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Werner Thums Original


CHEMIE-MASTER

Das
Periodensystem der
Elemente
für den Schulgebrauch
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Rund 100 Elemente – daraus besteht die ganze Welt ...

Die ganze Welt, alle Stoffe dieser Erde und des Weltalls, ob Gesteine,
Metalle, Wasser, Farbstoffe, Luft, der menschliche Körper, ob Sterne,
Sonne oder Mond, ausnahmslos alle Stoffe sind aus den im
Periodensystem aufgelisteten chemischen Elementen aufgebaut. Das
Periodensystem ist also ein Verzeichnis aller chemischen Elemente,
gleich ob natürlichen oder künstlichen Ursprungs. Es ist aber keine
einfache Aufzählung von Elementen, es ist mehr, eben ein »System«.
In den Jahren 1868/69 brachten der russische Chemiker Dimitri
Iwanowitsch Mendelejew und der deutsche Lothar Meyer unabhängig
voneinander die damals bekannten Elemente in eine bestimmte
Ordnung. Sie begannen damit, die Elemente aufsteigend nach der Masse
ihrer Atome aufzureihen. Aber diese Reihe der Elemente zerlegten sie
dann in der Weise, dass Elemente mit ähnlichen Eigenschaften in
Gruppen untereinander zu stehen kamen. Sie stellten dabei fest, dass
die so geordneten Elemente eine sich periodisch wiederholende
Ähnlichkeit von Eigenschaften zeigen. Aus der bloßen Aufzählung der
Elemente entstand das »Periodensystem der Elemente«, kurz »PSE«
genannt.
Mendelejew war aufgrund des von ihm aufgestellten Periodensystems
in der Lage, die Existenz der damals noch nicht bekannten Elemente
Gallium (»Eka-Aluminium«) und Germanium (»Eka-Silicium«)
vorherzusagen.

Merke:
● Die nach ihren Kernladungszahlen (= Ordnungszahlen) geordneten
Elemente zeigen eine sich periodisch wiederholende Ähnlichkeit von
Eigenschaften.
● Die waagrechten Reihen des Periodensystems heißen Perioden .
● Die senkrechten Spalten des Periodensystems heißen Gruppen . Es
wird zwischen Haupt- und Nebengruppen unterschieden. Elemente
einer Gruppe zeigen Ähnlichkeiten in ihren chemischen und
physikalischen Eigenschaften .
● Aus der Stellung eines Elementes im Periodensystem kann man
wichtige Rückschlüsse auf seine Eigenschaften ziehen.

Dimitri I. Mendelejew( 1834 - 1907) Lothar Meyer (1830 - 1895)


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Periodensystem, das Sie
hier sehen, ist nur ein
Screenshot.
Hauptgruppen Hauptgruppen
I II III IV V VI VII VIII
(1) (2) (13) (14) (15) (16) (17) (18)
_________ _________ _________ _________ _________ _________ _________ _________
Periodensystem der Elemente (PSE) chemie-master.de
Alkali- Erdalkali- Bor- Kohlenstoff- Stickstoff- Sauerstoff- Halogene Edelgase
metalle metalle Die Zahl über dem Symbol gibt die Atommasse an (Maßeinheit u). Aluminium- Silicium- Phosphor- Schwefel-
Für schulische Zwecke wurde die Atommasse auf eine Stelle hinter dem Komma gerundet. Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe
1,0 Die Ordnungszahl (= Kernladungszahl) steht unten links vor dem Symbol. 4,0

1. 1H Bedeutung der Farben im Periodensystem 2He


Wasserstoff Metalle Halbmetalle Nichtmetalle Edelgase Helium
6,9 9,0 10,8 12,0 14,0 16,0 19,0 20,2

2. 3Li 4Be 5B 6C 7N 8O 9F 10Ne


Lithium Beryllium Bor Kohlenstoff Stickstoff Sauerstoff Fluor Neon
Nebengruppen
23,0 24,3 27,0 28,1 31,0 32,1 35,5 40,0

3. 11Na 12Mg III b IV b Vb VI b VII b VIII b Ib II b 13Al 14Si 15P 16S 17Cl 18Ar
Natrium Magnesium (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10) (11) (12) Aluminium Silicium Phosphor Schwefel Chlor Argon
39,1 40,1 45,0 47,9 50,9 52,0 54,9 55,9 58,9 58,7 63,6 65,4 69,7 72,6 74,9 79,0 79,9 83,8

4. 19K 20Ca 21Sc 22Ti 23V 24Cr 25Mn 26Fe 27Co 28Ni 29Cu 30Zn 31Ga 32Ge 33As 34Se 35Br 36Kr
Kalium Calcium Scandium Titan Vanadium Chrom Mangan Eisen Cobalt Nickel Kupfer Zink Gallium Germanium Arsen Selen Brom Krypton
85,5 87,6 88,9 91,2 92,9 95,9 [98,0] 101,1 102,9 106,4 107,9 112,4 114,8 118,7 121,8 127,6 126,9 131,3

5. 37Rb 38Sr 39Y 40Zr 41Nb 42Mo 43Tc 44Ru 45Rh 46Pd 47Ag 48Cd 49In 50Sn 51Sb 52Te 53I 54Xe
Rubidium Strontium Yttrium Zirkonium Niob Molybdän Technetium Ruthenium Rhodium Palladium Silber Cadmium Indium Zinn Antimon Tellur Iod Xenon
132,9 137,3 57-71 175,0 178,5 181,0 183,8 186,2 190,2 192,2 195,1 197,0 200,6 204,4 207,2 209,0 [209,0] [210,0] [222,0]
Lan-
6. 55Cs 56Ba tha- 71Lu 72Hf 73Ta 74W 75Re 76Os 77Ir 78Pt 79Au 80Hg 81Tl 82Pb 83Bi 84Po 85At 86Rn
Caesium Barium noide Lutetium Hafnium Tantal Wolfram Rhenium Osmium Iridium Platin Gold Quecksilber Thallium Blei Bismut Polonium Astat Radon

89-
[271,2] [272,2] [277]
[223,0] [226,0] [260,1] [261,1] [262,1] [266,1] [259,1] [269,1] [268,1]
102
7. 87Fr 88Ra Lr Rf Db Sg Bh 108Hs 109Mt 110 111 112
Acti- 103 104 105 106 107
Element Element Element
Francium Radium noide Lawrencium Rutherfordium Dubnium Seaborgium Bohrium Hassium Meitnerium
110 111 112

138,9 140,1 140,9 144,2 [145,0] 150,4 152,0 157,3 159,0 162,5 164,9 167,3 168,9 173,0
Lanthanoide 57La 58Ce 59Pr 60Nd 61Pm 62Sm 63Eu 64Gd 65Tb 66Dy 67Ho 68Er 69Tm 70Yb
Lanthan Cer Praseodym Neodym Promethium Samarium Europium Gadolinium Terbium Dysprosium Holmium Erbium Thulium Ytterbium
227,0 232,0 [231,0] 238,0 [237,1] [244,1] [243,1] [247,1] [247,1] [251,1] [252,1] [257,1] [258,1] [259,1] nach oben

Actinoide 89Ac 90Th 91Pa 92U 93Np 94Pu 95Am 96Cm 97Bk 98Cf 99Es 100Fm 101Md 102No _________
Actinium Thorium Protactinium Uran Neptunium Plutonium Americium Curium Berkelium Californium Einsteinium Fermium Mendelevium Nobelium © wt 2000
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Elemente suchen
Gültige Elementnamen Ordnungszahl Gültige Symbole
(Kernladungszahl)

Namen auswählen Ordnungszahl wählen Symbol auswählen

Werner Thums Original


CHEMIE-MASTER

Das
Periodensystem der
Elemente
für den Schulgebrauch

Erweiterte Suche Gruppen und Perioden


Bitte hier auswählen Gruppe bzw. Periode auswählen
In dieser Suchliste finden sich veraltete
Elementnamen (auch solche aus den
Anfangszeiten der Wissenschaft Chemie), Die waagrechten Reihen des
abgelehnte Namensvorschläge für Periodensystems heißen
Elemente und Symbole, nicht mehr
verwendete Schreibweisen von
Perioden .
Elementnamen, veraltete Radionuklid-
Bezeichnungen, wie sie z.B. bei
Die senkrechten Spalten des
Zerfallsreihen verwendet wurden, Periodensystems heißen
lateinisch/griechische sowie englische Gruppen . Es wird zwischen Haupt-
und französische Elementnamen, soweit sie und Nebengruppen unterschieden.
sich von den entsprechenden deutschen
unterscheiden.
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Tabellen zum
Periodensystem
Begriff suchen

Chemische Elemente Name, Symbol, Ordnungszahl,


Atommasse, Hauptgruppe,
Außenelektronen, EN-Wert,
Atomradius (PDF-Dokument)
Das "Periodensystem für den Das Periodensystem als EXCEL-
Schulgebrauch" im EXCEL-Format Tabelle
(XLS-Dokument)
Schmelz- und Siedepunkte, Dichte und PDF-Dokument
Häufigkeit der chemischen Elemente
Wärmeleitfähigkeit Sortierreihenfolge veränderbar.
Elektronegativität und Bindungsarten Berechnet Bindungsarten aufgrund
der EN-Wert-Differenz.
Elektrische Leitfähigkeit Sortierreihenfolge veränderbar.
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Begriffs-
erklärungen
(Noch unvollständig)
|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|
|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|
|W|X|Y|Z|α|β |γ|

Begriff suchen

α-Strahlung α-Strahlen bestehen aus Kernen von Helium-Atomen. Sie


tragen positive Ladung. Im elektrischen Feld werden α-
Teilchen aufgrund der größeren Masse weniger stark und
in umgekehrter Richtung als β-Teilchen abgelenkt. Die
Masse der α-Teilchen ist 7300-mal größer als die Masse
der β-Teilchen (Elektronen). α-Strahlen lassen sich bereits
durch dünne Papierschichten abschirmen.
aluminothermisch Mit Hilfe des aluminothermischen Verfahrens werden
durch Umsetzung mit Aluminium schwer isolierbare
Metalle wie Chrom, Mangan, Titan, Vanadium, Niob, Tantal
aus den entsprechenden Metalloxiden gewonnen. Die
Reaktionsprodukte werden auf diese Art und Weise frei
von Kohlenstoff erhalten.
Atommasse In der Atomphysik wurde
der zwölfte Teil der
absoluten Masse eines
Atoms des Kohlenstoff-
Isotops 12C als neue
Maßeinheit u (Atommasseneinheit; von engl. 'atomic
mass unit') eingeführt.

Festlegung:

1 u = 1/12 mC-12 bzw. mC-12 = 12 u

Gegenüber dem Gramm, der sonst in der Chemie üblichen


Maßeinheit, ist die Atommasseneinheit u außerordentlich
klein:
1 u = 1,660531 * 10-24 g
1 g = 6,022 * 1023 u
Atomradius Der Atomradius gibt bei gleichartigen Atomen die Hälfte
der Entfernung an, bis auf die sich die Atomkerne zweier
Atome nähern können. In dieser Situation halten sich die
Anziehungkräfte der Kerne auf die Elektronenhülle des
jeweils anderen Atoms einerseits und die
Abstoßungskräfte der beiden Elektronenhüllen
andererseits die Waage.
● Innerhalb einer Gruppe des Periodensystems

nehmen die Atomradien von oben nach unten hin


zu, da jeweils eine neue Schale hinzukommt.
● Innerhalb einer Periode bleibt die Anzahl der

Schalen gleich. Infolge steigender Kernladung


erfolgt stärkere Anziehung auf die Elektronen, so
dass der Atomradius innerhalb einer Periode von
links nach rechts abnimmt.

Biozide Unter Bioziden versteht man Substanzen, die Organismen


abtöten können.
Dichte Die Dichte ist eine Stoffeigenschaft. Aus der Masse (in
Gramm), die ein Würfel mit einem Volumen von einem
Kubikzentimeter (1 cm3) hat, ergibt sich die Dichte des
Stoffes.

Elektronegativität Die Elektronegativitaet (EN) ist ein Maß für die Anziehung,
die ein Atom auf das bindende Elektronenpaar einer
Atombindung ausübt.
Unterschiedliche EN-Werte sind begründet in der
unterschiedlichen Ladung der Atomkerne, in dem
unterschiedlichen Atomradius und der unterschiedlichen
Besetzung der Elektronenhülle. Der EN-Wert wird durch
eine Zahl ohne Masseinheit angegeben.
Aus Gründen der leichteren Verständlichkeit werden im CHEMIE-MASTER-
Periodensystem EN-Werte nach Linus Pauling verwendet.

Erdkrusten- Die Erdkruste ist im Mittel ca. 17 km mächtig (unter den


häufigkeit Kontinenten ca. 40 km, unter den Ozeanen ca. 10 km).
Chemische Analysen von Gesteinen, Lava, Wasser und von
Luftproben aus der oberen Erdkruste (einschließlich der
Wasser- und Lufthülle) liefern Durchschnittswerte für die
Häufigkeit des Vorkommens der chemischen Elemente in
diesem Bereich.
fototrop Bezeichnung für Gläser, die ihre Lichtdurchlässigkeit den
jeweiligen Lichtverhältnissen anpassen. Bei stärkerer
Lichteinwirkung verringert sich die Lichtdurchlässigkeit,
bei geringerer Einstrahlung vergrößert sie sich. Diese
Eigenschaft wird durch den Zusatz von Silberhalogeniden
im Glas erreicht. Fototrope Gläser werden hauptsächlich
für Brillengläser verwendet.
Gruppe Die senkrechten Spalten des Periodensystems heißen
Gruppen. Es wird zwischen Haupt- und Nebengruppen
unterschieden. Elemente einer Gruppe zeigen
Ähnlichkeiten in ihren chemischen und physikalischen
Eigenschaften.
Halbwertszeit Erläuterung
Isotope Isotope sind Nuclide (Atomarten, Kernarten), die die
gleiche Kernladungszahl Z (Protonenzahl) besitzen und
daher zum gleichen Element gehören. Isotope
unterscheiden sich in der Anzahl der Neutronen (und
damit auch in ihrer Masse). Jedoch haben alle Isotope
eines Elements die gleichen chemischen Eigenschaften.
Ihre Atomhüllen sind identisch.
Vergleiche: Ordnungszahl, Radionuclide

IUPAC Abkürzung für International Union of Pure and Applied


Chemistry. Diese internationale Chemikerorganisation ist
zuständig für die Erarbeitung von allgemein gültigen
Regeln für die Benennung von chemischen Verbindungen.
Im Jahre 1989 hat die IUPAC vorgeschlagen, im
Periodensystem nicht mehr nach Haupt- und
Nebengruppen zu unterscheiden. Stattdessen werden die
einzelnen Gruppen von 1 bis 18 durchnummeriert.
Katalysator Katalysatoren sind Stoffe, die die Geschwindigkeit einer
chemischen Reaktion durch Herabsetzung der
Aktivierungsenergie erhöhen. Die Katalysatoren werden
dabei nicht verbraucht. Der von den Katalysatoren
ausgelöste Vorgang wird als Katalyse bezeichnet.
Katalysatoren werden in der Industrie häufig eingesetzt.
Viele Lebensvorgänge sind an das Vorhandensein von
Biokatalysatoren (Enzyme) geknüpft.
Kernladungszahl Siehe: Ordnungszahl

Lewis- Erläuterung
Schreibweise
Modifikation Erläuterung
Ordnungszahl Jedes Atom besteht aus
Protonen und Neutronen (im
Kern) sowie Elektronen (in
der Hülle). Die Anzahl der
negativ geladenen Elektronen
in der Hülle ist gleich der
Anzahl der positiv geladenen Protonen im Kern. Atome
sind also nach außen hin neutral. Das wichtigste Merkmal
eines Atoms ist seine Kernladungszahl (Z).

Kernladungszahl Z
= Ordnungszahl
= Anzahl der Protonen
= Anzahl der Elektronen im neutralen Atom

Protonen und Neutronen bilden die Kernbausteine, die


Nukleonen. Die Nukleonenzahl A ergibt sich als Summe
von Protonenzahl (= Kernladungszahl Z) und
Neutronenzahl N. Die Neutronenzahl N kann man
ermitteln, indem man die Differenz zwischen
Nukleonenzahl A und der Kernladungszahl Z bildet:
N = A - Z. Die Nukleonenzahl A entspricht dem Zahlenwert
der gerundeten Atommasse.
Oxidationsstufe Erläuterung
Radionuclide Natürliche vorkommende Radionuclide sind meist durch
sehr hohe Halbwertszeiten gekennzeichnet. Oft liegen die
Halbwertszeiten über dem Alter des Weltalls (1,5×1010
Jahre), so dass man praktisch von stabilen Isotopen
ausgehen kann.
Vergleiche: Isotope

Redoxpotenzial Bezugshalbzelle für die angegebenen Potenziale ist die


Standard-Wasserstoff-Halbzelle mit einem festgelegten
Potenzial von ±0,00 Volt: Ein Platinblech taucht bei 25 ºC
in eine saure Lösung mit einer Wasserstoffionen-
Konzentration [H3O+] von 1 mol pro Liter. Das Blech wird
bei normalen Luftdruck (1013 hPa) von Wasserstoff-Gas
umspült.
Schalenmodell Erläuterung
Schmelz- Erläuterung
temperatur
Siede- Erläuterung
temperatur
Symbol Jedes Element wird mit einem
Symbol gekennzeichnet, das aus
einem oder zwei lateinischen
Buchstaben besteht, von denen der
erste groß, der zweite klein
geschrieben wird.
Beispiele:
● Brom: Br

● Kalium: K
● Natrium: Na
Das Symbol Br steht aber nicht nur für das Element Brom,
sondern auch für ein Atom Brom.
Ein Symbol bezeichnet nicht nur den Namen des Elements,
sondern steht auch für ein Atom dieses Elements.

Thermoelement
Weichmacher
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Alkalimetalle
I. Hauptgruppe
1. Gruppe (IUPAC 89)

1,00794 u

1H
Wasserstoff

6,941 u

3Li
Lithium

22,989768 u

11Na
Natrium

39,0983 u

19K
Kalium

85,4678 u

37Rb
Rubidium
132,90543 u

55Cs
Caesium

233,0197 u

87Fr
Francium
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Erdalkalimetalle
II. Hauptgruppe
2. Gruppe (IUPAC 89)

9,012182 u

4Be
Beryllium

24,3050 u

12Mg
Magnesium

40,078 u

20Ca
Calcium

87,62 u

38Sr
Strontium

137,327 u

56Ba
Barium
226,0254 u

88Ra
Radium
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Bor-Aluminium-Gruppe
III. Hauptgruppe
13. Gruppe (IUPAC 89)

10,811 u

5B
Bor

26,981539 u

13Al
Aluminium

69,723 u

31Ga
Gallium

114,818 u

49In
Indium

204,3833 u

81Tl
Thallium
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Kohlenstoff-Silicium-Gruppe
IV. Hauptgruppe
14. Gruppe (IUPAC 89)

12,011 u

6C
Kohlenstoff

28,0855 u

14Si
Silicium

72,61 u

32Ge
Germanium

118,710 u

50Sn
Zinn

207,2 u

82Pb
Blei
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Stickstoff-Phosphor-Gruppe
V. Hauptgruppe
15. Gruppe (IUPAC 89)

14,00674 u

7N
Stickstoff

30,973762 u

15P
Phosphor

74,92159 u

33As
Arsen

121,760 u

51Sb
Antimon

208,98037 u

83Bi
Bismut
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Sauerstoff-Schwefel-Gruppe
VI. Hauptgruppe
16. Gruppe (IUPAC 89)

15,9994 u

8O
Sauerstoff

32,066 u

16S
Schwefel

78,96 u

34Se
Selen

127,60 u

52Te
Tellur

208,9824 u

84Po
Polonium
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Halogene
VII. Hauptgruppe
17. Gruppe (IUPAC 89)

18,9984032 u

9F
Fluor

35,4527 u

17Cl
Chlor

79.904 u

35Br
Brom

126,90447 u

53I
Iod

209.9871 u

85At
Astat
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Edelgase
VIII. Hauptgruppe
18. Gruppe (IUPAC 89)

4.002602 u

2He
Helium

20,1797 u

10Ne
Neon

39,948 u

18Ar
Argon

83,80 u

36Kr
Krypton

131,29 u

54Xe
Xenon
222,0176 u

86Rn
Radon
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1. Periode: Wasserstoff (1) bis Helium (2)


H He

Die 1. Periode umfasst


lediglich die beiden
Elemente Wasserstoff und
Helium.
Wasserstoff besitzt ein
Elektron, dieses ist
zugleich das
Außenelektron. Elemente
mit nur einem
Außenelektron
(I. Hauptgruppe) stehen
stets zu Anfang einer
Periode. Das Helium ist ein
Edelgas und muss daher zu
den anderen Edelgasen in
die VIII. Hauptgruppe
eingeordnet werden.
Mit seiner voll besetzten 1. Schale (2 Elektronen) weist auch das Helium
ebenso wie die anderen Elemente der VIII. Hauptgruppe (8
Außenelektronen) Edelgaskonfiguration auf.

Die waagrechten Reihen des Periodensystems heißen Perioden .


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Wasserstoff
1,00794 u

1 H
I. Hauptgruppe
1. Periode

_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

⇒ Vgl. Protium, 1H, Deuterium, Tritium

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -1, +1


Schmelztemperatur: -259,14 °C (14 Elektronegativität: 2,1
K)
Siedetemperatur: -252,87 (20 K) Atomradius: 30 pm
Dichte: 0,0000899 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,88%
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise

(Atom)

(Molekül H2)
Name Der Name »hydrogenium« (= Wasserbildner) geht auf
Lavoisier zurück.
Entdeckung Als 'brennbare Luft' bereits im 16. Jahrhundert bekannt
(Einwirkung von Säuren auf Metalle). 1766 von
Cavendish rein dargestellt. 1781 zeigt Cavendish, dass
Wasserstoff zusammen mit Sauerstoff zu Wasser
reagiert. 1783 zerlegt Lavoisier Wasserdampf.
Eigenschaften Farb-, geschmack- und geruchloses Gas. Das Gas mit der
geringsten Dichte. Zeigt unter extrem hohem Druck
metallische Eigenschaften. Das Gas besteht aus
zweiatomigen Molekülen (H2), brennbar, im Gemisch mit
Luft bzw. Sauerstoff oder Chlor explosiv (Knallgas bzw.
Chlorknallgas).
Optimale Mischungen für Knallgas: 2 Teile Wasserstoff +
1 Teil Sauerstoff, für Chlorknallgas: 1 Teil Chlor + 1 Teil
Wasserstoff.
Knallgasprobe zum Nachweis von Wasserstoff:
Reagenzglas mit dem Gas füllen und an Öffnung
entzünden. Schwache Verpuffung (wenig Sauerstoff)
bzw. pfeifendes Geräusch (viel Sauerstoff) zeigen die
Anwesenheit von Wasserstoff an.
Vorkommen Häufigstes Element im Weltall. In Wasser, Erdöl und
Erdgas.
Herstellung Elektrolyse von Wasser, technisch durch Reduktion von
Wasser mit glühendem Koks bzw. durch Spaltung von
Erdgas.
Verwendung Synthese von Methanol, Ammoniak und
Chlorwasserstoff; zur Fetthärtung; zum autogenen
Schweißen; Entschwefelung von Erdöl;
Raketentreibstoff; Kraftfahrzeugantrieb.
Farbkennzeichnung
von Stahlflaschen
(DIN EN 1089-3) Flaschenschulter: rot

Flaschenkörper: rot
Isotope Protium (1H) 99,985 %
Deuterium (2H, D) 0,015 %
Tritium (3H, T) 10–10 %
Redox-Potenziale
H2 + 2 H2O ⇔ 2 H3O+ + 2 e– ±0,000 Volt
H2 + 2 H2O ⇔ 2 H3O+ + 2 e– -0,42 Volt
(bei pH=7)
H2 + 2 OH– ⇔ 2 H2O + 2 e– -0,84 Volt
2 H– ⇔ H2 + 2 e– -2,24 Volt
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Helium
4,002602 u

2 He
VIII. Hauptgruppe
(Edelgase)
1. Periode
_______________
18. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Edelgas Oxidationsstufe(n): 0


Schmelztemperatur: -272,2 °C (1 K) Elektronegativität: –
Siedetemperatur: -268,934 °C (4 K) Atomradius: 140 pm
Dichte: 0,0001785 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 4×10–7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
He:
(nur atomar)

Name Von »helios«, griech. Sonne


Entdeckung 1868 spektralanalytisch auf der Sonne nachgewiesen
(Janssen, Lockyer). 1894 von Ramsay in dem bei der
Auflösung von Uranmineralen in Schwefelsäure frei
werdenden Gas auf der Erde entdeckt.
Eigenschaften Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, nur atomar
vorkommend, geht keine Verbindungen ein, da äußerst
stabile Außenschale. Helium ist das am schwersten zu
verflüssigende Gas. Flüssiges Helium in zwei
Modifikationen: Helium I (gewöhnl. Flüssigkeit) und
Helium II (suprawärmeleitend und suprafluid). α−
Teilchen sind Kerne von Helium-Atomen.
Vorkommen Nach Wasserstoff das häufigste Element im Weltall. Die
Sonne besteht zu 15% aus Helium und 84% aus
Wasserstoff. Auf der Erde nur in der Luft, in manchen
Erdgasen und in radioaktiven Mineralen. 100 Liter Luft
enthalten 0,5 ml Helium.
Gewinnung Abtrennung aus der Luft bzw. aus Erdgas.
Verwendung Aufgrund der geringen Dichte als »Ballongas«; für
Kühlzwecke (Kerntechnik); Füllgas für Leuchtröhren, in
Gas-Lasern; für Taucherluft (80 Vol.-% Helium + 20 Vol.-
% Sauerstoff); in Leckdetektoren.
Farbkennzeichnung für technische Zwecke Taucherluft
von Stahlflaschen
(DIN EN 1089-3) Flaschen- Flaschen-
schulter: schulter:
braun weiß/braun

Flaschen- Flaschen-
körper: körper:
grau weiß

Isotope 3He (0,000138%), 4He (99,999862%)


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2. Periode: Lithium (3) bis Neon (10)


Li Be B C N O F Ne
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Lithium
6,941 u

3 Li
I. Hauptgruppe
(Alkalimetalle)
2. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1


Schmelztemperatur: 180,54 °C (454 Elektronegativität: 1,0
K)
Siedetemperatur: 1342 °C (1615 K) Atomradius: 152 pm
Dichte: 0,535 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,006 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »lithos«, griech. der Stein. Der Name wurde von
Berzelius vorgeschlagen, weil dieses Alkalimetall im
»Steinreich«, d.h. in den Mineralen Spodumen bzw.
Petalit, gefunden wurde.
Entdeckung 1817 von Arfvedson entdeckt. Das freie Metall wurde
erstmals von Davy und Brande hergestellt.
Eigenschaften An frischen Schnittflächen silberweißes Alkalimetall, das
Metall mit der geringsten Dichte, Aufbewahrung in Benzin
bzw. Petroleum, reagiert mit Wasser unter Bildung von
Lithiumhydroxid und Wasserstoff:
2 Li + 2 H2O → 2 LiOH + H2
Flammenfärbung: intensiv karminrot.
Vorkommen In Spodumen LiAl[Si2O6] u.a.
Herstellung Schmelzelektrolyse von Lithiumchlorid.
Verwendung In Batterien; in Legierungen für die Raumfahrt und in
Legierungen für Achslager (»Bahnmetall«); Lithiumfett; in
Laborglas.
Isotope 6Li (7,5%), 7Li (92,5%)

Redox-Potenziale
Li ⇔ Li+ + e– -3,045 Volt
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Beryllium
9,012182 u

4 Be
II. Hauptgruppe
(Erdalkalimetalle)
2. Periode
_______________
2. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 1278 °C (1551 Elektronegativität: 1,5
K)
Siedetemperatur: 2970 °C (3243 K) Atomradius: 111 pm
Dichte: 1,85 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Beryllium gibt die beiden
Außenelektronen ab und
bildet Be2+-Ionen:
Be → Be2+ + 2 e–
Name Benannt nach dem Edelstein Beryll.
Entdeckung 1797 erkannte Vauquelin, dass im Mineral Beryll ein neues
chemisches Element enthalten sein müsse. 1828 wurde
das Metall von Wöhler sowie von Bussy durch Reduktion
BeCl2 mit Kalium hergestellt.
Eigenschaften Graues, sehr hartes Leichtmetall, bei normaler Temperatur
spröde. Leicht oxidierbar, löslich in verdünnten Säuren und
Laugen, chemisches Verhalten ähnelt dem Aluminium.
Beryllium und seine Verbindungen sind giftig!
Vorkommen Im Beryll Be3Al2[Si6O18].
Herstellung Schmelzelektrolyse von Beryll.
Verwendung Legierungsbestandteil von funkenfreien Legierungen; in
Uhrfedern; Kerntechnik; Fenster für Röntgenröhren.
Isotope 9Be (100%)

10Be (β-Strahler, Halbwertszeit 1,6×106 Jahre)

Redox-Potenziale
Be ⇔ Be2+ + 2 e– -1,85 Volt
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Bor
10,811 u

5B
III. Hauptgruppe
(Bor-Aluminium-Gruppe)
2. Periode
________________
13. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 2300 °C (2573 Elektronegativität: 2,0
K)
Siedetemperatur: 2550 °C (2823 K) Atomradius: 81 pm
Dichte: 2,34 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,001 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »boron« (lat.) bzw. »buraq« (arab.) für Salpeter.
Entdeckung Die Verbindung Borax ist seit dem frühen Mittelalter
bekannt. 1808 stellten Gay-Lussac und Thénard sowie
Davy erstmals das Element Bor durch Reduktion von B2O3
mit Kalium her.
Eigenschaften Schwärzlich-graues Halbmetall; kristallines Bor ist nach
Diamant das härteste aller Elemente; Halbleiter; nicht sehr
reaktionsfreudig, reagiert aber bei höheren Temperaturen.
Vorkommen Nur gebunden z.B. in Boracit, Borax, Kernit.
Herstellung Reduktion von B2O3 mit Magnesium.
Verwendung Ferrobor (Fe mit 10-20% B) als Legierungszusatz in der
Stahlindustrie.
Verbindungen Natriumperborat als Sauerstofflieferant in Waschmitteln;
Natriumtetraborat (Borax) Na2B4O7 × 10 H2O zur
Herstellung von Borosilicatglas, Glasuren, Emaille;
Borsäure H3BO3 als Augendesinfektionsmittel; in der
Kerntechnik (Moderator); Dimethylpolysiloxan mit 0,5%
Bor als »Hüpfender Kitt«, in Tennisschlägern.
Isotope 10B (20,0%), 11B (80,0%)

Redox-Potenziale
B + 6 H2O ⇔ B(OH)3 + 3 H3O+ + 3 e– -0,73 Volt
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Kohlenstoff
12,0107 u

6C
IV. Hauptgruppe
(Kohlenstoff-Silicium-
Gruppe)
2. Periode
________________
14. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): -4, +4 (+2)


Schmelztemperatur: 3550 °C (3823 Elektronegativität: 2,5
K)
Siedetemperatur: 4827 °C (5100 K) Atomradius: 77 pm
Dichte: 2,25 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,09 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 2
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
·
· C ·
·

Name Von »kolo«, altgerm. für Kohle. Symbol von »carbo«. lat.
Kohle.
Entdeckung Kohlenstoff ist der Menschheit seit Urzeiten bekannt. Die
Nutzung des Feuers (Oxidation kohlenstoffhaltiger Stoffe)
war wohl der erste chemische Prozess, den sich die
Menschen vor ca. 400 000 Jahren zunutze machten.
Eigenschaften Bei gewöhnlicher Temperatur reaktionsträge, mit Metallen
und Nichtmetallen bildet Kohlenstoff beim Erhitzen Carbide.
Sauerstoff-Verbindungen:
CO2 (Kohlenstoffdioxid), CO (Kohlenstoffmonoxid).
C-Atome können sich - im Gegensatz zu anderen Elementen -
durch Einfach-, Doppel- oder Dreifachbindung mit anderen C-
Atomen zu Ketten oder Ringen in praktisch unbegrenztem
Maße verbinden. Die dadurch entstehende Vielzahl der
Kohlenstoffverbindungen bildet die Grundlage der
Organischen Chemie.
Die Anzahl der kohlenstofffreien Verbindungen liegt bei ca.
300.000, die der Kohlenstoffverbindungen (mit den
Elementen Wasserstoff H, Sauerstoff O, Stickstoff N,
Phosphor P, Schwefel S u.a.) liegt bei mehreren Millionen,
täglich kommen neue hinzu.
Modifikationen ● Diamant: farblos, Nichtleiter, härtestes Mineral
● Graphit: elektrischer Leiter, Schichtengitter, ebene

Schichten nur lose verbunden


● Fulleren C
60
● Fulleren C
70
è Dreidimensionale Darstellung (Zur Darstellung der dreidimensionalen
Moleküle ist das CHIME-Plug-in erforderlich.)
Vorkommen In Carbonaten (z.B. CaCO3), CO2 in der Luft, in allen
Lebewesen, in Kohle, Erdöl und Erdgas.
Verwendung Diamant für Schmuck, Bohrer, Achslager u.a.; Graphit als
Schmiermittel, in Bleistiften u.a.; Kohle als Reduktionsmittel
bei der Metallgewinnung; als Füllstoff (Ruß) in Reifengummi,
Schuhcreme, Tusche u.a.
Isotope 12C (98,90%), 13C (1,10%),
14C (radioaktiv, in Spuren vorkommend, entsteht in
der
Hochatmosphäre durch Wechselwirkung mit der
Höhenstrahlung)
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Stickstoff
14,0067 u

7 N
V. Hauptgruppe
(Stickstoff-Phosphor-
Gruppe)
2. Periode
________________
15. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -3 (+2, +3, +4, +5)


Schmelztemperatur: -209,86 °C (63 Elektronegativität: 3,0
K)
Siedetemperatur: -195,8 °C (77 K) Atomradius: 70 pm
Dichte: 0,001251 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,03 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 3
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
·
· N ·

Name Nach seiner erstickenden Wirkung.


Symbol von »nitrogenium« = Salpeterbildner (Chaptal
1790).
Entdeckung 1772 Cavendish ('erstickende Ausdünstung'), 1772
Rutherford ('erstickende Luft'), etwa zur gleichen Zeit
Scheele ('verdorbene Luft')
Eigenschaften Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, unbrennbar,
sehr reaktionsträg (bei gewöhnl. Temperatur Reaktion
nur mit Lithium zu Lithiumnitrid Li3N), sehr stabile
Moleküle N2 ( :N≡N: ).
Vorkommen Hauptbestandteil der Luft (78,09 Volumenprozent), in
Salpeter (NaNO3 bzw. KNO3), in Lebewesen (Eiweiß,
Nucleinsäuren, Harnstoff, Harnsäure), in Kohle.
Herstellung Rein durch Erhitzen von Ammoniumnitrit NH4NO2,
edelgashaltig aus der Luft (Linde-Verfahren bzw.
Bindung des Luftsauerstoffs an Koks etc.).
Verbindungen Ammoniak NH3 (Synthese aus Luftstickstoff nach dem
Haber-Bosch-Verfahren: N2 + 3 H2 → 2 NH3).
Oxidation von Ammoniak nach dem Ostwald-Verfahren
führt zur Salpetersäure (HNO3), diese wird zur
Produktion von Düngemitteln, Sprengstoffen u.a.
benötigt.
Stickoxide aus Abgasen sind Mitverursacher des »Sauren
Regens«.
Verwendung Flüssiger Stickstoff als Kühlmittel; Schutzgas beim
Umgang mit feuergefährlichen Stoffen.
Stahlflaschen, die Stickstoff enthalten, haben eine
dunkelgrüne Flaschenschulter, der Flaschenkörper kann
dunkelgrün oder grau sein.
Farbkennzeichnung
von Stahlflaschen
(DIN EN 1089-3) Flaschenschulter: schwarz

Flaschenkörper: grau, dunkelgrün oder


schwarz

Isotope 14N (99,63%), 15N (0,37%)


Redox-Potenziale -1,15 Volt
N2H4 + 4 OH– ⇔ N2(g) + 4 H2O + 4 e–
NH3(gelöst) + 9 OH– ⇔ NO3– + 6 H2O + 8 e– -0,12 Volt
NO2– + 2 OH– ⇔ NO3– + H2O + 2 e– +0,01 Volt
NO2(g) + 3 H2O ⇔ NO3– + 2 H3O+ + e– +0,81 Volt
NH4+ + 9 H2O ⇔ HNO2 + 7 H3O+ + 6 e– +0,86 Volt
NH4+ + 13 H2O ⇔ NO3– + 10 H3O+ + 8 e– +0,87 Volt
HNO2 + 4 H2O ⇔ NO3– + 3 H3O+ + 2 e– +0,94 Volt
NO(g) + 6 H2O ⇔ NO3– + 4 H3O+ + 3 e– +0,96 Volt
NO(g) + 2 H2O ⇔ HNO2 + H3O+ + e– +0,99 Volt
HNO2 + H2O ⇔ NO2(g) + H3O+ + e– +1,07 Volt
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Sauerstoff
15,9994 u

8O
VI. Hauptgruppe
(Sauerstoff-Schwefel-
Gruppe)
2. Periode
________________
16. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -2 (-1)


Schmelztemperatur: -218,4 °C (55 K) Elektronegativität: 3,5
Siedetemperatur: -182,96 °C (90 K) Atomradius: 66 pm
Dichte: 0,001429 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 49,4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 4
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Namensgebung »oxygenium« (= Säurebildner) von
Lavoisier, der irrtümlich annahm, dass dieses Gas für die
Säurebildung verantworlich sei.
Entdeckung 1772 erhält Scheele durch Zersetzung von HgO
»Feuerluft«, teilt dies aber erst 1777 mit. 1774 erhält
Priestley durch Zersetzung von Quecksilberoxid (HgO)
mit Hilfe eines Brennglases ebenfalls Sauerstoff.
Eigenschaften Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, in flüssiger und
fester Form hellblau. Wenn sich ein Stoff mit Sauerstoff
verbindet, spricht man von einer Oxidation
(Verbrennung = rasche Oxidation mit
Flammenerscheinung). Es gibt aber auch Verbrennungen
ohne Sauerstoff, z.B. mit Halogenen. Verbindungen mit
Sauerstoff heißen Oxide.
Nachweis: Glimmspanprobe (glimmender Holzspan
flammt in Gemischen mit über 30% Sauerstoff auf).
Modifikationen è Disauerstoff O2
è Ozon, Trisauerstoff O3
(Zur Darstellung der dreidimensionalen Moleküle ist das CHIME-Plug-in
erforderlich.)
Vorkommen In der Luft (20,9%), gebunden in der Erdkruste (ca.
50%), Ozon in der Stratosphäre in 10-50 km Höhe
(»Ozonschicht«).
Kohlenstoff-Kreislauf:
Fotosynthese (Blattgrün, Sonnenlicht) erzeugt
Sauerstoff:
Kohlendioxid + Wasser → Organische Substanz +
Sauerstoff
Der Abbau organischer Substanzen (Atmung,
Verwesung) verbraucht Sauerstoff:
Organische Substanz + Sauerstoff → Kohlendioxid +
Wasser
Herstellung Durch Verflüssigung der Luft.
Verwendung Zum Schweißen und Schneiden von Metallen; in
Atemgeräten; zur Stahlerzeugung nach dem Sauerstoff-
Aufblasverfahren; zum Raketenantrieb.
Farbkennzeichnung für technische Zwecke für medizinischen Gebrauch
von Stahlflaschen
(DIN EN 1089-3) Flaschen- Flaschen-
schulter: schulter:
weiß weiß

Flaschen- Flaschen-
körper: körper:
blau weiß

Isotope 16O (99,762%), 17O (0,038%), 18O (0,200%)


Redox-Potenziale -0,08 Volt
HO2– + OH– ⇔ O2 + H2O + 2 e–
4 OH– ⇔ O2 + 2 H2O + 4 e– (bei pH=14) +0,401 Volt
H2O2 + 2 H2O ⇔ O2 + 2 H3O+ + 2 e– +0,68 Volt
6 H2O ⇔ O2 + 4 H3O+ + 4 e– (bei pH=7) +0,82 Volt
4 OH– ⇔ O2 + 2 H2O + 4 e– (bei pH=7) +0,82 Volt
3 OH– ⇔ HO2– + H2O + 2 e– +0,87 Volt
6 H2O ⇔ O2 + 4 H3O+ + 4 e– +1,24 Volt
4 H2O ⇔ H2O2 + 2 H3O+ + 2 e– +1,77 Volt
O2 + 3 H2O ⇔ O3 + 2 H3O+ + 2 e– +1,90 Volt
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Fluor
18,9984032 u

9F
VII. Hauptgruppe
(Halogene)
2. Periode
________________
17. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -1


Schmelztemperatur: -219,61 °C (54 Elektronegativität: 4,0
K)
Siedetemperatur: -187,52 °C (86 K) Atomradius: 64 pm
Dichte: 0,00169 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,03 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 5
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »fluere«, lat. fließen (Flussspat CaF2 als Flussmittel
bei der Verhüttung von Metallen).
Entdeckung Flusssäure bereits im 16. Jahrhundert bekannt. Erst 1886
gelang es Moissan, elementares Fluor durch Elektrolyse
herzustellen.
Eigenschaften Schwach gelblich-grünes Gas mit chlorähnlichem Geruch.
Reaktionsfähigstes Nichtmetall (reagiert mit fast allen
anderen chemischen Elementen, auch einigen Edelgasen;
explosionsartige Reaktion mit Wasserstoff sogar noch bei -
252 °C; heißes Wasser "verbrennt" mit Fluor (blassviolette
Flamme) zu Fluorwasserstoff und Sauerstoff). Magnesium
und Kupfer bilden mit Fluor dichte Fluoridüberzüge, sie
sind daher als Baustoffe für Apparaturen zum Umgang mit
Fluor geeignet.
Vorkommen Nur in Verbindungen, Minerale: Fluorit (Flussspat),
Kryolith, Fluorapatit.
Verbindungen Fluorwasserstoff HF: farbloses, stechend riechendes Gas,
stark polare Moleküle, daher wegen
Wasserstoffbrückenbindungen hoher Siedepunkt von
+19,5 °C. Seine wässrige Lösung heißt Flusssäure (ätzt
Glas, greift Silicate und Quarz an). Die Salze der Flusssäure
heißen Fluoride.
Verwendung Zur Herstellung von UF6 (Isotopentrennung bei Uran), zur
Herstellung fluororganischer Verbindungen (z.B. CFKW,
Teflon). Fluorverbindungen in Zahnpasta (Vorbeugung
gegen Karies).
Isotope 19F (100%)

Redox-Potenziale
2 F – ⇔ F2 + 2 e– +2,870 Volt
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Neon
20,1797 u

10 Ne
VIII. Hauptgruppe
(Edelgase)
2. Periode
________________
18. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Edelgas Oxidationsstufe(n): 0


Schmelztemperatur: -248,67 °C (24 Elektronegativität: –
K)
Siedetemperatur: -245,9 °C (27 K) Atomradius: 154 pm
Dichte: 0,0009002 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »to neon«, griech. das Neue.
Entdeckung 1898, wenige Tage nach der Entdeckung von Krypton,
von Ramsay und Travers durch spektroskopische
Untersuchung einer argonhaltigen Probe gefunden.
Eigenschaften Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, nur atomar
vorkommend, geht keine Verbindungen ein, da äußerst
stabile Außenschale.
Vorkommen Im Weltall eines der häufigsten Elemente; auf der Erde
nur in der Luft. 100 Liter Luft enthalten 1,5 ml Neon.
Gewinnung Aus der Luft.
Verwendung Füllgas für Leuchtstoffröhren (rote Leuchtreklame); in
Gas-Lasern und Fernsehröhren; in Glimmlampen;
flüssiges Neon in der Kältetechnik.
Farbkennzeichnung
von Stahlflaschen Flaschenschulter: leuchtendgrün
(DIN EN 1089-3)

Flaschenkörper: grau oder


leuchtendgrün

Xenon und Krypton haben die gleiche


Farbkennzeichnung wie Neon. Mit Druckluft oder
einem Gemisch aus Argon und Kohlenstoffdioxid
gefüllte Flaschen werden ebenfalls mit leuchtendgrüner Flaschenschulter
gekennzeichnet, der Flaschenkörper ist in diesen Fällen aber immer grau.

Isotope 20Ne (90,51%), 21Ne (0,27%), 22Ne (9,22%)


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3. Periode: Natrium (11) bis Argon (18)


Na Mg Al Si P S Cl Ar
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Natrium
22,989770 u

11 Na
I. Hauptgruppe
(Alkalimetalle)
3. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1


Schmelztemperatur: 97,81 °C (371 K) Elektronegativität: 0,9
Siedetemperatur: 882,9 °C (1156 K) Atomradius: 186 pm
Dichte: 0,968 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2,64 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »neter«, hebräisch: Soda.
Entdeckung 1807 von Davy bei der Elektrolyse von festem, leicht
angefeuchteten Natriumhydroxid (NaOH) entdeckt.
Eigenschaften Weiches, leicht schneidbares, an frischen Schnittflächen
silbrig glänzendes Alkalimetall, läuft an der Luft sofort an.
Sehr reaktionsfähig, daher Aufbewahrung in Petroleum
oder Paraffinöl. Heftige Reaktion mit Wasser unter Bildung
von Natriumhydroxid und Wasserstoff:
2 Na + 2 H2O → 2 NaOH + H2
Salze des Natriums sind meist farblos und wasserlöslich.
Flammenfärbung: orange-gelb.
Vorkommen In Silicaten und als Natriumchlorid NaCl im Meerwasser.
Herstellung Schmelzelektrolyse von NaCl oder NaOH.
Verwendung Flüssiges Natrium als Kühlmittel in Flugzeugmotoren und
Kernreaktoren; im Labor zur Trocknung von
wasserhaltigen Lösungsmitteln, z.B. Diethylether; zur
Darstellung schwer reduzierbarer Metalle.
Verbindungen Natriumchlorid ist Ausgangsmaterial für die Herstellung
fast aller Natrium-Verbindungen. Natriumhydroxid (NaOH)
löst sich in Wasser zu Natronlauge, alkalische Reaktion,
ätzend. Festes NaOH zerfließt an der Luft aufgrund von
Wasseraufnahme. Verwendung zur Produktion von Seife,
Farb- und Kunststoffen, Cellulose. Herstellung durch
Elektrolyse wässriger NaCl-Lösung.
Isotope 23Na (100%)
Redox-Potenziale
Na ⇔ Na+ + e– -2,713 Volt
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Magnesium
24,3050 u

12 Mg
II. Hauptgruppe
(Erdalkalimetalle)
3. Periode
_______________
2. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 648,8 °C (922 K) Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: 1107 °C (1380 K) Atomradius: 160 pm
Dichte: 1,74 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 1,94 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2
Schalenmodell Lewis-
Schreibweise
Magnesium gibt die
beiden
Außenelektronen ab
und bildet Mg2+-Ionen:
Mg → Mg2+ + 2 e–

Name Von »Magnesia« (Stadt in Kleinasien).


Entdeckung 1808 gewann Davy eine kleine Menge unreinen
Magnesiums. 1829 wurde das Metall in reiner Form durch
Bussy erhalten.
Eigenschaften Silberglänzendes, weiches Leichtmetall. Verbrennt an Luft
mit hellweißer Flamme. Wird leicht, auch von schwachen
Säuren, gelöst:
Mg + 2 H3O+ → Mg2+ + 2 H2O + H2
Keine Flammenfärbung.
Vorkommen In Silicaten (Serpentin, Olivin, Meerschaum, Asbest) und
Salzen (Magnesit, Carnallit, Dolomit), im Meerwasser, im
Blattgrün.
Herstellung Schmelzelektrolyse von MgCl2.
Verwendung Legierungsbestandteil von Leichtmetallegierungen (z.B.
Elektronmetall für Flugzeugbau und Rennräder);
Reduktionsmittel; Magnesiumsalze als Pflanzennährstoff.
Isotope 24Mg (78,99%), 25Mg (10,00%), 26Mg (11,01%)

Redox-Potenziale
Mg ⇔ Mg2+ + 2 e– -2,375 Volt
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Scandiumgruppe
Nebengruppe III b
3. Gruppe (IUPAC 89)

44,955910 u

21Sc
Scandium

88,90585 u

39Y
Yttrium

174,967 u

71Lu
Lutetium

260,1053 u

103Lr
Lawrencium
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Titangruppe
Nebengruppe IV b
4. Gruppe (IUPAC 89)

47,88 u

22Ti
Titan

91,224 u

40Zr
Zirkonium

178,49 u

72Hf
Hafnium

261,1087 u

104Rf
Rutherfordium
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Vanadiumgruppe
Nebengruppe V b
5. Gruppe (IUPAC 89)

50,9415 u

23V
Vanadium

92,90638 u

41Nb
Niob

180,9479 u

73Ta
Tantal

262,1182 u

105Db
Dubnium
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Chromgruppe
Nebengruppe VI b
6. Gruppe (IUPAC 89)

51,9961 u

24Cr
Chrom

95,94 u

42Mo
Molybdän

183,84 u

74W
Wolfram

263,1182 u

106Sg
Seaborgium
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Mangangruppe
Nebengruppe VII b
7. Gruppe (IUPAC 89)

54,93805 u

25Mn
Mangan

98,9063 u

43Tc
Technetium

186,207 u

75Re
Rhenium

262,1229 u

107Bh
Bohrium
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Nebengruppe VIII b
8., 9. und 10. Gruppe (IUPAC 89)
siehe
8. Eisengruppe
9. Cobaltgruppe
10. Nickelgruppe

sowie
● Metalle der

Eisengruppe
● Platinmetalle

In der Nebengruppe VIII b fasst man die Metalle Eisen, Cobalt und Nickel
wegen großer chemischer und physikalischer Ähnlichkeiten (z.B.
Ferromagnetismus) auch als "Metalle der Eisengruppe" zusammen.
Zu den "Platinmetallen" gehören Ruthenium, Rhodium, Palladium ("leichte
Platinmetalle") sowie Osmium, Iridium und Platin ("schwere Platinmetalle").
Die Platinmetalle sind allesamt Edelmetalle. Sie weisen ähnliche chemische
und physikalische Eigenschaften auf (z.B. hohe Schmelztemperaturen und
große Dichte).
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Eisengruppe
Nebengruppe VIII b
8. Gruppe (IUPAC 89)

55,845 u

26Fe
Eisen

101,07 u

44Ru
Ruthenium

190,23 u

76Os
Osmium

265 u

108Hs
Hassium
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Cobaltgruppe
Nebengruppe VIII b
9. Gruppe (IUPAC 89)

58.93320 u

27Co
Cobalt

102,90550 u

45Rh
Rhodium

192,217 u

77Ir
Iridium

266 u

109Mt
Meitnerium
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Nickelgruppe
Nebengruppe VIII b
10. Gruppe (IUPAC 89)

58,6934 u

28Ni
Nickel

106,42 u

46Pd
Palladium

195,08 u

78Pt
Platin

271 u

110Uun
Element 110
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Kupfergruppe
Nebengruppe I b
11. Gruppe (IUPAC 89)

63,546 u

29Cu
Kupfer

107,8682 u

47Ag
Silber

196,96654 u

79Au
Gold

272 u

111Uuu
Element 111
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Zinkgruppe
Nebengruppe II b
12. Gruppe (IUPAC 89)

65,39 u

30Zn
Zink

112,411 u

48Cd
Cadmium

200,59 u

80Hg
Quecksilber

277 u

112Uub
Element 112
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Aluminium
26,981538 u

13 Al
III. Hauptgruppe
(Bor-Aluminium-Gruppe)
3. Periode
________________
13. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 660,37 °C (934 Elektronegativität: 1,5
K)
Siedetemperatur: 2467 °C (2740 K) Atomradius: 143 pm
Dichte: 2,702 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 7,57 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »alumen«, lat. Alaun.
Entdeckung 1825 gewann der dänische Chemiker Hans Christian
Ørsted stark verunreinigtes Aluminium durch Reduktion
von AlCl3 mit Kalium.
1827 konnte Friedrich Wöhler erstmals reines
pulverförmiges Aluminium auf dem gleichen Reaktionsweg
herstellen.
Eigenschaften Silberglänzendes, weiches dehnbares Leichtmetall; guter
elektrischer und Wärmeleiter; keine Flammenfärbung;
unedles Metall, das aber durch eine sich mit Sauerstoff
sofort bildende, dichte und widerstandsfähige Oxidschicht
geschützt wird; löslich in verdünnten Säuren und Laugen.
Vorkommen Dritthäufigstes Element, häufigstes Metall der Erdkruste,
meist als Alumosilicat (Feldspat, Glimmer, Gneis, Granit,
Ton, Kaolin), Bauxit, Korund Al2O3 (Schmirgel, Rubin,
Saphir), Kryolith.
Herstellung Aus Bauxit durch Abtrennung von Al2O3 (Behandlung mit
Natronlauge, Bildung von Aluminat, Ausfällung von
Hydroxid, Glühen des Hydroxids), anschließend
Schmelzelektrolyse eines Al2O3-Kryolith-Gemisches.
Verwendung Metallbau; Hochspannungsleitungen; Folien;
Feuerwerkerei; Thermit-Gemisch; Legierungen für Raketen-
, Flugzeug- und Automobilbau.
Isotope 27Al (100%)
Redox-Potenziale
Al + 3 OH– ⇔ Al(OH)3(s) -2,31 Volt
Al ⇔ Al3+ + 3 e– -1,706 Volt
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Silicium
28,0855 u

14 Si
IV. Hauptgruppe
(Kohlenstoff-Silicium-
Gruppe)
3. Periode
________________
14. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +4


Schmelztemperatur: 1410 °C (1683 Elektronegativität: 1,8
K)
Siedetemperatur: 2355 °C (2628 K) Atomradius: 117 pm
Dichte: 2,4 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 25,8 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 2
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »silex«, lat. Kieselstein.
Entdeckung Siliciumdioxid (SiO2) schon lange bekannt (Quarz,
Kieselerde). Berzelius erhielt durch Reduktion von SiO2 mit
Eisen zunächst die Legierung Ferrosilicium. Erst 1823 konnte
er reines Silicium herstellen (Reduktion von SiF4 mit Kalium).
Eigenschaften Metallisch glänzendes, dunkelgraues hartes und sprödes
Übergangselement. Leitet den elektrischen Strom, in Säuren
unlöslich, in Laugen bei Erwärmen unter Bildung von Silicat
löslich:
Si + 2 KOH → K2SiO3 + 2 H2
Verbrennt bei großer Hitze zu SiO2, reagiert bei Erhitzen mit
Stickstoff, Chlor, Brom, Iod und Metallen (Silicide), mit Fluor
auch bei Zimmertemperatur.
Vorkommen Zweithäufigstes Element der Erdkruste, als Siliciumdioxid SiO2
bzw. Silicat (Salze der Kieselsäuren [n H2O × m SiO2]).
SiO2: Quarz, Bergkristall, Amethyst, Citrin, Kieselgur, Opal,
Chalcedon, Feuerstein u.a.;
Silicate: Feldspat, Glimmer, Augit, Plagioklas, Talk, Asbest,
Smaragd, Olivin, Meerschaum, Topas, Granat, Ultramarin
u.v.a.
Herstellung Reduktion von Quarz mit Kohle oder Calciumcarbid im
elektrischen Ofen.
Verwendung Herstellung von Silicon; Ferrosilicium zur Stahlherstellung;
hochrein (Zonenschmelzverfahren) für elektronische Bauteile
und Solarzellen; Quarz zur Glasherstellung; Siliciumcarbid
(Schleif- und Poliermittel); Zement, Porzellan, Steingut und
Glas sind Verbindungen des Siliciums (Silicate).
Isotope 28Si (92,23%), 29Si (4,67%), 30Si (3,10%)
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Phosphor
30,973761 u

15 P
V. Hauptgruppe
(Stickstoff-Phosphor-
Gruppe)
3. Periode
________________
15. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +5 (-3, +3)


Schmelztemperatur: 44,1 °C (317 K) Elektronegativität: 2,1
Siedetemperatur: 280 °C (553 K) Atomradius: 110 pm
Dichte: 1,83 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,09 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 3
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »phosphoros«, griech. Lichtträger.
Entdeckung 1669 von dem Alchimisten Henning Brand bei starkem
Glühen von eingedampftem Harn entdeckt, war jedoch
vielleicht schon früher bekannt.
Eigenschaften Übergangselement mit 3 Modifikationen: weiß (P4,
nichtmetallisch, sehr giftig), rot (nichtmetallisch, ungiftig),
schwarz (metallisch, ungif tig). Weißer Phosphor
entflammt von selbst an der Luft (Aufbewahrung unter
Wasser). Das Leuchten im Dunkeln beruht auf langsamer
Oxidation.
Vorkommen In der Natur in Phosphaten (Apatit, Phosphorit, Knochen,
Zähne) sowie in Lebewesen in Form von
Phosphorsäureestern (z.B. Lecithin, ATP, DNA, RNA).
Herstellung Durch Reduktion von Calciumphosphat.
Verwendung Herstellung von Phosphorsäure und Phosphaten (Wasch-
und Düngemittel); roter Phosphor in Zündholzreibflächen;
Phosphorsäureester (Biozide, Weichmacher u.a.); weißer
Phosphor wird militärisch als Brandmittel genutzt.
Verbindungen P2O5 (genauer: P4O10) Diphosphorpentoxid
(Trockenmittel); Phosphorsäure H3PO4 (als
Säuerungsmittel E 338 z.B. in Cola).
Isotope 31P (100%)

Redox-Potenziale
H2PO2– + 3 OH– ⇔ HPO32- + 2 H2O + 2 e– -1,65 Volt
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Schwefel
32,065 u

16 S
VI. Hauptgruppe
(Sauerstoff-Schwefel-
Gruppe)
3. Periode
________________
16. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): +6 (-2, +2, +4)


Schmelztemperatur: 112,8 °C (386 K) Elektronegativität: 2,5
Siedetemperatur: 444,67 °C (718 K) Atomradius: 104 pm
Dichte: 2 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,05 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 4
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Lateinisch: »sulfur«. Das deutsche Wort geht zurück auf
»swep« (Sanskrit für schlafen, vielleicht wegen der Giftigkeit
des Schwefeldioxids).
Entdeckung Von alters her bekannt.
Eigenschaften Viele Modifikationen (S12, S8, S6, S4, S2 u.a.). Bei
gewöhnlicher Temperatur gelbe Kristalle, geruch- und
geschmacklos, unlöslich in Wasser, löslich in
Kohlenstoffdisulfid. Verbrennt mit blauer Flamme unter
Bildung von Schwefeldioxid SO2 und Schwefeltrioxid SO3.
Schwefeldioxid + Wasser → Schweflige Säure
Schwefeltrioxid + Wasser → Schwefelsäure
Reagiert bei höherer Temperatur mit Metallen zu Sulfiden,
mit Wasserstoff zu Schwefelwasserstoff H2S (Geruch von
faulen Eiern). Schwefeloxide entstehen bei der Verbrennung
von Kohle und Öl und sind Mitverursacher des »Sauren
Regens«.
Vorkommen Gebunden als Sulfid (in Erzen) und als Sulfat (Gips, Baryt), in
Kohle und Erdöl, in Lebewesen (besonders in Haaren, Federn,
Haut), elementar in vulkanischen Gesteinen.
Herstellung Entschwefelung von Erdöl.

Durch Erdgasentschwefelung gewonnener Schwefel auf einer Halde (Lacq/Frankreich).


Verwendung Produktion von Schwefelsäure H2SO4; Vulkanisieren von
Kautschuk (Reifenproduktion); in Zündhölzern, Bioziden,
Farben und Medikamenten.
Isotope 32S (95,02%), 33S (0,75%), 34S (4,21%), 36S (0,02%)

Redox- -0,90 Volt


SO32- + 2 OH– ⇔ SO42- + H2O + 2 e–
Potenziale
S2- ⇔ S(s) + 2 (e-) -0,510 Volt
HS– + OH– ⇔ S(s) + H2O + 2 e– -0,48 Volt
2 S2O3– ⇔ S4O62- + 2 e– +0,17 Volt
H2S(g) + 2 H2O ⇔ S(s) + 2 H3O+ + 2 e– +0,17 Volt
H2SO3 + 5 H2O ⇔ SO42- + 4 H3O+ + 2 e– +0,17 Volt
S(s) + 7 H2O ⇔ H2SO3 + 4 H3O+ + 4 e– +0,45 Volt
2 SO42- ⇔ S2O82- + 2 e– +2,01 Volt
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Chlor
35,453 u

17 Cl
VII. Hauptgruppe
(Halogene)
3. Periode
________________
17. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -1 (+1, +3, +5, +7)


Schmelztemperatur: -100,98 °C Elektronegativität: 3,0
(172 K)
Siedetemperatur: -34,06 °C (239 K) Atomradius: 99 pm
Dichte: 0,003214 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,019 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 5
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »chloros«, griech. gelbgrün (Davy 1810).
Entdeckung Natriumchlorid und Salmiak (NH4Cl) schon sehr lange
bekannt. Salzsäure wird erstmals 1595 von Libavius
erwähnt. Scheele entdeckte 1774 freies Chlor.
Eigenschaften Gelblich-grünes Gas von stechendem Geruch, nicht
brennbar, sehr reaktionsfähig, am heftigsten mit
Alkalimetallen, verdrängt Brom und Iod aus ihren
Wasserstoff- und Metallverbindungen, Gemische aus Chlor
und Wasserstoff sind explosiv (Chlorknallgas), Additions-
bzw. Substitutionsreaktionen mit Kohlenwasserstoffen,
bleichende Wirkung auf viele Farbstoffe, ätzt die
Schleimhäute, zerstört Lungengewebe.
Vorkommen Nur gebunden in Salzen (NaCl, KCl).
Herstellung Technisch durch Alkalichlorid-Elektrolyse, labormäßig
durch Oxidation von Salzsäure mit Chlorkalk,
Kaliumpermanganat u.a.
Verwendung Wichtige Grundchemikalie der chemischen Industrie;
Bleichmittel bei der Papierherstellung; zur Produktion von
Kunststoffen (z.B. PVC), von Bioziden u.a.; zur Entkeimung
von Trinkwasser und Wasser in Badeanstalten.
Verbindungen Salzsäure HCl (Lösung von Chlorwasserstoff-Gas in
Wasser); Chlorate sind Salze der Chlorsäure HClO3, starke
Oxidationsmittel.
Isotope 35Cl (75,77%), 37Cl (24,23%)
Redox-Potenziale +0,51 Volt
Cl– + 8 OH– ⇔ ClO4– + 4 H2O + 8 e–
Cl– + 6 OH– ⇔ ClO3– + 3 H2O + 6 e– +0,62 Volt
Cl– + 2 OH– ⇔ ClO– + H2O + 2 e– +0,94 Volt
ClO3– + 3 H2O ⇔ ClO4– + 2 H3O+ + 2 e– +1,00 Volt
Cl– + 12 H2O ⇔ ClO4– + 8 H3O+ + 8 e– +1,34 Volt
2 Cl– ⇔ Cl2(g) + 2 e– +1,358 Volt
2 Cl– ⇔ Cl2(gelöst) + 2 e– +1,40 Volt
Cl– + 9 H2O ⇔ ClO3– + 6 H3O+ + 6 e– +1,45 Volt
Cl2(g) + 18 H2O ⇔ 2 ClO3– + 12 H3O+ + 10 e– +1,47 Volt
Cl– + 3 H2O ⇔ ClO– + 2 H3O+ + 2 e– +1,49 Volt
Cl2(g) + 4 H2O ⇔ 2 HClO + 2 H3O+ + 2 e– +1,63 Volt
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Argon
39,948 u

18 Ar
VIII. Hauptgruppe
(Edelgase)
3. Periode
________________
18. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Edelgas Oxidationsstufe(n): 0


Schmelztemperatur: -189,2 °C (84 K) Elektronegativität: –
Siedetemperatur: -185,7 °C (87 K) Atomradius: 180 pm
Dichte: 0,001784 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 4×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »argos«, griech. das Träge.
Entdeckung 1894 durch Ramsay und Rayleigh (Vergleich der Dichte
von Stickstoff aus der Luft und von Stickstoff aus
NH4NO2).
Eigenschaften Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, nur atomar
vorkommend, geht keine Verbindungen ein, da äußerst
stabile Außenschale.
Vorkommen In der Luft: 100 Liter Luft enthalten 932 ml Argon.
Gewinnung Aus der Luft oder aus dem Kreislaufgas der
Ammoniaksynthese.
Verwendung Füllung von Glühlampen und Leuchtröhren; in Lasern
und Geigerzählern; Schutzgas bei Elektroschweißungen.
Farbkennzeichnung
von Stahlflaschen
(DIN EN 1089-3) Flaschenschulter: dunkelgrün

Flaschenkörper: grau oder dunkelgrün

Isotope 36Ar (0,337%), 38Ar (0,063%), 40Ar (99,600%)


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4. Periode: Kalium (19) bis Krypton (36)


K Ca Sc Ti V Cr Mn Fe Co Ni Cu Zn Ga Ge As Se Br Kr
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Kalium
39,0983 u

19 K
I. Hauptgruppe
(Alkalimetalle)
4. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1


Schmelztemperatur: 63,65 °C (337 K) Elektronegativität: 0,8
Siedetemperatur: 774 °C (1047 K) Atomradius: 227 pm
Dichte: 0,86 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2,4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Name Von »al kalja«, arab. Pflanzenasche.
Entdeckung 1807 von Davy bei der Elektrolyse von festem, leicht
angefeuchtetem Kaliumhydroxid (KOH) entdeckt.
Eigenschaften Wachsweiches, sehr leicht schneidbares Alkalimetall. Der
metallische Glanz an frischen Schnittflächen verschwindet
infolge Oxidation sofort. Sehr reaktionsfreudig. Die
Aufbewahrung erfolgt in Petroleum oder Paraffinöl.
Heftige Reaktion mit Wasser unter Bildung von
Kaliumhydroxid und Wasserstoff:
2 K + 2 H2O → 2 KOH + H2
Der Wasserstoff entzündet sich dabei, stark exotherme
Reaktion. Flammenfärbung: hellviolett, mit Cobaltglas
rotviolett.
Vorkommen Nur in Verbindungen, in Salzlagerstätten als Chlorid bzw.
Sulfat (Sylvinit, Carnallit, Kainit, Picromerit), in
Meerwasser, Gesteinen, Erdboden, in Pflanzenasche.
Herstellung Schmelzelektrolyse von Kaliumhydroxid.
Verwendung Kaliumsalze finden als Düngemittel Verwendung (95% der
geförderten Menge). Kaliumcarbonat zur Glasherstellung,
Kalilauge zur Seifenproduktion.
Verbindungen Kaliumhydroxid (Kalilauge): starke Lauge, stark ätzend,
Adsorptionsmittel für CO2.
Kaliumnitrat (Kalisalpeter): Oxidationsmittel,
Schwarzpulver.
Isotope 39 K (93,2581%), 41K (6,7302%),

40K (0,0117%, β-Strahler, Halbwertszeit

1,28×109 Jahre)
Redox-Potenziale
K ⇔ K+ + e– -2,924 Volt
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Calcium
40,078 u

20 Ca
II. Hauptgruppe
(Erdalkalimetalle)
4. Periode
_______________
2. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 839 °C (1112 K) Elektronegativität: 1
Siedetemperatur: 1484 °C (1757 K) Atomradius: 197 pm
Dichte: 1,54 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 3,39 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 2
Schalenmodell Lewis-
Schreibweise
Calcium gibt die
beiden
Außenelektronen ab
und bildet
Ca2+-Ionen:
Ca → Ca2+ + 2 e–

Name Von »calx«, lat. Kalkstein.


Entdeckung 1808 wurde von Davy erstmals metallisches Calcium
hergestellt (Elektrolyse mit einer Quecksilberkathode).
Eigenschaften Silberweißes Metall, das an der Luft schnell dunkel anläuft.
Reagiert bei Erhitzen lebhaft mit Sauerstoff und den
Halogenen, bei Erhitzen an der Luft auch mit Stickstoff.
Reaktion mit Wasser unter Bildung von Hydroxid und
Wasserstoff: Ca + 2 H2O → Ca(OH)2 + H2.
Flammenfärbung: ziegelrot.
Vorkommen Fünfthäufigstes Element der Erdkruste, dritthäufigstes
Metall, in der Natur als Carbonat CaCO3 (Kalkstein,
Marmor, Kreide), Sulfat CaSO4 (Gips, Marienglas), Silicat,
Phosphat und Fluorid CaF2. Knochen und Zähne enthalten
Calciumphosphat.
Herstellung Schmelzelektrolyse von CaCl2.
Verbindungen Calciumcarbonat (Kalk) CaCO3:
Kalkbrennen CaCO3 → CaO + CO2
Kalklöschen CaO + H2O → Ca(OH)2
Abbinden Ca(OH)2 + CO2 → CaCO3 + H2O
Verwendung Reduktionsmittel bei der Herstellung von Thorium, Uran,
Vanadium, Thorium. Legierungszusatz zum Härten von
Blei. Zur »Trocknung« von Alkoholen. Ca-Verbindungen im
Bauwesen (Zement, Putz, Kalkmörtel, Gips) sowie als
Düngemittel.
Isotope 40Ca (96,94%), 42Ca (0,647%), 43Ca (0,135%), 44Ca
(2,086%), 46Ca (0,004%),

48Ca (0,187%, β-Strahler, Halbwertszeit

>1,1×1018 Jahre)
Redox-Potenziale
Ca ⇔ Ca2+ + 2 e– -2,866 Volt
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Scandium
44,955910 u

21 Sc
Nebengruppe III b
(Scandiumgruppe)
4. Periode
_______________
3. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1541 °C (1814 Elektronegativität: 1,3
K)
Siedetemperatur: 2831 °C (3104 K) Atomradius: 161 pm
Dichte: 3 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 1 2
Name Abgeleitet von »Skandinavien«.
Entdeckung 1871 von Mendelejew vorhergesagt, 1879 von Nilson in
den Mineralen Euxenit und Gadolinit gefunden.
Eigenschaften Hellgraues Seltenerdmetall von geringer Härte, kann zu
Folien ausgewalzt werden; ähnelt in seinen chemischen
Eigenschaften dem Aluminium.
Vorkommen Gemeinsam mit anderen Seltenerdmetallen im
Monazitsand (Thorium-Mineral), im Thortveitit.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; Scandiumverbindungen als
Keimbeschleuniger für Saatgut.
Isotope 45Sc (100%)

Redox-Potenziale
Sc ⇔ Sc3+ + 3 e– -2,08 Volt
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Titan
47,867 u

22 Ti
Nebengruppe IV b
(Titangruppe)
4. Periode
_______________
4. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +4, (+3)


Schmelztemperatur: 1660 °C (1933 Elektronegativität: 1,5
K)
Siedetemperatur: 3287 °C (3560 K) Atomradius: 145 pm
Dichte: 4,51 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,41 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 2 2
Name Benannt nach den Titanen (= Götter oder Riesen der
griechischen Sage).
Entdeckung 1791 vermutete Gregor in einen schwarzen Sand aus dem
Menachine-Tal in Cornwall (Menakanit) ein neues Metall.
Klaproth fand in Rutil das Oxid eines noch unbekannten
Metalles, das er Titan nannte, und konnte zeigen, dass das
Metall aus dem Menakanit mit dem aus dem Rutil identisch
ist. Reines Titan wurde erstmals 1895 von Moissan
elektrolytisch hergestellt.
Eigenschaften Stahlähnlich aussehendes, gut schmiedbares Leichtmetall;
guter elektrischer Leiter; bei gewöhnlicher Temperatur an
der Luft und gegen feuchtes Chlor beständig; bei höherer
Temperatur Reaktion mit Sauerstoff und Stickstoff sowie
den Halogen; muss im Vakuum geschmolzen werden.
Löslich in verdünnter Salz- und in Flusssäure, beständig
gegenüber konz. Salpetersäure (bis 190 °C); Ti(III)-
Verbindungen sind meist violett.
Vorkommen Sehr verbreitet, doch nur selten in größeren Lagerstätten;
fast jeder Ackerboden enthält ca. 0,5% Titan.
Minerale: Ilmenit FeTiO3, Rutil TiO2, Perowskit CaTiO3.
Herstellung Wegen der Reaktion des Titans mit den üblichen
Reduktionsmitteln ist die Herstellung nicht durch
Reduktion des Oxids möglich, daher zunächst Herstellung
von Titan(IV)-chlorid TiCl4, anschließend Reduktion mit
Magnesium in Schutzgasatmosphäre.
Verwendung In Legierungen mit Eisen, Aluminium, Molybdän und
Mangan Bestandteil hochfester, leichter und
hitzebeständiger Werkstoffe für den Schiffs- und
Reaktorbau; Reintitan in chemischen Anlagen; in
Knochennägeln; Titandioxid TiO2 als weißes Farbpigment.
Isotope 46Ti(8,2%), 47Ti (7,4%), 48Ti (73,8%), 49Ti (5,4%), 50Ti
(5,2%)
Redox-Potenziale -1,75 Volt
Ti ⇔ Ti2+ + 2 e–
Ti3+ + 3 H2O ⇔ TiO2+ + 2 H3O+ + e– +0,10 Volt
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Vanadium
50,9415 u

23 V
Nebengruppe V b
(Vanadiumgruppe)
4. Periode
_______________
5. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +5 (+2, +3, +4)


Schmelztemperatur: 1890 °C (2163 Elektronegativität: 1,6
K)
Siedetemperatur: 3380 °C (3653 K) Atomradius: 131 pm
Dichte: 6,1 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,01 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 3 2
Name Benannt nach »Vanadis« (Name der Göttin Freya).
Entdeckung Dieses Element wurde zweimal entdeckt: 1801 von del Rio
in Mexiko (»Panchromium« bzw. »Erytronium«) in
Bleierzen gefunden. Nach Anzweiflung seiner Mitteilung
wiederholte del Rio seine Versuche und kam dann zu dem -
falschen - Schluss, dass das Erytronium nur unreines
Chrom sei. 1830 fand dann Sefström das Vanadium in
Gusseisen aus schwedischem Erz.
Eigenschaften Stahlgraues, in verunreinigter Form sehr hartes und
sprödes Metall, reinst jedoch dehnbar und geschmeidig. An
der Luft beständig. Wird nur von Salpetersäure, Flusssäure
und Königswasser angegriffen. Farbe der wässrigen
Lösungen: V(+5) farblos, V(+4) blau, V(+3) grün, V(+2)
schwach violett, Peroxovanadate rotbraun. Alle
Vanadiumverbindungen sind giftig.
Vorkommen In geringen Mengen in Eisen-, Chrom-, Zink-, Blei- und
Kupfererzen.
Minerale: Patronit, Vanadinit, Carnotit.
Herstellung Großtechnisch als Ferrovanadin (Vanadium-Eisen-
Legierung) aus Eisenerz bzw. Thomasschlacke.
Verwendung Legierungsbestandteil für wertvolle, hitzebeständige,
harte und zähe Stähle (z.B. in Werkzeugen); Vanadium(V)-
oxid V2O5 als Katalysator bei der Herstellung von
Schwefelsäure.
Isotope 51V (99,750%),

50V (0,250%, β-Strahler, Halbwertszeit

>1,2×1016 Jahre)
Redox-Potenziale -0,20 Volt
V2+ ⇔ V3+ + e–
VO2+ + 3 H2O ⇔ VO2+ + 2 H3O+ + 2 e– +1,00 Volt
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Chrom
51,9961 u

24 Cr
Nebengruppe VI b
(Chromgruppe)
4. Periode
_______________
6. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+1, +2, +4, +6)


Schmelztemperatur: 1875 °C (2148 Elektronegativität: 1,6
K)
Siedetemperatur: 2672 °C (2945 K) Atomradius: 124 pm
Dichte: 7,14 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,02 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 5 1
Name Von »chroma«, griech. Farbe (wegen der Vielfarbigkeit der
Verbindungen).
Entdeckung 1797 von Vauquelin im Krokoit (Rotbleierz) entdeckt.
Eigenschaften Silberglänzendes, hartes und zähes Metall. Behält seinen
Glanz auch an feuchter Luft. Bei hoher Temperatur
Reaktion mit Sauerstoff, Halogenen, Stickstoff, Phosphor,
Bor u.a. Löslich in Salzsäure. Salpetersäure und
Königswasser wirken in der Kälte nicht, beim Sieden nur
schwache Reaktion. Farbe der Verbindungen: Cr(II) blau,
Cr(III) grün, Cr(VI) gelb bis rot. Lösliche
Chromverbindungen sind giftig. Chromate wirken Allergie
auslösend und Krebs erregend.
Vorkommen Im Chromit FeCr2O4, im Krokoit (Rotbleierz) PbCrO4.
Herstellung »Ferrochrom« durch Reduktion von Chromit
(Chromeisenerz) mit Koks (für Legierungen); reines Chrom
aluminothermisch aus Cr2O3.
Verwendung Als Überzug auf Metallen (Hartverchromung bis 500 µm
Dicke, Dekorverchromung (0,3 µm) mit Nickel als
Zwischenschicht; korrosionsbeständige Edelstähle (z.B.
V2A-, V4A-Stahl); Malerfarben: Chromgelb PbCrO4,
Chromrot PbO × PbCrO4, Chromoxidgrün Cr2O3 u.a.;
Chrom(VI)-oxid CrO3 als starkes Oxidationsmittel; CrO2 in
Ton- und Videobändern.
Isotope 50Cr (4,35%), 52Cr (83,79%), 53Cr (9,50%), 54Cr (2,36%)

Redox-Potenziale -0,744 Volt


Cr ⇔ Cr3+ + 3 e–
Cr ⇔ Cr2+ + 2 e– -0,557 Volt
Cr2+ ⇔ Cr3+ + e– -0,41 Volt
Cr3+ + 12 H2O ⇔ CrO42- + 8 H3O+ + 3 e– +1,34 Volt
2 Cr3+ + 21 H2O ⇔ Cr2O72- + 14 H3O+ + 6 e– +1,36 Volt:
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Mangan
54,938049 u

25 Mn
Nebengruppe VII b
(Mangangruppe)
4. Periode
_______________
7. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+3, +4, +6, +7)


Schmelztemperatur: 1244 °C (1517 Elektronegativität: 1,5
K)
Siedetemperatur: 2032 °C (2305 K) Atomradius: 137 pm
Dichte: 7,44 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,09 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 5 2
Name Von »magnesia nigra«, einer schwarzen bei Magnesia in
Kleinasien gefundenen Erde (Braunstein MnO2).
Entdeckung 1774 von Gahn und Scheele in unreiner Form durch
Reduktion von Braunstein (MnO2) mit Kohlenstoff erhalten
und »Manganesium« genannt.
Reines Mangan erstmals 1808 von John hergestellt.
Eigenschaften Eisenfarbenes, hartes, sprödes Metall. Läuft an der Luft
unter Bildung einer schützenden Deckschicht grau-bunt
an. Löst sich leicht in verdünnten Säuren zu Mn(II)-Salzen,
wird bereits von Wasser angegriffen. Bildet zusammen mit
Kupfer und Aluminium ferromagnetische Legierungen.
Farbe der Verbindungen: Mn(II) meist rosa, Mn(VI) grün,
Mn(VII) rotviolett.
Vorkommen Begleiter in Eisenerzen; Braunstein MnO2, Manganit
MnO(OH), Hausmannit Mn3O4, Rhodochrosit MnCO3;
Spurenelement in Pflanzen.
Herstellung Reines Mangan aluminothermisch aus MnO2; technisch als
»Ferromangan« durch Reduktion eisenhaltiger
Manganerze mit Koks.
Verbindungen Mangandioxid (Braunstein) MnO2; Kaliumpermanganat
KMnO4
Verwendung Als Legierungsbestandteil (Sonderstähle, z.B. in
Pflugscharen und Safes); Mangan(IV)-oxid MnO2 in
Taschenlampenbatterien und als dunkelbraunes
Farbpigment in Dachziegeln; KMnO4 als starkes
Oxidationsmittel.
Isotope 55Mn (100%)

Redox-Potenziale -1,029 Volt


Mn ⇔ Mn2+ + 2 e–
Mn(OH)2(s) + OH– ⇔ Mn(OH)3(s) + e– -0,40 Volt
MnO42- ⇔ MnO4– + e– (in saurem Medium) +0,56 Volt
Mn3+/MnO2 (in saurem Medium) +0,95 Volt
Mn2+ + 6 H2O ⇔ MnO2 + 4 H3O+ + 2 e– +1,35 Volt
Mn2+/Mn3+ +1,51 Volt
Mn2+ + 12 H2O ⇔ MnO4– + 8 H3O+ + 5 e– +1,51 Volt
MnO2(s) + 6 H2O ⇔ MnO4– + 4 H3O+ + 3 e– +1,63 Volt
MnO2/MnO42- (in saurem Medium) +2,26 Volt
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Eisen
55,845 u

26 Fe
Nebengruppe VIII b
4. Periode

_______________
8. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+2, +6)


Schmelztemperatur: 1539 °C (1812 Elektronegativität: 1,8
K)
Siedetemperatur: 3070 °C (3343 K) Atomradius: 124 pm
Dichte: 7,873 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 4,7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 6 2
Name Evtl. von »isara«, keltisch stark, fest. Symbol von lat.
»ferrum«.
Entdeckung Erzeugnisse aus Meteoriteneisen wurden in ca. 7000 Jahre
alten Grabstätten in Ägypten und Mesopotamien
gefunden.
Eigenschaften Bläulichweißes, zähes, ziemlich weiches Metall. Erweicht
bei Rotglut. Ferromagnetisch. In trockener Luft und in
sauerstoff- und kohlendioxidfreiem Wasser wegen dichter
Oxidhaut beständig. Feuchte Luft oder
kohlendioxidhaltiges Wasser greifen Eisen unter
Rostbildung an. Rost (Eisenoxidhydrat) schützt das
Grundmetall infolge Porösität nicht. Löslich in verdünnten
Säuren. Beim Glühen an der Luft entsteht Fe3O4.
Vorkommen Vierthäufigstes Element; Eisenerze: Magnetit Fe3O4,
Roteisenerz Fe2O3, Brauneisenerz FeO(OH), Pyrit FeS2. Im
roten Blutfarbstoff.
Herstellung Im Hochofen durch Reduktion des Eisenerzes mit Koks.
Roheisen: Kohlenstoffgehalt >1,7%, sehr hart und spröde,
bricht beim Biegen; Stahl: Kohlenstoffgehalt <1,7%, hart
und elastisch, schmied-, walz- und schweißbar.
Verwendung Wichtigstes Gebrauchsmetall (Stahl), für Legierungen;
Weicheisenkerne für Transformatoren und
Elektromagnete.
Isotope 54Fe (5,8%), 56Fe (91,7%), 57Fe (2,2%), 58Fe (0,3%)

Redox-Potenziale Fe(OH) (s)/Fe(OH) (s) -0,75 Volt


2 3
Fe ⇔ Fe2+ + 2 e– -0,409 Volt
Fe(CN)64- ⇔ Fe(CN)6)3- + e– +0,36 Volt
Fe2+/Fe3+ (in 1m HCl) +0,67 Volt
Fe2+/Fe3+ (in 1m HClO4) +0,70 Volt
Fe2+ ⇔ Fe3+ + e– +0,75 Volt
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Cobalt
58,933200 u

27 Co
Nebengruppe VIII b
4. Periode

_______________
9. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+3)


Schmelztemperatur: 1492 °C (1765 Elektronegativität:
K)
Siedetemperatur: 3100 °C (3373 K) Atomradius: 125 pm
Dichte: 8,89 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,004 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 7 2
Name Von »Kobold«, da man die Cobalt-Erze früher für
verzaubert hielt.
Entdeckung Blaue Co-Verbindungen waren schon im Altertum bekannt.
Bereits im 15. Jahrhundert als Metall bekannt.
Metallisches Cobalt erstmals 1735 von Brandt beschrieben.
Eigenschaften Stahlgraues glänzendes, zähes, hartes Schwermetall.
Ferromagnetisch. Bei normaler Temperatur gegen Luft und
Wasser völlig beständig. Von nicht oxidierenden Säuren
nur wenig angegriffen, leicht löslich in verdünnter
Salpetersäure.
Vorkommen Meist an Arsen gebunden und mit Nickel vergesellschaftet.
Minerale: Skutterudit CoAs2-3, Cobaltit CoAsS, Siegenit
(Ni,Co)3S4.
Herstellung Umwandlung der Erze in Co2O3, dann Reduktion mit Koks.
Verwendung In »Widia« (mit Cobalt gesintertes Wolframcarbid);
radioaktives 60Co als γ-Strahler in Medizin und Technik;
Legierungsbestandteil in Dauermagneten; als Katalysator;
blaues Cobaltglas (enthält Cobaltoxide) als Filter für
gelbes Natriumlicht bei Flammenfärbungsuntersuchungen.
Isotope 59Co (100%)

Redox-Potenziale
Co ⇔ Co3+ + 3 e– -0,74 Volt
Co ⇔ Co2+ + 2 e– -0,277 Volt
Co2+ ⇔ Co3+ + e– +1,84 Volt
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Nickel
58,6934 u

28 Ni
Nebengruppe VIII b
4. Periode

________________
10. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+3)


Schmelztemperatur: 1452 °C (1725 Elektronegativität: 1,9
K)
Siedetemperatur: 2730 °C (3003 K) Atomradius: 125 pm
Dichte: 8,908 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0.01 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 8 2
Name Von »Nickel« (männlicher Berggeist, Gegenstück zu Nixe).
Entdeckung 1751 von Cronstedt bei der Untersuchung von
Rotnickelkies (Nickelin, NiAs) gefunden (Herstellung von
Nickeloxid aus NiAs, dann Reduktion zum Metall).
Eigenschaften Schwach gelblich-silberweißes, zähes, stark glänzendes,
polierbares Schwermetall. An der Luft sehr beständig, in
Säuren langsam, in Alkalien nicht löslich. Ni(II)-
Verbindungen sind meist grün. Nickel wirkt Allergie
auslösend. Vorsicht bei billigem Schmuck!
Vorkommen Als Element in Eisenmeteoriten; sonst nur gebunden, meist
mit Cobalt, oft mit Arsen und Antimon vergesellschaftet.
Weltgrößter Nickelproduzent ist Norilsk Nickel (Russland,
22% der Weltproduktion).
Verwendung Für Legierungen (Nickel- und Chromnickelstähle
(Edelstahl), Neusilber (Bestecke) u.a.); für
Thermoelemente; als Katalysator (Raney-Nickel);
Laborgeräte aus Reinnickel; in Münzen; in Nickel-Cadmium-
Akkumulatoren.
Isotope 58Ni (68,27%), 60Ni (26,10%), 61Ni (1,13%), 62Ni
(3,59%), 64Ni (0,91%)
Redox-Potenziale -0,230 Volt
Ni ⇔ Ni2+ + 2 e–
Ni(OH)2(s) + 2 OH– ⇔ NiO2(s) + 2 H2O +0,49 Volt
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Kupfer
63,546 u

29 Cu
Nebengruppe I b
(Kupfergruppe)
4. Periode
________________
11. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+1)


Schmelztemperatur: 1083,4 °C (1357 Elektronegativität: 1,9
K)
Siedetemperatur: 2595 °C (2868 K) Atomradius: 128 pm
Dichte: 8,92 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,01 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 1
Name Lateinisch »cuprum«, benannt nach der Insel Zypern.
Entdeckung Kupfer ist wahrscheinlich das erste Metall, das der Mensch
zur Herstellung von Geräten benutzte (5000 v.Chr.).
Eigenschaften Rötliches, recht weiches und dehnbares Schwermetall;
guter Wärme- und Stromleiter; oxidiert an feuchter Luft zu
Cu2O, bildet mit CO2 und Wasser grünes
Kupferhydroxidcarbonat (Patina), Cu2O bzw. Patina
schützen vor weiterer Zerstörung; unlöslich in Salzsäure,
löslich in Salpetersäure; Cu2+-Ionen sind blau gefärbt;
Kupfer(II)-chlorid färbt die Flamme blaugrün; Cu2+-Ionen
sind für niedere Organismen stark giftig.
Vorkommen Meist in sulfidischen Erzen (Chalkopyrit, Bornit u.a.); als
Spurenelement im pflanzlichen und tierischen Organismus.
Herstellung Aufbereitung des Kupfererzes durch Flotation, dann
Überführung durch »Rösten« in Oxid, anschließend
Reduktion mit Kohle, danach elektrolytische Raffination.
Verwendung Als Leiter in der Elektrotechnik; für Heiz- und Kühlrohre;
Rohre für Gas- und Wasserinstallation; Dachrinnen;
Kupfergefäße; für Legierungen (Messing, Bronze, Rotguss,
Hartlot, Neusilber u.a.).
Isotope 63Cu (69,17%), 65Cu (30,83%)

Redox-Potenziale +0,17 Volt


Cu+ ⇔ Cu2+ + e–
Cu ⇔ Cu2+ + 2 e– +0,337 Volt
Cu ⇔ Cu+ + e– +0,522 Volt
CuI ⇔ Cu2+aq + I – + e– +0,85 Volt
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Zink
65,39 u

30 Zn
Nebengruppe II b
(Zinkgruppe)
4. Periode
________________
12. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 419,58 °C (693 Elektronegativität: 1,6
K)
Siedetemperatur: 907 °C (1180 K) Atomradius: 133 pm
Dichte: 7,2 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,01 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2
Name Benannt nach der »zinkigen« (= zackigen) Gestalt einiger
seiner Erze.
Entdeckung Messing, eine Kupfer-Zink-Legierung, war schon im alten
Griechenland bekannt, nicht jedoch das reine Zink. Die
Herstellung metallischen Zinks begann um 1200 in Indien.
Eigenschaften Bläulich-weißes, nicht sehr hartes, unedles Metall. Zink
löst sich in Säuren leicht auf; löslich auch in Alkalilaugen.
An der Luft bildet sich eine dichte Schicht aus
Zinkhydroxidcarbonat, welche das Metall schützt.
Zinkpulver reagiert lebhaft mit Schwefel zu Zinksulfid:
Zn + S → ZnS
Zinksalze wirken giftig: Saure Speisen nicht in
Zinkgefäßen aufbewahren!
Vorkommen Wichtigste Mineralien: Sphalerit (Zinkblende, ZnS) und
Smithsonit (Zinkspat, ZnCO3).
Spurenelement in tierischen und pflanzlichen Organismen.
Herstellung Nasses Verfahren:
Behandlung des evtl. vorher »gerösteten« Erzes mit
Schwefelsäure, anschließend Elektrolyse der Zinksulfat-
Lösung.
Trockenes Verfahren:
Reduktion von Zinkoxid mit Kohle, Destillation des Zinks.
Verwendung Zum Verzinken von Eisen und Stahl (Korrosionsschutz); als
Konstruktionsmaterial; in Taschenlampenbatterien; als
Reduktionsmittel; für Zinklegierungen (z.B. Messing).
Isotope 64Zn (48,6%), 66Zn (27,9%), 67Zn (4,1%), 68Zn (18,8%),
70Zn (0,6%)

Redox-Potenziale
Zn ⇔ Zn2+ + 2 e– -0,763 Volt
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Gallium
69,723 u

31 Ga
III. Hauptgruppe
(Bor-Aluminium-Gruppe)
2. Periode
________________
13. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+1)


Schmelztemperatur: 29,78 °C (303 K) Elektronegativität: 1,6
Siedetemperatur: 2403 °C (2676 K) Atomradius: 126 pm
Dichte: 5,904 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0.003 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 1
Name Benannt nach »Gallia« (= Frankreich).
Entdeckung 1871 als »Eka-Aluminium« von Mendelejew vorausgesagt,
1875 durch Lecoq de Boisbaudran entdeckt.
Eigenschaften Silberglänzendes Metall, an der Luft beständig, wird von
Wasser und Salpetersäure kaum angegriffen, reagiert aber
mit Halogenen, Kalilauge, Salz- und Schwefelsäure. Beim
Schmelzen erfolgt Verringerung des Volumens, d.h. festes
Gallium hat geringere Dichte als flüssiges.
Vorkommen In Gallit, im Mansfelder Kupferschiefer, in Germanit, in
Zinkblende und Bauxit.
Herstellung Aus Bauxiten durch Elektrolyse an Hg-Kathoden.
Verwendung Als Thermometerfüllung (-30 °C bis 2000 °C); in der
Halbleitertechnik (Transistoren, Informationsspeicher,
Laserdioden, GaAs Galliumarsenid).
Isotope 69Ga (60,1%), 71Ga (39,9%)

Redox-Potenziale
Ga ⇔ Ga3+ + 3 e– -0,560 Volt
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Germanium
72,64 u

32 Ge
IV. Hauptgruppe
(Kohlenstoff-Silicium-
Gruppe)
4. Periode
________________
14. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +4 (+2)


Schmelztemperatur: 937,4 °C (1211 Elektronegativität: 1,8
K)
Siedetemperatur: 2830 °C (3103 K) Atomradius: 122 pm
Dichte: 5,35 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 2
Name Benannt nach »Germania« (= Deutschland).
Entdeckung Von Mendelejew 1871 als »Eka-Silicium« vorausgesagt, 1885
von C. Winkler im Argyrodit entdeckt.
Eigenschaften Sprödes, grauweißes, metallisch glänzendes
Übergangselement. Unlöslich in nicht oxidierenden Säuren, an
der Luft beständig. Elektrischer Halbleiter.
Vorkommen In den seltenen Mineralien Argyrodit Ag8GeS6 und Germanit
Cu13FeGe3S16, in Zinkverhüttungsrückstanden und
Steinkohlenflugasche.
Verwendung In Halbleiter-Bausteinen (Transistoren, Dioden); in
Infrarotprismen, in Reflektoren für Projektoren, in
Weitwinkelobjektiven.
Isotope 70Ge (20,5%), 72Ge (27,4%), 73Ge (7,8%), 74Ge (36,5%),
76Ge (7,8%)
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Arsen
74,92160 u

33 As
V. Hauptgruppe
(Stickstoff-Phosphor-
Gruppe)
4. Periode
________________
15. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +5 (-3, +3)


Schmelztemperatur: 817 °C (1090 K) Elektronegativität: 2,0
(im geschlossenen Rohr bei 27,5 bar)
Siedetemperatur: 613 °C (886 K) Atomradius: 121 pm
(Sublimation von grauem Arsen)
Dichte: 5,727 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 3
Name Griech. »arsenicon« (bezogen auf Verbindungen,
abgeleitet von »arsen«, grch. männlich).
Entdeckung Verbindungen von alters her bekannt. Meist wird Albertus
Magnus (13. Jahrhundert) als Entdecker genannt.
Eigenschaften Übergangselement mit mehreren Modifikationen: Gelb
(nichtmetallisch, phosphorähnlich, unbeständig), grau
(metallisch glänzend, beständig), schwarz
(nichtmetallisch, glasig-amorph, sehr hart und spröde);
verbrennt an der Luft zu Arsen(III)-oxid As2O3
(»Arsenik«). Arsen und seine Verbindungen sind stark
giftig.
Vorkommen Meist sulfidisch gebunden (Arsenopyrit, Realgar,
Auripigment), aus Sulfid-Erzen gewonnene Metalle (Zink,
Blei, Bismut) sind meist arsenhaltig.
Verwendung In Schrotkugeln; Legierungszusatz; in Leuchtdioden.
Isotope 75As (100%)

Redox-Potenziale -0,54 Volt


AsH3(g) + 3 H2O ⇔ As + 3 H3O+ + 3 e–
AsO33– + 3 H2O ⇔ AsO43– + 2 H3O+ + 2 e– +0,56 Volt
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Selen
78,96 u

34 Se
VI. Hauptgruppe
(Sauerstoff-Schwefel-
Gruppe)
4. Periode
_______________
16. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +4 (-2, +6)


Schmelztemperatur: 217 °C (490 K) Elektronegativität: 2,4
Siedetemperatur: 684,9 °C (958 K) Atomradius: 117 pm
Dichte: 4,8 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 8×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 4
Name Benannt nach »selene«, griech. Mond.
Entdeckung 1817 von Berzelius in Rückständen der
Schwefelsäureherstellung (Schwefel aus dem Bergwerk
von Falun/Schweden).
Eigenschaften Modifikationen:
grau (metallisch, schwach glänzend, beständig,
Halbleiter),
rot (nichtmetallisch, unbeständig, löslich in
Kohlenstoffdisulfid).
Beide verbrennen beim Erhitzen an der Luft mit blauer
Flamme zu einem weißen Rauch von Selendioxid SeO2.
Selen und seine Verbindungen sind giftig.
Vorkommen Begleiter des Schwefels in Sulfiden.
Notwendiges Spurenelement.
Herstellung Aus dem Anodenschlamm der Kupferraffination.
Verwendung In Fotozellen (Belichtungsmesser, Solarzellen) und
Gleichrichtern; in Fotokopiergeräten; zum Tönen von
Glasscheiben.
Isotope 74Se (0,9%), 76Se (9,0%), 77Se (7,6%), 78Se (23,5%),
80Se (49,6), 82Se (9,4%),

79Se (radioaktiv)

Redox-Potenziale -0,780 Volt


Se2- ⇔ Se + 2 e–
H2Se(g) + 2 H2O ⇔ Se(s) + 2 H3O+ + 2 e– +0,36 Volt
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Brom
79,904 u

35 Br
VII. Hauptgruppe
(Halogene)
4. Periode
________________
17. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -1


(+1, +3, +5, +7)
Schmelztemperatur: -7,25 °C (266 K) Elektronegativität: 2,8
Siedetemperatur: 58,78 °C (332 K) Atomradius: 114 pm
Dichte: 3,14 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 5
Name Von »bromos«, griech. übelriechend.
Entdeckung 1825 von Löwig bzw. Balard.
Eigenschaften Bei Zimmertemperatur dunkelrote Flüssigkeit,
braune, schwere Dämpfe bildend, beißender
Geruch, löslich in Benzin, Chloroform,
Kohlenstoffdisulfid, Benzol u.a.; wenig löslich
in Wasser (»Bromwasser«). Reagiert
entsprechend Chlor, aber etwas weniger
heftig. Wirkt stark ätzend auf Haut und
Atemorgane.

Vorkommen In Form von Bromiden im Gemisch mit Chloriden.


Herstellung Aus Bromiden durch Chlor: 2 Br– + Cl2 → Br2 + 2 Cl–
Verwendung Silberbromid in der Fotografie; zur Herstellung organischer
Bromverbindungen (Arzneimittel, Farbstoffe, Tränengas);
1,2-Dibromethan als Zusatz in verbleitem Benzin;
Bromwasser zum Nachweis ungesättigter
Kohlenwasserstoffe.
Isotope 79Br (50,69%), 81Br (49,31%)

Redox-Potenziale +1,09 Volt


2 Br– ⇔ Br2(gelöst) + 2 e–
2 Br– ⇔ Br2(l) + 2 e– +1,065 Volt
Br– + 2 OH– ⇔ BrO– + H2O + 2 e– +0,76 Volt
Br– + 9 H2O ⇔ BrO3– + 6 H3O+ + 6 e– +1,42 Volt
Br2 + 4 H2O ⇔ 2 HBrO + 2 H3O+ + 2 e– +1,59 Volt
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Krypton
83,80 u

36 Kr
VIII. Hauptgruppe
(Edelgase)
4. Periode
________________
18. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Edelgas Oxidationsstufe(n): 0 (+2, +4)


Schmelztemperatur: -156,6 °C (117 Elektronegativität: –
K)
Siedetemperatur: -152,3 °C (121 K) Atomradius: 190 pm
Dichte: 0,003736 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–8 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6
Name Von »kryptos«, griech. verborgen.
Entdeckung 1898 von Ramsay und Travers durch spektroskopische
Untersuchung einer argonhaltigen Probe entdeckt.
Eigenschaften Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, nur atomar
vorkommend, geht unter normalen Bedingungen keine
Verbindungen ein, da stabile Außenschale. Bildet bei
tieferen Temperaturen Fluorverbindungen. Das Einatmen
eines Krypton-Sauerstoff-Gemisches führt zu tiefer
Bewusstlosigkeit.
Vorkommen In der Luft: 100 Liter Luft enthalten 0,11 ml Krypton.
Gewinnung Nebenprodukt bei der Sauerstoffgewinnung aus flüssiger
Luft.
Verwendung Füllgas für Glühlampen; in Leuchtröhren, Blitzbirnen und
UV-Lasern; Wellenlängen-Standard.
Farbkennzeichnung
von Stahlflaschen Flaschenschulter: leuchtendgrün
(DIN EN 1089-3)

Flaschenkörper: grau oder


leuchtendgrün

Neon und Xenon haben die gleiche


Farbkennzeichnung wie Krypton. Mit Druckluft oder
einem Gemisch aus Argon und Kohlenstoffdioxid
gefüllte Flaschen werden ebenfalls mit leuchtendgrüner Flaschenschulter
gekennzeichnet, der Flaschenkörper ist in diesen Fällen aber immer grau.

Isotope 78Kr (0,35%), 80Kr (2,25%), 82Kr (11,6%), 83Kr


(11,5%), 84Kr (57,0%), 86Kr (17,3%)
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5. Periode: Rubididum (37) bis Xenon (54)


Rb Sr Y Zr Nb Mo Tc Ru Rh Pd Ag Cd In Sn Sb Te I Xe
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Rubidium
85,4678 u

37 Rb
I. Hauptgruppe
(Alkalimetalle)
5. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1


Schmelztemperatur: 38,89 °C (312 K) Elektronegativität: 0,8
Siedetemperatur: 688 °C (961 K) Atomradius: 243 pm
Dichte: 1,53 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0.03 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 1
Lewis-Schreibweise

Name Von »rubidus«, lat. dunkelrot.


Entdeckung 1861 von Bunsen und Kirchhoff in Lithionglimmer
spektralanalytisch nachgewiesen. 1863 erstmalige
Darstellung des Metalls.
Eigenschaften Weiches, an frischen Schnittstellen silberglänzendes, sehr
reaktionsfähiges Alkalimetall, entzündet sich an der Luft,
Aufbewahrung in Petroleum, heftige Reaktion mit Wasser:
2 Rb + 2 H2O → 2 RbOH + H2
Sehr heftige Reaktionen auch mit Halogenen, Sauerstoff
und Schwefel.
Flammenfärbung: rotviolett.
Vorkommen Begleiter von Natrium- und Kaliumverbindungen, nur
selten angereichert.
Herstellung
Verwendung In Fotozellen; Gasfalle in Vakuumbehältern; in der
Herzmuskelforschung.
Isotope 85Rb (72,17%),

87Rb (27,83%, β-Strahler, Halbwertszeit

4,7×1010 Jahre)
Redox-Potenziale
Rb ⇔ Rb+ + e– -2,925 Volt
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Strontium
87,62 u

38 Sr
II. Hauptgruppe
(Erdalkalimetalle)
5. Periode
_______________
2. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 769 °C (1042 K) Elektronegativität: 1,0
Siedetemperatur: 1384 °C (1657 K) Atomradius: 215 pm
Dichte: 2,6 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,01 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 2
Lewis-Schreibweise
Strontium gibt die beiden
Außenelektronen ab und
bildet Sr2+-Ionen:
Sr → Sr2+ + 2 e–
Name Von »Strontian« (schottischer Ort).
Entdeckung 1787 entdeckten Crawford und Cruikshank im Strontianit
ein noch unbekanntes Oxid. Zu gleichen Ergebnissen
gelangten Hope, Klaproth, Kirwan, Pelletier, Fourcroy und
Vauquelin. Zuvor hatte bereits Lowitz im Schwerspat das
neue Oxid gefunden, jedoch die Ergebnisse erst nach den
Strontianit-Untersuchungen veröffentlicht. Metallisches
Strontium wurde erstmals 1808 durch Davy elektrolytisch
dargestellt.
Eigenschaften Silberweißes, unedles Leichtmetall, reagiert an der Luft zu
Strontium hydroxid Sr(OH)2. Verbindungen ähneln stark
denen des Calciums und des Bariums.
Flammenfärbung: karminrot.
Vorkommen Im Strontianit SrCO3.
Herstellung Schmelzelektrolyse von SrCl2.
Verwendung Strontiumverbindungen in der Feuerwerkerei.
Isotope 84Sr (0,56%), 86Sr (9,86%), 87Sr (7,00%), 88Sr (82,58%)
Bei der Spaltung von Uran-Kernen (Kernwaffentests)
entsteht u.a. das radioaktive Isotop 90Sr (Halbwertszeit 28
Jahre). 90Sr wird im Körper wie Calcium (u.a. in den
Knochen) eingelagert und kann Krebs und genetische
Schäden verursachen.
Redox-Potenziale
Sr ⇔ Sr2+ + 2 e– -2,89 Volt
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Yttrium
88,90585 u

39 Y
Nebengruppe III b
(Scandiumgruppe)
5. Periode
_______________
3. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1522 °C (1795 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 3338 °C (2611 K) Atomradius: 178 pm
Dichte: 4,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,003 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 1 2
Name Nach dem schwedischen Ort Ytterby.
Entdeckung 1794 von Gadolin im Ytterbit (Gadolinit) gefunden.
Eigenschaften Eisengraues Seltenerdmetall; ähnelt in seinen chemischen
Eigenschaften dem Aluminium; etwas härter als
Magnesium; reagiert mit Wasser unter Hydroxid-Bildung:
2 Y + 6 H2O → 2 Y(OH)3 + 3 H2
Verbrennt an der Luft beim Erhitzen mit rötlichweißer
Flamme zu Y2O3.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat
bzw. Phosphat, im Gadolinit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; Yttriumvanadat YVO4 und
Yttriumoxid Y2O3 als rot leuchtende Pigmente für
Fernsehbildschirme; Yttrium-Cobalt-Legierung für
Permanentmagnete.
Isotope 89Y (100%)

Redox-Potenziale
Y ⇔ Y3+ + 3 e– -2,37 Volt
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Zirkonium
91,224 u

40 Zr
Nebengruppe IV b
(Titangruppe)
5. Periode
_______________
4. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +4 (+2)


Schmelztemperatur: 1852 °C (2125 Elektronegativität: 1,4
K)
Siedetemperatur: 4377 °C (4650 K) Atomradius: 159 pm
Dichte: 6,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,02 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 2 2
Name Benannt nach dem Edelstein Zirkon (»zarqun«, arabisch
zinnoberrot).
Entdeckung 1789 trennt Klaproth das Oxid aus dem Zirkon ab. 1824 erhält
Berzelius unreines Zirkonium. Reines Zirkonium wurde erst
1914 hergestellt.
Eigenschaften Stahlglänzendes, weiches, biegsames Metall. Wird von
Wasser, Salz-, Salpeter-, Schwefelsäure und Laugen auch in
der Wärme nicht angegriffen; löslich in Königswasser und
Flusssäure. In Pulverform verbrennt das Metall an der Luft zu
ZrO2, in kompakter Form erfolgt dagegen nur beim Glühen
eine oberflächliche Oxidation. Verbindungen meist weiß bzw.
farblos.
Vorkommen Als Zirkon Zr[SiO4] und Baddeleyit (Zirkonerde) ZrO2; auch in
Mineralien, die Seltenerdmetalle enthalten.
Herstellung Rein durch Zersetzung von Zirkoniumtetraiodid ZrI4;
technisch (unrein) durch Reduktion von ZrO2 mit Kohle.
Verwendung Zirkalloy (Zr mit 15% Zinn) als Umhüllung von
Kernbrennstäben; Bestandteil von
Höchstleistungslegierungen; Zirkoniumdioxid ZrO2 als
hochfeuerfestes Material.
Isotope 90Zr (51,45%), 91Zr (11,32%), 92Zr (17,19%), 94Zr (17,28%),
96Zr (2,76%)
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Niob
92,90638 u

41 Nb
Nebengruppe V b
(Vanadiumgruppe)
5. Periode
_______________
5. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +5 (+3)


Schmelztemperatur: 2468 °C (2741 Elektronegativität: 1,6
K)
Siedetemperatur: 4930 °C (5203 K) Atomradius: 143 pm
Dichte: 8,581 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,002 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 4 1
Name Benannt nach »Niobe« (griech. Sagengestalt, Tochter des
Tantalus).
Entdeckung 1801 von Hatchett im Columbit gefunden und
»Columbium« genannt. Hatchetts Columbium war ein
Gemisch aus Niob und Tantal. 1844 fand Rose, dass neben
Tantal noch ein weiteres ähnliches Metall existiert, das er
»Niobium« nannte.
Eigenschaften Hellgraues, glänzendes Metall, platinähnlich aussehend.
Luftbeständig. Wird nur von Flusssäure und
Alkalihydroxidschmelzen angegriffen, nicht jedoch von
Königswasser. Wird geschützt von einer außerordentlich
haltbaren Oxidschicht. Besitzt ausgezeichnete
Hochtemperaturfestigkeit. Wegen großer chemischer
Ähnlichkeit schwierige Trennung von Niob und Tantal.
Vorkommen Stets gemeinsam mit Tantal; Mineral: Columbit (Niobit).
Verwendung Für hochwertige Stahllegierungen (Kerntechnik,
Gasturbinen, Düsenaggregate, Schneidwerkzeuge); in
Schweißstäben; in Supermagneten.
Isotope 93Nb (100%)

Redox-Potenziale
2 Nb + 15 H2O ⇔ Nb2O5 + 10 H3O+ + 10 e– -0,62 Volt
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Molybdän
95,94 u

42 Mo
Nebengruppe VI b
(Chromgruppe)
5. Periode
_______________
6. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +6 (+2, +3, +4, +5)


Schmelztemperatur: 2620 °C (2893 Elektronegativität: 1,8
K)
Siedetemperatur: 4825 °C (5098 K) Atomradius: 136 pm
Dichte: 10,28 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,001 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 5 1
Name Von »molybdos«, griech. Blei.
Entdeckung 1778 erkannte Scheele, dass im Molybdänoxid MoO3,
damals »Wasserbleyerde« genannt, ein neues Element
enthalten sein müsse. 1790 teilt Hjelm mit, dass er das
Metall - in unreiner Form - durch Reduktion des Oxids
erhalten habe. 1817 erhielt Berzelius erstmals reines
Molybdän.
Eigenschaften Silberweißes, glänzendes, luftbeständiges Schwermetall.
Wird von Säuren nur schwer angegriffen. Löslich in konz.
Salpetersäure, siedender konz. Schwefelsäure,
Königswasser. In der Hitze Reaktion mit Sauerstoff, Chlor,
Kohlenmonoxid und Ammoniak, bei niedriger Temperatur
mit Fluor.
Vorkommen Relativ selten, doch weit verbreitet; Minerale: Molybdänit
MoS2, Wulfenit PbMoO4. Für Pflanzen ein lebenswichtiges
Spurenelement.
Herstellung »Rösten« von Molybdänglanz, anschließende Reduktion
des entstandenen Oxids mit Wasserstoff bzw. Aluminium.
Verwendung Als »Ferromolybdän« für hochbeanspruchbare
Molybdänstähle; Halter für Glühlampenfäden; Katalysator
in der organischen Chemie; MoS2 als graphitähnliches
Schmiermittel; Ammoniummolybdat zum Nachweis von
Phosphat.
Isotope 92Mo (14,84%), 94Mo (9,25%), 95Mo (15,92%), 96Mo
(16,68%), 97Mo (9,55%), 98Mo (24,13%), 100Mo (9,63%)
Redox-Potenziale -1,05 Volt
Mo/MoO42-
Mo ⇔ Mo3+ + 3 e– -0,2 Volt
MoO2+/MoO42- ≈ +0,4 Volt
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Technetium
[98] u

43 Tc
Nebengruppe VII b
(Mangangruppe)
4. Periode
_______________
7. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +7


Schmelztemperatur: 2172 °C (2445 Elektronegativität: 1,9
K)
Siedetemperatur: 4877 °C (5150 K) Atomradius: 135 pm
Dichte: 11,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–16 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 6 1
Name »Das Technische«.
Entdeckung 1937 von Segré und Perrier in kleinsten Mengen in einer
mehrere Monate lang mit Deuterium-Kernen bestrahlten
Molybdänprobe gefunden.
Eigenschaften Silbergraues, radioaktives Schwermetall. Unlöslich in
Salzsäure, löslich in Salpetersäure und Königswasser.
Ähnelt stark dem Rhenium.
Vorkommen 99Tc als Spaltprodukt des Uran in Kernreaktoren. Natürlich
als Zerfallsprodukt des im Uran in geringsten Mengen
enthaltenen 99Mo (Segré und Wu).
Verwendung Als Korrosionsverhinderer in Eisen und niedriggekohlten
Stählen; Strahlungsquelle (99Tc aus Molybdän) in der
Medizin (z.B. zur Untersuchung von
Schilddrüsenerkrankungen).
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Mehrere Isotope mit Halbwertszeiten zwischen weniger


als 1,5 Minuten und 2,6 Millionen Jahren.
Redox-Potenziale
Tc ⇔ Tc2+ + 2 e– +0,40 Volt
Tc/TcO2 +0,50 Volt
Tc/TcO4– +0,60 Volt
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Ruthenium
101,07 u

44 Ru
Nebengruppe VIII b
(Platinmetalle)
5. Periode
_______________
8. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3, +4 (+8)


Schmelztemperatur: 2310 °C (2583 Elektronegativität: 2,2
K)
Siedetemperatur: 3900 °C (4173 K) Atomradius: 133 pm
Dichte: 12,4 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–6 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 7 1
Name Von »Ruthenien« (alter Name für Klein-Russland).
Entdeckung Von Claus 1844 in Kasan bei der Analyse von Rückständen der
Platingewinnung entdeckt.
Eigenschaften Silberweißes, sehr hartes, sprödes, schwer schmelzbares
Schwermetall. Sehr widerstandsfähig gegenüber chemischen
Einflüssen. Unlöslich in Königswasser, löslich in
sauerstoffhaltiger Salzsäure. Ruthenium ist neben Osmium
das einzige in der Oxidationsstufe +8 auftretende Metall (z.B.
Ruthenium(VIII)-oxid RuO4).
Vorkommen Gediegen als Begleiter des Platins. Ruthenium ist das
seltenste der Platinmetalle.
Verwendung Legierungsbestandteil für Platin (z.B. Düsen für
Kunstspinnerei); als Katalysator; für Thermoelemente.
Isotope 96Ru (5,52%), 98Ru (1,88%), 99Ru (12,7%), 100Ru (12,6%),
101Ru (17,0%), 102Ru (31,6%), 104Ru (18,7%)
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Rhodium
102,90550 u

45 Rh
Nebengruppe VIII b
(Platinmetalle)
5. Periode
_______________
9. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1, +3 (+2, +4)


Schmelztemperatur: 1966 °C (2239 Elektronegativität: 2,2
K)
Siedetemperatur: 3727 °C (4000 K) Atomradius: 135 pm
Dichte: 12,4 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 8 1
Name Von »rhodeos«, griech. rosenrot.
Entdeckung 1804 von Wollaston im Rohplatin gefunden.
Eigenschaften Weißgraues Schwermetall von aluminiumähnlicher Farbe,
zäh, dehnbar. Oxidiert an der Luft bei 600 °C leicht zu
Rh2O3. In kompaktem Zustand unlöslich in allen Säuren
einschließlich Königswasser. Schmelzen von
Alkalihydroxiden, Natriumcarbonat, Kaliumnitrat und
Kaliumhydrogensulfat vermögen Rhodium zu lösen.
Rh(III)-Salze sehen meist rosenrot aus.
Vorkommen Gediegen als Begleiter von Platin und Gold. Wichtigstes
Rhodiumerz ist kanadischer Kupfer- und Eisennickelkies.
Verwendung Als Katalysator (Platin-Rhodium-Netze) bei der
Ammoniakoxidation; mit Platin und Palladium für harte
und beständige Legierungen (Spinndüsen, Heizspiralen,
Sonnenspiegel, Zündkerzen für Flugzeugmotoren); für
Thermoelemente; zum »Rhodinieren« (Rhodium-Überzug)
von Silber, um dessen Schwärzung zu verhindern.

Sonnenspiegel bei Font-Romeu in den französischen Pyrenäen.


Isotope 103Rh (100%)

Redox-Potenziale +0,44 Volt


Rh/[RhCl6]3-
Rh ⇔ Rh3+ + 3 e– +0,80 Volt
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Palladium
106,42 u

46 Pd
Nebengruppe VIII b
(Platinmetalle)
5. Periode
________________
10. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+4)


Schmelztemperatur: 1552 °C (1825 Elektronegativität: 2,2
K)
Siedetemperatur: 2930 °C (3203 K) Atomradius: 138 pm
Dichte: 12,02 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–6 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10
Name Benannt nach dem Planetoiden Pallas.
Entdeckung 1803 von Wollaston im Rohplatin entdeckt.
Eigenschaften Silberweißes Schwermetall von starker Lichtreflexion, in
der Hitze schweiß- und schmiedbar, etwas härter und
zäher als Platin. An der Luft beständig, löslich in konz.
Salpetersäure und Königswasser. Unedelstes Platinmetall.
Bildet leicht mit Wasserstoff Legierungen: Kolloides
Palladium kann bis zum 3000-fachen seines Volumens
Wasserstoff aufnehmen.
Vorkommen Gediegen als Begleiter des Platins, häufig in Gold-, Silber-
und Nickelerzen. 60% der Weltproduktion an Palladium
entfallen auf Umgebung der Stadt Norilsk in Russland
(Norilsk Nickel).
Verwendung Als Legierungsbestandteil (mit Kupfer bzw. Silber für
elektrische Kontakte z.B. in Relais, mit Silber für Schmuck,
mit Gold für Zahnfüllungen); als Katalysator; zur
Wasserstoffabtrennung.
Isotope 102Pd (1,020%), 104Pd (11,14%), 105Pd (22,33%), 106Pd
(27,33%), 108Pd (26,46%), 110Pd (11,72%)
Redox-Potenziale +0,62 Volt
Pd/PdCl42-
Pd ⇔ Pd2+ + 2 e– +0,987 Volt
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Silber
107,8682 u

47 Ag
Nebengruppe I b
(Kupfergruppe)
5. Periode
________________
11. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1 (+2)


Schmelztemperatur: 961,93 °C (1235 Elektronegativität: 1,9
K)
Siedetemperatur: 2212 °C (2485 K) Atomradius: 144 pm
Dichte: 10,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 1
Name Wahrscheinlich von »si-ra-pi-im«, assyrisch 'weißes
Metall'.
Symbol von lat. »argentum«.
Entdeckung Von alters her bekannt. War bis etwa zur Mitte des 2.
Jahrtausends v. Chr. seltener und damit wertvoller als
Gold.
Eigenschaften Weißglänzendes, weiches, sehr dehnbares Edelmetall.
Silber hat von allen Metallen die beste Leitfähigkeit für
Wärme und Elektrizität.
Wird durch Schwefelwasserstoff geschwärzt:
4 Ag + 2 H2S + O2 → 2 Ag2S + 2 H2O
Wird nur von oxidierenden Säuren gelöst.
Silberverbindungen sind meist farblos und
lichtempfindlich. Silbernitrat AgNO3 ist gut wasserlöslich,
Silberchlorid AgCl dagegen wasserunlöslich (Niederschlag
auch aus salpetersaurer Lösung). Silbersalze bilden auf der
Haut schwarze Flecken aus metallischem Silber.
Vorkommen Selten gediegen; meist an Schwefel gebunden in
Begleitung von Blei- und Kupfererzen; Minerale: Argentit
Ag2S, Pyrargyrit, Proustit.
Herstellung Extraktion mit Natriumcyanid-Lösung bzw. aus Werkblei
mit flüssigem Zink bzw. aus den Anodenschlämmen der
Kupfer-, Nickel- oder Bleiraffination.
Verwendung Schmuck-
und
Münzmetall;
Silberamalgam
für
Zahnfüllungen;
für
elektrische
Kontakte; als
reflektierender
Belag in
Spiegeln;
Silberhalogenide als lichtempfindliche Substanzen in der
Fotografie; Silberchlorid in fototropem Glas.
Isotope 107Ag (51,83%), 109Ag (48,17%)

Redox-Potenziale
Ag ⇔ Ag+ + e– +0,799 Volt
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Cadmium
112,411 u

48 Cd
Nebengruppe II b
(Zinkgruppe)
5. Periode
________________
12. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 320,9 °C (594 K) Elektronegativität: 1,7
Siedetemperatur: 767,3 °C (1040 K) Atomradius: 149 pm
Dichte: 8,641 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 3×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2
Name Von »cadmia« (= Galmei, ein Zinkmineral, in dem
Cadmium vorkommt).
Entdeckung 1817 von Stromeyer (Analyse von mit Cadmium
verunreinigtem Zink oxid).
Eigenschaften Silberweißes, weiches Schwermetall. Wird an der Luft
durch Bildung einer Oxidschicht matt. Leicht löslich in
Salpetersäure, in nicht oxidierenden Säuren löst sich nur
unreines Cadmium, nicht dagegen das reine Metall.
Verbrennt beim Erhitzen mit roter Flamme. Cadmium-
Verbindungen sind giftig, z.T. krebserregend. Es bestehen
Herstellungs- und Verwendungsverbote für
Cadmiumverbindungen.
Vorkommen Begleiter des Zinks in dessen Erzen. Reines Quellwasser
enthält ca. 0,03 µg/L Cd, Trinkwasser darf bis zu 6 µg/L Cd
enthalten. Kommunale Abwässer enthalten bis zu 12 µg/L
Cd. Der natürliche Cadmiumgehalt des Bodens liegt bei
0,1 ppm, bis zum Jahr 1930 stieg dieser Wert auf
0,16 ppm, bis 1970 auf 0,32 ppm, in Extremfällen liegt er
bei 50 ppm.
Der Cadmiumgehalt in getrockneten Pilzen beträgt bis zu
120 ppm.
Herstellung Nebenprodukt der Zinkgewinnung (Fällung mit Zinkstaub
aus den Zinksulfatlaugen).
Verwendung Für Nickel-Cadmium-Akkumulatoren; für
niedrigschmelzende Legierungen; als
Korrosionschutzüberzug auf Eisen und Stahl;
Cadmiumsulfid CdS als gelbes Farbpigment;
Zinkcadmiumsulfid (Zn,Cd)S als grünes Farbpigment in
Bildschirmen; in der Kerntechnik (Moderatoren).
Isotope 106Cd (1,25%), 108Cd (0,89%), 110Cd (12,51%), 111Cd
(12,22%), 112Cd (24,13%), 113Cd (12,22%), 114Cd
(28,72%), 116Cd (7,47%)
Redox-Potenziale
Cd ⇔ Cd2+ + 2 e– -0,403 Volt
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Indium
114,818 u

49 In
III. Hauptgruppe
(Bor-Aluminium-Gruppe)
5. Periode
________________
13. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+1)


Schmelztemperatur: 156,61 °C (430 Elektronegativität: 1,7
K)
Siedetemperatur: 2080 °C (2353 K) Atomradius: 163 pm
Dichte: 7,3 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 1
Name Benannt nach indigoblauer Spektrallinie.
Entdeckung 1863 von Reich und Richter (Bergakademie Freiberg)
entdeckt.
Eigenschaften Silberweißes, sehr weiches, stark glänzendes Metall. Bei
Zimmertemperatur an der Luft beständig, bei hoher
Temperatur Verbrennung zu In2O3.
Blaue Flammenfärbung.
Vorkommen In Spuren in Zink- und Bleierzen, im Mansfelder
Kupferschiefer.
Herstellung Elektrolyse von Indiumsulfat-Lösung In2(SO4)3.
Verwendung Halbleitertechnik (Fotozellen, Solarzellen, Transistoren); in
Gleitlagern von Flugzeugmotoren; in der Blut- und
Lungenforschung.
Isotope 113In (4,3%),

115In (95,7%, β-Strahler, Halbwertszeit

6×1014 Jahre)
Redox-Potenziale
In ⇔ In3+ + 3 e– -0,338 Volt
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Zinn
118,710 u

50 Sn
IV. Hauptgruppe
(Kohlenstoff-Silicium-
Gruppe)
5. Periode
________________
14. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2, +4


Schmelztemperatur: 231,97 °C (505 Elektronegativität: 1,8
K)
Siedetemperatur: 2270 °C (2543 K) Atomradius: 151 pm
Dichte: 7,3 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,003 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 2
Name Von »zein«, altgermanisch Stab oder Platte.
Symbol von lat. »stannum«.
Entdeckung Von alters her bekannt.
Eigenschaften Silberweiß glänzendes, weiches Schwermetall.
Modifikationen:
α-Zinn (graues, pulvriges Zinn, unterhalb 13,2 °C
beständig, Diamantstruktur),
β-Zinn (von 13,2 bis 161 °C beständig, stark
silberglänzend, weich, tetragonal, »normales« Zinn),
γ-Zinn (beständig oberhalb 161 °C, grau, spröde,
rhombisch).
Zinn ist beständig gegenüber Luft, Wasser und schwachen
Säuren, löslich in starken Säuren:
Sn + 2 HCl → SnCl2 + H2
In starken Laugen löst es sich beim Kochen unter Bildung
von Stannat.
Vorkommen In Kassiterit (Zinnstein, SnO2) und Stannit (Zinnkies,
Cu2FeSnS4).
Herstellung Reduktion von SnO2 mit Kohle.
Verwendung Weißblech (verzinntes Eisenblech); Zinngeschirr;
Legierungen (Lötzinn, Bronze, Lagermetall u.a.); in
Orgelpfeifen.
Isotope 112Sn (0,97%), 114Sn (0,65%), 115Sn (0,34%), 116Sn
(14,54%), 117Sn (7,68%), 118Sn (24,23%), 119Sn
(8,59%), 120Sn (32,59%), 122Sn (4,63%), 124Sn (5,79%)
Redox-Potenziale -0,136 Volt
Sn ⇔ Sn2+ + 2 e–
Sn2+ ⇔ Sn4+ + 2 e– +0,20 Volt
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Antimon
121,760 u

51 Sb
V. Hauptgruppe
(Stickstoff-Phosphor-
Gruppe)
5. Periode
________________
15. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +5 (-3, +3)


Schmelztemperatur: 630,47 °C (904 Elektronegativität: 1,9
K)
Siedetemperatur: 1750 °C (2023 K) Atomradius: 141 pm
Dichte: 6,684 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 7×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 3
Name Wahrscheinlich von arab. »atemid« (bei Avicenna). Das
Symbol ist abgeleitet von »stibium« (Bezeichnung der
Alchimisten für Grauspießglanz).
Entdeckung Von alters her bekannt.
Eigenschaften Beständigste Modifikation ist das graue Antimon (metallisch),
unbeständig das schwarze (nichtmetallisch, sehr
reaktionsfähig). Metallisches Antimon verbrennt bei starkem
Erhitzen zu Sb2O3, reagiert unter Feuererscheinung mit Chlor,
unlöslich in Salz- und Schwefelsäure.
Vorkommen Begleiter von Blei-, Kupfer- und Silbererzen, Antimonit
(Grauspießglanz) (Sb2S3).
Herstellung
Verwendung Hauptsächlich als Legierungszusatz zum Härten weicher
Metalle (Hartblei, Schriftmetall, Britanniametall,
Lagermetalle); Antimon(V)-sulfid Sb2S5 in Streichholzköpfen;
Schlippe'sches Salz Na3[SbS4] × 9 H2O zum Braunfärben von
Messing; in Infrarotdetektoren; früher in Wimperntusche.
Isotope 121Sb (57,3%), 123Sb (42,7%)
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Tellur
127,60 u

52 Te
VI. Hauptgruppe
(Sauerstoff-Schwefel-
Gruppe)
5. Periode
________________
16. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +4 (-2, +6)


Schmelztemperatur: 449,5 °C (723 K) Elektronegativität: 2,1
Siedetemperatur: 989,8 °C (1263 K) Atomradius: 137 pm
Dichte: 6,2 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–6 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 4
Name Benannt nach »tellus«, lat. Erde.
Entdeckung 1782 von Müller (Baron von Reichenstein) als neues
Element in einem Golderz vermutet. Endgültige
Bestätigung 1798 durch Klaproth.
Eigenschaften Silberweißes, metallisch glänzendes sprödes
Übergangselement, Tellurdampf ist gelb gefärbt.
Halbleiter. Tellur und seine Verbindungen sind giftig.
Vorkommen Begleiter des Schwefels in Sulfiden.
Herstellung Aus dem Anodenschlamm der Kupferraffination.
Verwendung Legierungsbestandteil; zum Färben von Glas und Keramik;
zur Gummivulkanisierung; in elektrischen Widerständen.
Isotope 120Te (0,096%), 122Te (2,60%), 124Te (4,816%), 125Te
(7,14%) 127Te (18,95%), 128Te (31,69%), 130Te
(33,80%),

123Te (0,908%, β-Strahler, 1,24×1013 Jahre)

Redox-Potenziale -0,915 Volt


Te2– ⇔ Te + 2 e–
H2Te(gelöst) + 2 H2O ⇔ Te(s) + 2 H3O+ + 2 -0,69 Volt
e–
Te ⇔ Te4+ + 4 e– +0,56 Volt
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Iod
126,90447 u

53 I
VII. Hauptgruppe
(Halogene)
5. Periode
________________
17. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): -1 (+1, +3, +5, +7)


Schmelztemperatur: 113,6 °C (387 Elektronegativität: 2,5
K)
Siedetemperatur: 185,24 °C (458 K) Atomradius: 133 pm
Dichte: 4,942 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–6 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 5
Name Von »ioeides«, griech. violett.
Ältere Schreibweise: »Jod« mit dem Symbol »J«.
Entdeckung 1811 von Courtois in Tangasche entdeckt.
Eigenschaften Dunkelgraue, fast blauschwarze, scharf riechende,
metallisch glänzende Kristalle. Sublimiert bei langsamem
Erhitzen zu violettem Dampf, bei raschem Erhitzen bildet
sich schwarzes, flüssiges Iod. Löslich in Ethanol (braun,
»Iodtinktur«), Kohlenstoffdisulfid und Chloroform
(violett), Benzol (rot). Reaktionsträger als die anderen
Halogene.
Vorkommen Im Meerwasser (angereichert in Seetang, Meeresalgen
und Schwämmen); Natriumiodat (NaIO3) im Chilesalpeter;
im Schilddrüsenhormon.
Verwendung In der Pharmazie (antiseptisch, blutstillend); zur
chemischen Analyse; Silberiodid in der Fotografie; in
Halogenlampen; Iodzusatz im Kochsalz (»Jodsalz«).
Isotope 127I (100%)

129I (radioaktiv)

Redox-Potenziale +0,26 Volt


I – + 6 OH– ⇔ IO3– + 3 H2O + 6 e–
I – + 2 OH– ⇔ IO– + H2O + 2 e– +0,49 Volt
2 I – ⇔ I2(s) + 2 e– +0,536 Volt
2 I – ⇔ I2(aq) + 2 e– +0,62 Volt
I – + 2 H2O ⇔ HIO + H3O+ + 2 e– +0,99 Volt
I – + 9 H2O ⇔ IO3– + 6 H3O+ + 6 e– +1,09 Volt
I2(s) + 18 H2O ⇔ 2 IO3– + 12 H3O+ + 10 e– +1,20 Volt
I – + 12 H2O ⇔ IO4– + 8 H3O+ + 8 e– +1,40 Volt
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Xenon
131,293 u

54 Xe
VIII. Hauptgruppe
(Edelgase)
5. Periode
________________
18. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Edelgas Oxidationsstufe(n): 0 (+2, +4, +6)


Schmelztemperatur: -111,9 °C (161 Elektronegativität: –
K)
Siedetemperatur: -107,1 °C (166 K) Atomradius: 210 pm
Dichte: 0,00589 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–9 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 6
Name Von »to xenon«, griech. das Fremde.
Entdeckung 1898 von Ramsay und Travers bei der Fraktionierung
flüssiger Luft entdeckt.
Eigenschaften Farb-, geruch- und geschmackloses Gas, nur atomar
vorkommend, geht unter normalen Bedingungen keine
Verbindungen ein, da stabile Außenschale. Es konnten
jedoch Verbindungen mit Fluor und Sauerstoff
hergestellt werden. Das Einatmen eines Xenon-
Sauerstoff-Gemisches führt zu tiefer Bewusstlosigkeit.
Vorkommen In der Luft und in Spuren in Erdgasen. 100 Liter Luft
enthalten 0,008 ml Xenon.
Gewinnung Nebenprodukt bei der Sauerstoffgewinnung aus flüssiger
Luft.
Verwendung Füllgas für Leuchtröhren und Glühlampen; Xenon-
Hochdrucklampen; Blitzlichtlampen; Füllgas für
Geigerzählrohre; Narkose.
Farbkennzeichnung
von Stahlflaschen Flaschenschulter: leuchtendgrün
(DIN EN 1089-3)

Flaschenkörper: grau oder


leuchtendgrün

Neon und Krypton haben die gleiche


Farbkennzeichnung wie Xenon. Mit Druckluft oder
einem Gemisch aus Argon und Kohlenstoffdioxid
gefüllte Flaschen werden ebenfalls mit leuchtendgrüner Flaschenschulter
gekennzeichnet, der Flaschenkörper ist in diesen Fällen aber immer grau.

Isotope 124Xe (0,10%), 126Xe (0,09%), 128Xe (1,91%), 129Xe


(26,4%), 130Xe (4,1%), 131Xe (21,2%), 132Xe (26,9%),
134Xe (10,4%), 136Xe (8,9%)
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6. Periode: Caesium (55) bis Radon (86)


Cs Ba Lu Hf Ta W Re Os Ir Pt Au Hg Tl Pb Bi Po At Rn
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Caesium
132,90545 u

55 Cs
I. Hauptgruppe
(Alkalimetalle)
6. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1


Schmelztemperatur: 28,4 °C (302 K) Elektronegativität: 0,7
Siedetemperatur: 678,4 °C (952 K) Atomradius: 265 pm
Dichte: 1,878 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 6 1
Lewis-Schreibweise

Name Von »caesius«, lat. himmelblau.


Entdeckung 1860 von Bunsen und Kirchhoff durch Spektralanalyse von
Mineralwasser aus Bad Dürkheim entdeckt. Reines,
metallisches Caesium wurde erstmals 1882 hergestellt.
Eigenschaften Weiches, silberglänzendes, äußerst reaktionsfähiges
Alkalimetall, Aufbewahrung in Petroleum oder
Glasampullen, heftige Reaktion mit Wasser: 2 Cs + 2 H2O
→ 2 CsOH + H2, explosionsartige Reaktionen mit Luft,
Halogenen, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel.
Flammenfärbung: blauviolett.
Vorkommen Begleiter von Natrium- und Kaliumverbindungen, nur
selten angereichert.
Verwendung In Fotozellen und Infrarotlampen; 137Cs als γ-
Strahlenquelle und in Atomuhren.
Isotope 133Cs (100%)
137Cs (radioaktiv, Spaltprodukt von Uran,
Halbwertszeit 30,2 Jahre)

Redox-Potenziale
Cs ⇔ Cs+ + e– -2,923 Volt
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Barium
137,327 u

56 Ba
II. Hauptgruppe
(Erdalkalimetalle)
6. Periode
_______________
2. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 725 °C (998 K) Elektronegativität: 0,9
Siedetemperatur: 1640 °C (1913 K) Atomradius: 217 pm
Dichte: 3,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,03 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 6 2
Schalenmodell Lewis-Schreibweise
Barium gibt die beiden
Außenelektronen ab und
bildet Ba2+-Ionen:
Ba → Ba2+ + 2 e–
Name Von »barys«, griech. schwer.
Entdeckung 1774 erkannten Gahn und Scheele, dass im Schwerspat
eine noch unbekannte »Erde« enthalten sei. 1808 stellte
Davy das Metall elektrolytisch dar.
Eigenschaften Silberglänzendes Leichtmetall. Aufbewahrung unter
Luftabschluss in Paraffinöl. Reagiert mit Wasser unter
Bildung von Hydroxid und Wasserstoff:
Ba + 2 H2O → Ba(OH)2 + H2
Flammenfärbung: fahlgrün.
Lösliche Bariumsalze sind giftig.
Vorkommen Im Baryt (Schwerspat) BaSO4 (Bariumsulfat).
Herstellung Reduktion von Bariumoxid mit Al oder Si im Vakuum.
Verbindungen Bariumsulfat BaSO4 ist sehr schwer löslich, wird als
Röntgenkontrastmittel, als weißer Füllstoff für Papier und
Gummimischungen sowie in Malerfarben verwendet.
Verwendung Gasfallen in Vakuumbehältern; in der Feuerwerkerei; in
Fluoreszenzlampen; zur Zusatz zur Aktivierung von
Elektroden.
Isotope 130Ba (0,106%), 132Ba (0,101%), 134Ba (2,417%), 135Ba
(6,592%), 136Ba (7,854%), 137Ba (11,23%), 138Ba
(71,70%)
Redox-Potenziale
Ba ⇔ Ba2+ + 2 e– -2,90 Volt
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Lutetium
174,967 u

71 Lu
Nebengruppe III b
(Scandiumgruppe)
6. Periode
_______________
3. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1663 °C (1936 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 3315 °C (3588 K) Atomradius: 172 pm
Dichte: 9,843 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 7×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 1 2
Name Benannt nach »Lutetia« (alter Name für Paris).
Entdeckung 1907 durch Auer von Welsbach in der »Ytterbiumerde«
entdeckt.
Eigenschaften Seltenerdmetall; Salze farblos.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat
bzw. Phosphat, im Gadolinit, Xenotim, Cerit, Monazit,
Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; Katalysator in der Erdölindustrie.
Isotope 175Lu (97,40%),

176Lu (2,60%, β-Strahler, Halbwertszeit

3,3×1010 Jahre)
Redox-Potenziale
Lu ⇔ Lu3+ + 3 e– -2,25 Volt
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Hafnium
178,49 u

72 Hf
Nebengruppe IV b
(Titangruppe)
6. Periode
_______________
4. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +4


Schmelztemperatur: 2150 °C (2423 Elektronegativität: 1,3
K)
Siedetemperatur: 5400 °C (5673 K) Atomradius: 156 pm
Dichte: 13,31 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 4×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 2 2
Name Benannt nach »Hafnia« (= Kopenhagen).
Entdeckung 1923 von Coster und Hevesy röntgenspektroskopisch in
Zirkon.
Eigenschaften Hochglänzendes, leicht walz- und ziehbares Schwermetall. An
der Luft überzieht es sich mit einer dünnen Oxidschicht. Bei
höherer Temperatur Reaktion mit Chlor, Kohlenstoff und
Stickstoff. Wegen seiner großen Ähnlichkeit mit Zirkonium
konnte es erst 1923 als Begleiter des Zirkoniums bestätigt
werden.
Vorkommen Nur in Zirkonium-Mineralen (nicht mehr als 5%).
HerstellungZirkonium und Hafnium werden zunächst durch
Extraktionsverfahren oder durch Ionenaustauscher getrennt.
Reduktion des Tetrachlorids HfCl4 mit Natrium bzw. des Oxids
mit Calcium oder Natrium.
Verwendung In der Kerntechnik (Steuerung von Kernreaktionen, in Atom-U-
Booten); Hf-Ta-Legierung (beständig bis 2200 °C) für
Raketentriebwerke; Gasfalle in Vakuumbehältern.
Isotope 176Hf (5,2%), 177Hf (18,6%), 178Hf (27,1%), 179Hf (13,7%),
180Hf (35,2%),

174Hf (0,2%, α-Strahler, Halbwertszeit 2×1015 Jahre)


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Tantal
180,9479 u

73 Ta
Nebengruppe V b
(Vanadiumgruppe)
6. Periode
_______________
5. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +5


Schmelztemperatur: 2996 °C (3269 Elektronegativität: 1,5
K)
Siedetemperatur: 5425 °C (5698 K) Atomradius: 143 pm
Dichte: 16,7 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 8×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 3 2
Name Benannt nach »Tantalos« (griech. Sagengestalt).
Entdeckung 1802 von Ekeberg in Mineralien aus Schweden und Finnland
gefunden. Zunächst war man der Meinung, dass das von
Hatchett 1801 gefundene »Columbium« (Niob) und Ekebergs
Tantal dasselbe Element seien. 1844 bewies Rose die
Verschiedenheit von Niob und Tantal.
Eigenschaften Graues, glänzendes, hartes, sehr zähes und dehnbares
Schwermetall. Beständig gegenüber Säuren, löslich in einem
Gemisch von konz. Salpeterund Flusssäure.
Alkalihydroxidschmelzen greifen Tantal nur schwer an. Wegen
großer chemischer Ähnlichkeit schwierige Trennung von Niob
und Tantal.
Vorkommen Stets gemeinsam mit Niob; Mineral: Columbit (Tantalit).
Verwendung Legierungsbestandteil von Sonderstählen; zur Herstellung
chemischer Apparaturen und ärztlicher Geräte;
Tantalgleichrichter und -kondensatoren; Kathoden in
Braun'schen Röhren; Gewichte; Tantalcarbid in
Schneidwerkzeugen.
Isotope 180Ta (0,012%), 181Ta (99,988%)
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Wolfram
183,84 u

74 W
Nebengruppe VI b
(Chromgruppe)
6. Periode
_______________
6. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +6 (+2, +3, +4, +5)


Schmelztemperatur: 3410 °C (3683 Elektronegativität: 1,7
K)
Siedetemperatur: 5660 °C (5933 K) Atomradius: 137 pm
Dichte: 19,3 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,006 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 4 2
Name Von »Wolf« (Schimpfwort, da Wolfram in einer
Zinnschmelze zur Verschlackung des Zinns führt)
Entdeckung 1783 stellten die Gebrüder d'Elhujar das Metall erstmals
dar. 1781 hatte Scheele Wolframtrioxid WO3 erhalten.
Eigenschaften Silberweiß glänzendes Schwermetall. Bei normaler
Temperatur gegen Luft völlig beständig. Wird von Säuren
wenig angegriffen. Löst sich in einem Gemisch konz.
Salpetersäure mit Flusssäure allmählich. Leicht löslich in
alkalischen, oxidierenden Schmelzen.
Vorkommen Nie gediegen; in Erzen als Wolframat (Wolframit
(Fe,Mn)WO4, Scheelit CaWO4).
Herstellung Durch Reduktion von WO3 mit Wasserstoff oder
Kohlenstoff. Wolfram fällt dabei wegen des hohen
Schmelzpunktes nur als Pulver an. Dieses wird in
Wasserstoffatmosphäre zum kompakten Metall gesintert.
Verwendung Legierungsbestandteil von Spezialstählen (z.B. in HSS-
Stahl für Bohrer, die auch bei Rotglut nicht erweichen);
Glühfäden von Glühlampen; Wolframcarbid W2C als
Härteträger in »Widia« (wie Diamant).
Isotope 180W (0,130%), 182W (26,30%), 183W (14,30%), 184W
(30,67%), 186W (28,60%)
Redox-Potenziale W/WO -0,09 Volt
3
W + 8 OH– ⇔ WO42- + 4 H2O + 6 e– -1,05 Volt
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Rhenium
186,207 u

75 Re
Nebengruppe VII b
(Mangangruppe)
6. Periode
_______________
7. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +7 (+2, +4)


Schmelztemperatur: 3180 °C (3453 Elektronegativität: 1,9
K)
Siedetemperatur: 5627 °C (5900 K) Atomradius: 137 pm
Dichte: 20,9 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 5 2
Name Benannt nach dem Rheinland, der Heimat von I. Tacke.
Entdeckung Erst 1925 von Noddack und Tacke entdeckt.
Eigenschaften Rhenium ist ein dem Platin ähnliches, sehr hoch
schmelzendes, sehr hartes Schwermetall. Sehr beständig
an der Luft, wird erst oberhalb 1000 °C von Sauerstoff
angegriffen. Leicht löslich in Salpetersäure. In seinen
Verbindungen liegt es meist als Re7+ vor.
Flammenfärbung: fahlgrün.
Vorkommen Nur in geringen Konzentrationen in Molybdänit, Columbit,
Gadolinit u.a.; in den Hüttenrückständen des Mansfelder
Kupferschiefers.
Verwendung Als Überzug auf Glühdrähten von Glühlampen; zur
Herstellung von Thermoelementen; als Katalysator; als
Legierungsbestandteil in sehr harten und chemisch
widerstandsfähigen Legierungen; Schmuckbeschichtung.
Isotope 185Re (37,40%),

187Re (62,60%, β-Strahler, Halbwertszeit

4,3×1010 Jahre)
Redox-Potenziale Re/ReO (in saurem Medium) +0,25 Volt
2
Re ⇔ Re3+ + 3 e– +0,3 Volt
Re/ReO4– (in saurem Medium) +0,36 Volt
ReO2/ReO4– (in saurem Medium) +0,51 Volt
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Osmium
190,23 u

76 Os
Nebengruppe VIII b
(Platinmetalle)
6. Periode
_______________
8. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +4 (+2, +3, +6, +8)


Schmelztemperatur: 3050 °C (3323 Elektronegativität: 2,2
K)
Siedetemperatur: 5020 °C (5293 K) Atomradius: 134 pm
Dichte: 22,61 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–6 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 6 2
Name Von »osmeo«, griech. "ich rieche" (Das Metall riecht schwach
nach dem Oxid).
Entdeckung 1804 von Tennant im Rohplatin entdeckt.
Eigenschaften Blaugraues, sehr hartes und sprödes, pulverisierbares
Schwermetall. Kompaktes Osmium ist bei Zimmertemperatur
unverändert haltbar, pulverförmiges Osmium oxidiert schon
beim Liegen an der Luft zu OsO4. Unlöslich in sauerstofffreien
Säuren. Legiert sich leicht mit den anderen Platinmetallen.
Osmium ist neben Ruthenium das einzige in der
Oxidationsstufe +8 auftretende Metall (z.B. Osmiumtetroxid
OsO4).
Vorkommen In allen Platinerzen.
Verbindungen Osmiumtetroxid OsO4 bildet chloroxidähnlich riechende sehr
giftige Dämpfe (ernste Augen- und
Schleimhautentzündungen!).
Verwendung In Legierung mit anderen Platinmetall zur Herstellung sehr
harter Gegenstände (z.B. Füllfederhalterspitzen); früher in
Glühdrähten, heute durch Wolfram ersetzt (Vgl. OSRAM:
OSmium + WolfRAM).
Isotope 184Os (0,02%), 186Os (1,58%), 187Os (1,6%), 188Os (13,3%),
189Os (16,1%), 190Os (26,4%), 192Os (41,0%)
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Iridium
192,217 u

77 Ir
Nebengruppe VIII b
(Platinmetalle)
6. Periode
_______________
9. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1, +4 (+2, +3, +6)


Schmelztemperatur: 2454 °C (2727 Elektronegativität: 2,2
K)
Siedetemperatur: 4530 °C (4803 K) Atomradius: 136 pm
Dichte: 22,65 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 7 2
Name Von »irideios«, griech. regenbogenfarbig (wegen der
Vielfarbigkeit seiner Verbindungen).
Entdeckung 1803 von Tennant im Rohplatin entdeckt.
Eigenschaften Silberweißes, sehr hartes, sprödes Schwermetall. Chemisch
sehr reaktionsträge, wird von keiner der üblichen Säuren,
auch nicht von Königswasser angegriffen. Bei Erhitzen auf
Rotglut an der Luft bildet sich schwarzes IrO2, das bei
weiterem Erhitzen wieder zerfällt, so dass das Metall bei
hohen Temperaturen nicht mehr oxidiert wird.
Vorkommen Nur gediegen (z.B. Osmiridium); öfter im Rohplatin legiert.
Verwendung Härtendes Legierungsmetall für Platin (z.B. im Ur-Meter, in
Injektionsnadeln und Hubschrauberzündkerzen); zum
Krebsnachweis.
Isotope 191Ir (37,3%), 193Ir (62,7%)
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Platin
195,078 u

78 Pt
Nebengruppe VIII b
(Platinmetalle)
6. Periode
________________
10. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2, +4 (+6)


Schmelztemperatur: 1772 °C (2045 Elektronegativität: 2,2
K)
Siedetemperatur: 3827 °C (4100 K) Atomradius: 137 pm
Dichte: 21,45 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 9 1
Name Von »platina«, lat. kleines Silber.
Entdeckung Wahrscheinlich bereits im Altertum bekannt. Erste
Beschreibung von Scaliger 1557. Ausführlichere
Beschreibung 1748 von de Ulloa.
Eigenschaften Grauweißes, nicht sehr hartes, gut verformbares
Schwermetall. Beim Erhitzen in sauerstoffhaltiger
Umgebung überzieht sich Platin bei 600 °C mit einer
Oxidschicht, die das Metall vor weiterer Oxidation schützt.
Gegenüber Säuren beständig, nur Säuren die freies Chlor
oder Chlor "in statu nascendi" enthalten, vermögen Platin
unter Bildung von Hexachloroplatinsäure H2[PtCl6] zu
lösen. Alkalihydroxide und -peroxide greifen Platin in
geschmolzenem Zustand an.
Vorkommen Meist elementar und legiert mit anderen Platinmetallen in
»Platinerzen«, oft in Flusssanden. Die Hauptmenge an
Platin wird aus platinhaltigen Rückständen anderer Erze
(Kupfer- und Nickelerze aus Kanada bzw. Nickelerze aus
Norilsk/Russland (40% der Weltproduktion) gewonnen.
Verwendung Für chemische Geräte (z.B. Elektroden, Schmelztiegel); als
Katalysator (besonders für Hydrierungen und zur
Abgasreinigung); als Schmuck.
Isotope 194Pt (32,9%), 195Pt (33,8%), 196Pt (25,3%), 198Pt
(7,2%),

190Pt (0,01%, α-Strahler, Halbwertszeit

6,1×1011 Jahre)

192Pt (0,79%, α-Strahler, Halbwertszeit

ca. 1015 Jahre)


Redox-Potenziale
Pt ⇔ Pt2+ + 2 e– +1,60 Volt
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Gold
196,96655 u

79 Au
Nebengruppe I b
(Kupfergruppe)
6. Periode
________________
11. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+1)


Schmelztemperatur: 1063 °C (1336 Elektronegativität: 2,4
K)
Siedetemperatur: 2660,7 °C (2934 K) Atomradius: 144 pm
Dichte: 19,32 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–7 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 1
Name Von »gulth«, »gelo«, »gelva«, altgermanisch für gelb.
Symbol von lat. »aurum« (»aurora« = Morgenröte).
Entdeckung Gold war wahrscheinlich das erste Metall, mit dem die
frühen Menschen in Berührung kamen.
Eigenschaften Gelbes, weiches Edelmetall. Gold ist das dehnbarste
Metall, es lässt sich zu Folien von 0,1 µm Dicke auswalzen.
Aus 10 g Gold kann ein spinnwebfeiner Draht von fast 25
km Länge hergestellt werden. An der Luft ist Gold absolut
beständig. Wird in Königswasser zu
Tetrachlorogold(III)-säure H[AuCl4] gelöst. Normale
Säuren einschließlich Salpetersäure greifen Gold nicht an.
Fluor verbindet sich erst bei über 300 °C mit Gold. Bei
Zimmertemperatur wirken die Halogene nur oberflächlich
auf Gold ein. Leicht wird Gold von Kaliumcyanid KCN unter
Bildung von K[Au(CN)2] gelöst. Meerwasser enthält 0,008
bis 4 mg Gold pro Tonne.
Gewinnung Zerkleinertes goldhaltiges Gestein oder Goldsande werden
in Wasser aufgeschlämmt (Goldwäsche), mit Quecksilber
oder Kaliumcyanid behandelt oder einer Flotation
unterzogen.
Verwendung Für Schmuck und Münzen; zum
Vergolden; für rotgefärbtes
Goldrubinglas; in der
Zahntechnik; für elektrische
Kontakte.
Der Goldgehalt (Feingehalt)
wird in Bruchteilen von 1000
oder in Karat angegeben:
Reines Gold = 1000 fein = 24
Karat; 333er Gold = 8 Karat.

Isotope 197Au (100%)


Redox-Potenziale
Au + 4 Cl– ⇔ [AuCl4]– + 3 e– +1,00 Volt
Au+ ⇔ Au3+ + 2 e– +1,41 Volt
Au ⇔ Au3+ + 3 e– +1,498 Volt
Au ⇔ Au+ + e– +1,68 Volt
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Quecksilber
200,59 u

80 Hg
Nebengruppe II b
(Zinkgruppe)
6. Periode
________________
12. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+1)


Schmelztemperatur: -38,84 °C (234 Elektronegativität: 1,9
K)
Siedetemperatur: 356,58 °C (630 K) Atomradius: 150 pm
Dichte: 13,55 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 4×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2
Name »Flüssiges (lebendiges) Silber«, Symbol von griech.
»hydrargyrum«.
Entdeckung Bekannt seit mindestens 3500 Jahren.
Eigenschaften Bei Zimmertemperatur flüssiges, silberglänzendes, an der
Luft beständiges, edles Metall. Vereinigt sich leicht mit
Halogenen und Schwefel. Bildet mit vielen anderen
Metallen Legierungen (Amalgam). Quecksilber gibt bereits
bei Zimmertemperatur Dämpfe ab, die zu Vergiftungen
führen können. Lösliche Verbindungen sind sehr giftig!
Verschüttetes Quecksilber sofort restlos unschädlich
machen, z.B. durch Aufnehmen mit der Quecksilberzange,
Bestreuen mit Zinkpulver, Iodkohle oder
Quecksilberabsorbens!
Quecksilberoxid HgO zerfällt oberhalb 400 °C leicht in die
Elemente.
Vorkommen Gediegen (Tröpfchen im Gestein) oder als Cinnabarit
(Zinnober, HgS).
Herstellung Durch Abrösten von Cinnabarit: HgS + O2 → Hg + SO2.
Verwendung Für Thermometer; Schaltkontakte für starke Ströme; in
Quecksilberdampflampen (UV-Licht); bei der Gewinnung
von Natronlauge als Kathode; bei der Gewinnung von Gold
und Silber; als Zahnamalgam.
Isotope 196Hg (0,15%), 198Hg (10,10%), 199Hg (17,00%), 200Hg
(23,10%), 201Hg (13,20%), 202Hg (29,65%), 204Hg
(6,80%)
Redox-Potenziale +0,796 Volt
2 Hg ⇔ Hg22+ + 2 e–
Hg ⇔ Hg2+ + 2 e– +0,854 Volt
Hg22+ ⇔ 2 Hg2+ + 2 e– +0,91 Volt
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Thallium
204,3833 u

81 Tl
III. Hauptgruppe
(Bor-Aluminium-Gruppe)
6. Periode
________________
13. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1 (+3)


Schmelztemperatur: 303,5 °C (577 K) Elektronegativität: 1,8
Siedetemperatur: 1457 °C (1730 K) Atomradius: 171 pm
Dichte: 11,85 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 3×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 1
Name Von »thallos«, griech. grüner Zweig.
Entdeckung 1861 von Crookes spektroskopisch in Rückständen der
Schwefelsäureproduktion. Fast gleichzeitig machte auch
Lamy diese Entdeckung, aber seine Mitteilung wurde erst
einige Monate später veröffentlicht. Lamy stellte erstmals
14 g metallisches Thallium her.
Eigenschaften Bleiähnliches, schweres Metall, läuft an der Luft rasch an,
leicht löslich in Salpeter- und Schwefelsäure, wird von
Wasser bei Anwesenheit von Luft unter Hydroxid-Bildung
angegriffen. Intensiv grüne Flammenfärbung.
Thalliumverbindungen sind stark giftig.
Tl+ ist beständiger als Tl3+.
Vorkommen In Pyrit, Zinkblende, Mansfelder Kupferschiefer.
Herstellung Aus dem beim Rösten der sulfidischen Erzen entstehenden
Flugstaub durch Auskochen mit verdünnter Schwefelsäure,
Fällung als Chlorid oder Iodid, Elektrolyse von Thalliumsalz-
Lösungen.
Verwendung In Infrarotdetektoren; in Legierung mit Quecksilber als
Thermometerfüllung; Zusatz in Lagermetallen;
Thalliumsulfat Tl2SO4 als Rattengift.
Isotope 203Tl (29,524%), 205Tl (70,476%)

Redox-Potenziale -0,335 Volt


Tl ⇔ Tl+ + e–
Tl ⇔ Tl3+ + 3 e– +1,25 Volt
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Blei
207,2 u

82 Pb
IV. Hauptgruppe
(Kohlenstoff-Silicium-
Gruppe)
6. Periode
________________
14. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+4)


Schmelztemperatur: 327,5 °C (601 K) Elektronegativität: 1,9
Siedetemperatur: 1740 °C (2013 K) Atomradius: 175 pm
Dichte: 11,3437008 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0.002 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 2
Name Griech. »molybos«, lat. »plumbum«, altgerm. »blio« bzw.
»bliw«.
Entdeckung Seit ca. 3000 v. Chr. bekannt.
Eigenschaften Bläulich-weißes, sehr weiches Schwermetall. An der Luft,
in hartem Was ser und in Schwefelsäure sehr beständig
(Deckschicht aus Oxid, Carbonat, Sulfat). In weichem
Wasser mit viel CO2 wird Blei angegriffen. Leicht löslich in
Salpetersäure. Blei und seine Verbindungen sind sehr
giftig. Chronische Vergiftung durch ständige Aufnahme
kleiner Bleimengen (Luft, Nahrung, durch die Haut).
Vorkommen Im Galenit (Bleiglanz) PbS.
Herstellung Rösten des Erzes, Reduktion des Oxids mit Kohlenmonoxid
Verbindungen Mit Bleinitrat oder -acetat getränktes Papier zeigt S2–-
Ionen an (Bildung von PbS). Mennige Pb3O4 wurde früher
als Rostschutzanstrich verwendet.
Bleiacetat: löslich, schmeckt süß, giftig!
Verwendung Für Akkumulatoren; Verbindungen TML und TEL als
Antiklopfmittel im Benzin; Legierungszusatz (Lötzinn,
Schriftmetall, Lagermetall); Schrotkugeln, Munition;
Strahlenschutz; Bedachungen.
Isotope 204Pb (1,4%), 206Pb (24,1%), 207Pb (22,1%) 208Pb
(54,4%),

204Pb (1,4%, α-Strahler, Halbwertszeit

1,4×1019 Jahre)
Redox-Potenziale -0,126 Volt
Pb ⇔ Pb2+ + 2 e–
Pb2+ + 6 H2O ⇔ PbO2(s) + 4 H3O+ + 2 e– +1,46 Volt
PbSO4(s) + 6 H2O ⇔ PbO2(s) + 4 H3O+ + SO42-+1,68 Volt
+ 2 e–
Pb2+ ⇔ Pb4+ + 2 e– +1,80 Volt
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Bismut
208,98038 u

83 Bi
V. Hauptgruppe
(Stickstoff-Phosphor-
Gruppe)
6. Periode
_________ ______
15. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+5)


Schmelztemperatur: 271,3 °C (544 K) Elektronegativität: 1,9
Siedetemperatur: 1560 °C (1833 K) Atomradius: 155 pm
Dichte: 9,8 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 3
Name Wismut bzw. Bisematum eventuell von »wis« und »mat«
(Bergmannssprache für weiße Masse).
Entdeckung In Europa seit dem 15. Jahrhundert bekannt, aber bis zum
18. Jahrhundert mit Blei, Zinn und Antimon verwechselt.
1775 erkennen Pott und Bergmann Bismut als eigenes
Element.
Eigenschaften Rötlich-glänzendes sprödes Metall, edler als Wasserstoff,
daher unlöslich in Salz- und Schwefelsäure, reagiert
lebhaft mit den Halogenen.
Vorkommen Selten gediegen, Bismuthinit Bi2S3, meist als Begleiter von
Buntmetallerzen.
Verwendung Meist für niedrigschmelzende Legierungen
(Schmelzsicherungen, Sprinkler-Anlagen): Wood'sches
Metall, Lipowitz'sches Metall, Roses Metall; Katalysator in
der Gummiproduktion.
Isotope
209Bi (100%, α-Strahler, Halbwertszeit 2,5×1017

Jahre)
Redox-Potenziale
Bi ⇔ Bi3+ + 3 e– +0,23 Volt
Bi/BiO+ +0,32 Volt
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Polonium
[208,98] u

84 Po
VI. Hauptgruppe
(Sauerstoff-Schwefel-
Gruppe)
6. Periode
________________
16. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +4 (+2, +6)


Schmelztemperatur: 254 °C (527 K) Elektronegativität: 2,0
Siedetemperatur: 962 °C (1235 K) Atomradius: 153 pm
Dichte: 9,32 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–14 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 4
Name Benannt nach Polen (Heimatland von Marie Curie).
Entdeckung 1898 von Marie und Pierre Curie als radioaktives
Zerfallsprodukt des Urans (α−Strahler) entdeckt.
Eigenschaften In seinem chemischen Verhalten ähnelt Polonium
einerseits dem Tellur, andererseits dem Bismut.
Vorkommen In sehr geringen Mengen im Uranerz.
Verwendung Als starke Strahlungs- und Ionisationsquelle in der
Forschung; im Gemisch mit Beryllium als Neutronenquelle.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

34 Isotope (192Po bis 218Po). Das üblicherweise benutzte


Isotop 210Po geht mit einer Halbwertszeit von 138,40
Tagen in Radium über. Das langlebigste Isotop ist 209Po
mit einer Halbwertszeit von 103 Jahren.
Redox-Potenziale -0,50 Volt
Po/PoO32-
Po ⇔ Po2+ + 2 e– +0,65 Volt
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Astat
[209,99] u

85 At
VII. Hauptgruppe
(Halogene)
6. Periode
________________
17. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): -1 (+1, +3, +5, +7)


Schmelztemperatur: 302 °C (575 K) Elektronegativität: 2,2
Siedetemperatur: 370 °C (643 K) Atomradius: 140 pm
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: 3×10–24 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 5
Name »astatin«, griech. das Unbeständige
Entdeckung 1940 von Corson, McKenzie und Segré (211At durch
Beschuss von Bi mit schnellen α−Teilchen).
Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives Element mit zahlreichen
Isotopen. In seinem chemischen Verhalten ähnelt es
einerseits dem Iod, andererseits dem Polonium.
Vorkommen Spaltprodukte beim natürlichen Zerfall von 235U, 232Th und
233U. Gehalt der Erdkruste an Astat insgesamt ca.
30 Gramm.
Herstellung Zum Beispiel durch Beschuss von Gold mit energiereichen
Kohlenstoff-Kernen:
197Au + 12C → 205At + 4 n

Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Stabilstes Isotop ist 210At mit einer Halbwertszeit von


8,3 Stunden.
Redox-Potenziale +0,2 Volt
At–/At2
At2/AtO– +0,7 Volt
AtO–/AtO3– +1,4 Volt
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Radon
[222,02] u

86 Rn
VIII. Hauptgruppe
(Edelgase)
6. Periode
________________
18. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Edelgas Oxidationsstufe(n): 0 (+2)


Schmelztemperatur: -71 °C (202 K) Elektronegativität: –
Siedetemperatur: -61,8 °C (211 K) Atomradius: 230 pm
Dichte: 0,00961 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–16 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 6
Name Von »radius«, lat. der Strahl.
Entdeckung 1900 von Rutherford entdeckt.
Eigenschaften In mehreren Isotopen auftretendes radioaktives Edelgas. Farb-
, geruch- und geschmackloses Gas, nur atomar vorkommend,
geht unter normalen Bedingungen keine Verbindungen ein, da
stabile Außenschale. Es konnte jedoch ein Radonfluorid
hergestellt werden.
Vorkommen 6×10–18 Volumenprozent in der Atmosphäre. Radon entsteht
als Zwischenprodukt des natürlichen Zerfalls von Radium.
Gewinnung Radiumsalzlösung in verschlossenem Gefäß ca. einen Monat
stehen lassen.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Langlebigstes Isotop ist 222Rn mit einer Halbwertszeit von


3,825 Tagen.
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7. Periode: Francium (87) bis ...


Fr Ra Lr Rf Db Sg Bh Hs Mt
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Francium
[223,02] u

87 Fr
I. Hauptgruppe
(Alkalimetalle)
7. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1


Schmelztemperatur: 27 °C (300 K) Elektronegativität: 0,7
Siedetemperatur: 677 °C (950 K) Atomradius: 270 pm
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: 10–21 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 6 1
Lewis-Schreibweise

Name Benannt nach Frankreich.


Entdeckung 1939 von Marguerite Perey bei der Reinigung eines Actinium-
Präparates entdeckt.
Eigenschaften Äußerst seltenes Alkalimetall. Francium ist das
reaktionsfreudigste Metall.
Vorkommen Zerfallsprodukt des Actiniums. In der gesamten Erdrinde
befinden sich maximal 50 g Francium.
Herstellung Zum Beispiel durch Beschuss von Gold mit Neon-Ionen:
197Au + 22Ne → 212Fr + 4He + 3 n

Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Alle 15 Isotope sind ausnahmslos radioaktiv und kurzlebig.


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Radium
[226,03] u

88 Ra
II. Hauptgruppe
(Erdalkalimetalle)
Periode
_______________
2. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2


Schmelztemperatur: 700 °C (973 K) Elektronegativität: 0,9
Siedetemperatur: 1140 °C (1413 K) Atomradius: 223 pm
Dichte: 6 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–10 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 6 2
Lewis-Schreibweise
Radium gibt die beiden
Außenelektronen ab und
bildet Ra2+-Ionen:
Ra → Ra2+ + 2 e–
Name Von »radius«, lat. der Strahl.
Entdeckung 1898 von Marie und Pierre Curie in Uranerz als
radioaktives Zerfallsprodukt des Urans entdeckt.
Eigenschaften Weißglänzendes Schwermetall. Wird an der Luft durch
Bildung von Radiumnitrid Ra3N2 rasch schwarz. Reagiert
ähnlich wie Kalium mit Wasser (Ra + 2 H2O → Ra(OH)2 +
H2) und Säuren. Verhält sich in Verbindungen wie Barium.
Vorkommen In 1000 kg Uranerz befinden sich ca. 0,14 Gramm Radium.
Verwendung Neutronenquelle; 226Ra in Leuchtziffern.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Häufigstes Isotop ist 226Ra.


Redox-Potenziale
Ra ⇔ Ra2+ + 2 e– -2,92 Volt
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Lawrencium
[260,11] u

103 Lr
Nebengruppe III b
(Scandiumgruppe)
7. Periode
_______________
3. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: 1,3
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 1 2
Name Benannt nach E. O. Lawrence (Erfinder des Cyclotrons).
Entdeckung 1961 von Ghiorso, Sikkeland, Larsh und Latimer durch
Beschuss von Californium mit schnellen Bor-Ionen hergestellt.
Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives, nur künstlich darstellbares Metall.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Rutherfordium
[261,11] u

104 Rf
Nebengruppe IV b
(Titangruppe)
7. Periode
_______________
4. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: 2100 °C (2373 Elektronegativität: –
K)
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 2 2
Name Benannt nach Lord Ernest Rutherford. Russische
Namensvorschläge waren Kurtschatowium Ku bzw. Dubnium.
Entdeckung 1964 erstmals in Dubna (Russland) hergestellt.
Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives, nur künstlich darstellbares Element.
Die Halbwertszeit von 260Rf beträgt 0,1 Sekunden.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Dubnium
[262,11] u

105 Db
Nebengruppe V b
(Vanadiumgruppe)
7. Periode
_______________
5. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: –
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 3 2
Name Benannt nach dem Vereinigten Kernforschungszentrum in
Dubna bei Moskau. Weitere Namensvorschläge waren:
Hahnium, Joliotum und Nielsbohrium.
Entdeckung 1970 in Dubna (Rußland) von Fljorow (aus 242Am + 22Ne,
Namensvorschlag: Nielsbohrium) und in Berkeley (USA) (aus
249Cf + 15N, Namensvorschlag: Hahnium) hergestellt.

Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives, nur künstlich darstellbares Element


(Halbwertszeit 1,6 Sekunden). Chemische Eigenschaften,
soweit überprüft, ähnlich Tantal.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Seaborgium
[263,12] u

106 Sg
Nebengruppe VI b
(Chromgruppe)
7. Periode
_______________
6. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: –
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 4 2
Name Nach dem US-amerikanischen Forscher Seaborg benannt.
Entdeckung Erstmals 1974 künstlich erzeugt:
a) Arbeitsgruppe in Dubna bei Moskau:
208Pb + 54Cr → 259Sg + 3 n
207Pb + 54Cr → 259Sg + 2 n
b) Arbeitsgruppe unter Leitung von Ghiorso im Lawrence
Berkeley Laboratorium in Berkeley (Kalifornien):
249Cf + 18O → 263Sg + 4 n
Die winzige Menge Seaborgium, die dabei entstand, zerfiel in
weniger als einer Sekunde. Aus seinen Rückständen konnte
das Isotop mit 157 Neutronen identifiziert werden.
1993 wurden in Dubna bei Moskau zwei weitere Isotope
(265Sg mit 159 Neutronen bzw. 266Sg mit 160 Neutronen)
hergestellt, deren Zerfall erst nach rund einer Minute erfolgt.
Eigenschaften Wahrscheinlich ähnlich denen des Wolfram.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Bohrium
[259,10] u

107 Bh
Nebengruppe VII b
(Mangangruppe)
7. Periode
_______________
7. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): —


Schmelztemperatur: — Elektronegativität: —
Siedetemperatur: — Atomradius: —
Dichte: — Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 5 2
Name Namensvorschlag aus Dubna, nach Niels Bohr.
Entdeckung 1976 von einer Arbeitsgruppe in Dubna bei Moskau erstmals
in winzigsten Spuren synthetisiert:
209Bi + 54Cr → 261Bh + 2 n
Von der eingesetzten internationalen Kommission (IUPAC,
IUPAP) wird einer Arbeitsgruppe um Armbruster und
Münzenberg (Gesellschaft für Schwerionenforschung,
Darmstadt) die Entdeckung (1981) zugesprochen.
Eigenschaften Künstliches Element. α−Strahler mit einer Halbwertszeit von 1-
2 Millisekunden.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Hassium
[269,13] u

108 Hs
Nebengruppe VIII b
7. Periode

_______________
8. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: –
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 6 2
Name Nach dem Bundesland Hessen (Namensvorschlag der
Gesellschaft für Schwerionenforschung Darmstadt, 1992).
Entdeckung Künstliches Element, erstmals 1984 erzeugt bei der
Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt
durch Beschuss einer Folie aus Blei-208 mit Ionen aus Eisen-
58:
58Fe + 208Pb → 265Hs + n
Drei Atomkerne konnten zweifelsfrei nachgewiesen werden.
Eigenschaften Halbwertszeit 2 Millisekunden, α−Strahler.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Meitnerium
[268,14] u

109 Mt
Nebengruppe VIII b
7. Periode

_______________
9. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: –
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 7 2
Name Benannt nach der deutsch-jüdischen Physikerin Lise Meitner
(zusammen mit Otto Hahn und Fritz Straßmann Entdeckung
der Kernspaltung)
Entdeckung 1984 bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in
Darmstadt durch Beschuss von 209Bi mit Ionen von 58Fe
erzeugt:
209Bi + 58Fe → 266Mt + n

Eigenschaften Halbwertszeit: 5 Millisekunden.


Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Element 110
(Ununnilium)

[271,15] u

110 Uun
Nebengruppe VIII b
7. Periode
________________
10. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: –
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 9 1
Name Noch unbenannt.
Entdeckung Im November 1994 bei der Gesellschaft für
Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt durch Beschuss
von 208Pb mit 62Ni bzw. 64Ni erstmals erzeugt:
208Pb + 62Ni → 269(Element 110) + n
208Pb + 64Ni → 271(Element 110) + n
Dreizehn Kerne von Element 110 konnten nachgewiesen
werden.
Eigenschaften Künstliches Element. Zerfällt nach wenigen Bruchteilen einer
Tausendstelsekunde unter Aussendung von α−Teilchen in
Isotope leichterer Elemente.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Element 111
(Unununium)

[272,15] u

111 Uuu
Nebengruppe I b
7. Periode
________________
11. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: –
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 10 1
Name Noch unbenannt.
Entdeckung Im Dezember 1994 bei der Gesellschaft für
Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt durch Beschuss
von 209Bi mit 64Ni erstmals erzeugt:
209Bi + 64Ni → 272Uuu + n

Eigenschaften Künstliches Element. Zerfällt mit einer Halbwertszeit von 1,5


Tausendstelsekunden unter Aussendung von α−Teilchen in
Isotope leichterer Elemente (Mt, Bh).
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Element 112
(Ununbium)

[277] u

112 Uub
Nebengruppe II b
7. Periode
________________
12. Gruppe (IUPAC 89)

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): –


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: –
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 10 2
Name Noch unbenannt
Entdeckung Im Februar 1996 bei der Gesellschaft für
Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt von einer
internationalen Arbeitsgruppe um Sigurd Hofmann durch
Beschuss von 208Pb mit Zink-Ionen erstmals erzeugt. Um
einen einzigen Kern des Elements 112 entstehen zu lassen,
müssen über einen Zeitraum von mehreren Wochen mehrere
Milliarden mal Milliarden Zinkionen auf Bleiatome geschossen
werden.
Eigenschaften Künstliches Element. Zerfällt nach wenigen Bruchteilen einer
Tausendstelsekunde unter Aussendung von α−Teilchen in
Isotope leichterer Elemente (Element 110, Hs).
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Lanthanoide
Bezeichnung für die 14
Elemente Lanthan (57),
Cer (58), Praseodym (59),
Neodym (60),
Promethium (61),
Samarium (62),
Europium (63),
Gadolinium (64),
Terbium (65),
Dysprosium (66),
Holmium (67),
Erbium (68), Thulium (69)
und Ytterbium (70) aus
der 6. Periode.
Als Seltenerdmetalle werden
Scandium, Yttrium, Lutetium und die
Lanthanoide bezeichnet.

Elementart: Metalle Oxidationsstufe(n): meist +3


Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 1 ... 14 2 6 2
Eigenschaften Silberglänzende, an der Luft anlaufende Metalle mit großer
Ähnlichkeit in ihrem chemischen Verhalten. Dieses sehr stark
ähnliche Verhalten ist darauf zurückzuführen, dass alle die
gleiche Elektronenbesetzung auf den beiden äußeren Schalen
(5. bzw. 6. Schale) aufweisen. Erst in der dritten Schale von
außen (= 4. Schale) unterscheiden sie sich in der
Elektronenbesetzung. Dies führt dazu, dass sie fast immer
gemeinsam vorkommen und nur schwer voneinander zu
trennen sind.
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Lanthan
138,9055 u

57 La
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 920 °C (1193 K) Elektronegativität: 1,1
Siedetemperatur: 3454 °C (3727 K) Atomradius: 187 pm
Dichte: 6,162 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0.002 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 6 1 2
Name Von »lanthanein«, griech. verborgen sein.
Entdeckung 1839 von Mosander in Ceriterde entdeckt.
Eigenschaften Hellgraues Seltenerdmetall; dehnbar; läuft an der Luft
durch Oxidation sofort an; Lanthanverbindungen ähneln in
ihrem Verhalten den entsprechenden
Erdalkaliverbindungen. Reagiert mit Wasser unter
Hydroxidbildung: 2 La + 6 H2O → 2 La(OH)3 + 3 H2.
Lanthanoxid La2O3 ist leicht löslich in Säuren.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat
bzw. Phosphat, im Cerit, Monazit u.a.
Herstellung
Verwendung Im Cer-Mischmetall; in »Feuersteinen«;
Batterieelektroden; La2O3 als Glaszusatz zur Erhöhung der
Beständigkeit gegenüber Basen; La2O3 wegen seines
hohen Schmelzpunktes als Tiegelmaterial; in Glas für
Fotolinsen.
Isotope 139La (99,91%),

138La (0,09%, β-Strahler, Halbwertszeit

1,3×1011 Jahre)
Redox-Potenziale
La ⇔ La3+ + 3 e– -2,52 Volt
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Cer
140,116 u

58 Ce
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+2, +4)


Schmelztemperatur: 798 °C (1071 K) Elektronegativität: 1,1
Siedetemperatur: 3257 °C (3530 K) Atomradius: 183 pm
Dichte: 6,771 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0.004 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 2 2 6 2
Name Nach »Ceres« (altrömische Göttin).
Entdeckung 1803 wurde die »Cererde« (= Ceroxid) sowohl von
Klaproth als auch von Berzelius entdeckt. Reines Cer
wurde erstmals 1875 von M. H. Klaproth erhalten.
Eigenschaften Graues, weiches, sehr dehnbares Seltenerdmetall; große
Affinität zu Sauerstoff und anderen reaktiven Gasen;
verbrennt an der Luft mit noch hellerer Flamme als
Magnesium; Ce(IV)-Salze sind starke Oxidationsmittel;
Ce(III)-Salze farblos/weiß.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat
bzw. Phosphat, im Cerit, Monazit u.a.
Verwendung Cereisen ("Feuerstein" für Gasanzünder, Feuerzeuge etc.);
Legierungszusatz für Stähle; Ce2O3 in Gasglühstrümpfen;
als Katalysator.
Isotope 136Ce (0,19%), 138Ce (0,25%), 140Ce (88,48%),

142Ce (11,08%, α-Strahler, Halbwertszeit

5×1016 Jahre)
Redox-Potenziale
Ce ⇔ Ce3+ + 3 e– -2,335 Volt
Ce3+ ⇔ Ce4+ + e– +1,61 Volt
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Praseodym
140,90765 u

59 Pr
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3, +4


Schmelztemperatur: 931 °C (1204 K) Elektronegativität: 1,1
Siedetemperatur: 3512 °C (3785 K) Atomradius: 181 pm
Dichte: 6,7 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 5×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 3 2 6 2
Name Von »praseos«, griech. lauchgrün (nach der Farbe der Salze).
Entdeckung 1885 von Auer von Welsbach durch Abspaltung aus
»Lanthanerde« entdeckt.
Eigenschaften Schwachgelbes Seltenerdmetall.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat bzw.
Phosphat, im Cerit, Monazit, Orthit u.a., stets zusammen mit
Neodym.
Verwendung Im Cer-Mischmetall (z.B. in »Feuersteinen«, in
Permanentmagneten); zur Färbung von Keramik; Pr2O3 ist
stark lichtbrechend.
Isotope 141Pr (100%)
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Neodym
144,24 u

60 Nd
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1016 °C (1289 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 3127 °C (3400 K) Atomradius: 181 pm
Dichte: 7,003 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,002 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 4 2 6 2
Name Von »to neon«, griech. das Neue und »didymos«, grch.
Zwilling.
Entdeckung 1885 von Auer von Welsbach durch Abtrennung aus
»Lanthanerde« entdeckt.
Eigenschaften Schwach gelbliches Seltenerdmetall; Salze rotviolett.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat
bzw. Phosphat, im Cerit, Monazit, Orthit u.a., stets
zusammen mit Praseodym.
Verwendung Legierungsmetall für Zirkonium-Magnesium-Legierungen;
Nd2O3 zur Färbung von UV-undurchlässigen
Spezialgläsern; in Keramikkondensatoren; Emaille-
Farbstoff.
Isotope 142Nd (27,13%), 143Nd (12,18%), 145Nd (8,30%),
146Nd (17,19%), 148Nd (5,76%), 150Nd (5,64%),

144Nd (23,80%, α-Strahler, Halbwertszeit

2,1×1015 Jahre)
Redox-Potenziale
Nd ⇔ Nd3+ + 3 e– -2,246 Volt
Nd3+ ⇔ Nd4+ + e– +2,86 Volt
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Promethium
[145] u

61 Pm
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1168 °C (1441 Elektronegativität: 1,1
K)
Siedetemperatur: 2460 °C (2733 K) Atomradius: 181 pm
Dichte: 7,2 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–19 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 5 2 6 2
Name Nach Prometheus (griech. Sagengestalt, bringt den
Menschen das Feuer).
Entdeckung Nach Ermittlung der Kernladungszahlen wurde das - zuvor
bereits vermutete - Fehlen des Elements 61 offenbar. 1947
konnten Marinsky, Glendenin und Coryell in
Spaltprodukten des Uran aus Kernreaktoren zwei Isotope
des Elements 61 isolieren.
Eigenschaften Radioaktives, künstlich hergestelltes Seltenerdmetall,
kommt in der Natur nur in geringsten Spuren vor.
Promethium ähnelt in seinen Eigenschaften besonders
stark den benachbarten Elementen Neodym und
Samarium. Promethium-Salze sind blauviolett bis
violettrosa gefärbt.
Verwendung Im Nuklearbatterien; 147Pm als β-Strahler zur
berührungslosen Dickenmessung. Promethiumoxid findet
Verwendung zur Färbung von Kunstgläsern.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Promethium-Isotope zerfallen meist unter Aussendung


von β-Strahlung in Samarium bzw. Neodym. Langlebigstes
Isotop ist 147Pm.
Redox-Potenziale
Pm ⇔ Pm3+ + 3 e– -2,423 Volt
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Samarium
150,36 u

62 Sm
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+2)


Schmelztemperatur: 1077 °C (1350 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 1791 °C (2064 K) Atomradius: 180 pm
Dichte: 7,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 6 2 6 2
Name Benannt nach dem Mineral Samarskit.
Entdeckung 1879 von Lecoq de Boisbaudran im Samarskit gefunden.
Eigenschaften Hellgraues Seltenerdmetall; hat von allen
Seltenerdmetallen die geringste Affinität zu Sauerstoff,
selbst bei Rotglut wird es nur wenig oxidiert; Salze
tiefgelb.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat
bzw. Phosphat, im Samarskit, Cerit, Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; in Keramikkondensatoren; in
Permanentmagneten; in Röntgenschirmen;
Infrarotabsorber in Gläsern; als Neutronenfalle.
Isotope 144Sm (3,1%), 150Sm (7,4%), 152Sm (26,7%), 154Sm
(22,7%),

147Sm (15,0%, α-Strahler, Halbwertszeit

1,06×1011 Jahre),

148Sm (11,3%, α-Strahler, Halbwertszeit

7×1015 Jahre),

149Sm (13,8%, α-Strahler, Halbwertszeit

ca. 4×1014 Jahre)


Redox-Potenziale
Sm ⇔ Sm3+ + 3 e– -2,41 Volt
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Europium
151,964 u

63 Eu
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+2)


Schmelztemperatur: 826 °C (1099 K) Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: 1439 °C (1712 K) Atomradius: 200 pm
Dichte: 5,245 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 7 2 6 2
Name Benannt nach Europa.
Entdeckung Demarcay 1901 (Vorarbeiten von Crookes und Lecoq de
Boisbaudran).
Eigenschaften Eisengraues Seltenerdmetall; Flammenfärbung: rot; Eu(II)-
Verbindungen ähneln denen des Strontiums; Salze hellrosa.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat bzw.
Phosphat, im Gadolinit, Samarskit, Cerit, Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; in Farbfernsehröhren (rote Farbe),
Röntgenschirmen, Quecksilberlampen und Lasern; in der
Kerntechnik (Neutronenfänger).
Isotope 151Eu (47,8%), 153Eu (52,2%)
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Gadolinium
157,25 u

64 Gd
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1312 °C (1585 Elektronegativität: 1,1
K)
Siedetemperatur: 3000 °C (3273 K) Atomradius: 179 pm
Dichte: 7,9 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 7 2 6 1 2
Name Benannt nach dem Mineralogen J. Gadolin.
Entdeckung 1880 von Marignac als Oxid entdeckt, 1896
Reindarstellung des Metalls.
Eigenschaften Schwach gelbliches Seltenerdmetall; unterhalb 12 °C
ferromagnetisch.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat
bzw. Phosphat, im Gadolinit, Samarskit, Cerit, Monazit,
Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; in Chromstählen und
Permanentmagneten; in Röntgenschirmen und
Computerspeichern.
Isotope 154Gd (2,18%), 155Gd (14,80%), 156Gd (20,47%), 157Gd
(15,65%), 158Gd (24,84%), 160Gd (21,86%)

152Gd (0,20%, α-Strahler, Halbwertszeit

1,1×1014 Jahre)
Redox-Potenziale
Gd ⇔ Gd3+ + 3 e– -2,40 Volt
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Terbium
158,92534 u

65 Tb
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+4)


Schmelztemperatur: 1356 °C (1629 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 3123 °C (3396 K) Atomradius: 176 pm
Dichte: 8,31 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 9×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 9 2 6 2
Name Nach dem schwedischen Ort Ytterby.
Entdeckung 1843 trennte Mosander Yttriumoxid, Terbiumoxid und
Erbiumoxid voneinander. Verworrene Entdeckungsgeschichte
mit vielen Verwechslungen und falschen Schlüssen. 1906
genaue Klärung durch Urbain.
Eigenschaften Blaugraues Seltenerdmetall.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat bzw.
Phosphat, im Gadolinit, Samarskit, Cerit, Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; in Röntgenschirmen und
Fluoreszenzlampen.
Isotope 159Tb (100%)
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Dysprosium
162,50 u

66 Dy
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1407 °C (1680 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 2335 °C (2608 K) Atomradius: 175 pm
Dichte: 8,559 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 4.2×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 10 2 6 2
Name Nach »dysprosodos«, griech. unzugänglich.
Entdeckung 1886 von Lecoq de Boisbaudran entdeckt. Als Metall in reiner
Form erstmals 1906 von Urbain dargestellt.
Eigenschaften Seltenerdmetall; Dy(III)-Verbindungen vorwiegend gelb,
Dy(IV)-Verbindungen orangegelb.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat bzw.
Phosphat, im Gadolinit, Xenotim, Cerit, Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; in Legierungen für den Flugzeugbau; in
optischen Speichern und Permanentmagneten.
Isotope 156Dy(0,06%), 158Dy (0,10%), 160Dy (2,34%), 161Dy
(18,9%), 162Dy (25,5%), 163Dy (24,9%), 164Dy (28,2%)
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Holmium
164,93032 u

67 Ho
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1470 °C (1743 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 2720 °C (2993 K) Atomradius: 174 pm
Dichte: 8,78 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 11 2 6 2
Name Benannt nach Stockholm.
Entdeckung 1878/79 von Soret entdeckt (spektroskopische Untersuchung
der »Erbinerde«). Soret nannte das entdeckte Element »X«.
1879 stellte Cleve etwas Salz des neuen Elementes her und
gab dem Element seinen heutigen Namen.
Eigenschaften Silbergraues Seltenerdmetall; Salze bräunlich-gelb.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat bzw.
Phosphat, im Gadolinit, Cerit, Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall.
Isotope 165Ho (100%)
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Erbium
167,259 u

68 Er
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1522 °C (1795 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 2510 °C (2783 K) Atomradius: 173 pm
Dichte: 9,045 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 12 2 6 2
Name Nach dem schwedischen Ort Ytterby.
Entdeckung 1843 trennte Mosander Yttriumoxid, Terbiumoxid und
Erbiumoxid voneinander. Verworrene Entdeckungsgeschichte
mit vielen Verwechslungen und falschen Schlüssen. 1906
genaue Klärung durch Urbain.
Eigenschaften Seltenerdmetall; Salze tiefrosa.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat bzw.
Phosphat, im Gadolinit, Xenotim, Cerit, Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall; in Vanadiumstahl; zur Glasfärbung.
Isotope 162Er(0,14%), 164Er (1,61%), 166Er (33,6%), 167Er
(22,95%), 168Er (26,8%), 170Er (14,9%)
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Thulium
168,93421 u

69 Tm
Lanthanoide
6. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+2)


Schmelztemperatur: 1545 °C (1818 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: 1947 °C (2220 K) Atomradius: 172 pm
Dichte: 9,33 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–5 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 13 2 6 2
Name Benannt nach Thule (Grönland).
Entdeckung 1879 von Cleve spektralanalytisch in der Erbium-Fraktion von
Seltenen Erden entdeckt. Reines Thuliumoxid wurde erstmals
1911 erhalten.
Eigenschaften Silberweißes Seltenerdmetall; Salze blassgrün.
Vorkommen Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen als Silicat bzw.
Phosphat, im Gadolinit, Xenotim, Cerit, Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall.
Isotope 169Tm (100%)
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Ytterbium
173,04 u

70 Yb
Lanthanoide
6. Periode
_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+2)


Schmelztemperatur: 819 °C (1092 K) Elektronegativität: 1,1
Siedetemperatur: 1194 °C (1467 K) Atomradius: 194 pm
Dichte: 6,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 3×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 2
Name Nach dem schwedischen Ort Ytterby.
Entdeckung 1907 von Auer von Welsbach bei der Auftrennung Seltener
Erden gefunden.
Eigenschaften Graues Seltenerdmetall; Salze farblos.
Vorkommen VORKOMMEN: Zusammen mit den anderen Seltenerdmetallen
als Silicat bzw. Phosphat, im Gadolinit, Xenotim, Cerit,
Monazit, Orthit u.a.
Verwendung Im Cer-Mischmetall.
Isotope 168Yb (0,13%), 170Yb (3,05%), 171Yb (14,3%), 172Yb
(21,9%), 173Yb (16,12%), 174Yb (31,8%), 176Yb (12,7%)
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Werner Thums Original


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Actinoide
Bezeichnung für die 14
Elemente Actinium (89),
Thorium (90),
Protactinium (91),
Uran (92),
Neptunium (93),
Plutonium (94),
Americium (95),
Curium (96),
Berkelium (97),
Californium (98),
Einsteinium (99),
Fermium (100),
Mendelevium (101) und
Nobelium (102). Die auf
Uran folgenden Elemente
werden auch als
Transurane bezeichnet.
Auf die Actinoide folgen
die Transactinoide.
Elementart: Metalle Oxidationsstufe(n): **
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 ** 2 6 ** 2
Eigenschaften Alle Actinoide sind Metalle. Sie sind ausnahmslos
radioaktiv und extrem giftig. Beim Arbeiten mit
diesen Elementen müssen ganz spezielle
Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Von den
Actinoiden bis zur Ordnungszahl 100 sind heute solche
Mengen verfügbar, die es ermöglichen ihre chemischen
Eigenschaften zu untersuchen.
Der Bau der Elektronenhülle zeigt Parallelen zu den
Lanthanoiden: Die Außenschale ist mit jeweils 2 Elektronen
besetzt. Der Einbau neu hinzukommender Elektronen erfolgt
meist in die drittäußerste Schale (5f-Niveau), bei einigen auch
in die zweitäußerste Schale (6d-Niveau). Die leichteren
Actinoide (Ac bis Am) sind in ihrem Verhalten weniger mit den
entsprechenden Elementen der Lanthanoide verwandt als die
schwereren (ab Cm).
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Actinium
227,03 u

89 Ac
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: 1050 °C (1323 Elektronegativität: 1,1
K)
Siedetemperatur: 3300 °C (3573 K) Atomradius: 188 pm
Dichte: 10,07 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 6×10–14 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 6 1 2
Name Von »aktinoeis«, griech. strahlend.
Entdeckung 1899 von Debierne in Pechblenderückständen.
Eigenschaften Radioaktives Metall; chemische Eigenschaften ähneln
denen des Lanthan, ist jedoch stärker basisch; reagiert mit
Wasser unter Hydroxid-Bildung. Zerfällt unter β-Strahlung
in Th-227.
Vorkommen In ganz geringen Mengen in Uranerzen.
Verwendung Ausgangsmaterial für die Herstellung von Francium;
Neutronenquelle.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Redox-Potenziale
Ac ⇔ Ac3+ + 3 e– -2,6 Volt
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Thorium
232,0381 u

90 Th
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +4 (+2, +3)


Schmelztemperatur: 1750 °C (2023 Elektronegativität: 1,3
K)
Siedetemperatur: 4790 °C (5063 K) Atomradius: 180 pm
Dichte: 11,7 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,001 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 6 2 2
Name Benannt nach dem germanischen Gott Thor.
Entdeckung 1828 in dem Mineral Thorit von Berzelius gefunden.
Eigenschaften Silbergraues, weiches, radioaktives Metall; an der Luft bei
Raumtemperatur ziemlich beständig; löslich nur in
rauchender Salpetersäure und Königswasser.
Vorkommen Meist gemeinsam mit den Seltenerdmetallen, z.B. im
Monazit.
Verwendung Legierungsbestandteil von Heizdrähten; Thoriumnitrat
zum Tränken von Gasglühkörpern.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

230Th (≈ 5 × 10-4 %)
232Th (≈ 100 %, α-Strahler, Halbwertszeit 1,405 × 1010
Jahre)
Redox-Potenziale
Th ⇔ Th4+ + 4 e– -1,90 Volt
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Protactinium
[231,03588] u

91 Pa
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +5 (+4)


Schmelztemperatur: 1600 °C (1873 Elektronegativität: 1,4
K)
Siedetemperatur: – Atomradius: 161 pm
Dichte: 15,4 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 9×10–11 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 2 2 6 1 2
Name »Vor dem Actinium« in der radioaktiven Zerfallsreihe.
Entdeckung Lange vor der Entdeckung vorausgesagt. 1917/18 fast
gleichzeitig von Hahn und Meitner in Deutschland sowie
von Soddy, Cranston und Fleck in England in
Uranzerfallsprodukten entdeckt. Bereits 1913 hatten
Fajans und Göhring ein sehr kurzlebiges Nuklid gefunden,
das sie Brevium nannten. Sie konnten jedoch nicht
nachweisen, dass es sich dabei um das Element 91
handelte.
Eigenschaften Glänzend grauweißes, radioaktives Metall; oxidiert an der
Luft nicht. Protactinium ähnelt in seinen chemischen
Eigenschaften mehr den Elementen der Vanadiumgruppe
als den Actinoiden. Pa2O5 ist die beständigste
Protactinium-Verbindung (löslich in Flusssäure, unlöslich
in Salz- und Salpetersäure).
Vorkommen Zerfallsprodukt des Uran, spurenweise in Uranerzen.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

231Pa (≈ 100 %)
234Pa (≈ 10-9 %)
Stabilstes Isotop ist 231Pa mit einer Halbwertszeit von
32500 Jahren.
Redox-Potenziale -2,4 Volt
Pa3+/Pa4+
Pa ⇔ Pa3+ + 3 e– -1,0 Volt
Pa4+/PaO2+ -0,1 Volt
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Uran
238,02891 u

92 U
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +6 (+3, +4, +5)


Schmelztemperatur: 1132,3 °C (1405 Elektronegativität: 1,4
K)
Siedetemperatur: 3818 °C (4091 K) Atomradius: 139 pm
Dichte: 19,1 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 3×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 3 2 6 1 2
Name Benannt nach dem Planeten Uranus.
Entdeckung 1789 von Klaproth in Pechblende entdeckt.
Eigenschaften Silberglänzendes, weiches, radioaktives Metall; bei
normaler Temperatur gegen Luft, Säuren und Laugen recht
beständig; löst sich in verdünnten Säuren bei Erwärmen zu
Uran(IV)-Salzen. Uranverbindungen sind - zusätzlich zu
der von ihnen ausgehenden Radioaktivität - stark giftig,
sie verursachen Nieren- und Leberschäden sowie innere
Blutungen.
Vorkommen Im Monazitsand sowie in Uranpechblende und Carnotit
(vor allem in den USA, Kanada, GUS-Staaten und
Südafrika).
Verbindungen Uranhexafluorid UF6 bildet farblose Kristalle, sublimiert
bei 56 °C und dient als Gas zur Isotopentrennung.
Verwendung Als Kernbrennstoff und zur Kernwaffen-Produktion.
Abgereichertes Uran in "Uranmunition" für
panzerbrechende Geschosse. Uransalze wurden zur
Färbung (gelb, orange, schwarz) von Glas und Keramik
eingesetzt.
Isotope

233U (künstlich, aus Thorium in Hochtemperatur-


Reaktoren, spaltbar),
natürliches Uran:
● 0,006%
234U
● 0,718%
235U (leicht spaltbar, Kernbrennstoff)
● 99,276%
238U (schwer spaltbar, aus 238U entsteht im Reaktor
Plutonium)
angereichertes Uran:
● 96,7%
238U
● 3,3%
235U (für Brennelemente)
'abgebranntes' Uran:
● ca. 95%
238U
● ca. 0,8%
235U
● ca. 0,9 % Plutonium

● ca. 3,2% Spaltprodukte

● ca. 0,1% übrige Actinoide

hochangereichertes Uran:
● mind. 7%
235U
Redox-Potenziale -1,80 Volt
U ⇔ U3+ + 3 e–
U3+ ⇔ U4+ + e– -0,63 Volt
UO2+/UO22+ +0,05 Volt
U4+ + 6 H2O ⇔ UO22+ + 4 H3O+ + 2 e– +0,32 Volt
U4+/UO2+ +0,58 Volt
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Neptunium
[237,05] u

93 Np
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +5 (+3, +4, +6)


Schmelztemperatur: 639 °C (912 K) Elektronegativität: 1,3
Siedetemperatur: 3900 °C (4173 K) Atomradius: 131 pm
Dichte: 19,5 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 4×10–17 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 4 2 6 1 2
Name Benannt nach dem Planeten Neptun.
Entdeckung 1940 von McMillan und Abelson (durch Bestrahlung von
238U mit Neutronen entsteht 239U, dieses geht mit einer
Halbwertszeit von 23 Minuten in 239Np über).
Eigenschaften Silberweißes, radioaktives, nur künstlich darstellbares
Metall. Eigenschaften ähnlich denen des Uran.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
Redox-Potenziale
Np ⇔ Np3+ + 3 e– -1,900 Volt
Np3+/Np4+ -0,16 Volt
Np3+/NpO2+ +0,45 Volt
Np3+/NpO22+ +0,68 Volt
Np4+/NpO2+ +0,74 Volt
Np4+/NpO22+ +0,94 Volt
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Plutonium
[244,06] u

94 Pu
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +4 (+3, +5, +6)


Schmelztemperatur: 641 °C (914 K) Elektronegativität: 1,3
Siedetemperatur: 3232 °C (3505 K) Atomradius: 151 pm
Dichte: 19,7 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 2×10–19 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 6 2 6 2
Name Benannt nach dem Planeten Pluto.
Entdeckung 1940 Synthese von 238Pu durch McMillan, Kennedy und
Wahl (Beschuss von Uranoxid mit Deuterium-Kernen).
239Pu wurde erstmals 1941 von Kennedy, Seaborg, Segré
und Wahl durch Bestrahlung von Uran mit stark
beschleunigten Neutronen hergestellt.
Eigenschaften Silberglänzendes, stark radioaktives Metall; leicht löslich
in Salzsäure, unlöslich in Salpetersäure und konz.
Schwefelsäure. Hochgiftig! Bereits Millionstel Gramm
Plutonium verursachen tödliche Strahlungsschäden. Bei
Aufnahme von Plutonium in den Körper (z.B. durch
Einatmen von plutoniumhaltigem Staub) wird Plutonium in
Lunge, Leber und Knochen abgelagert sowie an das
Blutplasma gebunden. Dies kann zu Lungenkrebs bzw.
Leukämie führen.
Vorkommen In der Natur nur in geringsten Spuren
vorhanden. Durch den Atombombenabwurf
auf Nagasaki (9.8.1945) und durch
oberirdische Kernwaffentests wurden ca.
10 Tonnen Plutonium (239Pu, 240Pu) auf
der Erde abgelagert.

Rauchsäule eines oberirdischen Kernwaffentests.

Verwendung Verwendung als Kernbrennstoff und in Kernwaffen; in


Nuklearbatterien. Für militärische Zwecke wurden bisher
weit über 100 Tonnen Plutonium produziert.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Das wichtige Isotop 239Pu entsteht durch Bestrahlung von


238U mit langsamen Neutronen. Halbwertszeit von 239Pu:
24400 Jahre.
Redox-Potenziale
Pu ⇔ Pu3+ + 3 e– -2,03 Volt
Pu3+/Pu4+ +0,98 Volt
Pu3+/PuO22+ +1,02 Volt
Pu4+/PuO22+ +1,04 Volt
Pu4+/PuO2+ +1,17 Volt
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Americium
[243,06] u

95 Am
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


(+2, +4, +5, +6)
Schmelztemperatur: 994 °C (1267 K) Elektronegativität: 1,3
Siedetemperatur: 2607 °C (2880 K) Atomradius: 173 pm
Dichte: 11,7 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 7 2 6 2
Name Benannt nach Amerika (in Analogie zu Europium).
Entdeckung 1944 durch Seaborg, James und Morgan (Bestrahlung von
Plutonium mit Neutronen)
Eigenschaften Silberweißes, sehr geschmeidiges, radioaktives Metall; nur
künstlich darstellbar; Am(III)-Verbindungen gelblich-
weiß, Am(V) orange, Am(VI) tiefgelb.
Verwendung In der Kristallforschung und in Rauchdetektoren.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
Redox-Potenziale
Am ⇔ Am3+ + 3 e– -2,32 Volt
Am3+/Am4+ +2,44 Volt
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Curium
[247,07] u

96 Cm
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+4, +6)


Schmelztemperatur: 1350 °C (1623 Elektronegativität: 1,2
K)
Siedetemperatur: – Atomradius: 174 pm
Dichte: 13,51 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 7 2 6 1 2
Name Benannt nach Marie und Pierre Curie.
Entdeckung 1944 von Seaborg, James, Morgan und Ghiorso durch
Beschuss von Plutonium mit Helium-Ionen.
Eigenschaften Silberweißes, hartes, sehr stark radioaktives, nur künstlich
darstellbares Metall.
Verwendung Ausgangsmaterial für höhere Transurane. Wärmequelle in
thermoelektrischen Batterien. 244Cm diente als α-
Strahlenquelle in dem an der Universität Mainz entwickelten α-
Proton-Röntgenspektrometer (APXS), das zur chemischen
Analyse der Oberfläche des Planeten Mars eingesetzt wurde.

Juli 1997: Rover »Sojourner« mit APXS-Röntgenspektrometer am Stein »Yogi« auf dem Mars.
Foto: NASA
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Berkelium
[247,07] u

97 Bk
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+4, +6)


Schmelztemperatur: 986 °C (1259 K) Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: — Atomradius: 177 pm
Dichte: 13,25 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 9 2 6 2
Name Benannt nach der Universitätsstadt Berkeley in Kalifornien.
Entdeckung Von Thompson, Ghiorso und Seaborg durch Bestrahlung von
241Am mit α−Teilchen hergestellt.

Eigenschaften Stark radioaktives, nur künstlich darstellbares Metall. Entsteht


in geringen Mengen in Kernreaktoren. Wird bei Aufnahme in
den Körper bevorzugt in die Knochensubstanz eingebaut.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Californium
[251,08] u

98 Cf
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+4)


Schmelztemperatur: 900 °C (1173 K) Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: – Atomradius: 186 pm
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 10 2 6 2
Name Benannt nach dem US-Bundesstaat Kalifornien.
Entdeckung 1950 von Thompson, Street jr., Ghiorso und Seaborg durch
Beschuss von Curium mit α−Teilchen.
Eigenschaften Stark radioaktives, nur künstlich darstellbares Metall. 1950
erstmals in minimalen Mengen durch Beschuss von Curium
mit α−Strahlen hergestellt.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.

Die meisten Cf-Isotope sind α−Strahler.


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Einsteinium
[252,08] u

99 Es
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: – Atomradius: 186 pm
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 11 2 6 2
Name Benannt nach Albert Einstein.
Entdeckung 1952 bei der Untersuchung von Rückständen einer
thermonuklearen Explosion im Pazifik (Operation »Mike«) von
einer US-amerikanischen Forschergruppe entdeckt.
Eigenschaften Radioaktives Metall, nur künstlich darstellbar.
Herstellung 1954 auch durch Beschuss von 238U mit energiereichen
Stickstoffkernen hergestellt. Herstellung ebenfalls möglich
durch Langzeitbestrahlung von 239Pu mit Neutronen hoher
Energie.
Verwendung 253Es als Ausgangsmaterial für die Erzeugung von
Mendelevium.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Fermium
[257,10] u

100 Fm
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 12 2 6 2
Name Benannt nach dem Physiker Enrico Fermi.
Entdeckung 1953 bei der Untersuchung von Rückständen einer
thermonuklearen Explosion im Pazifik (Operation »Mike«) von
einer US-amerikanischen Forschergruppe entdeckt (ca. 200
Atome).
Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives, nur künstlich darstellbares Metall.
Verwendung Als tragbare Quelle für γ-Strahlung.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Mendelevium
[258,10] u

101 Md
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +3 (+2)


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 13 2 6 2
Name Benannt zu Ehren von Dimitri Iwanowitsch Mendelejew.
Entdeckung 1955 von Ghiorso, Harvey, Choppin, Thompson und Seaborg
durch Beschuss von Einsteinium (253Es) mit Helium-Kernen
hergestellt.
Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives, nur künstlich darstellbares Metall.
Halbwertszeit 30 Minuten.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Nobelium
[259,10] u

102 No
Actinoide
7. Periode

_______________

Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+3)


Schmelztemperatur: – Elektronegativität: 1,3
Siedetemperatur: – Atomradius: –
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: künstlich
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 2
Name Benannt zu Ehren von Alfred Nobel.
Entdeckung 1957 berichtet eine Arbeitsgruppe aus dem Stockholmer
Nobel-Institut für Physik, das Element 102 durch Beschuss
von 244Cm mit 13C-Kernen erhalten zu haben. Diese Mitteilung
wird angezweifelt. 1958 stellen Ghiorso, Sikkeland, Walton
und Seaborg 254No durch Beschuss von 246Cm mit 12C-Kernen
her. 1963 erzeugen Fljorow und Mitarbeiter 256No durch
Beschuss von 238U mit 22Ne-Kernen.
Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives, nur künstlich darstellbares Metall.
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
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Wärmeleitfähigkeit
(Wärmeleitzahl λ)
Die Wärmeleitfähigkeit ist eine Maßzahl für die Wärmeleitung
in einem homogenen Körper. Sie hat die Maßeinheit W/m×K
bzw. W/cm×K. Mit steigender Temperatur wächst auch die
Wärmeleitfähigkeit. Sie ist meist nur wenig vom Druck
abhängig. Metalle haben die größte, Gase die niedrigste
Wärmeleitfähigkeit. Bei Festkörpern, insbesondere bei den
Metallen, gibt es eine enge Beziehung zur elektrischen
Leitfähigkeit. Gute elektrische Leiter sind im Allgemeinen auch
gute Wärmeleiter.
Klicken Sie auf die Begriffe "Elementart", "Element", "Symbol", "Ordnungszahl" bzw. "Wärmeleitfähigkeit",
um die Sortierreihenfolge der angezeigten Daten zu ändern.

Element- Element Symbol Ordnungs- Wärmeleitfähigkeit


art zahl (W/m×K)
bei 300 Kelvin (27 °C)
M Actinium Ac 89 12
M Aluminium Al 13 237
M Americium Am 95 10
H Antimon Sb 51 24,3
E Argon Ar 18 0,0177
H Arsen As 33 50
M Astat At 85 1,7
M Barium Ba 56 18,4
M Berkelium Bk 97 10
M Beryllium Be 4 200
M Bismut Bi 83 7,87
M Blei Pb 82 35,3
M Bohrium Bh 107 –
H Bor B 5 27
N Brom Br 35 0,122
M Cadmium Cd 48 96,8
M Caesium Cs 55 35,9
M Calcium Ca 20 200
M Californium Cf 98 10
M Cer Ce 58 11,4
N Chlor Cl 17 0,0089
M Chrom Cr 24 93,7
M Cobalt Co 27 100
M Curium Cm 96 10
M Dubnium Db 105 –
M Dysprosium Dy 66 10,7
M Einsteinium Es 99 10
M Eisen Fe 26 80,2
M Erbium Er 68 14,3
M Europium Eu 63 13,9
M Fermium Fm 100 10
N Fluor F 9 0,0279
M Francium Fr 87 15
M Gadolinium Gd 64 10,6
M Gallium Ga 31 40,6
H Germanium Ge 32 59,9
M Gold Au 79 317
M Hafnium Hf 72 23
M Hassium Hs 108 –
E Helium He 2 0,152
M Holmium Ho 67 16,2
M Indium In 49 81,6
H Iod I 53 0,449
M Iridium Ir 77 147
M Kalium K 19 102,5
H Kohlenstoff C 6 155
E Krypton Kr 36 0,00949
M Kupfer Cu 29 401
M Lanthan La 57 13,5
M Lawrencium Lr 103 10
M Lithium Li 3 84,7
M Lutetium Lu 71 16,4
M Magnesium Mg 12 156
M Mangan Mn 25 7,82
M Meitnerium Mt 109 –
M Mendelevium Md 101 10
M Molybdän Mo 42 138
M Natrium Na 11 141
M Neodym Nd 60 16,5
E Neon Ne 10 0,0493
M Neptunium Np 93 6,3
M Nickel Ni 28 90,7
M Niob Nb 41 53,7
M Nobelium No 102 10
M Osmium Os 76 87,6
M Palladium Pd 46 71,8
H Phosphor P 15 0,235
M Platin Pt 78 71,6
M Plutonium Pu 94 6,74
M Polonium Po 84 20
M Praseodym Pr 59 12,5
M Promethium Pm 61 17,9
M Protactinium Pa 91 47
M Quecksilber Hg 80 8,34
M Radium Ra 88 18,6
E Radon Rn 86 0,00364
M Rhenium Re 75 47,9
M Rhodium Rh 45 150
M Rubidium Rb 37 58,2
M Ruthenium Ru 44 117
M Rutherfordium Rf 104 –
M Samarium Sm 62 13,3
N Sauerstoff O 8 0,2674
M Scandium Sc 21 15,8
N Schwefel S 16 0,269
M Seaborgium Sg 106 –
H Selen Se 34 2,04
M Silber Ag 47 429
H Silicium Si 14 148
N Stickstoff N 7 0,02598
M Strontium Sr 38 35,3
M Tantal Ta 73 57,5
M Technetium Tc 43 50,6
H Tellur Te 52 2,35
M Terbium Tb 65 11,1
M Thallium Tl 81 46,1
M Thorium Th 90 54
M Thulium Tm 69 16,8
M Titan Ti 22 21,9
M Uran U 92 27,6
M Vanadium V 23 30,7
N Wasserstoff H 1 0,1815
M Wolfram W 74 174
E Xenon Xe 54 0,00569
M Ytterbium Yb 70 34,9
M Yttrium Y 39 17,2
M Zink Zn 30 116
M Zinn Sn 50 66,6
M Zirkonium Zr 40 22,7
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chemie-master.de: Das Periodensystem der Elemente


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Elektronegativität
und
Bindungsarten
Die Fähigkeit eines Atomkerns,
Elektronenpaare in einer
Atombindung an sich zu ziehen,
nennt man Elektronegativität
(EN). Man kann aufgrund der
Differenz der Elektronegativitätswerte
(∆EN) abschätzen, welche Art von
Bindung zwei Atome eingehen
werden. Je größer ∆EN, umso polarer
wird die Bindung. Der Grenzwert
(∆EN = 1,7) ist ein durch
Experimente gewonnener
Erfahrungswert. Die Übergänge
zwischen Atom- und Ionenbindung
sind nicht scharf begrenzt, sondern
fließend.

Element 1 auswählen: Element 2 auswählen: ∆EN ≥ 1,7


Name Symbol Name Symbol Ionenbindung

∆EN < 1,7


Konzept: Werner Thum, Programmierung: Tristan Himmelreich
polare Atombindung
(Es werden die EN-Werte nach Pauling verwendet.)

∆EN = 0
reine Atombindung

Bindungsart bei Metallen


Metallbindung
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Elektrische
Leitfähigkeit
Die elektrische
Leitfähigkeit
Als Maßeinheit für die elektrische
Leitfähigkeit ist Siemens (S) pro
Meter (m) festgelegt:
1 × S/m = 1/(Ω × m). Bei
Festkörpern, insbesondere bei den
Metallen, gibt es eine enge
Beziehung zwischen elektrischer
Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit.
Gute elektrische Leiter sind im
Allgemeinen auch gute Wärmeleiter.

Spezifischer elektrischer
Widerstand ρ
Der spezifische Widerstand ρ
(griechischer Buchstabe "rho") gibt
für ein bestimmtes Leitermaterial an,
wie groß der Widerstandswert R
(gemessen in Ω) für einen 1 Meter
langen Leiter mit einem
Leiterquerschnitt von 1 mm2 bei
20°C (293 K) ist.
Klicken Sie auf die Begriffe "Elementart", "Element", "Symbol", "Ordnungszahl", "Elektrische Leitfähigkeit"
bzw. "Spezifischer elektrischer Widerstand", um die Sortierreihenfolge der angezeigten Daten zu ändern.

Element- Element Symbol Ordnungs- Elektrische Spezifischer


art zahl Leitfähigkeit elektrischer
(106 S/m) Widerstand
(10-8 Ω×m)
(bei 293 Kelvin )

M Silber Ag 47 62,89 1,59


M Kupfer Cu 29 59,77 1,67
M Gold Au 79 42,55 2,35
M Aluminium Al 13 37,66 2,66
M Calcium Ca 20 29,15 3,43
M Beryllium Be 4 23,81 4,20
M Magnesium Mg 12 22,62 4,42
M Rhodium Rh 45 22,17 4,51
M Natrium Na 11 21,50 4,65
M Molybdän Mo 42 19,20 5,20
M Iridium Ir 77 18,83 5,31
M Wolfram W 74 17,69 5,65
M Zink Zn 30 16,90 5,92
M Cobalt Co 27 16,02 6,24
M Nickel Ni 28 14,60 6,85
M Cadmium Cd 48 13,30 7,50
M Kalium K 19 13,14 7,61
M Ruthenium Ru 44 13,12 7,62
M Osmium Os 76 12,31 8,12
M Indium In 49 11,94 8,37
M Lithium Li 3 11,69 8,55
M Eisen Fe 26 10,29 9,71
M Platin Pt 78 9,48 10,54
M Palladium Pd 46 9,24 10,82
M Zinn Sn 50 9,09 11,00
M Blei Pb 82 5,2 19,2
M Strontium Sr 38 5 20
H Kohlenstoff C 6 3 33
(Grafit, parallel zu den
Schichten)
M Quecksilber Hg 80 1,1 94,1
H Kohlenstoff(Retortenkohle) C 6 0,02 5.000
H Kohlenstoff C 6 0,0005 200.000
(Grafit, senkrecht zu den
Schichten)
H Germanium Ge 32 0,00000189 53.000.000
H Silicium Si 14 0,000000435 230.000.000
H Kohlenstoff C 6 0,0000000001 1012
(Diamant)
N Schwefel S 16 10-22 ca. 1024
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Elektrische
Leitfähigkeit
Die elektrische
Leitfähigkeit
Als Maßeinheit für die elektrische
Leitfähigkeit ist Siemens (S) pro
Meter (m) festgelegt:
1 × S/m = 1/(Ω × m). Bei
Festkörpern, insbesondere bei den
Metallen, gibt es eine enge
Beziehung zwischen elektrischer
Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit.
Gute elektrische Leiter sind im
Allgemeinen auch gute Wärmeleiter.

Spezifischer elektrischer
Widerstand ρ
Der spezifische Widerstand ρ
(griechischer Buchstabe "rho") gibt
für ein bestimmtes Leitermaterial an,
wie groß der Widerstandswert R
(gemessen in Ω) für einen 1 Meter
langen Leiter mit einem
Leiterquerschnitt von 1 mm2 bei
20°C (293 K) ist.
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art zahl Leitfähigkeit elektrischer
(106 S/m) Widerstand
(10-8 Ω×m)
(bei 293 Kelvin )

M Aluminium Al 13 37,66 2,66


M Beryllium Be 4 22,81 4,20
M Blei Pb 82 5,2 19,2
M Cadmium Cd 48 12,30 7,50
M Calcium Ca 20 29,15 2,43
M Cobalt Co 27 16,02 6,24
M Eisen Fe 26 10,29 9,71
H Germanium Ge 32 0,00000189 53.000.000
M Gold Au 79 42,55 2,35
M Indium In 49 11,94 8,37
M Iridium Ir 77 18,83 5,31
M Kalium K 19 12,14 7,61
H Kohlenstoff C 6 3 33
(Grafit, parallel zu den
Schichten)
H Kohlenstoff(Retortenkohle) C 6 0,02 5.000
H Kohlenstoff C 6 0,0005 200.000
(Grafit, senkrecht zu den
Schichten)
H Kohlenstoff C 6 0,0000000001 1.000.000.000.000
(Diamant)
M Kupfer Cu 29 59,77 1,67
M Lithium Li 3 11,69 8,55
M Natrium Na 11 21,50 4,65
M Magnesium Mg 12 22,62 4,42
M Molybdän Mo 42 19,20 5,20
M Nickel Ni 28 14,60 6,85
M Osmium Os 76 12,31 8,12
M Palladium Pd 46 9,24 10,82
M Platin Pt 78 9,48 10,54
M Quecksilber Hg 80 1,1 94,1
M Rhodium Rh 45 22,17 4,51
M Ruthenium Ru 44 12,12 7,62
N Schwefel S 16 10-22 ca. 1024
M Silber Ag 47 62,89 1,59
H Silicium Si 14 0,000000435 230.000.000
M Strontium Sr 38 5 20
M Wolfram W 74 17,69 5,65
M Zink Zn 30 16,90 5,92
M Zinn Sn 50 9,09 11,00
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Elektrische
Leitfähigkeit
Die elektrische
Leitfähigkeit
Als Maßeinheit für die elektrische
Leitfähigkeit ist Siemens (S) pro
Meter (m) festgelegt:
1 × S/m = 1/(Ω × m). Bei
Festkörpern, insbesondere bei den
Metallen, gibt es eine enge
Beziehung zwischen elektrischer
Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit.
Gute elektrische Leiter sind im
Allgemeinen auch gute Wärmeleiter.

Spezifischer elektrischer
Widerstand ρ
Der spezifische Widerstand ρ
(griechischer Buchstabe "rho") gibt
für ein bestimmtes Leitermaterial an,
wie groß der Widerstandswert R
(gemessen in Ω) für einen 1 Meter
langen Leiter mit einem
Leiterquerschnitt von 1 mm2 bei
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Element- Element Symbol Ordnungs- Elektrische Spezifischer


art zahl Leitfähigkeit elektrischer
(106 S/m) Widerstand
(10-8 Ω×m)
(bei 293 Kelvin )

M Aluminium Al 13 37,66 2,66


M Silber Ag 47 62,89 1,59
M Gold Au 79 42,55 2,35
M Beryllium Be 4 22,81 4,20
H Kohlenstoff C 6 3 33
(Grafit, parallel zu den
Schichten)
H Kohlenstoff(Retortenkohle) C 6 0,02 5000
H Kohlenstoff C 6 0,0005 200000
(Grafit, senkrecht zu den
Schichten)
H Kohlenstoff C 6 0,0000000001 1 000 000 000 000
(Diamant)
M Calcium Ca 20 29,15 2,43
M Cadmium Cd 48 12,30 7,50
M Cobalt Co 27 16,02 6,24
M Kupfer Cu 29 59,77 1,67
M Eisen Fe 26 10,29 9,71
H Germanium Ge 32 0,00000189 53000000
M Quecksilber Hg 80 1,1 94,1
M Indium In 49 11,94 8,37
M Iridium Ir 77 18,83 5,31
M Kalium K 19 12,14 7,61
M Lithium Li 3 11,69 8,55
M Natrium Na 11 21,50 4,65
M Magnesium Mg 12 22,62 4,42
M Molybdän Mo 42 19,20 5,20
M Nickel Ni 28 14,60 6,85
M Osmium Os 76 12,31 8,12
M Blei Pb 82 5,2 19,2
M Palladium Pd 46 9,24 10,82
M Platin Pt 78 9,48 10,54
M Rhodium Rh 45 22,17 4,51
M Ruthenium Ru 44 12,12 7,62
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H Silicium Si 14 0,000000435 230.000.000
M Zinn Sn 50 9,09 11,00
M Strontium Sr 38 5 20
M Wolfram W 74 17,69 5,65
M Zink Zn 30 16,90 5,92
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Elektrische
Leitfähigkeit
Die elektrische
Leitfähigkeit
Als Maßeinheit für die elektrische
Leitfähigkeit ist Siemens (S) pro
Meter (m) festgelegt:
1 × S/m = 1/(Ω × m). Bei
Festkörpern, insbesondere bei den
Metallen, gibt es eine enge
Beziehung zwischen elektrischer
Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit.
Gute elektrische Leiter sind im
Allgemeinen auch gute Wärmeleiter.

Spezifischer elektrischer
Widerstand ρ
Der spezifische Widerstand ρ
(griechischer Buchstabe "rho") gibt
für ein bestimmtes Leitermaterial an,
wie groß der Widerstandswert R
(gemessen in Ω) für einen 1 Meter
langen Leiter mit einem
Leiterquerschnitt von 1 mm2 bei
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art zahl Leitfähigkeit elektrischer
(106 S/m) Widerstand
(10-8 Ω×m)
(bei 293 Kelvin )

M Lithium Li 3 11,69 8,55


M Beryllium Be 4 23,81 4,20
H Kohlenstoff C 6 0,0000000001 1.000.000.000.000
(Diamant)
H Kohlenstoff C 6 0,0005 200.000
(Grafit, senkrecht zu den
Schichten)
H Kohlenstoff(Retortenkohle) C 6 0,02 5.000
H Kohlenstoff C 6 3 33
(Grafit, parallel zu den
Schichten)
M Natrium Na 11 21,50 4,65
M Magnesium Mg 12 22,62 4,42
M Aluminium Al 13 37,66 2,66
H Silicium Si 14 0,000000435 230.000.000
N Schwefel S 16 10-22 ca. 1024
M Kalium K 19 13,14 7,61
M Calcium Ca 20 29,15 3,43
M Eisen Fe 26 10,29 9,71
M Cobalt Co 27 16,02 6,24
M Nickel Ni 28 14,60 6,85
M Kupfer Cu 29 59,77 1,67
M Zink Zn 30 16,90 5,92
H Germanium Ge 32 0,00000189 53.000.000
M Strontium Sr 38 5 20
M Molybdän Mo 42 19,20 5,20
M Ruthenium Ru 44 13,12 7,62
M Rhodium Rh 45 22,17 4,51
M Palladium Pd 46 9,24 10,82
M Silber Ag 47 62,89 1,59
M Cadmium Cd 48 13,30 7,50
M Indium In 49 11,94 8,37
M Zinn Sn 50 9,09 11,00
M Wolfram W 74 17,69 5,65
M Osmium Os 76 12,31 8,12
M Iridium Ir 77 18,83 5,31
M Platin Pt 78 9,48 10,54
M Gold Au 79 42,55 2,35
M Quecksilber Hg 80 1,1 94,1
M Blei Pb 82 5,2 19,2
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Elektrische
Leitfähigkeit
Die elektrische
Leitfähigkeit
Als Maßeinheit für die elektrische
Leitfähigkeit ist Siemens (S) pro
Meter (m) festgelegt:
1 × S/m = 1/(Ω × m). Bei
Festkörpern, insbesondere bei den
Metallen, gibt es eine enge
Beziehung zwischen elektrischer
Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit.
Gute elektrische Leiter sind im
Allgemeinen auch gute Wärmeleiter.

Spezifischer elektrischer
Widerstand ρ
Der spezifische Widerstand ρ
(griechischer Buchstabe "rho") gibt
für ein bestimmtes Leitermaterial an,
wie groß der Widerstandswert R
(gemessen in Ω) für einen 1 Meter
langen Leiter mit einem
Leiterquerschnitt von 1 mm2 bei
20°C (293 K) ist.
Klicken Sie auf die Begriffe "Elementart", "Element", "Symbol", "Ordnungszahl", "Elektrische Leitfähigkeit"
bzw. "Spezifischer elektrischer Widerstand", um die Sortierreihenfolge der angezeigten Daten zu ändern.

Element- Element Symbol Ordnungs- Elektrische Spezifischer


art zahl Leitfähigkeit elektrischer
(106 S/m) Widerstand
(10-8 Ω×m)
(bei 293 Kelvin )

N Schwefel S 16 10-22 ca. 1024


H Kohlenstoff C 6 0,0000000001 1.000.000.000.000
(Diamant)
H Silicium Si 14 0,000000435 230.000.000
H Germanium Ge 32 0,00000189 53.000.000
H Kohlenstoff C 6 0,0005 200.000
(Grafit, senkrecht zu den
Schichten)
H Kohlenstoff(Retortenkohle) C 6 0,02 5.000
M Quecksilber Hg 80 1,1 94,1
H Kohlenstoff C 6 3 33
(Grafit, parallel zu den
Schichten)
M Strontium Sr 38 5 20
M Blei Pb 82 5,2 19,2
M Zinn Sn 50 9,09 11,00
M Palladium Pd 46 9,24 10,82
M Platin Pt 78 9,48 10,54
M Eisen Fe 26 10,29 9,71
M Lithium Li 3 11,69 8,55
M Indium In 49 11,94 8,37
M Osmium Os 76 12,31 8,12
M Ruthenium Ru 44 13,12 7,62
M Kalium K 19 13,14 7,61
M Cadmium Cd 48 13,30 7,50
M Nickel Ni 28 14,60 6,85
M Cobalt Co 27 16,02 6,24
M Zink Zn 30 16,90 5,92
M Wolfram W 74 17,69 5,65
M Iridium Ir 77 18,83 5,31
M Molybdän Mo 42 19,20 5,20
M Natrium Na 11 21,50 4,65
M Rhodium Rh 45 22,17 4,51
M Magnesium Mg 12 22,62 4,42
M Beryllium Be 4 23,81 4,20
M Calcium Ca 20 29,15 3,43
M Aluminium Al 13 37,66 2,66
M Gold Au 79 42,55 2,35
M Kupfer Cu 29 59,77 1,67
M Silber Ag 47 62,89 1,59
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The file http://www.chemie-master.de/pdf/acrobat/elem1_2.pdf is a secure document that has been
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Deuterium
(Schwerer Wasserstoff)

2,0141018 u

1D
I. Hauptgruppe
1. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

⇒ Vgl. Protium 1H und Tritium, T (Überschwerer Wasserstoff)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -1, +1


Schmelztemperatur: -254,6 °C (19 K) Elektronegativität: 2,1
Siedetemperatur: -249,7 °C (23 K) Atomradius: 30 pm
Dichte: 0,0001798 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 1,3×10–4 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise

(Atom)

(Molekül D2)
Name Von »deuteros«, griech. das Zweite.
Entdeckung 1931 von Urey, Brickwedde und Murphy im Rückstand nach
länger andauerndem Verdampfen von flüssigem Wasserstoff
gefunden.
Eigenschaften Isotop des Wasserstoffs (Schwerer Wasserstoff) mit einem
Proton und einem Neutron im Kern. Gleiche chemische
Reaktionen wie normaler Wasserstoff, jedoch in etwas
verringerter Geschwindigkeit. Deuteriumoxid (Schweres
Wasser) D2O: Schmelzpunkt D2O +3,82 °C, Siedepunkt
101,42 °C, Dichte 1,105 g/cm3, in größerer Konzentration
giftig wegen verminderter Lösefähigkeit. Halbschweres
Wasser ist HDO.
Vorkommen Deuterium ist als D2O bzw. HDO im normalen Wasser
enthalten (Verhältnis D2O zu Wasser 1:6000 - HDO als D2O
berechnet). Ein Kubikmeter Meerwasser enthält 34 g
Deuterium.
Herstellung Schweres Wasser reichert sich im Rückstand der Elektrolyse
wässriger Lösungen an.
Verwendung In Chemie und Biologie zur Aufklärung von
Reaktionsabläufen; Lithium-6-deuterid 6LiD als
thermonuklearer Sprengstoff in der Wasserstoffbombe.
Kernreaktionen:
1) 6Li + n → He + T
2) T + D → He + n
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Tritium
(Überschwerer
Wasserstoff

3,016049 u

1T
I. Hauptgruppe
1. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)

⇒ Vgl. Protium 1H und Deuterium 2H, D (Schwerer Wasserstoff)

Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -1, +1


Schmelztemperatur: — Elektronegativität: 2,1
Siedetemperatur: — Atomradius: 30 pm
Dichte: 0,000269 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 10–13 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
1
Schalenmodell Lewis-Schreibweise

(Atom)

(Molekül T2)
Name Von »tritos«, griech. das Dritte.
Entdeckung Im Labor erstmals 1934 von dem australischen Physiker
Oliphant hergestellt.
Eigenschaften Isotop des Wasserstoffs (Überschwerer Wasserstoff) mit
einem Proton und zwei Neutronen im Kern. Tritiumoxid
(Überschweres Wasser) T2O hat einen Schmelzpunkt von
4,5 °C.
Vorkommen 1 Tritium-Atom auf 1017 normale Wasserstoff-Atome.
Gesamtmenge auf der Erde ca. 1,8 kg. Entsteht in den
obersten Schichten der Atmosphäre durch die Höhenstrahlung
(N + n → C + T). Künstlich durch Neutronenbeschuss von
Lithium-6: 6Li + n → He + T. Seit 1954 wurden durch
Kernwaffenversuche größere Mengen Tritium erzeugt, die sich
in der Erdatmosphäre verteilt haben. Der Tritiumgehalt von
Regen- und Oberflächenwasser ist daher höher als die
natürliche Tritiumkonzentration.
Verwendung Tritiumhaltiges Zinksulfid in Leuchtzifferuhrblättern.
Isotope Im Gegensatz zu Deuterium radioaktiv (β-Strahlung
von relativ
geringer Energie, Halbwertszeit 12,262 Jahre).
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Modifikationen
des
Kohlenstoffs
Diamant
Grafit
Fulleren C60
Fulleren C70
Zurück zur Hauptseite Kohlenstoff

Diamant Grafit
Fulleren C60 Fulleren C70
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Disauerstoff O2
Vergleiche auch: Ozon
Zurück zur Hauptseite Sauerstoff
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Ozon O3
(Trisauerstoff)
Vergleiche auch: Disauerstoff
Zurück zur Hauptseite Sauerstoff
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Transactinoide
Bezeichnung für die sich an
die Actinoide anschließenden
chemischen Elemente mit
den Ordnungszahlen
103–121: Lawrencium,
Rutherfordium, Dubnium,
Seaborgium, Bohrium,
Hassium, Meitnerium,
Element 110, Element 111,
Element 112 usw.
Elementart: Metalle Oxidationsstufe(n): **
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10 14 2 6 ** 2
Eigenschaften Alle Transactinoide sind künstlich durch Kernreaktionen
erzeugt, z. T. nur in einer Menge von wenigen Atomen. Die
chemischen Eigenschaften und das physikalische Verhalten
sind daher zum großen Teil nicht untersucht.