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Zwanzigster Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung

St. Nikolaikirche, Potsdam, 2. Oktober 2010

Rede des amerikanischen Botschafters in Deutschland, Philip D. Murphy

Es gilt das gesprochene Wort!

Frau Generalsuperintendentin Asmus,

Herr Oberbürgermeister Jakobs ,

Herr Oberbürgermeister Nimptsch,

Herr Geywitz,

Herr Staatssekretär Prof. Schroeder,

Herr Wiede,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

es ist mir eine große Ehre, am Vorabend des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung
mit Ihnen die Leistungen Deutschlands und seiner Menschen zu feiern. Es ist eine besondere
Ehre, an der jährlichen Gedenkfeier hier in der St. Nikolaikirche in Potsdam teilzunehmen. Diese
und andere Kirchen in Ostdeutschland spielten bei den geschichtlichen Ereignissen, die 1989
zum Fall der Mauer, ein Jahr später zur deutschen Einheit und schließlich zum Ende des Kalten
Krieges führten, der über Jahrzehnte die internationale Landschaft prägte, eine wichtige Rolle.

Potsdam ist auch aus anderen Gründen bedeutend. Im Frühjahr und Sommer 1945, in den
Wochen und Monaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, handelten die Staats- und
Regierungschefs der alliierten Mächte die Bedingungen dessen aus, was sie als ihre Rechte und
Pflichten in einem besiegten Deutschland erachteten. Viele dieser Nachkriegstreffen fanden in
Berlin und hier in Potsdam statt.

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In den Wochen und Monaten nach dem Mauerfall im November 1989 trafen sich die vier
Siegermächte des Zweiten Weltkriegs, Großbritannien, Frankreich, die Sowjetunion und die
Vereinigten Staaten – diesmal allerdings unter Einbeziehung der beiden deutschen Staaten –, um
das weitere Vorgehen zu besprechen und zu helfen, die externen Auswirkungen der deutschen
Vereinigung zu lenken.

In den ersten Monaten dieses Jahres, dieses Jahres der Veränderungen wurde der Zeitraum bis zu
einer Vereinigung noch in Jahren und nicht in Monaten bemessen. Erinnern Sie sich nur daran,
dass Bundeskanzler Helmut Kohl nur ein Jahr zuvor, nach seinem Besuch in Moskau im Herbst
1988, gefragt wurde, ob Präsident Gorbatschow den Deutschen wohl irgendwann die Einheit
anbieten würde. Und er antwortete: „Ich schreibe keine futuristischen Romane wie H. G. Wells.
Ihre Frage entspringt dem Reich der Fantasie.” Aber es dauerte nicht mehr lange bis der
Bundeskanzler einen Kurs steuern konnte zwischen den Themen der Verhandlungen 1945 in
Potsdam und den Problemen der modernen internationalen Bündnisse bis zu einer
Wiedervereinigung, die die ganze Welt inspirierte. Der Weg zur Einheit war von enormen
Herausforderungen geprägt, aber auch von großen Chancen.

1989 konnte sich Präsident George H. W. Bush wie all seine Vorgänger seit dem Ende des
Zweiten Weltkriegs kaum vorstellen, dass der Kalte Krieg zu Ende gehen könnte, ohne dass
Europa geeint und frei wäre. Es fiel ihm zu, bei der Verwirklichung dieses Versprechens zu
helfen. Das tat er, indem er ruhig, aber konsequent einen Weg der stillen Diplomatie verfolgte,
der darauf abzielte, die deutsche politische Führung zu unterstützen und den Impuls in Richtung
der Einheit zu verstärken. Diese Triebkraft brachte natürlich auch Risiken mit sich. Eine
Verzögerung des diplomatischen Prozesses hätte eine massenhafte Abwanderung aus dem Osten
auslösen können. Ein schlecht geführter Prozess hätte zum Widerstand der Sowjets oder der
Europäer führen können, die sich vor einem vereinten Deutschland fürchteten.

Teil dieses behutsamen diplomatischen Ansatzes von Präsident Bush war seine sehr bewusste
Entscheidung, in dieser historischen Zeit nicht nach Deutschland zu reisen, um, wie er es
ausdrückte, einen Siegestanz auf den Ruinen der Berliner Mauer zu vollführen. Im Dezember
1989 entsandte er jedoch Außenminister James Baker nach Berlin. Außenminister Baker
bekräftigte nochmals, dass die Vereinigten Staaten die Wiedervereinigung unterstützten, solange
dieser Prozess friedlich, demokratisch und unter Achtung der legitimen Bedürfnisse aller

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Beteiligten im neuen Europa abliefe. Bei diesem Besuch in Berlin fuhr Baker auch über die
Glienicker Brücke nach Potsdam zu bedeutsamen Treffen mit wichtigen Persönlichkeiten der
DDR. Er war der erste und zugleich der letzte amerikanische Außenminister, der die DDR
besuchte. Er sah führende Politiker, und hier in dieser Kirche traf er auch Geistliche und
Vertreter der Kirchengemeinden und hörte sich ihre Sorgen an. Später erinnerte er sich an die
Eindrücke, die dieser Besuch bei ihm hinterlassen hatte. Er sagte, es sei damals gewesen, als
hätte jemand die Welt von Farbe auf schwarzweiß umgestellt. Die Kleidung, die Häuser, die
Menschen, die Atmosphäre waren grau.

Der letzte amerikanische Botschafter in der DDR, Richard Barkley, ist heute hier bei uns. Auch
Botschafter Barkley hat von seinen Erinnerungen an ein Ostdeutschland berichtet, das im
Vergleich zu anderen Orten, die er besucht hat, grau war. Aber nach Jahren der ideologischen
Teilung, als der Hunger der Ostdeutschen nach Freiheit immer deutlicher wurde, brachte der Sog
der Freiheit und des Wohlstands den Ausdruck und die Aktivität zum Vorschein, die in anderen
Ländern stärker wahrnehmbar waren. Der Zeitpunkt für den Wandel war gekommen.

Inmitten der Umwälzungen von 1989, in dieser wichtigen Phase, standen die Vereinigten Staaten
Deutschland zur Seite. Die Regierung der Vereinigten Staaten gewährleistete, dass ihre
Interessen mit denen eines souveränen, demokratischen Deutschlands abgestimmt würden. Die
Amerikaner waren ebenso begeistert. Auch sie standen den Deutschen zur Seite, als es darum
ging, ihre politische Führung zu wählen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

In den vergangenen 20 Jahren haben die Deutschen enorm viel erreicht. Die Bundesrepublik
Deutschland ist – im Osten wie im Westen – deutlich farbenfroher, aber auch widersprüchlicher
und vielfältiger geworden. Es gibt vermutlich zwischen Nord und Süd, zwischen Stadt und Land,
zwischen Berlin und München ebenso viele Unterschiede wie zwischen Ost- und
Westdeutschland.

In einem umfassenderen, internationalen Kontext betrachtet, hat die Bundesrepublik Deutschland


geholfen, die Länder Mittel- und Osteuropas in die Europäische Union und die transatlantische
Sicherheitsarchitektur der NATO zu integrieren. Sie hat geholfen, auf friedlichem Wege eine
historische Europäische Union aufzubauen. Die jüngste Wirtschaftskrise war für dieses neue

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Europa eine Prüfung. Die europäischen Staaten haben trotz vieler interner Debatten ihre
Abhängigkeit voneinander erkannt. Auch unter Druck zersplitterte Europa nicht.

Dies ist das vereinte und freie Europa, das Präsident Bush vor Augen hatte: Ein Europa, das mit
den Vereinigten Staaten durch die NATO verbunden ist, die EU und transatlantische
Beziehungen, die durch einen neuen Rahmen für die Zusammenarbeit mit der damaligen
Sowjetunion gestärkt worden sind. Die westlichen Institutionen gingen aus der Vereinigung
Deutschlands und dem Ende des Kalten Krieges verändert, aber unversehrt hervor. Die
Bedeutung Deutschlands für Europa beinhaltete auch, dass der Charakter des neuen deutschen
Staates, der hier entstand – souverän und ganz fest in demokratischen Institutionen verankert –
zu einem Großteil die Gestalt des neuen Europas bestimmte. Die Entscheidungen, die führende
Politiker 1989 und 1990 fällten, waren nicht nur maßgeblich für den Weg Deutschlands zur
Einheit, sondern skizzierten auch die Zukunft Europas.

Die Dinge, mit denen die Welt im Jahr 2010 konfrontiert sind, sind jedoch von einer
Komplexität, die sich 1990 niemand hätte vorstellen können. Präsident Obama hat oft gesagt,
dass zwei unbestreitbare Tatsachen die Welt des 21. Jahrhunderts ausmachen: Erstens: Kein
Land kann den Herausforderungen der Welt allein begegnen. Zweitens verhindern sehr reale
Hindernisse, dass aus gemeinsamen Interessen gemeinsame Maßnahmen werden. Die
Herausforderungen des neuen Jahrhunderts erfordern neue Wege, unseren gemeinsamen
Interessen gerecht zu werden. Führungsstärke bedeutet in der heutigen Welt, diese Hindernisse
zu überwinden, indem man Koalitionen bildet, die Ergebnisse erzielen. Es bedeutet, Anreize für
diejenigen zu schaffen, die Teil der Lösung sind, ob sie das wissen oder nicht, und ihnen so zu
ermöglichen und sie zu ermutigen, der Verantwortung gerecht zu werden, die sie noch vor zehn
Jahren nicht für die ihre hielten. Es bedeutet auch, Anreize für diejenigen zu schaffen, die ihre
Verantwortung nicht bereitwillig übernehmen. Es bedeutet, Bedingungen zu verändern,
Einstellungen zu ändern, Gesetze zu ändern, das Leben der Menschen zu verbessern. Vor 20
Jahren haben wir die positive Kraft der Veränderung in diesem Land erlebt.

Heute sind die Vereinigten Staaten und Europa Partner für weltweiten, positive Wandel – wir
arbeiten daran, unseren Planeten zu schützen und die Kraft sauberer Energien freizusetzen, die
als Motor des Wachstums und der Entwicklung dienen können, wir verfolgen beharrlich einen
Frieden im Nahen Osten, wir kämpfen noch effektiver gegen die Al Kaida, wir reformieren unser

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globales Finanzsystem, wir arbeiten daran, alle gefährdeten Nuklearmaterialien zu sichern, und
wir greifen bei humanitären Krisen ein, wie in diesem Jahr, als anhaltender Regen in Pakistan zu
einer Flut wurde und in Haiti die Erde bebte.

Zu unserer neuen globalen Partnerschaft gehören auch starke, produktive Beziehungen zu


Russland. Die Vereinigten Staaten, Europa und Russland können enorm davon profitieren, wenn
sie zusammenarbeiten. Im Verlauf der vergangenen 18 Monate wurde viel erreicht. Es gibt
einige sehr greifbare Entwicklungen: zum Beispiel den neuen START-Vertrag und die
diplomatische Zusammenarbeit bei verschiedenen Themen, von Nordkorea bis Iran. Es gibt eine
lange Liste von Bereichen, in denen wir gerne enger mit Russland zusammenarbeiten würden,
dazu gehören auch die Raketenabwehr, Maßnahmen gegen Piraterie, Drogenhandel und
Terrorismus und das Thema Afghanistan. Wir würden dieses Feld der Zusammenarbeit gerne
erweitern und auch Investitionen, Handel und Innovation mit einbeziehen. Wir haben eine dichte
und sehr anspruchsvolle Agenda.

Aber selbst wenn wir direkt vor uns liegende Herausforderungen angehen, müssen wir, wie
Präsident Obama im vergangenen Monat in seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten
Nationen sagte, auch „die Weitsicht haben, darüber hinaus zu blicken und bedenken, was wir auf
lange Sicht aufbauen möchten. Welche Welt erwartet uns, wenn die Kämpfe von heute
ausgetragen und beendet sind?“ Er war der Meinung, die Antwort sei in der Allgemeinen
Erklärung der Menschenrechte zu finden, die die Vereinten Nationen 1948 annahmen. Der
Gedanke, der hinter diesen Worten steckte, war einfach: Dass Freiheit, Gerechtigkeit und
Frieden für die Welt mit Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden im Leben jedes Einzelnen beginnen
muss. Aus den Erfahrungen der Geschichte wissen wir, dass diejenigen, die diese Werte für ihre
Bürger verteidigen, unsere engsten Freunde und Verbündeten sind. Wenn Deutschland morgen
den 20. Jahrestag der deutschen Einheit feiert, erinnert uns das an diese einfache und kraftvolle
Lektion.

In seiner Rede vor den Vereinten Nationen zitierte Präsident Obama auch Robert Kennedy, den
Bruder von John F. Kennedy, der einmal sagte, und ich zitiere: „Der einzelne Mensch […] ist der
Prüfstein des Wertes, und die Gesellschaft als Ganzes, ihre Gruppen, der Staat, existieren zu
seinem Nutzen.“ Wir stehen für die universellen Werte ein, weil es richtig ist. Und Sie haben das
vor zwanzig Jahren in den Kirchen Ostdeutschlands getan. Sie wissen aus Erfahrung, dass

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diejenigen, die die Werte der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens verteidigt haben, ihre
engsten Freunde waren, während diejenigen, die diese Rechte verweigert haben, sich entschieden
hatten, Ihre Gegner zu sein.

Jedes Land verfolgt den Weg, der tief in der Kultur seines Volkes verwurzelt ist. Die Menschen
in Deutschland haben im Leben Tragödien und Schmerz, Zerstörung und Teilung erfahren, aber
sie haben sich auch in widrigen Zeiten erhoben und letztendlich das Richtige getan. Kein Land
ist vollkommen. Die Geschichte der Vereinigten Staaten ist auch die Geschichte einer Union, die
mit der Zeit perfektioniert werden konnte und sollte.

Das stärkste Fundament für menschlichen Fortschritt liegt in offenen Volkswirtschaften, offenen
Gesellschaften und offenen Regierungen. Wir alle möchten das Recht haben, unseren Kindern
Bildung angedeihen zu lassen, ein angemessenes Gehalt zu verdienen, uns um die Kranken
kümmern zu können und so weit getragen zu werden, wie unsere Träume und Taten reichen. Im
letzten Jahr, als Bundeskanzlerin Merkel vor beiden Kammern des US-Kongresses in
Washington sprach, schilderte sie ihre Erinnerungen an ihre Jugend in der DDR und erläuterte
die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft. Die Zeit nach 1989 war aufregend, aber sie führte
auch zu einer gewissen Verunsicherung. Integration kann nicht nur anhand wirtschaftlicher oder
politischer Faktoren gemessen werden. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Bundeskanzlerin
Merkel ist selbst zu einem Symbol dieses Prozesses geworden, und selbst sie sagt, dass er noch
nicht abgeschlossen ist. Aber es ist schon sehr viel erreicht worden – und es gibt noch viel, das
wir zusammen erreichen können.

Eines meiner Ziele als Botschafter ist, das Potenzial zu vermitteln, das die deutsch-
amerikanischen Beziehungen im 21. Jahrhundert haben – insbesondere, wenn ich mit jungen
Menschen spreche. Ihnen sage ich, dass sie alles tun sollen, um in zwanzig Jahren, wenn sie auf
diese Zeit zurückblicken, sagen zu können, dass unsere Generationen – ihre und meine – ihren
Teil dazu beigetragen haben, diese Welt friedlicher, wohlhabender und gerechter zu machen.
Immerhin werden sie es sein, die die Lösungen für die Herausforderungen dieses jungen
Jahrhunderts finden und umsetzen und mit einer neuen Vorstellung von dem, was wir
gemeinsam erreichen können, vorangehen müssen. Ich glaube, dass wir dieses Bewusstsein auf
verschiedenste Weise entfachen können. Die Vergangenheit ist untrennbar mit unserer
Gegenwart verbunden. Und deshalb glaube ich, dass es entscheidend ist, dass wir unseren

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Kindern von den Lektionen, die die Geschichte uns gelehrt hat, erzählen. Eine der wichtigsten
Erfahrungen, die wir seit dem Ende des 2. Weltkrieges gemacht haben, ist, dass wir mehr zu
gewinnen haben, wenn Länder zusammenarbeiten, als wenn sie aneinander geraten.

Ich glaube, es ist ebenso entscheidend, dass wir neue Wege der Zusammenarbeit finden, um
positiven Wandel zu schaffen. Das können wir tun, indem wir mit gutem Beispiel vorangehen, so
wie diese Kirche es 1989 getan hat – und wir können jungen Menschen auch Gelegenheiten
bieten, gemeinsam an sozialen Projekten zu arbeiten. Wir denken an neue Austauschprogramme,
die schon als Plattform oder Sprungbrett für solche Aktivitäten dienen könnten, während wir
noch die jungen Deutschen aus allen Regionen des Landes dazu ermutigen, an den
traditionelleren akademischen Austauschprogrammen teilzunehmen.

Vor 20 Jahren waren die persönlichen Bindungen zwischen Ostdeutschen und Amerikanern nicht
so tief und dynamisch wie im Westen. Wie Botschafter Barkley weiß, haben wir schon vor dem
Mauerfall 1989 begonnen, das zu ändern, und das ist auch heute noch eine unserer Prioritäten.
Wenn wir noch mehr tun können, um diese Beziehungen zu stärken, lassen Sie es mich bitte
wissen. Zahlreiche Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten in Brandenburg
haben Kooperationsvereinbarungen, Partnerschaften und Austauschprogramme mit
amerikanischen Einrichtungen. Die Vereinigten Staaten sind einer der größten Investoren in
diesem Bundesland. Allein hier in Brandenburg haben mehr als 60 amerikanische Unternehmen
investiert, die mehr als 7.000 Arbeitsplätze sichern.

Wir haben in demselben Geist Kontakte zu den Gemeinden, Schulen und Bibliotheken in diesem
Teil ihres wunderschönen Landes geknüpft, wie im ersten Jahr nach der Wiedervereinigung, als
wir im Juli 1991 nach Potsdam kamen, um mit den Ostdeutschen und dem damaligen
Ministerpräsidenten Stolpe den 4. Juli zu feiern, den amerikanischen Unabhängigkeitstag. Die
Botschaft des amerikanischen Unabhängigkeitstages ist, dass das, was uns als Menschen vereint,
wesentlich bedeutender ist als das, was uns trennt, und dass Menschen aus allen Teilen dieser
Welt in Frieden zusammenleben können. Dies ist auch die Botschaft und die Lehre, die wir aus
dem Tag der Deutschen Einheit ziehen. Wir können die Dinge zum Positiven verändern. Wir
müssen nur über die Mauern blicken, die uns umgeben.

Es war mir eine Ehre, zu Ihnen zu sprechen.