Sie sind auf Seite 1von 2

Die Erdalkalimetalle (2.

HG im PSE)
Erdalkalimetalle  Elemente dieser Gruppe sind wesentlich am Aufbau der Erdkruste
beteiligt.

-Beryllium(Be)
-Magnesium(Mg)
-Calcium(Ca)
-Strontium(Sr) –wird nicht weiter behandelt, weil sehr gefährlich u. selten
-Barium(Ba)
-Radium(Ra) –wird nicht weiter behandelt, weil sehr gefährlich u. selten.

Alle Erdalkalimetalle glänzen silbrig und gehören wegen ihrer geringen Dichte zu den Weichmetallen.
Erdalkalimetalle haben zwei Außenelektronen (+e²) und reagieren somit leicht.
Man stellt sie in ihrer reinen Form meist durch Schmelzflusselektrolyse her.

Beryllium
Eigenschaften: silberglänzend, hartsprödes und giftiges Metall.

Vorkommen: Das wichtigste Beryllium Mineral ist Beryll, eine Aluminiumsilikatzusammensetzung.

Verwendung: z.B. Als Berylliumlegierung für Werkzeuge in explosionsgefährdeten Betrieben wie z.B.
Bergbau; oder für Austrittfenster bei Röntgengeräten, da es für Röntgenstrahlen durchlässig ist.

Magnesium
Eigenschaften: Magnesium ist das leichteste, technisch verwendbare Metall, recht korrosionsbeständig

Vorkommen: Als Magnesit, das hauptsächlich aus Magnesiumcarbonat besteht.

Verwendung: Als Reinmetall wird Magnesium zum Korrosionsschutz eingesetzt.


Als Legierung dient es im Flugzeug, und Fahrzeugbau als Leichtbauwerkstoff.
Magnesiumpulver findet bei Feuerwerkskörpern und Blitzlichtern Verwendung, da es mit hoher
Lichtverbreitung verbrennt.
Magnesiumoxid gepresst ist unter dem Namen Magnesia erhältlich, ein Feuerfester,
schlagempfindlicher Stoff aus dem Schmelztiegel, Auskleidungen oder Formteile gefertigt werden.
Als Magnesiumcarbonat in Pulverform in Zahnpasta, Scheuermitteln, kosmetischen Pudern oder als
Füllstoff bei Farben und Papier.

Calcium
Eigenschaften: weiches, silberglänzendes Metall, reaktionsfreudig, (schnell mit wasser, langsamer mit
Luft) Lauge.
Calcium in seiner reinen Form ist giftig für den Menschlichen Organismus, aber trotzdem in seiner
natürlichen Form notwendig für Knochenbau und Nervenimpulse.
Vorkommen: Calcium kommt in verschiedenen Mineralien wie z.B. Kalkstein oder Marmor vor.

Verwendung: Aus Kalkstein wird Zement, Mörtel oder Gips(Calciumsulfat) gemacht.

Barium
Eigenschaften: weiches, silberhellglänzendes Metall, reagiert ähnlich, aber stärker als Calcium mit
Luft u. Wasser. (Vorsicht beim Umgang mit löslichen Bariumverbindungen)

Vorkommen: Barium kommt in ausreichender Menge in Deutschland und anderen Ländern als
Schwerspat vor.

Verwendung: Bariumsulfat wird in der Medizin als sog. Kontrastbrei verwendet. Der Patient nimmt es
in hochreiner Form vor dem Röntgen ein, welches sich in Magen und Darm verteilt. Auf den
Röntgenbildern macht es durch die hohe Absorption von Röntgenstrahlung eventuelle krankhafte
Veränderungen wie Tumore sichtbar.
Bariumsulfat und Zinksulfid ist eine häufig verwendete, weiße Malerfarbe.