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Der Regierende Bürgermeister von Berlin


Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten
Referat V D - Förderung von Künstlerinnen, Künstlern,
Projekten und Freien Gruppen

INFORMATIONSBLATT
für
Berliner Arbeitsstipendien für Neue Musik 2016

Die Kulturverwaltung des Landes Berlin vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Mittel –


Arbeitsstipendien zur Förderung der zeitgenössischen Musik und Klangkunst.

Personenkreis / Zielgruppe
Die Stipendien sind für die künstlerische Entwicklung von herausragenden, professionell
arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern bestimmt, die im Bereich der Neuen Musik oder
Klangkunst tätig sind (Komponistinnen und Komponisten, Ensembles, Einzelkünstler/innen
sowie Kuratorinnen und Kuratoren).

Ziel der Förderung


Die Arbeitsstipendien sollen die Vielfalt und Qualität in Berlin produzierter Arbeiten im
Bereich Neue Musik oder Klangkunst fördern, indem neue Ideen und Ansätze unterstützt
werden. Gefördert werden z.B. Recherchen oder Vorarbeiten an einem bestimmten Thema,
die Entwicklung von Projekten oder Entwürfen, Fortführung bzw. Vollendung bestimmter
Arbeiten oder der Vermittlung, Dokumentation und Publikation etc.
Maßgebliches Kriterium für die Vergabe der Stipendien ist künstlerische Qualität.
Die Stipendien sollen die Empfänger in die Lage versetzen, sich für die Zeit der Förderung
auf eine künstlerische Arbeit zu konzentrieren.

Voraussetzungen und Bedingungen


• Bei Antragstellung muss der 1. Wohnsitz in Berlin sein. Während der Dauer des
Stipendiums muss der 1. Wohnsitz in Berlin aufrechterhalten werden. Von einer
Änderung des Wohnsitzes ist der Kulturverwaltung des Berliner Senats umgehend
Mitteilung zu machen.

• Es werden Künstler/innen, Ensembles und Kuratoren/Kuratorinnen gefördert, die eine


künstlerische Ausbildung abgeschlossen haben und eine mehrjährige künstlerische
Tätigkeit auf dem Gebiet der Neuen Musik oder Klangkunst in Berlin nachweisen
können. Kriterien für die Vergabe eines Stipendiums sind in erster Linie Qualität,
Gestaltungskraft und Kontinuität.

• Antragstellerinnen und Antragsteller sind zum Zeitpunkt der Bewerbung an keiner


Hochschule immatrikuliert.

• Stipendien sind grundsätzlich nur im Drei-Jahres-Rhythmus möglich. Antragsteller/innen


dürfen in den Jahren 2014 oder 2015 kein Stipendium erhalten haben.

• Bewerber/innen, die 2016 bereits ein Stipendium aus einem anderen Förderprogramm
der Berliner Kulturverwaltung erhalten oder Mitglied einer Gruppe sind, die 2016 eine
Basisförderung aus Mitteln der Kulturverwaltung erhält, können keinen Antrag auf ein
Arbeitsstipendium Neue Musik und Klangkunst stellen.

• Ein Antragsteller / eine Antragstellerin kann nur einen Antrag auf ein Stipendium für
Neue Musik und Klangkunst stellen.

• In Berlin lebende Ausländer/innen können sich nur dann bewerben, wenn in ihrem
Pass/Ausweis kein spezieller Vermerk der Ausländerbehörde eingetragen ist, der ihnen
eine selbständige Tätigkeit verbietet.
Umfang der Förderung
Es stehen ca. 362.000 € zur Verfügung. Im Normalfall beträgt die Stipendienhöhe 12.000 €.
Es können auch Anträge über 8.000 € gestellt werden.

Die Stipendien werden zu gleichen Teilen (je ca. 180.000 €) an die Bereiche
- Komposition und Klangkunst
- Interpretation und Kuratorentätigkeit
vergeben. Die Stipendien werden in monatlichen Raten à 2.000 € ausgezahlt.

Jurys
Über die Anträge entscheiden zwei unabhängige Jurys:
- Die Anträge von Ensembles und Kuratorinnen/Kuratoren werden von der Jury
Basisförderung Neue Musik juriert. Diese Jury besteht aus Dr. Eleonore Büning,
Stefan Fricke, Julia Gerlach, Andreas Göbel und Dr. Margarete Zander.
Termin der Jurysitzung: 15. April 2016.
- Die Anträge im Bereich Komposition und Klangkunst werde von folgender Jury
begutachtet: Dr. Juliana Hodkinson, Stefan Keller, Prof. Hanspeter Kuhn und Ruth
Velten. Termin der Jurysitzung: voraussichtlich April/Mai 2016.
Die Jurys arbeiten unabhängig voneinander und erhalten nur diejenigen Anträge, die ihren
Bereich betreffen. Bitte sehen Sie von einer Kontaktaufnahme mit Jurymitgliedern im Vorfeld
des Verfahrens ab.

Antragstellung/ Bewerbungen:

Der Link zum Online-Formular kann im Internet unter


http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/antragscenter/ aufgerufen werden. Wenn Sie den
Antrag per Hand oder selbst zusammenstellen möchten, so können Sie den Vordruck als
doc-Datei anfordern.

Der Antrag soll folgende Unterlagen enthalten:

Antragsformular gemäß Vordruck Pflicht


Darstellung des geplanten Vorhabens Pflicht
künstlerischer Werdegang Pflicht
Dateiname für die Onlinebewerbung: KW_Name Antragsteller_2016
Kopie des Personalausweises oder Kopie der Meldebestätigung Pflicht,
des Einwohnermeldeamtes sofern
Die Kopie wird nicht an die Jury weitergereicht. (max. 2 MB) zutreffend
Dateiname für die Onlinebewerbung: MB_Name Antragsteller_2016

Antragsteller/innen, die diesen Nachweis 2015 bereits erbracht haben,


müssen diesen Nachweis dem Antrag 2016 nicht beifügen. Im Falle eines
Stipendiums ist diese Anlage aber nachzureichen / bei Gruppen für jede
einzelne Person. Der 1. Wohnsitz muss bereits bei Antragstellung in Berlin
sein.

Kopie des Aufenthaltsstempels im Pass bei in Berlin lebenden Pflicht,


Nicht-EU-Bürgerinnen und –Bürger sofern
Die Kopie wird nicht an die Jury weitergereicht. (max. 2 MB) zutreffend
Dateiname für die Onlinebewerbung: PASS_Name Antragsteller_2016

wenn der Studienabschluss in den letzten 2 Jahren war: Pflicht,


Kopie der Exmatrikulationsbescheinigung. sofern
Dateiname für die Onlinebewerbung: EX_Name Antragsteller_2016 zutreffend
Dokumentationsmaterial (CDs, DVDs, Partituren)
Wenn ein Antrag mit allen Pflicht-Anlagen fristgemäß elektronisch oder per Post oder durch
persönliche Abgabe eingegangen ist, so gilt er als vollständig. Sie können aber zusätzliche
Anlagen (CDs oder DVDs, Partituren) noch eine Woche nach Ablauf der Bewerbungsfrist
einreichen (Eingangsdatum). Sie werden der Jury zugeleitet.
Anlagen, die später eingehen, werden der Jury nicht nachgereicht, sondern nur während der
Sitzung angeboten.
Eine Haftung für verloren gegangene oder beschädigte Unterlagen ist ausgeschlossen.

Folgende Anlagen können Sie einreichen:

Komposition / Klangkunst : 3 Exemplare Option

1 Partitur oder
1 Kompositionsauszug oder
1 CD oder
1 DVD oder
1 Katalog/Broschüre

Interpretation / Kuratorentätigkeit 5 Exemplare Option

1 CD oder
1 DVD oder
1 Katalog/Broschüre

Diese Anlagen senden Sie bitte an:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin


Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten
- V D Ra -
Brunnenstraße 188 – 190,
10119 Berlin-Mitte

oder geben sie ab im 4. OG, Raum 4 E 5.

Nachfragen können Sie gerne stellen unter


Tel. 030 / 90 228 – 713 oder
E-Mail brigitta.razlag@kultur.berlin.de

Vergabe der Fördermittel


Diese Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt, dass zu gegebener Zeit die erforderlichen
Finanzmittel zur Verfügung stehen. Die Jurysitzung ist für Frühjahr 2016 vorgesehen. Die
Antragsteller/innen werden über die Entscheidung im Frühjahr 2016 informiert.

Ausschluss
Mitglieder der Jury sowie Mitarbeiter/innen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und
deren Angehörige sind von der Antragsstellung ausgeschlossen.

Widerruf oder Rücknahme der Bewilligung


Die Bewilligung der Förderungsmittel wird zurück genommen und der / die geförderte
Bewerber/in zur Rückzahlung der Förderungsbeträge verpflichtet, wenn er/sie die Förderung
zu Unrecht, insbesondere durch unzutreffende Angaben erlangt hat, es sei denn, dass er /
sie den Grund dafür nicht zu vertreten hat.
Fristen
Die Online-Antragstellung ist bis Dienstag, 23. Februar 2016 / 18.00 Uhr möglich. Wir
empfehlen, die Antragstellung unbedingt rechtzeitig zu beginnen und sich vorzubereiten.
Angefangene Anträge können noch beendet werden, aber beachten Sie: nach ca. einer
Stunde läuft die Sitzung ab. Bei eventuell auftretenden Fragen rufen Sie bitte die im Info-
Blatt angegebene Telefon-Nr. an oder senden umgehend eine E-Mail.
Die persönliche Abgabe ist ebenfalls bis Dienstag, 23. Februar 2016 / 18.00 Uhr möglich.
Falls Sie Ihren Antrag nicht elektronisch stellen, sondern mit der Post senden: es gilt das
Datum des Poststempels.

Hinweis, dass das Stipendium in Einklang mit den Gesetzen in der EU steht:
Sofern es sich bei der Förderung um eine Beihilfe handelt, wird die Förderung auf der
Grundlage der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014 zur
Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in
Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen
Union (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung – AGVO), ABl. L Nr. 187/1 vom
26.06.2014 vergeben.
Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses
der Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit
mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind, werden keine Einzelbeihilfen gewährt.

Hinweise zur Antragstellung


Bitte lesen Sie bei eventuellen Problemen auch die FAQ des Online-Formulars.