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Mitarbeiter(innen) des Lehrgebiets Gesundheitspsychologie

Informationen zur Erstellung


einer Masterarbeit

v1.3 (Januar 2017)

kultur- und
sozialwissenschaften
Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Informationen .................................................................................. 3


1.1 Anmeldung zur Masterarbeit ....................................................................... 3
1.2 Thema der Masterarbeit .............................................................................. 3

2 Zeitliche Planung ................................................................................................ 4


2.1 Literaturrecherche und Konkretisieren der Fragestellung
(ca. 3 Wochen bzw. 6 Wochen)................................................................... 4
2.2 Exposé schreiben und Untersuchungsmaterialien erstellen
(ca. 6 Wochen bzw. 12 Wochen)................................................................. 4
2.3 Datenerhebung und Vorbereitung der Datenanalyse
(ca. 5 Wochen bzw. 10 Wochen)................................................................. 5
2.4 Datenanalyse (ca. 3 Wochen bzw. 6 Wochen) ............................................ 5
2.5 Schreiben der Masterarbeit (ca. 8 Wochen bzw. 16 Wochen) ..................... 5
2.6 Abgabe der Masterarbeit ............................................................................. 5

3 Formalia ............................................................................................................... 6
3.1 Umfang der Masterarbeit............................................................................. 6
3.2 Layout ......................................................................................................... 6
3.3 Sprachliche Gestaltung ............................................................................... 6
3.4 Zitation ........................................................................................................ 7
3.5 Tabellen, Abbildungen, Anhänge ................................................................ 8

4 Aufbau der Masterarbeit ..................................................................................... 9


4.1 Formale Bestandteile .................................................................................. 9
4.2 Titelblatt ...................................................................................................... 9
4.3 Zusammenfassung und Abstract ................................................................. 9
4.4 Verzeichnisse für Abbildungen, Tabellen und Anhänge mit
Seitenangaben .......................................................................................... 10
4.5 Abkürzungs- und Symbolverzeichnis ........................................................ 10
4.6 Literaturverzeichnis ................................................................................... 11
4.7 Eidesstattliche Erklärung ........................................................................... 11

5 Betreuung .......................................................................................................... 12

6 Literatur ............................................................................................................. 13
Allgemeine Informationen 3

1 Allgemeine Informationen
Das allgemeine Ziel einer Masterarbeit im Studiengang Psychologie ist es zu zei-
gen, dass man in der Lage ist, "ein Problem des Faches Psychologie selbstständig mit
wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht zu doku-
mentieren" (Prüfungsordnung § 15, Abs. 2). Im Folgenden finden Sie wichtige Informa-
tionen zur Anfertigung einer Masterarbeit am Lehrgebiet Gesundheitspsychologie so-
wie Informationen zu wichtigen Formalia.

1.1 Anmeldung zur Masterarbeit


Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen (siehe Studienportal M.Sc. Psychologie),
können Sie sich im Sommersemester zwischen dem 01. und 15. Juni und im Winter-
semester zwischen dem 01. und 15. November zur Masterarbeit anmelden. Dazu fin-
den Sie im Studienportal des Masterstudiengangs Psychologie ein Anmeldeformular
mit dem Titel "Formular MSCPSY-Abschlussarbeit", welches Sie ausfüllen müssen.
Weiterhin werden Sie gebeten, Prioritäten hinsichtlich des Lehrgebietes, an dem Sie
Ihre Abschlussarbeit schreiben möchten, festzulegen. Sie können damit drei der zehn
Lehrgebiete abstufend von eins bis drei priorisieren. Weitere Informationen dazu finden
Sie auf dem Studienportal des Masterstudienganges http://www.fernuni-hagen.de/
KSW/mscpsy/studienorganisation/abschlussarbeit.shtml.

1.2 Thema der Masterarbeit


Wurden Sie dem Lehrgebiet Gesundheitspsychologie zugeordnet, werden Sie im
Folgenden durch unser Sekretariat angeschrieben und darum gebeten, sich zur The-
menabstimmung mit Frau Prof. Salewski in Verbindung zu setzen. Es gibt nun die
Möglichkeit, ein vorgegebenes Thema zu wählen oder einen eigenen Themenvor-
schlag einzureichen. Nach erfolgter Absprache meldet das Lehrgebiet Gesundheits-
psychologie Ihr Thema sowie Ihre Betreuerin / Ihren Betreuer verbindlich beim Prü-
fungsamt an. Das Prüfungsamt schickt Ihnen dann einen Zulassungsbescheid und teilt
Ihnen damit auch Themenstellung und Bearbeitungsfrist mit.
Sind Sie bereits in ein externes Projekt mit gesundheitspsychologischem Thema
eingebunden und möchten im Rahmen dieses Projektes Ihre Masterarbeit schreiben,
so setzen Sie sich bitte frühzeitig schon vor der Anmeldung zur Masterarbeit mit Frau
Prof. Salewski in Verbindung. Für den Fall, dass ein externer Betreuer vorhanden ist,
der das Zweitgutachten Ihrer Masterarbeit übernehmen kann, ist es ggf. möglich, auch
eine externe Arbeit zu schreiben. Nach erfolgter Absprache mit Frau Prof. Salewski
sowie ihrer Zusage zur externen Arbeit geben Sie diese Information bitte bei der An-
meldung im Studienportal an.
Ferner kann die Möglichkeit bestehen, sich auf ein ausgeschriebenes Masterarbeits-
thema im Lehrgebiet Gesundheitspsychologie zu bewerben. Für den Fall, dass Mas-
terarbeitsthemen zu vergeben sind, werden diese frühzeitig, d. h. schon vor dem An-
meldezeitraum, auf der Homepage des Lehrgebiets bekannt gegeben.
Zeitliche Planung 4

2 Zeitliche Planung
Sobald Sie Ihr Thema erhalten und angenommen haben, erfolgt die Meldung vom
Lehrgebiet an das Prüfungsamt und Ihre Bearbeitungszeit beginnt entsprechend der
Vorgaben des Prüfungsamtes. Nachfolgend finden Sie einen groben Leitfaden, der
Ihnen bei der Einteilung der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit helfen soll. Die Bear-
beitungszeit beträgt 6 Monate bzw. 12 Monate für Vollzeitstudierende bzw. Teilzeitstu-
dierende (siehe Prüfungsordnung § 15, Abs. 5).

2.1 Literaturrecherche und Konkretisieren der Fragestellung (ca. 3


Wochen bzw. 6 Wochen)
Der erste Arbeitsschritt zur Vorbereitung Ihrer Studie besteht darin, die für das
Thema relevante Literatur zu sichten. Ziel ist es, einen guten Überblick über den theo-
retischen Hintergrund sowie die (aktuellen) empirischen Befunde zu bekommen.
Am besten beginnen Sie Ihre Suche nach relevanter Literatur in elektronischen Da-
tenbanken wie PsycINFO, PsycARTICLES, Academic Search Premier, Pub-
Med/MEDLINE. Weiterhin finden Sie oftmals in Artikeln und Buchkapiteln weitere rele-
vante Literatur. Arbeiten Sie alles intensiv und kritisch durch.
Mit dem erworbenen Wissen können Sie nun Ihre eigene Forschungsfrage formulie-
ren bzw. spezifizieren. Oftmals können Sie auch im Diskussionsteil von aktuellen For-
schungsartikeln Anregungen für eine sinnvolle und interessante Fragestellung erhalten.

2.2 Exposé schreiben und Untersuchungsmaterialien erstellen (ca.


6 Wochen bzw. 12 Wochen)
Die Durchführung einer Studie und das Schreiben einer Masterarbeit erfordert eine
gute Vorbereitung und Planung, um Probleme z.B. mit Zeitdruck, Logistik oder Statistik
zu vermeiden. Darum besteht der zweite Schritt aus dem Schreiben eines Exposés.
Das Exposé formt die Grundlage für Ihre Masterarbeit. Daher gilt: je sorgfältiger Sie
das Exposé ausarbeiten, desto weniger Arbeit haben Sie später beim Schreiben der
Arbeit.
Das Exposé für Ihre Studie sollte folgende Informationen beinhalten: Titel der Arbeit,
theoretischer Hintergrund, Fragestellung und Hypothesen, Studiendesign und Ver-
suchspersonen, zu messende Variablen und deren Operationalisierung, Ideen zur sta-
tistischen Datenanalyse, Zeitplanung und Literatur. Ein Template können Sie von der
Lehrgebietswebseite herunterladen.
Sobald die Fragestellung und das Studiendesign feststehen, können Sie mit dem
Erstellen der Fragebogen und ggf. Studienmaterialien beginnen. Nehmen Sie sich vor
allem Zeit, um einen guten Einladungs- bzw. Einführungstext zu schreiben, so dass
viele Personen motiviert sind, an der Untersuchung teilzunehmen.
Schicken Sie das Exposé sowie die Fragebogen und ggf. Studienmaterialien per E-
Mail an Ihre Betreuerin / Ihren Betreuer, dann erhalten Sie eine ausführliche Rückmel-
dung. Planen Sie dafür ungefähr eine Woche ein.
Zeitliche Planung 5

2.3 Datenerhebung und Vorbereitung der Datenanalyse (ca. 5 Wo-


chen bzw. 10 Wochen)
Probieren Sie aktiv, Versuchspersonen zu werben. Sprechen Sie Personen oder
Gruppen direkt an und fragen Sie um Mithilfe. Behalten Sie den Fortschritt der Daten-
erhebung gut im Auge und greifen Sie schnell ein, wenn es so aussieht, dass Sie Ihre
angestrebte Anzahl Versuchspersonen nicht erreichen werden.
Sollten Sie Ihre Daten online mit Unipark erheben, sollten Sie eine 'anonyme Um-
frage' generieren, da Sie dann den Link zum Fragebogen verschicken und im Inter-
net/in sozialen Netzwerken publizieren können.
Während die Datenerhebung läuft, können Sie bereits die Datenauswertung vorbe-
reiten. Sie können beispielsweise die Datenmatrix anlegen und die Syntax zur Reko-
dierung von Items, zur Berechnung der Skalen und zur Berechnung der Reliabilitäten
schreiben. Überlegen Sie sich in diesem Zusammenhang, wie Sie mit missing values
umgehen wollen.
Überlegen Sie sich weiterhin noch tiefgehender als im Exposé, welche Hypothese
Sie mit welchem statischen Verfahren prüfen wollen und lesen Sie ggf. weiterführende
Literatur, so dass Sie gleich nach der Datenerhebung starten können.

2.4 Datenanalyse (ca. 3 Wochen bzw. 6 Wochen)


Es ist ratsam, den Rohdatensatz in einer schreibgeschützten "Mutterdatei" abzu-
speichern und alle Rekodierungen und Berechnungen schrittweise in neuen Dateien
abzuspeichern. Falls bei der weiteren Arbeit mit einem Datensatz etwas schiefgeht,
z. B. erneute Rekodierung von Items oder ungewolltes Löschen von Versuchsperso-
nen/Variablen, dann können Sie auf einen früheren Bearbeitungsschritt und im Extrem-
fall auf den Rohdatensatz zurückgreifen.
Machen Sie sich mit dem Datensatz vertraut, indem Sie einige Basisanalysen vor-
nehmen: Berechnen Sie dazu beispielsweise die Mittelwerte, Standardabweichungen,
Reliabilitäten und Interkorrelationen der Skalen. Schauen Sie sich die Eigenschaften
der Stichprobe an. Falls Sie ein experimentelles Design haben, überprüfen Sie, inwie-
weit die Manipulation geglückt ist.
Testen Sie Ihre Hypothesen mit den geeigneten statistischen Verfahren. Beachten
Sie, dass Sie für einige Verfahren (z. B. Regressionsanalysen mit Interaktionstermen)
z-standardisierte oder zentrierte Skalenwerte verwenden müssen.

2.5 Schreiben der Masterarbeit (ca. 8 Wochen bzw. 16 Wochen)


Der letzte Schritt besteht im Schreiben der Masterarbeit. Hier können Sie auch auf
Textbausteine aus dem Exposé zurückgreifen. Informationen zu den Beurteilungskrite-
rien finden Sie auf der Lehrgebietswebseite.

2.6 Abgabe der Masterarbeit


Schicken Sie Ihre Masterarbeit bitte per Post an das Prüfungsamt und zusätzlich noch
als pdf-Datei per E-Mail an das Lehrgebiet (LG.Gesundheitspsychologie@fernuni-
hagen.de).
Formalia 6

3 Formalia
Um die Masterarbeit erfolgreich zu bestehen, ist es notwendig, dass Sie mit einer
Reihe wichtiger technischer und stilistischer Formalia vertraut sind. Diese Formalia
können Sie auch in der Prüfungsordnung (§ 15) nachlesen. Wichtige Formalia werden
im Folgenden näher erläutert.

3.1 Umfang der Masterarbeit


In der Prüfungsordnung (§ 15, Abs. 7) ist angegeben, dass die Masterarbeit einen
Umfang von "80 DIN A 4 Seiten bei ca. 2500 Zeichen pro Seite" nicht überschreiten
soll (ohne Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Literatur und Anhang). Ein Überschreiten dieser
Seitenangabe führt zu Noteneinbußen.
Richtwerte zum Umfang der einzelnen Kapitel sind: ca. 5% Einleitung, ca. 25%
Theorie/Fragen, ca. 20% Methoden, ca. 30% Ergebnisse, ca. 20% Diskussion.

3.2 Layout
Bei der Bewertung Ihrer Arbeit stellt die Gestaltung der äußeren Form einen wichti-
gen Aspekt dar. Legen Sie daher bei der Gestaltung auf folgende Aspekte besonderen
Wert:
Wir empfehlen Ihnen die Schriftart Times New Roman mit einer 12-Punkt-
Schriftgröße. Der Vorteil dieser Schriftart liegt darin, dass Sie über Serifen verfügt, wel-
che besonders bei einer gedruckten Arbeit das Lesen erleichtert. Weiterhin können Sie
auch die Schriftart Arial mit einer 11-Punkt-Schriftgröße verwenden. In beiden Fällen
nutzen Sie bitte den anderthalbfachen Zeilenabstand, so dass Sie ca. 2500 Zeichen
auf einer Seite haben. Darüber hinaus setzen wir die Verwendung des Blocksatzes
voraus.
Weiterhin sollten Sie einen Korrekturrand von rechts 3,5 cm und links 2,5 cm einhal-
ten. Achten Sie im Text darauf, dass die Wörter weder zu "gequetscht" aussehen, noch
auseinander gezogen sind. Der Text muss einheitlich gestaltet sein.
Neue Absätze werden eingerückt. Die erste Zeile wird bei folgenden Bestandteilen
Ihrer Arbeit nicht eingerückt: Abstract, Blockzitate, Titel und Überschriften.
Die Angabe der Seitenzahlen erfolgt rechts oben. Dabei gilt, dass die Seitenzählung
nach dem Deckblatt beginnt. Die erste Seitenzahl erscheint jedoch erst auf der ersten
Seite des Textes. Das Inhaltsverzeichnis, die Zusammenfassung und das Abstract
erhalten also keine Seitenzahl.
Achten Sie bei der äußeren Gestaltung Ihrer Arbeit auf Einheitlichkeit und Übersicht-
lichkeit. Dies gilt sowohl für die Zitation als auch für die Gestaltung von Überschriften
sowie Beschriftungen von Tabellen und Abbildungen, welche jeweils durchgängig und
fortlaufend nummeriert sein müssen.

3.3 Sprachliche Gestaltung


Sie können die Masterarbeit auf Deutsch oder Englisch verfassen. Besprechen Sie
diesen Aspekt bitte vorher mit Ihrer Betreuerin / Ihrem Betreuer. Es gibt keine Bonus-
punkte, wenn die Masterarbeit in englischer Sprache verfasst wird. Sofern Englisch
nicht Ihre Muttersprache ist und/oder Sie keine Erfahrungen mit dem Abfassen von
Formalia 7

wissenschaftlichen psychologischen Texten in englischer Sprache haben, raten wir


Ihnen eher davon ab. Es könnte dann nämlich zu der Situation kommen, dass es auf-
grund von falschen englischen Fachtermini oder durch sprachliche Fehler zu einer
Minderung der Qualität der Arbeit kommt.
Achten Sie auf eine korrekte Verwendung der Sprache und vermeiden Sie um-
gangssprachliche Formulierungen (Reiter, 2011). Überprüfen Sie, dass Sie ausschließ-
lich wissenschaftlich begründete Wertungen vorgenommen haben und Theorien neut-
ral dargestellt haben. Auf persönliche Wertungen wie beispielsweise: "Leider konnte in
der Studie nicht nachgewiesen werden, dass ..." sollten Sie vollständig verzichten. Pla-
nen Sie dazu vor der Abgabe ein, Ihre Arbeit auf Rechtschreibung, Grammatik und
Zeichensetzung zu überprüfen und sie möglichst von anderen Personen gegenlesen
zu lassen.
Weiterhin sollten Sie bei der sprachlichen Gestaltung Ihrer Arbeit darauf achten,
dass Sie alle wichtigen Informationen nennen und erklären. Jedoch sollten Sie Informa-
tionen und Inhalt prägnant und "auf den Punkt gebracht" formulieren; verzichten Sie
auf Ausschmückungen und vermeiden Sie unpräzise Formulierungen. Nutzen Sie dazu
die Zeit vor der Abgabe, Ihre Arbeit auf umständliche oder zu ausufernde Formulierun-
gen zu überprüfen.
Bezüglich der sprachlichen Gestaltung beachten Sie ferner bitte folgende Richtli-
nien: Die Arbeit sollte überwiegend in der dritten Person geschrieben werden. Die erste
Person ist in einigen Fällen in Ordnung, z. B. wenn auf eigene Arbeiten Bezug ge-
nommen wird oder das eigene Vorgehen beschrieben wird. Beispiel: "Meier (2012)
sowie Müller (2013) konnten keinen Zusammenhang zwischen X und Y finden. In mei-
ner Untersuchung hingegen zeigte sich ein geringer Zusammenhang zwischen den
beiden Merkmalen." Von sich in der dritten Person zu sprechen, würde hier merkwür-
dig klingen: "In der Untersuchung des Autor hingegen zeigte sich ein geringer Zusam-
menhang zwischen den beiden Merkmalen."
Beachten Sie allerdings, dass stets die Forschung im Vordergrund stehen sollte und
nicht der Forscher. Zu häufige Ich-Formulierungen sollten vermieden werden. Beispiel:
"Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, ..." statt "Meine Ergebnisse legen den
Schluss nahe, ..."
Zudem ist es auch meist verständlicher und leserlicher, wenn Aktiv- statt Passivkon-
struktionen verwendet werden. Beispiel: "Die Teilnehmer beantworteten zunächst ei-
nen Fragebogen zur Ehezufriedenheit." statt "Ein Fragebogen zur Ehezufriedenheit
wurde zunächst von den Teilnehmern beantwortet."

3.4 Zitation
Zum wissenschaftlichen Arbeiten gehört es, dass jede Behauptung, die Sie in Ihrer
Arbeit aufstellen, mit der dazugehörigen Quelle belegt wird und somit nachvollziehbar
ist, worauf Sie Ihre Argumentation beziehen. Ihnen steht bei der Wahl der Zitationsform
offen, ob Sie auf Grundlage der Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
(DGPs) in der 3. Auflage von 2007 oder auf der Grundlage der Richtlinien der Ameri-
can Psychological Association (APA) in der 6. Auflage von 2010 schreiben. Bedenken
Sie bei der Auswahl, dass Sie die gewählte Art der Zitation in Ihrer gesamten Master-
arbeit konsequent verwenden.
Formalia 8

Im Folgenden finden Sie elementare Punkte bzgl. der Zitation von Literatur. Sehen
Sie diese Punkte als kleine Wiederauffrischung. Sie ersetzen jedoch nicht die eigene
Auseinandersetzung mit den jeweiligen Richtlinien.
Sinngemäße Zitate: Geben Sie den Inhalt und den Sinn einer Quelle mit Ihren eige-
nen Worten wieder, brauchen Sie keine Anführungszeichen zu verwenden, sondern
verweisen am Ende der Aussage in Klammern auf die Quelle.
Wörtliche Zitate: Entnehmen Sie ein Zitat wörtlich aus einer Quelle, müssen Sie die-
ses mit Anführungszeichen, dem Autor, dem Erscheinungsjahr und der Seite kenn-
zeichnen, zum Beispiel so: "Ein wichtiges deskriptives Maß der Itemanalyse ist die I-
temtrennschärfe." (Kelava & Moosbrugger, 2012, S. 84). Umfasst Ihr wörtliches Zitat
mehr als 40 Wörter sollten Sie dieses als Blockzitat darstellen. Dabei verwenden Sie
keine Anführungszeichen und das Blockzitat wird als Ganzes eingerückt.
Im Allgemeinen sollten Sie wörtliche Zitate wohl dosiert einsetzen und eher auf Ihre
eigenen Formulierungen zurückgreifen. Das erleichtert zum einen den Lesefluss, da
Ihre Formulierungen nicht zu oft unterbrochen werden, zum anderen verdeutlicht ein
gut eingesetztes wörtliches Zitat die Bedeutung Ihrer Aussage (Reiter, 2011).

3.5 Tabellen, Abbildungen, Anhänge


Alle Tabellen und Abbildungen müssen im Text erwähnt werden. Tabellen sollten
als solche bezeichnet sein, Graphen, Bilder oder Zeichnungen als Abbildungen. Tabel-
len und Abbildungen unterstützen den Text, ersetzen ihn aber nicht. Daher sind dem
Leser die Ergebnisse zusätzlich im Text zu erläutern. Alle Tabellen und Abbildungen
müssen gemäß der Richtlinien zur Manuskriptgestaltung der DGPs (2007) bzw. der
APA (2010) formatiert werden.
Tabellen: Tabellen werden in ihrer Reihenfolge nummeriert. Alle Abkürzungen sind
zu erläutern und Maßeinheiten sind anzugeben. Gewünscht wird eine möglichst ein-
heitliche Formatierung aller Tabellen, insbesondere in Hinblick auf Ausdrucksweise,
Form und Format sowie ähnlicher Beschriftungen. Es sollten nur horizontale Linien
verwendet werden. Tabellen haben eine kursiv gesetzte Überschrift. Nach Möglichkeit
soll eine einheitliche Anzahl an Nachkommastellen verwendet werden. Anmerkungen
(dies schließt Quellenangaben ein) sind unterhalb der Tabelle aufzuführen.
Abbildungen: Abbildungen werden in ihrer Reihenfolge nummeriert. Jede Abbildung
erhält einen Titel, der die Abbildung zugleich auch erklärt. Der Titel steht unter der Ab-
bildung. Jede Abbildung soll für sich allein verständlich sein. Die Lesbarkeit aller Ein-
zelelemente sollte gewahrt bleiben (z. B. durch eine angemessene Schriftgröße inner-
halb der Arbeit, angemessene Qualität gescannter/kopierter Abbildungen).
Anhänge: Verweise auf das Material im Anhang erfolgen durch das nicht unterstri-
chene oder kursiv gesetzte Wort "Anhang" sowie einem Großbuchstaben beginnend
mit A in der Reihenfolge der Verweise im Text. Jeder Anhang beginnt auf einem eige-
nen Blatt.
Aufbau der Masterarbeit 9

4 Aufbau der Masterarbeit


Im Folgenden werden Ihnen die zentralen Gliederungspunkte vorgestellt und einige
dieser Gliederungspunkte näher erläutert. Betrachten Sie diese als Empfehlung, wel-
che Sie gegebenenfalls unter Absprache mit Ihrer Betreuerin / Ihrem Betreuer an Ihre
Abschlussarbeit anpassen müssen. Bezüglich der anderen Gliederungspunkte verwei-
sen wir Sie auf die Richtlinien zur Manuskriptgestaltung der DGPs (2007) bzw. der
APA (2010).

4.1 Formale Bestandteile


Die Masterarbeit beinhaltet die folgenden Bestandteile in der genannten Reihenfol-
ge:

(1) Titelblatt
(2) Zusammenfassung (deutsch)
(3) Abstract (englisch)
(4) Inhaltsverzeichnis mit Seitenangaben
(5) Verzeichnisse für Abbildungen, Tabellen und Anhänge inkl. Seitenangaben
(6) Abkürzungs- und Symbolverzeichnis
(7) Einleitung mit Hinführung zum Thema
(8) Theoretischer Hintergrund
(9) Methode
(10) Ergebnisse
(11) Diskussion
(12) Literaturverzeichnis
(13) Anhänge (optional)
(14) Eidesstattliche Erklärung

4.2 Titelblatt
Das Titelblatt muss folgende Angaben enthalten:
- Name und Adresse der FernUniversität in Hagen
- Art der Abschlussarbeit (Masterarbeit)
- Titel der Arbeit
- Vor- und Nachname der Verfasserin / des Verfassers
- Matrikelnummer
- Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
- Bezeichnung des Studiengangs
- Name der Erst- und Zweitgutachterin / des Erst- und Zweitgutachters mit aka-
demischem Titel und dem dazugehörigen Lehrgebiet
- Abgabedatum

4.3 Zusammenfassung und Abstract


Zusammenfassung und Abstract sind obligatorische Bestandteile einer jeden Ab-
schlussarbeit und in Deutsch (Zusammenfassung) und Englisch (Abstract) zu verfas-
sen. Sie dienen dazu, die zentralen Bestandteile der Arbeit zusammenzufassen und
Aufbau der Masterarbeit 10

die Ergebnisse kurz und bündig darzustellen. Zusammenfassung und Abstract folgen
dabei der Gliederung der gesamten Arbeit (Theoretischer Hintergrund, Methode, Er-
gebnisse, Diskussion) und stellen eine Kurzform dieser dar.
Formal ist zu beachten, dass Zusammenfassung und Abstract auf je eine eigene
Seite kommen und nicht mehr als ca. 150 Wörter umfassen. Die erste Zeile wird nicht
eingerückt. Trotz ihrer Kürze haben sie eine zentrale Bedeutung und hinterlassen ei-
nen ersten und sehr wichtigen Eindruck beim Leser.
Die Aufgabe bei der Verfassung von Zusammenfassung und Abstract besteht darin,
den Inhalt Ihrer Masterarbeit knapp, aber exakt darzustellen. Details, Worterläuterun-
gen, Definitionen oder Wertungen und Kommentare gehören nicht hinein. Weiterhin
müssen Zusammenfassung und Abstract ohne die Kenntnisse, die aus der Arbeit ge-
wonnen werden, verständlich sein. Es muss möglich sein, durch sie Schlussfolgerun-
gen bezüglich der Bedeutung der Arbeit zu ziehen.
Hilfreich kann es sein, wenn Sie bereits in Zusammenfassung und Abstract jene
Schlagwörter verwenden, also Schlüsselwörter des zu behandelnden Themas, die
auch eine wichtige Rolle in Ihrer Arbeit spielen. Prüfen Sie Zusammenfassung und
Abstract vor der Abgabe nochmals auf Vollständigkeit, Genauigkeit und Objektivität,
sowie darauf, dass sie keine Wertungen enthalten oder neue Erkenntnisse, die in Ihrer
Arbeit nicht vorkommen.
Sie sollten beides erst abschließend nach der Fertigstellung Ihrer Arbeit schreiben.
Sie können sich dazu im Laufe des Schreibprozesses eine Checkliste mit den zentra-
len Aussagen Ihrer Arbeit erstellen und Zusammenfassung und Abstract im Anschluss
anhand dieser Checkliste verfassen.

4.4 Verzeichnisse für Abbildungen, Tabellen und Anhänge mit Sei-


tenangaben
Innerhalb Ihrer Arbeit müssen Sie alle Abbildungen, Tabellen und Anhänge jeweils
separat nummerieren. Verwenden Sie dabei die Abkürzungen Abb. für Abbildung, Tab.
für Tabelle und Anh. für Anhang. Nummerieren Sie innerhalb Ihres Textes jede Abbil-
dung, jede Tabelle und jeden Anhang fortlaufend. Auf alle Abbildungen, Tabellen und
Anhänge muss im Fließtext hingewiesen werden. Dabei gilt, dass sie den Fließtext
ergänzen, ohne jedoch die inhaltlichen Ausführungen zu ersetzen.
Weiterhin müssen die Überschriften (Tabellen und Anhänge) und Unterschriften
(Abbildungen) selbsterklärend sein, also alle zum Verständnis benötigten Informatio-
nen enthalten. Die Verzeichnisse für Abbildungen, Tabellen und Anhänge legen Sie
bitte getrennt nach folgendem Schema an:

Lfd. Nr. Bezeichnung Seite


.... ...................................... ...

4.5 Abkürzungs- und Symbolverzeichnis


In das Abkürzungs- und Symbolverzeichnis gehören alle selbst festgelegten oder
aus der Fachliteratur entnommenen Abkürzungen und Symbole (z. B. Formelzeichen).
Diese sind beim ersten Gebrauch im Text auszuschreiben und zu erläutern. Sie wer-
Aufbau der Masterarbeit 11

den alphabetisch geordnet und mit ihrer entsprechenden Auflösung versehen im Ver-
zeichnis aufgelistet.
Allgemeingültige Abkürzungen, die im Duden zu finden sind, brauchen nicht extra
erklärt und in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen werden.

4.6 Literaturverzeichnis
Das Literaturverzeichnis muss gemäß der Richtlinien der DGPs (2007) bzw. der
APA (2010) erstellt werden. Das bedeutet, dass ein hängender Einzug verwendet wird,
so dass die erste Zeile jeder Quellenangabe linksbündig geschrieben ist und alle weite-
ren Zeilen eingerückt sind.
Weiterhin gilt:
Verwendung von Abkürzungen (Hrsg., S., Ed./Eds., …): Es sind durchgehend
deutschsprachige Einträge mit den deutschsprachigen Abkürzungen und englischspra-
chige mit den englischsprachigen Abkürzungen zu versehen.
Reihenfolge: Alphabetische Reihenfolge nach den Familiennamen des Erstautors /
der Erstautorin. Der Autorenname kann nicht durch ein Wiederholungszeichen ersetzt
werden. Namensbestandteile, die zum Namen gehören, werden als Bestandteile be-
handelt (de-Vries). Namensteile, die nicht als Teil des Familiennamens zählen, werden
wie Vornamen behandelt (H. L. F. von Helmholtz wird als Helmholtz, H. L. F. von ange-
führt). Einzelwerke eines Autors stehen vor gemeinsamen Werken mit anderen Auto-
ren. Werke desselben Autors werden nach dem Erscheinungsjahr geordnet, wobei die
älteste Veröffentlichung zuerst genannt wird. Mehrere Werke aus dem gleichen Jahr:
2000a, 2000b, … (in Druck), falls es noch kein Erscheinungsjahr gibt. Ist bei einer
Quelle kein Autor / keine Autorin vorhanden, rückt der Titel an die Stelle des Autoren-
namens.

4.7 Eidesstattliche Erklärung


Sie als Verfasser der wissenschaftlichen Arbeit müssen eine Erklärung darüber ab-
geben, dass Sie die Arbeit selbstständig angefertigt haben und alle verwendeten Quel-
len ordnungsgemäß gekennzeichnet haben. Diese Erklärung ist handschriftlich zu un-
terzeichnen.
Der Text der Eidesstaatlichen Erklärung lautet wie folgt (siehe Prüfungsordnung §
15, Abs. 8):
"Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich die Arbeit selbstständig und ohne In-
anspruchnahme fremder Hilfe angefertigt habe. Ich habe dabei nur die angegebenen
Quellen und Hilfsmittel verwendet und die aus diesen wörtlich oder inhaltlich entnom-
menen Stellen als solche kenntlich gemacht. Dies gilt auch für enthaltene Zeichnun-
gen, Skizzen oder graphische Darstellungen Die Arbeit hat in gleicher oder ähnlicher
Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegen. Ich erkläre mich damit ein-
verstanden, dass die Arbeit mit Hilfe eines Plagiatserkennungsdienstes auf enthaltene
Plagiate überprüft wird."
Betreuung 12

5 Betreuung
Wir bieten Ihnen in der Regel zwei Konsultationen an, deren (Nicht)Wahrnehmung
keinen Einfluss auf die Bewertung der Arbeit hat.
Die erste Konsultation betrifft eine ausführliche Rückmeldung zum Exposé. Schi-
cken Sie dazu das Exposé als Word- oder pdf-Dokument direkt an Ihre Betreuerin /
Ihren Betreuer. Die Rückmeldung erfolgt im Allgemeinen schriftlich im Korrekturmodus
des Dokuments. Gegebenenfalls ist auch ein Telefontermin oder anderweitiger Kontakt
zur Besprechung des Exposés möglich. Sprechen Sie dies mit Ihrer Betreuerin / Ihrem
Betreuer ab. Planen Sie für den Erhalt der Rückmeldung mindestens eine Woche ein.
Eine zweite Konsultation kann entweder telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Zur
Vorbereitung des Telefontermins wird eine konkrete Ausformulierung der jeweiligen
Fragen erwartet, die Sie etwa eine Woche vor dem Termin an Ihre Betreuerin / Ihren
Betreuer schicken. Diese zweite Konsultation ist in den meisten Fällen im letzten Drittel
der Bearbeitungszeit sinnvoll.
Um sich mit anderen Studierenden auszutauschen, die auch im Lehrgebiet Ge-
sundheitspsychologie ihre Masterarbeit schreiben, richten wir jedes Semester eine
Diskussionsgruppe in Moodle ein. Sie werden mit Ihrer Zusage zur Masterarbeit auto-
matisch in die Gruppe eingetragen. Tragen Sie sich bitte vorher in Moodle in das "Stu-
dierendencafé Psychologie" und in das "Forum zu Masterarbeiten" ein. Das Ziel des
Forums ist der kollegiale Austausch mit Ihren Kommilitonen und zur gemeinschaftli-
chen Lösung etwaiger Probleme im Bearbeitungsprozess. Das Forum wird nicht durch
Ihre jeweiligen Betreuer moderiert.
Literatur 13

6 Literatur

American Psychological Association (Ed.) (2010). Publication Manual of the American


Psychological Association (6th ed.). Washington DC: APA. (siehe auch https://ub-
proxy.fernuni-hagen.de/login?url=http://fernuni-hagen.ciando.com/shop/book/short/
index.cfm/fuseaction/short/bok_id/739852)
Deutsche Gesellschaft für Psychologie (2016). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (4.,
überarbeitete Aufl.). Göttingen: Hogrefe.
FernUniversität in Hagen (2013). Prüfungsordnung für den Studiengang Psychologie
mit dem Abschluss "Master of Science (M. Sc.)" an der FernUniversität in Hagen
vom 02. Dezember 2011. Zugriff am 14.10.2014 unter http://www.fernuni-
hagen.de/KSW/download/ordnungen/aktuell/po_msc.pdf
Reiter, M. (2011). Schreibtipps für Studierende. Stuttgart: Schäffer Poeschel Verlag.