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Rene Magritte

Vortrag:

Wie ich zu diesem Thema gekommen bin:

Ich habe mich für das Thema ‚Magritte und der Surrealismus’ entschieden, weil:

Der Surrealismus: Alltägliche Dinge neu verknüpft und betrachtet, dadurch zum denken
anregt und auch weil er provozierend ist. Der Surrealismus ist nicht
langweilig, sondern bringt verborgenes in das Auge des Betrachters.
Der Surrealismus ist Anfang der 20er Jahre in Paris entstanden und aus
dem sog. Dadaismus hervorgegangen.
Zu seinen wichtigsten Vertretern gehören Max Ernst, Joan Miro, Yves
Tanguy, Salvador Dali und Rene Magritte.

Für Rene Magritte als Künstler habe ich mich entschieden, weil:

Magritte: Meiner Meinung nach einer der bedeutendsten surrealistischen Maler


ist, da er es auf das beste verstanden hat, die einfachsten Dinge nicht so
wie man sie sich vorstellt zu malen, sondern er schaffte es immer wieder
neue Kompositionen aus den Dingen und der Welt zu erschaffen.
Außerdem sind die meisten seiner Bilder für jeden verständlich, da er
eine lange philosophische Interpretation seiner Bilder selbst nicht
mochte. Magritte wollte dass sich jeder Mensch selbst seine Gedanken
zu seinen Bildern machen kann. Zudem war Magritte der Auffassung,
dass es nun wirklich schon genug Bilder gibt, er malte nicht nur um
einen schönen Sonnenuntergang zu malen, davon gab es auch damals
schon genug, sondern er wollte Anstößige, revolutionäre und auch
provozierende Bilder unter die Menschen bringen. Das fasziniert mich
und deshalb hab ich mir diesen Künstler gewählt, da ich die selbe
Auffassung habe.

Biographie:

Rene Magritte wurde am 21.November 1898 in Belgien geboren.

Schon in frühester Kindheit interessierte sich Magritte für die Kunst und besonders für die
Malerei. Er besuchte als Kind diverse Malkurse und man kann sagen dass er schon in
frühester Jugend das Glück hatte sich in dieser Hinsicht frei entfalten zu können.
Als Magritte 14 Jahre alt ist begeht seine Mutter Selbstmord.

Darauf zieht die Familie Magritte nach Charleroi um, wo Magritte ein Gymnasium besucht.
Ein Jahr vor dem Abschluss bricht Magritte die Schule ab und besucht weiter Mal- und
Zeichenkurse. Er interessierte sich zu dieser Zeit vor allem für Phantomas Filme und Edgar
Ellen Poe.
Später beweist er sich auf der Academie des Beaux-Arts, jedoch auch hier blieb Magritte
nicht sehr lange, ein Jahr zieht es ihn weiter.
Mit 20 Jahren malte er seine ersten surrealistisch angehauchten Bilder.
Als Magritte 24 Jahre alt ist, heiratet er seine frühere Jugendfreundin Georgette Berger.
Sein Brot verdiente er zu in diesen Tagen hauptsächlich mit handwerklichen Arbeiten wie
zum Beispiel als Tapezierer oder entwickelte später auch Reklameplakate und versuchte
sich immer so gut wie möglich kreativ Miteinzubringen.
Mit 26Jahren gründet Magritte zusammen mit Nouge ,Goemans, Lecomte und Mesens die so
genannte Surrealistengruppe.
Mittlerweile hat Magritte unter den Künstlern ein hohes Ansehen und ein Jahr später, als er
27Jahre alt ist bietet ihm die Galerie „Le Centaure“ einen (Dreijahres-)Vertrag an.
Als er 29 Jahre alt ist hat Magritte in dieser Galerie seine erste Einzelausstellung, wo auch
sein, Zitat: „erstes gelungenes surrealistisches Bild“, der verlorene Jockey ausgestellt
wurde.
Seit diesen Tagen ist Magritte in seiner Art gefestigt, und malt fast ausschließlich
surrealistische Bilder. Er malte in diesen Jahren die meisten seiner Bilder und hatte mit 40
Jahren die erste surrealistische Ausstellung mit anderen surrealistischen Malern in der
Academie des Beaux-Arts in Brüssel.
Es gab dann einige weitere Ausstellungen unter anderem in New York, Stockholm oder auch
später Rotterdam.
Rückblickend hat Magritte seit ungefähr 1930 (er 32J.) eine bedeutende Rolle, nicht nur im
Belgischen Surrealismus gespielt.
Magritte erfreute noch viele Menschen mit seinen Bildern, musste jedoch während des 2.
Weltkrieges mit der Verfolgung rechnen, da auch seine Bilder unter Hitler als ‚entartete
Kunst’ deklariert wurden, konnte jedoch bald wieder frei nach seinen Ansichten Bilder
malen.

Am 15. August 1967 stirbt René Magritte im Alter von 69 Jahren in Brüssel.

Magrittes Bilder blieben ein ständiges Rätsel ohne Lösung.

Je entfernter der Titel vom Dargestellten war, umso zufriedener war er.

Oft saß er wochenlang mit Freunden zusammen, um einen Titel zu finden.

1962 gestand er: "Überhaupt meine ich, dass es genug Bilder gibt."

Bei 200 bemalten Leinwänden zwischen 1926 und 1928 z.B. wundert man sich nicht über
diese Aussage

Zitate:

„Ich glaube, dass der beste Titel eines Bildes ein poetischer Titel ist.“

„materielle Zeichen der Freiheit des Gedankens“