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Herstellung einer Teilprothese

1. Biegen von Drahtklammern

Aufbau und Funktion einer Drahtklammer:

Aufbau: Klammerschwanz > darf nicht auf dem Kieferkamm aufliegen!


Klammerauflage > soll muldenförmig präpariert werden, immer senkrecht zur
Einschubrichtung, soll etwa 1 mm tief und 1,5 mm lang und breit
sein, muss anschließend gut poliert und fluoriert werden, bei
Erreichung des Dentins muss eine Metallfüllung gelegt werden
Klammerschulter > sichert gegen Schubkräfte
Klammeroberarm > soll möglichst starr sein und Lateralbewegungen der Klammer
verhindern
Klammerunterarm > bewirkt den Halt der Prothese
Klammerspitze > soll „Kuhhornform“ haben

Funktion: Kippmeiderfunktion > verhindert das Abkippen eines frei endenden


Sattelabschnitts
Führungsfunktion > definiert die Bewegung und Einlagerungsrichtung der
Prothesensättel
Stützfunktion > parodontale Druckableitung
Schienung
Haltefunktion

Zangen im Dentallabor:

1. Haltezangen (Spitzzange, Spitzrundzange, Kramponzange)


2. Biegezangen ( Aderer Zange, Hohlkehlzange)
3. Kombi- Zange (Waldsachs- Zange)
4. Seiten- oder Vorschneider

2. Herstellung der Teilprothese

1. Bissregistrierung:
- Bissschablone herstellen (Verlauf anzeichnen), darf auf dem Modell nicht kippen
- Bisswallwachs aufbringen
- Schablone in den Mund des Patienten einsetzen (Berührung zwischen den Kiefern
muss drucklos, flächig und gleichmäßig sein), Wachswall solange kürzen bis
Schablone nicht mehr komprimierbar ist
- eine dünne Platte rosa Wachs aufbringen, erweichen, Patient zubeißen lassen
- erhaltene Bisssituation auf die Gipsmodelle übertragen, einartikulieren
2. Herstellung der Prothese:

Klammern biegen und Zähne aufstellen:


- Klammerverlauf anzeichnen
- Klammern biegen (Auflagen nach vestibulär verlängert lassen!!!)
- Zähne aufstellen (beim aufschleifen der Zähne, die den Klammern benachbart sind
darauf achten, dass vestibulär nicht zuviel weggenommen wird, immer nur von basal
schleifen)
- Modellation (Zahnhälse freilegen, Alveolarhügel einkratzen, Oberfläche zum Zahn hin
abschrägen)

Einbetten
- Kombinierte Walleinbettung: Zähne absägen, dabei einen genügenden
Sicherheitsabstand zwischen den gekürzten Zähnen zu allen Prothesenteilen einhalten
- Klammern freilegen (sonst verschiebt sich die Position der Klammern und Auflagen)
- Wachsteile nach Löchern kontrollieren, damit später kein Einbettgips einlaufen kann

Küvetten (franz. kleines Behältnis):


sind in mehrere Teile zerlegbare und unverwechselbar zusammensetzbare
Metallhohlformen
meist aus Bronze oder Messung gefertigt
Innenflächen vor jedem Gebrauch mit Vaseline überziehen (hauchdünn)

- Modell 10 Minuten wässern, ein trockenes Modell würde dem frisch angerührten
Gips Wasser entziehen und die Abbindung stören, außerdem wirkt der Wasserfilm
isolierend, nur den Modellsockel in das Wasser eintauchen, damit die
Wachsoberfläche nicht einseitig abkühlt und sich verzieht
- gleiche Gipstypen für Modell und Einbettmasse verwenden (z. B. Typ 3), damit sie ein
gleiches Dimensionsverhalten aufweisen und dem hohen Druck beim Pressen des
Kunststoffes standhalten
- Einbettgips in die entsprechende Küvettenhälfte füllen und feuchtes Modell unter
leichter Vibration eindrücken
- Klammern und Umschlagfalte mit Gips bestücken, dabei darauf achten, dass die
Klammern sicher fixiert sind, Gips in und unter alle Hohlräume schieben
- Aufgeschliffene Zähne (z. B. Frontzähne) Unterwall nehmen, d. h. labiale Flächen
vollständig in Gips einfassen, Schneidekanten mit einer 2 –3 mm starken
Schutzschicht versehen, da sie sich eventuell beim Pressvorgang lösen oder sich mit
einer Kunststoffhaut (Pressfahne) überziehen könnten
- den weichen Gips mit glatten Instrumenten oder den Fingern säubern, darauf achten,
dass alle Flächen zum Konter hin schräg verlaufen und keine senkrechten Wände und
steile Winkel entstehen
- Oberfläche unter fließendem Wasser glätten, Gips vor allem von den
Wachsoberflächen und dem Küvettenrand entfernen
- 30 Minuten härten lassen, 10-15 Minuten in eine Seifenlösung legen
- Konter aufbauen, bei ausreichendem Platz ist es günstig einen zweiteiligen Konter zu
wählen (besseres Ausbetten), d. h. entweder die erste Schicht komplett aushärten
lassen oder ein Stück feuchtes Zeitungspapier einlegen
- Küvette kurz unter die Presse halten, damit alle Metallteile aufeinander liegen
- In einer geschlossenen Küvette muss der Druck vom Metall und nicht von
Gipsteilen aufgenommen werden
- mindestens 30 Minuten stehen lassen

Vorwärmen
- Küvette vorwärmen, das Wachs darf nicht zu flüssig sein, sonst dringt es in den Gips
ein und stört die spätere Isolierung
- öffnen indem mit dem Gipsmesser zwischen Boden und Oberteil die Küvette
aufgehebelt wird, Wachs anschließend ausbrühen,
- scharfe Kanten des Einbettgipses brechen (könnten sonst unter dem Pressdruck
abbrechen und in den Kunststoff eindringen)

Isolieren
- der Kunststoff soll während der Polymerisation vor Wasserdampf aus dem Gips
geschützt werden (wasserdampfgeschädigter Kunststoff ist weiß verfärbt)
- eine Schutzhaut soll auch verhindern, dass Kunststoff in den Gips eindringt und dort
eine Gips- Kunststoffschicht entsteht
- die Isolierschicht soll so dünn sein, dass sie die Passgenauigkeit der Prothese nicht
beeinträchtigt
- der Isolierpinsel muss stets sauber sein
- nie einen benutzten Pinsel in den Vorratsbehälter tauchen, dadurch werden Gipsreste
in die Flasche eingeschleppt, die Umwandlungsreaktion die zur Filmbildung auf der
Gipsoberfläche führen soll, findet schon dort statt, die Isolation verliert an
Wirksamkeit
- Gipsoberflächen bis zur Sättigung einpinseln, 2 Schichten
- Isolation kann versagen wenn: 1. der Gips mit zuviel Wasser angemischt wurde (raue
und grobporige Oberfläche), oder 2. die isolierten Küvetten zu lange stehen gelassen
werden
- Zähne mit Rosenbohrer anrauen (sonst keine feste Verbindung mit dem Basismaterial)
- künstliche Zähne mit Haftvermittler 5 Minuten lang feucht halten

Polymerisation und Ausarbeitung


- Kunststoff anteigen
- Material schrumpft bei der Polymerisation um so mehr, je mehr Flüssigkeit dem Teig
beigefügt wurde
- Prothese stopfen (etwas Kunststoff unter die Appendixe der Klammern schieben)
- 30 Minuten pressen, 30 Minuten stehen lassen,
- ausbetten
- Prothese ausarbeiten (grobe Bearbeitung mit Kunststofffräsen, danach mit allen 3
Arten Sandpapier gründlich sandeln bis Oberfläche frei von Riefen ist)
- Prothese polieren

Einbettung bei Prothesen:

1. Unterwall: Zähne werden mit Einbettmasse bedeckt, Vorteil: Lage der Zähne zur
Prothese bleibt erhalten, Nachteil: trennen der Küvette ist kompliziert, Klammern
werden immer Unterwall eingebettet! (sonst Lageverschiebung durch Druck)
2. Überwall (bzw. ohne Wall): Zähne werden nicht von Einbettmasse bedeckt, Nachteil:
Prothese wird immer um den Betrag der Pressfahne erhöht
3. Kombinierte Einbettung (für Teilprothesen): Klammern und Frontzähne unter Wall,
Seitenzähne ohne Wall einbetten

Bruchreparaturen

Klinisch: die Prothese wird im Mund des Patienten fixiert und darauf mit Alginat eine
Überabformung genommen, der Abdruck geht ins zahntechnische Labor (wir
fixieren die Prothese an ihren Bruchstellen mit Klebewachs):

1. Abdruck unter fließendem Wasser reinigen, Prothesenfixierung kontrollieren


2. Abdruck mit Gips ausgießen (bei erhaltenem Modell entfällt der Schritt der
Modellherstellung), Abbindzeit einhalten, Prothese vom Modell heben
3. Modell entkanten, säubern und wässern (wässern ist eine Art Isolierung und schafft
eine schöne Oberfläche)
4. Bruchstelle mit Kunststofffräse entgraten und anschrägen, mit Sandpapier anrauen
(damit ein besserer Verbund zwischen altem und neuem Kunststoff entsteht)
5. Modell gegen den Kunststoff isolieren (gleichmäßig auftragen, es dürfen keine
Pfützen entstehen)
6. Prothese auf Modell setzen und angeraute Bruchstelle mit Polymer befeuchten,
Polymer und Monomer im Verhältnis 1 : 1 anmischen
7. Kunststoff auf die Bruchstelle auftragen (stopfen)
8. Prothese im Drucktopf bei 55°C ca. 15 – 20 Minuten auspolymerisieren (dann haben
sich im Idealfall viele kurze Ketten gebildet > schöne Oberfläche)
9. Prothese mit Kunststofffräse und Sandpapier in ihren ursprünglichen Zustand bringen,
anschließend Hochglanzpolitur mit einer Zinkpaste (Oberflächenverdichtung)

Unterfütterung

eine Prothese wird mit Basismaterial unterfüttert um die verlorengegangene


Relieftreue zwischen Prothesenbasis und dem von der Prothese bedecktem
Kieferteil wieder herzustellen

Ursachen, die eine Unterfütterung nötig machen:


• Atrophie des Patientengaumens
• Umbildung des Kiefers durch eine Extraktion
• Ungenaues Funktionsmodell

Direkte Unterfütterung: wird im Mund des Patienten durch den Zahnarzt vorgenommen
Indirekte Unterfütterung: wird nach einer Abformung durch den Zahnarzt vom Techniker
hergestellt

die indirekte Unterfütterung:


1. MODELLHERSTELLUNG: Basis der Prothese wird als Abformlöffel benutzt,
Okklusion muss exakt eingehalten werden und der Funktionsrand muss sich am
Modell voll wiederfinden (dazu markiere man den Labial- bzw. Lingualrand mit
einem wasserfesten Filzschreiber und fasse das Modell bis zu dieser Linie in Gips ein)
2. ISOLIERUNG: Modell mit Prothese isolieren und einen Konter gießen, dieser muss
die Zahnreihen exakt erfassen
3. VORBEREITUNG AN DER ZU UNTERFÜTTERNDEN PROTHESE:
• Prothese aus dem Modell und dem Konter lösen
• Konter so beschneiden, dass Schneidekanten und Höcker der Prämolaren und
Molaren gerade gefasst sind
• Modell, Prothese und Konter säubern
• Modell und Konter wässern und mit Alginat isolieren
• Prothesenbasis ausfräsen, Rand kürzen und künstliches Zahnfleisch
beschleifen, damit eine bessere Verbindung zu dem neuen Kunststoff entsteht
4. KUNSTSTOFFARBEIT:
• Konter mit Wachs oder Kleber an die Prothese anbringen
• Angeraute Stellen mit Monomer benetzen
• Prothesenbasis mit leicht angedicktem Kunststoff überziehen (mit Überschuss
arbeiten), dann Funktionsränder auffüllen
• Modelle in den Artikulator setzen, schließen, mit leichtem Handdruck
verschrauben
• Überschuss abtragen
• Prothese im Drucktopf 15 – 20 Minuten auspolymerisieren
• Ausarbeiten (Funktionsrand nicht beschädigen
• Polieren, desinfizieren
Herstellung von festsitzendem Zahnersatz

Präparation

Präparationsphasen:

1. Okklusales bzw. inzisales kürzen:


- Mindeststärke je nach Material (z.b. Kunststoff 1,5-2 mm)
- Schafft Okklusalraum für die Ersatzkrone
- Überprüfung durch Schlussbissstellung bzw. Medio- und Laterotrusion
- geeignet: Schleifräder
2. Durchtrennen der Kontaktpunkte:
- Instrument von vestibulär bzw. oral an den Kontaktpunkt heranführen und
durchtrennen
- auf Konvergenzwinkel beider Schlifffacetten achten (3 – 6°)
- abgerundeten Konus verwenden
3. Darstellung der Präparationsgrenze:
- Gusskrone: Hohlkehlpräparation, 0,5 – 0,8 mm
- Verblendkrone: Hohlkehlpräparation, 1,3 – 1,5 mm (Mindeststärke Metall 0,3mm)
- Keramische Krone: Stufenpräparation, 1,0 – 1,5 mm
- geeignet: Kugel
4. Abtragen der Mantelfläche
- Konuswinkel beachten
- Wasserkühlung!
- Keine unter sich gehenden Stellen
- Instrumente je nach Präparationsart wählen
5. Glätten des präparierten Zahnes und Nachkontrolle
- Beseitigung scharfer Kanten
- Kontrolle durch Sonde (ertasten von Rillen oder unter sich gehenden Stellen)
- Konusneigung, Präparationsbreite, Interokklusalabstand prüfen

Fehler bei der Präparation:

Präparation ohne konservative Vorbehandlung (eventuell Einkapselung einer


profunden Karies)
Divergenz der vestibulären, approximalen oder oralen Flächen
Ungenügender Interokklusalabstand (Kronenperforation, parodontale
Fehlbelastung)
Schmelzverletzung von Nachbarzähnen (rascher Kariesbefall)
Fehler in der Präparationsform (Rillen, unter sich gehende Stellen,
Präparationsgrenze zu hoch oder zu tief, zu kurzer Retentionszylinder)
Auslösung eines Präparationstraumas durch 1. Überhitzung (zu geringe
Kühlung, zu große Drehzahl> bei Eiweißgerinnung droht eine Pulpitis und ein
avitaler Zahn), 2, Verletzung der Pulpa durch zu starkes Präparieren des
Stumpfes (Dentinschicht nicht dünner als 0,7 mm)
Modellarten:

Einstück- Arbeitsmodelle:

Vollmodell, wird in einem Arbeitsgang angefertigt


Situationsmodelle: Analyse von Zahnformen, Zahnstellungen,
Zahnfehlstellungen, sowie von Bissverhältnissen und Bissfehlern, auch
angewendet bei der Konstruktionsplanung von Zahnersatz
Präzisionsmodelle
Gegenbissmodelle
Funktionsmodelle
Modelle für Reparaturzwecke

Sägeschnittmodelle:

Zweiphasen- Herstellung: erst wird der Zahnkranz ausgegossen, dann entsteht


der Modellsockel
Werden bei festsitzendem Zahnersatz angewendet
Sind Arbeitsmodelle mit abnehmbaren Modellteilen (z. b. Zahnstümpfe,
zahnlose Kieferabschnitte)

Stumpfmodelle:
Zweiphasen- Herstellung: erst wird der einzelne Stumpf ausgegossen, dann
wird der Modellsockel hergestellt

Modellherstellung:

Allgemeines:

die Abformung kommt normalerweise in einem Behälter vom Zahnarzt zum


Labor und wird dort gesäubert
vor dem ausgießen Abformung kurz unter kaltes Wasser halten, abschütteln (so
verringert sich die Blasenbildung und der Hartgips fließt besser aus)
Abformung 15 Minuten liegen lassen (auch Alginat!), damit sich das Material
zurückstellen kann (in der Praxis wird diese Zeit durch die Fahrt von der Praxis
zum Labor gewährleistet)
30 ml Wasser in den Anmischbecher geben, 100g Gips einstreuen, gut
durchmischen, 30 Sekunden unter Vakuum rühren
unter sanften vibrieren auf dem Rüttler den Gips in die Abdruckform
eingießen, das unterstützt das Fließvermögen des Modellwerkstoffes
der Gips sollte immer von der höchsten Stelle in die Vertiefungen des
Abdrucks einfließen, dabei dürfen keine Luftblasen entstehen
vor dem Abbinden bringt man eine hinreichende Menge Gips auf den Abdruck
um daraus einen Sockel zu formen
nach dem Abbinden wird der Sockel grob beschnitten und das Abformnegativ
abgezogen
Modell von scharfen Kanten befreien und trimmen
Die markanten anatomischen Merkmale des Kiefers sollten mit den
Sockelkanten zur Deckung kommen:
1. Sockeldiagonalen durch den Modellschwerpunkt stehen senkrecht auf den
Molarenschrägen und gehen durch die Eckzahnpunkte
2. die Sockelmitte stellt die Modellmitte und damit die Mitte des Kiefers dar
3. seitliche und vordere Sockelkanten verlaufen parallel zu den
Kieferkammmitten
Bevor Gips am fertigen Modell angetragen wird (Luftblasen schließen) Modell
gut befeuchten, sonst kommt kein guter Verbund zustande

Herstellung eines Sägeschnittmodells:

- Abdruck in einem Stück ausgießen (im Labor wird dazu ein Sockelformer verwendet)
- 20 ml Wasser + 100g Spezialhartgips im Anrührgerät vermischen
- präparierte Stellen mit Gips füllen, Kranz aufbauen, 60 Minuten stehen lassen
- Zahnkranz immer an der Basalfläche glatt und sauber trimmen, damit ein gerader
Abschluss zum Sockel erfolgen kann
- Arbeits- und Stützpins einsetzen, Arbeitspins immer auf den Verlauf des präparierten
Stumpfes anpassen (ansonsten könnte in den Pin gesägt werden)
- Pinhülsen ganz runterschieben, gut isolieren, Sockelgips um die Pins geben und leicht
rütteln, darauf achten, dass der Sockelgips nicht auf den Zahnkranz fließt
- Sockelgips nie höher ziehen als Zahnkranz (da sonst der Zahnkranz schwer vom
Sockel zu entfernen ist)
- Nach dem aushärten werden die Modellteile ausgesägt: es dürfen keine Unterschnitte
entstehen, die Kontaktpunkte zum Nebenzahn müssen erhalten bleiben
- Stümpfe probeweise abnehmen, Präparationsgrenze freischleifen, damit der
Kronenrand fehlerfrei modelliert werden kann
- Vor dem Einartikulieren freigetrimmte Pins mit rosa Wachs beschichten um sie gegen
den Artikulationsgips zu isolieren

Modellation

Herstellung eines Tiefziehkäppchens:

• Präparationsgrenze mit Rotstift markieren


• Stufe mit Stufenhärter härten (sonst Bruchgefahr)
• Folie einspannen, dabei Schichten beachten (dünne Platzhalterfolie zum Stumpf hin)
• Folie über dem Bunsenbrenner langsam glasig werden lassen (zu schnelles erhitzen
kann zu Rissen führen)
• Dublierten Stumpf in die Folie und dann in den Formkitt pressen (einige Minuten
abkühlen lassen)
• Beide Folien bis über den Präparationsgrenzenverlauf kürzen (die Platzhalterfolie
kann stärker gekürzt werden)
• Platzhalter entnehmen und Käppchen wieder auf den Stumpf aufsetzen
• An die Präparationsgrenze sauber Zervikalwachs antragen und Ausziehungen in der
Innenseite leicht mit dem Skalpell entfernen

Aufwachsen:

• Stumpf gegen Wachs isolieren


• Wachsmodellation immer auf dem Stumpf bearbeiten! (falsche Ränder und
Kauflächen finden sich im Guss wieder)
• Oberhalb der Gingiva ist jede Fläche leicht bauchig
• Vestibuläre Flächen sind im unteren Drittel leicht bauchig und werden nach okklusal
wieder eingezogen (im Unterkiefer Kronenflucht beachten)
• Approximalflächen zu Kontaktpunkten hochziehen
• Orale Flächen sind im unteren Drittel am stärksten gewölbt
• Der Grundriss der Kaufläche (Schmelzleisten, Höcker) muss erkennbar sein
• Übereinstimmung mit den Nachbarzähnen beachten!
• Stumpf- Kronenübergang exakt einhalten!
• Kontaktpunkte etwas überkonturieren („Polierreserve“)
• Permanente Kontrolle der einzelnen Arbeitsschritte
Aufwachstechnik nach Lundeen:
1. Höckerspitzen festlegen, Höckerkegel gestalten
2. transversale Segmente aufbauen (rote Dreieckswülste)
3. sagittale Segmente einfügen (grüne Höckerabhänge)
4. Randleisten (blau) modellieren
5. Nachglätten der Krone (Politur)
Endkontrolle: stimmt die Okklusion, sind die Kontaktpunkte verstärkt?

Literaturempfehlung: „Einführung in die Aufwachstechnik“ (Heraeus Kulzer)

Kronenrandkriterien:

• Übermodellierte Ränder> können abbrechen und damit zur Verkürzung des


Kronenrandes führen
• Zu kurze Ränder> bis an die Präparationsgrenze verlängern
• Zu dicke Ränder> Schädigung des Parodontiums (Rand gleichmäßig stark, aber dünn
auslaufend gestalten, Übergang zum Stumpf ohne Absatz)

Der Gießvorgang

Anbringen des Gussstiftes:

• der Gussstift setzt immer an der dicksten Stelle des Gussobjektes an (so, dass die
Schmelze von dickeren zu dünneren Gussteilen fließen muss)
• der Gussstift muss mindestens einen Durchmesser von 1,5 mm besitzen, dann ist aber
ein verlorener Kopf als Schwundreserve notwendig
• bei einer Direktanstiftung und bei Stiften mit einem Durchmesser von 3 mm erübrigt
sich die Schwundreserve
• die Dicke des Gussstiftes kann nicht beliebig gewählt werden, ein zu kleiner
Durchmesser behindert die Dynamik des Schmelzflusses, ein zu großer kann zu einem
vorzeitigen absacken der Schmelze führen
• der Gussstift soll nicht länger als 15 mm sein und mit dem verlorenen Kopf im
Hitzezentrum der Muffel liegen, so kann das Gussobjekt Schmelze nachziehen und
Lunker im Metall werden verhindert
• der Gussstift soll an der höchsten Stelle des Gussobjektes angebracht werden
• die Schmelze soll ohne Richtungsänderung einschießen können

praktische Hinweise:

• Gussstift nicht zu warm am Objekt anbringen, sonst kann sich die Krone verziehen!
• nicht das Gussobjekt am Gusskanal vom Stumpf abziehen
• Gusskanal gut verschwemmen und keine unter sich gehenden Stellen produzieren

Einbetten:

1. Muffelring mit Vaseline einfetten und einen feuchten Fließstreifen einlegen


(damit die Einbettmasse ungehindert expandieren kann)
2. Aufwachsen des freien Gußkanalendes auf den Trichterformer
3. Kontrolle der Lage des Wachsobjektes: Krone nicht in der Mitte der Muffel
platzieren, etwas seitlich verlagern (außerhalb des Hitzezentrums), aber 5mm
Mindestabstand zum Kronenrand, 15 – 20 mm Abstand zum Muffelboden
4. Präzisionseinbettmasse im Vakuum- Anrührgerät anmischen, Einbettmasse
muss porös sein, damit eingeschlossene Luft entweichen kann
5. Muffel auf dem Rüttler stellen und bei kleinster Vibration tropfenförmige
Beschichtung kritischer Stellen der Wachsmodellation mit Einbettmasse
6. Rest unter erhöhter Vibration einfüllen, darauf achten, dass keine Blasen
entstehen
7. 45 Minuten trocknen und abbinden lassen

Wachsaustreiben:

• „Lost wax“ Verfahren (Wachs wird im Vorwärmofen aus der Muffel ausgetrieben)
• vorwärmen der Muffel ist abhängig von der Einbettmasse und vom Metall
• es muss auf ein exaktes Durchwärmen der Muffel geachtet werden (zu schnelles
Hochheizen kann zum Reißen der Muffel führen)
• nach erreichen der Endtemperatur muss die Muffel 40 Minuten auf dieser Temperatur
gehalten werden

Gießen:

• erfolgt nach dem Schleudergussverfahren


• Wiederlager auf die Muffelgröße einstellen und die richtige Flammenschärfe wählen
• Tiegel mit Metall füllen und in die dafür vorgesehene Halterung stellen
• Muffel aus dem Ofen nehmen, in die Halbschale legen und Tiegel davor schieben,
dann die Flamme entzünden und das Metall zum Schmelzen bringen, nun die
Schleuder schließen
• Die Schmelze wird durch die Zentrifugalkraft in die Gusshohlform gepresst
• Die Zentrifugalkraft ist abhängig von:
- der Masse die beschleunigt wird (Gussmetall)
- vom Radius der Kreisbahn
- Winkelgeschwindigkeit
• Die Zentrifugalkraft muss schlagartig aufgebracht werden, damit die Schmelze richtig
ausfließen kann
• Metall kontrahiert sich beim Übergang von fest nach flüssig und von heiß fest nach
kalt fest

Ausarbeiten und Politur

Ausarbeiten:

• Muffel langsam abkühlen lassen!


• Mit Hammer und Ausbettzange ausbetten, dann gegossenes Objekt mit Korund
abstrahlen (max. 4 bar)
• Gusskanal abtrennen und mit geeigneter Fräse verschleifen
• Ausarbeiten mit verschiedenen Fräsen und kleinen Bohrern
• Hartmetallbohrer sind zum Nacharbeiten von Fissuren geeignet, Hartmetallfräsen und
Steinchen für alle Flächen
• Besonders auf den Rand achten, dieser sollte gleichmäßig stark und dünn sein
und an allen Stellen mit der Präparationsgrenze abschließen

Politur:

• Alle Werkstoffe sind in der Mundhöhle ständig chemischen und mechanischen


Einflüssen ausgesetzt
• Die Gewebeverträglichkeit eines Werkstoffes ist abhängig von der Interaktion
zwischen der Werkstoffoberfläche und dem natürlichen Gewebe
• Deshalb Politur zur: Verdichtung der Oberflächenstruktur und
Verkleinerung von aktiven Oberflächen
• Daraus resultierende praktische Bedeutung:
1. Verbesserung der Oralhygiene durch Selbstreinigung, da Essensreste und ihre
Zersetzungsprodukte weniger haften
2. Vermeidung des Absetzens von Plaque und Zahnstein
3. gesteigerte Ästhetik durch glänzende Oberfläche
• Materialien: Gummipolierer (braun/grün), Filzrollen und Filzkegel, harte (schwarz)
und weiche (weiß) Ziegenhaarbürsten mit geeigneter Politurpaste
• Hochglanzpolitur mit einem Hochglanzschwabbel und der dafür gedachten Polierpaste
Herstellung einer Brücke

Aufgaben einer Brücke:

• Wiederherstellung der Zahnreihe und damit der Kaufunktion


• Abstützung der Antagonisten
• Gleichmäßige Belastung innerhalb des Kausystems
• Schutz des marginalen Parodontiums
• Wiederherstellung der Ästhetik und Phonetik

Voraussetzungen für den parodontal getragenen Zahnersatz:

• Brückenpfeiler sollten vital sein, bei wurzelbehandelten Zähnen muss ein gesundes
Parodontium vorliegen, Zähne müssen fest im Knochenfach verankert sein
• Die Wurzeloberfläche der Pfeilerzähne sollte gleich groß (oder größer) sein, als die
der zu ersetzenden Zähne
• 2 Pfeilerzähne können auch 2 Brückenglieder tragen

Arbeitsgänge beim Zahnarzt:

• Abdrucknahme vor der Präparation zur provisorischen Versorgung


• Präparation der Brückenpfeiler
• Abdrucknahme für das Arbeitsmodell und Abformung des Gegenkiefers
• Bissnahme
• Provisorische Versorgung

Herstellung einer Brücke:

1. Herstellung der Arbeitsmodelle (Gegenkiefermodell, Sägeschnittmodell)


2. einartikulieren
3. Approximalkontakte liegen im okklusalen Kronendrittel (Form und Ausdehnung der
Papille berücksichtigen)
4. vestibuläre Kronenkonturen müssen mit den Nachbarzähnen übereinstimmen
5. die vertikale Krümmung sollte der Zahnform entsprechen (es dürfen keine
Schmutznischen entstehen)
6. Brückenanker und Brückenglied dürfen das marginale Parodontium und die Papille
nicht quetschen
7. das Brückenglied muss herzförmig gestaltet werden und darf nur 2/3 der Breite des zu
ersetzenden Zahnes einnehmen (Pfeilerzähne werden sonst überlastet, außerdem ist
bei schmalem Zwischenglied der Kaudruck höher)
8. der Brückenkörper muss stabilen, gradlinigen und punktförmigen Kontakt mit der
Schleimhaut haben (Tangentialbrücken)
9. bei funktionellen Unterkieferbewegungen darf es keine Störkontakte geben, aber alle
Gleitkontakte müssen vorhanden sein
Das Löten

ist ein thermisches Verfahren zum Fügen von Werkstücken aus gleichen oder
verschiedenen Metallen mit einem metallischem Zusatzstoff
der Schmelzpunkt des Zusatzwerkstoffes liegt unter dem des Werkstückes und
kann daher schon zur Fügung führen, bevor das Werkstück zu schmelzen
beginnt, hierdurch lassen sich verschiedene Metalle bei niedriger Temperatur
verbinden

Lötstoffe:

• sollten gleiche Materialwerte aufweisen wie das Grundmetall (gleiche Festigkeit,


Farbe, Mundbeständigkeit)
• müssen gleiches elektrisches Potential wie der Grundwerkstoff haben (sonst kann es
zu elektrolytischen Vorgängen im Mund kommen)
• Legierungskomponenten: Gold, Palladium, Silber, Legierungszusätze von niedrig
schmelzenden Metallen führen zur erniedrigten Schmelztemperatur des Lotes
• Hochschmelzende Hartlote haben eine Arbeitstemperatur um die 1100°C,
niedrigschmelzende Hartlote um 850°C, Reparaturlote liegen um 100°C niedriger
• Weichlote arbeiten bei Temperaturen unter 450°C

Lötverfahren:

• Löten mit offener Flamme


• Ofenlötung mit exakter Temperaturführung
• Widerstands- bzw. Induktionslöten
• Tauchlöten
• Löten mit Lötkolben

Arbeitsvorbereitung:

Auswahl des passenden Lotes


Lotfläche beschleifen (größere Oberfläche führt zur besseren Lotbenetzung,
dadurch verbesserte Oberflächenverzahnung der beiden Werkstücke)
Werkstücke welche verlötet werden sollen müssen parallel zueinander stehen
(Lötspalt 0,05 – 0,2mm, bei einem größeren Abstand kommt es zur Lötfuge),
das Lot wird durch die Kapillarwirkung in den Spalt gezogen
Lötmodell herstellen, dieses sollte so klein wie möglich gehalten werden,
damit es besser erwärmbar ist und die Wärme gehalten werden kann
richtige Temperaturführung und Flammeneinstellung beachten

Arbeitsschritte:

1. gefertigtes Lötmodell gleichmäßig erwärmen


2. Flamme zum Löten vorbereiten
3. Flussmittel (Antioxiden) auf den Lötspalt aufbringen, schützt bei einer
Arbeitstemperatur von 750 – 1100°C vor Oxiden (Gesamtlötzeit sollte aber 5 Minuten
nicht überschreiten, da nur eine begrenzte Lösungsfähigkeit für die Oxide vorliegt)
4. Flamme leicht schwenkend über die Naht und die Werkstücke ziehen, dann auf den
Lotspalt halten, Flussmittel nachtragen und Lot auflegen, erwärmen bis dieses
zerfließt, eventuell Lot nachlegen (im allgemeinen Lot aber sparsam verwenden > um
so weniger unedle Bestandteile in den Grundwerkstoff gelangen, um so besser!)
5. Lötstück langsam abkühlen lassen
6. Naht säubern, abstrahlen und kontrollieren (gibt es Einschlüsse? Ist das Material gut
ausgeflossen?), die Lotnaht muss schmutzfrei, fettfrei und oxidfrei sein
7. Lotnaht mit geeigneten Fräsern verschleifen

Der Festigkeitswert einer Lotnaht ist immer niedriger als bei einer
Schweißnaht!

Verblendungen

Verblendungen aus Kunststoff

Modellation:

Opaquer- Schicht:
• Mit Pinsel mehrmals auf die gesamte Fläche auftragen bis Deckung erreicht ist,
Zwischenhärten
Marginalschicht:
• Halbmondförmig im zervikalen Bereich auftragen, Zwischenhärten
Dentinschicht:
• Anatomische Form mit Dentinmasse aufbauen, Dentinkern inzisal und approximal
dünn auslaufen lassen, inzisal Mamelonstruktur konstruieren, Zwischenhärten
Schmelzschicht:
• Inzisal Transparentmasse auftragen, Zwischenhärten
Kontrolle:
• Nach abheben vom Modell Kontaktpunkte und Zahnform überprüfen
Endpolymerisation und Fertigstellung

Haftung erfolgt mechanisch, Polymerisationsschrumpfung und thermische


Kontraktion möglich, deshalb ausreichende Retentionen am Gerüst anbringen
(Perlen, Drähte)!
Verblendungen aus Keramik

Vorbereitung zum Aufbrennen:

- Verblendfläche des hergestellten Gerüstes nach dem Gießen, Ausbetten und


Abtrennen der Gusskanäle glatt und sauber schleifen (Metallgerüst darf keine Ecken
und Kanten aufweisen)
- Gerüst mit Aluminiumoxid abstrahlen
- Gerüst mit destilliertem Wasser abdampfen und nur noch mit der Pinzette berühren
- Oxidbrand (Washbrand): EM- Aufbrennlegierung bei 960°C – 980°C 10 Minuten
durchglühen, damit Oxide entstehen (bei NEM ist der Oxidbrand nicht nötig, da schon
Haftoxide vorhanden sind)
- Arbeitsmodell säubern und zu den Nachbarzähnen hin isolieren
- Modellierbesteck vorbereiten (verschiedene Pinsel aus weichem Feinhaar,
Riffelinstrumente, Klemmpinzette, Federmesser, Modelliernadel, Glasgefäß und
Glasspatel)

Modellation:

Probleme:
• Keramische Massen schrumpfen beim Brennen
• Je mehr Wasser sich zwischen den Pulveranteilen befindet, um so höher ist die
Schwindung beim Brennen
• Wasser beim Schichten mit Zellstoff absaugen
• Masse wird mechanisch verdichtet (vibrieren), dadurch tritt Wasser an die
Oberfläche> mehrmals im Wechsel absaugen und vibrieren
• Je besser die Verdichtung, desto geringer die Brennschwindung:
ohne verdichten ca. 20%
einfaches riffeln ca. 17%
intensives vibrieren ca. 12%
Opaquer- Schicht (Grundmassenbrand):
• Gleichmäßig und sehr dünn auftragen
• Verdichten und überschüssiges Wasser absaugen
• Je nach Hersteller bei 980°C 6 Minuten unter Vakuum brennen
• Vorgang solange wiederholen bis Deckung eintritt (max. 1 – 3)
Dentin- Schicht (Dentin- oder Massebrand):
• Grundform aufbauen, verdichten, absaugen
• Gleichzeitig noch die Schneidemasse auftragen, Höckergrate, Dreieckswulste,
Randleisten, Furchen, und Fissuren modellieren
• Vortrocknen um Anrührflüssigkeit verdampfen zu lassen
• Brennen unter Vakuum, Ofen wird durch langsame Steigerung bis auf
Brenntemperatur gebracht (980°C, 6 – 7 Minuten)
• Langsam und schonend abkühlen damit keine Risse entstehen
Korrekturbrand:
• Korrekturen mit diamantierten Schleifkörpern aus SiCO2
• Korrekturmasse kann nachgetragen werden
• Kontaktpunkte, Approximal- und Okklusionskontakte sollten entstehen
Glanzbrand:
• Glasur bei 930°C, 3 Minuten bei atmosphärischem Druck
Ausarbeiten:
• Abstrahlen mit Aluminiumoxid
• Polieren mit Gummipolierer, Ziegenhaarbürstchen und Polierpaste

Fehleranalyse:

Lunker und Poren im Guss


Verunreinigungen im Gerüst
Lufteinschlüsse auf dem Gerüst
Fehler beim Auftragen der Masse:
- zu wässriges oder trockenes Anrühren der Keramikmasse
- zu dickes Auftragen (Rissbildung)
- Risse in der Schichtung (zu trocken geschichtet)
- fehlende Transluzens (zu viel Schmelzmasse)
- Schlieren in der Keramik (Pinsel verunreinigt)
Fehler beim Brennen:
- zu langes oder zu kurzes brennen
- zu kurzer Glasbrand (Keramik ist milchig und inhomogen)
- Sprünge in der Keramik (unterschiedliche WAKs nicht beachtet)
Fehler bei der Korrektur:
- schwarze Punkte in der Keramik (Schleifstaubreste)

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