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DK 621.882.

39 DEUTSCHE NORMEN
I
April 1971
.
DIN
Ringmuttern
582
Lifting eye nuts Ersatz für DIN 582 Blatt 1

MaOe in mm

1. Maße und Bezekhnung Oberflächen Reihe 2 DIN 3141

Pd31 rk7

Bezeichnung einer Ringmutter mit Gewinde d, = M 20:


Ringmutter M 20 DIN 582

96
,
1
dt l-
* 88
et
X
xx
98
f ZH 55
4 20 25 30 50 65 75 85 100 110 120 150 170 190
6 36 45 54 90 108 126 144 166 184 206 260 296 330
6 20 25 30 50 60 70 80 90 100 110 140 160 180
e 8J 10 11 20 25 30 35 40 45 50 60 70 80
; h 36 45 53 90 109 128 147 168 187 208 260 298 330
I k 8 1.0 12 20 24 28 32 38 42 1 48 1 60 1 68 75
/
/ m 10 12 14 24 28 32 38 46 50 58 72 80 88
I r 4 4 6 6 8 12 15 18 20 22 25
40 25 35 35
,
, Gewicht kg/Stück = IO.05 IO,09 IO,1 611’
1,24
+ 0,36 ) 0,72 1 1,32 1 2,08 1 3,ll 1 5,02 1 6,69 1 9,30 1 18,5 1 27,s 1 36A
II Höch zbelastungen durch das anzuhängende Stück in kg 1)

T 1 l I

1) Siehe auch Abschnitt 3

Fortsetzung Seite 2
Erläuterungen Seite 2

ArbeitsausschuB Schrauben im Deutschen Normenausschufi (DNA)

Al leinverkauf der Normblätter durch Beuth-Vertrieb GmbH, Berlin 30 und Käln DIN 582 April 7971 Preisgr. 4
4.71
Seite 2 DIN 582

2. Technische Lieferbedingungen Die Kerbschlagzähigkeit ist nach DIN 50 115 an einer Probe
aus dem normalgeglühten Ausgangswerkstoff zu prüfen.
2.1. Werkstoff
Ringmuttern nach dieser Norm dürfen nur aus Stahl C 15 2.5. Kennzeichnung
nach DIN 17210 hergestellt werden. Sie müssen normal-
Auf dem Bund ieder Ringmutter müssen das Werkstoff-Kurz-
geglüht sein und eine Mindestkerbschlagzähigkeit von
zeichen C 15 und das Herstellerzeichen angebracht sein.
80 Jjcm2 (ISO-Rundkerbprobe) bzw. 90 J/cm2 (DVM-Probe)
aufweisen. 2.6. lieferart
2.2. Ausführung Ringmuttern sind so zu liefern, da6 sie gegen mechanische
Ringmuttern müssen sauber im Gesenk geschmiedet sein. Für Schäden auf dem Transport weitgehend geschützt sind.
die Mat3e des unbearbeiletcn Teiles sowie für Gratansatz
und Gesenkversatz gelten die zulässigen Abweichungen für
Schmiedegüte F nach DIN 7526. 3. Einbau
Schmiedefehler, die den Verwendungszweck der Ringmuttern
mehr als unerheblich beeinträchtigen, sind nicht zulässig. Ringmuttern müssen stets satt auf die Auflagefläche an-
gezogen werden. Belastungen quer zur Ringebene sind nicht
Nach dem Normalglühen der Rohlinge müssen diese entzun-
zulässig.
deti werden.
Ist für aufgeschraubte Ringmuttern eine bestimmte Lage zu
2.3. Gewinde einer Achse, Kante oder dgl. vorgeschrieben, so sind gege-
Metrisches Gewinde nach DIN 13 Blatt 1 benenfalls Ausgleichsscheiben zu verwenden, um unzulässige
Toleranzklasse mittel (m) nach DIN 13 Blatt 15 Belastungen auszuschließen.
Die Belastungswerte gelten nur für die Verwendung der
2.4. Prüfung und Abnahme Ringmuttern auf ein metrisches Bolzengewinde der Toleranz-
Der Hersteller gewährleistet, daß die Festlegungen der Ab- klasse mittel, wobei die Gewindelänge mindestens 0,8 dl
schnitte 2.1 bis 2.3 eingehalten sind. betragen muß und die Zugfestigkeit des Bolzens 5OQ N/mm2
Besondere Abnahmeprüfungen können vereinbart werden. nicht überschreiten darf.

Erläuterungen
Zu der Norm DIN 580 Blatt 1 über Ringschrauben ist im Sep- Es sei noch darauf hingewiesen, da6 bei Uberlasten der Bol-
tember 1970 eine Neuausgabe unter der Nummer DIN 580 zen als der schwächere Teil angesehen werden kann, wenn
veröffentlicht worden. Vorbereitend für diese Neuausgabe dessen Zugfestigkeit nicht wesentlich größer als 500 Nlmm2
wurden Zugversuche an Ringschrauben sowohl senkrecht zur ist. Werden die Ringmuttern mit hochfesten Bolzen kombi-
Achsrichtung als auch unter 45O zur Achsrichlung in der Ring- niet+, verlagert sich bei Uberlasten die Bruchstelle in die
ebene durchgeführt. Ziel der Versuche war, den Beginn der Mutter. Deshalb sollte man im Sinne einer einfachen Klar-
stellung von möglichen Unfallursachen diese Kombination
bleibenden Verformung und die Bruchlast festzustellen. Das
vermeiden.
Ergebnis der Versuche führte zu den in DIN 580 angegebe-
nen Belastungswerten. Diese sind größer als die bisherigen Gegenüber der Ausgabe Februar 1956~ von DIN 582 Blatt 1
und gelten nur für Ringschrauben aus C 15, wobei eine aus- sind außerdem folgende Xnderungen und Ergänzungen zu
reichende Sicherheit gegen beginnende bleibende Verfor- verzeichnen:
mung in Rechnung gesetzt wurde. a) Die zulässigen Maßabweichungen wurden gestrichen und
durch einen Hinweis auf DIN 7526 ersetzt.
Die Versuchsergebnisse und die daraus resultierenden Be-
lastungswerte sind auf Ringmuttern übertragbar, wenn man b) Die bisher auf Seite2 der Norm DIN 582 Blatt 1 aufge-
führten Zwischengrößen wurden gestrichen.
bestimmte Bedingungen an den Bolzen stellt, auf den die
Ringmuttern aufgeschraubt werden. Voraussetzung ist aber c) Die Technischen Lieferbedingungen wurden neu formu-
auch, daß die Ringmuttern aus dem gegenüber St 34 zäheren liert und präzisiert.
Werkstoff C 15 hergestellt sind. Deshalb gelten die Be- d) Ein Abschnitt ,,Einbau” wurde aufgenommen, in dem auch
lastungswerte nach der vorliegenden Norm nur für Ring- die Mindestanforderungen für den Gewindebolzen fest-
muttern, die mit dem Werkstoff-Kurzzeichen C 15 gekenn- g,elegt sind.
zeichnet sind. Für nicht gekennzeichnete Ringmuttern gelten e) Der Zusatz ,,Blatt 1” zur Normblatt-Nummer wurde ge-
die bisherigen Belastungswerte entsprechend nachstehender strichen, weil DIN 582 Blatt 2 bereits im Jahre 1967 zurück-
Tabelle. gezogen wurde.