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Mein Fall war Ulcus Ventriculi.

Bei dem ersten Teil war alles ziemlich angenehm, der Prüfer war sehr nett und sprach deutlich
und langsam.
-Anamnese:

Der Patient (Herr Krüger 58 alt) hat viel gesprochen und selbst viele Informationen
gegeben.

Er stellte sich wegen seit 3 Wochen bestehende steckende


Oberbauchschmerzen(unmittelbar nach Nahrungsaufnahme).
Nach Angabe des Patienten seien die Schmerzen seit 2 Tage stärker geworden und
aufgrund eines blutigen Erbrechens (2 mal) und schwarze Stuhl habe er Angst gehabt
und sei in die Notaufnahme gekommen.* Er hat Angst ob es Krebs war so man muss
Empathie zeigen.
Begleitende Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit oder Probleme beim Wasserlassen
oder Stuhlgang werden verneint.
Die Schmerzintensität wird mit 9 von 10 auf der Schmerzskala bewertet.
Als Vorerkrankungen bestehen eine arterielle Hypertonie behandelt mit ein B-blocker (1
mal täglich) und Rückenschmerzen (aufgrund der schweren Arbeit) behandelt mit
Ibuprofen(fast 1 mal täglich).
Er berichtete auch Kreuzbandriss vor 10 Jahren und Schleudertrauma vor 6 Jahren.

Allergie: gegen Pflaster und Fruktose intoleranz.

Er rauche 30 Zigaretten täglich seit 30 Jahren (45 Py) und trinke 1-2 Bier.
Seine Mutter hat eine Wunde an der Wade- ulkus cruris.

Keine relevante Vorerkrankungen des Vaters.


Schwester: Darmresektion vor X Jahren.
Er machte ein sehr stressige Arbeit aber welche ich hatte kein zeit zu fragen!!
*Ich rate Ihnen, dass Sie Ihre Notizen während der Anamnese ganz organisiert zu
machen. So vergessen Sie nichts und gleichzeitig hilft das Ihnen sowohl beim
Schreiben der Dukomentation als auch bei der Patintenvorstellung.

-Schreiben:
Ich musste mich sehr beeilen um alles zu schaffen(kein Zeit für DD).
Ich denke dass es die wichtigste Teil der Prüfung ist.

- Patientenvorstellung:
Hier wird, wie schon vielmals gesagt wurde, nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch
fachbezogene Kenntnisse überprüft

Ich vorstellte den Patienten(in 5 Minuten!!), Oberarzt (sehr netter Man) fragte nach
Verdacht- und Differenzialdiagnosen, Risikofaktoren sowie diagnostiche Verfahren. Man
soll die Untersuchungsmethoden ganz genau erklären, in meinem Fall: Gastroskopie.
Bei Nachweis einer Helicobacter-pylori-Infektion werden mittels Clarithromycin
+ Metronidazol (Eradikationstherapie) und zwecks Säurereduktion mit
einem Protonenpumpeninhibitor (PPI, z. B. Omeprazol) behandelt.
Hallo zusammen!
Am 16. Dezember habe ich die Fachsprachenprüfung bei der Bayerischen Ärztekammer abgelegt
und dank Gott mit Erfolg bestanden. Als ich mich auf diese Prüfung vorbereitet habe, habe ich
natürlich andere Fälle gelesen, die die Menschen nach der Prüfung erzählen. Und jetzt möchte
ich Ihnen über meine Prüfung berichten. Vielleicht wird diese Information förderlich sein.
Ich hatte zwei männlichen Prüfer, und noch eine Frau, die mich ständig begleitet und alles
berichtet hat. Diese Frau war sehr ernst, im Vergleichen zu Männern, die sehr ruhig waren. Einer
Mann war ca. 45 Jahre alt und noch einer ca. 60-65 Jahre alt.
Der erste Teil der Prüfung war schwierig. Zuerst war junger Prüfer als Patient und er berichtete,
dass er vor 3 Stunden plötzlich krampfartige Schmerzen im Bereich des Oberbauches gefühlt
habe. In der letzten Zeit hätten die Schmerzen ein bißchen gelindert. Die Schmerzen seien mit
Ausstrahlung in die rechte Thoraxhälfte. Außerdem klage er über Sodbrennen und Verstopfung.
Der Patient sprach sehr leise und versuchte ständig etwas "unter Nase zu flüstern". Er fügte
hinzu, dass er 47 Jahre alt sei, wiege 73 kg, sei 1,71 Meter groß. Er arbeite als Finanzberater, sei
geschieden, habe zwei Kinder und einen Brüder, der gesund sei. Seine Eltern seien am Leben,
Mutter leide an Varizen, Vater habe an Darmkrebs gelitten und aufgrund des Krebses sei er
operiert worden. Mein Patient sei gegen Gräserpollen allergisch, rauche ca. 10 Zigaretten pro
Tag, seit 20 Jahren, trinke Glas Wein pro Woche, Drogenkonsum verneint er. In der
Medikamentenanamnese fand sich ein regelmäßiger Gebrauch von 3 Medikamenten. Enalapril
10 mg morgens, Movikol gegen Verstopfung, und Fettsenke gegen Cholesterin, leider konnte er
mir nicht genau sagen welche. Bei Bedarf nehme er Ibuprophen ein. Die folgende
Vorerkrankungen seien bekannt: Z. n. Appendektomie, neulich habe der Hausarzt einen Nagel
auf große Zehe links entfernt, außerdem habe unser Patient Prellmarke im Bereich der rechten
unteren Rippen, weil er neulich gestolpert sei und gefallen. Noch leide er an Hypertonie,
Erhöhung der Cholesterin, geschwollene Beine, V. a. Krampfadern. Im übrigen hatte mein Patient
keine anderen Hauptbeschwerden)))
Der zweite Teil der Prüfung hat sehr schnell beendet. Man muss schnell schreiben, um alles zu
schaffen. Ich habe, zum Beispiel, den Therapievorschlag nicht geschafft völlig aufzuschreiben.
Der letzte Teil der Prüfung war besonders wichtig, weil mit diesem Teil alles retten oder alles
verderben kann. Zuerst musste ich den aktuellen Zustand des Patienten wiedergeben, sowie
Anamnese, Beschwerden, sonstige Informationen, und weiter fang der Prüfer an mir viele Fragen
zu stellen. Er fragte über Leitlinie der Untersuchung, Laborwerte, was genau muss ich im Blut
beurteilen, weiter Differentialdiagnose, warum denke ich so, meine Aufklärung der vorläufigen
Diagnosen, weiter körperliche Untersuchungen , was muss ich genau durchführen, wo, wozu,
und was beabsichtige dort zu finden. Ich wartete schon, wann die Zeit schon zu Ende geht )))
Meiner Meinung nach ist, man muss sehr bereit sind, wenn Ihnen etwas nicht ganz klar ist,
müssen Sie unbedingt nachfragen, noch nachfragen und nochnachfragen))). Außerdem
versuchen Sie im Verlauf der Prüfung ruhig zu bleiben, das ist natürlich schwierig, aber......
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Prüfung.
Beste Grüße aus der Ukraine)))