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Der argumentative Sachtext „Alles eine Sache des Geschmacks? Von Wegen?

“, geschrieben von Dieter


E. Zimmer, erschienen am 26. Juni 2007 in der Wochenzeitschrift „DİE ZEİT“, handelt davon, dass man
die Spracherziehung verbessern muss. Das zentrale Argument des Autors lautet, dass mangelnde
Spracherziehung zur Verwendung vom schlechten Deutsch führt.

Der Autor weckt das Interesse des Lesers, indem er einen Titel mit provozierender Fragenstellung
benutzt. Der Titel heißt „Alles eine Sache des Geschmacks? Von wegen?“ und weist auf die
unterschiedliche Meinungen über das Thema hin.

In dem ersten Absatz hebt der Autor die Veränderung der deutschen Sprache in den letzten Jahren
hervor. Er weist auf Internationalismen und Anglizismen, um diese Veränderung zu erklären.

Der Autor beginnt den zweiten Absatz mit einer rhetorischen Frage, um das Interesse der Leser zu
wecken. In diesem Absatz kritisiert der Autor die Sprachforscher, welche die Veränderung der Sprache
nicht ernst nehmen. Er äußert seinen Unmut über diese Situation, indem er das Gedanken von
Sprachforschern ironisch wiedergibt: „[…]Die Sprache reguliert sich selbst[…]“(Z. 12). In dem folgenden
Absatz betont der Autor die Verunsicherung der Sprecher bei der Verwendung von deutscher Sprache,
welche von Fremdsprachen beeinflusst wird. Er äußert, dass die fremdsprachliche Übernahmen zu
Unklarheiten über die Korrektheit der Sprache führt.

In dem vierten Absatz stellt der Autor die Wichtigkeit des Sprachbewusstsein heraus.

Der Autor verneint die Vorstellung von sprachlicher Reinheit, indem er Deutschland als „ein
Einwanderungsland“ beschreibt. Aber er ist der Meinung, dass sich die fremden Wörter in die deutsche
Sprache integrieren müssen. Er konstatiert, dass nicht integrierbare Wörter nicht benutzt werden
müssen. Um sein Argument zu unterstützen, führt er kaum integrierbare englische Wörter, welche zur
deutschen Sprache nicht passt, als Beispiel an.

In dem folgenden Absatz betont der Autor, dass manche Fremdwörter dazu dienen, neue Ausdrücke,
welche keine Entsprechung in deutscher Sprache haben, in die deutsche Sprache zu bringen. Er
bezeichnet solche Wortimporte als notwendig und verdeutlicht, dass diese Wörter nicht integriert
werden müssen. Um sein Argument zu konkretisieren, gibt er Beispiele an.

In dem folgendem Absatz fokussiert der Autor auf die mangelnde Spracherziehung. Er beklagt sich
darüber, dass „Eltern und Lehrer keinen Wert […] [auf die Spracherziehung] legen[…]“(Z.44).

Der Autor benutzt viele Hypotaxen. Das heißt, dass sich der Text eher an gebildete Leser wendet.
Außerdem verwendet er viele wertende Adjektive, um die Leser zu beeinflussen.