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Derek Barrett

Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

RC 18 329 121 3DE 113 EINSCHREIBEN EIGENHÄNDIG RÜCKSCHEIN

R
Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3 20.07.2018
76131 Karlsruhe

Artt. 1 Abs. 1, 2, 3, 2 Abs. 1, 6 Abs. 1, 14 Abs. 1, 20 Abs. 3, 21 Abs. 2 GG vom


23.05.1949. Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."
Widerstand ist nicht, Widerstand wird. Er mag mit leisen Zweifeln beginnen an dem, was
man einmal für wahr gehalten, was man einmal geglaubt hat.
Thank you Herr Gauck.

1
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Bundesverfassungsbehörde

20th July 1944

„Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."

Betr: Artt. 1 Abs. 1, 2, 3, 2 Abs. 1, 6 Abs. 1, 14 Abs. 1, 20 Abs. 3, 21 Abs. 2 GG vom 23.05.1949.
Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Artt. 27, 28, 67 HessVerfG. vom 11.12.1946.

An Státseirbhíseach; Voßkuhle,

die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in Art.
19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht durch
die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder Sachbereiche
aufgeben. Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche
Entscheidungen an, verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) .

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive,
sowie Legislative stets ein unabhängige Behörde zur Prüfung einer geltend gemachten
Rechtsverletzung einzuschalten ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere behördliche
Instanz vor, so sichert Art. 19 Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl.
BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.). Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die
theoretische Möglichkeit, die Behörde anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch
auf eine tatsächlich wirksame behördliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>;
101, 397 <407>; stRspr).

Der durch Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG gewährleistete Rechtsweg muß die vollständige Nachprüfung des
Verwaltungsakts in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht durch ein Gericht ermöglichen (so schon der
Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 25. November 1954, BStBl. 1955 III S. 66 Nr. 47; Dürig
a.a.O., Rdnr. 47 zu Art. 19 Abs. 4). Das Gericht ist an die von der Verwaltungsbehörde getroffenen
tatsächlichen Feststellungen nicht gebunden.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Je nach Anspruchsgrundlage und Anspruchsziel kann es mitunter allerdings zu einer Spaltung des
Rechtswegs kommen. Diese für den Kläger außerordentlich ungünstige Situation wird aber dadurch
abgemildert, dass den Gerichten nach § 17 Abs. 2 GVG teilweise eine rechtswegüberschreitende
Entscheidungskompetenz zukommt. Hinsichtlich der sachlichen Zuständigkeit ist § 71 Abs. 2 Nr. 2
und Abs. 3 GVG, hinsichtlich der örtlichen Zuständigkeit § 32 ZPO zu beachten.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20 Abs. 3
GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere Richter in die besondere Garantenstellung des
„Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des „Beschützergaranten" mit den jeweils dieser
Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht.

Die „Verwirklichung einer immer engeren Union der Völker Europas“ (Art. 1 Abs. 2 EUV) beruht auf
der grundlegenden Prämisse, dass jeder Mitgliedstaat mit allen anderen Mitgliedstaaten eine Reihe
gemeinsamer Werte teilt; diese wiederrum impliziert und rechtfertigt die Existenz gegenseitigen
Vertrauens zwischen den Mitgliedstaaten bei der Anerkennung dieser Werte und damit bei der
Beachtung des Unionsrechts, mit dem sie umgesetzt werden. Durch einen am 5. Mai 1949 in London
unterzeichneten und am 3. August 1949 in Kraft getretenen völkerrechtlichen Vertrag schuf eine
Gruppe von zehn europäischen Staaten den Europarat, mit dem Ziel, einen engeren Zusammenschluss
unter seinen Mitgliedern zu verwirklichen, um die Ideale und Grundsätze ihres gemeinsamen Erbes zu
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

schützen und zu fördern und um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt in Europa zu
begünstigen. Die EMRK ist ein im Rahmen des Europarats geschlossenes internationales
multilaterales Übereinkommen; sie trat am 3. September 1953 in Kraft. Alle Mitglieder des Europarats
sind Vertragsparteien dieses Übereinkommens. In Abschnitt I der EMRK werden die Rechte und
Freiheiten definiert, die die Vertragsparteien nach ihrem Art. 1 „allen ihrer Hoheitsgewalt
unterstehenden Personen … zu[sichern]“.

Pacta sunt servanda

Der Anspruch auf Rechtsschutz aus Art. 1 Abs. 1 GG ist dem Grunde nach von der Verfassung
vorgegeben .

Es ist glaubhaft und ersichtlich, dass das Konzept der Rechtsstaatlichkeit bei Leisring, Reifer, Ewald,
Becker, Steinmeier, Heil, Barley, Scholz, Becker, Hannapel sowie Flint nicht angekommen ist,
obwohl es ankommen muss. Ersichtlich ist, dass sich die Gesetzgebung seit 11/12/1946 geändert hat,
das Gewissen noch nicht.

Die Grundrechtspositionen des Amtsträgers finde ihre Grenze im Sonderstatusverhältnis. Es gehe um


das Grundrecht der Gewissensentscheidung des Amtsträger in seine Machtmonopol. Dieses
Grundrecht finde seine Grenze in dem über das Staatsformprinzip der Republik gewährleiteten Amt.
Das Amt werde treuhänderisch, also fremdnützig ausgeübt. Die treuhänderische Funktion der
Amtswahrnehmung verpflichte auf verantworteten, sachliche Dienst für die allgemeinheit. Im Amt
handele der Amtswalter in kompetenzieller Bindung und nicht in grundrechtlicher Freiheit.

Schließlich ist der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbarer Teil der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG. Er zielt auf die Bindung und
Begrenzung öffentlicher Gewalt zum Schutz individueller Freiheit (vgl. Schulze-Fielitz, in: Dreier,
GG, Bd. 2, 3. Aufl. 2015, Art. 20 <Rechtsstaat> Rn. 38)

Achtung und Schutz der Menschenwürde gehören zu den Konstitutionsprinzipien des Grundgesetzes.
Die freie menschliche Persönlichkeit und ihre Würde stellen den höchsten Rechtswert innerhalb der
verfassungsmäßigen Ordnung dar (vgl. BVerfGE 6, 32 [41]; 27, 1 [6]; 30, 173 [193]; 32, 98 [108]).
Der Staatsgewalt ist in allen ihren Erscheinungsformen die Verpflichtung auferlegt, die Würde des
Menschen zu achten und sie zu schützen.

Dem liegt die Vorstellung vom Menschen als einem geistig-sittlichen Wesen zugrunde, das darauf
angelegt ist, in Freiheit sich selbst zu bestimmen und sich zu entfalten. Diese Freiheit versteht das
Grundgesetz nicht als diejenige eines isolierten und selbstherrlichen, sondern als die eines
gemeinschaftsbezogenen und gemeinschaftsgebundenen Individuums (vgl. BVerfGE 33, 303 [334]
m.w.N.).

Sie kann im Hinblick auf diese Gemeinschaftsgebundenheit nicht "prinzipiell unbegrenzt" sein.
BVerfGE 45, 187 (227)BVerfGE 45, 187 (228 ). Der Einzelne muß sich diejenigen Schranken seiner
Handlungsfreiheit gefallen lassen, die der Gesetzgeber zur Pflege und Förderung des sozialen
Zusammenlebens in den Grenzen des bei dem gegebenen Sachverhalt allgemein Zumutbaren zieht;
doch muß die Eigenständigkeit der Person gewahrt bleiben (BVerfGE 30, 1 [20] - Abhörurteil).

Deutung des Art. 97 Abs. 1 GG entspricht auch rechtsstaatlichen Grundsätzen: denn es ist einmal zu
besorgen, daß die Rechtsuchenden einem Gericht mit Vertrauen begegnen, das mit Richtern besetzt
ist, die grundsätzlich auf diese Art von der Exekutive sowie Legislative unabhängig sind.

Neben der Weisungsfreiheit und dem gekennzeichneten Maß institutionell gesicherter persönlicher
Unabhängigkeit ist jeder richterlichen Tätigkeit wesentlich, daß sie von einem nichtbeteiligten Dritten
ausgeübt wird (BVerfGE 3, 377 [381/382]); denn diese Vorstellung ist mit dem Begriff von "Richter"
und "Gericht" untrennbar verknüpft, ist diesen Begriffen immanent. Wenn nun der Staat oder eine
seiner Behörden Partei ist, so sitzt zwar letzten Endes nie ein Dritter, sondern immer der Staat über
sich selbst zu Gericht, da Verwaltungsbehörden und Gerichte Organe desselben Staates sind.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Deshalb kommt in diesem Zusammenhang dem Gebot der Gewaltenteilung eine maßgebende
Bedeutung zu, wonach die Rechtsprechung durch "besondere", von den Organen der Gesetzgebung
und der vollziehenden Gewalt verschiedene Organe des Staates auszuüben ist (Art. 20 Abs. 2 GG).
Denn nur, wenn die Gerichte als besondere, von der Exekutive getrennte Institutionen gestaltet sind,
kann eine Rechtsprechung gegenüber dem Staat oder seinen Behörden im Sinne des Art. 19 Abs. 4 GG
wie durch einen unbeteiligten Dritten verwirklicht werden.

Art. 31 GG regelt als eine grundlegende Vorschrift des Bundesstaatsprinzips (vgl. BVerfGE 36, 342
[365]) die Lösung von Widersprüchen zwischen Bundes- und Landesrecht. Er bestimmt das
Rangverhältnis für alle Arten von Rechtssätzen jeder Rangstufe, nicht aber für
Einzelfallentscheidungen, auch nicht der Gerichte (vgl. Pietzcker, HStR, Band IV, § 99 Rn. 24, S. 704;
Schlaich, Das Bundesverfassungsgericht, 4. Aufl., 1997, S. 232 f.).

Art. 31 GG löst die Kollision von Normen und setzt daher zunächst voraus, daß die Regelungen des
Bundes- und Landesrechts auf denselben Sachverhalt anwendbar sind. Können die sich in ihrem
Regelungsbereich überschneidenden Normen bei ihrer Anwendung zu verschiedenen Ergebnissen
führen, so bricht Bundesrecht jeder Rangordnung eine landesrechtliche Regelung auch dann, wenn sie
Bestandteil des Landesverfassungsrechts ist (vgl. BVerfGE 26, 116 [135]; 36, 342 [363]). Kommen
Bundesrecht und Landesrecht bei der Regelung desselben Sachverhalts hingegen zu gleichen
Ergebnissen, so bleibt das Landesrecht jedenfalls dann in Geltung, wenn es sich dabei um
Landesverfassungsrecht handelt (vgl. BVerfGE 36, 342 [363, 367]; 40, 296 [327]).

Auch wenn Art. 142 GG ein Landesgrundrecht prinzipiell in Kraft läßt, weil es dem Bundesgrundrecht
nicht widerspricht, kann das Landesgrundrecht durch Art. 31 GG verdrängt werden, weil sein
Regelungsgehalt mit einfachem Bundesrecht kollidiert. Der Bundesgesetzgeber hat lediglich die
Bundesverfassung zu beachten. Eine Kollision des Landesgrundrechts mit dem Bundesrecht ist
jedenfalls ausgeschlossen, wenn Bundes- und Landesgrundrecht einen bestimmten Gegenstand in
gleichem Sinne und mit gleichem Inhalt regeln. Nur in diesem Sinne inhaltsgleiche Verfassungsrechte
können eine konkrete Rechtslage widerspruchsfrei gestalten. Die Feststellung, daß die Rechtslage dem
Bundesgrundrecht genügt, gilt dann auch für das Landesgrundrecht (vgl. BVerfGE 1, 264 [281]).

Besteht für die Richter eines Landes Veranlassung, bei ihrer Verfahrensgestaltung Grundrechte
eigenverantwortlich und unabhängig von der Umsetzung der Grundrechtsbindung durch den
Bundesgesetzgeber zur Geltung zu bringen, so sind sie dabei gemäß Art. 20 Abs. 3 GG an die
Grundrechte des Bundes ebenso gebunden wie an die gemäß Art. 142, 31 GG auch anwendbaren
Landesgrundrechte.

Die Grundrechte verlangen Beachtung nicht nur bei der Schaffung einer Norm und ihrer Kontrolle,
sondern auch bei der Anwendung einer verfassungsgemäßen Norm in der konkreten Lage eines
Einzelfalles. Das gilt etwa, wenn Normen, die zu Eingriffen in ein Grundrecht ermächtigen, mit ihren
abstrakten Voraussetzungen zwar einen Eingriff rechtfertigen können, das betroffene Grundrecht es
aber gebietet, daß die Richter diese Voraussetzungen im Einzelfall nicht überspannen (vgl. BVerfGE
41, 332 [334 f.]; 43, 95 [98]).

Bei ihrer Verfahrensgestaltung haben die Richter auch der Wirkkraft von Grundrechten in besonderen
Verfahrenskonstellationen in bestimmter Weise Rechnung zu tragen (vgl. BVerfGE 46, 325 [333 f.];
49, 220 [225]).

Insbesondere haben die Richter bei der - hier allein zu beurteilenden - Anwendung des
Verfahrensrechts im jeweiligen Rechtsstreit den Geboten rechtlichen Gehörs, des gesetzlichen
Richters, einer fairen Verfahrensgestaltung und eines effektiven Rechtsschutzes sowie dem
Willkürverbot zu genügen (vgl. etwa BVerfGE 69, 145 [149]; 81, 264 [273]).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

schützen und zu fördern und um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt in Europa zu
begünstigen. Die EMRK ist ein im Rahmen des Europarats geschlossenes internationales
multilaterales Übereinkommen; sie trat am 3. September 1953 in Kraft. Alle Mitglieder des Europarats
sind Vertragsparteien dieses Übereinkommens. In Abschnitt I der EMRK werden die Rechte und
Freiheiten definiert, die die Vertragsparteien nach ihrem Art. 1 „allen ihrer Hoheitsgewalt
unterstehenden Personen … zu[sichern]“.

Pacta sunt servanda

Der Anspruch auf Rechtsschutz aus Art. 1 Abs. 1 GG ist dem Grunde nach von der Verfassung
vorgegeben .

Es ist glaubhaft und ersichtlich, dass das Konzept der Rechtsstaatlichkeit bei Leisring, Reifer, Ewald,
Becker, Steinmeier, Heil, Barley, Scholz, Becker, Hannapel sowie Flint nicht angekommen ist,
obwohl es ankommen muss. Ersichtlich ist, dass sich die Gesetzgebung seit 11/12/1946 geändert hat,
das Gewissen noch nicht.

Die Grundrechtspositionen des Amtsträgers finde ihre Grenze im Sonderstatusverhältnis. Es gehe um


das Grundrecht der Gewissensentscheidung des Amtsträger in seine Machtmonopol. Dieses
Grundrecht finde seine Grenze in dem über das Staatsformprinzip der Republik gewährleiteten Amt.
Das Amt werde treuhänderisch, also fremdnützig ausgeübt. Die treuhänderische Funktion der
Amtswahrnehmung verpflichte auf verantworteten, sachliche Dienst für die allgemeinheit. Im Amt
handele der Amtswalter in kompetenzieller Bindung und nicht in grundrechtlicher Freiheit.

Schließlich ist der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbarer Teil der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG. Er zielt auf die Bindung und
Begrenzung öffentlicher Gewalt zum Schutz individueller Freiheit (vgl. Schulze-Fielitz, in: Dreier,
GG, Bd. 2, 3. Aufl. 2015, Art. 20 <Rechtsstaat> Rn. 38)

Achtung und Schutz der Menschenwürde gehören zu den Konstitutionsprinzipien des Grundgesetzes.
Die freie menschliche Persönlichkeit und ihre Würde stellen den höchsten Rechtswert innerhalb der
verfassungsmäßigen Ordnung dar (vgl. BVerfGE 6, 32 [41]; 27, 1 [6]; 30, 173 [193]; 32, 98 [108]).
Der Staatsgewalt ist in allen ihren Erscheinungsformen die Verpflichtung auferlegt, die Würde des
Menschen zu achten und sie zu schützen.

Dem liegt die Vorstellung vom Menschen als einem geistig-sittlichen Wesen zugrunde, das darauf
angelegt ist, in Freiheit sich selbst zu bestimmen und sich zu entfalten. Diese Freiheit versteht das
Grundgesetz nicht als diejenige eines isolierten und selbstherrlichen, sondern als die eines
gemeinschaftsbezogenen und gemeinschaftsgebundenen Individuums (vgl. BVerfGE 33, 303 [334]
m.w.N.).

Sie kann im Hinblick auf diese Gemeinschaftsgebundenheit nicht "prinzipiell unbegrenzt" sein.
BVerfGE 45, 187 (227)BVerfGE 45, 187 (228 ). Der Einzelne muß sich diejenigen Schranken seiner
Handlungsfreiheit gefallen lassen, die der Gesetzgeber zur Pflege und Förderung des sozialen
Zusammenlebens in den Grenzen des bei dem gegebenen Sachverhalt allgemein Zumutbaren zieht;
doch muß die Eigenständigkeit der Person gewahrt bleiben (BVerfGE 30, 1 [20] - Abhörurteil).

Deutung des Art. 97 Abs. 1 GG entspricht auch rechtsstaatlichen Grundsätzen: denn es ist einmal zu
besorgen, daß die Rechtsuchenden einem Gericht mit Vertrauen begegnen, das mit Richtern besetzt
ist, die grundsätzlich auf diese Art von der Exekutive sowie Legislative unabhängig sind.

Neben der Weisungsfreiheit und dem gekennzeichneten Maß institutionell gesicherter persönlicher
Unabhängigkeit ist jeder richterlichen Tätigkeit wesentlich, daß sie von einem nichtbeteiligten Dritten
ausgeübt wird (BVerfGE 3, 377 [381/382]); denn diese Vorstellung ist mit dem Begriff von "Richter"
und "Gericht" untrennbar verknüpft, ist diesen Begriffen immanent. Wenn nun der Staat oder eine
seiner Behörden Partei ist, so sitzt zwar letzten Endes nie ein Dritter, sondern immer der Staat über
sich selbst zu Gericht, da Verwaltungsbehörden und Gerichte Organe desselben Staates sind.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Auslegung und Anwendung einfachen Rechts und des Völkervertragsrechts bleibt grundsätzlich
Aufgabe der Fachgerichte. Die rechtsprechende Behörde muss nur dann eingreifen, wenn sonstige
Behörde Verfassungsrecht verletzt haben. Das ist in der Regel erst dann der Fall, wenn ein Fehler
sichtbar wird, der auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung eines
Grundrechts, insbesondere vom Umfang seines Schutzbereichs, beruht, oder wenn die fehlerhafte
Rechtsanwendung bei verständiger Würdigung der das Grundgesetz beherrschenden Gedanken nicht
mehr verständlich ist (vgl. BVerfGE 32, 311 <316>.)

Gerichtliche Entscheidungen kommen durch die Anwendung von Rechtsnormen durch die Gerichte
zustande. Rechtsnormen bestehen häufig aus abstrakten Begriffen, deren Bedeutung für den konkreten
Rechtsfall vom Richter ermittelt wird. Anwendung von Rechtsnormen bedeutet somit Auslegung von
Rechtsnormen. Deshalb ist es nur selten angebracht, bei einem Gerichtsurteil von "richtig" oder
"falsch" zu sprechen, wie man es von der Lösung einer Mathematikaufgabe kennt. Urteile sind das
Ergebnis von Rechtsmeinungen zu Rechtsfragen. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes
binden die Verfassungsorgane des Bundes und der Länder sowie alle Gerichte und Behörden und
entfalten mitunter sogar Gesetzeskraft, Art. 31 BVerfGG.

Art 97 GG
(1) Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen.

§ 31 BVerfGG
(1) Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts binden die Verfassungsorgane des
Bundes und der Länder sowie alle Gerichte und Behörden.

Gerichtsverfassungsgesetz (GVG)

§ 1 Die richterliche Gewalt wird durch unabhängige, nur dem Gesetz unterworfene Gerichte
ausgeübt.

Meine leiblichen Kinder leben zeit 2007 in der Republik von Österich im Haushalt meiner
geschiedenen Ehefrau, die berufstätig ist. Als Barunterhaltspflichtiger gemäß § 1 Abs. 1 EStG der
Bundesrepublik Deutschland bin ich unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig. Ein Anspruch auf
sozialrechtliches Kindergeld nach § 1 Abs. 1 s. 1 BKGG i.v.m. Art 67 VO besteht nicht, auch wenn,
ruht dieser Anspruch in Höhe der österreichischen Leistungen bei der geschiedene Ehefrau, Art. 68
Abs. 2 s.1 & 2 VO , weil die geschiedene Ehefrau in Österreich eine beitragspflichtige Arbeit im
Wohnland der Kinder ausübt, Art 68 Abs. 1 BSt. b s. 1 VO.

§ 2 Abs. 6 s. 3 EStG ,Wird das Einkommen in den Fällen des § 31 um die Freibeträge nach § 32
Absatz 6 gemindert, ist der Anspruch auf Kindergeld nach Abschnitt X der tariflichen
Einkommensteuer hinzuzurechnen.

Es sollte ersichtlich sein, dass eine Zurechnung von nicht erhaltenen Sozialleistungen aus dem
Existenzminimum finanziert werden muss. Wenn aber der Barunterhaltspflichtige diese nicht
finanzieren kann trotz Umsatz durch Einsatz seiner eigenen Arbeitskraft von ca. € 130.000,-
p.a.,werden seine Konten geplündert, seine Kunden gesperrt, faire Prozesse verweigert und nicht
zuletzt wird der Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes verpfändet.

Wenn der Gesetzgeber seiner verfassungsmäßigen Pflicht zur Gewehrung des Existenzminimums
nicht hinreichend nachkommt, ist das einfache Recht im Umfang seiner defizitären Gestaltung
verfassungswidrig. Der Leistungsanspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG ist dem Grunde nach von der
Verfassung vorgegeben (vgl. BVerfGE 107, 275 <284>).

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Sie ist in der Rechtsprechung der Bundesverfassungsbehörde als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr). Aus
ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>).

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Gerichte, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 11, 218 <220>; 72, 119 <121>; 86, 133
<145>; 96, 205 <216>; BVerfGK 10, 41 <45>; stRspr).

Dessen „Gegenvorstellungen“ dienten allein der Geltendmachung einer Verletzung des Anspruchs auf
rechtliches Gehör. Die diesbezügliche Rüge kommt in der zweimaligen ausdrücklichen Bezugnahme auf
Art. 103 Abs. 1 GG eindeutig zum Ausdruck. Ich war an diesem und sönstigen Verfahren nicht beteiligt.
Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über
sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl.BVerfGE 45, 187
<227>; 49, 286 <298>).

Mit der Subjektqualität des Menschen ist ein sozialer Wert- und Achtungsanspruch verbunden, der es
verbietet, den Menschen zum „bloßen Objekt“ staatlichen Handelns zu degradieren (vgl. BVerfGE 122,
248 <271>).

Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt,
der Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und
des Absoluten, erbarmungslos Konsequenzen angekämpft, der in den Menschen steckt und der seinen
Ausdruck in den eugenischen Zielen stehts findet.

Müssen Sie erst den Geruch von verkohlten Leichen, das Geschrei der Verzweifelten oder auch die
Druckwellen zielloser Sprengungen auf Ihrer Haut, die Ihre Lungen zum Bersten bringt, spüren. Oder
müssen Sie dreißig Jahren lang mit sich tragen, dass Sie Potential ausgelöscht haben, weil Sie keine
andere Wahl hatten, obwohl Die Höheren Vertragsparteien sich bereits einig waren.

Ich habe aber auch nicht die Instrumenten des Zorns gemäß der Good Friday Agreement von 1998
niedergelegt, so dass die längste militärische und politische Auseinandersetzung der Europäischen
Geschichte mit dem Demokratischen Prozess ersetzt werden darf, um dann noch hier in Deutschland
zu verhungern. Verurteilt zum Tode, weil meine Einwendungen bei der Behörde zurückgewiesen,
abgeweisen bzw. Abgewimmelt oder erstmal gar nicht verstanden werden, dieses ist nicht
hinnehmbar, geschwiege denn das ersichtliche Untergraben der democratischen Grundordnung.
Besiegte Völker haben sich stehts gegen Aufgedruckte Herschaftsordnungen gewehrt, die Judikative
aber lässt sich offentsichtlich für R1, R2 oder R3 sowie ehrende Titilierungen und Trinkets gunstig
zufrieden stellen, statt sich eine Werteordnung der ihren eigene Identität, Integrität und Indivigualität
würdig, zu begünstigen. Kognitive Dissonanze kann auch durch gebalte Dämlichkeit, Schizoid
Personality Disorder bis hin zu kognitive Redunanze zu erscheinen kommen.

Idque apud imperitos humanitas vocabatur, cum pars servitutis esset

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die staatlichen Institutionen haben in ihren anvertrauten Aufgaben ersichtlich versagt und ihr
deplatziertes Verhalten wird weitreichende Konsequenzen haben müssen.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
unverhältnismäsigen Enscheidungen zur günsten der Beklagten und lässt der Kläger vor ihre Kammer
zu Verhungern.

Es tut mir leid, aber meine Sorte, die durch Mut und Überzeugung sich auszeichnen, sind nicht über
die Landungsklappe der Higgins Boat am 06/06/1944, der MG 42 trotzend, um die Indoktinierten zu
vernichten, gestürmt, dann, trotz herber Verluste ohne Massenvergewaltigungen und nach überqueren
der Wilhelmnsbrücke am 28 /03/ 1945 haben diese den zweiten Weltkrieg beendet, so dass das
konzept der Rechtstaatlichkeit verachtet wird.

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Die Rechtsschutzgarantie des Grundgesetzes ist nicht auf Rechtsschutz gegen Akte der vollziehenden
Gewalt im Sinne von Art. 19 Abs. 4 GG beschränkt, sondern umfassend angelegt. Die Garantie
wirkungsvollen Rechtsschutzes ist ein wesentlicher Bestandteil des Rechtsstaates (vgl. BVerfGE 88,
118 [123]; 96, 27 [39 f.]).

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 1, 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf. war auf Grund historischer Erfahrungen der
Schutz vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F.,
Bd.1, 1951, S. 183 ff.).

Das ersichtlich lethargische Interesse, eine Existenzminimum im Sinne der Rechtsstaatsprinzipien des
Art. 20 Abs. 3, 23 Abs.1 , 28 Abs. 3 GG zu gewehren, kann nur das menschliche Gewissen empören,
alle Kinder der Bundesrepublik Deutschland zu verachten und das Wohl deren Kindern zu gefährden.

Marie Claude-Valliant-Couturier, a former member of the French Resistance who spent three years at
Auschwitz, provided the following testimony concerning atrocities she observed at the camp. She was
examined by French prosecutor, Charles Dubost. [Testimony on January 28, 1946]

“One night we were awakened by terrifying cries. And we discovered, on the following day, from the
men working in the Sonderkommando - the "Gas Kommando" - that on the preceding day, the gas
supply having run out, they had thrown the children into the furnaces alive.”

In sterquiliniis invenitur
Defendere dextera tua cogitare. Quod male cogitant quam non putat.
Vae diebus nostris, quia periit studium litterarum a nobis, nec reperitur rethor in populis, qui
gestapraesentia promulgare possit in paginis
Iudices leges novisse debent,non solum modestus vir Hibernus,qui inter deos minores moratur.
Dico Tibi Verum, Libertas Optima Rerum: Nunquam Servili Sub Nexu Vivito, Fili
Frangas non Flectes: virtus probitas
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
8
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

It is a recognized truth of jurisprudence that laws are created by Man and that civilized Man, in a tradition
of more than six millennia, agrees to abide by these laws for the common good of all society. For it is
only by the rule of law that any civilization holds itself above the promiscuous squalor of barbarism.

Niemand erteilt Schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch gegengründe und glaubt sich
immer im Recht. Pluralistische ignorante behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen
eitrigen Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in
Betracht gezogen hat, ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff
der Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Es wird hiermit beauftragt, im Sinne der

Artt IX 55 c, 56 UN, Artt. 2, 5, 6 IPbpR, Artt. 1 Abs. 1, 6 Abs. 2, 101, 103 GG


§ 1 GVG, § 38 DRiG , Artt. 1, 2, 3, 4,5, 6, 19, 20, 21, 24, 26, 27, 28, 64, 65, 67, 77,102, 146, 147, 150
HessVerf. , §§242, 1666 BGB, § 81 Abs. 1S. 2 StGB, § 186 StGB, §§ 223, 229, 212, 13, 22 StGB,
§ 263, §285a, § 339 StGB,
§ 7 Abs.1 s. 8 VStGB
gegen

Steinmeier; Bundespräidialamt
Scholz; Bundesministerium für Finanzen
Barley; Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
Heil; Bundesminsterium für Arbeit und Soziales

zu ermitteln,da das objektive Recht in schwerwiegender Weise verletzt wird,und lege hilfsweise für
alle Rechtsverletzungen, die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden, das Rechtsmittel
der Gegenvorstellung ein.

Da die Judikative erschopft ist (Vgl. 1 BvR 1870 16), wird eine Privatklage in Sinne § 374 StPO
gegen diese Personen erhoben.

Ich erwarte aus Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 103 Abs. 1 GG. § 495a Satz 2 ZPO
eine mündliche Verhandlung.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 20 Abs. 4 GG vom 23.05.1949 i.v.m. Art
26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946 sowie Art. 9 sec. 3 BUNREACHT NA hÉIREANN, D' achtaigh an
Pobal an 1 Iúil, 1937) die Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft,
Verantwortung zu tragen.

Is bundualgas polaitiúil ar gach saoránach bheith dílis don náisiún agus tairiseach don Stát.

Umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Sozialbehörde,
Gutleutstr. 136
60327 Frankfurt am Main
7th Kammer Leisring
20th July 1944

„Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."

Betr: Artt. 1 Abs. 1, 2, 3, 2 Abs. 1, 6 Abs. 1, 14 Abs. 1, 20 Abs. 3, 21 Abs. 2 GG vom 23.05.1949.
Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Artt. 27, 28, 67 HessVerfG. vom 11.12.1946.

An Státseirbhíseach; Leisring,

der Grundsatz der Volkssouveränität (Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG) erfordert daneben, dass sich alle Akte
der Ausübung der Staatsgewalt auf den Willen des Volkes zurückführen lassen (vgl. BVerfGE 38, 258
<271>; 47, 253 <272>; 77, 1 <40>; 83, 60 <71>; 93, 37 <66>; 107, 59 <87>).

Soweit das Volk die Staatsgewalt nicht selbst durch Wahlen oder Abstimmungen ausübt, sondern dies
besonderen Organen (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG) übertragen ist, bedarf es eines hinreichend engen
Legitimationszusammenhangs, der sicherstellt, dass das Volk einen effektiven Einfluss auf die
Ausübung der Staatsgewalt durch diese Organe hat (vgl. BVerfGE 83, 60 <71 f.>; 89, 155 <182>; 93,
37 <66>).

Erforderlich ist eine ununterbrochene Legitimationskette vom Volk zu den mit staatlichen Aufgaben
betrauten Organen und Amtswaltern (vgl. BVerfGE 47, 253 <275>; 52, 95 <130>; 77, 1 <40>; 93, 37
<66>; 107, 59 <87>).

Auch insoweit kommt es im Rahmen des Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG vorrangig nicht auf die einzelnen
Instrumente zur Sicherstellung des hinreichenden Legitimationszusammenhangs (Parlamentarismus,
Verantwortlichkeit der Regierung, Gesetzes- und Weisungsgebundenheit der Verwaltung), sondern auf
die grundsätzliche Beachtung des Prinzips der Volkssouveränität an. In der Demokratie erfolgt die
politische Willensbildung vom Volk zu den Staatsorganen und nicht umgekehrt (vgl. BVerfGE 44,
125 <140>; 69, 315 <346>; 107, 339 <361>).

Der Regelungsgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG geht über den für einen freiheitlichen demokratischen
Verfassungsstaat unverzichtbaren Mindestgehalt hinaus. Daher ist der Regelungsgehalt des Schutzguts
„freiheitliche demokratische Grundordnung“ in Art. 21 Abs. 2 GG – ungeachtet inhaltlicher
Überschneidungen – eigenständig und unabhängig vom Regelungsgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG zu
bestimmen.

Ihren Ausgangspunkt findet die freiheitliche demokratische Grundordnung in der Würde des
Menschen (Art. 1 Abs. 1 GG). Sie ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als der
oberste Wert des Grundgesetzes (vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>;
45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96, 375 <399>) anerkannt.

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Die Staatsgewalt hat sie in allen ihren Erscheinungsformen zu achten und zu schützen (vgl. BVerfGE
45, 187 <227>). Damit wird dem Staat und seiner Rechtsordnung jede Absolutheit und jeder Vorrang
genommen.

Die Garantie der Menschenwürde umfasst insbesondere die Wahrung personaler Individualität,
Identität und Integrität sowie die elementare Rechtsgleichheit (vgl. Dreier, in: ders., GG, Bd. 1, 3.
Aufl. 2013, Art. 1 Abs. 1 Rn. 60 ff.; Höfling, in: Sachs, GG, 7. Aufl. 2014, Art. 1 Rn. 19).
Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit
über sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl. BVerfGE 45,
187 <227>; 49, 286 <298>).
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super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Mit der Subjektqualität des Menschen ist ein sozialer Wert- und Achtungsanspruch verbunden, der es
verbietet, den Menschen zum „bloßen Objekt“ staatlichen Handelns zu degradieren (vgl. BVerfGE
122, 248 <271>).

Der Staat muss dem Steuerpflichtigen sein Einkommen insoweit steuerfrei belassen als es zur
Schaffung der Mindestvoraussetzungen für ein menschenwürdiges Dasein benötigt wird. Dieses
verfassungsrechtliche Gebot folgt aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsgrundsatz
des Art. 20 Abs. 1 GG. Ebenso wie der Staat nach diesen Verfassungsnormen verpflichtet ist, dem
mittellosen Bürger diese Mindestvoraussetzungen erforderlichenfalls durch Sozialleistungen zu
sichern (vgl. BVerfGE 40, 121 [133]), darf er dem Bürger das selbst erzielte Einkommen bis zu
diesem,Betrag - der im, folgenden als Existenzminimum bezeichnet wird - nicht entziehen.

Die Steuerfreiheit des Familienexistenzminimums wirkt sich auch auf die Besteuerung eines
Einkommens aus, das dieses Existenzminimum übersteigt. Das Existenzminimum muß dem
Steuerpflichtigen nicht nur nach Abzug der Steuern erhalten bleiben. Der Gesetzgeber darf auch nur
das darüber hinausgehende Einkommen der Besteuerung unterwerfen, weil andernfalls Familien mit
unterhaltsbedürftigen Kindern gegenüber den sonstigen Familien, gegenüber kinderlosen Ehepaaren
und gegenüber kinderlosen Alleinstehenden benachteiligt werden würden.

Prüfungsmaßstab ist insoweit Art. 3 Abs. 1 GG, wobei die in Art. 6 Abs. 1 GG enthaltene
Grundsatzentscheidung für den Schutz der Familie mit zu beachten ist (vgl. BVerfGE 13, 290 [296 f.,
298]; 75, 348 [357]).

Der allgemeine Gleichheitssatz ist verletzt, wenn der Staat eine Gruppe von Normadressaten im
Vergleich zu anderen Normadressaten anders behandelt, obwohl zwischen beiden Gruppen keine
Unterschiede von solcher Art und solchem Gewicht bestehen, daß sie die ungleiche Behandlung
rechtfertigen könnten (vgl. BVerfGE 55, 72 [88]; st. Rspr.).

Daraus folgt für das Gebiet des Steuerrechts, daß die Besteuerung an der wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit ausgerichtet werden muß. Das gilt insbesondere im Einkommensteuerrecht, das auf
die Leistungsfähigkeit des einzelnen Steuerpflichtigen hin angelegt ist (vgl. BVerfGE 61, 319 [343 f.]
m.w.N.).

Die für den Steuerpflichtigen unvermeidbare Sonderbelastung durch BVerfGE 82, 60 (86)BVerfGE
82, 60 (87) Unterhaltsverpflichtungen mindert seine Leistungsfähigkeit und darf ohne Verstoß gegen
Art. 3 Abs. 1 GG vom Gesetzgeber nicht unberücksichtigt bleiben (vgl. zuletzt BVerfGE 68, 143 [152
f.]).

Art. 6 Abs. 1 GG gebietet, bei der Besteuerung einer Familie das Existenzminimum sämtlicher
Familienmitglieder steuerfrei zu belassen. Dabei bildet das sozialhilferechtlich definierte
Existenzminimum die Grenze für das einkommensteuerliche Existenzminimum, die über-, aber nicht
unterschritten werden darf. Das einkommensteuerliche Existenzminimum ist für alle Steuerpflichtigen
- unabhängig von ihrem individuellen Grenzsteuersatz - in voller Höhe von der Einkommensteuer
freizustellen. (Vgl.- 2 BvL 42/93 -Beschluß des Zweiten Senats vom 10. November 1998)

Der Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) begründet in seiner Ausprägung als "horizontale
Steuergleichheit" weitere verfassungsrechtliche Anforderungen (vgl. BVerfGE 82, 60 [89 f.]). Er
gebietet, Steuerpflichtige bei gleicher Leistungsfähigkeit gleich hoch zu besteuern. Auch Bezieher
höherer Einkommen müssen je nach ihrer Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Beziehern gleich hoher
Einkommen gleich besteuert werden; eine verminderte Leistungsfähigkeit durch
Unterhaltsverpflichtung gegenüber einem Kind muß dementsprechend auch bei ihnen in diesem
Vergleich sachgerecht berücksichtigt werden.

Die von Verfassungs wegen zu berücksichtigenden existenzsichernden Aufwendungen müssen nach


dem tatsächlichen Bedarf - realitätsgerecht - bemessen werden (vgl. BVerfGE 66, 214 [223]; 68, 143
[153]; 82, 60 [88]). Dessen Untergrenze ist durch die Sozialhilfeleistungen konkretisiert, die das im
Sozialstaat anerkannte Existenzminimum gewährleisten sollen, verbrauchsbezogen ermittelt und auch
regelmäßig den veränderten Lebensverhältnissen angepaßt werden. Mindestens das, was der
Gesetzgeber dem Bedürftigen zur Befriedigung seines existenznotwendigen Bedarfs aus öffentlichen
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Mitteln zur Verfügung stellt, muß er auch dem Einkommensbezieher von dessen Erwerbsbezügen
belassen (vgl. BVerfGE 87, 153 [171]; 91, 93 [111]).

Wenn der Gesetzgeber seiner verfassungsmäßigen Pflicht zur Bestimmung des Existenzminimums
nicht hinreichend nachkommt, ist das einfache Recht im Umfang seiner defizitären Gestaltung
verfassungswidrig.

Der Leistungsanspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG ist dem Grunde nach von der Verfassung vorgegeben
(vgl. BVerfGE 107, 275 <284>).

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG hält den Gesetzgeber an, die soziale Wirklichkeit zeit-
und realitätsgerecht im Hinblick auf die Gewährleistung des menschenwürdigen Existenzminimums
zu erfassen, die sich etwa in einer technisierten Informationsgesellschaft anders als früher darstellt.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Dem Gesetzgeber steht bei der Gestaltung der Steuergesetzgesetzgebung ein weiter
Gestaltungsspielraum zu, dem in erster Linie Beschränkungen durch das Rechtsstaatsprinzip sowie die
Grundrechte der Art. 3 GG, Art. 12 Abs. 1 GG und Art.14 Abs. 1 GG gesetzt sind. So verlangt etwa
das aus dem Gleichheitssatz abgeleitete Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit eine unterschiedliche Belastung je nach individueller wirtschaftlicher
Leistungsfähigkeit.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 28 HessVerf.) die Allgemeinheit durch die
Erhebung von Steuern an seiner privaten Finanzkraft, die aus seiner individuellen Leistungsfähigkeit
resultieren soll, teilhaben zu lassen.

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Währungleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine körperliche versehrende
Wirkung zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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vertretbarem Umfang, auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben, zur
ermöglichen.

Diese Unterschreitung des existenzminimalen Bedarfs der Mensch sowie die Verletzung des
Diskriminierungsverbots verletze zugleich das "Existenzminimum der Familie" aus Art. 1 Abs. 1 GG
in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG und somit auch das soziokulturelle
Existenzminimum der Mensch durch § 20 Abs. 2 und 3 SGB II.

Der Gesetzgeber ist von Verfassungs wegen nicht gehalten, sich bei der Bestimmung der Höhe der
Regelleistungen wie zuvor bei der EVS 2003 an den unteren 20 % der nach ihrem Nettoeinkommen
geschichteten Einpersonenhaushalte zu orientieren. Die Entscheidung, nun in Bezug auf die EVS 2008
nach § 4 Nr. 1 RBEG die Gruppe nur der unteren 15 % der Haushalte als Bezugsgröße zu setzen,
verletzt die Verfassung nicht.

Die Referenzgruppe ist auch so breit gefasst, dass statistisch zuverlässige Daten erhoben werden
können (vgl. BVerfGE 125, 175 [236]). In § 28 Abs. 3 Satz 4 SGB XII ist für die Gruppengröße
vorgegeben, dass diese einen für statistische Zwecke hinreichend großen Stichprobenumfang haben
muss; sie wurde abhängig vom Anteil der herausgerechneten Haushalte festgelegt (BTDrucks
17/3404, S. 89; BTDrucks 17/3982, S. 2) und war mit 1.678 Einpersonenhaushalten (BTDrucks
17/3404, S. 139; BTDrucks 17/3982, S. 1) hinreichend groß.

Zur Konkretisierung des Anspruchs hat der Gesetzgeber alle existenznotwendigen Aufwendungen
folgerichtig in einem transparenten und sachgerechten Verfahren nach dem tatsächlichen Bedarf, also
realitätsgerecht, zu bemessen (vgl. BVerfGE 66, 214 <223>; 68, 143 <153>; 82, 60 <88>; 99, 246
<260>; 112, 268 <280>; 120, 125 <155>).

Die in § 20 Abs. 5 Satz 2 SGB II in Verbindung mit § 28 SGB XII und dem Regelbedarfs-
Ermittlungsgesetz vorgegebene Orientierung an der EVS ist als statistisches Berechnungsmodell ein
im Grundsatz geeignetes Verfahren, die zur Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums
notwendigen Leistungen realitätsgerecht zu bemessen (vgl. BVerfGE 125, 175 [232ff.]).

Die Festlegung in § 28 Abs. 2 SGB XII, dass bei der Ermittlung der bundesdurchschnittlichen
Regelbedarfsstufen der Stand und die Entwicklung von Nettoeinkommen, das Verbrauchsverhalten
und die Lebenshaltungskosten auf der Grundlage der durch die EVS nachgewiesenen tatsächlichen
Verbrauchsausgaben unterer Einkommensgruppen zu berücksichtigen sind, ist nicht unsachlich und
tragfähig begründbar, es sei denn die erfasste Referenzgruppe evident in Zahl zu klein ist.

Es ist im Ausgangspunkt verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn der Gesetzgeber in § 28


Abs. 2 SGB XII insoweit das Einkommen in Bezug nimmt, als für die Festlegung der Regelbedarfe
nach den hier zu prüfenden Vorschriften nur die tatsächlichen Verbrauchsausgaben unterer BVerfGE
137, 034 (080)BVerfGE 137, 034 (081) Einkommensgruppen herangezogen werden. Dies ist Teil der
Ausrichtung auf den Entwicklungsstand des Gemeinwesens und die bestehenden Lebensbedingungen
(vgl. BVerfGE 125, 175 [222]); es stellt einen Bezug zu den Erwerbstätigen her (vgl. BVerfGE 125,
175 [234]; dazu BTDrucks 17/3404, S. 121f.), ermöglicht aber für sich genommen keine
Unterschreitung der verfassungsrechtlich gebotenen Mindesthöhe der existenzsichernden Leistungen.
Zur Konkretisierung des Anspruchs hat der Gesetzgeber alle existenznotwendigen Aufwendungen
folgerichtig in einem transparenten und sachgerechten Verfahren nach dem tatsächlichen Bedarf, also
realitätsgerecht, zu bemessen (vgl. BVerfGE 66, 214 <223>; 68, 143 <153>; 82, 60 <88>; 99, 246
<260>; 112, 268 <280>; 120, 125 <155>).

Hierzu hat er zunächst die Bedarfsarten sowie die dafür aufzuwendenden Kosten zu ermitteln und auf
dieser Basis die Höhe des Gesamtbedarfs zu bestimmen. Das Grundgesetz schreibt ihm dafür keine
bestimmte Methode vor (ebenso bei grundrechtlichen Schutzpflichten vgl. BVerfGE 46, 160 <164>;
96, 56 <64>; 115, 118 <160>); er darf sie vielmehr im Rahmen der Tauglichkeit und
Sachgerechtigkeit selbst auswählen. Abweichungen von der gewählten Methode bedürfen allerdings
der sachlichen Rechtfertigung.

Es sollte ersichtlich sein, dass die bisher angewandten Methoden nicht ausreichend sind. Obwohl zu
vermuten ist, dass die Versagung realitätsgerechter sowie nachvollziehbarer, verlässlicher Zahlen und
schlüssiger Berrechnungsverfahren an den kognitiven Kompetenzen der beautragten Dienstleistern
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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liegt. Interdisziplinäre Inkompetzen der Beteiligten könnte zu einer realitätsfernen Auslegung der
angewandten statistische Methoden führen. Es sollte nachvollziehbar sein, dass in einer
repräsentativen Demokratie Abgeordnete lediglich ein Mandat vom Volk benötigen, um ihren
anvertrauten Auftrag anzunehmen, sonstiger Kompetenzen bedarf es nicht.

Es ist durchaus sinnvoll Verbrauchsaussgaben von Haushalten in unteren Einkommensgruppen


statischtis zu Erfassung. Das Gleicheitsprinzip Art. 2 Abs. 1,2 Art 3 Abs. 1,2, 3 GG i.v.m Art 2 Abs. 1,
Art 27 HessVerf. auffördert, dass Verbrauchsausgaben von Haushalten in oberen Einkommensgruppen
auch statistisch Erfasst werden muss. Solsche Randgruppe, in unsere solidarische Gesellschaft, haben
gleichermasse ein Anspruch auf einen steuerfreies Existenzminium. Die Rechtsschutzgarantie des
Grundgesetzes ist nicht auf Rechtsschutz gegen Akte der vollziehenden Gewalt im Sinne von Art. 19
Abs. 4 GG beschränkt, sondern umfassend angelegt. Die Garantie wirkungsvollen Rechtsschutzes ist
ein wesentlicher Bestandteil des Rechtsstaates (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 96, 27 [39 f.]).

Das Unterschiedsbetrag ist € 9.427,- und daher Höher als die eigenlichen Grundfreibertag. Es sollte
ersichtlich sein, dass Mitbüger solche Randgruppen werden erheblich benachteiligt da sie nicht über
ein steruerfreien Existenzminimum verfügen.

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Demzufolge sind sämtliche Einkommensteuerbescheide seit dem Jahr 2000 nichtig, da sie auf einer
Werteordnung beruhen, die weder mit dem Art 27 HessVerfg. zu vereinbaren ist, geschweige denn mit
dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

„Im Bereich des Steuerrechts“ widerspreche „eine formale Gleichbehandlung von Reich und Arm
durch Anwendung desselben Steuersatzes dem Gleichheitssatz. (…) Hier verlangtdie Gerechtigkeit,
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

dass im Sinne der verhältnismäßigen Gleichheit der wirtschaftlich Leistungsfähigere einen höheren
Prozentsatz seines Einkommens als Steuer zu zahlen hat, als der wirtschaftlich Schwächere“.
Vgl. BVerfGE 27, 58

Auch wenn dem Übermaßverbot keine zahlenmäßig zu konkretisierende allgemeine Obergrenze der
Besteuerung entnommen werden kann, darf allerdings die steuerliche Belastung auch höherer
Einkommen für den Regelfall nicht soweit gehen, dass der wirtschaftliche Erfolg grundlegend
beinträchtigt wird und damit nicht mehr angemessen zum Ausdruck kommt (vgl. BVerfGE 14, 221
(241); 82, 159 (190); 93, 121 (137)).

Allerdings bietet die Belastung mit Steuern den im Verhältnismäßigkeitsprinzip enthaltenen Geboten
der Eignung und der Erforderlichkeit kaum greifbare Ansatzpunkte für eine Begrenzung. Jenseits
„erdrosselnder“, die Steuerquelle selbst vernichtender Belastung, die schon begrifflich kaum
noch als Steuer qualifiziert werden kann (vgl. BVerGE 16, 147 (161); 38, 61(80 f.)), werden Steuern
mit dem Zweck, Einnahmen zur Deckung des staatlichen Finanzbedarfs zu erzielen, gemessen an
diesem Zweck grundsätzlich immer geeignet und erforderlich sein.

Familienreport der Bundesregierung Fast drei Millionen Kinder armutsgefährdet Stand: 15.09.2017 11

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr). Aus
ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>).

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Gerichte, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 11, 218 <220>; 72, 119 <121>; 86, 133
<145>; 96, 205 <216>; BVerfGK 10, 41 <45>; stRspr).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
28
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Dessen „Gegenvorstellungen“ dienten allein der Geltendmachung einer Verletzung des Anspruchs auf
rechtliches Gehör. Die diesbezügliche Rüge kommt in der zweimaligen ausdrücklichen Bezugnahme auf
Art. 103 Abs. 1 GG eindeutig zum Ausdruck. Ich war an diesem und sönstigen Verfahren nicht beteiligt.
Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über
sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl.BVerfGE 45, 187
<227>; 49, 286 <298>).

Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt,
der Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und
des Absoluten, erbarmungslos Konsequenzen angekämpft, der in den Menschen steckt und der seinen
Ausdruck in den eugenischen Zielen stehts findet.

Ich habe aber auch nicht die Instrumenten des Zorns gemäß der Good Friday Agreement von 1998
niedergelegt, so dass die längste militärische und politische Auseinandersetzung der Europäischen
Geschichte mit dem Demokratischen Prozess ersetzt werden darf, um dann noch hier in Deutschland
zu verhungern. Verurteilt zum Tode, weil meine Einwendungen bei der Behörde zurückgewiesen,
abgeweisen bzw. Abgewimmelt oder erstmal gar nicht verstanden werden, dieses ist nicht
hinnehmbar, geschwiege denn das ersichtliche Untergraben der democratischen Grundordnung.

Besiegte Völker haben sich stehts gegen Aufgedruckte Herschaftsordnungen gewehrt, die Judikative
aber lässt sich offentsichtlich für R1, R2 oder R3 sowie ehrende Titilierungen und Trinkets gunstig
zufrieden stellen, statt sich eine Werteordnung der ihren eigene Identität, Integrität und Indivigualität
würdig, zu begünstigen. Kognitive Dissonanze kann auch durch gebalte Dämlichkeit bis hin zu
kognitive Redunanze sowie Schizoid Personality Disorder zu erscheinen kommen.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
unverhältnismäsigen Enscheidungen zur günsten der Beklagten und lässt der Kläger vor ihre Kammer
zu Verhungern.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Die Rechtsschutzgarantie des Grundgesetzes ist nicht auf Rechtsschutz gegen Akte der vollziehenden
Gewalt im Sinne von Art. 19 Abs. 4 GG beschränkt, sondern umfassend angelegt. Die Garantie
wirkungsvollen Rechtsschutzes ist ein wesentlicher Bestandteil des Rechtsstaates (vgl. BVerfGE 88,
118 [123]; 96, 27 [39 f.]).

Besteht für die Richter eines Landes Veranlassung, bei ihrer Verfahrensgestaltung Grundrechte
eigenverantwortlich und unabhängig von der Umsetzung der Grundrechtsbindung durch den
Bundesgesetzgeber zur Geltung zu bringen, so sind sie dabei gemäß Art. 20 Abs. 3 GG an die
Grundrechte des Bundes ebenso gebunden wie an die gemäß Art. 142, 31 GG auch anwendbaren
Landesgrundrechte.

Die Grundrechte verlangen Beachtung nicht nur bei der Schaffung einer Norm und ihrer Kontrolle,
sondern auch bei der Anwendung einer verfassungsgemäßen Norm in der konkreten Lage eines
Einzelfalles. Das gilt etwa, wenn Normen, die zu Eingriffen in ein Grundrecht ermächtigen, mit ihren
abstrakten Voraussetzungen zwar einen Eingriff rechtfertigen können, das betroffene Grundrecht es
aber gebietet, daß die Richter diese Voraussetzungen im Einzelfall nicht überspannen (vgl. BVerfGE
41, 332 [334 f.]; 43, 95 [98]). Bei ihrer Verfahrensgestaltung haben die Richter auch der Wirkkraft
von Grundrechten in besonderen Verfahrenskonstellationen in bestimmter Weise Rechnung zu tragen
(vgl. BVerfGE 46, 325 [333 f.]; 49, 220 [225]).

Insbesondere haben die Richter bei der - hier allein zu beurteilenden - Anwendung des
Verfahrensrechts im jeweiligen Rechtsstreit den Geboten rechtlichen Gehörs, des gesetzlichen
Richters, einer fairen Verfahrensgestaltung und eines effektiven Rechtsschutzes sowie dem
Willkürverbot zu genügen (vgl. etwa BVerfGE 69, 145 [149]; 81, 264 [273]).
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
29
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Das ersichtlich lethargische Interesse, eine Existenzminimum im Sinne der Rechtsstaatsprinzipien des
Art. 20 Abs. 3, 23 Abs.1 , 28 Abs. 3 GG zu gewehren, kann nur das menschliche Gewissen empören,
alle Kinder der Bundesrepublik Deutschland zu verachten und das Wohl deren Kindern zu gefährden.

Es wird hiermit beauftragt, im Sinne der

Artt IX 55 c, 56 UN, Artt. 2, 5, 6 IPbpR, Artt. 1 Abs. 1, 6 Abs. 2, 101, 103 GG


§ 1 GVG, § 38 DRiG , Artt. 1, 2, 3, 4,5, 6, 19, 20, 21, 24, 26, 27, 28, 64, 65, 67, 77,102, 146, 147, 150
HessVerf. , §§242, 1666 BGB, § 81 Abs. 1S. 2 StGB, § 186 StGB, §§ 223, 229, 212, 13, 22 StGB,
§ 263, §285a, § 339 StGB,
§ 7 Abs.1 s. 8 VStGB
gegen
Steinmeier; Bundespräidialamt
Scholz; Bundesministerium für Finanzen
Barley; Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
Heil; Bundesminsterium für Arbeit und Soziales

zu ermitteln,da das objektive Recht in schwerwiegender Weise verletzt wird,und lege hilfsweise für
alle Rechtsverletzungen, die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden, das Rechtsmittel
der Gegenvorstellung ein.

Da die Judikative erschopft ist (Vgl. 1 BvR 1870 16), wird eine Privatklage in Sinne § 374 StPO
gegen diese Personen erhoben.

Ich erwarte aus Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 103 Abs. 1 GG. § 495a Satz 2 ZPO
eine mündliche Verhandlung.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 20 Abs. 4 GG vom 23.05.1949 i.v.m. Art
26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946 sowie Art. 9 sec. 3 BUNREACHT NA hÉIREANN, D' achtaigh an
Pobal an 1 Iúil, 1937) die Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft,
Verantwortung zu tragen.

Is bundualgas polaitiúil ar gach saoránach bheith dílis don náisiún agus tairiseach don Stát.

Umhlaíocht don dlí

O´Barróid

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Dessen „Gegenvorstellungen“ dienten allein der Geltendmachung einer Verletzung des Anspruchs auf
rechtliches Gehör. Die diesbezügliche Rüge kommt in der zweimaligen ausdrücklichen Bezugnahme auf
Art. 103 Abs. 1 GG eindeutig zum Ausdruck. Ich war an diesem und sönstigen Verfahren nicht beteiligt.
Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über
sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl.BVerfGE 45, 187
<227>; 49, 286 <298>).

Ich habe mein ganzes Leben lang, schon in der Schule, gegen einen Geist der Enge und der Gewalt,
der Unfreiheit, der Überheblichkeit und der mangelnden Ehrfurcht vor Anderen, der Intoleranz und
des Absoluten, erbarmungslos Konsequenzen angekämpft, der in den Menschen steckt und der seinen
Ausdruck in den eugenischen Zielen stehts findet.

Ich habe aber auch nicht die Instrumenten des Zorns gemäß der Good Friday Agreement von 1998
niedergelegt, so dass die längste militärische und politische Auseinandersetzung der Europäischen
Geschichte mit dem Demokratischen Prozess ersetzt werden darf, um dann noch hier in Deutschland
zu verhungern. Verurteilt zum Tode, weil meine Einwendungen bei der Behörde zurückgewiesen,
abgeweisen bzw. Abgewimmelt oder erstmal gar nicht verstanden werden, dieses ist nicht
hinnehmbar, geschwiege denn das ersichtliche Untergraben der democratischen Grundordnung.

Besiegte Völker haben sich stehts gegen Aufgedruckte Herschaftsordnungen gewehrt, die Judikative
aber lässt sich offentsichtlich für R1, R2 oder R3 sowie ehrende Titilierungen und Trinkets gunstig
zufrieden stellen, statt sich eine Werteordnung der ihren eigene Identität, Integrität und Indivigualität
würdig, zu begünstigen. Kognitive Dissonanze kann auch durch gebalte Dämlichkeit bis hin zu
kognitive Redunanze sowie Schizoid Personality Disorder zu erscheinen kommen.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
unverhältnismäsigen Enscheidungen zur günsten der Beklagten und lässt der Kläger vor ihre Kammer
zu Verhungern.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Die Rechtsschutzgarantie des Grundgesetzes ist nicht auf Rechtsschutz gegen Akte der vollziehenden
Gewalt im Sinne von Art. 19 Abs. 4 GG beschränkt, sondern umfassend angelegt. Die Garantie
wirkungsvollen Rechtsschutzes ist ein wesentlicher Bestandteil des Rechtsstaates (vgl. BVerfGE 88,
118 [123]; 96, 27 [39 f.]).

Besteht für die Richter eines Landes Veranlassung, bei ihrer Verfahrensgestaltung Grundrechte
eigenverantwortlich und unabhängig von der Umsetzung der Grundrechtsbindung durch den
Bundesgesetzgeber zur Geltung zu bringen, so sind sie dabei gemäß Art. 20 Abs. 3 GG an die
Grundrechte des Bundes ebenso gebunden wie an die gemäß Art. 142, 31 GG auch anwendbaren
Landesgrundrechte.

Die Grundrechte verlangen Beachtung nicht nur bei der Schaffung einer Norm und ihrer Kontrolle,
sondern auch bei der Anwendung einer verfassungsgemäßen Norm in der konkreten Lage eines
Einzelfalles. Das gilt etwa, wenn Normen, die zu Eingriffen in ein Grundrecht ermächtigen, mit ihren
abstrakten Voraussetzungen zwar einen Eingriff rechtfertigen können, das betroffene Grundrecht es
aber gebietet, daß die Richter diese Voraussetzungen im Einzelfall nicht überspannen (vgl. BVerfGE
41, 332 [334 f.]; 43, 95 [98]). Bei ihrer Verfahrensgestaltung haben die Richter auch der Wirkkraft
von Grundrechten in besonderen Verfahrenskonstellationen in bestimmter Weise Rechnung zu tragen
(vgl. BVerfGE 46, 325 [333 f.]; 49, 220 [225]).

Insbesondere haben die Richter bei der - hier allein zu beurteilenden - Anwendung des
Verfahrensrechts im jeweiligen Rechtsstreit den Geboten rechtlichen Gehörs, des gesetzlichen
Richters, einer fairen Verfahrensgestaltung und eines effektiven Rechtsschutzes sowie dem
Willkürverbot zu genügen (vgl. etwa BVerfGE 69, 145 [149]; 81, 264 [273]).
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Judikative, Executive, Legislative,


Hessen, seit 11.12.1946

Betr: Art. 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG, Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Art 67
HessVerfG. Kognitive Dissonanz behördliche Erfüllungsgehilfen sowie sonstige besondere
Verpflichtete des souveränen Land Hessens und der Bundesrepublik Deutschlands.
Art 23
(1) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der
Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und
föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen
diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der
Bund kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte übertragen.
Für die Begründung der Europäischen Union sowie für Änderungen ihrer vertraglichen
Grundlagen und vergleichbare Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach
geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht werden, gilt
Artikel 79 Abs. 2 und 3.
Art 79
(1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des
Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt. Bei völkerrechtlichen Verträgen, die eine
Friedensregelung, die Vorbereitung einer Friedensregelung oder den Abbau einer
besatzungsrechtlichen Ordnung zum Gegenstand haben oder der Verteidigung der
Bundesrepublik zu dienen bestimmt sind, genügt zur Klarstellung, daß die Bestimmungen des
Grundgesetzes dem Abschluß und dem Inkraftsetzen der Verträge nicht entgegenstehen, eine
Ergänzung des Wortlautes des Grundgesetzes, die sich auf diese Klarstellung beschränkt.
(2) Ein solches Gesetz bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages
und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates.
(3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die
grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20
niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.

Art 21
(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei.
Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die
Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft
geben.
(2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die
freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den
Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.
(3) Parteien, die nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgerichtet sind,
die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den
Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind von staatlicher Finanzierung
ausgeschlossen. Wird der Ausschluss festgestellt, so entfällt auch eine steuerliche
Begünstigung dieser Parteien und von Zuwendungen an diese Parteien.

An Státseirbhíseach,

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Demokratie muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche in Ihren Reihen
sitzen.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Menschen zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Währungleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine körperliche versehrende
Wirkung zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber, sondern bindet auch die
vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1 GG der Rechtsprechung
bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines Willkürverbots - nur
gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>).

Die Höhe des steuerlich zu verschonenden Existenzminimums hängt von den allgemeinen
wirtschaftlichen Verhältnissen und dem in der Rechtsgemeinschaft anerkannten Mindestbedarf ab;
diesen einzuschätzen, ist Aufgabe des Gesetzgebers. Soweit der Gesetzgeber jedoch im
Sozialhilferecht den Mindestbedarf bestimmt hat, den der Staat bei einem mittellosen Bürger im
Rahmen sozialstaatlicher Fürsorge durch staatliche Leistungen zu decken hat, darf das von der
Einkommensteuer zu verschonende Existenzminimum diesen Betrag nicht unterschreiten.
Demnach ist der Mindestbedarf (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.; Beschluss vom 13.
November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris). die Maßgröße für das einkommensteuerliche
Existenzminimum (vgl. BVerfGE 87, 153,170 f.).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Es ist durchaus sinnvoll Verbrauchsaussgaben von Haushalten in unteren Einkommensgruppen


statischtis zu Erfassung. Das Gleicheitsprinzip Art. 2 Abs. 1,2 Art 3 Abs. 1,2, 3 GG i.v.m Art 2 Abs. 1,
Art 27 HessVerf. auffördert, dass Verbrauchsausgaben von Haushalten in oberen Einkommensgruppen
auch statistisch Erfasst werden muss. Solsche Randgruppe, in unsere solidarische Gesellschaft, haben
gleichermasse ein Anspruch auf einen steuerfreies Existenzminium. Die Rechtsschutzgarantie des
Grundgesetzes ist nicht auf Rechtsschutz gegen Akte der vollziehenden Gewalt im Sinne von Art. 19
Abs. 4 GG beschränkt, sondern umfassend angelegt. Die Garantie wirkungsvollen Rechtsschutzes ist
ein wesentlicher Bestandteil des Rechtsstaates (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 96, 27 [39 f.]).

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf.war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Die Auswahl einer tauglichen und sachgerechten Methode zur Ermittlung der Bedarfe und zur
Berechnung der Mindestbedarf kommt dem Gesetzgeber zu. Er darf aber keine Methode wählen, die
existenzsichernde Bedarfe ausblendet, muss die Berechnung fortwährend überprüfen und, falls
erforderlich, diese weiterentwickeln.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 4.876,08 den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

(....)

(...)

(...)

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Es sollte ersichtlich sein, dass Steuer in Höhe von 7% erhoben wird. Ein Existenzminium, das
steuerfrei sein muss, muss daher eine Höhe von € 0 haben. Es sollte ersichtlich sein, dass ein
Existenzminium von € 0 völlig absurd ist.

Es sollte ersichtlich sein, dass ein Herr Johannes Steffen die ihm voliegende Daten des EVS so
auslegt, dass ein Betrag von € 137,66 in der Regel den Bedarf für Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke abdeckt.

€137,66 multipliziert mit 12 Monaten (1 JAHR) ergibt einen Betrag von € 1 651,92
€ 1 651,92 geteilt durch 365,3 Tage (1 JAHR) ergibt einen Betrag von € 4,52

Es sollte ersichtlich sein, dass ein Herr Johannes Steffen die ihm voliegende Daten des EVS so
auslegt, dass ein Betrag von € 4,52 am Tag, in der Regel, den Bedarf für Nahrungsmittel und
alkoholfreie Getränke abdeckt.

Es sollte ersichtlich sein, dass dieser Betrag genügend Katzenfutter finanziert, nämlich zwölf (12)
Döschen (7 % Steuer). Hinreichend alkoholfreie Getränke, Wasser zum Beispiel, das mit 19 %
Mehrwertsteuer versteuert wird, ist nicht finanzierbar.

Eine weitere Würdigung der Arbeit des Herrn Steffen wird hier nicht angeboten. Es wird um
Verständnis gebeten.
(..)

Es ist durchaus sinnvoll Verbrauchsaussgaben von Haushalten in unteren Einkommensgruppen


statischtis zu Erfassung. Das Gleicheitsprinzip Art. 2 Abs. 1,2 Art 3 Abs. 1,2, 3 GG i.v.m Art 2 Abs. 1,
Art 27 HessVerf. auffördert, dass Verbrauchsausgaben von Haushalten in oberen Einkommensgruppen
auch statistisch Erfasst werden muss. Solsche Randgruppe, in unsere solidarische Gesellschaft, haben
gleichermasse ein Anspruch auf einen steuerfreies Existenzminium. Die Rechtsschutzgarantie des
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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83
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 2 880,- den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.

€ 2 880,- geteilt durch 365,3 Tage ergibt eine Betrag von € 7,88

Es sollte ersichtlich sein, dass der Betrag von € 7,88 am Tag nicht ausreichend ist, den Geist des
Grrundgesetz zum Leben zu erwecken. Dieser Betrag ist auch nicht ausreichend, einen Menschen
am Leben zu erhalten, geschweige denn, ihn den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens in
vertretbarem Umfang, auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben, zur
ermöglichen.

Diese Unterschreitung des existenzminimalen Bedarfs der Mensch sowie die Verletzung des
Diskriminierungsverbots verletze zugleich das "Existenzminimum der Familie" aus Art. 1 Abs. 1 GG
in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG und somit auch das soziokulturelle
Existenzminimum der Mensch durch § 20 Abs. 2 und 3 SGB II.

Schließlich verletzten die gesetzlichen Regelungen auch die Verfassungsmaßstäbe der


Systemgerechtigkeit, Normenklarheit, Folgerichtigkeit sowie des Willkürverbots aus Art. 3 Abs. 1
GG und Art. 20 Abs. 3 GG. Schon bei der Auswahl der Referenzgruppe habe der Gesetzgeber gegen
das Rechtsstaatsprinzip verstoßen, vor allem weil er entgegen seinen eigenen Vorgaben die Haushalte
im Bezug von Sozialhilfe nicht konsequent separiert und die "Dunkelziffer" derjenigen Personen nicht
berücksichtigt habe, die Sozialhilfeleistungen nicht in Anspruch nähmen, obwohl sie einen Anspruch
hierauf hätten.

Zudem trenne die Verordnung in nicht nachvollziehbarer Weise die Ergebnisse der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe in regelsatzrelevante und nicht regelsatzrelevante Teile.

Im Hinblick auf die in § 16 und § 27 Abs. 2 SGB XII und § 1 Abs. 1 Satz 4 Nr. 4 SGB II normierte
Familien- und Kindergerechtigkeit sei insbesondere die Herausnahme des Bildungswesens nicht
folgerichtig.

Mit dem Rechtsstaatsprinzip sei es nicht vereinbar, dass Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch
Zweites Buch von den Kinderexistenzminima in anderen Rechtsgebieten, zum Beispiel im
Unterhaltsrecht, abwichen.

Zudem sei die Anpassung der Regelleistung nach der Veränderung des Rentenwerts nach § 20 Abs. 4
SGB II nicht sachgerecht.

Ferner widerspreche es dem Rechtsstaatsprinzip, das Existenzminimum im Sozialgesetzbuch Zweites


Buch zu beziffern, seine Definition und Ermittlung aber dem Verordnungsgeber zu überlassen.
Schließlich sei die Regelleistung des Sozialgesetzbuchs Zweites Buch bereits vor dem Entwurf der
Regelsatzverordnung festgelegt worden, so dass noch nicht einmal der Anschein eines
ordnungsgemäßen Verfahrens gewahrt worden sei.

Das Säuglings- und Kleinkindalter ist geprägt von raschen Entwicklungsfortschritten, die sich
zunächst in körperlichen Veränderungen (Wachstum), der Verbesserung sensorischer Leistungen und
in der Erweiterung der motorischen Fertigkeiten zeigen. Der Beitrag beschreibt neuere Erkenntnisse
zur Entwicklung von Kindern bis zum Alter von 2 Jahren, wobei Aspekte der körperlichen,
sensorischen und motorischen Entwicklung behandelt werden. Diese umfassen vorhandene Reflexe,
Wahrnehmungsleistungen (insbesondere Sehen und Hören) und die Verbesserung der Willkürmotorik
(insbesondere Fortbewegung und Handmotorik). Diese Leistungsfortschritte werden im Hinblick auf
ihre Bedeutung für die Gesamtentwicklung des Kindes diskutiert.

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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Im Vergleich zu anderen Säugetieren kommt der Mensch sehr „unreif" auf die Welt, auch ein normaler
Schwangerschaftsverlauf führt beim Menschen quasi zu einer Frühgeburt. Das menschliche
Neugeborene ist daher in besonderem Maße auf Fürsorge angewiesen. Dennoch ist der Säugling
keineswegs völlig unvorbereitet auf sein Dasein, von Anfang an besitzt er Fähigkeiten, die sein
Überleben ermöglichen. Sobald er nicht mehr über die Nabelschnur durch den mütterlichen
Organismus versorgt wird, muss der Säugling atmen, Nahrung aufnehmen, unverdauliche
Nahrungsreste ausscheiden und seine Temperatur (in Grenzen) regulieren. Und er muss Informationen
über seine Umwelt registrieren und nutzen, Signale an seine Umwelt senden, auf sich aufmerksam
machen und erste soziale Kontakte knüpfen.

Das Neugeborene ist ca. 52 cm lang und etwa 3,4 kg schwer, von diesen Durchschnittswerte kann es
erhebliche Abweichungen geben; im Durchschnitt sind Jungen geringfügig größer und schwerer. Das
Wachstum nach der Geburt verläuft keineswegs kontinuierlich. Der Längenzuwachs beträgt im ersten
Lebensjahr 25 cm, im zweiten 12,5 cm, und verlangsamt sich bis auf 5 cm im 6. Lebensjahr, steigt zu
Beginn der Adoleszens jedoch wieder an um danach zum Stillstand zu kommen. Die
Gewichtszunahme beträgt im ersten Lebensjahr ca. 6 kg, im 2. ca. 4 und im 3. ca. 2 kg. Beim
Wachstum gibt es jahreszeitliche Schwankungen und es kann gezeigt werden, dass Stressoren (z.B.
Krankheit, Schuleintritt) zu einer Verlangsamung des Wachstums führen können, die jedoch in der
Regel durch Phasen verstärkten Wachstums wieder kompensiert werden.

Bei der Geburt sind die Knochen noch relativ weich und bestehen vorwiegend aus Knorpel, die
Schädelknochen sind noch nicht völlig zusammengewachsen. Durch Einlagerung von Mineralien
werden die Knochen verfestigt (Ossifikation), dieser Prozess ist erst bei 15jährigen abgeschlossen.
Knochen werden durch Bänder zusammengehalten und sind über Sehnen und Muskeln miteinander
verbunden; diese müssen entsprechend mitwachsen. Die Hauptfunktion der Skelettmuskeln ist die
Kontraktion, also das Zusammenziehen oder Zusammenzucken unter Kraftentwicklung. Hierbei wird
Energie verbraucht und Wärme erzeugt. Die Kontraktionen der Muskeln, die alle unsere Bewegungen
bewirken, werden durch das Zentralnervensystem veranlasst und gesteuert. Bei der Geburt sind zwar
alle Muskeln vorhanden, allerdings sind sie noch keinesfalls alle funktionstüchtig, was vor allem mit
der mangelnden Reife des Nervensystems zusammenhängen dürfte. Die geringere Festigkeit der
Knochen bei Kindern hat zur Folge, dass ihre Knochen weniger leicht brechen, dagegen sind Bänder,
Sehnen und Muskeln stärker gefährdet.

Das Gehirn ist von allen Organen dasjenige, das, bezüglich der Masse, am ehesten dem
Erwachsenenzustand entspricht, eventuell mit Ausnahme des Auges (Tanner 1970, S. 119). Bei der
Geburt sind bereits (fast) alle Nervenzellen des Gehirns und wohl auch ein Großteil der notwendigen
Verbindungen vorhanden. Dennoch beträgt zum Zeitpunkt der Geburt die Gehirnmasse mit 300 bis
400 Gramm nur etwa 1/4 der es Erwachsenen. Mit 6 Monaten entspricht das Gehirngewicht knapp
50%, mit 2 1/2 Jahren 75% und mit 5 Jahren 90% des ausgewachsenen Gehirns. Zum Vergleich: Das
Gesamtkörpergewicht beträgt bei der Geburt 5% und mit 10 Jahren 50% des Gewichts eines
Erwachsenen.

Der Zuwachs des Gehirns ist darauf zurückzuführen, dass die Nervenzellen wachsen und sich viele
ihrer Fortsätze und Verbindungen erst nach der Geburt ausbilden - unter dem Einfluss der auf das
Gehirn einströmenden Sinnesreize, aber auch der neuronalen Aktivitäten des Gehirns selbst. -
Allerdings werden auch viele der bereits bestehenden Verbindungen zwischen Nervenzellen im Laufe
der Entwicklung wieder abgebaut; die Anzahl der Verknüpfungen ist anscheinend bei Zweijährigen
am größten. Der größte Zuwachs beruht allerdings auf der Neubildung von Glia-Zellen, die, ohne
direkt an den ablaufenden Informationsverarbeitungsprozessen beteiligt zu sein, die Leistungsfähigkeit
des Gehirns erhöhen.

Das Dortmunder Institut für Kinderernährung habe im vergangenen Jahr in einer Studie mit 13.450
Kindern zwischen drei und 17 Jahren gezeigt, dass in ärmeren Familien die Nahrungsvielfalt deutlich
eingeschränkter sei.

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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es sollte ersichtlich sein, dass die bisher angewandten Methoden nicht ausreichend sind. Obwohl zu
vermuten ist, dass die Versagung realitätsgerechter sowie nachvollziehbarer, verlässlicher Zahlen und
schlüssiger Berrechnungsverfahren an den kognitiven Kompetenzen der beautragten Dienstleistern
liegt.

Interdisziplinäre Inkompetzen der Beteiligten könnte zu einer realitätsfernen Auslegung der


angewandten statistische Methoden führen. Es sollte nachvollziehbar sein, dass in einer
repräsentativen Demokratie Abgeordnete lediglich ein Mandat vom Volk benötigen, um ihren
anvertrauten Auftrag anzunehmen, sonstiger Kompetenzen bedarf es nicht.

Die Höhe des steuerlich zu verschonenden Existenzminimums hängt von den allgemeinen
wirtschaftlichen Verhältnissen und dem in der Rechtsgemeinschaft anerkannten Mindestbedarf ab;
diesen einzuschätzen, ist Aufgabe des Gesetzgebers. Soweit der Gesetzgeber jedoch im
Sozialhilferecht den Mindestbedarf bestimmt hat, den der Staat bei einem mittellosen Bürger im
Rahmen sozialstaatlicher Fürsorge durch staatliche Leistungen zu decken hat, darf das von der
Einkommensteuer zu verschonende Existenzminimum diesen Betrag nicht unterschreiten.

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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Demnach ist der Mindestbedarf (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.; Beschluss vom 13.
November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris). die Maßgröße für das einkommensteuerliche
Existenzminimum (vgl. BVerfGE 87, 153,170 f.).

Es solte ersichtlich und glaubhaft sein, dass ein berechnete Mindestbedarf von € 416,- pro Monat
nicht grundgesetzkonform sein kann, auch wenn ein Mindestbedarf grundgesetzkonform sein muss,
geschweige denn ein Regelbedarf von € 240,- pro Monat.

€ 500,00 Nährung € 100,00 Vereins/ Politisches Leben


€ 100,00 Telecommunication € 100,00 Transport/ Offentlich Verkehr
€ 200,00 Körperpflege/Kleidung

Der Staat sowie seine Organe haben vermutlich versagt. Diese Unterschreitung des existenzminimalen
Bedarfs der Mensch sowie die Verletzung des Diskriminierungsverbots verletze zugleich das
"Existenzminimum der Familie" aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und Art. 6
Abs. 1 GG und somit auch das soziokulturelle Existenzminimum der Mensch durch § 20 Abs. 2 und
3 SGB II.

Schließlich verletzten die gesetzlichen Regelungen auch die Verfassungsmaßstäbe der


Systemgerechtigkeit, Normenklarheit, Folgerichtigkeit sowie des Willkürverbots aus Art. 3 Abs. 1
GG und Art. 20 Abs. 3 GG. Schon bei der Auswahl der Referenzgruppe habe der Gesetzgeber gegen
das Rechtsstaatsprinzip verstoßen, vor allem weil er entgegen seinen eigenen Vorgaben die Haushalte
im Bezug von Sozialhilfe nicht konsequent separiert und die "Dunkelziffer" derjenigen Personen nicht
berücksichtigt habe, die Sozialhilfeleistungen nicht in Anspruch nähmen, obwohl sie einen Anspruch
hierauf hätten.

Diese Unterschreitung des existenzminimalen Bedarfs der Mensch sowie die Verletzung des
Diskriminierungsverbots verletze zugleich das "Existenzminimum der Familie" aus Art. 1 Abs. 1 GG
in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG und somit auch das soziokulturelle
Existenzminimum der Mensch durch § 20 Abs. 2 und 3 SGB II.

Schließlich verletzten die gesetzlichen Regelungen auch die Verfassungsmaßstäbe der


Systemgerechtigkeit, Normenklarheit, Folgerichtigkeit sowie des Willkürverbots aus Art. 3 Abs. 1
GG und Art. 20 Abs. 3 GG. Schon bei der Auswahl der Referenzgruppe habe der Gesetzgeber gegen
das Rechtsstaatsprinzip verstoßen, vor allem weil er entgegen seinen eigenen Vorgaben die Haushalte
im Bezug von Sozialhilfe nicht konsequent separiert und die "Dunkelziffer" derjenigen Personen nicht
berücksichtigt habe, die Sozialhilfeleistungen nicht in Anspruch nähmen, obwohl sie einen Anspruch
hierauf hätten. Zudem trenne die Verordnung in nicht nachvollziehbarer Weise die Ergebnisse der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe in regelsatzrelevante und nicht regelsatzrelevante Teile.

Im Hinblick auf die in § 16 und § 27 Abs. 2 SGB XII und § 1 Abs. 1 Satz 4 Nr. 4 SGB II normierte
Familien- und Kindergerechtigkeit sei insbesondere die Herausnahme des Bildungswesens nicht
folgerichtig. Mit dem Rechtsstaatsprinzip sei es nicht vereinbar, dass Regelleistungen nach dem
Sozialgesetzbuch Zweites Buch von den Kinderexistenzminima in anderen Rechtsgebieten, zum
Beispiel im Unterhaltsrecht, abwichen. Zudem sei die Anpassung der Regelleistung nach der
Veränderung des Rentenwerts nach § 20 Abs. 4 SGB II nicht sachgerecht.

Ferner widerspreche es dem Rechtsstaatsprinzip, das Existenzminimum im Sozialgesetzbuch Zweites


Buch zu beziffern, seine Definition und Ermittlung aber dem Verordnungsgeber zu überlassen.
Schließlich sei die Regelleistung des Sozialgesetzbuchs Zweites Buch bereits vor dem Entwurf der
Regelsatzverordnung festgelegt worden, so dass noch nicht einmal der Anschein eines
ordnungsgemäßen Verfahrens gewahrt worden sei.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege

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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,


kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Dem Gesetzgeber steht bei der Gestaltung der Steuergesetzgesetzgebung ein weiter
Gestaltungsspielraum zu, dem in erster Linie Beschränkungen durch das Rechtsstaatsprinzip sowie die
Grundrechte der Art. 3 GG, Art. 12 Abs. 1 GG und Art.14 Abs. 1 GG gesetzt sind. So verlangt etwa
das aus dem Gleichheitssatz abgeleitete Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit eine unterschiedliche Belastung je nach individueller wirtschaftlicher
Leistungsfähigkeit.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 28 HessVerf.) die Allgemeinheit durch die
Erhebung von Steuern an seiner privaten Finanzkraft, die aus seiner individuellen Leistungsfähigkeit
resultieren soll, teilhaben zu lassen.

Leistungsfähigkeit ist trotz der Konkretisierung durch Brutto- und Nettoprinzip sowie Grundfreibetrag
ein vieldeutiges Prinzip. Aus ihm konkrete Schlüsse zu ziehen ist schwierig (vgl. BVerfGE 43, 108
(120)). Der Gesetzgeber hat einen weiten Gestaltungsspielraum. Dessen Grenze ist gewiss
überschritten, wenn das Existenzminimum des Steuerpflichtigen und seiner Familie einer Besteuerung
unterworfen wird (Vgl. BVerfGE 82, 60 (88)).

„Im Bereich des Steuerrechts“ widerspreche „eine formale Gleichbehandlung von Reich und Arm
durch Anwendung desselben Steuersatzes dem Gleichheitssatz. (…) Hier verlangtdie Gerechtigkeit,
dass im Sinne der verhältnismäßigen Gleichheit der wirtschaftlich Leistungsfähigere einen höheren
Prozentsatz seines Einkommens als Steuer zu zahlen hat, als der wirtschaftlich Schwächere“.
Vgl. BVerfGE 27, 58

Die Gewährleistung der Gleichmäßigkeit der Besteuerung aufgrund der Einhaltung der Besteuerung
nach dem Leistungsfähigkeitsprinzip kann jedoch nur dann richtig funktionieren, wenn die Bemessung
dieser steuerlichen Leistungsfähigkeit frei von allen sozialen Zwecknormen, alle positiven und
negativen Faktoren steuerlicher Leistungsfähigkeit erfasst, und zwar auf der Stufe objektiver
Leistungsfähigkeit aller Erwerbseinnahmen und –ausgaben und auf der Stufe subjektiver
Leistungsfähigkeit nicht nur alle unvermeidbaren oder zwangsläufigen Privatausgaben; Sozialhilfe,
Leistungen einer Krankenversicherung, sondern auch die entsprechenden Privateinnahmen. Die offene
Flanke des subjektiven Nettoprinzips, was unter unvermeidbaren oder zwangsläufigen privaten
Aufwendungen zu verstehen ist, kann eigentlich nur der Gesetzgeber selbst mit einem konsistenten
Regelungssystem subjektiver Leistungsfähigkeit schließen. (Vgl. BVerfGE 107, 27 (110, 112)).

Wenn der Gesetzgeber einen Grundfreibetrag im Tarif vorsieht, der mit wachsendem Einkommen
steigenden Belastbarkeit des Steuerpflichtigen durch die Gestaltung des Tarifs Rechnung trägt (vgl.
BVerfGE 82, 60 (90 f.)), ist es ihm unbenommen, in folgerichtig gestalteten Übergängen (vgl.
BVerfGE 84, 239 (271)) den Tarifverlauf so zu gestalten, dass die Entlastungswirkung des
angemessenen quantifizierten Existenzminimums, das zunächst bei allen Steuerpflichtigen
berücksichtigt wird, schrittweise kompensiert wird. Ein dementsprechender Hinweis findet sich bereits
im Gutachten der Steuer- und Reformkommission 1971 (Bd. I., Rn. 653, Fn. 1). Entscheidend ist, dass
von den das Existenzminimum übersteigenden Einkommensteilen den Steuerpflichtigen jeweils
angemessene Beträge verbleiben, also nicht ein Progressionssprung stattfindet, der die vertikale
leichheit im Verhältnis geringerer zu höheren Einkommen außer Acht lässt.

Auch wenn dem Übermaßverbot keine zahlenmäßig zu konkretisierende allgemeine Obergrenze der
Besteuerung entnommen werden kann, darf allerdings die steuerliche Belastung auch höherer
Einkommen für den Regelfall nicht soweit gehen, dass der wirtschaftliche Erfolg grundlegend
beinträchtigt wird und damit nicht mehr angemessen zum Ausdruck kommt (vgl. BVerfGE 14, 221
(241); 82, 159 (190); 93, 121 (137)).

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Allerdings bietet die Belastung mit Steuern den im Verhältnismäßigkeitsprinzip enthaltenen Geboten
der Eignung und der Erforderlichkeit kaum greifbare Ansatzpunkte für eine Begrenzung. Jenseits
„erdrosselnder“, die Steuerquelle selbst vernichtender Belastung, die schon begrifflich kaum
noch als Steuer qualifiziert werden kann (vgl. BVerGE 16, 147 (161); 38, 61(80 f.)), werden Steuern
mit dem Zweck, Einnahmen zur Deckung des staatlichen Finanzbedarfs zu erzielen, gemessen an
diesem Zweck grundsätzlich immer geeignet und erforderlich sein.

Dieser Grundsatz soll jedoch nicht grenzenlos, unscharf oder gar willkürlich zu bestimmen sein.
Vielmehr wird diese Teilhabe-Auferlegung begrenzt, verfassungsrechtlich durch das
Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 3 GG und vornehmlich durch die Grundrechte, die das Eigentum
(Art. 14 Abs. 1 GG) und die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG), das Erworbene und den Erwerb,
schützen sowie durch das fiskalisch besonders zu wahrende Gebot der Gleichheit vor dem Gesetz (Art.
3 Abs. 1 GG)

Art. 6 Abs. 1 GG gebietet, bei der Besteuerung einer Familie das Existenzminimum sämtlicher
Familienmitglieder steuerfrei zu belassen. Dabei bildet das sozialhilferechtlich definierte
Existenzminimum die Grenze für das einkommensteuerliche Existenzminimum, die über-, aber nicht
unterschritten werden darf. Das einkommensteuerliche Existenzminimum ist für alle Steuerpflichtigen
- unabhängig von ihrem individuellen Grenzsteuersatz - in voller Höhe von der Einkommensteuer
freizustellen. (Vgl.- 2 BvL 42/93 -Beschluß des Zweiten Senats vom 10. November 1998)

Das Kindergeld ist eine Steuervergütung für die Freistellung eines Einkommensbetrags in Höhe des
Existenzminimums des Kindes einschließlich des Betreuens- und Erziehungs- oder
Ausbildungsbedarf. Bei der sogenannten Günstigerprüfung wird bei der Veranlagung zur
Einkommensteuer geprüft, ob die Reduzierung der Einkommensteuer höher ist als der Anspruch an
die Familienkasse auf Kindergeld. Die Prüfung erfolgt in einer Vergleichsberechnunug und ist auf
jedes Kind einzeln zu beziehen. Zahlung des Kindergelds von der Familienkasse nach dem X.
Abschnitt des EStG (§§ 62 bis 78 EStG) oder aber dem Abzug der Freibeträge für Kinder nach § 32
Abs. 6 EStG bei der Berechnung des zu versteuernden Einkommen nach den §§ 2 Ab. 5, 31 S. 4
EStG, sogenannt Geünstigerprüfung.

§ 2 Abs. 6 s. 3 EStG ,Wird das Einkommen in den Fällen des § 31 um die Freibeträge nach § 32
Absatz 6 gemindert, ist der Anspruch auf Kindergeld nach Abschnitt X der tariflichen
Einkommensteuer hinzuzurechnen.

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Sie ist in der Rechtsprechung der Bundesverfassungsbehörde als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Der Grundsatz der Volkssouveränität (Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG) erfordert daneben, dass sich alle
Akte der Ausübung der Staatsgewalt auf den Willen des Volkes zurückführen lassen (vgl. BVerfGE
38, 258 <271>; 47, 253 <272>; 77, 1 <40>; 83, 60 <71>; 93, 37 <66>; 107, 59 <87>). Soweit das
Volk die Staatsgewalt nicht selbst durch Wahlen oder Abstimmungen ausübt, sondern dies besonderen
Organen (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG) übertragen ist, bedarf es eines hinreichend engen
Legitimationszusammenhangs, der sicherstellt, dass das Volk einen effektiven Einfluss auf die
Ausübung der Staatsgewalt durch diese Organe hat (vgl. BVerfGE 83, 60 <71 f.>; 89, 155 <182>; 93,
37 <66>).

Schließlich ist der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbarer Teil der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG. Er zielt auf die Bindung und
Begrenzung öffentlicher Gewalt zum Schutz individueller Freiheit (vgl. Schulze-Fielitz, in: Dreier,
GG, Bd. 2, 3. Aufl. 2015, Art. 20 <Rechtsstaat> Rn. 38)

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Grundrechtspositionen des Amtsträgers finde ihre Grenze im Sonderstatusverhältnis. Es gehe um


das Grundrecht der Gewissensentscheidung des Amtsträger in seine Machtmonopol. Dieses
Grundrecht finde seine Grenze in dem über das Staatsformprinzip der Republik gewährleiteten Amt.
Das Amt werde treuhänderisch, also fremdnützig ausgeübt. Die treuhänderische Funktion der
Amtswahrnehmung verpflichte auf verantworteten, sachliche Dienst für die allgemeinheit.
Im Amt handele der Amtswalter in kompetenzieller Bindung und nicht in grundrechtlicher Freiheit.

Die besondersVerpflichtete als organisierte zugewiesene Kompetenzwahrnehmung verlange vom


Verwalter den versicht auf den eigene Subjektivität zu Gunsten des Gesetzes. Die besonder
Verpflichtete mache den Verwalter resistent gegen den partikularer Interessen. Bundesunmittelbaren
Körperschaften Entscheidungen seien für den Betroffenen hinnehmbar, auch wenn sie sich für ihn
negative auswirkten, weil sie (im amtsgemäßen Fall) nicht aus der Subjektivität des Verwalter,
sondern aus Objektivtät des Rechts folgten, amtsgemäßem Verhalten Autorität verleihe, es sei denn
sein Verhalten Menschenverachtend ist.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und Handlungen,
die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben können, autorisiert
im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung erfasst.
Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes Handeln
staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr). Aus
ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>).
.
„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich
die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie,
Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2
BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Menschenwürde ist egalitär; sie gründet ausschließlich in der Zugehörigkeit zur menschlichen
Gattung, unabhängig von Merkmalen wie Herkunft, Rasse, Lebensalter oder Geschlecht (vgl. Isensee,
in: Merten/Papier, HGRe, Bd. IV, 2011, § 87 Rn. 168). Dem Achtungsanspruch des Einzelnen als
Person ist die Anerkennung als gleichberechtigtes Mitglied in der rechtlich verfassten Gemeinschaft
immanent (vgl. Herdegen, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 1 Abs. 1 Rn. 120 <Mai 2009>). Mit der
Menschenwürde sind daher ein rechtlich abgewerteter Status oder demütigende
Ungleichbehandlungen nicht vereinbar (vgl. Höfling, a.a.O., Art. 1 Rn. 35). Dies gilt insbesondere,
wenn derartige Ungleichbehandlungen gegen die Diskriminierungsverbote des Art. 3 Abs. 3 GG
verstoßen, die sich – ungeachtet der grundsätzlichen Frage nach dem Menschenwürdegehalt der
Grundrechte (vgl. hierzu BVerfGE 107, 275 <284>).

Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über
sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl.BVerfGE 45, 187
<227>; 49, 286 <298>). Mit der Subjektqualität des Menschen ist ein sozialer Wert- und
Achtungsanspruch verbunden, der es verbietet, den Menschen zum „bloßen Objekt“ staatlichen Handelns
zu degradieren (vgl. BVerfGE 122, 248 <271>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
90
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 08.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Meine leiblichen Kinder leben zeit 2007 in der Republik von Österich im Haushalt meiner
geschiedenen Ehefrau, die berufstätig ist. Als Barunterhaltspflichtiger gemäß § 1 Abs. 1 EStG der
Bundesrepublik Deutschland bin ich unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig. Ein Anspruch auf
sozialrechtliches Kindergeld nach § 1 Abs. 1 s. 1 BKGG i.v.m. Art 67 VO besteht nicht, auch wenn,
ruht dieser Anspruch in Höhe der österreichischen Leistungen bei der geschiedene Ehefrau, Art. 68
Abs. 2 s.1 & 2 VO , weil die geschiedene Ehefrau in Österreich eine beitragspflichtige Arbeit im
Wohnland der Kinder ausübt, Art 68 Abs. 1 BSt. b s. 1 VO.

§ 2 Abs. 6 s. 3 EStG ,Wird das Einkommen in den Fällen des § 31 um die Freibeträge nach § 32
Absatz 6 gemindert, ist der Anspruch auf Kindergeld nach Abschnitt X der tariflichen
Einkommensteuer hinzuzurechnen.

Es sollte ersichtlich sein, dass eine Zurechnung von nicht erhaltenen Sozialleistungen aus dem
Existenzminimum finanziert werden muss. Wenn aber der Barunterhaltspflichtige diese nicht
finanzieren kann trotz Umsatz durch Einsatz seiner eigenen Arbeitskraft von ca. € 130.000,-
p.a.,werden seine Konten geplündert, seine Kunden gesperrt, faire Prozesse verweigert und nicht
zuletzt wird der Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes verpfändet.

Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (Artikel I des Gesetzes vom 11.
Dezember 1975, BGBl. I S. 3015)

SGB 1 § 1 Aufgaben des Sozialgesetzbuchs

(1) Das Recht des Sozialgesetzbuchs soll zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer
Sicherheit Sozialleistungen einschließlich sozialer und erzieherischer Hilfen gestalten. Es soll dazu
beitragen, ein menschenwürdiges Dasein zu sichern, gleiche Voraussetzungen für die freie Entfaltung
der Persönlichkeit, insbesondere auch für junge Menschen, zu schaffen, die Familie zu schützen und
zu fördern,den Erwerb des Lebensunterhalts durch eine frei gewählte Tätigkeit zu ermöglichen und
besondere Belastungen des Lebens, auch durch Hilfe zur Selbsthilfe, abzuwenden oder auszugleichen.

SGB 1 § 9 Sozialhilfe

Wer nicht in der Lage ist, aus eigenen Kräften seinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder in besonderen
Lebenslagen sich selbst zu helfen, und auch von anderer Seite keine ausreichende Hilfe erhält, hat ein
Recht auf persönliche und wirtschaftliche Hilfe, die seinem besonderen Bedarf entspricht, ihn zur
Selbsthilfe befähigt, die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und die Führung eines
menschenwürdigen Lebens sichert. Hierbei müssen Leistungsberechtigte nach ihren Kräften
mitwirken.

SGB 1 § 30 Geltungsbereich

(1) Die Vorschriften dieses Gesetzbuchs gelten für alle Personen, die ihren Wohnsitz oder
gewöhnlichen Aufenthalt in seinem Geltungsbereich haben.
(2) Regelungen des über- und zwischenstaatlichen Rechts bleiben unberührt.
(3) Einen Wohnsitz hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf
(4) schließen lassen, daß er die Wohnung beibehalten und benutzen wird. Den gewöhnlichen
Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, daß er
an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitsuchende - (Artikel 1 des
Gesetzes vom 24. Dezember 2003, BGBl. I S. 2954)

§ 41a Vorläufige Entscheidung

(2) Der Grund der Vorläufigkeit ist anzugeben. Die vorläufige Leistung ist so zu bemessen, dass
der monatliche Bedarf der Leistungsberechtigten zur Sicherung des Lebensunterhalts gedeckt
ist; dabei kann der Absetzbetrag nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 ganz oder teilweise
unberücksichtigt bleiben. Hierbei sind die im Zeitpunkt der Entscheidung bekannten und
prognostizierten Verhältnisse zugrunde zu legen. Soweit die vorläufige Entscheidung nach
Absatz 1 rechtswidrig ist, ist sie für die Zukunft zurückzunehmen. § 45 Absatz 2 des Zehnten
Buches findet keine Anwendung.

§ 42 SGB II Fälligkeit, Auszahlung und Unpfändbarkeit der Leistungen

(4) Der Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes kann nicht abgetreten,
übertragen, verpfändet oder gepfändet werden. Die Abtretung und Übertragung nach § 53
Absatz 2 des Ersten Buches bleibt unberührt.

Die „Verwirklichung einer immer engeren Union der Völker Europas“ (Art. 1 Abs. 2 EUV) beruht auf
der grundlegenden Prämisse, dass jeder Mitgliedstaat mit allen anderen Mitgliedstaaten eine Reihe
gemeinsamer Werte teilt; diese wiederrum impliziert und rechtfertigt die Existenz gegenseitigen
Vertrauens zwischen den Mitgliedstaaten bei der Anerkennung dieser Werte und damit bei der
Beachtung des Unionsrechts, mit dem sie umgesetzt werden. Durch einen am 5. Mai 1949 in London
unterzeichneten und am 3. August 1949 in Kraft getretenen völkerrechtlichen Vertrag schuf eine
Gruppe von zehn europäischen Staaten den Europarat, mit dem Ziel, einen engeren Zusammenschluss
unter seinen Mitgliedern zu verwirklichen, um die Ideale und Grundsätze ihres gemeinsamen Erbes zu
schützen und zu fördern und um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt in Europa zu
begünstigen. Die EMRK ist ein im Rahmen des Europarats geschlossenes internationales
multilaterales Übereinkommen; sie trat am 3. September 1953 in Kraft. Alle Mitglieder des Europarats
sind Vertragsparteien dieses bereinkommens. In Abschnitt I der EMRK werden die Rechte und
Freiheiten definiert, die die Vertragsparteien nach ihrem Art. 1 „allen ihrer Hoheitsgewalt
unterstehenden Personen … zu[sichern]“.

pacta sunt servanda

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Die Rechtsschutzgarantie des Grundgesetzes ist nicht auf Rechtsschutz gegen Akte der vollziehenden
Gewalt im Sinne von Art. 19 Abs. 4 GG beschränkt, sondern umfassend angelegt. Die Garantie
wirkungsvollen Rechtsschutzes ist ein wesentlicher Bestandteil des Rechtsstaates (vgl. BVerfGE 88,
118 [123]; 96, 27 [39 f.]).

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf. war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

(....)

(...)

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Belange des hilfebedürftigen erfordern es nicht, seine Ansprüche auf laufende Geldleistungen
nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch der Pfändung generell zu entziehen. Weil solche Ansprüche
gemäß § 54 Abs. 4 SGB I wie Arbeitseinkommen gepfändet werden dürfen, unterliegen sie den
Bestimmungen der §§ 850 ff. ZPO (BGH, Beschluss vom 5. April 2005 - VII ZB 20/05, NJW-RR
2005, 1010; Beschluss vom 12. Dezember 2003 - IXa ZB 207/03, Rpfleger 2004, 232; Beschluss vom
10. Oktober 2003 - IXa ZB 180/03, Rpfleger 2004, 111). Sie sind, vorbehaltlich der Sonderregelungen
in §§ 850d und 850f ZPO, nur in dem durch § 850c ZPO zugelassenen Umfang pfändbar.

Die danach zu berücksichtigenden Pfändungsfreigrenzen liegen, wie auch der Gesetzgeber hervorhebt
(BT-Drucks. 15/1516, S. 68), deutlich über den Beträgen, die der erwerbsfähige hilfbedürftigen
regelmäßig als Arbeitslosengeld II erhält. Vor diesem Hintergrund unterliegen seine
sozialhilferechtlichen Bezüge zur Sicherung seines Lebensunterhalts in aller Regel selbst dann nicht
der Pfändung, wenn der ihm gemäß § 22 SGB II nach tatsächlich angemessenen Kosten
zuzubilligende Bedarf für Unterkunft und Heizung im Einzelfall höher sein sollte, als der in die
Pauschbeträge nach § 850c ZPO hierfür eingerechnete Betrag.

Für die Berechnung der pfändungsfreien Beträge bestimmt § 850e Abs. 2a ZPO, dass der pfandfreie
Grundbetrag bei der gebotenen Zusammenrechnung laufender Geldleistungen nach dem
Sozialgesetzbuch mit etwaigem Arbeitseinkommen des Schuldners in erster Linie den laufenden
Geldleistungen nach dem Sozialgesetzbuch zu entnehmen ist. Dadurch ist gewährleistet, dass dem
Schuldner, der beispielsweise nur Leistungen nach § 22 SGB II zur Deckung seiner Bedarfe für
Unterkunft und Heizung erhält, diese laufenden Geldleistungen nicht durch Pfändung entzogen
werden.

Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen.

Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle, in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§
850d ZPO) oder wegen einer Forderung aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§
850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der Senat darauf hingewiesen, dass dem Schuldner für seinen
notwendigen Unterhalt mindestens so viel pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines
notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften
Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-
RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12. Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13;
Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR 114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls
die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB
111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9), darüber hinaus Leistungen nach § 35 SGB XII, die er zur Deckung
seiner Bedarfe für die Erhaltung einer angemessenen Unterkunft und Heizung erhält.
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Dass Art. 17 GG, i.v.m. Art 16 HessVerfG. die Stelle, bei der die Bitte oder Beschwerde einzureichen
ist, nicht nur zur Entgegennahme, sondern auch zur sachlichen Prüfung der Petition verpflichtet,
erscheint zweifelsfrei (v.Mangoldt, Komm. zum GG, Erl. 2 zu Art. 17; Bonner Komm. zum GG, Erl.
II 3 b zu Art. 17).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängige Behörde zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere behördliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.). Art.
19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Behörde anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich
wirksame behördliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>;
stRspr).
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

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super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Höhe des steuerlich zu verschonenden Existenzminimums hängt von den allgemeinen
wirtschaftlichen Verhältnissen und dem in der Rechtsgemeinschaft anerkannten Mindestbedarf ab;
diesen einzuschätzen, ist Aufgabe des Gesetzgebers. Soweit der Gesetzgeber jedoch im
Sozialhilferecht den Mindestbedarf bestimmt hat, den der Staat bei einem mittellosen Bürger im
Rahmen sozialstaatlicher Fürsorge durch staatliche Leistungen zu decken hat, darf das von der
Einkommensteuer zu verschonende Existenzminimum diesen Betrag nicht unterschreiten. Demnach ist
der im Sozialhilferecht anerkannte Mindestbedarf die Maßgröße für das einkommensteuerliche
Existenzminimum (vgl. BVerfGE 87, 153,170 f.).

DM x = DM 150.000,- = € 76.693,78

to EURO 0,485(x/1,95583)-19299 = € 17.897

0,485 x = € 76.693,78

EURO 0,485x – 9872 = € 27.324,48

Das Unterschiedsbetrag ist € 9.427,- und daher Höher als die eigenlichen Grundfreibertag. Es sollte
ersichtlich sein, dass Mitbüger solche Randgruppen werden erheblich benachteiligt da sie nicht über
ein steruerfreien Existenzminimum verfügen.

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Demzufolge sind sämtliche Einkommensteuerbescheide seit dem Jahr 2000 nichtig, da sie auf einer
Werteordnung beruhen, die weder mit dem Art 28 HessVerfg. zu vereinbaren ist, geschweige denn mit
dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.
Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Zur Ausübung öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]). Rechtsgut des § 258 StGB ist die staatliche
Strafrechtspflege (h.M., Lackner/Kühl, StGB 21. Aufl. § 258 Rdn. 1; Ruß in LK 11. Aufl. § 258 Rdn.
1, jeweils m.w.N.). BGH 2 StR 670/96 - Urteil vom 30. April 1997 (LG Kassel)

Dass Art. 17 GG, i.v.m. Art 16 HessVerfG. die Stelle, bei der die Bitte oder Beschwerde einzureichen
ist, nicht nur zur Entgegennahme, sondern auch zur sachlichen Prüfung der Petition verpflichtet,
erscheint zweifelsfrei (v.Mangoldt, Komm. zum GG, Erl. 2 zu Art. 17; Bonner Komm. zum GG, Erl.
II 3 b zu Art. 17).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche
Entscheidungen an, verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Kirchhof Gaier Eichberger


Schluckebier Masing Paulus
Baer Britz

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

ARTIKEL 6 Recht auf ein faires Verfahren

1. Jede Person hat ein Recht darauf, dass über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen
Ansprüche und Verpflichtungen oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem
unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht in einem fairen Verfahren,
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

öffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandelt wird. Das Urteil muss öffentlich verkündet
werden; Presse und Öffentlichkeit können jedoch während des ganzen oder eines Teiles des
Verfahrens ausgeschlossen werden, wenn dies im Interesse der Moral, der öffentlichen Ordnung oder
der nationalen Sicherheit in einer demokratischen Gesellschaft liegt, wenn die Interessen von
Jugendlichen oder der Schutz des Privatlebens der Prozessparteien es verlangen oder – soweit das
Gericht es für unbedingt erforderlich hält – wenn unter besonderen Umständen eine öffentliche
Verhandlung die Interessen der Rechtspflege beeinträchtigen würde

ARTIKEL 13 Recht auf wirksame Beschwerde


Jede Person, die in ihren in dieser Konvention anerkannten Rechten oder Freiheiten verletzt worden
ist, hat das Recht, bei einer innerstaatlichen Instanz eine wirksame Beschwerde zu erheben, auch wenn
die Verletzung von Personen begangen worden ist, die in amtlicher Eigenschaft gehandelt haben.

ARTIKEL 14 Diskriminierungsverbot
Der Genuss der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung
insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der
politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu
einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Es ist durchaus sinnvoll Verbrauchsaussgaben von Haushalten in unteren Einkommensgruppen


statischtis zu Erfassung. Das Gleicheitsprinzip Art. 2 Abs. 1,2 Art 3 Abs. 1,2, 3 GG i.v.m Art 2 Abs. 1,
Art 27 HessVerf. auffördert, dass Verbrauchsausgaben von Haushalten in oberen Einkommensgruppen
auch statistisch Erfasst werden muss. Solsche Randgruppe, in unsere solidarische Gesellschaft, haben
gleichermasse ein Anspruch auf einen steuerfreies Existenzminium. Die Rechtsschutzgarantie des
Grundgesetzes ist nicht auf Rechtsschutz gegen Akte der vollziehenden Gewalt im Sinne von Art. 19
Abs. 4 GG beschränkt, sondern umfassend angelegt. Die Garantie wirkungsvollen Rechtsschutzes ist
ein wesentlicher Bestandteil des Rechtsstaates (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 96, 27 [39 f.]).

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf.war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Die Auswahl einer tauglichen und sachgerechten Methode zur Ermittlung der Bedarfe und zur
Berechnung der Mindestbedarf kommt dem Gesetzgeber zu. Er darf aber keine Methode wählen, die
existenzsichernde Bedarfe ausblendet, muss die Berechnung fortwährend überprüfen und, falls
erforderlich, diese weiterentwickeln.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 4.876,08 den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
78
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

(vgl. BVerfGE 18, 441 <448 f.>; 75, 1 <20>; Dahm/Delbrück/Wolfrum, Völkerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl.,
S. 46).

Der Internationale Gerichtshof hat für die Völkermordkonvention festgestellt, dass sie erga omnes
Wirkung entfalte (vgl. IGH, The Barcelona Traction second phase, ICJ Reports 1970, S. 3 <para. 34>;
Application of Genocide Convention, ICJ Reports 1996, S. 559 <para. 31>). Erga omnes Wirkung
kommt Normen der Qualität des Ius cogens zu (vgl. Frowein, Die Verpflichtungen erga omnes im
Völkerrecht und ihre Durchsetzung, in: FS Mosler, 1983, S. 241 <242 f.>).

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass den strafprozessualen Garantien des Art. 103 Abs.
2 GG insoweit eine besondere Bedeutung zukommt (vgl. BVerfGE 92, 277 <323>).

Dem entspricht es, dass die Bundesrepublik bei auf Völkerrecht beruhender Anknüpfung deutscher
Strafrechtsetzungsgewalt an Sachverhalte unter fremder Gebietshoheit den menschenrechtlichen
Bindungen des anwendbaren Völkerrechts unterliegt (vgl. Wolfrum, The Decentralized Prosecution of
International Offences through National Courts, Israel Yearbook on Human Rights, Bd. 24 (1994), S.
183, 195). Insoweit ist insbesondere Art. 15 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische
Rechte von 1966 (IPbürgR) zu beachten.

Art. 15 Abs. 1 Satz 1 IPbürgR vom 19. Dezember 1966 beschränkt von Völkerrechts wegen die
Strafgewalt der Bundesrepublik. Danach darf niemand wegen einer Handlung oder Unterlassung
verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach inländischem oder internationalem Recht nicht
strafbar war (vgl. auch Art. 22 Abs. 2 Satz 1 Römisches Statut, BGBl II S. 1393, 1412).

Die Norm entspricht insoweit Art. 103 Abs. 2 GG. Ist der Einzelne Normbefehlen des nationalen wie
des Völkerrechts unterworfen, verlangt das Rechtsstaatsprinzip i.V.m. Art. 103 Abs. 2 GG folglich,
dass die Gerichte bei der Auslegung und Anwendung des nationalen Rechts, das - §7 Abs. 1 s. 2
VStGB vom 26.06.2002 BGBL. 2002 Teil I Nr. 42 s. 2254 - der Umsetzung von Völkerstrafrecht
dient, das Analogieverbot auch im Lichte des völkerrechtlichen Normbefehls sehen. Die heute
überwiegende Auffassung geht von einer unmittelbaren Strafbarkeit von Völkermordverbrechen nach
Völkerrecht aus (vgl. nur International Law Commission, Draft Code of Crimes against the Peace and
Security of Mankind, ILC Yearbook 1996, Vol. II(2), Art. 2).

1BvR 201/17
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
101
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

(....)

(...)

(...)

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
80
83
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

2 BvR 1206 / 17

2 BvR 1814 / 17

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
104
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

2 BvR 1815 /17

2 BvR 2142 /17

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
105
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Der Regelungsgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG geht über den für einen freiheitlichen demokratischen
Verfassungsstaat unverzichtbaren Mindestgehalt hinaus. Zur freiheitlichen demokratischen
Grundordnung zählen insbesondere nicht die von Art. 79 Abs. 3 GG umfassten Prinzipien der
Republik und des Bundesstaats, da auch konstitutionelle Monarchien und Zentralstaaten dem Leitbild
einer freiheitlichen Demokratie entsprechen können (vgl. Murswiek, Die verfassunggebende Gewalt
nach dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, 1978, S. 180; Meier, a.a.O., S. 317;
Papier/Durner, AöR 128 <2003>, S. 340 <357>). Ein Organ, das sich für ein derartiges
Verfassungsmodell einsetzt, begibt sich nicht in einen Widerspruch zu Grundsätzen der freiheitlichen
Demokratie, der einen Ausschluss aus dem Prozess der politischen Willensbildung rechtfertigen
könnte. Daher ist der Regelungsgehalt des Schutzguts „freiheitliche demokratische Grundordnung“ in
Art. 21 Abs. 2 GG – ungeachtet inhaltlicher Überschneidungen – eigenständig und unabhängig vom
Regelungsgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG zu bestimmen.

Auch wenn diese „Objektformel“ in ihrer Leistungskraft begrenzt sein mag (vgl. BVerfGE 109, 279
<312>; kritisch Dreier, a.a.O., Art. 1 Abs. 1 Rn. 55; Höfling, a.a.O., Art. 1 Rn. 15, jeweils m.w.N.), ist
sie zur Identifizierung von Menschenwürdeverletzungen jedenfalls überall dort geeignet, wo die
Subjektqualität des Menschen und der daraus folgende Achtungsanspruch grundsätzlich in Frage
gestellt werden (so im Ergebnis auch Dreier, a.a.O., Art. 1 Abs. 1 Rn. 60 ff.). Dies ist insbesondere bei
jeder Vorstellung eines ursprünglichen und daher unbedingten Vorrangs eines Kollektivs gegenüber
dem einzelnen Menschen der Fall.

Die Würde des Menschen bleibt nur unangetastet, wenn der Einzelne als grundsätzlich frei,
wenngleich stets sozialgebunden, und nicht umgekehrt als grundsätzlich unfrei und einer
übergeordneten Instanz unterworfen behandelt wird. Die unbedingte Unterordnung einer
Person unter ein Kollektiv, eine Ideologie oder eine Religion stellt eine Missachtung des Wertes
dar, der jedem Menschen um seiner selbst willen, kraft seines Personseins (BVerfGE 115, 118
<153>) zukommt. Sie verletzt seine Subjektqualität und stellt einen Eingriff in die Garantie der
Menschenwürde dar, der fundamental gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung
verstößt.

Das Demokratieprinzip ist konstitutiver Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.


Demokratie ist die Herrschaftsform der Freien und Gleichen. Sie beruht auf der Idee der freien
Selbstbestimmung aller Bürger (vgl. BVerfGE 44, 125 <142>). Das Grundgesetz geht insoweit vom
Eigenwert und der Würde des zur Freiheit befähigten Menschen aus und verbürgt im Recht der
Bürger, in Freiheit und Gleichheit durch Wahlen und Abstimmungen die sie betreffende öffentliche
Gewalt personell und sachlich zu bestimmen, zugleich den menschenrechtlichen Kern des
Demokratieprinzips (vgl. BVerfGE 123, 267 <341>; 129, 124 <169>; 135, 317 <386 Rn. 125>;
BVerfG, Urteil vom 21. Juni 2016 – 2 BvR 2728/13 u.a. –, juris, Rn. 124; Häberle, in:
Isensee/Kirchhof, HStR II, 3. Aufl. 2004, § 22 Rn. 61 ff.; Unger, Das Verfassungsprinzip der
Demokratie, 2008, S. 252 ff.).

Unverzichtbar für ein demokratisches System sind die Möglichkeit gleichberechtigter Teilnahme aller
Bürgerinnen und Bürger am Prozess der politischen Willensbildung und die Rückbindung der
Ausübung der Staatsgewalt an das Volk (Art. 20 Abs. 1 und 2 GG). Wie diesen Anforderungen
entsprochen wird, ist für die Frage der Vereinbarkeit eines politischen Konzepts mit der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung nicht entscheidend. So vermag die Ablehnung des Parlamentarismus,
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
106
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

wenn sie mit der Forderung nach dessen Ersetzung durch ein plebiszitäres System verbunden ist, den
Vorwurf der Missachtung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht zu begründen.
Anders verhält es sich jedoch im Fall eines Verächtlichmachens des Parlaments mit dem Ziel, ein
Einparteiensystem zu etablieren.

Die Bundesverfassungsbehörde hat bisher auf eine strikte Unterscheidung der Begriffe des
„Beseitigens“ und „Beeinträchtigens“ verzichtet und als definitorische Annäherungen auf die
Schwächung, Untergrabung beziehungsweise Zersetzung sowie die planmäßige Hetze,
Verächtlichmachung und Verhöhnung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung
zurückgegriffen (BVerfGE 2, 1 <21>; 5, 85 <insbes. 210 ff., 307 f.>; vgl. auch Seifert, Die politischen
Parteien im Recht der Bundesrepublik Deutschland, 1975, S. 461).

Völkerstrafgesetzbuch (VStGB)

§ 7 Verbrechen gegen die Menschlichkeit


(1) Wer im Rahmen eines ausgedehnten oder systematischen Angriffs gegen eine
Zivilbevölkerung

2.
in der Absicht, eine Bevölkerung ganz oder teilweise zu zerstören, diese oder Teile
hiervon unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren Zerstörung ganz oder
teilweise herbeizuführen,

Im völkerrechtlichen Schrifttum wird der Völkermordtatbestand zum Teil als auf die physisch-
biologische Vernichtung einer geschützten Gruppe bzw. einer substantiellen Zahl ihrer Mitglieder
beschränkt gesehen (vgl. Stillschweig, Das Abkommen zur Bekämpfung von Genocide, Friedens-
Warte 1949, S. 94, 99; Verhoeven, Le crime de génocide, originalité et ambiguité, Revue belge de
droit international, public Bd. 24 (1991), S. 5; Tomuschat, Die Vertreibung der Sudetendeutschen,
ZaöRV Bd. 56 (1996), S. 1, 13; Whitaker als zweiter Sonderberichterstatter der VN
Menschenrechtskommission - Unterkommission, UN Doc. E/CN.4/Sub.2/1985/6 <para. 29>; Schabas,
in: Triffterer [ed.], Commentary on the Rome Statute of the International Criminal Court, 1999, Art. 6
Rn. 4 ff.; differenzierend Robinson, The Genocide Convention, 1960, S. 62 f.). Dies ist nach dem
Wortlaut der Vorschrift jedoch nicht zwingend (vgl. Ntanda Nsereko, Genocide, in: MacDonald [ed.],
Substantive and Procedural Aspects of International Criminal Law, Vol. I Commentary, 2000, S. 117,
124). Auch der englische Text der Völkermordkonvention wählt mit "destroy" im Hinblick auf die
überschießende Innentendenz ("intent") einen anderen, potentiell weiteren Begriff als die einzelnen in
Art. II Buchstabe a bis e beschriebenen Tathandlungen. Dementsprechend wird allgemein nur
angenommen, dass die Wortlautgrenze überschritten wäre, wenn die Zerstörungsabsicht allein auf
kulturelle Eigenschaften einer Gruppe bezogen würde. Dieses Wortlautverständnis lässt sich auch mit
der Entstehungsgeschichte der Konvention begründen (vgl. International Law Commission, a.a.O.,
Art. 17 Commentary, para. 12).

Die für die Auslegung von Art. II Völkermordkonvention gemäß Art. 31 Abs. 3 Buchstabe b Wiener
Vertragsrechts Konvention (WVRK) heranzuziehende spätere Praxis der Vertragsstaaten kommt in
dem Römischen Statut eines Internationalen Strafgerichtshofs zum Ausdruck. Das von 97 Staaten
unterzeichnete Römische Statut eines Internationalen Strafgerichtshofs enthält auch einen Tatbestand
des Völkermordes (Art. 6), der Art. II Völkermordkonvention entspricht. Soweit Staaten - wie etwa
die Vereinigten Staaten von Amerika - das Statut nicht gezeichnet haben, ist dies durch den Dissens
über die Zuständigkeiten des Internationalen Strafgerichtshofs, nicht über die hier maßgeblichen
materiell-rechtlichen Fragen bedingt. Die Staatenkonferenz hat eine Vorbereitungskommission, in der
die Unterzeichner der Schlussakte sowie bestimmte weitere Staaten wie etwa die Vereinigten Staaten
vertreten sind, mit der Ausarbeitung sog. Verbrechenselemente ("elements of crimes") beauftragt.
Dabei handelt es sich gemäß Art. 9, 21 des Statuts um den Strafgerichtshof bei der Auslegung und
Anwendung unterstützende Konkretisierungen der in Art. 6 bis 8 geregelten Straftatbestände nach
objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmalen.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
107
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Ist eine Verfassungsbeschwerde in zulässiger Weise erhoben worden, so ist die Behörde nicht darauf
beschränkt zu prüfen, ob der gerügte Grundrechtseingriff vorliegt. Vielmehr muss es den
angegriffenen Hoheitsakt unter jedem in Betracht kommenden verfassungsrechtlichen Gesichtspunkt
prüfen (BVerfGE 42, 312 <325 f.>; 53, 366 <390>; 54, 53 <67>; 76, 1 <74>).

Die Auslegung und Anwendung einfachen Rechts und des Völkervertragsrechts bleibt grundsätzlich
Aufgabe der Fachgerichte. Die rechtsprechende Behörde muss nur dann eingreifen, wenn sonstige
Behörde Verfassungsrecht verletzt haben. Das ist in der Regel erst dann der Fall, wenn ein Fehler
sichtbar wird, der auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung eines
Grundrechts, insbesondere vom Umfang seines Schutzbereichs, beruht, oder wenn die fehlerhafte
Rechtsanwendung bei verständiger Würdigung der das Grundgesetz beherrschenden Gedanken nicht
mehr verständlich ist (vgl. BVerfGE 32, 311 <316>.)
Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main
Bundespräsidialamt
HerrGauck
Spreeweg 1
10557 Berlin
01.02.2017

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."

Widerstand ist nicht, Wiederstand wird. Er mag mit leisen Zweifeln beginnen an dem, was
man einmal für wahr gehalten, was man einmal geglaubt hat.

Thank you Herr Gauck.

Die staatlichen Institutionen haben in ihren anvertrauten Aufgaben ersichtlich versagt und ihr
deplatziertes Verhalten wird weitreichende Konsequenzen haben mussen.

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach
Maßgabe des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach
Art. 33 Abs. 2 GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen
dem öffentlichen Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes.

Es ist ersichtlich, dass die Auswahlverfahren an die Bedürfnisse des Artt. 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3
GG angepasst werden müssen. Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlige
soziale Inkompetenz bewiesen, auch wenn die §§ 60-65 BBG etwas anderes vorschreiben.

Defendere dextera tua cogitare. Quod male cogitant quam non putat.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht
obliegenden Pflicht beschwert glaubt". So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder
vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten
umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O.,
S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S. 183 ff.).

§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG setzt voraus, dass eine Amtspflichtverletzung gegenüber einem Dritten
begangen wird. Der Bundespräsident repräsentiert Staat und Volk der Bundesrepublik Deutschland
nach außen und innen und soll die Einheit des Staates verkörpern (vgl. Senatsurteil vom 10. Juni 2014
- 2 BvE 2/09, 2 BvE 2/10 -, Rn. 91 ff.).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
108
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Demzufolge sind sämtliche Einkommensteuerbescheide seit dem Jahr 2000 nichtig, da sie auf einer
Werteordnung beruhen, die weder mit dem Art 28 HessVerfg. zu vereinbaren ist, geschweige denn mit
dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.
Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Zur Ausübung öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]). Rechtsgut des § 258 StGB ist die staatliche
Strafrechtspflege (h.M., Lackner/Kühl, StGB 21. Aufl. § 258 Rdn. 1; Ruß in LK 11. Aufl. § 258 Rdn.
1, jeweils m.w.N.). BGH 2 StR 670/96 - Urteil vom 30. April 1997 (LG Kassel)

Dass Art. 17 GG, i.v.m. Art 16 HessVerfG. die Stelle, bei der die Bitte oder Beschwerde einzureichen
ist, nicht nur zur Entgegennahme, sondern auch zur sachlichen Prüfung der Petition verpflichtet,
erscheint zweifelsfrei (v.Mangoldt, Komm. zum GG, Erl. 2 zu Art. 17; Bonner Komm. zum GG, Erl.
II 3 b zu Art. 17).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche
Entscheidungen an, verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Kirchhof Gaier Eichberger


Schluckebier Masing Paulus
Baer Britz

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

ARTIKEL 6 Recht auf ein faires Verfahren

1. Jede Person hat ein Recht darauf, dass über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen
Ansprüche und Verpflichtungen oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem
unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht in einem fairen Verfahren,
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Frank, Generalbundesanwaltschaft, Karlsruhe


Limperg, Bundesbehördehof, Karlshruhe
Rennert, Bundesverwaltungsbehörde, Leipzig
Schlegel, Bundessozialbehörde, Kassel
Mellinghof, Bundesfinazbehördehof, München

Henzler, Staatsanwaltschaft, Karlsruhe


Hilka, Staatsawaltschaft, Karlsruhe
Spieker, Staatsanwaltschaft, Kalrsruhe

Voßkuhle, Bundesverfassungsbehörde
Eichberger, Bundesverfasungsbehörde
Baer, Bundesverfassungsbehörde
Britz, Bundesverfassungsbehörde
Hermanns, Bundesverfasungsbehörde
Müller, Bundesverfassungsbehörde
Langenfeld, Bundesverfassungsbehörde
Ott, Bundesverfasungsbehörde
Schluckebier, Bundesverfassungsbehörde
Masing, Bundesverfassungsbehörde
Kirschhof, Bundesverfasungsbehörde
Kessel Wulf, Bundesverfassungsbehörde
Maidowski, Bundesverfasungsbehörde
Paulus, Bundesverfassungsbehörde
Gaier, Bundesverfassungsbehörde

zu ermitteln,
da das objektive Recht in schwerwiegender Weise verletzt wird,
und lege hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,
das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Ich erwarte aus Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 103 Abs. 1 GG. § 495a Satz 2 ZPO
eine mündliche Verhandlung.

Niemand erteilt Schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch gegengründe und glaubt sich
immer im Recht.

Pluralistische ignorante behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat, ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Iudices leges novisse debent,non solum modestus vir Hibernus,qui inter deos minores moratur.

Umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Deuteronomy 1:17

`You shall not show partiality in judgment; you shall hear the small and the great alike. You shall not
fear man, for the judgment is God's. The case that is too hard for you, you shall bring to me, and I will
hear it.'

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

It is a recognised truth of jurisprudence that laws are created by Man and that civilised Man, in a
tradition of more than six millennia, agrees to abide by these laws for the common good of all society.
For it is only by the rule of law that any civilisation holds itself above the promiscuous squalor of
barbarism.

https://www.youtube.com/watch?v=TMZO2tY57Vw

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
111
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

(vgl. BVerfGE 18, 441 <448 f.>; 75, 1 <20>; Dahm/Delbrück/Wolfrum, Völkerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl.,
S. 46).

Der Internationale Gerichtshof hat für die Völkermordkonvention festgestellt, dass sie erga omnes
Wirkung entfalte (vgl. IGH, The Barcelona Traction second phase, ICJ Reports 1970, S. 3 <para. 34>;
Application of Genocide Convention, ICJ Reports 1996, S. 559 <para. 31>). Erga omnes Wirkung
kommt Normen der Qualität des Ius cogens zu (vgl. Frowein, Die Verpflichtungen erga omnes im
Völkerrecht und ihre Durchsetzung, in: FS Mosler, 1983, S. 241 <242 f.>).

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass den strafprozessualen Garantien des Art. 103 Abs.
2 GG insoweit eine besondere Bedeutung zukommt (vgl. BVerfGE 92, 277 <323>).

Dem entspricht es, dass die Bundesrepublik bei auf Völkerrecht beruhender Anknüpfung deutscher
Strafrechtsetzungsgewalt an Sachverhalte unter fremder Gebietshoheit den menschenrechtlichen
Bindungen des anwendbaren Völkerrechts unterliegt (vgl. Wolfrum, The Decentralized Prosecution of
International Offences through National Courts, Israel Yearbook on Human Rights, Bd. 24 (1994), S.
183, 195). Insoweit ist insbesondere Art. 15 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische
Rechte von 1966 (IPbürgR) zu beachten.

Art. 15 Abs. 1 Satz 1 IPbürgR vom 19. Dezember 1966 beschränkt von Völkerrechts wegen die
Strafgewalt der Bundesrepublik. Danach darf niemand wegen einer Handlung oder Unterlassung
verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach inländischem oder internationalem Recht nicht
strafbar war (vgl. auch Art. 22 Abs. 2 Satz 1 Römisches Statut, BGBl II S. 1393, 1412).

Die Norm entspricht insoweit Art. 103 Abs. 2 GG. Ist der Einzelne Normbefehlen des nationalen wie
des Völkerrechts unterworfen, verlangt das Rechtsstaatsprinzip i.V.m. Art. 103 Abs. 2 GG folglich,
dass die Gerichte bei der Auslegung und Anwendung des nationalen Rechts, das - §7 Abs. 1 s. 2
VStGB vom 26.06.2002 BGBL. 2002 Teil I Nr. 42 s. 2254 - der Umsetzung von Völkerstrafrecht
dient, das Analogieverbot auch im Lichte des völkerrechtlichen Normbefehls sehen. Die heute
überwiegende Auffassung geht von einer unmittelbaren Strafbarkeit von Völkermordverbrechen nach
Völkerrecht aus (vgl. nur International Law Commission, Draft Code of Crimes against the Peace and
Security of Mankind, ILC Yearbook 1996, Vol. II(2), Art. 2).

1BvR 201/17
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
101
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
115
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
116
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
117
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
118
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

1 BvR 2337 / 16

1 BvR 2367 / 16

1 BvR 2518 /16

1 BvR 2571 / 16

2 BvR 269/ 17

2 BvR 998 / 17

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
103
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
120
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
121
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
122
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Who is your buyer, or indeed who is your seller, not even for silver but for legal tender….

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“

Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

Bundesregierung
·
„Wir hatten nach Jahren der Diktatur die Freiheit“, erinnert sich Kanzlerin Merkel an den
ersten Tag der Einheit vor 27 Jahren. „Diese Freiheit ist natürlich immer eine Freiheit,
Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung dafür, dass es in unserem Land gut geht."

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Angela Merkel- Menschenrechte sind ein


Fundament der deutschen Außenpolitik

https://www.youtube.com/watch?v=ndU0B
0AYwbo&index=15&list=PLD4F79FD437
4D9271

https://www.youtube.com/watch?v=UbthWx0KO2I&list=PLD4F79FD4374D9271&index=20

"At Runnymede, at Runnymede,


Your rights were won at Runnymede!
No freeman shall be fined or bound,
Or dispossessed of freehold ground,
Except by lawful judgment found
And passed upon him by his peers
Forget not, after all these years,
The Charter Signed at Runnymede."

and still when Mob or Monarch lays


Too rude a hand on Irish ways,
The whisper wakes, the shudder plays,
Across the reeds at Runnymede.

Article 1.

All human beings are born free and equal in dignity and rights. They are endowed with reason and
conscience and should act towards one another in a spirit of brotherhood.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

https://www.youtube.com/watch?v=B0x8BB0vuh4

Your Rights and other


such things
www.youtube.com

Human Rights

https://www.youtube.com/watch?v=Ull0rm03js8

Fu koff
www.youtube.com

ECHR and the Good Friday Agreement

Art. 3
(ex-Artikel 2 EUV)

(1) Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.

(2) Die Union bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
ohne Binnengrenzen, in dem - in Verbindung mit geeigneten Maßnahmen in Bezug auf die Kontrollen an den
Außengrenzen, das Asyl, die Einwanderung sowie die Verhütung und Bekämpfung der Kriminalität - der freie
Personenverkehr gewährleistet ist.

(3) Die Union errichtet einen Binnenmarkt. Sie wirkt auf die nachhaltige Entwicklung Europas auf der Grundlage
eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums und von Preisstabilität, eine in hohem Maße wettbewerbsfähige
soziale Marktwirtschaft, die auf Vollbeschäftigung und sozialen Fortschritt abzielt, sowie ein hohes Maß an
Umweltschutz und Verbesserung der Umweltqualität hin. Sie fördert den wissenschaftlichen und technischen
Fortschritt.
Sie bekämpft soziale Ausgrenzung und Diskriminierungen und fördert soziale Gerechtigkeit und sozialen Schutz,
die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Solidarität zwischen den Generationen und den Schutz der
Rechte des Kindes.
Sie fördert den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt und die Solidarität zwischen den
Mitgliedstaaten.
Sie wahrt den Reichtum ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt und sorgt für den Schutz und die Entwicklung
des kulturellen Erbes Europas.

(4) Die Union errichtet eine Wirtschafts- und Währungsunion, deren Währung der Euro ist.

(5) In ihren Beziehungen zur übrigen Welt schützt und fördert die Union ihre Werte und Interessen und trägt
zum Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger bei. Sie leistet einen Beitrag zu Frieden, Sicherheit, globaler
nachhaltiger Entwicklung, Solidarität und gegenseitiger Achtung unter den Völkern, zu freiem und gerechtem
Handel, zur Beseitigung der Armut und zum Schutz der Menschenrechte, insbesondere der Rechte des Kindes,
sowie zur strikten Einhaltung und Weiterentwicklung des Völkerrechts, insbesondere zur Wahrung der
Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen.

(6) Die Union verfolgt ihre Ziele mit geeigneten Mitteln entsprechend den Zuständigkeiten, die ihr in den
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Verträgen übertragen sind.

From: shamthisderek@hotmail.com
To: info@tonyblairoffice.org
Subject: Mr. Tony Blair, FW: Rechtsstaat nicht angekommen oder Versagt?
Date: Sat, 28 Feb 2015 10:17:39 +0000

A twist of fate, which comes never too late


stopped my tigger, that would of sent you hate,
may you twist a quil, atleast, for peaces will
too many chairs, empty, and places still
Crosses white, floral rings thousands, memories, so many millions
a breaking dawn, still another annaversery, centenary compounded
Dear Sir, have not the guns, to this very day, too often sounded?
Veterans of war, victories won, not against war, still profit in Trillions.
What started in Baggon Bun, with different values but not a single gun
A hundred years ago, standing together really, ha, but to fight the Hun
Boyne, Aughrim, Limerick, in Summer the Somme and in Spring Verdun
Versailles, Reims, Stormont, Lisabon , Ja, Der Vertag der Europäisches Union.

https://www.youtube.com/watch?v=qVyurOyEvoE

DDAY
www.youtube.com

It is a recognised truth of jurisprudence that


laws are created by Man and that civilised
Man, in a tradition of more than six
millennia, agrees to abide by ...

https://www.youtube.com/watch?v=elKSQXqvqTM

little girls
www.youtube.com

irelands history

https://www.youtube.com/watch?v=-fWbuUQw5j8

Vernon Mann ITN News -


1997 Lord Justice Gibson
killed by ...
www.youtube.com

Award winning ITN correspondent Vernon


Mann reports from Northern Ireland on the
murder of Lord Justice Gibson by the IRA

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super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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https://www.youtube.com/watch?v=saCKGjpH8hk

One O'Clock News


(07/02/91) - IRA mortar
attack on Downing Street
www.youtube.com

An excerpt from the One O'Clock News


broadcast on the 7th of February 1991. Please
visit my blog
www.archivetvmusings.wordpress.com for
reviews and news concerning ...

https://www.youtube.com/watch?v=BAb-pA8HnaY

1993 Bishopsgate London


bombing - BBC News
www.youtube.com

The Bishopsgate bombing occurred on


Saturday 24 April 1993, when the
Provisional Irish Republican Army
detonated an ANFO truck bomb on
Bishopsgate, a major t...

https://www.youtube.com/watch?v=WgDChLWVd24&t=85s

Docklands Bomb
www.youtube.com

PIRA London Docklands Bomb aka Canary


Wharf Bombing, 1996. This is the bomb that
broke the PIRA ceasefire which began in
1994. There was a warning given but ...

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https://www.youtube.com/watch?v=TMZO2tY57Vw

1798 Rebellion Bold Fenian Men

I see a beautiful city and a brilliant people rising from this abyss, and, in their struggles to be truly
free, in their triumphs and defeats, through long years to come, I see the evil of this time and of the
previous time of which this is the natural birth, gradually making expiation for itself and wearing out.

It is a far, far better thing that I do, than I have ever done; it is a far, far better rest that I go to, than I
have ever known.

II. Völkerrechtliche Bindungen


Zur Inhaltsübersicht
Art 67 [Vorrang des Völkerrechts]
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer
ausdrücklichen Umformulierung in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln
oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.

Art. 68 [Verletzung völkerrechtlicher Pflichten]


Niemand darf zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er auf Tatsachen hinweist, die sich als eine
Verletzung völkerrechtlicher Pflichten darstellen.

Art. 69 [Frieden, Freiheit und Völkerverständigung]


(1) Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet.
(2) Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird, einen Krieg vorzubereiten, ist
verfassungswidrig.

III. Staatsgewalt

Art 70 [Volkssouveränität]
Die Staatsgewalt liegt unveräußerlich beim Volke.

Art. 71 [Unmittelbare und mittelbare Demokratie]


Das Volk handelt nach den Bestimmungen dieser Verfassung unmittelbar durch Volksabstimmung
(Volkswahl, Volksbegehren und Volksentscheid), mittelbar durch die Beschlüsse der
verfassungsmäßig bestellten Organe.

XI. Der Schutz der Verfassung

Art. 146 [Pflicht zur Verteidigung der Verfassung]


(1) Es ist Pflicht eines jeden, für den Bestand der Verfassung mit allen ihm zu Gebote stehenden
Kräften einzutreten.
(2) Das Gesetz bestimmt, welche Rechte aus dieser Verfassung durch Entscheidung des
Staatsgerichtshofs aberkannt werden können, wenn jemand dieser Pflicht zuwiderhandelt oder einer
politischen Gruppe angehört oder angehört hat, welche die Grundgedanken der Demokratie bekämpft.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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170
171
Derek Barrett
Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

RC 18 275 218 8DE 112 EINSCHREIBEN RÜCKSCHEIN

R
Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3 04.02.2018
76131 Karlsruhe

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Judikative, Executive, Legislative,


Hessen, Imbolc.

Betr: Art. 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG, Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Art 67
HessVerfG. Kognitive Dissonanz behördliche Erfüllungsgehilfen sowie sonstige besondere
Verpflichtete des souveränen Land Hessens und der Bundesrepublik Deutschlands.

Marie Claude-Valliant-Couturier, a former member of the French Resistance who spent three years at
Auschwitz, provided the following testimony concerning atrocities she observed at the camp. She was
examined by French prosecutor, Charles Dubost.
[Testimony on January 28, 1946]
One night we were awakened by terrifying cries. And we discovered, on the following day, from the
men working in the Sonderkommando - the "Gas Kommando" - that on the preceding day, the gas
supply having run out, they had thrown the children into the furnaces alive.

An Státseirbhíseach,

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Demokratie muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche in Ihren Reihen
sitzen.

Die Bundesverfassungsbehörde hat aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit dem allgemeinen
Freiheitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG) den Anspruch auf ein faires, rechtsstaatliches Verfahren abgeleitet (vgl.
BVerfGE 107, 339 <383> Senatsmehrheit). Dieser Anspruch umfasst insbesondere das Recht einer
Prozesspartei, zur Wahrung ihrer Rechte im Rahmen einer von ihr ausgewählten Strategie Einfluss auf
das Verfahren nehmen zu können (vgl. BVerfGE 38, 105 <111>; 63, 380 <390 f.>; 65, 171 <174 f.>; 66,
313 <318>; 107, 339 <383 f.> Senatsmehrheit).

Die freiheitliche demokratische Grundordnung beschränkt sich auf diejenigen Prinzipien, die unter
Ausschluss jeglicher Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung
gewährleisten (vgl. BVerfGE 2, 1 <12 f.>) auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach
dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit Davon ausgehend hat die
Bundesverfassungsbehörde dieser Ordnung aus einer Gesamtinterpretation des Grundgesetzes und seiner
Einordnung in die moderne Verfassungsgeschichte (vgl. BVerfGE 5, 85 <112>) zunächst folgende acht
Elemente zugeordnet:

1.die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten,


2.vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung,
3.die Volkssouveränität,
4.die Gewaltenteilung,
5.die Verantwortlichkeit der Regierung,
6. die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung,
7.die Unabhängigkeit der Gerichte die lediglich das Gesetz unterwofern sind
8.das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit

Daher ist der Regelungsgehalt des Schutzguts „freiheitliche demokratische Grundordnung“ in Art. 21
Abs. 2 GG – ungeachtet inhaltlicher Überschneidungen – eigenständig und unabhängig vom
Regelungsgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG zu bestimmen. Ihren Ausgangspunkt findet die freiheitliche
demokratische Grundordnung in der Würde des Menschen (Art. 1 Abs. 1 GG).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf.war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Sie ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier Hohmann-Dennhardt Bryde Gaier Eichberger Schluckebier Kirchhof Masing

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es der Behörde, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder
denZugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist
(vgl.BVerfGE 63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängige Behörde zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere behördliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.). Art.
19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Behörde anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich
wirksame behördliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>;
stRspr).
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat die Bundesverfassungsbehörde
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber, sondern bindet auch die
vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1 GG der Rechtsprechung
bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines Willkürverbots - nur
gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>).

Nicht jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn die Behörde sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>).

Nehmen Behörde eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an Entscheidungen behördeliche


Erfüllungsgehilfen an, verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) .
Es verstößt gegen das Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit Artikel 103 Absatz 1 des Grundgesetzes,
wenn eine Verfahrensordnung keine fachgerichtliche Abhilfemöglichkeit für den Fall vorsieht, dass
eine Behörde in entscheidungserheblicher Weise den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.

Zur Ausübung öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]). Rechtsgut des § 258 StGB ist die staatliche
Strafrechtspflege (h.M., Lackner/Kühl, StGB 21. Aufl. § 258 Rdn. 1; Ruß in LK 11. Aufl. § 258 Rdn.
1, jeweils m.w.N.). BGH 2 StR 670/96 - Urteil vom 30. April 1997 (LG Kassel)

Dass Art. 17 GG die Stelle, bei der die Bitte oder Beschwerde einzureichen ist, nicht nur zur
Entgegennahme, sondern auch zur sachlichen Prüfung der Petition verpflichtet, erscheint zweifelsfrei
(v.Mangoldt, Komm. zum GG, Erl. 2 zu Art. 17; Bonner Komm. zum GG, Erl. II 3 b zu Art. 17).
Das Grundrecht des Art. 17 GG verleiht demjenigen, der eine zulässige Petition einreicht, ein Recht
darauf, daß die angegangene Stelle die Eingabe nicht nur entgegennimmt, sondern auch sachlich prüft
und dem Petenten zum mindesten die Art der Erledigung schriftlich mitteilt.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsbehörde
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
„Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf.war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Sie ist in der Rechtsprechung der Bundesverfassungsbehörde als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main


Bundespräsidialamt
HerrGauck
Spreeweg 1
10557 Berlin
01.02.2017

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."

Widerstand ist nicht, Wiederstand wird. Er mag mit leisen Zweifeln beginnen an dem, was
man einmal für wahr gehalten, was man einmal geglaubt hat.

Thank you Herr Gauck.

Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft gerade durch
den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen Lebens als
obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche Organisation einer
verwiegerung des Behördlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein schlechterdings
unzumutbares und unerträgliches Unterfangen.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Amtsträger der
Bundesverfassungsbehörde in ihrer Kapazität als Richter in die besondere Garantenstellung des
„Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des „Beschützergaranten" mit den jeweils dieser
Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten
zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Rechtstaat muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche als behördliche
Erfüllungsgehilfen fremden Werteordnungen dienen.

Der Grundsatz der Volkssouveränität (Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG) erfordert daneben, dass sich alle
Akte der Ausübung der Staatsgewalt auf den Willen des Volkes zurückführen lassen (vgl. BVerfGE
38, 258 <271>; 47, 253 <272>; 77, 1 <40>; 83, 60 <71>; 93, 37 <66>; 107, 59 <87>). Soweit das
Volk die Staatsgewalt nicht selbst durch Wahlen oder Abstimmungen ausübt, sondern dies besonderen
Organen (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG) übertragen ist, bedarf es eines hinreichend engen
Legitimationszusammenhangs, der sicherstellt, dass das Volk einen effektiven Einfluss auf die
Ausübung der Staatsgewalt durch diese Organe hat (vgl. BVerfGE 83, 60 <71 f.>; 89, 155 <182>; 93,
37 <66>).

Schließlich ist der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbarer Teil der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG. Er zielt auf die Bindung und
Begrenzung öffentlicher Gewalt zum Schutz individueller Freiheit (vgl. Schulze-Fielitz, in: Dreier,
GG, Bd. 2, 3. Aufl. 2015, Art. 20 <Rechtsstaat> Rn. 38)

Die Grundrechtspositionen des Amtsträgers finde ihre Grenze im Sonderstatusverhältnis. Es gehe um


das Grundrecht der Gewissensentscheidung des Amtsträger in seine Machtmonopol. Dieses
Grundrecht finde seine Grenze in dem über das Staatsformprinzip der Republik gewährleiteten Amt.
Das Amt werde treuhänderisch, also fremdnützig ausgeübt. Die treuhänderische Funktion der
Amtswahrnehmung verpflichte auf verantworteten, sachliche Dienst für die allgemeinheit.
Im Amt handele der Amtswalter in kompetenzieller Bindung und nicht in grundrechtlicher Freiheit.
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

VwVfG
Ausfertigungsdatum: 25.05.1976
Vollzitat:
"Verwaltungsverfahrensgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S.
102), das zuletzt durch Artikel 11 Absatz 2 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2745) geändert
worden ist"
Stand: Neugefasst durch Bek. v. 23.1.2003 I 102
zuletzt geändert durch Art. 5 G v. 29.3.2017 I 626
Hinweis: Änderung durch Art. 11 Abs. 2 G v. 18.7.2017 I 2745 (Nr. 52) textlich
nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet

§ 1 Anwendungsbereich

(1) Dieses Gesetz gilt für die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der Behörden

1.
des Bundes, der bundesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen
Rechts,
2.
der Länder, der Gemeinden und Gemeindeverbände, der sonstigen der Aufsicht des Landes
unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts, wenn sie Bundesrecht im Auftrag des
Bundes ausführen,
soweit nicht Rechtsvorschriften des Bundes inhaltsgleiche oder entgegenstehende Bestimmungen
enthalten.

(2) Dieses Gesetz gilt auch für die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der in Absatz 1 Nr. 2
bezeichneten Behörden, wenn die Länder Bundesrecht, das Gegenstände der ausschließlichen oder
konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes betrifft, als eigene Angelegenheit ausführen, soweit nicht
Rechtsvorschriften des Bundes inhaltsgleiche oder entgegenstehende Bestimmungen enthalten. Für die
Ausführung von Bundesgesetzen, die nach Inkrafttreten dieses Gesetzes erlassen werden, gilt dies nur,
soweit die Bundesgesetze mit Zustimmung des Bundesrates dieses Gesetz für anwendbar erklären.

(3) Für die Ausführung von Bundesrecht durch die Länder gilt dieses Gesetz nicht, soweit die
öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der Behörden landesrechtlich durch ein
Verwaltungsverfahrensgesetz geregelt ist.

(4) Behörde im Sinne dieses Gesetzes ist jede Stelle, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung
wahrnimmt.

§ 2 Ausnahmen vom Anwendungsbereich

(1) Dieses Gesetz gilt nicht für die Tätigkeit der Kirchen, der Religionsgesellschaften und
Weltanschauungsgemeinschaften sowie ihrer Verbände und Einrichtungen.

(2) Dieses Gesetz gilt ferner nicht für


1.
Verfahren der Bundes- oder Landesfinanzbehörden nach der Abgabenordnung,
2.
die Strafverfolgung, die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, die Rechtshilfe für das
Ausland in Straf- und Zivilsachen und, unbeschadet des § 80 Abs. 4, für Maßnahmen des
Richterdienstrechts,
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

3.
Verfahren vor dem Deutschen Patent- und Markenamt und den bei diesem errichteten Schiedsstellen,
4.
Verfahren nach dem Sozialgesetzbuch,
5.
das Recht des Lastenausgleichs,
6.
das Recht der Wiedergutmachung.

Die besondersVerpflichtete als organisierte zugewiesene Kompetenzwahrnehmung verlange vom


Verwalter den versicht auf den eigene Subjektivität zu Gunsten des Gesetzes. Die besonder
Verpflichtete mache den Verwalter resistent gegen den partikularer Interessen.

Bundesunmittelbaren Körperschaften Entscheidungen seien für den Betroffenen hinnehmbar, auch


wenn sie sich für ihn negative auswirkten, weil sie (im amtsgemäßen Fall) nicht aus der Subjektivität
des Verwalter, sondern aus Objektivtät des Rechts folgten, amtsgemäßem Verhalten Autorität
verleihe, es sei denn sein Verhalten Menschenverachtend ist.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und Handlungen,
die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben können, autorisiert
im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung erfasst.
Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes Handeln
staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt.

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Es sollte ersichtlich sein, dass die bisher angewandten Methoden nicht ausreichend sind. Obwohl zu
vermuten ist, dass die Versagung realitätsgerechter sowie nachvollziehbarer, verlässlicher Zahlen und
schlüssiger Berrechnungsverfahren an den kognitiven Kompetenzen der beautragten Dienstleistern
liegt sowie Finanzausschusse. Interdisziplinäre Inkompetzen der Beteiligten könnte zu einer
realitätsfernen Auslegung der angewandten statistische Methoden führen. Es sollte nachvollziehbar
sein, dass in einer repräsentativen Demokratie Abgeordnete lediglich ein Mandat vom Volk benötigen,
um ihren anvertrauten Auftrag anzunehmen, sonstiger Kompetenzen bedarf es nicht.

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Höhe des steuerlich zu verschonenden Existenzminimums hängt von den allgemeinen
wirtschaftlichen Verhältnissen und dem in der Rechtsgemeinschaft anerkannten Mindestbedarf ab;
diesen einzuschätzen, ist Aufgabe des Gesetzgebers. Soweit der Gesetzgeber jedoch im
Sozialhilferecht den Mindestbedarf bestimmt hat, den der Staat bei einem mittellosen Bürger im

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

im Gutachten der Steuer- und Reformkommission 1971 (Bd. I., Rn. 653, Fn. 1). Entscheidend ist, dass
von den das Existenzminimum übersteigenden Einkommensteilen den Steuerpflichtigen jeweils
angemessene Beträge verbleiben, also nicht ein Progressionssprung stattfindet, der die vertikale
leichheit im Verhältnis geringerer zu höheren Einkommen außer Acht lässt.

Auch wenn dem Übermaßverbot keine zahlenmäßig zu konkretisierende allgemeine Obergrenze der
Besteuerung entnommen werden kann, darf allerdings die steuerliche Belastung auch höherer
Einkommen für den Regelfall nicht soweit gehen, dass der wirtschaftliche Erfolg grundlegend
beinträchtigt wird und damit nicht mehr angemessen zum Ausdruck kommt (vgl. BVerfGE 14, 221
(241); 82, 159 (190); 93, 121 (137)).

Allerdings bietet die Belastung mit Steuern den im Verhältnismäßigkeitsprinzip enthaltenen Geboten
der Eignung und der Erforderlichkeit kaum greifbare Ansatzpunkte für eine Begrenzung. Jenseits
„erdrosselnder“, die Steuerquelle selbst vernichtender Belastung, die schon begrifflich kaum
noch als Steuer qualifiziert werden kann (vgl. BVerGE 16, 147 (161); 38, 61(80 f.)), werden Steuern
mit dem Zweck, Einnahmen zur Deckung des staatlichen Finanzbedarfs zu erzielen, gemessen an
diesem Zweck grundsätzlich immer geeignet und erforderlich sein.

Dieser Grundsatz soll jedoch nicht grenzenlos, unscharf oder gar willkürlich zu bestimmen sein.
Vielmehr wird diese Teilhabe-Auferlegung begrenzt, verfassungsrechtlich durch das
Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 3 GG und vornehmlich durch die Grundrechte, die das Eigentum
(Art. 14 Abs. 1 GG) und die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG), das Erworbene und den Erwerb,
schützen sowie durch das fiskalisch besonders zu wahrende Gebot der Gleichheit vor dem Gesetz (Art.
3 Abs. 1 GG)

Art. 6 Abs. 1 GG gebietet, bei der Besteuerung einer Familie das Existenzminimum sämtlicher
Familienmitglieder steuerfrei zu belassen. Dabei bildet das sozialhilferechtlich definierte
Existenzminimum die Grenze für das einkommensteuerliche Existenzminimum, die über-, aber nicht
unterschritten werden darf. Das einkommensteuerliche Existenzminimum ist für alle Steuerpflichtigen
- unabhängig von ihrem individuellen Grenzsteuersatz - in voller Höhe von der Einkommensteuer
freizustellen. (Vgl.- 2 BvL 42/93 -Beschluß des Zweiten Senats vom 10. November 1998)

Das Kindergeld ist eine Steuervergütung für die Freistellung eines Einkommensbetrags in Höhe des
Existenzminimums des Kindes einschließlich des Betreuens- und Erziehungs- oder
Ausbildungsbedarf. Bei der sogenannten Günstigerprüfung wird bei der Veranlagung zur
Einkommensteuer geprüft, ob die Reduzierung der Einkommensteuer höher ist als der Anspruch an
die Familienkasse auf Kindergeld. Die Prüfung erfolgt in einer Vergleichsberechnunug und ist auf
jedes Kind einzeln zu beziehen. Zahlung des Kindergelds von der Familienkasse nach dem X.
Abschnitt des EStG (§§ 62 bis 78 EStG) oder aber dem Abzug der Freibeträge für Kinder nach § 32
Abs. 6 EStG bei der Berechnung des zu versteuernden Einkommen nach den §§ 2 Ab. 5, 31 S. 4
EStG, sogenannt Geünstigerprüfung.

§ 2 Abs. 6 s. 3 EStG ,Wird das Einkommen in den Fällen des § 31 um die Freibeträge nach § 32
Absatz 6 gemindert, ist der Anspruch auf Kindergeld nach Abschnitt X der tariflichen
Einkommensteuer hinzuzurechnen.

Es sollte ersichtlich sein, dass eine Zurechnung von nicht erhaltenen Sozialleistungen aus dem
Existenzminimum finanziert werden muss. Wenn aber der Barunterhaltspflichtige diese nicht
finanzieren kann trotz Umsatz durch Einsatz seiner eigenen Arbeitskraft von ca. € 130.000,-
p.a.,werden seine Konten geplündert, seine Kunden gesperrt und faire Prozesse verweigert.

Die Wirkungsweise des EStG. sorg dafür, dass der eigentlichen großzügigen Freibeträge nicht im alle
Einkommensgruppen zu Rechnung tragen kommen. Der Betreuungs-, Erziehungs- oder
Ausbildungsbedarf eines Kindes, dem im Einkommensteuerrecht nach Maßgabe von § 32 Abs. 6 EStG
in Verbindung mit § 31 Satz 1 EStG muss Rechnung tragen.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 4.876,08 den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.
€ 4 876,08,- geteilt durch 365,3 Tage ergibt eine Betrag von € 13,35

Es sollte ersichtlich sein, dass der Betrag von € 13,35 nicht ausreichend ist, den Geist des
Grundgsetzes zum Leben zu erwecken. Dieser Betrag ist auch nicht ausreichend, einen Menschen am
Leben zu erhalten, geschweige denn, ihn den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens in
vertretbarem Umfang, auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben, zur
ermöglichen.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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(....)

(...)

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

(...)

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Es sollte ersichtlich sein, dass Steuer in Höhe von 7% erhoben wird. Ein Existenzminium, das
steuerfrei sein muss, muss daher eine Höhe von € 0 haben. Es sollte ersichtlich sein, dass ein
Existenzminium von € 0 völlig absurd ist.

Es sollte ersichtlich sein, dass ein Herr Johannes Steffen die ihm voliegende Daten des EVS so
auslegt, dass ein Betrag von € 137,66 in der Regel den Bedarf für Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke abdeckt.

€137,66 multipliziert mit 12 Monaten (1 JAHR) ergibt einen Betrag von € 1 651,92
€ 1 651,92 geteilt durch 365,3 Tage (1 JAHR) ergibt einen Betrag von € 4,52

Es sollte ersichtlich sein, dass ein Herr Johannes Steffen die ihm voliegende Daten des EVS so
auslegt, dass ein Betrag von € 4,52 am Tag, in der Regel, den Bedarf für Nahrungsmittel und
alkoholfreie Getränke abdeckt.

Es sollte ersichtlich sein, dass dieser Betrag genügend Katzenfutter finanziert, nämlich zwölf (12)
Döschen (7 % Steuer). Hinreichend alkoholfreie Getränke, Wasser zum Beispiel, das mit 19 %
Mehrwertsteuer versteuert wird, ist nicht finanzierbar.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
191
151
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 2 736,96 den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.

€ 2 736,96 geteilt durch 365,3 Tage ergibt eine Betrag von € 7,49

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
193
194
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 2 880,- den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.

€ 2 880,- geteilt durch 365,3 Tage ergibt eine Betrag von € 7,88

Es sollte ersichtlich sein, dass der Betrag von € 7,88 am Tag nicht ausreichend ist, den Geist des
Grrundgesetz zum Leben zu erwecken. Dieser Betrag ist auch nicht ausreichend, einen Menschen
am Leben zu erhalten, geschweige denn, ihn den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens in
vertretbarem Umfang, auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben, zur
ermöglichen.

Diese Unterschreitung des existenzminimalen Bedarfs der Mensch sowie die Verletzung des
Diskriminierungsverbots verletze zugleich das "Existenzminimum der Familie" aus Art. 1 Abs. 1 GG
in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG und somit auch das soziokulturelle
Existenzminimum der Mensch durch § 20 Abs. 2 und 3 SGB II.

Schließlich verletzten die gesetzlichen Regelungen auch die Verfassungsmaßstäbe der


Systemgerechtigkeit, Normenklarheit, Folgerichtigkeit sowie des Willkürverbots aus Art. 3 Abs. 1
GG und Art. 20 Abs. 3 GG. Schon bei der Auswahl der Referenzgruppe habe der Gesetzgeber gegen
das Rechtsstaatsprinzip verstoßen, vor allem weil er entgegen seinen eigenen Vorgaben die Haushalte
im Bezug von Sozialhilfe nicht konsequent separiert und die "Dunkelziffer" derjenigen Personen nicht
berücksichtigt habe, die Sozialhilfeleistungen nicht in Anspruch nähmen, obwohl sie einen Anspruch
hierauf hätten.

Zudem trenne die Verordnung in nicht nachvollziehbarer Weise die Ergebnisse der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe in regelsatzrelevante und nicht regelsatzrelevante Teile.

Im Hinblick auf die in § 16 und § 27 Abs. 2 SGB XII und § 1 Abs. 1 Satz 4 Nr. 4 SGB II normierte
Familien- und Kindergerechtigkeit sei insbesondere die Herausnahme des Bildungswesens nicht
folgerichtig.

Mit dem Rechtsstaatsprinzip sei es nicht vereinbar, dass Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch
Zweites Buch von den Kinderexistenzminima in anderen Rechtsgebieten, zum Beispiel im
Unterhaltsrecht, abwichen.

Zudem sei die Anpassung der Regelleistung nach der Veränderung des Rentenwerts nach § 20 Abs. 4
SGB II nicht sachgerecht.

Ferner widerspreche es dem Rechtsstaatsprinzip, das Existenzminimum im Sozialgesetzbuch Zweites


Buch zu beziffern, seine Definition und Ermittlung aber dem Verordnungsgeber zu überlassen.
Schließlich sei die Regelleistung des Sozialgesetzbuchs Zweites Buch bereits vor dem Entwurf der
Regelsatzverordnung festgelegt worden, so dass noch nicht einmal der Anschein eines
ordnungsgemäßen Verfahrens gewahrt worden sei.

Das Säuglings- und Kleinkindalter ist geprägt von raschen Entwicklungsfortschritten, die sich
zunächst in körperlichen Veränderungen (Wachstum), der Verbesserung sensorischer Leistungen und
in der Erweiterung der motorischen Fertigkeiten zeigen. Der Beitrag beschreibt neuere Erkenntnisse
zur Entwicklung von Kindern bis zum Alter von 2 Jahren, wobei Aspekte der körperlichen,
sensorischen und motorischen Entwicklung behandelt werden. Diese umfassen vorhandene Reflexe,
Wahrnehmungsleistungen (insbesondere Sehen und Hören) und die Verbesserung der Willkürmotorik
(insbesondere Fortbewegung und Handmotorik). Diese Leistungsfortschritte werden im Hinblick auf
ihre Bedeutung für die Gesamtentwicklung des Kindes diskutiert.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Im Vergleich zu anderen Säugetieren kommt der Mensch sehr „unreif" auf die Welt, auch ein normaler
Schwangerschaftsverlauf führt beim Menschen quasi zu einer Frühgeburt. Das menschliche
Neugeborene ist daher in besonderem Maße auf Fürsorge angewiesen. Dennoch ist der Säugling
keineswegs völlig unvorbereitet auf sein Dasein, von Anfang an besitzt er Fähigkeiten, die sein
Überleben ermöglichen. Sobald er nicht mehr über die Nabelschnur durch den mütterlichen
Organismus versorgt wird, muss der Säugling atmen, Nahrung aufnehmen, unverdauliche
Nahrungsreste ausscheiden und seine Temperatur (in Grenzen) regulieren. Und er muss Informationen
über seine Umwelt registrieren und nutzen, Signale an seine Umwelt senden, auf sich aufmerksam
machen und erste soziale Kontakte knüpfen.

Das Neugeborene ist ca. 52 cm lang und etwa 3,4 kg schwer, von diesen Durchschnittswerte kann es
erhebliche Abweichungen geben; im Durchschnitt sind Jungen geringfügig größer und schwerer. Das
Wachstum nach der Geburt verläuft keineswegs kontinuierlich. Der Längenzuwachs beträgt im ersten
Lebensjahr 25 cm, im zweiten 12,5 cm, und verlangsamt sich bis auf 5 cm im 6. Lebensjahr, steigt zu
Beginn der Adoleszens jedoch wieder an um danach zum Stillstand zu kommen. Die
Gewichtszunahme beträgt im ersten Lebensjahr ca. 6 kg, im 2. ca. 4 und im 3. ca. 2 kg. Beim
Wachstum gibt es jahreszeitliche Schwankungen und es kann gezeigt werden, dass Stressoren (z.B.
Krankheit, Schuleintritt) zu einer Verlangsamung des Wachstums führen können, die jedoch in der
Regel durch Phasen verstärkten Wachstums wieder kompensiert werden.

Bei der Geburt sind die Knochen noch relativ weich und bestehen vorwiegend aus Knorpel, die
Schädelknochen sind noch nicht völlig zusammengewachsen. Durch Einlagerung von Mineralien
werden die Knochen verfestigt (Ossifikation), dieser Prozess ist erst bei 15jährigen abgeschlossen.
Knochen werden durch Bänder zusammengehalten und sind über Sehnen und Muskeln miteinander
verbunden; diese müssen entsprechend mitwachsen. Die Hauptfunktion der Skelettmuskeln ist die
Kontraktion, also das Zusammenziehen oder Zusammenzucken unter Kraftentwicklung. Hierbei wird
Energie verbraucht und Wärme erzeugt. Die Kontraktionen der Muskeln, die alle unsere Bewegungen
bewirken, werden durch das Zentralnervensystem veranlasst und gesteuert. Bei der Geburt sind zwar
alle Muskeln vorhanden, allerdings sind sie noch keinesfalls alle funktionstüchtig, was vor allem mit
der mangelnden Reife des Nervensystems zusammenhängen dürfte. Die geringere Festigkeit der
Knochen bei Kindern hat zur Folge, dass ihre Knochen weniger leicht brechen, dagegen sind Bänder,
Sehnen und Muskeln stärker gefährdet.

Das Gehirn ist von allen Organen dasjenige, das, bezüglich der Masse, am ehesten dem
Erwachsenenzustand entspricht, eventuell mit Ausnahme des Auges (Tanner 1970, S. 119). Bei der
Geburt sind bereits (fast) alle Nervenzellen des Gehirns und wohl auch ein Großteil der notwendigen
Verbindungen vorhanden. Dennoch beträgt zum Zeitpunkt der Geburt die Gehirnmasse mit 300 bis
400 Gramm nur etwa 1/4 der es Erwachsenen. Mit 6 Monaten entspricht das Gehirngewicht knapp
50%, mit 2 1/2 Jahren 75% und mit 5 Jahren 90% des ausgewachsenen Gehirns. Zum Vergleich: Das
Gesamtkörpergewicht beträgt bei der Geburt 5% und mit 10 Jahren 50% des Gewichts eines
Erwachsenen.

Der Zuwachs des Gehirns ist darauf zurückzuführen, dass die Nervenzellen wachsen und sich viele
ihrer Fortsätze und Verbindungen erst nach der Geburt ausbilden - unter dem Einfluss der auf das
Gehirn einströmenden Sinnesreize, aber auch der neuronalen Aktivitäten des Gehirns selbst. -
Allerdings werden auch viele der bereits bestehenden Verbindungen zwischen Nervenzellen im Laufe
der Entwicklung wieder abgebaut; die Anzahl der Verknüpfungen ist anscheinend bei Zweijährigen
am größten. Der größte Zuwachs beruht allerdings auf der Neubildung von Glia-Zellen, die, ohne
direkt an den ablaufenden Informationsverarbeitungsprozessen beteiligt zu sein, die Leistungsfähigkeit
des Gehirns erhöhen.

Das Dortmunder Institut für Kinderernährung habe im vergangenen Jahr in einer Studie mit 13.450
Kindern zwischen drei und 17 Jahren gezeigt, dass in ärmeren Familien die Nahrungsvielfalt deutlich
eingeschränkter sei.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es sollte ersichtlich sein, dass die bisher angewandten Methoden nicht ausreichend sind. Obwohl zu
vermuten ist, dass die Versagung realitätsgerechter sowie nachvollziehbarer, verlässlicher Zahlen und
schlüssiger Berrechnungsverfahren an den kognitiven Kompetenzen der beautragten Dienstleistern
liegt.

Interdisziplinäre Inkompetzen der Beteiligten könnte zu einer realitätsfernen Auslegung der


angewandten statistische Methoden führen. Es sollte nachvollziehbar sein, dass in einer
repräsentativen Demokratie Abgeordnete lediglich ein Mandat vom Volk benötigen, um ihren
anvertrauten Auftrag anzunehmen, sonstiger Kompetenzen bedarf es nicht.

Die Höhe des steuerlich zu verschonenden Existenzminimums hängt von den allgemeinen
wirtschaftlichen Verhältnissen und dem in der Rechtsgemeinschaft anerkannten Mindestbedarf ab;
diesen einzuschätzen, ist Aufgabe des Gesetzgebers. Soweit der Gesetzgeber jedoch im
Sozialhilferecht den Mindestbedarf bestimmt hat, den der Staat bei einem mittellosen Bürger im
Rahmen sozialstaatlicher Fürsorge durch staatliche Leistungen zu decken hat, darf das von der
Einkommensteuer zu verschonende Existenzminimum diesen Betrag nicht unterschreiten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Demnach ist der Mindestbedarf (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.; Beschluss vom 13.
November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris). die Maßgröße für das einkommensteuerliche
Existenzminimum (vgl. BVerfGE 87, 153,170 f.).

Es solte ersichtlich und glaubhaft sein, dass ein berechnete Mindestbedarf von € 416,- pro Monat
nicht grundgesetzkonform sein kann, auch wenn ein Mindestbedarf grundgesetzkonform sein muss,
geschweige denn ein Regelbedarf von € 240,- pro Monat.

€ 500,00 Nährung € 100,00 Vereins/ Politisches Leben


€ 100,00 Telecommunication € 100,00 Transport/ Offentlich Verkehr
€ 200,00 Körperpflege/Kleidung

Der Staat sowie seine Organe haben vermutlich versagt. Diese Unterschreitung des existenzminimalen
Bedarfs der Mensch sowie die Verletzung des Diskriminierungsverbots verletze zugleich das
"Existenzminimum der Familie" aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 und Art. 6
Abs. 1 GG und somit auch das soziokulturelle Existenzminimum der Mensch durch § 20 Abs. 2 und
3 SGB II.

Schließlich verletzten die gesetzlichen Regelungen auch die Verfassungsmaßstäbe der


Systemgerechtigkeit, Normenklarheit, Folgerichtigkeit sowie des Willkürverbots aus Art. 3 Abs. 1
GG und Art. 20 Abs. 3 GG. Schon bei der Auswahl der Referenzgruppe habe der Gesetzgeber gegen
das Rechtsstaatsprinzip verstoßen, vor allem weil er entgegen seinen eigenen Vorgaben die Haushalte
im Bezug von Sozialhilfe nicht konsequent separiert und die "Dunkelziffer" derjenigen Personen nicht
berücksichtigt habe, die Sozialhilfeleistungen nicht in Anspruch nähmen, obwohl sie einen Anspruch
hierauf hätten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

BBG
Ausfertigungsdatum: 05.02.2009
Vollzitat:
"Bundesbeamtengesetz vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160), das zuletzt durch Artikel 1 des
Gesetzes vom 8. Juni 2017 (BGBl. I S. 1570) geändert worden ist"
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 8.6.2017 I 1570
Abschnitt 6
Rechtliche Stellung im Beamtenverhältnis
Unterabschnitt 1
Allgemeine Pflichten und Rechte
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 60 Grundpflichten
(1) Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Sie haben ihre Aufgaben
unparteiisch und gerecht zu erfüllen und bei ihrer Amtsführung auf das Wohl der Allgemeinheit
Bedacht zu nehmen. Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der
freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren
Erhaltung eintreten.
(2) Beamtinnen und Beamte haben bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung
zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die
Pflichten ihres Amtes ergeben.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 61 Wahrnehmung der Aufgaben, Verhalten
(1) Beamtinnen und Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem Beruf zu widmen. Sie
haben das ihnen übertragene Amt uneigennützig nach bestem Gewissen wahrzunehmen. Ihr Verhalten
innerhalb und außerhalb des Dienstes muss der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr
Beruf erfordert. Sie dürfen ihr Gesicht bei Ausübung des Dienstes oder bei einer Tätigkeit mit
unmittelbarem Dienstbezug nicht verhüllen, es sei denn, dienstliche oder gesundheitliche Gründe
erfordern dies.
(2) Beamtinnen und Beamte sind verpflichtet, an Maßnahmen der dienstlichen Qualifizierung zur
Erhaltung oder Fortentwicklung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten teilzunehmen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 62 Folgepflicht
(1) Beamtinnen und Beamte haben ihre Vorgesetzten zu beraten und zu unterstützen. Sie sind
verpflichtet, deren dienstliche Anordnungen auszuführen und deren allgemeine Richtlinien zu
befolgen. Dies gilt nicht, soweit die Beamtinnen und Beamten nach besonderen gesetzlichen
Vorschriften an Weisungen nicht gebunden und nur dem Gesetz unterworfen sind.
(2) Beamtinnen und Beamte haben bei organisatorischen Veränderungen dem Dienstherrn Folge zu
leisten.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 63 Verantwortung für die Rechtmäßigkeit
(1) Beamtinnen und Beamte tragen für die Rechtmäßigkeit ihrer dienstlichen Handlungen die volle
persönliche Verantwortung.
(2) Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen haben Beamtinnen und Beamte
unverzüglich bei der oder dem unmittelbaren Vorgesetzten geltend zu machen. Wird die Anordnung
aufrechterhalten, haben sie sich, wenn ihre Bedenken gegen deren Rechtmäßigkeit fortbestehen, an die
nächsthöhere Vorgesetzte oder den nächsthöheren Vorgesetzten zu wenden. Wird die Anordnung
bestätigt, müssen die Beamtinnen und Beamten sie ausführen und sind von der eigenen Verantwortung
befreit. Dies gilt nicht, wenn das aufgetragene Verhalten die Würde des Menschen verletzt oder
strafbar oder ordnungswidrig ist und die Strafbarkeit oder Ordnungswidrigkeit für die Beamtinnen und
Beamten erkennbar ist. Die Bestätigung hat auf Verlangen schriftlich zu erfolgen.
(3) Verlangt eine Vorgesetzte oder ein Vorgesetzter die sofortige Ausführung der Anordnung, weil
Gefahr im Verzug ist und die Entscheidung der oder des höheren Vorgesetzten nicht rechtzeitig
herbeigeführt werden kann, gilt Absatz 2 Satz 3 bis 5 entsprechend.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b4/Dirac_function_approximation.gif

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super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Zudem trenne die Verordnung in nicht nachvollziehbarer Weise die Ergebnisse der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe in regelsatzrelevante und nicht regelsatzrelevante Teile.

Im Hinblick auf die in § 16 und § 27 Abs. 2 SGB XII und § 1 Abs. 1 Satz 4 Nr. 4 SGB II normierte
Familien- und Kindergerechtigkeit sei insbesondere die Herausnahme des Bildungswesens nicht
folgerichtig.

Mit dem Rechtsstaatsprinzip sei es nicht vereinbar, dass Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch
Zweites Buch von den Kinderexistenzminima in anderen Rechtsgebieten, zum Beispiel im
Unterhaltsrecht, abwichen.

Zudem sei die Anpassung der Regelleistung nach der Veränderung des Rentenwerts nach § 20 Abs. 4
SGB II nicht sachgerecht.

Ferner widerspreche es dem Rechtsstaatsprinzip, das Existenzminimum im Sozialgesetzbuch Zweites


Buch zu beziffern, seine Definition und Ermittlung aber dem Verordnungsgeber zu überlassen.
Schließlich sei die Regelleistung des Sozialgesetzbuchs Zweites Buch bereits vor dem Entwurf der
Regelsatzverordnung festgelegt worden, so dass noch nicht einmal der Anschein eines
ordnungsgemäßen Verfahrens gewahrt worden sei.

Meine leiblichen Kinder leben zeit 2007 in der Republik von Österich im Haushalt meiner
geschiedenen Ehefrau, die berufstätig ist. Als Barunterhaltspflichtiger gemäß § 1 Abs. 1 EStG der
Bundesrepublik Deutschland bin ich unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig. Ein Anspruch auf
sozialrechtliches Kindergeld nach § 1 Abs. 1 s. 1 BKGG i.v.m. Art 67 VO besteht nicht, auch wenn,
ruht dieser Anspruch in Höhe der österreichischen Leistungen bei der geschiedene Ehefrau, Art. 68
Abs. 2 s.1 & 2 VO , weil die geschiedene Ehefrau in Österreich eine beitragspflichtige Arbeit im
Wohnland der Kinder ausübt, Art 68 Abs. 1 BSt. b s. 1 VO.

§ 2 Abs. 6 s. 3 EStG ,Wird das Einkommen in den Fällen des § 31 um die Freibeträge nach § 32
Absatz 6 gemindert, ist der Anspruch auf Kindergeld nach Abschnitt X der tariflichen
Einkommensteuer hinzuzurechnen.

Es sollte ersichtlich sein, dass eine Zurechnung von nicht erhaltenen Sozialleistungen aus dem
Existenzminimum finanziert werden muss. Wenn aber der Barunterhaltspflichtige diese nicht
finanzieren kann trotz Umsatz durch Einsatz seiner eigenen Arbeitskraft von ca. € 130.000,-
p.a.,werden seine Konten geplündert, seine Kunden gesperrt und faire Prozesse verweigert.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Sie ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängige Behörde zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

ARTIKEL 6 Recht auf ein faires Verfahren

1. Jede Person hat ein Recht darauf, dass über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen
Ansprüche und Verpflichtungen oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem
unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht in einem fairen Verfahren,
öffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandelt wird. Das Urteil muss öffentlich verkündet
werden; Presse und Öffentlichkeit können jedoch während des ganzen oder eines Teiles des
Verfahrens ausgeschlossen werden, wenn dies im Interesse der Moral, der öffentlichen Ordnung oder
der nationalen Sicherheit in einer demokratischen Gesellschaft liegt, wenn die Interessen von
Jugendlichen oder der Schutz des Privatlebens der Prozessparteien es verlangen oder – soweit das
Gericht es für unbedingt erforderlich hält – wenn unter besonderen Umständen eine öffentliche
Verhandlung die Interessen der Rechtspflege beeinträchtigen würde

ARTIKEL 13 Recht auf wirksame Beschwerde


Jede Person, die in ihren in dieser Konvention anerkannten Rechten oder Freiheiten verletzt worden
ist, hat das Recht, bei einer innerstaatlichen Instanz eine wirksame Beschwerde zu erheben, auch wenn
die Verletzung von Personen begangen worden ist, die in amtlicher Eigenschaft gehandelt haben.

ARTIKEL 14 Diskriminierungsverbot
Der Genuss der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung
insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der
politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu
einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es tut mir leid, aber meine Sorte, die durch Mut und Überzeugung sich auszeichnen, sind nicht über
die Landungsklappe der Higgins Boat am 06/06/1944, der MG 42 trotzend, um die Indoktinierten zu
vernichten, gestürmt, dann, trotz herber Verluste ohne Massenvergewaltigungen, haben diese den
zweiten Weltkrieg beendet, so dass das konzept der Rechtstaatlichkeit verachtet wird.

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich
die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie,
Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2
BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Müssen Sie erst den Geruch von verkohlten Leichen, das Geschrei der Verzweifelten oder auch die
Druckwellen zielloser Sprengungen auf Ihrer Haut, die Ihre Lungen zum Bersten bringt, spüren. Oder
müssen Sie über dreißig Jahren lang mit sich tragen, dass Sie Potential ausgelöscht haben, weil Sie
keine andere Wahl hatten, obwohl Die Höheren Vertragsparteien sich bereits einig waren.

Ich habe aber auch nicht die Instrumenten des Zorns gemäß der Good Friday Agreement von 1998
niedergelegt, so dass die längste militärische und politische Auseinandersetzung der Europäischen
Geschichte mit dem Demokratischen Prozess ersetzt werden darf, um dann noch hier in Deutschland
zu verhungern. Verurteilt zu Tode, weil meine Einwendungen vor Behörde als unzulässig verworfen
werden oder erstmal gar nicht verstanden werden.
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Menschenwürde ist egalitär; sie gründet ausschließlich in der Zugehörigkeit zur menschlichen
Gattung, unabhängig von Merkmalen wie Herkunft, Rasse, Lebensalter oder Geschlecht (vgl. Isensee,
in: Merten/Papier, HGRe, Bd. IV, 2011, § 87 Rn. 168). Dem Achtungsanspruch des Einzelnen als
Person ist die Anerkennung als gleichberechtigtes Mitglied in der rechtlich verfassten Gemeinschaft
immanent (vgl. Herdegen, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 1 Abs. 1 Rn. 120 <Mai 2009>). Mit der
Menschenwürde sind daher ein rechtlich abgewerteter Status oder demütigende
Ungleichbehandlungen nicht vereinbar (vgl. Höfling, a.a.O., Art. 1 Rn. 35). Dies gilt insbesondere,
wenn derartige Ungleichbehandlungen gegen die Diskriminierungsverbote des Art. 3 Abs. 3 GG
verstoßen, die sich – ungeachtet der grundsätzlichen Frage nach dem Menschenwürdegehalt der
Grundrechte (vgl. hierzu BVerfGE 107, 275 <284>).

Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über
sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl.BVerfGE 45, 187
<227>; 49, 286 <298>). Mit der Subjektqualität des Menschen ist ein sozialer Wert- und
Achtungsanspruch verbunden, der es verbietet, den Menschen zum „bloßen Objekt“ staatlichen Handelns
zu degradieren (vgl. BVerfGE 122, 248 <271>).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 08.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Es wird hiermit beauftragt, im Sinne der

Artt IX 55 c, 56 UN, Artt. 2, 5, 6 IPbpR, Artt. 1 Abs. 1, 6 Abs. 2, 101, 103 GG


§ 1 GVG, § 38 DRiG , Artt. 1, 2, 3, 4,5, 6, 19, 20, 21, 24, 26, 27, 28, 64, 65, 67, 77,102, 146, 147, 150
HessVerf. , §§242, 1666 BGB, § 81 Abs. 1S. 2 StGB, § 186 StGB, §§ 223, 229, 212, 13, 22 StGB,
§ 263, §285a, § 339 StGB,
§ 7 Abs.1 s. 8 VStGB

gegen
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
204
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Steinmeier, Bundespräsidialamt
Merkel, Bundeskanzleramt
Maas,BMJV
Nahles, BMAS
Bouffier, HS
Kühne Hörmann, HMJ
Beuth, HMdIS
Voßkuhle, Bundesverfassungsbehörde
Eichberger, Bundesverfasungsbehörde
Baer, Bundesverfassungsbehörde
Britz, Bundesverfassungsbehörde
Hermanns, Bundesverfasungsbehörde
Müller, Bundesverfassungsbehörde
Langenfeld, Bundesverfassungsbehörde
Aweh, Finanzbehörde, Kassel
Schulz, SPD
Barley, BMSFJ
Von der Leyen, BMV

zu ermitteln,da das objektive Recht in schwerwiegender Weise verletzt wird.

Ich erwarte gemäß Art 103 Abs. 1 GG


eine mündliche Verhandlung.

Niemand erteilt Schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch gegengründe und glaubt sich
immer im Recht. Pluralistische ignorante behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen
eitrigen Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in
Betracht gezogen hat, ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff
der Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Iudices leges novisse debent,non solum modestus vir Hibernus,qui inter deos minores moratur.

Umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Deuteronomy 1:17

`You shall not show partiality in judgment; you shall hear the small and the great alike. You shall not
fear man, for the judgment is God's. The case that is too hard for you, you shall bring to me, and I will
hear it.' It is a recognised truth of jurisprudence that laws are created by Man and that civilised Man, in
a tradition of more than six millennia, agrees to abide by these laws for the common good of all
society. For it is only by the rule of law that any civilisation holds itself above the promiscuous
squalor of barbarism

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
205
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Who is your buyer, or indeed who is your seller, not even for silver but for legal tender….

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“

Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

Bundesregierung
·
„Wir hatten nach Jahren der Diktatur die Freiheit“, erinnert sich Kanzlerin Merkel an den
ersten Tag der Einheit vor 27 Jahren. „Diese Freiheit ist natürlich immer eine Freiheit,
Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung dafür, dass es in unserem Land gut geht."

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
206
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Angela Merkel- Menschenrechte sind ein


Fundament der deutschen Außenpolitik

https://www.youtube.com/watch?v=ndU0B0AY
wbo&index=15&list=PLD4F79FD4374D9271

https://www.youtube.com/watch?v=UbthWx0KO2I&list=PLD4F79FD4374D9271&index=20

"At Runnymede, at Runnymede,


Your rights were won at Runnymede!
No freeman shall be fined or bound,
Or dispossessed of freehold ground,
Except by lawful judgment found
And passed upon him by his peers
Forget not, after all these years,
The Charter Signed at Runnymede."

and still when Mob or Monarch lays


Too rude a hand on Irish ways,
The whisper wakes, the shudder plays,
Across the reeds at Runnymede.

Article 1.

All human beings are born free and equal in dignity and rights. They are endowed with reason and
conscience and should act towards one another in a spirit of brotherhood.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Vae Victis….

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
175
An das
Hessische Finanzgericht
Königstor 35
34117 Kassel
Hessen 28.06.2017

Fax: 0049 3222 4281 453

Betr: Az 57 17, Ihr Schreiben vom 28.06.2017

Sehr geeherte Herr Aweh,

erstmals mein Dank für Ihrer promte Erwiderung.

Eine allgemeine, nicht an eine konkrete Verwaltungsmaßnahme


gebundene Prüfung und Beurteilung bestehender Gesetze durch die
Finanzgerichtsbarkeit sieht die Rechtsordnung nicht vor.

Eingangsbestätigung

Nachrichtenkennzeichen egvp2.hessen.de14986399549836649482290570906579
Nachrichtentyp Mahn-Antrag
Aktenzeichen des Empfängers
Aktenzeichen des Absenders
Eingang auf dem Server Mi, 28.06.2017 10:52:40
(Ende des Empfangsvorgangs)
Name des Intermediärs OSCI_Cypher
(Verschlüsselungszertifikat)

Name des Intermediärs


(Signaturzertifikat)

Übermittelte Dokumente

Name Größe
Aweh Grundfreibetrag 20170116.pdf 450 kB

Das gerügte Gesetz § 32a Abs. 1 s. 1, (BGBL. vom 23.12.2016 , Teil 1 Nr. 63, Seite 3010), sowie
seiner Auswirkungen sind hinreichend dokumetiert.

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Die Wirkungsweise des § 40 Abs. 2 FGO i.v.m. §§ 90 Abs. 2 s. 1, 93 Abs. 2 BverfGG. fördert, dass
Sie Angerufen werden mussen.

Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

220
Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Art. 103 Abs. 1 GG gebietet, dass sowohl die gesetzliche Ausgestaltung des Verfahrensrechts als auch
das gerichtliche Verfahren im Einzelfall ein Maß an rechtlichem Gehör eröffnet, das dem Erfordernis
eines wirkungsvollen Rechtsschutzes auch in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten gerecht wird und den
Beteiligten die Möglichkeit gibt, sich im Prozess mit tatsächlichen und rechtlichen Argumenten zu
behaupten (vgl. BVerfGE 55, 1 <6>; 60, 305 <310>; 74, 228 <233> ).

Insbesondere haben die Beteiligten einen Anspruch darauf, sich vor Erlass der gerichtlichen
Entscheidung zu dem zugrundeliegenden Sachverhalt zu äußern. Dem entspricht die Verpflichtung der
Gerichte, Anträge und Ausführungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu
ziehen ( BverfGE 67, 39 <41>; 86, 133 <146>).(vgl. BVerfGE 96, 205 <216>; BVerfGK 10, 41 <45>,
stRspr).

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben,
Familie und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet
werden darf.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

221
222
223
Ausfertiqunq

BU N DESVERFASS U NGSG ERIG HT


- 2 BvR 2154117 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassu ngsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


c/o Seishinkai AikideH' Dojo, Alt-Sornheirn-3* 6038$Frankfurtam Ma',f- -
gegen das Schreiben des Präsidenten des Hessischen Landessozialgerichts
vom 18. August 2017 - 3133 - Ref. I - Barrett -

hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverflassungsgerichts durch


den Präsidenten Voßkuhle,
die Richterin Kessal-Wulf
und den Richter Maidowski
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt- "

rnachung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)


am 5. Oktober 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Drese EnMeklung ist unanfechthar.

Voßkuhle Kessal-Wulf Maidowski

Bundes- DeutschePost g
224 verfassungs- FfrAfiIK'T OJO EUR
r:erir:h* to-10-17 1D14001&t
Aus§entisul'tg

BUNDESVERFASSU NGSGERICHT
- 1 BvR 1822117 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen da§§öIireiben des Jobcentärs Fiänkfurt-äm Main


vom 22. Dezember 2016 - BG-Nummer: 41 920110026791 -

hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Vizepräsidenten Kirchhof
und die Richter Masing,
Pautus
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI lS. 1473)
am 9. September 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Masing Paulus

mtin der Geschäfts§elle


Bu ndesverfassung sgerichts
q.%@%-W

225
Ausfertigung

BUN DESVERFASSU NGSGERICHT


- 2 BvR 1206117 -

ln dem Vedahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt am Main,

gegen a) den-Bescheid für 2014 über EinkommensJeuer und


Solidaritätszuschlag des Finanzamts Hofheim am Taunus
vom 13. März 2017 - Steuernummer 046 803 31634 -,

b) die Untätigkeit des Hessischen Finanzgerichts

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI lS. 1473)
am 19. September 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hermanns Müller Langenfeld

fertigt

affir-l

des Bundesvertassungsgerichts

226
Fnir*fer??$ung

I
I EUNDESVERFASSUNGSGERIcHT
- 1 BvR 1709117 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek B a rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen die Untätigkeit des Hesslschen Landessozialgerichts


im Verfahren L 7 AS 43/17 B ER

un d Antrag auf Richterablehnung

hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Vizepräsidenten Kirchhof
und die Richter Masing,
PautuJ
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 9. September 2017 einstimmig beschlossen:

Das Ablehnungsgesuch gegen den Vizepräsidenten


Kirchhof und die Richter Masing und Paulus wird als unzu-
!ässig verworfen.

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

227
-2-

Gründe:
1' Das Ablehnungsgesuch ist offensichflich unzulässig. Es enthält lediglich
Ausführungen, die zur Begründung der Besorgnis
der Befangenheit gänzlich un-
geeignet sind' Bei offensichtlicher unzulässigkeit
bedarf es keiner dienslichen
stellungnahme der abgelehnten Richter. Diese sind
auch von der Entscheidung
Über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch
nicht ausgeschlossen (vgl.
BVer.fGE 131,239 <252 f.>; BVerfGK g, Sg <60>).

2' Die verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung


anzunehmen, weit
sie unzulässig ist.

von einerwe-itcrcn Bcsiründüng wird nach ggd Abs.


§ 1 satz 3 BVerfGG ab-
gesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Masing Paulus

228
Ausfertigung

BUNDESVERFASSU NGSG ERICHT


- 2 BvR 1815117 -

ln dem Verfahren
' über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen a) den Beschluss des Landgerichts Frankfurt arn Main


vom 28. Februar 2013 - 2-09 T 165/13 -,

b) ,,die grundsätzliche Frage, ob das wirtschaftliche Leben des


Beschwerdeführers, Familie und biologisches Leben durch
behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet
werden darf"

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts Orr"ft


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 18. September 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Damit erledigt sich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen


Anordnung.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

. Langenfeld
nrgl

229 des Bundesverfassungsgerichts


Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main


Bundespräsidialamt
HerrGauck
Spreeweg 1
10557 Berlin
01.02.2017

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."

Widerstand ist nicht, Wiederstand wird. Er mag mit leisen Zweifeln beginnen an dem, was
man einmal für wahr gehalten, was man einmal geglaubt hat.

Thank you Herr Gauck.

Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft gerade durch
den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen Lebens als
obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche Organisation einer
verwiegerung des Behördlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein schlechterdings
unzumutbares und unerträgliches Unterfangen.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Amtsträger der
Bundesverfassungsbehörde in ihrer Kapazität als Richter in die besondere Garantenstellung des
„Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des „Beschützergaranten" mit den jeweils dieser
Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten
zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Rechtstaat muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche als behördliche
Erfüllungsgehilfen fremden Werteordnungen dienen.

Der Grundsatz der Volkssouveränität (Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG) erfordert daneben, dass sich alle
Akte der Ausübung der Staatsgewalt auf den Willen des Volkes zurückführen lassen (vgl. BVerfGE
38, 258 <271>; 47, 253 <272>; 77, 1 <40>; 83, 60 <71>; 93, 37 <66>; 107, 59 <87>). Soweit das
Volk die Staatsgewalt nicht selbst durch Wahlen oder Abstimmungen ausübt, sondern dies besonderen
Organen (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG) übertragen ist, bedarf es eines hinreichend engen
Legitimationszusammenhangs, der sicherstellt, dass das Volk einen effektiven Einfluss auf die
Ausübung der Staatsgewalt durch diese Organe hat (vgl. BVerfGE 83, 60 <71 f.>; 89, 155 <182>; 93,
37 <66>).

Schließlich ist der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbarer Teil der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG. Er zielt auf die Bindung und
Begrenzung öffentlicher Gewalt zum Schutz individueller Freiheit (vgl. Schulze-Fielitz, in: Dreier,
GG, Bd. 2, 3. Aufl. 2015, Art. 20 <Rechtsstaat> Rn. 38)

Die Grundrechtspositionen des Amtsträgers finde ihre Grenze im Sonderstatusverhältnis. Es gehe um


das Grundrecht der Gewissensentscheidung des Amtsträger in seine Machtmonopol. Dieses
Grundrecht finde seine Grenze in dem über das Staatsformprinzip der Republik gewährleiteten Amt.
Das Amt werde treuhänderisch, also fremdnützig ausgeübt. Die treuhänderische Funktion der
Amtswahrnehmung verpflichte auf verantworteten, sachliche Dienst für die allgemeinheit.
Im Amt handele der Amtswalter in kompetenzieller Bindung und nicht in grundrechtlicher Freiheit.
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
183
-2-

i) den Bescheid für 2003 über Einkommensteuer und


Solidaritätszuschlag des Finanzamts Hofheim am Taunus
vom 24. Mai 2005 - Steuernummer 046 803 31634 -,

j) den Bescheid für 2002 über Einkommensteuer und


Solidaritätszuschlag des Finanzamts Offenbach a. M.-Stadt
vom 2. Dezember 2003 - Steuernummer 035 803 30694 -,

k) den Bescheid für 2001 über Einkommensteuer


und Solidaritätszuschlag des Finanzamts Offenbach a. M.-Stadt
vom 1. September 2003, Steuernummer 035 803 30694 -,

D "die grundsätzliche Frage, ob das wirtschaftliche Leben des


Beschwerdeführers, Familie und biologisches Leben durch
behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet
werden darf'

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 18. September 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Damit erledigt sich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen


Anordnung.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hermanns Müller Langenfeld

F&n\"" efertigt
ief+ bi*^-\ eil)
,,fi ffa\
kre'tärin
ESh Hi
der Geschäftsstelle
r;'&" *,,' rrgsgerichts
,kä;.$i*,,

231
Aug{glrtigung
BUNDESVERFASSU NGSG ERICHT
- 1 BvR 1805117 -

ln dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek B a rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 FranKurt,

gegen a) den Geirchtsbescheid d€s Verwattuligsgefichl§ Frankfurt am Main


vom 14. September 2015 - 2 K 1339/15.F -,

b) ,,die grundsätzliche Frage, ob das wirtschaftliche Leben des


Beschwerdeführers, Familie und biologisches Leben durch
behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet
werden darf'

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Vizepräsidenten Kirchhof,
den Richter Schluckebier
und die Richterin Ott
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI lS. 1473)
am 17. September 2A17 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerde wird


der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVeTfG).

232
-z-

Von einer Begründung im Übrigen wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abge-
sehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Schluckebier ott

fysOefertigt
(§srnmef)
Amtsinspektorin
urxunosDeamtin der Geschäft
sstalc
des Bundesverfassungsgerichts

233
4usfertigung
BU N DESVERFASSU NGSG ERICHT
- 1 BvR 1350117 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek B a rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 FranKurt,

gegen die Pfändungs- und Einziehungsverfügung des Finanzamts Hofheim


vom 14. August 2014 - 46 803 316 34 -

hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Richter Eichberger
und die Richterinnen Baer,
Britz
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 31. August 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Eichberger Baer Britz

234
A.usfeg'tu.ryr,rn,q

BUNDESVERFASSU NGSGERICHT
- 1 BvR 468114 -

ln dem Verfahren
über
die Verfassu ngsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


Kriftelenueg 4, 65760 Eschborn,

gegen den vor dem Landgericht Frankfurt am Main geschlossenen


Widerrufsvergleich vom 3. Februar zAM - 2-U S 61112 -

hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richter Gaier,
Schluckebier,
Paulus
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 16. Juni 2014 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Gaier Schluckebier Paulus

Ausgeferti

,'.-'.ierlnI,i,,lte
':,,.1f r:'irr,'i;li de r ggg;ix514i*$t*llB
.^,1. . -: ;,:jiJü i1.l 3*il*11.:t :"ichts

235
Ausfertigung

BUNDESVERFASSU NGSG ERICHT


- 1 BvR 997117 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassu ngsbeschwerde

des Herrn Derek B a rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

geg en eilqnd
O sbescheid d es JobeeRtc r-s Fra nkfu rfa m M a n
eru ng i

vom 26. November 2016 - BG-Nummer: 41920110026791 -

hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Vizepräsidenten Kirchhof
und die Richter Masing,
Paulus
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am29. Mai 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Masing Paulus

Jg
ftusgefetti$

€W
Arrlt*nGpelcoritl
{r*n nr$-n cior 13**a6fuSer{t :

dac Eufi d a6',re r{r s{tiqq6$e iic'tJtc

236
Ausfertigung

BUNDESVERFASSU NGSGERICHT
- 2 BvR 998117 -

In dem Verfahren
über
d ie Verfassu ngsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


Im Waldfeld 1, 60433 Frankfurt am Main,

gegen a) den Bescheid für 2013 über Einkommensteuer und


Solidaritätszuschlag des Finanzamts Hofheim
- Steuernummer 046 803 31634 -,

b) den Bescheid für 2014 über Einkommensteuer und


Solidaritätszuschlag des Finanzamts Hofheim
- Steuernummer 046 803 31634 -

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts Ourcn


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBi I S. 1473)
am 9. Mai 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Damit erledigt sich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen


Anordnung.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

gS#O.
Hermanns Müller Langenfeld
Ausgefertigt
(Heu) (,brilr'

237
*"{iPt'r§3"[[f;Weschäft sste*e
des Bundesverfassungsgeriehts
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 4.876,08 den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.
€ 4 876,08,- geteilt durch 365,3 Tage ergibt eine Betrag von € 13,35

Es sollte ersichtlich sein, dass der Betrag von € 13,35 nicht ausreichend ist, den Geist des
Grundgsetzes zum Leben zu erwecken. Dieser Betrag ist auch nicht ausreichend, einen Menschen am
Leben zu erhalten, geschweige denn, ihn den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens in
vertretbarem Umfang, auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben, zur
ermöglichen.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
189
-2-

Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Eichberger Baer Britz

AuSg,efertigt

,l!#l*ruÄ*tu
Regierr..ln gshauPtsekretärin
als Urkunäsbeamtln der Geschäftsstelle
deg assun gsgerichts
-Bundesverf

239
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

(....)

(...)

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
190
Ausfertigung

BUNDESVERFASSU NGSG ERICHT


- 2 BvR 26gt17 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen a) den Bescheid über Einkommensteuer


und Solidaritätszuschlag 2007,

b) den Bescheid über Einkommensteuer


und Solidaritätszuschlag 2008 vom 7. Januar 2013

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 14. Februar 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Damit erledigt sich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen


Anordnung.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hermanns Müller Langenfeld

als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle


241 des Bundesverfasstrngsgerichts
Ausfertigung

BUNDESVERFASSU NGSG ERICHT


- 2 BvR 26gt17 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen a) den Bescheid über Einkommensteuer


und Solidaritätszuschlag 2007,

b) den Bescheid über Einkommensteuer


und Solidaritätszuschlag 2008 vom 7. Januar 2013

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 14. Februar 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Damit erledigt sich der Antrag auf Erlass einer einstweiligen


Anordnung.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hermanns Müller Langenfeld

als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle


242 des Bundesverfasstrngsgerichts
Ausfertigung

BUNDESVERFASSU NGSGERICHT
- 2 BvR 143117 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen § 3äa des Einkommensteuergesetzes in der Fassung des Artikel 8


des Gesetzes zur Umsetzung der Anderungen der EU-Amtshilferichtlinie
und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und
-verlagerungen vom 20. Dezember 2016 (BGBI I S. 3010)

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 14. Februar 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hermanns Müller Langenfeld

Ausgefertigt

.rusti=(Srlßp[
als Urkundsbeamtin «ler Geschäftsstelle
des Bundesverfassun gsgerichts

243
Ausfertigunq

BU N DESVERFASSU NGSGERIGHT
- 1 BvR 61117 -
- 1 BvR 62117 -

ln den Verfahren
über
d ie Verfassu ngsbeschwerden

des Herrn Derek B a rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

1 . gegen § 1 der Verordnung zut Anpassung der Höhe des Mindestlohns


- Mindestlohnanpassungsverordnung vom 15. November 2016
(BGB| r S.2530)

- l BvR 61117 -,

2. gegen das Gese2.zur Ermittlung von Regelbedarfen sowie zur Anderung des
Zweiten und des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch - Regelbedarfs-
Ermittlungsgesetz (RBEG) vom 22. Dezember 2016 (BGBI I S. 3159)

- 1 BvR 62117 -

hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Richter Eichberger
und die Richterinnen Baer,
Brilz
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI lS. 1473)
am 7 . lt(ärz 2017 einstimrnig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entschei-


dung angenommen.

244
-2-

Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Eichberger Baer Britz

AuSg,efertigt

,/! J#r.thp'
RegierungshauPtsekretärin
als Urkunäsbearr*in der Geschäftsstelle
dqq Bundesverf assun gsg-erichts

245
Ausfertiqung

BU N DESVERFASSU NGSGERICHT
- 1 BvR 2571116 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek B a rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen a) das Schreiben des Jobcenters Frankfurt am Main Mitte


vom 31. Oktober 2016,

b) den Bescheid des Jobcenters Frankfurt am Main Mitte


vom 16. September 2016

hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Richter Eichberger
und die Richterinnen Baer,
Britz
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 19. Dezember 2016 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenomrnen.

Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Eichberger Baer Brilz

246
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Es wird hier vermutet, dass der Regelsatz von € 2 736,96 den notwendigen Lebensunterhalt,
insbesondere Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen
Lebens, nicht umfaßt.

€ 2 736,96 geteilt durch 365,3 Tage ergibt eine Betrag von € 7,49

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
193
194
Ausfertiqunq

BU N DESVERFASSU NGSGERICHT
- 1 BvR 2'168116 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassu ngsbeschwerde

des Herrn Derek B a rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen die Untätigkeit des Sozialgerichts Frankfurt am Main


im Verfahren S 5 AS 684/16

hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Vizepräsidenten Kirchhof,
den Richter Masing
und die Richterin Baer
gemäß § g3b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 8. November 2016 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Von einer Begr'ündung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Masing Baer

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ru.-X+','j,i*o"i5

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249
Ausfents$u$19

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 1 BvR 2244116 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


Im Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen die Pfändung des Finanzamts Hofheim vom 21. Jllnl 2016
- 46 803 31634 -

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Vizepräsidenten Kirchhof,
den Richter Eichberger
und die Richterin Britz
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 30. Oktober 2016 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

der l.iichtannahme der Ve#assungsbeschwerde wird


$v1it

der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung


gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVeTfG).

Von einer Begründung im Übrigen wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG
abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Eichberger Britz

|
ns#ffiffiq, ^s,usgefeffit
J",l,t?ittt.fu
(Laflgen*'*rit
flf","f'h-ffi,.fu8* T. aflfb'r**i-rsftil;t
,'._3.,"',i;
sln t.Jri(undsbeßm$n der
dee *r.l nsiesver,'ag$r t'§ilriülii!
250 '""--l*.*-.--l
Ausfertigung

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 2 BvR 24ß9115 -

ln dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt am Main,

gegen § 32a Abs: '! Einkommensieuergesetz {EStG} cnrd - --


§ 20 Sozialgesetzbuch ll (SGB ll)

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt,
machung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)
am20. Oktober 2016 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hermanns Müller Langenfeld

251
Ausfertiqunq

BU N DESVERFASSU NGSGERICHT
- 1 BvR 1870116 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek B a rrett,


Im Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen die unterlassene Auszahlung von AGl-ll'Leistungen


für den Monat Juni 2016 trotz Bewilligungsbescheid
vom 19. APril 2016

un d Antrag auf Richterablehnung

hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den VizePräsidenten Kirchhof,
den Richter Masing
und die Richterin Baer
gemäß s g3b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 11. August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 4. Oktober 2016 einstimmig beschlossen:

Der Antrag auf Ablehnung der Richter Gaier, schluckebier


und Paulus ist unzulässig, da sie nicht Mitglieder der zur
Entscheidung berufenen 3. Kammer des Ersten Senats
sind.

Die verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen, weil sie mangels Rechtswegerschöpfung
(§ 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG) unzulässig ist.

252
-2-

Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG ab-
gesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Masing Baer

AusEefertigt

#lH"I#a'
Hegier'un gs.hauptseki'etär'in
als UritunCs"ieäiil:iil oer Gesci';litsstelle
des Bundesverf assungsgerlehts

253
ffi Bundesverfassungs gericht

Bundesverfassungsgericht r Postfach l77l r 76006 Karlsrqhe

Herm
Derek Barrett
Im Waldfeld I
60433 Frankfurt

Karlsruhe, 13" ti{I. Züi6

Sehr geehrter Herr Barrett,

anliegend wird Ihnen die Entscheidung mit dem Aktenzeichen 1 BvR 1870i
16 übersandt'

Mit freundlichen Grüßen


Geschäftsstelle des Ersten Senats
- Dieses Schreiben wurde mit Hilfe der Informationstechnik gefertigt und ist ohne
Unterschrift gültig -

Dienstgebäude: Schlossbezirk 3, 76 1 3 I Karlsruhe


Postfach 77 7 l, 7 6006 Karlsruhe
Telefon O72llglOL- 0 I Telefax 072ll9l0l-382
254
FAX

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An +49 (0) 72 19 10 13 82

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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Who is your buyer, or indeed who is your seller, not even for silver but for legal tender….

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“

Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

Bundesregierung
·
„Wir hatten nach Jahren der Diktatur die Freiheit“, erinnert sich Kanzlerin Merkel an den
ersten Tag der Einheit vor 27 Jahren. „Diese Freiheit ist natürlich immer eine Freiheit,
Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung dafür, dass es in unserem Land gut geht."

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
206
Derek Barrett
Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz


Herr
Maas
Mohrenstraße 37
10117 Berlin 18.12.2017
dvfChanged

262
Derek Barrett
Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)


Frau
Nahles
Wilhelmstraße 49
10117 Berlin 18.12.2017
dvfChanged

263
Derek Barrett
Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

Bundeskanzleramt
Frau
Merkel
Willy Brandt Straße 1
10557 Berlin 18.12.2017
dvfChanged

264
Derek Barrett
Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

Bundespräsidialamt
Herr
Steinmeier
Spreeweg 1
10557 Berlin 18.12.2017
dvfChanged

265
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Judikative, Executive, Legislative,


Hessen, 18 December 2017

Betr: Art. 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG, Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Art 67
HessVerfG. Kognitive Dissonanz behördliche Erfüllungsgehilfen sowie sonstige besondere
Verpflichtete des souveränen Land Hessens und der Bundesrepublik Deutschlands.

Marie Claude-Valliant-Couturier, a former member of the French Resistance who spent three years at
Auschwitz, provided the following testimony concerning atrocities she observed at the camp. She was
examined by French prosecutor, Charles Dubost.
[Testimony on January 28, 1946]
One night we were awakened by terrifying cries. And we discovered, on the following day, from the
men working in the Sonderkommando - the "Gas Kommando" - that on the preceding day, the gas
supply having run out, they had thrown the children into the furnaces alive.

An Státseirbhíseach,

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Demokratie muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche in Ihren Reihen
sitzen.

Die Bundesverfassungsbehörde hat aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit dem allgemeinen
Freiheitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG) den Anspruch auf ein faires, rechtsstaatliches Verfahren abgeleitet (vgl.
BVerfGE 107, 339 <383> Senatsmehrheit). Dieser Anspruch umfasst insbesondere das Recht einer
Prozesspartei, zur Wahrung ihrer Rechte im Rahmen einer von ihr ausgewählten Strategie Einfluss auf
das Verfahren nehmen zu können (vgl. BVerfGE 38, 105 <111>; 63, 380 <390 f.>; 65, 171 <174 f.>; 66,
313 <318>; 107, 339 <383 f.> Senatsmehrheit).

Die freiheitliche demokratische Grundordnung beschränkt sich auf diejenigen Prinzipien, die unter
Ausschluss jeglicher Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung
gewährleisten (vgl. BVerfGE 2, 1 <12 f.>) auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach
dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit Davon ausgehend hat die
Bundesverfassungsbehörde dieser Ordnung aus einer Gesamtinterpretation des Grundgesetzes und seiner
Einordnung in die moderne Verfassungsgeschichte (vgl. BVerfGE 5, 85 <112>) zunächst folgende acht
Elemente zugeordnet:

1.die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten,


2.vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung,
3.die Volkssouveränität,
4.die Gewaltenteilung,
5.die Verantwortlichkeit der Regierung,
6. die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung,
7.die Unabhängigkeit der Gerichte die lediglich das Gesetz unterwofern sind
8.das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit

Daher ist der Regelungsgehalt des Schutzguts „freiheitliche demokratische Grundordnung“ in Art. 21
Abs. 2 GG – ungeachtet inhaltlicher Überschneidungen – eigenständig und unabhängig vom
Regelungsgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG zu bestimmen. Ihren Ausgangspunkt findet die freiheitliche
demokratische Grundordnung in der Würde des Menschen (Art. 1 Abs. 1 GG).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
266
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die Staatsgewalt hat sie in allen ihren Erscheinungsformen zu achten und zu schützen (vgl. BVerfGE 45,
187 <227>). Damit wird dem Staat und seiner Rechtsordnung jede Absolutheit und jeder „natürliche“
Vorrang genommen. Die Garantie der Menschenwürde umfasst insbesondere die Wahrung personaler:

1. Individualität,
2. Identität,
3. Integrität,
4. sowie die elementare Rechtsgleichheit (vgl. Dreier, in: ders., GG, Bd. 1, 3. Aufl. 2013,
Art. 1 Abs. 1 Rn. 60 ff.; Höfling, in: Sachs, GG, 7. Aufl. 2014, Art. 1 Rn. 19).

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Menschen zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Währungleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine körperliche versehrende
Wirkung zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20 Abs. 3
GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Amtsträger in ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des „Beschützergaranten"
mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht.

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es die Behörde, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Die Behörde darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
267
217
219
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf.war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Sie ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier Hohmann-Dennhardt Bryde Gaier Eichberger Schluckebier Kirchhof Masing

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
270
223
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

VwVfG
Ausfertigungsdatum: 25.05.1976
Vollzitat:
"Verwaltungsverfahrensgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S.
102), das zuletzt durch Artikel 11 Absatz 2 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2745) geändert
worden ist"
Stand: Neugefasst durch Bek. v. 23.1.2003 I 102
zuletzt geändert durch Art. 5 G v. 29.3.2017 I 626
Hinweis: Änderung durch Art. 11 Abs. 2 G v. 18.7.2017 I 2745 (Nr. 52) textlich
nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

§ 1 Anwendungsbereich

(1) Dieses Gesetz gilt für die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der Behörden

1.
des Bundes, der bundesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen
Rechts,
2.
der Länder, der Gemeinden und Gemeindeverbände, der sonstigen der Aufsicht des Landes
unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts, wenn sie Bundesrecht im Auftrag des
Bundes ausführen,
soweit nicht Rechtsvorschriften des Bundes inhaltsgleiche oder entgegenstehende Bestimmungen
enthalten.

(2) Dieses Gesetz gilt auch für die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der in Absatz 1 Nr. 2
bezeichneten Behörden, wenn die Länder Bundesrecht, das Gegenstände der ausschließlichen oder
konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes betrifft, als eigene Angelegenheit ausführen, soweit nicht
Rechtsvorschriften des Bundes inhaltsgleiche oder entgegenstehende Bestimmungen enthalten. Für die
Ausführung von Bundesgesetzen, die nach Inkrafttreten dieses Gesetzes erlassen werden, gilt dies nur,
soweit die Bundesgesetze mit Zustimmung des Bundesrates dieses Gesetz für anwendbar erklären.

(3) Für die Ausführung von Bundesrecht durch die Länder gilt dieses Gesetz nicht, soweit die
öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der Behörden landesrechtlich durch ein
Verwaltungsverfahrensgesetz geregelt ist.

(4) Behörde im Sinne dieses Gesetzes ist jede Stelle, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung
wahrnimmt.

§ 2 Ausnahmen vom Anwendungsbereich

(1) Dieses Gesetz gilt nicht für die Tätigkeit der Kirchen, der Religionsgesellschaften und
Weltanschauungsgemeinschaften sowie ihrer Verbände und Einrichtungen.

(2) Dieses Gesetz gilt ferner nicht für


1.
Verfahren der Bundes- oder Landesfinanzbehörden nach der Abgabenordnung,
2.
die Strafverfolgung, die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, die Rechtshilfe für das
Ausland in Straf- und Zivilsachen und, unbeschadet des § 80 Abs. 4, für Maßnahmen des
Richterdienstrechts,
3.
Verfahren vor dem Deutschen Patent- und Markenamt und den bei diesem errichteten Schiedsstellen,
4.
Verfahren nach dem Sozialgesetzbuch,
5.
das Recht des Lastenausgleichs,
6.
das Recht der Wiedergutmachung.

Die besonders Verpflichtete als organisierte zugewiesene Kompetenzwahrnehmung verlange vom


Verwalter den verzicht auf die eigene subjektivität zu Gunsten des Gesetzes. Die
besondersVerpflichtete als organisierte zugewiesene Kompetenzwahrnehmung verlange vom
Verwalter den versicht auf den eigene Subjektivität zu Gunsten des Gesetzes. Die besonder
Verpflichtete mache den Verwalter resistent gegen den partikularer Interessen. Bundesunmittelbaren
Körperschaften Entscheidungen seien für den Betroffenen hinnehmbar, auch wenn sie sich für ihn
negative auswirkten, weil sie (im amtsgemäßen Fall) nicht aus der Subjektivität des Verwalter,
sondern aus Objektivtät des Rechts folgten, amtsgemäßem Verhalten Autorität verleihe, es sei denn
sein Verhalten Menschenverachtend ist.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Demzufolge ist der Verwatungakt vom 30.08.2017 nichtig, da sie auf einer Werteordnung beruhen, die
weder mit dem Art 28 HessVerfg. zu vereinbaren ist, geschweige denn mit dem Grundgesetz der
Bundesrepublik Deutschland.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und Handlungen,
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben können, autorisiert
im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung erfasst.
Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes Handeln
staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt.

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängige Behörde zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Behörde, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur
Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

ARTIKEL 6 Recht auf ein faires Verfahren

1. Jede Person hat ein Recht darauf, dass über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen
Ansprüche und Verpflichtungen oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem
unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht in einem fairen Verfahren,
öffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandelt wird. Das Urteil muss öffentlich verkündet
werden; Presse und Öffentlichkeit können jedoch während des ganzen oder eines Teiles des
Verfahrens ausgeschlossen werden, wenn dies im Interesse der Moral, der öffentlichen Ordnung oder
der nationalen Sicherheit in einer demokratischen Gesellschaft liegt, wenn die Interessen von
Jugendlichen oder der Schutz des Privatlebens der Prozessparteien es verlangen oder – soweit das
Gericht es für unbedingt erforderlich hält – wenn unter besonderen Umständen eine öffentliche
Verhandlung die Interessen der Rechtspflege beeinträchtigen würde

ARTIKEL 13 Recht auf wirksame Beschwerde


Jede Person, die in ihren in dieser Konvention anerkannten Rechten oder Freiheiten verletzt worden
ist, hat das Recht, bei einer innerstaatlichen Instanz eine wirksame Beschwerde zu erheben, auch wenn
die Verletzung von Personen begangen worden ist, die in amtlicher Eigenschaft gehandelt haben.

ARTIKEL 14 Diskriminierungsverbot
Der Genuss der in dieser Konvention anerkannten Rechte und Freiheiten ist ohne Diskriminierung
insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der
politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu
einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status zu gewährleisten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Es tut mir leid, aber meine Sorte, die durch Mut und Überzeugung sich auszeichnen, sind nicht über
die Landungsklappe der Higgins Boat am 06/06/1944, der MG 42 trotzend, um die Indoktinierten zu
vernichten, gestürmt, dann, trotz herber Verluste ohne Massenvergewaltigungen, haben diese den
zweiten Weltkrieg beendet, so dass das konzept der Rechtstaatlichkeit verachtet wird.

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich
die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie,
Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2
BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Müssen Sie erst den Geruch von verkohlten Leichen, das Geschrei der Verzweifelten oder auch die
Druckwellen zielloser Sprengungen auf Ihrer Haut, die Ihre Lungen zum Bersten bringt, spüren. Oder
müssen Sie über dreißig Jahren lang mit sich tragen, dass Sie Potential ausgelöscht haben, weil Sie
keine andere Wahl hatten, obwohl Die Höheren Vertragsparteien sich bereits einig waren.

Ich habe aber auch nicht die Instrumenten des Zorns gemäß der Good Friday Agreement von 1998
niedergelegt, so dass die längste militärische und politische Auseinandersetzung der Europäischen
Geschichte mit dem Demokratischen Prozess ersetzt werden darf, um dann noch hier in Deutschland

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

zu verhungern. Verurteilt zu Tode, weil meine Einwendungen vor Behörde als unzulässig verworfen
werden oder erstmal gar nicht verstanden werden.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Menschenwürde ist egalitär; sie gründet ausschließlich in der Zugehörigkeit zur menschlichen
Gattung, unabhängig von Merkmalen wie Herkunft, Rasse, Lebensalter oder Geschlecht (vgl. Isensee,
in: Merten/Papier, HGRe, Bd. IV, 2011, § 87 Rn. 168). Dem Achtungsanspruch des Einzelnen als
Person ist die Anerkennung als gleichberechtigtes Mitglied in der rechtlich verfassten Gemeinschaft
immanent (vgl. Herdegen, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 1 Abs. 1 Rn. 120 <Mai 2009>). Mit der
Menschenwürde sind daher ein rechtlich abgewerteter Status oder demütigende
Ungleichbehandlungen nicht vereinbar (vgl. Höfling, a.a.O., Art. 1 Rn. 35). Dies gilt insbesondere,
wenn derartige Ungleichbehandlungen gegen die Diskriminierungsverbote des Art. 3 Abs. 3 GG
verstoßen, die sich – ungeachtet der grundsätzlichen Frage nach dem Menschenwürdegehalt der
Grundrechte (vgl. hierzu BVerfGE 107, 275 <284>).

Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über
sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl.BVerfGE 45, 187
<227>; 49, 286 <298>). Mit der Subjektqualität des Menschen ist ein sozialer Wert- und
Achtungsanspruch verbunden, der es verbietet, den Menschen zum „bloßen Objekt“ staatlichen Handelns
zu degradieren (vgl. BVerfGE 122, 248 <271>).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 08.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Es wird hiermit beauftragt, im Sinne der

Artt IX 55 c, 56 UN, Artt. 2, 5, 6 IPbpR, Artt. 1 Abs. 1, 6 Abs. 2, 101, 103 GG


§ 1 GVG, § 38 DRiG , Artt. 1, 2, 3, 4,5, 6, 19, 20, 21, 24, 26, 27, 28, 64, 65, 67, 77,102, 146, 147, 150
HessVerf. , §§242, 1666 BGB, § 81 Abs. 1S. 2 StGB, § 186 StGB, §§ 223, 229, 212, 13, 22 StGB,
§ 263, §285a, § 339 StGB,
§ 7 Abs.1 s. 8 VStGB

gegen

Steinmeier, Bundespräsidialamt
Merkel, Bundeskanzleramt
Nahles, BMAS
Maas,BMJV
Voßkuhle, Bundesverfassungsbehörde
Idir, Sozialbehörde
Keil, Jobcenter

zu ermitteln,
da das objektive Recht in schwerwiegender Weise verletzt wird.

Ich erwarte gemäß Art 103 Abs. 1 GG


eine mündliche Verhandlung.

Niemand erteilt Schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch gegengründe und glaubt sich
immer im Recht. Pluralistische ignorante behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen
eitrigen Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in
Betracht gezogen hat, ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff
der Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Iudices leges novisse debent,non solum modestus vir Hibernus,qui inter deos minores moratur.

Umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Deuteronomy 1:17

`You shall not show partiality in judgment; you shall hear the small and the great alike. You shall not
fear man, for the judgment is God's. The case that is too hard for you, you shall bring to me, and I will
hear it.'

It is a recognised truth of jurisprudence that laws are created by Man and that civilised Man, in a
tradition of more than six millennia, agrees to abide by these laws for the common good of all society.
For it is only by the rule of law that any civilisation holds itself above the promiscuous squalor of
barbarism.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Who is your buyer, or indeed who is your seller, not even for silver but for legal tender….

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“

Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
280
Ausfertigung

BUNDESVERFASSU NGSGERICHT
- 2 BvR 143117 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


lm Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen § 3äa des Einkommensteuergesetzes in der Fassung des Artikel 8


des Gesetzes zur Umsetzung der Anderungen der EU-Amtshilferichtlinie
und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und
-verlagerungen vom 20. Dezember 2016 (BGBI I S. 3010)

hat die 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


die Richterin Hermanns,
den Richter Müller
und die Richterin Langenfeld
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 14. Februar 2017 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Hermanns Müller Langenfeld

Ausgefertigt

.rusti=(Srlßp[
als Urkundsbeamtin «ler Geschäftsstelle
des Bundesverfassun gsgerichts

243
282
283
Ausfents$u$19

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 1 BvR 2244116 -

ln dem Verfahren
über
d ie Verfassungsbeschwerde

des Herrn Derek Ba rrett,


Im Waldfeld 1, 60433 Frankfurt,

gegen die Pfändung des Finanzamts Hofheim vom 21. Jllnl 2016
- 46 803 31634 -

un d Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch


den Vizepräsidenten Kirchhof,
den Richter Eichberger
und die Richterin Britz
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekannt-
machung vom 1 1 . August 1993 (BGBI I S. 1473)
am 30. Oktober 2016 einstimmig beschlossen:

Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung


angenommen.

der l.iichtannahme der Ve#assungsbeschwerde wird


$v1it

der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung


gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVeTfG).

Von einer Begründung im Übrigen wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG
abgesehen.

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Kirchhof Eichberger Britz

|
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J",l,t?ittt.fu
(Laflgen*'*rit
flf","f'h-ffi,.fu8* T. aflfb'r**i-rsftil;t
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sln t.Jri(undsbeßm$n der
dee *r.l nsiesver,'ag$r t'§ilriülii!
250 '""--l*.*-.--l
285
ffi Bundesverfassungs gericht

Bundesverfassungsgericht r Postfach l77l r 76006 Karlsrqhe

Herm
Derek Barrett
Im Waldfeld I
60433 Frankfurt

Karlsruhe, 13" ti{I. Züi6

Sehr geehrter Herr Barrett,

anliegend wird Ihnen die Entscheidung mit dem Aktenzeichen 1 BvR 1870i
16 übersandt'

Mit freundlichen Grüßen


Geschäftsstelle des Ersten Senats
- Dieses Schreiben wurde mit Hilfe der Informationstechnik gefertigt und ist ohne
Unterschrift gültig -

Dienstgebäude: Schlossbezirk 3, 76 1 3 I Karlsruhe


Postfach 77 7 l, 7 6006 Karlsruhe
Telefon O72llglOL- 0 I Telefax 072ll9l0l-382
254
287
257
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

„ is iontach iad na t-amanna a chonaic na clochaí seo“

How oft have I rambled by the Shannon's bright flood, And paused as I gazed where the mighty once
stood, Where the women at the breech the Brandenburgers did blood, And the broken treaty
betrayed Éireann.

With Sarsfield the Wild Geese to France have gone, Agus lámh trom na nGall its wrath does wrong,
Oh God that the bear should be the best of the throng, That now blights your beauty my Érin.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Vae Victis….

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
290
Derek Barrett
Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
11.12.2017

291
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Judikative, Executive, Legislative,


Hessen, 10th December 1948

Betr: Art. 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG, Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Art 167
HessVerfG. Kognitive Dissonanz behördliche Erfüllungsgehilfen sowie sonstige besondere
Verpflichtete des souveränen Land Hessens und der Bundesrepublik Deutschlands.

Marie Claude-Valliant-Couturier, a former member of the French Resistance who spent three years at
Auschwitz, provided the following testimony concerning atrocities she observed at the camp. She was
examined by French prosecutor, Charles Dubost.
[Testimony on January 28, 1946]
One night we were awakened by terrifying cries. And we discovered, on the following day, from the
men working in the Sonderkommando - the "Gas Kommando" - that on the preceding day, the gas
supply having run out, they had thrown the children into the furnaces alive.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche, Funktionen
oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche Gewalt
umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und erstreckt
sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und Handlungen, die - auf den
jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben können, autorisiert im Namen aller
Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche
Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes Handeln staatlicher Organe oder Organisationen,
weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl verpflichteten Auftrags erfolgt.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Demokratie muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche in Ihren Reihen
sitzen.

Das Bundesverfassungsgericht hat aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit dem allgemeinen
Freiheitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG) den Anspruch auf ein faires, rechtsstaatliches Verfahren abgeleitet (vgl.
BVerfGE 107, 339 <383> Senatsmehrheit). Dieser Anspruch umfasst insbesondere das Recht einer
Prozesspartei, zur Wahrung ihrer Rechte im Rahmen einer von ihr ausgewählten Strategie Einfluss auf
das Verfahren nehmen zu können (vgl. BVerfGE 38, 105 <111>; 63, 380 <390 f.>; 65, 171 <174 f.>; 66,
313 <318>; 107, 339 <383 f.> Senatsmehrheit).

Die freiheitliche demokratische Grundordnung beschränkt sich auf diejenigen Prinzipien, die unter
Ausschluss jeglicher Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung
gewährleisten (vgl. BVerfGE 2, 1 <12 f.>) auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach
dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit Davon ausgehend hat das
Bundesverfassungsgericht dieser Ordnung aus einer Gesamtinterpretation des Grundgesetzes und seiner
Einordnung in die moderne Verfassungsgeschichte (vgl. BVerfGE 5, 85 <112>) zunächst folgende acht
Elemente zugeordnet:

1.die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten,


2.vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung,
3.die Volkssouveränität,
4.die Gewaltenteilung,

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
292
Derek Barrett
Postfach 5005 30
60394 Frankfurt am Main

Derek Barrett, Postfach 5005 30, 60394 Frankfurt am Main

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz


Herr
Maas
Mohrenstraße 37
10117 Berlin 18.12.2017
dvfChanged

262
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20 Abs. 3
GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Bundesverfassungsrichter in ihrer Kapazität als
Richter in die besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht.

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.). Art.
19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber, sondern bindet auch die
vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1 GG der Rechtsprechung
bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines Willkürverbots - nur
gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>).

Nicht jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>).

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) . Es verstößt gegen das
Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit Artikel 103 Absatz 1 des Grundgesetzes, wenn eine
Verfahrensordnung keine fachgerichtliche Abhilfemöglichkeit für den Fall vorsieht, dass ein Gericht
in entscheidungserheblicher Weise den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.

Zur Ausübung öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]). Rechtsgut des § 258 StGB ist die staatliche

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
294
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Strafrechtspflege (h.M., Lackner/Kühl, StGB 21. Aufl. § 258 Rdn. 1; Ruß in LK 11. Aufl. § 258 Rdn.
1, jeweils m.w.N.). BGH 2 StR 670/96 - Urteil vom 30. April 1997 (LG Kassel)

Dass Art. 17 GG die Stelle, bei der die Bitte oder Beschwerde einzureichen ist, nicht nur zur
Entgegennahme, sondern auch zur sachlichen Prüfung der Petition verpflichtet, erscheint zweifelsfrei
(v.Mangoldt, Komm. zum GG, Erl. 2 zu Art. 17; Bonner Komm. zum GG, Erl. II 3 b zu Art. 17).
Das Grundrecht des Art. 17 GG verleiht demjenigen, der eine zulässige Petition einreicht, ein Recht
darauf, daß die angegangene Stelle die Eingabe nicht nur entgegennimmt, sondern auch sachlich prüft
und dem Petenten zum mindesten die Art der Erledigung schriftlich mitteilt.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
295
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

(....)

(...)

Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf.war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Sie ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier Hohmann-Dennhardt Bryde Gaier Eichberger Schluckebier Kirchhof Masing

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main


Bundespräsidialamt
HerrGauck
Spreeweg 1
10557 Berlin
01.02.2017

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."

Widerstand ist nicht, Wiederstand wird. Er mag mit leisen Zweifeln beginnen an dem, was
man einmal für wahr gehalten, was man einmal geglaubt hat.

Thank you Herr Gauck.

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft gerade durch
den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen Lebens als
obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche Organisation einer

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein schlechterdings


unzumutbares und unerträgliches Unterfangen.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Bundesverfassungsrichter in ihrer
Kapazität als Richter in die besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in
die des „Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Gerichte, die Ausführungen der Prozessbeteiligten
zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Rechtstaat muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche als Richter
fremden Werteordnungen dienen.

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach
Maßgabe des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach
Art. 33 Abs. 2 GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen
dem öffentlichen Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes.

Es ist ersichtlich, dass die Auswahlverfahren an die Bedürfnisse des Artt. 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3
GG angepasst werden müssen. Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlige
soziale Inkompetenz bewiesen, auch wenn die §§ 60-65 BBG etwas anderes vorschreiben.

Der Grundsatz der Volkssouveränität (Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG) erfordert daneben, dass sich alle
Akte der Ausübung der Staatsgewalt auf den Willen des Volkes zurückführen lassen (vgl. BVerfGE
38, 258 <271>; 47, 253 <272>; 77, 1 <40>; 83, 60 <71>; 93, 37 <66>; 107, 59 <87>). Soweit das
Volk die Staatsgewalt nicht selbst durch Wahlen oder Abstimmungen ausübt, sondern dies besonderen
Organen (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG) übertragen ist, bedarf es eines hinreichend engen
Legitimationszusammenhangs, der sicherstellt, dass das Volk einen effektiven Einfluss auf die
Ausübung der Staatsgewalt durch diese Organe hat (vgl. BVerfGE 83, 60 <71 f.>; 89, 155 <182>; 93,
37 <66>).

Schließlich ist der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbarer Teil der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG. Er zielt auf die Bindung und
Begrenzung öffentlicher Gewalt zum Schutz individueller Freiheit (vgl. Schulze-Fielitz, in: Dreier,
GG, Bd. 2, 3. Aufl. 2015, Art. 20 <Rechtsstaat> Rn. 38)

Die Grundrechtspositionen des Amtsträgers finde ihre Grenze im Sonderstatusverhältnis. Es gehe um


das Grundrecht der Gewissensentscheidung des Amtsträger in seine Machtmonolpol. Dieses
Grundrecht finde seine Grenze in dem über das Staatsformprinzip der Republik gewährleiteten Amt.
Das Amt werde treuhänderisch, also fremdnützig ausgeübt. Die treuhänderische Funktion der
Amtswahrnehmung verpflichte auf verantworteten, sachliche Dienst für die allgemeinheit.
Im Amt handele der Amtswalter in kompetenzieller Bindung und nicht in grundrechtlicher Freiheit.
Das Amt als organisierte zugewiesene Kompetenzwahrnehmung verlange vom Amtswalter den
verzicht auf die eigene subjektivität zu Gunsten des Gesetzes. Das Amt als organisierte zugewiesene
Kompetenzwahrnehmung verlange vom Amtswalter den versicht auf den eigene Subjektivität zu
Gunsten des Gesetzes. Das Amt mache den Amtswalter resistent gegen den partikularer Interessen.
Amtliche Entscheidungen seien für den Betroffenen hinnehmbar, auch wenn sie sich für ihn negative
auswirkten, weil sie (im amtsgemäßen Fall) nicht aus der Subjektivität des Amtswalters, sondern aus
Objektivtät des Rechts folgten, amtsgemäßem Verhalten Autorität verleihe.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Frankfurt, den 15.11.2017


Mein lieber Derek,

Durch die Nichtauszahlung von Grundsicherung sowie durch die Pfändung von Grundsicherung ist
eine Gebührenschuld von achtmal €250,- ,insgesamt € 2.000,- entstanden.

Offene Beträge bis 31 August 2017:- € 2.000,-

Offene Beträge für Mitarbeiterwohnraum:-


September 2017 € 495,-
Oktober 2017 € 495,-
November 2017 € 495,-

Vorschüsse an Arbeitsengelt Oktober 2017 € 137,66


November 2017 € 137,66

Offene Beträg € 3.760,32

Dein Arbeitsengelt in Höhe von € 60 im Monat wird daher gepfändet.

Drei Monate Arbeitsengelt:- € 180,-

Offene Beträg insgesamt:- € 3.580,32

Es wird um sorfortigen Ausgleich gebeten.

Mit lieben Grüßen,

Thorsten Schoo

Frankfurt, den 31.11.2017

Außerordentliche fristlose Kündigung des Mitarbeiterwohnraumes

Mein lieber Derek,

da Du in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Miete in Höhe eines
Betrages von mehr als zwei Monaten in Verzug bist, wird das Mietverhältnise fristlos gekündigt.

Siehe bitte anliegende Aufstellung.

Mit lieben Grüßen,

Thorsten Schoo

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Menschenwürde ist egalitär; sie gründet ausschließlich in der Zugehörigkeit zur menschlichen Gattung,
unabhängig von Merkmalen wie Herkunft, Rasse, Lebensalter oder Geschlecht (vgl. Isensee, in:
Merten/Papier, HGRe, Bd. IV, 2011, § 87 Rn. 168). Dem Achtungsanspruch des Einzelnen als Person ist
die Anerkennung als gleichberechtigtes Mitglied in der rechtlich verfassten Gemeinschaft immanent (vgl.
Herdegen, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 1 Abs. 1 Rn. 120 <Mai 2009>). Mit der Menschenwürde sind daher
ein rechtlich abgewerteter Status oder demütigende Ungleichbehandlungen nicht vereinbar (vgl. Höfling,
a.a.O., Art. 1 Rn. 35). Dies gilt insbesondere, wenn derartige Ungleichbehandlungen gegen die
Diskriminierungsverbote des Art. 3 Abs. 3 GG verstoßen, die sich – ungeachtet der grundsätzlichen Frage
nach dem Menschenwürdegehalt der Grundrechte (vgl. hierzu BVerfGE 107, 275 <284>).

Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über
sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann (vgl.BVerfGE 45, 187
<227>; 49, 286 <298>). Mit der Subjektqualität des Menschen ist ein sozialer Wert- und
Achtungsanspruch verbunden, der es verbietet, den Menschen zum „bloßen Objekt“ staatlichen Handelns
zu degradieren (vgl. BVerfGE 122, 248 <271>).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 08.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Es wird hiermit beauftragt, im Sinne der

Artt IX 55 c, 56 UN, Artt. 2, 5, 6 IPbpR, Artt. 1 Abs. 1, 6 Abs. 2, 101, 103 GG


§ 1 GVG, § 38 DRiG , Artt. 1, 2, 3, 4,5, 6, 19, 20, 21, 24, 26, 27, 28, 64, 65, 67, 77,102, 146, 147, 150
HessVerf. , §§242, 1666 BGB, § 81 Abs. 1S. 2 StGB, § 186 StGB, §§ 223, 229, 212, 13, 22 StGB,
§ 263, §285a, § 339 StGB,
§ 7 Abs.1 s. 8 VStGB

gegen

Steinmeier, Bundespräidialamt
Merkel, Bundeskanzerlamt
Nahles, BMAS
Voßkuhle, Bundesverfassungsgericht
Idir, Sozialgericht
Keil, Jobcenter

zu ermitteln,
da das objektive Recht in schwerwiegender Weise verletzt wird.

Ich erwarte gemäß Art 103 Abs. 1 GG


eine mündliche Verhandlung.

Niemand erteilt Schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch gegengründe und glaubt sich
immer im Recht. Pluralistische ignorante behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen
eitrigen Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in
Betracht gezogen hat, ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff
der Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Iudices leges novisse debent,non solum modestus vir Hibernus,qui inter deos minores moratur.

Umhlaíocht don dlí

O´Barróid
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
301
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Deuteronomy 1:17

`You shall not show partiality in judgment; you shall hear the small and the great alike. You shall not
fear man, for the judgment is God's. The case that is too hard for you, you shall bring to me, and I will
hear it.'

It is a recognised truth of jurisprudence that laws are created by Man and that civilised Man, in a
tradition of more than six millennia, agrees to abide by these laws for the common good of all society.
For it is only by the rule of law that any civilisation holds itself above the promiscuous squalor of
barbarism.

Who is your buyer, or indeed who is your seller, not even for silver but for legal tender….

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“

Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
302
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Bundesregierung
·
„Wir hatten nach Jahren der Diktatur die Freiheit“, erinnert sich Kanzlerin Merkel an den
ersten Tag der Einheit vor 27 Jahren. „Diese Freiheit ist natürlich immer eine Freiheit,
Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung dafür, dass es in unserem Land gut geht."

Angela Merkel- Menschenrechte sind ein Fundament


der deutschen Außenpolitik

https://www.youtube.com/watch?v=ndU0B0AYwbo
&index=15&list=PLD4F79FD4374D9271

https://www.youtube.com/watch?v=UbthWx0KO2I&list=PLD4F79FD4374D9271&index=20

"At Runnymede, at Runnymede,


Your rights were won at Runnymede!
No freeman shall be fined or bound,
Or dispossessed of freehold ground,
Except by lawful judgment found
And passed upon him by his peers
Forget not, after all these years,
The Charter Signed at Runnymede."

and still when Mob or Monarch lays


Too rude a hand on Irish ways,
The whisper wakes, the shudder plays,
Across the reeds at Runnymede.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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307
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Art. 69 [Frieden, Freiheit und Völkerverständigung]


(1) Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet.
(2) Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird, einen Krieg vorzubereiten, ist
verfassungswidrig.

III. Staatsgewalt

Art 70 [Volkssouveränität]
Die Staatsgewalt liegt unveräußerlich beim Volke.

Art. 71 [Unmittelbare und mittelbare Demokratie]


Das Volk handelt nach den Bestimmungen dieser Verfassung unmittelbar durch Volksabstimmung
(Volkswahl, Volksbegehren und Volksentscheid), mittelbar durch die Beschlüsse der
verfassungsmäßig bestellten Organe.

XI. Der Schutz der Verfassung

Art. 146 [Pflicht zur Verteidigung der Verfassung]


(1) Es ist Pflicht eines jeden, für den Bestand der Verfassung mit allen ihm zu Gebote stehenden
Kräften einzutreten.
(2) Das Gesetz bestimmt, welche Rechte aus dieser Verfassung durch Entscheidung des
Staatsgerichtshofs aberkannt werden können, wenn jemand dieser Pflicht zuwiderhandelt oder einer
politischen Gruppe angehört oder angehört hat, welche die Grundgedanken der Demokratie bekämpft.

Art. 147 [Widerstandspflicht; Anrufung des StGH bei Verfassungsbrüchen]


(1) Widerstand gegen verfassungswidrig ausgeübte öffentliche Gewalt ist jedermanns Recht und
Pflicht.
(2) Wer von einem Verfassungsbruch oder einem auf Verfassungsbruch gerichteten Unternehmen
Kenntnis erhält, hat die Pflicht, die Strafverfolgung des Schuldigen durch Anrufung des
Staatsgerichtshofs zu erzwingen. Näheres bestimmt das Gesetz.

Art. 150 [Unantastbarkeit von Verfassungsgrundsätzen]


(1) Keinerlei Verfassungsänderung darf die demokratischen Grundgedanken der Verfassung und die
republikanisch-parlamentarische Staatsform antasten. Die Errichtung einer Diktatur, in welcher Form
auch immer, ist verboten.
(2) Hiergegen verstoßende Gesetzesanträge gelangen nicht zur Abstimmung, gleichwohl beschlossene
Gesetze nicht zur Ausfertigung. Trotzdem verkündete Gesetze sind nicht zu befolgen.
(3) Auch dieser Artikel selbst kann nicht Gegenstand einer Verfassungsänderung sein.

Art. 27 [ Anerkennung der Menschenwürde]


Die Sozial- und Wirtschaftsordnung beruht auf der Anerkennung der Würde und der Persönlichkeit
des Menschen.

Art. 28 [Recht auf Arbeit und Fürsorge]


(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

Art. 65 [Staatsform]
Hessen ist eine demokratische und parlamentarische Republik.

Art. 2 [Allgemeine Handlungsfreiheit; Vorbehalt des Gesetzes]


(1) Der Mensch ist frei. Er darf tun und lassen, was die Rechte anderer nicht verletzt oder die
Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Judikative, Executive, Legislative,


Hessen, 18 December 2017

Betr: Art. 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG, Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Art 67
HessVerfG. Kognitive Dissonanz behördliche Erfüllungsgehilfen sowie sonstige besondere
Verpflichtete des souveränen Land Hessens und der Bundesrepublik Deutschlands.

Marie Claude-Valliant-Couturier, a former member of the French Resistance who spent three years at
Auschwitz, provided the following testimony concerning atrocities she observed at the camp. She was
examined by French prosecutor, Charles Dubost.
[Testimony on January 28, 1946]
One night we were awakened by terrifying cries. And we discovered, on the following day, from the
men working in the Sonderkommando - the "Gas Kommando" - that on the preceding day, the gas
supply having run out, they had thrown the children into the furnaces alive.

An Státseirbhíseach,

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Demokratie muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche in Ihren Reihen
sitzen.

Die Bundesverfassungsbehörde hat aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit dem allgemeinen
Freiheitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG) den Anspruch auf ein faires, rechtsstaatliches Verfahren abgeleitet (vgl.
BVerfGE 107, 339 <383> Senatsmehrheit). Dieser Anspruch umfasst insbesondere das Recht einer
Prozesspartei, zur Wahrung ihrer Rechte im Rahmen einer von ihr ausgewählten Strategie Einfluss auf
das Verfahren nehmen zu können (vgl. BVerfGE 38, 105 <111>; 63, 380 <390 f.>; 65, 171 <174 f.>; 66,
313 <318>; 107, 339 <383 f.> Senatsmehrheit).

Die freiheitliche demokratische Grundordnung beschränkt sich auf diejenigen Prinzipien, die unter
Ausschluss jeglicher Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung
gewährleisten (vgl. BVerfGE 2, 1 <12 f.>) auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach
dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit Davon ausgehend hat die
Bundesverfassungsbehörde dieser Ordnung aus einer Gesamtinterpretation des Grundgesetzes und seiner
Einordnung in die moderne Verfassungsgeschichte (vgl. BVerfGE 5, 85 <112>) zunächst folgende acht
Elemente zugeordnet:

1.die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten,


2.vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung,
3.die Volkssouveränität,
4.die Gewaltenteilung,
5.die Verantwortlichkeit der Regierung,
6. die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung,
7.die Unabhängigkeit der Gerichte die lediglich das Gesetz unterwofern sind
8.das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit

Daher ist der Regelungsgehalt des Schutzguts „freiheitliche demokratische Grundordnung“ in Art. 21
Abs. 2 GG – ungeachtet inhaltlicher Überschneidungen – eigenständig und unabhängig vom
Regelungsgehalt des Art. 79 Abs. 3 GG zu bestimmen. Ihren Ausgangspunkt findet die freiheitliche
demokratische Grundordnung in der Würde des Menschen (Art. 1 Abs. 1 GG).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

„ is iontach iad na t-amanna a chonaic na clochaí seo“

How oft have I rambled by the Shannon's bright flood, And paused as I gazed where the mighty once
stood, Where the women at the breech the Brandenburgers did blood, And the broken treaty
betrayed Éireann.

With Sarsfield the Wild Geese to France have gone, Agus lámh trom na nGall its wrath does wrong,
Oh God that the bear should be the best of the throng, That now blights your beauty my Érin.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Vae Victis….

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es der Behörde, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängige Behörde zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.). Art.
19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Behörde anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich
wirksame behördliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>;
stRspr).
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsbehörde
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber, sondern bindet auch die
vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1 GG der Rechtsprechung
bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines Willkürverbots - nur
gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>).

Nicht jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn die Behörde sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>).

Nehmen Behörde eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an Entscheidungen behördeliche


Erfüllungsgehilfen an, verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) .
Es verstößt gegen das Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit Artikel 103 Absatz 1 des Grundgesetzes,
wenn eine Verfahrensordnung keine fachgerichtliche Abhilfemöglichkeit für den Fall vorsieht, dass
eine Behörde in entscheidungserheblicher Weise den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.

Zur Ausübung öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]). Rechtsgut des § 258 StGB ist die staatliche
Strafrechtspflege (h.M., Lackner/Kühl, StGB 21. Aufl. § 258 Rdn. 1; Ruß in LK 11. Aufl. § 258 Rdn.
1, jeweils m.w.N.). BGH 2 StR 670/96 - Urteil vom 30. April 1997 (LG Kassel)

Dass Art. 17 GG die Stelle, bei der die Bitte oder Beschwerde einzureichen ist, nicht nur zur
Entgegennahme, sondern auch zur sachlichen Prüfung der Petition verpflichtet, erscheint zweifelsfrei
(v.Mangoldt, Komm. zum GG, Erl. 2 zu Art. 17; Bonner Komm. zum GG, Erl. II 3 b zu Art. 17).
Das Grundrecht des Art. 17 GG verleiht demjenigen, der eine zulässige Petition einreicht, ein Recht
darauf, daß die angegangene Stelle die Eingabe nicht nur entgegennimmt, sondern auch sachlich prüft
und dem Petenten zum mindesten die Art der Erledigung schriftlich mitteilt.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsbehörde
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
„Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
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(....)

(...)

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Ziel der Normierung der Rechtsschutzgarantie, das allgemeinen Justizgewährungsanspruchs in Art. 3


Abs. 3 GG, i.v.m. Art 2 Abs. 1, Art 27 HessVerf.war auf Grund historischer Erfahrungen der Schutz
vor dem Risiko der Missachtung des Rechts durch ein Handeln der Exekutive. Es sollte
nachvollziehbar sein, dass das Rechtschutzgarantie umfasst auch Handeln der Judikative sowie
Handeln der Legislative. (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd.
1, 1951, S. 183 ff.).

Die Sicherstellung einer Existenzminimum ist eine verfassungsrechtliche Pflicht des Staates, die aus
dem Gebot zum Schutze der Menschenwürde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot folgt (vgl.
BVerfGE 82, 60 <80>).

Die Menschenwürde ist unverfügbar.

Sie ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier Hohmann-Dennhardt Bryde Gaier Eichberger Schluckebier Kirchhof Masing

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR Herr Schreiber

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

337
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens338
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens339
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Staatsanwaltschaft.
Hessen den 12.04.2017

Betr: Anhörung, Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrter Herr Schreiber,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Staatsanwalt in die besondere
Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des „Beschützergaranten" mit den
jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht. (vgl. BGH 2 StR 670/96 -
Urteil vom 30. April 1997 (LG Kassel)).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
340
Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
341
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).
Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) Zur Ausübung
öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]).

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. §§33a, 356a StPO).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
342
343
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
344
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
351
Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
352
§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
353
Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR Herr Wolf

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

381
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Judikative, Executive, Legislative,


Hessen, 10th December 1948

Betr: Art. 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG, Art 13 ECHR; BGBl. II 2014 S. 1034 i.v.m. Art 167
HessVerfG. Kognitive Dissonanz behördliche Erfüllungsgehilfen sowie sonstige besondere
Verpflichtete des souveränen Land Hessens und der Bundesrepublik Deutschlands.

Marie Claude-Valliant-Couturier, a former member of the French Resistance who spent three years at
Auschwitz, provided the following testimony concerning atrocities she observed at the camp. She was
examined by French prosecutor, Charles Dubost.
[Testimony on January 28, 1946]
One night we were awakened by terrifying cries. And we discovered, on the following day, from the
men working in the Sonderkommando - the "Gas Kommando" - that on the preceding day, the gas
supply having run out, they had thrown the children into the furnaces alive.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche, Funktionen
oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche Gewalt
umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und erstreckt
sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und Handlungen, die - auf den
jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben können, autorisiert im Namen aller
Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche
Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes Handeln staatlicher Organe oder Organisationen,
weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl verpflichteten Auftrags erfolgt.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Demokratie muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche in Ihren Reihen
sitzen.

Das Bundesverfassungsgericht hat aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit dem allgemeinen
Freiheitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG) den Anspruch auf ein faires, rechtsstaatliches Verfahren abgeleitet (vgl.
BVerfGE 107, 339 <383> Senatsmehrheit). Dieser Anspruch umfasst insbesondere das Recht einer
Prozesspartei, zur Wahrung ihrer Rechte im Rahmen einer von ihr ausgewählten Strategie Einfluss auf
das Verfahren nehmen zu können (vgl. BVerfGE 38, 105 <111>; 63, 380 <390 f.>; 65, 171 <174 f.>; 66,
313 <318>; 107, 339 <383 f.> Senatsmehrheit).

Die freiheitliche demokratische Grundordnung beschränkt sich auf diejenigen Prinzipien, die unter
Ausschluss jeglicher Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung
gewährleisten (vgl. BVerfGE 2, 1 <12 f.>) auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach
dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit Davon ausgehend hat das
Bundesverfassungsgericht dieser Ordnung aus einer Gesamtinterpretation des Grundgesetzes und seiner
Einordnung in die moderne Verfassungsgeschichte (vgl. BVerfGE 5, 85 <112>) zunächst folgende acht
Elemente zugeordnet:

1.die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten,


2.vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung,
3.die Volkssouveränität,
4.die Gewaltenteilung,

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
292
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens383
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Landgericht.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung, Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrter Herr Wolf,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich
unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf
einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367 [401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333];
46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
384
Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
385
Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. §§33a, 356a StPO).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
386
387
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Sie ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes als der oberste Wert des Grundgesetzes
(vgl. BVerfGE 5, 85 <204>; 12, 45 <53>; 27, 1 <6>; 35, 202 <225>; 45, 187 <227>; 87, 209 <228>; 96,
375 <399>) anerkannt.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier Hohmann-Dennhardt Bryde Gaier Eichberger Schluckebier Kirchhof Masing

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main


Bundespräsidialamt
HerrGauck
Spreeweg 1
10557 Berlin
01.02.2017

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die
zerbrochene Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens und der Meinung wird
wiederhergestellt."

Widerstand ist nicht, Wiederstand wird. Er mag mit leisen Zweifeln beginnen an dem, was
man einmal für wahr gehalten, was man einmal geglaubt hat.

Thank you Herr Gauck.

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Rechtsaatlichkeit ist nicht nur auf behördliche Erfüllungsgehilfen und sonstige besonders Verpflichtete
des souveränen Landes Hessen sowie des Bundes zu beschränken, sondern umfassend und unbeschränkt
vor Bügern und Bürgerinnen zu wahren. Wilkür sowie Selbstherrlichkeit bis hin zu verfassungswidrigem
Verhalten ist leider sehr haüfig zu erleben. Berechtige Klagen bei den zuständigem Stellen, sei es die
Staatsanwaltschaft, Fachgerichte und auch Fraktionen werden ignoriert. Die Judikative, Exekutive sowie
Legislative darf nicht mit Dekadenz, Inkompetenz sowie Lasterhaftigkeit ersetzt werden.

Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft gerade durch
den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen Lebens als
obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche Organisation einer

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
297
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
389
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
390
Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein schlechterdings


unzumutbares und unerträgliches Unterfangen.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Bundesverfassungsrichter in ihrer
Kapazität als Richter in die besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in
die des „Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht.

Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Gerichte, die Ausführungen der Prozessbeteiligten
zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen (vgl. BVerfGE 96, 205 <216> ; BVerfGK 10, 41
<45>, stRspr). Eng damit zusammen hängt das ebenfalls aus Art. 103 Abs. 1 GG folgende Verbot von
„Überraschungsentscheidungen“. Also die Verweigerung.

Die Bundesrepublik Deutschland als wehrhafte Rechtstaat muss ständig in der Lage sein, ihre
ernsthaften Verfassungsfeinde erwehren zu können, insbesondere dann, wenn solche als Richter
fremden Werteordnungen dienen.

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach
Maßgabe des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach
Art. 33 Abs. 2 GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen
dem öffentlichen Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes.

Es ist ersichtlich, dass die Auswahlverfahren an die Bedürfnisse des Artt. 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3
GG angepasst werden müssen. Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlige
soziale Inkompetenz bewiesen, auch wenn die §§ 60-65 BBG etwas anderes vorschreiben.

Der Grundsatz der Volkssouveränität (Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG) erfordert daneben, dass sich alle
Akte der Ausübung der Staatsgewalt auf den Willen des Volkes zurückführen lassen (vgl. BVerfGE
38, 258 <271>; 47, 253 <272>; 77, 1 <40>; 83, 60 <71>; 93, 37 <66>; 107, 59 <87>). Soweit das
Volk die Staatsgewalt nicht selbst durch Wahlen oder Abstimmungen ausübt, sondern dies besonderen
Organen (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG) übertragen ist, bedarf es eines hinreichend engen
Legitimationszusammenhangs, der sicherstellt, dass das Volk einen effektiven Einfluss auf die
Ausübung der Staatsgewalt durch diese Organe hat (vgl. BVerfGE 83, 60 <71 f.>; 89, 155 <182>; 93,
37 <66>).

Schließlich ist der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbarer Teil der freiheitlichen
demokratischen Grundordnung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG. Er zielt auf die Bindung und
Begrenzung öffentlicher Gewalt zum Schutz individueller Freiheit (vgl. Schulze-Fielitz, in: Dreier,
GG, Bd. 2, 3. Aufl. 2015, Art. 20 <Rechtsstaat> Rn. 38)

Die Grundrechtspositionen des Amtsträgers finde ihre Grenze im Sonderstatusverhältnis. Es gehe um


das Grundrecht der Gewissensentscheidung des Amtsträger in seine Machtmonolpol. Dieses
Grundrecht finde seine Grenze in dem über das Staatsformprinzip der Republik gewährleiteten Amt.
Das Amt werde treuhänderisch, also fremdnützig ausgeübt. Die treuhänderische Funktion der
Amtswahrnehmung verpflichte auf verantworteten, sachliche Dienst für die allgemeinheit.
Im Amt handele der Amtswalter in kompetenzieller Bindung und nicht in grundrechtlicher Freiheit.
Das Amt als organisierte zugewiesene Kompetenzwahrnehmung verlange vom Amtswalter den
verzicht auf die eigene subjektivität zu Gunsten des Gesetzes. Das Amt als organisierte zugewiesene
Kompetenzwahrnehmung verlange vom Amtswalter den versicht auf den eigene Subjektivität zu
Gunsten des Gesetzes. Das Amt mache den Amtswalter resistent gegen den partikularer Interessen.
Amtliche Entscheidungen seien für den Betroffenen hinnehmbar, auch wenn sie sich für ihn negative
auswirkten, weil sie (im amtsgemäßen Fall) nicht aus der Subjektivität des Amtswalters, sondern aus
Objektivtät des Rechts folgten, amtsgemäßem Verhalten Autorität verleihe.

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur, nec
super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.
Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.
298
Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
392
Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
395
Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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421
422
423
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An +49 (0) 301 85 80 95 25

325
Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art. 13 ECHR Herr Posek

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

425
Oberlandgericht

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.07.2017


Hessen den 12.07.2017

Sehr geehrter Herr Prosek,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich
unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf
einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367 [401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333];
46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
426
Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
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Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).
Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. §§ 33a, 356a StPO).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
428
429
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
430
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
431
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
440
Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
441
442
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
443
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
451
Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR Herr de Felice

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

480
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens481
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens482
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Hessisches Landesozialgericht.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrter Herr De Felice,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich
unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf
einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367 [401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333];
46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
483
374
Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).
Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) Zur Ausübung
öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]).

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. § 78a SGG).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
485
486
377
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
488
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
489
auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
490
Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
491
Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
494
Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
495
§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
496
Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR Herr Gerster

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

524
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens525
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens526
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
398
Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
528
Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).
Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) Zur Ausübung
öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]).

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. § 152a VwGO).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
529
530
402
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
532
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
533
auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR Herr Aweh

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

568
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens569
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens570
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Finanzgericht.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrter Herr Aweh,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich
unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf
einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367 [401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333];
46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
571
Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
572
(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
436
574
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
576
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
582
Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
583
§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
584
Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

612
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens613
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens614
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Staatskanzlei.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrter Herr Bouffier,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Ministerpräsident in die besondere
Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des „Beschützergaranten" mit den
jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht
des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des
Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367
[401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333]; 46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
615
463
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Zur Ausübung öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]).

Die Bundesregierung ist das oberste Organ der vollziehenden Gewalt (vgl. BVerfGE 9, 268 <282>).
(vgl. §§ 33a, 356a StPO, §321a ZPO, § 152a VwGO, § 178a SGG, § 78a ArbGG, § 44 FamFG, § 133a
FGO, Art 1 Abs. 1, 3 GG, Art. 65 GG, Art. 103 Abs. 1 GG i.v.m. § 1, 16, 17 Abs. 2 GVG).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden

Daß Art. 17 GG die Stelle, bei der die Bitte oder Beschwerde einzureichen ist, nicht nur zur
Entgegennahme, sondern auch zur sachlichen Prüfung der Petition verpflichtet, erscheint zweifelsfrei
(v.Mangoldt, Komm. zum GG, Erl. 2 zu Art. 17; Bonner Komm. zum GG, Erl. II 3 b zu Art. 17).
Vgl. des Ersten Senats vom 22. April 1953 gem. § 24 BVerfGG, - 1 BvR 162/51 -

Anlage über das EGVP

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
617
618
473
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
620
476
478
Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG
auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
623
Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
624
Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
625
Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
626
Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
627
Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
628
Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
629
§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
630
Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

658
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens659
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens660
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Amtsanwaltschaft.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrte Frau Gebert Saltani,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Staatsanwalt in die besondere
Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des „Beschützergaranten" mit den
jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden Garantenpflicht. (vgl. BGH 2 StR 670/96 -
Urteil vom 30. April 1997 (LG Kassel)).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
661
Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
662
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).
Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) Zur Ausübung
öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]).

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. §§33a, 356a StPO).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
663
664
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
665
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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509
Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
672
Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR Herr Gerster

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

524
Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
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durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
533
701
Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art. 13 ECHR

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

702
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens703
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens704
und der Meinung wird wiederhergestellt."
Sozialgericht.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.12.2017

Sehr geehrte Frau Meineke,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich
unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf
einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367 [401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333];
46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
705
Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
706
Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).
Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) Zur Ausübung
öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]).

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. § 78a SGG).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
707
708
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
709
ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 14 - unter Hinweis auf: BVerfG, NJW 2010, 505 Rn. 133 ff.;
Beschluss vom 13. November 2011 -VII ZB 7/11, nach juris).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht.

Leitsätze
zum Urteil des Ersten Senats vom 9. Februar 2010
- 1 BvL 1/09 -
- 1 BvL 3/09 -
- 1 BvL 4/09 –

Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1
GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem
Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und
für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben
unerlässlich sind. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle
existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren
realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger
Berechnungsverfahren zu bemessen. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des
menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für
einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen
Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.

Papier
Hohmann-Dennhardt Bryde
Gaier
Eichberger
Schluckebier
Kirchhof
Masing

Das Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht,
durch die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu
den Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Der Bürger hat einen
Anspruch auf eine möglichst wirksame gerichtliche Kontrolle in allen ihm von der Prozessordnung zur
Verfügung gestellten Instanzen (vgl. BVerfGE 40, 272 <275>; 113, 273 <310>), wobei es keinen
Unterschied macht, ob es sich um Eingriffe in geschützte Rechtspositionen oder die Versagung
gesetzlich eingeräumter Leistungsansprüche handelt (vgl. BVerfGE 31, 33 <39 f.>; 46, 166 <177 ff.>;
60, 253 <297 f.>; 79, 69 <74>; 116, 1 <11 f.> ).

Aus der Garantie effektiven Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die
angefochtenen Verwaltungsakte in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen.

Das schließt eine Bindung der rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen
und Wertungen seitens anderer Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im
Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275 <282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106
<123>; 103, 142 <156> ).

Die Freistellung der Rechtsanwendung von gerichtlicher Kontrolle bedarf stets eines hinreichend
gewichtigen, am Grundsatz eines wirksamen Rechtsschutzes ausgerichteten Sachgrundes. Die in
Art. 19 Abs. 4 GG garantierte Wirksamkeit gerichtlichen Rechtsschutzes darf der Gesetzgeber nicht

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
710
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Körperschaft das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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549
Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Aet. 13 ECHR

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

746
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens747
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens748
und der Meinung wird wiederhergestellt."
749
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
750
Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der
Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Das Subsidiaritätsprinzip legt
eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die
prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche
Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und
regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste
Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.

Eine anderweitige Auslegung des Artikel 23 Abs. 1 GG der den Wortlaut darstellt ist nicht
möglich, da der Wortlaut dem Geist des Gesetzes gleicht.

Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und
wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 1, 14 <52>; 98, 365 <385>; stRspr).
Aus ihm ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche
Grenzen für die Ausübung öffentlicher Gewalt, die vom bloßen Willkürverbot bis zu einer strengen
Bindung an Verhältnismäßigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfGE 88, 5 <12>; 88, 87 <96>; 101,
54 <101>; 107, 27 <45>). Der allgemeine Gleichheitssatz wendet sich nicht nur an den Gesetzgeber,
sondern bindet auch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung. Allerdings zieht Art. 3 Abs. 1
GG der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts - im Sinne eines
Willkürverbots - nur gewisse äußerste Grenzen (vgl. BVerfGE 42, 64 <73>; 62, 189 <192>). Nicht
jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts stellt daher auch einen Verstoß gegen den
allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich
mit der Rechtslage eingehend auseinandersetzt und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes
entbehrt (vgl. BVerfGE 87, 273 <278 f.>; 96, 189 <203>). Ein Richterspruch ist jedoch willkürlich
und verstößt damit gegen Art. 3 Abs. 1 GG, wenn er unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar ist
(vgl. BVerfGE 70, 93 <97>; 96, 189 <203>).

Kongnitive Defizite können in Dyskalkulie ausgelebt werden, zu kognitiven Dysfunktionen bis hin zu
Redundanz sowie zu sozialen Inkompetenzen führen. Solch ein Verhalten sowie wachsende kognitive
Dissonanz haben Europäische Länder des 20th Jahrhunderts geprägt bis hin zum Karfreitag 1998.

Die Grundrechte, insbesondere Art. 1 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 1 BvL
10/12 sollen gewährleisten, dass durch eine nach objektiven Kriterien bestimmte Instanz auf einer
hinreichenden gesicherten Tatsachengrundlage, und auf Grund einer unvoreingenommenen rechtlichen
Würdigung unter Einbeziehung der Realität, dass die Gesetzgebung willkürfrei sein muss.

Art. 28 Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946

(1) Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen
Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.
(3) Wer ohne Schuld arbeitslos ist, hat Anspruch auf den notwendigen Unterhalt für sich und seine
unterhaltsberechtigten Angehörigen. Ein Gesetz regelt die Arbeitslosenversicherung.

lex specialis derogat legi generali.

Das Sozialstaatsgebot des Art. 20 Abs. 1 GG erteilt dem Gesetzgeber den Auftrag, jedem ein
menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Dieses umfasst sowohl die physische Existenz des
Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, als auch
die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem
Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, denn der Mensch
als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
575
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
752
auf einen angemessenen Ablauf des Verfahrens zielt: Wer bei Gericht formell ankommt, soll auch
substantiell ankommen, also wirklich gehört werden. Wenn ein Gericht im Verfahren einen
Gehörsverstoß begeht, vereitelt es die Möglichkeit, eine Rechtsverletzung vor Gericht effektiv geltend
zu machen. Es erfordert der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft
gerade durch den, in vergleich Verzicht auf die Todesstrafe, die Unverletzlichkeit menschlichen
Lebens als obersten Wert bekräftigt. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche
Organisation einer verwiegerung des Gerichtlichesgehör, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein
schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen. Aus humanitären Gründen kann
keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
753
durch die Gewährung behördlicher Letztentscheidungsbefugnisse für ganze Rechtsgebiete oder
Sachbereiche aufgeben.

Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011)

Das Grundgesetz gebietet eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und
Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes. Gemäß Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 20 Abs. 1 und 3 GG darf Bedürftigen die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im
Vergleich zu Bemittelten nicht unverhältnismäßig erschwert werden (vgl. BVerfGE 9, 124 <130 f.>;
10, 264 <270 f.>; 22, 83 <86 f.>; 51, 295 <302>; 63, 380 <394 f.>; 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>;
stRspr).

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>).

Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv machen und
für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).

Das Rechtsstaatsgebot verbietet es dem Gericht, bei der Auslegung und Anwendung der
verfahrensrechtlichen Vorschriften den Zugang zu den in den Verfahrensordnungen eingeräumten
Instanzen von Voraussetzungen abhängig zu machen, die unerfüllbar oder unzumutbar sind oder den
Zugang in einer Weise erschweren, die aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigen ist (vgl.BVerfGE
63, 45 <70 f.>; 74, 228 <234>; 77, 275 <284>; 78, 88 <99>).

Strafe setzt aber Schuld voraus. Dieser Grundsatz ist im modernen Strafrecht so selbstverständlich,
daß der Bundesgerichtshof in seinem Plenarbeschluß zur Frage des Verbotsirrtums von ihm als von
einem "unantastbaren Grundsatz allen Strafens" spricht (BGHSt 2, 194 [202]). Dies gilt nicht nur
Tür die Kriminalstrafen, sondern auch für strafähnliche Sanktionen. Das Bundesverfassungsgericht hat
den Grundsatz ausdrücklich auch auf Ordnungswidrigkeiten angewandt (BVerfGE 9, 167 [169]).

Als öffentliche Gewalt im Verständnis des Art. 19 Abs. 4 GG werden auch die Gerichte eingeordnet,
wenn sie außerhalb ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit auf Grund eines ausdrücklich normierten
Richtervorbehalts tätig werden (vgl. BVerfGE 96, 27 [39 ff.]; 104, 220 [231 ff.]).

In diesen Fällen handeln die Gerichte zwar in voller richterlicher Unabhängigkeit, aber nicht in ihrer
typischen Funktion als Instanzen der unbeteiligten Streitentscheidung. Vielmehr nehmen sie auf
Antrag eigenständig einen Eingriff vor, der aber, auch soweit er funktional Ausübung vollziehender
Gewalt ist, im Interesse eines besonderen rechtsstaatlichen Schutzes nicht der Exekutive oder
jedenfalls nicht ihr allein überlassen wird (vgl. BVerfGE 103, 142 [151]).

Die Besonderheit gegenüber der spruchrichterlichen Tätigkeit wirkt sich in der Möglichkeit
spezifischer verfahrensrechtlicher Regeln für solche Entscheidungen aus, so häufig im Ausschluss
rechtlichen Gehörs. Umso wichtiger ist die Garantie einer anschließenden gerichtlichen Kontrolle der
Maßnahme unter Gewährung rechtlichen Gehörs. Dies garantiert Art. 19 Abs. 4 GG.

Nicht nur die individualrechtssichernde, sondern auch die über den Einzelfall hinausreichende
objektivrechtliche Bedeutung der Gehörsgarantie ist eine wesentliche Grundlage der
Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats und der Erwartung an die Bürger, sich zur Streitbeilegung auf das
Gerichtsverfahren einzulassen.

Art. 103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie
(vgl. BVerfGE 81, 123 [129]). Diese sichert den Zugang zum Verfahren, während Art. 103 Abs. 1 GG

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
577
Aus humanitären Gründen kann keine Person das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das
Leben eines Bürger zu verfügen. (Vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss vom 20. September 2016 (LG
Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher Machtapparate vgl. etwa BGH,
Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März 1996 - 5 StR 494/95, BGHSt
42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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(...)

(...)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
757
Es unterliegt keinem Zweifel und wird auch von der Rechtsbeschwerde nicht in Frage gestellt, dass die
Pfändungsvorschriften in § 850c ZPO diesem verfassungsrechtlichen Anspruch auf Sicherung des
Existenzminimums in angemessener Weise Rechnung tragen. Gleiches gilt im Ergebnis für die Fälle,
in denen die Vollstreckung wegen Unterhaltsforderungen (§ 850d ZPO) oder wegen einer Forderung
aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung (§ 850f ZPO) betrieben wird. Hierzu hat der
Senat darauf hingewiesen, dass einen Bürger für seinen notwendigen Unterhalt mindestens so viel
pfandfrei zu belassen ist, wie er zur Deckung seines notwendigen Lebensunterhalts nach Maßgabe der
Bestimmungen des 3. und 11. Kapitels des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch benötigt (BGH,
Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR 2011, 706 Rn. 9; Beschluss vom 12.
Dezember 2007 - VII ZB 38/07, NJW-RR 2008, 733 Rn. 13; Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR
114/03, BGHZ 162, 234 Rn. 26). Danach sind ihm jedenfalls die Regelsätze nach § 28 SGB XII zu
belassen (BGH, Beschluss vom 25. November 2010 - VII ZB 111/09, NJW-RR
2011, 706 Rn. 9)

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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§ 829 ZPO Pfändung einer Geldforderung

(1) Soll eine Geldforderung gepfändet werden, so hat das Gericht dem Drittschuldner zu verbieten, an
den Schuldner zu zahlen. Zugleich hat das Gericht an den Schuldner das Gebot zu erlassen, sich jeder
Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Die Pfändung mehrerer
Geldforderungen gegen verschiedene Drittschuldner soll auf Antrag des Gläubigers durch
einheitlichen Beschluss ausgesprochen werden, soweit dies für Zwecke der Vollstreckung geboten
erscheint und kein Grund zu der Annahme besteht, dass schutzwürdige Interessen der Drittschuldner
entgegenstehen.

Die Idee der Gerechtigkeit fordert, daß Tatbestand und Rechtsfolge in einem sachgerechten Verhältnis
zueinander stehen (BVerfGE 20, 323, 331); eine verhängte Strafe muß ein gerechtes Verhältnis zum
Maß der Schuld der Bürgers einhalten (BVerfGE 45, 187, 260). Dieser Grundsatz folgt aus den
allgemeinen Prinzipien des Grundgesetzes, insbesondere dem Rechtsstaatsprinzip (vgl. BVerfGE 6,
389, 439). Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld der Bürgers ist
demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG
(vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114]; Dürig in Maunz-
Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32; Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32; Wintrich, Zur
Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ, 1958, 526 [529]).

Der Grundsatz "nulla poena sine culpa" hat den Rang eines Verfassungsrechtssatzes. 2 BvR 506/63

Deuteronomium 1: 17

Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor
angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt
sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

Es ist eine anerkannte Wahrheit von Jurisprudenz, dass Gesetze von Menschen geschaffen werden
und zivilisierten Menschen in einer Tradition von mehr als sechs Jahrtausenden, stimmen diese
Gesetze zu für das Gemeinwohl. Denn es ist nur durch die Rechtsstaatlichkeit, dass Zivilisation sich
über das promiskuitive Elend der Barbarei hält.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch staatliche Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden darf.

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
761
Bundesgerichtshof.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrte Frau Limperg,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich
unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf
einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367 [401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333];
46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
762
Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege
zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen,
kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen
Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu.

Mein Beschwer richtet sich gegen die grundsätzliche Frage, ob mein wirtschaftliches Leben, Familie
und biologisches Leben durch behördlichen Beschluss ohne richterliche Anhörung beendet werden
darf.

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
763
Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet nicht nur das formelle Recht und die theoretische Möglichkeit, die
Gerichte anzurufen, sondern gibt dem Rechtsschutzsuchenden Anspruch auf eine tatsächlich wirksame
gerichtliche Kontrolle (vgl. BVerfGE 35, 382 <401 f.>; 37, 150 <153>; 101, 397 <407>; stRspr).

Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen
Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Danach sind öffentliche Ämter nach Maßgabe
des Bestenauslesegrundsatzes zu besetzen. Die Geltung dieses Grundsatzes wird nach Art. 33 Abs. 2
GG unbeschränkt und vorbehaltlos gewährleistet. Die Vorschrift dient zum einen dem öffentlichen
Interesse der bestmöglichen Besetzung des öffentlichen Dienstes. Es ist ersichlicht dass die
Auswahlverfahren an die Bedurnisse des Art 1 Abs. 1, 3 , 20 Abs. 3 GG angepasst werden muss.
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen haben ihre völlig soziale Inkompetenz beweisen
auch wenn §§ 60-65 BBG was anderes vorschreibt

Der Anspruch auf Gewährung wirkungsvollen Rechtsschutzes verbietet es den Gerichten, den Parteien
den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus
Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfGE 41, 23 <25 f.>; 69,
381 <385>). Das Gericht darf ein von der Verfahrensordnung eröffnetes Rechtsmittel nicht ineffektiv
machen und für den Beschwerdeführer "leer laufen" lassen (vgl. BVerfGE 78, 88 <99>; 96, 27 <39>).
Nehmen Gerichte eine gesetzlich nicht vorgesehene Bindung an behördliche Entscheidungen an,
verstößt dies gegen Art. 19 Abs. 4 GG. (vgl. - 1 BvR 857/07 vom 31.05.2011) Zur Ausübung
öffentlicher Gewalt gehören ebenfalls Anordnungen der Staatsanwaltschaft als
Strafverfolgungsbehörde (vgl. BVerfGE 103, 142 [156]).

Anlage über das EGVP

Sie werden aufgefordert Tätig zu werden (vgl. §§ 33a, 356a StPO, §321a ZPO, § 152a VwGO, § 178a
SGG, § 78a ArbGG, § 44 FamFG, § 133a FGO, Art. 103 Abs. 1 GG i.v.m. § 1, 16, 17 Abs. 2 GVG).

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
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Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in einem funktionalen
Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl.
BVerfGE 81, 123 <129>).

Der Einzelne soll nicht bloßes Objekt des Verfahrens sein, sondern er soll vor einer Entscheidung, die
seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu
können (vgl. BVerfGE 84, 188 <190>; 86, 133 <144 ff.>).

Die Rechtsprechung und die herrschende Meinung im Schrifttum haben des Art. 19 Abs. 4 GG im
Anschluss an die historische Stoßrichtung der Rechtsschutzgewährung stets in der einengenden Weise
der beschränkung auf die vollziehende Gewalt ausgelegt. Dem hat das Bundesverfassungsgericht
gefolgt und hat mal betont, die Bedeutung der Gewährleistung bestehe vornehmlich darin, die
"Selbstherrlichkeit" der vollziehenden Gewalt im Verhältnis zum Bürger zu beseitigen (vgl. BVerfGE
10, 264 [267]; 35, 263 [274]).

Durch Art. 19 Abs. 4 GG in dieser Auslegung wird gesichert, dass gegenüber Akten der Exekutive
stets ein unabhängiges Gericht zur Prüfung einer geltend gemachten Rechtsverletzung einzuschalten
ist. Sehen die Prozessordnungen allerdings eine weitere gerichtliche Instanz vor, so sichert Art. 19
Abs. 4 GG die Effektivität des Rechtsschutzes auch insoweit (vgl. BVerfGE 96, 27 [39]; st.Rspr.).

Art. 14 Abs. 1 GG schützt zwar ausnahmsweise dann gegen die Auferlegung von
Geldleistungspflichten, wenn diese den Betroffenen übermäßig belasten und seine
Vermögensverhältnisse so grundlegend beeinträchtigen, dass ihnen eine erdrosselnde Wirkung
zukommt (vgl. BVerfGE 78, 232 <243>; 95, 267 <300>).

Nullus liber homo capiatur, vel imprisonetur, aut disseisiatur, aut utlagetur, aut exuletur, aut aliquo modo destruatur,
nec super eum ibimus, nec super eum mittemus, nisi per legale judicium parium suorum vel per legem terre.

Nulli vendemus, nulli negabimus, aut differemus rectum aut justiciam.

Nullum scutagium vel auxilium ponatur in regno nostro, nisi per commune consilium regni nostril

Der Staat sowie seine Organe haben ersichtlich versagt.

Gemäß § 495a ZPO wird eine mündliche Verhandlung gefordert. Auf Antrag muss mündlich
verhandelt werden.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Levitikus 25:10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande
für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu
seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
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Derek Barrett
Im Waldfeld 1
60433 frankfurt am main

Derek Barrett, Im Waldfeld 1, 60433 frankfurt am main

Bundesverfassungsgericht
Herr
Voßkuhle
Bundesverfassungsgericht
Schlossbezirk 3
76131 Karlsruhe
18.07.2017

Art 13 ECHR

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus
dem sich die unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit,
Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“
(vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2 BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR
182/09).
Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen
Abszess, welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig
abscheulichen Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der
Hypatia jemals in Betracht gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils
zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der Obszönitäten zumindest aber die äußerste
Beleidigung des menschlichen Gewissens.

790
Bundesverfassungsgericht
Hessen den 20.07.1944

Betr: Anhörung , Artt 2 Abs. 1 GG, Art 14 Abs 1 GG


i.v.m. § 90 Abs. 2 s. 1 BverfGG Erschöpfter Gerichtsweg.

Sehr geehrter Herr Voßkuhle,

dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen. Das
Grundrecht des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG garantiert jedem den Rechtsweg, der geltend macht, durch
die öffentliche Gewalt in eigenen Rechten verletzt zu sein. Damit wird sowohl der Zugang zu den
Gerichten als auch die Wirksamkeit des Rechtsschutzes gewährleistet. Aus der Garantie effektiven
Rechtsschutzes folgt grundsätzlich die Pflicht der Gerichte, die angefochtenen Verwaltungsakte in
rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht vollständig nachzuprüfen. Das schließt eine Bindung der
rechtsprechenden Gewalt an tatsächliche oder rechtliche Feststellungen und Wertungen seitens anderer
Gewalten hinsichtlich dessen, was im Einzelfall rechtens ist, im Grundsatz aus (vgl. BVerfGE 15, 275
<282>; 61, 82 <110 f.>; 84, 34 <49>; 84, 59 <77>; 101, 106 <123>; 103, 142 <156> ).

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Das Grundgesetz sichert
rechtliches Gehör im gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1
GG. Rechtliches Gehör ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein
objektivrechtliches Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des
Grundgesetzes schlechthin konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung
ist auch in dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen
Menschenrechtskonvention sowie in Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt.

Aus humanitären Gründen kann keiner Behörde, Körperschaft oder Person das Recht zustehen, durch
solche Verwiegerungen über das Leben eines Bürgers zu verfügen (vgl. BGH 3 StR 49/16 - Beschluss
vom 20. September 2016 (LG Lüneburg) sowie zur mittelbaren Täterschaft im Rahmen staatlicher
Machtapparate vgl. etwa BGH, Urteile vom 26. Juli 1994 - 5 StR 98/94, BGHSt 40, 218; vom 4. März
1996 - 5 StR 494/95, BGHSt 42, 65; vom 8. November 1999 - 5 StR 632/98, BGHSt 45, 270)

„SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben.“ (vgl. - 2 BvE 2/08, 2 BvE 5/08, 2
BvR 1010/08, 2 BvR 1022/08 , 2 BvR 1259/08 , 2 BvR 182/09).

Bisher angerufene behördliche Erfüllungsgehilfen koagulieren zu einem gemeinen eitrigen Abszess,


welcher gärt und einen vulgär riechenden Eiter absondert, der sogar die völlig abscheulichen
Despotismen und Verderbtheiten, die der Mensch seit der Geißelung der Hypatia jemals in Betracht
gezogen hat ubertrifft. Eine Tat vollbracht durch Cyrils zivilisierten Günstlinge. Der Inbegriff der
Obszönitäten zumindest aber die äußerste Beleidigung des menschlichen Gewissens.

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerfG. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Ich erhebe Verfassungsbeschwerde

gemäß § 90 Abs. 2 s. 1 i.v.m. § 90 Abs. 2 s.2 BverfGG

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens791
und der Meinung wird wiederhergestellt."
und legen hilfsweise für alle Rechtsverletzungen,
die im Rahmen der Anhörungsrüge nicht behoben werden,

das Rechtsmittel der Gegenvorstellung ein.

Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die angerufenen Amtsträger tätig werden, insbesondere die oder
diejenigen, die sich nicht zuständig fühlen:

Herr Steinmeier, Art. 56 GG


Frau Merkel, Art. 65 GG,
Frau Nahles. Art . 65 GG
Frau Kühne Hörmann, Art. 102 HessVerfG.
Frau Limperg, Art 19.Abs, 4 GG
Frau Meineke, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Frau Geber Santani, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Bouffier, Art . 102 HessVerfG.
Herr Schäuble, Art. 65 GG
Herr Maas, Art. 65 GG
Herr Aweh, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Gester, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr de Felice, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Posek, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Wolf, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schreiber, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Fünfsinn, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.
Herr Schönstädt, Art 19 Abs. 4 GG, Art. 20, 22 Abs. 2, 126 HessVerfG.

umhlaíocht don dlí

O´Barróid

Auszug aus der Haftungsanspruchsklage vom 02.10.2014:


(..)
Zu diesem Zeitpunkt betätigte er den Druckknopf seines Kugelschreibers häufig. Herr Mohr(?)
behauptete, Hauptpolizeikommisar zu sein.

Sofort sagte ich, „Ich berufe mich auf Art. 103 GG, ich habe Anspruch auf gerichtliches Gehör.“
Der Druckknopf seines Kugelschreibers wurde mit einem erhöhten Tempo betätigt. Der PHK, der
mittlerweile in der Zelle stand, sagte „Sie sind arrogant.“
Ich erwiderte mit leicht schwebenden Armen, „Oooh die Querulanten, ja ja.“
Der PHK ist rückwarts aus der Zelle gegangen und hat mit einer verkniffenen Mimik und leicht
erhöhter Stimme gesagt,
„ Ich sperre Sie ein.“

Die Tür ist dann mit seiner gesamten Kraft zugedrückt worden, der Knall war geringfügig lauter, als
bei der ersten unbegründeten Einsperrung.

Ich merkte mir dieses Ereignis mit der Phrase, `Fuck you but not article two.`

"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der vollkommenen Majestät des Rechts. Die zerbrochene
Freiheit des Geistes, des Gewissens, des Glaubens792
und der Meinung wird wiederhergestellt."
HessJM.
Hessen den 12.07.2017

Betr: Anhörung , Anruf vom 04.07.2017

Sehr geehrte Frau Kühne Hörmann,

Die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschalnd spiegelt die bereits in Kraft getreteneVcrfassung
des soveräne Land Hessen vom 10.12.1946, sowie das Lex Superior der AEMR vom 10.12.1948
wieder. Nochmals betont, bekräftigt und garantiert durch die Bundesrepublik Deutschland durch ihren
Beitritt zu den United Nations am 06.06.1973, durch das Inkraftreten des International Pakts
überwirtschaftliche soziale und kulturelle Rechte am 09.03.1976. Nochmals betont, bekräftigt und
garantiert durch die Abänderung des Art 23 GG am 21.12.1992 und letztendlich des Beitritts zur EU
durch das Inklraftreten des Lissabon Vertrages.

Die unverbrüchlich normierte Wirkweise des Grundgesetzes als ranghöchste Rechtsnorm der
Bundesrepublik Deutschland auch und gerade gemäß Art. 1 Abs. 1, 2 und 3 GG i.v.m. Art. 20
Abs. 3 GG und Art. 97 Abs. 1 GG zwingt insbesondere auch Sie in Ihrer Kapazität als Richter in die
besondere Garantenstellung des „Überwachungsgaranten" ebenso wie in die des
„Beschützergaranten" mit den jeweils dieser Garantenstellung besonders innewohnenden
Garantenpflicht. Das Verfahrensgrundrecht des Art. 19 Abs. 4 GG wird ergänzt durch den sich
unmittelbar aus dem materiellen Grundrecht des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG ergebenden Anspruch auf
einen effektiven Rechtsschutz (BVerfGE 24, 367 [401]; 35, 348 [361]; 37, 132 [148]; 45, 297 [333];
46, 325 [334]).

Dem dem Grundgesetz als objektive Werteordnung des Rechts zu Grunde liegenden, im Prinzip der
Sozialpflichtigkeit eines jeden Verhaltens verankerten Grundgedanken entspricht es, dass der Einzelne
verpflichtet ist, (Vgl. Art 29 AEMR vom 10.12.1948, Art 26,27,146,147 HessVerf. 11.12.1946) die
Allgemeinheit durch die Bindung an dem Rechtsgemeinschaft, Verantwortung zu tragen.

Gemäß Art. 1 Abs. 3 GG binden die Grundrechte Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Sie gelten nicht nur für bestimmte Bereiche,
Funktionen oder Handlungsformen staatlicher Aufgabenwahrnehmung, sondern binden die staatliche
Gewalt umfassend und insgesamt. Der Begriff der staatlichen Gewalt ist dabei weit zu verstehen und
erstreckt sich nicht nur auf imperative Maßnahmen. Entscheidungen, Äußerungen und
Handlungen, die - auf den jeweiligen staatlichen Entscheidungsebenen - den Anspruch erheben
können, autorisiert im Namen aller Bürger getroffen zu werden, sind von der Grundrechtsbindung
erfasst. Grundrechtsgebundene staatliche Gewalt im Sinne des Art. 1 Abs. 3 GG ist danach jedes
Handeln staatlicher Organe oder Organisationen, weil es in Wahrnehmung ihres dem Gemeinwohl
verpflichteten Auftrags erfolgt. Diese Bindung steht nicht unter einem Nützlichkeits- oder
Funktionsvorbehalt. Sobald der Staat eine Aufgabe an sich zieht, ist er bei deren Wahrnehmung auch
an die Grundrechte gebunden, unabhängig davon, in welcher Rechtsform er handelt.

Die Vorgängervorschriften des § 182 der Paulskirchen-Verfassung und des Art. 107 der Weimarer
Reichsverfassung sah der Herrenchiemseer Entwurf zum Grundgesetz in Art. 138 zunächst vor,
dass gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen könne, "wersich durch eine Anordnung oder durch die
Untätigkeit einer Verwaltungsbehörde in seinen Rechten verletzt oder mit einer ihm nicht obliegenden
Pflicht beschwert glaubt". Dieser Entwurf verfolgte das Ziel, nicht der Exekutive allein die Kontrolle
der Verwaltung zu überlassen. Vielmehr sollte gesichert werden, dass es gerichtlichen Rechtsschutz
gegen die Verwaltung gibt. In den Beratungen zum Grundgesetz wurde diese Einengung allerdings
kritisiert. So wurde die Forderung formuliert, wirklich oder vermeintlich rechtswidrige Eingriffe des
Staates in die Rechts- und Freiheitssphäre müssten umfassend einer gerichtlichen Prüfung zugeführt
werden (vgl. die Nachweise bei Voßkuhle, a.a.O., S. 151 ff.; siehe ferner JöR N.F., Bd. 1, 1951, S.
183 ff.).

Art 67 HessVerfG.
Die Regeln des Völkerrechts sind bindende Bestandteile des Landesrechts, ohne daß es ihrer ausdrücklichen Umformulierung
in Landesrecht bedarf. Kein Gesetz ist gültig, das mit solchen Regeln oder mit einem Staatsvertrag in Widerspruch steht.
793
Art. 1a EU, i.v.m Artt. 1 Abs. 1, 3, 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 1, 23 Abs. 1, 28 Abs. 3, 101 Abs. 1,
103 Abs.1 GG sehen weder eine Qualifzierung noch eine Beschneidung eines Grundrechts vor, auch
nicht für Menschen, die Werteordnung des Bundesrepublik Deutschland verkennen.

Das Bundesverfassungsgericht hat den aus dem Rechtsstaatsprinzip in Verbindung mit den
Grundrechten folgenden allgemeinen Justizgewährungsanspruch zunächst als Grundlage des
Rechtsschutzes in zivilrechtlichen Streitigkeiten anerkannt, für die Art. 19 Abs. 4 GG nicht anwendbar
ist (vgl. BVerfGE 88, 118 [123]; 93, 99 [107]; 97, 169 [185]). Auf diesem Wege wird gesichert, dass
ein Gericht verbindlich über das Bestehen von Rechten und Pflichten in einer zivilrechtlichen
Angelegenheit entscheidet. Der Justizgewährungsanspruch ermöglicht Rechtsschutz aber auch in
weiteren Fällen, in denen dies rechtsstaatlich geboten ist
Die Verfahrensgrundrechte, insbesondere die des Art. 101 Abs. 1 und des Art. 103 Abs. 1 GG, sichern
in Form eines grundrechtsgleichen Rechts die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards.

In einem Rechtsstaat gehört zu einer grundrechtlichen Garantie die Möglichkeit einer zumindest
einmaligen gerichtlichen Kontrolle ihrer Einhaltung. Das Grundgesetz sichert rechtliches Gehör im
gerichtlichen Verfahren durch das Verfahrensgrundrecht des Art. 103 Abs. 1 GG. Rechtliches Gehör
ist nicht nur ein "prozessuales Urrecht" des Menschen, sondern auch ein objektivrechtliches
Verfahrensprinzip, das für ein rechtsstaatliches Verfahren im Sinne des Grundgesetzes schlechthin
konstitutiv ist (vgl. BVerfGE 55, 1 [6]). Seine rechtsstaatliche Bedeutung ist auch in dem Anspruch
auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie in
Art. 47 Abs. 2 der Europäischen Grundrechte-Charta anerkannt. Der Einzelne soll nicht nur Objekt der
richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die seine Rechte betrifft, zu Wort
kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis nehmen zu können (vgl.
BVerfGE 9, 89 [95]).

Rechtliches Gehör sichert den Parteien ein Recht auf Information, Äußerung und Berücksichtigung
mit der Folge, dass sie ihr Verhalten im Prozess eigenbestimmt und situationsspezifisch gestalten
können. Insbesondere sichert es, dass sie mit Ausführungen und Anträgen gehört werden.

Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein
Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125,
175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die
physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit