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Part-FCL Fragenkatalog

PPL(A)
gemäß Verordnung (EU) Nr. 1178/2011
und
AMC FCL.115, .120, .210, .215

(Auszug)

70 – Flugleistung und
Planung
ECQB-PPL (AT) 70 Flugleistung und Planung PPL(A)

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ECQB-PPL (AT) 70 Flugleistung und Planung PPL(A)

1 Das Überschreiten der zulässigen Luftfahrzeugmasse ist: (1,00 P.)


 Ausnahmsweise möglich, wenn damit Wartezeiten vermieden werden.
 Nur von Bedeutung, wenn die Überschreitung mehr als 10% beträgt.
 Mittels Steuereingaben auszugleichen.
 Nicht zulässig und grundlegend gefährlich.

2 Wo muss sich der Schwerpunkt eines Luftfahrzeuges befinden? (1,00 P.)


 Vor der vorderen Schwerpunktgrenze.
 Hinter der hinteren Schwerpunktgrenze.
 Zwischen der vorderen und der hinteren Schwerpunktgrenze.
 Rechts der seitlichen Schwerpunktgrenze.

3 Was resultiert aus einer zu rückwärtigen Schwerpunktlage? (1,00 P.)


 Eine Abnahme der Längsstabilität.
 Eine Abnahme der Reichweite.
 Ein erhöhter Treibstoffverbrauch.
 Eine erhöhte Strömungsabrissgeschwindigkeit.

4 Beim Betrieb eines Luftfahrzeuges ist sicherzustellen, dass der Schwerpunkt (center
of gravity - CG) während aller Flugphasen im zulässigen Bereich bleibt, damit: (1,00
P.)
 Stabilität und Kontrollierbarkeit des Luftfahrzeuges gewährleistet sind.
 Während der Beladung ein Kippen des Luftfahrzeuges auf den Sporn vermieden wird.
 Das Luftfahrzeug nicht in einen überzogenen Flugzustand übergeht.
 Das Luftfahrzeug im Sinkflug die höchstzulässige Geschwindigkeit nicht überschreitet.

5 Was resultiert aus einer vorderen Schwerpunktlage?

1. Größere Stabilität.
2. Erhöhter Treibstoffverbrauch.
3. Größere Strömungsabrissgeschwindigkeit.
4. Größere Reichweite. (1,00 P.)
 1, 2.
 2, 4.
 1, 2, 3.
 2, 3, 4.

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6 Die Leermasse eines Luftfahrzeuges beinhaltet: (1,00 P.)


 Die Masse des Luftfahrzeuges, den nicht-ausfliegbaren Kraftstoff, die permanente
Standardausrüstung.
 Den nicht-ausfliegbaren Kraftstoff, das Standardgepäck der Besatzung, die Masse des
Luftfahrzeuges.
 Die permanente Standardausrüstung, die Besatzung, den ausfliegbaren Kraft- und Schmierstoff.
 Die Besatzung, tragbare ständig verwendete Navigationsgeräte, abnehmbare
Triebwerksverkleidungen.

7 Wie werden Leermasse und Leermassenschwerpunkt eines Luftfahrzeuges erstmalig


bestimmt? (1,00 P.)
 Durch eine Wägung.
 Durch Berechnungen.
 Durch Herstellerdaten.
 Durch Einzelmassenaddition.

8 Die spezifische Dichte von AVGAS 100LL beträgt bei einer Temperatur von 15°C etwa:
(1,00 P.)
 0,72 kg/l.
 0,82 kg/l.
 0,68 kg/l.
 1,0 kg/l.

9 Wie erfolgt die Umrechnung von Kilogramm (kg) in Pfund (lb)? (1,00 P.)
 Kg x 2,205 = lb.
 Kg x 0,454 = lb.
 Kg / 2,205 = lb.
 Kg x 2 = lb.

10 Welche Gefahr entsteht durch ungesicherte Zuladung? (1,00 P.)


 Strukturschäden, Anstellwinkelstabilität und Geschwindigkeitsstabilität.
 Kalkulierbare Instabilität, wenn der Schwerpunkt nicht mehr als 10% schwankt.
 Beständige Fluglagen, die mittels Steuereingaben auszugleichen sind.
 Unkontrollierbare Fluglagen, Personenschäden oder Schäden am Luftfahrzeug.

11 Weshalb muss die Zuladung in Luftfahrzeugen ordnungsgemäß gesichert sein? (1,00


P.)
 Um zusätzlichen Kraftstoff mitführen zu können.
 Um unzulässige Schwerpunktverschiebungen zu verhindern.
 Um positive Lastvielfache im Abfangbogen zu vermeiden.
 Um Steilkurven fliegen zu können.

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12 Die resultierende Gewichtskraft eines Luftfahrzeuges wirkt vertikal durch den: (1,00
P.)
 Druckpunkt.
 Schwerpunkt.
 Staupunkt.
 Neutralpunkt.

13 Was ist der "Schwerpunkt" eines Luftfahrzeuges? (1,00 P.)


 Der Punkt an einem beliebigen Körper mit der größten Einzelmasse.
 Der Punkt, an dem sich alle Massen eines Körpers vereinigt vorgestellt werden können.
 Der Punkt an einem Körper, der dem Neutralpunkt entspricht.
 Die Mitte zwischen der Bezugsebene (datum) und dem Neutralpunkt.

14 Was ist der "Schwerpunkt" eines Luftfahrzeuges? (1,00 P.)


 Der gedachte Punkt, in dem die Gewichtskraft angreift.
 Der gedachte Punkt, auf den sich die Schwerpunkte der einzelnen Massen beziehen.
 Das Produkt aus Masse und Hebelarm.
 Die Distanz von der Bezugsebene zur Position einer Masse.

15 Während des unbeschleunigten Horizontalfluges: (1,00 P.)


 Befinden sich Auftrieb und Gewichtskraft sowie Vortrieb und Widerstand im Gleichgewicht.
 Befinden sich Auftrieb und Vortrieb sowie Gewichtskraft und Widerstand im Gleichgewicht.
 Befinden sich Widerstand und Auftrieb sowie Gewichtskraft und Vortrieb im Gleichgewicht.
 Entspricht der Vortrieb der Summe aus Widerstand und Gewichtskraft.

16 Der Begriff "Bezugsebene" (datum) ist in Bezug auf eine Masse- und
Schwerpunktberechnung definiert als eine gedachte Ebene: (1,00 P.)
 Auf der Längsachse eines Luftfahrzeuges oder in deren Verlängerung, auf den sich die
Schwerpunkte der einzelnen Massen beziehen.
 Auf der Querachse eines Luftfahrzeuges oder in deren Verlängerung, auf den sich die
Schwerpunkte der einzelnen Massen beziehen.
 Auf der Hochachse eines Luftfahrzeuges oder in deren Verlängerung, auf den sich die
Schwerpunkte der einzelnen Massen beziehen.
 In der Tragflächenverlängerung eines Luftfahrzeuges, auf den sich die Schwerpunkte der
einzelnen Massen beziehen.

17 Der Begriff "Moment" ist definiert als: (1,00 P.)


 Das Produkt aus Masse und Hebelarm.
 Die Summe aus Masse und Hebelarm.
 Die Differenz aus Masse und Hebelarm.
 Der Quotient aus Masse und Hebelarm.

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18 Der Begriff "Hebelarm" ist definiert als: (1,00 P.)


 Die Distanz von der Bezugsebene zum Schwerpunkt einer Masse.
 Die Distanz von der Bezugsebene zum Moment einer Masse.
 Der gedachte Punkt, an dem die Gewichtskraft angreift.
 Die Distanz einer Masse vom Schwerpunkt.

19 Wie wird die horizontale Distanz zwischen dem Schwerpunkt und der Bezugsebene
(datum) bezeichnet? (1,00 P.)
 Hebelarm.
 Hebel.
 Drehmoment.
 Spannweite.

20 Der Hebelarm bezeichnet die horizontale Distanz zwischen: (1,00 P.)


 Vorderer Schwerpunktgrenze und hinterer Schwerpunktgrenze.
 Dem Schwerpunkt und der hinteren Schwerpunktgrenze.
 Dem Schwerpunkt und der Bezugsebene (datum).
 Vorderer Schwerpunktgrenze und der Bezugsebene (datum).

21 Was muss vor der Wägung eines Luftfahrzeuges erfolgen? (1,00 P.)
 Ablassen von Triebwerks- und Getriebeöl.
 Ablassen von ausfliegbarem Kraftstoff.
 Ausbau der Bordbatterie.
 Ausbau der Gästesitzplätze.

22 Angaben zur Betriebsleermasse eines Luftfahrzeuges stehen im Flughandbuch im


Kapitel: (1,00 P.)
 Flugleistung.
 Normalverfahren.
 Begrenzungen.
 Masse und Schwerpunkt.

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23 Die Position des Schwerpunktes beträgt:

Siehe Bild (PFP-052) (1,00 P.)


 137,5 in.
 145,7 in.
 142,0 in.
 147,5 in.

24 Welche Masse muss im Beladeplan für 102 Liter Kraftstoff Avgas 100LL
berücksichtigt werden? (1,00 P.)
 142 kg.
 142 lbs.
 74 kg.
 74 lbs.

25 Folgende Werte sind gegeben:


Abflugmasse: 2.300 lbs.
Schwerpunktlage: 95,75 in.
Kraftstoffverbrauch: 170 lbs auf Station 87,00 in.

Wo befindet sich der Schwerpunkt nach der Landung? (1,00 P.)


 96,45 in.
 96,57 in.
 97,39 in.
 94,11 in.

26 Folgende Werte sind gegeben:


Abflugmasse: 746 kg.
Schwerpunktlage: 0,371 m.
Kraftstoffverbrauch: 30.5l auf Station 0,45 m.

Wo befindet sich der Schwerpunkt nach der Landung? (1,00 P.)


 36,9 cm.
 37,5 cm.
 37,2 cm.
 36,3 cm.

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27 Folgende Werte sind gegeben:


Abflugmasse: 1.082 kg.
Schwerpunktlage: 0,254 m.
Kraftstoffverbrauch: 55 Liter auf Station 0,40 m.

Wo befindet sich der Schwerpunkt nach der Landung? (1,00 P.)


 24,6 cm.
 24,8 cm.
 25,2 cm.
 25,4 cm.

28 Die Position des Schwerpunktes (inklusive Kraftstoff) beträgt:

Siehe Bild (PFP-053) (1,00 P.)


 37,1 cm.
 37,3 cm.
 0,401 m.
 0,403 m.

29 Im Rahmen der Flugplanung hat der Pilot für den Start ein Gesamtgewicht von 750 kg
und ein Gesamtmoment von 625.000 mmkg berechnet.

Bei welcher Markierung befindet sich der Schwerpunkt?

Siehe Anlage (PFP-003) (1,00 P.)

Siehe Anlage 1
 1.
 2.
 3.
 4.

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30 Im Rahmen der Flugplanung hat der Pilot für den Start ein Gesamtgewicht von 725 kg
und ein Gesamtmoment von 650.000 mmkg berechnet.

Bei welcher Markierung befindet sich der Schwerpunkt?

Siehe Anlage (PFP-004) (1,00 P.)

Siehe Anlage 2
 1.
 2.
 3.
 4.

31 Im Rahmen der Flugplanung hat der Pilot für den Start ein Gesamtgewicht von 775 kg
und ein Gesamtmoment von 700.000 mmkg berechnet.

Bei welcher Markierung befindet sich der Schwerpunkt?

Siehe Anlage (PFP-005) (1,00 P.)

Siehe Anlage 3
 1.
 2.
 3.
 4.

32 Wie lauten die aktuelle Leermasse und der zuletzt festgestellte


Leermassenschwerpunkt des Luftfahrzeuges?

Siehe Anlage (PFP-006) (1,00 P.)

Siehe Anlage 4
 512 kg.
285,39 m.
 4 kg.
1,1 m.
 498 kg.
280,59 m.
 5 kg.
1,3 m.

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33 Wie unterscheiden sich die Startkonfigurationen der Luftfahrzeuge A und B, wenn alle
anderen Parameter gleich sind?

Siehe Bild (PFP-007) (1,00 P.)


 Luftfahrzeug A ist mit einer größeren Klappenstellung gestartet als Luftfahrzeug B.
 Luftfahrzeug A ist mit einer kleineren Klappenstellung gestartet als Luftfahrzeug B.
 Luftfahrzeug B ist mit höherem Reifendruck gestartet als Luftfahrzeug A.
 Luftfahrzeug B ist mit geringerem Reifendruck gestartet als Luftfahrzeug A.

34 Wie wirkt sich eine im Vergleich zur ICAO-Standardatmosphäre (ISA) höhere


Temperatur auf die atmosphärischen Bedingungen und die Flugleistungen aus? (1,00
P.)
 Aufgrund der geringeren Luftdichte steigt die Dichtehöhe und die Flugleistung nimmt ab.
 Aufgrund der höheren Luftdichte sinkt die Dichtehöhe und die Flugleistung nimmt zu.
 Aufgrund der geringeren Luftdichte sinkt die Dichtehöhe und die Flugleistung nimmt ab.
 Aufgrund der höheren Luftdichte steigt die Dichtehöhe und die Flugleistung nimmt zu.

35 Wie wirken sich in Startstellung ausgefahrene Landeklappen in der Regel auf die
Startleistung eines Luftfahrzeuges aus? (1,00 P.)
 Die Startrollstrecke, Abhebegeschwindigkeit und Steigleistung verringern sich.
 Die Startrollstrecke und Abhebegeschwindigkeit verringern sich, die Steigleistung vergrößert
sich.
 Die Startrollstrecke verringert sich, die Abhebegeschwindigkeit und Steigleistung vergrößern
sich.
 Die Startrollstrecke, Abhebegeschwindigkeit und Steigleistung vergrößern sich.

36 Wie wirkt sich Wind auf die Startleistungen eines Luftfahrzeuges aus? (1,00 P.)
 Rückenwind reduziert die Anströmung der Tragflächen; die Startstrecke nimmt zu.
 Gegenwind steigert die Anströmung der Tragflächen; die Startstrecke nimmt zu.
 Gegenwind verursacht vermehrten Luftwiderstand; die Startstrecke nimmt zu.
 Rückenwind unterstützt das Überwinden des Rollwiderstandes; die Startstrecke nimmt ab.

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37 Der Bodenwind an einem Flugplatz kann durch Reibung stark verzögert werden.

Wenn diese Reibungszone im Anfangssteigflug verlassen wird, kann bei einem


schwachen Rückenwind am Boden mit folgendem Phänomen gerechnet werden: (1,00
P.)
 Abnahme von Fluggeschwindigkeit (TAS) und Steigrate durch zunehmenden Rückenwind.
 Zunahme von Fluggeschwindigkeit (TAS) und Steigrate durch zunehmenden Rückenwind.
 Abnahme von Fluggeschwindigkeit (TAS) und Steigrate durch abnehmenden Rückenwind.
 Zunahme von Fluggeschwindigkeit (TAS) und Steigrate durch abnehmenden Rückenwind.

38 Welcher Faktor verkürzt die Start- und Landestrecke? (1,00 P.)


 Starker Gegenwind.
 Große Dichtehöhe.
 Große Druckhöhe.
 Starker Niederschlag.

39 Wie wirkt sich Niederschlag auf die Flugleistungen eines Luftfahrzeuges aus? (1,00
P.)
 Wasser kann die Umströmung eines Tragflächenprofils negativ beeinflussen und dadurch die
Flugleistungen verschlechtern.
 Niederschlag hat keinen Einfluss auf die Flugleistungen, weil er von den Tragflügeln und
Stirnflächen durch die Strömung direkt entfernt wird.
 Wenn Niederschlag in den Triebwerksraum eindringt, kann es zu Beeinträchtigungen des
Gemischs und somit der Triebwerksleistung kommen.
 Starker Niederschlag kann sich an den Stirnflächen ablagern, wodurch sich die Flugzeugmasse
erhöht und die Flugleistungen sinken.

40 Ein Luftfahrzeug ist nicht explizit für den Einsatz in vorhergesagte Vereisungsgebiete
zertifiziert.

Welche Aussage ist korrekt? (1,00 P.)


 Der Einflug in Gebiete bekannter oder vorhergesagter Vereisungsbedingungen ist verboten; bei
unbeabsichtigtem Einflug ist das Gebiet schnellstmöglich zu verlassen.
 Der Einflug in Gebiete bekannter oder vorhergesagter Vereisungsbedingungen ist nur erlaubt,
wenn ein sicherer Flugbetrieb ohne Einschränkung gewährleistet ist.
 Der Einflug in jede Art von Niederschlagsgebieten ist verboten; bei unbeabsichtigtem Einflug ist
das Gebiet schnellstmöglich zu verlassen.
 Der Einflug in Gebiete bekannter oder vorhergesagter Vereisungsbedingungen ist nur erlaubt,
wenn die Einhaltung von Sichtflugbedingungen (VMC) gewährleistet ist.

41 Wie beeinflusst eine Grasoberfläche die benötigte Startstrecke und Bremswirkung


gegenüber einer asphaltierten Piste? (1,00 P.)
 Die Startstrecke ist länger und die Bremswirkung schlechter.
 Die Startstrecke ist länger und die Bremswirkung besser.
 Die Startstrecke ist kürzer und die Bremswirkung besser.
 Die Startstrecke ist kürzer und die Bremswirkung schlechter.

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42 Wenn ein Luftfahrzeug mit der Geschwindigkeit VX steigt, bedeutet dies: (1,00 P.)
 Einen maximalen Höhengewinn pro Strecke.
 Einen maximalen Höhengewinn pro Zeit.
 Einen maximalen Höhengewinn pro Liter Verbrauch.
 Einen maximalen Höhengewinn pro 10% Leistung.

43 Der Steigwinkel ist definiert als: (1,00 P.)


 Der Winkel zwischen der Horizontalen und dem tatsächlichen Flugweg, ausgedrückt in Grad [°].
 Das Verhältnis zwischen dem Höhengewinn und der in der gleichen Zeit zurückgelegten Strecke
über einer Horizontalen, ausgedrückt in Prozent [%].
 Der Winkel zwischen der Horizontalen und dem tatsächlichen Flugweg, ausgedrückt in
Prozent[%].
 Das Verhältnis zwischen dem Höhengewinn und der in der gleichen Zeit zurückgelegten Strecke
über einer Horizontalen, ausgedrückt in Grad [°].

44 Der Begriff "unbeschleunigter Flug" ist definiert als: (1,00 P.)


 Ein Flugzustand, bei dem sich die vier Kräfte Auftrieb, Gewichtskraft, Vortrieb und Widerstand
im Gleichgewicht befinden.
 Ein Steigflug oder Sinkflug mit einer konstanten Steig- oder Sinkrate in ruhigen
Wetterbedingungen.
 Ein Flug in absolut ruhiger Luft mit einem optimal in alle Richtungen ausgetrimmten
Luftfahrzeug.
 Ein Flug mit einer konstanten Leistungseinstellung des Triebwerks ohne Richtungsänderungen.

45 Die Geschwindigkeit VY ist definiert als: (1,00 P.)


 Die Geschwindigkeit des besten Steigwinkels.
 Die Geschwindigkeit der besten Steigrate.
 Die Geschwindigkeit des besten Steigweges.
 Die Geschwindigkeit der besten Steigdistanz.

46 Die Geschwindigkeit VFE ist definiert als: (1,00 P.)


 Höchstgeschwindigkeit mit ausgefahrenen Landeklappen.
 Mindestfluggeschwindigkeit mit ausgefahrenen Landeklappen.
 Höchstgeschwindigkeit mit ausgefahrenem Fahrwerk.
 Mindestfluggeschwindigkeit mit eingefahrenen Landeklappen.

47 Die Geschwindigkeit VS0 ist definiert als: (1,00 P.)


 Mindestfluggeschwindigkeit in einer definierten Konfiguration.
 Überziehgeschwindigkeit in Landekonfiguration.
 Maximalgeschwindigkeit mit ausgefahrenem Fahrwerk.
 Höchstzulässige Fluggeschwindigkeit.

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48 Der Anfang des weißen Bogens am Fahrtmesser (Markierung 1) bezeichnet folgende


Geschwindigkeit:

Siehe Bild (PFP-008) (1,00 P.)


 VS0: Überziehgeschwindigkeit in Landekonfiguration.
 VS1: Überziehgeschwindigkeit bei eingefahrenen Landeklappen.
 VFE: Höchstgeschwindigkeit mit ausgefahrenen Landeklappen.
 VNO: Höchstgeschwindigkeit für den normalen Reiseflug.

49 Der Anfang des grünen Bogens am Fahrtmesser (Markierung 2) bezeichnet folgende


Geschwindigkeit:

Siehe Bild (PFP-008) (1,00 P.)


 VS0: Überziehgeschwindigkeit in Landekonfiguration.
 VS1: Überziehgeschwindigkeit in spezifischer Reiseflugkonfiguration.
 VFE: Höchstgeschwindigkeit mit ausgefahrenen Landeklappen.
 VNO: Höchstgeschwindigkeit für den normalen Reiseflug.

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50 Das Ende des grünen Bogens am Fahrtmesser (Markierung 4) bezeichnet folgende


Geschwindigkeit:

Siehe Bild (PFP-008) (1,00 P.)


 VNE: Maximal mögliche Fluggeschwindigkeit.
 VS1: Überziehgeschwindigkeit bei eingefahrenen Landeklappen.
 VFE: Höchstgeschwindigkeit mit ausgefahrenen Landeklappen.
 VNO: Höchstgeschwindigkeit für den normalen Reiseflug.

51 Der rote Strich am Fahrtmesser (Markierung 5) bezeichnet folgende Geschwindigkeit:

Siehe Bild (PFP-008) (1,00 P.)


 VNE: Höchstzulässige Fluggeschwindigkeit.
 VS1: Überziehgeschwindigkeit bei eingefahrenen Landeklappen.
 VFE: Höchstgeschwindigkeit mit ausgefahrenen Landeklappen.
 VNO: Höchstgeschwindigkeit für den normalen Reiseflug.

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52 Mit welcher Steigfluggeschwindigkeit kann die optimale Steigrate erreicht werden


(z.B. um eine bestimmte Flughöhe innerhalb einer minimalen Zeitspanne zu
erreichen)? (1,00 P.)
 VX, der Geschwindigkeit des besten Steigwinkels.
 VY, der Geschwindigkeit der besten Steigrate.
 VY, der Geschwindigkeit des besten Steigwinkels.
 VX, der Geschwindigkeit der besten Steigrate.

53 Für den Start auf Piste 22 ist ein Bodenwind von 250°/10 kt vorhergesagt.

Wie groß ist die Längswindkomponente, die während des Starts auf das Luftfahrzeug
wirkt? (1,00 P.)
 Gegenwind mit 5 kt.
 Rückenwind mit 5 kt.
 Gegenwind mit 9 kt.
 Rückenwind mit 9 kt.

54 Die Startstrecke (T/O distance) unter folgenden Bedingungen beträgt:

Außentemperatur: -20°C.
Druckhöhe (pressure altitude): 5.000 ft.
Flugzeugmasse: 750 kg.
Gegenwind (head wind): 10 kt.

Siehe Anlage (PFP-009) (1,00 P.)

Siehe Anlage 5
 410 m.
 310 m.
 450 m.
 370 m.

55 Der Pilot plant einen Start auf Piste 36 bei einem Bodenwind von 240°/12 kt.

Wie groß ist die Längswindkomponente, die während des Starts auf das Luftfahrzeug
wirkt? (1,00 P.)
 Rückenwind mit 6 kt.
 Rückenwind mit 10 kt.
 Gegenwind mit 6 kt.
 Gegenwind mit 10 kt.

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56 Der Pilot plant einen Flug von einem auf 4.000 ft hoch gelegenen Platz bei einem QNH
von 1.013 hPa, die Temperatur entspricht den ISA-Bedingungen. Die Startmasse
beträgt 750 kg, es sind 5 kt Rückenwind (tail wind) vorhergesagt.

Die Startstrecke (T/O distance) beträgt:

Siehe Anlage (PFP-009) (1,00 P.)

Siehe Anlage 5
 900 m.
 480 m.
 630 m.
 320 m.

57 Der Pilot plant einen Flug von einem auf 3.500 ft hoch gelegenen Platz bei einem QNH
von 1.013 hPa und einer Temperatur von 20°C. Die Startmasse beträgt 705 kg, es sind
5 kt Rückenwind (tail wind) vorhergesagt.

Die Startstrecke (T/O distance) beträgt:

Siehe Anlage (PFP-009) (1,00 P.)

Siehe Anlage 5
 820 m.
 790 m.
 720 m.
 880 m.

58 Der Pilot plant einen Start auf Piste 36 bei einem Bodenwind von 240°/12 kt.

Wie groß ist die Querwindkomponente, die während des Starts auf das Luftfahrzeug
wirkt? (1,00 P.)
 Querwind von links mit 10 kt.

 Querwind von links mit 6 kt.

 Querwind von rechts mit 10 kt.

 Querwind von rechts mit 6 kt.

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59 Wie hoch ist der Kraftstoffverbrauch (FF) unter folgenden Bedingungen?

Druckhöhe (pressure altitude): 2.000 ft.


Temperatur: 31°C.
Drehzahl (RPM): 2.400 U/Min.

Siehe Anlage (PFP-012) (1,00 P.)

Siehe Anlage 6
 22,8 l/h.
 21,7 l/h.
 19, 1l/h.
 19,5 l/h.

60 Die Steiggeschwindigkeit (rate of climb) beträgt unter folgenden Bedingungen:

Außentemperatur (OAT): -20°C.


Druckhöhe (pressure altitude): 10.000 ft.

Siehe Anlage (PFP-011) (1,00 P.)

Siehe Anlage 7
 200 ft/min.
 350 ft/min.
 390 ft/min.
 450 ft/min.

61 Welche Reichweite (range) kann unter folgenden Bedingungen erzielt werden?

Außentemperatur (OAT): 6°C.


Druckhöhe (pressure altitude): 6.000 ft.
Leistung (power): 65%.

Siehe Anlage (PFP-013) (1,00 P.)

Siehe Anlage 8
 503 NM.
 457 NM.
 482 NM.
 444 NM.

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62 Welche Reichweite (range) kann unter folgenden Bedingungen erzielt werden?

Außentemperatur (OAT): 20°C.


Druckhöhe (pressure altitude): MSL.
Leistung (power): 55%.

Siehe Anlage (PFP-013) (1,00 P.)

Siehe Anlage 8
 450 NM.
 470 NM.
 490 NM.
 510 NM.

63 Welchen Wert hat die TAS unter folgenden Bedingungen?

Außentemperatur (OAT): 10°C.


Druckhöhe (pressure altitude): 6.000 ft.
Leistung (power): 65%.

Siehe Anlage (PFP-014) (1,00 P.)

Siehe Anlage 9
 88 kt.
 96 kt.
 100 kt.
 92 kt.

64 Welchen Wert hat die TAS unter folgenden Bedingungen?

Außentemperatur (OAT): -2°C.


Druckhöhe (pressure altitude): 8.000 ft.
Leistung (power): 75%.

Siehe Anlage (PFP-014) (1,00 P.)

Siehe Anlage 9
 100 kt.
 104 kt.
 110 kt.
 95 kt.

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65 Welche Steiggeschwindigkeit (rate of climb) kann das Luftfahrzeug in einer


Druckhöhe (pressure altitude) von 9.000 ft bei einer Temperatur von 12°C maximal
noch erreichen?

Siehe Anlage (PFP-011) (1,00 P.)

Siehe Anlage 7
 200 ft / Min.
 300 ft / Min.
 350 ft / Min.
 250 ft / Min.

66 Welche Steiggeschwindigkeit (rate of climb) kann das Luftfahrzeug in einer


Druckhöhe (pressure altitude) von 2.200 ft bei einer Temperatur von 15°C maximal
noch erreichen?

Siehe Anlage (PFP-011) (1,00 P.)

Siehe Anlage 7
 600 ft / Min.
 460 ft / Min.
 550 ft / Min.
 510 ft / Min.

67 Welche Steiggeschwindigkeit (rate of climb) kann das Luftfahrzeug in einer


Druckhöhe (pressure altitude) von 6.500 ft bei einer Temperatur von 0°C maximal
noch erreichen?

Siehe Anlage (PFP-011) (1,00 P.)

Siehe Anlage 7
 520 ft / Min.
 480 ft / Min.
 400 ft / Min.
 800 ft / Min.

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68 Welche wahre Eigengeschwindigkeit (TAS) und welcher Kraftstoffverbrauch (FF)


werden im Reiseflug mit 60% Leistung in Flugfläche 60 unter den folgenden
Bedingungen erreicht?

Temperatur: ISA -20°C.


QNH: 980 hPa.

Siehe Anlage (PFP-012) (2,00 P.)

Siehe Anlage 6
 95 kt.
19,6 l/h.
 94 kt.
19,0 l/h.
 93 kt.
18,6 l/h.
 110 kt.
25,1 l/h.

69 Welche wahre Fluggeschwindigkeit (TAS) und welcher Kraftstoffverbrauch (FF)


werden im Reiseflug mit 70% Leistung in Flugfläche 60 unter den folgenden
Bedingungen erreicht?

Temperatur: ISA -20°C.


QNH: 980 hPa.

Siehe Anlage (PFP-012) (2,00 P.)

Siehe Anlage 6
 95 kt.
19,6 l/h.
 100 kt.
19,3 l/h.
 105 kt.
21,5 l/h.
 110 kt.
23,9 l/h.

70 Wie groß ist die Reichweite (range) für einen Reiseflug mit 70% Leistung in Flugfläche
75 bei einer Außentemperatur (OAT) von -20°C?

Siehe Anlage (PFP-013) (1,00 P.)

Siehe Anlage 8
 457 NM.
 465 NM.
 480 NM.
 525 NM.

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71 Wie groß ist die Reichweite (range) für einen Reiseflug mit 60% Leistung in Flugfläche
65 bei einer Außentemperatur (OAT) von -15°C?

Siehe Anlage (PFP-013) (1,00 P.)

Siehe Anlage 8
 478 NM.
 485 NM.
 468 NM.
 460 NM.

72 Welche Werte haben Kraftstoffverbrauch (fuel flow) und wahre Fluggeschwindigkeit


(TAS) für einen Reiseflug mit 60% Leistung in Flugfläche 85 bei einer
Außentemperatur (OAT) von -25°C?

Siehe Anlage (PFP-014) (1,00 P.)

Siehe Anlage 9
 Kraftstoffverbrauch: 20 l.
TAS: 89 kt.
 Kraftstoffverbrauch: 18,5 l.
TAS: 85 kt.
 Kraftstoffverbrauch: 17 l.
TAS: 81 kt.
 Kraftstoffverbrauch: 17,5 l.
TAS: 83 kt.

73 Welche Werte haben Kraftstoffverbrauch (fuel flow) und wahre Fluggeschwindigkeit


(TAS) für einen Reiseflug mit 70% Leistung in Flugfläche 75 bei einer
Außentemperatur (OAT) von 0°C?

Siehe Anlage (PFP-014) (1,00 P.)

Siehe Anlage 9
 Kraftstoffverbrauch: 20 l.
TAS: 99 kt.
 Kraftstoffverbrauch: 18,5 l.
TAS: 95 kt.
 Kraftstoffverbrauch: 21,5 l.
TAS: 98 kt.
 Kraftstoffverbrauch: 20,5 l.
TAS: 93 kt.

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74 Welche Steigrate kann unter den angegebenen Bedingungen erreicht werden?

Temperatur (OAT): 20°C.


Druckhöhe (pressure altitude): 4.000 ft.
Luftfahrzeugmasse: 530 kg.

Siehe Anlage (PFP-010) (1,00 P.)

Siehe Anlage 10
 2,2 m/s.
 1,8 m/s.
 520 ft/Min.
 310 ft/Min.

75 Welche Steigrate kann unter den angegebenen Bedingungen erreicht werden?

Temperatur (OAT): -15°C


Druckhöhe (pressure altitude): 11.000 ft
Luftfahrzeugmasse: 500 kg

Siehe Anlage (PFP-010) (1,00 P.)

Siehe Anlage 10
 2,6 m/s.
 1,0 m/s.
 260 ft/Min.
 320 ft/Min.

76 Der Pilot startet auf dem Flugplatz Mauterndorf (LOSM) und plant einen Steigflug auf
Flugfläche 95. Die Startmasse beträgt 3.650 lb, die Temperatur (outside air
temperature - OAT) in LOSM beträgt 20° C, in FL 95 -5°C, das QNH in LOSM ist 1.034
hPa.

Wie viel Zeit wird für den Steigflug benötigt?

Siehe Anlagen (PFP-022, PFP-023) (1,00 P.)

Siehe Anlagen 11, 12


 9,5 Minuten.
 12,5 Minuten.
 8 Minuten.
 15 Minuten.

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77 Der Pilot möchte nach dem Start einen Steigflug auf FL 75 durchführen. Die
Luftfahrzeugmasse beträgt 3.000 lb, die Druckhöhe am Flugplatz beträgt 3.000 ft, die
Temperatur (outside air temperature - OAT) am Flugplatz beträgt 25° C, in FL 75 0°C.

Mit welcher Geschwindigkeit ist der Steigflug durchzuführen?

Siehe Anlage (PFP-023) (1,00 P.)

Siehe Anlage 12
 90 kt.
 100 kt.
 110 kt.
 120 kt.

78 Der Pilot möchte einen Steigflug von FL 65 auf FL 95 durchführen. Die


Luftfahrzeugmasse beträgt 3.000 lb, die Temperatur (outside air temperature - OAT) in
FL 65 beträgt -5° C, in FL 95 -15°C.

Wieviel Kraftstoff wird für den Steigflug benötigt?

Siehe Anlage (PFP-023) (1,00 P.)

Siehe Anlage 12
 Kraftstoff: 1,4 GAL.

 Kraftstoff: 0,8 GAL.


 Kraftstoff: 1,6 GAL.
 Kraftstoff: 1,2 GAL.

79 Der Pilot möchte einen Steigflug von FL 65 auf FL 95 durchführen. Die


Luftfahrzeugmasse beträgt 3.000 lb, die Temperatur (outside air temperature - OAT) in
FL 65 beträgt -5° C, in FL 95 -15°C.

Welche Distanz Wird für den Steigflug benötigt?

Siehe Anlage (PFP-023) (1,00 P.)

Siehe Anlage 12
 Distanz: 8 NM.
 Distanz: 6 NM.
 Distanz: 7 NM.
 Distanz: 4 NM.

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80 Der Pilot startet auf dem Flugplatz Mauterndorf (LOSM) und plant einen Steigflug auf
Flugfläche 95. Die Startmasse beträgt 3.650 lb, die Temperatur (outside air
temperature - OAT) in LOSM beträgt 20° C, in FL 95 -5°C, das QNH in LOSM ist 1.034
hPa.

Welche Distanz wird für den Steigflug benötigt?

Siehe Anlagen (PFP-022, PFP-023) (1,00 P.)

Siehe Anlagen 11, 12


 Distanz: 19 NM.
 Distanz: 25 NM.
 Distanz: 17 NM.
 Distanz: 30 NM.

81 Der Pilot möchte nach dem Start einen Steigflug auf FL 75 durchführen. Die
Luftfahrzeugmasse beträgt 3.000 lb, die Druckhöhe am Flugplatz beträgt 3.000 ft, die
Temperatur (outside air temperature - OAT) am Flugplatz beträgt 25° C, in FL 75 0°C.

Welche Distanz wird für den Steigflug benötigt?

Siehe Anlage (PFP-023) (1,00 P.)

Siehe Anlage 12
 Distanz: 10 NM.
 Distanz: 6 NM.
 Distanz: 7 NM.
 Distanz: 4 NM.

82 Was stellt die hervorgehobene Zahl dar?

Siehe Anlage (PFP-016) (1,00 P.)

Siehe Anlage 13
 Maximum Elevation Figure: 13.400 ft über dem mittleren Meeresspiegel.
 Sicherheitsmindesthöhe: 13.400 ft über dem mittleren Meeresspiegel.
 Sicherheitsmindesthöhe für kontrollierte Flüge: Flugfläche 134.
 Untergrenze des kontrollierten Luftraumes: 134 ft über Grund.

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83 Der Begriff "Maximum Elevation Figure" ist definiert als: (1,00 P.)
 Die höchste Erhebung innerhalb eines Bereiches von je 30 Längen- und Breitenminuten
zuzüglich eines Sicherheitszuschlages und aufgerundet auf die nächsten 100 ft.
 Die höchste Erhebung innerhalb eines Bereiches von je 30 Längen- und Breitenminuten
zuzüglich eines Sicherheitszuschlages von 1.000 ft (305 m) und aufgerundet auf die nächsten
100 ft.
 Die höchste Erhebung innerhalb eines Bereiches von je 30 Längen- und Breitenminuten ohne
die Berücksichtigung von Hindernissen zuzüglich eines Sicherheitszuschlages.
 Die höchste Erhebung innerhalb eines Bereiches von je 30 Längen- und Breitenminuten
zuzüglich eines Sicherheitszuschlages und abgerundet auf die nächsten 100 ft.

84 Welchen Zweck erfüllen „Auffanglinien" in der Sichtnavigation? (1,00 P.)


 Sie begrenzen die Entfernung vom Startflugplatz.
 Sie dienen zum Neuorientieren nach einem Orientierungsverlust.
 Sie führen direkt zum nächsten Flugplatz der Flugroute.
 Sie garantieren den Weiterflug im Rahmen der VFR Wetterbedingungen.

85 Auf welchem Wert basieren die VFR-Halbkreisflugregeln? (1,00 P.)


 Missweisender Kurs über Grund (MT).
 Rechtweisender Steuerkurs (TH).
 Missweisende Peilung (MB).
 Rechtweisender Kurs (TC).

86 Welche der angegebenen Flugflächen kann für einen direkten Sichtflug (VFR) von Zell
am See (LOWZ) nach Mauterndorf (LOSM) genutzt werden?

Siehe Anlage (PFP-055)


Der Abstand zwischen zwei eingezeichneten benachbarten Längen- und
Breitenparallelen beträgt 10'. (1,00 P.)

Siehe Anlage 14
 FL 115.
 FL 105.
 FL 100.
 FL 75.

87 Welche niedrigste VFR-Halbkreisflughöhe kann aus den gegebenen Möglichkeiten für


einen Flug mit 181° rechtweisendem Kurs über Grund (TC) und 3° östlicher
Ortsmissweisung (VAR) gewählt werden? (1,00 P.)
 FL055.
 FL050.
 FL065.
 FL060.

v2015.4 25
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88 Welche Maximum Elevation Figure gilt für Zell am See (LOWZ)?

Siehe Anlage (PFP-055) (1,00 P.)

Siehe Anlage 14
 7.415 ft.
 13.000 ft.
 11.600 ft.
 6.447 ft.

89 Die Obergrenze von LO R 16 beträgt:

Siehe Anlage (PFP-056) (1,00 P.)

Siehe Anlage 15
 FL150.
 1.500 m MSL.
 1.500 ft MSL.
 1.500 ft AGL.

90 Die Obergrenze von LO R 4 beträgt:

Siehe Anlage (PFP-056) (1,00 P.)

Siehe Anlage 15
 2.500 ft MSL.
 2.500 ft AGL.
 1.500 ft MSL.
 1.500 ft AGL.

91 Auf welcher Frequenz sendet das DVOR/DME Tulln?

Siehe Anlage (NAV-012) (1,00 P.)

Siehe Anlage 16
 111,400 MHz.
 111,400 kHz.
 358 MHz.
 358 kHz.

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92 Auf welcher Frequenz sendet das VOR/DME Villach?

Siehe Anlage (PFP-036) (1,00 P.)

Siehe Anlage 17
 112,900 MHz.
 112,900 kHz.
 118,100 MHz.
 118,100 kHz.

93 Auf welcher Frequenz sendet das NDB Klagenfurt KFT?

Siehe Anlage (PFP-021) (1,00 P.)

Siehe Anlage 18
 113,100 kHz.
 374 kHz.
 405 kHz.
 118,100 kHz.

94 Auf welcher Frequenz sendet das DVOR/DME Salzburg?

Siehe Anlage (NAV-008) (1,00 P.)

Siehe Anlage 19
 113,300 MHz.
 113,300 KHZ.
 118,800 KHz.
 113,800 MHz.

95 Auf welcher Frequenz sendet das DVOR/DME Linz?

Siehe Anlage (PFP-043) (1,00 P.)

Siehe Anlage 20
 118,800 MHz.
 116,600 MHz.
 327 KHz.
 116,600 KHz.

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96 Auf welcher Frequenz sendet das NDB Tulln?

Siehe Anlage (NAV-012) (1,00 P.)

Siehe Anlage 16
 111,400 MHz.
 111,400 KHz.
 358 MHz.
 358 KHz.

97 Wie lautet die Frequenz des Wiener Fluginformationsdienstes (FIC) außerhalb der
Wiener Flughafenverkehrszone (TMA)?

Siehe Anlage (PFP-020) (1,00 P.)

Siehe Anlage 21
 124,400 MHz.
 124,400 kHz.
 118,525 MHz.
 119,400 MHz.

98 Wie viel Kraftstoff muss beim Rollen zum Start verbraucht werden, um die Masse des
Luftfahrzeuges auf die maximale Abflugmasse zu reduzieren?

Maximale Rollmasse: 1150 kg.


Aktuelle Rollmasse: 1148 kg.
Maximale Abflugmasse: 1145 kg. (1,00 P.)
 4,2 l.
 3,0 l.
 5,0 l.
 6,9 l.

99 Für einen Flug wird für die einzelnen Segmente folgender Kraftstoff benötigt:
Anlassen und Rollen zum Start: 5 l.
Start und Steigflug: 12 l.
Reiseflug: 25 l.
Sinkflug, Anflug und Landung: 7 l.
Abrollen und Parken: 3 l.

Wie hoch ist der Streckenkraftstoff (trip fuel)? (1,00 P.)


 44 l.
 52 l.
 25 l.
 49 l.

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ECQB-PPL (AT) 70 Flugleistung und Planung PPL(A)

100 Der Flugplatz Friesach/Hirt (LOKH) verfügt über eine 707 m lange Graspiste. Der Wind
beträgt 180°/10 kt. Die benötigte Landestrecke für das betrachtete Luftfahrzeug liegt
unter den gegebenen Umständen bei 550 m.

Kann LOKH unter Berücksichtigung des NOTAMs als sicherer Ausweichflugplatz


geplant werden?

Siehe Bild (PFP-026) (1,00 P.)


 Nein, weil die verfügbare Landestrecke nur 500 m beträgt.
 Ja, die verfügbare Landestrecke beträgt in Landerichtung 707 m.
 Ja, für die Landung darf auch der Bereich vor der Schwelle genutzt werden.
 Nein, weil die verfügbaren 707 m den Sicherheitszuschlag nicht beinhalten.

101 Bis zu welcher Höhe ist gemäß NOTAM der Überflug über das angegebene Gebiet
untersagt?

Siehe Bild (PFP-024) (1,00 P.)


 Bis zu einer Höhe von 9.500 ft MSL.
 Bis zur Flugfläche 95.
 Bis zu einer Höhe von 9.500 m MSL.
 Bis zu einer Höhe von 9.500 ft AGL.

v2015.4 29
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102 Was bedeutet das „Z" im METAR? (1,00 P.)


 Koordinierte Weltzeit.
 Lokale Sommerzeit.
 Keine Wolken unterhalb 5.000 ft.
 Vergangene Wettererscheinung.

103 In welcher Uhrzeit wird die EOBT (estimated off-block time) im ATS-Flugplan
angegeben? (1,00 P.)
 Mitteleuropäische Zeit (MEZ).
 Mittlere Ortszeit (LMT).
 Koordinierte Weltzeit (UTC).
 Standardzeit (ST).

104 Was ist im Flugplanbeispiel die angegebene Geschwindigkeit?

Siehe Anlage (PFP-047) (1,00 P.)

Siehe Anlage 22
 100 Knoten.
 80 Knoten.
 152 Knoten.
 110 Knoten.

105 Was ist im Flugplanbeispiel der Zweck des Fluges?

Siehe Anlage (PFP-051) (1,00 P.)

Siehe Anlage 23
 Ein Sichtflug bei Nacht.
 Ein Flug unter Instrumentenflugregeln.
 Platzrundenflüge nach Sichtflugregeln.
 Ein grenzüberschreitender Flug.

v2015.4 30
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106 Es soll ein Übungsflug nach Sichtflugregeln (VFR) von Nötsch im Gailtal (LOKN) über
das Villach VOR (VIW) und Friesach/Hirt (LOKH) nach Klagenfurt (LOWK)
durchgeführt werden. LOKH wird dabei nur überflogen.

Wie lässt sich diese Route am besten korrekt im FELD 15 des ATC Flugplanes
beschreiben?

Siehe Anlagen (PFP-036, PFP-037, PFP-038, PFP-039, PFP-040, PFP-041). (1,00 P.)

Siehe Anlagen 17, 24, 25, 26, 27, 28


 VIW LOKH N2.
 DCT LOKH DCT.
 VIA FRIESACH LOWK.
 VIW LOKH.

107 Die angegebene Geschwindigkeit im ATS Flugplan beträgt:

Siehe Anlage (PFP-051) (1,00 P.)

Siehe Anlage 23
 100 m/h.
 100 km/h.
 100 kt.
 1.000 kt.

108 Welche Aussage ist in Bezug auf das Flugplanbeispiel korrekt?

Siehe Anlage (PFP-047) (1,00 P.)

Siehe Anlage 22
 Die Kontrollzone wird über SOPRON verlassen.
 Es handelt sich um einen VFR-Inlandsflugplan.
 Der Grenzüberflug wird nach 28 Minuten erwartet.
 Der Überflug des Pflichtmeldepunktes S erfolgt in FL 80.

109 Was muss bei grenzüberschreitenden Sichtflügen beachtet werden? (1,00 P.)
 Beantragung zugelassener Ausnahmen.
 Übermittlung von Gefahrenmeldungen.
 Notwendigkeit der Flugplanaufgabe.
 Regelmäßige Standortmeldungen.

v2015.4 31
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110 Wo kann während des Fluges per Funk ein Flugplan aufgegeben werden? (1,00 P.)
 Beim Fluginformationsdienst (FIS).
 Beim Flugberatungsdienst (AIS).
 Beim Such- und Rettungsdienst (SAR).
 Bei einem Flugplatzbetreiber.

111 Warum erfordert ein Sichtflug (VFR) von Friesach/Hirt (LOKH) nach Klagenfurt
(LOWK) um 1200 UTC im Winterhalbjahr einen ATC Flugplan?

Siehe Anlagen (PFP-032, PFP-033). (1,00 P.)

Siehe Anlagen 29, 30


 Aufgrund der Luftraumstruktur.
 Weil es ein VFR-Flug ist.
 Weil der Flug tagsüber stattfindet.
 Weil der Flug die Bundesgrenze überschreitet.

112 Auf einem Sichtflug (VFR) von Mayerhofen bei Friesach (LOKM) nach Zell am See
(LOWZ) wird Mauterndorf (LOSM) vier Minuten später als im Flugdurchführungsplan
vorgesehen überflogen. Der Pilot vermutet einen stärkeren Gegenwind als
prognostiziert.

Was muss der Pilot in dieser Situation bedenken? (1,00 P.)


 Im weiteren Flugverlauf wird die Verspätung vermutlich noch größer werden und der
Kraftstoffbedarf steigen.
 Im weiteren Flugverlauf wird die Verspätung vermutlich wieder geringer werden und der
Kraftstoffbedarf steigen.
 Im weiteren Flugverlauf wird die Verspätung vermutlich noch größer werden und der
Kraftstoffbedarf sinken.
 Im weiteren Flugverlauf wird die Verspätung vermutlich wieder geringer werden und der
Kraftstoffbedarf sinken.

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Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 1

v2015.4 1
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 2

v2015.4 2
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 3

v2015.4 3
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 4

v2015.4 4
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 5

v2015.4 5
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 6

v2015.4 6
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 7

v2015.4 7
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 8

v2015.4 8
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 9

v2015.4 9
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 10

v2015.4 10
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 11

v2015.4 11
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 12

v2015.4 12
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 13

v2015.4 13
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 14

v2015.4 14
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 15

v2015.4 15
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 16

v2015.4 16
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 17

v2015.4 17
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 18

v2015.4 18
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 19

v2015.4 19
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 20

v2015.4 20
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 21

v2015.4 21
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 22

v2015.4 22
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 23

v2015.4 23
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 24

v2015.4 24
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 25

v2015.4 25
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 26

v2015.4 26
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 27

v2015.4 27
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 28

v2015.4 28
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 29

v2015.4 29
Anlagen zu den Aufgaben

Anlage 30

v2015.4 30