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Niveau B1

Leseverstehen – Überschriften 1-6

Der Geiger Daniel Hope beantwortet in seinem Buch viele wichtige und interessante
Fragen für Konzertbesucher.

• Lesen Sie zuerst die Überschriften, dann die einzelnen Textabschnitte.


• Entscheiden Sie, welche Überschrift zu welchem Text passt.
• Die erste Zuordnung auf dem Lösungsblatt ist ein Beispiel.
• Zwei Überschriften sind überflüssig.

Überschrif ten
A Warum ist die Moderne so anstrengend?
B Wo sitze ich am besten?
C Warum ist die Klassik teuer?
X
D Wie kann ich die Musik besser verstehen? (BEISPIEL)
E Wann darf ich klatschen?
F Gibt es Doping in der Musik?
G Was tun, wenn ich erkältet bin?
H Muss es ein Smoking sein?
I Darf ich im Konzertsaal essen?
Niveau B1

“Wann darf ich klatschen?”


sie regelmäßig Aufputschmittel nehmen. Auch
Beispiel D Alkohol gehört an vielen Bühnen zum Alltag.

Rechtzeitig losfahren, um vor Beginn einen


Blick ins Programmheft werfen zu können.
Darin gibt es nämlich viele Informationen zum
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Stück. Man kann sich vorher ansehen, wer der Der Applaus zum Auftritt der Künstler und
Komponist war, wovon die Oper handelt oder am Ende eines Stücks sind allgemein üblich.
was man im Konzert zu hören bekommt. Dann Über den Beifall zwischen einzelnen Sätzen
sollte man konzentriert verfolgen, was auf der oder nach einer Arie gehen die Meinungen
Bühne passiert. auseinander. Manche Interpreten freuen sich,
wenn sie zwischendurch Beifall erhalten; viele
Zuhörer kann das aber stören.
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Beethoven, Schubert, Brahms kann man sich 5
gut anhören, auch wenn man kein Experte
ist. Zeitgenössische Musik hat aber oft keine Auf den Mittelplätzen vorne im Parkett hat man
angenehmen Melodien, sie ist so kompliziert, ungehinderte Sicht auf die Bühne und meist auch
dass Ungeübte sie kaum genießen können. Es das optimale Klangerlebnis. Aber natürlich zahlt
hilft immerhin viel, wenn der Dirigent vor dem man dafür auch die höchsten Preise. Je größer
Konzert dem Publikum einige Motive erklärt. das Ensemble, desto besser hört man auch
noch hoch oben auf den billigeren Plätzen.

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Einen speziellen Dresscode gibt es nicht. Die
Musik verdient aber einen gewissen Respekt, Husten und Niesen stört Publikum und Musiker.
den man durchaus auch an seiner Garderobe Verlassen Sie also den Saal, wenn Sie so laute
zeigen sollte. Ein Konzert hat ja etwas Tätigkeiten planen. Geübte Konzertbesucher
Festliches, und zu festlichen Anlässen zieht haben Hustenbonbons dabei, natürlich nicht
man sich doch anders an als zu Hause vor dem in knisterndes Papier verpackt. Wegen der
Fernsehapparat. Ansteckungsgefahr sollte man aber am besten
daheim bleiben.

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Wer weiß, wie hart es in der Musikbranche
zugeht, kann sich kaum darüber wundern, dass
Künstler unter ständigem Leistungsdruck stehen.
In Amerika wurden zweitausend Musiker dazu
befragt, und fast dreißig Prozent sagten, dass