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Prophezeiungen

Palmblatt-Prophezeiungen zur Zukunft Europas bis 2018


Prophezeiungen für 2016, 2017 und 2018 aus Palmblättern
»Solange es kraft Gesetz und Sitte eine soziale Verdammnis gibt, die inmitten unserer Zivilisation
künstlich Höllen schafft und der göttlichen Vorsehung ein menschliches Fatum hinzufügt (…)
solange auf Erden Unwissenheit und Elend herrschen, dürften Bücher wie dieses hier nicht
überflüssig sein.« Victor Hugo (frz. Lyriker und Romancier)
»Die Welt zu verstehen heißt, einen bestimmten Abstand zu ihr einzunehmen.« Karl Ove Knausgård
(norw. Schriftsteller)
»Die Geschichte ist ein einziger Kampf zwischen dem einen und dem anderen.« Roland Barthes
(frz. Philosoph und Schriftsteller)
Nach dem Glauben der Maya endete am 21. Dezember 2012 das „Zeitalter des Jaguars“ Die Welt,
so wir wie sie kennen, sollte untergehen, um anschließend wieder neu geschaffen zu werden. Die
kollektive Panik, die sich vielerorts ausbreitete, angefacht vom Feuer esoterisch-spiritueller Lehren
und ihrer Adepten, ist längst verflogen. Heute wissen wir, dass die schon vor Jahrtausenden
prophezeite Apokalypse nicht eingetreten ist. Vielleicht aber meinten die präkolumbianschen Maya
mit ihren Endzeitvisionen nicht den Untergang der Welt im herkömmlichen Sinn, sondern das
Erreichen des »apokalyptischen Nullpunkts« des Spätkapitalismus in der gegenwärtigen Banken-,
Finanz- und Wirtschaftskrise, wie der slowenische Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek
anführt.
In diese Richtung lassen sich auch die Aussagen der indischen Palmblattmanuskripte für die Jahre
2016 bis 2018 deuten.
Für 2016 konnten bislang folgende Aspekte des Palmblattmanuskriptes übersetzt werden:
Durch Wind, starken Regen und ungewöhnliche Wärme können ab September und Oktober 2015
alte, überwunden geglaubte, aber auch neue, und bislang in Europa unbekannte Krankheiten
auftreten – es besteht die Tendenz zu einer seuchenartigen Ausbreitung dieser Leiden. Im
Zusammenhang damit werden sich auch alte Weltbilder sowie Religionen bis zum Juni 2016
grundlegend verändern, und vielleicht sogar auflösen. Die Struktur der großen
Glaubensgemeinschaften in Europa, dem Orient und Asien erfährt tiefgreifende Veränderungen, die
letztlich zu einer Annäherung der Religionen und einem friedlicheren Miteinander führen wird. In
Amerika hingegen werden die Gläubigen auf alten Wahrheiten beharren. Dort kommt es zwischen
August und September 2016 zu religiös motivierten bewaffneten Auseinandersetzungen.
In Mitteleuropa hingegen (insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Anm. Th.
R. ) finden große Veränderungen bei der Versorgung von Alten und Kranken statt, die von vielen
Betroffenen als gerecht angesehen werden. Ebenso werden neue Gesetze das Zusammenleben der
Menschen regeln. Dies geschieht gegen Ende des Jahres.
Im Sommer jedoch ergeben sich insbesondere im Bereich der Wirtschaft und Politik in Europa
ungeahnte Schwierigkeiten. Schwelende Konflikte brechen auf, und es wird viel diplomatischen
Geschicks bedürfen, diese einigermaßen friedlich zu lösen. Das bestehende Finanzsystem erleidet
nachhaltige Rückschläge, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Fortschrittsglaube und
Profitstreben geraten in eine nachhaltige Krise. Skandale lenken den Blick auf Schwachstellen des
Systems und was auf unsicherem Fundament gebaut ist, wird vergehen. Wer jedoch ohne Gier ist
und sich von Spekulationen fernhält, wird jene Zeit ohne nennenswerte Verluste überstehen.
Vor allem in Amerika wird es jedoch wegen der eskalierenden sozialen Ungleichheit 2016 Unruhen
geben. Die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung und die Wut gegen grassierende
Korruption sind groß genug, um eine regelrechte Revolution auszulösen, die mehr ist als nur ein
politischer Aufruhr. Da den Menschen Zuversicht und Vertrauen in die Gesellschaft abhanden
gekommen sind, kommt es sehr rasch und flächendeckend zu ernsthaften Auseinandersetzungen
zwischen Bürgern und staatlicher Gewalt. Ausgelöst werden diese Ereignisse durch eine Rezession,
welche schlimmer ausfällt als diejenige, die der Finanzkrise von 2008 folgte. Die Herrschenden
werden sich von Polizei und Militär mit Gewalt gegen ihr eigenes Volk beschützen lassen.
In Europa kommt es durch die zunehmenden Flüchtlingsströme vom schwarzen Kontinent aus
erreichen und vom nahen Osten zu erheblichen sozialen Verwerfungen und Unruhen, die in den
großen Städten auch immer wieder zu offener Gewalt führen.
Ein neuer, streng gottesgläubiger und gewalttätiger Staat ist dabei, in großen Regionen des Nahen
Ostens zu entstehen. Von ihm gehen auch zahlreiche Anschlagsversuche in den USA und in Europa
aus. Bis auf wenige Ausnahmen werden diese nicht erfolgreich sein. Neben den zerstörerischen und
verlustreichen Angriffen in Rom auf den Sitz des Oberhauptes der katholischen Kirche wird sich
das blutigste Attentat im Herbst auf einem großen Fest im Süden Deutschlands ereignen. Durch
Explosionen kommen dort viele Menschen zu Tode, noch mehr werden verletzt.
Mit einer Verknappung wichtiger Ressourcen und Güter (Erdöl? – Anm. Th. Ritter) Im Verlaufe des
Konflikts ist zu rechnen.
Der im Osten Europas schwelende Konflikt droht mehrfach zu eskalieren. Ein weltweiter Krieg
kann jedoch durch die Besonnenheit der russischen Seite und die erstarkende Friedensbewegung in
Zentral- und Westeuropa vermieden werden, obwohl sich im Herbst 2016 die Gegner voll bewaffnet
und kampfbereit gegenüber stehen. Die Situation wird letztlich am Verhandlungstisch bereinigt,
erweist sich aber nicht als stabil.
Ein immer größeres Problem in Zentraleuropa sind die Flüchtlinge aus zahlreichen Ländern. Unter
dem Druck der Situation gibt die amtierende Regierung ihre Amtsgeschäfte Mitte 2016 auf. Sie ist
damit nicht allein, denn in vielen Ländern Europas kommen die Regierenden immer mehr unter
Druck.
Die Situation wird von den Herrschenden jedoch ausgenutzt, um den Menschen weitere Lasten
aufzubürden. Für viele Menschen gibt es kaum Arbeit, von der man leben kann. Auch im Alter
müssen die Menschen nun viel länger arbeiten, als noch vor wenigen Jahren. Jedermann soll
gezwungen werden, jede Arbeit anzunehmen, sei sie auch noch so schlecht bezahlt.
In den Schulen wird den Kindern und Heranwachsenden nur noch das gelehrt, was die
Herrschenden für ihre Pläne als nützlich ansehen. Wirklich Bildung wird nur einer kleinen Elite
vermittelt, welche diesen Vorteil nutzt, um ihre Herrschaft zu sichern. Militär, Polizei und
Sicherheitstruppen nehmen einen immer größeren Platz im Alltag ein. Sie werden von den
Herrschern gebraucht, um deren Vorhaben gegenüber den einfachen Menschen durchzusetzen und
diese abzuschrecken.
Die Kriminalität in Zentraleuropa ist in dieser Zeit dafür ungewöhnlich hoch. Diebstähle, Hehlerei
und Betrug haben stark zugenommen, auch gegenüber staatlicher und privater Hilfe. Vor allem
Fremde ohne Heimat und Wurzeln sind daran beteiligt. Dies hat immer öfter gewalttätige
Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Fremden zur Folge. Die Herrschenden
unternehmen nur wenig, um den Missbrauch zu unterbinden und die allgemeine Ordnung wieder
herzustellen. Sie sind mit der Sicherung ihrer eigenen Positionen befasst. In Deutschland fehlt es
vor allem an Wohnungen und Arbeitsplätzen für Arme und Menschen mit geringer Bildung.
Auch das Wetter trägt zu den Problemen bei. Der Sommer 2015 kommt früh, es ist heiß trocken
schon im Frühling. Der eigentliche Sommer dagegen zeigt sich nur mäßig warm, aber recht naß.
Der Winter bleibt bis in den April 2016. Nur langsam wird es wärmer, der Sommer zeigt sich
verregnet und führt an den großen europäischen Strömen wieder zu Überschwemmungen. Im
Herbst 2016 toben viele schwere Stürme und verursachen fürchterliche Schäden.
Die Sturmfluten an den Küsten hinterlassen Chaos, Deutschland, Polen, Skandinavien und Holland
stehen müssen hohe Kosten für den Wiederaufbau aufbringen.
Für 2017 konnten bislang folgende Aspekte des Palmblattmanuskriptes übersetzt werden:
Die westliche Welt wird in den kommenden Jahren von schweren Bürgerunruhen und einem
hartnäckigen Separatismus heimgesucht werden. Die Arbeitslosigkeit steigt in Europa weiter an.
Zahllose Zuwanderer aus dem Süden Europas, dem Nahen Osten und Afrika verschärfen die
Probleme. Immer öfter kommt es zwischen Einheimischen und Fremden zu Gewalt. Die Idee eines
einigen Europa kommt in Bedrängnis.
Menschen verachtende Gewinne der dünnen Oberschicht steht die Verarmung großer Teile der
Bevölkerung gegenüber. Erst dann werden die Menschen in großen Teilen der Welt für Ihre Rechte
aufstehen. Dadurch gibt es eine Zeit lang bürgerkriegsähnliche Zustände, auch in der Europa. Es
wird jedoch ab 2018 wieder ruhiger. Zu dieser Zeit hat sich dann auch die Einstellung vieler
Menschen in Bezug auf Geld und materielle Werte stark verändert. Dadurch wird das gesamte
Rechtssystem in Frage gestellt, denn die Menschen spüren, dass Recht und Gerechtigkeit weit
auseinander klaffen.
Die Menschen werden auch beginnen auf Neues zu verzichten, und gebrauchte Dinge zu reparieren
oder anders weiter zu nutzen. Die Währungen Europas kommen im Sommer in arge Bedrängnis. Es
ist fraglich, ob die Währung bis zum Jahresende bestehen bleibt. Dies ist möglich, jedoch nicht
ohne Abwertung. Nicht nur in Europa, auch in Amerika ist die Währung gefährdet. Künftig wird es
wird wieder einzelne Landes-Währungen sowie eine neue internationale Tausch-Währung geben.
Das Finanzsystem wird sich vollkommen verändern. In den jahren nach 2020 wird chinesisches
Geld die Handelswährung sein, und das zentrum der Finanzgeschäfte im Osten Asiens liegen.
Durch politische Verträge lässt sich bestenfalls die Zeit des Währungsumbruches in die Zukunft
verschieben. Verhindern kann jedoch keine Regierung mehr dieses Szenario.
Frankreich kommt wirtschaftlich und finanziell in Bedrängnis, die Lasten für die Bevölkerung
führen zu Protesten und Unruhen.
Die Unruhen im arabischen Raum weiten sich auf größere und reichere Länder der Region aus.
China bleibt wirtschaftlich stark, die Exporteinbrüche nach Europa und den USA werden durch eine
stärkere Zusammenarbeit in mit Russland und den Ländern aus der Region kompensiert.
Umweltprobleme führen allerdings auch in China zu Protesten und Unruhen.
In Indien wenden sich die Frauen gegen ihre traditionelle Rolle und fordern eine Beteiligung an
gesellschaftlichen Entscheidungen. Ernährung und Zugang zu sauberem Wasser sowie
Energieerzeugung mit neuen Methoden sind die großen Themen Indiens in dieser Zeit. Viele Bauern
verarmen und die Korruption bringt das Land in Schwierigkeiten.
Kriegsgefahr in bereits unruhigen und gefährdeten Gebieten ist weltweit besonders im ersten
Halbjahr zu befürchten.
In Nordafrika gibt es eine folgenreiche Flugzeugkatastrophe.
In Nordafrika gibt es eine folgenreiche Flugzeugkatastrophe.
Die Herrschenden investieren gewaltige Summen in die Erforschung des Weltalls, getrieben von
dem Gedanken, in absehbarer zeit von der erde flüchten zu müssen.
Gewaltige Probleme bereitet die immer spürbarer werdende Verunreinigung der Ozeane durch
Abfall. Aber auch der Export von Müll, speziell nach Afrika, in die Südsee und nach Südamerika
führt zu Konflikten mit den dortigen Ländern.
Im Jahr 2017 ist mit großflächigem Stromausfällen weltweit durch Auswirkungen der
Sonnenaktivität zu rechnen. In Europa können diese Beeinträchtigungen mehrere Tage dauern, in
Nordamerika und den übrigen Gebieten der Welt weitaus länger.
Im medizinischen Bereich gibt es neue Entwicklungen, welche zu dem Glauben Anlaß geben, der
Mensch hätte sein Sterblichkeit überwunden, und sei den Göttern gleich. Dieser Weg wird sich
jedoch mehr als Fluch denn als Segen erweisen.
Im Frühsommer des Jahres 2017 wird der britische Immobilienmarkt infolge von Spekulationen
und einer verfehlten Geldpolitik zusammenbrechen.
Die Inflation in Japan wird einen Großteil der Kaufkraft vernichten. Das Land verliert die Kontrolle
über das Geld. China wird darauf seine Währung ebenfalls massiv abwerten.
Im hohen Norden wird ein Vulkan ausbrechen, und eine gewaltige Menge an giftigen Gasen
freisetzen, die den Himmel über der nördlichen Erdhalbkugel verdunkeln. Das führt zu einer
Klimaveränderung schürt die Angst vor Ernteausfällen. Infolgedessen steigen die Getreidepreise.
Im Mai 2017 kommt es zu einer grundlegenden Veränderung der britischen Politik. In der Folge
sagt sich Großbritannien vom Rest Europas (womöglich ist hier die EU gemeint – Anm. Th. R.) los.
Dagegen versucht der Westen der Ukraine aufgrund wirtschaftlicher Probleme 2017 einen Anschluß
an die EU. Dieser misslingt jedoch. Letztlich wendet sich die Ukraine wieder Russland zu. Dem
geht jedoch ein heftiger Bürgerkrieg voraus, welcher erst 2019 endet. Dies betrifft ebenso die
Staaten im Baltikum, die ab 2019 den Schutz Rußlands unter einem neuen Regenten suchen
werden.
Der Regent Russlands bleibt bis 2019 n der Macht. Dann folgt ihm ein starker, charismatischer
Führer nach, von dessen Politik auch Zentraleuropa, insbesondere Deutschland, sehr profitieren
wird.
Die amerikanische Währung beginnt Ende 2016 erheblich an Wert zu verlieren. Ihr Niedergang
zieht sich bis 2018 hin.
Für 2018 konnten bislang folgende Aspekte des Palmblattmanuskriptes übersetzt werden:
Die Regierenden nutzen die neue Lage, um ihre Position zu festigen, was auch für einige Zeit
gelingt. In Form von Monarchien und Diktaturen entstehen ab dem Jahr 2018 neue, streng
hierarisch gegliederte Gesellschaften, in denen die Traditionen des jeweils eigenen Volkes
beherrschend sind. Die Gemeinschaft der Europäischen Staaten zerfällt weiter. Neue Allianzen
entstehen. Diese Gesellschaftsformen führen zunächst tatsächlich zu einer Beruhigung der Lage,
und werden es ermöglichen, daß sich die Wirtschaft Europas aber auch der USA wieder stabilisiert.
Die Menschen werden bereit sein, für die Sicherheit ihrer Existenz einen großen Teil ihrer
persönlichen Freiheiten aufzugeben.
Doch die Zeiten werden nur scheinbar ruhig sein. Neue Gefahren drohen. Nicht durch Krieg,
sondern durch eine weltweit im rascher fortschreitende Veränderung des Wetters. Die dramatischen
Klimaänderungen bringen Menschen und Regierungen in Not. Brennstoffe werden knapp, die
wenigen noch vorhandenen friedenssichernden Bündnisse erodieren. Blutige Konflikte brechen aus,
Kriege um Rohstoffe und Nahrung verwüsten die Kontinente. Innerhalb weniger Jahre wird die
Welt an den Rand der totalen Anarchie geraten.
Länder mit labiler Regierung wie Pakistan werden versucht sein, ihr Nukleararsenal einzusetzen,
um sich Nahrung oder Rohstoffe zu erkämpfen. So wird es zwischen Pakistan und Indien im Jahr
2029 ebenfalls zu einer erneuten bewaffneten Auseinandersetzung kommen. Es besteht dabei die
Gefahr, dass die Kampfhandlungen auch mit nuklearen Waffen ausgetragen werden, was zu einer
weitgehenden Verwüstung von Teilen Indiens und Pakistans führen wird. Das es in Mitteleuropa
kaum ausreichende Vorräte gibt, setzen autoritäre Herrscher synthetische Gifte ein, um eine
Bevölkerungsreduktion herbeizuführen, da in jener Zeit das Problem einer Überbevölkerung durch
Flüchtlinge als Hauptursache der Probleme angesehen wird. Zum Einsatz vor allem in
Großbritannien kommt ein Thanaton genanntes Mittel, das einen schmerzfreien Tod ermöglichen
soll.
Eine erneute Stabilisierung des Klimas wird ab dem Jahr 2035 beginnen. Verbunden damit sind
erneut bessere Ernten und eine allmähliche Beruhigung der gesellschaftlichen Verhältnisse. In den
Jahren der Naturkatastrophen und Wirren treten weltweit neue, aber auch längst besiegt geglaubte
Krankheiten wieder auf und fordern Millionen Todesopfer.
Neben Seuchen wie der Pest und Cholera, die zu Zeiten der Bürgerkriege aufgrund mangelhafter
hygienischer Verhältnisse wüten, sorgt der Klimawandel auch für die Zunahme gesundheitlicher
Risiken. Während der Klimaerwärmung wird es vor allem in Afrika und Asien, aber auch in den
vielen Gebieten Europas zu einer erheblichen Zunahme der Sonneneinstrahlung kommen, die
verstärkt Hautprobleme und Geschwulsterkrankungen bei den Menschen ebenso wie bei Tieren
hervorruft.
Flüchtlinge aus Afrika schleppen ab 2023 eine tödliche Seuche nach Europa, die Kunu genannt
wird. Die Erkrankten leiden an hohem Fieber, ihre inneren Organe zersetzen sich innerhalb weniger
Tage. Die Krankheit verläuft fast immer tödlich und verbreitet sich wie Grippe.
Bereits zwei Jahre zuvor treten Blutwürmer auf. Es handelt sich dabei um winzige Spulwürmer, die
innere Organe des Menschen, vor allem das Herz und die Leber befallen, und sie innerhalb
kürzester Zeit zerstören. Die Infizierten überleben selten länger als eine Woche. Die Blutwürmer
werden durch tierische Nahrung übertragen (vor allem durch Rind- und Schweinefleisch, heute gibt
es diese Krankheit bei Haustieren wie Hunden oder Katzen. Sie gilt als – noch – nicht auf den
Menschen übertragbar – Anm. Th. R).
In den Jahren ab 2018 wird eine merkwürdige Krankheit in den USA aber auch in Europa und Asien
hunderttausende töten. Die Infizierten sind anfällig für jede an sich harmlose Krankheit, wie
Erkältungen oder Infektionen selbst kleinster Wunden, die bei Ihnen jedoch schwerste Infektionen
bis hin zum Tod hervorrufen können. Die Kräfte der Erkrankten schwinden sehr rasch, selten dauert
es mehr als drei Tage bis zum Tod (Ganeshbabu Shastri nannte diese Krankheit in seinen
Aufzeichnungen RISC – Rapid Immnun System Collaps – beschleunigter Zusamenbruch des
körpereigenen Immunsystems – Anm. Th. R.). Die Sterblichkeitsrate unter den Infizierten ist sehr
hoch. Erst nach Jahrzehnten, in der Zeit nach dem Jahr 2048, wird bekannt werden, dass es sich bei
RISC um eine biologische Waffe handelte, die auf Betreiben einflussreicher Kreise der USA
freigesetzt wurde, um dem Bevölkerungswachstum entgegenzuwirken.
So viel zu den bisher übersetzten Passagen des Palmblattmanuskriptes. Sie zeigen, dass unsere
Zukunft große Herausforderungen bereit hält. Es wird die Aufgabe von Generationen sein, diese zu
bewältigen.
Viele Vorhersagen sprechen von Not, Krieg, Krankheit und Gewalt - bewahrheitet sich hier
Murphys Gesetz, nach dem alles, was schief gehen kann, früher oder später auch schief gehen wird?
Carl Friedrich von Weizsäcker brachte es schon vor Jahrzehnten auf den Punkt:
„Vergangene und zukünftige Ereignisse haben eine verschiedene Seinsweise: Vergangene sind
faktisch, zukünftige möglich. Wirklich im engsten Sinne sind beide nicht. Beide aber sind von
höchster Bedeutung für uns. Die Vergangenheit hat den Rahmen von Tatsachen geschaffen, in den
unsere Gegenwart unausweichlich gespannt ist“.
Mit anderen Worten - wer also nicht weiß, wo er herkommt, wird auch niemals wissen, wo er
hingehen soll, sondern sich stets im Kreise drehen, und immer dieselben Fehler wiederholen – bis
zum bitteren Ende.
Es liegt also an uns, jedem einzelnen von uns, ob die hier beschriebenen Ereignisse sich auch so
abspielen müssen, oder ob wir die Vorhersagen als Chance auf einen Wandel begreifen – eine
persönliche und gesellschaftliche Veränderung.