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TARGET2-Salden

Symptom der Finanz- und Staatsschuldenkrise


Dr. Alexander Lipponer, Zentralbereich Volkswirtschaft, Deutsche Bundesbank
TARGET2: Was ist das?

Trans European
Automated
Real-time
Gross Settlement
Express
Transfer System

 Zahlungsverkehrssystem für Zahlungen in Zentralbankgeld


 2. Generation; einheitliche Plattform betrieben von „3CB“ (DE, FR, IT)
 Ausführung endgültig und schnell (in Echtzeit; 99,9% < 5 Minuten)
 Abwicklung aller geldpolitischen Operationen
 obligatorische Teilnahme für
 einige NZBen anderer EU-Länder auf Guthabenbasis
 nicht: CZ, HU, SE, UK

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
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TARGET2: Debatte

 begonnen durch H.-W. Sinn im Februar 2011

 litt und leidet zum Teil an


 Missverständnissen
 falschen Schlussfolgerungen

 TARGET2 -Salden sind


 Symptom der Krise
 nicht Kern des Problems

 vgl. GB 2011, 2012, MB März 2011, 2012, Nov 2012


 Ulbrich / Lipponer CESifo, JRMFI
 Sinn „Die TARGET Falle“
 Cour-Thimann „TARGET Balances and the Crisis in the Euro Area“

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
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TARGET2: Rechtliche Grundlagen

 § 3 Bundesbankgesetz
 bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs
 Stabilität der Zahlungs- und Verrechnungssysteme

 Art. 127 AEUV / Art. 22 ESZB-Statut


 Effiziente und zuverlässige Verrechnungs- und Zahlungssysteme
• als Aufgabe des Eurosystems,
• zur Umsetzung der Geldpolitik und
• Abwicklung des Zahlungsverkehrs (national / international).

 Leitlinien
 des EZB-Rats gem. Art. 12.1 der ESZB-Satzung (aktuell EZB/2012/27).

 Vereinbarungen
 der beteiligten Notenbanken untereinander
 regeln u.a. Teilnahme der out-NZBen, Netting, Datenzugang, etc.

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04. Juli 2013
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TARGET2: Einige Kennzahlen

 rund 350.000 Transaktionen arbeitstäglich


 Wert von rund 2 ½ Bio € (etwa das deutsche BIP)
 ~ 1.000 direkte Teilnehmer; ~ 60.000 Institute weltweit erreichbar
 ⅔ (nach Wert und Volumen) national, ⅓ grenzüberschreitend
 Betriebszeiten: 07:00 bis 18:00 Uhr
 TARGET2-Feiertage:
Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit (1.5.),
1. und 2. Weihnachtsfeiertag (plus Samstag / Sonntag).
 Kostenmodelle:
Option A 100 EUR p.m. + 0,80 EUR pro Transaktion
Option B 1250 EUR p.m. + 0,60 bis 0,125 EUR pro Transaktion

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04. Juli 2013
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TARGET2: Ein Beispiel

A-Land

Netto-Forderung
Forderung Kunde A
EZB an ZB A
(nach Clearing im Zentralbank A Bank A
Eurosystem)
Belastung
• benötigt Guthaben in Zentralbankgeld
direkt oder
• bspw. durch Refinanzierungsgeschäfte
über
EZB Korrespon-
TARGET2 TARGET2-Forderungdenzbank
TARGET2-Forderungs-Saldo
(end-of-day)

Netto-Forderung
Forderung Gutschrift
ZB D an EZB Zentralbank D Bank D
(nach Clearing im
Eurosystem) Lieferant D

D-Land
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TARGET2: Wie kommt es also zu Salden?

 Salden reflektieren asymmetrische grenzüberschreitende Transaktionen


 positiver Saldo (DE)  Netto-Zuflüsse an Banken (in DE)
 negativer Saldo (IT)  Netto-Abflüsse von Banken (in IT)

 EZB zentrale Gegenpartei


 End-of-Day-Netting
 danach je NZB genau eine Forderung oder Verbindlichkeit ggü. EZB

 Letztlich T2-Salden durch dezentrales Eurosystem, d.h. dezentrale


Liquiditätsbereitstellung  dezentrale Kontenführung „verursacht“

 zentrale Kontenführung
 keine Salden
 identisches gemeinsames Risiko für Eurosystem

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TARGET2-Saldo der Bundesbank

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04. Juli 2013
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TARGET2: Aktuelle Entwicklung

 Anstieg 2012 v.a. im ersten Halbjahr.


 Ab Mitte Juni 2012 Stabilisierung der Salden.
 Bei hohen täglichen Schwankungen.
 Höchster Monatsendstand (751½ Mrd €) im August 2012.
 Seit Mitte November 2012 deutlicher Rückgang.
 Zuletzt eher Stagnation.

 Stand Ende 2012: 655½ Mrd €


 Stand Ende Juni 2013: 575 Mrd €

 Kein Anlass für Entwarnung.


 In Finanzkrise schon mehrfach zeitweise Rückgänge / ruhigere Phasen.

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TARGET2-Salden im Eurosystem
1200 1200
Mrd €

TARGET-Forderungen ...

900 900
DE

600 600

300 300
NL
EZB LU
FI
0 0
GR
BE IE
PT
-300 AT -300

IT
-600 -600
ES
... und Verbindlichkeiten FR
-900 -900

← vierteljährlich ← monatlich →
-1200 -1200
2007 Q4

2008 Q4

2009 Q4

2010 Q4

2011 Q4

2012 Q1

2012 Q2

2012 Q3

2012 Q4

2013 Q1

2013 Q2
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TARGET2-Salden im Eurosystem (Endstände)

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TARGET2-Salden in Relation zum BIP

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04. Juli 2013
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TARGET2: Wie entstanden die (hohen) Salden ab 2007?

 Grenzüberschreitende Zahlungsströme gleichen sich im Tagesverlauf nicht


notwendigerweise aus.

 Geschäftsbanken müssen kontinuierliche Abflüsse kompensieren.


 private Refinanzierung (Geld-/Kapitalmarkt)

 Bis Mitte 2007 kein Problem und daher Salden unauffällig.

 In Finanzkrise versiegte private Refinanzierung für bestimmte Institute.

 Refinanzierung über die NZB  vertretbar, solange Sicherheiten „gut“.

 Staatsschuldenkrise  Sicherheiten verschlechtern sich / gehen aus

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04. Juli 2013
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TARGET2: Und dann?

 Reaktion: größere Intermediationsfunktion des Eurosystems in der Krise,


 Ausweitung der Refinanzierung (Vollzuteilung, Volumen, Fristen),
 verringerte Qualitätsanforderungen an Sicherheiten,
 Notfallliquiditätshilfen (ELA), Wertpapierkäufe (SMP).
 Problem
 unzureichende Absicherung ggü. Kreditausfall
 erhöhter Liquiditätsbedarf speziell in Peripherieländern
 asymmetrische Liquiditätsbereitstellung (Klumpenrisiko)
 (vorübergehend) toleriert wegen
 Funktion des Finanzsystems
 gradueller, geordneter Anpassungsprozess
 Achtung: keine (zusätzliche) Liquiditätsbereitstellung durch TARGET2

Dr. Alexander Lipponer


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TARGET2: Risikomaß?

 Deutsche TARGET2-Forderungen fallen bei


 bilateralen Krediten DE an GR im Rahmen des 1. GR Rettungspakets,
 Überweisung EFSF / ESM an GR,
 Wertpapierkauf der BBk (SMP) von Bank in IT.

 Deutsche TARGET2-Forderungen steigen bei


 Überweisung FR Bank an UK Bank (verbunden mit T2 via BBk),
 DE Bank verringert Exposure vis-à-vis IE.

 Deutscher TARGET2-Saldo unverändert bei


 jeglichem Bargeldtransfer.

 TARGET2-Salden demnach
 isoliert betrachtet kein geeignetes Risikomaß,
 kein exaktes Maß für grenzüberschreitende Zahlungen.

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
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TARGET2: Risiko? Problem?

Wo ist das Risiko?


 Bereitstellung von Liquidität grundsätzlich mit Risiken verbunden.
 Nicht anschließender Transfer dieser Liquidität.
 Liquiditätsbereitstellung zentrale Aufgabe einer Notenbank
(auch und gerade in der Krise):
 (a) an solvente Banken und (b) gegen ausreichende Sicherheiten
 begrenzt Risiken (prinzipiell geteilt im Eurosystem).

Problematisch für das Eurosystem in der Finanzkrise


 Grenzziehung zwischen
a) angemessener Rolle der Geldpolitik in der Krisenbekämpfung und
b) quasi-fiskalischer Rolle der Notenbank
 in Währungsunion souveräner Staaten besonders akut denn:
Umverteilung von Risiken über Zentralbankbilanz möglich

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04. Juli 2013
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TARGET2: Symptome bekämpfen?

Denkbar bspw.

1. Deckelung der Salden

2. Ausgleich der Salden

3. Strafzinsen bei hohen (negativen) Salden

4. Zusätzliche Besicherung, Übertragung von Sicherheiten

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
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TARGET2: Symptome bekämpfen?

nicht angemessen, denn

 nicht konsistent mit WU (Segmentierung des Geldmarkts)


 stört Implementierung der einheitlichen Geldpolitik
 birgt das Risiko spekulativer Attacken
 Beschränkung des freien Kapitalverkehrs in der EU
 keine Steuerungsfunktion (Strafzins)
 könnte einfach umgangen werden (Refi über Töchter in DE)
 GPO bereits besichert  hier ansetzen (aber: gute Sicherheiten knapp)
 bereitgestellte Liquidität muss genutzt werden dürfen

Also eher: Begrenzung der ZB-Refinanzierung (nicht der TARGET2-Salden).

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
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TARGET2: Finanzierung von Leistungsbilanzdefiziten?

 Keine direkte Verbindung zwischen TARGET2-Saldo und Leistungsbilanz

 viele Arten von Transaktionen


 Leistungsbilanz: Warenhandel, Dienstleistungskäufe (Urlaub), etc.
 Kapitalverkehr: Wertpapierkäufe, Überweisungen, Kredite, etc.

Aber: Gemeinsamer Binnenmarkt plus Währungsunion


 Leistungsbilanzdefizite einfacher zu finanzieren
(über v.a. private Kapitaltransaktionen)
 Erleichterte Aufrechterhaltung von Ungleichgewichten

 Abbau von Leistungsbilanzdefiziten erleichtert Abbau des T2-Saldos.

 Essenziell: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 19
TARGET2: Leistungs- und Kapitalverkehrsbilanz

 Zahlungsbilanz stets ausgeglichen.


 Leistungsbilanzüberschuss DE
zunächst finanziert durch (private)
Netto-Kapitalexporte (NKE).
 In Krise rückläufige private NKE.
 Peripherie „ersetzt“ private NKI
durch ausgeweitete Refinanzierung
über NZB
 Liquidität fließt über TARGET2 ab.
  Anstieg des TARGET2-Saldos
 In Zahlungsbilanz als NKE erfasst.

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 20
TARGET2: Rein hypothetisches Austrittsszenario

 TARGET2-Salden  Bilanzrisiken nur bei Austritt eines Landes.


 Etwaige Forderungen der EZB ggü. austretender NZB blieben bestehen
 Mglw. bei austretender NZB Verluste wegen
(a) Insolvenz von Banken,
(b) nicht ausreichend werthaltiger Sicherheiten,
(c) hohem Anteil von Geschäften ohne Risikoteilung.
 Verluste bei EZB durch (teilweise) Abschreibung von Forderungen.
 Verlustbeteiligung möglich (auf Beschluss der NZBen).

 Achtung: Verlusttragung unabhängig vom TARGET2-Saldo (+ oder -)

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 21
TARGET2: 1€ ≠ 1€ ?
= =

 entscheidend für die Geldpolitik


 Liquiditätsbereitstellung insgesamt
 unabhängig davon, über welche NZB sie (primär) erfolgt
 Unterscheidung zwischen
 “primärem” Zentralbankgeld, geschaffen durch geldpolitische
Operationen einer NZB mit Banken im Inland und
 “sekundärem” Zentralbankgeld, geschaffen in anderen Ländern
in der EWU irrelevant.

 1€ = 1€, unabhängig davon, welche NZB ihn in Umlauf bringt.

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 22
TARGET2 und Bargeld

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 23
TARGET2 und Bargeld

750 750

Mrd €
Mrd €

T2 Saldo
650 650

550 550
Netto-Forderungen
450 450

350 350
T2 vollst.
250 250
T2 Lehman
150 150
Krise
50 50

-50 -50
Vbl. aus Banknoten
-150 -150

-250 -250

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 24
TARGET2: Bundesbank Netto-Schuldner ?

 DE Banken verringern Eurosystem-Refinanzierung BBk


 Zufluss von Liquidität über TARGET2
 Zugang zum Interbankenmarkt
 GPO: 13 Mrd € (Juni 2013)
Netto-Gläubiger der BBk
 Einlagen: 195 Mrd €

 Reduktion ist freiwillige Entscheidung der DE Banken (Vollzuteilung)

 ausreichend Liquidität
 keine Refinanzierungsbeschränkung (solange Sicherheiten verfügbar)

 keine Verdrängung von inländischer Kreditvergabe / Investitionen

 BBk Bilanz: (1) Aktivtausch  (2) Bilanzverlängerung

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 25
TARGET2: Die USA als Modell für Europa?

FAZ 28 June 2011

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 26
TARGET2: Wirklich?

USD bn
Interdistrict Settlement Accounts of regional FEDs
400

350
New York
300
Boston
250
New York
200 Philadelphia
150 Cleveland
Richmond
100
Atlanta
50
Chicago
0 St. Louis

-50 Minneapolis
Kansas City
-100
Dallas
-150 San Francisco
Richmond
-200

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 27
Exercise:

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 28
TARGET2: ISA kein Modell für EWU

 Offenbar ähnliche Probleme seit 2008


 (Teilweiser) Ausgleich im Fed System mit Wertpapieren aus den
Offenmarktoperationen (Käufen) des Systems
 Nur marktfähige Papiere hoher Qualität (v.a. US Treasuries)
 Keine Anleihen von Einzelstaaten (z.B. Kalifornien)
 Ausgleich keine bindende Restriktion (SOMA Volumen etwa 3000 Mrd US-$)
 Keine Begrenzung der Salden oder Beschränkung des Zahlungsverkehrs
 Kein Ausgleich von Ungleichgewichten zwischen den Distrikten
 Distriktgrenzen keine politischen Grenzen
 Schlicht Umwandlung nicht verzinster ISA in verzinste Positionen
 Letztlich aber ohne relevante Auswirkung auf Gewinnverteilung

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 29
TARGET2: Rückgang der Salden?

TARGET2 Salden bilden sich zurück, wenn

 Liquidität in die Krisenländer zurückfließt

 Spannungen an den Finanzmärkten abgebaut,

 Bankensysteme stabilisiert,

 Interbankengeldmarkt Funktionsfähigkeit wieder erlangt,

 Liquiditätsausgleich zwischen den Banken wieder erfolgt und

 Geldpolitik „normalisiert“ (Volumen, Sicherheiten).

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 30
TARGET2: Zusammenfassung

1. TARGET2-Salden
 sind Symptom der Finanzkrise
 zeigen v.a. Störungen bei privater Refinanzierung der Banken,
insbes. am Interbankenmarkt

2. Finanzielle Risiken in Notenbankbilanz gestiegen durch


 Konzentration der Refinanzierungsgeschäfte auf Krisenländer
 ausgeweiteten Sicherheitenrahmen
 Wertpapierkäufe (SMP, CBPP,[OMT]).

3. Krisenmaßnahmen
(a) eng begrenzen und
(b) bald möglichst wieder zurückfahren.
Lender-of-last-resort Rolle muss vorübergehend bleiben

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 31
TARGET2: Zusammenfassung

4. Zentral dafür:
Vertrauen in Bankensektor / einzelne Institute
 solvente Banken rekapitalisieren
 nicht überlebensfähige Banken abwickeln
 Aufgabe der Finanzpolitik.
 Geldpolitik kann Solvenz von Banken nicht gewährleisten.

5. Zudem:
müssen Länder, die Vertrauen an den Kapitalmärkten verloren haben,
für privates Kapital wieder attraktiv werden; dazu
 strukturelle Defizite beheben
 Wettbewerbsfähigkeit stärken
 fiskalische Tragfähigkeit herstellen
 Leistungsbilanzsituation verbessern

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 32
TARGET2: Zusammenfassung

6. Sondermaßnahmen
des Eurosystems dürfen hierfür notw. Anpassungsprozesse nicht
behindern und können sie nicht ersetzen.

7. Symptome oder Ursachen bekämpfen?


 Direkte Begrenzung der Salden durch Beschränkungen des Systems
(Obergrenzen, Strafzinsen) nicht sinnvoll.
 Besicherung der Salden problematisch.
 GPO aber bereits besichert !
 US Modell (ISA) kein geeignetes Verfahren für die EWU.
 Sinnvoller als andere Vorschläge
Begrenzung der übermäßigen und persistenten Inanspruchnahme von
Zentralbankrefinanzierung durch einzelne Banken.

Dr. Alexander Lipponer


04. Juli 2013
Seite 33