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G R U N D K U R S M U S I K

KEYBOARD-KURS
G R U N D K U R S M U S I K

KEYBOARD-KURS

Herausgeber: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage


Salt Lake City, Utah, USA
© 1993 Intellectual Reserve, Inc.
Alle Rechte vorbehalten.
Printed in Germany.
Genehmigung: 10/05, Übersetzung 10/05.
Das Original trägt den Titel: Keyboard Course.
INHALT
Vorwort zum Grundkurs Musik.....................1 Übungen zu den Noten und Notenschritte und Doppelschritte ..................50
Der Keyboard-Kurs ...........................................2 zum Fingersatz ..........................................26 Übungen mit Notenschritten
Sinn und Zweck des Keyboard-Kurses...........2 „Herr, in Demut flehn wir“ ........................28 und Doppelschritten ..................................51
Kursmaterial ...................................................2 „Jesus, wenn ich nur denk an dich“ ..........29 Wiederholung: Noten auf den Notenlinien
„Jesus, einstens schlicht geborn“ ..............30 und in den Zwischenräumen,
An den Teilnehmer............................................3
Notenschritte und Doppelschritte................52
Ein Wort der Ermutigung.................................4 „O bleibe, Herr“..........................................31
Tägliche Fingerübungen.................................54
Übungen für das Auffinden der
ABSCHNITT 1....................................................5 Übungslieder.................................................56
weißen Tasten ..............................................32
Die Vorbereitung auf das Spielen.....................6 Das mittlere C...............................................32 „Wie gütig sein Gebot“...............................56
Neun Punkte, die Sie beachten müssen...........6 Übungen mit C und F ..................................34 „Jesus, wenn ich nur denk an dich“ ..........57
Der Fingersatz...................................................8 Übungen mit A und H..................................35 „Jesus, einstens schlicht geborn“ ..............58
„Es liegt ein Hügel in der Fern“...................9 Übungen mit D und E ..................................36 „In Lieb und Gnad vom
Himmelsthron“ .......................................60
Takt und Rhythmus.........................................10 Übungen mit dem G.....................................37
Die Taktschläge zählen ...................................12 Übungen mit allen weißen Tasten ...............38 Vorzeichen........................................................62
Die Taktangabe................................................13 „Wie gütig sein Gebot“...............................39 Das Kreuz .....................................................63
Taktangabe und Tempo ..................................14 „In Lieb und Gnad vom Himmelsthron“...40 Das B.............................................................63
Der erste Taktschlag........................................15 Das Auflösungszeichen ................................63
ABSCHNITT 2..................................................41
Übungen mit dem Kreuz ................................64
Noten und Notenwerte ....................................16 Die Notenzeile..................................................42
Tägliche Fingerübungen
Die Taktsprache...............................................16 Die Zuordnung der Noten in der Notenzeile mit einem Kreuz ........................................65
Übungen mit der Taktsprache......................17 zu den weißen Tasten auf der Klaviatur ......43
Übungslied....................................................66
Unterschiedliche Notenwerte miteinander Die sieben Leitnoten auf den Notenlinien......44
„Preist Gott, von dem all Segen fließt“......66
kombinieren .................................................18 Übungen mit den sieben Leitnoten
Übungen mit dem B .......................................68
Den Rhythmus eines Kirchenliedes an den auf den Notenlinien ...................................45
Notenwerten erkennen.................................19 Tägliche Fingerübungen mit einem B .........69
Weitere Noten auf den Notenlinien ................46
„Herr, in Demut flehn wir“ ........................19 Übungslied....................................................70
Übungen mit allen Noten
„O bleibe, Herr“..........................................20 auf den Notenlinien ...................................47 „Wie gütig sein Gebot“...............................70
„Süß ist dein Werk“....................................21 Die Noten in den Zwischenräumen................48 Angabe der Tonart ...........................................72
Die Klaviatur ....................................................22 Übungen mit den Noten Tägliche Fingerübungen ..............................73
in den Zwischenräumen ............................49
Der Fingersatz.................................................24

III
ABSCHNITT 3 Sechzehntelnoten .........................................100 Allgemeine Richtlinien ...............................123
Das beidhändige Spiel.....................................76 Übungen mit Sechzehntelnoten ................101 An die Lehrkraft: Wie fange ich an? ...........123
Tägliche Fingerübungen ..............................76 Übungslieder...............................................102 Im Unterricht..............................................123
Übungslieder.................................................78 „Wir danken, o Gott, für den Wirksame Lehrmethoden...........................124
Propheten“.............................................102 Der Keyboard-Kurs –
„Hoch auf des Berges Höhn“.....................78
„O wie lieblich war der Morgen“ ..............104 Anregungen für den Unterricht ...............126
„Wenn Brot und Wasser nehmen wir“ .......79
„Kommt, Heilge, kommt!“ ......................106 Grundkurs Musik – Unterrichtsablauf .......128
„Wie groß die Weisheit und die Lieb“ ........80
„Herr, unser Erlöser“ ...............................108 Spezielle Fertigkeiten für Orgel
„Wenn ich lese in den Schriften“ ...............81
Triolen...........................................................109 oder Keyboard..............................................129
Weitere Notenwerte .........................................82
Übungslied..................................................109 Akkordspielweise...........................................129
Achtelnoten.....................................................82
Weitere Taktangaben .....................................110 Die Akkordsymbole.....................................130
Übungen mit Achtelnoten............................83
Der 68 -Takt.....................................................110 Die Grifftabelle............................................131
Übungslieder.................................................84
Der 6 -Takt.....................................................111 „Herr, unser Erlöser“ ...............................132
„Gott und Vater, hör uns flehn“ .................84 4
Übungslieder...............................................111 Der Fingersatz...............................................133
„Herr, wir flehn um deinen Segen“ ...........85
Das Spiel auf der Orgel oder dem
Das Haltepedal..............................................86 ABSCHNITT 4................................................113
Keyboard.....................................................134
„Gott und Vater, hör uns flehn“ .................87 Dreistimmige Kirchenlieder .........................114 Das Orgelspiel .............................................134
Punktierte Noten ............................................88 Tägliche Fingerübungen ............................114 Das Pedalspiel auf der Orgel .......................136
Übungslieder.................................................89 Vierstimmige Kirchenlieder .........................115 „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ ..........137
„Ich weiß, mein Vater lebt“........................89 Lieder aus dem Gesangbuch spielen ............115 Die Registrierung der Orgel ..........................140
„Ich brauch dich allezeit“ ..........................90 Zum Gebrauch des Gesangbuchs .................116 Glossar der Musikbegriffe.............................142
„In Demut“.................................................91 Tägliche Fingerübungen ............................117
Urkunde ..........................................................155
Pausenzeichen..............................................92
ABSCHNITT 5................................................121
Übungslieder.................................................93 Stichwortverzeichnis.....................................157
Anleitung für Lehrkräfte ...............................122
„Gottes Gebote will ich befolgen“..............93 Auf einen Blick ..............Innenseite des hinteren
Wie der Grundkurs Musik Deckblattes
„Wie groß bist du!“.....................................94
organisiert wird ........................................122
„Ich bin ein Kind von Gott“.......................96
„Tu, was ist recht!“.....................................98

IV
VORWORT ZUM GRUNDKURS MUSIK
Musik hat in der Gottesverehrung der Mit- umzugehen und die meisten der darin enthal- Begleit-CD für den Keyboard-Kurs
glieder der Kirche schon immer eine wichtige tenen Lieder zu dirigieren. Im Keyboard-Kurs Kirchenlieder leicht gemacht (31249 150;
Rolle gespielt. Sie inspiriert und stärkt, ver- lernen Sie das Notenlesen und wie man einige auch einzeln erhältlich)
schönt und vereint. Durch Musik können reli- einfache Lieder auf einem Tasteninstrument
giöse Empfindungen auf einzigartige Weise spielt. Pappklaviatur
ausgedrückt werden. Der Grundkurs Musik kann im Zweig, in Notenkärtchen
Es gibt viele Mitglieder, die gern lernen der Gemeinde, im Pfahl oder in der Familie Tragetasche
möchten, wie man Noten liest, den Gesang verwendet werden und ist für interessierte Elektronisches Keyboard (80509; Tastatur
leitet oder ein Tasteninstrument spielt. Der Mitglieder und Nichtmitglieder gleicher- über vier Oktaven in Standardgröße; eignet
Grundkurs Musik soll Ihnen dabei helfen, sich maßen gedacht. Die Teilnahme ist immer un- sich für alle Lieder der Kirche)
diese Fertigkeiten anzueignen. Dadurch berei- entgeltlich; außer dem Arbeitsmaterial dürfen
Wenden Sie sich an den Versand der
chern Sie Ihr Leben und können zudem auch keinerlei Kosten in Rechnung gestellt werden.
Kirche, um das Material zu bestellen:
in neuen Bereichen dienen. Als Hilfsmittel für den Dirigier- und den Key-
board-Kurs gibt es: Telefon: 240-3800 (Salt Lake City)
Der Grundkurs Musik besteht aus zwei
Teilen: aus dem Dirigierkurs und dem Key- Für den Dirigierkurs: (800) 537-5971 (USA und Kanada)
board-Kurs. Weder für den einen noch für den Anleitung Dirigierkurs (001) 801-240-1126 (außerhalb
anderen Kurs brauchen Sie musikalische Vor- Nordamerikas)
kenntnisse. Beim Durcharbeiten des Kurses Begleit-CD für den Dirigierkurs
Postanschrift: Distribution Services
erlernen Sie die notwendigen Fertigkeiten (Der Film „How to Conduct a Hymn“ auf
ganz systematisch Schritt für Schritt. dem Video Music Training [53042] passt 1999 West 1700 South
Es empfiehlt sich, mit dem Dirigierkurs ebenfalls zum Dirigierkurs, gehört jedoch Salt Lake City, UT, 84104-4233, USA
zu beginnen. Hier lernen Sie Grundlegendes nicht dazu.)
Internet: www.ldscatalog.com
über Rhythmus und Notenlesen. Außerdem Für den Keyboard-Kurs:
lernen Sie, mit dem Gesangbuch der Kirche Anleitung Keyboard-Kurs

1
Der Keyboard-Kurs

SINN UND ZWECK DES KURSMATERIAL


KEYBOARD-KURSES Zum Keyboard-Kurs gehören einige Hilfsmit-
tel, die Ihnen helfen sollen, die Lieder der Kirche
Der Keyboard-Kurs soll Ihnen helfen, die Lie- spielen zu lernen:
der der Kirche auf dem Klavier, der Orgel oder ei-
Auf der Begleit-CD zu dieser Anleitung finden
nem Keyboard begleiten zu können. Ein Ziel des
Sie Übungsbeispiele. In der Anleitung gibt die
Kurses besteht darin, dass Sie die Lieder der Kir-
Zahl in dem Kästchen jeweils das entsprechende
che so spielen lernen, wie sie in der Anleitung
Übungsbeispiel auf der CD an. Hören Sie sich
Kirchenlieder leicht gemacht gesetzt sind. Wenn
jedes Übungsbeispiel gut an, und lesen Sie die
Sie dieses Ziel erreicht haben, können Sie in Ih-
Noten in der Anleitung mit. Versuchen Sie dann,
rer Gemeinde oder Ihrem Zweig den Gemeinde-
es nachzuspielen. Sie können es auch versu-
gesang begleiten.
chen, während die CD abgespielt wird. Falls das
Ein zweites Ziel des Keyboard-Kurses besteht Übungsbeispiel auf der CD für Sie zu schnell ist,
darin, zu lernen, andere zu unterrichten. Wenn üben Sie zuerst langsam und ohne CD und mit
Sie den Kurs abgeschlossen haben, können Sie der Zeit immer schneller, bis Sie das Übungsbei-
andere über dessen Inhalte unterrichten. In dem spiel gleichzeitig mit der CD spielen können.
Abschnitt „Anleitung für Lehrkräfte“ finden Sie
Das Buch Kirchenlieder leicht gemacht ent-
Anregungen für den Unterricht. Vielleicht sind
hält 60 Lieder der Kirche in leicht spielbarer Fas-
Sie anfangs von ihren neu erworbenen Fähigkei-
sung. Sie eignen sich als Gesangsbegleitung in
ten am Keyboard noch nicht überzeugt; für die
der Familie und in der Kirche.
Kirche ist es jedoch eine Bereicherung, wenn Sie
anderen helfen, das Keyboardspiel zu erlernen. Die Pappklaviatur kann beim Lernen und
Wenn Sie andere unterrichten, lernen Sie selbst Üben nützlich sein, falls Sie kein Tasteninstru-
dazu, und Sie werden selbstsicherer. ment haben. Üben Sie täglich oder so oft wie
möglich an der Klaviatur. Wann immer Sie die
Sie brauchen für diesen Kurs keinerlei musi-
Möglichkeit haben, üben Sie an einem richtigen
kalische Vorkenntnisse. Allerdings empfiehlt es
Tasteninstrument.
sich, zuerst am Dirigierkurs teilzunehmen.
Mithilfe der Notenkärtchen können Sie die
Noten lernen. Sie müssen die Noten auf den ers-
ten Blick erkennen und der entsprechenden
Taste auf der Klaviatur zuordnen können.

2
An den Teilnehmer
Hier nun einige Anregungen, wie Sie den 4. Nutzen Sie das Kursmaterial. Sowohl die
Kurs erfolgreich abschließen können: CD als auch die Pappklaviatur, die Noten-
1. Gehen Sie systematisch vor. Der Kurs ist kärtchen, das Buch Kirchenlieder leicht
so gestaltet, dass die Lerninhalte aufeinan- gemacht und die Übersicht „Auf einen
der aufbauen. Machen Sie auch bei dem Blick“ auf der Innenseite des hinteren
mit, was Sie eventuell schon können, und Deckblatts sind wichtige Hilfsmittel für
führen Sie die angegebenen Übungs- diesen Kurs.
schritte durch. 5. Verwenden Sie das offizielle Gesangbuch
2. Bemühen Sie sich, erst dann etwas Neues der Kirche. Lernen Sie, damit umzugehen,
zu lernen, wenn Sie das bisher Gelernte und verwenden Sie es im Kurs. In der
verstehen und beherrschen. Üben Sie so Anleitung werden Sie manchmal angewie-
lange, bis Sie sich sicher fühlen. Falls sen, im Gesangbuch nachzuschlagen.
Ihnen etwas gar nicht gelingen will, versu- 6. Schlagen Sie die in der Anleitung fettge-
chen Sie es so gut Sie können, und ma- druckten Begriffe im Glossar der Musikbe-
chen Sie dann weiter. Es ist besser, den griffe (Seite 142ff.) nach. Jeder Begriff im
Kurs abzuschließen, als mittendrin auf- Glossar wird bei seiner ersten Erwähnung
zuhören, bloß weil Ihnen das eine oder an- in der Anleitung durch Fettdruck hervorge-
dere schwerfällt. Mit Geduld und Übung hoben.
werden Sie schließlich alle Fertigkeiten be- 7. Wenden Sie an, was Sie gerade lernen.
herrschen. Der Herr wird Sie segnen, wenn Sie mit-
3. Halten Sie sich genau an die Übungsan- hilfe Ihrer Talente ihn verehren und ande-
weisungen. Auf diese Weise lernen Sie ren Menschen dienen.
schneller.

3
Ein Wort der Ermutigung
Ein Tasteninstrument zu lernen kann mitun- Einige Lieder der Kirche sind leichter, an-
ter schwer und entmutigend sein. Vielleicht dau- dere sind schwieriger. Wenn Sie auch nur die
ert es Monate oder sogar Jahre, bis Sie es gut leichteste Fassung in der Kirche und in der
können. Es erfordert Zeit und Übung. Geben Sie Familie spielen können, ist damit durchaus
also nicht auf, und haben Sie Geduld mit sich schon etwas anzufangen.
selbst. In diesem Kurs lernen Sie alles Schritt für Bevor Sie mit dem Keyboard-Kurs beginnen,
Schritt. Nehmen Sie sich die Zeit, jeden Schritt stellen Sie sich vor, Sie hätten ihn bereits abge-
gut zu lernen, bevor Sie weitermachen. Verlan- schlossen. Stellen Sie sich vor, Sie wären schon
gen Sie nicht gleich zu viel von sich. ein erfolgreicher Klavier- oder Orgelspieler und
Setzen Sie sich Ziele, und strengen Sie sich hätten alle notwendigen Begriffe und Fertigkei-
an, diese auch zu erreichen. Üben und lernen Sie ten bereits erlernt. Stellen Sie sich vor, Sie wür-
auch nach Abschluss dieses Kurses weiter. Üben den den Gesang der Gemeinde am Klavier oder
Sie die Lieder im Buch Kirchenlieder leicht ge- an der Orgel begleiten. Sie könnten selbstsicher
macht, bis Sie beinahe alle daraus spielen kön- spielen und würden sich wohlfühlen. Stellen Sie
nen, und nehmen Sie sich dann den Band sich vor, Sie spielten tadellos, und die Gemeinde
Hymns: Simplified Accompaniments und das könnte gut dazu singen. Die Gemeinde verspürte
offizielle Gesangbuch vor. Beten Sie aufrichtig, dabei den Geist des Liedes, und der Raum wäre
dann wird der Herr Ihr Talent erweitern und von einem Gefühl der Gottesverehrung erfüllt.
Ihnen helfen, besser zu lernen. Sie werden ge- Dieses Bild aus Ihrer Vorstellung kann wahr
segnet werden, wenn Sie Ihr Talent nutzen, um werden, wenn Sie daran arbeiten und dafür be-
anderen zu dienen und den Herrn zu verehren, ten, es zu erreichen. Sie werden Freude daran
denn der Herr hat verheißen: haben, Ihr neues Talent in der Kirche und zu
„Denn meine Seele erfreut sich am Lied des Hause auszuüben.
Herzens; ja, das Lied der Rechtschaffenen ist ein
Gebet für mich, und es wird mit einer Segnung
auf ihr Haupt beantwortet werden.“ (LuB 25:12.)

4
ABSCHNITT 1
Begriffe und Fertigkeiten, die Sie
in Abschnitt 1 lernen werden
1. Die Vorbereitung auf das Spielen
2. Notenwerte
3. Notennamen

5
DIE VORBEREITUNG AUF DAS SPIELEN
Neun Punkte,
die Sie beachten
müssen
1. Wenn Sie sich ans Klavier setzen und die Finger
auf die Tasten legen, rücken Sie die Sitzbank so
weit zurück, dass die Ellbogen leicht abgewin-
kelt sind.
2. Setzen Sie sich auf die Mitte der Sitzbank, ge-
nau vor die Mitte der Klaviatur.
3. Setzen Sie sich nicht zu weit nach hinten, hal-
ten Sie den Rücken gerade, und verlagern Sie
das Gewicht nach vorn.
4. Stellen Sie die Füße fest auf den Boden.
5. Setzen Sie sich bequem hin, aber behalten Sie
Ihre gute Haltung bei.
6. Achten Sie darauf, dass Sie genug Licht haben,
um die Noten und die Tasten gut zu sehen.

6
7. Stehen Sie auf. Lassen Sie die Arme herab-
hängen und die Hände sich entspannen.
Sehen Sie, wie die Handrücken sich krüm-
men – so als hielten Sie einen Ball in der
Hand. Wenn Sie sich nun wieder setzen und
die Finger auf die Klaviatur legen, behalten
Sie diese natürliche Krümmung bei.

8. Halten Sie die Hände über die Tasten, wobei


die Finger die weißen Tasten in der Mitte der
Klaviatur berühren. Halten Sie die Hand-
flächen über die Tasten, berühren Sie jedoch
nicht die Tasten und auch nicht die Holzleiste
unterhalb der Tasten.

9. Schlagen Sie die Tasten mit dem Fingerballen


unterhalb der Fingerspitze an. Lassen Sie da-
bei die Finger gekrümmt, und bewegen Sie
sie aus dem Knöchel heraus. Strecken Sie
beim Anschlag die Fingergelenke nicht durch.

7
Der Fingersatz
Um mit dem richtigen Finger die richtige Taste anzuschlagen, wird Halten Sie die Hand über eine beliebige Tastengruppe, sodass Sie über jeder
jedem Finger eine Zahl zugeordnet. (Siehe unten.) Dieser Fingersatz Taste jeweils einen Finger halten. Üben Sie den Fingersatz, indem Sie jede Taste
steht oberhalb oder unterhalb der Noten. mit dem jeweils angegebenen Finger anschlagen. Die Noten, deren Notenhals
nach oben zeigt, werden mit der rechten Hand gespielt. Die Noten, deren No-
tenhals nach unten zeigt, werden mit der linken Hand gespielt.

3
Rechte Hand 2

œ œ œ2 œ2 œ3 œ3 œ4 œ œ5 œ5 œ œ3 œ5 œ3 œ
4

4
1 1 1 1
5

3
4 2

œ1 œ1 œ1
Linke Hand

œ
5
œ
5 œ
4
œ
4 œ3 œ3 œ2 œ2 œ
5 œ3 œ3 œ5

8
Es liegt ein Hügel
in der Fern

Halten Sie die Hände wie rechts abgebildet über die Tasten. Orientieren Sie
sich an den Zweier- und Dreiergruppen der schwarzen Tasten, um die richtige
Lage zu finden.
1 Spielen Sie dieses Kirchenlied, indem Sie die durch den Fingersatz ange-
3 3
gebenen Tasten anschlagen. Die Noten, deren Notenhals nach oben zeigt, wer- 4 2 2 4
5 5
den mit der rechten Hand gespielt. Die Noten, deren Notenhals nach unten
1 1
zeigt, werden mit der linken Hand gespielt. Üben Sie das Lied so lange, bis Sie
es gut können. Achten Sie auf eine gute Fingertechnik, wie sie auf Seite 6 und
7 beschrieben wird.
(In der Anleitung gibt die Zahl in dem schwarzen Kästchen jeweils das ent-
sprechende Übungsbeispiel auf der CD an. Hören Sie sich überall, wo eine Zahl
in einem schwarzen Kästchen steht, das Übungsbeispiel auf der CD gut an, und
versuchen Sie dann, es nachzuspielen.)

œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
3 3 4
2 2 2 2 2 2 2
œ1 œ1 œ1
1

œ œ œ œ œ2 œ œ œ œ
4 4 4 5 4 3 2
œ 2
œ1 œ1 œ1
1
œ2
Sie haben jetzt gelernt, wie man die Tasten auf dem Klavier anschlägt, und Diese Grundsätze werden auf den nächsten Seiten dieser Anleitung erklärt. Falls
können nun die Melodie eines einfachen Kirchenliedes spielen. Um weitere Sie sie schon aus dem Dirigierkurs kennen, brauchen Sie sie nur kurz zu wieder-
Kirchenlieder zu erlernen, müssen Sie Grundlegendes über Taktschläge, holen und können dann zum Abschnitt „Die Klaviatur“ weitergehen (Seite 22).
Rhythmus und Noten wissen.

9
TAKT UND RHYTHMUS
Um den Rhythmus eines Liedes bestimmen zu können, muss man zunächst
lernen, den Takt herauszuhören. Der Takt eines Musikstücks ist regelmäßig,
etwa wie der Herzschlag oder das Ticken einer Uhr. Dem Rhythmus eines
Musikstücks liegt also ein gleichbleibender Grundtaktschlag zugrunde, der hör-
bar und spürbar ist. Wenn Sie beispielsweise zu lebhafter Musik im Takt mit dem
Fuß wippen, dann spüren Sie diesen Grundtaktschlag und klopfen dazu mit dem
Fuß im Takt. Der Grundtaktschlag lässt sich durch Noten darstellen, die in glei-
chem Abstand nebeneinander stehen, so wie diese hier:

œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ

2 Klatschen Sie nach dem obenstehenden Takt in die Hände. Klatschen Sie
gleichmäßig, einmal für jede Note.

10
Die einzelnen Taktschläge und Noten werden im Notenbild in Takte eingeteilt.
Die Takte sind durch Taktstriche voneinander getrennt.

Takt

Taktstrich
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
In der Musik gibt es verschiedene Takte, das heißt, einem Takt werden unterschiedlich viele Taktschläge
zugeordnet. Die meisten Kirchenlieder und PV-Lieder haben entweder wie in der Zeile oben drei Taktschläge
pro Takt, oder aber wie in den drei folgenden Zeilen vier, zwei oder sechs Taktschläge pro Takt.

œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ

œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ

œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
3 Klatschen Sie zu jeder Notenzeile auf dieser Seite. Klatschen Sie gleichmäßig, einmal
für jede Note. Machen Sie bei den Taktstrichen keine Pause.

11
Die Taktschläge zählen Sobald Sie die Taktschläge richtig mitzählen können, lässt sich der Rhythmus besser
bestimmen.
1. Zählen Sie die Taktschläge zu jedem Takt in den unten angegebenen
Übungsbeispielen. Dabei beginnen Sie nach jedem Taktstrich wieder mit eins.
2. 4 Zählen Sie laut mit, während Sie zu den oben angegebenen Übungsbeispielen im
Takt klatschen.
3. Üben Sie auch mit den Beispielen auf der vorhergehenden Seite.

Zählen
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
Sie: 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 3

Zählen
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
Sie: 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4

Zählen
œ œ œ œ œ œ œ œ
Sie: 1 2 1 2 1 2 1 2

12
Die Taktangabe
Die Anzahl der Taktschläge pro Takt lässt sich
bei jedem Kirchenlied oder PV-Lied an der Takt- Die Taktangabe bei diesem ersten Übungsbeispiel heißt 34 . Zählen Sie bei den nächsten
angabe ablesen, die am Anfang jedes Liedes Übungsbeispielen die Anzahl der Taktschläge pro Takt, und schreiben Sie dementsprechend

34
steht. Die Taktangabe besteht aus zwei Zahlen, @, # oder $ in das Kästchen.
die übereinander stehen.

34 œ œ œ œ œ œ œ œ œ
44 œ œ œ œ œ œ œ œ œ
24 œœœœ œœœœ œœœœ
Die obere Zahl bezeichnet hierbei die Anzahl
der Taktschläge pro Takt. Die untere Zahl (der
Nenner) gibt an, welcher Notenwert dem Grund-
œ œ œ œ œ œ œ œ
taktschlag zugrundeliegt. Über diese untere Zahl
erfahren Sie später noch mehr.
Schlagen Sie das eine oder andere Lied im Gesangbuch auf, und sehen Sie sich die jewei-
lige Taktangabe, die Takte und Taktstriche an. Informieren Sie sich darüber im Glossar der
Musikbegriffe unter dem Stichwort „Taktangabe“.

13
Taktangabe und Tempo
Die Anzahl der Taktschläge pro Takt (und so-
mit die Taktangabe) bleibt normalerweise inner-
halb eines Liedes unverändert. Es gibt nur einige
wenige Kirchenlieder, bei denen die Taktangabe
wechselt (beispielsweise „Kommt, Heilge,
kommt!“, Gesangbuch, Nr. 19).
Zum Rhythmus gehört aber nicht nur der je-
weilige Takt, sondern auch das Tempo. Auch
dies bleibt das ganze Lied hindurch zumeist un-
verändert. Das Tempo ist die Geschwindigkeit
des Grundtaktschlags. Es sollte von Schlag zu
Schlag unverändert bleiben.
5 Klatschen Sie die folgenden Notenzeilen
dreimal. Klatschen Sie zuerst schnell, danach lang-
sam und zuletzt mittelschnell. Zählen Sie mit.

34
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
44
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ

14
Der erste Taktschlag
Jeder Taktschlag ist wichtig, doch der erste
Taktschlag wird am stärksten betont. Er wird
zwar stärker empfunden, doch wird er normaler-
weise nicht lauter gespielt oder gesungen.
6 Klatschen Sie die folgenden Notenzeilen,
und betonen Sie dabei jeweils die erste Note
nach dem Taktstrich, also den ersten Taktschlag:
Sie können die Taktangabe, in der ein Lied
steht, dadurch herausfinden, dass Sie heraus-

44
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ

24
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
hören oder nachempfinden, welcher Taktschlag Hören Sie sich eine Musikaufnahme an oder hören Sie jemandem zu, der
am meisten betont wird. Da Sie bereits wissen, Klavier spielt. Können Sie den Takt erkennen? Ist das Tempo schnell oder lang-
dass der betonte Schlag jeweils der erste Takt- sam? Klatschen Sie im Takt mit, und klatschen Sie dabei jeweils den ersten
schlag ist, können Sie mitzählen, wie viele Taktschlag am lautesten. Zählen Sie die Taktschläge, denn so lässt sich die obere
Schläge auf den betonten Taktschlag folgen. Zahl der Taktangabe feststellen.

15
NOTEN UND NOTENWERTE
Die Taktsprache
Die Taktschläge werden in Notenform geschrie-
ben. Es gibt unterschiedlich lange Noten, und je-
der Notenart wird ein anderer Wert beziehungs-
weise eine andere Anzahl von Taktschlägen zuge-
ordnet.
Um festzustellen, wie viele Taktschläge einer
Note beigemessen werden, sehen Sie sich den
Nenner in der Taktangabe an. Eine Taktangabe mit
der unteren Zahl „vier“ ordnet den Noten die fol-
genden Werte zu:
Viertelnote ( q ) ein Schlag
halbe Note ( h ) zwei Schläge
punktierte halbe Note ( h. ) drei Schläge
ganze Note ( w ) vier Schläge
Eine Taktangabe mit einer anderen Zahl als
Um die Notenwerte zu lernen, empfiehlt es sich manchmal, eine Taktsprache zu benutzen.
„vier“ im Nenner ordnet denselben Noten einen
Wir bezeichnen in diesem Kurs den ersten Schlag einer Note mit „da“ und jeden weiteren Schlag
anderen Notenwert zu. Einige dieser Notenwerte
derselben Note mit „a“.
werden später im Kurs noch besprochen.

Notenname Taktschläge Note Taktsprache


Viertelnote 1 q da

halbe Note 2 h da - a

punktierte halbe Note 3 h. da - a - a

ganze Note 4 w da - a - a - a

16
ÜBUNGEN MIT DER
TAKTSPRACHE
7 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und nennen Sie dazu die unten
angegebenen Noten in der Taktsprache. Das Sternchen (*) gibt an, wann Sie
klatschen müssen. Wiederholen und üben Sie die Taktsprache, bis sie Ihnen
geläufig ist.

44
œ œ œ œ œ œ œ œ
Da da da da Da da da da
* * * * * * * *

44
˙ ˙ ˙ ˙
Da - a da - a Da - a da - a
* * * * * * * *

34
˙. ˙. ˙. ˙.
Da - a - a Da - a - a Da - a - a Da - a - a
* * * * * * * * * * * *

44
w w w w
Da - a - a - a Da - a - a - a Da - a - a - a Da - a - a - a
* * * * * * * * * * * * * * * *

17
Unterschiedliche Notenwerte miteinander kombinieren
Die vier Notenwerte, die Sie bereits kennen, können innerhalb eines Taktes auf verschiedenste Weise
miteinander kombiniert werden. Das verleiht jedem Musikstück seinen unverkennbaren Rhythmus.
8 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und nennen Sie dazu die unten angegebenen Noten in der Taktsprache.

44
œœœœ ˙ ˙ œœœœ w œ œ œ œ ˙ ˙ ˙. œ w
Da da da da Da - a da - a Da da da da Da - a - a - a Da da da da Da - a da - a Da - a - a da Da - a - a - a

Beachten Sie den doppelten Taktstrich am Ende der Notenzeile. Dieser Schlussstrich steht
jeweils am Ende eines Musikstücks.
Zeichnen Sie in die folgenden Notenzeilen Taktstriche ein, um die Zeilen in Takte zu unterteilen.
Die obere Zahl der Taktangabe gibt dabei an, wie viele Taktschläge jeder Takt haben muss.
Machen Sie am Ende jeder Zeile einen Schlussstrich.
9 Sprechen Sie die unten angegebenen Noten in der Taktsprache nach. Während Sie
dies tun, klatschen Sie gleichmäßig den Grundtaktschlag mit.

44
œœ œ œ ˙. œ œ œ œœ w œ œ œ œ ˙ ˙ ˙. œ w
24
œœ ˙ œœ ˙ œœ œœ ˙ ˙ œœ ˙ œœ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙
34
˙. ˙. œ œ œ ˙. ˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙.
18
Den Rhythmus eines Kirchenliedes
an den Notenwerten erkennen
Noten werden von links nach rechts gelesen. Am Ende einer Notenzeile wird
ohne Pause zur nächsten Zeile übergegangen.

Herr, in Demut flehn wir 10 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus
dieses Kirchenliedes in der Taktsprache nach.

34
˙ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ
Da - a da Da da da Da - a da Da da da

˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙.
˙ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ
˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙.
19
O bleibe, Herr 11 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus
dieses Kirchenliedes in der Taktsprache nach.

44
˙ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ w
Da - a da da Da - a da - a Da da da da Da - a - a - a

˙ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ w
˙ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ w
˙ œ œ œ œ œ œ ˙ ˙ w
20
Süß ist dein Werk 12 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus
dieses Kirchenliedes in der Taktsprache nach.

34
œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙.
Da da da Da - a da Da - a da Da - a - a

œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙.
œ œ œ ˙ œ œ œ œ ˙.
œ œ œ ˙ œ œ œ œ ˙.

21
DIE KLAVIATUR
Die Klaviatur besteht aus weißen und schwarzen Tasten. Die schwarzen
Tasten sind in Zweier- und in Dreiergruppen angeordnet.
Suchen Sie die Dreiergruppe schwarzer Tasten ganz links auf der Klaviatur.
Beginnen Sie dort, und schlagen Sie jeweils alle Dreiergruppen schwarzer
Tasten bis zur Mitte der Klaviatur an. Schlagen Sie sie nacheinander jeweils mit
dem vierten, dem dritten und dem zweiten Finger der linken Hand an. Führen
Sie danach dieselbe Übung mit der rechten Hand durch. Beginnen Sie dazu mit
der Dreiergruppe ganz rechts, und arbeiten Sie sich bis zur Mitte vor.

tiefe Noten

22
hohe Noten

23
Der Fingersatz
Die Noten auf dieser Seite geben an, welche Sie haben bereits früher in diesem Kurs gelernt, wie man den Fingersatz benutzt (siehe Seite 8f.).
Taste Sie jeweils anschlagen sollen. Eine Noten- Spielen Sie nun mit der rechten Hand die folgenden Notengruppen auf einer beliebigen Folge von
gruppe, die aufwärts führt, zeigt an, dass man weißen Tasten. Verwenden Sie dazu den Fingersatz unterhalb der Noten.
sich bei den nacheinander anzuschlagenden Ta-
sten auf der Klaviatur nach rechts (oder auf-

43 œ œ2 œ3 œ3 œ2 œ
wärts) orientiert.

1 1

œ œ œ
Eine Notengruppe, die abwärts geht, zeigt an,
dass man sich bei den nacheinander anzuschla-
42 œ3 œ3 œ œ
4 3
œ œ
3
œ œ
3 3
2
genden Tasten auf der Klaviatur nach links (oder
abwärts) orientiert.
Spielen Sie die folgenden Notengruppen mit der linken Hand auf einer beliebigen Folge von weißen
Tasten. Verwenden Sie dazu den Fingersatz oberhalb der Noten.

œ œ œ 34 œ2 œ1 œ2 œ3 œ2 œ3 œ4 œ3 2œ 1œ œ2 œ2
Notengruppen können aufwärts oder abwärts
führen, sie können ihre Richtung ändern, es
kann aber auch dieselbe Taste mehrmals ange-
schlagen werden.

44 œ5 œ4 œ3 œ2 œ3 4œ œ3 œ2 œ1 œ2 œ2 œ2
œ œ œ œ

24
Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der unten angegebenen Noten in der Taktsprache
nach. Spielen Sie anschließend die ersten beiden Übungsbeispiele mit der rechten Hand. Spielen Sie dann die nächsten beiden
Übungsbeispiele mit der linken Hand. Sie können sich die weißen Tasten nach Belieben aussuchen.

Rechte Hand

43 ˙ œ ˙ œ ˙
3
œ ˙.
1 2 1 2 2 1
Da - a da da - a da da - a da da - a - a

44 ˙ œ2 œ2 ˙3 œ2 œ2 œ œ2
3
˙1 2
w
1
Da - a da da da - a da da da - a da da da - a - a - a

Linke Hand

24 ˙3 œ4 œ3 ˙2 œ3 œ4 ˙3 ˙3
Da - a da da da - a da da da - a da - a

44 ˙ . œ2 ˙3 . ˙3 . œ1 ˙3 ˙3
1
œ
4

Da - a - a da da - a - a da da - a - a da da - a da - a

25
ÜBUNGEN ZU DEN NOTEN
UND ZUM FINGERSATZ
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus 4
3 2
der unten angegebenen Noten in der Taktsprache nach. 5
2. 13 Legen Sie die linke Hand, wie in der Abbildung dargestellt, über die 1

Tasten, und spielen Sie die unten angegebenen Noten.

œ2 3˙ œ2 4˙ . ˙1 œ2 ˙3
43 ˙ œ ˙3 œ ˙3 œ ˙5 .
5 4 4 4

44 5˙ ˙ ˙2 ˙3 ˙2 ˙1 w ˙1 ˙ ˙3 ˙ ˙ ˙1 w5
2 2
4 4 4

44 1œ 1œ ˙3 œ œ1 ˙3
1
œ 1œ œ2 œ3 w4
1
œ2 œ2 4˙ œ2 œ2 4˙ œ1 œ2 œ4 œ3 w5

26
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus
der unten angegebenen Noten in der Taktsprache nach.
2. 14 Legen Sie die rechte Hand, wie in der Abbildung dargestellt, über
die Tasten, und spielen Sie die unten angegebenen Noten.
2 3 4
5

44 ˙4 ˙
˙ ˙2 œœ ˙ ˙ w2 ˙ ˙2 œœ˙ 5
˙ w
3 2 3 3 2 3 1
1 1 1 1

43 ˙3 œ4 ˙
3
œ1 2˙ . ˙. ˙4 . ˙5 . ˙2 . ˙5 .
3

˙ œ4 ˙ ˙. ˙. ˙. ˙3 .
3 3
œ1 ˙2 . 3
˙.
2
5
3

44 ˙ œœ œœ w
œ œ œ œ2 ˙3 4 5 5 4 5
œ œ œ œ4 ˙ ˙ œ œ œ3 œ2 w
3 3 3 3 2 2
1 1 1 1 1 1

27
Herr, in Demut
flehn wir

1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus


des unten angegebenen Kirchenliedes in der Taktsprache nach (hier wird
nur die erste Phrase des Liedes gespielt).
2. Halten Sie die Hände wie rechts abgebildet über die Tasten.
3. 15 Spielen Sie das Lied zunächst mit der rechten Hand, dann mit 4
3 2 2 3 4
der linken. Singen Sie dazu den Fingersatz. Spielen Sie die Noten 5 5

gebunden, nicht abgehackt, jedoch nur einen Ton zugleich. 1 1

Rechte Hand

43 ˙ œ2 œ1 œ2 œ3 ˙4 œ3 œ2 œ œ2 ˙5 œ4 ˙ œ3 œ œ œ ˙ .
3 2 2
1 1 1 1

Linke Hand

˙2 ˙1 œ2
43 ˙5 œ œ œ œ œ3 œ4 œ5 œ4 ˙3 œ3 œ4 œ5 œ4 ˙5 .
4 3 4
5

28
Jesus, wenn ich nur
denk an dich

1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus


dieses Kirchenliedes in der Taktsprache nach.
2. Halten Sie die Hände wie rechts abgebildet über die Tasten.
3. 16 Spielen Sie das Lied, und singen Sie dazu den Fingersatz. (Die Noten
über dem Text werden von der rechten Hand gespielt, die Noten unter dem 4
3 2 2 3 4
Text werden von der linken Hand gespielt. Jede Note, deren Notenhals nach 5 5

oben zeigt, wird von der rechten Hand gespielt. Die Noten, deren Notenhals 1 1
nach unten zeigt, werden von der linken Hand gespielt.)
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

43 2œ 2 œ 2 œ ˙
1 2
œ 3
˙ ˙
2 1
œ 1
˙.
Je - sus, wenn ich nur denk an dich, füllt sich mein Herz mit Freud.

˙.
43
2 œ 1
4 œ 4 œ 4 œ

3
œ 3œ 2 œ ˙ ˙ œ
1 2 1
Wie schön, einst Aug in Aug zu sehn dich in der Herr - lich - keit!
1 œ 2˙ 3 œ 4˙ . 4 œ 3œ 1 œ 1 ˙.

29
Jesus, einstens
schlicht geborn

1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus


dieses Kirchenliedes in der Taktsprache nach.
2. Halten Sie die Hände wie rechts abgebildet über die Tasten.
3. 17 Spielen Sie das Lied, und singen Sie dazu den Fingersatz.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu. 4
3 2 2 3 4
5 5
1 1

43 2 ˙ 2
˙ 2
œ 1 œ 3œ 1
˙ 2
˙ 2
˙
Je - sus, eins - tens schlicht ge - born, jetzt als Kö - nig kommt der Sohn; eins - tens litt er

œ œ ˙. œ œ œ 3œ 2œ 1 ˙ . œ œ
43
1 1 2 2 ˙ 1 1 2 1 1

œ œ œ 2˙ . ˙ œ ˙ œ ˙.
2 1 3
5 4 5
2 2 1
˙
tiefs - te Pein, jetzt wird er der Herr - scher sein, jetzt wird er der Herr - scher sein.

1 ˙ 3 œ 2 ˙ 1 œ 1 œ 2 œ 3 œ 2 œ 3˙ .

30
O bleibe, Herr

1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses
Kirchenliedes in der Taktsprache nach.
2. Halten Sie die Hände wie rechts abgebildet über die Tasten.

3. 18 Spielen Sie das Lied, und singen Sie dazu den Fingersatz. Suchen
Sie das # am Ende der ersten Zeile des Liedes. Es heißt Kreuz und 4
3 2 2 3
4
bedeutet, dass Sie mit dem rechten Daumen die schwarze Taste 5 5

rechts von der weißen Taste anschlagen müssen, auf der Ihr Daumen 1 1

eigentlich liegt. Diese schwarze Taste ist auf der Abbildung rechts
mit einem Kästchen (  ) gekennzeichnet.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

44 ˙ 3œ 2 œ 2 œ œ
2 1
œ1 2 œ 3˙ 2
˙ œ
1
# œ 2w
1
O blei - be Herr, der A - bend bricht her - ein. Bald ist es Nacht, o lass mich nicht al - lein.

44 1 ˙ 1 œ 2 œ 3 ˙ 1 w 1 ˙ 2 œ 1œ

2
˙ 2
œ œ œ œ œ
1 1 1 1
Wenn al - les flieht, wenn je - de Stüt - ze bricht: Du, der Ver - lass - nen Hort, ver - lass mich nicht!
1 ˙ 1 œ 2 œ 3˙ 1 œ 2w 2 ˙ 1œ 1 œ 2œ 3œ 1 ˙ 2˙ 3 w

31
Übungen für das Auffinden der weißen Tasten
Die Namen der weißen Tasten lehnen sich an die ersten Buchstaben im
Alphabet an und lauten:
DAS MITTLERE C
C D E F G A H Das mittlere C ist eine wichtige Taste. Jedes C liegt unmittelbar links von
einer schwarzen Zweiergruppe. Das mittlere C ist das C, das der Mitte der
Diese sieben Buchstaben folgen mehrmals aufeinander, sodass jeder weißen
Klaviatur am nächsten liegt (wie unten abgebildet). Für gewöhnlich steht der
Taste einer der sieben Notennamen zugeordnet wird.
Name der Klaviermarke auf der Holzleiste oberhalb des mittleren C. Wenn Sie
Unten finden Sie die gesamte Klaviatur eines Standardklaviers abgebildet. am Klavier sitzen, sollte sich das mittlere C genau vor Ihnen befinden.
Wie oft folgen hier die Töne aufeinander, sodass jede weiße Taste eine Bezeich-
Suchen Sie das mittlere C auf der Klaviatur, und schlagen Sie es an.
nung erhält? Wie oft wiederholen sich die Töne auf Ihrer Pappklaviatur?
Schlagen Sie alle weißen Tasten auf dem Klavier an, und sagen Sie dazu
den jeweiligen Notennamen. Beginnen Sie mit dem tiefsten Ton (auf einem
Standardklavier ist das ein A), und spielen Sie bis hinauf zum höchsten Ton
(einem C). Beginnen Sie dann mit dem höchsten Ton, und spielen Sie alle
weißen Tasten bis zum tiefsten Ton. Sagen Sie dazu die Notennamen in um-
gekehrter Reihenfolge.

das
mittlere

A H C D E F G A H C D E F G A H C D E F G A H C D E

32
F G A H C D E F G A H C D E F G A H C D E F G A H C

33
ÜBUNGEN MIT C UND F
Das C liegt jeweils links von jeder schwarzen Zweiergruppe. Das F liegt links von je-
der schwarzen Dreiergruppe (siehe Abbildung rechts). Diese beiden Tasten erleichtern
das Auffinden der übrigen.
1. Schlagen Sie alle C- und F-Tasten auf Ihrer Klaviatur an, und sagen Sie den je-
weiligen Notennamen dazu.
2. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der Noten
in der unten angegebenen Übung in der Taktsprache nach.
3. Suchen Sie das mittlere C, und legen Sie den rechten Daumen darauf. Legen Sie
den vierten Finger auf das F oberhalb des mittleren C. 19 Spielen Sie dann die F C F
erste unten angegebene Übung mit dem mittleren C und dem F. Spielen Sie
anschließend die zweite Übung mit dem Daumen und dem fünften Finger der
linken Hand. Schlagen Sie das mittlere C und das darunterliegende F an.
4. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.

44 ˙ œ œ œF œ
Rechte Hand

˙ F
˙ ˙ F
w
C C C C C C

Linke Hand
34 ˙C ˙
C C .
˙ ˙C . ˙C C .
˙
œ
F
œ
F
˙. F
˙.
F
œ
F

5. Zeichnen Sie in der unten abgebildeten Klaviatur alle C- und F-Tasten ein.

34
ÜBUNGEN MIT A UND H
Das A und das H liegen rechts und links von der obersten schwarzen Taste
jeder schwarzen Dreiergruppe (siehe Abbildung rechts).
1. Schlagen Sie alle A- und H-Tasten auf Ihrer Klaviatur an, und sagen Sie
den jeweiligen Notennamen dazu.
2. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus
der Noten in der unten angegebenen Übung in der Taktsprache nach.
3. Spielen Sie zunächst mit der rechten Hand die folgenden Übungen mit
einem beliebigen Tastenpaar A und H. Spielen Sie sie dann mit der linken
Hand. Spielen Sie sie mit jeder Hand mehrmals, immer mit einem ande- A H
ren Fingersatz (1 und 2, 2 und 3, und so weiter).
4. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.

44 œ œ œ œ œ œ œ œ
H H
˙ ˙ H H H H
˙ ˙
A A A A A A

44 ˙ ˙
˙ H H
˙ œA œA œH œH wA
A A

5. Zeichnen Sie in der unten abgebildeten Klaviatur alle A- und H-Tasten ein.

35
ÜBUNGEN MIT D UND E
D und E sind die weißen Tasten rechts oberhalb des C. C, D und E liegen je-
weils bei einer Zweiergruppe schwarzer Tasten (siehe Abbildung rechts).
1. Schlagen Sie alle C-, D- und E-Tasten auf Ihrer Klaviatur an, und sagen Sie
den jeweiligen Notennamen dazu.
2. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der
Noten in den unten angegebenen Übungen in der Taktsprache nach.
3. Spielen Sie zunächst in der Mitte der Klaviatur mit der rechten Hand die fol-
genden Übungen mit dem C, D und E. Spielen Sie sie anschließend mit der
linken Hand. Spielen Sie sie mit jeder Hand mehrmals, immer mit einem
anderen Fingersatz (1, 2 und 3, 2, 3 und 4, und so weiter).
C D E
4. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.

44
œ œ œ œ œD œD ˙D ˙ ˙
E E
˙ ˙ œ œ œ œ œD Dœ œD œD E˙ ˙
D
w
C C C C D D C C C C C

43 œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙D . œ œ œ ˙ œ ˙. ˙.
E E E D D E E E D E
C C C C

5. Zeichnen Sie in der unten abgebildeten Klaviatur alle D- und E-Tasten ein.

36
ÜBUNGEN MIT DEM G
Das G liegt rechts von der untersten schwarzen Taste jeder schwarzen
Dreiergruppe. Es befindet sich also rechts vom F (siehe die Abbildung rechts).
1. Schlagen Sie alle G-Tasten auf Ihrer Klaviatur an, und sagen Sie den
Notennamen dazu.
2. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der
Noten in den unten angegebenen Übungen in der Taktsprache nach.
3. Spielen Sie die folgenden Übungen mit einem beliebigen Tastenpaar F
und G zunächst mit der rechten Hand, dann mit der linken. Spielen Sie
sie mit jeder Hand mehrmals, immer mit einem anderen Fingersatz.
F G
4. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.

44
˙ ˙ œ œ œ œ ˙G ˙ w ˙ ˙ œ œ œG œG ˙ ˙ w
F G F F F F F G F G F F F G F

43 ˙ œ ˙G œ ˙ œ ˙G . œ œ œG œ œ œG ˙ . ˙.
F F G F F F F F F F F

5. Zeichnen Sie in der unten abgebildeten Klaviatur alle G-Tasten ein.

37
ÜBUNGEN MIT ALLEN 2. 20 Spielen Sie die folgenden Tonfolgen etwa in der Mitte der Klaviatur
zuerst mit der rechten, dann mit der linken Hand. Wenn Sie mit der rech-
WEISSEN TASTEN ten Hand spielen, legen Sie den Daumen jeweils auf die unterste Taste
und jeden weiteren Finger auf die jeweils nächsthöhere Taste. Wenn Sie
Sie kennen nun die Namen aller weißen Tasten und können daher schon ei-
mit der linken Hand spielen, legen Sie den fünften Finger auf die unterste
nige kleine Melodien spielen lernen.
Taste und jeden weiteren Finger auf die jeweils nächsthöhere Taste.
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der
3. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.
Noten in den unten angegebenen Übungen in der Taktsprache nach:

42 œ œ œ œ ˙
C
˙
C
œ
D
œD œ
E
œ
E
˙
D
˙
D
A A H H

œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ ˙ ˙
C C D D C C C
H H H A A

43 œ œ œE ˙ œ œ œE œF ˙E œ œ œF œG ˙F
E E
œ œ œ œ ˙.
F F E
C D D D D D C

44
œ œ œF œF ˙A ˙
A
œ œ œG œG ˙A .
E E
œ œœœ œ ˙
A
F F
A
˙
A
œ œ œG œA w
E E
D D D D D

38
Wie gütig sein Gebot

1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
in der Taktsprache nach.
2. 21 Spielen Sie das Lied und singen Sie dazu die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied und singen Sie den Text dazu.
Im ersten Takt dieses Liedes steht nur ein Taktschlag. (Die ersten beiden Schläge stehen 3 2 2 3
4 4
5 5
im letzten Takt.) Solch ein unvollständiger Takt heißt Auftakt. Ein Auftakt kommt in vielen
1 1
Liedern vor, denn dadurch wird die Melodie dem Versmaß des Liedtextes angepasst (siehe
Dirigierkurs, Seite 28).
Beachten Sie den Bogen, durch den in diesem Lied mehrmals jeweils zwei Noten mitein-
ander verbunden sind. Er heißt Bindebogen und zeigt an, dass auf die beiden Noten nur ein
Wort oder eine Silbe gesungen wird. Lesen Sie mehr darüber im Glossar der Musikbegriffe.

43 œ œ œ œ œ œ
E E E D D D
Wie gü - tig sein Ge - bot! Es spricht von sei - ner Lieb! Komm,

œC œH ˙C œ
C œ œA œC
C
œ
C
œG
Cœ ˙H
43

œ œ œ Gœ œ œ œ
G F
œ œG œA G
œ œ œ
F
œ œ
D D E D E E E D
wirf auf ihn der Sor - gen Last, und folg des Geis - tes Trieb!

œH œ
C œC ˙
C

39
In Lieb und Gnad
vom Himmelsthron

1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses
Kirchenliedes in der Taktsprache nach.
2. 22 Spielen Sie das Lied, und singen Sie dazu die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.
Suchen Sie in diesem Lied das folgende Symbol: ( U ) Es ist eine Fermate. 3 2 3
4 2 4
Sie zeigt an, dass die Noten ein wenig länger ausgehalten werden dürfen, als es 5 5
ihrem eigentlichen Notenwert entspricht. 1 1

44 ˙
1
˙ œ œ œ œ C
˙
G G G G G A

In Lieb und Gnad vom Him - mels - thron ward uns ge - sandt der Got - tes -

œC Cœ œC œC 3 ˙D ˙ ˙
44 ˙
1F 2
E
4C
u
U
˙ ˙ ˙ œ œ œ Aœ
G G G G G G

sohn, zu zei - gen uns den Weg zu - rück ins Got - tes - reich, zu ew - gem Glück.

˙
D œD œD œD Eœ œF Eœ ˙D ˙F œE œD C˙
u u

40
ABSCHNITT 2
Begriffe und Fertigkeiten, die Sie
in Abschnitt 2 lernen werden
1. Notenlesen
2. Vorzeichen (Kreuz, B und
Auflösungszeichen)
3. Angabe der Tonart

41
DIE NOTENZEILE
Alle Noten stehen in einer Notenzeile. Für das Spielen mit einem Tasteninstrument werden die beiden Notenzeilen mit einer Klammer verbun-
Dadurch weiß man, welche Taste man anschla- den, wodurch ein Notensystem entsteht (siehe unten). Die Noten in der Sopranzeile werden für gewöhnlich
gen muss, ohne dass der Notenname jedes Mal mit der rechten Hand gespielt und die Noten in der Basszeile mit der linken.
dazugeschrieben wird.
Sopranschlüssel
Eine Notenzeile besteht aus fünf Notenlinien
und vier Zwischenräumen. Sie sieht so aus:
ß& w

Klammer
rechte Hand

Í Bassschlüssel w linke Hand

Die Noten oberhalb des mittleren C stehen in ?


der Notenzeile mit dem Sopranschlüssel:
Noten auf den Notenlinien:

w w
& w ß& w w w
das mittlere C

Die Noten unterhalb des mittleren C stehen in


Í w w
der Notenzeile mit dem Bassschlüssel:
? w w w
w das mittlere C
Noten in den Zwischenräumen:
? w w
ß& w w

Í w w
? w w

42
Die Zuordnung der Noten in der Notenzeile
zu den weißen Tasten auf der Klaviatur
Jede Note in der Notenzeile steht für eine weiße Taste auf der Klaviatur. Da Sie nun den Sopran- und den Bassschlüssel kennen, können Sie mit de-
Da der mittlere Bereich der Klaviatur am häufigsten gebraucht wird, stehen ren Hilfe herausfinden, mit welcher Hand eine bestimmte Note gespielt wird.
im Notensystem nur die mittleren Töne. Auf der Abbildung unten wird jede (Sopranschlüssel = rechte Hand; Bassschlüssel = linke Hand.) Orientieren Sie
Note des Notensystems der entsprechenden Taste auf der Klaviatur zugeordnet. sich nun nicht mehr am Notenhals.

˙ ˙
Linke Hand Rechte Hand

˙ ˙ ˙ ˙
˙ ˙ ˙ ˙ ˙
˘ &
G A H C D E F G A
˙
H
˙
C D E F G A H C D E F

˙ ˙ ˙ ˙ ˙
?˙ ˙ ˙ ˙

Das
mittlere

43
Die sieben Leitnoten auf den Notenlinien
Lernen Sie die sieben Leitnoten auf den Notenlinien der nachstehenden Lernen Sie diese Noten mithilfe der Notenkärtchen 3, 7, 11, 13, 18, 20, 24
Abbildung auswendig: Das G liegt auf der untersten Linie der Basszeile, das D auf und 28. Sehen Sie sich dazu die Note auf der einen Seite des Kärtchens an.
der mittleren und das A auf der obersten Linie. Das E liegt auf der untersten Linie Sagen Sie, wie die Note heißt, und schlagen Sie die entsprechende Taste auf
der Sopranzeile, das H auf der mittleren und das F auf der obersten Linie. Das dem Klavier an. Drehen Sie das Kärtchen um, und überprüfen Sie Ihre Antwort.
mittlere C liegt zwischen den beiden Notenzeilen auf einer kurzen Hilfslinie. Lassen Sie sich die Kärtchen einzeln von jemandem zeigen, um sie rascher
Decken Sie die unten abgebildete Klaviatur zu, und zeigen Sie auf eine der zu lernen.
Noten in einer Notenzeile. Spielen Sie diese Note anschließend auf dem Klavier.

unterste Linie mittlere Linie


˙
oberste Linie

˙
& ˙
˘ G D A
˙
w
w
das mittlere C E H F

˙

unterste Linie mittlere Linie oberste Linie

das
mittlere

G D A C E H F

44
ÜBUNGEN MIT DEN SIEBEN 1. 23 Spielen Sie die unten angegebenen Übungen, bis Sie sie gut beherrschen.
2. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.
LEITNOTEN AUF DEN NOTENLINIEN 3. Sobald Ihnen die Übungen geläufig sind, versuchen Sie, sie zu spielen, ohne
auf Ihre Hände zu schauen.

3
ß& 4 œ ˙. œ ˙.
˙ 3 ˙
˙. .
1
Í 3 ˙ ˙
˙.
1

4 œ
? 5

44 ˙ ˙
ß& ˙ ˙ w ˙ ˙
1 5
˙ ˙ ˙ ˙ ˙
44 ˙ w
1
Í 3

?
3 ˙ . ˙ .
ß& 4 œ œ œ 5 ˙ œ
1

Í 3 ˙ . œ œ œ
4
? 5œ œ œ 1 ˙.
5œ œ 1 œ œ ˙ œ
44 ˙ œ
ß&
Í 44 5œ œ 1˙ œ ˙ ˙ ˙ œ œ ˙ œ ˙ ˙ ˙
?
45
Weitere Noten auf den Notenlinien
Schreiben Sie den jeweiligen Notennamen in die unten abgebildete Noten- 26 und 28. Sehen Sie sich dazu die Note auf der einen Seite des Kärtchens an.
zeile. Verbinden Sie dann jede Note mit der betreffenden Taste auf der abgebil- Sagen Sie, wie die Note heißt, und schlagen Sie die entsprechende Taste auf
deten Klaviatur, und schreiben Sie den jeweiligen Notennamen auch in die Kla- dem Klavier an. Drehen Sie das Kärtchen um, und überprüfen Sie Ihre Antwort.
viatur. (Schlagen Sie bei Bedarf auf Seite 43 nach.) Lassen Sie sich die Kärtchen einzeln von jemandem zeigen, um die Noten
Lernen Sie die neuen Noten auswendig, wenn Sie mit der Übung fertig sind. rascher zu lernen.
Lernen Sie diese Noten mithilfe der Notenkärtchen 3, 5, 7, 9, 11, 13, 20, 22, 24,

˙ ˙
ß& ˙ ˙
˙ ˙
G H
Í
˙ ˙ ˙
?˙ ˙

das
mittlere

G A H C

46
ÜBUNGEN MIT ALLEN NOTEN AUF DEN NOTENLINIEN
1. Spielen Sie die unten angegebenen Übungen, bis Sie sie gut beherrschen.
2. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.
3. Sobald Ihnen die Übungen geläufig sind, versuchen Sie, sie zu spielen,
ohne auf Ihre Hände zu schauen.

44 œ
ß & 3œ œ œ œ w œ œ œ œ œ w
Í 44 1 œ œ œ ˙ ˙ œ œ œ ˙ ˙
?

2 œ œ
ß& 4 œ œ
1 3 5

Í 2 œ œ ˙ ˙
4
? 5œ œ œ œ œ œ
3

œ œ œ œ œ œ
ß& œ œ

Í œ
? œ œ œ ˙ ˙

47
Die Noten in den Zwischenräumen
Schreiben Sie den jeweiligen Notennamen in die unten abgebildete No- 25 und 27. Sehen Sie sich dazu die Note auf der einen Seite des Kärtchens an.
tenzeile. Verbinden Sie dann jede Note mit der betreffenden Taste auf der ab- Sagen Sie, wie die Note heißt, und schlagen Sie die entsprechende Taste auf
gebildeten Klaviatur, und schreiben Sie den jeweiligen Notennamen auch in dem Klavier an. Drehen Sie das Kärtchen um, und überprüfen Sie Ihre Antwort.
die Klaviatur. Lassen Sie sich die Kärtchen einzeln von jemandem zeigen, um die Noten
Lernen Sie die neuen Noten auswendig, wenn Sie mit der Übung fertig sind. rascher zu lernen.
Erlernen Sie diese Noten mithilfe der Notenkärtchen 4, 6, 8, 10, 12, 19, 21, 23,

˙ ˙ ˙
ß& ˙ ˙
˙
A
Í
˙ ˙ ˙
? ˙

das
mittlere

A C

48
ÜBUNGEN MIT DEN NOTEN IN DEN ZWISCHENRÄUMEN
1. Spielen Sie die unten angegebenen Übungen, bis Sie sie gut beherrschen.
2. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.
3. Sobald Ihnen die Übungen geläufig sind, versuchen Sie, sie zu spielen,
ohne auf Ihre Hände zu schauen.

44
ß& ˙ ˙ œ œ œ œ ˙ ˙ œ œ
1

Í 44 3œ 1 œ œ œ w œ œ œ œ œ 5œ w
?

3 œ ˙. œ ˙.
ß& 4 ˙ ˙.
1 3 5

Í 34 5˙ 3
œ 1˙ . ˙ œ ˙
?

ß & ˙ œ ˙. ˙ œ

Í
˙ œ ˙. ˙ œ ˙. ˙.
?

49
Notenschritte und Doppelschritte
Unter einem Notenschritt versteht man in der Unter einem Doppelschritt versteht man in
Notenzeile für gewöhnlich den Übergang von einer der Notenzeile den Sprung von einer Note auf ei-
Note auf einer Notenlinie zur nächsthöheren oder ner Notenlinie zur nächsthöheren oder -tieferen
-tieferen Note in einem Zwischenraum – oder um- Note auf einer Notenlinie beziehungsweise den
gekehrt von einer Note in einem Zwischenraum Sprung von einer Note in einem Zwischenraum
zur nächsthöheren oder -tieferen Note auf einer zur nächsthöheren oder -tieferen Note in einem
Notenlinie Zwischenraum.

œ œ œ œ œ
& & œ

In diesem Abschnitt des Kurses ist mit einem In diesem Abschnitt des Kurses ist mit einem
„Schritt“ jeweils der Übergang von einer weißen „Doppelschritt“ jeweils der Sprung von einer
Taste zur nächsten weißen Taste links oder weißen Taste über die nächste hinweg zur zwei-
rechts daneben gemeint. (Die schwarzen Tasten ten weißen Taste links oder rechts daneben ge-
werden dabei noch nicht berücksichtigt.) meint.

50
ÜBUNGEN MIT NOTENSCHRITTEN UND DOPPELSCHRITTEN
1. Spielen Sie die unten angegebenen Übungen, bis Sie sie gut beherrschen. 2. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.
(Die Noten in der Sopranzeile werden von der rechten Hand gespielt, die 3. Sobald Ihnen die Übungen geläufig sind, versuchen Sie, sie zu spielen,
Noten in der Basszeile von der linken Hand). ohne auf Ihre Hände zu schauen.

44
& ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙
˙ ˙ ˙
1

44 5œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ w
? œ
œ œ œ œ ˙ œ œ œ
? œ œ œ w

3 ˙. ˙ œ ˙.
ß& 4 ˙ œ ˙. ˙.
1

Í 3 ˙.
? 5˙ œ ˙.
4 ˙ œ ˙. ˙.
˙.
ß& ˙ œ ˙. ˙ œ ˙. ˙.
Í ˙.
? ˙ œ ˙. ˙ œ ˙. ˙.
51
Wiederholung: Noten auf den Notenlinien und in den
Zwischenräumen, Notenschritte und Doppelschritte
Schreiben Sie den jeweiligen Notennamen in die unten abgebildete Notenzeile. Wiederholen Sie die Noten mithilfe der Notenkärtchen. Sehen Sie sich dazu
Verbinden Sie dann jede Note mit der betreffenden Taste auf der abgebildeten Kla- die Note auf der einen Seite des Kärtchens an. Sagen Sie, wie die Note heißt, und
viatur, und schreiben Sie den jeweiligen Notennamen auch in die Klaviatur. schlagen Sie die entsprechende Taste auf dem Klavier an. Drehen Sie das Kärt-
Die Note mit dem Sternchen (*) ist eine Note auf einer Hilfslinie. Die Hilfsli- chen um, und überprüfen Sie Ihre Antwort. Wiederholen Sie jeweils vier oder fünf
nie deutet die Linie an, auf der das mittlere C liegt. Diese Note und die darüber- Kärtchen auf einmal, und später dann jeweils zehn auf einmal. Lassen Sie sich
liegende Note stehen für denselben Ton (D). Schlagen Sie im Glossar der Musik- die Kärtchen einzeln von jemandem zeigen, um die Noten rascher zu lernen.
begriffe unter „Hilfslinien“ nach. Legen Sie die Kärtchen offen auf den Tisch, und bitten Sie jemanden, auf irgend-
welche Kärtchen zu zeigen; benennen Sie die abgebildete Note.
w w w w
w w
ß& w w w w
w w w *w
C
Í w w w
? w w w w w

das
mittlere

C C

52
Schlagen Sie jeweils einen Ton an, und sagen Sie dazu den jeweiligen Notennamen. Bitten Sie jemanden,
auf irgendwelche Noten zu zeigen; spielen Sie dann die jeweilige Note und sagen Sie, wie sie heißt.

w w w w
w w w w
& w w
w w w w
w w w w
? w w
Schauen Sie nicht auf Ihre Hände, sondern suchen Sie für die Noten in der unten abgebildeten Notenzeile die weißen Tasten
mithilfe der höhergelegten schwarzen Tasten. Sagen Sie zu jedem Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.

w
Rechte Hand
w w w w
ß& w w w w
Í w w w
? w w w w
Linke Hand

Zeichnen Sie die fehlenden Noten in die unten abgebildeten Notenzeilen ein, wie das für die ersten beiden Takte bereits geschehen ist. Schreiben
Sie dann unter jede Note den entsprechenden Notennamen. Spielen Sie als Nächstes dann die Noten, und sagen Sie dazu den jeweiligen Namen.

w w w w w
w w
& Schritt w w w
hinauf Doppelschritt Schritt hinunter Doppelschritt Schritt hinauf Doppelschritt Doppelschritt Schritt hinunter
hinunter hinauf hinunter hinauf
G A
w
D H
w w w
? w w w w
Schritt hinunter Doppelschritt Doppelschritt Schritt hinunter Doppelschritt Schritt hinauf Doppelschritt Schritt hinauf
hinunter hinauf hinauf hinunter

53
TÄGLICHE FINGERÜBUNGEN
Die folgenden Übungen stärken Ihre Finger und helfen Ihnen, gleichmäßig 24 Spielen Sie die folgenden Fingerübungen jeden Tag mit der linken Hand,
und geläufig zu spielen. bis Sie sie mit natürlicher Geläufigkeit spielen können.

4
ß& 4
Í 44
? 5 œ 4œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ
4 3 3 2

ß&
Í
? œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ
2 1

ß&
Í
? œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ w

54
25 Spielen Sie die folgenden Fingerübungen jeden Tag mit der rechten
Hand, bis Sie sie mit natürlicher Geläufigkeit spielen können.

44 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ
ß& œ œ ˙
1 2 1 2 2 3 2 3 3 4 3 4

Í 44
?

ß& œ
œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ
4 5 4 5 3 4 3 4 2 3 2 3

Í
?

ß& œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ w
1 2 1 2 1 2 3 4 5

Í
?

55
ÜBUNGSLIEDER
Üben Sie die folgenden Lieder, bis Sie sie gut spielen können. Befolgen Sie
beim Erlernen jedes Kirchenliedes die Anweisungen.

Wie gütig sein Gebot 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
in der Taktsprache nach.
2. 26 Spielen Sie das Lied, und singen Sie gleichzeitig die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

3
4
ß& œ œ œ œ œ
2 1

Í
Wie gü
œ
- tig sein
œ
Ge -
˙
bot!
œ
Es

3 1

? 4

ß& œ œ œ œ œ
Í œ
spricht
3 œ œ
von
œ
sei -

œ
4
ner
œ ˙
Lieb. Komm, wirf
œ
auf
œ
ihn der

ß& œ œ œ œ œ œ œ œ œ
œ 5
œ
Í
Sor - gen Last, und folg des Geis -
œ tes
˙
Trieb!

?
56
Jesus, wenn ich nur
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
denk an dich Taktsprache nach.
2. 27 Spielen Sie das Lied, und singen Sie gleichzeitig die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

3
ß& 4œ œ œ ˙ œ ˙
2 1 3

˙.
Je - sus, wenn ich nur denk an dich,

Í 3 2 œ
? 4

ß&
2
˙ œ ˙. œ œ œ ˙
1 3

Í
füllt
4
œ
sich
œ
mein
œ
Herz mit Freud. Wie schön, einst Aug
1 œin
?

ß& ˙ œ
2 1

Í 2˙
Aug
3
zu
œ
sehn
4
˙.
dich
œ
in
œ œ
der Herr - lich
˙.
- keit!
1

57
Jesus, einstens
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
schlicht geborn Taktsprache nach.
2. 28 Spielen Sie das Lied mit der linken Hand, und singen Sie gleichzeitig die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.
Die Sternchen (*) zeigen an, wo Sie Ihre Handposition ändern müssen, um den Fingersatz einhalten zu
können.

3
ß& 4
Je - sus, eins - tens schlicht ge - born, jetzt als Kö - nig

Í 34 1˙ œ
3 ˙ œ 1œ œ *1 œ *4
˙.
4
˙ œ
3 2
˙ œ
?

ß&
˙
kommt der Sohn; eins - tens litt er tiefs - te Pein, jetzt wird
œ
Í ˙ œ ˙ œ 1œ œ œ 2˙ .
*1
˙.
*1 2
œ œ œ
?

ß&
˙
er der Herr - scher sein, jetzt wird er der Herr - scher sein.

œ *3˙ œ ˙.
Í 1 *2 5 1 4
˙
3
œ ˙
2
œ œ œ œ ˙.
?

58
Jesus, einstens
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
schlicht geborn Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied mit der rechten Hand, und singen Sie gleichzeitig die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.
Die Sternchen (*) zeigen an, wo Sie Ihre Handposition ändern müssen, um den Fingersatz einhalten zu
können.


ß& 4 œ ˙ œ œ œ œ ˙. ˙ œ ˙ œ
3 1 3 42 *1 *2
Je - sus, eins - tens schlicht ge - born, jetzt als Kö - nig
Í 3
? 4

˙ œ
ß& œ œ œ ˙. *3
˙ œ ˙ œ œ œ œ ˙. *5 4
kommt der Sohn; eins - tens litt er tiefs - te Pein, jetzt wird
Í
?

˙ œ ˙ ˙ .
ß&
5 *3 *2 œ 5 2
˙ 3
œ 4˙ œ œ œ œ ˙.
*1
er der Herr - scher sein, jetzt wird er der Herr - scher sein.
Í
?

59
In Lieb und Gnad
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
vom Himmelsthron Taktsprache nach.
2. 29 Spielen Sie das Lied mit der linken Hand, und singen Sie gleichzeitig die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.
Die Sternchen (*) zeigen an, wo Sie Ihre Handposition ändern müssen, um den Fingersatz einhalten zu
können.

44
ß&
In Lieb und Gnad vom Him - mels - thron ward
Í 44 5
˙ ˙ ˙ ˙
*4

? ˙ œ œ œ œ
u

ß&
Í
uns

œ
ge - sandt

œ œ
der

œ ˙
Got - tes
˙
- sohn,

˙
zu zei - gen uns den
2
˙ œ œ œ œ
*5

? u

ß&
Weg zu - rück ins Got - tes - reich, zu ew - gem Glück.
Í ˙
2
œ œ ˙
2
˙ œ œ œ œ ˙
*2
œ œ
5

? ˙
u u

60
In Lieb und Gnad
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
vom Himmelsthron Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied mit der rechten Hand, und singen Sie gleichzeitig die jeweiligen Notennamen.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.
Die Sternchen (*) zeigen an, wo Sie Ihre Handposition ändern müssen, um den Fingersatz einhalten zu
können.

44 U
ß& ˙ ˙ ˙ ˙
1 ˙ œ œ œ œ *2
In Lieb und Gnad vom Him - mels - thron ward
Í 44
?
U
ß& œ œ œ œ ˙ ˙ ˙
5 3 *1
˙ œ œ œ œ
uns ge - sandt der Got - tes - sohn, zu zei - gen uns den
Í
?
U U
ß& ˙ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œ ˙ œ œ ˙
4 4 5 *4
Weg zu - rück ins Got - tes - reich, zu ew - gem Glück.
Í
?

61
VORZEICHEN
Vorzeichen sind Zeichen, die
folgendermaßen aussehen:

# (Kreuz – die Note wird höher gespielt)

b (B – die Note wird tiefer gespielt)


n (Auflösungszeichen – die Note nimmt
wieder ihre ursprüngliche Tonhöhe an)

Ein Vorzeichen vor einer Note in der


Notenzeile verändert den Ton folgendermaßen:

62
DAS KREUZ DAS B DAS AUFLÖSUNGS-
Ein Kreuz ( # )bedeutet, dass die Note höher Ein B ( b ) bedeutet, dass die Note tiefer gespielt ZEICHEN
Das Auflösungszeichen ( n ) bedeutet, dass die
gespielt wird, indem die rechte Nachbartaste an- wird, indem man die linke Nachbartaste anschlägt
geschlagen wird (das ist normalerweise eine (das ist normalerweise eine schwarze Taste).
Note wieder ihre ursprüngliche Tonhöhe an-
schwarze Taste). Wie in der Abbildung unten dargestellt wird, nimmt. Sie wird weder höher noch tiefer ge-
Wie Sie der Abbildung unten entnehmen kön- spielt man die schwarze Taste links vom H, spielt.
nen, macht ein Kreuz vor einem F aus diesem wenn in der Notenzeile ein B davor steht.
Das Kreuz, das B und das Auflösungszeichen
ein sogenanntes Fis, und Sie schlagen statt der Kann ein- und dieselbe schwarze Taste so- gelten jeweils für den ganzen Takt, in dem sie
Taste F die schwarze Taste rechts daneben an. wohl mit einem Kreuz als auch mit einem B ge- stehen. Durch den darauffolgenden Taktstrich
meint sein? Beantworten Sie diese Frage, indem werden sämtliche Vorzeichen aufgehoben.
Sie das Ais und das B spielen.

bœ bœ nœ
& #œ ? ?

# b b
F B B

# #
F F H H

63
Übungen mit dem Kreuz
Zeichnen Sie vor die folgenden Noten jeweils ein Kreuz ( # ). Verbinden Sie Suchen Sie diese Noten danach auf Ihrem Instrument. Sagen Sie zu jedem
Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.
œ
dann jede Note mit der entsprechenden Taste auf der Klaviatur.

œ œ
ß& œ œ œ

Í œ œ
œ œ œ
? #œ

#
G

das
mittlere

C
Schreiben Sie auf die untenstehenden Linien die Namen der Noten mit dem .

■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

#
E

64
TÄGLICHE FINGERÜBUNGEN MIT EINEM KREUZ
Spielen Sie die folgenden Übungen gleichmäßig, fließend und sicher. Denken Sie daran, dass Sie
jeden Finger von oben herab auf die Taste fallen lassen müssen. Halten Sie das Handgelenk so hoch,
3 3
dass es nicht die Tasten berührt. Es soll mit dem Unterarm auf gleicher Ebene liegen. Erhöhen Sie 4 2 2 4
5 5
allmählich jeden Tag das Tempo.
1 1

Rechte Hand

44
& œ œ œ œ œ œ ˙ œ #œ œ #œ œ #œ ˙ #œ œ #œ œ

& #œ œ #˙ œ œ œ œ œ œ ˙ #œ œ #œ œ #œ œ #˙ œ #œ œ #œ
3 4 2 3

& œ #œ ˙
1
œ 2œ œ œ œ œ ˙ œ œ #œ œ œ œ #œ œ w
Linke Hand

44 œ œ œ œ œ œ ˙ œ #œ œ #œ œ #œ ˙ #œ œ #œ œ
?
#œ œ #˙ œ œ œ œ œ œ ˙ #œ œ #œ œ #œ œ #˙ œ #œ œ #œ
? 2 3
3 4

œ #œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ #œ œ œ œ #œ œ w
?
5 4

65
ÜBUNGSLIED
Üben Sie das folgende Lied, bis Sie es gut spielen können.

Preist Gott, von dem all 1. 30 Spielen Sie das Lied mit der linken Hand.
Segen fließt 2. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

4
ß& 4

Í 44
Preist
˙
Gott,
˙ #˙
von dem all Se
˙
-
˙
gen
˙
fließt!
˙
Preist
2
˙ ˙
*3

? u

ß&

Í ˙
ihn,
˙
was
˙
hier auf
˙ *1 ˙Er -
˙
den
˙
ist! Ihr
˙
*3
En
˙
-
˙
gel
˙
auch im
˙
? u

ß&
Him - mel, preist den
˙ ˙
Va - ter, Sohn
˙ ˙
und
˙
Heil - gen
˙
Geist!
Í ˙ #˙ ˙ *1 3 5
˙ ˙
? u u
66
Preist Gott, von dem all
1. Spielen Sie das Lied mit der rechten Hand.
Segen fließt 2. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

4 U
ß& 4 ˙ ˙ #˙ ˙ ˙ ˙ ˙
4
˙ ˙ *2
Preist Gott, von dem all Se - gen fließt! Preist
Í 44
?
U
ß& ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙
ihn, was hier auf Er - den ist! Ihr En - gel auch im
Í
?
U ˙ U
˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙
ß& ˙ #˙
*1 2 *1 5 3
Him - mel, preist den Va - ter, Sohn und Heil - gen Geist!
Í
?

67
Übungen mit dem B
Zeichnen Sie vor die folgenden Noten jeweils ein B ( b ). Verbinden Sie dann Suchen Sie diese Noten danach auf Ihrem Instrument. Sagen Sie zu jedem
jede Note mit der entsprechenden Taste auf der Klaviatur. Ton, den Sie anschlagen, seinen Namen.

œ œ
ß& œ œ
œ
Í œ œ
œ œ œ
? bœ

b
G

das
mittlere

C
Schreiben Sie auf die untenstehenden Linien die Namen der Noten mit dem .

■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

■ ■

b
C

68
TÄGLICHE FINGERÜBUNGEN MIT EINEM B
Spielen Sie die folgenden Übungen, bis Sie sie gut beherrschen. Spielen Sie gleichmäßig, fließend
und sicher. Denken Sie daran, dass Sie jeden Finger von oben herab auf die Taste fallen lassen müssen.
2 4
Halten Sie das Handgelenk so hoch, dass es nicht die Tasten berührt. Es soll mit dem Unterarm auf 4
3 2 3
5
gleicher Ebene liegen. Erhöhen Sie allmählich jeden Tag das Tempo. 5
1 1

Rechte Hand

44 œ bœ œ bœ
& 1œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙

bœ ˙ bœ œ bœ œ bœ œ b˙ œ bœ œ bœ œ bœ ˙
& œ œ œ œ œ

œ bœ œ œ
& œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ bœ w

œ bœ œ bœ
Linke Hand

44 5œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙
?
œ bœ ˙ bœ œ bœ œ bœ œ b˙ œ bœ œ bœ œ bœ ˙ œ œ œ œ
?
œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ bœ œ bœ œ œ w
?

69
ÜBUNGSLIED
Üben Sie das folgende Lied, bis Sie es gut spielen können.

Wie gütig sein Gebot 1. Spielen Sie das Lied mit der linken Hand.
2. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

3
ß& 4
Wie gü - tig sein Ge - bot! Es spricht von

Í 3 œ œ œ3 œ œ œ œ ˙ œ œ œ
œ
1 2 4 3 *2

? 4

ß&
œ
sei - ner Lieb. Komm, wirf auf ihn der

Í œ œ ˙
3 *3
œ 3
œ 5
œ 3
œ œ
4 2 œ 1

? œ

ß&
1 œ
Sor - gen Last, und folg des Geis - tes Trieb!

Í œ œ 3b œ 4œ 2 œ 2 œ œ 3bœ œ œ
*5 4 4 *5
œ 4 5
˙
?
70
Wie gütig sein Gebot 1. Spielen Sie das Lied mit der rechten Hand.
2. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

3 œ œ œ
ß& 4 œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ
5 3 4 2 3 *4
Wie gü - tig sein Ge - bot! Es spricht von

Í 3
? 4

œ œ œ œ œ
ß& œ œ œ ˙ œ œ
3 *2 2 1 2 *1 2 4
sei - ner Lieb. Komm, wirf auf ihn der

Í
?
œ œ œ œ
ß& œ bœ œ œ bœ œ œ œ ˙
4 1 3 2 4 5 4 2 *2 1
Sor - gen Last, und folg des Geis - tes Trieb!

Í
?

71
ANGABE DER TONART
Die Angabe der Tonart steht jeweils am Beginn jeder Betrachten Sie nun jedes der unten abgebildeten Notensysteme. Schreiben Sie auf die
Notenzeile. Durch die Vorzeichen am Beginn des darunterliegende Linie, welche Noten jeweils ein Kreuz oder ein B erhalten und demnach
Liedes wird angegeben, welche Noten das ganze Lied höher oder tiefer gespielt werden.
hindurch höher oder tiefer gespielt werden. Es erüb-

#4
rigt sich daher, vor jede Note, die höher oder tiefer
wird, ein Kreuz oder ein B zu schreiben.
b b3
ß& 4 ß& 4
1. 2.
Ein Kreuz auf der Linie der Note F bedeutet bei-
spielsweise, dass alle F-Noten in diesem Lied als Fis
zu spielen sind, vorausgesetzt, die Angabe der
Tonart ändert sich nicht, und vor einem F steht
Í # 44 Í b 43
kein Auflösungszeichen. Das gilt für alle F-Noten,
ganz gleich in welcher Tonhöhe: ? ? b
Tonart
# 3 ( #) œ

& 4 ( #) œ nœ
44 ## 4
b

Auflösungszeichen vor dem F

ß& 4
3. 4.
Die Angabe der Tonart ist für die Sopranzeile ß&
und die Basszeile immer gleich:
# 3 ( #) œ
ß& 4 #œ Í 44 Í # # 44
( )
? b ?
Í # 43 ( #) œ
? #œ
( )
Zeichnen Sie die korrekte Angabe der Tonart in
Antworten: 1. F 2. H, E 3. H 4. F, C
das Lied „Wie gütig sein Gebot“ auf Seite 70f. ein.

72
TÄGLICHE FINGERÜBUNGEN
Spielen Sie die folgenden Fingerübungen jeweils nur mit einer Hand. Spielen Sie sie jeden Tag,
bis Sie Ihnen geläufig von der Hand gehen. Spielen Sie anfangs langsam, und erhöhen Sie das Tempo
allmählich jeden Tag. Mit der Zeit gewöhnen sich Ihre Finger an jede Handposition.

Rechte Hand

3 œ œ œ œ œ œ œ œ
ß& 4 œ œ œ œ œ œ œ ˙.
1
œ 2 3 5
œ 2 4 œ ˙.

Í 34 œ œ œ
5 4 2
œ œ œ 3œ 2œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ . ˙.
?
Linke Hand

b 34 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
œ ˙.
ß& œ œ œ ˙.
1 2 3 5 2 4

Í 3 5 4 2 1
œ 3 2
œ œ œ œ œ œ
? b 4 œ œ œ œ œ œ œ œ ˙.
œ œ œ ˙.

#3 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
ß & 4 1œ 2 3 5 œ œ œ œ ˙. ˙.
2 4

Í # 43 5 4œ 2œ 1œ œ œ 3 2
œ œ œ œ œ œ œ
? œ œ œ œ œ œ ˙. ˙.

73
Spielen Sie die folgenden Fingerübungen jeweils nur mit einer Hand. Spielen Sie sie jeden Tag, bis Sie Ihnen
geläufig von der Hand gehen. Spielen Sie anfangs langsam, und erhöhen Sie das Tempo allmählich jeden Tag.

Rechte Hand
b3
ß & 4 œ œ 3œ œ œ œ œ œ 4œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ .
b
˙.
1 2 5 2
B b

Í b 3 œ
1
œ œ œ œ œ œ œ œ œ
5 4
œ
2
œ
3
œ 2
œ œ ˙. ˙.
?b 4 œ œ œ
Linke Hand

## 3 œ œ œ œ œ œ œ
ß& 4 œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙.
1
œ 2 3 5 2 4
œ ˙.
1œ 2œ œ œ œ œ œ
D
Í # # 43 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙. ˙.
2
œ
5 4 3

b bb 3 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
ß& 4œ œ œ œ œ œ œ œ ˙. ˙.
1 2 3 5 2 4
1œ œ œ œ œ œ
b

3œ œ
E

Í 3 œ 2
œ œ œ
2
œ œ œ ˙.
b œ œ œ ˙.
5 4

?b b4

74
ABSCHNITT 3
Begriffe und Fertigkeiten, die Sie
in Abschnitt 3 lernen werden
1. Das beidhändige Spiel
2. Weitere Notenwerte
3. Weitere Taktangaben

75
DAS BEIDHÄNDIGE SPIEL
TÄGLICHE FINGERÜBUNGEN
Sie werden nun mit beiden Händen zugleich spielen lernen. Das mag Ihnen zwar anfangs
schwierig vorkommen, doch werden Sie sich bald daran gewöhnen, wenn Sie nur geduldig üben.
Die folgenden Fingerübungen helfen Ihnen dabei:

1. Spielen Sie diese Übung zunächst langsam und gleichmäßig mit jeder 3. Die Sternchen (*) zeigen die Wiederholungszeichen an. Spielen Sie die
Hand allein. Takte zwischen den Wiederholungszeichen so oft, bis Sie sie beherrschen.
2. Spielen Sie die Übung mit beiden Händen, und erhöhen Sie allmählich jeden Gehen Sie dann zum nächsten Abschnitt über. 31 Wenn Sie alle Abschnitte
Tag das Tempo. Der Fingersatz ist wichtig, beachten Sie ihn bitte genau. gut spielen können, spielen Sie sie ohne Pause durch, und wiederholen Sie
dabei jeden Abschnitt viermal.

44 * * *

ß & { 1 œ 2 œ 3œ 4œ 5œ œ œ œ { { œ 2 œ 1 œ 2œ 3œ 2œ 1œ 2 œ { { œ 2 œ 3œ 1œ
1 1

Í 44 1œ 2œ 3œ 4œ 5œ œ œ œ 1 œ 2œ 1œ 2œ 3œ 2œ 1œ 2œ 1 œ 2œ 3œ 1 œ
? { { { { {
* *

ß & 2œ 1œ 3œ 2 œ { { œ 2 œ 3œ 1 œ œ œ œ œ œ œ œ œ {
1 2 3 4 3 2 1 3 2 1
w
Í 2
œ
2
œ 1 1
œ32
œ 3
œ
1 2 3 4 3 2
œ
12
œ 3 5

? œ œ œ œ œ œ œ œ œ w
{ { {

76
1. 32 Spielen Sie diese Übung zunächst langsam und gleichmäßig mit jeder Hand allein.
2. Spielen Sie die Übung mit beiden Händen, und erhöhen Sie allmählich jeden Tag das Tempo.

3 ˙
4
ß& 3 œ b˙ œ ˙ œ 2˙ œ ˙ œ b˙ œ ˙ œ ˙.
1 4 2 5 1 4 1 4 2 5

Í 34 2˙ . ˙. ˙. ˙. ˙. ˙. ˙. ˙.
?

œ œ œ bœ œ œ ˙ œ œ œ œ bœ œ œ ˙
ß& œ ˙ œ 2˙ .
3 4 1 2 3 4 4 5 1

Í ˙. ˙. ˙. ˙. ˙. ˙. ˙. ˙.
?
1. 33 Spielen Sie diese Übung zunächst langsam und gleichmäßig mit jeder Hand allein.
2. Spielen Sie die Übung mit beiden Händen, und erhöhen Sie allmählich jeden Tag das Tempo.

44
ß& œ œ œ œ œ œ ˙ œœ œ œ œœ˙ œœœ œ œ œ ˙ œ œœ œ w
3
1

Í 44 5˙ 3
˙ ˙ ˙ 5 1 ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙ ˙
? ˙ ˙ ˙ ˙
Spielen Sie die Übungen auf Seite 73f. mit beiden Händen gleichzeitig. Spielen
Sie langsam und gleichmäßig, und erhöhen Sie allmählich jeden Tag das Tempo.

77
ÜBUNGSLIEDER
Üben Sie die folgenden Lieder, bis Sie sie gut spielen können. Befolgen Sie beim Erlernen jedes Kirchenliedes die Anweisungen.
Beginnen Sie, sobald Sie diese Lieder spielen können, sie auch beim Gesang zu Hause und in der Kirche zu spielen.

Hoch auf 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der Noten in der
des Berges Höhn Basszeile in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie mit der rechten Hand die Noten der Sopranzeile, und singen Sie die Melodie dazu.
3. Spielen Sie mit der linken Hand die Noten der Basszeile.
4. 34 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.

b 44 ˙. œ œ œ œ
ß& œ œ œ œ œ ˙. œ
1
œ 3 *2

1w
Hoch auf des Ber - ges Höhn sieht man ein Ban - ner wehn; ihr
Í 44 3
w w w
?b

ß & b œ œ œ nœ
˙ ˙ œ œ œ ˙. œ
œ œ œ œ ˙. œ œ *5
2 1 *3 *2

˙
Völ - ker, schaut hin - auf, mög al - le Welt es sehn! In Zi - ons Land in
Í
b w w ˙ w w w
?
b œ œ œ nœ ˙. œ ˙ b˙ œ œ œ œ ˙
ß& ˙ ˙.
5 *5 *3
Got -
˙
tes Hand, seht auf des Ber - ges Höhn das
˙
Ban -
˙
ner
˙.
wehn!

b˙ w
Í w w
?
78
Wenn Brot und Wasser
1. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
nehmen wir 2. 35 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

3
4
ß & 3œ œ œ ˙ œ ˙ ˙. œ œ œ
œ *2
Wenn Brot und Was - ser neh - men wir in Je - su

Í 34 4˙ . ˙.
2

? ˙. ˙. ˙.

ß& ˙ œ ˙ #œ ˙. œ bœ œ ˙
*4 *1
œ
Na - men dank - bar hier, wol - len wir de - muts -

Í ˙. 4
˙.
? ˙. ˙. #˙.

ß & 4œ œ œ ˙. œ œ œ ˙ œ ˙ œ ˙.
*1
voll und rein dem Hei - land Herz und Hän - de weihn.
Í ˙. *4
˙. ˙. ˙. ˙ œ ˙.
?

79
Wie groß die Weisheit
1. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
und die Lieb 2. 36 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

b 3 œ œ œ œ œ œ ˙ œ
ß& 4 œ œ œ œ
1 5 4 3 *2 1 4 3 5
Wie groß die Weis - heit und
˙. die Lieb am
Í 3 ˙.
5 4 ˙. 1 5
˙.
? b 4

œ œ n œ bœ
ß &b œ œ œ
œ œ œ ˙ ˙ œ
*1 3 5 1 2 4 3 5 *3

˙.
ho - hen Him - mels - thron, dass uns zum Trost und
Í 2
˙
*1 3
œ ˙.
4
˙.
*5
˙.
?b

b œ œ
ß& œ œ œ
5 *2
œ œ œ
2 4
œ
5 4 1
œ 2
˙
1

˙. ˙.
Heil ge - sandt der Herr als Men - schen - sohn.
Í ˙ œ ˙. ˙
?b u

80
Wenn ich lese
1. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
in den Schriften 2. 37 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

b b4 œ œ œ œ œ ˙
ß& 4œ œ œ œ œ œ œ œ
1 4 *2
œ 2 3 4
Wenn ich le - se in den Schrif - ten, lie - ber Va - ter, Le - bens - quell,
Í b 44 3w w w n˙ ˙
? b

b b œ nœ œ œ œ œ œ œ œ ˙
ß& œ œ œ œ
*2 *1
œ 2 4
füll mein Herz mit dei - ner Weis - heit, gib Er - kennt - nis mei - ner Seel.

Í b ˙ n˙ ˙ ˙ ˙ ˙
b ˙
3 *2

? ˙

81
WEITERE NOTENWERTE
Achtelnoten
Eine Viertelnote ( q ) kann geteilt werden, wodurch zwei Noten entstehen, von denen
jede einen halben Schlag lang ist. Diese Noten heißen Achtelnoten. Achtelnoten haben œ œ œ œ
entweder ein Fähnchen am Notenhals ( e ) oder sind durch einen Balken miteinander
verbunden ( œ œ ). Achtelnoten sind doppelt so schnell wie Viertelnoten. Vergleichen Sie

œ œ œ œ œ œ œ œ
in der Abbildung rechts Viertelnoten und Achtelnoten.
Die Taktsprache für eine Achtelnote lautet in diesem Kurs da - na. Sagen Sie gleichzei-
tig mit dem Taktschlag „da“ und zwischen den Schlägen „na“.

j j j j j j
43 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
Da - na d a - na d a - na Da - na d a - na d a - na Da - na d a - na d a - na

38 Klatschen Sie bei jedem Taktschlag, und sprechen Sie dabei den folgenden Rhythmus nach. Das Sternchen (*) gibt an, wann Sie klatschen müssen.

42 œ œ œ œ œ œœœœ œ œ œœœ œœœ œœœœ ˙


Da da Da - na da
* * * * * * * * * * * * * * * *

39 Sprechen Sie den Rhythmus für die unten abgebildeten Noten in der Taktsprache nach, und klatschen Sie dabei gleichmäßig bei jedem Taktschlag.

44
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙
œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙

82
ÜBUNGEN MIT ACHTELNOTEN
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der 2. Spielen Sie die Übungen jeweils nur mit einer Hand.
Noten in den unten angegebenen Übungen in der Taktsprache nach: 3. 40 Spielen Sie die Übungen beidhändig.

b 3
ß & 4œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙ .
4 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙.
Í œ ˙ œ ˙ ˙ . œ ˙ ˙ œ œ ˙.
3˙5
. ˙.
? b 4

44
ß& œ œ œœœ ˙ ˙ œœœ œœœ ˙ ˙
1

Í 44 5˙ œœœœ œ œ ˙ ˙ œ œ œ œœœ
? ˙

œ œœ œœ
ß& œ œœœ œ œ ˙ ˙ œ œœ œœ˙

Í
œ œœ œœ
˙ ˙ œœ œ œ œ œ œœ œœ˙
?

83
ÜBUNGSLIEDER
Üben Sie die folgenden Lieder, bis Sie sie gut spielen können. Befolgen Sie gemacht. Wo bei diesen Liedsätzen auch einmal drei Noten gleichzeitig vor-
beim Erlernen jedes Kirchenliedes die Anweisungen. Lernen Sie anhand dieser kommen, lassen Sie die mittlere Note vorläufig noch aus. Beginnen Sie, sobald
Anweisungen auch die beiden Lieder „Gottes Gebote will ich befolgen“ und Sie diese Lieder spielen können, sie auch beim Gesang zu Hause und in der
„Wenn der Heilge Geist dich führt“ auf Seite 82 und 65 in Kirchenlieder leicht Kirche zu spielen.

Gott und Vater, 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
hör uns flehn in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. Spielen Sie das Lied beidhändig.

#3 4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

œ ˙
ß& 4˙ œ œ œ ˙. ˙ œ
1
œ 3

Í # 3 ˙.
Gott und Va - ter, hör uns flehn, send uns
1 ˙.
2 *4
˙. *1˙. 2
˙.
? 4
#
ß& œ œ œ ˙ œ œ ˙. œ œ
1
˙ œ œ *2 4

*1 ˙ .
dei - nes Geis - tes Wehn, wenn beim Was - ser
Í # ˙. 3 4
˙. ˙.
*2

? #˙.
# œ œ ˙. œ œ
ß& ˙ œ œ œ ˙ œ ˙.
*4
œ *5
*2 # ˙ . 1˙ .
und beim Brot wir ge - den - ken Je - su Tod.
Í # #˙ . *5
˙.
4
˙. ˙.
?
84
Herr, wir flehn
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
um deinen Segen Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. 41 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

b 44 œ œ œ œ œ œœ œ
ß& œ œ œ œ œœœ œœœœ˙ œ œœœ œ
3 3

˙
Herr, wir flehn um dei - nen Se - gen, gib ins Herz uns Fried und Freud. Lass uns wah - re
Í 44 w 4
˙ ˙ ˙ ˙ ˙ w
? b

œ œ œœ œ œ œ œœ œ œ œ œœœ
ß&bœ œ œœœ œœœœ˙
*2

Í
Lie - be pfle - gen,
˙ ˙
fer - ne sein von
˙
Sünd und Streit.
˙
O
˙ ˙
er - qui - cke
˙
uns - re
˙
See - le

b˙ ˙ 4

b œ œ œ œ œ œ œ ˙ œ œœœ œ œ œ œœœ œ œ œ œ œ œœœœ˙


ß& *3

Í
auf
˙ ˙
dem Weg durchs Er - den - tal,
˙
o er - qui - cke uns - re See - le
˙
auf dem Weg durchs Er - den - tal.

b˙ w ˙ ˙ ˙ ˙ ˙
4

85
DAS HALTEPEDAL bedient. Lassen Sie den Absatz des rechten
Fußes auf dem Fußboden ruhen, und drücken
unsauber und unschön. Wenn Sie das Pedal
nicht lange genug niederdrücken, klingt das
Die Verwendung des Haltepedals spielt beim Sie das Pedal mit dem Fußballen hinunter. Spiel abgehackt. Sie können einmal oder mehr-
Erlernen des beidhändigen Spiels eine wichtige Lassen Sie sich bei der Verwendung des Hal- mals pro Takt einen Pedalwechsel durchführen
Rolle. Mithilfe des Haltepedals können Sie am tepedals von Ihrem Gehör leiten. Wenn Sie das (das Pedal loslassen und erneut niederdrücken).
Klavier fließend und gebunden spielen; der Pedal niederdrücken, schwingen die Saiten des Sie müssen den Pedalwechsel auf jeden Fall bei
Klang wird dadurch voll und nachhaltig. Klaviers weiter, bis Sie das Pedal wieder loslas- jeder neuen Harmonie durchführen, damit der
Das Haltepedal befindet sich in Bodenhöhe in sen. Wenn Sie das Pedal zu lange niederdrücken Klang sauber und schön bleibt.
der Mitte des Klaviers. Es ist das rechte Pedal und dazwischen mehrere Noten spielen, die Im Allgemeinen gilt: Der Pedalwechsel erfolgt
und wird normalerweise mit dem rechten Fuß nicht miteinander harmonieren, wird der Ton kurz nach dem Anschlagen eines Akkords. Las-
sen Sie das Pedal los und drücken Sie es dann
sofort wieder nieder, während Sie noch die
Tasten gedrückt halten. Durch das Loslassen
des Pedals verstummen die Töne des vorigen
Akkords, und durch das erneute Niederdrücken
klingen nun die Töne des neuen Akkords nach.
Sie können die Töne mithilfe des Pedals nach-
klingen lassen, während Ihre Finger schon zum
nächsten Akkord übergehen.
Mit der Zeit wird der Gebrauch des Haltepedals
für Sie so zur Routine, dass Sie beim Spielen kaum
noch daran denken. In den Noten finden Sie un-
terhalb der Basszeile gelegentlich Pedalzeichen als
Hinweis dafür, wann Sie das Pedal niederdrücken
und wann Sie es wieder loslassen sollen.

nieder-
loslassen
drücken
halten

oder

nieder- nieder-
loslassen drücken loslassen drücken

halten

86
Gott und Vater,
hör uns flehn

42 Üben Sie den Gebrauch des Haltepedals anhand des folgenden Liedes. Spielen Sie die Lieder, die Sie schon gelernt haben, nun auch mit Pedal.
Beachten Sie die Pedalangabe. 43 Probieren Sie das Spielen mit dem Halte- Beginnen Sie mit dem Lied auf Seite 78.
pedal. Halten Sie es zu lange oder zu kurz niedergedrückt. Finden Sie durch Sie können die Pedalzeichen auch in diese Anleitung oder in Ihr Gesangbuch
Ihr Gehör die richtige Länge. eintragen. Spielen Sie von nun an immer mit Pedal.

#3
ß& 4 ˙ œ œ ˙ œ ˙. ˙ œ
1
œ œ 3
1˙ .
Gott und Va - ter, hör uns flehn, send uns
Í #3 2˙. ˙ . *1
˙. ˙.
2

? 4
#
ß& œ œ œ ˙ œ œ ˙. œ œ
1
˙ œ œ *2 4

Í # ˙.
dei - nes Geis - tes Wehn,
˙.
wenn beim Was
˙.
- ser

˙.
4 *1 2

? #˙.
# œ œ ˙. œ œ
ß& ˙ œ œ œ ˙ œ ˙.
*4
œ *5
Í # #˙.
und - beim Brot

wir
. ge -
˙. -
den ken Je
˙.
- su Tod.
˙.
˙.
5 4 *2

87
Punktierte Noten

œ œ œ œ
Ein Punkt neben einer Note verlängert den Notenwert um die Hälfte.
Eine halbe Note ( h ) hat zwei Schläge. Bekommt sie nun einen Punkt ( h. )
wird sie noch um die Hälfte ihres Wertes verlängert; sie wird somit also drei Da da da da
Schläge lang.
Eine Viertelnote ( q ) hat einen Schlag. Der Punkt daneben ( q. ) verlängert
sie um die Hälfte, sie wird nun also eineinhalb Schläge ausgehalten. Der feh-
lende halbe Schlag wird in der Regel als Achtelnote ( e ) geschrieben.
Vergleichen Sie den Rhythmus rechts: œ œ œ œ œ œ
Da da - na da da - na

j j
44 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus œ. œ œ. œ
der Noten für die unten angegebenen Beispiele in der Taktsprache nach: Das
Sternchen (*) gibt an, wann Sie klatschen müssen.
Da - a na da - a na

44 j j
œ œ œ. œ œ œ ˙ œ. œ œ œ ˙ ˙
Da da da - a na Da da da - a Da - a na da da Da - a da - a
* * * * * * * * * * * * * * * *

j j
43 œ . œ œ œ. œ œ œ œ œ ˙.
Da - a na da Da - a na da Da da da Da - a - a
* * * * * * * * * * * *

88
ÜBUNGSLIEDER
Üben Sie die folgenden Lieder, bis Sie sie gut spielen können. Befolgen Sie auch an den Gebrauch des Haltepedals. Beginnen Sie, sobald Sie diese Lieder
beim Erlernen jedes Kirchenliedes die Anweisungen. Denken Sie beim Spielen spielen können, sie auch beim Gesang zu Hause und in der Kirche zu spielen.

Ich weiß, 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses
mein Vater lebt Kirchenliedes in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. 45 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

44 j œ
ß & 2œ œ. œ œ œ ˙. œ œ œ œ
4 *2 5

w
Ich weiß, mein Va - ter lebt und liebt mich im - mer -

Í 44 2 w w
?
j œ œ œ œ
ß & ˙. *4
œ œ. œœ œ œ 2
œ œ
3 5
œ
1 4
dar. Der Geist, der flüs - tert mir dies zu und sagt mir, es ist
Í w w
w
*4 3 2

? #w

˙ . œ œ œ j
ß& *4
œ. œ ˙.
*3

Í
wahr,

#w
und sagt
˙
*3
mir,
˙
es ist
˙.
wahr.

?
89
Ich brauch dich allezeit 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. Spielen Sie das Lied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

#3 j j
ß& 4 œ œ. œ œ œ ˙ œ œ. œ œ œ ˙
3 *4 1
œ
Í #3
Ich brauch
4˙.
dich al - le - zeit,
˙.
du
˙.
gna -
˙.
den - rei - cher Herr. Dein

? 4

# j jœ œ œ
ß& œ. œ œ ˙ œ œ. œ œ œ ˙ œ œ. œ ˙
*4 J œ *4 *3
Na - me ist mein Hort, ich fürch - te mich nicht mehr Ich brauch dich, o ich brauch dich,
Í # ˙. ˙. ˙ œ ˙. ˙. ˙.
*3 2

?

# j j
ß& 2 œ œ œ
œ . œ œ œ. œ œ œ œ œ œ œ. œ œ ˙
*3 2 *3
Je - sus, ja, ich brauch dich; o seg - ne mich, mein Hei - land, ich komm zu dir!
Í # ˙. 5 ˙. ˙.
4
˙. ˙ œ ˙
?

90
In Demut 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. 46 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

3 œ. œ œ œ œ j
4
ß& œ œ œ œ œ œ œ J œ. œ
3 œ œ œ *5 *3
Wenn in De - mut dei - ne Feh - ler du vor Gott, dem Herrn, be - ken - nest, dann
Í 3 œ ˙ ˙ œ œ ˙
œ
2 *1

? 4 ˙

j
ß & œ . œ œ œ *4œ œ œ *4 œ œ œ œ œ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ *1œ *2œ
füh - ret er dich si - cher und er - hö - ret dein Ge - bet. Wenn in De - mut du ihn bit - test, dann wird
Í *5
˙. ˙. 2
œ ˙ œ ˙
? #˙. ˙.

œ . œ œ œ œ œ . œj œ . j œ œ
ß&
*5
J *4 2
œ œ *5 œ œ œ œ œ œ œ ˙
*2
Gott, der Herr, dich seg - nen mit Frie - den und Ge - wiss - heit, dass er dir zur Sei - te steht.
Í ˙. œ ˙ # ˙ . ˙ . ˙ œ ˙
?

91
Vervollständigen Sie die unten angegebenen Takte, indem Sie jeweils den richtigen Pausenwert dazu-
PAUSENZEICHEN schreiben, sodass ein vollständiger Takt entsteht, der der Taktangabe am Zeilenanfang entspricht.
Die Pausenzeichen geben an, wie lange nicht
gespielt wird. Wenn Sie ein Pausenzeichen sehen,
hören Sie auf zu spielen. Der Rhythmus geht zwar
weiter, die Taktschläge sind jedoch stumm.
Eine Pause wird genau so lange gehalten wie
44 j

die entsprechende Note.
ganze Pause 4 Taktschläge
œ œ œ œ œ œ œ ˙
Ó halbe Pause 2 Taktschläge

Œ
43 œ
Viertelpause 1 Taktschlag

‰ Achtelpause A Taktschlag ˙ œœœœ


Manchmal spielt eine Hand weiter, während
die andere eine Pause hat. Manchmal haben
auch beide Hände gleichzeitig eine Pause. Su-
j
42 œ œ
chen Sie im Gesangbuch einige Pausen, und
benennen Sie sie.
Verbinden Sie unten jede Pause mit der ent-
œ œ œ
sprechenden gleich langen Note:

∑ w
‰ h
Πq
Ó e

92
ÜBUNGSLIEDER
Üben Sie Achtelnoten, punktierte Noten und Pausen anhand der folgenden üben Sie so lange, bis Sie die Lieder gut spielen können. Beginnen Sie, sobald
Lieder. Befolgen Sie beim Erlernen jedes Kirchenliedes die Anweisungen, und Sie diese Lieder spielen können, sie auch beim Gesang zu Hause und in der
Kirche zu spielen. Achten Sie unbedingt auf die Angabe der Tonart und die dort
enthaltenen etwaigen Vorzeichen, und spielen Sie weiterhin mit Pedal.

Gottes Gebote 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
will ich befolgen in der Taktsprache nach. (Beachten Sie den Haltebogen in den letzten beiden Takten. Ein
Haltebogen verbindet zwei Noten. Die erste Note wird angeschlagen und so lange gehalten,
wie die beiden Noten insgesamt dauern.)
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand. 47 Spielen Sie das Lied dann beidhändig.
3. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

b 2œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
ß& 4 œ œ œ œ œ œ œ
4 *5

Í
Got - tes Ge - bo

˙
- te will
˙
ich be - fol
˙
-
œ
gen, dann wand - le
œ
ich si
˙
- cher, dann

2 5
˙
? b 4
œ œ œ œ œœ
ß& b œ œ œ ˙ œ œ œ œ œœ œ œ œ
*2 *4 *3

n˙ b˙ ˙
fin - de ich Ruh, Got - tes Ge - bo - te will ich be - fol - gen, wie’s der Pro -
Í 1 2
˙ ˙ ˙ ˙
?b
œ Uœ œ
œ œ œ œ œœ œ œ
ß& b œ œ *4 *3
œ œ ˙ ˙
Í n˙
phet sagt; Got - tes
*4 ˙
Ge -
3 œ
bo -

te,
2
sie ge -
˙ ben mir
nœ bœ
e - wi - ges Heil.
*1 œ œ ˙
?b u
93
Wie groß bist du! 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. 48 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

b4 j j j
b
ß & 4 œ œ œ œ. œ œ œ œ œ œ. œ œ œ
3
œ
O Herr, mein Gott, in Herr - lich - keit dort o - ben, voll Stau - nen
Í b 44 ‰ Œ 5
œ 1 œ ˙.
? b ˙.

bb œ . j œ œ j œj œ œ j
œ œ œ œ œ
ß& œ œ œ ˙ œ 3 œ.
seh ich dei - ner Schöp - fung Pracht; der Ster - ne Glanz, der E - le men - te
Í b ˙. œ j‰ Œ œ
? b ˙ œ ˙.

© 1953 Manna Music, Inc.; erneuert 1981, Manna Music, Inc., P.O. Box 218, Pacific City, OR 97135, USA. Internationales Copyright erteilt. Alle Rechte vorbehalten. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.

94
j
bb œ. œ œ œ œ.
j j œj œ œ
ß& œ œ œ œ œ œ ˙ œ *1 3
To - ben, das U - ni - ver - sum zeugt von dei - ner Macht. Dann preis ich
Í œ ˙. œ j‰ Œ
bb ˙.
1 2

? ˙ œ

bb œ . œ œ œ œ œ ˙ jœ œ œ
œ J j œj œ œ j œj œ œ
ß& J 2 *5 ˙ œ ˙ œ *1 3
*1
dich, mein Hei - land und mein Gott. Wie groß bist du! Wie groß bist du! Dann preis ich
Í ˙ w
bb ˙ w
5

? w


ß& bb œ . œ œ œ œ œ ˙ jœ œ œ ˙
œ J œ œ œ ˙ œ
J 2 *2
J J J
dich, mein Hei - land und mein Gott. Wie groß bist du! Wie groß bist du!
Í b ˙ w ˙. œ j
?b ˙ u ˙ œ

95
Ich bin ein Kind
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
von Gott Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. Spielen Sie das Lied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

## 4 œ. œ œ
œ œ œ ˙. œ
ß & 4 1œ œ œ œ ˙.
*2 5
J 2
Ich bin ein Kind von Gott, der mich zur Welt ge - schickt und

Í # # 44 5w w w
w
1 2

## j œ
œ œ œ œ œ œ œ. œ œ œ ˙. Œ
ß& 2 *2
œ 5 4
hier mit ei - nem ird - schen Heim und El - tern mich be - glückt:

Í # # #4 w w # 2w ˙. Œ
1

96
## œ œ
œ œ œ œ œ œ œ œ. œ ˙. Œ
ß& 1 3 3
œ 2 5 J
Füh - ret, lei - tet und be - glei - tet, dass den Weg ich find;

Í # # 5w w ˙ 2 ˙ 3
˙. Œ
?
## U
œ œ œ œ œ. j œ Œ
ß& œ œ œ *4 œ œ œ ˙.
1 3 5 4 2 1 3
lehrt mich, al - les das zu tun, was mich zu ihm einst bringt.

Í # # 5w w ˙. œ ˙. Œ
1

? u

97
Tu, was ist recht! 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. Spielen Sie das Lied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

# 3 œ. j j
ß & 43 œ œ ˙ œ œ œ œ œ ˙ œ. œ œ
*4
Tu, was ist recht! Du ringst nicht ver - ge - bens. Wahr - heit er -
Í # 43 1˙ . ˙. ˙. ˙. ˙.
?
# j j j
ß& œ œ œ œ. œ œ ˙. œ. œ œ œ. œ œ
1 3 5 *3
reicht nun den Herrn - und den Knecht. En - gel ver - zeich - nen im

Í #˙ Œ ˙. ˙. ˙. ˙.
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ß& œ œ œ œ ˙ œ. œ œ œ œ œ. œ œ ˙.
*4 1
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Bu - che des Le - bens all dei - ne Ta - ten; drum tu, was ist recht!

Í # ˙. ˙. ˙. ˙ Œ ˙. ˙.
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98
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Tu, was ist recht! Lass dich Fol - gen nicht sor - gen, kämp - fe für
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œ œ œ œ œ. œ œ œ. œ œ
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Wahr - heit und Tu - gend und Recht! Schau - e mit Mut auf das
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1
kom - men - de Mor - gen; Gott wird dich schüt - zen, drum tu, was ist recht!
Í # ˙. ˙. ˙ Œ ˙. ˙.
? ˙.

99
Sechzehntelnoten
Zwei Achtelnoten ( e e ) können geteilt werden, wodurch vier Noten entste-
hen, von denen jede B Schlag lang ist. Diese Noten heißen Sechzehntelnoten
œ œ œ œ
und haben ein doppeltes Fähnchen ( x x x x ) oder einen doppelten Balken
( œ œ œ œ ). Sechzehntelnoten sind doppelt so schnell zu spielen wie Achtelno-
ten. Vier Sechzehntelnoten ( œ œ œ œ ) ergeben eine Viertelnote ( q ). Verglei- œ œ œ œ œ œ œ œ
chen Sie in der Abbildung rechts Viertel-, Achtel- und Sechzehntelnoten.
Die Taktsprache für eine Sechzehntelnote lautet in diesem Kurs da-ni-
na-ni.
49 Klatschen Sie bei jedem Taktschlag, und sprechen Sie den Rhythmus
der Noten für die unten abgebildeten Übungen in der Taktsprache nach. Das
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
Sternchen (*) gibt an, wann Sie klatschen müssen.

44
œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œœœœœœœœœ œœœœœ œœœœœ œ œ œœœœœ œ œ
Da - na da - ni - na - ni da - na da
* * * * * * * * * * * * * * * *

34
œ œ œœœœ ˙ œ œ œ œ œ œ œ ˙.
* * * * * * * * * * * *

œ œ œœœœ ˙ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙.
* * * * * * * * * * * *

100
ÜBUNGEN MIT SECHZEHNTELNOTEN
Zwei oder drei Sechzehntelnoten in einer Vierergruppe ergeben manch œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
interessanten Rhythmus, wie Sie rechts sehen können.
Der dritte Rhythmus (punktierte Achtel- und Sechzehntelnote) wird bei
Kirchenliedern häufig verwendet. Die Bewegung des Liedes ist ungleichmäßig,
kurz und wechselnd, ganz anders als das gleichmäßige da-na. Dieser Rhythmus œ œ œ œ œ œ œ. œ
wird daher auch manchmal „punktierter Rhythmus“ genannt. Da - ni - na da - na - ni da - ni

50 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der folgenden Noten in der Taktsprache nach.
Das Sternchen (*) gibt an, wann Sie klatschen müssen.

44 œ *
œ œ
*
œ œ
*
œ œ
*
œ œ
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*
œ œ
*
œ œ
*
œ
œ. œ œ. œ œ. œ œ. œ œ. œ œ. œ œ. œ œ. œ
Da - ni da - ni da - ni da - ni
* * * * * * * *
51 Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus der folgenden Noten in der Taktsprache nach.

44
œ œ œ œ œ. œ œ œ œ œ œ œ. œœ œ œ œ. œœ œ œ. œ œ. œœ. œ˙
Da - na da - na da - ni da

43 œ . œ œ œ œ . œ œ œ œ . œ œ . œ œ . œ œ . œ ˙ œ . œ œ œ œ . œ œ œ œ . œ œ . œ œ . œ œ . œ ˙
Da - ni da da da - ni

101
ÜBUNGSLIEDER Sobald Sie die Lieder auf Seite 102 bis 108 in
dieser Anleitung spielen können, lernen Sie bitte
„Das Zeugnis“ (Seite 37)
„Hilf mir, inspiriert zu lehren“ (Seite 73)
Üben Sie die folgenden Lieder, bis Sie sie gut die folgenden Lieder aus dem Buch Kirchenlie- „Gottes Gebote will ich befolgen“ (Seite 82)
spielen können. Beginnen Sie, sobald Sie diese der leicht gemacht: „Wie groß die Weisheit und die Lieb“
Lieder spielen können, sie auch beim Gesang zu „Es liegt ein Hügel in der Fern“ (Seite 51) (Seite 48)
Hause und in der Kirche zu spielen. „Lehr mich zu wandeln im göttlichen Licht“ „O Gott, du ewger Vater“ (Seite 46)
(Seite 83) Zu Anfang können Sie dort, wo drei Noten
„Preist Gott, von dem all Segen fließt“ gleichzeitig gespielt werden sollen, die mittlere
(Seite 13) Note weglassen.

Wir danken, o Gott, 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
für den Propheten in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. 52 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

## 4
ß & 41 œ . œ œ œ. œ œ. œ œ. œ ˙ œ œ. œ œ œ. œ œ œ. œ
Wir dan - ken, o Gott, für den Pro - phe - ten, den du, uns zu füh - ren, ge -
Í # # 44 Œ 4
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œ. œ œ. œ œ. œ ˙ œ œ
ß& ˙. œ. œ œ *1
sandt. Wir dan - ken für das E - van - ge - lium, das
Í ## ˙. Œ w ˙ ˙
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102
## œ œ. œ œ œ. œ ˙
ß& œ œ. œ œ œ. œ ˙. œ œ œ.œ
*2 3 *5 3 *2 *2
drin - get zu jeg - li - chem Land. Wir dan - ken für all dei - nen Se - gen, den
Í ## ˙. œ ˙. Œ ˙ ˙ ˙ ˙
?
## œ œ. œ œ œ. œ
ß& œ œ. œ œ œ. œ ˙. œ
*2 *2
du uns so vä - ter - lich gibst. Wir füh - len, dass du, ho - her
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ß& *3
œ. œ œ œ. œ ˙.
Va - ter, uns al - le hie - nie - den so liebst.
Í ## ˙ ˙ ˙ ˙.
˙
*1

103
O wie lieblich
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
war der Morgen in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. Spielen Sie das Lied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

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ß & 1œ . œ œ œ œ ˙ œ. œ
*5 *1

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O wie
2 w
lieb - lich war der
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Mor - gen! Durch der
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Bäu - me fri - sches

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ß& . œ œ œ œ œ œ ˙ œ. œ œ œ œ œ œ
*1
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Í w
Grün,
w
leicht um - weht von sü - ßen
w
Lüf - ten, reins - ter
˙.
Glanz der Son - ne
œ
?

104
œ. œ œ œ
ß & ˙. .
œ œ J œ œ œ œ. œ
schien,
˙.
als ein Kna - be Weis - heit such - te im Ge -
Í Œ
*4
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œ. œ œ ˙. œ œ œ
ß& J œ œ . œ *1 œ 4 2œ *1œ
*5 *1 5

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bet auf sei
˙
- nen
˙.
Knien, als
˙
ein Kna - be Weis
˙
- heit

˙ Œ
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ß& œ ˙ œ. œ œ œ
3 2
œ œ 3œ œ ˙.
such - te im Ge - bet auf sei - nen Knien.
Í ˙. Œ ˙. œ ˙.
?

105
Kommt, Heilge,
1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes in der
kommt! Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand. (Beachten Sie, dass sich die Taktangabe ändert.)
3. 53 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

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ß & 4 1œ œ. œ œ. œ œ œ œ œ ˙ 43
2 1
Kommt, Heil -
˙
ge, kommt! Nicht
˙
Müh und Pla - gen
˙
scheut,

Í # 44 3 ˙
? 43

# 3 œ. 44 œ j
ß& 4 œ ˙ œ. œ ˙ œ. œ œ. œ
2 1

Í #3 œ ˙ œ ˙
wan - dert froh eu - ern Pfad! Ob rau und schwer der
˙ 44 ˙
? 4
# U
ß & 2œ œ œ œ ˙ 43 œ . œ ˙ œ. œ œ œ œ
1 2 1 3

Í #˙ ˙ œ ˙ œ
Weg er - schei - net heut, je - der Tag bringt euch Gnad! Die
œ
? 43 u
Œ

106
# œ œ œ œ œ œ œ
ß&
œ œ œ

# ˙.
müß - gen Sor - gen lasst
˙.
zu - rück, und
Í *1

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# œ œ œ œ œ j
œ œ œ. j œ œ œ. œ
ß& *4 1
œ 3 *1
denkt an eu - er künft - ges Glück; dann klingts im
*3 ˙
Her - zen
Í # ˙. ˙. Œ
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œ. œ ˙ œ. œ ˙
2 1

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freu - de - voll:
˙ œ
al -
˙
les wohl,
œ
al -
˙
les wohl!

# Œ
?

107
Herr, unser Erlöser 1. Klatschen Sie gleichmäßig im Takt, und sprechen Sie den Rhythmus dieses Kirchenliedes
in der Taktsprache nach.
2. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
3. Spielen Sie das Lied beidhändig.
4. Spielen Sie das Lied, und singen Sie den Text dazu.

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˙ œ
ß&
2 œ œ *1œ œ œ ˙ œ *2 œ 1 ˙
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Herr, un - ser Er - lö - ser und Is - ra - els Heil, o
Í 44 Œ 5
˙ ˙ ˙ ˙ ˙. Œ
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˙ œ œ œ œ œ œ ˙. œ ˙ œœœ ˙ œ
ß& 5
œ
5 *2
seg - ne dein Volk in der Welt, du Schat - ten bei Ta - ge und
Í 5
˙ #˙ ˙. Œ
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˙ ˙ w
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j
ß& ˙ œœœœ ˙ œ
œ 2 4œ . œœ
œ 3
˙ œ œ ˙.
*1
Licht in der Nacht, du Kö - nig, Be - frei - er und Held!
Í w w w ˙ ˙ ˙.
?

108
Triolen
Sie haben bereits gelernt, dass jede Viertelnote ( q ) geteilt werden kann (wodurch zwei œ œ
Achtelnoten entstehen) und dann noch einmal geteilt werden kann (woraus sich vier
Sechzehntelnoten ergeben). Eine Triole ( œ œ œ ) ist eine Notengruppe, bei der eine Viertelnote £ £
in Drittel geteilt wird. Über oder unter der Triole steht immer eine kleine Drei ( £ ) . Die drei
Noten werden auf einen Schlag gespielt.
œ œ œ œ œ œ
In diesem Kurs lautet die Taktsprache für die Triole „tri-o-le“. Die Noten einer j j
Triole können folgendermaßen zusammengefasst werden (siehe Abbildung rechts):
œ œ œ œ
Die ersten beiden Takte des unten angegebenen Beispiels werden folgendermaßen gezählt:
eins, zwei, drei, vier, tri-o-le, zwei, tri-o-le, vier. Klatschen Sie den folgenden Rhythmus: £ £

44 £ £ £ £ £
œ œ œ œ œœœ œ œœœ œ œ œ œœœ œ œœœ œœœ œ œ
* * * * * * * * * * * * * * * *

34 £ £ £ j £
œœœ œ œ œœœ ˙ œœœ œ. œ œœœ ˙
* * * * * * * * * * *

ÜBUNGSLIED
54 Lernen Sie das Lied „O mein Vater“ aus dem Buch Kirchenlieder leicht gemacht (Seite 74). Sprechen Sie,
bevor Sie das Lied auf dem Klavier spielen, zuerst den Rhythmus nach, oder klatschen Sie ihn.

109
WEITERE TAKTANGABEN
Lernen Sie die Notenwerte und die Taktsprache des 68 -Taktes anhand der folgen-
Der 6 -Takt den Übersicht. Befassen Sie sich dann mit den Übungsbeispielen weiter unten.
8
Wie Sie bereits wissen, gibt die obere Zahl der Taktangabe die Anzahl der
NOTENWERTE UND TAKTSPRACHE IM 68 -TAKT
Taktschläge pro Takt an. Die untere Zahl gibt an, welcher Notenwert dem
Notenname Taktschläge Note Taktsprache
Grundtaktschlag zugrunde liegt.
Bisher haben Sie gelernt, Lieder zu spielen, in denen die Viertelnote ( q ) den Achtelnote 1 e la
Grundtaktschlag angibt. Lieder im 68 -Takt haben die Achtelnote ( e ) als Grund- Viertelnote 2 q la-a
taktschlag. Beim 6 -Takt gibt es sechs Achtelnoten (oder Notenwerte, die sechs
8 punktierte Viertelnote 3 q. la-a-a
Achtelnoten entsprechen) pro Takt.
4 3 2
punktierte halbe Note 6 h. la-a-a-a-a-a
Beim 4 -, 4 -, und 4 -Takt werden die Achtelnoten in Zweier- ( œ œ ) oder
6
Vierergruppen geführt ( œ œ œ œ ). Beim 8 -Takt werden die Achtelnoten in zwei
Sechzehntelnote A x ki

Gruppen zu je drei Achteln ( œ œ œ ) verbunden. Diese drei Achtel können auf


punktierte Achtel, 1A, A e. x la-ki
Sechzehntel
unterschiedliche Arten, die Sie alle bereits kennen, gruppiert werden, doch
muss jeder Takt aus insgesamt sechs Taktschlägen (sechs Achteln) bestehen.

6œ œ œj œ œ œj œ œ œ œ œ œ œ œ œj œ œ œj œ œ œ œ œ œ
8œ œ œ œ œ. œ. œ. œ œ œ. œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
55 Klatschen Sie den folgenden Rhythmus:

68 j j j
œ œ œ œ œ œ œ. œ. œ œ œ œ œ œ ˙. œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ ˙.
j j j j j
œ œ œ œ œ œ œ œ œ . œœ œ . œœ ˙ . œ œ œ œœ œ. œ . œ. œœ œ . œœ ˙ .
56 Klatschen Sie den Rhythmus des Liedes „Ich gehe, wohin du mich heißt“ (Gesangbuch, Nr. 180).

110
6
Der 4 -Takt

6
Eine weitere Taktangabe mit sechs Taktschlägen pro Takt ist der 4 -Takt. Der
Grundtaktschlag ist hier eine Viertelnote (was durch die Zahl 4 im Nenner der
Taktangabe festgelegt wird). Die Notenwerte müssen pro Takt sechs Viertel er-
geben. Sehen Sie sich die folgenden Beispiele an:

6 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ jœ œ œ jœ œ œ œ œ œ œ
4 .
˙ ˙. ˙ œ ˙ œ œ. œ œ œ. œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ

ÜBUNGSLIEDER
Lernen Sie die folgenden Lieder aus dem Buch Kirchenlieder leicht gemacht.
6
Die ersten beiden Lieder stehen im 8 -Takt, „Stille Nacht, heilige Nacht“ steht
im 64 -Takt. Sprechen Sie, bevor Sie das Lied auf dem Klavier spielen, zuerst den
Rhythmus nach, oder klatschen Sie ihn. Beginnen Sie, sobald Sie diese Lieder
spielen können, sie auch beim Gesang zu Hause und in der Kirche zu spielen.
57 „Liebet einander“, Seite 80
58 „Kommet zu Jesus“, Seite 31
59 „Stille Nacht“, Seite 60

Weitere Taktangaben mit einer Achtelnote als Grundtaktschlag sind der 9 -


8
und der 12
8
-Takt.

111
112
ABSCHNITT 4
Begriffe und Fertigkeiten, die Sie
in Abschnitt 4 lernen werden
1. Dreistimmige Kirchenlieder
2. Das offizielle Gesangbuch
3. Vierstimmige Lieder aus dem offiziellen
Gesangbuch

113
DREISTIMMIGE KIRCHENLIEDER
Die meisten Lieder aus dem Buch Kirchenlie- doch die mittlere Stimme, falls vorhanden, wech- lassen sich aber auch einsetzen, wenn mehrstim-
der leicht gemacht sind zwei- oder dreistimmig ge- selt zwischen Alt und Tenor und wird einmal in mig gesungen wird.
setzt – nicht vierstimmig wie die Lieder im offiziel- der Sopranzeile und dann wieder in der Basszeile Im Buch Kirchenlieder leicht gemacht, Seite
len Gesangbuch. Bei diesem vereinfachten Satz gespielt. Diese vereinfachten Kirchenlieder sind als 87, finden Sie eine Aufstellung der Lieder nach
gibt es immer eine Sopran- und eine Basszeile, Begleitung für den einstimmigen Gesang gedacht, ihrem Schwierigkeitsgrad.

TÄGLICHE FINGERÜBUNGEN derselben Hand spielen und die dritte mit der anderen Hand. 60 Üben Sie
als Vorbereitung darauf die folgenden Fingerübungen jeweils mit einer
Die meisten Kirchenlieder aus dem Buch Kirchenlieder leicht gemacht Hand allein. Spielen Sie zunächst langsam, und dann so gut Sie können je-
sind zwei- oder dreistimmig gesetzt, sie müssen daher zwei Noten mit den Tag etwas schneller. Spielen Sie stets fließend und gleichmäßig.

44 ˙˙ ..
œ 5 ˙˙
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1
œ 4 ˙˙ .. 5 5 4
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3
1 1 1 2 3 2 1

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5 5 5 4 3 4 5

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2.

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3 ˙ 4
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44 œ œ œœ œ œ œœ œ œ œœ œ œ ˙ ˙˙ ˙ ˙ . Œ ˙˙ ˙˙ ˙˙ ..
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1. 2.

? 5 3 3 1 3 2 1
{
5 3 5 4 3

114
VIERSTIMMIGE KIRCHENLIEDER
Lieder aus dem Einige der leichtesten vierstimmigen Lieder
aus dem offiziellen Gesangbuch sind hier für Sie

Gesangbuch als Orientierungshilfe angeführt:


„O Fülle des Heiles“ (Nr. 3)

spielen „Herr, unser Erlöser“ (Nr. 5)


„Wir danken, o Gott, für den Propheten“
Vierstimmige Lieder aus dem Gesangbuch
(Nr. 11)
spielen zu können ist der nächste Schritt auf
Ihrem Weg zum Gemeindeorganisten. Der Über- „Kommt, folget mir“ (Nr. 63)
gang vom dreistimmigen zum vierstimmigen „Wie gütig sein Gebot“ (Nr. 59)
Satz sollte nicht allzu schwer sein, doch ohne
„Wie schön die Stund“ (Nr. 90)
Üben und Geduld geht es nicht.
„Wenn der Heilge Geist dich führt“ (Nr. 91)
Wenn Sie ein neues Kirchenlied einüben, ge-
hen Sie anhand der Übungsschritte vor, die Sie „Süß ist dein Werk“ (Nr. 95)
in diesem Kurs gelernt haben. Befassen Sie sich „Gott sei mit euch“ (Nr. 98)
zuerst mit den Noten. Achten Sie auf unge- „Erstaunt und bewundernd“ (Nr. 118)
wöhnliche, rhythmisch schwierige Stellen.
Sprechen Sie den Text im Rhythmus nach, oder „Tu, was ist recht!“ (Nr. 157)
klatschen sie dazu, bis Ihnen der Rhythmus „Gottes Gebote will ich befolgen“ (Nr. 204)
geläufig ist. Lernen Sie jede Hand einzeln, und „Lehr mich zu wandeln im göttlichen Licht“
schreiben Sie den Fingersatz für komplizierte (Nr. 205)
Passagen in die Noten. Spielen Sie zunächst
langsam, und werden Sie jeden Tag ein wenig
schneller, bis Sie das Lied so zügig spielen kön-
nen wie vorgesehen.

115
Zum Gebrauch des 1 2
Süß ist dein Werk 95
Gesangbuchs 3
Sanft
4
q = 80 - 92
#3 6 [8
# œœ ˙.
˙
5 7

& 4 œœ œœ œœ ˙ œœ ˙ ˙. œ œœ œœ
Im Gesangbuch finden Sie viele wichtige Hilfen, mit denen Sie sich vertraut ˙
machen sollten. Einige werden unten aufgeführt; die nummerierten Erklä- 9
1. Süß ist dein Werk, mein Gott, mein Herr, ge - prie - sen
rungen beziehen sich auf das Kirchenlied auf der rechten Seite.
2. Süß ist der Tag voll heil - ger Ruh, da all mein
1. Liedtitel. 3. O Herr, du bist mein Gott und Hort, mein Herz froh -
4. Doch wel - ches Lob soll ich dir weihn, das wirk - lich
2. Liednummer. Man spricht richtigerweise von der Liednummer und nicht
von der Seitenzahl. #3 œ
5
œœ œ œœ ˙ œœ ˙˙ .. œ œœ œ
˙˙ œ
3. Angabe zum musikalischen Ausdruck: die Stimmung des Liedes. ? 4 œ œ œ
4. Vorgeschlagenes Tempo (die Anzahl der Taktschläge pro Minute). Im vor-
# 8 ]
liegenden Fall bedeutet die Angabe q =80–92 , dass bei diesem Lied in œœ ˙ ˙˙ .. œœ œœ œœ ˙ œœ
sechzig Sekunden zwischen 80 und 92 Viertelnoten gespielt werden, was & ˙˙ ˙ œœ ˙
sei’s von Meer zu Meer. Dich will ich eh - ren
etwa drei Viertelnoten in zwei Sekunden entspricht.
Den - ken dir strebt zu. O mög mein Herz, von
5. Sopranschlüssel ( & ) und Bassschlüssel ( ? ). Die beiden lockt in dei - nem Wort, in dei - nem Werk, so
Notenschlüssel stehen jeweils am Anfang der fünf Linien einer dir zur Ehr mag sein, wenn freu - de - strah - lend

jeden Notenzeile. # ˙˙ œœ ˙ œ
œ ˙˙ .. œœ œœ œœ ˙ n œœ
6. Angabe der Tonart. Die Vorzeichen geben an, in welcher Tonart das Lied
?
geschrieben ist. Von der Tonart hängt ab, wie viele Kreuze oder Bs ein
#œ œ œ ˙˙ ..
[ ]
œœ œœ
8 8
Lied hat.
& ˙ œ œœ ˙˙ œœ œœ œœ œœ ˙˙ ..
7. Taktangabe (siehe Seite 13).
8. Die Klammern geben das passende Vorspiel an. vol - ler Dank in Wort und Tat mein Le - ben lang.
Sün - den rein, wie Da - vids Harf ge - stim - met sein.
9. Liedtext. Dieses Lied hat sechs Strophen. herr - lich groß; für mich dein Blut am Kreu - ze floß.
10. Zusätzliche Strophen, die möglichst auch gesungen werden sollen. ich er - blick dein Ant - litz, Herr, in Wonn und Glück?
˙. œ œ ˙
11. Verfasser des Liedtextes. # œœ œœ œœ œ œœ œ œ œ œ ˙.
œ œ œ ˙.
12. Komponist oder Quellenangabe. ? ˙. œ œ œ ˙
13. Vorgeschlagene Schriftstellen, die sich auf das Lied beziehen lassen.
10
5. Sünde, mein größter Feind zuvor, 6. Ja, meine Kraft wird neu erstehn,
Lesen Sie die Schriftstellen, um die Bedeutung und den Geist des Liedes
soll nie mehr quälen Aug noch Ohr. ich werde hören, wissen, sehn
besser zu erfassen. Besiegt wird sein der innre Feind all das, was ich erhofft mir hier,
Im Abschnitt „Hinweise zum Gebrauch des Gesangbuchs“ (Gesangbuch, und ich alsdann mit Gott vereint. in ewger Freude dort bei dir.

Seite 275–282) finden Sie noch weitere nützliche Hinweise. Schlagen Sie Seite 11 Text: Isaac Watts (1674 –1748) 13 Psalm 92:1– 5
279 auf, und lesen Sie die Hinweise für weniger erfahrene Organisten. 12
Musik: John J. McClellan (1874 –1925) Enos 1:27

116
TÄGLICHE FINGERÜBUNGEN
Die folgenden Fingerübungen bereiten Sie auf das Spielen der Lieder aus den 61 Spielen Sie die folgenden Fingerübungen zunächst langsam, und wer-
Büchern Kirchenlieder leicht gemacht, Hymns: Simplified Accompaniments den Sie immer schneller, wenn Sie sie besser beherrschen. Spielen Sie stets
und aus dem offiziellen Gesangbuch vor. fließend und gleichmäßig.

Rechte Hand

44 5w 4 3 4 5 5
wœœœ œœœœ wœœœ
& œ œ œ œ œw œ œ œ wœ œ œ œ wœ œ œ œ ww œ w œ
1 2 3 2 1 1 1

w
5
w œ œœœœ w œ œœœœ w
& œw œ œ œ ww œœ œ w œœ œ w w w
1

Linke Hand

441 œw œ œ œ wœ 2œ 3œ 2œ 1œw œ œ œ wœ œ œ œ ww 1 wœœœ œœœœ wœœœ


? œ w œ
5 4 3 4 5 5

œœœœ w 1
w œ œœœœ w œ œœœœ w w
? w w œœ œ w œœ œ w w w

117
62 Spielen Sie die folgenden Fingerübungen zunächst langsam, und wer-
den Sie immer schneller, wenn Sie sie besser beherrschen. Spielen Sie stets
fließend und gleichmäßig.

Rechte Hand

34 œ œ œ œ œ œ œ œ œœ œœ ˙˙ ..
œ œ œ œ
& 5 œ 4 œœ 3 œœ 5 œœ œœ œœ œ œœ œœ œ œ œœ œ œ œ œ œ œ
1 2 1 1

3 œœ œœ œœ œœ œœ œ œ œœ œ œ œ œ
4
& 3 4 5 3 œ œ œ œ œ œ œœ œœ œœ œœ œœ œœ œœ œœ œ ˙˙ ..
1 2 1 1
œ

œ 24 œœ 13 œœ 15 œ œ œœ œ œ œ œ œ œ
Linke Hand

3 œ œ œ œ œ œ œ œœ œ œ œœ œœ œœ œœ œœ œœ œœ œœ ˙˙ ..
1
5

? 4

œ œ œ œ œ œ œ
œ œ œ œ
œ œ
œ œ ˙˙ ..
34 œœ œœ œ œœ œœ œœ œœ œœ œ œ œœ œ œ œ œ œ œ œ
? 1 2 1œ 1
3 4 5 3

118
63 Spielen Sie die folgenden Fingerübungen zunächst langsam, und wer-
den Sie immer schneller, wenn Sie sie besser beherrschen. Spielen Sie stets
fließend und gleichmäßig.

Rechte Hand

44 j j j œœœ . j œ œœ œœ œœ .. j
& 2 œœ 3 œœ 4œœ 5œœ 4 œœ 3 œœ .. œ œ œ
œ œœ œœ œœ .. œœ œœ œ œ œ œœ . œœ œœ œ œœ
2 œ 3
œ
1 1 2 3 2 1 1 1

œ j j j j
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œ œ œ
œ œ .
. œ œ œ œ
œ œ œ . œ œ œ œ . œ
& œ 3
œ œ œ œ œ œ . œ œœ œ œ œ œœ . œœ œœ œœ œ œœ œœ .. œœ œ œœ œœ œœ œ ..
4 3 œ œ
1 2 1

Linke Hand

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119
64 Spielen Sie die folgenden Fingerübungen zunächst langsam, und werden Sie immer schneller, wenn Sie sie besser beherrschen.
Spielen Sie stets fließend und gleichmäßig.

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120
ABSCHNITT 5
Anleitung für Lehrkräfte Seite 122
Spezielle Fertigkeiten für
Orgel oder Keyboard Seite 129
Akkordspielweise Seite 129
Der Fingersatz Seite 133
Das Spiel auf der Orgel oder
dem Keyboard Seite 134
Glossar der Musikbegriffe Seite 142
Urkunde Seite 155
Auf einen Blick Innenseite des hinteren
Deckblattes

121
ANLEITUNG FÜR LEHRKRÄFTE
Der Grundkurs Musik verfolgt ein zweifaches
Ziel: Erstens soll er den Teilnehmern grundle-
Jeder, der diesen Kurs abschließt, sollte auch
bereit sein, andere zu unterrichten. Wenn jeder
WIE DER GRUNDKURS
gende Musikkenntnisse vermitteln, und zweitens Kursteilnehmer diesen Kurs unterrichtet, werden MUSIK ORGANISIERT
sollen Teilnehmer diese Kenntnisse weitergeben
können. Jeder Teilnehmer kann diese Kenntnisse
bald viele musikalisch geschulte Menschen in der
Familie, in der Kirche und im öffentlichen Raum
WIRD
mithilfe der Anleitung und der sonstigen Unterla- dienen können. Im Pfahl
gen im Selbststudium erwerben, doch stellt sich In den folgenden Richtlinien wird erklärt, wie Der Grundkurs Musik kann in der Gemeinde
der Lernerfolg meist schneller ein, wenn die Lehr- der Grundkurs Musik organisiert werden soll. Es oder im Pfahl auf Weisung der Pfahl-Priester-
kraft vorführt, wie etwas gemacht wird, Fragen be- wird auch vorgeschlagen, anhand welcher Materia- tumsführer (siehe Übersicht „Organisation der
antwortet und die Teilnehmer anspornt. lien die Lehrkraft den Kurs an den Einzelunter- Musik im Pfahl und in der Gemeinde“) ein-
richt oder für eine ganze Klasse anpassen kann. gerichtet werden. Der Pfahl-Musikbeauftragte
kann den Kurs organisieren und unterrichten,
er kann aber auch jemand anders damit beauf-
ORGANISATION DER MUSIK IM PFAHL UND IN DER GEMEINDE tragen. An einem Kurs auf Pfahlebene können
Vertreter der einzelnen Gemeinden teilnehmen,
die dann wiederum die Mitglieder ihrer Ge-
meinde unterrichten.
Pfahlpräsidentschaft
In Gemeinden und Zweigen
Pfahl-Musikberater (Mitglied des Hoherats) Pfahl-Musikbeauftragter Der Gemeinde-Musikbeauftragte organisiert
die Musikschulung für interessierte Mitglieder.
Auf Weisung der Bischofschaft organisiert der
Bischofschaft Gemeinde-Musikbeauftragte den Grundkurs
Musik und unterrichtet ihn oder beauftragt
Gemeinde-Musikberater (Mitglied der Bischofschaft) Gemeinde-Musikbeauftragter jemand anderen.
Gebiete, wo die Kirche erst Fuß fasst
Lehrkraft des Grundkurses Musik In Gebieten, wo die Kirche noch nicht sehr
viele Mitglieder hat, reicht eine Klasse für jede
Einheit. Es empfiehlt sich, Einzelunterricht zu
Teilnehmer des Grundkurses Musik geben oder den Grundkurs Musik in der Familie
zu verwenden. Mitglieder mit Musikkenntnissen
können als Musik-Fachberater berufen werden,
Gesangsleiter, Organist oder Klavierspieler in der Gemeinde um das Programm des Grundkurses Musik zu
koordinieren.

122
In der Familie entwickeln und entdecken, womit er außer- möchten, jeweils mit der Vorgehensweise und
Jede Familie kann den Grundkurs Musik da- dem noch etwas für andere tun kann. Übungen. Sie können den Unterrichtsablauf auf
heim verwenden. Auch Eltern, die nicht viel von Seite 128 für Ihre Vorbereitung kopieren.
Musik verstehen, können diesen Kurs mit ihren AN DIE LEHRKRAFT: Die Teilnehmer brauchen möglicherweise mehr
Kindern erfolgreich durchführen. oder weniger Zeit, als Sie für einen bestimmten
WIE FANGE ICH AN? Abschnitt vorgesehen haben. Planen Sie daher den
ALLGEMEINE Den Grundkurs Musik zu unterrichten, ist eine
spannende Erfahrung. Falls Sie bisher noch nie
Unterricht nicht zu weit im Voraus. Wie zügig Sie
im Unterricht vorankommen, hängt von den Teil-
RICHTLINIEN Musikunterricht gegeben haben, werden Sie bald nehmern ab.
Ob auf Pfahl- oder Gemeindeebene oder auch feststellen, wie lohnend es ist, anderen bei der Im Grundkurs Musik werden alle Kenntnisse
in einem Gebiet, wo die Kirche erst Fuß fasst: Entwicklung ihrer musikalischen Fähigkeiten zu und Fertigkeiten, die man braucht, um Kirchen-
Halten Sie sich stets an die folgenden allgemei- helfen. lieder zu dirigieren oder zu spielen, ganz einfach
nen Richtlinien, wenn Sie den Grundkurs Musik Bevor Sie unterrichten, müssen Sie das Kurs- vermittelt. Sie brauchen kein zusätzliches Material.
einrichten: material kennen (siehe Auflistung auf Seite 1). Sie Dies macht alles eher komplizierter und stünde
1. Halten Sie die Organisation einfach. Handeln verwenden für den Unterricht das gleiche Material, den Teilnehmern vielleicht nicht zur Verfügung.
Sie auf Weisung der örtlichen Priestertums- das auch jedem Teilnehmer zur Verfügung steht. Gestalten Sie den Unterricht einfach und klar, und
führer und arbeiten Sie mit den Priester- Lesen Sie die Anleitung schon vorher durch, hören halten Sie sich so gut es geht an die vorgegebene
tums- und Hilfsorganisationen zusammen. Sie sich die CDs an, und stellen Sie fest, welche Reihenfolge in der Anleitung.
Begriffe in welcher Reihenfolge und auf welche Art
2. Unterrichten Sie nach Möglichkeit zuerst die
Vertreter aus den Gemeinden auf Pfahlebene.
und Weise erläutert werden.
Am besten beginnen Sie den Grundkurs Musik
IM UNTERRICHT
Diese wiederum können dann als Lehrer in Im Unterricht vermitteln Sie Musikkenntnisse,
ihrer jeweiligen Gemeinde fungieren. mit dem Dirigierkurs. Was hier gelernt wird, ist die
helfen den Teilnehmern beim Üben und geben ih-
Grundlage für den Keyboard-Kurs. Selbst wenn
3. Seien Sie flexibel. Gestalten Sie den Grund- nen Hausaufgaben.
ein Teilnehmer den Gesang bereits leiten kann,
kurs so, dass er den besonderen Bedürfnissen
sollte er den Dirigierkurs dennoch mitmachen und Musikkenntnisse vermitteln
der Mitglieder entspricht. In manchen Ein-
die CD anhören, bevor er mit dem Keyboard-Kurs In diesem Kurs werden musikalische Grund-
heiten der Kirche ist ein vollentwickeltes
beginnt. kenntnisse sehr einfach vermittelt. Sie müssen
Programm mit großen Klassen und hohem
Zeit- und Arbeitsaufwand sinnvoll, in dessen Sobald Sie einen gewissen Überblick über das sich, wenn Sie gut unterrichten wollen, mit jedem
Rahmen sich die Teilnehmer jede Woche vorhandene Unterrichtsmaterial gewonnen haben, Begriff vertraut machen und herausfinden, wie er
treffen. Andere Einheiten der Kirche bevor- können Sie daran gehen, ein Unterrichtskonzept mit dem vorherigen zusammenhängt und inwie-
zugen eher ein kleineres Programm mit nur zu erstellen. Damit fühlen Sie sich während des fern weitere Begriffe darauf aufbauen. Planen Sie
wenigen Teilnehmern, weniger Unterrichts- Unterrichtens sicherer, und Sie können es wieder den Einsatz der Tafel und anderen Anschauungs-
einheiten und mehr Einzelunterricht oder verwenden, wenn Sie den Kurs ein weiteres Mal materials im Unterricht. Überlegen Sie, wie Sie
Selbststudium. unterrichten. Das Konzept kann sehr allgemein gewisse Begriffe erläutern und mit dem in Verbin-
gehalten sein – etwa eine Aufstellung der Seiten, dung bringen können, was die Teilnehmer bereits
4. Der Grundkurs Musik soll auf die Bedürfnis- wissen.
die Sie im Unterricht besprechen möchten. Es
se der Mitglieder ausgerichtet sein und darf
kann aber auch recht detailliert sein – beispiels-
nicht Selbstzweck sein. Wer am Musikpro-
weise eine Auflistung aller Begriffe, die Sie erklären
gramm teilnimmt, kann seine Talente

123
Sprechen Sie im Unterricht nicht allzu viel Hausaufgaben. Fordern Sie die Teilnehmer auf, Die folgenden fünf Arbeitsschritte helfen
über musikalische Begriffe. Erklären Sie statt- mindestens eine halbe Stunde täglich zu üben. Ihnen, jeden Teilnehmer aktiv in den
dessen jeden Begriff so klar und zügig wie mög- Die Teilnehmer des Keyboard-Kurses können zu Lernprozess einzubeziehen. Übertragen Sie
lich, und machen Sie Übungen dazu. Wenn die Hause auf dem Klavier, einem Keyboard oder der diese fünf Schritte auf jede neue Fertigkeit
Teilnehmer etwas nicht verstanden haben, mer- Pappklaviatur üben. Die Teilnehmer des Dirigier- und auf jeden neuen Begriff.
ken Sie das bei den Übungen. Am leichtesten ist kurses sollen anhand der CD ihr Wissen vertiefen DER LEHRER DER TEILNEHMER
es, Schwierigkeiten dann zu besprechen. und vor einem Spiegel üben. Betonen Sie, dass
A: erklärt hört zu
Erfolg durch regelmäßige Übung kommt.
Beim Üben helfen B: führt vor sieht zu
Zu fast jedem Begriff werden im Dirigierkurs Zu den Hausaufgaben können die Übungen
aus den Kursunterlagen gehören. Sie können C: führt vor, übt,
und im Keyboard-Kurs Übungsaufgaben gestellt.
sich aber auch zusätzliche Aufgaben ausden- korrigiert, setzt um
Vielleicht brauchen Sie gar nichts anderes zu
ken, um den Schülern bei bestimmten Proble- lobt
tun, als die Teilnehmer üben zu lassen, ihnen
dabei zuzusehen und bei Bedarf helfend einzu- men weiterzuhelfen. Achten Sie darauf, dass die D: sieht zu führt vor
greifen oder sie den einen oder anderen Übungs- Schüler durch die Hausaufgaben zwar Fort-
E: hört zu erklärt
schritt wiederholen zu lassen. schritt machen, jedoch nicht übermäßig belas-
tet werden. Versuchen Sie, ganz unterschiedli- Schritt A: Der Lehrer erklärt den neuen
Eine solche Übungsaufgabe finden Sie bei- che Aufgaben zu stellen, damit die Teilnehmer Begriff und beschreibt die neue Fertigkeit.
spielsweise auf Seite 15. Die Teilnehmer sollen interessiert bleiben. Der Teilnehmer hört zu.
Musikbeispiele anhören und 1.) den Grundtakt-
schlag bestimmen, 2.) das Tempo bestimmen, Besprechen Sie die Hausaufgaben jedes Mal. Schritt B: Der Lehrer führt die Fertigkeit vor
3.) im Takt dazu klatschen, 4.) die Taktschläge Sprechen Sie zu Beginn des Unterrichts darüber, und zeigt sie dem Teilnehmer.
mitzählen und 5.) die Taktangabe herausfinden. was in der vorigen Stunde durchgenommen Schritt C: Teilnehmer und Lehrer üben die
worden ist, und bitten Sie die Teilnehmer, vorzu- Fertigkeit gemeinsam. Der Lehrer lobt, was
Bringen Sie Musikbeispiele für diese Aufgabe führen, was sie zu Hause geübt haben.
mit – vorzugsweise Musikstücke in unterschied- richtig gemacht wird, und korrigiert freund-
lichem Tempo. Wenn den Teilnehmern diese lich, was noch nicht stimmt. Auf diese Weise
Aufgabe schwerfällt, müssen Sie ihnen vielleicht WIRKSAME hilft er dem Teilnehmer, zu lernen und sich
zu verbessern.
zeigen, wie es gemacht wird, oder anderweitig
helfen. Spornen Sie die Teilnehmer an, so lange
LEHRMETHODEN Schritt D: Der Teilnehmer führt dem Lehrer
zu üben, bis sie die Techniken beherrschen. 1. Jeder Teilnehmer soll sich aktiv beteiligen.
vor, was er gelernt hat.
Fertigkeiten im Bereich Musik sind körper-
Berücksichtigen Sie diese Übungsaufgaben bei licher Natur. Sie lassen sich am besten Schritt E: Der Teilnehmer zeigt, dass er die
der Vorbereitung des Kursmaterials und der Erstel- durch Üben erlernen. Zusehen und Begriffe oder Fertigkeiten verstanden hat,
lung des Unterrichtskonzepts. Die meiste Unter- zuhören allein reicht nicht aus. Jeder indem er sie erklärt oder dem Lehrer oder
richtszeit soll dem Üben vorbehalten bleiben. Teilnehmer muss selbst etwas anfassen, einem anderen Teilnehmer beibringt.
Hausaufgaben geben tun, verspüren und sich bewegen. Wenn ein Teilnehmer zwischendurch Pro-
Wer sich musikalische Fertigkeiten aneignen bleme hat, beginnen Sie von vorn bei Schritt
will, muss zu Hause lernen und üben. Fassen Sie A; vereinfachen Sie Ihre Erklärungen und
die durchgenommenen Lektionen am Ende jeder geben Sie mehr Beispiele.
Unterrichtseinheit zusammen, und geben Sie

124
2. Vermitteln Sie jede neue Fertigkeit in Ver- besprochene Begriffe zu wiederholen. Sie 6. Haben Sie Spaß im Unterricht. Mit Humor
bindung mit solchen, die die Teilnehmer be- können Wiederholungsfragen stellen, um die und Ihrer persönlichen Ausstrahlung kön-
reits können. Dadurch wird ein Bezug her- Teilnehmer einzustimmen und darauf vor- nen Sie den Unterricht angenehm gestal-
gestellt, der es den Teilnehmern erleichtert, zubereiten, etwas Neues zu lernen. Lassen ten. Ermutigende Worte, Lob und Begeiste-
Bewegungsabläufe zu koordinieren. Unter- Sie die Teilnehmer erklären, was sie bereits rung führen schließlich zum Erfolg.
richten Sie so, dass jede neuerworbene gelernt haben. Es empfiehlt sich auch, am 7. Wirken Sie Entmutigung entgegen. Ma-
Fertigkeit logischerweise zur nächsten führt. Ende des Unterrichts kurz zusammenzufas- chen Sie den Teilnehmern klar, dass aller
Fügen Sie Fertigkeiten auf verschiedene sen, was besprochen worden ist. Anfang schwer ist. Wie bei allem anderen
Weise in den Unterricht ein, sodass der Un- Sie können auch alle vier bis sechs Lektio- im Leben braucht man auch bei der Musik
terricht abwechslungsreich ist und Spaß nen eine größere Wiederholung einpla- Zeit und Übung, bis man etwas wirklich gut
macht. Sie können beispielsweise (a) beim nen, in der alle wichtigen Begriffe und kann. Ermutigung und eine positive Ein-
Singen gleichmäßig im Takt klatschen oder Fertigkeiten der vergangenen Lektionen stellung Ihrerseits können ausschlaggebend
(b) beim Klavierspielen mal schneller und besprochen werden. Solche Wiederholun- sein, wenn ein Teilnehmer meint, er schaffe
mal langsamer werden. gen lassen sich gut nach jedem größeren es nicht.
3. Seien Sie flexibel. Jede Klasse und jeder Abschnitt einsetzen. 8. Harren Sie aus, und bleiben Sie am Ball.
Teilnehmer hat wohl andere Stärken und Wiederholungen sollen Spaß machen. Akti- Halten Sie den Unterricht jede Woche am
Schwächen. Gehen Sie darauf ein, was je- vitäten an der Tafel, Lückentexte, Spiele gleichen Tag um die gleiche Zeit und am
der braucht, und passen Sie den Unterricht mit den Notenkärtchen, Fragespiele und gleichen Ort. Führen Sie eine Anwesen-
dem an. andere Aktivitäten eignen sich beispiels- heitsliste. Bleiben Sie bei Ihren Unterrichts-
Wenn der Unterricht für einen Teilnehmer weise hervorragend. methoden und bei dem, was Sie angekün-
zu schnell vorangeht, nehmen Sie sich 5. Verwenden Sie Lernhilfen, um Strukturen digt haben. Kontrollieren Sie die Aufgaben,
mehr Zeit, machen Sie mehr Übungen darzustellen und den Schülern beim Ler- die Sie gestellt haben. Achten Sie darauf,
oder verwenden Sie zusätzliches Material nen zu helfen. dass jeder neue Begriff mit dem im Ein-
zur Wiederholung und Festigung des Ge- klang steht, was Sie bereits unterrichtet ha-
lernten. Wenn der Unterricht für einen an- So eine Lernhilfe kann ein Bild, eine Ge- ben. Halten Sie die Teilnehmer zur Diszi-
deren Teilnehmer zu langsam vorangeht, schichte oder ein Schlagwort sein, das für plin an.
erarbeiten Sie weitere Begriffe oder stellen einen Grundsatz steht. Wenn Sie über die
Vorzeichen sprechen, können Sie das Kreuz 9. Seien Sie sich bewusst, dass der Kurs mehr
Sie zusätzliche Aufgaben, damit sich die bringt als musikalische Fertigkeiten. Was
schnelleren Teilnehmer nicht langweilen. mit einer Sprossenleiter vergleichen und
das B mit einem dicken Sack. Die Leiter die Teilnehmer später mit dem Gelernten
Es steht Ihnen frei, die einzelnen Punkte sieht ähnlich aus wie ein Kreuz; sie lehnt anfangen können, wird für die Kirche zwar
nicht in der vorgegebenen Reihenfolge an der Wand und zeigt nach oben. Auch ein ein Segen sein, doch der wahrscheinlich
durchzunehmen. Der Unterricht soll zwar Kreuz zeigt an, dass es nach oben geht. weitaus größere Segen wird das Gefühl
vorangehen, doch sollten Sie die Geschwin- Was passiert, wenn jemand einen dicken sein, selbst etwas geleistet zu haben, sich
digkeit von den Fähigkeiten der Schüler be- Sack schultert, der zu schwer für ihn ist? weiterentwickelt zu haben und wertvoll zu
stimmen lassen. Der Sack fällt herunter. Auch ein B sieht sein. Die Teilnehmer werden auch emp-
4. Wiederholen Sie das bereits Gelernte regel- aus wie ein Sack und zeigt an, dass es ab- fänglicher für Schönheit und künstleri-
mäßig. Nehmen Sie sich zu Beginn jedes wärts geht. Solche Lernhilfen machen den schen Ausdruck.
Unterrichts einige Minuten Zeit, um bereits theoretischen Unterricht oft verständlicher.

125
Einer der größten Musikpädagogen der 3. Die Pappklaviatur kann während des Grup- neuen Pensum – das Lied oder die Seite
Welt, Shinichi Suzuki, hat gesagt: „Mein penunterrichts und für die Hausaufgaben erneut zum Üben auf. Es macht nichts,
Hauptziel ist nicht, Musikunterricht zu er- verwendet werden, falls kein Tasteninstru- wenn jemand noch die Übungen der letz-
teilen. Mein Anliegen ist es, gute Bürger ment zur Verfügung steht. Die Schüler sol- ten zwei oder drei Lektionen in Arbeit hat,
heranzubilden. Wenn ein Kind vom Tag len die Klaviatur auf einen Tisch legen und doch ermuntern Sie die Schüler, möglichst
seiner Geburt an gute Musik hört und nicht auf den Schoß. auf dem Laufenden zu bleiben.
dann lernt, selbst zu musizieren, ent- 4. Jeder Schüler muss so viel Zeit wie mög- 7. Wenn eine komplizierte Notenfolge oder
wickelt es Sensibilität, Disziplin und Aus- lich an einem richtigen Tasteninstrument eine rhythmisch schwierige Stelle den
dauer. Es bekommt ein empfindsames üben können. Lassen Sie die Schüler im Schülern schwerfällt, lassen Sie sie den
Herz.“ Unterricht abwechselnd am Klavier oder an betreffenden Takt so oft üben, bis sie ihn
10. Streben Sie bei Ihrem Lehrauftrag nach der Orgel üben. Sorgen Sie dafür, dass die spielen können. Danach sollen die Schüler
geistiger Führung, indem Sie beten, fasten Schüler unter der Woche auf dem Klavier diesen einen schwierigen Takt gemeinsam
und in der heiligen Schrift lesen. oder der Orgel des Gemeindehauses üben mit dem vorigen und dem nachfolgenden
können. Takt üben.
DER KEYBOARD-KURS – 5. Legen Sie Wert auf eine gute Handhaltung Lassen Sie die Schüler so lange üben, bis
und einen guten Fingersatz. Achten Sie sie jeden Takt flüssig spielen können. Be-
ANREGUNGEN FÜR darauf, dass sich die Schüler nicht ange- sonders schwierige Lieder oder Musik-
DEN UNTERRICHT wöhnen, mit gestreckten Fingern zu spie- stücke können auf diese Weise Zeile um
len, die Hände zu nah über den Tasten zu Zeile gelernt werden.
1. Sie müssen den Schülern im Keyboard-
halten oder einen umständlichen Finger- 8. Wenn ein Schüler ein Lied oder eine Fin-
Kurs noch mehr Aufmerksamkeit schen-
satz zu verwenden. gerübung gelernt hat, können Sie auf der
ken als im Dirigierkurs. Falls es sich ma-
chen lässt, unterrichten Sie in kleinen Erinnern Sie die Schüler daran, dass sie die betreffenden Seite ein Häkchen oder ein
Gruppen. Falls sich viele Teilnehmer zum Finger krümmen, die Hände hoch heben Sternchen eintragen.
Kurs anmelden, empfiehlt es sich, anstelle und einen bequemen Fingersatz verwen- 9. Bringen Sie den Schülern bei, jedes
einer großen Klasse den Unterricht in zwei den sollen. Wenn ein Schüler mit dem Kirchenlied seiner Stimmung entspre-
oder drei kleinen Gruppen abzuhalten. Fingersatz Probleme hat, können Sie ihn chend zu spielen. Kraftvolle, energische
über oder unter die Noten schreiben. Lieder müssen ganz anders gespielt wer-
Wenn Sie eine große Klasse haben, lassen
Sie die Schüler einzeln von Lehrassisten- 6. Die Schüler sollen jedes Lied oder jede den als langsame, getragene Lieder. Mit
ten betreuen. Beim Üben können die Lehr- Übung des Keyboard-Kurses so lange üben, dem Notenlernen fängt das Musizieren
assistenten sich um jene Schüler küm- bis sie sie fehlerfrei spielen können. Das er- erst an. Die Schüler müssen darüber
mern, die gerade an ihrer stummen Klavia- fordert vielleicht ein, zwei oder noch mehr hinaus auch lernen, gefühlvoll und aus-
tur üben, während Sie mit den Schülern Wochen des Übens. Die Schüler müssen je- drucksvoll zu spielen.
am Klavier oder an der Orgel üben. doch die vorhergehenden Aufgaben beherr- 10. Zu einem Kirchenlied gehört auch das je-
schen, ehe sie etwas ganz Neues lernen. weilige Vorspiel. Zeigen Sie den Schülern,
2. Mithilfe der Notenkärtchen, die zum
Keyboard-Kurs gehören, lernen die Schüler Wenn ein Schüler eine Übung im Unter- wie man das im Gesangbuch und in den
die Noten kennen. richt noch nicht beherrscht, helfen Sie vereinfachten Kirchenliedern angegebene
ihm und geben Sie ihm – zusätzlich zum

126
Vorspiel lernt und übt (siehe Seite 276 im
Gesangbuch).
11. Sobald ein Schüler ein Kirchenlied be-
herrscht, lassen Sie es ihn spielen,
während ein anderer dazu dirigiert. Der
Organist muss lernen, dem Gesangsleiter
zu folgen.
12. Sie können alle ein, zwei Monate einen
kleinen Vortragsabend oder eine Meister-
klasse durchführen, damit die Schüler ler-
nen, vor anderen zu spielen. Planen Sie alle
vier bis sechs Monate einen größeren Vor-
tragsabend ein, an dem die Schüler vor ih-
rer Familie und ihren Freunden spielen.
Lassen Sie jeden Schüler sein Lieblingslied
aussuchen, über das er spricht und das er
vorspielt. Diese Vortragsabende sollen
Freude bereiten und lohnend sein.
13. Sprechen Sie mit Ihrem Priestertumsfüh-
rer ab, dass ein Schüler in einer Jugend-
versammlung, Priestertumsversammlung
oder Fireside den Gesang begleiten darf,
sobald er gut genug spielen kann. Treffen
Sie die Vorkehrungen rechtzeitig, damit
der Schüler lange genug üben kann. In ei-
ner Versammlung gut gespielt zu haben,
trägt zur Selbstsicherheit des angehenden
Pianisten bei.

127
GRUNDKURS MUSIK – GRUNDKURS MUSIK –
UNTERRICHTSABLAUF UNTERRICHTSABLAUF
Unterrichtsdatum: Unterrichtsdatum:
❑ Dirigierkurs ❑ Keyboard-Kurs ❑ Dirigierkurs ❑ Keyboard-Kurs
Lektion: _____ Zu besprechende Seiten: Lektion: _____ Zu besprechende Seiten:
a) a)
_____________________________________________________________ _____________________________________________________________
b) b)
_____________________________________________________________ _____________________________________________________________
c) c)
_____________________________________________________________ _____________________________________________________________
d) d)
_____________________________________________________________ _____________________________________________________________
e) e)
_____________________________________________________________ _____________________________________________________________
f) f)
_____________________________________________________________ _____________________________________________________________
g) g)
_____________________________________________________________ _____________________________________________________________

Unterrichtsmethoden: Unterrichtsmethoden:

Anschauungsmaterial und Hilfsmittel: Anschauungsmaterial und Hilfsmittel:

Hausaufgaben: Hausaufgaben:

128
SPEZIELLE FERTIGKEITEN FÜR ORGEL ODER KEYBOARD

Akkordspielweise
Unter einem Akkord versteht man drei oder mehr Noten, die gleichzeitig ge- Viele Liederbücher, darunter auch die Bücher Kirchenlieder leicht gemacht
spielt werden. Bei der Akkordspielweise werden Lieder in einem vereinfachten und Hymns: Simplified Accompaniments, sind mit Akkordsymbolen versehen.
Satz gespielt, wobei die rechte Hand nur die Melodie und die linke Hand einfa- Über der Sopranzeile stehen, wie unten abgebildet, die Akkordsymbole.
che, lang ausgehaltene Akkorde spielt. Die Akkordspielweise lässt sich auf einem
Keyboard mit Begleitautomatik recht einfach durchführen.

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4 C G7 C G C G

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Wie süß die Stund, da frei von Sorg die See - le in sich geht,
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Dieselben Noten sehen in der Akkordschreibweise so aus:

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Wie süß die Stund, da frei von Sorg die See - le in sich geht,
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Wie Sie sehen, spielt hier die rechte Hand die Melodie, während die linke
Hand einfache Dreiklänge spielt. Es wird jeweils der Akkord gespielt, der durch
das Akkordsymbol angezeigt wird, und er wird ausgehalten, bis das nächste
Akkordsymbol angezeigt wird.

129
DIE AKKORDSYMBOLE Wie unten abgebildet, können die Noten eines
Dreiklangs auch anders übereinander gesetzt
Bei der Akkordschreibweise zeigen die Ak- werden – dies wird als Umkehrung bezeichnet –,
kordsymbole über der Melodiezeile jeweils an, wobei der Grundton sich dann in der Mitte oder
welche Noten Sie spielen müssen. Im Allgemei- ganz oben befindet. Das Akkordsymbol für den
nen steht jedes Symbol für einen Akkord aus drei betreffenden Dreiklang bleibt allerdings immer
Tönen – einen sogenannten Dreiklang. Die drei dasselbe – ganz gleich, wo der Grundton steht.
Töne eines Dreiklangs klingen harmonisch,
wenn sie zusammen angeschlagen werden. Eine
oder zwei Noten des Dreiklangs haben vielleicht
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ein Kreuz oder ein B, wodurch der Dreiklang erst
zur Melodie passt. Gelegentlich wird auch ein
vierter Ton hinzugefügt, um den Klang zu alte-
rieren, d.h. ihn chromatisch zu verändern. Für
gewöhnlich werden pro Kirchenlied mindestens
Manchmal ist es leichter, von einer Umkeh-
drei unterschiedliche Dreiklänge oder Alteratio-
rung zu einem neuen Dreiklang zu greifen.
nen davon verwendet.
Üben Sie die folgenden Dreiklänge und ihre
Jeder Dreiklang und jede Alteration hat einen
Umkehrungen:
bestimmten Namen. Jeder Dreiklang wird nach
der untersten Note, dem Grundton, benannt.
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(Die Bezeichnung der Akkorde wird im folgenden
Abschnitt, „Die Grifftabelle“, eingehender erklärt.) www
C
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Ein Dreiklang, der aussieht wie der unten abge-
bildete, dessen Grundton sich also ganz unten
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befindet, steht in der Grundstellung.

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Grundton

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130
DIE GRIFFTABELLE Kleinbuchstaben bei den Akkordsymbolen be-
deuten Moll, das heißt, dass die mittlere Note
Grundstellung) spielen. Einige leichtere Umkeh-
rungen sind in der Grifftabelle angegeben.
Mithilfe der Grifftabelle können Sie die des Dreiklangs tiefer gespielt wird. Ein tiefer ge- Steht nach dem Akkordsymbol ein dim, so
Akkorde und deren Symbole erlernen. Suchen spielter Ton wird in der Grifftabelle entweder mit werden die mittlere und die oberste Note des
Sie sich in der Grifftabelle die Zeile mit dersel- einem B angegeben (falls der ursprüngliche Ton Dreiklangs jeweils um einen Halbtonschritt tiefer
ben Angabe der Tonart wie das Kirchenlied, das kein Vorzeichen hatte) oder ohne Vorzeichen gespielt (dim [stets kleingeschrieben und ohne
Sie spielen lernen. Die Akkorde, die in der betref- (falls der ursprüngliche Ton ein Kreuz hatte). nachfolgenden Punkt; Anm. d. Übers.] ist die
fenden Tonart am häufigsten gebraucht werden,
Wenn neben einem Akkordsymbol eine kleine Abkürzung von diminished, was vermindert be-
sind in der Grifftabelle angegeben. Falls bei ei-
7 steht, wird zu dem Dreiklang eine vierte Note deutet).
nem Kirchenlied ein Akkord angegeben ist, der
hinzugefügt. Solche „Septakkorde“ lassen sich

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nicht in der Grifftabelle steht, finden Sie ihn in
leichter spielen, wenn Sie einen Ton des Drei-
der Grifftabelle auf Seite 86 des Buchs Kirchen-
klangs auslassen und den Akkord in einer der
lieder leicht gemacht.
beiden Umkehrungen (also nicht in der
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131
Herr, unser Erlöser Dieses Lied steht in der Akkordschreibweise.
1. Spielen Sie das Lied jeweils nur mit einer Hand.
2. 65 Spielen Sie das Kirchenlied beidhändig.

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Herr, un - ser Er - lö - ser und Is - ra - els Heil, o
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Licht in der Nacht, du Kö - nig, Be - frei - er und Held!
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132
Der Fingersatz
Durch den Fingersatz wird festgelegt, mit wel- Finger übergreifen. Sie müssen vielleicht eine können Sie mit dem Daumen unter der
chen Fingern eine bestimmte Notengruppe ge- Taste zunächst mit einem Finger anschlagen, sie Hand untersetzen. Bei Bewegungen auf
spielt wird. Beim Fingersatz geht es darum, den dann niedergedrückt lassen und dann die Finger die Mitte zu können Sie mit dem Zeige-
jeweils geeignetsten Finger zu verwenden. Mit- wechseln. Ein guter Fingersatz ist immer wich- finger, Mittelfinger oder Ringfinger über
hilfe eines guten Fingersatzes lässt sich ein un- tig, ob die Passage nun leicht oder schwer zu den Daumen übergreifen.
passendes Auseinanderspreizen der Hand oder spielen ist. 5. Schlagen Sie mit dem kleinen Finger der
das ständige Übergreifen oder Untersetzen der Es folgen einige allgemeine Regeln für einen rechten Hand nur den höchsten Ton und
Finger vermeiden. Mit einem guten Fingersatz guten Fingersatz: mit dem kleinen Finger der linken Hand
wird ein gebundenes Spiel bewirkt, die Handpo- nur den tiefsten Ton an. Auf diese Weise
sition ist ruhiger, und man kann seine Finger 1. Spielen Sie den höchsten Ton der betref-
fenden Stelle in der rechten Hand mit dem vermeiden Sie Sprünge oder unbequeme
besser bewegen. Handpositionen.
kleinen Finger, in der linken Hand mit
An manchen Stellen entspricht die Notenfolge dem Daumen. 6. Probieren Sie bei schwierigen Stellen meh-
den Fingern einer Hand. Die Noten liegen nicht rere Fingersätze aus, und bleiben Sie bei
zu weit auseinander, und es gibt anscheinend ei- 2. Spielen Sie den tiefsten Ton der betreffen-
den Stelle in der rechten Hand mit dem dem, der Ihnen am meisten liegt.
nen Ton für jeden Finger. Solche Passagen las-
sen sich leicht spielen, ohne dass man dazu Daumen, in der linken Hand mit dem klei- 7. Sobald Sie für eine Stelle einen passenden
komplizierte Fingersätze verwenden oder die nen Finger. Fingersatz gefunden haben, schreiben Sie
Handposition über den Tasten verändern muss. 3. Wenn Sie nun den Daumen bzw. den ihn mit Bleistift unter oder über die Noten.
kleinen Finger auf den höchsten bzw. 8. Verwenden Sie beim Üben eines Liedes im-
Andere Stellen wiederum sind weit schwieri-
tiefsten Ton gelegt haben, nehmen Sie mer denselben Fingersatz.
ger; man muss dazu über- oder untergreifen
und oftmals die Handposition verändern. Hier für die anderen Töne die Finger, die am Bei vielen Übungen und Liedern dieses
gibt es nicht für jeden Ton einen Finger, und besten passen. Kurses wird ein Fingersatz vorgeschlagen. Sie
man muss daher einen Fingersatz verwenden, 4. Falls Sie keinen Finger mehr frei haben, können jedoch auch einen Fingersatz verwen-
der es einem erlaubt, die Handposition so zu versuchen Sie die Finger weiter auseinan- den, der Ihnen mehr liegt. Mit einem guten
verändern, dass man dann wieder zu den derzuspreizen, sodass Sie dadurch mehr Fingersatz spielen Sie gebundener, Sie lernen
nächsthöheren oder -tieferen Tönen greifen Tasten erreichen können. Bei Bewegun- das Lied schneller und schlagen nicht so leicht
kann. Sie müssen hierzu vielleicht mit dem gen weg von der Mitte der Klaviatur einen falschen Ton an.
Daumen untersetzen oder mit einem anderen

133
Das Spiel auf der Orgel oder dem Keyboard
Auf der Orgel oder einem Keyboard spielt es
sich ähnlich wie auf dem Klavier. Einiges müs-
sen Sie jedoch dazulernen. Dazu gehören 1.)
neue Fertigkeiten für das Keyboardspiel, 2.) das
Pedalspiel und 3.) die Registrierung der Orgel.

DAS ORGELSPIEL
Gebundene Spielweise (Legato)
Für die Orgel benötigt man zusätzliche Fer-
tigkeiten, die sich von der Technik des reinen
Klavierspielens unterscheiden, da die Klanger-
zeugung bei der Orgel anders funktioniert als
beim Klavier. Wird eine Taste auf dem Klavier
angeschlagen, so erklingt der Ton und wird so-
fort leiser. Auch wenn die Taste schon losgelas-
sen wurde, klingt der Ton noch für eine kurze
Zeit nach. Wird hingegen eine Taste auf der Or-
gel angeschlagen, bleibt der Ton immer gleich
laut und verstummt beim Loslassen der Taste
ganz abrupt.
Um auf der Orgel nicht verschwommen oder
abgehackt, sondern gebunden und deutlich zu
spielen, muss man jede Taste fest anschlagen
und sie genau dann wieder loslassen, wenn man
die nächste Taste niederdrückt. Die folgenden
Fertigkeiten sollen Ihnen dabei helfen: 1.) stum-
mer Fingerwechsel, 2.) Übergreifen und Unter-
setzen und 3.) Glissando. Mithilfe dieser Fertig-
keiten können Sie von einer Taste zur anderen
wechseln und dennoch die Töne lange genug
aushalten.
1. Stummer Fingerwechsel. Wenn Sie einen Fin-
ger, der gerade eine Taste niederdrückt, für den

134
nächsten Ton brauchen, legen Sie einen zwei- Rechte Hand: den weißen Tasten anwenden, empfiehlt sich
ten Finger auf die erste Taste, während Sie sie aber mehr, wenn man von einer schwarzen
noch niedergedrückt halten. Dadurch wird der
erste Finger frei und kann eine weitere Taste & œœ œœ œœ œœ œœ auf die danebenliegende weiße Taste zurück-
gleitet. Üben Sie das Glissando anhand der
anschlagen. Spielen Sie die folgenden Fingerü- 4 zu 5 4 zu 5 4 zu 3 4 zu 3 4 zu 3 folgenden Fingerübungen.
bungen mit jeder Hand, und wechseln Sie dabei 2 3 2 3 2 1 2 1 2 1
Schlagen Sie die schwarze Taste an, und zie-
vom zweiten auf den dritten Finger, ohne die
œœ œœ
Linke Hand: hen Sie Ihre Hand dann mit einer raschen Be-
Taste loszulassen. Üben Sie den stummen Fin-
œœ œœ œœ wegung zum Körper, sodass Ihre Fingerspitze
gerwechsel dann mit anderen Fingern. Wech-
seln Sie von 3 auf 4, von 4 auf 5 und so weiter. ? am Ende der schwarzen Taste auf die darun-
terliegende weiße Taste rutscht. Üben Sie das
Rechte Hand: 2 zu 1 2 zu 1 2 zu 3 2 zu 3 2 zu 3 auch mit anderen Fingern.
4 3 4 3 4 5 4 5 4 5
Rechte Hand:

& œ œ œ œ
2. Übergreifen und Untersetzen. Oftmals emp-
œ
& bœ œ #œ
fiehlt sich statt eines stummen Fingerwech-
2-3 2 -3 2-3 2 -3 sels das Übergreifen eines längeren Fingers
über einen kürzeren oder das Untersetzen ei- 2 — 2 5 — 5

& œ œ œ œ œ nes kürzeren Fingers unter einen längeren,


um eine benachbarte Taste anzuschlagen. Linke Hand:
bœ œ
? #œ œ
Spielen Sie die folgenden Übungen und wen-
2-3-2 3 -2 3-2 3 -2 3-2 den Sie die Technik des Übergreifens und Un-
tersetzens bei Daumen und Zeigefinger wie
Linke Hand:
œ œ œ œ œ
gezeigt an. Üben Sie das Übergreifen und Un- 4 — 4 3 — 3
tersetzen weiterer Finger.
Das Daumenglissando empfiehlt sich oft,
? Rechte Hand: wenn Sie eigentlich einen weiteren Finger
bräuchten. Hierbei werden die Daumenkuppe

& œ œ œ œ œ œ œ
3-2 3 -2 3-2 3 -2 3-2-3
und das untere Daumenglied so eingesetzt,

œ œ œ
? œ
als ob es sich um zwei verschiedene Finger
handelte. Spielen Sie die folgenden Übungen
1 2 1 2 1 2 1
mit der Kuppe (K) und dem unteren Glied (G)
2-3 2 -3 2-3 2 -3 Linke Hand: des Daumens, wie angegeben.

œ œ œ œ œ œ
1 2 1 2 1 2 1 Rechter Daumen:

œ
Beim Akkordspielen müssen Sie unter Um-
ständen sogar mit zwei Fingern gleichzeitig
? & œ œ œ œ
wechseln. Spielen Sie bei der folgenden Fin-
gerübung den Akkord zunächst mit dem
3. Glissando. Mit einem Finger von einer Taste
œ
zweiten und dem vierten Finger, und wech- 1 — 1 — 1 — 1 — 1
zur anderen zu gleiten heißt Glissando. Diese K G-K G K-G K
seln Sie dann zu 3 und 5.
Technik lässt sich auch für Bewegungen auf

135
Linker Daumen: einen und die Begleitung auf einem anderen Ma- 4. Behalten Sie Knie und Ferse so gut es geht

œ œ œ œ œ nual spielen. Begleitung und Pedal dürfen dabei zusammen. Wenn Ihre Knie zusammen

?
die Melodieführung nicht übertönen. sind, sind die Füße so beweglich, dass Sie
große Pedalsprünge machen können.
1 — 1 — 1 — 1 — 1 DAS PEDALSPIEL Wenn Sie die Fersen geschlossen halten,
können Sie nahe beieinanderliegende Töne
G K-G K G-K G
AUF DER ORGEL leichter erreichen.
Das Absetzen Viele Orgeln haben Pedale, auf denen die Bass- 5. Spielen Sie mit dem Fußballen und nicht
Die Sänger machen für gewöhnlich am Ende noten des Kirchenliedes gespielt werden kön- mit der Fußaußenseite.
jeder musikalischen Phrase eine kleine Atem- nen, was zu einem kräftigeren und volleren 6. Ertasten Sie die Pedale mit den Füßen,
pause. Auch der Organist soll am Ende jeder Klang beiträgt. Wenn Sie mit dem Orgelspiel be- ohne hinzusehen. Mit den Augen müssen
Phrase kurz absetzen (eine kleine Pause ma- reits vertraut sind, versuchen Sie, auch auf den Sie auf die Noten und den Gesangsleiter
chen), was jedoch nicht dazu führen darf, dass Pedalen zu spielen. Das Pedal verleiht dem Or- blicken. Vertrauen Sie darauf, dass Sie mit
die Musik aus dem Takt gerät. gelklang eine von Zuhörern und Sängern sehr Ihren Füßen spielen können, ohne hinzu-
Gleiche Töne werden in der Melodiestimme geschätzte zusätzliche Tiefe. sehen. Sie finden schon bald das richtige
für gewöhnlich durch eine kurze Pause vonein- Das Pedalspiel erlernen Pedal, wenn Sie nur lernen, nicht immer
ander abgesetzt, damit der Rhythmus der Noten 1. Tragen Sie zum Orgelspielen Schuhe, die nach unten zu schauen.
erkennbar bleibt. Wie lange dieses kurze Absetzen gut sitzen und eine dünne Sohle und einen 7. Spielen Sie die weißen Pedale so, dass die
des gebundenen Spiels dauert, hängt von der breiten Absatz haben, damit sie gut über Zehen dort liegen, wo die schwarzen
Stimmung und dem Rhythmus des Musikstücks die Pedale gleiten können. (Ein zu schma- Pedale beginnen, damit der Fuß nicht im-
ab. Gleiche Töne in anderen Stimmen, etwa im ler Absatz rutscht vielleicht zwischen die mer hin- und herbewegt werden muss.
Bass oder in der Pedalstimme, werden mitunter Pedale.) 8. Wenn ein Fuß gerade nicht spielt, bewegen
gar nicht angespielt, damit der gebundene Klang
2. Setzen Sie sich in die Mitte der Orgelbank, Sie ihn auf das Pedal, das er als nächstes
erhalten bleibt. Wenn das Lied dadurch jedoch
und beginnen Sie mit dem linken Fuß auf spielt. Berühren Sie die Pedale nur leicht
unsauber klingt, müssen Sie auch in den ande-
dem zweiten C-Pedal von links und mit mit den Füßen. Mit dünnen Sohlen kön-
ren Stimmen gleiche Töne kurz absetzen.
dem rechten Fuß auf dem E-Pedal dane- nen Sie die Pedale spüren, wenn Ihre Füße
Üben Sie diese Orgeltechniken anhand ben. Setzen Sie sich nicht zu weit nach darüber gleiten.
der Lieder „Es liegt ein Hügel in der Fern“ vorn an die Kante der Orgelbank, damit Sie 9. Üben Sie gelegentlich auch ohne Orgel.
(Kirchenlieder leicht gemacht, Seite 51) und sicheren Halt haben, aber auch nicht zu Setzen Sie sich auf den Klavierstuhl, und
„Tu, was ist recht!“ (Kirchenlieder leicht ge- weit nach hinten, da Sie auch die weiter bewegen Sie die Füße so, als spielten Sie
macht, Seite 66). entfernten Pedale mit dem Fuß erreichen die Pedale einer Orgel.
Das Spiel auf mehreren Manualen müssen.
10. Lernen Sie die Pedalstimme jeweils ge-
Die Klaviatur einer Orgel wird als Manual be- 3. Rutschen Sie nicht auf der Orgelbank hin trennt von den übrigen Stimmen.
zeichnet. Viele Orgeln haben mehr als eines da- und her, um die hohen oder tiefen Töne zu
von. Spielen Sie bei der Begleitung von Kirchen- erreichen, sondern drehen Sie sich viel-
liedern mit beiden Händen auf demselben Ma- mehr aus der Hüfte.
nual. Manchmal können Sie bei einem Vorspiel,
Nachspiel oder Orgelsolo die Melodie auf dem

136
Das Kennzeichnen der Pedalnoten Schreiben Sie die Zeichen unter die Note, wenn Sie diese mit dem linken Fuß
Wenn Sie die Pedalnoten in Ihren Noten kennzeichnen, können Sie sie (siehe die erste gekennzeichnete Bassnote in der folgenden Abbildung) und über
leichter spielen. Schreiben Sie zu den Noten, die mit der Fußspitze gespielt oder rechts neben die Note, die Sie mit dem rechten Fuß spielen (siehe die zweite
werden, ein ^, und zu denen, die mit dem Absatz gespielt werden, ein o. gekennzeichnete Bassnote).

Ich weiß, dass mein


Erlöser lebt
q = 72–84
U U
Friedevoll

4 C7
C F 7 C F 7

b j œ œ
ß& 4 œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ œ
œ œ . œ 2œ 3 4 5
Ich weiß, dass mein Er - lö - ser lebt, welch Trost mir die Er - kennt - nis gibt! Er lebt, er lebt, der einst war

Í 4 ww 2
^˙˙ .. ww ^˙˙ .. ˙.
Œ Œ Œ ˙. Œ
5

?b4 u u
^ ^ ^
b
F
j F C7
œ .
C7
j F

ß & ˙. œ œ œ. œ œ œ œ œ ˙. œ œ œ œ œ œ œ ˙. œ œ
1 4 1 2 5 2 1 2

^˙ .. ˙˙ ..
tot; er lebt, mein Hel - fer in der Not. Er lebt, er weiß, was mir ge - bricht; er

Í ˙˙ ˙˙ ^˙˙ .. 2
˙˙ ^˙
b ˙ Œ Œ
5
Œ
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^ ^ ^
b œ . j C7
œ
F B
j
F
j C7 F

ß & 5 2œ œ œ œ ˙ . 5
œ œ œ. œ œ œ œ
œ 3 ˙ 33œ œ œ œ. œ œ œ œ œ ˙.

Í ˙˙ ^˙ ˙ ..
lebt, gibt mei - ner See - le Licht.

˙
Er
^˙˙ ˙ o
lebt, er lebt, stand auf vom Tod;

˙ .
er lebt, glor- reich der Sohn von Gott.
^˙ ˙ ^˙˙ ..
? b Œ Œ ˙
^ ^ ^ 137
Übungen zur Pedaltechnik
Sie finden in der Folge zehn Techniken für das Pedalspiel, anhand derer Sie die Pedalnoten in Ihren Noten kennzeichnen können. Spielen Sie jeweils die dazu-
gehörige Übung:
1. Spielen Sie möglichst viel mit der Fußspitze. Gleiten Sie mit dem Absatz von einem Pedal zum anderen.

34 ^œ œ ^œ œ ^œ œ ^œ œ ^œ ˙ . ^œ
œ ^œ œ ^œ œ ^œ œ ^œ ˙ .
?

44 œ ^
^
o ^

oœ ^ ^œ
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o ^
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^ ^ ^ ^ ^

œ œ ˙ œ ˙
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o
œ
^
œ o œ
^
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^ o
œ
2. Wenn Sie zwei nebeneinanderliegende schwarze Pedale spielen, drehen Sie die Fußspitze, wobei der Absatz – ähnlich wie beim Daumenglissando – leicht auf
dem dazwischenliegenden weißen Pedal ruht.

b ^œ b ^œ b ^œ b ^œ b ^œ — b ^œ — b ^˙
— — — —
44
? b œ — b œ — b œ —b œ bœ bœ b˙
o o o o o
— — —
^ ^ ^ ^
3. Spielen Sie das schwarze Pedal mit der Fußspitze und das danebenliegende weiße Pedal mit dem Absatz desselben Fußes.
^ ^ ^

œ 4 ^
bœ nœ bœ nœ bœ œ bœ w
^ ^ ^
4
? o o
œ bœ nœ bœ nœ bœ œ bœ w o o o
o o oœ ^ ^
4. Spielen Sie nebeneinanderliegende weiße Pedale jeweils abwechselnd mit dem Absatz und der Fußspitze.

3˙ ^ ^ ^ ^˙ .
^ ^

œ ˙ œ ˙ œ ˙ œ ˙.
? 4
^
˙ o
œ ˙
^ ^
o ^
o
5. Wenn Sie mit beiden Füßen zwei nebeneinanderliegende weiße Pedale anschlagen, berühren Sie das eine Pedal weiter vorn und das andere weiter hinten.
Der Fuß, der weiter vorn spielt, liegt knapp unterhalb der schwarzen Tasten.

44 œ ^œ
œ ^œ
œ
^
œ ^
œ
^ ^
œ w
? œ œ œ œ
^ ^ ^ ^ ^ ^ ^
138
o o oœ o˙
6. Versuchen Sie, Sprünge von weniger als zwei Notenschritten mit dem Absatz und der Spitze desselben Fußes zu spielen.

4 ^œ ^œ ^œ
œ œ
? 4œ œ œ
o œ
o œ
o
œ ˙
^ ^ ^ ^
7. Für weitere Notensprünge nehmen Sie beide Füße.

^œ ^˙ .
3˙ ^œ
˙

˙ ˙.
^
˙
^ ^ ^
? 4 œ ˙ œ ˙ œ ˙.
^ ^ ^ ^ ^ ^ ^
˙.
^
8. Um einen großen Sprung vorzubereiten, können Sie bei gleichen oder langen Tönen zunächst von einem Fuß auf den anderen wechseln. Der Wechsel
geht genau so vor sich wie der stumme Fingerwechsel. Der Fuß, auf den gewechselt wird, berührt das Pedal entweder vor oder hinter dem ersten Fuß – je
nachdem, was bequemer ist.

^˙ ^œ ˙ ^œ ^˙ ^˙ .
3œ ^˙ œ ^
˙. ˙
^ ^
? 4 œ ˙ œ
^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^

o ^˙- o ^˙- o o˙-^ o˙-^ o


9. Wechseln Sie auf demselben Ton von der Fußspitze zum Absatz oder umgekehrt.

22^˙- ^˙
w ˙ w
? o o o o o o
˙ ˙ ˙ ˙ ˙
^- ^- ^- ^- ^- ^- ^
10. Kreuzen Sie die Füße bei Bedarf, wenn Sie eine Notenfolge in derselben Richtung spielen. Beim Spielen der weißen Pedale kreuzt der rechte oft über den linken
Fuß und der linke Fuß unter den rechten. Auf den schwarzen Pedalen kreuzen die Füße für gewöhnlich einer unter den anderen.

(linker Fuß kreuzt unter den rechten) (rechter Fuß kreuzt unter den linken)

42 ˙ ^˙ ˙ ^˙
˙ ^˙ w ^
˙ ^ ^ ^
w
? ˙ ˙ ˙ ˙ ˙
^ ^ ^ ^ ^ ^ ^

139
Kirchenlieder mit Pedal spielen verschiedenen Klangfamilien zugeordnet werden Fagott, Bombarde, Klarine und Posaune.
Wählen Sie Kirchenlieder aus, die Sie bereits können: 1.) Prinzipal (Diapason), 2.) Flöten, Sie verleihen dem Orgelklang zusätzlichen
gut spielen können, und kennzeichnen Sie ei- 3.) Streicher und 4.) Zungenregister. Glanz.
nige wenige Bassnoten, die Sie mit den Pedalen 1. Prinzipal. Prinzipalregister (Diapasonre- Die Tonlage der Orgelregister
spielen wollen. Beginnen Sie mit den wichtigs- gister) haben einen festen, vollen Klang, Orgelregister haben unterschiedliche Tonla-
ten Noten, etwa einer langen Note oder einer der als Grundstimme für weitere Orgeltöne gen. Die Ziffern auf den Registerzügen oder Re-
Note am Ende einer Phrase. Spielen Sie dann alle dient. Dazu gehören etwa Prinzipal, Diapa- gisterhebeln zeigen die Tonlage des Registers an
vier Stimmen mit den Händen und die ausge- son, Oktave, Choralbass, Quinte und Quin- und sind jeweils mit dem Zeichen (') versehen,
wählten Bassnoten auf dem Pedal. Anfangs fällt dezime. der Abkürzung für das Längenmaß Fuß. Jedes
es Ihnen sicher leichter, wenn Sie nur mit einem 2. Flöten. Orgelflöten haben eine ähnliche 8'-Register (Acht-Fuß-Register), das auf einem
Fuß spielen, Sie werden sich wegen der besseren Klangfarbe wie manche Flöten im Orches- beliebigen Orgelmanual gespielt wird, hat die-
Resultate jedoch schnell an das Spiel mit beiden ter – sie klingen durchsichtig oder auch selbe Tonhöhe wie die entsprechenden Tasten
Füßen gewöhnen. dumpf, klar und in den hohen Lagen hell. auf dem Klavier. Jedes 4'-Register ist eine Oktave
Üben Sie das gleichzeitige Spiel mit Händen Zu den Flötenregistern zählen Bordon, Ge- höher als die entsprechenden Tasten auf dem
und Füßen zuerst mit den leichtesten Liedern dackt, Melodia, Piccolo, Nasard und Terz- Klavier, und jedes 2'-Register ist zwei Oktaven
(siehe die Aufstellung auf Seite 87 im Buch Kir- flöte. höher. Jedes 16'-Register ist eine Oktave tiefer als
chenlieder leicht gemacht). Lernen Sie Zeile für 3. Streicher. Orgelstreicher haben eine ähnli- die entsprechenden Tasten auf dem Klavier.
Zeile und üben Sie zuerst jede Hand für sich und che Klangfarbe wie die Orchesterstreicher. Weitere Orgelregister
dann die Pedale für sich. Spielen Sie dann mit Sie sind schwingend und lieblich und kön-
der rechten Hand und dem Pedal zugleich, da- Zu den vier Klangfamilien der Orgel gibt es
nen eine leicht grelle Tonfarbe haben. Zu
nach mit der linken Hand und dem Pedal. Spie- noch weitere Register, die von Interesse für Sie
den Streichregistern gehören Violon, Viola,
len Sie erst dann das ganze Lied mit beiden Hän- sein sollten:
Cello, Gamba, Salizional und Vox coelestis.
den und dem Pedal. 1. Hybridregister. Gewisse Register mischen
4. Zungenregister. Zungenregister sind aus-
Schwierig wird es oft bei einem komplizierten die Klangfarben verschiedener Klangfami-
geprägt klangvoll und bestimmt. Sie wer-
Rhythmus, mehreren Vorzeichen oder einer ge- lien, für gewöhnlich die der Flöten und der
den manchmal mit roten Zahlen und
genläufigen Bewegung der Hände und Füße. Streicher. Die Hybridregister wie Gems-
Buchstaben auf den Registerzügen be-
Lernen Sie diese Stellen Note für Note, und üben horn und Dolce sind weich.
zeichnet.
Sie so lange, bis Sie sie gut spielen können. 2. Obertonregister. Obertonregister verändern
Bei den Zungenregistern unterscheiden wir
die Klangfarbe eines anderen Registers, für
zwei Arten: Solo-Zungenregister haben ei-
gewöhnlich die eines Flötenregisters. Sie
DIE REGISTRIERUNG nen weichen, sanften Klang, ähnlich den
werden durch eine Bruchzahl angegeben,
Blasinstrumenten wie Klarinette, Englisch-
DER ORGEL horn oder Oboe. Sie werden oft alleine oder
beispielsweise 2 2/3', 1 3/5' oder 1 1/3'.
Dazu gehören Register wie Nasard und
Vier verschiedene Registertypen mit einem Flötenregister als Solostimme
Terzflöte. Eine Flöte 8' (Flöte 8 Fuß) mit
(Klänge) gespielt, während auf einem anderen Ma-
einem 2 2/3'-Register ist eine beliebte Solo-
Auf der Orgel produziert ein- und dieselbe nual eine leise Begleitung gespielt wird.
kombination für die Melodiestimme. Ober-
Taste ganz unterschiedliche Klänge – je nach- Die Chor-Zungenregister sind machtvoll tonregister werden nur mit einem zusätzli-
dem, welche Registrierung Sie verwenden. Dazu und mitunter den Blechbläsern eines Or- chen Register gespielt.
wählen Sie Register (Registerzüge), die vier chesters ähnlich. Dazu gehören Trompete,

140
3. Mixturen. Mixturen verleihen einem einzel- Probieren Sie dann weitere Registerkombinatio- brauchen einen eher ruhigen Klang mit ge-
nen Klang oder einem Ensemble von 8'-, nen aus. Sie finden hier einige Richtlinien: dämpften Tönen. Achten Sie darauf, dass die
4'- und 2'-Prinzipalregistern einen vollen, 1. Die 8'-Prinzipal- oder Diapasonregister sind Klangauswahl zu Andacht und Gottesverehrung
hellen Klang. Diese Registerzüge werden die Grundstimme für die Begleitung des beiträgt. Anhand der folgenden Übersicht kön-
mit den römischen Ziffern II, III und IV be- Gemeindegesangs. 4'- und 2'-Register kön- nen Sie feststellen, welche Registrierung für wel-
zeichnet. Dazu gehören Zimbel, Mixtur, nen zusätzlich eingesetzt werden, um ei- chen Zweck angemessen ist.
Scharf und Sesquialtera. Zwei weitere Mix- nen klaren, ausdrucksstarken Klang zu er- Leises Vorspiel (etwa „Wie gütig sein Gebot“):
turen – Kornett und Klaviaturglockenspiel zeugen.
– werden wie Obertonregister verwendet, Streicher 8' oder Flöte 8' oder
2. Flöten eignen sich als Grundstimme für Flöte 8' und 4' (bei Bedarf mit Streicher 8')
das heißt, sie werden mit einer Flöte 8' als
das Vorspiel und eine leise Orgelregis-
Melodiestimme eingesetzt. Sie werden Leises Kirchenlied (etwa „Es liegt ein Hügel in
trierung. Sie lassen sich gut mit anderen
ebenfalls nie ohne ein zusätzliches Register der Fern“) oder mittellautes Vorspiel:
Klängen kombinieren.
gespielt. Flöte 8', 4' und 2' (bei Bedarf mit Streicher 8')
3. Streicher eignen sich für ein ganz leises
4. Koppel. Durch die Koppel wird ein Orgel- Prinzipal 8' (bei Bedarf mit Flöte 8' und 4')
Vorspiel oder leise Passagen. Sie können
klang von einem Manual auf ein anderes – Mittellautes Kirchenlied (etwa „Süß ist dein
auch mit einem sanften Flötenklang kom-
oder auch von einem Manual zum Pedal – Werk“, „Ich brauch dich allezeit“ und „Für die
biniert werden.
übertragen. Wunder dieser Welt“) oder Nachspiel:
4. Zungenregister, Obertonregister und
5. Tremolo. Tremolo, Tremulant oder Vibrato Prinzipal 8' und 4'
Mixturen verleihen einem kraftvollen
können vereinzelt für eine leise, ausdrucks- Flöte 8', 4' und 2'
Kirchenlied zusätzlich einen vollen, erha-
starke Orgelmelodie eingesetzt werden.
benen Klang. Lautes Kirchenlied (etwa „O Fülle des Heiles“,
Diese Nebenregister werden nicht zur Be-
5. Zur Pedalregistrierung gehört zumindest „O fest wie ein Felsen“ und „Tu, was ist recht!“)
gleitung des Gemeindegesangs oder eines
ein 8'-Register und ein 16'-Register, das oder Nachspiel:
Chores verwendet.
mit der Manualregistrierung harmoniert. Prinzipalregister 8', 4', 2' und Mixturen (bei
Die Auswahl der Orgelregister 6. Solo-Zungenregister und Kombinationen Bedarf mit Zungenregister)
Um die Klänge Ihrer Orgel kennenzulernen, aus Flöten eignen sich für Solomelodien.
spielen Sie ein und dieselbe Taste mehrmals an, Als Begleitung wählt man Flöten oder Die Lautstärke der Orgel einstellen
wobei Sie jedes Mal ein anderes Register ziehen. Streicher. Die Lautstärke lässt sich an den meisten Or-
Achten Sie genau auf den Klang. Sie können
Notieren Sie beim Experimentieren die geln mithilfe des Schwellpedals einstellen, das
auch jemand anders bitten, die einzelnen Regis-
Klangkombinationen, die Sie jeweils für das oberhalb der Pedalreihe angebracht ist. Bei den
ter zu spielen, während Sie sich ganz auf das
Vorspiel und das Nachspiel, für den Gemeinde- meisten Kirchenliedern steht links oberhalb der
Hinhören konzentrieren.
gesang und für besondere Musikdarbietungen Noten eine Angabe zum musikalischen Aus-
Nachdem Sie die Klänge kennengelernt ha- verwenden möchten. druck, etwa freudig oder gebeterfüllt, die andeu-
ben, die Ihnen zur Verfügung stehen, können tet, ob ein Lied laut oder leise gespielt werden
Wählen Sie einen Klang aus, durch den die
Sie darangehen, mehrere Register miteinander soll. Stellen Sie die gewünschte Lautstärke zu
Gemeinde an die Stimmung des jeweiligen
zu kombinieren. Es empfiehlt sich, anfangs Re- Beginn des Liedes oder schon beim Üben ein.
Liedes erinnert wird. Für freudige Kirchenlieder
gister derselben Klangfamilie miteinander zu Ändern Sie die Einstellung des Schwellpedals
eignet sich ein heller Klang mit hohen Tönen.
kombinieren, etwa Prinzipal, Flöten oder Strei- möglichst nicht während des Spielens.
Abendmahlslieder und andere leise Kirchenlieder
cher. Achten Sie auf die Klangveränderungen.

141
GLOSSAR DER MUSIKBEGRIFFE
A cappella Akzent Angabe der Tonart
Ein Chorlied wird ohne Instrumentalbe- Ein Ton oder Akkord wird hervorgehoben, Die Kreuze und b, die zwischen dem
gleitung gesungen. indem er lauter gespielt oder ein wenig länger Notenschlüssel und der Taktangabe am Anfang
Accelerando, accel. gehalten wird. eines Musikstücks stehen. Die Vorzeichen geben

œ> œ
an, in welcher Tonart das Musikstück steht.
Allmählich schneller werdend.

>
#3
Adagio Vorzeichen


ß& 4
Siehe Tempoangaben.
Akkord
Alla breve
Eine Gruppe von drei oder mehr Tönen, die
Wird ein Stück im 44 -Takt im raschen Tempo Vorzeichen
gleichzeitig gesungen oder gespielt werden und Í # 43


vorgetragen, wird die halbe Note anstelle der
harmonisch klingen. Unter einem gebrochenen
Akkord versteht man einen Akkord, dessen Noten
Viertelnote zum Grundtaktschlag. ?
nacheinander angespielt werden. Siehe auch
Dreiklang. C Arpeggio
Die Noten eines Akkords werden nicht

# ˙˙˙ Allargando
gleichzeitig, sondern nacheinander gespielt.
Für gewöhnlich wird mit der untersten Note be-
gonnen. Auch gebrochener Akkord genannt.
Akkordspielweise Langsamer und gleichzeitig lauter werdend.
A tempo
Siehe Abschnitt 5 in der Anleitung Keyboard- Allegretto
Wieder zum ursprünglichen Tempo, zur ur-
Kurs. Siehe Tempoangaben.
sprünglichen Geschwindigkeit zurückkehren.
Akkordsymbole Allegro A tempo steht für gewöhnlich nach dem Wort
Siehe Abschnitt 5 in der Anleitung Keyboard- Siehe Tempoangaben. rit. (ritardando, langsamer werdend) oder nach
Kurs. Alt accel. (accelerando, schneller werdend). Siehe
die letzte Zeile des Liedes „Sieh den Segen!“
Die untere Stimme der oberen Notenzeile.
(Gesangbuch, Nr. 160). A tempo kann auch
Siehe auch Stimmlagen.
nach einem Zwischenstück stehen, das schnel-
Andante ler oder langsamer gespielt wird, als es der
Siehe Tempoangaben. Tempoangabe zu Beginn des Stücks entspricht.
Manchmal findet man stattdessen auch die
Bezeichnung tempo I.

142
Auftakt Begleitung Da capo, D.C.
Der letzte Taktschlag eines Taktes, der beim Der musikalische Hintergrund zur Melodie; Wird gesetzt, wenn ein Musikstück von
Dirigieren durch eine Aufwärtsbewegung des Klavier- oder Orgelbegleitung zu einer Solo- Anfang an wiederholt wird. D.C. al fine bedeu-
Armes dargestellt wird. Gleichzeitig auch eine stimme, einem Ensemble, einem Chor oder zum tet, dass das Musikstück vom Anfang bis zur
oder mehrere Noten am Ende eines Taktes, die Gemeindegesang. Bezeichnung fine (Ende) wiederholt wird.
den Beginn eines Liedes oder einer Phrase dar- Bindebogen Dal segno, D.S.
stellen. (Näheres dazu finden Sie im Dirigierkurs
Ein Bogen unter- oder oberhalb von zwei oder Ein Musikstück wird von der Bezeichnung
D.S. al fine an wiederholt %. D.S. al fine bedeu-
auf Seite 28ff., 38f., 48.)
mehreren Noten. Alle Noten, die durch einen
Ausdruck Bindebogen miteinander verbunden sind, wer- tet, dass der Teil von dem Zeichen % bis zur
Die Änderungen von Tempo, Dynamik und den legato gespielt. Der Bindebogen kann auch Bezeichnung fine (Ende) wiederholt wird.
Phrasierung, die eingesetzt werden, um einem anzeigen, dass eine Silbe über zwei oder mehr
Decrescendo
Musikstück emotional oder geistig Bedeutung zu Noten gesungen wird.
verleihen. Eine Darbietung ohne Ausdruck ist ge- Allmählich leiser singen oder spielen.
fühllos und kann den Zuhörer unberührt und
unbeteiligt lassen. Ein guter Musiker spielt nicht œ œ œ
nur Töne, sondern vermittelt dem Zuhörer auch Diapason
Chor
tiefere Bedeutungen und drückt Emotionen und Das Orgelregister, das sich am besten zur
geistige Empfindungen aus. Eine Gruppe von Sängern (siehe auch
Kirchenchor), die aber nicht unbedingt Kirchen- Begleitung des Gemeindegesangs eignet. Es hat
B den vollsten Klang und ist die Grundstimme der
musik machen.
Siehe Vorzeichen. Orgelregistrierung. Das Diapason wird auch
Choral Prinzipal genannt.
Bass
1. Eine Gattung protestantischer deutscher Diminuendo, dim.
Die untere Stimme der Basszeile. Siehe auch Kirchenlieder aus dem 16. Jahrhundert; Vor-
Stimmlagen. dim. [stets kleingeschrieben und mit nachfol-
läufer vieler heutiger Kirchenlieder. So sind
gendem Punkt – nicht zu verwechseln mit dim
Basszeile etwa die Lieder „Ein feste Burg ist unser Gott“
ohne nachfolg. Punkt, siehe Seite 131; Anm. d.
Die Notenzeile, die durch den Bassschlüssel (Gesangbuch, Nr. 40) und „O Haupt voll Blut
Übers.] hat die gleiche Bedeutung wie decres-
gekennzeichnet ist. und Wunden“ (Gesangbuch, Nr. 124) Choräle.
cendo.
2. Ein Musikstück für Chöre.
Dirigent
? Crescendo, cresc.
Allmählich lauter singen oder spielen.
Jemand, der einen Chor, den Gemeindegesang
oder ein Instrumentalensemble leitet. Der Ge-
In der Basszeile stehen die tiefen Töne. Sie
sangsleiter zeigt durch die Bewegung der Arme
werden auf dem Klavier für gewöhnlich mit der
und Hände den Takt an, gibt das Tempo und die
linken Hand gespielt. Siehe auch Notenschlüssel.
Dynamik an und interpretiert Stimmung und
musikalische Phrasen.

143
Dolce p (piano), leise Fermate
Sanft und leise singen oder spielen. mp (mezzo piano), halbleise Haltezeichen. Die Note oder Pause unterhalb
Dreiklang mf (mezzo forte), halblaut der Fermate ( U ) wird ein wenig länger ausge-
halten, als es ihrer normalen Dauer entspricht –
Ein Akkord, der aus drei Noten (einer Terz f (forte), laut
mitunter sogar doppelt so lange. Der Musiker
und einer Quinte) besteht. Die drei Noten des ff (fortissimo), sehr laut
oder Dirigent legt fest, wie lange die Fermate
Dreiklangs werden daher Grundton, Terz und
Enharmonische Töne ausgehalten wird.
Quinte genannt.
Töne, die gleich klingen, aber aufgrund der Fine
www unterschiedlichen Tonarten, zu denen sie
gehören, verschieden heißen. Dis und Es sind
Ende.
Terz Quinte
beispielsweise enharmonische Töne. In einer Fuß
Ungeachtet der Reihenfolge ist die Tonreihe C, Ein Fachausdruck, der die Tonhöhe oder das
Kreuztonart wird jener Ton Dis genannt, der
E, G jedoch immer ein C-Dur-Dreiklang. Register einer Reihe von Orgelpfeifen angibt. Die
in einer B-Tonart Es heißt.
Druckknöpfe Tonhöhe wird durch eine Zahl angegeben, auf
Runde Knöpfe, die zumeist gleich unterhalb die das Symbol für Fuß (') folgt. 8' hat beispiels-
der Orgelmanuale liegen und einen schnellen weise dieselbe Tonhöhe wie das Klavier, 16' liegt
Registerwechsel ermöglichen. Die Druckknöpfe eine Oktave tiefer und 4' eine Oktave höher.
können für beliebige Registerkombinationen vor- Ganztonschritt
programmiert werden.



Ein Intervall aus zwei Halbtonschritten.
Duett Dis Es
Ein Musikstück für zwei Singstimmen, mit
oder ohne Begleitung. Ensemble
Dur und Moll Eine kleine bis mittelgroße Gruppe von
Die beiden Grundarten jeder Tonart, Tonleiter Musikern, bei denen für gewöhnlich nicht mehr
und jedes Akkords. Jeder Dur-Tonart liegt eine als ein oder zwei Musiker dieselbe Stimme über-
Dur-Tonleiter zugrunde. Sie klingt häufig lebhaft nehmen. Ein Ensemble muss nicht unbedingt
oder fröhlich. Jeder Moll-Tonart liegt eine Moll- einen Dirigenten haben.
Tonleiter zugrunde. Im Gegensatz zur Dur- Erster Taktschlag
Tonleiter klingt sie melancholischer. Siehe auch Der erste Taktschlag. In jedem Takt wird der Gemeinsamer Ton
Tonleiter. erste Schlag am stärksten betont und vom
Ein Ton, der von den einzelnen Stimmen
Dynamik Gesangsleiter mit einer deutlichen Abwärtsbewe-
übernommen wird. Wenn beispielsweise in einem
Die Angaben zur Dynamik zeigen, wie laut gung des Arms angezeigt.
Akkord der Tenor das mittlere C singt und im
oder leise ein Stück gesungen oder gespielt wird.
Folgende Angaben werden häufig verwendet:
pp (pianissimo), sehr leise

144
nächsten Akkord der Alt den gleichen Ton singt, Halbtonschritt das Hauptwerk, bei einer mit drei Manualen
handelt es sich um einen gemeinsamen Ton. Das kleinste Intervall. Es entsteht dadurch, ist es das mittlere. Siehe auch Manuale und
dass zwei nebeneinanderliegende Tasten auf ei- Schwellwerk.

& ˙˙ ˙ nem Tasteninstrument angeschlagen werden. Hilfslinien


˙ Kurze Notenlinien, die Linien und Zwischen-

˙ ˙
räume ober- oder unterhalb der regulären fünf
Notenlinien bezeichnen.
? ˙ ➞➞
Durch die Hilfslinien wird die Sopranzeile un-
terhalb des mittleren C und die Basszeile ober-



Giocoso halb des mittleren C verlängert. Der richtige No-
tenname ergibt sich, wenn oberhalb beziehungs-
Fröhlich oder scherzhaft spielen oder singen.
weise unterhalb des mittleren C alle Hilfslinien
Glissando und Zwischenräume gezählt werden. Siehe die
Haltebogen
Beim Spielen auf einem Tasteninstrument Beispiele unten.
gleitet der Daumen oder ein anderer Finger zü- Ein kurzer Bogen, der zwei Noten derselben

œ Hœ œ
Tonhöhe miteinander verbindet. Die erste Note C
gig über mehrere Tasten. A
wird angespielt oder gesungen und so lange
Grave
gehalten, wie die beiden Noten insgesamt dau-
ß& œ œ
Langsam und feierlich. ern. œ œ wird zwei Schläge gehalten; œ ˙ wird œ
Grundstimme der Orgel drei Schläge gehalten. C H
A
œ œ
C D œ
E
Í
œ ˙
Jedes Acht-Fuß-Register. Die Grundstimme
wird zur Begleitung des Gemeindegesangs einge-
setzt, denn ihre Tonhöhe entspricht am ehesten
? œ œ œ
der des Klaviers. Haltepedal E D
C
Rechtes Pedal am Klavier, das die Töne nach-
Grundtaktschlag Hilfslinien werden auch eingesetzt, um die
klingen lässt.
Der gleichmäßige Taktschlag wird entweder Sopranzeile nach oben und die Basszeile nach
durch die Armbewegungen des Gesangsleiters Haltezeichen
unten hin zu erweitern.
dargestellt oder dadurch, dass man mit dem Fuß Eine Fermate.
Hybrid
mitklopft oder laut oder leise mitzählt. Die un- Harmonie
Ein Orgelregister, das die Charakteristika ver-
tere Zahl der Taktangabe zeigt an, welcher No- Zusammenklang zweier oder mehrerer Töne, schiedener Orgelklänge in sich vereint.
tenwert dem Grundtaktschlag zugrundeliegt. die als Akkord (gleichzeitig) gespielt oder gesun-
Steht unten eine 4, ist der Notenwert des Grund- Iktus (rhythmischer Akzent)
gen werden.
taktschlags eine Viertelnote. Bei der Zahl 8 ist der Diejenige Stelle innerhalb der Dirigierbewe-
Notenwert des Grundtaktschlags eine Achtel- Hauptwerk
gung, auf die der Taktschlag fällt. Bei den Dar-
note. Siehe auch Taktangabe. Eines der zwei oder drei Orgelmanuale. Bei stellungen der Dirigierfiguren im Gesangbuch
einer Orgel mit zwei Manualen ist das untere wird der Iktus durch einen kleinen Kreis am

145
Tiefpunkt einer Kurve dargestellt. Wenn Sie
w
& w w w w w
beim rhythmischen Akzent kurz mit dem Arm
und der Hand nachfedern, wird der Takt deut- ß&
lich und kann von den Musizierenden leichter
Terz Quinte Oktave
eingehalten werden. (Siehe „Die üblichen
Schlagfiguren“, Gesangbuch, Seite 280f.)
Kantate
Í
Ein Werk für Chor und Solisten, das sich aus ?
einer Reihe kleinerer Stücke zusammensetzt.
Eine Kantate entspricht in ihrem Aufbau in etwa Koppel
einem Oratorium, ist aber kürzer und für einen
Orgelregister, die keinen eigenen Klang erzeu-
2
3 4 kleineren Chor geeignet. Eine Kantate wird für
gen, sondern verschiedene Klänge miteinander
gewöhnlich mit Klavier- oder Orgelbegleitung
1 1 2 2 1 3 koppeln.
aufgeführt, ein Oratorium dagegen mit Orches-
terbegleitung. Siehe auch Oratorium. Kreuz
Intervall
Siehe Vorzeichen.
Abstand zweier Töne oder Noten. Zwei Kirchenchor
Noten gleicher Tonhöhe werden Prime ge- Eine Gruppe von Sängern, wobei jede Stimme Largo
nannt. Der Abstand zwischen einem Ton und mit mehreren Sängern besetzt ist. Für gewöhn- Siehe Tempoangaben.
dem nächsthöheren wird Sekunde genannt. lich wird Musik für den Gottesdienst gesungen Legato
Besteht zwischen zwei Noten der Abstand von (siehe auch Stimmlagen). Es gibt Männerchöre, Gebundenes Spielen oder Singen, wobei die
einer Note, spricht man von einer Terz. Auf der Frauenchöre und gemischte Chöre für Männer- Töne ohne Pause oder Unterbrechung fließend
folgenden Notenzeile sind die gebräuchlichsten und Frauenstimmen, ebenso auch Kinder- und aneinandergereiht werden.
Intervalle angegeben: Jugendchöre.
Lento
w
& ww w w ww ww ww ww ww w
Kirchenlied
Siehe Tempoangaben.
Ursprünglich ein Loblied zur Ehre Gottes.
Heutzutage versteht man darunter religiöse Loco
Prime Terz Quinte Septime Lieder verschiedenster Gattungen. Siehe Ottava.
Sekunde Quarte Sexte Oktave
Klammer Maestoso
Wird ein Intervall so geschrieben, dass die beiden Die Klammer verbindet die beiden Majestätisch oder feierlich singen oder spie-
Noten übereinander stehen und gleichzeitig Notenzeilen des Notensystems. Sie gibt an, len.
erklingen, wird es harmonisches Intervall (siehe dass die Noten der beiden Notenzeilen gleich- Manuale
das Beispiel oben) genannt. Folgt ein Ton dem zeitig gespielt werden. Die Klaviaturen einer Orgel. Jedem Manual
anderen, wie das nachfolgend dargestellt wird, sind bestimmte Reihen von Orgelpfeifen zuge-
handelt es sich um ein melodisches Intervall. ordnet. Siehe auch Hauptwerk und Schwellwerk.

146
Marcato steht am Anfang jedes Liedes eine Metronom- Nachspiel
Ein Strich ober- oder unterhalb einer Note, angabe. Das Notensymbol zeigt den Grund- Die Musik, die am Ende eines Gottesdienstes
der angibt, dass die Note betont wird (allerdings taktschlag an, und die Zahlen geben an, wie viele oder einer Versammlung gespielt wird. Die Musik
weniger betont als mit einem Akzent). Taktschläge pro Minute erfolgen sollen. soll den Geist der Versammlung wiedergeben.
Wenn Sie kein Metronom zur Verfügung ha- Noten

œ ben, ermitteln Sie das Tempo mithilfe einer Uhr.


œ Symbole, die auf einer Notenzeile stehen und
Eine Tempoangabe von 60 entspricht einem
die jeweiligen Töne und deren Dauer angeben.
Taktschlag pro Sekunde. Eine Tempoangabe von
Mehrstimmiges Singen
120 entspricht zwei Taktschlägen pro Sekunde. w ganze Note

Ein Lied oder Kirchenlied singen, wobei jede


Siehe auch Tempo.
h halbe Note
Metrum
Stimme (für gewöhnlich Sopran, Alt, Tenor und
Bass) ihre eigene Notenzeile folgt. Diese Art der Die Art und Weise, wie Taktschläge zu Takten
q Viertelnote
Mehrstimmigkeit wird auch vierstimmiges zusammengefügt sind. Das Metrum eines Musik- e Achtelnote
Singen genannt und erzeugt einen reichen stücks wird aus der Taktangabe ersichtlich.
Klang. Zwei- oder dreistimmiges Singen ist auch Jedem Liedtext liegt ebenfalls ein Metrum x Sechzehntelnote
üblich. Siehe auch Stimme und Stimmlagen. (Zeitmaß) zugrunde, das sich aus der Anzahl der Notenhals
Melodie Silben pro Phrase ergibt. (Siehe „Die üblichen
Die senkrechte Linie einer Note. Der Hals ei-
Schlagfiguren“, Gesangbuch, Seite 280f.)
Die Aufeinanderfolge von Tönen, die einem ner Note, die weiter oben in der Notenzeile steht,
Musikstück seine charakteristische Stimmung Mixturen zeigt nach unten, und der Hals einer Note, die
verleiht. Die Melodiestimme ist die Stimme, die Orgelregisterzüge, die eine Kombination von weiter unten steht, zeigt nach oben. Hat eine
man am ehesten heraushört. Sie ist die Stimme, zwei, drei oder vier Tönen erzeugen. Die Regis- Note zwei Notenhälse (von denen der eine nach
die gesummt wird und die sich besonders leicht terzüge werden neben der herkömmlichen Be- oben und der andere nach unten zeigt), wird sie
einprägt. Jedes Lied lässt sich an seiner Melodie zeichnung noch mit den römischen Ziffern II, von beiden Stimmen gesungen. Zwei oder mehr
erkennen. Auch wenn die Akkorde und die III und IV bezeichnet. Noten können einen gemeinsamen Notenhals
Harmonie der Bewegung einem anderen Lied Modulation haben, wenn der Notenwert gleich ist.

#3 £
ähnlich sind, bleibt jede Melodie doch unver-
Eine Reihe von Tönen oder Akkorden, die ei-
œ œ
kennbar. Die Melodie steht gewöhnlich in der

& 4 œœ œ œœ œ
nen fließenden und harmonischen Übergang von
Sopranzeile. Die anderen Stimmen begleiten die
Melodie und harmonieren mit ihr.
einer Tonart zur anderen darstellen. œ
Metronom
Molto J
Dieses Wort bedeutet „sehr“ oder „viel“. Molto
Ein Gerät, das mit einem gleichmäßigen
Taktschlag das Tempo zwischen 40 und 208
accelerando bedeutet daher „viel schneller wer-
O
£ j
mein Va - ter,

Schlägen pro Minute angibt. Im Gesangbuch


dend“.
#3 œ œ œ œ
Moll
Siehe Dur und Moll.
? 4 J

147
Notenlinien Obertonregister 8va

Fünf Linien mit vier Zwischenräumen, in de-


nen die Noten stehen.
Alle Orgelregister (außer den Mixturen), deren
Pfeifen keine Oktave der Grundstimme (Acht- & œ œœœ
Fuß-Register) sind. Alle Terz- und Quintregister
und deren Oktaven sind Aliquotstimmen (Ober-

?œ œœœ
tonstimmen); die entsprechenden Register wer-
Notenschlüssel den durch eine Bruchzahl angegeben, beispiels-
Ein Symbol am Beginn jeder Notenzeile, das weise 2 2/3', 1 3/5', oder 1 1/3'. 8va
die Tonhöhe der Notenzeile angibt. Oktave
Parallelbewegung
Der G- oder Sopranschlüssel win- Ein Intervall, das dadurch entsteht, dass ein
& det sich um das G über dem mitt- Ton mit dem nächsthöheren oder -tieferen Ton
Zwei Stimmen, deren Tonhöhe parallel zuein-
ander verläuft. Gegenbewegung bedeutet, dass
leren C. gleichen Namens gleichzeitig oder nacheinander
die beiden Stimmen entgegengesetzt verlaufen,
angespielt wird. Siehe auch Intervall.
Der F- oder Bassschlüssel schließt also die eine hinauf und die andere hinunter.
? das F unter dem mittleren C ein.
Oratorium
Ein umfangreiches Musikstück, das aus
Pausenzeichen
Ein Zeichen, das einen bestimmten
B Siehe Tenorschlüssel. Sätzen für Chor, Solisten und Orchester besteht.
Pausenwert angibt. Eine Pause wird genau so
Händels Messias ist ein bekanntes Oratorium.
lange gehalten wie die entsprechende Note.
Ottava ∑ ganze Pause
Notensystem Bedeutet, dass ein Ton eine Oktave höher
1. Eine Notenzeile im Sopranschlüssel und Ó halbe Pause
Œ
oder tiefer gespielt wird, als er geschrieben steht.
eine im Bassschlüssel, die durch eine Klammer Das Symbol 8va oberhalb einer Note bedeutet, Viertelpause
miteinander verbunden sind. dass die Note eine Oktave höher gespielt wird. ‰ Achtelpause

2. Mehrere Notenzeilen, die jeweils vom Dasselbe Symbol unterhalb einer Note bedeutet,
rechten zum linken Rand des Notenblatts dass die Note eine Oktave tiefer gespielt wird. Sechzehntelpause
reichen. „Jesus, einstens schlicht geborn“ Werden mehrere Noten um eine Oktave versetzt,
wird dieses Symbol durch eine punktierte Linie Pedale
(Gesangbuch, Nr. 123) hat beispielsweise drei,
und „Herr, bleib bei mir“ (Gesangbuch, Nr. oberhalb oder unterhalb der betreffenden Noten Auf der Orgel sind damit die Tasten gemeint,
104) hat fünf Notensysteme. weitergeführt. Am Ende der Passage findet man die mit den Füßen gespielt werden. Beim Klavier
gelegentlich das Wort loco, was bedeutet, dass schwingt durch das Drücken des rechten Pedals
Notenwert
die Noten von nun an wieder in der Tonhöhe ge- der Ton weiter, durch das linke Pedal klingt das
Die Anzahl der Taktschläge, die einer Note im Klavier leiser.
spielt werden, in der sie geschrieben sind.
Takt zugeordnet werden.
Pfeifenreihe
Eine Reihe von Orgelpeifen, die einen be-
stimmten Klang erzeugen. (Eine elektronische

148
Orgel hat keine Pfeifen, sie erzeugt aber dennoch Psalm
C
ähnliche Klänge wie eine Pfeifenorgel.) Siehe Ein geistliches Loblied. Die Psalmen aus dem ( b) F G (# )
auch Register. Psalter wurden früher im Gottesdienst gesungen
Phrase (nicht gelesen). Sie spielten eine wesentliche ( b b ) Hb D (# # )
Eine Reihe von Tönen oder Takten, die einen Rolle in der Geschichte der sakralen Musik.
musikalischen Gedanken zum Ausdruck bringen. Punktierte Note ( b b b) E
b A (###)
Am Ende einer Phrase steht oft ein Pausenzei- Der Punkt neben einer Note bedeutet, dass die
b
( b b b b b ) ( b b b b) ( b b b b b b )
( b b b b ) Ab
chen in den Noten und ein Komma oder ein
(### #)
Note um die Hälfte ihres Notenwertes verlängert
Punkt im Text. wird. Im Viervierteltakt wird also eine punktierte D
b b
b C
b E b
Viertelnote (q.) 1A Schläge ausgehalten statt G
Kirchenlieder bestehen aus zwei oder mehr
Phrasen. „Es liegt ein Hügel in der Fern“ einem; eine punktierte halbe Note (h.) erhält
#
( ## ####) C
# # H (#####)
(Gesangbuch, Nr. 117) besteht aus zwei 3 Schläge statt 2. F
#
(## ###)
˙.
Phrasen, von denen jede vier Takte umfasst.
„O bleibe, Herr“ (Gesangbuch, Nr. 108) hat œ . Die Tonart Cis-Dur hat die größtmögliche
vier Phrasen mit jeweils vier Takten.
Zahl an Kreuzen, nämlich sieben. Unten im
Phrasierung Eine Note, unter oder über die ein Punkt ge- Quintenzirkel steht die Tonart Ces-Dur mit sie-
Ein Musikstück in kürzere Abschnitte setzt wurde, wird staccato gespielt. Siehe auch ben Bs. Von dort geht es wiederum im Uhrzei-
(Phrasen) einteilen, damit es ansprechender Staccato. gersinn jeweils um ein Fünftonintervall weiter,
wird. Eine Phrase hat im Allgemeinen einen
sanften, natürlichen Anstieg und Abfall in der
œ. wobei jede Tonart ein B weniger hat, bis schließ-
lich oben wieder die Tonart C-Dur erreicht wird.
Lautstärke oder Intensität. Oftmals ist der letzte
œ. Im unteren Bereich des Quintenzirkels über-
Ton einer Phrase leiser und wird ein wenig ver- Quartett schneiden sich Bs und Kreuze. Das bedeutet,
kürzt, damit vor dem Beginn der nächsten Ein vierstimmiges Musikstück, das von vier dass gewisse Tonleitern auf zweierlei Weise ge-
Phrase Luft geholt werden kann. Solisten gesungen wird (nur Männer, nur Frauen schrieben werden können. Für die Tonleitern
Poco a poco oder beide gemeinsam). Fis-Dur und Ges-Dur werden somit die gleichen
Tasten auf dem Keyboard gebraucht (siehe auch
Nach und nach. Quintenzirkel
Enharmonische Töne).
Potpourri Ein Kreis, in dem die Beziehung zwischen
Rallentando, rall.
Ein Musikstück, das aus mehreren Melodien den Tonarten und den jeweiligen Vorzeichen dar-
gestellt wird. Die Tonart C-Dur, die keinerlei Dasselbe wie ritardando.
oder Liedern zusammengesetzt ist, die ohne
Unterbrechung nacheinander gespielt werden – Vorzeichen hat, steht im Quintenzirkel ganz Refrain
so als handle es sich um ein einziges Stück. oben. Im Uhrzeigersinn geht es jeweils um eine Wird bei einigen Liedern nach jeder Strophe
Quinte (ein Fünftonintervall) weiter, wobei je- gesungen. Die letzten zwei Zeilen von „Ich
Presto
weils ein Kreuz dazukommt. So folgen der Reihe brauch dich allezeit“ (Gesangbuch, Nr. 60) sind
Siehe Tempoangaben. nach die Tonarten G-Dur, D-Dur, A-Dur, E-Dur, beispielsweise ein Refrain.
H-Dur, Fis-Dur und Cis-Dur.

149
Register Rubato Solo
Eine Reihe von Orgelpfeifen, die durch einen Durch Tempoverschiebungen belebt. Ein Musikstück für nur einen Ausführenden
Registerzug gesteuert wird. Siehe auch Pfeifen- Schluss oder für einen Solisten mit Begleitung.
reihe. Sopran
Manche Lieder haben bei jeder Strophe einen
Registerhebel anderen Schluss. Im englischen Gesangbuch ha- Die höchste Stimme in der Sopranzeile. Siehe
Knöpfe, die sich entweder über dem Orgelma- ben die Lieder „That Easter Morn“ (Hymns, Nr. auch Stimmlagen.
nual oder seitlich davon befinden. Sie werden 198) und „See the Mighty Priesthood Gathered“ Sopranzeile
auch Registerzüge genannt. Die Klangbezeich- (Hymns, Nr. 325) einen ersten, zweiten und drit-
Die Notenzeile, die durch den Sopranschlüssel
nung steht darauf. Zieht man einen Registerzug, ten Schluss.
gekennzeichnet ist. Die Sopranzeile wird für die
wird die Luft zu der betreffenden Reihe von Or-
1. 2. 3. höheren Noten verwendet und normalerweise
gelpfeifen geführt.
mit der rechten Hand gespielt. Siehe auch
Registerzüge Bei der ersten Strophe wird der erste Schluss ge- Notenschlüssel.
Registerschalter an der Orgel, die verschie- sungen, bei der zweiten wird der erste Schluss
übersprungen und der zweite Schluss gesungen.
&
dene Klänge und Tonlagen hervorbringen. Siehe
auch Register. Bei der dritten Strophe werden der erste und
zweite Schluss nicht mehr gesungen, sondern
Registrierung
nur der dritte Schluss. Staccato
Die Kombination verschiedener Register, um
Schlussstrich Ein Punkt über oder unter einer Note zeigt an,
einen gewünschten Klang zu erzielen oder ver-
Zwei nebeneinanderstehende Taktstriche, die dass die Note kurz und abgehackt gespielt wird.
schiedene Klangfarben zu mischen.
das Ende eines Musikteils angeben. Ist der rechte Lassen Sie die Taste schnell los, und halten Sie
Rhythmus sie nicht so lange gedrückt, wie es ihrem Noten-
Taktstrich fett gedruckt, wird damit das Ende des
Die Art und Weise, wie in der Musik Bewe- Musikstücks angegeben. wert entspricht. Der restliche Taktschlag ist eine
gung und Zeitmaß ausgedrückt werden. Noten- Pause, damit sich das Tempo nicht erhöht.
werte werden in unterschiedlicher Weise mitein- œ.
ander kombiniert. Daraus ergibt sich eine unend-
liche Vielzahl an Rhythmen. Wenn man die
œ.
Notenwerte eines Liedes klatscht, gibt man da- Schwellwerk
durch den Rhythmus des Liedes wieder. Eines der zwei oder drei Orgelmanuale. Für Stichnoten
Ritardando, rit. gewöhnlich ist das Schwellwerk das obere Kleingedruckte Noten, die nicht unbedingt
Allmählich langsamer werdend. Ein Manual. Siehe auch Hauptwerk und Manuale. gesungen werden müssen. Zur Verwendung der
Ritardando eignet sich gut für das Ende des Stichnoten schlagen Sie bitte im Gesangbuch
Sempre
Vorspiels oder für den Schluss eines Liedes. auf Seite 282 unter „Orientierungsnoten“ nach.
Immer, dauernd: Sempre crescendo bedeutet:
immer lauter werdend.

150
Stimme œ Taktangabe
Die Noten für eine bestimmte Stimmlage.
Manchmal sagt man auch Zeile, wenn die Noten
& œ
Die Taktangabe besteht aus zwei Zahlen, die
übereinander stehen. Die Taktangabe steht je-
einer bestimmten Stimmlage gemeint sind. Sopran: C–F weils am Anfang eines Musikstücks und gibt das
Tenorzeile und Tenorstimme ist also das gleiche. jeweilige Taktmaß an. Die untere Zahl gibt dabei
Siehe auch Mehrstimmiges Singen. œ an, welcher Notenwert dem Grundtaktschlag zu-
Stimmlagen & grunde liegt (welche Note pro Taktschlag gezählt
Die vier Hauptstimmen im Kirchenlied oder œ wird), und die obere Zahl gibt an, wie viele
Taktschläge pro Takt gezählt werden.
im Choral: Sopran (hohe Frauenstimmen), Alt
(tiefe Frauenstimmen), Tenor (hohe Männer-
Alt: G–D
œ Anzahl der Taktschläge pro Takt
Takt-

? bœ
stimmen) und Bass (tiefe Männerstimmen). angabe Grundtaktschlag

Sopran 22 2 Taktschläge pro Takt


#3 b
œ
halbe Note ( h )

Tenor: B –F

& 4 ˙˙ œ ˙ œœ 42
œ ˙
2 Taktschläge pro Takt
Viertelnote ( q )
? œ
43

Alt 3 Taktschläge pro Takt


Tenor Bass: G–D Viertelnote ( q )

# 3 ˙˙ œœ ˙ œ 44

4 Taktschläge pro Takt

? 4 œ Strophe Viertelnote ( q )
Mehrere Zeilen, die einen Teil eines Textes 68 6 Taktschläge pro Takt

Bass oder Vers eines Gedichts ausmachen. „Jesus, eins- Achtelnote ( e )

In den nachstehenden Notenzeilen sind die


tens schlicht geborn“ (Gesangbuch, Nr. 123) hat 98 9 Taktschläge pro Takt
vier Strophen. Achtelnote ( e )
Stimmlagen abgebildet, die jede Stimme relativ
mühelos singen können soll. Strophisch 128 12 Taktschläge pro Takt
Achtelnote ( e )
Ein in Musik gesetzter Text mit dem gleichen
Melodieschema für alle Verse. Kirchenlieder sind
strophisch.
Stummer Fingerwechsel
Beim Spielen auf einem Tasteninstrument
wird, während die Taste niedergedrückt bleibt,
von einem Finger auf einen anderen gewechselt,
ohne dass der Ton unterbrochen wird.

151
Takte bestimmte Anzahl von Schlägen zugeordnet Tenorschlüssel
Kleine Unterteilungen eines Musikstücks. wird, etwa q=66–84 (siehe Metronom). Wird in Liedarrangements für Männerstim-
Takte werden durch Taktstriche voneinander ge- Die Metronomangabe im Gesangbuch gibt ei- men verwendet. Die Noten der Tenorzeile wer-
trennt. Jeder Takt enthält immer genau die Zahl nen Rahmen für das angemessene Tempo des den so gesungen oder gespielt, als wären sie No-
an Taktschlägen, die in der oberen Zahl der betreffenden Liedes an. Der Gesangsleiter kann ten der Sopranzeile; sie werden allerdings eine
Taktangabe angegeben ist. So hat beispielsweise anhand dieser Vorschläge ein angemessenes Oktave tiefer als der Sopranschlüssel gesungen.
jeder Takt im 4 -Takt vier Taktschläge. Tempo wählen. Die Worte neben der Metro- Im deutschen Gesangbuch wird dieser Schlüssel
4
➞ nomangabe geben die Stimmung des Liedes an. allerdings auch bei den Liedern für Männerstim-
Takt

4 œ Tempoangaben men nicht verwendet.

&4 ˙ œ œ œ œ œ ˙ ˙ Geben das Tempo eines Musikstücks an. Die

Taktschläge
Angaben sind oft italienisch und werden zwar
nicht im Gesangbuch der Kirche, aber üblicher-
B
weise bei allen anderen Musikstücken angegeben. Ton
Die Taktschläge geben den Takt an. Den
Die gebräuchlichsten Tempoangaben finden Sie
Rhythmus machen regelmäßig pulsierende Ein einzelner Klang.
hier, von langsam bis schnell geordnet.
Taktschläge aus, gleich dem Ticken einer Uhr. Tonart
Largo – breit, gedehnt, langsam
Siehe auch Grundtaktschlag. Der Grundton eines Musikstücks. Jede Tonart
Taktstriche Lento – langsam, gemächlich wird nach ihrem Grundton oder Grundakkord
Senkrechte Striche, die einen Takt vom ande- Adagio – mäßig (langsam) benannt.
ren trennen. Andante – gleichmäßiges Schritttempo Jedes gängige Musikstück hat einen Ton,
von dem aus sich die Tonfolge harmonisch ent-
Taktstrich Taktstrich Moderato – gemäßigt
wickelt. Ein Lied in C-Dur beginnt und endet
Allegretto, Allegro – munter, schnell für gewöhnlich mit einem C-Dur-Akkord. Auch
wenn die harmonische Entwicklung während
Vivace – lebhaft
Takt Takt Takt des Liedes vom C weg verläuft, geht sie doch im-
Presto – sehr schnell mer wieder zum C-Dur-Akkord zurück, denn das
Tempo
Prestissimo – so schnell wie möglich ist der Grundakkord.
Die Geschwindigkeit eines Musikstücks. Das
Die Tonart eines Liedes lässt sich auf zweierlei
Tempo gibt an, wie schnell der Grundtaktschlag Tempo I
Weise bestimmen; zum einen durch die Vorzei-
gespielt oder gesungen wird, und bezieht sich Siehe A tempo. chen vor dem Musikstück. Wenn Sie wissen, wie
nicht auf die einzelnen Notenwerte.
Tenor viele Kreuze oder Bs eine Tonart hat, können Sie
Das Tempo wird am Anfang eines Musikstücks anhand der Vorzeichen die Tonart bestimmen.
Die höhere Singstimme im Bassschlüssel.
auf zweierlei Weise angegeben: Entweder durch Siehe auch Vorzeichen und Quintenzirkel.
Siehe auch Stimmlagen.
Worte (siehe Tempoangaben) oder durch die
Metronomangabe, bei der jeder Minute eine

152
Zum anderen lässt sich die Tonart eines Ganztonschritte und einen Halbtonschritt, Musikstück kann transponiert werden, wenn
Liedes dadurch feststellen, dass man die letzte danach drei Ganztonschritte und einen Halb- es in einer höheren oder tieferen Tonart besser
Note im Bassschlüssel betrachtet. Handelt es tonschritt. Wenn Sie nach diesem Muster vorge- zu singen ist.
sich beispielsweise um ein C, steht das Lied hen, spielen Sie automatisch alle Kreuze oder Bs, Tremolo, Tremulant
wahrscheinlich in C-Dur. die zu der betreffenden Tonleiter gehören.
Ein Orgelnebenregister, durch das der Ton ein
Tonhöhe Vibrato erhält. Dieses Register wird für Orgelsoli
Die Schwingungsfrequenz eines Klangs. Sie oder das Vorspiel verwendet.
zeigt an, wie hoch oder wie tief ein Ton ist. Ein Trio
hoher Ton hat mehr Schwingungen pro Se-
Unter anderem ein Musikstück für drei
kunde als ein tiefer. Wenn Sie einen Ton auf
Ausführende.
dem Klavier nachsingen, orientieren Sie sich an
den Schwingungsfrequenzen des Tons, bis Sie Triole
diesen „treffen“ (oder „gefunden“ haben). Ist Ganz- Ganz- Halb- Ganz- Ganz- Ganz- Halb-
Eine Gruppe von drei Noten, die entweder auf
ton- ton- ton- ton- ton- ton- ton-
Ihre Stimme höher oder tiefer als der Ton auf schritt schritt schritt schritt schritt schritt schritt einen Schlag, auf zwei oder auf vier Schläge ge-
dem Klavier, dann treffen Sie den Ton nicht und spielt wird. Die hier abgebildete Triole entspricht
singen falsch. Tonhöhe, Ton und Note werden Die gebräuchlichste Moll-Tonleiter besteht dem Wert einer Viertelnote. Gezählt wird folgen-
gelegentlich gleichermaßen zur Bezeichnung aus einem Ganztonschritt, danach einem Halb- dermaßen: „Eins, zwei, tri-o-le, vier.“
von Klängen verwendet. tonschritt, dann zwei Ganztonschritten, einem
4 £
Tonleiter
Eine Aufeinanderfolge von Tönen. Es gibt drei
Halbtonschritt, einem Sprung von eineinhalb
Tonschritten und einem Halbtonschritt.
& 4 œ œ œœœ œ
Grundarten von Tonleitern: Dur, Moll und chro- Die chromatische Tonleiter besteht aus zwölf
matische Tonleiter. In jeder Dur- und Moll- Halbtonschritten. Es werden alle zwölf Tasten Unisono
Tonleiter kommen alle sieben Grundtöne der je- angeschlagen. Sie kann mit jedem beliebigen Bedeutet einstimmig. Beim einstimmigen
weiligen Tonleiter vor. Die C-Dur-Tonleiter be- Ton beginnen. Singen wird nur die Melodiezeile gesungen.
steht aus den Tönen C, D, E, F, G, A, H und C – Siehe auch Halbtonschritt und Ganzton- Unisono kann entweder in gleicher Tonhöhe ge-
entweder in dieser oder umgekehrter Reihen- schritt. sungen werden, beispielsweise wenn Frauen sin-
folge. Sie steht folgendermaßen auf den gen, oder im Abstand von einer Oktave, wenn
Tonschritte
Notenzeilen: Männer und Frauen gemeinsam singen. Der ein-
Siehe Ganztonschritt. stimmige Gesang wird üblicherweise mehrstim-
œœ
& œ œœœœœ
Transponieren mig auf dem Klavier oder der Orgel begleitet.
Ein Musikstück in eine andere Tonart verset- Vers
zen als die, in der es steht. Dazu werden alle Siehe Strophe.
Die Tonleiter erhält ihren Namen vom ersten Noten um die gleiche Anzahl von Halbton-
schritten hinauf- oder hinuntergesetzt. Es gibt Vibrato
und letzten Ton. Jede Dur-Tonleiter einer beliebi-
gen Tonart wird folgendermaßen gespielt: Sie be- Musiker, die vom Blatt transponieren können, Siehe Tremolo.
ginnen mit einem Ton, machen danach zwei andere müssen die Noten aufschreiben. Ein

153
Viervierteltakt „Präludium“ (Vorspiel) heißen, sind aber für den Vorzeichen gelten jeweils für den ganzen Takt,
Auch 4 -Takt geschrieben. Gottesdienst nicht geeignet. Jedes Kirchenlied in dem sie stehen; sie brauchen also nicht für
4
eignet sich hingegen als Vorspiel, und es wird jede Note erneut angegeben werden. Durch den
c empfohlen, als Vorspiel Kirchenlieder auszu- Taktstrich werden alle Vorzeichen des vorigen
& wählen. Wenn Sie ein anderes Musikstück aus- Taktes aufgehoben.
wählen, tun Sie es mit Bedacht. Wiederholungszeichen
Vivace
2. Eine kurze Passage (oder mehrere Passagen), So ähnlich wie ein Taktstrich; das Wiederho-
Siehe Tempoangaben.
die gespielt wird, bevor das Lied beginnt; sie lungszeichen zeigt an, dass die Noten zwischen
Vivo dient der Einstimmung der Gemeinde oder des den Wiederholungszeichen wiederholt werden.
Belebt. Chores. Durch das Vorspiel werden Tonart und Falls ein zweiter Schluss angegeben ist, wird die-
„Vorbereitungsschlag“ Tonhöhe, Tempo und Stimmung des Liedes an- ser bei der Wiederholung gespielt. (Wenn es nur
gegeben. Es ruft denjenigen, die singen, die ein Wiederholungszeichen am Schluss gibt, wird
Der Taktschlag, den der Gesangsleiter vor dem
Melodie in Erinnerung. (Siehe „Hinweise zum das gesamte Musikstück von Anfang an wieder-
ersten Schlag des Liedes ausführt. Er zeigt an,
Gebrauch des Gesangbuchs“, Gesangbuch, Seite holt.) Gibt es keinen zweiten Schluss, wird der be-
dass das Lied beginnt, und drückt Tempo und
276.) treffende Abschnitt bei jeder Strophe wiederholt.
Stimmung aus. Zudem können die Sänger noch
einmal kurz Luft holen und dann gemeinsam zu Vorzeichen Gibt es keinen Text dazu, wird nur einmal wieder-
singen beginnen. Vorzeichen verändern eine Note wie folgt: holt, außer wenn in dem betreffenden Musikstück
Vorspiel # Kreuz: Die Note wird um einen Halbton
etwas anderes angegeben ist. Siehe auch Schluss.
höher gespielt.
1. Die Musik, die vor Versammlungsbeginn
gespielt wird. Sie soll eine Atmosphäre der b B: Die Note wird um einen Halbton tiefer { {
Gottesverehrung schaffen und in Vorbereitung gespielt.
auf den Gottesdienst zur Andacht und zum n Auflösungszeichen: Das Kreuz oder B wird Zungenregister
Nachsinnen einladen. Viele Stücke, die aufgehoben. Orgelregister, die den Klang der Blasinstru-
mente nachempfinden.

154
G R U N D K U R S M U S I K

URKUNDE

Hiermit wird bestätigt, dass

den Keyboard-Kurs abgeschlossen hat.

Datum Lehrkraft
Hinweis für die Lehrkraft des Grundkurses Musik:
Wenn jemand den Keyboard-Kurs abgeschlossen hat, kopieren
Sie bitte die Urkunde auf der Vorderseite auf hochwertiges Papier,
füllen Sie sie aus, und geben Sie sie dem Teilnehmer als
Anerkennung seiner Leistung.
STICHWORTVERZEICHNIS
A Auftakt, 39 Dirigent, 143 Fuß, 140, 144 Grundkurs Musik Handposition, 6f., 126
Ausdruck, 143 Dirigierkurs, 1, 2, 9, Allgemeine Harmonie, 145
A cappella, 142
123 G Richtlinien, 123 Hauptwerk, 145
Accelerando, 142
B Dolce, 144 in der Familie, 123 Hausaufgaben, 17, 26,
Achtelnoten Ganze Noten
Dreiklang, 130, 144 34–37, 45, 47, 49, 51,
Notenwert, 82, 147 b, 62, 63, 68f., 72, 154 Notenwert, 16, 147 in Gemeinden und
Dreistimmige 83, 101, 124, 126,
Taktsprache, 82 Bass, 143 Taktsprache, 16 Zweigen, 122
Kirchenlieder, 114 128, 138f.
Übungen, 83 Bassschlüssel, 42f., Übungen, 17 in Gebieten, wo die
Druckknöpfe, 144 geben, 124, 126, 128
116, 143, 148 Kirche erst Fuß
Adagio, 152 Duett, 144 Ganztonschritt, 144, Unterrichtsablauf, 128
Basszeile, 143 fasst, 122
Akkord, 129, 142 Dur, 144 153 Wichtigkeit, 124
Begleit-CD für den Lehrkräfte, 122–127
Akkordspielweise, 129 Dynamik, 144 Gemeinde-Musik-
Dirigierkurs, 1 „Herr, in Demut flehn
Akkordsymbole, 129, beauftragter, 122 Sinn und Zweck, 1
Begleit-CD für den wir“, 19, 28
130 E Gemeinde-Musik- Teile, 1
Keyboard-Kurs, 1, 2, „Herr, unser Erlöser“,
Akzent, 142 berater, 122 Unterlagen, 1, 2
9 Enharmonische Töne, 108, 132
Alla breve, 142 Gemeinsamer Ton,
Begleitung, 143 144 Unterrichtsablauf, 128 „Herr, wir flehn um
Allargando, 142 144
Beidhändiges Spielen, Ensemble, 144 Vorwort, 1 deinen Segen“, 85
Allegretto, 152 Gesang begleiten, 127
76 Erster Taktschlag, 15, Ziel, 1, 122 Hilfslinien, 52, 145
Allegro, 152 Gesangbuch
Bindebogen, 39, 143 144 Hilfsmittel für den
Alt, 142 Gebrauch, 115f. Grundstellung, 130
„Es liegt ein Hügel in Dirigierkurs, 1
Andante, 152 Hilfsmittel, 116 Grundstimme der
C der Fern“, 9 Hilfsmittel für den
An den Teilnehmer, 3 Liste leicht spielbarer Orgel, 145
Chor, 143 Keyboard-Kurs, 1
Angabe der Tonart, 72, Kirchenlieder, 115 Grundtaktschlag, 10,
Choral, 143 F „Hoch auf des Berges
116, 152 110, 145
Crescendo, 143 Fermate, 40, 144 Übergang, 115 Höhn“, 78
Angaben zum
Fine, 144 Giocoso, 145 Hybrid, 140, 145
musikalischen H
D Fingersatz Glissando, 134f., 145 Hymns: Simplified
Ausdruck, 116, 141 Halbe Noten
in die Noten Glossar der Accompaniments, 4,
Anleitung Dirigier- Da capo, 143 Notenwert, 16, 147,
eintragen, 126 Musikbegriffe, 3, 117, 129
kurs, 1 Dal segno, 143 151
Arpeggio, 142 Regeln, 133 142–154
Das mittlere C finden, Taktsprache, 16 I
A tempo, 142 „Gottes Gebote will
32 Spiel, 8, 24ff.
Auf einen Blick, 3, ich befolgen“, 93 Übungen, 17 „Ich bin ein Kind von
Daumenglissando, Wichtigkeit, 126
Innenseite des „Gott und Vater, hör Halbtonschritt, 145 Gott“, 96f.
135 Flöten, 140
hinteren Deckblatts uns flehn“, 84, 87 Haltebogen, 93, 145 „Ich brauch dich
Decrescendo, 143 Forte. Siehe Dynamik
Auflösungszeichen, Grave, 145 Haltepedal, 86, 145 allezeit“, 90
Diapason, 140, 143 Fortissimo. Siehe
62, 63, 154 Grifftabelle, 131 Haltezeichen, 145
Diminuendo, 143 Dynamik

157
„Ich weiß, dass mein Ziele, 2 Richtlinien, 122ff. auf den Notenlinien, Notenwerte. Siehe Registrierung, 140,
Erlöser lebt“, 137 Kirchenlieder, 146 Lento, 152 42ff., 52, 53 Noten 150
„Ich weiß, mein Vater dreistimmig, 114 Liniennoten. Siehe A und H, 35 Notenzeile, 142, 143, Schuhe, 136
lebt“, 89 vierstimmig, 115 Noten auf den C und F, 34 146, 148, 150 Ottava, 148
Iktus (rhythmischer Notenlinien den weißen Tasten „O wie lieblich war
Kirchenlieder leicht das mittlere C, 32
Akzent), 145 Loco, 148 zuordnen, 43 der Morgen“, 104f.
gemacht, 1, 2, 3, 4, den weißen Tasten
„In Demut“, 91 einführende Worte, 42
102, 109, 111, 114, zuordnen, 43
„In Lieb und Gnad M Linien, 42f. P
117, 129, 131, 136, D und E, 36
vom Himmels-
140 Maestoso, 146 Zwischenräume, 42f. Pappklaviatur, 1, 2,
thron“, 40, 60f. einführende Worte, 16
Klammer, 42, 146 Manuale, 136, 146 Nummer des 124, 126
Intervall, 146 G, 37
Klammern für das Marcato, 147 Kirchenliedes, 116 Parallelbewegung, 148
Vorspiel, 116 Mehrstimmiges ganze, 16f., 147 Pausenzeichen, 92,
J
Klaviatur Singen, 147 halbe, 16f., 147 O 136, 148
„Jesus, einstens Einführung, 22f. Melodie, 129, 130, 147 in den Zwischen- Pedale, 148
schlicht geborn“, 30, Obertonregister, 140,
Fertigkeiten, 129ff. Methode der fünf räumen, 42f., 48f., Haltepedal am
58f. 148
Haltung, 6f., 126 Schritte, 124 52, 53 Klavier, 86
„Jesus, wenn ich nur „O bleibe, Herr“ 20,
Metronom, 147 miteinander Orgel, 136
denk an dich“, 29, 57 Keyboard, 1, 134ff. 31
Metrum, 147 kombinieren, 18
Noten und Tasten Oktave, 148 Pedalnoten
Mezzoforte. Siehe
zuordnen, 43 punktierte, 88 Oratorium, 148 kennzeichnen, 137
K Dynamik
Papp-, 1, 2, 124, 126 punktierte halbe, 16f., Organisation der Pfahl-Musik-
Kantate, 146 Mezzopiano. Siehe
149 Musik im Pfahl, 122 beauftragter, 122
Karten mit Noten. vor dem Spiel, 6f. Dynamik
Sechzehntel, 100f., Organisation der Pfahl-Musikberater,
Siehe Notenkärtchen „Kommt, Heilge, Mixturen, 141, 147
147 Musik in der 122
Keyboard, 1, 134 kommt!“, 106f. Moderato, 152
Gemeinde, 122 Pfeifenreihe, 148f.
Keyboard-Kurs Koppel, 141, 146 Modulation, 147 Triolen, 109
Orgel. Siehe auch Phrase, 149
Anregungen für den Kreuz, 62, 63, 64f., 72, Moll, 131, 144 und Auftakt, 39 Keyboard Phrasierung, 149
Unterricht, 126f. 142, 154 Molto, 148 Viertel, 16f., 147 Lautstärke, 141 Pianissimo. Siehe
Aufgaben der Music Training
Werte im 6/8-Takt, Manualspiel, 134 Dynamik
Lehrkraft, 123ff. L (Video), 1
110 mehrere Manuale Piano. Siehe Dynamik
Musikalische
Ermutigung, 4 Largo, 152 Notenhals, 147 spielen, 136 Poco a poco, 149
Fertigkeiten, 125
Richtlinien, 3 Lautstärke, 141 Notenkärtchen, 1, 2, Potpourri, 149
Pedalnoten kenn-
Segen, 4 Legato, 134, 146 44, 46, 48, 125, 126 „Preist Gott, von dem
N zeichnen, 137ff.
Lehrkraft Notenschlüssel, 148 all Segen fließt“, 66f.
Sinn und Zweck, 2 Nachspiel, 136, 141, Pedalspiel, 136ff.
Anregungen, 126 Notenschritte, 50ff. Prestissimo, 152
Teile, 1 147 Pedaltechniken, 138f. Presto, 152
Hausaufgaben, 124 Notensprünge, 50ff.
Unterlagen, 1 Noten, 147 Notensystem, 42, 146, Register, 140 Prinzipal, 140
im Unterricht, 123f.
Urkunde, 155 Achtel, 82f., 147 148 Registerzüge, 140 Psalm, 149
Methode der fünf
Ziele setzen, 4 Schritte, 124

158
Punktierte halbe Lehrkräfte, 123ff. „Süß ist dein Werk“, im 68 -Takt, 110 Tonleiter, 153 Vivo, 154
Noten Ritardando, 150 21 Transponieren, 153 „Vorbereitungs-
miteinander
Notenwert, 16, 149 Rubato, 150 Tremolo, Tremulant, schlag“, 154
kombinieren, 18
Taktsprache, 16 T 141, 153 Vorspiel, 116, 126f.,
punktierte halbe Trio, 153 136, 141, 154
Übungen, 17 S Tägliche Finger- Noten, 16 Triolen Vortragsabende, 127
Punktierte Noten, 16, Schlüssel übungen, 54f., 65, 69,
punktierte Noten, 88 Notenwert, 109, 153 Vorzeichen, 62, 142,
88, 149 Bass-, 42, 116, 148 73f., 76f., 114, 117ff.
Takt, 11, 152 Sechzehntelnoten, Taktsprache, 109 154
Noten-, 148 100
Q Taktangabe Übungen, 109
Sopran-, 42, 116, 148 Triolen, 109 W
2 -Takt, 13, 151 „Tu, was ist recht!“,
Quartett, 149 Tenor-, 148, 152 4
Übungen, 17ff., 82f., 98f. Weiße Tasten. Siehe
Quintenzirkel, 149 Schluss, 150 3 -Takt, 13, 151
4 100f., 109, 110 Tasten, weiß
Schlussstrich, 18, 150 4 -Takt, 13, 151 Viertelnoten, 16 U „Wenn Brot und
R Schuhe zum 4
Taktstrich, 11, 18, 63, Wasser nehmen
Rallentando, 149 Orgelspielen, 136 6 -Takt, 111 Übergreifen, 133, 134f.
4 152 wir“, 79
Refrain, 149 Schwarze Tasten. Übungslieder, 56ff.,
6 -Takt, 110 Tasten, schwarz, 22f. „Wenn ich lese in den
Register, 150 Siehe Tasten, schwarz 8 66f., 70f., 78ff., 84f.,
Tasten, weiß Schriften“, 81
Register an der Orgel, Schwellwerk, 150 Änderung, 14 89ff., 93ff., 102ff., 109,
A und H, 35 Wiederholungs-
140 Sechzehntelnoten einführende Worte, 13 111
zeichen, 76, 154
Notenwert, 100, 147 Gesangbuch, 116 C und F, 34 Unisono, 153
Registerhebel, 140, „Wie groß bist du!“,
150 das mittlere C, 32 Unterrichtsablauf, 128
Taktsprache, 100 Taktschläge 94f.
Registerzüge an der D und E, 36 Unterricht, wirksame
Übungen, 100f. Definition, 10, 152 „Wie groß die
Orgel, 140, 150 Methoden, 124f.
Sempre, 150 und Auftakt, 143 einführende Worte, 22 Weisheit und die
Rhythmus, 150 Urkunde, 155
Septakkord, 131 und erster Taktschlag, G, 37 Lieb“, 80
erkennen, 10, 16ff. „Wie gütig sein
Solo, 150 15 Noten und Tasten V
im 64 -Takt, 111 Sopran, 150 zuordnen, 43 Gebot“, 39, 56, 70f.
und Grundtaktschlag, Verminderung, 131
Sopranschlüssel, 42, „Wir danken, o Gott,
im 68 -Takt, 110 10, 14, 110 Übungen, 38
Vers, siehe Strophe. für den Propheten“,
116, 148 und Notenwerte, 16 Tempo, 14, 152
in Kirchenliedern, 19 Vibrato, 153 102f.
Sopranzeile, 150 Tempo I, 152
punktierte Noten, 88 und Taktangabe, 13 Vierstimmige
Staccato, 150 Tempoangaben, 116,
zählen, 12 Kirchenlieder, 115 Z
schwierige Stellen Stichnoten, 150 152
Taktsprache Viertelnote
lernen, 126 Stimme, 151 Tenor, 152 Zungenregister, 140,
Achtelnoten, 82 Notenwert, 16, 147
Taktsprache, 16ff., Stimmlagen, 151 Tenorschlüssel, 148, 154
Streicher, 140 einführende Worte, 16 Taktsprache, 16 Zwischenraumnoten.
82f., 88, 100f., 109, 152
110 Strophe, 151 ganze Noten, 16 Übungen, 17 Siehe Noten in den
Ton, 152
Richtlinien Strophisch, 151 halbe Noten, 16 Tonart, 152f. Viervierteltakt, 154 Zwischenräumen
Grundkurs Musik Stummer Tonhöhe, 153 Vivace, 152
durchführen, 122f. Fingerwechsel, 134f.

159
G R U N D K U R S M U S I K

MATERIALSAMMLUNG ZUM KEYBOARD-KURS

Diese Materialsammlung enthält die folgenden Gegenstände:

• Leitfaden zum Keyboard-Kurs


• Begleit-CD zum Keyboard-Kurs
• Kirchenlieder leicht gemacht (auch einzeln
erhältlich)
• Pappklaviatur
• Notenkärtchen
• Tragetasche