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Bedienungsanleitung

Instruction Manual

Online USV
DSP Multipower Series
1kVA / 2kVA / 3kVA
1 Phase

DSPMP 210: 36 700 198


DSPMP 220: 36 700 199
DSPMP 230: 36 700 200
Allgemeines DE
Impressum • Installieren Sie die USV nicht in der Nähe von Anlagen,
Elektro-Automatik GmbH & Co. KG die extreme Hitze oder Feuchtigkeit erzeugen können.
Helmholtzstrasse 31-33 • Die Batterien entladen sich, wenn das Gerät längere Zeit
nicht benutzt wird. Daher sollte diese alle 2-3 Monate kom-
41747 Viersen plett geladen werden, wenn die USV nicht ständig benutzt
Germany wird. Im Dauerbetrieb werden die Batterien automatisch
geladen und überwacht.
Telefon: 02162 / 37850
Fax: 02162 / 16230
Diese USV wurde konstruiert, um Ihre Geräte vor dem breiten
Web: www.elektroautomatik.de Spektrum der netzseitigen Störeinflüsse zu schützen. Sie ist
Mail: ea1974@elektroautomatik.de der Garant für eine verläßliche, saubere und stabile Span-
nungsversorgung Ihrer Lasten und sollte daher mit Sorgfalt
installiert und gewartet werden.
© Elektro-Automatik
Nachdruck, Vervielfältigung oder auszugsweise, zweck-
entfremdete Verwendung dieser Bedienungsanleitung sind Warnung!
verboten und können bei Nichtbeachtung rechtliche Schritte Das USV-Gerät ist ein Klasse A Produkt. In einer häuslichen
nach sich ziehen. Umgebung kann das Gerät Funkstörungen erzeugen, die
eventuell besondere Maßnahmen erfordern.
• Das Gerät ist für die Aufstellung in einer überwachten
Umgebung gedacht.
• Wartung und Austausch von Batterien nur durch autori-
siertes Personal.
• Vorsicht! Batterien nicht ins Feuer werfen, sie könnten
explodieren.
Wichtige Hinweise • Vorsicht! Batterien nicht öffnen oder beschädigen. Aus-
getretene Elektrolytflüssigkeit kann zu Haut- und Augen-
reizungen führen und ist giftig.
• Um die Sicherheit in Anlagen zu gewährleisten, wo die USV
fest verdrahtet wird, ist sicherzustellen, daß die Installation • Vorsicht! Gefahr des elektrischen Schlages. Der Bat-
durch autorisiertes Fachpersonal vorgenommen wird. teriekreis ist nicht vom Wechselspannungsteil getrennt.
Berührungsgefährliche Spannung könnte zwischen Bat-
• Die USV besitzt eine interne Energiequelle (Batterie).
terieanschlüssen und Erde bestehen.
Sollte die USV eingeschaltet werden, solange keine Netz-
spannung vorhanden ist, könnte Spannung am Ausgang
anliegen.
• Stellen Sie sicher, daß der Netzanschluß korrekt geerdet ist.
• Öffnen Sie nicht das Gehäuse (außer Batteriefach). Es sind
keine für den Anwender zu benutzenden Teile im Inneren.
Versuchen Sie nicht, das Gerät selbst zu reparieren, son-
dern kontaktieren Sie Ihren Händler oder Servicepartner.
Ansonsten verlieren Sie den Garantieanspruch.
• Vergewissern Sie sich, daß die Netzspannung, mit der das
Gerät betrieben werden soll, mit der Nennspannung des
Gerätes übereinstimmt.
• Um die USV vor Überhitzung zu schützen sollten alle
Lüftungsöffnungen am Gerät sauber und frei gehalten
werden. Stellen Sie keine Dinge auf das Gerät und lassen
Sie ausreichend Abstand nächsten Wand.
• Die USV darf nur in einer Umgebung wie angegeben be-
trieben werden (0-40°C and 0-95% nicht-kondensierende
Feuchtigkeit).
• Setzen Sie das Gerät nicht direktem Sonnenlicht aus. Die
Garantie kann verlorengehen, wenn dadurch die Batterien
versagen.
• Installieren Sie die USV innen, weil sie nicht für den Betrieb
außerhalb gedacht ist.
• Staubige, Korrosion verursachende und salzige Umwelt-
einflüsse können der USV schaden.

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 3
Inhaltsverzeichnis DE
Seite
1. Allgemeines....................................................................................................................................................5
1.1 Funktionsübersicht....................................................................................................................................5
1.2 Hinweise zur Lagerung..............................................................................................................................5
2. Installation......................................................................................................................................................5
2.1 Auspacken.................................................................................................................................................5
2.2 Richtig aufstellen.......................................................................................................................................5
2.3 Netz und Last anschließen........................................................................................................................8
2.4 Externe Batterien anschließen..................................................................................................................8
2.5 Parallel-Redundanz-Betrieb......................................................................................................................8
3. Bedienelemente.............................................................................................................................................8
3.1 Frontseite...................................................................................................................................................8
3.2 Rückseite...................................................................................................................................................9
4. Anzeigen auf dem LCD-Panel......................................................................................................................10
4.1 Das Flußdiagramm..................................................................................................................................10
4.2 4.2 Die Istwerte........................................................................................................................................10
4.3 Andere Anzeigen und Fehlernummern....................................................................................................11
4.4 Symbole...................................................................................................................................................11
5. Bedienung....................................................................................................................................................12
5.1 Die Taste „ON / Alarm aus“ .....................................................................................................................12
5.2 Die Taste „OFF“.......................................................................................................................................13
5.3 Die Taste „Enter“......................................................................................................................................13
5.4 Die Taste „Function“................................................................................................................................13
5.5 Die Tasten „Up“ und „Down“ ...................................................................................................................13
6. Betrieb und Betriebsarten............................................................................................................................13
6.1 Normalbetrieb..........................................................................................................................................13
6.2 Batteriebetrieb.........................................................................................................................................13
6.3 Bypassbetrieb..........................................................................................................................................14
6.4 Frequenzwandlerbetrieb (CVCF).............................................................................................................15
6.5 Mögliche Fehler und deren Behebung....................................................................................................15
6.6 Wartung...................................................................................................................................................16
6.7 Externe Batterien.....................................................................................................................................16
6.8 Überwachung der USV mit einem PC.....................................................................................................16
6.9 Notabschaltungskontakt EPO..................................................................................................................16
7. Konfiguration................................................................................................................................................17
8. Optionale Komponenten..............................................................................................................................17
9. Fehlerbehandlung........................................................................................................................................18
10. Sonderfunktionen.........................................................................................................................................18
11. Batterieaustausch........................................................................................................................................19
12. Technische Daten.........................................................................................................................................20

Bedienungsanleitung
4 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE
1. Allgemeines 1.2 Hinweise zur Lagerung
Bei Lagerung in einer Umgebung mit normalem Klima
1.1 Funktionsübersicht und Nichtgebrauch des Gerätes sollten die Batterien
• Das Online-Wirkungsprinzip des Gerätes versorgt alle 3 Monate für 12 Stunden geladen werden. Bei
selbst kritische Lasten dauerhaft mit einer stabilen, Umgebungsklima mit erhöhten Temperaturen ist diese
gefilterten reinen Sinus-Wechselspannung. Prozedur alle 2 Monate zu wiederholen.
• Die 20kHz PWM Topologie erreicht eine exzellente
Leistung. Der hohe Scheitelfaktor kann hohe Ein- 2. Installation
schaltströme von Lasten verarbeiten, ohne daß dazu
die Geräteausgangsleistung erhöht werden müßte. 2.1 Auspacken
• Ein multifunktionelles LCD/LED Panel zeigt ver- 1. Die USV kann sehr schwer sein, besonders wenn
schiedene Status des Gerätes an. Unter Anderem sie mit Batterien bestückt ist. Gehen Sie daher beim
die aktuelle Betriebsart, den Gerätezustand, sowie Auspacken und Herausheben vorsichtig vor. Sie
Eingangs/Ausgangsspannung, Frequenz, Last, Ge- könnten sich verletzen.
häuseinnentemperatur sowie aufgetretene Fehler. 2. Die Plastikumhüllung, in der die USV eingepackt
• Um sich gegen Überlast zu schützen, schaltet das ist, ist sehr glatt und rutscht leicht weg. Das Gerät
Gerät automatisch in Bypass-Betrieb (falls Netz vor- könnte unversehens aus den Händen gleiten, her-
handen), wenn eine Last von >100% für 30s besteht, unterfallen und Ihnen schaden.
sowie nach 10s bei >120%. Bei >150% Last wechselt 3. Im Lieferumfang enthalten sind:
es sofort in den Bypass-Betrieb. Wenn die Überlast - Bedienungsanleitung deutsch/englisch
verschwindet, schaltet es automatisch zurück in den
- Kommunikationskabel (RS232, USB)
Normalbetrieb.
- Montagezubehör (Standfüße usw.)
• Im Falle eines Kurzschlußes am Ausgang hält die
USV den Wandlerbetrieb an und trennt den Ausgang - Netzkabel
ab, bis die Kurzschlußursache beseitigt ist. 2.2 Richtig aufstellen
• Sollte Überhitzung drohen, wird das Gerät über einen Nach dem Auspacken prüfen Sie bitte das Vorhanden-
internen Temperatursensor veranlaßt in den Bypass- sein folgender Montageteile:
Betrieb zu wechseln und bei normaler Temperatur
wieder zurück in den Normalbetrieb. A1
• Das Gerät bietet verschiedene Modi für den Normal- A4
betrieb: Normal, CVCF50 und CVCF60.
• Die DC Kaltstartfunktion ermöglicht den sicheren
Start der USV auch während eines Netzausfalls.
4 pcs 1 pcs
• Die Batterieladeeinheit überwacht und analysiert den
Ladezustand der internen und externen Batterien und
paßt die Abschaltschwelle des Tiefentladeschutzes
B1 B2
an, um die Lebensdauer der Batterien zu verlängern.
• Eine temperaturabhängige Lüfterregelung verlängert
die Lebensdauer der Lüfter und reduziert störende
Laufgeräusche.
• Falls die USV nicht richtig arbeiten sollte, kann man
an der Anzeige Fehlercodes auslesen, die auf die
mögliche Fehlerursache hinweisen und somit die 2 pcs 2 pcs
Reparaturzeit verringern.

S2 S3

6.0 8.0
±1.0mm ±1.0mm
M3 M4
8 pcs 6 pcs

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 5
Über das Gerät DE
Montage der Standfüße und Haltewinkel
Das Gerät kann horizontal oder vertikal betrieben wer- Standfüße (USV mit Batterie)
den. Für den horizontalen Betrieb wird es üblicherweise
in einen 19“ Schrank geschoben und mittels der Hal-
tewinkel (B2) fixiert. Diese sind vor dem Einschieben
zu montieren (B1, B2).
Für vertikalen Betrieb sind Standfüße (A1) vorhanden,
die an die Unterseite bzw. linke Seite des Gehäuses
montiert werden. Die Bedieneinheit kann ein Stück
herausgezogen und um 90° gedreht werden, um die
Leseposition der Anzeige an die Aufstellposition an-
zupassen.
Die mitgelieferten Montageteile sind wie folgt zu mon-
tieren:

Standfüße (Einzelgerät)

A4

A1

A1

A1

A1

B1
S3
B2

19“ Haltewinkel

90°

Bedienungsanleitung
6 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE
Einbau in Racks Nach der Aufstellung unbedingt beachten:
Nach der Montage der Haltwinkel kann die USV bzw. 1. Lassen Sie mindestens 30cm Platz hinter der Rück-
auch eventuell vorhandene Batterieerweiterungen in seite des Gerätes.
einem standard 19“-Rack eingebaut werden, wie unten 2. Vermeiden Sie eine Behinderung des Luftzuflusses
illustriert. Dabei sind die üblichen Schienen bzw. Aufla- zu den Ventilationsöffnungen am Gerät.
geflächen, die zum Rack gehören, zu benutzen, damit 3. Sorgen Sie bei der Aufstellungen für einen trockenen
das Gewicht der USV oder der Batterieerweiterung Platz. Feuchte oder zu warme Umgebungen wirken
nicht auf einem anderen Gerät aufliegt. negativ auf die Funktion des Gerätes.
4. Stellen Sie die USV nicht in der Nähe von Maschinen
oder Gegenständen auf, die Staub und ähnliches
erzeugen oder Chemikalien (Salze, entflammbare
Stoffe) benutzen/enthalten.
5. Das Gerät nie außerhalb von geschlossenen Räu-
men betreiben.

40

30%~90%

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 7
Über das Gerät DE
2.3 Netz und Last anschließen 1 LCD-Anzeige Zeigt alle wichtigen Zustände,
Die Anschlüsse für den AC-Netzeingang und den AC- Fehler und Werte an
Ausgang befinden sich auf der Rückseite des Gerätes 2 Netzspg. OK LED Zeigt an, daß Netzspannung
und sind als IEC-Steckanschlüsse konzipiert. vorhanden ist. Wenn die LED
blinkt ist die Spannung außer-
2.4 Externe Batterien anschließen halb der Toleranz
Zur Erweiterung der gegebenen Autonomiezeit können 3 Ausgang 1 LED Zeigt an, daß Spannung am
externe Batterieeinheiten angeschlossen werden. Ent- Ausgang 1 zugeschaltet ist
fernen Sie dazu die Abdeckung am Batterieanschluß
4 Ausgang 2 LED Zeigt an, daß Spannung am
(Rückseite, siehe auch 3.2 Rückseite) und verwenden
Ausgang 2 zugeschaltet ist
Sie das mitgelieferte Batterieanschlußkabel. Falls
dieses von der Länge her nicht reichen sollte, kann 5 Bypass LED Zeigt an, wenn die Bypass-
es selbstverständlich verlängert werden. Es gilt in Spannung OK ist
dem Fall den Spannungsabfall in Abhängigkeit von 6 Fehler LED Zeigt an, daß ein oder mehrere
der Leitungslänge im Batteriebetrieb unter Vollast zu Fehler aufgetreten sind
berücksichtigen! 7 ON/Alarm - Taste Dient zum Einschalten der USV
(Online) und zum Abschalten
2.5 Parallel-Redundanz-Betrieb des Alarmtons
Parallel-Redundanz-Betrieb ist mit den Modellen 1kVA 8 OFF - Taste Dient zum Ausschalten der
bis 3kVA nicht möglich. USV (nur Wandler)
9 Funktions - Taste Dient zum Aufrufen spezieller
Funktionen und Einstellungen
3. Bedienelemente
3.1 Frontseite 10 DOWN - Taste Dient zur Auswahl von Anzei-
gewerten oder, im Setup, von
Hinweis: die linke Seite der Front (wenn stehend be-
Parametern
trachtet) mit dem Bedienfeld sieht bei allen Varianten
gleich aus. Das Bedienfeld ist herauszieh- und 90° 11 UP - Taste Dient zur Auswahl von Anzei-
drehbar, um das Ablesen im horizontalen Betrieb bei gewerte oder, im Setup, zur
Einbau in 19“ Racks zu erleichtern. Änderung von Parametern
12 ENTER - Taste Dient zur Bestätigung von ge-
änderten Parametern im Setup
1 2 3 4 5 6

7 8 9 10 11 12

Bedienungsanleitung
8 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE
3.2 Rückseite 17 18 16

13 1

INTERFACE
+ G
Modell 1kVA 14 - AC OUTPUT 3 100 50
AC INPUT

15
2
EPO
G
INPUT
DC 36V
BREAKER

22 21 20 19

17 21 18 16

INPUT

13
BREAKER
+ G

INTERFACE
-

Modell 2kVA 14 G
1 2
AC INPUT
3 100 51

AC OUTPUT
DC 72V

15 EPO

22 20 19

17 24 23 21 18 16

OUTPUT BREAKER INPUT

13

AC INPUT
1/2 BREAKER
+ G

INTERFACE
-

Modell 3kVA 14 G
1 2 A B
3 100 52

AC OUTPUT
DC 72V

15 EPO

22 20 19

13 USB-Schnittstelle USB-Schnittstelle (USB 1.1) zur Kommunikation mit einem PC

14 RS232-Schnittstelle Serielle Schnittstelle zur Kommunikation mit einem PC


Eingang für Notabschaltung (EPO), Kurzschließen der beiden Pins
15 EPO-Kontakt
schaltet den Wandler sofort ab
16 Slot Für optionale Steckkarten (Dry Contact, USB etc.), siehe Abschnitt 8.
Verbindung zu externen Batteriegehäusen, mit Anderson-Steckverbinder
17 Batterieanschluß
(1phasig)
18 Netzeingang Einphasiger Anschluß für Netzeingangsspannung (Typ IEC320)

19 Ausgänge 1 Ausgänge für Lasten (IEC), nicht programmierbar

20 Ausgänge 2 Ausgänge für Lasten (IEC), programmierbar (siehe Abschnitt 10.)

21 Netzsicherung Schmelzsicherung 5x20mm (10A oder 16A)

22 Lüfter Temperaturgeregelte Lüfter, stets freihalten!

23 Sicherungen für Ausgänge 1 Schmelzsicherung 5x20mm

24 Sicherung für Ausgänge 2 Schmelzsicherung 5x20mm

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 9
Über das Gerät DE
4. Anzeigen auf dem LCD-Panel Gleichrichterspannung (Boost voltage)

4.1 Das Flußdiagramm


Das Flußdiagramm zeigt den aktuellen Betriebsmodus
bezüglich des Online-Doppelwandlers an. Normaler-
weise arbeitet die USV so, daß die Netzspannung
(LINE) in Gleichspannung (UPS) gleichgerichtet wird,
die den Wandler und die Batterien speist. Der DC/AC-
Wandler erzeugt daraus wiederum Wechselspannung,
welche am Ausgang zur Verfügung steht (LOAD). Eingangsfrequenz
Folgende Zustände können auftreten bzw. angezeigt
werden:

Bypass ist ein, Wandler aus


Manueller Bypass

Bypass ein, USV arbeitet von Gleichrichterfrequenz (Boost frequency)


den Batterien aus
Selbsttest beim Start

Wandler ein, Gleichrichtung ein,


Batterien werden geladen
Normalbetrieb
Ausgangsspannung
USV wird von Batterie versorgt,
Wandler aus
Batteriebetrieb im Standby

USV wird von Batterie versorgt,


Wandler ein
Batteriebetrieb Ausgangsfrequenz

4.2 4.2 Die Istwerte


Die Istwerte können im Normal- oder Batteriebetrieb
abgefragt werden. Mit der Taste ↓ können die anzeigba-
ren Istwerte durchlaufen werden und werden rechts im
4stelligen Zahlenfeld angezeigt. Ein Dreieck (▲) zeigt
zusätzlich am Flowchart an, wo der Wert gemessen Belastung (Load level)
wird.

Eingangsspannung am Gleichrichter

Bedienungsanleitung
10 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE
Batteriespannung Falls der Selbsttest fehlschlägt (FAIL), wird anschlie-
ßend eine Fehlernummer angezeigt. Siehe Übersicht
LINE
im Abschnitt 4.5. Bei allen anderen Fehlern, die die USV
selbst erkennen kann, wird ebenso eine Fehlernummer
angezeigt und die rote Fehler-LED leuchtet.

4.4 Symbole

LINE
Symbol
LINE Bedeutung
Innentemperatur LINE
Batterieladespannung niedrig
LINE
Batterie defekt oder fehlend

USV überlastet

Bypassfehler oder Netzüberspannung


OFF
4.3 Andere Anzeigen und Fehlernummern OFF Netzunterspannung
Selbsttest läuft (nur während Start) FAIL
OFF
OFF
FAIL Netzausfall, Ausgang aus
FAIL
OFF
FAIL
FAIL
FAIL
USV-Fehler

USV Flußdiagramm

Pfeile markieren den Ort des angezeig-


Selbsttest OK Er05 ten Meßwertes im Flußdiagramm
Er05
Er06
Er05
Er05 USV Ein- oder „Alarm aus“- Taste
Er06
Er05
Er10
Er06 USV Aus-Taste
Er10
Er06
Er06
LINE
Er11
Er10
Er11
Er10 Vorherige Seite oder Einstellung ändern
Er10
Er12
Er11
Selbsttest fehlgeschlagen
Er12
Er11 Nächste Seite
Er**
Er11
Er12
Er**
Er12
Sonderfunktionen aufrufen/beenden
Er**
Er12 Eingaben bestätigen

Er** Netzanschlußfehler

Standby (Wandler aus)

OFF
FAIL

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 11
Über das Gerät DE
4.5 Fehlercodes 5. Bedienung
Nachdem das Gerät wie vorgesehen installiert wurde,
EPO Emergency Power Off (Notabschaltung)
sollte es dauerhaft angeschlossen bleiben und mit
angeschlossenen Lasten (PC, Fax, andere Compu-
Er05 Fehler: Batterie schwach oder defekt terperipherie) laufen.
Sie können den Wandler nach Belieben ein- und aus-
Er06 Fehler: Kurzschluß am Ausgang schalten (OFF-Taste). Die internen Batterien werden
ständig überwacht und geladen, damit das Gerät stets
Er11 Fehler: Übertemperatur in Bereitschaft und voller Funktionalität bleibt und eine
maximale Überbrückungszeit erreicht werden kann.
Er12 Fehler: Überlast am Ausgang Nach dem Ausschalten geht die USV in den Standby-
Betrieb, wobei der Wechselrichter und die angeschlos-
senen Lasten abgeschaltet werden. Sollen die Lasten
Er14 Fehler: Lüfterproblem weiterhin versorgt werden, so kann das über den
manuellen Bypass geschehen, außer die USV arbeitet
Er18 Fehler: Interner Fehler als Frequenzwandler (CF50/CF60). Siehe dazu auch
die Abschnitte 6.3 und 6.4.
Fehler: Energieversorgung (Netz oder Batte-
Er24 Achtung! Datenverlust droht! Fahren Sie daher
rie) niedrig oder Batterie fehlt
PCs stets herunter, bevor Sie die USV ausschalten
Fehler: Bypassüberlastzeit überschritten oder vergewissern Sie sich, daß der Bypass-Betrieb
Er28
und Ausgang abgeschaltet einwandfrei funktioniert.
Achtung! Kein automatischer Wechsel in den
Er29 Fehler: Batterieladespannung zu hoch
Batteriebetrieb bei Netzausfall, wenn die USV im
Standby ist (Wandler aus)!!!
Er31 Fehler: Falsche DIP-Schalterstellung
5.1 Die Taste „ON / Alarm aus“
Manche Fehler entstehen durch falsche Einstellungen Die Taste „ON“ wird benutzt, um das Gerät
und können durch Ändern der Einstellungen wieder aus dem Standby oder Aus heraus einzu-
behoben werden. Andere sind hardwarebedingt und schalten. Standby bedeutet, daß Netzspan-
bewirken ein Abschalten der USV (Wandler aus). nung vorhanden, der Wandler aber nicht
gestartet ist. In diesem Zustand versorgt die USV die
angeschlossenen Lasten über eine Bypassstrecke, falls
dies für die momentan gewählte Betriebsart zulässig ist.
a) Einschalten, wenn Netz vorhanden
Zum Einschalten ist die Taste >3s gedrückt zu halten.
Die USV piept zweimal und startet normal, sofern kein
Fehler besteht. Das dauert etwa 40 Sekunden und
beinhaltet einen Selbsttest.
b) Einschalten, wenn Netz ausgefallen (Kaltstart)
Hier muß die USV zuerst „aufgeweckt“ werden. Dazu
>5s die Taste drücken, es piept daraufhin zweimal und
oFF wird angezeigt. Kurz darauf nochmal >3s die Taste
gedrückt halten und die USV startet wie in Punkt a).
Nun können auch Istwerte abgefragt werden. Wird die
Taste nicht innerhalb von 15 Sekunden nach dem Auf-
wecken gedrückt, schaltet sich das Gerät wieder aus.
Weiterhin wird die Taste benutzt, um den Alarmton, der
bei einem Fehler auftritt, abzuschalten. Dieser wird bei
einem neuen Fehler aber wieder aktiv. Der Alarmton
kann auch ganz abgeschaltet werden, mit der Option
b_oF. Siehe 7. Konfiguration.

Bedienungsanleitung
12 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE
5.2 Die Taste „OFF“ 6. Betrieb und Betriebsarten
Dient zum Ausschalten des Online-Wand-
lers. Dazu >3s gedrückt halten. Die USV 6.1 Normalbetrieb
geht danach in den Standby, wo dann nur Im Normalbetrieb wird die USV wird vom Netz ver-
noch die Batterien überwacht und geladen werden, die sorgt, der Wandler arbeitet und gibt Spannung auf
Lastausgänge sind hierbei abgeschaltet. den Ausgang. Die angeschlossenen Lasten werden
versorgt. Bei einem Fehler wie Netzausfall schaltet
Achtung! Falls im Standby ein Netzausfall auftritt,
die USV ohne Unterbrechung auf Batteriebetrieb. Die
wechselt die USV nicht in den Batteriebetrieb.
Arbeitsweise der USV bei normalen Bedingungen wird
Ist die USV beim Ausschalten im Batteriebetrieb schal- im Bild unten dargestellt.
tet sie sich komplett ab. Das heißt, die Verbraucher sind
Ist die Netzspannung innerhalb des normalen Berei-
dann sofort ohne Spannungsversorgung.
ches, wird sie gleichgerichtet und zu einem Teil an die
5.3 Die Taste „Enter“ Ladeeinheit gegeben, die damit die Batterien lädt, und
zum anderen Teil an den Wechselrichter. Der Wechsel-
Dient zum Bestätigen der Speicherung
richter erzeugt daraus wieder Wechselspannung und
(SAvE) im Setup sowie zur Aktivierung des
versorgt die angeschlossenen Lasten. Dies wird durch
Kalibriermodus‘.
das Flußdiagramm (siehe Abschnitt 4.1) angezeigt.
5.4 Die Taste „Function“ Um im Normalbetrieb zu arbeiten, muß die USV mit
der ON-Taste gestartet werden (siehe 5.1). Folgende
Dient zum Aufrufen der Einstellung für den Hinweise sind zu beachten:
Alarmton und zum Abfragen der USV-Ein-
stellungen bezüglich Ausgangsspannung - der Normalbetrieb startet nicht automatisch
und -frequenz usw. Der erste Druck auf die Taste zeigt - Istwerte sind nur im Normal- bzw. Batteriebetrieb
die zuletzt gewählte Einstellung für den Alarmton, die abfragbar
man hier mit der Taste ↑ ändern kann. Der nächste - wenn der Normalbetrieb nicht gestartet wurde, wech-
Parameter ist für den Selbsttest, der tnon anzeigt, selt die USV bei Netzausfall nicht in Batteriebetrieb
wenn der Selbsttest nicht läuft. Mit ↑ wird ein Selbsttest
von hier aus manuell gestartet. Nach erfolgreichen 6.2 Batteriebetrieb
Test wird Ok eingeblendet. Weitere Parameter werden
Die Arbeitsweise der USV bei Netzausfall ist im oberen
mit der Taste ↓ nur angezeigt, können hier aber nicht
Bild auf der nächsten Seite dargestellt.
geändert werden.
Wenn die Netzversorgung ausfällt oder die Netzspan-
5.5 Die Tasten „Up“ und „Down“ nung auf einen Wert außerhalb des Nennbereiches
Die Taste ↓ (nach unten) dient stets zum gelangt, muß die USV die angeschlossenen Verbrau-
Durchlaufen von Istwerten oder Parame- cher mittels Energie aus den Batterien versorgen.
tern. Die Taste ↑ (nach oben) dient im Setup Dabei werden der AC/DC-Wandler und die Ladeeinheit
zum Ändern eines Parameters (auch beim abgeschaltet und nur der Wechselrichter versorgt, der
Alarmton bzw. Start des Selbsttests) oder die Batteriegleichspannung in Sinuswechselspannung
bei den Istwerten zum Durchlaufen der wandelt und damit die Verbraucher versorgt. Die rote
Anzeige entgegengesetzt zu ↓. Fehler-LED leuchtet auf und ein Alarm ertönt.
Dieser kann mit der ON-Taste stummgeschaltet oder
mit der Function-Taste (siehe 5.4) deaktiviert werden.

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 13
Über das Gerät DE

Der Batterieunterspannungsschutz der USV schützt 6.3 Bypassbetrieb


die Batterien vor Tiefentladung, indem er das Gerät an Bei Überlast wird zuerst automatisch in den Bypass-
einem bestimmten Entladezustand abschaltet. Vorher betrieb gewechselt. Manuelle Aktivierung ist möglich,
warnt das Gerät mit einem Fehler (Er05) vor der bald wenn der USV-Ausgang eingeschaltet ist und die Ta-
folgenden Abschaltung. Sobald die Abschaltung erfolgt,
werden die Verbraucher nicht mehr mit Spannung ver- sten und gleichzeitig für >5s betätigt werden.
sorgt und sind somit auch sofort ausgeschaltet!
Deaktivierung des manuellen Bypasses erfolgt auf die-
Um dies und einen daraus folgenden Datenverlust
selbe Weise und wechselt wieder in den Wandlerbetrieb
zu vermeiden, kann die USV von dem PC überwacht
mit Ausgang = ein.
werden, der an ihr angeschlossen ist. Die mitgelieferte
Software, zusammen mit dem beiliegenden Datenkabel Ein Überlastzustand kann durch mehrere Ursachen
für den Anschluß am seriellen Port, bieten eine Lösung. entstehen. Zum Beispiel, wenn hohe Einschaltströme
Die Software kann den PC bei Bedarf herunterfahren, beim Einschalten der Last auftreten oder das Gerät
sobald der gewählte Entladezustand der Batterien überbelastet wird. Um sich gegen Überhitzung zu
erreicht wurde. schützen, schaltet das Gerät in den Bypassbetrieb.
Bypass bedeutet, daß der Ausgang mit dem Netz-
Wenn wieder Netzspannung vorhanden ist, schaltet die
eingang verbunden und die Spannung somit nicht
USV automatisch auf Normalbetrieb zurück, sofern sie
mehr stabilisiert und optimiert wird. Je nach Höhe der
noch läuft und nicht durch Selbstabschaltung aus ist.
Überbelastung schaltet die USV früher oder später in
Die USV kann bei Netzausfall in den Batteriebetrieb ge- Bypass. Falls die USV im Batteriebetrieb überbelastet
startet werden (Kaltstart). Siehe hierzu Abschnitt 5.1b. wird, schaltet sie sofort ab. Der Bypassbetrieb wird
Folgendes ist für den Batteriebetrieb zu beachten: auch strommäßig überwacht und bei weiterer Über-
- nach einem Netzausfall und anschließender Abschal- last schaltet die USV auch diesen ab und trennt den
tung der USV wegen entladener Batterien startet die Ausgang.
USV automatisch in den Normalbetrieb
- das Setup ist nur vor dem Start in den Batteriebetrieb
erreichbar, nachdem die USV aufgeweckt wurde
- bei Batteriebetrieb gibt es keinen Überlastschutz
durch Bypass, es erfolgt sofortige Abschaltung!

Bedienungsanleitung
14 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE

Die Tabelle verdeutlicht dies: 6.5 Mögliche Fehler und deren Behebung
Wechsel Nor- Abschaltung a) Kurzschluß am Ausgang
Last
mal -> Bypass Bypassüberlast Entsteht ein Kurzschluß am Ausgang, schaltet die USV
Weitere 30s, dann Ab- den Wechselrichter ab und trennt den Ausgang durch
100% ~ 120% Nach 30s
schaltung der USV ein Relais, um sich vor Schaden zu schützen. Dies wird
Weitere 5s, dann Ab- durch die rote Fehler-LED angezeigt, ein Alarm ertönt
120% ~ 150% Nach 10s
schaltung der USV und die Anzeige zeigt Er06.
1s, dann Abschaltung Nach Beseitigung der Kurzschlußursache kann die
>150% Sofort
der USV USV sich nicht automatisch wieder einschalten. Sie
Der weite Eingangsspannungsbereich, wie in den muß manuell neu gestartet werden. Die Arbeitsweise
technischen Daten angegeben, gilt nur für den Normal- des Gerätes bei einem Kurzschluß wird im Bild oben
betrieb. Im Bypassbetrieb ist dieser kleiner. dargestellt.
b) Übertemperatur
Bei einer Überhitzung des Wechselrichters während
6.4 Frequenzwandlerbetrieb (CVCF) Normalbetriebs schaltet die USV auf Bypassbetrieb um.
Die USV-Geräte bieten die Möglichkeit als Fre- Nach Abkühlung wird automatisch zurückgeschaltet.
quenzwandler zu arbeiten. Das bedeutet, daß die Ein-
Tritt der Übertemperaturfehler im Batteriebetrieb auf,
gangsfrequenz zur Ausgangsfrequenz unterschiedlich
ertönt ein Alarmsignal, die Fehler-LED leuchtet auf und
ist, also Wandlung von 50Hz->60Hz (CF60) oder umge-
der Ausgang wird durch ein Relais getrennt.
kehrt (CF50). Dies ist sinnvoll für Anwendungen, wo die
Netzspannung mit der Ausgangsspannung gleich sein Vorsicht! Sofortiger Ausgangsspannungsabfall!
soll, die erforderliche Ausgangsfrequenz aber 60Hz Datenverlust droht! Sorgen Sie daher stets für pas-
statt 50Hz oder umgekehrt. Um den Frequenzwand- sende Belastung. Die USV ist so konzipiert, daß die
lerbetrieb zu aktivieren, lesen Sie bitte in Abschnitt 7. Nennlast im Normalbetrieb ohne Temperaturfehler
nach. Nach einer Änderung der Einstellungen bezüglich versorgt werden kann.
des Frequenzwandlerbetriebs muß die USV einmal neu d) Andere Fehler
gestartet werden.
Diverse andere Fehler werden mit Fehlercodes (siehe
Es gibt allerdings folgende Einschänkungen: Abschnitt 4.5) auf der Anzeige dargestellt. Die USV
- Kein automatischer Bypass bei Überlast und da- schaltet bei Auftreten eines Fehlers den Wandler ab
her sofortige Lastabschaltung. und versorgt die Last(en) weiterhin über den Bypass,
sofern der Fehler nicht diesen selbst betrifft oder Fre-
- Manueller Bypass ist nicht verfügbar.
quenzwandlerbetrieb eingestellt wurde. Dann erfolgt
eine sofortige Abschaltung der Ausgangsspannung.
Normalerweise reicht es, das Gerät über die OFF-Taste
auszuschalten, den „Input utility breaker“ auf der Rück-
seite zu öffnen und das Gerät danach neu zu starten.
Manche Fehler, wie z. B. Er24, erfordern den Kaltstart
in den Batteriebetrieb und den Zugriff auf das Setup,
um ggf. falsche Einstellungen zu korrigieren.

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 15
Über das Gerät DE
6.6 Wartung Dazu ist es ausreichend, die USV mittels des beige-
Die internen oder externen Batterien sind geschlos- legten Kabels am seriellen oder USB-Port des PCs
sene, wartungsfreie Batterien, die nicht regelmäßig anzuschließen, die Software zu installieren und zu
gewartet werden müssen. Nach der üblichen Lebens- konfigurieren.
dauer oder bei vorzeitiger Alterung und merklichem Das RS232-Datenkabel kann durch ein 1:1 Kabel ver-
Leistungsabfall (Überbrückungszeit zu kurz) sollten sie längert werden. Empfohlene, maximale Gesamtlänge
getauscht werden. Dies ist nur von einer autorisierten ist 10m.
Person vorzunehmen, die über die Vorgehensweise Einstellungen für die RS232-Schnittstelle
unterrichtet ist.
Die allgemeinen Einstellungen für die RS232-Schnitt-
Falls die USV längere Zeit nicht benutzt werden sollte, stelle sind wie folgt:
wird eine vollständige Aufladung der Batterien alle 2-3
Monate empfohlen, um die Lebensdauer der Batterien
zu erhalten. Baudrate 2400 bps
Datenlänge 8 bits
Der Selbsttest (siehe Abschnitt 5.4) sollte benutzt Stopbits 1
werden, die Batterien in regelmäßigen Abständen zu Parität keine
überprüfen und ggf. zu tauschen.
Alte Batterien sind vom Anwender oder vom Kun- Pinbelegung der RS232-Buchse
dendienst gemäß den bekannten Umwelt- und
Entsorgungsbestimmungen zu entsorgen.
5
6.7 Externe Batterien 9 4
Pin 3: RS232 Rx
8
Die USV-Versionen der Serie DSP Multipower ohne 7
3 Pin 2: RS232 Tx
2
interne Batterien werden „power only module“ genannt 6
1 Pin 5: Ground
und erfordern zwangsweise den Anschluß von exter-
nen Batterien, vorzugsweise in Batteriegehäusen. Bei
diesen Modellen liegt ein Batterieanschlußkabel bei. Es
müssen immer 3 Batterien in Reihe geschaltet werden
(36V Batteriespannung). Der Anschluß befindet sich 6.9 Notabschaltungskontakt EPO
auf der Rückseite hinter einer Abdeckung. Dieser dient zur Notabschaltung des Gerätes in jedem
Der interne Batterielader hat eine Leistung von etwa Betriebszustand (Kontakt kurzschließen). Dabei wird
460W und kann nur Batterien bis 25Ah ausreichend der Ausgang spannungsfrei geschaltet und die Anzeige
schnell laden. Für eine größere Anzahl Batterien (par- zeigt den Fehler EPo und es ertönt ein Alarm. Nach der
allel oder mehrere Batteriegehäuse) oder welche mit Notabschaltung muß die USV resettet werden, indem
höherer Kapazität wird die Verwendung des optional die USV mit der OFF-Taste ausgeschaltet und der
erhältlichen, externen Lademoduls mit 1000W Leistung „Input utility breaker“ betätigt wird.
empfohlen. Dieses benötigt eine eigene Stromversor-
gung und kann ggf. in ein Batteriegehäuse integriert
werden erweitert werden um die Überbrückungszeit
zu verlängern.
Wenden Sie sich bitte an ihren Lieferanten um die
Verfügbarkeit von externen Batteriegehäusen sowie
deren Bestückung anzufragen.

6.8 Überwachung der USV mit einem PC


Um einen Datenverlust durch automatische Selbst-
abschaltung bei zu niedrigem Batterieladezustand
zu vermeiden kann die USV von einem PC und der
kostenlos herunterladbaren Software „UPS Communi-
cator“ (www.elektroautomatik.de) überwacht werden.
Die Software warnt bei niedrigem Batterieladezustand
und u. A. kann den PC rechtzeitig herunterfahren oder
eine bestimmte Person per E-Mail benachrichtigen.

Bedienungsanleitung
16 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE
7. Konfiguration oA 0% Hiermit kann die Ausgangsspannung
Die Konfiguration wird über das Bedienfeld erledigt. etwas angehoben bzw. gesenkt werden,
Zugriff nur im Onlinebetrieb (Anzeige zeigt on oder im Bereich von -3%...0...3%.
Istwert). Folgende Vorgehensweise:
1. Drücken Sie die Tasten ON und ↓ gleichzeitig für
>3s, die USV piepst daraufhin zweimal.
 Speichern nicht vergessen!
2. Wählen Sie mit der Taste ↓ den gewünschten
Parameter. Mehrmaliges Drücken durchläuft alle
8. Optionale Komponenten
Parameter und rotiert wieder vom Anfang.
Folgende Optionen sind für die Serie DSP Multipower
3. Ändern Sie den Parameter wie gewünscht mit der erhältlich:
Taste ↑.
a) externe Batteriegehäuse mit verschiedenen Konfi-
4. Zum Speichern und Verlassen wählen Sie mit der gurationen.
Taste ↓ den Parameter SAvE aus und bestätigen mit
der Taste ↵. SAvE blinkt darauf mehrmals. Nach dem
Speichern ist die USV blockiert und muß komplett b) Relaiskarte
neu gestartet werden. Wechselbare Steckkarte mit folgenden potentialfreien
Zum Abbrechen und Verlassen ohne zu speichern Kontakten:
halten Sie die OFF-Taste >5s lang gedrückt. Die Pin 1 Bypassbetrieb aktiv
USV piept zweimal, ist danach blockiert und muß
komplett neu gestartet werden. Pin 2 Netzspannung OK (Schließer)

Folgende Parameter können eingestellt werden (siehe Pin 3 Netzspannung OK (Öffner)


auch Tabelle auf Seite 8): Pin 4 Wandler ein
b_on Buzzer ein bzw. aus, kann hier nicht Pin 5 Batteriespannung niedrig
geändert werden (siehe „5.4 Die Taste Pin 6 Batteriefehler
„Function““)
Pin 7 USV Alarm
tnon Selbstest aus, kann hier nicht geändert
werden (siehe „5.4 Die Taste „Function““) Pin 8 Bezug für Pins 1-7

S_Lo Wählt zulässigen Bereich für die Netzein- Pin 9 Notabschaltung +


gangsspannung bei Bypassbetrieb: Pin 10 Notabschaltung -
S_Lo = 195VAC...260VAC Die Notabschaltung wird initiiert, wenn eine Spannung
S_HI = 184VAC...260VAC von 6...25V polrichtig für mindestens 5 Sekunden an
die Pins 9 und 10 angelegt wird. Die Kontakte sind für
St03Hz Wählt zulässige Abweichung der Aus- bis zu 40VDC und 25mA geeignet.
gangsfrequenz zwischen Bypassbetrieb
und Normalbetrieb. Angabe in Hertz.
St01 = ±1 Hz zulässig c) SNMP-Adapter

St03 = ±3 Hz zulässig Optional ist eine nachrüstbare SNMP-Schnittstellen-


karte CS121BSC verfügbar, die im rückwärtigen Slot
o220V Legt die Ausgangsspannung fest. Wählbar installiert wird. Diese netzwerkfähige Karte überwacht
sind 200V, 208V, 220V, 230V und 240V. die USV selbsttätig und kann mehrere angeschlossene,
Zusammen mit dem Parameter oA 0% vernetzte PCs benachrichtigen, sich rechtzeitig herun-
(siehe unten) können Sie auch Spannun- terzufahren für den Fall, daß Überbrückungszeit der
gen abweichend von diesen Vorgaben USV nicht ausreicht. Mehr Informationen www.generex.
einstellen. de, unter „USV Management“.
norL Wählt die Wandlerbetriebsart:
norL = Normalbetrieb
cF50 = 50Hz Ausgangsfrequenz
cF60 = 60Hz Ausgangsfrequenz
Achtung! Vor dem Einstellen einer an-
deren Ausgangsfrequenz unbedingt Ab-
schnitt 6.4 lesen!

Bedienungsanleitung
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Stand: 10.03.2017 17
Über das Gerät DE
9. Fehlerbehandlung Dafür kann von der Webseite www.elektroautomatik.de
Sollte sich die USV während des Betriebes plötzlich unter DOWNLOADS->USV kostenlos ein „UPS Setting
unnormal verhalten, prüfen Sie bitte ob eine der in der tool“ heruntergeladen werden.
unten stehenden Tabelle augeführten Situationen vor-
handen ist. Sollte das Problem dadurch nicht zu lösen
sein, kontaktieren Sie Ihren Lieferanten bzw. einen
instruierten Servicetechniker.
Bei manchen Fehlern blockiert sich die USV und zeigt
nur noch „LINE OFF“ in der Anzeige. Danach muß sie
komplett neu gestartet werden, indem sie mittels OFF-
Taste ausgeschaltet und dann vom Netz getrennt wird.
In folgender Auflistung werden mögliche Lösungen
für diverse Fehler genannt. Die Fehlercodes sind im
Abschnitt 4.5 beschrieben.
Fehler Anzeige Lösung
rote Prüfen Sie die Verbindung zu den
Fehler-LED externen Batterien und die Bat-
leuchtet Er05, , teriespannung, ggf. laden Sie die
Batterien mind. 8h, ohne Last an
der USV
Stellen Sie sicher, daß keine Über-
Er06, Er12, last vorliegt und die angeschlos-
senen Lasten keine zu hohen
Er28, Einschaltströme erzeugen, die den
Selbstschutz der USV auslösen.
Notabschaltung wurde ausgelöst,
EPO bitte entfernen, damit USV wieder
arbeiten kann
Sorgen Sie für saubere Lüftungs-
schlitze, ausreichend Luftzufuhr
Er11
und normale Umgebungstempe-
ratur
Prüfen Sie nach, ob die Lüfter lau-
fen und nicht eventuell durch einen
Er14
Gegenstand von außen blockiert
werden
Stellen Sie sicher, daß der Bypass
Er24 keine Spannung hat und starten Sie
die USV neu
Kein Falls nach 8h Laden die Batterien
Batteriebe- immer noch zuwenig Backupzeit
trieb oder liefern, kontaktieren Sie Ihren Kun-
Backupzeit dendienst oder Händler zwecks
zu kurz Austausch
USV vom Netz trennen und neu
starten. Falls der Fehler weiterhin
USV ist LINE OFF
besteht, Kundendienst bzw. Händ-
blockiert ler kontaktieren.
Netzstecker drehen

10. Sonderfunktionen
Die USV-Einheit ist mit zwei programmierbaren Aus-
gängen für nicht kritische Lasten versehen. Diese
Steckbuchsen können während des Batteriebetriebs
deaktiviert oder zeitgesteuert werden, um die Qualität
der Stromversorgung für die Lasten zu gewährleisten,
die am meisten kritisch sind.

Bedienungsanleitung
18 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
Über das Gerät DE
11. Batterieaustausch

Schritt 1

Schritt 2

Schritt 3

Schritt 4

1 kVA

2/3 kVA

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DSP Multipower Serie 1-3kVA
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12. Technische Daten

DSPMP 210 DSPMP 220 DSPMP 230


Eingangsdaten
Eingangsspannung 1ph 220/230VAC nominal, 180 - 280VAC bei Vollast, 160 - 280VAC bei 50% Last
Frequenz 45-65Hz
Leistungsfaktor 99%
Absicherung 10A 10A 16A
Ausgangsdaten
Ausgangsspannung echter Sinus, 230VAC ±2%, wählbar 220/230/240V
Frequenz 50/60Hz +0,2%
Scheinleistung 1kVA 2kVA 3kVA
Wirkleistung 800W 1600W 2400W
Reaktionszeit 0ms
Spannungsdifferenz <1% bei 0...100% Last
Leistungsfaktor cosφ=0,8
Klirrfaktor (THD) <3% für lineare Lasten, <5% für nicht-lineare Lasten
Überlastkapazität 100%-120% für 30s, 120%-150% für 10s
Wirkungsgrad
Netzbetrieb ~85% ~85% ~88%
Batteriebetrieb ~83% ~83% ~85%
Batterie
Spannung 36V 72V
Aufladezeit 4-6h (auf 90% Kapazität)
Wartungsfreie Trockenbatterie, Wartungsfreie Trockenbatterie, Wartungsfreie Trockenbatterie,
Typ
3 x 12V/7Ah 6 x 12V/7Ah 6 x 12V/9Ah
Überbrückungszeit (70% Last) 10min. 10min. 8min.
Schutz / Filterung
Gerät Überlast, Kurzschluß, Tiefentladung, Überhitzung
Anzeige
Zustands-Anzeigen Netz OK, Batteriebetrieb, Bypass-Betrieb, Fehler, Überlast, Batteriespg., Batterie defekt
Parameter auf LCD Eingangs-/Ausgangsspg., Eingangs-/Ausgangsfrequenz, Batteriespg., Last in %
Umgebung
Geräuschentwicklung <50dBA bei / at 1m
Umgebungstemperatur 0°C - 40°C (20...25°C empfohlen für längere Batterielebensdauer)
Feuchtigkeit 20 - 80%, nicht kondensierend
Kommunikation
Port RS232, USB 1.1 und Steckplatz für div. Karten
Mechanik
Gewicht 16kg 29kg 30kg
Abmessungen (BxHxT) 440 x 88 (2HE) x 405 mm 440 x 88 (2HE) x 650 mm
4x 10A IEC320-C13,
Lastanschlüsse 6x 10A IEC320-C13
1x 16A IEC320-C19
Normen
Sicherheit EN 62040-1
EMV EN62040-2 Class A
Sonstige EN62040-3

Bedienungsanleitung
20 Stand: 10.03.2017
DSP Multipower Serie 1-3kVA
General EN
About & Copyright
Elektro-Automatik GmbH & Co. KG Important notes
Helmholtzstrasse 31-33
41747 Viersen • To ensure safety in all applications where an UPS is
hard- wired to the mains supply, ensure that the system is
Germany
installed by authorised staff.
Phone: +49 2162 / 37850 • Some UPS models have their own internal energy source
Fax: +49 2162 / 16230 (battery). Should the UPS be switched on when no AC
power is available, there could be voltage at the output
Web: www.elektroautomatik.de terminals.
Mail: ea1974@elektroautomatik.de • Make sure that the mains supply socket is correctly ground-
ed.
• Do not open the case (except battery compartment) as
© Elektro-Automatik
there are no serviceable parts inside. Do not try to repair the
Reprint, duplication or partly, wrong use of this user unit yourself, contact your local supplier or your warranty
instruction manual are prohibited and might be followed will be void.
by legal consequences. • Please make sure that the input voltage of the UPS match-
es the mains supply voltage.
• To prevent any overheating of the UPS, keep all ventilation
openings free from obstruction and do not store things on
top of the UPS. Keep the UPS at least 30cm away from
the wall.
• Make sure the UPS is installed within an environment as
Warning! specified (0-40°C and 0-95% non-condensing humidity).
This is a Class A UPS product. In a domestic environment, • Do not install the UPS in direct sunlight. Your warranty may
this product may cause radio interference in which case the be void if the batteries fail.
user may be required to take additional measures.
• Install the UPS indoors as it is not designed for outdoor
• It is intended for installation in a controlled environment. installation.
• Servicing of batteries should be performed or supervised • Dusty, corrosive and salty environments can do damage
by personnel instructed about batteries and the required to UPS.
precautions. Keep unauthorised personnel away from • Install the UPS away from objects which produce extreme
batteries. heat and areas that are extremely wet.
• Caution! Do not dispose batteries into fire. They might • The batteries will discharge naturally if the system is not
explode. used for a longer time so they should be recharged every
• Caution! Do not open or mutilate the battery or batteries. 2-3 months, if the UPS is not used. If this is not done, then
Released electrolyte is harmful to the skin and eyes. It the warranty will be void. When installed and being used,
might be toxic. the batteries will be automatically recharged and kept in
• Caution! Risk of electric shock – the battery circuit is not top condition.
isolated from AC. Hazardous voltage might exist between
battery terminals and ground.
This UPS has been designed and constructed to protect your
assets from the wide range of fluctuations and distortions
experienced on power lines today. It is your insurance for
reliable, clean and stable voltage supply and it is worth taking
care to install the system correctly and to have it maintained
regularly by your local distributor.

Instruction Manual
DSP Multipower Series 1-3kVA
Date: 03-10-2017 23
Table of contents EN
Page
1. General........................................................................................................................................................25
1.1 Feature list...............................................................................................................................................25
1.2 Storage instructions.................................................................................................................................25
2. Installation....................................................................................................................................................25
2.1 Unpacking................................................................................................................................................25
2.2 2.2 Placement..........................................................................................................................................25
2.3 Mains and load connection......................................................................................................................28
2.4 Battery connection...................................................................................................................................28
2.5 Parallel redundancy operation.................................................................................................................28
3. Operating elements......................................................................................................................................28
3.1 Front side.................................................................................................................................................28
3.2 Rear side.................................................................................................................................................29
4. Items on the LCD display.............................................................................................................................30
4.1 The flow chart..........................................................................................................................................30
4.2 4.2 Actual values.....................................................................................................................................30
4.3 Other items and error codes....................................................................................................................31
4.4 Symbols...................................................................................................................................................31
4.5 Error codes..............................................................................................................................................32
5. Handling.......................................................................................................................................................32
5.1 Key „ON / Alarm off“ ...............................................................................................................................32
5.2 The key „OFF“.........................................................................................................................................33
5.3 The key „Enter“........................................................................................................................................33
5.4 The key „Function“...................................................................................................................................33
5.5 The keys „Up“ and „Down“ .....................................................................................................................33
6. Operation and operation modes...................................................................................................................33
6.1 Normal operation.....................................................................................................................................33
6.2 Battery operation.....................................................................................................................................33
6.3 6.3 Bypass operation...............................................................................................................................34
6.4 Frequency converter operation (CVCF)..................................................................................................35
6.5 Maintenance............................................................................................................................................36
6.6 External batteries.....................................................................................................................................36
6.7 Monitoring the UPS with a PC.................................................................................................................36
6.8 Emergency power off contacts (EPO).....................................................................................................36
7. Configuration................................................................................................................................................37
8. Optional components...................................................................................................................................37
9. Trouble-shooting..........................................................................................................................................38
10. Special functions..........................................................................................................................................38
11. Exchanging batteries....................................................................................................................................39
12. Technical specifications................................................................................................................................40

Instruction Manual
24 Date: 03-10-2017
DSP Multipower Series 1-3kVA
About the device EN
1. General 1.2 Storage instructions
If stored in an environment with normal climate and if
1.1 Feature list not used, the batteries should be charged every three
• The online working principle of the device ensures months for about 12 hours. At climate with higher tem-
permanent supplement of even critical loads with a peratures, it is required to repeat the procedure every
stable, filtered pure sine wave voltage. two months.
• The 20kHz PWM topology achieves an excellent
performance. Due to a high crest factor the UPS can 2. Installation
handle loads with high inrush currents without the
requirement of increasing the output power. 2.1 Unpacking
• A multifunctional LCD/LED panel displays various 1. The UPS can be very heavy, especially if equipped
status of the device, for example the operation mode, with batteries. Please take special care when
the general condition as well as input/output voltage, unpacking and lifting the device. You might harm
input/output frequency, load level, cabinet tempera- yourself.
ture and errors. 2. The plastic bag covering the UPS is very slippery
• In order to protect itself against overload, the UPS and may cause the device to drop of your hands
switches automatically to bypass operation (if mains and harm you.
is present) if a load of >100% persists longer than 3. Delivery includes:
30s or >120% for longer than 10s. At >150% load - User instruction manual German/English
it switches immediately to bypass. If the overload
- UPS communication cables (RS232, USB)
ceases, it changes back to normal operation.
- Assembly parts (pedestals, 19“ brackets)
• In case of a short-circuit at the output the UPS will
hold the inverter operation and cut the output as long - Mains cord
as the reason for the short-circuit is not removed. 2.2 2.2 Placement
• In case of danger of overheating, the device will detect After unpacking the assembly parts, please check for
temperature by a cabinet sensor and switch to bypass these:
operation. As soon as the temperature lowers to a
normal level it will change back to normal operation. A1
• The UPS offers multiple modes for the normal oper-
A4
ation: Normal, CVCF50 and CVCF60.
• The DC cold start feature enables the safe start of
the device even under a mains failure condition.
4 pcs 1 pcs
• The battery charger unit monitors and analyses the
charging condition of the internal and external batter-
ies and varies the threshold for the deep discharge
protection, in order to extend life of the batteries. B1 B2
• A temperature depending fan control extends the life
cycle of the fans and reduces unwanted noise.
• In case the UPS might not behave correctly the
display will show error codes which point the user to
the possible reason of the error and can thus reduce
repair or maintenance times. 2 pcs 2 pcs

S2 S3

6.0 8.0
±1.0mm ±1.0mm
M3 M4
8 pcs 6 pcs

Instruction Manual
DSP Multipower Series 1-3kVA
Date: 03-10-2017 25
About the device EN
Assembly of the pedestals mounting brackets Pedestals (UPS with battery pack)
The unit can be operated in horizontal or vertical posi-
tion. For the horizontal operation it is normally equipped
in a 19“ cabinet and fixed by mounting brackets (B2).
These have to be assembled (B1, B2) before the device
is equipped.
For vertical operation there are pedestals (A1) that can
be mounted to the left, respectively the bottom side of
the housing.
The front LED/LCD panel can be pulled and rotated by
90 degrees in order to match the reading orientation to
the device orientation.
The included assembly parts have to be mounted as
follows:

Pedestals (UPS only)


A4

A1

A1

A1

A1

B1
S3
B2

19“ mounting brackets

90°

Instruction Manual
26 Date: 03-10-2017
DSP Multipower Series 1-3kVA
About the device EN
Installation in racks After placement take care for these:
After the assembly of the mounting brackets, the UPS 1. Leave at least 30cm room behind the rear of the
and battery unit(s), if there is any, can be installed in device.
typical 19“ racks, as depicted below. Here it is impera- 2. Avoid any obstructions to the air flow into the ven-
tive to use the rails or supporting surface which belong tilation slots.
to the rack, so the weight of the UPS and battery unit(s) 3. Use a dry place for placement. Moist and heated
doesn’t rest on another device. environment will harm the device and decrease its
functionality.
4. Do not place the device in proximity of machines
and applications that use or contains chemicals,
like salts or inflamable liquids, or that emit dust and
similiar matter.
5. Never operate the device outside of closed rooms.

40

30%~90%

Instruction Manual
DSP Multipower Series 1-3kVA
Date: 03-10-2017 27
About the device EN
2.3 Mains and load connection 1 LCD display Indicates all important status
The terminals for the AC input and the AC output are and values
on the rear and are designed as IEC320 sockets. 2 Mains OK LED Indicates that mains voltage is
present. If blinking, the mains
2.4 Battery connection
voltage is out of range
In order to extend the standard backup time, external
3 Outputs 1 LED Indicates that voltage is present
battery sets (in cabinets) can be used. Connection
at output block 1
is done at the rear. Remove the lid from the battery
connector (also see chapter 3.2) and connect the ex- 4 Outputs 2 LED Indicates that voltage is present
ternal battery cabinet with the supplied cable. In case at output block 2
the cable length is not sufficient, you may of course 5 Bypass voltage Indicates that bypass voltage is
extend it. Please consider the voltage drop over the OK LED present and within range
cable in relation to the current flowing under full load
6 Error LED Indicates that one or multiple
during battery operation (mains failure)! The device
errors have occured
might not be able to deliver full power or switch off too
early because of battery threshold voltage for deep 7 ON/Alarm off key Is used to start inverter opera-
discharge protection. tion and/or to silence the alert
beeps at alarm
2.5 Parallel redundancy operation 8 OFF key Is used to shut down the invert-
Parallel redundancy is not supported for the 1-3kVA er, not the UPS
models of the DSP Multipower series.
9 Function key Is used to access special set-
tings and parameters

3. Operating elements 10 DOWN key Is used to cycle through actual


values or parameters
3.1 Front side 11 UP key Is used to cycle through actual
Note: the left side of the front (when unit is viewed values or to change parameters
upright) with the panel looks the same at all models.
The panel can be pulled out and rotated by 90° in 12 ENTER key Is used to confirm the settings
order to ease the reading of values when equipped in after using the setup menu
19“ cabinets.

Instruction Manual
28 Date: 03-10-2017
DSP Multipower Series 1-3kVA
About the device EN
3.2 Rear side 17 18 16

13 1

INTERFACE
+ G

Model 1kVA 14 - AC OUTPUT 3 100 50


AC INPUT

15
2
EPO
G
INPUT
DC 36V
BREAKER

22 21 20 19

17 21 18 16

INPUT

13
BREAKER
+ G

INTERFACE
-

Model 2kVA 14 G
1 2
AC INPUT
3 100 51

AC OUTPUT
DC 72V

15 EPO

22 20 19

17 24 23 21 18 16

OUTPUT BREAKER INPUT

13

AC INPUT
1/2 BREAKER
+ G

INTERFACE
-

Model 3kVA 14 G
1 2 A B
3 100 52

AC OUTPUT
DC 72V

15 EPO

22 20 19

13 USB interface USB 1.1 Port, type B, is used for communication with a PC.

14 RS232 Serial interface, is used for communication with a PC.


Input for emergency power off (EPO), just shorten the pins and the
15 EPO contacts
inverter is immediately shut down.
16 Slot For optional extension card (dry contact, USB etc.). See chapter 8.

17 Battery connector For connection of external battery cabinets, special connector.

18 Mains input socket Single phase mains input socket, type IEC320 (10A or 16A)

19 Outputs 1 AC outputs for loads, type IEC320, not programmable

20 Outputs 2 AC outputs for loads, type IEC320, programmable (see section 10.)

21 Input fuse Safety fuse 5x20mm (10A or 16A)

22 Fans Temperature controlled fans, always keep clean and unobstructed.

23 Output fuses for outputs 1 Safety fuse 5x20mm

24 Output fuse for outputs 2 Safety fuse 5x20mm

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DSP Multipower Series 1-3kVA
Date: 03-10-2017 29
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4. Items on the LCD display Rectifier voltage (boost voltage)

4.1 The flow chart


The flow chart indicates the current operation mode,
concerning the online double converter. Normally, the
UPS is working with double conversion, so that the
mains voltage is rectified (LINE) to DC voltage (UPS),
which feeds the inverter and the batteries. The DC/AC
inverter generates AC voltage out of DC voltage, which
is then supplied to the output (LOAD). Following status Input frequency
can be shown by the flow chart:

Bypass on, inverter off


Manual bypass

Bypass on, UPS is operating


from the batteries Rectifier frequency (boost frequency)
Self test during the start

Inverter on, rectifier on, battery


is charged
Normal operation

UPS runs from batteries, inverter Output voltage


off
Battery operation in standby

UPS runs from batteries, inverter


on
Battery operation
Output frequency

4.2 4.2 Actual values


The actual values can be queried during normal or bat-
tery operation. With the key↓ you can cycle downwards
through all actual values that can be shown in the 4
digit number field. A triangle (▲) additionally show the
location at the flow chart, where the values is meas-
ured. It corresponds to a certain part inside the UPS. Load level
Following items can be queried:

Input voltage

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30 Date: 03-10-2017
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Battery voltage In case the self test fails (FAIL) it will show an error
code, pointing to the reason. For an overview of the
LINE
error codes see chapter 4.5. Any other error which can
be identified by the UPS is also indicated by the red
error LED and an error code.

4.4 Symbols

LINE
Symbol
LINE Meaning
Cabinet temperature LINE
Battery voltage/capacity low
LINE
Battery defective or missing

UPS overloaded

Bypass error or mains supply overvoltage


OFF
4.3 Other items and error codes OFF Mains supply undervoltage
Selft test running (only during start) FAIL
OFF
OFF
FAIL Mains supply failure, output = off
FAIL
OFF
FAIL
FAIL
FAIL
UPS failure

UPS flow chart

An arrow marks the position where the


Self test OK Er05 indicated value is measured
Er05
Er06
Er05
Er05 UPS „ON/Alarm off“ key
Er06
Er05
Er10
Er06 UPS OFF key
Er10
Er06
Er06
LINE
Er11
Er10
Er11
Er10 Select previous or change parameter
Er10
Er12
Er11
Self test failed
Er12
Er11 Select next parameter
Er**
Er11
Er12
Er**
Er12
Access special functions
Er**
Er12 Submit changes

Er** Mains supply error

Standby (inverter off)

OFF
FAIL

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DSP Multipower Series 1-3kVA
Date: 03-10-2017 31
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4.5 Error codes 5. Handling
After the device has been installed, it should be perma-
EPO Emergency Power Off nently running and connected to the loads (PC, Fax,
other computer peripherals).
Er05 Error: Battery low or defective The inverter can switched on or off arbitrarily (OFF
key). The internal or external batteries are constantly
Er06 Error: Short-circuit at the output charged and supervised, in order to keep the device in
full functionality and to gain a maximum backup time.
Er11 Error: Overtemperature After switching the UPS off, it shuts the inverter down
and changes to standby, the loads are not supplied
anymore. In case it is required to continue supplying
Er12 Error: Overload at the output
the loads, manual bypass can be activated, except the
USP is running as frequency converter (CF50/CF60).
Er14 Error: Fan problem See sections 6.3 and 6.4 for more information.
Attention! Data loss imminent!! Take care to al-
Er18 Error: Internal error ways shut down PCs before switching the UPS to
standby or completely off. Or make sure that the
Er24 Error: CVCF mode active during bypass bypass operation is working perfectly and without
interruption.
Er28 Error: Bypass overload, output shut down Attention! No automatic changeover to battery
operation at mains failure if the UPS is in standby!

Er29 Error: Battery charging voltage too high 5.1 Key „ON / Alarm off“
The key „ON“ is used to start the device
Er31 Error: Internal parameter wrong from standby or from off state. Standby
means that mains voltage is present, but
the inverter is not running. In this state, the
Some errors are only caused by wrong settings and
UPS supplies the connected loads via the bypass line,
can easily be corrected. Other are caused by hardware
if allowed by the currently chosen mode (CVCF50/60
errors and lead to shut down of the UPS (inverter off).
etc.).
a) Switching the UPS on with mains present
Keep the key pressed for >3s. The UPS beeps two
times and starts normally. This takes about 40 seconds
and includes a self test.
b) Switching the UPS on without mains (cold start)
Here it is required to „wake up“ the UPS at first. To do
this, press the key for >5s, it beeps two times and oFF is
shown in the display. Press the key once again for >3s
and the UPS starts like in point a). Now you can also
query actual values. If the key is not pressed a second
time within 15 seconds, the device will switch off again.
The key is furthermore used to silence the alert beeps
that occur at an error. The next time an error occurs it
will beep again. The beeper/buzzer can also be deacti-
vated permanently with the option b_oF. See chapter „7.
Configuration“. But it is recommended to leave it active.

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32 Date: 03-10-2017
DSP Multipower Series 1-3kVA
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5.2 The key „OFF“ 6. Operation and operation modes
This key is used to shut down the inverter.
Press and hold for >3s to start the shut 6.1 Normal operation
down sequence. The UPS will then change During normal operation, the UPS is supplies by
to standby, where it only supervises and charges the mains, the inverter is working and supplying voltage
batteries, the AC outputs are not supplied in this state. to the output and thus to the loads. At a mains failure
the device will immediately switch to battery operation
Attention! If a mains failure occurs during standby, the
without any interruption of the load supply. This working
UPS will not change to battery operation!
principle is illustrated in the figure below.
If the UPS is running in battery operation while it is
If the mains voltage is within the allowed range, it is
shut off, it will completely shut down. Any loads will be
rectified and partly fed to the charger unit, which is
immediately without supply.
charging the batteries, and mainly fed to the inverter.
5.3 The key „Enter“ The inverter generates AC voltage out of the DC voltage
and supplies the loads. This is shown on the display by
This key is used to submit changes and to
the small flow chart (see chapter 4.1). In order to run
save (SAvE) parameters in the setup menu.
in normal operation the UPS needs to be started with
It is also used to activate the calibration
the ON key (see chapter 5.1).
mode.
Please consider following:
5.4 The key „Function“ - Normal operation does not start automatically
This key is used to call the settings for the - Actual values can only be queried in normal or battery
buzzer and to query the UPS settings re- operation
garding output voltage, frequency etc. The
first press shows the currently chosen setting buzzer, - If normal operation is not started, the UPS will not
which can be changed with the ↑ key. The next pa- change to battery operation at a mains failure
rameter is for the self test, which will show tnon as
long as the test is not running (default). With↑ you can
start the self test manually. If the test was successful, 6.2 Battery operation
the display shows OK. Other parameters can only be The working principle of the UPS at battery operation
queried using the ↓ key, but not be changed. is illustrated in the upper figure in the next page.
If the mains voltage is outside the allowed range of
5.5 The keys „Up“ and „Down“
fails, the UPS has to take energy from the batteries
The key ↓ (down) is always used to cycle and uninterruptedly supply t
through a list of actual values or param-
eters. The key ↑ (up) is used to change he loads. Then the AC/DC converter and the charger
parameters in the setup or for the buzzer unit are shut off and only the inverter is supplied, using
resp. to start a self test, or to cycle through the DC voltage to generate AC voltage and to supply
the actual values in reversed order to ↓. the loads. The red error LED goes on and alert beeps
are emitted. These can be silenced with the ON key
or permanently deactivated with the Function key (see
5.4).

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DSP Multipower Series 1-3kVA
Date: 03-10-2017 33
About the device EN

The battery deep discharge protection of the UPS - The setup menu is only accessible after the UPS has
protects the battery from being discharged too much been awoken and before it is (cold) started to battery
by shutting down the device after a certain battery operation
voltage (= discharge level) has been reached. The - there is no overload protection in form of switching to
device warns before the imminent shutdown with an bypass!
error (Er05). As soon as the shutdown happens, the
loads are not supplied with voltage anymore and are 6.3 6.3 Bypass operation
thus immediately shut off! In overload situations, the UPS automatically switches
In order to prevent this and a resulting data loss, the to bypass operation. Manual activation of the bypass
UPS can be monitored by the PC it is connected to. The is possible if the output is switched on and by pressing
included software, in combination with the data cable
the buttons and simultaneously for >5s.
for connection to the serial port, offers a solution. The
software can shut down the PC if necessary, as soon Deactivation is done the same way and switched to
as a selectable battery level has been reached. inverter operation with output = on.
If mains supply returns, the UPS will automatically An overload situation can be caused by several rea-
switch back to normal operation, in case it has not shut sons. For example, if high inrush currents are occur
down itself because of empty batteries. when the load is switched on or the device is loaded
The UPS can also be started during a mains supply beyond the nominal power. In order to protect itself
failure (cold start). See chapter 5.1b. from overheating and damage, the device switches
to bypass operation. Bypass means, that the output
Please consider following:
is connected to the mains input and the voltage is
- After a mains failure and subsequent shutdown of not stabilised and optimised anymore. Depending on
the UPS because of empty batteries, the UPS will the overload level the switchover to bypass happens
automatically start to normal operation sooner or later. In battery operation there is no bypass
available, so that no overload protection is offered.
If the overload continues during bypass operation, the
UPS will cut the output after a certain time.

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34 Date: 03-10-2017
DSP Multipower Series 1-3kVA
About the device EN

The table illustrates this: 6.5 Possible errors and their elimination
Switchover Nor- Shutdown a) Output short-circuit
Load
mal -> Bypass Bypass overload If a short-circuit occurs at the output, the UPS will shut
Another 30s, then down the inverter and cut the output by a relay in order
100% ~ 120% After 30s
shutdown of the UPS to protect itself from damage. This is indicated by the
Another 5s, then red error LED, alert beeps and displayed as error Er06.
120% ~ 150% After 10s
shutdown of the UPS After the cause of the short-circuit has been removed,
After 1s, then shut- the UPS can not switch on automatically! It has to
>150% Immediately
down of the UPS be started manually. The working principle during a
The wide input voltage range, as given in the technical short-circuit error is illustrated in the figure above.
specifications, only applies for normal operation. In b) Overtemperature
bypass operation it is smaller.
If the inverter is overheated during normal operation,
6.4 Frequency converter operation (CVCF) the device will switch to bypass operation and switch
The UPS offers the possibility to operate as a frequency back to normal operation after cooling down again.
converter. It means, that the output frequency will be If the overtemperature error occurs during battery
different to the input frequency, ergo conversion from operation, the error LED will light up, alert beeps are
50Hz->60Hz (CVCF60) or vice versa (CVCF50). This emitted and the output is cut by a relay (static switch).
can be necessary for certain applications where the Caution! Immediate output voltage drop! Data loss
output voltage shall be the same as the mains voltage, imminent! Always care for correct load. The UPS
but the required frequency 60Hz instead of 50Hz or vice is designed to handle the nominal power during
versa. See chapter 7. for the activation of the frequency normal operation without experiencing tempera-
converter mode. It is required to restart the UPS after ture errors.
changing the output frequency.
d) Other errors
Following restrictions apply:
Various other errors are displayed with an error code
- No automatic bypass at overload and thus imme- (see chapter 4.5) on the LCD panel. If errors occur the
diate load cut-off UPS shuts down the inverter and continues to supply
- Manual bypass is not available the load(s) via the bypass line, as long as the error is
not related to the bypass line itself or the UPS is running
in frequency converter mode (CVCF). An immediate
shutdown of the output voltage is resulting. Normally,
it is sufficient to switch off the device by the OFF key
and to reset the UPS by switching off the „Input utility
breaker“ at the rear and to restart the UPS as usual.
Some errors, like for example Er24, require to start the
device from batteries (cold start, input CB off), in order
to access the setup menu and to correct possibly wrong
settings that may have caused the error.

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Date: 03-10-2017 35
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6.5 Maintenance Settings for the RS232 interface
The internal or external batteries are sealed, main- The common settings for the RS232 interface are as
tenance-free batteries, which are not required to be follows:
checked electrically and regularly. After the usual
lifespan or premature ageing and capacity loss (backup
Baud rate 2400 bps
time too short), they are intended to be replaced. This Data length 8 bits
should only be done by authorised persons that are Stop bits 1
instructed about the procedure. Parity none
In case the UPS is not used for a longer time we rec-
ommend to completely charge the batteries every 2-3 Pin assigment of the RS232 port
months, in order to keep them in best condition.
The self test (see chapter 5.4) can be used to check
the batteries from time to time and replace any of them 9
5
Pin 3: RS232 Rx
4
if necessary. 8
3 Pin 2: RS232 Tx
7 2
Used batteries have to be disposed by the user 6 Pin 5: Ground
1
according to the prevailing environmental and
disposal provisions.

6.6 External batteries


The UPS models of the DSP Multipower series with- 6.8 Emergency power off contacts (EPO)
out internal batteries are called „power only module“ This input is used to perform an emergency shutdown
and compulsorily require the connection of external of the UPS at any time and state by just shorten the
batteries, preferably in battery cabinets. That‘s why two pins. The device cuts off the output and indicates
these models include a battery connection cable. For the error EPo and alert beeps are emitted. After this
this UPS type, 3 batteries in serial connection are used shutdown the UPS needs to be reset by shutting it
(36V battery voltage). The connector is located on the down with the OFF key and switching the „Input utility
rear behind a small lid. breaker“ off.
The internal battery charger has a power of around
460W and can only charge batteries up to 25Ah in a suf-
ficient way. For a higher number of batteries (parallel or
multiple battery cabinets) or some with higher capacity
we strongly recommend the use of the optionally avail-
able, external 1000W charger unit. This unit uses its
own mains supply and can be integrated into a battery
cabinet, to charge additional batteries and to extend
the backup time. Plase contact you dealer in order to
ask for the availability of external battery cabinets and
their backup time and battery number.

6.7 Monitoring the UPS with a PC


In order to prevent data loss by automatic shutdown
of the UPS caused by empty batteries, the UPS can
be monitored by a PC (Windows or Linux) with free-of-
charge software “UPS Communicator” which is obtain-
able as download from www.elektroautomatik.de. This
software is able to warn at low battery capacity and to
shutdown the PC in time, before any sudden data loss
occurs, or to alert a certain person via e-mail.
All you to do is to connect to PC with the UPS via the
supplied data cable (RS232 or USB) and to install, run
and configure the software. The RS232 cable can be
extended by a 1:1 extension cable, but we recommend
not to exceed a total length of 10m.

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36 Date: 03-10-2017
DSP Multipower Series 1-3kVA
About the device EN
7. Configuration 8. Optional components
The configuration is done via the front panel. Entering Following components are optionally available for the
the setup menu is only possible in online mode (on). DSP Multipower series:
Following procedure: a) external battery cabinets in various configurations.
1. Keep pressing the keys ON and ↓ for >3s, the UPS
will beep two times.
b) Relay card, exchangeable slot card with these dry
2. Select the parameters with ↓ and cycle through them. contacts:
3. Change the selected parameter with the ↑ key. Pin 1 Bypass operation active
4. To save and exit select parameter SAvE and confirm Pin 2 Mains OK (maker)
with the key ↵. SAvE will blink several times. After
saving the UPS is blocked and needs to be com- Pin 3 Mains OK (breaker)
pletely restarted. Pin 4 Inverter on
To abort and exit without saving press and hold the Pin 5 Battery voltage low
OFF key for >5s. The UPS will beep two times and Pin 6 Battery error
will be blocked so it needs to be restarted completly.
Pin 7 UPS alarm
Following parameter can be set/changed (also see
table on page 32): Pin 8 Reference for pins 1-7

b_on Buzzer on or off, can not be changed here Pin 9 Emergency shutdown + (input)
(see chapter 5.4 about the function key) Pin 10 Emergency shutdown - (input)
tnon Self test off, can not be changed here (see The emergency shutdown is initiated by putting a
chapter 5.4 about the function key) voltage of 6...25V with correct polarity for at least 5
S_Lo Selects the allowed input voltage range seconds to pins 9 and 10. All contacts suitable for up
(window): to 40VDC and 25mA.

S_Lo = 195VAC...260VAC
S_HI = 184VAC...260VAC c) SNMP adapter

St03Hz Selects the maximum allowed frequency The SNMP interface card CS121BSC is optionally
difference between bypass and normal available and can be retrofitted into the rear expansion
operation. lost. It is used to monitor the UPS without the require-
ment of a PC and is usually connected to multiple PC
St01 = ±1 Hz allowed via the network, in order to send them a shutdown
St03 = ±3 Hz allowed signal in case the battery of the UPS runs down. More
o220V Selects the output voltage. You can information at www.generex.de, in “UPS Management”
choose between 200V, 208V, 220V, 230V
and 240V. In combination with the param-
eter oA 0% (see below) it is also possible
to set output voltages besides these given
ones.
norL Chooses the inverter operation mode:
norL = Normal operation
cF50 = 50Hz output frequency
cF60 = 60Hz output frequency
Attention! Before setting mode cF50 or
cF60 carefully read chapter 6.4!
oA 0% This parameter can be used to vary the
selected output voltage (finetuning) be-
tween -3%...0...3%.

 Do not forget to save!


Instruction Manual
DSP Multipower Series 1-3kVA
Date: 03-10-2017 37
About the device EN
9. Trouble-shooting
If the UPS malfunctions or reacts unnaturally, please
check the situation and compare it to the ones given in
the table below. In case the problem can not be solved,
please contact your dealer or service department.
Errors cause the UPS to shut down the inverter and to
show only „LINE OFF“ in the display. Then it is required
to reset the UPS completely by shutting it off with the
OFF key and disconnect it from the mains. The table list
possible solutions for various errors. The error codes
are described in chapter 4.5.
Error Display Solution
red error Check the connection to the exter-
LED is lit Er05, , nal batteries and the battery voltage
and charge the batteries if neces-
sary for at least 8h, without load.
Make sure, that the UPS is not
constantly overloaded and that the
Er06, Er12, loads don‘t create too high inrush
currents, which initiate the self
Er28, protection of the device. If an extra
bypass CB is present, check this
CB for being switched off.
Emergency shutdown has been
EPO initiated. Please remove EPO signal
and restart UPS.
Take care for clean ventilation slots
Er11 and sufficient air circulation, as well
as normal ambient temperature.
Check if the fans are turning and if
Er14
they‘re not blocked by any obstacle.
Make sure the bypass is NOT sup-
Er24 plied with mains voltage and restart
the UPS.
If the backup time remains too
No battery
short, even after the batteries have
operation or
been charged for more than 8
backup time
hours, contact your dealer or ser-
too short
vice department for a replacement.
Disconnect UPS from mains, re-
connect and start again. If the error
UPS is LINE OFF
persists, contact your dealer or
blocked service department.
Rotate mains plug by 180°

10. Special functions


The UPS unit features two programmable outlets for
non-critical loads. These outlets can be deactivated for
battery operation or temporarily deactivated to have a
higher power reserve for critical loads.
There is a software called „UPS Settings Tool“ available
for free download from www.elektroautomatik.de, in
section DOWNLOADS -> UPS.

Instruction Manual
38 Date: 03-10-2017
DSP Multipower Series 1-3kVA
About the device EN
11. Exchanging batteries

Step 1

Step 2

Step 3

Step 4

1 kVA

2/3 kVA

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Date: 03-10-2017 39
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12. Technical specifications

DSPMP 210 DSPMP 220 DSPMP 230


Input specs
Input voltage 1ph 220/230VAC nominal, 180 - 280VAC at full load, 160 - 280VAC at 50%
Frequency 45-65Hz
Power factor 99%
Fuse 10A 10A 16A
Output specs
Output voltage true sine wave, nominal 230VAC ±2%, selectable 220/230/240V
Frequency 50/60Hz +0,2%
Apparent power 1kVA 2kVA 3kVA
Real power 800W 1600W 2400W
Transfer time 0ms
Voltage drop <1% at 0...100% load
Power factor cosφ=0,8
Total harmonic distortion <3% for linear loads, <5% for non-linear loads
Overload capacity 100%-120% for 30s, 120%-150% for 10s
Efficiency
AC operation ~85% ~85% ~88%
Battery operation ~83% ~83% ~85%
Battery
Voltage 36V 72V
Recharge time 4-6h (to 90% capacity)
Maintenance-free dry type, Maintenance-free dry type, Maintenance-free dry type,
Type
3 x 12V/7Ah 6 x 12V/7Ah 6 x 12V/9Ah
Backup time (50% load) 20min. 20min. 15min.
Protection / Filtering
Device Overload, short-circuit, deep discharge, overtemperature
Display
Status symbols / LEDs Line input, backup mode, bypass, error, overload, battery level, battery bad
Parameters on LCD Input/output voltage, input/output frequency, battery voltage, load in %
Environment
Noise <50dBA bei / at 1m
Ambient temperature 0°C - 40°C (20...25°C recommend for extended battery life)
Humidity 20 - 90%, non-condensing
Communication
Port RS232, USB 1.1 and slot for various cards
Physical
Weight 16kg 29kg 30kg
Dimensions (WxHxD) 440 x 88 (2U) x 405mm 440 x 88 (2U) x 650mm
4x 10A IEC320-C13,
Load connectors 6x 10A IEC320-C13
1x 16A IEC320-C19
Standards
Safety EN 62040-1
EMC EN62040-2 Class A
Other EN62040-3

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40 Date: 03-10-2017
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Helmholtzstraße 31-33
41747 Viersen

Telefon: 02162 / 37 85-0


Telefax: 02162 / 16 230
ea1974@elektroautomatik.de
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