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Creo Elements/Direct

Model Manager V.18


Allgemeines
Was ist der Model Manager ?
Der Model Manager ist ein Tool welches dem Anwender umfassende Unterstützung im Datenmanagement bietet. Alle Lade-
und Speichervorgänge im Creo Elements/Direct Modeling und Annotation werden bei Verwendung des Model Managers
automatisch verwaltet. Er ersetzt die herkömmlichen Speichermöglichkeiten (PKG, MI, Bündel). Der Benutzer muss sich keine
Gedanken mehr darüber machen, welche Teile zu welchen Baugruppen verknüpft werden (z. B.: beim Einbau eines Teils in
mehreren Baugruppen), welche Zeichnungen zu welchen 3D-Teilen oder 3D-Baugruppen gehören, welche Verzeichnisstruktur
erstellt werden muss, um die Teile, Baugruppen und Zeichnungen schnell und einfach wieder zu finden.
Vorteile des Model Managers
• Kein manuelles Datenmanagement durch den Anwender mehr notwendig.
• Es ist kaum möglich, dass Daten versehentlich verloren gehen oder überspeichert werden.
• Verknüpfungen werden automatisch erstellt, besonders hilfreich beim Aktualisieren der einzelnen Zeichnungen nach Änderungen a m 3D-
Modell
• Einfache Suche nach Teilen, Baugruppen und Zeichnungen über verschiedenste Kriterien (Namen, Konstrukteur, Projekt, Datum, et c.)
• Einzelne Teile können bei Änderung in mehreren Baugruppen mit geändert werden, ohne diese extra laden zu müssen.
• Außerdem können jederzeit einzelne Teile aus anderen Baugruppen dazu geladen werden.
• Mehrere Benutzer können gleichzeitig an einer Baugruppe arbeiten ohne die Arbeit des anderen überspeichern zu können
(Reservierungen).
• Grafische Teilevorschau vor dem endgültigen Laden.
• Ausbaufähig zu einer firmenzentralen Komplettlösung im Datenmanagement (Koppelung an PPS und andere Zeichnungsverwaltungen,
Viewing- und Serienplotlösungen integrierbar, automatisches Speichern von Fremdformaten wie DXF, TIF, PDF, etc.)
• Integriertes Benachrichtigungssystem – Automatische Benachrichtigungen bei Geometrie- und Metadatenänderungen.
Aufbau Model Manager
Geometrie-
daten

Creo Elements/Direct
Manager Server 18 Oracle/SQL
CAD-Server Datenbank

Metadaten CAD-Client CAD-Client CAD-Client


Geometriedaten

Speichervorgang

Creo Elements/Direct Creo Elements/Direct Creo Elements/Direct


Model Manager Model Manager Model Manager
Benutzerstrukturierung,
Bearbeitungsstatus, Reservierung
• Jeder Anwender muss sich im Datenmanagement mit einem Benutzer-Account anmelden.
Die Anmeldung erfolgt beim Start des Moduls Model Manager im Creo Elements/Direct Modeling.
• Durch diese Identifikation erhält jeder Benutzer bestimmte Berechtigungen im Datenmanagement.
Der Bearbeitungsstatus ist anfänglich auf „in Arbeit“ gesetzt. Je nach Berechtigungsschema im
Datenmanagement dürfen bestimmte Benutzer diesen Bearbeitungsstatus ändern.

• Die einzelnen Stufen des Statusverlaufs sind folgende :


• in Arbeit (Model zur Bearbeitung geöffnet)
• geprüft (Model schreibgeschützt)
• freigegeben (Model schreibgeschützt)
• gesperrt (Model schreibgeschützt)

• Eine Änderung des Bearbeitungsstatus kann nur Stufe für Stufe erfolgen, kann aber mehrstufig wieder
zurückgesetzt werden, wenn der Benutzer über die notwendigen Berechtigungen verfügt.
• Jeder Benutzer hat im Datenmanagement einen eigenen Heimordner = Mappe. In dieser Mappe befinden
sich alle Daten, die der Benutzer selbst bearbeitet und abgespeichert hat.
Der Benutzer kann nach dem Laden aus der Datenbank nur jene Teile/Baugruppen bearbeiten, die
sich in seiner eigenen Mappe befinden (d.h. für diesen Benutzer reserviert sind).
Benutzerstrukturierung,
Bearbeitungsstatus, Reservierung
Befinden sich Teile/Baugruppen (oder auch 2D-Zeichnungen) in der Mappe eines anderen Benutzers,
kann man diese zwar aus der Datenbank laden, aber keine Geometrieänderungen durchführen (gesperrt).
In diesem Fall müsste der andere Benutzer zuerst die Reservierung dieser Teile/Baugruppen aufheben
(aus seiner Mappe entfernen).

Um eine Geometrieänderung durchführen zu können, müssen jetzt diese Teile/Baugruppen reserviert (bzw.
in die eigene Mappe geholt) werden.
Dokumentstrukturierung

• Jedes 3D-Teil/Baugruppe, im Datenmanagement 3D-Dokument genannt,


erhält einen übergeordneten Stammdatensatz. Stammdaten

• Jede 2D-Zeichnung, im Datenmanagement 2D-Dokument genannt,


wird über den bestehenden Stammdatensatz des abgeleiteten 3D- 2D-
3D-Teils/Baugruppe zum 3D-Dokument des abgeleiteten Dokument Dokument
3D-Teils/Baugruppe verknüpft.

• Über gezielte Suche der Stammdaten sind die untergeordneten 3D-Dokumente und die dazugehörigen
2D-Dokumente zu finden, welche als 3D-Modelle bzw. 2D-Zeichnungen in Creo Elements/Direct
Modeling geladen werden können.

• Die Stammdatensätze und die dazugehörigen 3D- bzw. 2D-Dokumente werden durch eine eindeutige
Identifikationsnummer = Artikelnr (Modelname) gekennzeichnet. Diese darf in der Datenbank pro
Stammdatensatz, 3D- bzw. 2D-Dokument nur einmal existieren.
Model Manager - Arbeitsbereichsfenster



Model Manager - Arbeitsbereichsfenster
Das Model Manager Arbeitsbereichsfenster gliedert sich in 3 große Abschnitte:

Dieser Bereich des Fensters stellt für das gerade markierte Objekte (Stammdaten, Modell, Zeichnung,
 Standarddokument,…) eine Vorschau und verschiedene Details zur Verfügung.

 Die grundlegenden Funktionen des Model Manager - Arbeitsbereichsfensters bilden jedoch folgende 4
Registerkarten.
• Willkommen
Hier können Grundeinstellungen wie Profil, etc. geändert werden.

• Zuletzt verwendet
In diesem Bereich befinden sich die Objekte (Teile, Baugruppen, Zeichnungen oder Stammdaten), welche zuletzt vom
angemeldeten Benutzer bearbeitet wurden. Die Anzahl wie viele Objekte zu sehen sind ist einstellbar.

• Suche
In diesem Fenster können Dokumente (2D, 3D, …) und Stammdaten gesucht werden, die nicht in der Liste der letzten
Speichervorgängen aufscheinen. Um sie in der Datenbank zu finden, können verschiedene Suchkriterien festgelegt werden.

• Favoriten
Im Arbeitsbereich können an verschiedenen Stellen Favoriten definiert werden. Diese sind hier ersichtlich und ermöglichen
einen schnelleren Zugriff auf die Daten. Zusätzlich befinden sich in diesem Fenster die eigenen Benutzermappen.

• Benachrichtigungen
Hier werden Benachrichtigungen der Statusaktualisierung hinterlegt, wenn beispielsweise eine neue Version von Baugruppen
bzw. Teilen erstellt worden ist oder Daten geändert wurden (dadurch Schutz vor inkonsistenten Daten).
Model Manager - Arbeitsbereichsfenster
 Ergebnisbereich
Hier werden Elemente mit ihren verschiedenen Informationen angezeigt.
Es werden die verschiedenen Datenbankinformation (Beschreibung, Erstellungsdatum, Besitzer, …) der
entsprechenden Elemente angezeigt.
Die Spalten dieser Anzeige können vom Benutzer konfiguriert werden.
Speichern einer Baugruppe
Der Speichervorgang im 3D Speichern von 3D-Daten
kann auf zwei Arten erfolgen

• Speichern über die Model


Manager - Iconleiste oder direkt
im Model Manager - Menü
(mehrere Mausklicks notwendig).

• Speichern direkt aus dem


Modeling - Strukturbrowser durch
Klicken der rechten Maustaste auf
das zu speichernde Objekt
(einfacher, weil nur 2 Mausklicks
notwendig).
Speichern 3D-Daten
Such- und Filterfunktionalität
wie im Strukturbrowser von
Für die Oberbaugruppe und alle OSD Modeling (ab Version 14)
untergeordneten Teile bzw. Bau-
gruppen wird jeweils ein 3D-Dokument
und ein dazu verknüpfter,
übergeordneter Stammdatensatz an-
gelegt und in die Datenbank gespeichert.

Der Modelname bestimmt den Namen


des 3D-Dokuments und des
Stammdatensatzes in der DB und ist
nach dem Speichervorgang auch im
Strukturbrowser von Creo
Elements/Direct Modeling sichtbar.
Speichern 3D-Daten
Weiters kann im Speichervorschaufenster,
wenn das Model zuvor schon einmal
gespeichert wurde, eine neue Version
erstellt werden. Änderungsnotizen
können ebenfalls erstellt werden.

Im Arbeitsbereichsfenster scheint die


gespeicherte Baugruppe im Fenster
„Zuletzt verwendet“ auf und könnte hier
wieder geladen werden. Mit Klick der
rechten Maustaste auf die Baugruppe und Klick auf das Kommando „Alles Expandieren“, kann die
Baugruppenstruktur bis in die letzte Ebene geöffnet und so auch untergeordnete Objekte geladen werden.
Suche von Daten
Über gezielte Suche
nach den Stammdaten
im Suchfenster kann
eine Verknüpfung zum
dazugehörigen 3D-Do-
kument und die weitere
Strukturierung der Bau-
gruppe bis in die letzte
Ebene festgestellt
werden. Durch einen
Rechtsklick auf ein
Dokument können
dessen Datenbank-
Eigenschaften editiert
werden.
Änderung von Metadaten

3D-Dokument (DB-Eigenschaften des Teils/Baugruppe)


Stammdatensatz (DB-Eigenschaften des Stammdatensatzes)
Speichern 2D-Daten
• Nach Erstellen der Stammdaten und dem
verknüpften 3D-Dokument kann von der 3D-
Baugruppe oder einem 3D-Teil eine 2D-
Zeichnung im Annotation abgeleitet werden.

• Nachdem ein Ansichtssatz erstellt wurde er-


scheint in der Strukturliste bei der Baugruppe
(Besitzer des Ansichtssatzes) ein Disketten- Hier wird die Zeichnungsnummer,
symbol, d. h. die Baugruppe wurde dadurch Artikelnummer der Zeichnung für die
Datenbank, vordefiniert.
verändert und muss deshalb noch einmal Die Definition der Zeichnungsnummer
abgespeichert werden. ist firmenspezifisch.
Entweder der Teile- oder Artikelnamen
des 3D-Besitzers der Zeichnung wird
• Dies kann vor dem Abspeichern der 2D- automatisch auch als Zeichnungsnummer
Zeichnung erfolgen oder erfolgt spätestens herangezogen (wie in diesem Beispiel),
beim Speichern der Zeichnung automatisch. oder ein so genannter Nummern
Man kann daher nicht darauf vergessen. Generator vergibt automatisch eine
fortlaufende Nummer
(z.B.: 140569) oder die Zeichnungs-
nummer wird manuell eingegeben.
Speichern 2D-Daten
Der Speichervorgang im 2D
kann auf zwei Arten erfolgen

• Speichern über Datei  In


Model Manager speichern

• Speichern direkt aus der


Annotation-Zeichnungsliste durch
Klicken der rechten Maustaste
auf das zu speichernde Objekt
Speichern 2D-Daten
Im Speichervorschaufenster kann, wenn die Zeichnung zuvor schon einmal gespeichert wurde, eine neue Version
erstellt werden. Änderungsnotizen werden ebenfalls hier erstellt (diese können auch im Schriftkopf der Zeichnung
eingetragen werden). Sollte auf die Änderungsnotiz beim 2D-Speichern vergessen werden, so kann diese auch
nachträglich im Model Manager - Arbeitsbereichsfenster hinzugefügt oder bei bereits bestehender Änderungsnotiz
diese editiert bzw. geändert werden. In unserem Beispiel wir das geänderte 3D-Model (wegen des neuen
Ansichtssatzes), da es zuvor nicht manuell gespeichert wurde, zusammen mit der Zeichnung in die Datenbank
gespeichert. Alle geänderten Objekte werden aus Gründen der besseren Übersicht gelb gekennzeichnet
(Voreinstellung in den Eigenschaften des Model Manager Arbeitsbereichsfensters).
Suche von Daten
Über Abfrage der Stammdaten erscheint in der Struktur nun auch das dazugehörige 2D-Dokument. Alle notwendigen
Informationen (Schriftkopf, etc.) können nun über die „DB-Eigenschaften“ des Stammdatensatzes bzw. 3D- oder 2D-
Dokument eingegeben werden. Alle diese Infos dienen auch als Suchkriterien und können die Suche nach bestimmten
Dokumenten in der Datenbank vereinfachen bzw. eingrenzen.

DB-Eigenschaften des 3D-Models können


über das Arbeitsbereichsfenster des Model
Managers oder die Strukturliste im Creo
Elements/Direct Modeling abgerufen und
bei Bedarf geändert werden.

Die DB-Eigenschaften der 2D-Zeichnung


können ebenfalls über das Model Manager
Arbeitsbereichsfenster, die Zeichnungsliste
(oder auch über die Model Manager -
Iconleiste) im Annotation abgerufen bzw.
geändert werden.
Verknüpfung 2D  3D
Mittels der Informationstabelle „Verwendungsnachweis“ des 2D-Dokuments kann die Zugehörigkeit der Zeichnung
ermittelt werden. Dabei wird die Struktur nach oben bis zum letzten Element (dem übergeordneten Stammdatensatz)
angezeigt. Im 3D-Dokument kann über die Tabelle „ Verwendungsnachweis“ festgestellt werden, ob ein Teil bzw. BG
zu einer oder mehreren Oberbaugruppen verknüpft, sprich in mehreren Baugruppen eingebaut ist. In der Tabelle
„Zeichnungsstatus“ des 3D-Dokuments (Teil/BG) können die dazugehörigen Zeichnungen ermittelt werden, und
umgekehrt in der Tabelle „Status des Modells“ des 2D-Dokuments die in der Zeichnung (Ansichtssatz) befindlichen
Teile und Baugruppen inklusive Besitzer des Ansichtssatzes.

Diese Tabellen können in den


DB-Eigenschaften des Modells
bzw. der Zeichnung
eingesehen werden.
Laden 3D und 2D
Laden von Zeichnungen bzw. von
Teil/BG erfolgt im Arbeitsbereichs-
fenster des Model Managers. Nach
der Suche oder aus den Favoriten
bzw. aus der Registerkarte Zuletzt
verwendet, entweder durch
Doppelklick auf das zu ladende
Objekt oder durch Anklicken des
Objekts mit der rechten Maustaste
und Laden.
Zeichnungen werden automatisch
ins Annotation und Teile/BG ins
Modeling geladen.
Model Manager Vorgaben

In den Vorgaben des Model Manager Arbeitsbereichs-


fensters kann individuell eingestellt werden ob nach
Betätigen des Befehls „Laden“ das Modell sofort ins
Modeling geladen, oder über ein weiteres Ladefenster
dieser Befehl noch zusätzlich spezifiziert werden soll. Die
„Vorgaben“ sind im Arbeitsbereichsfenster über den
Dialog „Bearbeiten“ anzuwählen. In unserem Beispiel
werden Zeichnungen, die durch Mausdoppelklick im
Arbeitsbereichsfenster angewählt werden, direkt in die
Applikation geladen. Durch Klicken des Befehls „Laden“
im Kontextmenü (rechte Maustaste -> Laden) erscheint
zuvor ein Ladevorschaufenster, in welchem weitere
Spezifikationen zum Ladevorgang getätigt werden können
(siehe Beispiel auf nächster Folie). Weitere „Vorgaben“
beim Laden sind entweder über die Vorgaben im
Arbeitsbereichsfenster (Laden / Laden und Speichern)
oder über „Optionen“ direkt im Ladevorschaufenster zu
tätigen (z.B.: automatische Statusaktualisierung sofort
nach dem Ladevorgang oder das Laden von Behältern,
etc.).
Laden von Versionen
Existieren von Baugruppen oder Teilen mehrere Versionen, dann spielt es einen Rolle wie diese zuletzt abge-
speichert wurden. Wird in einer Baugruppe B1 eine Änderung am untergeordneten Teil T1 vorgenommen und die
ganze BG gespeichert, wobei der geänderte Teil eine neue Version 2 erhält, so steht nach dem Speichervorgang
diese Information in der BG drinnen und beim Laden wird diese BG schon mit dem untergeordneten Teil T1 in der
Version 2 im Ladevorschaufenster vorgeschlagen. Wird das Teil T1 aber alleine (ohne übergeordnete BG) geladen,
geändert und als Version 2 gespeichert, so erhält die übergeordnete BG diese Information nicht, weil sie ja nicht mit
geladen und -gespeichert wurde. In diesem Fall wird beim nächsten Ladevorgang der BG, diese mit dem
untergeordneten Teil T1 in der Version 1 im Ladevorschaufenster vorgeschlagen.

Deshalb gibt es im Ladevorschaufenster 2 Optionen, durch die das


Laden von versionierten Teilen/BG spezifiziert werden kann.
Laden wie gespeichert
• Teile/BG werden mit den Informationen geladen,
mit welchen sie gespeichert wurden.
Laden höchste Version
• Teile/BG werden immer in der höchsten Version geladen,
unabhängig davon wie sie gespeichert wurden.

„Laden wie gespeichert“ ist auch dann sinnvoll, wenn auf einen gewissen
Speicherstatus der BG immer ein Zugriff möglich sein soll,
egal wie viele Änderungen vollzogen wurden.
Teilweise bzw. "Lightweight" – Laden im 3D
Im Ladevorschaufenster kann die gesamte Baugruppe, ein oder mehrere Teil(e) der BG vollständig, Lightweight
=„geometrischer Umriss“ oder eben Teilweise = „nur Struktur“ geladen werden. Bei „teilweisem Laden“ sind nur jene
Geometrien im Creo Elements/Direct Modeling geometrisch sichtbar, welche zuvor in der Lade-Strukturliste des Model-
Managers ausgewählt wurden. Es ist aber in der Strukturliste von Creo Elements/Direct Modeling trotzdem die komplette
Baugruppenstruktur sichtbar. Lightweight Modelle sind voll geometrisch sichtbar, jedoch kann diese Hüllgeometrie nicht
bearbeitet werden. Beide Typen können bei Bedarf jederzeit durch „3D neu laden“ oder „Ladetyp ändern“ in der Strukturliste
von Creo Elements/Direct Modeling nachgeladen werden. Beginnt man eine Bearbeitung an einem Lightweight Modell wird das
3D Modell automatisch nachgeladen.
Nachbarteile über Begrenzungsrahmen laden
Laden mit 3D-Rahmen

Begrenzungsrahmen wird über Bezugsteil festgelegt


Alle Teile, die den Begrenzungsrahmen zumindest berühren werden geladen
Teile werden unabhängig von der Teilestruktur geladen
Untrennbare Baugruppen
Baugruppen im Model Manager als ein Objekt anzeigen

Zukaufteile und importierte Baugruppen können im Model Manager einfacher verwaltet werden.
Es können keine Teile unterhalb der untrennbaren Baugruppe geladen werden.
Roh- / Fertigteil
Beziehungen zwischen Roh- und Fertigteil

Fertigteil kann immer nur zu einem Rohteil gehören


Fertigteil kann auch wieder neuer Rohteil sein
Rohteile werden in einem Behälter abgelegt
Teilweise bzw. "Lightweight" – Laden im 3D

Vorteile
• Durch Lightweight Modelle und
teilweises Laden kann bei
großen Baugruppen einiges an
RAM Speicher und Ladezeit
eingespart werden. (bis zu 50%)

• Auch die Graphikkarte wird


durch die reduzierte Geometrie
weniger belastet.
Reservierung und Freigabe
Die Reservierung spielt im Model Manager eine entscheidende Rolle. Diese verhindert ein Arbeiten mehrerer Personen an
einer Baugruppe, eines Teils oder einer Zeichnung. Es können BG/Teile/Zeichnungen NUR dann bearbeitet werden, wenn sie
zuvor in die eigene Mappe des jeweiligen Benutzers geholt, sprich „reserviert“ wurden. Dies ist selbstverständlich nur möglich,
wenn sie kein anderer Benutzer reserviert hat. Ist dies der Fall erscheint beim Versuch diesen Teil/Baugruppe zu reservieren
eine Meldung, dass diese BG/Teil/Zeichnung bereits von jemand anderem reserviert ist. Will der Benutzer trotzdem reservieren
muss er dafür sorgen, dass die Reservierung des Kollegen aufgehoben wird. Er kann im Arbeitsbereichsfenster oder in den
Datenbankeigenschaften des Teils/BG/Zeichnung herauslesen von welchem Benutzer gegenwärtig das benötigte Dokument
reserviert ist. Dieser Benutzer muss nun das Dokument aus seiner Mappe entfernen = „Reservierung aufheben“, um das
Dokument freizugeben. Wie man die Reservierung eines Dokuments entfernt siehe folgende Beispiele.
Reservierung und Freigabe
Beispiel 1
Freigabe einer BG in der eigenen Mappe des Model Manager -
Arbeitsbereichs
• Die Reservierung von BG/Teile kann mit „Aus Mappe entfernen“
oder „Reservierung aufheben“ aufgehoben werden.

Beispiel 2
Es ist ebenso möglich die Reservierung direkt über die Strukturliste in
Creo Elements/Direct Modeling aufzuheben.

Generell sollte man von Zeit zu Zeit die eigene


Mappe leeren (beispielsweise nach Abschluss eines
Projekts), da man andernfalls leicht den Überblick
verlieren kann und auch die Geschwindigkeit bei
Operationen in der eigenen Mappe darunter leidet.
Bei Abwesenheit von Benutzern kann es zu
Problemen mit reservierten Elementen kommen.
Diese können dann nur vom Administrator behoben
werden.
Reservierung und Freigabe
Beispiel 3
• Freigabe einer gesamten Baugruppe über die Model Manager Iconleiste

.
Wiederverwendungszenarien
Beispiel 1
Eine neue Baugruppe „BG2“ soll erstellt werden. 2 Teile aus einer bereits bestehenden und im Model Manager
abgespeicherten Baugruppe „BG1“ sollen wieder verwendet werden.

BG 1 BG 2
Teil 1 Teil 4
Teil 2 Teil 2
Teil 3 Teil 3

Die Baugruppe „BG2“ und der Teil „Teil 4“ werden neu erstellt. Die bereits gespeicherten Teile „Teil 2“ und „Teil 3“ werden aus dem
Model Manager einfach dazu geladen, positioniert und die Baugruppe „BG2“ über den Model Manager abgespeichert. Für Baugruppe „BG2“
und das Teil „Teil 4“ werden neue Stammdatensätze und 3D-Dokumente mit neuen Namen in der DB erstellt. „Teil 2“ und „Teil 3“ werden
nicht neu gespeichert, weil sie ja bereits in der DB existieren, sondern werden nur zu der neuen Baugruppe „BG2“ verknüpft, d.h. sie sind
nun zu 2 übergeordneten Baugruppen in der DB verknüpft, „BG1“ und „BG2“. „Teil 2“ und „Teil 3“ müssen die bestehenden Namen auch
in „BG2“ behalten, weil sie sich von den Teilen in der „BG1“ geometrisch in keiner Weise unterscheiden!
Achtung : Dem Konstrukteur muss klar sein, dass im Falle einer Änderung von „Teil 2“ oder „Teil 3“ in der „BG2“ nun auch automatisch
diese Teile in „BG1“ geändert werden, weil sie ja in der DB nur einmal existieren und zu beiden BGs verknüpft sind! Deshalb sollte er sich
vor einer Änderung immer über die Tabelle „Wo verwendet“ über mögliche Verknüpfungen informieren.
Wiederverwendungsszenarien
Beispiel 2
In der Baugruppe „BG2“ soll eine Änderung vorgenommen werden. „Teil 2“ soll eine zusätzliche Bohrung erhalten. Diese Änderung
darf aber auf keinen Fall auch in der Baugruppe „BG 1“ Auswirkungen haben:
BG 1 BG 2
Teil 1 Teil 4
Kopie erstellen
Teil 2 Teil 2 Teil 5

Teil 3 Teil 3
Da die Geometrieänderung nur eine geringfügige ist, und deshalb nicht das gesamte Teil neu modelliert werden sollte, lädt sich der
Konstrukteur wieder die in der DB schon vorhandenen Teile „Teil 2“ und „Teil 3“ zur bereits geladenen Baugruppe „BG2“ dazu. Da
der Konstrukteur nun eine Geometrieänderung (Bohrung) am „Teil 2“ durchführen möchte, informiert er sich in der Tabelle „Wo
verwendet“ über vorhandene Verknüpfungen des Teils zu anderen Baugruppen. Jetzt, da er erkennt, es sind Verknüpfungen zu
andern Baugruppen vorhanden, in denen die Änderung nicht mitgezogen werden soll, darf er auf keinen Fall den geladenen „Teil 2“
ändern und die Baugruppe „BG2“ abspeichern, anderenfalls wäre der „Teil 2“ auch in der Baugruppe „BG1“ geändert. Richtiger
Vorgang ist den „Teil 2“ zu kopieren (beispielsweise auf „Teil 5“), das Ausgangsteil „Teil 2“ im Creo Elements/Direct Modeling zu
Löschen und die Geometrieänderung am kopierten Teil durchzuführen. Achtung : Auch Werkstoff-Änderungen sind
Geometrieänderungen! Wenn die Baugruppe „BG2“ danach abgespeichert wird, bekommt das „Teil 5“ einen neuen Namen in der
DB, „BG2“ wird mit Änderungen überspeichert (oder eine neue Version der BG angelegt), „Teil 4“ und „Teil 3“ bleiben unberührt.
Die Verknüpfung von „Teil 2“ zu „BG2“ in der Datenbank wird aufgelöst, „Teil 2“ ist jetzt nur noch zur Baugruppe „BG1“ verknüpft.
Wiederverwendungsszenarien
Beispiel 3
Unter der Baugruppe „BG2“ soll eine neue Baugruppe „BG3“ erstellt werden. Diese weicht aber nur geringfügig von
der in der DB bereits gespeicherten Baugruppe „BG1“ ab. Die Teile „Teil 1“ und „Teil 2“ aus der „BG1“ sollen in der
neu zu erstellenden Unterbaugruppe „BG3“ nur geringe Geometrieabweichungen aufweisen:

BG 2
Kopie erstellen („eine Ebene“)
BG 3 BG 1 Teil 3
Teil 6 Teil 1 Teil 1
Teil 7
Kopien erstellen
Teil 2 Teil 2
Teil 4
Teil 3 Teil 3 Teil 5
Exemplar

In diesem Fall wird die in der DB existierende „BG1“ unter die Baugruppe „BG2“ geladen. Es dürfen aber auf keinen
Fall, wie zuvor in Bsp.2, die Teile „Teil 1“ und „Teil 2“ sofort unterhalb der Baugruppe „BG1“ kopiert und die Kopien
abgeändert werden. Denn in diesem Fall würde bei Abspeichern der „BG2“ die in der DB existierende „BG1“
ebenfalls geändert werden (weil es sich ja in Wirklichkeit um die gleiche Baugruppe handelt) und das würde nicht das
gewünschte Ergebnis liefern. In diesem Fall muss die „BG1“ zuvor mit der Option „eine Ebene“ kopiert werden. Die
Option „eine Ebene“ bewirkt, dass die BG selbst nur kopiert wird, aber von allen Teilen/BG in der Ebene darunter
Exemplare erstellt werden.
Wiederverwendungsszenarien
Exemplare bedeuten Teile gleicher Geometrien und daher nach erfolgtem Speichervorgang in der Datenbank logischerweise auch
gleiche Identifikationsnummern. Nun müssen in der neuen, kopierten Baugruppe „BG3“ die Teile, an denen
Geometrieabweichungen auftreten sollen, kopiert werden, da ja auch diese wieder in der Datenbank eigene Identifikationsnummern
zugeordnet bekommen müssen. In unserem Beispiel werden die Teile „Teil 1“ und „Teil 2“ unterhalb der Baugruppe „BG3“ kopiert.
Die Kopien erhalten im Creo Elements/Direct Modeling die neuen Teilenamen „Teil 6“ und „Teil 7“, die Ausgangsteile „Teil 1“ und
„Teil 2“ müssen wieder gelöscht werden. Sollte die Ausgangsbaugruppe „BG1“ bereits einen Ansichtssatz (also eine Zeichnung)
beinhalten, dann geht diese nicht verloren.
Der Ansichtssatz wird in die neue „BG3“ mit kopiert, die abgeleiteten 2D-Geometrien im Annotation allerdings nicht. Deshalb muss
im Annotation-Zeichnungsmenü die Zeichnung zu einer „Echtkopie“ zugeordnet werden, d. h. die 2D-Geometrien werden von
einem Ansichtssatz in den anderen kopiert. Die kopierte Zeichnung muss danach aktualisiert werden, erst dann kann auch die
Ausgangsbaugruppe „BG1“ im Creo Elements/Direct Modeling (3D) gelöscht werden. Jetzt kann die geänderte Baugruppe „BG2“
über den Model Manager richtig abgespeichert werden. Welche Verknüpfungen in der Datenbank nun aufgelöst oder neu erstellt
werden wird in der vorigen Grafik verdeutlicht.
Fazit: Mit Verwendung des Model Managements spielt der Unterschied Exemplar–Kopie eine wesentliche Rolle. Der Konstrukteur
muss sich bewusst sein, welche Auswirkung es haben kann, in der falschen Situation Kopien von Teilen/BG zu erstellen, wenn
eigentlich das Erstellen von Exemplaren der richtige Schritt gewesen wäre. Teile gleicher Geometrie sollten in der DB auf keinen Fall
mehrfach mit verschiedenen Identifikationsnummern existieren. Spätestens bei Erstellen einer Annotation-Zeichnung und der
dazugehörigen Stückliste fällt der Fehler auf. Denn Kopien werden in der Stückliste in einer eigenen Stücklistenzeile mit Anzahl 1
aufscheinen, Exemplare jedoch gesammelt in einer einzelnen Stücklistenzeile, dafür aber mit Anzahl > 1. Der Fehler kann auch noch
zu diesem Zeitpunkt richtig gestellt werden, jedoch ist der Aufwand um ein Vielfaches höher.
Lokalem Modell neue Sys-ID zuweisen
Die „Sys-ID“ ist eine spezielle Identifikation von 3D-Modellen durch Creo Elements/Direct Modeling. Genauso wie die
Datenbank muss auch das Creo Elements/Direct Modeling Teile und Baugruppen mittels eines eindeutigen Kennzeichens
identifizieren zu können. Die Zuordnung dieser „Sys-ID“ erfolgt durch das 3D-System automatisch beim Erstellen oder
Kopieren von Teilen und Baugruppen, deshalb merkt der Anwender von diesem Vorgang normalerweise nichts. Trotzdem
konfrontiert wurde der Anwender, wenn auch vielleicht unbewusst, bisher mit der Sys-ID, wenn er ein neues Modell erstellt
und gespeichert hat, dieses danach, ohne zuvor eine Kopie zu erstellen und an dieser weiter zu arbeiten, geometrisch
änderte und das gleiche abgeänderte Teil unter einem anderen Datei-
namen ins Filesystem gespeichert hat. Da es sich beide Male eigentlich
um das gleiche Teil mit der gleichen Sys-ID handelte, stellte das System
den Anwender beim nächsten Versuch diese beiden Speicherversionen
gemeinsam in einer Sitzung zu laden vor ein Problem. Die Teile konnten
nur exemplarisch abgebildet werden und die Änderungen in einem der
beiden Teile gingen verloren. Um ein eigenständiges Teil mit eigener
Sys-ID zu schaffen, muss das Teil kopiert werden und der Ausgangsteil
gelöscht werden. Einfacher ist dies mit der Funktion „neue Sys-ID zu-
weisen“ möglich. Diese Funktion ersetzt den Kopiervorgang, der bisher
nötig war um ein neues, eigenständiges Teil aus einem vorhandenen zu
erstellen. Achtung : Anders als bei Kopieren des Teils, bleibt bei Zuweisung
einer neuen Sys-ID der Modelname (entspricht der DB-Artikelnummer)
erhalten! D. h. sollte der Teil auch bei Abspeichern in die DB eine neue
Artikelnummer erhalten, so muss zuvor der Modelname gelöscht oder
geändert werden.
Löschen aus der Datenbank
Wird ein Teil oder eine Baugruppe im Creo Elements/Direct Modeling gelöscht (3D Löschen), wird dadurch beim Speichern in
die DB nur die Verknüpfung zur Oberbaugruppe aufgehoben. Die Verknüpfung zu allen anderen Baugruppen, in denen das Teil /
die die Baugruppe eingebaut ist, muss natürlich bestehen bleiben. Wenn ein Teil oder eine Baugruppe auch aus der Datenbank
gelöscht werden sollte, kann dies im Arbeitsbereichsfenster des Model-Managers durch Klicken mit der rechten Maustaste auf das
zu löschende Teil und anschließendem Löschkommando erfolgen. Die Daten sind damit unwiderruflich auch in der Datenbank
gelöscht! Das funktioniert aber nur, wenn zuvor alle Verknüpfungen aufgelöst wurden und entsprechende Berechtigungen
vorhanden sind. Da dieser Vorgang unter Umständen etwas zeitintensiv ist (kommt natürlich auf die Anzahl der Verknüpfungen
an), wird in der Regel in der Datenbank relativ selten gelöscht. Weiters können zwar einzelne Geometriedaten von der
Tagessicherung zurückgespielt werden, aber weder die dazugehörigen einzelnen Metadaten noch die Verknüpfungen zu über-
und untergeordneten Teilen und Baugruppen in der DB. Diese müssten manuell wieder im Model Manager ein gepflegt werden.
Da aber auf Grund der Eindeutigkeit der Teile und Baugruppen in der Datenbank praktisch keine Möglichkeit existiert ein Teil mit
einem anderen versehentlich zu überschreiben, wird die Tagessicherung eigentlich nur
im Falle eines Hardwareschadens (z. B.: defekte Festplatte) benötigt. In diesem Fall
müsste die komplette Datenbank von der Tagessicherung zurückgespielt werden (was
bedeutet, dass alle Änderungen und Neuanlagen seit dem Zeitpunkt der letzten
Tagessicherung verloren gingen). Sollte beim Speichern eines Teils jedoch trotzdem
etwas schief laufen, z.B.: ein abgeändertes Teil wird überschrieben und der Benutzer
bemerkt erst danach, dass doch die ursprüngliche Geometrie benötigt würde, gibt es
die Möglichkeit auf eine vorangegangene Speicherversion des Teils, der Zeichnung oder
der Baugruppe im Arbeitsbereichsfenster zuzugreifen. Dazu kann in den DB-
Eigenschaften des Dokuments im Reiter Dateien die zeitlich entsprechende Datei
ausgewählt und mit Drag & Drop geladen werden.
Laden und Speichern über
SolidPower Normteilkatalog

Normteile, welche aus dem SolidPower - Katalog geladen werden, werden automatisch während des
Ladevorgangs inkl. vordefinierter Attribute in die Datenbank geschrieben und bekommen dabei einen bereits
vorgegebenen Modelnamen. Diese Normteile werden in der Datenbank in die Klasse „3D-Normteile“
gespeichert und können auch nur in dieser Klasse gefunden werden.

Achtung!
Werden Paket-Dateien mit Normteilen aus dem Filesystem geladen (z.B.: von Zulieferer), und erstmals über
Model Manager gespeichert, dann sollten vor dem Speichervorgang die Normteile noch einmal aus dem
Katalog geladen werden. Dazu verwendet man am besten das Kommando „Normteile aktualisieren“ im
Katalog Menü, weil damit automatisch alle Normteile innerhalb einer ausgewählten Baugruppe in einem Schritt
ersetzt werden können.

Würden die Normteile nicht neu aus dem Katalog aktualisiert, dann würden sie beim Speichern vom Model
Manager durch bereits vorhandene ersetzt, bzw. neue angelegt. Diese berücksichtigen aber NICHT die Spalte
PNR aus dem Katalog und legen somit Stammdatensätze mit der SID als Stammdatenname an.
Laden

Snapshots
Eine komplette „Session“ kann gespeichert und wieder hergestellt werden. Dabei wird gespeichert, welche Bau-
gruppen und Bauteile wie (teilweile, lightweight, vollständig) geladen wurden, und die aktuelle Ansicht (Zoombereich,
Ein/Ausblendungen). Voraussetzung ist, alle Teile und Baugruppen wurden schon zumindest einmal in die Datenbank
gespeichert. Anderenfalls erscheint der Hinweis die Baugruppe erst einmal in die Datenbank zu speichern.
Im- und Export von Dokumenten
Zu jedem Stammdatensatz können nicht nur 3D-Dokumente (Modelle) oder 2D-Dokumente (Zeichnungen)
verknüpft werden, sondern auch jede Art von Fremddokumenten (Word, Excel, DXF, TIFF, etc.). Dies geschieht im
Model Manager - Arbeitsbereichsfenster. Ein neues Standarddokument wird angelegt, im Dateibrowser ein
dazugehöriges Dokument importiert und weitere Attribute befüllt. Dokumente können jederzeit wieder auf das
Filesystem exportiert werden. Es können auch neue Stammdatensätze manuell erstellt und Dokumente (3D, 2D,
Excel, Word, etc.) manuell dazu verknüpft werden. Es können auch komplette Stammdatensätze (inkl. Dokumente) in
das Filesystem exportiert werden.
Gespeicherte Suchkriterien
Im Suchfenster des Model Manager - Arbeitsbereichsfenster können Suchergebnisse, welche durch Eingabe
verschiedenster Suchkriterien erzielt wurden, als „gespeicherte Suchkriterien“ abgelegt werden, damit beim
nächsten Suchvorgang sofort auf die gewünschten Suchkriterien zugegriffen werden kann und das Modell
einfacher aus der vordefinierten Suche geladen werden kann. Diese gespeicherten
Suchkriterien können bearbeitet oder wieder gelöscht werden.
Favoriten
Dokumente (Modelle, Zeichnungen, ...), welche immer wieder benötigt werden können einfach zu den
Favoriten hinzugefügt werden. Im Reiter Favoriten kann sofort auf diese Dokumente zugegriffen werden.
Benachrichtigung bei
Änderungen und neuen Versionen
Ab Version 13 von Creo Elements/Direct Model Manager ist ein automatisches Benachrichtigungssystem integriert. Dieses
tritt bei Änderungen und Versionierung von Teilen und Baugruppen in Kraft.
Beispiel :
An einem Bauteil / einer Baugruppe wird eine Geometrieänderung durchgeführt und dies als neue Version gespeichert.
Jeder Benutzer, der die alte Version in seiner aktuellen geladenen Konstruktion verbaut hat bekommt eine
Benachrichtigung, dass eine neuere Version existiert. Auch beim Laden der alten Version erfolgt automatisch eine
Benachrichtigung dass eine neuere Version existiert.
In unserem Beispiel zeigt der Model Manager an, dass 5 Objekte aller
geladenen Teile und Baugruppen inkonsistent sind. In unserem Fall
deshalb, weil sie geändert und in einer neuen Version abgespeichert
wurden. Geladen wurde die Baugruppe aber in einer niedrigeren
Version als sie aktuell in der Datenbank existiert. Das kann natürlich
beabsichtigt sein, dann kann man die Benachrichtigung ignorieren bzw.
im MM-Arbeitsbereichsfenster löschen. War das Laden der niedrigeren
Version aber nicht beabsichtigt, weil man gar nicht mitbekommen hat,
dass ein anderer Benutzer in der Zwischenzeit eine neue Version
gespeichert hat, dann kann man nun im Benachrichtigungsfenster des
Arbeitsbereichs erkunden, wer, was, wann geändert hat.
Benachrichtigung bei
Änderungen und neuen Versionen
Im Benachrichtigungsfenster des Model Manager - Arbeitsbereichs sind nun 5 Benachrichtigungen ersichtlich. In unserem
Fall zeigen sie, dass Teile und Baugruppen in einer neueren Version vorhanden sind und von wem diese erstellt wurden.
Um die Ursache, den Zeitpunkt und die Geometrieänderungen selbst genauer spezifizieren zu können gibt es nun
mehrere Möglichkeiten. Durch Klicken mit der rechten Maustaste auf die aufgelisteten Teile/BG kann folgendes ermittelt
werden :

• Die Datenbankeigenschaften der Teile/Baugruppen


• Eine Hervorhebung im geladenen Modell
• Eine grafische Gegenüberstellung der Versionen in
der aktuellen Modeling Sitzung
• 3D Neuladen von Teilen/BG in einer anderen
Version

Anwendung dieser Funktionen siehe Beispiele


auf den nachfolgenden Seiten.
Benachrichtigung bei
Änderungen und neuen Versionen

Im Modeling betroffene Teile


oder BG grafisch hervorheben.
Benachrichtigung bei
Änderungen und neuen Versionen

Im Creo Elements/Direct Modeling


Versionen der Teile oder BG
gegenüber stellen bzw. die BG-
Strukturen der Versionen miteinander
vergleichen.
Gegebenenfalls kann die vorhandene
Geometrie durch die neuere
einfachersetzt werden.
Abonnieren und Abbestellen
bei Datenänderungen
Jedes Dokument kann im Model Manager - Arbeitsbereichsfenster abonniert und wieder abbestellt werden. Wenn
beispielsweise ein neues Modell entwickelt wird, wofür der Konstrukteur alleine die Verantwortung trägt, oder der
Konstruktionsleiter eine Änderung in Auftrag gibt, möchte er vielleicht wissen, ob und wann von einem anderen Benutzer
eine Änderung an diesem Modell vorgenommen wird. Hat er diese Baugruppe abonniert und im Model Manager -
Arbeitsbereich innerhalb seines Profils die gewünschte Email-Adresse angegeben, dann bekommt er im Falle einer
Änderung eine Email zugesandt, unabhängig davon, ob er gerade eine Model Manager Sitzung geöffnet hat oder nicht.
Tabelleneditor
Jedes Dokument kann auch über den Tabelleneditor geöffnet und Attribute innerhalb des Dokuments geändert werden. In
diesem Tabelleneditor sind schnelle Attributänderungen möglich und weiters auch globale Änderungen eines Attributfeldes
in mehreren Dokumenten (z.B.: Suche nach Werkstoff und Änderung des Werkstoffes in allen Dokumenten) In unserem
Beispiel wurde über den Tabelleneditor das 3D-Dokument „engine“ geöffnet und das Feld Beschreibung in dem 3D-
Dokument geändert. Diese Tabellen können exportiert werden. Für die Ausgabe werden die Formate HTML, MS-Excel
und CSV angeboten.
Ausgabe von Daten
Daten, die im Arbeitsbereich ersichtlich sind können auf CSV, HTML oder EXCEL ausgegeben werden. Damit können
z. B. Suchergebnisse, Stücklisten, … ausgegeben werden In unserem Beispiel … Tabelleneditorausgabe auf HTML
Benutzervorgaben
Im Model Manager - Arbeitsbereichsfenster können über den Dialog
„Bearbeiten“ verschiedene Benutzervorgaben getätigt werden.

Diese definieren nicht nur das Aussehen des Arbeitsbereichsfensters selbst,


sondern auch verschiedene Voreinstellungen bzgl. der Strukturierung
innerhalb der 4 Hauptfenster des Arbeitsbereichs, der automatischen
Statusaktualisierung, der Miniaturansichten, der Lade- bzw.
Speichervorgänge und der Stückliste. Um vorgenommene Änderungen an
den Einstellungen zu aktivieren, muss in einigen Fällen der Model Manager
neu gestartet werden.

Die Spaltenanzeige und Spaltenposition eines Dokuments innerhalb des


Arbeitsbereichsfensters kann durch Anklicken der Spalte mit der rechten
Maustaste für Ein- und Ausschalten oder der linken Maustaste mit
anschließender Verschiebung der Spalte erfolgen. Alle Benutzervorgaben
sind individuell und werden beim Beenden des Creo Elements/Direct
Modeling (!) ins CDM Benutzerprofil geschrieben.
Neue Version/Ersatz
Es können Teile oder
Baugruppen welchen in an-
deren Baugruppen eingebaut
sind mit neueren Versionen
ersetzt werden. Folgendes
Beispiel zeigt die Baugruppen
B01 und B02 in welchen der
Teil T01[1] eingebaut ist.
Nun wird eine neue Version
des Teils T01[1] erstellt 
T01[2]. Mit der Funktion
Neue Version/Ersatz kann
man jetzt die ältere Version
T01[1] mit der Neueren
T01[2] in den Baugruppen
B01 und B02 ersetzen,
indem man einfach aus der
Liste die Baugruppen aus-
wählt in welchen man diese
neuere Version des Teils
oder der Baugruppe haben
möchte.
Links als E-Mail
Im Bereich Details bei einem
Dokument steht dem Benutzer die
Funktion „Als Link in E-Mail senden“
zur Verfügung. Wählt man die
Funktion so kann der Benutzer eine
E-Mail aus dem Creo Elements/Direct
Model Manager versenden.

In der befindet sich ein Link welcher


bei einem gestarteten Model
Manager eine neue Registerkarte
öffnet und bei einem nicht gestarteten
Model Manager eine neue Sitzung
startet.

In der E-Mail befindet sich neben dem


Link der Name des Dokuments.
Diese Funktion ist hilfreich, wenn man
z. B.: Änderungen an einem Teil bzw.
Baugruppe durchführen muss, das
Dokument ist jedoch noch von einem
anderen Benutzer reserviert.
Aktualisieren
Beim Befehl „Aktualisieren“ in
der Creo Elements/Direct
Model Manager Iconleiste
stehen jetzt dieselben Optionen
zur Verfügung wie beim Befehl
„3D neu laden“.
TECHSOFT Extrafunktionen
TECHSOFT – NICHT EINGEBAUTE MODELLE SUCHEN

Bei den Details einer Mappe


steht die Funktion „Techsoft –
nicht eingebaute Modelle
suchen“ zur Verfügung. Diese
listet alle Modelle in dieser
Mappe auf, welche nirgendwo
verbaut sind. Befinden sich
schon Objekte in der Mappe
werden diese nur gelöscht,
wenn der Benutzer zustimmt.
TECHSOFT Extrafunktionen
TECHSOFT – NICHT VERWENDETE STAMMDATEN SUCHEN

Bei den Details einer Mappe


steht die Funktion „Techsoft –
nicht verwendete Stammdaten
suchen“ zur Verfügung. Diese
listet alle Stammdaten in dieser
Mappe auf, welche nirgendwo
verwendet werden. Befinden sich
schon Objekte in der Mappe
werden diese auch bei dieser
Funktion nur gelöscht, wenn der
Benutzer zustimmt.