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Andre Scherwinski

Erste Arbeit: Grimms Lagerprozesse

Themen:
I. Grundrechenarten
II. Rechtsordnung / Rechtsgebiete / Rechtsnormen
III. Rechtssubjekte / Rechtsobjekte
IV. Rechts- / Geschäfts- / Deliktfähigkeit
V. Besitz / Eigentum
VI. Arten der Rechtsgeschäfte
VII. Vertragsarten im Überblick
VIII. Formvorschriften

I. Grundrechenarten

 Addition
 Subtraktion
 Multiplikation
 Division

Sollte sich einfach jeder noch einmal die Arbeitsblätter I Wirtschaftsrechnen


anschauen.
Und an die Bruchregeln denken!
Zu fragen gehört auch eine Antwort… mehr sage ich zu den Grundrechenarten aus
der 5ten Klasse hier nicht.

II. Rechtsordnung / Rechtsgebiete / Rechtsnormen

(Weiß nicht was ihr dazu gemacht habt ich hab nur Folgendes mitbekommen):

Es gibt 2 Rechtsnormen einmal das Privatrecht und das öffentliche Recht.

 Privatrecht:
- regelt private Rechtsbeziehungen der einzelnen Personen zueinander
- die Beteiligten stehen sich gleichberechtigt gegenüber

- BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)


- HGB (Handelsgesetzbuch)

 Öffentliches Recht
- regelt einerseits die Beziehungen einzelner Personen zum Staat und
andererseits das Verhältnis der staatlicher Organe(Institutionen) untereinander

- Beteiligte stehen in einer Ober- / Unterordungsbeziehung zueinander

- Verwaltungsrecht
- Verfassungsrecht
- Völkerrecht
- Steuerrecht
- Strafrecht
- Zivil-/ & Strafprozessrecht

29.09.2010 Copyright wie immer bei mir HF GL! Seite 1


Andre Scherwinski
Erste Arbeit: Grimms Lagerprozesse
III. Rechtssubjekte / Rechtsobjekte

(Hoffentlich kommt davon nicht so viel in der Arbeit. Am besten nur das wesentliche
lernen xD)

Hierzu gibt es eine sehr nette PDF: http://www.cloeser.org/ext/Rechtssubjekte.pdf

(Wir haben 2 Seiten (4.2 Rechtssubjekte & Objekte) dazu bekommen am besten
diese beiden lesen und versuchen zu verstehen. Werde von den beiden hier nichts
schreiben.)
Rechtliche Grundlagen
Unterscheidung zwischen Rechtssubjekten und Objekten

 Rechtssubjekte
- verfügen über Rechtsfähigkeiten(haben Rechte und Pflichten)
- Natürliche Personen
- alle Menschen
- Beginnt der Rechtsfähigkeit mit der Geburt!
- Ende der Rechtsfähigkeit mit dem TOD!
- Juristische Personen
- durch natürliche Personen gegründete Vereinigung und
Organisationen (z.B. GmbH, e.k.) Vertreten durch natürliche Personen)

- Beginn der Rechtsfähigkeit mit der Eintragung in ein öffentliches


Register(z.B. Handelsregister).
- Ende der Rechtsfähigkeit mit der Löschung aus dem Register

GANZ WICHTIG: TIERE HABEN KEINE RECHTSFÄHIGKEIT

 Rechtsobjekte
- Sachen
Körperliche Gegenstände
- Immobilien(Unbewegliche Sachen)
- Mobilien(Bewegliche Sachen)
- Vertretbare Sachen: ERSETZBAR
- Nicht vertretbare Sachen: EINMALIG NICHT ERSETZBAR
- Rechte
unkörperliche Gegenstände
(Ansprüche aller Art z.B. Forderungen, Patente, Lizenzen)

29.09.2010 Copyright wie immer bei mir HF GL! Seite 2


Andre Scherwinski
Erste Arbeit: Grimms Lagerprozesse
IV. Rechts- / Geschäfts- / Deliktfähigkeit

(Großer KLOTZ haben wir aber auch die meiste Zeit mit verbracht)

 Rechtsfähigkeit

Natürliche Personen sind alle Menschen. Soweit sie Deutsche sind, beginnt die
Rechtsfähigkeit mit der Geburt und endet mit dem Tod. Die Geburt im Rechtssinne
beginnt mit den Eröffnungswehen und ist vollendet mit dem vollständigen Austritt der
Leibesfrucht aus dem Mutterkörper, auf die Lösung der Nabelschnur kommt es nicht
an. Die Beendigung der Rechtsfähigkeit erfolgt nach verbreiteter Meinung mit
Eintreten des Hirntodes. Nach dem Tod besteht keine Rechtsfähigkeit, aber ein
postmortales Persönlichkeitsrecht.

Geschäftsfähigkeiten
 Geschäftsunfähigkeit

Minderjährige, die das 7. Lebensjahr nicht vollendet haben, sind geschäftsunfähig.


(§ 104 Nr. 1 BGB)

Wer geschäftsunfähig ist, hat nicht die rechtliche Macht, Willenserklärungen wirksam
abzugeben oder selbständig Rechtsgeschäfte zu tätigen, zum Beispiel Verträge zu
schließen oder zu kündigen. Er benötigt einen gesetzlichen Vertreter.

Kinder unter 7 Jahren können nach deutschem Recht in einem Rechtsgeschäft


gleich welcher Art nur als Bote tätig werden, sie übermitteln also auch bei
Alltagsgeschäften nur eine Willenserklärung ihres gesetzlichen Vertreters. Letzteres
können die Eltern oder ein alleinsorgeberechtigter Elternteil oder ein Vormund sein.

 Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige vom vollendeten 7. bis zum


vollendeten 18. Lebensjahr (§ 106 BGB). Die meisten Rechtsgeschäfte, die
beschränkt Geschäftsfähige schließen, sind schwebend unwirksam, wenn sie nicht
mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel die Eltern) geschlossen
werden. Die Eltern können dem Rechtsgeschäft jedoch auch nachträglich
zustimmen, d. h. genehmigen (innerhalb von 14 Tagen) (§ 183, § 184 BGB).

 Unbeschränkte Geschäftsfähigkeit

Da das BGB grundsätzlich alle Menschen als voll geschäftsfähig einstuft, regelt es
nicht konkret den Eintritt der vollen Geschäftsfähigkeit, sondern deren Ausnahmen in
§ 104, § 106 BGB. Die unbeschränkte Geschäftsfähigkeit wird somit mit Vollendung
des 18. Lebensjahres (Volljährigkeit, § 2 BGB) erreicht.

29.09.2010 Copyright wie immer bei mir HF GL! Seite 3


Andre Scherwinski
Erste Arbeit: Grimms Lagerprozesse
 Geschäftsunfähigkeit wegen psychischer Beeinträchtigung

Geschäftsunfähig sind jedoch neben Minderjährigen unter sieben Jahren auch


Personen (gleich welchen Alters), die sich in einem Zustand krankhafter Störung der
Geistestätigkeit befinden, der die freie Willensbestimmung ausschließt und seiner
Natur nach nicht nur vorübergehend ist. Willenserklärungen geschäftsunfähiger
Personen sind nichtig, also rechtlich unwirksam. Die Regelung findet sich in § 104
BGB.

§§§§§§§§§§§§§§ und Sonderfälle


Hilfe zur Lösung von Fällen in der Arbeit

 § 104 ist für Geschäftsunfähigkeit. Heißt unter 7 bzw. geistig Gestört.


 § 105 ist für den Fall, dass jemand Bewusstlos/Besoffen etwas tut er haftet in
diesem Fall nicht.
 § 106 Ist für die 7-18 Jährigen wenn dieser § sich als positiv erweist müssen
die § 107-113 beachtet werden!
 § 107 Hat der Jugendliche eine Einwilligung der Gesetzlichen Vertreter für
sein Rechtsgeschäft?
 § 108 Tritt ein wenn er KEINE EINWILLIGUNG (§ 107) hat. Der Vertreter kann
hier im nach hinein den Vertrag unwirksam machen! Oder auch zustimmen!
Jeder Verkäufer braucht diese Zustimmung!
Sollte der Jugendliche Geschäftsfähig werden in der Zeit in der er sich eine
Einwilligung holen müsste, so braucht er diese nichtmehr weil er ja ab diesem
Zeitpunkt Geschäftsfähig ist.
 § 109 Ist die Möglichkeit für den Händler im Nachhinein den Vertrag zu
Kündigen, den er mit dem Jugendlichen abgeschlossen hat. Dies kann er nur
wenn ihm zur Zeit des Abschlusses nicht bewusst war, dass der Käufer nur
beschränkt Geschäftsfähig ist.
 § 110 der Klassiker aka „Taschengeldparagraph“ erklärt sich fast von selbst…
im Rahmen des Taschengeldes dürfen beschränkt Geschäftsfähige selbst
entscheiden was sie kaufen! Aber nur in diesem Rahmen!
 § 111 … weiß ich selbst nicht 100% müsste der § für die Einseitigen
Rechtsgeschäfte sein. Beispiel: Der 8 Jährige Hugo Chandala Jeromin Frank
schenkt seinem Kollegen sein krazzes Bike… darf er nicht § 111. Anders weiß
ich das net.
 § 112 Wenn ein beschränkt Geschäftsfähiger ein Geschäft führt darf er für
dieses Geschäft ohne Einwilligung des Gesetzlichen Vertreters dinge kaufen,
Mitarbeiter einstellen und so weiter. Aber ein beschränkt Geschäftsfähiger
braucht für die Führung eine Einwilligung pipapo lalala.
 § 113 ist für die Minderjährigen die eine Ausbildung haben. Sie dürfen diese
OHNE Einwilligung Kündigen!

Nochmal zu §107 dieser Tritt auch bei einer Schenkung ein. Wichtig ist bei der
Schenkung das diese keinen Rechtlichen Nachteil( Folgekosten) verursacht.

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Deliktfähigkeit
 Deliktfähig
Sind alle Personen über 18 sie haften für Schäden die sie anderen durch
unerlaubte Handlungen zugefügt haben.
 Dekliktunfähig
- Kinder unter 7 Jahren
- Geisteskranke
- Personen die sich nicht bei Bewusstsein befinden
Sie sind für die von ihnen verursachten Schäden nicht verantwortlich
 Bedingt Deliktfähig
- Personen zwischen 7 und 18 Jahren
- Taubstumme
Diese Personen haften nur für verursachte Schäden, wenn sie die
erforderliche Einsicht haben die Folgen ihrer Handlung zu überblicken.

V. Besitz / Eigentum

Eigentum und Besitz werden sprachlich oft gleichgesetzt, sind jedoch im juristischen
und ökonomischen Kontext streng voneinander zu unterscheiden. So kann ein
Gegenstand sich vorübergehend oder auf Dauer im Besitz einer anderen Person als
des Eigentümers befinden (zum Beispiel bei einer Mietwohnung). Daneben wird der
Begriff des Eigentums umgangssprachlich auch für das Objekt des Eigentums
verwendet („Das ist mein Eigentum.“).

VI. Arten der Rechtsgeschäfte

 Einseitige Rechtsgeschäfte
Das Rechtsgeschäft kommt durch die Abgabe einer Willenserklärung zu
Stande.
- Einseitig empfangsbedürftige Willensklärung
Es kommt nur zum Rechtsgeschäft wenn die eine Willenserklärung
einem Vertragspartner zugegangen ist.
Beispiele: Mahnung, Kündigung
- Einseitig nicht empfangsbedürftige Willenserklärung
Kommt auch zustande, wenn die Willenserklärung dem Vertragspartner
nicht direkt zugeht.
Beispiel: Testament, Gründung einer Ein-Mann-GmbH

 Zweiseitige Rechtsgeschäfte
Das Rechtsgeschäft kommt durch(mindestens) zwei Willenserklärungen zu
Stande.
- Einseitig verpflichtende Willenserklärung
Nur ein Vertragspartner werden Leistungspflichten auferlegt.
Beispiel: Schenkung
- Zweiseitig verpflichtende Willenserklärung
Beiden Vertragspartnern werden Leistungspflichten auferlegt
Beispiel: Kaufvertrag, Mietvertrag, Pachtvertrag, Werkvertrag

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VII. Vertragsarten im Überblick

(Steht alles auf einem Zettel……. Es gibt Veräußerungsverträge,


Bestätigungsverträge und Überlassungsverträge ich würde das hier auch nur so
auflisten…. Hab aber keine Lust also schaut euch den Zettel an.)

VIII. Formvorschriften

(Ebenfalls ein Zettel durchlesen!!!!!!!!!)

Allgemeine Regelung

Grundsätzlich ist die Abgabe einer Willensklärung an keine besondere Form


gebunden.

Formfreiheit: Willenserklärung können in jeder Art und Weise abgegeben werden.


- Schriftlich
- Mündlich
- durch schlüssiges Handeln
- schweigend (Gilt nur für Kaufleute, die eine langfristige Geschäftsbeziehung
eingegangen sind)

z.B. Betrieb A sendet Betrieb B jeden 1. des Monats Ware zu.


- schweigen = Zustimmung
- mündlich, schriftlich widerrufen = Ablehnung

Das wars…. Mehr fällt mir nicht ein… auf den Zetteln steht aber mehr.

Ich gebe keine Garantie dafür, dass alles was hier steht richtig ist. Auch nicht dafür
das es Komplett ist. Rechtschreibung kann mich mal und Elena wird’s auch so nicht
Checken.

29.09.2010 Copyright wie immer bei mir HF GL! Seite 6