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Kommentar zu Eckhart Zinzius, Empört euch nicht länger, lebt friedlich-evolutionär

1. (8) miteinander und konsensorientiert Für Pflanzen und Tiere trifft dies vielleicht bei der Symbiose zu, ansonsten gilt das Recht des Stärkeren.

2. (8) Rechtsgleichheit Gesetze und Rechtsprechung unterliegen seit Jahrtausenden ständigem (Werte-)Wandel.

3. (8) Seit Jahrtausenden wirken Mechanismen auf unser Bewusstsein. Die Gesetzmäßigkeit dieses Sachverhaltes sollte analysiert werden.

4. (9) Industrie übt Macht aus. Ist mir zu pauschal; es agieren einzelne Menschen.

5. (10) Selbststeuerung bei Südseevolk. Da gibt es Untersuchungen; die "Haltbarkeit" solcher Gruppen sollte die Anzahl von 150 Personen nicht überschreiten. Es wäre der Frage nachzugehen, warum sich ein solches Gesellschaftsmodell nicht global durchgesetzt hat.

6. (21) Vom Zerfall und seinen Auswirkungen sind auch die betroffen, die sich am wenigsten an Regeln gehalten haben.

7. (33) Einstein. Genau ! Oder auch Kurt Gödel.

8. (59) Es ist Konsens, dass sich – wegen der vielen Variablen – die Entwicklung des Finanzmarktes ebenso wenig berechnen lässt, wie die Entwicklung des Wetters.

9. (69) Größe einer Gruppe ?

10. (70) Funktioniert das auch, wenn es innerhalb der Gruppe gegensätzliche Interessen gibt?

11. Für den Begriff "Organisationsstruktur" wäre ein Beispiel hilfreich.

12. (117) falsches Bewusstsein. Ich bin der Meinung, dass bei Seinszuständen keine Einordnung in ethische Kategorien möglich ist. – Eine friedlich-evolutionäre Gesinnung korreliert mit einer bestimmten Bewusstseinsebene, es braucht gleiche Gesetze und gleiche Bedingungen; dies ist jedoch weltweit nicht gegeben. Bewusstsein entwickelt sich, es lässt sich auch nicht verordnen. [David Hawkins, Die Ebenen des Bewusstseins, ISBN 3-932098-02-1]. Bewusstsein ist eher qualitativer Natur.

13. Es werden sieben Prinzipien erwähnt, ohne dass sie einzeln genannt werden. Sind damit die "kosmischen Gesetze" des Hermes Trismegistos gemeint ?`

14. (45) Sphären Entwickeln – Gestalten – Vollenden. Es wäre interessant, die Betrachtungen auf die buddhistischen Götter Brahma (Schöpfer) – Vishnu (Erhaltung) – Shiva (Zerstörung) auszudehnen.

15. Der evolutionäre Weg hat eine Polarität. Das polare Gegenteil wird gleichzeitig auf einen Ausgleich agieren.

16. Die Ordnung hat eine Polarität. Daran sollte im Sinne der chinesischen ganzheitlichen Betrachtungsweise gedacht werden.

17. Das Phänomen der Kollektiven Intelligenz oder auch der "kritischen Masse", bei der "ein Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt". Diese kritische Masse (wie z.B. bei einer Revolution) scheint noch nicht erreicht zu sein.

Zu den Elementargeschehnissen und den Akteuren zu gewähren/ verweigern. Die Herangehensweise, eine formale Matrix zu bilden, um taktische Züge bewerten zu können, finde ich gut.

Nachstehend ein paar praktische Beispiele, bei denen mir nicht klar ist, wie sie formalisiert werden können:

a) Wie wird berücksichtigt, welchen individuellen Wert das Gewünschte für den Akteur hat, d.h. wie wichtig ist einem Akteur das Gewünschte ? Beispiel: A hat ein Grundstück, welches von einem anderen Grundstück, das B gehört umschlossen wird. B soll A zwei Zufahrten gewähren, davon ist A eine bestimmte Zufahrt wichtiger als die andere.

b) Weiß B vor der Verhandlung, wie wichtig A eine bestimmte Zufahrt ist ?

d)

Die gegenseitige Sympathie

e) Die aktuelle Stimmungslage (hat tags zuvor der Akteur eine Beförderung erhalten oder hat sich seine Freundin von ihm getrennt)

f) Wie wirkt sich andauernde Gewährung bzw. Verweigerung auf die Motivation aus ?

g) Was sind die Motive für Gewähren oder für Verweigern ?

h) Das nicht-lineare Geschehen. Z. B. ein Stock biegt sich (linear) und bricht plötzlich ab. Hier:

der Akteur bricht plötzlich die Verhandlung ab. [FDP bei der Koalitionsverhandlung].

i) Das dynamische Geschehen. Wenn in die Verhandlung eine emotionale Komponente mit hinein kommt.

j) Oma hat 5 Enkel. Nur vier wird der Zugang zum Garten mit dem Schwimmbad gewährt. Dem Fünften wird der Zugang verweigert, weil sich die Oma gestern über ihn geärgert hat.

k) Vorherige Einflussnahme auf einen Akteur (Korruption, Drohung)

l) Wo wird verhandelt? Bei A, bei B oder an einem neutralen Platz ?

Hier steht die Mathematik vor der grundsätzlichen Aufgabe, qualitative Zustände formal zu beschreiben. Der Physiker Burkhard Heim [www.heim-theory.com] hat mit seiner syntrometrischen Maximentelezentrik einen Weg gezeigt.

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