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Flügel

breiten 3

Helga Retzloff
Deutsche Erstausgabe
Eigenverlegung
Oktober 2015

Copyright
Helga Retzloff

Verfasserin / Dichterin
Helga Retzloff

Alle Rechte vorbehalten.


Das Werk darf nur
– auch Teilweise –
nur mit Genehmigung der
Künstlerin wiedergegeben
werden!
Vorwort

Ein Herzenswunsch ist in


Erfüllung gegangen.

Helga Retzloff
Inhaltsverzeichnis

Seite 1 Ein Ort


Seite 1 Seelenfreund
Seite 2 Aus eigener Kraft
Seite 2 Wie will ich leben
Seite 3 Wer denkt an mich
Seite 3 Fels in der Brandung
Seite 4 Was will ich wahrhaftig und ehrlich
Seite 4 Der Weg
Seite 5 Steigerung
Seite 5 Herz verschenkt
Seite 6 Ein Traum
Seite 6 Die Vase
Seite 7 Gute Taten
Seite 8 Leonie die Löwin
Seite 9 Erinnerung
Seite 10 Wie geht es mit Leonie und Leonhearth weiter
Seite 11 Zauberwürfel
Seite 11 Der rosarote Panther
Seite 11 Verantwortlich
Seite 12 Wünsche
Seite 12 Vertraue auf Gott
Seite 12 Zeitlos
Seite 13 Verabredung
Seite 15 Geburtstag
Seite 15 Stimmung
Ein Ort
Ich brauche einen Ort, an dem ich ohne Erwartungen
an meine Person über meine Gefühle und Gedanken
offen reden kann.

Einen Ort der mir Schutz und Trost bietet.

Ich brauche einen Ort, an dem ehrliches Interesse


an meinen Gefühlen und Gedanken besteht.

Einen Ort, an dem ich ernst genommen werde.


Wo es nicht oberflächlich bleibt,
sondern auch in die Tiefe der Gefühle gehen kann
und darf.

Ich brauche eigentlich keinen Therapeuten,


sondern einen verständnisvollen, liebevollen,
mir zugewandten Partner.

Denn jede Entscheidung in einer Beziehung betrifft


grundsätzlich beide Partner.
Jede Änderung, ergibt bei beiden Änderungen.

Das ist das Wechselspiel, dass in einer Beziehung,


egal zu wem, vonstatten geht.

Seelenfreund
Ich suche meinen „Anam Cara“ (keltisch „Seelenfreund“),
meinen geistigen Mentor.

Einen Menschen, welchem ich „alles „ erzählen kann


und der es versteht neue Möglichkeiten aufzuzeigen.

Eine Begegnung, welche auf Dauer ausgelegt ist.

Wo sind wirkliche, echte Freunde zu finden?


1
Aus eigener Kraft
Trotz oder gerade wegen der mir wiederfahrenen Widrigkeiten,
habe ich mir beharrlich einen gangbaren Weg gesucht und auch
gefunden.

Ich brauche eine dauerhafte Blockade für demotivierende Umstände.


Wie integriere ich diese Umstände zum neuen Motivationsschub?

Aus eigener Kraft an jedem Tag des Lebens frei und glücklich zu sein,
das ist es, was gegen alle Versuchungen unverwundbar macht.

Zitat von mir selbst: „Wenn ich das erreichen will was ich mir
vorgenommen habe, muß ich so tun als wenn ich alleine bin!“

Ich verlasse und glaube nur an mich selbst!


(Rückkehr zu mir selbst)

Wie will ich Leben?


Ich will leben und arbeiten nach meinen eigenen Wünschen und
Bedürfnissen.

Ich will mich frei entscheiden.

Ich will mich wohlfühlen.

Ich will Zeit für mich.

Ich will mich lieben, an mich glauben und auf mich verlassen.
2
Wer denkt an mich?
Wer fragt ernsthaft wie es mir geht?
Würde er eine ehrliche Antwort erhalten?

Soll ich sagen: „Heute geht es mir nicht gut.


Ich fühle mich irgendwie nicht in meinem Zentrum.
Dabei suche ich schon eine ganze weile danach.“

Soll ich das wirklich sagen?

Oder sage ich: „Mir fehlt meine geistige Erfüllung.


Ich fühle mich unvollständig, geteilt, in Stücke.
Mir fehlt meine Verbindung zu mir selbst.“

Kann ich das sagen?

Wen interessiert das wirklich?


Wer hört mir mit Interesse zu?
Ist das wirklich wichtig für mich?
Renne ich nicht nur einem Phantom hinterher?
Hält mich die Suche vom wirklichen Leben ab?

Was ist die „Wirklichkeit“?

Fels in der Brandung?


Bilder, Gedanken, Gefühle und Gerüche beschäftigen mich Tag und
Nacht.

In mir fließt eine Menge Energie. Ich habe jedoch noch nicht gelernt,
sie richtig in Fluß zu bringen. Alle Blockaden zu lösen.

Übertreibe ich die Beschäftigung mit mir oder bin ich nicht intensiv
genug dabei? Bin ich ein Blatt im Wind oder ein Fels in der Brandung?

Liebe ich die Einsamkeit oder brauche ich Menschen um mich herum?
3
Was will ich wahrhaftig und
ehrlich?
Ich will

– in meiner Mitte / Balance ruhen


– frei und nach allen Richtungen offen sein
– mir das Bewußtsein zu meinem Körper, meiner Seele,
und meiner Sprache erlauben
– meine Gefühlswelt öffnen und entfalten
– für mich alle Grenzen öffnen
– mit allen meinen Sinnen erleben, sehen, fühlen, schmecken,
hören, erfassen, was auf mich neues zukommt
– alle Aspekt meines Lebens geniessen und aus ihnen lernen

Ich will „Ich“ sein!!

Billige ich dieses Recht auch meinem Partner zu?

Der Weg
Der Weg führte durch alle weiten der Welt.
Die Blicke immer nach vorn gerichtet.

Blau der Himmel,


schwebender Wolkenzug,
blühende Wiesen,
verträumtes darin liegen.

4
Steigerung
1. Steigerung meiner eigenen Sozialen Kompetenz.
Jedem die Verantwortung für seine handlungen
lassen.
Für mich in Ruhe nachdenken, Plan festlegen,
darüber reden, dann arbeiten.

2. Steigerung meines persönlichen Wohlbefindens:


Langsamer werden.
Planung auf Wohlbefinden prüfen, wenn noch
nicht vorhanden, noch einmal überprüfen.
Erst dann handeln.

3. Steigerung der Eigenliebe:


Nur wenn ich mich Liebe und verwirkliche,
habe ich die Kraft andere zu lieben.

4. Steigerung der „Zeit für mich“:


Beständiges lernen, mit und über mich selbst.
Erholungsphasen, Meditation mit einplanen.

Herz verschenkt
An Dich hab ich mein Herz verschenkt
und wie eine Rosenknospe ist die Liebe
für uns aufgegangen.

Und trotzdem stellst du mir tausend Fragen.

Dabei reicht doch allein ein Blick von Dir!!!

5
Ein Traum
Ich gehe durch die Gegend und auf einmal sehe ich eine amerikanische
Holzverarbeitung.

Eine Frau entrindet einen an der Wand gelehnten Baumstamm.

Auf einem liegenden Stamm sitzt eine Skulptur aus ausgehöhlten


Stämmen (eine Frau auf einem Pferd).

Es interessiert mich so sehr, daß ich den im Hof arbeitenden Mann


anspreche, ob ich als Aushilfskraft dort arbeiten dürfte.

Er sagt, er wird es sich überlegen und ich solle wieder anrufen, um


nachzufragen. Dann geht er rein.

Die Frau hat es mitbekommen und kommt und sagt mir leise: „Komme am
Dienstag, dann kannst Du beginnen.“

Die Vase
Ein blühender Zweig in meiner Vase stand.
Mit rosa und weißen Blüten.

Die Blätter grün und von Wasser ganz naß


So hat mich der Anblick ans Herz gefaßt.

6
Gute Taten

Gott sende mir gute Taten und lass und die alten begraben.

Gott lass meine Liebe erblühen, ist es auch Sünd, so leg ich Dir´s
zu Füßen.

Du als mein richter wirst einst entscheiden, welche Strafe ich


dafür muss noch erleiden.

Schon jetzt legst du mir Schmerzen auf und das Schicksal nimmt
seinen Lauf.

Genau 1 Jahr ist es her das ich fortgegangen und in Schmerz und
Trauer war gefangen.

Ein weiteres Kapitel meines Lebens beendet und ich glaube, dass sich
mein Schicksal ab heute zum „Guten“ wendet.

Meine Sehnsucht und Liebe Erfüllung findet und sich zwei Herzen für
immer verbinden!

Kann den Liebe wirklich Sünde sein?

Ich stehe vor Dir als armes Sünderlein und gestehe Dir meine Liebe ein.

Begleite mich weiter, trotz meiner Sünd und helfe mir auch fürderhin
in schwerer Stund.

Schenke mir Liebe, Frohsinn und Humor und ein Herz voll Blumenflor.

7
Leonie die Löwin

Die Sonne strahlt heiß vom Himmel.

Leonie, die Löwin AUS DEM NORDEN, liegt dösend unter dem einzigen
schattenspendenen Baum. In Erwartung, daß die Sonne sich bald dem
Horizont zuneigt, öffnet Leonie langsam die Augen. Sie gähnt, fängt
sich an zu strecken, vollführt ausgiebig die Katzenwäsche.

Jetzt ist es Zeit sich zu erheben und den Rundgang zu beginnen. Sie
streift durch die Umgebung. Hier und da erhascht sie den Geruch
ihrer Artgenossen. Bis her hat sie jedoch noch keine getroffen.
Werden sie Leonie aufnehmen in ihr Rudel?

Jäger haben sie von ihrem eigenen Rudel getrennt und sie weit bis in
den Süden gejagt.

Nun sucht Leonie eine neue Familie. Aber erst einmal etwas Fressen.
Seit drei Tagen ist sie nun ohne Nahrung. Der Hunger fängt an sie zu
quälen.

Stop!!! Die Nase in die Luft. Zebrageruch steigt ihr in die Nase. Von wo
kommt er?

Dort ein Wasserloch!!!


Hunderte von Zebras . Leonie fängt an zu beobachten. Welches Zebra
könnte für die Mahlzeit in Frage kommen? Sie wartet, wartet und
beobachtet.

Plötzlich wird Leonie hellwach. Ein Zebra entfernt sich beim Fressen
immer mehr von dem Rudel. Leonie schleicht sich im hohen Gras an.
Immer darauf bedacht, den Wind im Gesicht zu spüren. Das Zebra soll
sie ja nicht vorher wittern. Sie kommt ihm näher und näher. Sie
schleicht weiter. Kurz vor dem Zebra setzt sie zum Endspurt an.

Läuft los. Das Zebra sieht sie, es wendet und läuft ebenfalls los.

8
Leonie hat das Zebra erreicht, springt, verbeißt sich von unten in
den Hals und zieht das Zebra zur Erde.

Leonie hat gewonnen. Endlich Nahrung.

Nach dem Fressen vollzieht Leonie ihre katzenwäsche. Jetzt kann


die Suche nach Artgenossen wieder aufgenommen werden. Wird sie
welche finden?

Erinnerung:
DA, Leonie sieht ihre Artgenossen.Werden sie sie aufnehmen?

Leonie nähert sich der Gruppe.

Einer steht auf. Es ist Leonhearth.

Er kommt Leonie entgegen. Sie beschnuppern sich, reiben ihre Wangen


aneinander, knabbern sich an den Ohren und zupfen an der Mähne.

Leonhearth schnaubt Leonie leise und sanft ins Ohr. Beißt ihr sacht
in den Nacken und nimmt sie mit zu seinem Lieblingsplatz.
Dort schmusen sie ausgiebig miteinander.

Leonie ist endlich angekommen und sie kann sich zufrieden und
beschützt zurücklehnen und ihre neue Heimat geniessen.

Morgen ist auch noch genug Zeit, die anderen der Gruppe näher in
augenschein zu nehmen. Heute ist einfach nur geniessen angesagt.

9
Wie geht es mit Leonie und
Leonhearth weiter?

Für heute haben beide Schmetterlinge in ihren Bäuchen.


Sie bekommen nicht genug voneinander und sind völlig in
ihr Schmusespiel versunken.

Sie lassen sich nicht ablenken und bleiben eng beieinander.

Es werden Küsse ausgetauscht und Umarmungen. Stupsen und


knuffen. An den Ohren geknabbert. Und auch der Liebesakt
wird ausgiebig und mit Hingabe ausgeführt.

Erst im Morgengrauen legen sie sich eng aneinander gekuschelt


zum Schlafen nieder.

Leonhearth legt seine Pranke über Leonie und schmiegt sich ganz
eng an ihren Rücken, dass fast kein Blatt mehr dazwischen paßt.

So schlafen sie gemeinsam ein und Träumen von ihren gemeinsamen


Stunden.

10
Zauberwürfel
Zauberwürfel sind geworfen auf des blauen Samtes Rund.

Und welch Zahl sich auch erzeigen, wir sind davon gesund.

Eingangs die Herzen noch zauderten zu werfen den Würfel


auf blauen Grund.

Die Herzen taten ihre Sehnsucht kund


und schon rollte des Würfels Rund.

Und die Herzen wurden gesund.

Der rosarote Panther


Der rosarote Panther
auf Deinem Flügel liegt
und dir dabei
ganz verträumt
tief in die augen sieht.

Verantwortlich
Mein Leben bleibt mein Leben
und ich bin für mich verantwortlich.

Ihr Leben ist ihr Leben


und dafür sind sie verantwortlich.
11
Wünsche
• Beurteile mich nicht nach meiner Vergangenheit
• Vertraue mir
• Unterstütze mich
• Gib mir Zuversicht und Freude
• Akzeptiere mich, so wie ich bin

Vertraue auf Gott


Vertraue auf Gott!
Er wird es nach seinem ermessen lenken!

Leg alle Traurigkeit, Trauer, Wut, Verzweiflung


vor ihm aus.

Schenke ihm deine Freude, Frohsinn, Deinen Mut,


Dein Vertrauen!

Glaube ihm, dass er es gut mit dir meint!

Du bist nicht allein, Gott hält zu dir!

Zeitlos
Die Uhr tickt leise und trotzdem fühlt es sich zeitlos an. Eine leichte
Melancholie steigt auf:über gewesenes und nicht gewesenes. Ich
belausche meinen Körper und meine Sinne und versuche zu „hören“
was sie mir sagen. Ich lausche meinem Herzschlag. Kein „Zwang“, kein
„Du musst“, eine völlige Athmophäre der „Entscheidungslosigkeit“.
Es ist absolut angenehm!
Langsam gleicht sich das innere Gefühl der äußeren Ruhe im Raum
an. Ich versuche die Autogeräusche und die Geräusche aus der
unteren Wohnung zu ignorieren. Sie zerstören jedoch den zeitlosen
eindruck der sich bei völliger Stille ausbreitet.

12
Verabredung

Ich sitze. Niemand bei mir, der mit mir redet. Links und rechts an den
Tischen lautes Gerede über alle möglichen Allerweltsgeschehnisse.
Langeweile. Die Sonne scheint in mein Gesicht. Langeweile.
Was fange ich mit mir an? Langeweile. Menschen laufen vorbei.
Geschäftig schnell, langsam schlendernd, Smartphone bewaffnet,
MP3-Player-mässig abwesend, SMS schreibend, etc. Langeweile. Was
fange ich mit mir an?
Da taucht er von links kommend auf!

Sein Blick schweift suchend umher. Er dreht erwartungsvoll den


Kopf von links nach rechts und wieder zurück. Jetzt, sein blick fängt
meinen blick. Ein Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus und seine
blauen augen beginnen zu strahlen wie zwei Sterne am Nachthimmel
und erscheinen dadurch noch blauer als gewöhnlich.

Er setzt seinen Gang fort und steuert meinen Tisch an. Sein Anblick
versetzt mich in Aufregung, Erwartung, Vorfreude.

„Hallo, da bist Du ja.“ Er nimmt meine Hand und beugt sich zu mir
herab, gibt mir einen Kuss auf die Wange. Ich glühe!!
„Schön das Du meiner Einladung zugestimmt hast. Ich freue mich, Dich
zu sehen. Hoffentlich stimmt Dich dieser Abend wieder etwas
versöhnlich und Du verzeihst mir meine verschiedenen kleinen
Eskapaden.“
Er setzt sich neben mich und lacht mich an.

Der Kellner bringt uns die Karte, wir suchen uns gemeinsam etwas
aus und bestellen. Die Getränke werden gebracht. Wir stossen auf
einen gemütlichen Abend an. Während wir auf das Essen warten,
rutsche ich näher an seinen Stuhl heran und hole dabei mein Tablet
hervor. „Hier schau mal. Ich habe ein paar nette Foto`s gemacht.“
Wir sitzen so nah nebeneinander, dass sich unsere Arme bei jeder
Bewegung berühren. Er tippt ebenfalls ab und an zum Umblättern das
Tablet an, dabei berühren sich unsere Hände.

Bei der nächsten Berührung streicht er sachte mit seinen Fingern


über meinen Handrücken, nimmt dann meine Hand und legt sie in seine.
Wir schauen uns an. Wie ein Magnet werden unsere Köpfe aufeinander
zugezogen. Wir küssen uns.
13
Wir bleiben stumm und geniessen den augenblick gemeinsam
schweigend. Der Kellner kommt mit dem Essen. Wir bemerken ihn
garnicht.
Langsam kommen unsere Finger und Hände in Bewegung und fangen an
sich gegenseitig zu streicheln, während unsere Blicke sich immer
wieder treffen. Unsere Köpfe sich aneinander lehnen, die Lippen sich
zu Küssen finden. Das Essen vergessen wir völlig.

Irgendwann zahlen wir und gehen zu mir. Als die Tür sich schliesst,
nehmen wir uns in die Arme. Unsere Lippen finden sich zum Kuss.
Unsere Zungen spielen sachte miteinander.
Langsam bewegen wir uns im Zimmer und nähern uns dabei dem Bett.
Bald sinken wir auf das Bett und jeder versucht den anderen zu
entkleiden. Zittrige Finger an viel zu kleinen Knöpfen. Erst das Hemd,
dann das T-Shirt, jetzt die Hose, dann der BH, der Rock wird nach oben
geschoben, die Stümpfe sinken zu boden. Nun kommen die Slip´s an die
Reihe. Geschafft!

Endlich liegen wir gemeinsam nackt vor uns und können jeden
Flecken der Körper erkunden, streicheln, küssen, beschnuppern.
Die Erregung steigt von Minute zu Minute.
Alles geschieht langsam, um den Genuss solange wie möglich
aufrecht zu erhalten.
Wir schauen uns immer wieder in die Augen. Unsere Blicke wandern an
unseren Körpern entlang und die finger folgen. Unsere Lippen finden
sich immer wieder zum Kuss.

Dann ist es soweit. Die Spannung kaum noch auszuhalten, die Gefühle
schon am Rande des erträglichen, die Ekstase breitet sich aus. Sanft
öffnen sich die Schenkel und umschliessen seinen Körper, während er
ruhig und langsam in mich eindringt.

Rhytmisch, ein- und ausatmend, leicht an der Brust knabbernd und


saugend, den Rhythmus langsam steigernd und wieder absenken, am
Hals knabbern und an den Ohren. Die Haare durchwühlend, den Po
streichelnd, kommt Tempo in den Rhythmus.
Um das Tempo zu drosseln legt er sich zu unterst und ich sitze auf ihm
und bestimme den Rhythmus jetzt. Er kann dabei noch besser meinen
Po streicheln und meine Brust saugend bearbeiten.

Keuchen, leichtes Stöhnen, schnellere Bewegungen. Die Ekstase


nähert sich dem Siedepunkt. Kaum noch aushaltbar. Dann das
Feuerwerk. Bewegungslosigkeit, wir sinken in unsere Arme. Einfach
glücklich!
14
Geburtstag

Der Tag der Geburt ist eine Weile her.


Das Zurückdenken fällt sicherlich
schon manchmal schwer.

Doch gab es auch viele Momente der Freude.


Und und Du warst von glücklichen Begegnungen Zeuge.

Auch für den heutigen Tag wünsche ich Dir das


und sende dir diesen Gruß zum Lesegenuss.

Stimmung

Heute ist eine merkwürdige Stimmung in und um mich herum.

Die Stille, das Ticken der Uhr, die Dunkelheit, das Schreiben,
gerade etwas gegessen, jetzt fehlt nur noch ein schöner
heisser Kaffee und alles ist etwas nostalgisch angehaucht.

Es ist gemütlich, eine gläserne Öllampe auf dem Tisch und


eine kleine Porzellanlampe auf dem Klavier spenden schön
anheimelndes Licht. Der Kaffee dazu ist perfekt.

15
Nachwort
Liebe Leser,

aus dem Band 1 wurde bei der


Arbeit eine Triologie, welche
ich mit freuden in Ihre Hände
lege.

Mir hat das Arbeiten daran


sehr viel Spass gemacht und
ich wünsche mir, dass es Ihnen
eben soviel Spass beim Lesen
bereitet.

Helga Retzloff
Helga Retzloff

Eigenverlegung