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Lernen lässt sich überall

Man muss nur genug Aufgeschlossenheit mitbringen. Informationen sind an vielen Stellen zU finden. DenKEN Sie nUR
an MusEEN. Diese InstitUTIONEN bieten mancHMAL auch BüchHER zum KaUF an uND veranstalten VortRäGE.
Denken SIE außerdem aN Exkursionen, sowOHL in dIE nähere UmgeBUNG als auCH ins AusLAND. Von ZeIT zu ZeIT gibt
eS Tage dER offenen TüR, an deNEN Firmen uND Behörden BesuCHERN ihre Arbeit näher bringen. Man sollte bei dem
Stichwort Bildung also nicht nur an Schule denken.

Das liebe Geld


Mit Geld haben wir täglich zu tun. Wir verdIENEN Geld, geBEN Geld aUS, leihen GeLD oder leGEN es gUT an. WAS Geld
abER genau iST, kann woHL kaum jemAND sagen. KonKRET und greiFBAR ist wenigSTENS das BarGELD in FoRM von
MünZEN oder ScheINEN. Doch scHON bei dER Scheckkarte odER dem DaueraUFTRAG haben wIR mit GeLD zu tUN, das
wir nicht sehen können: dem stofflosen Buchgeld.

Kluft zwischen Theorie und Praxis?


Schüler, die direkt am Unterrichtsprozess beteiligt werden und die Gelegenheit zum kreativen Umgang mit einer
Fremdsprache erhalten, lernen leichter und effektiver als ihre Altersgenossen, die einen rezeptiven und
methodenarmen Unterricht besuchen. Man kaNN davon ausgEHEN, dass iN der PraXIS tätige LehRER sich bemüHEN,
die SchüLER ständig iN den MitteLPUNKT des UnterRICHTS zu steLLEN und dIE Inhalte aUF ihre jeweiLIGEN Bedürfnisse
abzusTELLEN. Die ErfahRUNGEN im täglICHEN Unterricht uND in LehrerfortbildungsvERANSTALTUNGEN haben jedOCH
gezeigt, daSS der SchulaLLTAG den LehRERN kaum ZeIT lässt, KonzEPTE und Ideen für eine schülerorientierte
Ausrichtung des Fremdsprachenunterrichts zu entwickeln.

Technisierung gleich Fortschritt?


Die Technisierung stößt auch hierzulande an Grenzen. Der CompUTER befriedigt offensiCHTLICH nicht dAS wachsende
BedüRFNIS nach IndividUALITäT. Warum soNST gehen BanKEN und VersichERUNGEN immer stäRKER dazu übER,
Lücken zU schaffen, iN denen indivIDUELL, im unmittELBAREN Kontakt zwisCHEN Kunden uND den MitarbEITERN, jene
FäLLE bearbeitet werDEN, die niCHT in dIE Routine dES Computers pasSEN. Die nachinduSTRIELLE Epoche wiRD nicht
auf das Neandertalniveau hinabsteigen. Aber die Frage heißt heute, welche Technik für uns gut ist.

Altengerechtes Wohnen
Selbstständig und zugleich in Gemeinschaft in den eigenen vier Wänden alt werden zu können ist der Wunsch vieler
älterer Menschen. Ein Beis{piel}: Trude R. wo{hnt} in Haus Mobile, ei{nem} Gemeinschaftsprojekt f{ür} Jung u{nd} Alt,
d{as} von d{en} Bewohnern sel{bst} verwaltet wi{rd}. Sechzig Mens{chen} quer du{rch} alle Genera{tionen} wohnen
hi{er}. Jeder vie{rte} Hausbewohner i{n} Haus Mobile i{st} älter a{ls} sechzig Ja{hre}. Alle ha{ben} ein gemei{nsames}
Ziel: me{hr} als n{ur} gute Nachba{rschaft} zu pfl{egen}. "Gerade i{n} Großstädten ist die Situation manchmal sehr
unmenschlich", erklärt die 66-jährige Rentnerin. So allein und isoliert wie viele andere ältere Menschen wollte sie nicht
wohnen.

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, ...!


Jedes Jahr laufen viele Kinder von zu Hause weg, weil sie Probleme mit der Schule haben. Vor einigen Tagen wollte eine
Mutter ihre zehnjährige Tochter wecken. Jedoch a{ls} sie i{ns} Zimmer k{am}, stellte s{ie} fest, da{ss} das Be{tt} leer
w{ar} und d{as} Fenster we{it} offen st{and}. Daraufhin infor{mierte} die beso{rgte} Mutter sogl{eich} die Pol{izei} und
li{eß} ihre Toc{hter} suchen. Au{ch} Freunde u{nd} Angehörige schal{teten} sich b{ei} der Su{che} ein u{nd} entdeckten
d{as} Mädchen schli{eßlich} im nahege{legenen} Park. Sie war weggelaufen, weil sie nicht mehr zur Schule gehen
wollte.
Mailbox
Geht es Ihnen auch so: Das morgendliche Aufrufen der Mailbox - zu Beginn unserer E-Mail-Laufbahn noch enorm
spannend - wird zur täglich immer lästigeren Pflichtübung. Während u{ns} der Du{ft} der ers{ten} Tasse Kaf{fee}
verlockend i{n} die Na{se} steigt, schw{eift} das mü{de} Auge üb{er} ein unübersi{chtliches} Sammelsurium i{m}
Posteingang: Hi{er} der tägl{iche} Newsletter ei{ner} Computerzeitschrift (ei{nst} bildungshungrig abon{niert}, jedoch
a{us} Zeitmangel s{o} gut w{ie} nie gel{esen}), dort d{as} Rundschreiben v{on} der Mailingl{iste} des
Hamsterzuchtv{ereins} mit neue{stens} Forschungsergebnissen ("Salatblatt oder Karotte - was macht meinen Hamster
glücklich?"), jetzt - juhu! - die Liebesgrüße vom Schatz - nahtlos gefolgt von den trockenen Auswertungen des
Abteilungsleiters.
BSE und kein Ende
Als wichtigste Schutzmaßnahme für den Verbraucher müssen als Risikomaterial geltende Schlachtteile (wie
beispielsweise Hirn, Rückenmark, Augen) entfernt und beseitigt werden. Das Probenm{aterial} für d{en} BSE-Schnelltest
mu{ss} entnommen u{nd} untersucht wer{den}. Die Frei{gabe} der gesa{mten} Tagesproduktion a{n} Schlachtkörpern
ka{nn} erst erfo{lgen}, wenn e{in} negatives Teste{rgebnis} vorliegt. Schlachtk{örper}, die na{ch} einem i{m} Schnelltest
ni{cht} eindeutig neg{ativ} getesteten Ti{er} vor d{er} Reinigung u{nd} Desinfektion i{n} derselben Schlachtl{inie}
geschlachtet wur{den}, müssen unsch{ädlich} beseitigt wer{den}. Gegebenenfalls erfolgt eine Vernichtung der
gesamten nach dem befallenen Rind geschlachteten Tagesproduktion, um eine Kontamination auszuschließen.
Medien bei Jugendlichen
Computer und Fernsehen stehen auf der Hitliste der Medien bei Jugendlichen ganz oben. Es gi{bt} kaum no{ch}
jemanden, d{er} heute kei{nen} Internetanschluss h{at}. Und vi{ele} Eltern besch{weren} sich. "Hä{ng/t} nicht s{o} viel
v{or} dem Fern{seher}!", heißt e{s} dann. B{ei} kleineren Kin{dern} ist d{as} Lesen ke{in} Problem: D{ie} Eltern
beso{rgen} die Büc{her} und le{sen} den Kin{dern} vor. We{nn} die Kin{der} aber äl{ter} werden, wol{len} sie nicht mehr
das lesen, was die Eltern anschleppen.
Genussmittel oder Medizin?
Als die Araber und Türken den Kaffee nach Mitteleuropa brachten, hielt m{an} ihn f{ür} eine Med{izin}. Erst vi{el} später
vers{tand} man, da{ss} der Kaf{fee} ein rich{tiges} Getränk i{st}. Das er{ste} Kaffeehaus g{ab} es i{n} London. Do{rt}
trafen si{ch} die Intelle{ktuellen} und spra{chen} über Pol{itik} und Lite{ratur}. Als i{n} Paris d{ie} ersten Kaffeeh{äuser}
öffneten, w{ar} es f{ür} die Da{men} noch unmor{alisch}, diese Lokale zu betreten. Aber schon um 1720 gab es über
dreihundert Cafes in Paris.
Reiselust der Deutschen
Die hohen Benzinpreise, die teureren Flugtickets, die Inflationsraten, die terroristische Bedrohung und nicht zuletzt die
ständige Ermahnung, den Gürtel enger zu schnallen, da schwere Zeiten auf uns zukämen - di{es} sind na{ch} Ansicht
d{er} Reiseveranstalter d{ie} Gründe da{für}, dass eingefl{eischte} Fernreise-Fans ih{re} Urlaubsstrategie geän{dert}
haben u{nd} im Extre{mfall} auch ber{eit} sind, i{n} deutschen Lan{den} Ferien z{u} machen. Man{che} bundesdeutsche
Ferieno{rte} hatten d{en} Trend recht{zeitig} erkannt, invest{ierten} voriges Ja{hr} mehr a{ls} bisher i{n} die Wer{bung}
und ste{llen} nun sc{hon} fest, dass das absolut gut angelegtes Geld war.
Soziologische Perspektiven
"Die wahre Entdeckungsreise liegt nicht darin, neue Länder zu erkunden, sondern die Wirklichkeit mit neuen Augen zu
sehen", zitiert Ulrich Beck den Schriftsteller Marcel Proust zu Beginn seines neuen Buches. Diese Reise in d{ie}
Arbeitswelt, d{ie} Beck m{it} dem interes{sierten} Leser unter{nimmt}, ist aufschl{ussreich} und span{nend}. Sie öff{net}
die Au{gen} für d{ie} Richtung grundl{egender} Veränderungen i{n} der Wirts{chaft} und Gesell{schaft}. Zwar fin{den}
wir i{n} seinem jüng{sten} Traktat ni{cht} die let{zte} Gewissheit, w{ie} es m{it} der Gesell{schaft} nun weite{rgeht}. In
Zei{ten} der Individua{lisierung}, Digitalisierung und Globalisierung - Chiffren, unter welchen der Soziologe die
derzeitige Epoche des rasanten Wandels zusammenfasst, ist es eben so.

Gefahren des Internets


Ein Viertel dER Jugendlichen sitzt täglich am Computer - Fast jEDER Jugendliche hat schon eiNMAL einen Computer
bedient. - Das kANN man in der repräsentativen Studie „ekids“ des Marktforschungsinstituts TNS Emnid nachSEHEN*,
die in Kürze veröffentlicht wURDE -
Im Februar 2003 wurden 365 Jugendliche im ALTER von acht bIS 14 Jahren aus ganz Deutschland telefonisch befragt. -
DER Auftrag für die Studie gab das Unternehmen Symantec, das Programme zur Sicherheit bEIM Surfen im Netz
herstellt. -
MAN wollte herausfinden, wIE Heranwachsende mit PC und Internet umgehen. -
Laut der Studie bENUTZEN die mEISTEN Jugendlichen den PC ihrer Eltern, wEIL sie selbst keinen besitzen. Bei der
Nutzung sIND die Eltern aber großzügig; die meisten halten nur eine zeitliche Einschränkung füR nötig. –
NUR 25 Prozent stellen inhaltliche Regeln auf; sie verbieten zum BEISPIEL den Besuch bestimmter Seiten. –
Auf die Frage, wAS sie am Computer machen, aNTWORTET die Mehrheit: “Spielen“. - Nur etwa 20 Prozent nutzen ihn
auch für schulische AuFGABEN -
Es war der Firma Symantec auch wichtig, aUF Risiken im Umgang mit dem Internet aufmerksam zu mACHEN -
Tatsächlich kENNEN die meisten Befragten die Gefahren im Netz und wissen, wie man sICH schützen kann. –
Trotzdem kommt die Studie zu dem Ergebnis, dASS die Jugendlichen als große Nutzergruppe die Gefahren nicht eRNST
nehmen. -
Denn tROTZ ihres Wissens kümmern sich die meisten Jugendlichen nicht um Schutzmaßnahmen vor allem gEGEN
Computerviren.

TEXT 1 Nach dem Kindergarten gehen alle Kinder im Alter von sechs oder sieben Jahren in die Grundschule. Dort
bleiben sie vier^ Jahre. Dann gehen ca. 45 Prozent auf die Hauptschule, ca. 25 Prozent auf die Realschule und ca. 30
Prozent auf das^ Gymnasium. In einigen Bundesländern gibt es auch Gesamtschulen. Nach der Hauptschule kann man
arbeiten und Geld verdienen oder eine Lehre machen. Nach dem Abitur am Gymnasium kann man einen Beruf lernen
oder an der Universität studieren.

TEXT 2 In sechs Stunden kann man per Straßenbahn quer durch das Ruhrgebiet fahren. 5,6 Millionen Menschen
wohnen und arbeiten hier. Die Städte sind durch ein sinnreiches Netz von Straßenbahnen und Bus-Linien verbunden.
Die längste Straßenbahn-Linie der Welt ist 115 km lang. Man kann sie von Düsseldorf bis nach Dortmund befahren.
Kommen Sie mit, steigen Sie ein; vergessen Sie das Umsteigen an der richtigen Haltestelle nicht! Unsere Fahrt beginnt
in Düsseldorf.

TEXT 3 Zeitungsvolltexte via Computer sollen Blinden den Zugang zur täglichen Nachrichtenwelt verschaffen. Auf
Initiative des Deutschen Blindenverbandes und der Stiftung Blindenanstalt wird ab diesem Samstag in Düsseldorf im
Rahmen der "Reha" die Demonstrationsversion einer "Elektronischen Tageszeitung für Blinde" gezeigt. Der Inhalt einer
überregionalen Tageszeitung wird an einem Fernsehkanal übertragen und kann von ausgesuchten Testpersonen über
ein blindengeres Ausgabegerät am Computer gelesen werden.

TEXT 4 Die Bundesregierung gerät unter verstärkten Druck, der zunehmenden Knappheit am Wohnungsmarkt
entschlossener als bislang geplant zu begegnen. Der Präsident des Deutschen Städtetages macht massive Hilfe des
Bundes und der Länder für ein großangelegtes Sozialwohnungsprogramm ab. Die von Bonn eingeplante Zahl von einer
Million neuer Wohnungen binnen drei Jahren hält der Präsident für eine kühne Schätzung. Er rechnet für dieses Jahr
mit der Fertigstellung von lediglich 230000 Wohneinheiten nach 208000 im Jahr 1987.

TEXT 5 Der Streik der Transportunternehmen in Italien, der eine fast einwöchige Versorgungskrise vor allem in der
Produktion, bei Nahrungsmitteln und Benzin auslöste, ist am Sonntag vorerst beendet worden. Regierung und
Vertreter der rund 210000 Transportunternehmen werden in den kommenden Wochen erneut über die umstrittene
Strukturreformen des Güterverkehrs und Ausgleichszahlen wegen erhöhter Kraftstoffpreise verhandeln. Bei einem
Scheitern wollen die Transportunternehmen erneut streiken. Italiens Versorgung ist weitgehend von LKW abhängig,
die rund 80 Prozent aller Waren im Land transportieren. Die Regierung will einen großen Teil der Warenströme mittels
einer Steuerreform auf die Schiene verlagern.

Prüfungen sind immer eine aufregende Sache, auch Sprachprüfungen. Mit der Aufnahmeprüfung zum Studienkolleg
sollen die Studenten zeigen, dass sie schon über gute Kenntnisse in der deutschen Sprache verfügen. In diesem Test
müssen unvollständige Wörter ergänzt werden, bis alle Sätze einen Sinn bekommen und grammatisch korrekt sind.
Für jede vollständig richtige Lösung erhalten die Prüflinge einen ganzen Punkt.

Ein sprachbegabter Vogel


Ein Papagei, der in Potsdam lebt, hat einen besonderen Rekord aufgestellt: Er spricht achtzig einzelne Wörter und
dreißig Wortverbindungen, berichtet eine Zeitung aus der brandenburgischen Hauptstadt. Darüber hinaus beherrscht
der Vogel das Alphabet und einige Zahlen. Der Papagei lebt seit über fünf Jahren bei einer Potsdamer^*n Familie und
hat sich im Laufe der Jahre immer mehr Sprachkenntnisse angeeignet.

Amerikaner arbeiten drei Monate länger


Die US-Amerikaner bringen es auf mehr Arbeitsstunden im Jahr als ihre Kollegen aus allen anderen Industriestaaten.
Das geht aus einer wissenschaftlichen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hervor.
Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, leistete demnach ein amerikanischer Arbeitnehmer im Jahr 2000 im Schnitt
1978 Arbeitsstunden und arbeitet damit drei Monate länger als sein deutscher Kollege. Nur Arbeiter in Tschechien und
Südkorea übertreffen die Amerikaner. Diese Länder werden von den Vereinten Nationen jedoch nicht den
Industriestaaten zugerechnet.

Erster Text: Europäische Union


Die Europäische Union gewinnt immer mehr an Bedeutung. Schon ein Blick in die Zeit beweist es: Die Einigung Europas
ist seit den 90er Jahren von einem Randthema zu einem wichtigen und zugleich heftig umstrittenen Gegenstand
politischer Auseinandersetzungen geworden. Nunmehr hat sich die EU von einem wirtschaftlich orientierten
Zusammenschaltung zu einer handlungsfähigen Vereinigung mit einem gewählten Parlament entwickelt.

Zweiter Text: Buchtipp


Von den heutigen Führungskräften und denen, die auf dem Weg dorthin sind, erwarten Unternehmen mehr als nur
reines Fachwissen. Zum heutigen Handwerkszeug der Führungskräfte zählen auch die sogenannten sozialen
Kompetenzen wie Teamarbeit, Konfliktbewältigung oder konstruktive Kritik. Der neue Titel „Soziale Kompetenzen” von
Rudolf Donnert befasst sich genau mit diesem Bereich. Anhand von Übungen, Praxisbeispielen und Checklisten erhält
man wertvolle Tipps zum Erlernen dieser Faktoren. Außerdem kann man überprüfen, wo Defizite liegen.

Das Geheimnis des Alterns


Seit jeher fasziniert Forscher, Ärzte und Philosophen das Phänomen des Alterns. Wie läuft die Uhr des Lebens? Lässt sie
sich verlangsamen oder gar anhalten? Erst in der Neuzeit ist es gelungen, erhellende Antworten zu finden: durch die
Genetik. Bis dahin war es ein langer Weg. Während man in früheren Jahrhunderten versuchte, mit Zaubertränken und
allerlei Hokuspokus das Altern zu stoppen, stieg die Aussicht auf ein langes Dasein im 20. Jahrhundert explosionsartig
an: In den vergangenen 130 Jahren hat sich die Lebenserwartung mehr als verdoppelt. Im Durchschnitt schraubte sie
sich jedes Jahr um drei Monate hoch.

Ein ganzes Zimmer nur aus Schokolade


Ein ganz spezielles Highlight präsentiert die Halloren Schokoladenfabrik in ihrem Schokoladenmuseum am
Unternehmensstammsitz in Halle (Saale): Ein Wohnzimmer, nahezu vollständig ausgestattet und gestaltet aus
schokoladigen und süßen Utensilien.
Wenn die Besucher das Schokoladenzimmer betreten, finden sie einen rund 27 Quadratmeter großen Raum vor,
dessen Wände vollständig aus Schokolade gearbeitet sind. Auf einem Grundanstrich aus Vollmilchkuvertüre
sind Kassetten-Ornamente angebracht. Die größten Platten haben ein Gewicht von 20 kg, die mittleren sind 12 kg
schwer und selbst die kleinsten Platten sind aus 6 kg leckererSchokolade gegossen worden.
Auch das Mobilar besteht weitgehend aus Schokolade. So zum Beispiel die Schrankelemente und die Gegenstände des
täglichen Gebrauchs wie Vasen, Teller, Tassen, Löffel.

Knopfsache: Das Formel-1-Lenkrad im Fokus


Melbourne. Für die Formel-1-Piloten wird die neue Saison zur Knopfsache. Weil die Fahrer wegen neuer
technischer Hilfsmittel in diesem Jahr zusätzliche Funktionen an ihrem Lenkrad bedienen müssen, wird schon vor
dem Auftaktrennen in Melbourne Kritik geübt.
«Ich denke, es ist zuviel. Wir sind über dem Limit», urteilt Lotus-Renault-Pilot Nick Heidfeld. «Es sind zwei Sachen
mehr, die zur gleichen Zeit benutzt werden. Wir müssen lenken, nach vorn schauen unddann noch ständig auf die
Anzeige achten», erklärte der Mönchengladbacher die gewachsenen Ansprüche an die Fahrer.
Auch Weltmeister Sebastian Vettel ist kein Freund der neuen Knöpfe an seinem Hightech-Lenkrad. «Es wird immer
mehr investiert, um die Show zu verbessern. Ich frage mich, ob das sein muss», grummelte der Star unlängst.

Gentechnik aus dem Regal


Ginge es nach dem Willen der meisten Verbraucher, gäbe es in Deutschland keine gentechnisch veränderten
Lebensmittel. Dennoch sind die Supermarktregale voll
davon – ohne dass der Kunde es erkennen kann. Denn in vielen Produkten, von Käse
bis Schokolade, darf durchaus Gentechnik enthalten sein, ohne dass Gentechnik draufstehen muss. Diese Lücke in der
Kennzeichnung ist Verbraucherschützern ein Dorn im Auge: Der Konsument kann nicht frei entscheiden, ob er Genfood
kaufen möchte oder nicht. Eine entsprechende Kennzeichnung wünschen sich 95 Prozent der Deutschen, ergab eine
GfK-Umfrage von 2009.
Die Gen-Skeptiker bemängeln außerdem, dass es kaum Studien über die Auswirkung der Erbgutveränderung auf die
Umwelt und den menschlichen Organismus gibt.

Reisebericht Irland
Im Frühjahr verbrachten wir unseren Urlaub in Irland und entdeckten für uns ein Land mit vielen unvergesslichen
Eindrücken. So denke ich besonders gern an die vielen unterhaltsamen Gespräche mit denEinheimischen zurück.
Aber auch die wunderbare Natur begeisterte uns ein ums andere Mal. Zum Ende der Reise wollten wir gar nicht
mehr nach Hause.
Ein kleines Paradies ist die Halbinsel Dingle, die sich im Südwesten Irlands bis ins Meer erstreckt. Der Golfstrom sorgt
dafür, dass dort in windgeschützten Ecken bis in den Winter hinein Pflanzen blühen. Einen Besuch wert, ist auf
jeden Fall das Titanic Museum – die Hafenstadt Cobh war die letzte Anlegestelle, an der das weltbekannte
Kreuzfahrtschiff vor seinem Untergang haltmachte.

OnDaF

Fragen zur Berufswahl


Alte Berufe verschwinden, neue kommen hinzu: Bei dER Berufswahl haBEN Schüler imMER wieder FraGEN oder
ProbLEME. Denn eS gibt eiNE große AnzAHL sehr verschIEDENER Berufe, uND es iST nicht einFACH, die richTIGE
Wahl zU treffen. DIE berufliche ZukUNFT sollte mAN rechtzeitig plaNEN. Dabei kaNN es sinnVOLL sein, sich beim
Arbeitsamt beraten zu lassen. Manchmal hilft auch ein Test zu den persönlichen Berufsinteressen.

Gesunde Ernährung
In mehreren europäischen Ländern haben sich die Ernährungsgewohnheiten der Menschen in den letzten Jahren
verändert. Ein aktuELLER Bericht zeiGT, dass dIE Europäer heuTZUTAGE mehr aUF Ernährung uND Gesundheit
achTEN. Sie esSEN mehr ObST und GemüSE, mehr FiSCH und viEL weniger FleiSCH. Obwohl manCHE Speisen
imMER noch ziemLICH süß, fetTIG oder salZIG sind, iST ein klaRER Trend zu gesünderer Ernährung erkennbar.
Vermutlich wird sich dieser Trend noch fortsetzen.

Geschichte der Familie


Familien haben ihre eigene Geschichte. Oft kaNN man sIE bis zU einem seHR frühen ZeitpUNKT zurückverfolgen. DIE
Älteren erzäHLEN gerne vON ihrer KindHEIT und JugEND. Alte FotOS und BriEFE enthalten wichTIGE Informationen
übER die VergangENHEIT, alte WerkzEUGE und MaschINEN zeigen, wIE Vorfahren gelEBT und gearbEITET haben. So
kann man auf unterhaltsame Weise viel über die Geschichte der eigenen Familie erfahren.

Geschicktes Zeitmanagement
Zeitmanagement: In den Ohren vieler Studenten klingt dieses Wort eher abschreckend. Dabei könNTE gerade eiNE
gute PlaNUNG viele neUE Freiräume schaFFEN. Mit HiLFE eines genAUEN Arbeitsplans kaNN man nämLICH die frEI-
Zeit ohNE schlechtes GewiSSEN genießen, uND der unangeNEHME Lernstress vOR den PrüfUNGEN wäre vorBEI.
Die LösUNG ist gaNZ einfach: SeiNE Arbeit systematisch in Zeitblöcke aufteilen. Auch Pausen sollten im Arbeitsplan
aufgeführt werden.

Schon vor Ablauf der SchulpfliCHT, beginnt für die SchulabgänGER der Ernst des LebENS, denn sie müssen sich
ernsthaFTE Gedanken über ihREN beruflichen WerdegANG machen. Die meisten JugendlicHEN möchten nACH der
Schule eine LeHRE beginnen und einen Beruf erlerNEN. Jedes Jahr drängen etwa 700.000 Schulabgänger auf den
deutschEN Ausbildungsmarkt. Obwohl es 345 (Stand 2007) anerkanNTE Ausbildungsberufe gIBT , werden von den
SchulabgänGERN nur einige wenige Berufe favorisiert. Als Traumberuf werden imMER wieder die gleichen Berufe
genaNNT. Die JungEN ziehen Berufe wie KraftfahrzeugmechanIKER, IndustriekaufmANN , Bürokaufmann oder
Mediengestalter vor, währEND die Mädchen sich mehr für die Berufsbilder Krankenschwester, Arzthelferin, Frisöse
oder Bürokauffrau interessieren. Das UngleichgewiCHT zwischen Angebot und Nachfrage auf dEM Ausbildungsmarkt
wird den JugendlicEN bereits nach ihren ersten Absagen ihREN Bewerbungen deutlich. Der harte Kampf um einen
guten AusbildungsplATZ hat begonnen.
Wie in jedem Jahr hofFEN zehntauseNDE Schulabgänger vergeblich auf eiNEN Ausbildungsplatz, denn in Deutschland
herrSCHT ein großER Mangel an Lehrstellen. Die GrüNDE sind vielfältig. Neben dem bereits erwähnten
UngleichgewiCHT zwischen AngeBOT und NachfrAGE beklagen die Unternehmen, dass ihNEN eine vernünftIGE
Ausbildung ihrer AuszubildenDEN viel Zeit und vor allem Geld kostet. Aus KostengrünEN stellen vor allem kleinere
UnternehMEN keine oder nur noch selTEN Ausbildungsplätze zUR Verfügung. Größere Konzerne haben in den letzten
JahREN ebenfalls ihr AusbildungsangeBOT kräftig reduzIERT und schauen lieber auf ihre Rendite. AußerDEM geben
viele UnternehMEN an, dASS viele Schulabgänger oft nicht üBER die notwendigen KenntniSSE verfügen, die sie für das
Berufsbild benötiGEN und geben dem deutschen Schulsystem den „Schwarzen Peter“.
DaMIT in ZukuNFT kein FacharbeitermanGEL herrscht, müssen IndustRIE und Handel umdenKEN und wieder vermehrt
AusbildungspläTZE zur VerfügUNG stellen. ABER auch die Schüler sIND gefordert. Sie sollten in der SchULE eine höhERE
LernbereitschAFT zeiGEN und sich durch gute Leistungen vor allem in den HauptfächERN Deutsch, Englisch und
Mathematik anbieten. AußerDEM ist eine rechtzeitIGE BewerbUNG um eiNEN AusbildungsplATZ sehr hilfreich. Thomas
Glück schrieb folgende BewerbUNG:

Sehr geehrTER Herr Wundermann, Bielefeld 04.04.20..


auf der Suche nach einEM geeigneten AusbildungsplATZ bin ich beim Surfen im Internet auf Ihre Firma und Ihr
AusbildungsangeBOT aufmerkSAM geworden. In Ihrem Ausbildungsangebot bieTEN Sie unter anderem einen
AusbildungsplATZ zum Datenverarbeitungskaufmann an. Diese Stelle interessiert mICH und daher beweRBE ich mICH
hiermit um diesen Ausbildungsplatz.
Zurzeit besuCHE ich die 10. KlaSSE der Realschule in Bielefeld. Im Juni werde ich meine SchulausbildUNG mit der
Fachoberschulreife beenden. Insgesamt habe ich eiNEN gutEN NotendurchschNITT. Meine Stärken liegen in FächERN ,
in denen logischES Denken verlangt wird. NebEN dem MathematikunterriCHT interessiERT mich vor allem das Fach
Informatik. So haben wir innerhalb des InformatikunterriCHTS eine schuleigene Homepage aufgebaut, betreUT und
weiterentwickELT . Die Arbeiten an der Homepage haben mir sehr viel Spaß bereitet, sodASS Ich mich dazu
entschlosSEN habe, beruflich in diesem Tätigkeitsbereich zu arbeiten. Meine erworbenen GrundlaGEN werden mir bei
der AusbildUNG zum Datenverarbeitungskaufmann nützlich sEIN.
Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich deshalb sehr.

Sicherheit statt Rebellion – Jugendliche in Deutschland


Regelmäßig untersuchen Forscher in Deutschland die Einstellung junger Menschen. Die Ergebnisse sind zum Teil
überraschend: Statt zu rebellieren, legen Jugendliche Wert auf Sicherheit. Jungen Menschen in Deuts-chland sind
traditionelle Werte wie Treue und Pflichtbewusstsein wic-htig. Sie tre-ffen lieber Freunde oder machen Sport, als zu
Ha-use am Computer zu spi-elen. Die 15-jährige Maike und der 16-jährige Jonas sagen dazu: „Freunde sind die Fam-ilie,
die man sich aussuchen kann. “Maike und Jonas sind zw-ei von vie-len Jugendlichen, die Sozio-logen vom Sinus-Institut
in Heidelberg bef-ragt haben. Marc Calmbach, einer der Heidelberger Fors-cher, berichtet: „Die Jugend ric-htet sich in
unsic-heren Zeiten nach klassischen Wer-ten. Man will das Le-ben genießen, aber au-ch einen guten Job. Man will Frei-
zeit, aber auch Sicherheit. M-an ist angepasst, wi-ll sich aber auch sel-bst verwirklichen“, so Calmbach. Gleich-zeitig
wächst der soz-iale Druck. Junge Menschen ha-ben Ängste und Sor-gen – vor allem beim Th-ema Arbeitsplatz. D-as hat
Fol-gen für das Verhalten der Jugendlichen. Calmbach überr-ascht, dass vi-ele sich schon wie kleine Erwa-chsene
verhalten. Tr-otz der Wirtschaftskrise bli-cken etwa sechzig Prozent der jungen Menschen optimi-mistisch in die
Zukunft. Das bestätigt auch Mathias Albert, Lei-ter der „Shell-Jugend-Stu-die“: „Was die Jugendlichen sich unbedingt
wünschen, i-st Berechenbarkeit.“ Albert we-iß, dass ich–nen deswegen gesellschaftliche Reg-eln wichtig sind. Sie
wünschen sich zum Beis-piel Lehrer, die auch persönliche Vorbilder sind.

Fasching - Die fünfte Jahreszeit (Niveau B1)


Frühling, Sommer, Herbst, Winter und … richtig: die fünfte Jahreszeit heißt Karneval! Bei diesem Stichwort denken die
meisten Menschen sofort an schöne venezianische Masken oder an Rio de Janeiro undseine bunten Samba-Gruppen.
Wussten Sie schon, dass die „närrische Zeit“ auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefeiert wird? Der
Karneval hat bei uns sogar eine besonders lange Tradition. Ein kurzer Blick zurück ins Mittelalter beweist es: Das
lateinische carne vale bedeutet soviel wie „Abschied vom Fleisch“. Damit sind die Wochen zwischen dem Dreikönigstag
und dem Osterfasten gemeint.

1989: Der Mauerfall (Niveau B1/B2)


Kann man Millionen Menschen jahrzehntelang hinter Grenzen und Mauern einschließen? Der Kalte Krieg war eine
solche Situation. Aber seit Anfang der 80er-Jahre wurde das politische Klima in Osteuropa langsam besser. Die
Menschen dort wollten Freiheit und sie zeigten das auch, in Polen zum Beispiel wurde die Gewerkschaft „Solidarnos“
gegründet.
1985 wurde ein neuer Präsident der Sowjetunion gewählt. Seine neue Politik machte in den Jahren danach immer
größere demokratische Veränderungen möglich. Aber von mehr Demokratie in der DDR mochten die ostdeutschen
Kommunisten nichts wissen. Sie hatten Angst vor der eigenen Bevölkerung. Aber die meisten Ostdeutschen wollten
mehr Freiheit. Sie wollten überall hin reisen können.

Über das duale Berufsausbildungssystem (Niveau B2)


Michael ist 16 Jahre alt. Vor Kurzem hat er seinen Realschulabschluss gemacht und nun eine Lehre als
Industriemechaniker begonnen. Er möchte Maschinenbauer werden und hat zum Glück eine Lehrstellebei einer Firma
in seiner Heimatstadt bekommen. Drei Tage hat er nun schon im Betrieb gearbeitet. Gerade fährt Michael mit seinem
Fahrrad am Betriebsgelände vorbei. Fast hätte er angehalten, aber heute muss er noch ein Stück weiterfahren. Denn an
diesem Tag geht Michael nicht zur Arbeit, sondern besucht eine Berufsschule.

Es werde Nacht (Niveau B2/ C1)


Mal angenommen, wir Menschen wären für ein Leben in der Dunkelheit geschaffen. Dann würde das Licht von
Mond und Sternen auch für uns ausreichen, die Welt genauso gut zu erleben wie vielenachtaktive Tierarten. Aber
so ist es nicht. Der Mensch ist nämlich ein tagaktives Wesen, und seine Augen sind an eine Existenz im Sonnenlicht
angepasst. Das ist durch die Evolution festgelegt, auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen. So ist es zu erklären,
weshalb wir in die Natur eingreifen und seit langem schon versuchen, die Finsternis durch künstliches Licht zu besiegen.
Eine helle Nacht ist uns viel angenehmer als eine dunkle.

Einstufungstest "Wirtschaftsdeutsch"

Das oft kritisierte Handwerk hat in den vergangenen Jahren offenbar viele Sympathien zurückgewonnen. Das ist das
Ergebnis einer Umfrage, die das Marplan-Institut im Auftrag des Zentralverbandes für das Deutsche
Handwerk durchgeführt hat. Danach halten achtzig Prozent aller Bundesbürger das Handwerk für "sehr
wichtig". Für fünfundsechzig Prozent ist dieser Wirtschaftszweig "sehr vertraut" und für fünfundfünzig
Prozent "sehr zuverlässig". Der Zentralverband teilte gestern im Bonn mit, eine ähnliche Umfrage hätte fünf
Jahre zuvor ein schlechteres Ergebnis gebracht.

Die Zahl der rauchenden Männer ist in Großbritannien in den vergangenen acht Jahren um zwanzig Pro(zent)
zurückgegangen. I(n) der glei(chen) Zeit ga(b^en) lediglich ze(hn) Prozent d(er) rauchenden Fra(uen) diese
Gewoh(nheit) auf, u(nd) in d(en) vergangenen zw(ei) Jahren bli(eb) die Za(hl) der Raucheri(innen) sogar kons(tant).
Dies ge(ht) aus d(em) jüngsten Ber(icht) des briti(schen) statistischen Am(tes) hervor. Überra(schend) stark sa(nk)
insbesondere d(ie) Zahl d(er) Raucher un(ter) den jungen Männern.

Wer jetzt in der Urlaubszeit auf Deutschlands Autobahnen unterwegs ist, muss für den Inlandsabsatz wie für den Export
für eine Branche Hochkonjunktur annehmen: die Caravan-Indu(strie). So vi(ele) Wohnwagen w(ie) in dieser Saison
wa(r^en) wohl sel(ten) unterwegs. Do(ch) das Bi(ld) trügt. D(ie) Hersteller v(on) Wohnwagen ha(ben) zunehmende
Sor(gen). Ein führe(ndes) Unternehmen d(er) Branche versu(cht) nach Werksschlie(ßung) in Gespr(äch^en) mit d(em)
Münchener Wirtschaftsminis(ter) und d(er) Landesbank se(ine) Zukunft z(u) sichern. And(ere) bekannte Fir(men) der
Bran(che) berichten ebenfalls von einem kontinuierlichen Absatzrückgang, obwohl die Bundesrepublik in der "Caravan-
Dichte" weit hinter den westlichen und östlichen Nachbarn zurücksteht.

Die hohen Benzinpreise, die teuren Flugtickets, die Inflationsraten und nicht zuletzt die ständige Ermahnung, den
Gürtel enger zu schnallen, da schwere Zeiten auf uns zukommen - dies all(es) sind na(ch) Ansicht d(er)
Reiseveranstalter d(ie) Gründe da(für), dass s(ich) mancher eingeflei(schter) Fernreise-Fan sei(ne) Urlaubsstrategie
geän(dert) hat u(nd) im "Extremf(all) " auch ber(eit) ist, i(m) deutschen La(nd) Ferien z(u) machen. Man(che)
bundesdeutsche Ferieno(rte) haben die(sen) Trend rechtz(eitig) erkannt, invest(ieren) in die(sen) Sommer me(hr) als
bis(her) in d(ie) Werbung u(nd) stellen nun Ende Juli schon fest, dass das "absolut gut angelegtes Geld war”.
In der südfranzösischen Landwirtschaft haben Krise und Aufruhrstimmung in den letzten zwei Wochen wie ein
Waldbrand u(m) sich gegr(iffen). Teils bed(ingt) durch d(ie) schlechten Temperaturverhäl(tnisse) ist d(er)
Früchtekonsum sow(ohl) in Frank(reich) wie a(uch) den nördl(ichen) Exportmärkten i(ns) Stocken ger(aten), während
span(ische) Konkurrenzprodukte z(u) niedrigeren Pre(isen) den franzö(sischen) Pfirsichen u(nd) Birnen d(en) Absatz
ersch(weren). Aus Ita(lien) sind bedeu(tende) Wein-Tonn(agen) unter d(em) französischen Preisniv(eau) eingeschleust
wor(den).

Studiengebühren
Ein gebührenfreies Studium, wie es in Deutschland lange Zeit als selbstverständlich galt, ist in vielen anderen Ländern
nicht üblich. Wieviel man für das Studium bezahlen muss, ist dabei sehr unterschiedlich. Auch innerhalb eines Landes
kann es große Unterschiede geben, beispielsweise zwischen öffentlichen und privaten Hochschulen. Viele Studenten
finanzieren ihre Ausbildung mit einem Stipendium von unabhängigen Organisationen, vom Staat oder aus privaten
Stiftungen und Unternehmen. In manchen Ländern muss man die Studiengebühren allerdings erst nach dem Ende des
Studiums zahlen, wenn man ein ausreichendes Einkommen hat.

Sehen
Eines unserer wichtigsten Hilfsmittel für die Orienterung ist das Auge. Doch ist das, was wir sehen , die Realität ? Es
gibt optische Täuschungen , die uns die Grenze unserer Wahrnehmung sehr deutlich machen. Auch die Fähigkeit
mancher Tiere . Dinge zu sehen, die wir überhaupt nicht erfahren können, wie zum Beispiel ultraviolettes Licht
zeigen, dass wir nur einen begrenzten Ausschnitt sehen können. Kuriosenweise erscheint auf unserer Netzhaut
eigentlich alles auf dem Kopf und seitenverkehrt. Es ist unser Gehim, das die Dinge wieder gerade rückt.

Herzschwäche
Herzschwäche ist eine Volkskrankheit, die nicht nur im hohen Alter auftritt. Selbst bei jüngeren Menschen kann sie
bereits zu schweren Beeinträchtungen führen oder sogar tödliche Folgen haben. Eine frühzeitige Diagnose und
Therapie ist wichtig, um das Fortschritt der Erkrankung zu verhindern. Zwar überleben immer mehr Menschen einen
Herzinfarkt gleichzeiting entwickelt jedoch die Hälfte von ihnen eine Herzschwäche. Ein neuartiges Diagnosesystem soll
akute Änderungen bei Herzschwächepatienten ermitteln und dem Arzt einen Messwert liefern, der die aktuele
Situation des Patienten wiederspiegelt.

Schutz des Trinkwassers


Die Trinkwasserversorgung ist angesichts der fortschreitenden Umweltzerstörung und einer wachsenden Zahl von
Menschen in vielen Ländern der Erde ein groβes Problem. Die Weltbevölkerung steigt kontinuierlich an, aber die
vorhandene Wassermenge bleibt nahezu konstant. Ausreichend sauberes Wasser ist jedoch unentbehrlich für die
Gesundheit der Menschen sowie für Natur und Landwirschaft. Zuweilen ist dieses Thema auch politisch relevant, denn
Wasserknappheit kann die Ursache von Konflikten zwischen betroffenen Ländern und Regionen sein.

Wohnungsanzeigen
Wohnungsanzeigen in Tageszeitungen oder im internet haben ihre eigene Sprache. Wer sie versteht, kann vieles gleich
aussortieren und sich mal einen unnötigen Besichtigungstermin sparen. Wird zum Beispiel eine “absolute ruhige
Wohngegend” angepasst, kann es sein, dass der nächste Supermarkt kilometerweitweg enfernt ist. “Gemütlich unter
dem Dach” bedeutet möglicherweise, dass so viele Schrägen vorhanden sind, dass die Möbel nicht hineinpassen. Ist
eine Wohnung “gut erhalten”, dann hat sie ihre besten Jahre wohl schon hinter sich.

Gehirn
Das Gehirn setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, die vielfältige Funktionen übernehmen. Sie unterscheiden
sich auch in ihrer Größe und Struktur voneinander. Zu diesem Erkenntnis kamen bereits die alten Griechen. Man war
sich der Bedeutung des Gehirns damals aber noch nicht bewusst. Es ist eines der aktivsten Organe des Menschen.
Ständig steht es mit allen Teilen des Körpers in Verbindung. Ferner kontrolliert das Gehirn lebenswichtige
Körperfunktionen. Der Sitz der Emotionen befindet sich ebenfalls im Gehirn.

Spielzeug
Die Entwicklung von Spielzeug geht einher mit der Entwicklung der Menschheit: Von primitiven ersten Formen wie
Steine, Holzstücken, Knochen oder groben Tonpuppen der frühen Steinzeit bis zu den hochmodernen Spielgeräten
der Gegenwart. Die Spielsachen waren häufig ein Spiegelbild der vorherrschenden Kunstevolution, aber auch der
sozialen und politischen Anschauungen und Ereignisse. Oder wurde die Wirklichkeit der Erwachsenenwelt in der
Parallelwelt der Kinderzimmer nachempfunden.

Frauen und Karriere


Nur 26,5 Prozent der Frauen mit Kindern unter drei Jahren in Deutschland sind berufstätig. Nicht einmal 10% der
Fuhrungsposten der Unternehmen sind von Frauen besetzt, Frauen promovieren seltener, zumal machen sich nur
wenig selbstämdig. Schaffen sie es dennoch an einen höheren Posten, bleiben sie zumeist kinderlos. Familienp_______
allein vermitteln diez bislang nicht zu lösen, Untersuchungen müsste vor allem auch von den Arbeitgebern geleistet
worden. Allmählich erst erkennen diese jedochh den Nutzen von mehr Familienfreundlichkeit im Betrieb.

Analphabeten
Mehr als 850 Millionen Frauen und Männer auf der Welt sind Analphabeten. In Deutschland sind es rund 4 Millionen –
also ungefähr 7% aller Menschen über 15 Jahre. Obwohl sie die Schule besucht haben, können sie so schlecht lesen
und schreiben, dass sie große Probleme im Alltag haben. Diese Situation setzt sich außerdem häufig in der nächsten
Generation fort, weil Analphabeten auch ihren Kindern in der Schule nicht helfen können.
Schlafen
Viele Menschen kennen den Gedanken, dass der Tag viel zu kurz für die vielen Aufgaben ist, die es zu bewältigen gilt.
Da fragt man sich schon manchmal inwiefern der Schlaf wirklich sein muss oder ob man ihm nicht ein paar Stunden
„klauen“ kann. Aber so einfach geht das leider nicht. Der Körper hat nur eine begrenzte Menge an Energie, die durch
die nächtliche Ruhephase geschützt wird. Im Schlaf werden Körperfunktionen heruntergefahren. Atmung und Puls
werden langsamer, der Blutdruck und auch die Körpertemperatur sinken.
Rauchverbot an Universitäten
„Raucher bitte draußen bleiben“, lautet das gesundheitsbewusste Motto an immer mehr Universitäten in Deutschland.
Dieses Jahr verbannte die Universität Freiburg Zigaretten aus Fluren, Hörsälen und Büros.
Vor vielen Türen sind seitdem große Aschenbecher aufgestellt. Das Verbot wird vollständig eingehalten, berichtet ein
Uni-Sprecher, obwohl die Hochschule keine Strafe androht.
Es wirkt sich auch positiv auf das Suchtverhalten der Studenten aus, der Nichtkonsum sei nach eigener Einschätzung
der Verantwortlichen seit dem Verbot gesunken.
Mammutbäume
Die Mammutbäume Nordamerikas sind die höchsten und ältesten Bäume der Welt. Sie waren einst sehr viel weiter
verbreitet, wurden aber zur Zeit des großen Goldrausches zu Tausenden rücksichtlos abgeholzt. Heute gibt es nur nach
kleine Restbestände, die in Naturparks unter Naturschutz stehen. Allein dem massiven Einsatz von Naturfreunden ist
es zu verdanken, dass die Bäume gerettet wurden, indem mehrere Naturschutzparks eingerichtet wurden.
Farben
Farben können einen großen Einfluss auf den Menschen haben. Sie wirken sich unterschiedlich auf seine Stimmung
aus. So stellt sich in einem Experiment heraus, dass das Zeitgefühl in einer grünen Umgebung anders als in einem
roten Umfeld ist. Bei grünem Licht scheinen die Minuten schneller zu vergehen. Man kann durch Farben auch
Stimmungen selbst erzeugen. Deshalb hat es Vorteile, wenn Menschen wissen, welchen Einfluss Farben haben können.
Alternativa Heilmethoden
Wenn es darum geht, Nutzen und Risiken alternativer Heilmethoden zu bewerten, brechen unter europäischen
Medizinern mitunter regelrechte Glaubenskriege aus. Ein kürzlich neu ershienenes Handbuch nimmt ungefähr 50
unkonventionelle Behandlungsverfahren unter die Lupe. Hierzu wurde die verfügbare Fachliteratur analysiert, welche
sich mit Studien zur Wirksamkeit der einzelnen Methoden beschäftigt. Oft fehlt ein anderer sicher geltender
Nachweis. Doch so mancher Bereich der westlichen Schulmedizin ist nicht besser abgesichert. Empfehlungen gibt das
Kompendium daher nicht, denn letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Methode ihm die besten
Heilungsaussichten verspricht.
Galileo Galilei
Von den fünf Planeten unseres Sonnensystems, die schon vor der Erfindung des Fernrohrs den Menschen bekannt
waren, ist er der am weitesten von der Sonne entfernte Trabant. Er war auch einer der ersten astronomischen
Himmelskörper, auf den Galileo Galilei nach der Erfindung des Teleskops im Jahr 1609 sein neues
Beobachtungsinstrument richtete. Der große Universalgelehrte sah dabei zwar auch als erster Mensch die Saturnringe,
konnte sie aber nicht als solche identifizieren, sondern gab sie in seinen Saturn-Zeichnungen einfach als henkelförmige
Gebilde an den Seiten des Planeten wieder.