Sie sind auf Seite 1von 2

DieterDieterDieterDieterDieter SchallSchallSchallSchallSchall

Vereinsgründung der Europäischen Akademie Neue Wissenschaft und Ethik

Sowohl die Geisteswissenschaften als auch die aus ihnen hervorgegange- nen Naturwissenschaften entstammen dem Bestreben der Menschen, die Na- tur nicht nur in höherer Weise nutzbar zu machen und zu beherrschen, son- dern sie vor allem auch erklären zu kön- nen und zu verstehen. Ohne Zweifel führte die mit der Auf- klärung historisch gewordene Trennung der Naturwissenschaften von den Geis- teswissenschaften wie auch in den ein- zelnen Disziplinen der Naturwissen- schaften untereinander zu bahnbre- chenden Erkenntnissen. Mit dem mo- dernen Prinzip der Analyse und Reduk- tion und der damit möglichen Vereinfa- chung in der Erforschung und Ausmes- sung der Dinge wurde eine sehr effek- tive wissenschaftliche Methodik entwi- ckelt. Jedoch - die Wissenschaften der letzten hundertfünfzig Jahre haben eine zunehmend einseitige Sicht der Natur, des Menschen und des Lebens entwi- ckelt. Für eine gewisse Zeit war dies eine gute Alternative - bis dieses Kon- zept an seine Grenzen gelangte. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen - um eine tra- gende Brücke zwischen Geisteswissen- schaft und Naturwissenschaft zu schaffen. Die scheinbar unüberbrück- bare Schere soll sich wieder schliessen mit synergetischem Tun. Und die ver- lorengegangene, gegenseitige Anerken- nung braucht wieder den stetigen Dia- log und die gemeinsame Zusammenar- beit, um eine fruchtbare, respektable Beziehung aufzubauen. Mit den not- wendigen und wesentlichen Einsichten in grössere Zusammenhänge entstehen dann auch die weiterführenden Grund- lagen und damit auch die innovativen Perspektiven für die Gesellschaft. „Ganzheitlich orientierte Wissen- schaften“ sind der entscheidende Inno- vationsmotor für Wirtschaft und Tech- nologie in den nächsten Jahrzehnten ! Das 21. Jahrhundert wird geprägt sein von neuen Prinzipien und Entwicklun- gen, die das übergeordnete Ganze als entscheidenden und allesbestimmenden Faktor zugrunde legen.

DasDasDasDasDas ganzeganzeganzeganzeganze SeinSeinSeinSeinSein sehensehensehensehensehen

Die Akademie strebt im Sinne der Ganzheitlichkeit vorrangig die Integra-

tion aller innovativen Weiterentwicklun- gen in Forschung, Lehre und Anwendung an. Dabei will dieAkademie nicht in Kon- kurrenz treten zu den vielen schon beste- henden öffentlich-rechtlichen wie priva- ten Bildungseinrichtungen. Sie wird viel- mehr die Schnittstelle für internationale Kontakte sein - die das auf diesem Gebiet bereits tradierte und bestehende Wissen sammelt, es als weiterführende Bildung in Praxis und Lehre vermittelt und es in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten in synergetische Konzep- te umsetzt. Dieses Wissen erweist sich schon jetzt als elitäres Kulturgut. Es wird ganz entscheidend die Welt der interna- tionalen Kultur, der Wissenschaft, Wirt- schaft und Technologie beeinflussen und durchdringen.

InInInInIn derderderderder LuftLuftLuftLuftLuft liegtliegtliegtliegtliegt derderderderder kulturellekulturellekulturellekulturellekulturelle

jetzt

jetzt

WWWWWandelandelandelandelandel schonschonschonschonschon jetzt

jetzt

jetzt

Stärker wahrgenommen werden heute eine ganze Reihe in diesem Sinne modern denkender Wissenschaftler aus den vergangenen Jahren und Jahrzehn- ten, die in ihren Forschungsbereichen massgebliche Impulse setzten. Dazu gehören z.B. der Physiker Fritjof Cap- ra mit seiner Definition der „Lebensnet- ze“ oder Rupert Sheldrake mit der Ent- deckung der „morphogenetischen Fel- der“. Auch der kürzlich verstorbene Physiker Burkard Heim mit seiner „Quantenfeldtheorie“, der vor einigen Jahren verstorbene Schweizer Physiker Jules Muheim mit seiner „Wechselwir- kungskosmologie“ oder der Autodidakt Gerhard Häberli mit seiner bemerkens- wertenArbeit zum Thema „Geist und Ma- terie“ gehören neben vielen anderen hier nicht genannten Forschern dazu.

SSSSStrukturvernetzungtrukturvernetzungtrukturvernetzungtrukturvernetzungtrukturvernetzung

Letztendlich geht es bei der Neuori- entierung der Wissenschaften um das Erkennen und Verstehen von Daseins- strukturen in ihren Vernetzungen und Wirkungsketten:

Kunst

Ästhetik

Kommunikation

Arbeitswelt und Beruf

Unternehmen

Gesellschaft

Politik

Wissenschaft

Umwelt

Technologie

Daseinsgestal-

tung

Körper

Geist

Seele

Schick-

sal

Lebenssinn

Persönlichkeit

Fa-

milie

Gesellschaft

Staat

Kosmos

Alles wird mit allem auf den unter- schiedlichsten Ebenen in unterschiedli- cher Impulsstärke vernetzt. Die Akade- mie möchte gerade hier ansetzen. Sie soll in Zusammenarbeit mit Wissen- schaftlern die Grundlagen und Voraus- setzungen erarbeiten und bereitstellen, um die Welt letztendlich als ein interak- tives, hochkomplexes Netzwerk zwi- schen Mensch und Natur besser ver- stehen zu können.

EthikEthikEthikEthikEthik vermittelnvermittelnvermittelnvermittelnvermitteln

Dazu gehört das Wissen um ethi- sche Grundsätze für jede Ebene, ver- bunden mit einem ganzheitlichen Men- schenbild. Der Respekt und die Ach- tung den Mitmenschen gegenüber muss offensichtlich gelehrt und erlernt wer- den. Denn das Rechts- und Unrechtsbe- wusstsein ist heute in Verbindung mit ethischem Handeln nur noch rudimen- tär entwickelt. Was uns der Holocaust lehrte: Gelinde gesagt, selbst Menschen mit guter wissenschaftlicher Bildung können unter einem eklatanten Mangel an Ethik und Respekt für den Anderen leiden. An den Universitäten wird vorrangig die fachliche Kompetenz gelehrt. Meist nur improvisiert wird die methodische Kompetenz von den Studenten selbst er- worben. Deshalb hat die Akademie u.a. auch den Schwerpunkt der ethischen und menschenverantwortlichen Kompe- tenz im Akademie-Veranstaltungsplan. Dort soll die Entwicklung „vom Ich über das respektierte Du zum geachte- ten Wir“ erfahrbar gemacht werden. Aber nicht nur dort:

Die Akademie möchte sich deshalb auch besonders im Bereich von Ethik und Kultur engagieren. Es sollen dabei insbesondere Kunst- und Musikveran- staltungen angeboten werden, damit an- gehende Wissenschaftler sich über diese Synergiefunktion auf verschiedenen Ebenen auch für ethisches Denken sen- sibilisieren können.

BeispielBeispielBeispielBeispielBeispiel naturkonformenaturkonformenaturkonformenaturkonformenaturkonforme MedizinMedizinMedizinMedizinMedizin

Gesellschaftliche und kulturelle Ver- änderungen sollen erfasst werden und die Akademie beabsichtigt, gestaltend daran mitzuwirken. BesondereAufmerk- samkeit wird der naturkonformen Medi-

Europäische Akademie Neue Wissenschaft und Ethik

zin gewidmet. Sie kann sich mit ihren be- währten Methoden sehr weit an die Na- turgesetzlichkeit annähern und zu hoher Effizienz beitragen.

FührungswissenFührungswissenFührungswissenFührungswissenFührungswissen ----- derderderderder ErfolgsfaktorErfolgsfaktorErfolgsfaktorErfolgsfaktorErfolgsfaktor

Wissenserneuerung hat in der heuti- gen Wirtschaft einen sehr hohen Stel- lenwert. Gerade in wissensintensiven Wirtschaftsbereichen - wie Beratung, Hightech, Kommunikation u.a. ist Wis- senserneuerung ein permanenter Prozeß und kann für den Erfolg eines Unterneh- mens entscheidend sein. Im Bereich der Ausbildung zu Füh- rungsverantwortlichkeit ist es das zen- trale Anliegen der Akademie, der heran- wachsenden Generation eine fachliche, methodische und sozial-ethische Kom- petenz - auch in der Funktion als Vorbild - mit auf den Weg zu geben. Die Fähig- keit weiterzubilden und Verantwortung für andere Menschen in vernetzter und ganzheitlicher Sicht übernehmen zu kön- nen, soll dazu entwickelt werden. Die seit vielen Jahren immer wieder geführten Gespräche haben gezeigt, dass die Notwendigkeit für Einrichtun- gen wie die Europäische Akademie - Neue Wissenschaft und Ethik seit lan- gem besteht. Hier und da kann man sehen, wie solche Akademien entstehen oder wie in bestehenden Einrichtungen An- strengungen unternommen werden, um solche neuen Wege zu gehen. Den- noch sind es viel zu wenige Menschen, die sich zusammenschließen, um ge- meinsam in der Potenzierung der Kräf- te das zu schaffen, was der Zeitgeist längst fordert -

die konsequente Betrachtung

des größeren Ganzen.

DornröschenDornröschenDornröschenDornröschenDornröschen schläftschläftschläftschläftschläft nichtnichtnichtnichtnicht mehrmehrmehrmehrmehr

Seit den 90-er Jahren ist der Ruf nach strategischen Forschungskonzep- ten lauter geworden. Jetzt erkennen wir:

Nichts kann nur isoliert oder linear ge- sehen werden. Dieser Bewusstseins- wandel ist fühlbar in die tägliche Reali- tät gedrungen. Klar ist, nur national-in- ternational ganzheitlich-strategische Konzepte sind überlegene Zukunftsmo- delle in Forschung, Lehre und Wirt- schaft. Hinzu kommt das ganz besondere Anliegen, ein geistig-ethisches und mo- ralisches Fundament in den Natur- und Geisteswissenschaften mit einzubezie- hen - für immer mehr Menschen jeder Herkunft und jedenAlters eine Frage von herausragender Bedeutung. Nur wenn die Wissenschaft den ganzen Menschen ein- bezieht und sich ganzheitlich orientiert, kann ihr als gesellschaftlich anerkannte Autorität eine Leit- und Vorbildfunktion weiterhin zukommen.

Der Transfer von traditionellem und Innovationswissen für Hochschulab- solventen, Nachwuchswissenschaftler, Wirtschaftsfachleute und Unternehmer ist deshalb für die Akademie eine ihrer vorrangigen Aufgaben in der Gegenwart und Zukunft.

Die Initiative soll die Gründung der Europäischen Akademie - neue Wissen- schaft und Ethik ermöglichen. SeienSeienSeienSeienSeien SieSieSieSieSie mitmitmitmitmit dabei!dabei!dabei!dabei!dabei! Fordern Sie ausführli- che Information an unter folgender Kontaktanschrift:

Initiative Gründung der Europäischen Akademie Dipl. Ing. Dieter Schall Herrenäckerstr. 5 D-76530 Baden-Baden Tel. 07221-393385 Fax 07221-393381 Email: Initiative@ingenio.de