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Foto-Nutzung im Internet: Fotograf muss zustimmen

Ein Schülerreferat im Netz darf Fotos nicht ohne Zustimmung des Fotografen verbreiten -
auch, wenn diese frei verfügbar sind. Das urteilte der Europäische Gerichtshof und stärkt
damit das Urheberrecht.

"Die Einstellung einer Fotografie, die mit Zustimmung des Urhebers auf einer Website frei
zugänglich ist, auf eine andere Website bedarf einer neuen Zustimmung des Urhebers."
Denn durch ein solches Einstellen werde die Fotografie einem neuen Publikum zugänglich
gemacht, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg.

Eine Schülerin hatte den Foto-Streit mit einem im Internet veröffentlichten Referat
entfesselt. Für eine Unterrichts-Präsentation an einer Gesamtschule im nordrhein-
westfälischen Waltrop hatte sie ein Foto der spanischen Stadt Córdoba genutzt. Sie hatte das
Bild von der Seite eines Online-Reisemagazins kopiert, wo es ohne Angaben zum Urheber
stand. Ihr Referat wurde mit dem Foto auf der Homepage der Schule veröffentlicht.

Der Berufsfotograf, der das Motiv aufgenommen hatte, hat dies bemerkt und das Land
Nordrhein-Westfalen und die Stadt Waltrop auf Unterlassung und Schadenersatz in Höhe
von 400 Euro verklagt. Er argumentierte, er habe nur dem Reisemagazin ein einfaches
Nutzungsrecht überlassen. Die Nutzung auf der Schul-Webseite ohne seine Zustimmung
verletze seine Rechte.

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