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Flügel

breiten 1

Helga Retzloff
Deutsche Erstausgabe
Eigenverlegung
Oktober 2015

Copyright
Helga Retzloff

Verfasserin / Dichterin
Helga Retzloff

Alle Rechte vorbehalten.


Das Werk darf nur
– auch Teilweise –
nur mit Genehmigung der
Künstlerin wiedergegeben
werden!
Vorwort

Dank an alle die unbekannten


und bekannten Menschen,
welche mir bei der Umsetzung
meiner träume Aufwind gegeben
haben!

Helga Retzloff
Inhaltsverzeichnis

Seite 1 Wolken, Licht, Himmel, Weite


Seite 1 Leben
Seite 2 Abenteuer
Seite 2 Fantasie
Seite 3 Zukunft
Seite 3 Vulkan
Seite 4 Der Löwe
Seite 4 Höre Deine Stimme
Seite 5 Erwachen
Seite 5 Meine Prinzessin
Seite 6 Sebstvertrauen
Seite 6 Offenes Buch
Seite 7 Achterbahn der GeFühle
Seite 8 Mensch, lieben sollst Du mich
Seite 9 Mutter
Seite 10 Ich wär so gern ein Blatt im Wind
Seite 11 Erfahrung
Seite 11 Vertrauen
Seite 11 Erfolg
Seite 12 Träume
Seite 12 Das Leben
Seite 12 Die Taube
Seite 13 Ich sehe Dich...
Seite 14 Geschichten
Seite 15 Geborgenheit, Umarmung, Trost
Wolken, Licht, Himmel, Weite
In mir ist der ständige Blick Zum Himmel.
Die Weite des Himmel, die freie Zuglinie der Wolken,
das helle, alles überstrahlende Licht.

Der Anblick reinigt meine Seele.


Dieser Anblick weckt meine Gefühlswelt.
Es kommt Sehnsucht, Liebe, Verständnis,
Trauer, Verzweiflung, Wut.

Mit meinem Kajak gleite ich über das Wasser.


Den weiten, hellen Himmel mit den ziehenden
Wolken über mir.
Die Spiegelung des Himmels im Wasser.
Eine Faszination für sich.

Pause am Sandstrand. Sammeln von Sand,


Muscheln, Kieselsteinen, Schneckenhäusern.
Der vorhandene Frieden kann mir Tränen
des Glücks in die Augen bringen.

In diesen Situationen spüre ich, das ich

„BIN“!!!!!

Leben
Leben , leben für das innere Glück!
Leben, um sich selbst zu erfüllen!
Jeder Mensch hat der Welt einen
Beitrag seiner Fähigkeiten zu geben!
Selbst die kleinste Microbe ist für
unser aller Überleben wichtig!
Nutze die Dir gegebene Phantasie, sei
experimentierfreudig, lass dich nicht einschränken!
Lebe Deine eigene Vielfalt!
1
Abenteuer
Es ist Januar und auf dem Kalenderblatt sehe ich Schnee.

Das Bild vor mir strahlt und zieht mich hinaus.

In meinen Fantasien bestehe ich viele Abenteuer und Gefahren.

Ich bin mutig, ich bin stolz, ich bin wild.

Bin ich es wirklich oder nur ein Trugbild?

Ich hoffe, ich bin es wahrhaftig!

Fantasie
Die Kunst der Fantasie ist schwer zu erlernen.

Doch mir fliegt sie auf seichten schwingen zu.

Als Kind half sie über vieles hinweg.

Als Erwachsene brauche ich sie erst recht.

Die Kunst der Fantasie bereichert jedes Leben.


2
Zukunft
Das Bild meiner Zukunft entsteht.

Ich male es mir in den schönsten Farben,


strahlend, Hell, mit einer unendlichen Leichtigkeit.

Ich versprüre Lust es zu betreten.


Ich nähere mich ihm.
Es zieht mich an, stark und immer stärker.

Ich staune, wie leicht und glatt der Weg


in die Zukunft ist.

Vulkan
Ich fühle mich wie ein Vulkan.

Gefühle schäumen auf und kochen über.


Sie strömen über mich hinweg wie heiße Lava.
Langsam erkalten sie.

Doch der Vulkan arbeitet weiter.

Noch hat er sich nicht beruhigt.


Jedoch fangen die ersten Gräser und Blumen
an seinen Hängen zu wachsen an.

Bald werden ganze Wälder wieder dort stehen


und das Leben kehrt zurück.

3
Der Löwe
Mein Sternzeichen ist der Löwe.

Er ist ein starkes und mutiges Raubtier.


Zur Jagd legt er sich auf die Lauer,
immer zum Sprung bereit.

Zur Zeit bin ich in Lauerstellung,


jedoch der Absprung steht kurz bevor.

Werde ich mit meiner Beute zufrieden sein?

Sie sieht jedenfalls sehr appetitlich aus!

Höre Deine Stimmen


Höre Deine Stimmen.
Sehe Deine Bilder.
Rieche Deine Gerüche.
Fühle Deine Gefühle.

Laß Dir Dein Leben auf der Zunge zergehen.

Lebe mit allen Talenten die Du hast


und sei einfach Du selbst.

4
Erwachen
Ich erwache aus einem tiefen Traum.

Ich erlebe meine Welt zum ersten Mal real,


ohne Schleier, ohne Nebel, ohne Dunkelheit,
ohne Hetze.

Und siehe da, die Welt ist viel schöner


als jeder Traum sie beschreiben kann.

Ich öffne meine Augen und die Ohren.


Ich lasse das freundliche, helle, strahlende,
wärmende Licht zu mir hinein.

Meine Prinzessin
Das Bild meiner Prinzessin sehe ich
in der Ferne vor mir.

Ich rufe ihr zu: Komm her Prinzessin,


komm näher. Ich nehme dich in meine
Arme und Liebe Dich. Vertraue mir,
so wie ich Dir vertraue.

Komm näher und laß uns eins werden.


Lass uns gemeinsam spüren wie gut sich das anfühlt.

Ab heute gehen wir gemeinsam in die Zukunft.

5
Selbstvertrauen
Oh, welch ein Wunder.
Ich kann mir vertrauen.

In der Vergangenheit habe ich


alle Stürme überstanden.
In der Gegenwart lernte ich dies erkennen.

Ich kann mir Vertrauen!

Für die Zukunft besitze ich nun alles Rüstzeug,


welches ich benötige.

Ich darf mir selbst vertrauen!

Offenes Buch
Manchmal fühle ich mich wie ein offenes Buch,
jedoch sieht man immer nur die Seite,
welche gerade aufgeschlagen wurde.

Der Rest bleibt verborgen!

6
Achterbahn der Gefühle

Vom Himmel in die Hölle und zurück.

Und trotzdem oder gerade deswegen,


jeden Tag ein Lächeln.

Jeder Tag an dem ich mir näher komme,


ist ein hervorragender Tag.

Jeder Tag an dem ich in meiner Mitte bin,


ist ein gelungener Tag.

Jeder Tag an dem ich Menschen treffe,


welche meine Werte teilen,
ist ein reicher Tag.

Jeder Tag an dem ich unbefangen


und frei bin, ist ein gesunder Tag.

Jeder Tag an dem ich über meine Gefühle,


meine Bedürfnisse, meine Träume, meine Ziele, spreche,
ist ein Tag auf dem Weg in die Zukunft.

Jeder Tag an dem ich meine Grenze ziehe,


ist ein Tag an dem ich mir näher komme.

Und wie immer schließt sich der Kreis!

7
Mensch, lieben sollst Du mich

Mensch, lieben sollst Du mich und mich umarmen.

Mensch, mein Freund sollst Du sein und mich retten.

Mensch, akzeptieren sollst Du mich in meiner Fehlerhaftigkeit.

Mensch, behalte mich im erzen, egal was uns wiederfährt.

Mensch, glauben sollst Du an mich und mich unterstützen.

Mensch, reden sollst Du mit mir und nicht über mich.

Mensch, fürsorglich sollst Du sein und menschlich bleiben.

Mensch, zu mir zurückkehren sollst Du, immer und immer wieder.

Mensch, umarmen und lieben sollst Du mich,


dass ist alles was ich mir von Dir wünsche.

8
Mutter
Geboren um dich zu verlassen.

Geboren um neue Menschen zu treffen.

Geboren um viele Menschen zu verlassen.

Wozu wurden wir tatsächlich geboren?

Mutter, was gabst Du mir bei meiner Geburt


mit auf den Weg?

Mutter, hast Du mich geliebt?

Mutter, wo gehen wir hin?

Bleib bei mir und gib mir Trost.

9
Ich wäre so gern ein Blatt im
Wind

Ich wäre so gern ein Blatt im Wind


ich müsste nichts Wissen
Ich müsste nichts können
Ich müsste nichts Beweisen
Ich müsste nicht Kämpfen
Ich müsste mich nicht Sorgen

Ich wäre nur ein Blatt im wind


und triebe dahin.

Ich träfe andere Blätter im Wind


auch diese bräuchten nichts wissen
auch diese bräuchten nichts können
Auch diese bräuchten nichts beweisen
auch diese bräuchten nicht Kämpfen
Auch diese bräuchten sich nicht Sorgen

Sie wären , so wie ich, nur Blätter im Wind


und trieben mit mir gemeinsam dahin
und betrachten mit mir das Treiben der Welt
aus den luftigen Höhen des Himmels

Und keiner von uns Blättern wüsste


wie weit wir Fliegen oder wann wir
zu Boden fallen

Wir wären ja alle nur Blätter im Treiben


des Windes.

10
Erfahrung
Jeder Tag ist eine neue Erfahrung!
Jeder Tag ist ein neues Leben!
Jeder Tag ist eine neue Seele!

Vertrauen
Mein Vertrauen in die Menschen ist stark erschüttert.
Und doch investiere ich jeden Tag auf´s neue meine
Gefühle in sie.
Wann werde ich den Menschen treffen, welcher bereit
ist seine Gefühle in meine Person zu investieren?
Wird es diesen mENSCHEN JEMALS GEBEN?

Erfolg
„Angst befällt einen nicht vor dem Versagen“,
habe ich gelesen, sondern „Angst befällt einen
Vor dem Erfolg“.

Erfolg reisst aus der Lethargie.


Erfolg zwingt zum Handeln.
Erfolg duldet keine Rückzieher.
Erfolg zieht nach vorn ohne wenn und aber.

Ich mache den ersten Schritt.


Der Rest kommt von alleine.

11
Träume
Träume können Wirklichkeit werden.
Wichtig ist die Taten, die im Traum erscheinen,
auch in der Wirklichkeit durchzuführen.
Denn der Traum zeigt Dir den Weg des Erfolges.

Das Leben
Der Fluss des Lebens durch meinen Körper
verursacht mir Schmerz.
Entweder vor Trauer, Verzweiflung und Wut
oder aus unendlichem Glück.
Ist Schmerz gleich Glück oder Glück gleich Schmerz?
Zeigt der Schmerz, dass ich im Fluss des Lebens bin?
Existiere ich nur durch die Empfindung von Schmerz?
Ich glaube an ein schmerzfreies und glückliches Leben!

Die Taube
Es war einmal eine kleine Taube die unbedingt fliegen wollte.
Doch so sehr sie auch sprang und hüpfte, sie hob nicht vom
Boden ab.
Die kleine Taube fragte ihre eltern, ihre Tanten und Onkels,
ihre Geschwister, Nachbarn und Freunde.
Alle erzählten aus ihrer Sicht, wie das fliegen klappen müsste.
Doch so sehr die kleine Taube auch übte, es gelang ihr nicht.
Die kleine Taube wollte aufgeben und übte drei Tage nicht.
Doch dann über kam sie der Wunsch, es noch einmal zu versuchen.
Und siehe da.
Die kleine Taube hob ab und flog davon!!

12
Ich sehe Dich....

Ich sehe Dich im Garten sitzen


und Marvin durch den Garten flitzen.

Du sitzt bei der Laube hinter der Hecke


und geniesst unsere Rosen,
dich sich leicht im winde wiegen,
ihren duft verströmen und ihre
Köpfe aneinander schmiegen.

Ich sehe das Haus und den Vorgarten,


in welchem der rote Ahornstrauch
und die Rosen warten.

Ich sehe die Azalee und die drei Buchen,


die schon hoch über das Balkongeländer
schaun.

Ich sehe unsere Esche und die kleinen Eichen,


wie sie nicht voneinander weichen.

13
Geschichten

Das Leben ist eine große Geschichte.

Jeder Mensch hat seine Rolle im großen Theaterstück zu spielen.

Da das Stück so groß ist und derer Menschen so viele,


vergießt der einzelne manchmal wie wichtig sein Beitrag,
seine Rolle, für das Gesamtstück ist.

Jede Person, welche ihre rolle nicht beendet, raubt dem


Theaterstück einen Teil von seinem Glanz.

Viele verlassen das Stück vorzeitig.


Viele verändern ihre eigene Rolle nach ihrem ermessen.
Viele vollführen ein eigenes Theaterstück im großen
Drama der Weltgeschichte.

Und was ist mit mir?


Spiele ich die mir zugedachte Rolle?
Welche Figur habe ich in diesem großen Drama zu spielen?

Ich kenne meine Rolle nicht, jedoch kann ich spüren,


ob ich sie noch spiele.

Solange ich mich wohlfühle und glücklich bin, ist es meine Rolle!

Trauer und Wut sind Ingegriffen in meiner Rolle.

14
Geborgenheit, Umarmung,
Trost

Mein schönster Ort in meinen Gedanken:

Ein Schoß, eine Brust zum Anlehnen,


eine liebevolle Umarmung zum Trost.
Ein wärmendes Gefühl von Zuneigung
und Liebe.

Tiefempfundene Geborgenheit.

Ich schliesse meine augen, sehe diesen Ort


der Liebe und kuschel mich ganz tief hinein.

Sofort macht sich eine wohlige wärme in mir breit.


Durchströmt mich. Gibt Hoffnung und Mut.
Läßt mich meine Verluste vergessen.
Gibt meiner Seele die Möglichkeit in Frieden zu trauern.
Gibt mir Licht und Sonnenschein für den Alltag.

Öffnet meine Seele für neue Erfahrungen.


Gibt mich an die Menschen zurück.

Erlaubt mir Freude zu empfinden und meine


Ängste zu vergessen.

15
Nachwort
Während ich an Band 1 dieser
ausgabe gearbeitet habe, waren
schon die Pläne für den Band 2
gereift.
Mit Freuden sehe ich der Arbeit
am Band 2 entgegen.

Ihnen liebe Leser, wünsche ich


viel Freude beim Lesen und hoffe,
das sie sich in dem von mir
geschriebenen Zeilen wiederfinden
können.

Vielleicht geben diese Zeilen Ihnen


ja auch ein Stück neuen Lebensmut.
Das würde mich glücklich machen.

Helga Retzloff
Helga Retzloff

Eigenverlegung

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