezeigt.

Spaltenfilter zurücksetzen
²
Klicken Sie in der 21.7.37 Symbolleiste Matrix Funktionsgruppenverbindungen auf die Schaltfläche .

Alle Spaltenfilter werden zurückgesetzt und die Standardansicht wird wiederhergestellt. Dabei werden auch
die Spalten auf die ursprüngliche Breite eingestellt.

Verwandte Themen
² 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen
² 8.1.4.4 Messstellen und Funktionsgruppen verbinden
² 8.1.4.5 Schutzfunktionsgruppen mit Leistungsschalter-Funktionsgruppen verbinden

8.1.4.3 Frequenznachführgruppen
Ab der Plattformversion V7.80 können Sie die Messstellen verschiedenen Frequenznachführgruppen
zuordnen. Dies gewährleistet eine hohe Flexibilität und eine hohe Messgenauigkeit für eine Vielzahl von Appli-
kationen. Für jede Frequenznachführgruppe wird eine eigene Abtastfrequenz festgelegt. Bei galvanischer
Trennung und unterschiedlichen Systemfrequenzen ergeben sich unterschiedliche Abtastfrequenzen. Dies
geschieht vorübergehend bei Anlagen mit rotierenden Maschinen. Eine galvanische Trennung kann z.B. durch
den Einsatz eines offenen Leistungsschalters erreicht werden. Detaillierte Informationen zu Frequenznach-
führgruppen finden Sie im Gerätehandbuch unter Frequenznachführgruppen.
Bei der Online-Konfiguration wird der Ordner Anlagendaten unter dem Ordner Messungen für das
SIPROTEC 5-Gerät angezeigt. Im Netzeditor werden die Frequenzwerte Fsys und Ftrack für verschiedene
instanziierte Frequenznachführgruppen angezeigt. Im Editor Analogeingänge werden neben der Spalte
Analogeingänge die Spalte Gruppen-ID der Frequenznachführgruppe und die ID der entsprechenden Mess-
stelle angezeigt. Sie können die Messstellen auf der Basis der gleichen Frequenznachführgruppen sortieren.

Instanziierung einer Frequenznachführgruppe


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 223


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.


² Ziehen Sie den Funktionsblock ZusFrqNachfGr vom Ordner Frequenznachführgruppen in der Globalen
DIGSI 5-Bibliothek per Drag & Drop in den Ordner Anlagendaten in der Projektnavigation.
Die Frequenznachführgruppe wird instanziiert und in der Projektnavigation angezeigt und im Editor
Funktionsgruppenverbindungen wird die neue Spalte Freq.nachf.gruppen ID angelegt. Sie können
maximal 5 Frequenznachführgruppen anlegen. Zusammen mit den Grundfunktionen können für jede
Offline-Konfiguration insgesamt 6 Frequenznachführgruppen erstellt werden. Für jede hinzugefügte
Frequenznachführgruppe wird automatisch ein fortlaufend nummerierter Standardname vergeben.

HINWEIS

i Die instanziierte Frequenznachführgruppe muss einer beliebigen Messstelle zugeordnet werden. Standard-
mäßig ist der Wert der Freq.nachf.gruppen ID in der Gruppe Allgemein im Parameter-Editor der Anla-
gendaten immer 1.

Zuordnung einer Frequenznachführgruppe zu einer Messstelle


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, der Messstellen mit den instanziierten Frequenznachführ-
gruppen hinzugefügt wurden.
² Doppelklicken Sie auf Funktionsgruppenverbindungen.
Die Matrix Funktionsgruppenverbindungen wird im Arbeitsbereich angezeigt. Die Spalte
Freq.nachf.gruppen ID wird neben der Spalte Messstelle für die entsprechenden Messstellenwerte
angezeigt. Standardmäßig ist der Wert für alle Messstellen zunächst 1.
² Ändern Sie den Wert der Freq.nachf.gruppen ID für die entsprechende Messstelle über die Auswahlliste
in der Spalte Freq.nachf.gruppen ID.
Die Frequenzgruppen-ID wird der Messstelle zugeordnet und im Parameter-Editor und in der Schutzfunk-
tionsgruppe der jeweiligen Messstelle angezeigt.

HINWEIS

i Sie können die Freq.nachf.gruppen ID nur über den Editor für Funktionsgruppenverbindungen ändern.
Wenn Sie beim Engineering mehrere Frequenznachführgruppen aktiviert haben und später eine Frequenz-
nachführgruppe löschen, wird auch die zugeordnete ID gelöscht und eine entsprechende Fehlermeldung
für die betreffende Messstelle angezeigt. Alle anderen Frequenznachführgruppen behalten ihre zugewie-
sene ID bei. Versuchen Sie, eine ID-Diskontinuität soweit möglich zu vermeiden, indem Sie die Frequenz-
nachführgruppe mit der höchsten ID löschen.

Verwandte Themen
² 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen
² 8.1.4.4 Messstellen und Funktionsgruppen verbinden
² 8.1.4.5 Schutzfunktionsgruppen mit Leistungsschalter-Funktionsgruppen verbinden
² 8.1.5.5 Messstellen hinzufügen

8.1.4.4 Messstellen und Funktionsgruppen verbinden


Die Anzahl der Messstellen sowie die Verbindungen zwischen Messstellen und Funktionsgruppen sind durch
die gewählte Applikationsvorlage vorgegeben. Damit ist für alle Funktionen innerhalb der Funktionsgruppe
festgelegt, mit welchen Messstellen und welchen darüber ableitbaren Messgrößen sie arbeiten.
Sie können die vorgegebenen Verbindungen ändern. Wenn Sie neue Messstellen hinzugefügt haben, können
Sie auch neue Verbindungen zu Funktionsgruppen herstellen.

224 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Um die Verbindungen anzupassen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


• Sie können den 21.1.2 Single-Line-Editor verwenden.
Im Single-Line-Editor verbinden Sie eine Messstelle mit einer Funktionsgruppe mithilfe einer Auswahl-
liste. Solche Auswahllisten sind direkt in den Funktionsgruppen eines Gerätesymbols platziert. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter 7.4.8 Messstellen und Funktionsgruppen auswählen.

• Sie können die Matrix 21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen verwenden.


Im Fenster 21.3.5 Messstellen mit Funktionsgruppen verbindender Matrix Funktionsgruppenverbin-
dungen ist jede Messstelle durch eine Zeile dargestellt. Jede Schutzfunktionsgruppe ist durch je 1 oder 2
Spalten für Strom und Spannung dargestellt. Leistungsschalter-Funktionsgruppen werden durch die
entsprechenden Spalten dargestellt. Die Spalten entsprechen den Strom- und Spannungseingängen der
Funktionsgruppe.
Wenn Sie im Fenster Messstellen mit Funktionsgruppen verbinden eine Messstelle auf eine der
Spalten einer Funktionsgruppe rangieren, sind die Messstelle und die Funktionsgruppe miteinander
verbunden. Die detaillierte Vorgehensweise ist in den folgenden Abschnitten beschrieben.

Messstelle auf Funktionsgruppe rangieren


² Öffnen Sie die Matrix Funktionsgruppenverbindungen für die Offline-Konfiguration, deren Applikation
Sie bearbeiten wollen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.2 Matrix Funktionsgruppenver-
bindungen öffnen und Ansicht anpassen.
² Überprüfen Sie im Fenster Messstellen mit Funktionsgruppen verbinden, ob eine Messstelle auf eine
Funktionsgruppe rangiert werden kann oder muss. Wenn die gemeinsame Zelle der Messstellenzeile und
der Zielspalte hellgrau ist, kann die Messstelle auf die Spalte rangiert werden. Wenn die gemeinsame
Zelle dunkelgrau ist, kann die Messstelle nicht auf die betreffende Spalte rangiert werden.
Wenn eine oder mehrere Zellen in einer Spalte nicht konsistent sind, müssen Sie noch eine Messstelle auf
diese Spalte rangieren.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die editierbare Zelle.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf X (Rangiert).
Der Wert X wird in die Zelle eingegeben und die Messstelle mit der Funktionsgruppe verbunden.
– oder –
² Klicken Sie im Kontextmenü auf X (rangiert – Wdl.sternpkt in Richtung Objekt), um eine Drehstrom-
messstelle auf eine Schutzfunktionsgruppe zu rangieren.
Der Wert X wird in die Zelle eingegeben und die Messstelle in Richtung der Schutzfunktionsgruppe verbunden.
– oder –
² Klicken Sie im Kontextmenü auf I (rangiert – Wdl.sternpkt in Gegenrichtung), um eine Drehstrommess-
stelle auf die Schutzfunktionsgruppe zu rangieren.
Der Wert I wird in die Zelle eingegeben und die Messstelle in Gegenrichtung zur Schutzfunktionsgruppe
verbunden.

HINWEIS

i Die Kontextmenüoptionen X (rangiert – Wdl.sternpkt in Richtung Objekt) und I (rangiert –


Wdl.sternpkt in Gegenrichtung) stehen nur zur Verfügung, wenn Sie eine Drehstrommessstelle auf die
Schutzfunktionsgruppe rangieren.

² Wiederholen Sie den Vorgang für alle weiteren zu verbindenden Messstellen und die Funktionsgruppen.
Sobald alle Messstellen korrekt rangiert sind, werden die farbigen Markierungen ausgeblendet.

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Rangieren finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen beim Rangieren.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 225


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Rangierung entfernen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zelle, aus der Sie die Rangierung entfernen wollen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf _ (nicht rangiert).
Die Rangierung in der Zelle wird entfernt.

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Entfernen von Rangierungen finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen
beim Rangieren.

Verwandte Themen
² 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen
² 8.1.5.5 Messstellen hinzufügen

8.1.4.5 Schutzfunktionsgruppen mit Leistungsschalter-Funktionsgruppen verbinden


Die Verbindungen zwischen Schutzfunktionsgruppen und Leistungsschalter-Funktionsgruppen sind durch die
gewählte Applikationsvorlage für die spezifische Anwendung passend vorgegeben. Diese Verbindungen legen
fest, welche Aktionen durch die Schutzfunktionen der verbundenen Schutzfunktionsgruppen ausgeführt
werden:
• Auslösen des Leistungsschalters
• Starten der Funktion Leistungsschalter-Versagerschutz, wenn diese in der Leistungsschalter-Funktions-
gruppe konfiguriert ist

• Starten der Funktion Wiedereinschaltautomatik, wenn diese in der Leistungsschalter-Funktionsgruppe


vorhanden ist
Sie können die vorgegebenen Verbindungen ändern. Wenn Sie neue Funktionsgruppen hinzugefügt haben,
können Sie auch neue Verbindungen zwischen Funktionsgruppen herstellen.
Um die Verbindungen anzupassen, verwenden Sie die Matrix 21.3.4 Funktionsgruppenverbindungen. Im
Fenster 21.3.6 Funktionsgruppe mit Leistungsschaltergruppen verbinden dieser Matrix ist jede Leistungs-
schalter-Funktionsgruppe durch eine Spalte dargestellt. Jede Messstelle ist durch eine Zeile dargestellt. Wenn
Sie in diesem Fenster eine Schutzfunktionsgruppe auf die Spalte einer Leistungsschalter-Funktionsgruppe
rangieren, sind die beiden Funktionsgruppen miteinander verbunden.
Sie können die Verbindung zwischen einer Schutzfunktionsgruppe und einer Leistungsschalter-Funktions-
gruppe konfigurieren. Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.6 Leistungsschalterinteraktion für
Schutzfunktionsgruppen konfigurieren.

HINWEIS

i Wenn Sie eine neue Leistungsschalter-Funktionsgruppe hinzufügen, wird diese automatisch mit den
vorhandenen Schutzfunktionsgruppen verbunden. Das gilt auch umgekehrt, wenn Sie eine neue Schutz-
funktionsgruppe hinzufügen.

Schutzfunktionsgruppen auf Leistungsschalter-Funktionsgruppen rangieren


² Öffnen Sie die Matrix Funktionsgruppenverbindungen für die Offline-Konfiguration, deren Applikation
Sie bearbeiten wollen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.2 Matrix Funktionsgruppenver-
bindungen öffnen und Ansicht anpassen.
² Klicken Sie im Fenster Schutzfunktionsgruppen mit Schalterfunktionsgruppen verbinden mit der
rechten Maustaste in die bearbeitbare Zelle von Schutzfunktionsgruppe und Leistungsschalter-Funktions-
gruppe.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf X (Rangiert).
In die Zelle wird ein X eingetragen. Die Schutzfunktionsgruppe ist jetzt mit der Leistungsschalter-Funktions-
gruppe verbunden.

226 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

² Wiederholen Sie den Vorgang für alle weiteren zu verbindenden Funktionsgruppen.

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Rangieren finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen beim Rangieren.

Rangierung entfernen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zelle, aus der Sie die Rangierung entfernen wollen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf _ (nicht rangiert).
Die Rangierung in der Zelle wird entfernt.

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Entfernen von Rangierungen finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen
beim Rangieren.

Verwandte Themen
² 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen
² 8.1.2.2 Funktionsgruppen hinzufügen

8.1.4.6 Leistungsschalterinteraktion für Schutzfunktionsgruppen konfigurieren


Wenn eine Schutzfunktionsgruppe mit einer Leistungsschalter-Funktionsgruppe verbunden ist, können Sie
diese Verbindung im Detail konfigurieren. Dazu legen Sie im Einzelnen fest, welche Funktionen oder Funkti-
onsblöcke der Schutzfunktionsgruppe eine Wirkung auf die Leistungsschalter-Funktionsgruppe haben.
Die Konfiguration der Leistungsschalterinteraktion ist funktionsgruppenorientiert. Deshalb wird die Leistungs-
schalterinteraktion innerhalb der Offline-Konfiguration im Ordner der jeweiligen Schutzfunktionsgruppe abge-
legt.
Um die Leistungsschalterinteraktion zu konfigurieren, verwenden Sie die Matrix 21.3.11 Leistungsschalterin-
teraktion. In dieser Matrix ist jede Leistungsschalter-Funktionsgruppe durch eine Spalte dargestellt. Jede Funk-
tion ist durch eine Zeile dargestellt. Zusätzlich gibt es unterhalb der Funktionszeile je 1 weitere Zeile für jeden
Funktionsblock der Funktion. Mit einem Klick auf das Pfeilsymbol neben dem Funktionsnamen blenden Sie die
Zeilen der Funktionsblöcke ein oder aus.
Damit eine Funktion oder ein Funktionsblock eine Wirkung auf eine Leistungsschalter-Funktionsgruppe hat,
muss die Funktion oder der Funktionsblock auf die Spalte der Leistungsschalter-Funktionsgruppe rangiert sein.

HINWEIS

i Eine neu hinzugefügte Funktion wird automatisch auf alle Leistungsschalter-Funktionsgruppen rangiert.
Alle vorhandenen Funktionen werden automatisch auf eine neu hinzugefügte Leistungsschalter-Funktions-
gruppe rangiert

Sie können die Ansicht der Matrix Leistungsschalterinteraktionen anpassen. Dazu stehen Ihnen folgende
Standardfunktionen zur Verfügung:
• 3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen
• 3.2.4 Spalteninhalt filtern

Matrix Leistungsschalterinteraktion öffnen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, deren Applikation Sie bearbeiten wollen.
² Öffnen Sie den Ordner Einstellungen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 227


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

² Öffnen Sie der Ordner der Schutzfunktionsgruppe, deren Leistungsschalterinteraktion Sie bearbeiten
wollen.
² Doppelklicken Sie auf Leistungsschalterinteraktion.
Im Arbeitsbereich wird die Matrix Leistungsschalterinteraktion angezeigt.

Schutzfunktionsgruppe oder Funktionsblock auf Leistungsschalter-Funktionsgruppen rangieren


² Um eine gesamte Schutzfunktion zu rangieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die gemeinsame
Zelle von Schutzfunktion und Leistungsschalter-Funktionsgruppe.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf X (Rangiert).
In die gewählte Zelle und in die darunter liegenden Zellen aller Funktionsblöcke der Schutzfunktion wird
jeweils ein X eingetragen. Die komplette Schutzfunktion wirkt sich auf das Verhalten des Leistungsschalters
aus.
– oder –
² Um einen einzelnen Funktionsblock zu rangieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die gemein-
same Zelle von Funktionsblock und Leistungsschalter-Funktionsgruppe.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf X (Rangiert).
In die gewählte Zelle wird ein X eingetragen. Der gewählte Funktionsblock wirkt sich jetzt auf das Verhalten
des Leistungsschalters aus.
In die gemeinsame Zelle von Schutzfunktion und Leistungsschalter-Funktionsgruppe ist jetzt ein * einge-
tragen. Dieses Zeichen bedeutet, dass mindestens 1, aber nicht alle Funktionsblöcke der Schutzfunktion auf
die Leistungsschalter-Funktionsgruppe rangiert sind. Sobald alle Funktionsblöcke rangiert sind, wird der *
durch ein X ersetzt.

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Rangieren finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen beim Rangieren.

Rangierung entfernen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die gemeinsame Zelle von Schutzfunktion und Leistungsschalter-
Funktionsgruppe, aus der Sie die Rangierung entfernen wollen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf _ (nicht rangiert).
Die Rangierung in der Zelle und aus den darunter liegenden Zellen aller Funktionsblöcke der Schutzfunktion
werden entfernt. Die komplette Schutzfunktion wirkt sich nicht mehr auf das Verhalten des Leistungsschalters
aus.
– oder –
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zelle einer Schutzfunktion, aus der Sie die Rangierung
entfernen wollen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf _ (nicht rangiert).
Die Rangierung in der Zelle wird entfernt. Der gewählte Funktionsblock wirkt sich nicht mehr auf das
Verhalten des Leistungsschalters aus.

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Entfernen von Rangierungen finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen
beim Rangieren.

Verwandte Themen
² 8.1.4.1 Übersicht zu Verbindungen

228 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

² 8.1.4.5 Schutzfunktionsgruppen mit Leistungsschalter-Funktionsgruppen verbinden

8.1.5 Messstellen anpassen und rangieren

8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen


Messstellen sind als Teil der Applikation das Bindeglied zwischen den physischen Eingängen eines SIPROTEC 5-
Gerätes und den Funktionsgruppen einer Applikation. Messstellen leiten die von den Wandlern gelieferten
Strom- und Spannungswerte an die Funktionen in den Funktionsgruppen weiter.
Sie können die Zuordnung zwischen Eingängen und Funktionsgruppen selbst festlegen. Dazu rangieren Sie
die Eingänge einer Messstelle auf andere physische Eingänge des SIPROTEC 5-Gerätes. Den Ausgang der Mess-
stelle verbinden Sie mit einer oder mehreren Funktionsgruppen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie
unter 8.1.5.3 Messstellen auf physische Eingänge rangieren und 8.1.4.4 Messstellen und Funktionsgruppen
verbinden.
Sie bearbeiten die Messstellenrangierung eines SIPROTEC 5-Gerätes mit der Matrix 21.3.8 Messstellenrangie-
rung. Die Matrix Messstellenrangierung ist ein geräteorientiertes Werkzeug. Für jede im Projekt vorhandene
Offline-Konfiguration steht eine separate Matrix für die Messstellenrangierung zur Verfügung.

Verwandte Themen
8.1.1 Übersicht zu Applikationen
8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen und Ansicht anpassen
8.1.5.3 Messstellen auf physische Eingänge rangieren
8.1.5.5 Messstellen hinzufügen

8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen und Ansicht anpassen


Mit der Matrix 21.3.8 Messstellenrangierung rangieren Sie logische Messstellen der Applikation auf physische
Strom- und Spannungseingänge des SIPROTEC 5-Gerätes. Dadurch können Sie die Anforderung erfüllen, eine
Verbindung zwischen den Funktionen und dem Prozess aufzubauen.
Die Messstellenrangierung ist geräteorientiert. Deshalb wird die Messstellenrangierung innerhalb der Projekt-
struktur immer in der Offline-Konfiguration eines SIPROTEC 5-Gerätes abgelegt.
Sie können die Ansicht der Matrix Messstellenrangierung anpassen. Dazu stehen Ihnen folgende Standard-
funktionen zur Verfügung:
• 3.2.2 Zeilen und Spalten anpassen
• 3.2.4 Spalteninhalt filtern
Zusätzlich zu den Standardfunktionen können Sie die Größe der 2 Fenster der Matrix Messstellenrangierung
ändern. Die Matrix Messstellenrangierung besitzt folgende Fenster:
• 21.3.9 Strommessstellen
• 21.3.10 Spannungsmessstellen

Matrix Messstellenrangierung öffnen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration des betreffenden SIPROTEC 5-Gerätes.
² Doppelklicken Sie auf Messstellenrangierung.
Im Arbeitsbereich wird die Matrix Messstellenrangierung angezeigt.

Spaltenfilter zurücksetzen
²
Klicken Sie in der 21.7.38 Symbolleiste Matrix Messstellenrangierung auf die Schaltfläche .

Alle Spaltenfilter werden zurückgesetzt und die Standardansicht wird wiederhergestellt. Dabei werden auch
die Spalten auf die ursprüngliche Breite eingestellt.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 229


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Verwandte Themen
² 8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen
² 8.1.5.3 Messstellen auf physische Eingänge rangieren
² 8.1.5.5 Messstellen hinzufügen

8.1.5.3 Messstellen auf physische Eingänge rangieren


Die Zuordnung von Messstellen auf physische Eingänge des SIPROTEC 5-Gerätes ist durch die Wahl einer Appli-
kationsvorlage und der Strom- und Spannungseingänge zunächst vorgegeben. Sie können diese Zuordnung
auch ändern. Dazu rangieren Sie die Eingänge einer Messstelle auf andere physische Eingänge des
SIPROTEC 5-Gerätes. Zum Rangieren von Messstellen verwenden Sie die Matrix 21.3.8 Messstellenrangierung.
Öffnen Sie diese wie unter 8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen und Ansicht anpassen beschrieben.
Jeder Klemmenblock am SIPROTEC 5-Gerät besitzt 4 Eingänge bestehend aus je 1 Klemmenpaar. In der Matrix
Messstellenrangierung repräsentiert ein Spaltenblock aus 4 Spalten einen solchen Klemmenblock. Eine
Spalte entspricht dem Klemmenpaar eines Eingangs. Die Spaltenblöcke sind nach Basis- und Erweiterungsmo-
dulen gegliedert.
Jede Messstelle ist durch eine Zeile dargestellt. Die Anzahl der Messstelleneingänge ist abhängig vom
gewählten Verbindungstyp. Mit Verbindungstypen passen Sie eine Messstelle an Dreileiter- oder Vierleitersys-
teme sowie an Stern- und Dreieckschaltungen an. Eine 1-phasige Messstelle besitzt immer nur einen einzigen
Eingang. Eine 3-phasige Messstelle besitzt dagegen je nach Verbindungstyp 3 oder 4 Eingänge.
Ein Beispiel für den Verbindungstyp einer Strommessstelle ist 3-phasig. Dieser Verbindungstyp ist für ein Drei-
leitersystem geeignet. Messstellen mit diesem Verbindungstyp besitzen daher die 3 Eingänge IL1, IL2 und IL3.
Ein Beispiel für den Verbindungstyp einer Spannungsmessstelle ist 3 Leiter-Leiter.spg. +UN. Dieser Verbin-
dungstyp ist für ein Vierleitersystem geeignet. Messstellen mit diesem Verbindungstyp besitzen die 4
Eingänge UL12, UL23, UL31 und UN.
Der Verbindungstyp ist durch die Applikationsvorlage und die Strom- und Spannungseingänge zunächst vorge-
geben. Sie können diesen Verbindungstyp auch ändern. Für eine neu hinzugefügte Messstelle müssen Sie
einen Verbindungstyp wählen.
Sie rangieren die Eingänge wie üblich mit dem Kontextmenü. Dabei sind im Kontextmenü immer die Bezeich-
nungen der möglichen Messstelleneingänge zu sehen, also zum Beispiel IL1, IL2 und IL3. Die Matrix Messstel-
lenrangierung lässt nur eindeutige Rangierungen zu. Wenn Sie einen schon rangierten Messstelleneingang
auf einen anderen physischen Eingang rangieren, wird die ursprüngliche Rangierung automatisch entfernt.

Verbindungstyp auswählen
² Öffnen Sie in der Spalte Verbindungstyp die Auswahlliste zu einer 3-phasigen Messstelle.
² Wählen Sie den benötigten Verbindungstyp.
Abhängig vom vorher eingestellten Verbindungstyp können die bisherigen Rangierungen gelöscht werden.

Messstellen rangieren
² Überprüfen Sie in den Fenstern 21.3.9 Strommessstellen und 21.3.10 Spannungsmessstellen ob die
Messstellen auf Strom- oder Spannungseingänge rangiert werden können oder müssen. Wenn die
gemeinsame Zelle der Messstellenzeile und der Eingangsspalte hellgrau ist, kann die Messstelle auf die
Spalte rangiert werden. Wenn die gemeinsame Zelle dunkelgrau ist, kann die Messstelle nicht auf den
betreffenden Eingang rangiert werden.
Wenn eine oder mehrere Zellen in einer Spalte farbig hervorgehoben sind, müssen Sie noch eine Mess-
stelle auf diesen Eingang rangieren.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die gemeinsame Zelle.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf die gewünschte Rangierung, zum Beispiel IL12.
In die Zelle wird die gewählte Rangierung eingetragen. Wenn diese Rangierung schon für einen anderen
Eingang vorhanden war, wird die ursprüngliche Rangierung automatisch entfernt.
² Wiederholen Sie den Vorgang für alle weiteren zu rangierenden Messstellen.
Sobald alle Messstellen korrekt rangiert sind, werden die farbigen Markierungen ausgeblendet.

230 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Rangieren finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen beim Rangieren.

Rangierung entfernen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zelle, aus der Sie die Rangierung entfernen wollen.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf _ (nicht rangiert).
Die Rangierung in der Zelle wird entfernt.

HINWEIS

i Weitere Möglichkeiten zum Entfernen von Rangierungen finden Sie unter 11.2 Grundsätzliches Vorgehen
beim Rangieren.

Verwandte Themen
² 8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen

8.1.5.4 Messstelle zum Parametrieren auswählen


Sie können jede Messstelle passend zum angeschlossenen Wandler parametrieren. Einige der Parameter
können Sie mit den Parametern der Wandler in der Single-Line-Konfiguration synchronisieren. Weitere Infor-
mationen dazu finden Sie unter 7.6 Betriebsmittel parametrieren und Strom- oder Spannungswandlerwerte
synchronisieren.
Alle Messstellen sind zusammengefasst in der Funktionsgruppe Anlagendaten. Die Messstellen selbst werden
beim Parametrieren wie Funktionen behandelt. Die benötigten Informationen finden Sie daher unter
8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen.

Verwandte Themen
² 8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen

8.1.5.5 Messstellen hinzufügen


Eine Applikationsvorlage besitzt je nach Umfang der Anwendung mehrere Messstellen. Sobald Sie einem
SIPROTEC 5-Gerät eine Applikationsvorlage zugewiesen haben, können Sie der Applikation weitere Messstellen
hinzufügen.
Sie müssen den Eingang einer Messstelle eindeutig einem physischen Klemmenpaar zuweisen. Sie können
also nicht den Eingang einer Messstelle gleichzeitig auf mehrere Klemmenpaare rangieren. Wenn Sie dem
SIPROTEC 5-Gerät ein Erweiterungsmodul mit Strom- oder Spannungseingängen hinzufügen, benötigen Sie
daher auch zusätzliche Messstellen. Diese Messstellen rangieren Sie dann auf die physischen Eingänge des
Erweiterungsmoduls. Erst dann können Sie diese weiteren Eingänge in der Applikation nutzen. Weitere Infor-
mationen zum Rangieren von Messstellen erhalten Sie unter 8.1.5.3 Messstellen auf physische Eingänge
rangieren.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie eine Messstelle in unterschiedlichen Bereichen
hinzufügen:
• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 231


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.

• In der Messstellenrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.8 Mess-
stellenrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen
und Ansicht anpassen.
Um eine der ersten 3 Möglichkeiten zu nutzen, verwenden Sie ein Messstellenelement aus einem Messstellen-
ordner in der globalen DIGSI 5-Bibliothek.
Wenn Sie in einem der oben genannten Bereiche neue Messstellen hinzufügen, sind diese anschließend auch
in den anderen Bereichen vorhanden. Diese Messstellen sind auch in den Funktionsgruppenverbindungen und
in der Single-Line-Konfiguration verfügbar. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter 8.1.4.4 Messstellen
und Funktionsgruppen verbinden und 7.4.8 Messstellen und Funktionsgruppen auswählen.

Globale DIGSI 5-Bibliothek öffnen und Messstellenelement markieren


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
² Öffnen Sie den Ordner Globale DIGSI 5-Bibliothek.
² Öffnen Sie den Ordner für den Gerätetyp.
² Öffnen Sie nacheinander die 2 Ordner Messstellen.
Je 1 Ordner für die Messstellentypen Spannung 1-phasig, Spannung 3-phasig, Strom 1-phasig und Strom
3-phasig wird angezeigt.
² Öffnen Sie den Ordner des benötigten Messstellentyps.
Ein Element für die Messstelle wird angezeigt.
² Markieren Sie dieses Messstellenelement.

Messstelle in der Informationsrangierung hinzufügen


² Öffnen Sie die Informationsrangierung.
² Ziehen Sie das markierte Messstellenelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Biblio-
thek in die Informationsrangierung.
² Positionieren Sie das Messstellenelement auf den Namen der Funktionsgruppe Anlagendaten.
– oder –
² Wenn die Funktionsgruppe geöffnet ist, positionieren Sie das Messstellenelement an eine beliebige Stelle
innerhalb der angezeigten Funktionsgruppeninhalte.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird das Messstellenelement der Applikation hinzuge-
fügt.

Messstelle in der Kommunikationszuordnung hinzufügen


² Öffnen Sie die Kommunikationszuordnung.
² Ziehen Sie das markierte Messstellenelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Biblio-
thek in die Kommunikationszuordnung.
² Positionieren Sie das Messstellenelement auf den Namen der Funktionsgruppe Anlagendaten.
– oder –
² Wenn die Funktionsgruppe geöffnet ist, positionieren Sie das Messstellenelement an eine beliebige Stelle
innerhalb der angezeigten Funktionsgruppeninhalte.
² Lassen Sie die Maustaste los.

232 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird das Messstellenelement der Applikation hinzuge-
fügt.

Messstelle in der Projektstruktur hinzufügen


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, deren Applikation Sie eine Messstelle hinzufügen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Einstellungen.
Die Namen aller vorhandenen Funktionsgruppen werden angezeigt.
² Ziehen Sie das markierte Messstellenelement bei gedrückter Maustaste aus der globalen DIGSI 5-Biblio-
thek in die Projektnavigation.
² Positionieren Sie das Messstellenelement innerhalb des Ordners Parameter auf den Namen der Funkti-
onsgruppe Anlagendaten.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird das Messstellenelement der Applikation hinzuge-
fügt.

Messstelle in der Messstellenrangierung hinzufügen


² Öffnen Sie die Messstellenrangierung.
² Um eine Strommessstelle hinzuzufügen, klicken Sie im Fenster 21.3.9 Strommessstellen auf die Schalt-
fläche Hinzufügen.
Der Dialog 21.6.26 Strommessstelle anlegen wird geöffnet.
² Um eine Spannungsmessstelle hinzuzufügen, klicken Sie im Fenster 21.3.10 Spannungsmessstellen auf
die Schaltfläche Hinzufügen.
Der Dialog 21.6.27 Spannungsmessstelle anlegen wird geöffnet.
² Markieren Sie im jeweiligen Dialog den gewünschten Messstellentyp, zum Beispiel 1-phasig oder 3-
phasig.
² Geben Sie die gewünschte Anzahl Messstellen in das Feld Anzahl ein.
² Klicken Sie auf OK.
Die Messstelle wird im jeweiligen Fenster unterhalb der bisher vorhandenen Messstellen eingefügt.

HINWEIS

i Bei Geräten vom Gerätetyp 7SS werden die Messstellen abhängig von der zulässigen Anzahlgrenze und der
vorhandenen Konfiguration automatisch auf die physischen Eingänge des SIPROTEC 5-Gerätes rangiert.

Verwandte Themen
² 8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen

8.1.5.6 Messstellen umbenennen


Jede Messstelle besitzt einen Namen und einen Originalnamen. Der Originalname identifiziert den Typ der
Messstelle und ist nicht veränderbar. Ein Beispiel dafür ist Messstelle I-3ph. Sie können die Namen von Mess-
stellen auch ändern, damit Sie mehrere Messstellen desselben Typs besser unterscheiden können.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie eine Messstelle in unterschiedlichen Bereichen
umbenennen:
• Direkt in der Messstellenrangierung einer Offline-Konfiguration
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.8 Mess-
stellenrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen
und Ansicht anpassen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 233


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

• Direkt in der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• Direkt in der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.

• In den Eigenschaften der Messstelle


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie auch das 3.1.4 Inspektorfenster.

Namen direkt in einem Bereich oder in der Projektstruktur ändern


² Markieren Sie in einer der genannten Matrizen oder in der Projektnavigation den aktuellen Namen der
Messstelle.
² Klicken Sie erneut auf den Namen.
Der Name wird farbig hervorgehoben.
² Geben Sie einen neuen Namen ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der eingegebene Name wird übernommen.

Namen in den Eigenschaften ändern


² Markieren Sie in einer der genannten Matrizen den aktuellen Namen der Messstelle.
² Wählen Sie im Inspektorfenster die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Details.
² Geben Sie in das Texteingabefeld Name einen neuen Namen für die Funktion oder Funktionsgruppe ein.
² Klicken Sie außerhalb des Texteingabefeldes.
– oder –
² Drücken Sie die Taste <Enter>.
Mit diesen 2 Aktionen bestätigen Sie Ihre Eingabe.
Der eingegebene Name wird übernommen.

Verwandte Themen
² 8.1.5.1 Übersicht zu Messstellen

8.1.5.7 Messstellen kopieren


Beim Kopieren von Messstellen haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können Messstellen innerhalb einer Offline-Konfiguration kopieren.
• Sie können Messstellen zwischen Offline-Konfigurationen kopieren.

234 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie Messstellen an unterschiedlichen Bereichen
kopieren:
• In der Messstellenrangierung einer Offline-Konfiguration
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.8 Mess-
stellenrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen
und Ansicht anpassen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
Sie können auch zwischen den genannten Bereichen kopieren.

Messstellen auswählen
² Öffnen Sie eines der genannten Bearbeitungswerkzeuge.
² Um eine einzelne Messstelle zu kopieren, markieren Sie den Namen dieser Messstelle.
– oder –
² Um mehrere Messstellen zu kopieren, markieren Sie die Namen dieser Messstellen. Halten Sie dazu je
nach Auswahlverfahren die Umschalttaste oder die Taste <Strg> gedrückt.

Messstellen per Drag & Drop kopieren


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Öffnen Sie den Ordner der Offline-Konfiguration, in deren Applikation Sie Messstellen aus einer anderen
Offline-Konfiguration einfügen wollen.
² Ziehen Sie die markierten Messstellen mit gedrückter Maustaste auf den Ordner Anlagendaten in der
Ziel-Konfiguration.
² Lassen Sie die Maustaste los.
In das gewählte Ziel werden Kopien der ursprünglichen Messstellen eingefügt.

HINWEIS

i Sie können Messstellen auch aus der Projektnavigation in eine der genannten Matrizen ziehen.

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen

8.1.5.8 Messstellen löschen


Sie können eine oder mehrere einzeln ausgewählte Messstellen löschen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 235


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.1 Applikationen konfigurieren

Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie eine Funktion oder Funktionsgruppe in unter-
schiedlichen Bereichen aus einer Applikation löschen:
• In der Messstellenrangierung einer Offline-Konfiguration
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.8 Mess-
stellenrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.5.2 Messstellenrangierung öffnen
und Ansicht anpassen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• In der Kommunikationszuordnung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betreffende Offline-Konfiguration in der Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommunikati-
onszuordnungsmatrix öffnen.

• In der Projektstruktur
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.

HINWEIS

i Wenn Sie eine Messstelle löschen, können Inkonsistenzen in der Applikation und der Parametrierung
entstehen.

Messstellen auswählen
² Öffnen Sie eines der genannten Bearbeitungswerkzeuge.
² Um eine einzelne Messstelle zu löschen, markieren Sie den Namen dieser Messstelle.
– oder –
² Um mehrere Messstellen zu löschen, markieren Sie die Namen dieser Messstellen. Halten Sie dazu je
nach Auswahlverfahren die Umschalttaste oder die Taste <Strg> gedrückt.

Messstellen löschen
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine markierte Messstelle.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Löschen.
Eine Abfrage wird angezeigt.
² Klicken Sie auf Ja.
Damit bestätigen Sie Ihre Aktion.
Die markierten Messstellen werden aus der Applikation gelöscht.

Verwandte Themen
² 8.1.2.1 Übersicht zu Funktionen und Funktionsgruppen

236 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

8.2 Funktionen einstellen

8.2.1 Parametergruppen verwenden

8.2.1.1 Übersicht zu Parametergruppen


Unterschiedliche Betriebsfälle können unterschiedliche Funktionseinstellungen erfordern. Um für unterschied-
liche Betriebsfälle die jeweiligen Einstellungen der Schutzfunktionen zu speichern und anzuwenden,
verwenden Sie Parametergruppen. In einer Parametergruppe können Sie die Parameter gezielt für einen
Betriebsfall einstellen.
Die unterschiedlichen Parametergruppen übertragen Sie in das SIPROTEC 5-Gerät. Zwischen den Parameter-
gruppen können Sie während des Betriebes umschalten. Zum Beispiel kann das Ergebnis einer CFC-Funktion
das Umschalten zwischen 2 Parametergruppen bewirken.
Alle SIPROTEC 5-Geräte unterstützen bis zu 8 voneinander unabhängige Parametergruppen. Sie können fest-
legen, wie viele davon tatsächlich genutzt werden sollen. Einige Schutzparameter sind unabhängig von Para-
metergruppen. Diese Parameter sind im 21.1.9 Parameter-Editor mit dem Symbol gekennzeichnet. Aber
auch die Parameter von CFC-Funktionen und die Parameter von Kommunikationsfunktionen sind nicht Teil
einer Parametergruppe.

Verwandte Themen
8.2.1.2 Anzahl der Parametergruppen ändern
8.2.1.3 Parametergruppe aktivieren
8.2.1.4 Parametergruppe kopieren
8.2.2.5 Parametergruppe für Vergleich oder Bearbeitung auswählen

8.2.1.2 Anzahl der Parametergruppen ändern


Ein SIPROTEC 5-Gerät unterstützt bis zu 8 voneinander unabhängige Parametergruppen. Die Anzahl der
tatsächlich verwendeten Parametergruppen kann aber geringer sein. Wenn Sie ein SIPROTEC 5-Gerät in ein
Projekt einfügen, verwendet dieses zunächst nur 1 Parametergruppe. Sie können die Anzahl der verwendeten
Parametergruppen erhöhen und auch wieder verringern.

HINWEIS

i Wenn Sie die Anzahl verringern, wird die jeweils letzte Parametergruppe in der Liste der vorhandenen Para-
metergruppen gelöscht. Dabei gehen alle Einstellungen in dieser Parametergruppe verloren.

Damit Sie die Anzahl der Parametergruppen ändern können, öffnen Sie zuerst die 21.5.10 Geräteeinstel-
lungen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.

Anzahl der Parametergruppen erhöhen


² Öffnen Sie den 21.5.10 Geräteeinstellungen Editor.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Anzahl der Parametergruppen die gewünschte Anzahl.
Die Anzahl der Parametergruppen wird erhöht.

Anzahl der Parametergruppen verringern


² Wählen Sie aus der Auswahlliste Anzahl der Parametergruppen die gewünschte Anzahl.
Wenn die neue Anzahl geringer ist als die ursprüngliche, wird eine Sicherheitsabfrage angezeigt.
² Klicken Sie auf OK.
Damit bestätigen Sie Ihre Aktion.
Je nach Auswahl wird die Anzahl der Parametergruppen erhöht oder verringert. Im 2. Fall werden die überflüs-
sigen Parametergruppen mit allen Einstellungen gelöscht.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 237


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

Verwandte Themen
² 8.2.1.1 Übersicht zu Parametergruppen

8.2.1.3 Parametergruppe aktivieren


Das SIPROTEC 5-Gerät verwendet die Einstellungen, die in der aktiven Parametergruppe definiert sind.
Eine Parametergruppe kann auf 3 unterschiedliche Arten gewählt werden:
• Aktive Parametergruppe manuell wählen
Sie können eine der vorhandenen Parametergruppen in DIGSI 5 wählen. Durch Übertragen des Parame-
tersatzes in das SIPROTEC 5-Gerät wird die ausgewählte Parametergruppe aktiviert.

• Parametergruppe über Meldung am Binäreingang festlegen


In diesem Fall wird eine Meldung an einem Binäreingang an einer bestimmten Parametergruppe aktiviert.
Sie legen anschließend in der Matrix 21.3.2 Informationsrangierung fest, welche Meldung an welchem
Binäreingang die Umschaltung bewirkt.

• Über Protokoll festlegen


Bei dieser Alternative wird eine bestimmte Parametergruppe telegrammgesteuert über die Systemschnitt-
stelle aktiviert.
Damit Sie die Einstellung für die aktive Parametergruppe wählen können, öffnen Sie zunächst die
21.5.10 Geräteeinstellungen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.1.10 Geräteeinstellungen
öffnen.

Einstellung für aktive Parametergruppe wählen


² Öffnen Sie die Geräteeinstellungen.
² Öffnen Sie die Auswahlliste Aktive Parametergruppe.
² Wenn Sie die aktive Parametergruppe manuell wählen wollen, wählen Sie eine der vorhandenen Parame-
tergruppen.
– oder –
² Wenn die aktive Parametergruppe über ein Eingangssignal festgelegt werden soll, wählen Sie die Einstel-
lung Über Binäreingang.
– oder –
² Wenn die aktive Parametergruppe telegrammgesteuert festgelegt werden soll, wählen Sie die Einstellung
Über Protokoll.

Verwandte Themen
² 8.2.1.1 Übersicht zu Parametergruppen

8.2.1.4 Parametergruppe kopieren


Wenn mindestens 2 Parametergruppen verwendet werden, können Sie alle Werte einer Parametergruppe in
eine andere Parametergruppe derselben Offline-Konfiguration kopieren. Damit Sie eine Parametergruppe
kopieren können, öffnen Sie zuerst die 21.5.10 Geräteeinstellungen. Weitere Informationen dazu finden Sie
unter 6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.

Parametergruppe innerhalb einer Offline-Konfiguration kopieren


² Öffnen Sie die Geräteeinstellungen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Quellparametergruppe die Parametergruppe, deren Werte kopiert
werden sollen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Zielparametergruppe die Parametergruppe, in die die Werte eingefügt
werden sollen.

238 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

² Klicken Sie auf Kopieren.


Die Werte der als Quelle festgelegten Parametergruppe werden in die als Ziel festgelegte Parametergruppe
kopiert.

Verwandte Themen
² 8.2.1.1 Übersicht zu Parametergruppen

8.2.2 Funktionen bearbeiten

8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen


Welche Schutzfunktionen Sie zum Parametrieren auswählen können, ist abhängig vom festgelegten Funkti-
onsumfang. Die Parameter der einzelnen Funktionen sind zunächst mit Standardwerten vorbelegt. Sie können
diese Werte an die tatsächlichen Gegebenheiten und Anforderungen anpassen.
Um eine Funktion zum Parametrieren auszuwählen, haben Sie abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation
folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Funktion mit der 3.1.2 Projektnavigation auswählen. Parameter und Werte der Funktion
werden dann mit dem 21.1.9 Parameter-Editor im Arbeitsbereich angezeigt. Sie können anschließend
mit Navigationspfeilen zur vorhergehenden oder zur nächsten Funktion in derselben Funktionsgruppe
wechseln. Bisher noch nicht ausgewählte Funktionen werden dabei automatisch geöffnet und mit dem
Parameter-Editor angezeigt.

• Wenn die Single-Line-Konfiguration im Arbeitsbereich angezeigt wird, können Sie dieses nutzen, um eine
Funktion auszuwählen. Je nach Vorgehensweise werden Parameter und Werte der Funktion mit dem
Parameter-Editor im Arbeitsbereich oder als Eigenschaften im 3.1.4 Inspektorfenster angezeigt.
Bei dieser Variante können Sie nur Funktionen von Schutzfunktionsgruppen und Leistungsschalter-Funk-
tionsgruppen zum Parametrieren auswählen.
Um diese Variante zu nutzen, müssen Sie die Single-Line-Konfiguration im 21.1.2 Single-Line-Editor
öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 7.2.1 Single-Line-Konfiguration öffnen.

• Wenn die Informationsrangierung oder die Kommunikationszuordnung im Arbeitsbereich angezeigt wird,


können Sie diese nutzen, um eine Funktion auszuwählen. Parameter und Werte der Funktion werden
dann als Eigenschaften im 3.1.4 Inspektorfenster angezeigt.
Um diese Variante zu nutzen, müssen Sie die Matrix 21.3.2 Informationsrangierung oder die Matrix
21.3.1 Kommunikationszuordnung öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 14.9.3 Kommu-
nikationszuordnungsmatrix öffnen und unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung öffnen.
Wenn die Parameter mit dem Parameter-Editor angezeigt werden, stehen Ihnen alle Bearbeitungsfunktionen
für Parameter zur Verfügung:
• Parametergruppe zum Bearbeiten auswählen
• Parametergruppe zum Vergleichen von Werten auswählen

• Einstellungen kopieren

• Einstellungen drucken

• Parameter exportieren und importieren

• Parameter von speziellen Funktionen grafisch darstellen

• Parameternummern ein- und ausblenden


Wenn die Parameter als Eigenschaften angezeigt werden, stehen Ihnen nur eingeschränkte Bearbeitungsfunk-
tionen für Parameter zur Verfügung. Nur die Werte der aktiven Parametergruppe werden angezeigt,
Vergleichswerte werden nicht angezeigt. Sie können auch keine Kopierfunktionen nutzen.

Funktion mithilfe der Projektnavigation auswählen


² Öffnen Sie die Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, für die Sie eine Funktion parametrieren möchten.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 239


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

² Öffnen Sie den Ordner Einstellungen.


Die Namen aller vorhandenen Funktionsgruppen werden angezeigt.
² Öffnen Sie die Funktionsgruppe, die die gewünschte Funktion enthält.
Die Namen aller in dieser Funktionsgruppe enthaltenen Funktionen werden angezeigt.
² Doppelklicken Sie auf den Namen der gewünschten Funktion.
Im Arbeitsbereich wird der Parameter-Editor geöffnet. Dieser zeigt die Parameter und die Werte der gewählten
Funktion an.

Funktion mit der Single-Line-Konfiguration auswählen – Variante Parameter-Editor


² Öffnen Sie die Single-Line-Konfiguration.
² Wählen Sie in der Single-Line-Konfiguration das Gerätesymbol der Offline-Konfiguration, für die Sie eine
Funktion parametrieren möchten.
² Öffnen Sie in der jeweiligen Matrix die Funktionsgruppe, die die gewünschte Funktion enthält.
Die Namen aller in dieser Funktionsgruppe enthaltenen Funktionen werden angezeigt.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der gewünschten Funktion.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Parameter.
Im Arbeitsbereich wird der Parameter-Editor geöffnet. Dieser zeigt die Parameter und die Werte der gewählten
Funktion an.

Funktion mit der Single-Line-Konfiguration auswählen – Variante Eigenschaften


² Öffnen Sie die Single-Line-Konfiguration.
² Wählen Sie in der Single-Line-Konfiguration das Gerätesymbol der Offline-Konfiguration, für die Sie eine
Funktion parametrieren möchten.
² Öffnen Sie in der jeweiligen Matrix die Funktionsgruppe, die die gewünschte Funktion enthält.
Die Namen aller in dieser Funktionsgruppe enthaltenen Funktionen werden angezeigt.
² Öffnen Sie die gewünschte Funktion.
Die Namen aller in dieser Funktionsgruppe enthaltenen Funktionsblöcke werden angezeigt.
² Markieren Sie den Funktionsblock, den Sie bearbeiten wollen.
² Öffnen Sie das Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Parameter.
Für den gewählten Funktionsblock werden die Parameter und Werte der aktiven Parametergruppe angezeigt.

Funktion mit einer Matrix auswählen


² Öffnen Sie für die betreffende Offline-Konfiguration die Matrix Informationsrangierung oder die Matrix
Kommunikationszuordnung.
² Öffnen Sie in der jeweiligen Matrix die Funktionsgruppe, die die gewünschte Funktion enthält.
Die Namen aller in dieser Funktionsgruppe enthaltenen Funktionen werden angezeigt.
² Öffnen Sie die gewünschte Funktion.
Die Namen aller in dieser Funktionsgruppe enthaltenen Funktionsblöcke werden angezeigt.
² Markieren Sie den Funktionsblock, den Sie bearbeiten wollen.
² Öffnen Sie das Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe Parameter.

240 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

Für den gewählten Funktionsblock werden die Parameter und Werte der aktiven Parametergruppe angezeigt.

Navigationspfeile in der Symbolleiste des Parameter-Editors verwenden


²
Klicken Sie in der 21.7.12 Symbolleiste Parameter-Editor auf die Schaltfläche .

Die Parameter und Werte der vorhergehenden Funktion innerhalb der aktuellen Funktionsgruppe werden im
Parameter-Editor angezeigt. Wenn zum Zeitpunkt des Klickens schon die Parameter der 1. Funktion angezeigt
werden, zeigt der Klick keine Wirkung.
– oder –
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Parameter-Editors auf die Schaltfläche .

Die Parameter und Werte der nächsten Funktion innerhalb der aktuellen Funktionsgruppe werden im Para-
meter-Editor angezeigt. Wenn zum Zeitpunkt des Klickens schon die Parameter der letzten Funktion angezeigt
werden, zeigt der Klick keine Wirkung.

Verwandte Themen
² 8.2.2.3 Zwischen Sekundär-, Primär- oder Prozentwerten wählen
² 8.2.2.5 Parametergruppe für Vergleich oder Bearbeitung auswählen
² 8.2.2.2 Text- und Dezimalparameter bearbeiten
² 8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern
² 8.2.2.6 Funktionsblock hinzufügen oder löschen
² 8.2.2.7 Parameter kopieren
² 8.2.2.8 Einstellungen drucken

8.2.2.2 Text- und Dezimalparameter bearbeiten


Einige Parameter können nur definierte Werte annehmen, beispielsweise Ein oder Aus. Solche Parameter
werden als Textparameter bezeichnet. Andere Zuordnungsparameter werden durch einen Zahlenwert defi-
niert. Solche Parameter werden als Dezimalparameter bezeichnet.

Textparameter bearbeiten
² Klicken Sie im 21.1.9 Parameter-Editor oder im 3.1.4 Inspektorfenster auf die Pfeiltaste der betreffenden
Auswahlliste.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste einen Wert für den Parameter.

Dezimalparameter bearbeiten
² Positionieren Sie im Parameter-Editor oder im Inspektorfenster den Mauszeiger in das Eingabefeld des
Parameters.
Ein Tooltipp mit Angabe des zulässigen Wertebereichs wird angezeigt.
² Geben Sie einen Zahlenwert ohne Einheit ein. Die Einheit des Wertes ist schon vorgegeben. Für einige
Parameter ist auch der Einstellwert unwirksam zulässig. Geben Sie diesen Wert als Zeichenkette oo (2
kleine o) ein.
Wenn der eingegebene Wert außerhalb des zulässigen Wertebereichs liegt, erscheint eine Fehlermeldung.
Korrigieren Sie in diesem Fall den eingegebenen Wert.
– oder –
² Klicken Sie auf die Pfeiltasten rechts neben dem Texteingabefeld.
Der im Texteingabefeld angezeigte Wert wird in definierten Stufen erhöht oder verringert.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 241


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

Verwandte Themen
² 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen
² 8.2.2.3 Zwischen Sekundär-, Primär- oder Prozentwerten wählen
² 8.2.2.5 Parametergruppe für Vergleich oder Bearbeitung auswählen
² 8.2.2.7 Parameter kopieren
² 8.2.2.8 Einstellungen drucken

8.2.2.3 Zwischen Sekundär-, Primär- oder Prozentwerten wählen


Sie können Parameterwerte als Primärwerte, Sekundärwerte oder Prozentwerte eingeben und anzeigen.
Deshalb müssen Sie in DIGSI 5 angeben, ob die eingegebenen Werte als Primär-, Sekundär- oder Prozentwerte
interpretiert und angezeigt werden sollen.
Damit Sie einen Bearbeitungsmodus wählen können, öffnen Sie zuerst die 21.5.10 Geräteeinstellungen.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.

Modus auswählen
² Öffnen Sie die Geräteeinstellungen.
² Öffnen Sie die Auswahlliste Modus und wählen Sie einen der Modi Primär, Sekundär oder Prozent.
Der gewählte Bearbeitungsmodus ist sofort wirksam. Der Name des Modus wird in der 21.7.12 Symbolleiste
Parameter-Editor angezeigt.

Verwandte Themen
² 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen

8.2.2.4 Parameternummern ein- und ausblenden


Bei SIPROTEC 5 besitzt jeder Parameter eine eindeutige Nummer. Sie können mit dem 21.1.9 Parameter-Editor
die Parameternummern gemeinsam für alle Parameter ein- und ausblenden.

Parameternummern ein- und ausblenden


²
Klicken Sie in der 21.7.12 Symbolleiste Parameter-Editor auf die Schaltfläche .

Wenn die Parameternummern ausgeblendet sind, werden diese eingeblendet. Wenn die Parameternummern
eingeblendet sind, werden diese ausgeblendet.

Verwandte Themen
² 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen

8.2.2.5 Parametergruppe für Vergleich oder Bearbeitung auswählen


Der 21.1.9 Parameter-Editor bietet Ihnen als Standard die Werte der aktiven Parametergruppe zur Bearbeitung
an. Sie können aber eine andere Parametergruppe zur Bearbeitung auswählen. Zusätzlich können Sie eine
weitere Parametergruppe auswählen, deren Werte zum Vergleich angezeigt werden sollen.

Parametergruppe zum Bearbeiten auswählen


² Wählen Sie im Parameter-Editor die Auswahlliste Zu ändernde Werte.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste die Parametergruppe, deren Werte Sie bearbeiten möchten.

Parametergruppe zum Vergleichen auswählen


² Wählen Sie im Parameter-Editor die Auswahlliste Zu vergleichende Werte.

242 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

² Wählen Sie aus der Auswahlliste die Parametergruppe, deren Werte zum Vergleich angezeigt werden
sollen.

Verwandte Themen
² 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen

8.2.2.6 Funktionsblock hinzufügen oder löschen


Eine Funktion kann aus mehreren Funktionsblöcken bestehen. Ein Funktionsblock kann zum Beispiel eine
Stufe sein, aber auch eine Zone. Sie können zu den vorhandenen Funktionsblöcken zusätzliche Funktions-
blöcke hinzufügen oder Funktionsblöcke löschen.
Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie einen Funktionsblock in unterschiedlichen Berei-
chen hinzufügen oder löschen:
• In der Single-Line-Konfiguration des Projektes
• In der Projektstruktur

• In der Funktion der betreffenden Offline-Konfiguration


Um eine Funktionsgruppe hinzuzufügen, verwenden Sie für die 1. und die 2. Möglichkeit ein Funktionsblock-
element aus der globalen DIGSI 5-Bibliothek.
Wenn Sie in einem der oben genannten Bereiche neue Funktionsblöcke hinzufügen, sind diese anschließend
auch in den anderen Bereichen vorhanden. Zusätzlich sind die Funktionsblöcke auch in der Matrix
21.3.11 Leistungsschalterinteraktion verfügbar. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.1.4.6 Leis-
tungsschalterinteraktion für Schutzfunktionsgruppen konfigurieren.

HINWEIS

i Sie können immer nur zu einer Funktion passende Funktionsblocktypen hinzufügen. Auch gibt es eine
maximal zulässige Anzahl an Funktionsblöcken innerhalb einer Funktion. Wenn ein Funktionsblock an einer
Stelle nicht eingefügt werden darf, verwandelt sich der Mauszeiger in einen durchgestrichenen Kreis.

Globale DIGSI 5-Bibliothek und Funktionsblockordner öffnen


² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken .
² Öffnen Sie die Palette Globale Bibliotheken.
² Öffnen Sie den Ordner Globale DIGSI-Bibliothek.
² Öffnen Sie nacheinander die Ordner für den Gerätetyp, für die Funktionsgruppe, für die Funktionskate-
gorie und für die Funktion.
Wenn es für die gewählte Funktion hinzufügbare Funktionsblöcke gibt, sehen Sie einen weiteren Ordner.
Dieser hat zum Beispiel den Namen Stufentypen oder Zonentypen.
² Öffnen Sie diesen Ordner.
Ein oder mehrere Elemente für die Funktionsblöcke werden angezeigt. Jedes Funktionsblockelement trägt den
Namen seines Typs, zum Beispiel Zone [MHO 3-pol].

Funktionsblock der Single-Line-Konfiguration hinzufügen


² Öffnen Sie den 21.1.2 Single-Line-Editor. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 7.2.1 Single-Line-
Konfiguration öffnen.
² Markieren Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek im Funktionsordner das Funktionsblockelement.
² Ziehen Sie dieses Funktionsblockelement mit gedrückter Maustaste in die Single-Line-Konfiguration und
dort auf das Gerätesymbol der betreffenden Offline-Konfiguration.
² Positionieren Sie das Funktionsblockelement auf dem Rechteck der Funktion, in die der Funktionsblock
eingefügt werden soll.
² Lassen Sie die Maustaste los.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 243


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird der neue Funktionsblock in die Funktion einge-
fügt.

Funktionsblock in der Projektstruktur hinzufügen


² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, zu deren Funktionen Sie einen Funktionsblock hinzu-
fügen wollen.
² Doppelklicken Sie in diesem Ordner auf Einstellungen.
Die Namen aller vorhandenen Funktionsgruppen werden angezeigt.
² Öffnen Sie die Funktionsgruppe, die die gewünschte Funktion enthält.
Die Namen aller in dieser Funktionsgruppe enthaltenen Funktionen werden angezeigt.
² Markieren Sie in der globalen DIGSI 5-Bibliothek im Funktionsordner das Funktionsblockelement.
² Ziehen Sie das Funktionsblockelement mit gedrückter Maustaste in die Projektnavigation und dort auf
den Namen der betreffenden Funktion.
² Lassen Sie die Maustaste los.
Wenn das Einfügen an der gewählten Stelle zulässig ist, wird der neue Funktionsblock in die Funktion einge-
fügt.

Funktionsblock in der Funktion hinzufügen


² Öffnen Sie mit dem 21.1.9 Parameter-Editor die Funktion, zu der Sie einen Funktionsblock hinzufügen
wollen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen.
² Klicken Sie im Parameter-Editor auf eine der Schaltflächen Neue Stufe hinzufügen.
Wenn mehrere Funktionsblocktypen zur Auswahl stehen, wird der Dialog 21.6.13 Liste der zulässigen Funkti-
onsblocktypen angezeigt.
² Markieren Sie den gewünschten Funktionsblocktyp und klicken Sie auf OK.
Der Funktionsblock wird an unterster Stelle nach allen bisher vorhandenen Funktionsblöcken eingefügt.

Funktionsblock löschen
² Klicken Sie in der Single-Line-Konfiguration mit der rechten Maustaste auf den Namen des Funktions-
blocks und anschließend im Kontextmenü auf Löschen.
– oder –
² Klicken Sie im Parameter-Editor unterhalb des zu löschenden Funktionsblocks auf Löschen.
In beiden Fällen wird eine Sicherheitsabfrage angezeigt.
² Klicken Sie auf Ja.
Der Funktionsblock wird einschließlich aller Einstellungen gelöscht.

HINWEIS

i Wenn ein Funktionsblock verbundene GOOSE-Eingänge enthält, kann er nicht gelöscht werden.

Verwandte Themen
² 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen
² 8.1.2.3 Funktion hinzufügen
² 8.1.2.2 Funktionsgruppen hinzufügen

244 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

8.2.2.7 Parameter kopieren


Um Zeit zu sparen, können Sie Einstellungen kopieren. Dazu haben Sie die folgenden Möglichkeiten:
• Einstellwerte eines Funktionsblocks zwischen den Parametergruppen einer Offline-Konfiguration
kopieren
Mit dem 21.1.9 Parameter-Editor können Sie die Werte eines kompletten Funktionsblocks aus einer
Vergleichsparametergruppe in den gleichen Funktionsblock der zur Bearbeitung ausgewählten Parame-
tergruppe kopieren. Als Voraussetzung muss die Anzahl der verwendeten Parametergruppen größer 1
sein.

• Komplette Parametergruppe innerhalb einer Offline-Konfiguration kopieren


In den 21.5.10 Geräteeinstellungen können Sie die Werte einer kompletten Parametergruppe in eine
andere Parametergruppe derselben Offline-Konfiguration kopieren. Als Voraussetzung muss die Anzahl
der verwendeten Parametergruppen größer 1 sein.
Für die ersten 2 Möglichkeiten öffnen Sie die betreffenden Funktionen mit dem Parameter-Editor. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter 8.2.2.1 Funktion zum Parametrieren auswählen.
Für die 3. Möglichkeit öffnen Sie für die betreffende Offline-Konfiguration die Geräteeinstellungen. Weitere
Informationen dazu finden Sie unter 6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.

Einstellwerte eines Funktionsblocks zwischen den Parametergruppen einer Offline-Konfiguration kopieren


² Mit dem Parameter-Editor können Sie die Einstellwerte eines Funktionsblocks zwischen den Parameter-
gruppen einer Offline-Konfiguration kopieren.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Zu vergleichende Werte die Parametergruppe, aus der Sie Werte
kopieren wollen.
Sie legen damit die Quelle für den Kopiervorgang fest. Die Werte der Vergleichsparametergruppe werden
eingeblendet.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Zu ändernde Werte die Parametergruppe, aus der Sie Werte kopieren
wollen.
Sie legen damit das Ziel für den Kopiervorgang fest. Die Werte der zu bearbeitenden Parameter werden einge-
blendet.
² Markieren Sie den Funktionsblock, dessen Werte kopiert werden sollen. Klicken Sie dazu innerhalb des
grauen Bereichs an eine Stelle, an der sich keine Bedienelemente befinden.
Der Funktionsblock wird umrandet.
²
Klicken Sie in der 21.7.12 Symbolleiste Parameter-Editor auf die Schaltfläche .

Die Einstellungen des gewählten Funktionsblocks werden aus der Vergleichsparametergruppe in die Zielpara-
metergruppe kopiert. Im Funktionsblock der Zielparametergruppe werden die aktualisierten Werte angezeigt.

Komplette Parametergruppe innerhalb einer Offline-Konfiguration kopieren


² Öffnen Sie die Geräteeinstellungen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Quellparametergruppe die Parametergruppe, deren Werte kopiert
werden sollen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Zielparametergruppe die Parametergruppe, in die die Werte eingefügt
werden sollen.
² Klicken Sie auf Kopieren.
Alle Einstellungen aus der Quellparametergruppe werden in die Zielparametergruppe kopiert.

Verwandte Themen
² 8.2.2.5 Parametergruppe für Vergleich oder Bearbeitung auswählen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 245


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

8.2.2.8 Einstellungen drucken


Sie können die Einstellungen einer einzelnen Funktion, einer oder mehrere Funktionsgruppen oder alle Funkti-
onseinstellungen drucken.

Funktionen auswählen
² Öffnen Sie die 3.1.2 Projektnavigation.
² Öffnen Sie im Projekt die Offline-Konfiguration, für die Sie Funktionseinstellungen drucken wollen.
² Doppelklicken Sie in dieser Offline-Konfiguration auf Parameter.
Die Namen aller vorhandenen Funktionsgruppen werden angezeigt.
² Um die Einstellungen einer einzelnen Funktion zu drucken, öffnen Sie in der Projektnavigation die Funkti-
onsgruppe und markieren Sie den Namen der Funktion.
– oder –
² Um mehrere Funktionen zu drucken, markieren Sie in der Projektnavigation die Namen dieser Funkti-
onen. Halten Sie dazu je nach Auswahlverfahren die Umschalttaste oder die Taste <Strg> gedrückt.
– oder –
² Um alle Einstellungen einer Funktionsgruppe zu drucken, markieren Sie in der Projektnavigation den
Namen dieser Funktionsgruppe.
– oder –
² Um die Einstellungen mehrerer Funktionsgruppen zu drucken, markieren Sie in der Projektnavigation die
Namen dieser Funktionsgruppen. Halten Sie dazu je nach Auswahlverfahren die Umschalttaste oder die
Taste <Strg> gedrückt.
– oder –
² Um alle Einstellungen zu drucken, markieren Sie in der Projektnavigation den Ordner Parameter.

Druckvorgang mit Auswahl der Druckoptionen starten


² Klicken Sie im Menü Projekt auf Drucken.
Der Dialog 21.6.23 Drucken wird geöffnet.
² Wählen Sie mit diesem Dialog einen Drucker, eine Dokumentvorlage und ein Deckblatt aus.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Drucken wird geschlossen, und die gewählten Daten werden gedruckt.

Druckvorgang ohne Auswahl der Druckoptionen starten


²
Klicken Sie in der 21.7.1 DIGSI 5-Symbolleiste auf die Schaltfläche .

Der Ausdruck wird mit den zuletzt gewählten Einstellungen gestartet.

Verwandte Themen
² 18.1.1 Übersicht zum Gestalten und Drucken von Dokumenten

8.2.3 Funktionen grafisch darstellen

8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen


Bestimmte Funktionen, zum Beispiel für den Distanzschutz oder die Auslösung, können mit dem 21.1.9 Para-
meter-Editor grafisch dargestellt werden.

246 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

Zu diesen Grafiken zählen:


• Zonendiagramme
• Auslösekennlinien
Die Grafiken werden im Grafikfenster des Parameter-Editors angezeigt. Das Grafikfenster ist an der rechten
Seite des Parameter-Editors verankert. Sie können die Breite des Grafikfensters verändern. Sie können das
Grafikfenster auch komplett ausblenden.

Verwandte Themen
8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern
8.2.3.6 Grafik im Grafikfenster kopieren oder speichern
8.2.3.7 Grafik im Grafikfenster drucken
8.2.3.4 Raster im Grafikfenster ein- und ausblenden
8.2.3.5 Ansicht im Grafikfenster skalieren
8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern

8.2.3.2 Grafikfenster anzeigen und ausblenden


Im 21.1.9 Parameter-Editor können Sie das Grafikfenster einblenden. Das Grafikfenster überdeckt nach dem
Einblenden die Hälfte des Parameterbereichs. Wenn Sie die Breite des Grafikfensters manuell ändern, geht
diese Änderung durch das Ausblenden verloren.

Grafikfenster einblenden und ausblenden


²
Klicken Sie in der 21.7.12 Symbolleiste Parameter-Editor auf die Schaltfläche .

Wenn das Grafikfenster ausgeblendet ist, blendet Ihre Aktion das Grafikfenster ein. Wenn das Grafikfenster
eingeblendet ist, blendet Ihre Aktion das Grafikfenster aus.

Verwandte Themen
² 8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen
² 8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern
² 8.2.3.4 Raster im Grafikfenster ein- und ausblenden
² 8.2.3.5 Ansicht im Grafikfenster skalieren

8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern


Um die Breite des Grafikfensters im 21.1.9 Parameter-Editor zu verändern, haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Sie können die Breite des Grafikfensters stufenlos verändern.
• Sie können die Breite des Grafikfensters in definierten Stufen verändern.
Wenn Sie das Grafikfenster verbreitern, überdeckt dieses den Parameterbereich des Parameter-Editors.

Breite des Grafikbereichs stufenlos verändern


² Positionieren Sie den Mauszeiger auf den senkrechten Trenner zwischen Parameterbereich und Grafik-
fenster.
Der Mauszeiger ändert sein Symbol.
² Klicken Sie auf den Trenner und halten Sie die Maustaste gedrückt.
² Um die Breite zu vergrößern, ziehen Sie die Maus nach links.
– oder –
² Um die Breite zu verringern, ziehen Sie die Maus nach rechts.
² Wenn das Grafikfenster die gewünschte Breite erreicht hat, lassen Sie die Maustaste los.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 247


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

Breite des Grafikfensters in definierten Stufen verändern


² Um die Breite zu vergrößern, klicken Sie auf dem senkrechten Trenner auf den nach links zeigenden Pfeil.
² Um die Breite zu verringern, klicken Sie auf dem senkrechten Trenner auf den nach rechts zeigenden
Pfeil.
Die Breite des Grafikfensters wird maximiert oder minimiert. Wenn Sie manuell die Breite des Grafikfensters
verändert haben, wird die so eingestellte Breite als Zwischenstufe verwendet.

Verwandte Themen
² 8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen
² 8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern
² 8.2.3.5 Ansicht im Grafikfenster skalieren

8.2.3.4 Raster im Grafikfenster ein- und ausblenden


Ein Raster hilft Ihnen beim Interpretieren der Darstellung im Grafikfenster des Parameter-Editors. Sie können
dieses Raster aus- und wieder einblenden.

Raster im Grafikfenster ein- und ausblenden


² Klicken Sie im 21.1.9 Parameter-Editor mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle innerhalb des
Grafikfensters. Klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf Raster ein/aus.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.13 Symbolleiste Grafikfenster auf die Schaltfläche .

Wenn das Raster ausgeblendet ist, blendet Ihre Aktion das Raster ein. Wenn das Raster eingeblendet ist,
blendet Ihre Aktion das Raster aus.

Verwandte Themen
² 8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen

8.2.3.5 Ansicht im Grafikfenster skalieren


Sie können die Darstellungsgröße der Grafik in vordefinierten Stufen skalieren und damit an die jeweilige
Arbeitssituation anpassen.

Ansicht stufenweise vergrößern


² Klicken Sie im 21.1.9 Parameter-Editor mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle innerhalb des
Grafikfensters. Klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf Vergrößern.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.13 Symbolleiste Grafikfenster auf die Schaltfläche .

Die Grafik wird größer dargestellt.

HINWEIS

i Wenn die maximale Darstellungsgröße erreicht ist, sind der jeweilige Menüeintrag und die jeweilige Schalt-
fläche inaktiv.

Ansicht stufenweise verkleinern


² Klicken Sie im Parameter-Editor mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle innerhalb des Grafik-
fensters. Klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf Verkleinern.

248 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

– oder –
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Grafikfensters auf die Schaltfläche .

Die Grafik wird kleiner dargestellt.

HINWEIS

i Wenn die minimale Darstellungsgröße erreicht ist, sind der jeweilige Menüeintrag und die jeweilige Schalt-
fläche inaktiv.

Verwandte Themen
² 8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen
² 8.2.3.3 Breite des Grafikfensters ändern

8.2.3.6 Grafik im Grafikfenster kopieren oder speichern


Sie können eine im Grafikfenster des Parameter-Editors angezeigte Grafik in die Zwischenablage kopieren oder
als Grafikdatei speichern. So können Sie die Grafik in vielen anderen Programmen importieren, zum Beispiel in
Textverarbeitungen wie Microsoft Word. Dieses Programm kann Grafikdateien öffnen und in Textdokumente
einbinden. Damit haben Sie eine weitere Möglichkeit, Einstellungen zu dokumentieren.

Grafik in die Zwischenablage kopieren


² Klicken Sie im 21.1.9 Parameter-Editor mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle innerhalb des
Grafikfensters. Klicken Sie im Kontextmenü auf Kopieren.
– oder –
²
Klicken Sie in der 21.7.13 Symbolleiste Grafikfenster auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen wird die Grafik als Bitmap in die Zwischenablage kopiert.
² Öffnen Sie das Programm, mit dem Sie die Grafik weiterverarbeiten wollen.
² Öffnen Sie eine vorhandene Datei oder legen Sie eine neue Datei an.
² Wählen Sie im Zielprogramm den Befehl Einfügen.
Die Grafik wird aus der Zwischenablage in die Zieldatei eingefügt.

Grafik als Bitmap-Datei speichern


² Klicken Sie im 21.1.9 Parameter-Editor mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle innerhalb des
Grafikfensters. Klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf Speichern als Bild.
– oder –
²
Klicken Sie in der Symbolleiste des Grafikfensters auf die Schaltfläche .

In beiden Fällen wird ein Standarddateidialog geöffnet.


² Geben Sie den gewünschten Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort.
² Wählen Sie eines der Speicherformate BMP oder JPG..
² Klicken Sie auf Speichern.
Die Grafik wird gespeichert.

Verwandte Themen
² 8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen
² 8.2.3.7 Grafik im Grafikfenster drucken

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 249


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

8.2.3.7 Grafik im Grafikfenster drucken


Sie können die im Grafikfenster des Parameter-Editors angezeigte Grafik drucken.

Grafiken drucken
²
Klicken Sie in der 21.7.13 Symbolleiste Grafikfenster auf die Schaltfläche .

Der Dialog 21.6.22 Druckvorschau wird geöffnet.


² Wählen Sie mit diesem Dialog eine Dokumentvorlage und ein Deckblatt aus. Weitere Informationen dazu
finden Sie unter 18.3.4 Vorschauoptionen auswählen.
² Klicken Sie auf Vorschau.
Der Dialog Vorschauoptionen wählen wird geschlossen. Im Arbeitsbereich wird der 21.5.2 Druckvorschau
angezeigt. Wenn Sie mit dem zu erwartenden Druckergebnis zufrieden sind, können Sie den Ausdruck direkt
aus der Druckvorschau starten.
²
Klicken Sie in der 21.7.34 Symbolleiste Druckvorschau auf die Schaltfläche .

Der Dialog 21.6.23 Drucken wird angezeigt.


² Wählen Sie aus der Auswahlliste Name den Drucker, der für die Druckausgabe verwendet werden soll.
Die Liste enthält die Namen aller Ausgabegeräte, für die die zugehörigen Treiber installiert sind.
² Klicken Sie optional auf Erweitert. Der Windows-Standarddialog Drucken wird angezeigt. Mit diesem
Dialog können Sie weitere druckspezifische Parameter einstellen oder weitere Dialoge öffnen.
² Klicken Sie auf Drucken.
Der Dialog Druckoptionen wählen wird geschlossen und der Ausdruck wird gestartet.

Verwandte Themen
² 8.2.3.1 Übersicht zur grafischen Darstellung von Funktionen
² 8.2.3.6 Grafik im Grafikfenster kopieren oder speichern

8.2.4 Parameter verschiedener Geräte vergleichen

Die Vergleichsfunktion für Parameter ermöglicht es Ihnen, die Parameter von 2 Geräten desselben Gerätetyps
im Modus offline-offline, offline-online, online-offline und online-online miteinander zu vergleichen.
Sie können folgende Parameter vergleichen und die Unterschiede anzeigen lassen:
• Parameter
• Protokolle

• CFC

• Informationsrangierung

• IEC 61850-Struktur

• Geräteinformation

• Sicherheit
Mit Hilfe der Filteroption können Sie einen selektiven Vergleich der Parameter durchführen. Die Ansicht
21.5.16 Gerätevergleich zeigt die Unterschiede zwischen den Einstellungen der miteinander verglichenen
Geräte an.
Der Modus Sekundär wird beim Vergleich immer berücksichtigt. Das Vergleichsergebnis wird in SI-Einheiten
angezeigt und kann im Format CSV (Comma Separated Values) oder TXT gespeichert werden. Die meisten
Tabellenkalkulationsprogramme können Dateien im CSV-Format öffnen. Damit haben Sie die Möglichkeit, die
resultierenden Werte nach verschiedenen Kriterien zu sortieren und auszuwerten.

250 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

Parameter verschiedener Geräte vergleichen


² Wählen Sie in der 3.1.2 Projektnavigation ein Offline- oder Online-Projekt aus.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät und wählen Sie im Kontextmenü Geräte verglei-
chen.
– oder –
² Wählen Sie Geräte vergleichen aus dem Menü Bearbeiten.
Der Dialog 21.6.6 Geräte vergleichen wird geöffnet.
² Wählen Sie im Bereich Vergleichen mit die gewünschte Option Offline-Gerät oderOnline-Gerät.
Eine Liste mit mindestens einem für den Vergleich verfügbaren Gerät vom selben Gerätetyp wird angezeigt.

HINWEIS

i Wenn keine Geräte desselben Typs für einen Vergleich vorhanden sind, wird in der Geräteauswahlliste des
Feldes Vergleichen mit eine entsprechende Meldung angezeigt. Rufen Sie vor der Durchführung des
Vergleichs die Prozessdaten jedes Online-Geräts ab.

² Wählen Sie das gewünschte Gerät für den Vergleich aus der Geräteauswahlliste.
² Wählen Sie aus dem Feld Inhalt des Vergleichs die gewünschten Parameter für den Vergleich (z.B.
Einstellungen, Protokolle, CFC, Informationsrangierung, IEC 61850-Struktur, Geräteinformation
oder Sicherheit) aus.
² Klicken Sie auf OK, um den Vergleichsvorgang zu starten.
Der Dialog Geräte vergleichen öffnet sich und zeigt den Fortschritt des Vergleichs an.
Nach dem erfolgreichen Vergleich wird das Ergebnis in der Ansicht 21.5.16 Gerätevergleich angezeigt.
Die Registerkarte Allgemein unter der Registerkarte Info zeigt die Statusmeldung und die Zahl der Unter-
schiede an, basierend auf dem Vergleichsergebnis in der Ansicht Gerätevergleich.

HINWEIS

i Wenn Sie die IEC-Einstellungen in einer Offline-Konfiguration des Gerätes ändern, ohne das IEC 61850-
Protokoll zu aktivieren, und dann die Konfiguration in das Gerät laden, werden die Einstellungen nicht zum
Online-Gerät übertragen. In diesem Szenario werden in der Ansicht 21.5.16 Gerätevergleich keine Unter-
schiede in den IEC-Einstellungen zwischen Offline- und Online-Konfiguration im Vergleichsergebnis ange-
zeigt, da die IEC-Einstellungen nicht geladen wurden.

² Blenden Sie den ausgeblendeten Knoten ein, um das Vergleichsergebnis anzuzeigen.

HINWEIS

i Die Ansicht Gerätevergleich zeigt nur das letzte Vergleichsergebnis an. Das Ergebnis wird nicht in der
Ansicht gespeichert.

Wenn nach dem Vergleich keine Unterschiede vorhanden sind, ist die Schaltfläche deaktiviert.

²
Klicken Sie auf , um das Vergleichsergebnis zu speichern.

Der Dialog Speichern als wird geöffnet.


² Geben Sie den Dateinamen, den Pfad und das Format ein und klicken Sie auf Speichern, um das
Vergleichsergebnis zu speichern.

Verwandte Themen
² 21.5.10 Geräteeinstellungen
² 21.6.6 Geräte vergleichen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 251


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.2 Funktionen einstellen

² 21.5.16 Gerätevergleich

252 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.3 Spezielle Parameter festlegen

8.3 Spezielle Parameter festlegen

8.3.1 Gerätedaten bearbeiten

Sie können die Gerätedaten einer Offline-Konfiguration bearbeiten. Zu den Gerätedaten zählen unter anderem
folgende Parameter:
• Nennfrequenz
• Mindestdauer Auslösung

• Einstellformat für die Erdstromkompensation


Über den genauen Umfang der Gerätedaten können Sie sich im Handbuch oder der Hilfe zum jeweiligen
SIPROTEC 5-Gerät informieren.
Damit Sie die Gerätedaten bearbeiten können, müssen Sie zuerst die 21.5.10 Geräteeinstellungen öffnen.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.

Gerätedaten festlegen
² Öffnen Sie die Geräteeinstellungen für die Offline-Konfiguration, für die Sie die Gerätedaten bearbeiten
wollen.
² Stellen Sie die einzelnen Parameter ein.

Verwandte Themen
² 8.2.2.2 Text- und Dezimalparameter bearbeiten
² 8.2.2.4 Parameternummern ein- und ausblenden

8.3.2 Flattersperre parametrieren und aktivieren

Mit Binäreingängen verbundene Betriebsmittel können aufgrund von Fehlern Binärsignale erzeugen, die
ständig ihren Zustand ändern. Die Flattersperre erkennt und sperrt solche Binärsignale. Die Flattersperre
unterbindet dadurch, dass nicht verwertbare Meldungen im SIPROTEC 5-Gerät erzeugt werden.
Sie können die Wirkungsweise der Flattersperre mit den folgenden Parametern beeinflussen:
• Anz. zul. Statusänderungen
Mit dieser Anzahl legen Sie fest, wie oft der Zustand eines Binärsignals innerhalb der Flattertestzeit und
der Flatterprüfzeit wechseln darf. Wenn die Anzahl der Zustandsänderung den vorgegebenen Wert über-
schreitet, wird oder bleibt der Binäreingang gesperrt.

• Anfangstestzeit
Innerhalb der Flattertestzeit überprüft die Flattersperre die Anzahl der Zustandsänderung eines Binärsig-
nals. Die Zeit beginnt mit dem 1. Anliegen eines Signals am Binäreingang.

• Anz. Flatterprüfungen
Diese Zahl gibt an, wie viele Prüfzyklen maximal durchlaufen werden, bevor die Flattersperre den Binär-
eingang endgültig sperrt.

• Flatterpausenzeit
Wenn innerhalb der Flattertestzeit oder der Flatterprüfzeit die Zustandsänderungen eines Binärsignals
den vorgegebenen Wert überschreiten, startet die Flatterpausenzeit. Innerhalb dieser Zeit ist der betref-
fende Binäreingang gesperrt.

• Folgetestzeit
Innerhalb der Flattertestzeit prüft die Flattersperre erneut die Anzahl der Zustandsänderungen. Die Zeit
beginnt nach Ablauf der Flatterpausenzeit. Wenn die Anzahl der Zustandsänderung innerhalb der zuläs-
sigen Grenzen liegt, wird der Binäreingang freigegeben. Ansonsten startet ein weiteres Mal die Pausen-
zeit, sofern noch nicht die maximale Anzahl an Flatterprüfungen erreicht ist.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 253


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Applikationen und Funktionen
8.3 Spezielle Parameter festlegen

Die Parameter für die Flattersperre sind Teil der Geräteeinstellungen. Die Parametereinstellungen gelten global
für alle Binärsignale. Sie können die Flattersperre aber für einzelne Signale aktivieren oder deaktivieren. Das
können Sie mit der Matrix 21.3.2 Informationsrangierung erledigen.

Flattersperre parametrieren
² Öffnen Sie die Geräteeinstellungen für die Offline-Konfiguration, für die Sie die Flattersperre parame-
trieren wollen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 6.1.10 Geräteeinstellungen öffnen.
² Stellen Sie die einzelnen Parameter ein.

Flattersperre für Binärsignal aktivieren oder deaktivieren


² Öffnen Sie die Matrix Informationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
14.9.3 Kommunikationszuordnungsmatrix öffnen und unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.
² Markieren Sie die Zeile des betreffenden Binärsignals.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe für die Signaleinstellungen.
² Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Flattersperre.
Wenn das Kontrollkästchen Flattersperre markiert ist, ist die Flattersperre für dieses Binärsignal aktiviert.
Wenn das Kontrollkästchen Flattersperre nicht markiert ist, ist die Flattersperre für dieses Binärsignal deakti-
viert.

Verwandte Themen
² 8.2.2.2 Text- und Dezimalparameter bearbeiten
² 8.2.2.4 Parameternummern ein- und ausblenden

8.3.3 LED-Farbe festlegen

Die Leuchtdioden der Basismodule können wahlweise rot oder grün leuchten. Sie können eine von der 2
Farben für jede Leuchtdiode in DIGSI 5 festlegen. Dies erledigen Sie mit der Matrix 21.3.2 Informationsrangie-
rung.

Farbe der Leuchtdiode mit der Matrix Informationsrangierung festlegen


² Öffnen Sie die Matrix Informationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
14.9.3 Kommunikationszuordnungsmatrix öffnen und unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.
² Markieren Sie die Spalte der betreffenden Leuchtdiode.
² Öffnen Sie das 3.1.4 Inspektorfenster.
² Wählen Sie die Registerkarte Eigenschaften.
² Wählen Sie die Gruppe 20.2.7 Leuchtdioden-Einstellungen.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste LED-Farbe eine der 2 Farben.

Verwandte Themen
² 6.3.12 Werte von Hardware-Komponenteneigenschaften bearbeiten
² 6.3.1 Übersicht zur Hardware-Struktur

254 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
9 Signale und Parameter

9.1 Übersicht zu Signalen 256


9.2 Übersicht zu Einstellungen im Aufgabenbereich Signale 258
9.3 Signaltypen 259
9.4 Einstellungstypen 263
9.5 Signale bearbeiten 264
9.6 Mit dem Signalkatalog arbeiten 269
9.7 Qualität 272

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 255


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.1 Übersicht zu Signalen

9.1 Übersicht zu Signalen


Bei SIPROTEC 5 werden Signale in folgende Kategorien eingeteilt:
• Messwerte
• Zählwerte

• Meldungen

• Befehle
Zu jeder Signalkategorie gibt es verschiedene Signaltypen. Beispiele für Signaltypen sind der Doppelbefehl
(DPC) in der Kategorie Befehle oder die Einzelmeldung (SPS) in der Kategorie Meldungen.

Signalnamen
Zu jedem Signal gibt es 3 unterschiedliche Signalnamen:
• Originalname
Der Originalname identifiziert das Originalsignal. Ein Beispiel dafür ist >Block function. Sie können den
Originalnamen nicht ändern. Dadurch können Sie anhand des Originalnamens immer das Originalsignal
erkennen, auch wenn Sie den Namen des Signals geändert haben.

• Name
Der Name eines Signals ist im ursprünglichen Zustand identisch mit dem Originalnamen. Im gezeigten
Beispiel lautet der Name also auch >Block function. Sie können den Namen eines Signals ändern, um
mehrere Signale mit demselben Originalnamen unterscheiden können.
Sie können den Namen aller Signale ändern, zum Beispiel die Namen von vordefinierten sowie von
benutzerdefinierten Signalen. Ein geänderter Signalname ist aber nur in der Signalliste und damit in
folgenden Bereichen sichtbar:
– Im Signalkatalog der Registerkarte 21.2.5 Signale
– In der Matrix 21.3.2 Informationsrangierung
– In der Matrix 21.3.1 Kommunikationszuordnung

• IEC 61850-Name
Der IEC 61850-Name repräsentiert das Signal nach den Vorgaben der Norm IEC 61850. Im genannten
Beispiel lautet der IEC 61850-Name BlkReset. Sie können den IEC 61850-Namen nur bei benutzerdefi-
nierten Signalen ändern.
Der IEC 61850-Name ist nur in der IEC 61850-Struktur und damit in folgenden Bereichen sichtbar:
– In den Eigenschaften, wenn IEC 61850 nicht aktiviert wurde
– In der 21.1.20 IEC 61850-Struktur-Editor

256 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.1 Übersicht zu Signalen

• Alternativname
In der Spalte Alternativname im Editor Informationsrangierung können Sie alternative Namen für die
Signale festlegen. Die erlaubte Anzahl von Zeichen für den alternativen Signalnamen unterscheidet sich
je nach gewählter Sprache, da die Begrenzung anhand der Anzahl an Bytes berechnet wird, die ein
Zeichen benötigt. In diesem Fall beträgt die maximal zulässige Größe 57 Bytes. Je nach Sprache kann
jedes Zeichen 1 Byte bis 4 Bytes groß sein. Im Englischen, z.B., hat jedes Zeichen 1 Byte, wohingegen im
Chinesischen jedes Zeichen 3 Bytes oder 4 Bytes groß ist. Bei der Eingabe des Alternativnamens wird die
Anzahl der Zeichen auf der rechten Seite des Texteingabefeldes angezeigt. Bei Überschreitung der zuläs-
sigen Größe wird eine entsprechende Meldung angezeigt.
Wenn Sie das Kontrollkästchen Alternative Signalnamen verwenden in der 21.7.35 Symbolleiste Matrix
Informationsrangierung markieren, werden statt der hierarchischen Namen die vergebenen Alternativ-
namen für die Signale in den Meldungen und Schrieben verwendet. Sie können die Spalte Alternativ-

name mit dem Symbol ein- und ausblenden. Alternativnamen sind im betreffenden Gerät immer
eindeutig.
– Der in einer Sprache für ein Signal festgelegte Alternativname bleibt auch nach Änderung der Ober-
flächensprache in den anderen Sprachen bestehen, wenn der entsprechende Alternativname nicht
in anderen Sprachen definiert wurde.
– Wenn für ein Signal ein Alternativname in mehr als einer Sprache festgelegt wurde, dann wird nach
Wechsel der Oberflächensprache der jeweilige Alternativname angezeigt.
– Der Alternativname für ein Signal wird nach einem Wechsel der Oberflächensprache standardmäßig
auf Englisch angezeigt, wenn in keiner anderen Sprache ein Alternativname festgelegt wurde.
Sie können einen Alternativname durch Auswahl der Option Alternativnamen löschen im Kontextmenü
der Spalte Alternativname löschen.
Der Alternativname des Signals wird in den folgenden Bereichen angezeigt:
– In der Registerkarte Eigenschaften der Matrix 21.3.1 Kommunikationszuordnung
– In der Spalte Alternativname und in der Registerkarte Eigenschaften der Matrix 21.3.2 Informati-
onsrangierung
– In der Spalte Alternativname und in der Registerkarte Eigenschaften der Matrix 21.1.35 Signalrei-
henfolge-Editor
– In der Registerkarte Eigenschaften der Matrix 21.1.20 IEC 61850-Struktur-Editor

Signale in der IEC 61850-Struktur


In der IEC 61850-Struktur repräsentiert ein Datenobjekt (Data Object) das Signal. Dieses Datenobjekt wird
immer mit folgenden Pfadangaben dargestellt:
Logisches Gerät/Logischer Knoten/Datenobjekt
Bei der Datenübertragung mit IEC 61850 werden Signale immer eingebettet in Datensätzen (Datasets) über-
tragen.
Weitere Informationen zu Signalen in der IEC 61850-Struktur finden Sie unter 10.1 Übersicht zur IEC 61850-
Struktur.

Verwandte Themen
9.5.1 Benutzerdefiniertes Signal zur Applikation hinzufügen
9.5.3 Signale aus der Applikation löschen
9.6.1 Übersicht zum Signalkatalog
9.6.2 Signalkatalog öffnen und Ansicht anpassen

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 257


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.2 Übersicht zu Einstellungen im Aufgabenbereich Signale

9.2 Übersicht zu Einstellungen im Aufgabenbereich Signale


Sie können die Einstellungen aus dem jeweiligen Funktionsblock im Aufgabenbereich Signale auswählen. Die
folgenden Einstellfelder werden im Aufgabenbereich Signale unter Informationen angezeigt:
• Name
• Originalname

• Parameternummer

• Typ

• Beschreibung

HINWEIS

i Diese Funktion ist nur für DIGSI ab V7.50 verfügbar.


Ein Einstellungsknoten kann im Aufgabenbereich Signale nicht bearbeitet, umbenannt oder gelöscht
werden.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Einstellungen anzeigen im Aufgabenbereich Signale, um die Einstel-
lungen anzuzeigen, die in einem Funktionsplan verwendet werden können.

258 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.3 Signaltypen

9.3 Signaltypen
Das SIPROTEC 5-System verwendet unterschiedliche Signaltypen. Die Signaltypen lassen sich in 2 Kategorien
einteilen:
• Signaltypen als Bestandteil von Funktionen
Viele Signaltypen sind immer fester Bestandteil von Funktionen. Sie können der Applikation keine Signale
dieser Typkategorie einzeln hinzufügen. Signale dieser Typkategorie werden automatisch erzeugt, wenn
Sie der Applikation die betreffende Funktion hinzufügen. Weitere Informationen zum Hinzufügen von
Funktionen finden Sie unter 8.1.2.3 Funktion hinzufügen.

• Signaltypen für benutzerdefinierte Signale


Einige Signaltypen sind nicht nur fester Bestandteil von Funktionen, sondern auch als benutzerdefinierte
Signale verfügbar. Im Ordner Benutzerdefinierte Signale in der globalen DIGSI 5-Bibliothek sind diese
Signaltypen zusammengefasst. Weitere Informationen zum Hinzufügen benutzerdefinierter Signale
finden Sie unter 9.5.1 Benutzerdefiniertes Signal zur Applikation hinzufügen.

Signaltypen als Bestandteil von Funktionen

• Binär steuerbarer Stufenschalter mit Stufenstellungsinformation (BSC)


Dieser Signaltyp beschreibt die Trafostufenstellung. Die Gruppe 20.9.5 BSC – Details enthält die Eigen-
schaften eines Signals vom Typ BSC.

• Dualer Zählerstand (BCR)


Dieser Signaltyp beschreibt einen Impulszählwert oder einen Energiezählwert.
Impulszählwerte sind nicht vorkonfiguriert. Wenn Sie die Funktion Impulszählung nutzen wollen, müssen
Sie sie aus der Bibliothek in die betreffende Funktionsgruppe des Typs Leistungsschalter oder Leitung
einfügen. Weitere Informationen zum Hinzufügen dieser Funktion finden Sie unter 16.5.1.9 Zählwerte
hinzufügen.
Energiezählwerte sind schon vorkonfiguriert. Sie sind in der globalen DIGSI 5-Bibliothek im Ordner Benut-
zerdefinierte Funktionen verfügbar.
Die Gruppe 20.9.4 BCR – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ BCR.

• Steuerbarer Status mit mehreren möglichen Werten (ENC)


Dieser Signaltyp beschreibt einen Befehl. Mit diesem Signaltyp können Sie einen vorgegebenen Wert
einstellen. Die Gruppe 20.9.9 ENC – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ ENC.

• Leiter-Erde-Messwert eines Drehstromnetzes (WYE)


Dieser Signaltyp beschreibt einen Messwert. Die Gruppe 20.9.18 WYE – Details enthält die Eigenschaften
eines Signals vom Typ WYE.

• Leiter-Leiter-Messwert eines Drehstromnetzes (DEL)


Dieser Signaltyp beschreibt einen Messwert. Die Gruppe 20.9.7 DEL – Details enthält die Eigenschaften
eines Signals vom Typ DEL.

• Reihenfolge (SEQ)
Dieser Signaltyp beschreibt eine Reihenfolge. Die Gruppe 20.9.17 SEQ – Details enthält die Eigenschaften
eines Signals vom Typ SEQ.

• Komplexer Messwert (CMV)


Dieser Signaltyp beschreibt einen komplexen Messwert. Die Gruppe 20.9.6 CMV – Details enthält die
Eigenschaften eines Signals vom Typ CMV.

• Binärgesteuerter analoger Prozesswert (BAC)


Dieser Signaltyp beschreibt einen Befehl mit oder ohne Rückmeldung. Mit diesem Signaltyp können Sie
eine Erdschlusslöschspule steuern. Das Signal kann als höherer Befehl, niedrigerer Befehl und als Stopp-
befehl ausgegeben werden. Sie können den ausgegebenen Befehl durch einen analogen Wert als Rück-
meldung überwachen.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 259


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.3 Signaltypen

• Wert der Harmonischen (HMV)


Dies ist ein Signaltyp für nicht phasenbezogene Oberschwingungswerte. Er besteht aus einer Reihe von
Werten, die den harmonischen oder zwischenharmonischen Inhalt eines Prozesswertes darstellen.
Dieser Signaltyp ist verfügbar in der Globalen DIGSI 5-Bibliothek unter Typen > Störschreiber > 7KE85
Störschreiber > FG Spannung/Strom 3ph > Schreiberrangierung > Rangierungsmodule > PQ
10/12cyc Har/ PQ 10/12cyc IntH/ PQ 150/180cyc Har/ PQ 150/180cyc IntH.

• Wert der Harmonischen für WYE (HWYE)


Dieser Signaltyp ist eine Sammlung von gleichzeitigen Messungen (Auswertungen) von Werten, die den
harmonischen oder zwischenharmonischen Inhalt eines Prozesswertes in einem Drehstromnetz mit
Leiter-Erde-Werten darstellen.
Dieser Signaltyp ist verfügbar in der Globalen DIGSI 5-Bibliothek unter Typen > Störschreiber > 7KE85
Störschreiber > FG Spannung/Strom 3ph > Schreiberrangierung > Rangierungsmodule > PQ
10/12cyc Har/ PQ 10/12cyc IntH/ PQ 150/180cyc Har/ PQ 150/180cyc IntH.

• Wert der Harmonischen für DEL (HDEL)


Dieser Signaltyp ist eine Sammlung von gleichzeitigen Messungen (Auswertungen) von Werten, die den
harmonischen oder zwischenharmonischen Inhalt eines Prozesswertes in einem Drehstromnetz mit
Leiter-Leiter-Werten darstellen.
Dieser Signaltyp ist verfügbar in der Globalen DIGSI 5-Bibliothek unter Typen > Störschreiber > 7KE85
Störschreiber > FG Spannung/Strom 3ph > Schreiberrangierung > Rangierungsmodule > PQ
10/12cyc Har/ PQ 10/12cyc IntH/ PQ 150/180cyc Har/ PQ 150/180cyc IntH.

HINWEIS

i Die Oberschwingungs-Signaltypen (HMV, HWYE und HDEL) können nicht in der Kommunikationszuord-
nung und in den Kommunikationsprotokollen verwendet werden. Sie können aber im Editor für die
Kommunikationszuordnung unter dem Funktionsblock Harmonische ein neues Signal hinzufügen.
Außerdem können diese Signale nicht in CFC, Display-Seiten und Testsequenzen verwendet werden. Diese
Signale sind also auch im Aufgabenbereich Signale nicht sichtbar. Der Tooltipp zeigt an, ob ein bestimmtes
Signal unterstützt wird oder nicht.

Signaltypen für benutzerdefinierte Signale

• 3-Phasen-Messwert, Dreieckschaltung (DEL)


Dieser Signaltyp beschreibt einen Messwert. Sie können zum Beispiel den Ausgang eines CFC-Funktions-
blocks BUILD_DEL und den Eingang eines CFC-Funktionsblocks SPLIT_DEL mit einem Signal vom Typ DEL
verbinden. Die Gruppe 20.9.7 DEL – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ DEL.

• 3-Phasen-Messwert, Sternschaltung (WYE)


Dieser Signaltyp beschreibt einen Messwert. Sie können zum Beispiel den Ausgang eines CFC-Funktions-
blocks BUILD_WYE und den Eingang eines CFC-Funktionsblocks SPLIT_WYE mit einem Signal vom Typ
WYE verbinden. Die Gruppe 20.9.18 WYE – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ WYE.

• Binär steuerbarer Stufenschalter mit Stufenstellungsinformation (BSC)


Dieser Signaltyp beschreibt ein steuerbares Objekt für höhere und niedrigere Befehle. Die Gruppe
20.9.5 BSC – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ BSC.

• Steuerbarer analoger Prozesswert (APC)


Dieser Signaltyp beschreibt ein steuerbares Objekt mit einem analogen Prozesswert. Mit diesem Signaltyp
können Sie einen Befehl für analoge Werte ausgeben. Sie können den Befehl mit einer in den Funktions-
plan integrierten Rückmeldung (BUILD_XMV) überwachen. Die Gruppe APC-Details enthält die Eigen-
schaften eines Signals vom Typ APC.

260 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.3 Signaltypen

• Komplexer Messwert (CMV)


Dieser Signaltyp beschreibt einen komplexen Messwert. Sie können zum Beispiel den Ausgang eines CFC-
Funktionsblocks BUILD_CMV und den Eingang eines CFC-Funktionsblocks SPLIT_CMV mit einem Signal
vom Typ CMV verbinden. Sie können dieses Signal in die Display-Seite eines SIPROTEC 5-Gerätes
einfügen und mit ihm das Ergebnis des Funktionsblocks auf dem Geräte-Display anzeigen. Die Gruppe
20.9.6 CMV – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ CMV.

• Einzelmeldung (SPS)
Dieser Signaltyp beschreibt eine Einzelmeldung. Sie können zum Beispiel den Ausgang eines CFC-Funkti-
onsblocks BUILD_SPS und den Eingang eines CFC-Funktionsblocks SPLIT_SPS mit einem Signal vom Typ
SPS verbinden. Mit diesem Signaltyp können Sie zum Beispiel den Zustand eines Binäreingangs
aufzeichnen oder das Binärergebnis eines Funktionsplans (CFC) weiterleiten. Die Gruppe 20.9.16 SPS –
Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ SPS.

• Markierbefehl (SPC)
Dieser Signaltyp beschreibt einen Markierbefehl. Sie können diesen Datentyp als Befehl ohne Rückmel-
dung für einfache Signalisierungen oder als interne Variable verwendet. Die Gruppe 20.9.15 SPC
(Markierbefehl) – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ SPC.

• Zustand eines ganzzahligen Wertes (INS)


Dieser Signaltyp beschreibt einen ganzzahligen Wert. Sie können zum Beispiel den Ausgang eines CFC-
Funktionsblocks vom Typ ADD_D mit einem Signal vom Typ INS verbinden. Sie können dieses Signal in
die Display-Seite eines SIPROTEC 5-Gerätes einfügen und mit ihm das Ergebnis des Funktionsblocks auf
dem Geräte-Display anzeigen. Die Gruppe 20.9.12 INS – Details enthält die Eigenschaften eines Signals
vom Typ INS.

• Aufzählung der Zustände (ENS)


Der Datentyp ENS kann zur Erstellung eines ganzzahligen Wertes genutzt werden, der vordefinierte
Werte zur Signalisierung der Störungsfreiheit besitzen kann. Sie müssen den CFC-Baustein BUILD_ENS
verwenden, um dieses Signal zu setzen (Zulässige Werte: ok = 1, Warnung = 2, Alarm = 3). Die Gruppe
20.9.10 ENS – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ ENS.

• Steuerbare Einzelmeldung (SPC)


Dieser Signaltyp beschreibt eine steuerbare Einzelmeldung. Mit diesem Signaltyp können Sie einen Befehl
an 1 oder mehrere Relais ausgeben. Sie können den Befehl mit 1 einzelnen Rückmeldung überwachen.
Die Gruppe 20.9.14 SPC (Befehlseinzelmeldung) – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom
Typ SPC.

• Befehlsdoppelmeldung (DPC)
Dieser Signaltyp beschreibt einen Befehl mit Doppelrückmeldung. Mit diesem Signaltyp können Sie einen
Befehl an 1 oder mehrere Relais ausgeben. Sie können den Befehl mit einer Doppelrückmeldung überwa-
chen. Die Gruppe 20.9.8 DPC – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ DPC.

• Steuerbares Objekt mit ganzzahligem Wert (INC)


Dieser Signaltyp beschreibt ein steuerbares Objekt mit ganzzahligem Wert. Mit diesem Signaltyp können
Sie einen Befehl an 1 oder mehrere Relais ausgeben. Die Gruppe 20.9.11 INC – Details enthält die Eigen-
schaften eines Signals vom Typ INC.

• Messwert (MV)
Dieser Signaltyp beschreibt einen Messwert. Sie können zum Beispiel den Ausgang eines CFC-Funktions-
blocks vom Typ SQRT_R mit einem Signal vom Typ MV verbinden. Sie können dieses Signal in die Display-
Seite eines SIPROTEC 5-Gerätes einfügen und mit ihm das Ergebnis des Funktionsblocks auf dem Geräte-
Display anzeigen. Die Gruppe 20.9.13 MV – Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ MV.

• Information über Schutzaktivierung (ACT)


Dieser Signaltyp beschreibt Informationen über eine Schutzaktivierung. Schutzfunktionen verwenden
Signale dieses Typs, um eine Auslösung zu signalisieren. Die Gruppe 20.9.3 ACT – Details enthält die
Eigenschaften eines Signals vom Typ ACT.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 261


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.3 Signaltypen

• Information über Schutzaktivierung mit Richtung (ACD)


Dieser Signaltyp beschreibt Informationen über eine Schutzaktivierung mit Richtungsfestlegung. Schutz-
funktionen verwenden Signale dieses Typs, um eine Auslösung zu signalisieren. Die Gruppe 20.9.1 ACD –
Details enthält die Eigenschaften eines Signals vom Typ ACD.

262 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.4 Einstellungstypen

9.4 Einstellungstypen
Das SIPROTEC 5-System verwendet verschiedene Einstellungstypen.

Einstellungstypen

• Einzelmeldungseinstellung (SPG)
Dies ist eine Einstellung mit booleschem Wert. Sie können im Funktionsplan eine Einstellung vom Typ
SPG mit einem Bausteineingang vom Typ BOOL verbinden.

• Einstellbarer Parameter mit ganzzahligem Wert (ING)


Dies ist eine Einstellung mit ganzzahligem Wert. Sie können im Funktionsplan eine Einstellung vom Typ
ING mit einem Bausteineingang vom Typ DINT oder UINT verbinden.

HINWEIS

i Der Parameter des SIPROTEC 5-Gerätes, der einen Zeitwert enthält, ist ein Parameter mit ganzzahligem
Wert (ING), wird jedoch im DIGSI-Parameter-Editor als Gleitkommazahl angezeigt. So wird z.B. die Auslöse-
verzögerung in SIPROTEC 5 in DIGSI als 0,30 ms angezeigt. In einem Funktionsplan werden die ganzzah-
ligen Werte nicht in Gleitkommazahlen umgewandelt; sie werden ausschließlich als ganzzahlige Werte
verwendet, wie beim IEC 61850-Gerät.

• Analoger Parameter (ASG)


Dies ist eine Einstellung mit Gleitkommazahl. Sie können im Funktionsplan eine Einstellung vom Typ ASG
mit einem Bausteineingang vom Typ REAL verbinden.

• Aufzählung der Zustände (ENG)


Sie können im Funktionsplan eine Einstellung vom Typ Aufzählung der Zustände nur mit einem Baustein-
eingang vom Typ EQ_E verbinden. Mit dem Baustein EQ_E können Sie den Istwert eines ENG-Typs mit
dem 2. Eingangswert vergleichen. Mit dem Baustein EQ_E können Sie einen Vergleichswert direkt aus
der Auswahlliste am 2. Eingang auswählen. Sie können auch einen weiteren ENG-Typ aus dem Aufga-
benbereich Signale verbinden.

DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe 263


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.5 Signale bearbeiten

9.5 Signale bearbeiten

9.5.1 Benutzerdefiniertes Signal zur Applikation hinzufügen

Sie können benutzerdefinierte Signale der folgenden Typen zur Applikation hinzufügen:
• 3-Phasen-Messwert, Dreieckschaltung (DEL)
• 3-Phasen-Messwert, Sternschaltung (WYE)

• Binär steuerbarer Stufenschalter mit Stufenstellungsinformation (BSC)

• Komplexer Messwert (CMV)

• Steuerbarer analoger Prozesswert (APC)

• Befehlsdoppelmeldung (DPC)

• Steuerbares Objekt mit ganzzahligem Wert (INC)

• Befehlseinzelmeldung (SPC)

• Information über Schutzaktivierung mit Richtung (ACD)

• Doppelmeldung (DPS)

• Aufzählung der Zustände (ENS)

• Zustand eines ganzzahligen Wertes (INS)

• Markierbefehl (SPC)

• Messwert (MV)

• Information über Schutzaktivierung (ACT)

• Einzelmeldung (SPS)

• Einzelmeldung, nicht gespeichert (SPS)

HINWEIS

i Ab der aktuellen Version wird für CFC-Pläne, die mit Signalen vom Typ Messwert (MV) erzeugt wurden,
immer der Primärwert statt des Prozentwerts berücksichtigt. Bei Signalen vom Typ Messwert (MV), die mit
einer älteren Version definiert wurden, müssen Sie den CFC-Plan auf die aktuell auf Ihrem PC installierte
DIGSI-Version aktualisieren, um sicherzustellen, dass der Primärwert von Signalen in CFC-Plänen statt des
Prozentwerts verwendet wird. Mit der aktuellen Version können Sie neue benutzerdefinierte Signale vom
Typ MV, CMV, DEL und WYE erzeugen. Sie können auch CFC-Pläne mit den neuen Bausteinen erstellen, um
die benutzerdefinierten Signale (MV, CMV, DEL und WYE) zu verarbeiten.

Abhängig von Ihrer jeweiligen Arbeitssituation können Sie ein benutzerdefiniertes Signal in unterschiedlichen
Bereichen hinzufügen:
• In der IEC 61850-Struktur einer Offline-Konfiguration
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration im 21.1.20 IEC 61850-
Struktur-Editor. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 10.3 IEC 61850-Struktur-Editor öffnen und
anpassen.

• In der Informationsrangierung einer Offline-Konfiguration


Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die betroffene Offline-Konfiguration in der Matrix 21.3.2 Infor-
mationsrangierung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter 11.3.1 Matrix Informationsrangierung
öffnen.

• Im Signalkatalog
Um diese Variante zu nutzen, öffnen Sie die Registerkarte 21.2.5 Signale. Weitere Informationen dazu
finden Sie unter 9.6.2 Signalkatalog öffnen und Ansicht anpassen.

264 DIGSI 5, Software-Beschreibung, Hilfe


C53000-D5000-C001-E, Ausgabe 05.2018
Signale und Parameter
9.5 Signale bearbeiten

Benutzerdefiniertes Signal in der IEC 61850-Struktur oder der Informationsrangierung hinzufügen


² Öffnen Sie den IEC 61850-Struktur-Editor oder die Matrix Informationsrangierung.
² Wählen Sie im Aufgabenbereich die Registerkarte 21.2.3 Bibliotheken und öffnen Sie die Palette Globale
Bibliotheken.
² Öffnen Sie den Ordner Globale DIGSI 5-Bibliothek.
² Öffnen Sie den Ordner Benutzerdefinierte Signale.
² Markieren Sie in diesem Ordner den Signaltyp, den Sie hinzufügen wollen.
² Ziehen Sie das markierte Element mit gedrückter Maustaste in den IEC 61850-Struktur-Editor und dort
au